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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiews Truppen verlieren in elektronischer Kampfführung

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiews Truppen verlieren in elektronischer KampfführungQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 24.05.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Cherson: Ukraine öffnet Schleusen am Dnjepr-Wasserkraftwerk

    Kiews Kräfte sollen alle Schleusen am Staudamm des Dnjepr-Wasserkraftwerks geöffnet haben, teilte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, auf Telegram mit. Es komme zu einer massiven Wasserfreisetzung, die mehrere Tage anhalten werde.

    Eine große Überschwemmung bedrohe die Siedlungen in der Küstenzone des Gebiets Cherson nicht, so der Beamte. Es sei am wahrscheinlichsten, dass die Inseln im Dnjepr-Delta gefährdet seien.

  • 21:51 Uhr

    USA stellen der Ukraine weitere Militärhilfe in Milliardenhöhe zur Verfügung

    US-Außenminister Antony Blinken hat erklärt, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine ein Militärhilfepaket im Wert von 275 Millionen Dollar bereitgestellt haben.

    Hierzu gab er bekannt, dass dieses Paket unter anderem die Munition für HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschosse der Kaliber 155 und 105 Millimeter sowie Panzerabwehrsysteme vom Typ Javelin beinhalten werde. Zudem würden an Kiew Panzerabwehrminen und Mittel für die ABC-Abwehr geliefert, so Blinken.

  • 21:43 Uhr

    Medienbericht: Ukraine erhält weiteres IRIS-T-System von Deutschland

    Am Freitag ist ein weiteres Flugabwehrsystem vom Typ IRIS-T SLM aus Deutschland in der Ukraine eingetroffen, berichtet Der Spiegel unter Bezugnahme auf ihm vorliegende Informationen. Damit verfüge Kiew nun über vier IRIS-T-Systeme mit mittlerer und über ein IRIS-T-System mit kurzer Reichweite.

    Insgesamt habe Berlin Kiew neun Luftverteidigungssysteme vom Typ IRIS-T SLM und elf Luftverteidigungssysteme vom Typ IRIS-T SLS zugesagt, die das deutsche Unternehmen Diehl Defence herstellt.

  • 21:34 Uhr

    Putin: Es ist wichtig zu verstehen, mit wem man Dokumente zur Ukraine unterzeichnen kann

    Bei der Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen mit der Ukraine müsse Russland vollkommen darauf vertrauen können, dass Moskau es mit einer legitimen Staatsführung zu tun habe, erklärte der russische Präsident Wladimir Putin. Auf einer Pressekonferenz im Anschluss an das Treffen mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko am Freitag führte Putin aus:

    "Diese Frage muss in der Ukraine selbst beantwortet werden. In dieser Hinsicht sind es, denke ich, zunächst einmal das Parlament, das Verfassungsgericht oder irgendwelche anderen Regierungsstellen."

    Putin wurde auch auf die Friedensgespräche mit Kiew angesprochen. Derzeit werde wieder darüber geredet, dass man zu Verhandlungen zurückkehren sollte, sagte der Präsident. Und weiter:  

    "Nun, lassen Sie zurückkehren, aber nicht, weil eine Seite es will, sondern auf der Grundlage der grundsätzlichen Vereinbarungen, die bei Gesprächen in Weißrussland und der Türkei getroffen wurden, aber auch auf der Grundlage der aktuellen Realitäten, die sich vor Ort etabliert haben."

    Die Amtszeit des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij endete am 20. Mai.

  • 21:15 Uhr

    US-Reporter: Ukrainer warten auf russische Armee

    Viele Einwohner in den Ortschaften, die in der Zone der russischen militärischen Spezialoperation liegen, warten auf die Ankunft der russischen Truppen, sagte der unabhängige US-Journalist Patrick Lancaster in einem Interview.

    In dem auf dem YouTube-Kanal Judging Freedom veröffentlichten Video gab Lancaster an, die Menschen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk selbst gesehen zu haben, die auf die russische Armee warteten.

    Der ehemalige Matrose der US-Marine sagte auch, dass er die Einwohner von Awdejewka in der Volksrepublik Donezk interviewt habe. Ihm zufolge sollen sie fast zehn Jahre auf das russische Militär gewartet haben.

