Liveticker Ukraine-Krieg: Angriff auf ukrainische Offiziere, die Syrskis Ernennung feiern

10.02.2024 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:57 Uhr
Russlands Botschafter in Österreich: "Aufgabe der Neutralität ist Nachteil für Österreichs Bevölkerung"
Russlands Botschafter in Österreich Dmitri Ljubinski bedauert, dass Österreich seine Politik der "aktiven Neutralität" aufgegeben hat. Das sei mittelfristig zum Nachteil der Österreicher. Für das Projekt der österreichischen Energiewende fehlt das Geld, da sich die österreichische Wirtschaft in der Rezession befindet, führt Ljubinski aus. In Russland feiert man jedes Jahr am 10. Februar den "Tag des Diplomaten".
19:51 Uhr
Russland kündigt Pachtverträge für Grundstücke der ukrainischen Botschaft in Moskau

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Russland hat den Pachtvertrag mit der ukrainischen Botschaft gekündigt. Diese Maßnahme war eine Reaktion auf die feindseligen Handlungen Kiews. So hatte die ukrainische Seite den Landpachtvertrag mit der russischen Botschaft bereits im April des Jahres 2023 gekündigt.
Seit Beginn der Militäroperation Russlands in der Ukraine bestehen keine diplomatischen Beziehungen mehr zwischen den Ländern, sie waren von Kiew gekündigt worden.
Die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa teilte heute mit, dass das Moskauer Liegenschaftsamt die Pachtverträge über Grundstücke für die ukrainische Botschaft endgültig aufgelöst hat. Die russische Seite habe die Kiewer Behörden darüber informiert. Sacharowa betonte auch, dass jegliche feindseligen Schritte der Regierung von Wladimir Selenskij nicht ohne eine angemessene Antwort aus Moskau bleiben würden.
19:37 Uhr
Medienbericht: Russische Truppen greifen Feier ukrainischer Offiziere an, die Syrskis Ernennung feierten
Die russische Armee soll ein Café im Gebiet Charkow angegriffen haben, in dem ukrainische Offiziere die Ernennung von Alexander Syrski zum neuen Oberbefehlshaber feierten. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Verweis auf Sergei Lebedew, einen Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew. Dieser berichtete:
"Es gab einen Schlag auf ein Café in der Stadt Weliki Burluk im Osten des Gebietes Charkow. Zu dieser Zeit hatten sich Offiziere von diesem Frontabschnitt in dem Café versammelt, um die Beförderung von General Syrski zum Oberbefehlshaber zu feiern."
Außerdem sei bei einem weiteren Angriff ein ukrainisches Öldepot in Charkow getroffen worden. Nach Angaben Lebedews lagerte dort Treibstoff des ukrainischen Militärs. Mitglieder des prorussischen Charkower Untergrunds überwachten die Befüllung des Depots. Sie behaupten, der Schlag sei zu einem Zeitpunkt durchgeführt worden, als die maximale Menge an Treibstoff vorhanden war, so Lebedew.
Lagerhäuser neben dem Öldepot und einige Fahrzeuge, Tankwagen und sogar Panzer seien ebenfalls beschädigt worden. Mindestens elf Fahrzeuge hätten Schäden davongetragen. Lebedew fügte hinzu, dass eines der benachbarten Gebäude, in dem ukrainische Militärangehörige stationiert waren, ebenfalls getroffen worden sei.
19:28 Uhr
Dorf in Saporoschje wegen ukrainischen Drohnenangriffs ohne Strom
Die operativen Dienste haben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, dass das Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje nach einem Angriff ukrainischer Militärdrohnen von der Stromversorgung abgeschnitten worden ist. Die Behörde gab an:
"Nachts gegen 02:30 Uhr (Moskauer Zeit) griffen bewaffnete Formationen des Kiewer Regimes das Dorf WelikajaSnamenka im Bezirk Kamensko-Dnjeprowski mit einer schweren Drohne vom Typ Baba Yaga an. Vier Häuser wurden beschädigt. Die Gasleitung wurde beschädigt, und die Stromversorgung fiel aus. Vorläufig gibt es keine Verletzten oder Todesopfer."19:17 Uhr
Szijjártó: Ungarn steht wegen seiner Befürwortung von Ukraine-Gesprächen unter Beschuss

