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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär bestätigt Vormarsch russischer Truppen in Bachmut

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär bestätigt Vormarsch russischer Truppen in BachmutQuelle: Sputnik © Sergei Awerin
  • 5.02.2023 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:57 Uhr

    Saporoschje-Behörden: Zivilist kommt bei ukrainischer Attacke ums Leben

    Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptverwaltungsrates des Gebiets Saporoschje, hat erklärt, dass ein Zivilist durch den ukrainischen Beschuss der Stadt Pologi im Gebiet Saporoschje getötet worden sei. Rogow zufolge sei die Stadt Pologi gegen 14:30 Uhr lokaler Zeit (12:30 Berliner Zeit) unter Artilleriebeschuss ukrainischer Verbände geraten. Die Stadt sei heute zweimal angegriffen worden.

    Alexei Kulemsin, Bürgermeister von Donezk, berichtet, dass das ukrainische Militär um 20:55 Uhr lokaler Zeit (18:55 Berliner Zeit) fünf 152-mm-Granaten auf den Petrowski-Bezirk der Stadt abgefeuert habe.

    Zur Zeit der Veröffentlichung gab es keine Informationen über mögliche Opfer und Schäden.

  • 19:22 Uhr

    DVR-Behörden: Ukrainische Truppen nehmen drei Siedlungen unter Beschuss

    Ukrainische Artilleristen sollen 17 Granaten des NATO-Kalibers 155 Millimeter auf Jassinowataja, Gorlowka und Wolnowacha in der DVR abgefeuert haben, wie die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen in der Ukraine mitteilt.

    Infolge der Attacke von Wolnowacha durch ukrainische Truppen seien zwei Zivilistinnen verletzt worden, hieß es.

  • 18:56 Uhr

    Ukrainische Militärangehörige erklären, warum sie ihre Stellungen verlassen

    Ukrainischen Militärs haben in einem Interview mit Politico erzählt, dass ukrainische Soldaten aufgrund des Mangels an Personal und Munition manchmal ihre Stellungen aufgäben, um "sinnlose Tote" zu vermeiden. In der Zeitung kommt ein ukrainischer Offizier zu Wort, der sich kürzlich aus Artjomowsk (Bachmut) zurückgezogen habe:

    "Manchmal ist das Verlassen einer Stellung die einzige Möglichkeit, Personal vor einem unnötigen Tod zu bewahren."

    Auch seien Fälle bekannt, in denen ukrainische Soldaten sich der Weisung ihrer Vorgesetzten widersetzt, sich betrunken und unangemessen verhalten hätten, hieß es weiter. Ein anderer Offizier äußerte die Ansicht, dass die Disziplinprobleme in der ukrainischen Armee mit der Ineffizienz des Kommandos und der Belastung der Truppen zusammenhingen, die selten ausgewechselt würden.

  • 18:20 Uhr

    LVR: Sieben Zivilisten verletzt durch Beschuss ukrainischer Artilleristen

    Nach Angaben der Vertretung der Volksrepublik Lugansk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen der Kriegsverbrechen der Ukraine sollen beim Beschuss der Stadt Kremennaja durch ukrainische Truppen sieben Zivilisten verwundet und neun Wohnhäuser beschädigt worden sein.

    Zuvor hatte die Einrichtung berichtet, dass ukrainische Truppen um 13:15 Uhr lokaler Zeit vier Granaten des NATO-Kalibers 155 Milimeter auf Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk abgefeuert hätten.

  • 17:52 Uhr

    Medienbericht: Ukrainische Armee will chemische Waffen in Bachmut einsetzen

    Der ukrainische Kommandeur einer separaten taktischen Luftaufklärungsgruppe, Juri Madjar, veröffentlichte ein Video, auf dem FPV-Drohnen mit speziellen Halterungen und Dutzende von Behältern mit chemischer Munition zu sehen sind. Dabei deutete er an, dass das ukrainische Militär den Einsatz verbotener Munition gegen Einrichtungen in Artjomowsk (Bachmut) vorbereite.

    Einige der Behälter sind bereits voll, befinden sich in einem Kühlschrank, der ebenfalls demonstriert wird.

    Russland berichtete schon mehrmals, dass die ukrainischen Streitkräfte verbotene chemische Waffen einsetzen.

