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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Russland produziert schneller Waffen als der Westen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Russland produziert schneller Waffen als der WestenQuelle: Gettyimages.ru © Stringer
  • 31.05.2024 16:38 Uhr

    16:38 Uhr

    Gebiet Charkow: Zwölf Verletzte durch ukrainischen Beschuss und Versuche zur Verhinderung der Evakuierung von Zivilisten

    Das ukrainische Militär hat Versuche zur Evakuierung der Bevölkerung aus der Region Charkow durch seinen eigenen Beschuss verhindert. Zwölf Zivilisten wurden dabei verletzt, meldet Jewgeni Lisnjak als der für Verteidigung und Sicherheit verantwortliche stellvertretende Leiter der prorussischen militärisch-zivilen Verwaltung des Gebietes Charkow.

    "Insgesamt wurden 12 Personen durch den Einsatz verbotener Kampfmittel gegen die Zivilbevölkerung durch Kämpfer der bewaffneten Formationen der Ukraine verwundet, die derzeit in medizinischen Zentren in der Russischen Föderation behandelt werden."

  • 16:17 Uhr

    Kiews Scharfschütze: Ukrainer werden über Russlands Stärke getäuscht

    Ukrainische Amtsträger täuschen ihr Volk seit zwei Jahren, indem sie von angeblicher Schwäche der russischen Streitkräfte reden, sagt der ukrainische Scharfschütze Konstantin Proschinski in einem Interview mit dem YouTube-Kanal Politeka:

    "Ich höre seit zwei Jahren, dass Russland alle seine strategischen Reserven an Granaten, strategischen Reserven an Raketen, strategischen Reserven an einigen U-Booten und strategischen Reserven an Menschen verbraucht habe. Dass ihnen die strategischen Geldreserven ausgehen und sie fast bankrott sind, weil die Sanktionen dort alles zum Einsturz gebracht haben. Das höre ich seit zwei Jahren von allen Beamten verschiedener Ränge, aber sie hören nicht auf, immer weiter zu machen."

    Proschinski betont, dass er bereit sei, seine Worte zurückzunehmen, wenn die Realität das Gegenteil beweise: 

    "Ich bin bereit zuzustimmen, dass ihnen [den Russen] alles ausgegangen ist, ich bin sogar bereit, mich zu bekreuzigen und zu sagen, dass dieser Tag endlich gekommen ist, aber irgendetwas sagt mir, dass das nicht der Fall ist."

  • 15:46 Uhr

    75 russische Soldaten kehren aus ukrainischer Gefangenschaft zurück

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind 75 russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft freigelassen worden. Im Gegenzug wurden 75 ukrainische Kriegsgefangene entlassen. Allen Freigelassenen werde die notwendige medizinische und psychologische Hilfe geleistet. 

    Die Vereinigten Arabischen Emirate leisteten humanitäre Vermittlung bei der Rückführung. Der vorherig letzte Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Kiew und Moskau fand am 8. Februar statt, wobei 100 Soldaten auf beiden Seiten freigelassen wurden.

  • 15:15 Uhr

    Kiew greift Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit Dutzenden Drohnen an

    Etwa 50 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen 24 Stunden die Region Belgorod angegriffen. Außerdem wurden mehr als 30 verschiedene Geschosse auf Siedlungen in der Region abgefeuert, berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram.

  • 14:51 Uhr

    Selenskij: Russland produziert Waffen schneller als der Westen

    Der Westen produziert Waffen langsamer als Russland, berichtet die Zeitung Guardian unter Bezugnahme auf Wladimir Selenskij, der dem Blatt ein Interview gab:

    "Russland ist schneller als der Westen, wenn es um die Produktion und Lieferung von Waffen für seine Streitkräfte geht."

  • 14:29 Uhr

    Sacharowa: "Die USA haben grünes Licht für Angriffe mit US-Raketen auf Russland gegeben"

    Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat bei einem wöchentlichen Briefing am Donnerstag gesagt, Moskau werde "in angemessener Weise" auf den Einsatz westlicher Waffen gegen Ziele in Russland reagieren und seine Sicherheit gewährleisten.

    "Die USA, die sich öffentlich gegen den Einsatz von US-Raketen gegen Russland ausgesprochen haben, haben in Wirklichkeit aber grünes Licht dafür gegeben. Ein Beweis dafür sind die regelmäßigen Angriffe auf die Krim mit ATACMS-Raketen."

    Der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat als erster vorgeschlagen, die Beschränkungen für den Einsatz westlicher Waffen gegen Russland aufzuheben. Auch der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Josep Borrell, unterstützte eine solche Entscheidung.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:01 Uhr

    Zivilist bei Beschuss in Gebiet Cherson getötet

    Ein Mann ist beim Beschuss des Dorfes Kairy im Gebiet Cherson durch die ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, schreibt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram.

    "Heute Morgen haben ukrainische Terroristen den Wohnbereich im Dorf Kairy im Goronostajewski-Bezirk beschossen. Dabei kam ein Mann ums Leben. Am Tatort arbeiteten die Notdienste und die Polizei unter Einhaltung der Sicherheitsmaßnahmen."

  • 13:36 Uhr

    Polen bereitet 45. Hilfspaket für die Ukraine vor

    Warschau bereitet sein 45. militärisches Hilfspaket für die Ukraine vor, verkündete Polens Außenminister Radosław Sikorski bei seiner Ankunft in Prag zu einem informellen Treffen der NATO-Außenminister.

    "Polen hat 44 Hilfspakete an die Ukraine geschickt und jetzt bereiten wir das 45. vor."

    Sikorski weist darauf hin, dass Polen allein für die militärische Hilfe an die Ukraine bereits rund vier Milliarden Euro bereitgestellt hat.

  • 13:27 Uhr

    Russisches Militär wehrt massiven Angriff auf Krim-Brücke ab

    Am Mittwoch haben russische Truppen einen massiven Angriff auf die Krim-Brücke abgewehrt. Wie der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow berichtet, seien zehn ATACMS-Raketen abgefangen worden. Viele Menschenleben seien hierdurch gerettet worden.

    Wie der Minister betont, befreien die Streitkräfte weiterhin die neuen russischen Regionen von Neofaschisten und ergreifen Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung. Auch zukünftig werde man entschlossen und angemessen auf Sicherheitsbedrohungen reagieren, so Beloussow.

  • 12:59 Uhr

    Russischer Truppenverband Mitte zerstört gegnerischen Stützpunkt

    Jagdbomber Su-34 haben einen Stützpunkt und Personal der ukrainischen Armee in der Verantwortungszone des Truppenverbandes Mittel eliminiert. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Bei dem Angriff seien ungelenkte Luftbomben vom Typ OFAB-250 mit universellem Gleit- und Lenkmodul eingesetzt worden. Diese ermöglichen präzise Schläge aus einer sicheren Entfernung von der Kontaktlinie.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.