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Liveticker Ukraine-Krieg – DVR-Beamter: Einkreisung der Truppen Kiews bei Gorlowka rückt näher

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – DVR-Beamter: Einkreisung der Truppen Kiews bei Gorlowka rückt näherQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 25.05.2024 18:57 Uhr

    18:57 Uhr

    Ermittlungsbüro in Kiew leitet Untersuchungen gegen ukrainische Kommandeure wegen militärischen Versagens ein

    Mehreren ukrainischen Kommandeuren droht im Zusammenhang mit der neuen russischen Offensive bei Charkow ein Strafverfahren wegen militärischen Versagens. Laut ukrainischen Medien hat das Ermittlungsbüro in Kiew Ermittlungen eingeleitet. Den insgesamt 28 Offizieren wird vorgeworfen, die Verteidigung an der Grenze zu Russland nicht ordnungsgemäß organisiert zu haben. Nach dem Angriff am 10. Mai habe die ukrainische Armee ihre vorderen Stellungen und mehrere Dörfer räumen müssen. Es habe hohe Verluste an Soldaten und Material gegeben, heißt es.

    Nach dem ersten Zurückweichen vor der russischen Offensive hat die ukrainische Armeeführung bereits den kommandierenden General an diesem Frontabschnitt ausgetauscht. Der Gouverneur des Gebiets Charkow, Oleg Sinegubow, ließ sich von Baufirmen Bericht erstatten, warum Befestigungsanlagen nicht so gebaut worden waren wie bestellt.

  • 18:14 Uhr

    Saporoschje: Kiew schickt protestierende Ärzte an die Front

    Wie das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, haben die Ärzte eines Onkologiezentrums in dem von Kiew kontrollierten Teil Saporoschjes Frontvorladungen erhalten. Laut der Webseite wehrten sich die Ärzte des örtlichen Krebszentrums gegen dessen Schließung und wandten sich an das Gericht. Daraufhin erhielten sie alle Vorladungen zum Militäreinberufungszentrum. Der Leitung des Zentrums zufolge versuchen die Behörden, auf diese Weise Druck auf die Ärzte auszuüben. Auch der Direktor des Zentrums erhielt eine Vorladung. Das Portal berichtet:

    "In Saporoschje werden Ärzte, die gegen die Schließung des örtlichen Onkologiezentrums klagen, an die Front beordert."

  • 17:32 Uhr

    Duma-Vorsitzender: Erpressung und Gewalt gehören zum Kern der Politik Washingtons und Brüssels

    Wjatscheslaw Wolodin, Vorsitzender der Staatsduma, ist überzeugt, dass Drohungen, Erpressung und Gewalt den Kern der Politik Washingtons und Brüssels gegenüber denjenigen bilden, die nicht bereit sind, ihnen bedingungslos zu gehorchen. Es gebe zahlreiche Beispiele für Mobbing und sogar "direkte Gewalt" vonseiten Washingtons und Brüssels, meinte Wolodin – zum Beispiel Ungarn, Georgien, die Slowakei, Serbien, die Republik Srpska in Bosnien und Herzegowina. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Die europäische Politik ist von einer Atmosphäre des Hasses vergiftet, durchdrungen vom Gewaltkult gegen diejenigen, die einen unabhängigen Standpunkt vertreten, der nicht mit den neokolonialen Interessen der US-geführten westlichen Eliten übereinstimmt."

    "Drohungen, Erpressung und Gewalt sind zur Grundlage der Politik von Washington und Brüssel geworden. Das darf nicht auf die leichte Schulter genommen und bei den Diskussionen und Stellungnahmen belassen werden."

  • 16:50 Uhr

    Berater des DVR-Chefs: Befreiung von Archangelskoje bringt Einkreisung ukrainischer Truppen bei Gorlowka näher

    Die Befreiung des Dorfes Archangelskoje in der Nähe von Awdejewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) bringt die Einkreisung der ukrainischen Gruppierung in den Siedlungen Torezk und New York in der Nähe von Gorlowka näher, meint Igor Kimakowski, ein Berater des DVR-Oberhauptes.