    Diese Tatsache sei darauf zurückzuführen, so der US-Reporter, dass der Großteil der Bevölkerung des Donbass ethnisch russisch sei. Es handle sich zwar um Menschen, die über ukrainische Pässe verfügten, aber nichts mit der Regierung in Kiew zu tun haben wollen.

  • 20:45 Uhr

    FSB-Chef: Ukrainischer Geheimdienst "direkt in den Terroranschlag in Moskau verwickelt"

    Alexander Bortnikow, der Chef des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes (FSB), hat am Freitag auf einer Sitzung des Rates der Leiter der Sicherheitsorgane und Spezialdienste der GUS-Staaten in Bischkek bekannt gegeben, dass der Militärnachrichtendienst der Ukraine in den Terroranschlag auf die Konzerthalle "Crocus City Hall" im März verwickelt sei.

    Das Ermittlungsverfahren laufe noch, betonte er – doch die unmittelbare Beteiligung ukrainischer Militärgeheimdienste an dem Terroranschlag stehe bereits jetzt fest.

    "Ich möchte versichern, dass alle Umstände des Verbrechens ermittelt werden und keiner der Beteiligten ungestraft davonkommen wird", so Bortnikow.

    Mehr dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 20:28 Uhr

    Grenzgebiet Belgorod: Gouverneur meldet ukrainische Drohnenangriffe auf mehrere Ortschaften

    Das ukrainische Militär hat drei Dörfer im Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten angegriffen, teilt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Verletzte meldet der Beamte keine.  

    In einer Ortschaft soll es zu Schäden am Dach, der Fassade und den Glasscheiben eines Geschäfts gekommen sein. In einem weiteren Dorf sei ein Zivilfahrzeug beschädigt worden, meldet Gladkow. Eine beschädigte Stromleitung in der dritten Siedlung sei inzwischen repariert worden.

    Alle zuständigen Dienste sollen vor Ort im Einsatz sein.

  • 20:01 Uhr

    Peskow dementiert Medienbericht, wonach Russland zu Friedensgesprächen bereit sein soll

    Einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge soll Moskau bereit sein, einen Waffenstillstand mit Kiew auszuhandeln, allerdings nur unter der Bedingung, wenn es die derzeitigen Frontlinien als Grenzen anerkenne. Reuters verwies dabei auf vier Quellen in Russland.

    Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, wies den Bericht zurück. Hierzu zitiert ihn die Nachrichtenagentur RIA Nowosti wie folgt:  

    "Nein, das ist nicht so. Der Präsident hat wiederholt gesagt, dass er zu Verhandlungen bereit sei. Aber das sind Verhandlungen, um die Ziele zu erreichen, die wir jetzt durch die militärische Spezialoperation erreichen."

    Ferner erinnerte der Kremlsprecher daran, dass laut Wladimir Putin die zuvor erstellten komplexen Dokumente die Grundlage für Diskussionen sein könnten, mehr aber nicht.

  • 19:33 Uhr

    Ukrainischer Soldat stiehlt Panzer und ergibt sich bei Donezk

    Ein ukrainischer Soldat hat einen Panzer gestohlen und sich in russische Gefangenschaft begeben. Das berichtet Daniil Bessonow, Militärexperte und ehemaliger Leiter des Pressedienstes der Volksmiliz der DVR, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    "Der ukrainische Militärangehörige, der sich unseren Streitkräften ergeben hat, heißt Lichatschew Maxim Anatoljewitsch, er ist ein ehemaliger Soldat der 110. Brigade der ukrainischen Armee. Er begab sich an der Front bei Donezk auf unsere Seite, nachdem er einen ukrainischen T-64-Panzer gestohlen hatte."

    Bessonow fügt hinzu, der ukrainische Soldat habe den Panzer gestohlen, weil er es für sicherer hielt, auf diese Weise zu den russischen Stellungen zu gelangen, wo er bereits erwartet wurde.

    Dem russischen Verteidigungsministerium zufolge haben sich in der vergangenen Woche 67 ukrainische Soldaten in russische Gefangenschaft begeben.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.