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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier: Kiews Kommissare rekrutieren mit vorgehaltener Waffe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-Premier: Kiews Kommissare rekrutieren mit vorgehaltener Waffe© Libk
  • 15.04.2024 12:10 Uhr

    12:10 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt Storm-Shadow-Marschflugkörper über Berdjansk ab

    Nach vorläufigen Angaben haben russische Luftabwehrsysteme zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus anglo-französischer Produktion am Himmel über Berdjansk im Gebiet Saporoschje abgeschossen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die Verwaltung der Gemeinde.

    "Gegen 11:30 Uhr (Ortszeit) am 15. April ertönten Explosionen in der Stadt. Vorläufigen Informationen zufolge wurden zwei Storm-Shadow-Raketen im Anflug abgeschossen. Der Angriff galt einem der Industrieunternehmen in der Region. Genauere Informationen werden derzeit geklärt."

  • 11:39 Uhr

    Kiew kündigt baldigen Erhalt von Minenräumschiffe aus den Niederlanden und Belgien an

    Laut Dmitri Pletentschuk, einem Vertreter der ukrainischen Marine, bereiten die Niederlande und Belgien drei Minenräumschiffe auf die Übergabe an Kiew vor. Im ukrainischen Fernsehen gibt er bekannt, dass deren Besatzungen bereits mit den Schulungen begonnen hätten.

    Auch Großbritannien habe im vergangenen Jahr zwei Minensuchboote der Sandown-Klasse aus eigenen Beständen in die Ukraine verlegt, führt Pletentschuk aus. Das Land werde nun über fünf Schiffe dieser Art verfügen.

    Ferner berichtet Plentschuk, dass die Besatzungen auf Kompatibilität mit den Anforderungen der NATO geprüft würden. Kiew erhoffe sich, in diesem Jahr die Operationskompatibilität der höchsten Stufe zu erhalten, damit die Schiffe Aufgaben als Teil der NATO-Kontingente erfüllen könnten.

  • 11:17 Uhr

    DVR meldet mehrere Angriffe binnen 24 Stunden

    Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 50 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 14. April bis 0:00 Uhr am 15. April (Ortszeit) erlitten zehn Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.

    Durch den Beschuss wurden zwei Privathaushalte sowie ein Zivilfahrzeug beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 35 Angriffe aus der Ukraine gemeldet.  

  • 10:55 Uhr

    Ukrainischer Ex-Premier: Militärkommissare rekrutieren mit vorgehaltener Waffe

    Militärkommissare in der Ukraine haben begonnen, bei der Rekrutierung neuer Kräfte Waffen einzusetzen. Im westukrainischen Gebiet Transkarpatien wurde ein Mann bei dem Versuch, einer gewaltsamen Festnahme zu entgehen, verletzt, berichtet Nikolai Asarow, der ehemalige Premierminister des Landes, auf Telegram.

    "Die Militärkommissariate in der Ukraine haben endgültig ihr menschliches Gesicht verloren. Sie haben begonnen, Waffen gegen diejenigen einzusetzen, die versuchen, sich ihrer Gesetzlosigkeit und Maßlosigkeit zu widersetzen."

    Wie der ehemalige Premierminister berichtet, war der Mann in Transkarpatien unterwegs. An einem Kontrollpunkt sei sein Auto angehalten worden und man habe ihn sofort mobilisieren wollen. Der Mann habe angegeben, dass ihm ein gesetzlicher Vorbehalt zustehe, da sein Bruder bei Kämpfen ums Leben gekommen sei. Daraufhin hätten die Militärkommissare versucht, ihn gewaltsam in ihr Fahrzeug zu drängen. Kudrych habe sich losreißen können und sei in Richtung eines Waldes gerannt, aber man habe auf ihn das Feuer eröffnet. Der Mann sei an Armen und Beinen verwundet worden.

    Asarow resümiert:

    "Der Vater des Jungen ist sich sicher, dass dieser eklatante Fall nicht weiter verfolgt werden wird. Der Fall wird vertuscht werden, weil das Kiewer Regime sich gegenseitig deckt und dem Militärkommissariat volle Handlungsfreiheit gewährt wird."

  • 10:31 Uhr

    Medien: Russische Streitkräfte greifen französische Söldner in Slawjansk an

    Die russischen Streitkräfte haben den Standort französischer Söldner in der von der ukrainischen Armee kontrollierten Stadt Slawjansk getroffen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sergei Lebedew, den Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew. Er erklärt:

    "Laut Berichten unserer Kameraden wurde eine Kaserne angegriffen, in der sich ukrainische Artilleristen und höchstwahrscheinlich auch die Franzosen befanden, die die CAESAR-Selbstfahrlafetten zur Unterstützung der Banderowiten mitgebracht hatten."