  • 17:24 Uhr

    Ex-Berater von Selenskij: Die nächsten zwei Monate werden für die ukrainischen Truppen sehr schwierig

    Der frühere Berater des ukrainischen Präsidentenbüros, Alexei Arestowitsch, hat erklärt, dass es in den nächsten zwei Monaten zu einem "blutigen Kampf" an der Frontlinie kommen werde, da die russischen Truppen versuchten, die Kontrolle über das gesamte Gebiet Donezk zu übernehmen. Wörtlich hieß es:

    "Es gibt Probleme, denen wir nicht ausweichen können. Die Gruppierung ist zu groß, sie übersteigt unsere Zahl selbst nach der Mobilisierung und übertrifft uns auch noch in Bezug auf die Bewaffnung."

    Arestowitsch fügte hinzu, dass diese Monate für die ukrainischen Streitkräfte "schwierig" sein würden, zeigte sich aber zuversichtlich, dass die ukrainischen Streitkräfte schließlich die Initiative ergreifen könnten.

  • 16:49 Uhr

    Eilmeldung des russischen Verteidigungsministeriums: Ukrainische Sonderdienste bereiten Provokation in Kramatorsk vor

    Das russische Verteidigungsministerium hat umgehend berichtet, dass die ukrainischen Sicherheitsdienste vorhätten, in naher Zukunft eine groß angelegte Provokation durchzuführen, um Russland der angeblichen Begehung von "Kriegsverbrechen" zu beschuldigen. 

    Zu diesem Zweck habe Kiew in der Stadt Kramatorsk im Gebiet Donezk eine kontrollierte Sprengung der örtlichen Suchtklinik und des Onkologie-Zentrums (Alexei-Tichi-Straße 31) sowie des 1. städtischen Krankenhauses (Alexei-Tichi-Straße 17) geplant, um Russland vorzuwerfen, angeblich "absichtlich" zivile Einrichtungen anzugreifen. Zugleich sei das medizinische Personal inzwischen evakuiert worden.

    In Begleitung von Beamten des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU seien westliche Medienjournalisten bereits in der Stadt eingetroffen und nun im Hotel Sapphire (Wratschebnaja-Straße 35) untergebracht worden. Das russische Militärressort fügte hinzu:

    "Die westlichen Medien werden die Bombardierung der medizinischen Einrichtungen in Kramatorsk als eine weitere "Gräueltat" der russischen Streitkräfte darstellen und eine Reaktion der internationalen Gemeinschaft sowie eine Beschleunigung der Lieferung von Langstreckenraketen an Kiew für Angriffe auf russisches Gebiet fordern."

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums versuche Kiew vor dem Hintergrund der militärischen Misserfolge mit solchen Provokationen, den Druck auf die öffentliche Meinung in den westlichen Ländern zu erhöhen, um eine Ausweitung der Lieferungen moderner Waffen und militärischer Ausrüstung an die ukrainischen Streitkräfte zu erreichen.

  • 16:11 Uhr

    Frau nach ukrainischem Beschuss von Donezk tot

    Der Bürgermeister der Hauptstadt der Donezker Volksrepublik, Alexei Kulemsin, hat mitgeteilt, dass eine Frau bei einer Attacke der ukrainischen Truppen auf Donezk ums Leben gekommen sei. Kulemsin schrieb auf seinem Telegram-Kanal:

    "Nach geklärten Informationen verstarb eine 1947 geborene Frau an den Folgen des Strafbeschusses des Petrowski-Bezirks infolge eines Volltreffers in einer Wohnung in der Stachanow-Straße im Bezirk Tichi."

    Am Sonntagmorgen hatte Kulemsin berichtet, dass eine 1962 geborene Zivilistin – ebenfalls im Petrowski-Bezirk von Donezk – infolge des ukrainischen Angriffs im Hof ihres eigenen Hauses getötet worden sei.

  • 15:45 Uhr

    Israels Ex-Ministerpräsident Bennett: Ukraine-Gespräche von westlichen Ländern blockiert

    Der ehemalige israelische Ministerpräsident Naftali Bennett, der zu Beginn der speziellen russischen Militäroperation zwischen Russland und der Ukraine vermittelt hatte, gab nun den westlichen Ländern die Schuld für die Untergrabung der Gespräche. Dies brachte er in einem Interview zur Sprache:

    "Alle meine Handlungen wurden bis ins kleinste Detail mit den USA, Deutschland und Frankreich abgestimmt. Sie haben die Verhandlungen abgebrochen."

    Laut dem Ex-Premierminister hätten die Behörden der westlichen Länder damals beschlossen, den russischen Staatschef Wladimir Putin "zu zerschlagen, anstatt zu verhandeln".

    Bennetts Worte bezeichnete die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, als "ein weiteres Geständnis".

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.