Nordamerika

Tagebuch-Leak: Biden-Tochter Ashley beschreibt "unangemessene" Duschen mit Joe

In einem Tagebuch von US-Präsident Joe Bidens Tochter Ashley, das jetzt von der New York Times und dem FBI als authentisch bestätigt worden sein soll, beschreibt Ashley Biden neben Drogenmissbrauch und Affären auch "unangemessene" Duschen mit ihrem Vater Joe. Sie stellt sich auch selbst die Frage "Wurde ich missbraucht?" und antwortet mit "Ich glaube schon."
Tagebuch-Leak: Biden-Tochter Ashley beschreibt "unangemessene" Duschen mit JoeQuelle: Gettyimages.ru © Alex Wong / Staff

Eine Kopie des Tagebuchs der Tochter von US-Präsident Joe Biden hat sich angeblich als echt erwiesen. Das FBI durchsuchte im Rahmen einer Untersuchung des angeblichen Diebstahls mehrere Wohnungen, wie Medien berichten.

Das FBI hatte am Donnerstag die Wohnungen zweier Mitarbeiter der Enthüllungsplattform Project Veritas durchsucht, wie mehrere Medien berichteten. Die Razzien, über die zuerst die New York Times am Freitag berichtete, hatten etwas mehr als ein Jahr nach der Veröffentlichung des gesamten Inhalts des Tagebuchs Ashley Bidens durch die konservative US-Zeitung National File stattgefunden. Project Veritas betonte zwar, dass es mit der Veröffentlichung von Auszügen im Oktober 2020 nichts zu tun hatte, wurde aber offenbar dennoch in den angeblichen "Diebstahl" des Tagebuchs der 40-Jährigen verwickelt.

Das FBI erschien in den Wohnungen mehrerer ehemaliger und aktueller Mitarbeiter und übergab eine Vorladung mit einem Begleitschreiben, in dem Project Veritas aufgefordert wurde, "die Existenz der Vorladung nicht an Dritte weiterzugeben, ... um die Vertraulichkeit der Untersuchung zu wahren", sagte James O'Keefe, Gründer und CEO von Project Veritas, am Freitag in einer Videobotschaft und beschuldigte das FBI, ihn "zum Schweigen bringen" zu wollen.

Der Fall wird vom FBI und der Abteilung des US-Justizministeriums für den südlichen Distrikt New Yorks bearbeitet, und zwar von Agenten und Staatsanwälten, die sich auf öffentliche Korruption konzentrieren. Dies berichteten Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, der Times.

National File behauptete, die digitale Kopie des Tagebuchs, die es veröffentlicht hatte, von einem Project-Veritas-Whistleblower erhalten zu haben, bestand aber darauf, dass ihnen gesagt wurde, dass das Tagebuch nicht durch kriminelle Mittel erlangt worden war. Der Whistleblower soll National File gesagt haben, dass das Tagebuch "an einer Adresse hinterlassen wurde, an der Joe Bidens Tochter gewohnt hat".

O'Keefes konservativ ausgerichtete Organisation hatte sich zwar geweigert, das Tagebuch zu veröffentlichen, behauptete aber zu wissen, wo es sich befand. Später behauptete Project Veritas sogar, eine Audioaufnahme von Biden selbst zu haben, in der sie zugibt, dass es ihr gehört. In seinem Video vom Freitag sagte O'Keefe, dass die Gruppe von Hinweisgebern kontaktiert worden war, die "vorübergehend" im selben Hotelzimmer wie Bidens Tochter wohnten und behaupteten, dass sie das Tagebuch "zurückgelassen" habe.

O'Keefe erklärte, Project Veritas habe das Tagebuch den Strafverfolgungsbehörden übergeben, nachdem er sich zunächst an Ashley Bidens Anwalt gewandt hatte, der sich "weigerte, es zu authentifizieren". O'Keefe betonte, er habe das US-Justizministerium aus eigenem Antrieb kontaktiert und "unanfechtbare Fakten übermittelt, die belegen, dass Project Veritas nicht in kriminelle Aktivitäten und/oder kriminelle Absichten verwickelt ist". Die Gruppe sagte, sie habe sich entschieden, das Tagebuch nicht zu veröffentlichen, weil sie den Inhalt nicht überprüfen konnte und auch nicht, ob es wirklich Ashley Biden gehörte.

Obwohl sich das FBI zunächst an die Wünsche der Behörde gehalten hatte – zumindest laut O'Keefe –, folgte kurz nach den Besuchen des FBI der Anruf eines Reporters der Times, der eine Stellungnahme zu dem Gerichtsverfahren verlangte.

Das FBI lehnte es ab, die Razzien zu bestätigen, und teilte der Times mit, dass es an zwei Adressen "Strafverfolgungsmaßnahmen im Zusammenhang mit einer laufenden Untersuchung" durchgeführt habe, ohne dies näher zu erläutern.

Während Ashley Bidens Tagebuch vor potenziellen Enthüllungen nur so strotzt – einschließlich wiederholter Diskussionen über Drogenkonsum, gescheiterte Ehen, mehrere Affären und ihre Probleme mit ihrem Vater, mit dem sie angeblich in Situationen geduscht hat, die "wahrscheinlich nicht angemessen" waren –, wurde das Dokument von anderen konservativen Medien und den Mainstream-Medien weitgehend ignoriert. Das Tagebuch legt auch nahe, dass Ashley als Kind sexuell missbraucht wurde.

"Wurde ich missbraucht?", fragt sich Ashley Biden in ihrem Tagebuch. "Ich glaube schon", antwortet sie auf ihre eigene Frage.

Der US-Fernsehmoderator John Cardillo von Newsmax stellte eine sehr treffende Frage:

"Wenn das Tagebuch nicht von Ashley Biden stammt und keine belastenden Informationen über Joe Biden enthält, warum sollten das DOJ (SDNY) [Abteilung des US-Justizministeriums für den südlichen Distrikt New Yorks] und das FBI dann überhaupt eingeschaltet werden? Dann wäre es nur ein verschwundenes, wertloses Buch. Die örtliche Polizei würde das nicht einmal untersuchen. Sie würden vielleicht einen Bericht aufnehmen und die Sache vergessen."

Ein weiterer Kommentator fügte hinzu, dass er von den Enthüllungen überhaupt nicht überrascht sei.

Eine vollständige Kopie des Tagebuchs finden Sie hier bei National File

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