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Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Situation im Gebiet Kursk kurz vor Lösung

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Situation im Gebiet Kursk kurz vor LösungQuelle: Sputnik © Wjatscheslaw Prokofjew
  • 6.12.2024 16:16 Uhr

    16:16 Uhr

    Russische Behörden ermitteln gegen Hunderte ausländische Söldner in Reihen ukrainischer Armee 

    Behörden in Russland intensivieren die Bemühungen, Söldner aus dem Ausland, die in den Reihen der ukrainischen Armee kämpfen, vor Gericht zu bringen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Bezugnahme auf den Pressedienst des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation.

    Wie es heißt, erließ die Behörde bereits Verordnungen, wonach 813 Söldner per Anklage zur Verantwortung gezogen werden sollen. Mehr als 600 Personen seien auf die Fahndungsliste gesetzt worden. Mittlerweile seien 80 Strafverfahren gegen Ausländer vor Gericht gebracht worden.

    Laut der Ermittlungsbehörde werden binnen Wochenfrist die Ermittlungen gegen den britischen Staatsbürger Scott Rhys Anderson abgeschlossen werden, der an dem Angriff auf das russische Grenzgebiet Kursk beteiligt war.

  • 15:46 Uhr

    Kreml: Situation im Gebiet Kursk kurz vor Lösung

    Die Situation im Gebiet Kursk stehe kurz vor einer Lösung, sagt Kreml-Sprecher Dmitri Peskow vor Reportern. Er betont:

    "Die Situation […] steht kurz vor einer Lösung […] diese Einigung wird definitiv stattfinden, die Situation wird sich normalisieren."

    Peskow fügt hinzu, dass man sich danach mit einem raschen Wiederaufbau der Region befassen müsse, um die Rückkehr der Menschen zu gewährleisten.

    Dem russischen Präsidentensprecher zufolge benötigt das Gebiet Kursk einen Krisenmanager, und Wladimir Putin ist der Ansicht, dass Alexander Chinstein, der zum amtierenden Gouverneur ernannt wurde, für diese Aufgabe besser geeignet wäre.

    Auf die Frage, ob der Kreml Ansprüche gegen den ehemaligen Regionalchef Alexei Smirnow erhebe, sagt er:

    "Wir brauchen hier nicht über Ansprüche zu sprechen, sondern darüber, was in dieser Krisensituation getan werden muss."

    Der Kreml-Sprecher betont auch, dass die vorrangigen Aufgaben von Chinstein darin bestünden, den Wohnungs- und Versorgungssektor sowie den Bausektor wiederherzustellen und für alle Bedürfnisse der Einwohner zu sorgen.

    Am Donnerstag unterzeichnete Wladimir Putin einen Erlass "Über den amtierenden Gouverneur des Gebiets Kursk". Er akzeptierte den Rücktritt des Regionalleiters Alexei Smirnow und ernannte Alexander Chinstein zum amtierenden Gouverneur.

    Mehr zum Thema – Gebiet Kursk hat neuen Gouverneur

  • 15:05 Uhr

    Szijjártó: Beilegung des Ukraine-Krieges soll langfristigen Frieden in Europa sichern

    Der militärische Konflikt zwischen Moskau und Kiew soll so gelöst werden, um einen langfristigen Frieden mit Sicherheitsgarantien in Europa zu gewährleisten, meint Ungarns Außenminister Péter Szijjártó.

    In einer Rede vor Universitätsprofessoren und Studenten in der Stadt Nyiregyháza am Freitag betont Szijjártó:

    "Wir brauchen eine Friedensstrategie, die darauf abzielt, so schnell wie möglich einen Waffenstillstand zu erreichen. Dies wird die Möglichkeit für Friedensverhandlungen schaffen. Wir müssen ein Abkommen abschließen, das uns den Frieden langfristig und mit möglichst vielen Garantien sichern kann."

    Weiter weist Szijjártó darauf hin, dass die Strategie des Westens gescheitert sei. Die Waffenlieferungen an Kiew und die Verhängung von Sanktionen gegen Russland hätten den Frieden nicht näher gebracht. Außerdem hätten die Sanktionen vor allem der EU-Wirtschaft geschadet.

  • 14:38 Uhr

    Poroschenko: Kiew schickt Soldaten in einen "Fleischsturm"

    Ukraines Ex-Präsident Poroschenko wirft Kiew vor, Soldaten in einen "Fleischsturm" zu schicken. Angriffsoperationen seien unverantwortlich und gefährdeten die Armee. Er fordert ein Umdenken, da die hohen Verluste negative Folgen für die Ukraine hätten.

    Mehr zum Thema gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:28 Uhr

    "Wenn Du Krieg willst, bereite den Krieg vor" – Dağdelen zur Zeitenwende

    In der Bundestagsdebatte zur Verteidigungspolitik am Donnerstag ging die BSW-Abgeordnete Sevim Dağdelen mit der Regierung hart ins Gericht. Dabei bezog sie sich auf die von Außenministerin Annalena Baerbock in Aussicht gestellte Möglichkeit, die Bundeswehr nach einem Waffenstillstand in die Ukraine zu schicken. Was passiere, wenn der Waffenstillstand gebrochen werde, darüber dürfe niemand reden, sondern nur "still und heimlich planen", so Dağdelen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:06 Uhr

    Orbán: Russland wird stärker im Ukraine-Konflikt 

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán vertritt die Ansicht, dass Russland seine Stellung während der Auseinandersetzung in der Ukraine gestärkt habe. In einem Gespräch mit dem staatlichen Sender Kossuth am Freitag gibt er an, dass die Ukraine im Gegenteil schwächer geworden sei.