    Lebedew fügt hinzu, dass daraufhin ein Drittel von Slawjansk vom Militär abgeriegelt worden sei und es eine Kontrolle von Dokumenten und Smartphones aller Personen auf der Straße gegeben habe. Unbestätigten Berichten zufolge seien einige Krankenwagen aus Pawlograd eingetroffen.

  • 09:57 Uhr

    Macron will für die Dauer der Olympischen Spiele 2024 in Paris einen Waffenstillstand in laufenden Konflikten erreichen

    Der französische Präsident Emmanuel Macron möchte für die Dauer der Olympischen Spiele in Paris einen Waffenstillstand in allen laufenden Konflikten erreichen. In einer Sendung des Fernsehsenders BFMTV verkündete er:

    "Wir werden an einem olympischen Waffenstillstand arbeiten."

    "Ich werde versuchen, viele unserer Partner in diese Arbeit einzubeziehen. In ein paar Wochen wird der chinesische Präsident nach Paris kommen und ich werde ihn bitten, mir zu helfen."

    In einem früheren Interview mit ukrainischen Medien hatte Macron erklärt, er werde Russland einen Waffenstillstand für die Dauer der Olympischen Spiele in Paris anbieten. Der russische Präsident Wladimir Putin sagte zu dieser Initiative, Russland sei bereit, alle Fragen zu prüfen, werde dies aber auf der Basis seiner Interessen und angesichts der Situation in der Zone der Sonderoperation tun.

  • 09:13 Uhr

    Russische Marineinfanteristen schießen täglich mindestens 20 Drohnen in der Inselzone des Dnjepr-Deltas ab

    Marinesoldaten des Truppenverbandes Dnjepr der russischen Streitkräfte schießen täglich mindestens 20 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte in der Inselzone im Dnjepr-Delta ab. Dies teilt ein Ausbilder der Luftlandeeinheit mit dem Rufzeichen Oskol gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit.

    "Wir schießen jeden Tag mehr als 20 Drohnen ab. Sie fallen herunter und explodieren. Wir bekämpfen sie recht erfolgreich, nutzen dabei sogar Pump-Action-Gewehre. Wir setzen Stationen der elektronischen Kriegsführung in verschiedenen Ausführungen ein, die sehr gut helfen."

    Oskol berichtet, dass er an der Ausbildung von Sturmtruppen beteiligt ist.

    Während der Ausbildung üben die Soldaten das Be- und Entladen von Booten und die Arbeit auf den Inseln. Darüber hinaus wird die Frage der Ausrüstung gesondert betrachtet.

  • 08:42 Uhr

    Frankreich liefert neue Charge von Caesar-Haubitzen an Kiew

    Französische Panzerhaubitzen vom Typ CAESAR sind bei den ukrainischen Kämpfern an der Frontlinie im Gebiet Saporoschje eingetroffen, meldet Wladimir Rogow, Ko-Vorsitzender des Koordinierungsrates für die Integration der neuen Regionen der Russischen Volkskammer.

    "Der Feind hat neue französische CAESAR Selbstfahrlafetten. Der Feind spart nicht an Munition und führt massiven Artilleriebeschuss durch. Frankreich beliefert die ukrainischen Kämpfer weiterhin mit Waffen, mit denen der Feind den befreiten Teil der Region Saporoschje beschießt."

  • 08:14 Uhr

    "Deutschlands Führung ist wirklich bemerkenswert" – Selenskij dankt Scholz

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij dankte dem deutschen Bundeskanzler Olaf Scholz am Samstag für die Entscheidung, ein weiteres Patriot-Luftabwehrsystem an die Ukraine zu liefern.

    "Deutschlands Führung ist wirklich bemerkenswert, und dank dieser Führung werden wir in der Lage sein, Tausende von Leben zu retten und der Ukraine mehr Schutz vor dem russischen Terror zu bieten", sagte Selenskij.

    "Dies ist eine wahre Manifestation der Unterstützung für die Ukraine in einer für uns kritischen Zeit", schrieb Selenskij auf seinem Telegram-Kanal nach dem Telefonat mit dem Bundeskanzler. Berlin hat bislang zwei dieser Systeme nach Kiew geliefert.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Website zu sehen.

  • 07:46 Uhr

    Explosionen in Dnjepropetrowsk gemeldet

    In Dnjepropetrowsk hat es Explosionen gegeben, berichtet der ukrainische TV-Sender Obschtschestwennoje auf Telegram.

    Nach Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation wurde Luftalarm in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Charkow, Nikolajew, Kirowograd und Poltawa ausgerufen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.