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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Einheiten nehmen Stellungen bei Kupjansk ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Einheiten nehmen Stellungen bei Kupjansk einQuelle: Sputnik © Pawel Lissizyn
  • 21.04.2024 09:42 Uhr

    09:42 Uhr

    Sewastopol: Eine Anti-Schiffsrakete abgeschossen

    Eine Anti-Schiffsrakete ist vom Himmel über der Stadt Sewastopol geholt worden. Wie der Bürgermeister Michail Raswoschajew auf Telegram mitteilt, zielte der Angriff auf ein Schiff am nördlichen Ufer der Bucht von Sewastopol. Wegen heruntergefallener Fragmente der Rakete sei ein Brand entstanden, der sofort gelöscht worden sei.

  • 09:08 Uhr

    Duma-Vorsitzender: US-Hilfepaket zwingt Kiew zum Kampf "bis zum letzten Ukrainer"

    Mit der Bereitstellung des neuen Hilfepaktes zwingen die USA die Ukraine dazu, "bis zum letzten Ukrainer" zu kämpfen, meint der Vorsitzende der Staatsduma des russischen Parlaments, Wjatscheslaw Wolodin. Das werde jedoch die Lage auf dem Schlachtfeld kaum ändern. Wolodin schreibt auf Telegram wörtlich:

    "Das verbrecherische Kiewer Regime wird besiegt."

    US-Präsident Joe Biden selbst betont, dass die bereitgestellten Finanzmittel vor allem amerikanischen Unternehmen zugutekommen werden, erklärt Wolodin weiter. Aber das Geld, das direkt an Kiew übermittelt werde, müsse zurückgegeben werden. Der Duma-Vorsitzende spricht hierbei über die Schuldknechtschaft. Die Wirtschaft der Ukraine werde endgültig begraben und das Land werde seiner Zukunft beraubt.

  • 08:37 Uhr

    Zwei Drohnen über Gebiet Brjansk zerstört

    Am späten Samstagabend hat die Luftabwehr der russischen Streitkräfte zwei Drohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört. Aus einer Erklärung des Verteidigungsministeriums geht hervor, dass die unbemannten Flugzeuge gegen 23:30 Uhr Ortszeit zum Absturz gebracht worden seien. Informationen über Verletzte oder Schäden gibt das Ministerium keine bekannt.

  • 08:06 Uhr

    Russische Einheiten nehmen Stellungen bei Kupjansk ein

    Einheiten des russischen Truppenverbands West haben gegnerische Stellungen bei Kupjansk eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Im Laufe der Operation seien zudem ukrainische Soldaten einer vorderen Beobachtungsstelle gefangengenommen worden. Bei den Gefangenen handele es sich um einen Oberleutnant und zwei Soldaten der Territorialverteidigung.

  • 20.04.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:55 Uhr

    Russland: "Furchtlose Artilleristen und zuverlässige Haubitzen schützen unsere Grenze"

    Das russische Verteidigungsministerium teilte am Samstag mit, dass "furchtlose Artilleristen" und "zuverlässige Haubitzen" die Grenze beschützen. 152-mm-Msta-S-Panzerhaubitzen fügen dem Feind auf ukrainischem Gebiet an der Grenze zur Region Belgorod Feuerschaden zu. Die maximale Schussweite der Haubitzen beträgt fast 30 Kilometer. Die Angriffe richten sich gegen Ausrüstung, Verteidigungsanlagen und Personal der ukrainischen Streitkräfte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 20:41 Uhr

    US-Repräsentantenhaus stimmt milliardenschwere Hilfe für Kiew ab

    Das US-Repräsentantenhaus hat ein weiteres Hilfspaket für die Ukraine gebilligt. Die Parlamentskammer verabschiedete am Samstagnachmittag (Ortszeit) einen Gesetzentwurf, der rund 61 Milliarden US-Dollar (57 Milliarden Euro) für Kiew enthält. Die nötige Zustimmung des Senats steht noch aus. 

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow reagierte darauf laut russischen Staatsmedien mit einer Stellungnahme. Die Entscheidung des US-Repräsentantenhauses werde die Vereinigten Staaten weiter bereichern und die Ukraine weiter ruinieren, stellte er klar. 

    Ferner betonte er, dass die Beschlagnahme eingefrorener russischer Vermögenswerte dem Ruf der USA schaden würde. Sie würden sich dafür verantworten müssen, so Peskow.

     

  • 20:36 Uhr

    Medienbericht: Darum weigert sich EU, russische Vermögenswerte zu beschlagnahmen

    Aus Angst vor Moskaus Gegenmaßnahmen verzichten die Vertreter der Europäischen Union das eingefrorene Vermögen Russlands einzuziehen. Dies ist einem Bericht der US-Zeitung Washington Post zu entnehmen.

    In der Staatengemeinschaft gehe man davon aus, dass sich alle möglichen russischen Vergeltungsmaßnahmen auf die EU-Mitgliedsstaaten und nicht auf die USA auswirken würden, hieß es. Brüssel sei auch damit unzufrieden, dass Washington beharrlich europäische Länder dazu dränge, die eingefrorenen Reserven der russischen Zentralbank zu verwenden.

    Brüssel befürchte, dass die Beschlagnahme russischer Vermögenswerte das Vertrauen der Anleger in den Euro zerstören, aber auch einen Abfluss globalen Kapitals vom Kontinent auslösen könnte.

  • 20:19 Uhr

    Medienberichte aus Odessa: Nach Luftangriffen Explosionen in der Stadt und Umgebung

    In der Stadt Odessa und dem gleichnamigen Gebiet ist heute Nachmittag Luftalarm ausgerufen worden. Anschließend soll es zu Explosionen in Odessa selbst sowie in der Stadt Tschernomorsk gekommen sein. Über mögliche Opfer ist derzeit nichts bekannt.

    Mehr dazu hier auf unserer Webseite

  • 20:01 Uhr

    Luftverteidigung zerstört mehrere unbemannte Fluggeräte über russischen Gebieten

    Wie das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mitteilt, versuchten Kiews Truppen um 19:00 Moskauer Zeit Terroranschläge gegen Objekte in Russland durchzuführen. Wie es heißt, kamen dabei zwei kleine, Luftballon gleiche Objekte zum Einsatz. Diese wurden demnach über den Gebieten Tula und Moskau abgeschossen.

    Laut Wladislaw Schapscha, dem Gouverneur des Gebiets Kaluga, das an der Ukraine angrenzt, seien mehrere Drohnen über dem Bezirk Schukowski zerstört worden. Die Trümmerteile sollen abseits der Wohnviertel niedergegangen sein. Nach vorläufigen Angaben gebe es keine Opfer oder Beschädigungen, meldet der Beamte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.