    "Die Befreiung von Archangelskoje ist eine Ausweitung des Otscheretinski-Vorsprungs. In diesem Fall ist die Einnahme der Siedlung ein weiterer wichtiger Schritt zur Einkreisung der ukrainischen bewaffneten Verbände in Torezk und New York."

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass russische Truppen die Siedlung Archangelskoje in der Donezker Volksrepublik befreit haben.

  • 16:37 Uhr

    Zivilistin bei ukrainischem Drohnenangriff auf Schebekino verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Schebekino in der Region Belgorod ist eine Zivilistin verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

    "Die Stadt Schebekino wurde von der ukrainischen Armee mit einer Kamikaze-Drohne angegriffen. Sie stürzte auf einem Parkplatz neben einem Lebensmittelgeschäft ab und detonierte. Durch die Explosion wurde eine Zivilistin verletzt – sie erlitt Prellungen und Schrapnellwunden an der oberen und unteren rechten Körperhälfte. Die Frau wird mit einem Krankenwagen in das Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod gebracht. Ein Pkw ist ebenfalls beschädigt worden."

  • 16:11 Uhr

    Stoltenberg: NATO wendet Artikel fünf des Vertrages bei russischem Cyberangriff an

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg erklärte gegenüber dem Magazin Economist, dass die NATO im Falle eines "ernsthaften" Cyberangriffs auf eines der Länder den fünften Artikel des Nordatlantikvertrags ‒ über die kollektive Verteidigung ‒ geltend machen könnte. Laut dem Magazin habe Stoltenberg Russland vor einer möglichen Berufung auf den fünften Artikel gewarnt, falls die Cyberattacken "ernst" würden. Er betonte:

    "Wenn Cyberangriffe ernst werden ... können wir uns auf Artikel fünf berufen und im Cyberraum sowie in anderen Bereichen reagieren, um die NATO-Verbündeten zu schützen."

    Die NATO-Führung hat Russland immer wieder unbegründet bestimmter "bösartiger und hybrider" Aktionen beschuldigt, darunter sogenannte "Desinformationskampagnen, Cyberangriffe" und andere "hybride Operationen" auf dem Territorium von Bündnisstaaten. Dabei werden in der Regel keine Beispiele oder Beweise angeführt.

  • 15:57 Uhr

    Erneut Explosionen in Charkow gemeldet

    Igor Terechow, der Bürgermeister von Charkow, berichtet auf Telegram, dass es Explosionen in der Stadt inmitten eines Luftalarms gegeben habe.

    Laut der Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation dauert der Alarm im Gebiet Charkow bereits seit mehr als 7 Stunden an.

  • 15:42 Uhr

    Bericht: Ungarn behindert die Überweisung von Erträgen aus gesperrten Russlandgeldern nach Kiew

    Wie die britische Zeitung Financial Times unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, behindert Budapest derzeit alle Versuche der EU, die Gewinne aus den eingefrorenen russischen Vermögenswerten für die Ukraine zu verwenden.

    Die EU habe Budapest einen Deal angeboten, wonach Ungarns Anteil an den Brüsseler Geldern nicht zum Kauf von Waffen für die ukrainische Armee verwendet würde, so die Zeitung weiter. Deswegen habe Orbán kein Veto gegen den von der EU vorgeschlagenen Mechanismus eingelegt, jedoch angefangen, "Verzögerungen bei der Abwicklung" zu veranlassen. Einer der Gesprächspartner der Zeitung beschwerte sich:

    "Im Moment blockieren sie alles, was mit der militärischen Unterstützung für die Ukraine zu tun hat."

  • 15:10 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte feuerten in den letzten 24 Stunden mindestens 113 Geschosse auf Gebiet Belgorod

    Kiews Truppen haben in den vergangenen 24 Stunden mindestens 113 Geschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

  • 14:28 Uhr

    "Drohnenabwehr Marke Eigenbau" – Russischer Soldat schwört auf seine Schrotflinte

    Ob in Bergkarabach oder im Donbass: Drohnen haben das Schlachtfeld des 21. Jahrhundert maßgeblich verändert. Doch trotz der neusten Hightech-Waffen zur Verteidigung schwört so mancher Soldat auf das gute alte Jagdgewehr.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.