Archivbild: Ungarns Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaftsbeziehungen, Péter SzijjártóRIA Nowosti / Sputnik Ungarn wird angegriffen und steht unter einem noch nie da gewesenen Druck, nur weil es sich konsequent für Friedensgespräche in der Ukraine-Krise einsetzt. Das erklärte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó heute. Er betonte:
"Man muss sich bewusst machen, dass wir in der transatlantischen Gemeinschaft wegen dieser unserer Position massiv angegriffen werden."
Ungarn sei immer davon überzeugt gewesen, dass der Ukraine-Konflikt so schnell wie möglich beigelegt werden müsse, und der einzige Weg dazu seien Verhandlungen, sagte Szijjártó. Er sehe den Wunsch der meisten Länder, den Konflikt in der Ukraine zu beenden, so der ungarische Minister.19:06 Uhr
Norwegischer Verteidigungsminister: Müssen uns auf möglichen Krieg mit Russland vorbereiten
Bjørn Arild Gram, der norwegische Verteidigungsminister, hat dazu aufgerufen, sich auf einen möglichen Konflikt mit Russland auch nach dem Ende der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vorzubereiten, schreibt die Zeitung Iltalehti.
"Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass es nicht mit einem Krieg in der Ukraine enden wird, sosehr wir uns das auch wünschen würden. Wir müssen darauf vorbereitet sein, dass Russland die Situation neu bewerten und seine Truppen als Reaktion auf den NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens stationieren könnte."
Europa müsse die neue Realität akzeptieren, dass die russische Bedrohung noch lange nicht verschwinden werde.
18:51 Uhr
Botschafter in der Schweiz: Die Fixierung auf Selenskijs Friedensformel ist eine Sackgasse
Sergei Garmonin, russischer Botschafter in der Schweiz, begründet im Interview mit RT DE, warum der Versuch, Russland auf der Grundlage von Selenskijs Friedensformel zu Gesprächen zu drängen, scheitern muss. Die Schweiz könne zudem nicht mehr als neutraler Vermittler auftreten, denn sie trage alle Maßnahmen gegen Russland mit.
18:28 Uhr
Ukrainische Streitkräfte setzen neue Strategie für Angriffe auf das Gebiet Belgorod ein
Nach Angaben des Telegram-Kanals Shot haben die Streitkräfte der Ukraine damit begonnen, neue Methoden für Angriffe auf das Gebiet Belgorod zu nutzen. Das Portal Gaseta.ru schreibt unter Berufung auf diesen Telegram-Kanal:
"Laut seinen Informationen handelt es sich um Angriffe auf das Gebiet, bei denen das ukrainische Militär Drohnen mit Verstärkern einsetzt, die die Flugreichweite erhöhen. Wie Shot schreibt, wurde auf diese Weise am 8. Februar ein Bus im Dorf Nowaja Tawolschanka getroffen. Er wurde mit zwei Drohnen angegriffen – einer FPV-Drohne mit Sprengstoff und einer zweiten, mit einem Verstärker ausgestatteten Drohne. Dadurch konnte die FPV-Drohne ihre Flugdistanz vergrößern."18:00 Uhr
Niederländische Verteidigungsministerin ruft zur ununterbrochenen Militärhilfe für die Ukraine auf

Kajsa Ollongren, die niederländische Verteidigungsministerin.AP Photo/Virginia Mayo Die militärische Unterstützung für die Ukraine sollte keine Einschränkungen in Bezug auf konventionelle Waffen, militärische Ausbildung und Ersatzteile haben, meint die niederländische Verteidigungsministerin Kajsa Ollongren. Sie sagte gegenüber dem Radiosender NOS:
"Wenn es um Waffen, konventionelle Waffen, Ausbildung und Ersatzteile geht, sollte es meiner Meinung nach keine Grenzen geben."
"Und ich denke, wir haben gelernt, wie wir das tun können."
"Wir haben mit Lieferungen aus unseren eigenen Beständen begonnen, und jetzt arbeiten wir mit anderen Ländern und der Industrie zusammen, denn auch wir müssen unsere Bestände aufrechterhalten."
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation haben die Niederlande Militärhilfe im Wert von 2,6 Milliarden Euro an die Ukraine geleistet. 2024 sind im niederländischen Haushalt zwei Milliarden Euro für die Unterstützung der Ukraine eingeplant.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


