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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen rücken bei Sewersk weiter vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen rücken bei Sewersk weiter vorQuelle: Sputnik
  • 6.02.2023 12:51 Uhr

    12:51 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen erneut Donezk mit Granaten im NATO-Kaliber

    Die ukrainischen Streitkräfte griffen erneut den Petrowski-Bezirk von Donezk an und feuerten fünf Granaten im Kaliber 155 Millimeter ab. Dies berichtet die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen.

  • 12:48 Uhr

    Russlands stellvertretender Außenminister kündigt für diese Woche Besuch des IAEA-Chefs in Moskau an

    Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow hat bekanntgegeben, dass der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) Rafael Grossi diese Woche Moskau besuchen soll, um über eine Sicherheitszone um das AKW Saporoschje zu sprechen, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Die Agenturzitiert Rjabkow wörtlich:

    "Der Zeitplan steht noch nicht ganz fest, aber alles deutet darauf hin, dass der Besuch stattfinden wird. Und wir erwarten, wie immer, ein ausführliches und professionelles Gespräch zu haben."

    Das AKW Saporoschje befindet sich in Energodar und ist das größte Kernkraftwerk in Europa. Ende Februar vergangenen Jahres wurde die Anlage von russischen Streitkräften übernommen. Seitdem haben Einheiten der ukrainischen Armee regelmäßig sowohl die Wohngebiete von Energodar als auch das Gelände der Anlage mit Drohnen, schwerer Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen.

  • 12:26 Uhr

    Kursker Gouverneur wird Freiwilligen-Volksbrigade des Gebietes anführen

    Roman Starowoit, Gouverneur des Gebietes Kursk, hat angekündigt, dass er die Freiwilligeneinheit der Region leiten wird. Er erklärte während einer Einsatzbesprechung:

    "In Friedenszeiten ist der ranghöchste Beamte, das heißt der Gouverneur – also ich – für die Organisation der Territorialverteidigung zuständig. Deshalb habe ich mich entschlossen, die freiwillige Volkstruppe des Gebietes Kursk zu leiten."

    Er fügte hinzu, dass Kommandeure der Freiwilligen-Volksbrigaden ernannt werden, wobei das Einsatzgebiet ihrer Verwaltungsgrenzen der Bezirke entspricht. Starowoit beauftragte die Leiter der Bezirke und Gemeinden, Kandidaten für die Posten der Kommandeure zu bestimmen.

    Zuvor hatte der Gouverneur mitgeteilt, dass er und seine Kollegen aus der Gebietsverwaltung in einem Camp der russischen nichtstaatlichen paramilitärischen Organisation Gruppe Wagner geschult wurden.

  • 12:15 Uhr

    DVR-Chef: Ukrainische Armee setzt nahe Artjomowsk und Ugledar chemische Waffen ein

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen bei Artjomowsk und Ugledar chemische Waffen ein. Dies berichtet der amtierende Chef der Donezker Volksrepublik Denis Puschilin. Er erklärte:

    "Nach Aussagen unserer Einheiten und Kommandeure, die bereits solche Informationen geliefert haben, gibt es nicht nur am Frontabschnitt bei Artjomowsk, sondern auch bei Ugledar Fakten über den Einsatz chemischer Substanzen, die bei unseren Soldaten Beschwerden hervorrufen."

    Nach Angaben von Puschilin gehen seit mindestens drei Wochen Beschwerden von Soldaten ein. Drohnen würden auf die russischen Stellungen chemische Kampfstoffe abwerfen.

    Der Einsatz chemischer Waffen durch ukrainische Truppen wurde auch von Apty Alaudinow, dem Kommandeur der Spezialeinheit Achmat, bestätigt. Ihm zufolge handelt es sich um selbst hergestellte Munition, die bei Menschen Erbrechen und Bewusstlosigkeit auslöst.

  • 11:43 Uhr

    LVR: Drei Tote und sieben Verletzte innerhalb einer Woche bei Beschuss durch ukrainische Einheiten  

    Die Vertretung der Lugansker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen hat am Montagmorgen einen Bericht über Angriffe durch ukrainische Streitkräfte in der vergangenen Woche veröffentlicht.

    Aus dem Bericht geht hervor, dass ukrainische Einheiten die Ortschaften Altschewsk, Stachanow, Brjanka, Perwomaisk, Swatowo, Kremennaja und Bulawinowka in der Lugansker Volksrepublik (LVR) unter Beschuss genommen hatten. Dabei hätten sie 22 HIMARS-Raketen und vier Geschosse im Kaliber 155 Millimeter abgefeuert.

    Insgesamt seien drei Zivilisten beim Beschuss durch ukrainische Einheiten ums Leben gekommen, sieben weitere, darunter ein Kind, seien verletzt worden. Außerdem seien 87 Wohnhäuser und acht Infrastrukturobjekte, darunter eine medizinische und zwei Bildungseinrichtungen, beschädigt worden.