    Wenn dem so sei, meint Orbán mit Blick auf die EU-Hilfen für Kiew, dann sehe es so aus, dass auch Europa schwach sei. "Wir haben kein Geld für einen Krieg."

    Früher oder später werde der Krieg enden, fügt der ungarische Premier hinzu. Dann müsse sich Europa mit dem Thema seiner Sicherheitslage befassen, wobei es sich um schwierige und langwierige Verhandlungen handeln werde.

    Zunächst müsse man sich darauf konzentrieren, wie ein Waffenstillstand in der Ukraine erzielt werden könne.

  • 13:43 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium zeigt D-30-Haubitze im Einsatz (Video)

    Besatzungen von Haubitzen vom Typ D-30, die als Teil des russischen Truppenverbands West kämpfen, machen täglich gegnerische Kräfte unschädlich. Dabei werden Personal, gepanzerte Fahrzeuge, Granatwerfer, Artilleriegeschütze sowie Festungen der ukrainischen Truppen neutralisiert, berichtet das russische Verteidigungsministerium auf Telegram.  

  • 13:19 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte verlieren mehr als 250 Soldaten binnen 24 Stunden in Gebiet Kursk

    Russische Einheiten haben in der Grenzregion Kursk mehr als 250 Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte getötet. Ein gegnerischer Schützenpanzer und zwei gepanzerte Fahrzeuge wurden zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In einer Nachricht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Im Laufe des Tages beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 250 Soldaten. Ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Fahrzeuge wurden zerstört."

    Das Verteidigungsministerium fügt hinzu, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation weiterhin Formationen der ukrainischen Streitkräfte auf dem Territorium des Gebiets Kursk eliminieren.

  • 12:51 Uhr

    Pistorius warnt vor Bedrohung durch Russland: "Dafür brauchen wir genug Frauen und Männer"

    Verteidigungsminister Boris Pistorius hat am Donnerstag im Deutschen Bundestag Russland als "größte Bedrohung" für die Sicherheit Europas bezeichnet. Dabei hat er für das Artikelgesetz "Zeitenwende" geworben. Angesichts der neuen sicherheitspolitischen Bedrohungslage müsse die personelle Einsatzbereitschaft der Bundeswehr schnellstmöglich erhöht werden. Bis 2027 soll eine Brigade der Bundeswehr in Litauen stationiert werden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:36 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

    Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 13.160 Soldaten. Außerdem ergaben sich 61 ukrainische Militärangehörige in Gefangenschaft. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf insgesamt 2.210 Soldaten. Außerdem zerstörte das russische Militär neun Panzer, darunter zwei vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, 42 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter drei vom Typ Bradley aus US-Produktion, 52 Autos und 16 Feldartilleriegeschütze.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 3.565 Kämpfer. Außerdem zerstörte das russische Militär ein Panzer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, neun gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei Schützenpanzer vom Typ M113 aus US-Produktion, 36 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, acht Stationen für elektronische Kampfführung sowie 17 Feldmunitionslager.

    Der Truppenverband Süd wehrte sechs Gegenangriffe ab. Kiews Militär verlor hierbei über 2.400 Soldaten. Acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze, darunter vier von westlicher Produktion, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie sechs Feldmunitionslager wurden eliminiert.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 3.600 Kämpfer. Es wurden 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter eines vom Typ Bradley aus US-Produktion, sechs vom Typ М113 und eines vom Typ М1117 aus US-Produktion, 16 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, darunter zwei vom Typ Kirpi, eines vom Typ MaxxPro aus US-Produktion, eines vom Typ Mastiff aus britischer Produktion, zwölf Panzerwagen vom Typ Kosak, 21 Autos und 31 Feldartilleriegeschütze zerstört.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren ukrainische Truppen bis zu 950 Kämpfer. Außerdem wehrten die russischen Einheiten 15 Gegenangriffe ab. Das russische Militär zerstörte fünf Panzer, darunter drei vom Typ Leopard aus deutscher Produktion, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter vier vom Typ MaxxPro und vier vom Typ HMMWV aus US-Produktion sowie 29 Autos und 14 Feldartilleriegeschütze.

    Während der Woche beliefen sich im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr die Verluste der ukrainischen Truppen auf insgesamt 435 Soldaten. Außerdem zerstörte das russische Militär 30 Autos, vier Stationen für elektronische Kampfführung sowie sechs Feldmunitionslager.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche einen Marschflugkörper vom Typ Neptun, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 441 Drohnen ab.

    Die Marineflieger der Schwarzmeerflotte zerstörten acht unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte. 

    Insgesamt wurden seit Beginn der militärischen Sonderoperation 649 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 37.354 unbemannte Luftfahrzeuge, 586 Flugabwehrraketensysteme, 19.685 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.497 Mehrfachraketenwerfer, 19.085 Feldartillerie- und Mörsergeschütze und 29.061 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.