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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Westen lehnt ernsthaften Dialog über Frieden kategorisch ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Westen lehnt ernsthaften Dialog über Frieden kategorisch abQuelle: Sputnik © Pressedienst des russischen Außenministeriums
  • 22.02.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:53 Uhr

    Explosionen in Odessa

    Lokale Telegram-Kanäle berichten von Explosionen und möglichen Raketenangriffen in Odessa. Angebliche Aufnahmen von den Folgen der Angriffe werden im Internet veröffentlicht.

  • 21:27 Uhr

    Ukrainische Drohne über Gebiet Brjansk zerstört

    Die Luftverteidigungskräfte haben im Gebiet Brjansk eine Drohne vom Typ Flugzeug zerstört, es gab keine Verletzten und keine Schäden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

    "Ukrainische Terroristen haben versucht, mithilfe einer Drohne Objekte auf dem Territorium des Bezirks Surasch anzugreifen. Das unbemannte Luftfahrzeug vom Typ Flugzeug wurde von den Luftabwehrkräften des russischen Verteidigungsministeriums zerstört. Es gab keine Verletzten oder Schäden. Die Einsatz- und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Vielen Dank an unsere Luftverteidigungseinheiten!"

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurde die Drohne gegen 21:30 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 20:54 Uhr

    Persönliche Abnahme: Putin testet neuen Überschall-Atom-Bomber Tu-160M

    Russlands Präsident, Wladimir Putin, ist mit einem modernisierten strategischen Schwenkflügel-Überschall-Bomber Tu-160M geflogen.

    Er ist darauf ausgelegt, die wichtigsten Ziele in entlegenen Gebieten mit nuklearen und konventionellen Waffen zu treffen. Der Tu-160M ist das größte Überschallflugzeug in der Geschichte der militärischen Luftfahrt und das schwerste Kampfflugzeug der Welt.

    Nach dem Flug sagte Putin:

    "Das ist ein Flugzeug der nächsten Generation … und natürlich nehmen wir es in Dienst."

  • 20:25 Uhr

    Acht ukrainische Staatsbürger reisten illegal in die Republik Moldau ein und beantragten Asyl

    Moldawische Grenzschützer haben acht ukrainische Staatsbürger entdeckt, die illegal die Grenze der Republik überquert haben, sie haben um Asyl im Land gebeten. In einem auf dem Telegram-Kanal der moldawischen Grenzpolizei veröffentlichten Bericht heißt es:

    "Beamte der Grenzpolizei meldeten einen Fall von acht ukrainischen Staatsbürgern, die illegal die moldawisch-ukrainische Grenze im Süden des Landes überschritten haben. Die Ausländer sagten, dass sie, um nach Moldawien zu gelangen, in der Ukraine jeweils zwischen 3.000 und 10.000 Dollar bezahlt hätten. Sie baten um Asyl auf moldawischem Territorium."

    Nach vorläufigen Informationen sind zwei Personen die Organisatoren des Grenzübergangs. Einer von ihnen sorgte bislang für den Transport der "Kunden" an die Grenze zur Republik Moldau, er wird von den Behörden beider Länder gesucht. Bei der zweiten Person handelt es sich um einen Führer, der beim Grenzübertritt half, er wurde von ukrainischen Grenzbeamten festgenommen.

  • 19:57 Uhr

    Taurus-Debatte im Bundestag: Pistorius' Ausweichmanöver stößt auf Kritik

    Der Bundestag hat heute den Antrag der Unionsfraktion zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine abgelehnt.

    Der Antrag, der eine "echte Zeitenwende in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik" vorsah, forderte die "unverzügliche Lieferung von erbetenen und in Deutschland verfügbaren Waffensystemen", darunter die Taurus-Marschflugkörper. Ein weiterer Antrag der Ampelfraktion (SPD, Grüne und FDP) forderte die Bundesregierung auf, "zusätzlich benötigte weitreichende Waffensysteme" zu liefern, ohne jedoch die Taurus-Marschflugkörper explizit zu nennen. Dieser Antrag wurde nach der Debatte angenommen.

    In der Debatte zum Ampel-Antrag sprach sich Verteidigungsminister Boris Pistorius für mehr Unterstützung der Ukraine aus. Einer klaren Antwort auf die Frage nach der Einbeziehung der Taurus-Marschflugkörper wich er jedoch aus. Auf die Frage des CDU-Abgeordneten Jürgen Hardt, ob der Ampel-Antrag Taurus-Lieferungen beinhalte, antwortete der SPD-Politiker:

    "Ich habe den Antrag gelesen. Die Antragsteller werden sich ihren Teil dabei gedacht haben."

