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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew führt Raketenangriff auf Lugansk durch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew führt Raketenangriff auf Lugansk durchQuelle: Sputnik
  • 13.04.2024 11:30 Uhr

    11:30 Uhr

    Kiew führt Raketenangriff auf Lugansk durch

    Die Streitkräfte der Ukraine haben einen Raketenangriff auf Lugansk durchgeführt, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Korrespondenten vor Ort.

    Am Rande der Stadt seien mehrere Explosionen zu hören gewesen, die sich in einem Teil der Stadt ereignet haben sollen. Der Korrespondent der Agentur berichtet von drei Raketen, die aus Richtung der ukrainischen Stellungen abgefeuert worden seien.

    Die Explosionen ereigneten sich in der Nähe der Schule Nr. 5. Nach Angaben von Augenzeugen wurden durch den Vorfall Fensterscheiben von nahe gelegenen Häusern zerschlagen. Der Rauch eines ausgebrochenen Feuers sei sogar vom Stadtzentrum aus zu sehen.

    Ein Vertreter der Sicherheitskräfte der Lugansker Volksrepublik sagte gegenüber TASS, dass die ukrainische Armee nach vorläufigen Angaben zwei Storm-Shadow-Raketen abgefeuert habe.

  • 10:47 Uhr

    Zahl der beim ukrainischen Beschuss von Tokmak getöteten Menschen steigt auf acht

    Die Zahl der Todesopfer beim Beschuss von Tokmak im Gebiet Saporoschje durch die ukrainische Armee ist auf acht gestiegen, teilt Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit.

    "In der vergangenen Nacht wurden die Leichen von zwei weiteren Menschen unter den Trümmern geborgen. Die Zahl der Toten beläuft sich derzeit auf acht Personen, darunter zwei Kinder."

    Ihm zufolge wurden 18 weitere Personen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Menschen die ihre Häuser verloren haben werden vorerst in Notunterkünften untergebracht. Die Opfer werden materielle Hilfe erhalten, so Balizki.

    Der massive Beschuss von Tokmak wurde von den örtlichen Behörden am Freitag gemeldet. Zunächst war von sechs Toten, darunter ein Kind, die Rede. Der Leiter der Saporoschjer Bürgerbewegung "Wir sind mit Russland" erklärte, dass mindestens 20 Menschen verletzt wurden.

    Nach dem Angriff waren 25 Privathäuser und neun mehrstöckige Gebäude ohne Gasversorgung.

    Kiew beschießt Tokmak regelmäßig. Am Dienstag beschoss das ukrainische Militär eine Autowerkstatt mit einem Mehrfachraketenwerfer vom Typ HIMARS. Damals gab es keine Verletzten.

  • 10:15 Uhr

    Podoljaka: Front südwestlich von Awdejewka eingebrochen und rollt langsam westwärts

    Stoßrichtung Karlowka und Stoßrichtung Otscheretino im Raum Awdejewka, Raum Tschassow Jar, Raum Sewersk und Krasnogorowka – im gesamten Donbass ist Russlands Militär auf dem Vormarsch. Auch wurde ein weiterer Lenkflugkörperangriff gegen das Stromnetz und Militärobjekte im ukrainischen Hinterland ausgeführt.
    Erfahren Sie mehr in dieser Analyse von Juri Podoljaka.

  • 09:39 Uhr

    Russischer Senator: Selenskijs Vorschläge werden beim Schweizer Treffen abgelehnt

    Konstantin Kossatschow, der stellvertretende Sprecher des Föderationsrates Russlands, hat darauf hingewiesen, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf dem Sommergipfel in der Schweiz keine "Kriegsformel" durchsetzen kann, da seine Vorbedingungen den Verhandlungsprozess unmöglich machen. Er schreibt auf Telegram:

    "In Anbetracht der Position der Schweizer Führung werden die endgültigen Formulierungen wahrscheinlich eher schlanker ausfallen. Es ist jedoch schon jetzt klar, dass es nicht um Formulierungen geht, sondern um den Wunsch, um jeden Preis für Quantität [der Teilnehmer des Gipfels] zu sorgen, um 'mit Zahlen zu erdrücken'. Wie Selenskij freimütig zugab, rechnet er mit der Teilnahme von 80 bis 100 Ländern.

    'Es ist genau diese Anzahl von Ländern [...], die in der Lage sein werden, zumindest zu versuchen, Russland zu einem gerechten Frieden zu zwingen.' Nicht die Substanz, nicht die Ideen, sondern genau die Anzahl. Und es geht eindeutig nicht um die Einladung zur Teilnahme, sondern um den Zwang. Es geht nicht darum, das Blutvergießen zu stoppen, sondern darum, nach Punkten zu gewinnen."

