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Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Die Zeit spielt Russland in die Hände

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Die Zeit spielt Russland in die HändeQuelle: Gettyimages.ru © NurPhoto / Contributor /
  • 1.03.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:47 Uhr

    Medien: Frankreich darf Spezialeinheiten über ukrainische Grenze lassen

    Frankreich prüft die Möglichkeit, Spezialeinheiten und andere Militäreinheiten über die ukrainische Grenze zu lassen, um Russland in ein "strategisches Dilemma" zu stürzen, so die Zeitung Le Monde unter Berufung auf Quellen.

    Nach Angaben der Zeitung hat Paris nur die Anwesenheit von Mitarbeitern der Generaldirektion für äußere Sicherheit (DGSE) in der Ukraine "stillschweigend anerkannt". In dem Artikel der Zeitung heißt es:

    "Selbst der mögliche Tod einiger von ihnen kann zum jetzigen Zeitpunkt plausibel geleugnet werden."

    Gleichzeitig leugnet Paris die Anwesenheit französischer Militärangehöriger in der Ukraine. Offiziell überschreiten die Spezialeinheiten, deren Kämpfer keine Geheimagenten sind und dem Generalstab unterstellt sind, nicht die ukrainische Grenze. Der Artikel unterstreicht dies:

    "Die Idee, diesen militärischen Ausbildern zu erlauben, die ukrainische Grenze zu überqueren, möglicherweise zusammen mit anderen konventionellen Einheiten, steht im Mittelpunkt der französischen Überlegungen."

    Eine solche Maßnahme wird als Mittel gesehen, um Moskau strategisch zu überfordern, stellt Le Monde fest. Nach Ansicht des Verfassers des Artikels könnte die französische Militärpräsenz einige ukrainische Gebiete schützen und Angriffe Russlands einschränken.

  • 21:35 Uhr

    Grenzgebiet Kursk: Tankstelle und Fahrzeuge nach ukrainischem Drohnenangriff beschädigt

    Eine ukrainische Drohne hat am Freitagnachmittag einen Sprengsatz auf das Dorf Krupez im Bezirk Rylski abgeworfen, teilt Roman Starowoit, der Gouverneur des russischen Gebiets Kursk, auf Telegram mit. Verletzte meldete der Beamte keine.

    Laut dem Gouverneur seien die Tankstellenausrüstung sowie zwei Privatfahrzeuge durch Granatsplitter beschädigt worden. Zugleich stellte er den Betroffenen Hilfe bei der Reparatur in Aussicht.

  • 21:21 Uhr

    Britische Soldaten bereits in der Ukraine? Scholz löst Kontroverse aus

    Großbritannien verurteilte die Äußerungen des Bundeskanzlers Olaf Scholz, dass sich britische und französische Soldaten in der Ukraine befänden.

    Alicia Kearns, Mitglied im britischen Parlament, bezeichnet die Aussagen von Scholz als "falsch, unverantwortlich und einen Schlag ins Gesicht der Verbündeten".

  • 20:57 Uhr

    Medien: Geheimdienst ermittelt wegen möglicherweise abgehörtes Gespräch der Bundeswehroffiziere

    Das deutsche Verteidigungsministerium prüft nach Vorwürfen aus Moskau, ob die Kommunikation im Bereich der Luftwaffe abgehört wurde, meldet T-Online. Eine Sprecherin der Behörde wird hierzu mit den Worten zitiert:

    "Das Bundesamt für den Militärischen Abschirmdienst (BAMAD) hat alle erforderlichen Maßnahmen eingeleitet."

  • 20:23 Uhr

    Bundesverteidigungsministerium verweigert Kommentar zu geleakter Aufnahme über Angriffe auf Krim-Brücke

    Das deutsche Verteidigungsministerium soll sich auf Anfrage von Russisch RT geweigert haben, eine Stellungnahme zu einer mutmaßlichen Aufzeichnung des Gesprächs hochrangiger Bundeswehroffiziere abzugeben, die einen Angriff auf die Krim-Brücke diskutiert haben sollen. Dazu zitiert der Sender aus einer Antwort der Behörde wie folgt:

    "Vielen Dank für die Anfrage. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Medienberichte und deren Inhalte in der Regel nicht kommentieren."  

  • 19:48 Uhr

    Geleakte Aufnahme: Hochrangige Bundeswehroffiziere diskutieren Angriff auf Krim-Brücke

    Die Bundeswehr soll einen Angriff auf die Krim-Brücke erörtert haben. Dies wurde durch eine durchgesickerte Aufzeichnung eines Gesprächs bekannt, das zwischen deutschen Militäroffizieren stattgefunden haben soll. Der Mitschnitt wurde heute von der RT-Chefin Margarita Simonjan auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlicht.

    Hochrangige Bundeswehroffiziere, darunter der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhartz, und Brigadegenral Frank Gräfe sowie andere ungenannte Führungskräfte sollen über die Planung eines Angriffs auf die Kertsch-Brücke der Halbinsel Krim gesprochen haben.

  • 19:31 Uhr

    Bloomberg: Briten drängen Deutschland zu Taurus-Lieferung

    Die britische Regierung drängt die Bundesrepublik dazu, die Ukraine mit Taurus-Marschflugkörpern zu versorgen, berichtet Bloomberg unter Verweis auf die mit der Angelegenheit vertrauten Personen.

    Angesichts des Widerstands von Berlin, die Taurus-Raketen Kiew zu übergeben, soll London als eine mögliche Lösung unter anderem ein Tauschgeschäft vorgeschlagen haben. Demzufolge würde das Vereinigte Königreich der Ukraine mehr seiner eigenen Storm Shadow-Raketen liefern. Deutschland solle dann dem Vereinigten Königreich seine Langstreckenraketen als Ersatz zur Verfügung stellen.

    Ein britischer Beamter, der anonym bleiben wollte, soll gegenüber Bloomberg gesagt haben, Deutschland sollte aufhören, sich zu entschuldigen.

  • 18:55 Uhr

    Ungarns Premier Orbán fordert sofortige Aufnahme von Friedensverhandlungen im Ukraine-Konflikt

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat sich in seiner Rede bei dem Diplomatie-Forum im türkischen Badeort Antalya zu dem Konflikt in der Ukraine geäußert. Dabei sprach er sich für sofortige Friedensgespräche aus. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert ihn hierbei mit den Worten:

    "Ich möchte sagen, dass es hier zwei mögliche Szenarien gibt: Wenn die Zeit der EU und der Ukraine in die Hände spielt, geht der Konflikt weiter. Die andere Möglichkeit ist, dass die Zeit Russland in die Hände spielt. Ich sehe die zweite Option, daher müssen die EU und die Ukraine meiner Meinung nach sofort Verhandlungen aufnehmen."

    Ferner betonte Orbán, dass Budapest sich in Bezug auf den Ukraine-Konflikt ausschließlich von eigenen Interessen leiten lasse.

  • 18:28 Uhr

    Exklusiv: Mit seiner Einheit befreite Untersergeant Smirnow ohne Verluste eine Siedlung

    Ob einberufen oder freiwillig: Aus ganz Russland nehmen Menschen an der Sonderoperation teil, um dem seit zehn Jahren andauernden Blutvergießen im Donbass ein Ende zu setzen.

    In unserer Sendung sehen Sie Interviews mit Militärangehörigen, die sich im Laufe der Kampfhandlungen besonders hervorgetan haben. Seine Geschichte erzählt heute Untersergeant Anton Smirnow, der nach der Artillerievorbereitung mit seiner Einheit einen feindlichen Stützpunkt einnahm und in der Folge eine ganze Siedlung ohne Verluste befreite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.