    Die unbeantwortete Frage von Pistorius in der Taurus-Debatte löste Kritik in den Medien aus.

  • 19:26 Uhr

    Donezk: Ukrainische Granate trifft Wohnblock, einige Verletzte

    Eine ukrainische Granate hat beim Beschuss auf das Kirowski-Viertel von Donezk einen Wohnblock getroffen, drei Menschen wurden verletzt, so der Bürgermeister der Stadt, Alexei Kulemsin. In einer Nachricht auf dem Telegram-Kanal des Bürgermeisters heißt es:

    "Während des Beschusses auf den Kirowski-Bezirk gab es einen Volltreffer in einer Wohnung eines neunstöckigen Gebäudes im Mikrobezirk Textilschtschik. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Zivilisten verletzt, deren Profile noch geklärt werden."

  • 18:56 Uhr

    US-Außenministerium sieht die Zukunft der Ukraine in der NATO

    Die USA sehen die Zukunft der Ukraine in der NATO und arbeiten mit ihr zusammen, um sicherzustellen, dass das Land so bald wie möglich dem Bündnis beitritt. Dies sagte die amtierende US-Unterstaatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Yuri Kim. Auf einer Sondersitzung anlässlich des zweiten Jahrestages des Beginns der russischen militärischen Sonderoperation in der Ukraine erklärte sie:

    "Präsident Joe Biden hat sehr deutlich gemacht, dass wir die Ukraine in Zukunft als NATO-Mitglied sehen."

    Kim fügte hinzu, dass Washington "sehr eng mit seinen Verbündeten zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass die Ukraine bereit ist, dem Bündnis so bald wie möglich beizutreten."

  • 18:20 Uhr

    Lawrow: Westliche Länder lehnen ernsthaften Dialog über Ukraine kategorisch ab

    Russlands Außenminister Sergei Lawrow hat erklärt, dass die westlichen Länder einen ernsthaften Dialog über die Ukraine kategorisch ablehnen. Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an den G20-Außenministerrat sagte er:

    "Sie haben gehört, was wir gesagt haben, und wir haben unsere Worte mit einem Fall in Istanbul vor zwei Jahren bestätigt. Und was unsere Kollegen sagen – lassen Sie sie erklären, warum sie kategorisch keinen ernsthaften Dialog über die wirklichen Probleme wollen, die sie selbst in der Ukraine geschaffen haben. Vor allem über das Problem des Nazi-Regimes, das sich die Ausrottung aller Russen zum Ziel gesetzt hat."

    US-Außenminister Antony Blinken hatte sich zuvor mit dem brasilianischen Präsidenten Lula da Silva getroffen und mit ihm über die Lösung des Konflikts in der Ukraine gesprochen, teilte die Pressestelle des US-Außenministeriums am Mittwoch mit. Nach dem Treffen behauptete Blinken gegenüber Reportern, dass er keine Bedingungen für die Aufnahme von Verhandlungen sehe.

  • 17:47 Uhr

    Dänemark kündigt neue Militärhilfe und Sicherheitsabkommen für Ukraine an

    Die Regierung und das Parlament Dänemarks haben sich auf ein neues Hilfepaket für die Ukraine geeinigt, lautet eine Erklärung des Verteidigungsministeriums. Die militärische Unterstützung im Wert von rund 1,7 Milliarden Kronen (umgerechnet knapp 230 Millionen Euro) wird unter anderem für die Beschaffung von 15.000 Artilleriegranaten in Zusammenarbeit mit Tschechien verwendet. Die Munition soll der Ukraine innerhalb weniger Monate zur Verfügung gestellt werden. Außerdem werden mit den Geldern die Lieferung von Drohnen und Ausrüstung zur Luftverteidigung und Minenräumung, Radargeräte und Kommunikationsausrüstung bezahlt.

    Es ist bereits das 15. Paket mit militärischer Hilfe, das Dänemark für die Ukraine bereitstellt. Diesmal geht es um eine Finanzierung für die Jahre  2024 bis 2026.

    Darüber hinaus unterzeichneten Dänemark und die Ukraine ein Abkommen über eine "Sicherheitsverpflichtung". Damit verspricht Kopenhagen, Kiew in den nächsten zehn Jahren sowohl militärische als auch humanitäre Unterstützung zu leisten. Premierministerin Mette Frederiksen gab bei einer Pressekonferenz eine Erklärung über den Abschluss dieses Abkommens ab.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.