  • 11:38 Uhr

    Vier Ortschaften im Gebiet Cherson unter nächtlichem Beschuss durch ukrainische Artilleristen

    Einheiten der ukrainischen Armee haben in der Nacht zum Montag vier Ortschaften im Gebiet Cherson beschossen, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Dabei haben sie insgesamt 26 Projektile abgefeuert. Unter Beschuss gerieten die Ortschaften Nowaja Kachowka, Kasatschji Lageri, Winogradnoje und Krynki. Informationen über mögliche Opfer und Schäden werden noch geklärt.

  • 11:10 Uhr

    LVR-Beamter: Kiew beschlagnahmte Wohnungen von Bewohnern, die nach Russland ausgereist waren

    Die ukrainischen Behörden haben Wohnungen von Einwohnern der Lugansker Volksrepublik (LVR), die im Jahr 2014 nach Beginn des Konflikts nach Russland ausgereist waren, beschlagnahmt und verkauft. Die Frage der Rückgabe des Eigentums wird nun gerichtlich geklärt, teilte der stellvertretende Bürgermeister von Lissitschansk Andrei Skory mit.

    "Nach meinen Informationen gab es 2014 Strafmaßnahmen: Menschen, die die LVR verließen, konnten die Betriebskosten nicht zahlen, ihre Wohnungen wurden beschlagnahmt und verkauft."

    Der Beamte stellte klar, dass die ukrainischen Behörden nicht nur den Milizenkämpfern ihre Wohnungen weggenommen hatten, sondern auch einfachen Einwohnern, die aus ideologischen Gründen nach Russland ausgereist waren und dann nicht zurückkehren und die Betriebskosten zahlen konnten, weil sie bei ihrer Rückkehr sofort verhaftet werden würden. Er fügte hinzu:

    "Dazu gibt es bereits mehrere Appelle. Wir schicken sie vor Gericht und werden uns mit der Frage der Rückgabe des Eigentums an unsere Bürger befassen."

  • 10:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Russische Artilleristen zerstören ukrainisches Munitionsdepot bei Stepanowka 

    Russische Artilleristen haben in Nacht ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte bei der Ortschaft Stepanowka im Gebiet Cherson zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf einen Sprecher der örtlichen Rettungsdienste am Montag. Die Nachrichtenagentur zitiert ihn wörtlich: 

    "In der Nacht haben russische Soldaten mit Artilleriefeuer ein Munitionsdepot einer ukrainischen Brigade bei der Ortschaft Stepanowka zerstört. Geschosse für Haubitzen vom Typ M777 im Kaliber 155 Millimeter, für Haubitzen vom Typ 2A65 Msta-B sowie für Haubitzen vom Typ D-30 im Kaliber 122 Millimeter wurden zerstört."

    Außerdem seien fünf Fahrzeuge zerstört worden. Dabei seien acht ukrainische Soldaten getötet und acht weitere verletzt worden.

  • 10:43 Uhr

    Russische Streitkräfte nehmen am Wochenende vorteilhafte Stellungen bei Sewersk ein

    Einheiten der russischen Streitkräfte haben am Wochenende mit einer Offensive vorteilhafte Linien und Stellungen nahe Sewersk in der Volksrepublik Donezk eingenommen. Dies berichtet der Militärexperte und Oberstleutnant der Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk a.D. Andrei Marotschko. Er erklärt:

    "Am vergangenen Wochenende hat sich die Lage im Gebiet der Siedlung Sewersk für das ukrainische Militär deutlich verschlechtert. Unsere Einheiten nahmen im Verlauf der aktiven Offensivoperationen günstigere Linien und Stellungen ein. Dadurch konnten wir neues Terrain unter Kontrolle bringen und wirksamere Schläge gegen den Feind durchführen."

    Marotschko zufolge eliminiert das russische Militär wiederholt Ansammlungen von Militärpersonal und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte, was "das ukrainische Kommando dazu zwingt, die Entsendung von Personal und Waffen in dieses Gebiet zu erhöhen".

  • 10:25 Uhr

    Ukrainische Soldaten verlassen unerlaubt ihre Stellungen bei Kremennaja

    Der russische Geheimdienst hat einen unerlaubten Abzug von Soldaten der ukrainischen Streitkräfte aus ihren Stellungen in der Nähe von Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk (LVR) festgestellt und die ukrainischen Sperrtruppen sind nicht in der Lage, die Flucht zu verhindern. Dies berichtet der Militärexperte und Oberstleutnant der Volksmiliz der Volksrepublik Lugansk a.D. Andrei Marotschko.

    Ihm zufolge stelle der russische Geheimdienst "ein niedriges moralisches und psychologisches Niveau in den Reihen der ukrainischen bewaffneten Formationen bei Kremennaja fest". Er fügte hinzu:

    "Einige Soldaten verlassen ihre Stellungen ohne nennenswerten Widerstand."

    "Die nationalistischen Einheiten, die zur Abschreckung ihrer eigenen Truppen in das Gebiet geschickt wurden, sind der Aufgabe nicht gewachsen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.