    Kossatschow fügt hinzu, dass ein solcher Gipfel ohne die Teilnahme Russlands keinen Sinn ergeben würde. Der russische Senator hofft, dass einige Länder, die an der Konferenz teilnehmen, allen Teilnehmern vermitteln können, dass jede Diskussion über Friedensinitiativen mit Moskaus Beteiligung stattfinden sollte.

  • 08:58 Uhr

    Russische Fallschirmjäger beseitigen ukrainische Infanterie bei Wessjoloje

    Mörsereinheiten der russischen Fallschirmjäger haben in einem Stützpunkt nördlich von Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk Feuerstellungen der Streitkräfte der Ukraine unterdrückt und die gegnerische Infanterie außer Gefecht gesetzt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    Es wird darauf hingewiesen, dass der Angriff in der Nacht erfolgte, um einen Überraschungseffekt zu erreichen.

  • 08:31 Uhr

    Russische Artilleristen unterbrechen gegnerische Truppenrotation bei Perwomaiskoje

    Artilleristen des Truppenverbandes Süd der russischen Streitkräfte, die die Offensivaktionen der russischen Infanterie unterstützen, haben die Truppenrotation der ukrainischen Armee in der Nähe von Perwomaiskoje am Frontabschnitt Donezk unterbrochen. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.

    Wie das Ministerium feststellt, führen die Artilleristen an diesem Frontabschnitt im Zuge des Artillerie-Abwehrkampfes weiterhin Schießaufgaben durch, um die gegnerische Artillerie auszuschalten, Verteidigungsstrukturen zu zerstören, Kontrollpunkte zu unterdrücken und Feuerkraft, Waffen sowie militärische Ausrüstung zu zerstören.

  • 07:37 Uhr

    Kiew verliert bei Kupjansk bis zu 210 Soldaten

    Die ukrainischen Truppen haben bis zu 210 Soldaten, vier Selbstfahrlafetten, ein Artilleriegeschütz und sechs Mörsereinheiten an der Front bei Kupjansk verloren. Außerdem zerstörten Einheiten des Truppenverbandes West der russischen Armee eine Station für elektronische Kriegsführung und zwei Munitionsdepots des Gegners. Dies berichtet Iwan Bigma, Leiter des Pressezentrums des Verbandes.

  • 07:14 Uhr

    Berater des DVR-Chefs: Ukrainische Armee ist nicht mehr in der Lage, ihre erste Verteidigungslinie aufzubauen

    Die ukrainischen Truppen in der Volksrepublik Donezk seien nicht mehr in der Lage, die erste Verteidigungslinie an der Kontaktlinie aufzubauen, und seien daher mit dem Aufbau der zweiten und dritten Verteidigungslinie beschäftigt, während die russischen Truppen Wege gefunden haben, die gegnerischen Befestigungen zu knacken. Dies meldet Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhauptes der Donezker Volksrepublik (DVR).

    Er fügt hinzu, dass die ukrainische Armee heute nicht über die beste technische Unterstützung verfüge und dass sie "baut, was sie kann".

    Kimakowski erinnert daran, dass die ukrainischen Truppen in Marjinka und Awdejewka einst ernsthafte Befestigungen errichtet hatten, die vom russischen Militär durchbrochen wurden.

  • 12.04.2024 22:06 Uhr

    22:06 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:57 Uhr

    Ukraine beschießt Tokmak im Gebiet Saporoschje: mehrere Tote, Dutzende Verwundete

    Hochhausviertel wahllos mit Mehrfachraketenwerfern beschießen – diese Art Artillerieterror gegen Zivilisten hat das ukrainische Militär gegen die Stadt Tokmak im russischen Gebiet Saporoschje gewählt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf eine Meldung von Wladimir Rogow, Mitglied des zivil-militärischen Rates des benachbarten Gebiets Cherson.

    Jewgeni Balizki, der Gebietsgouverneur von Saporoschje, beklagt:

    "Infolge des Beschusses eines Hochbau-Wohngebiets in Tokmak seitens des ukrainischen Militärs gibt es mehrere Tote – darunter ein Kind. Zig Stadtbewohner sind schwer verwundet.

    Nun werden Lösch- und Räumarbeiten durchgeführt. Neun mehrstöckige und 25 einstöckige Wohnhäuser sind ohne Erdgasversorgung.

    Weitere Angriffe sind zu befürchten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.