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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Russland kann auf alle Bedrohungen reagieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Russland kann auf alle Bedrohungen reagierenQuelle: Sputnik © MICHAIL KLIMENTJEW

 

  • 2.02.2023 18:53 Uhr

    18:53 Uhr

    Wagner-Chef Prigoschin: Russisches Militär bringt Siedlung Nikolajewka unter seine Kontrolle

    Die Kämpfer des russischen privaten Militärunternehmens Wagner haben die Siedlung Nikolajewka in der Donezker Volksrepublik (DVR) unter eigene Kontrolle gebracht. Dies teilte der Pressedienst von Jewgeni Prigoschin, dem Gründer der Wagner-Gruppe, auf seinem Telegram-Kanal mit.

  • 18:46 Uhr

    Tschetschenien-Chef Kadyrow zeigt Ural-Laster mit 23-Millimeter-MG an Bord  

    Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, hat auf Telegram neue Lastwagen der Marke Ural gezeigt, die mit 23-Millimeter-Maschinengewehren bestückt sind. Kadyrow zufolge sei die Militärtechnik auf Kosten der regionalen gesellschaftlichen Stiftung erworben worden, deren Präsidentin seine Mutter Aimani ist. Die Lastwagen seien vom russischen Verteidigungsministerium mit Maschinengewehren vom Typ Schilka aufgerüstet worden.

    "Ihre Feuergeschwindigkeit beträgt bis zu 2.000 Schuss pro Minute. Damit brauchen unsere Kämpfer keine Angst vor Leopard- oder allerlei Abrams-Panzern zu haben."

    Die an der Sonderoperation teilnehmenden tschetschenischen Einheiten würden Kadyrow zufolge jeweils zwei solcher Ural-Laster bekommen. Insgesamt würden ihnen mehr als fünfzig mit MG bestückte Fahrzeuge zur Verfügung stehen, schrieb Kadyrow.

  • 18:20 Uhr

    Russlands Ex-Präsident Medwedew kündigt Aufstockung der Rüstungsgüterproduktion im Jahr 2023 an

    Der Vize-Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat am Donnerstag das Konstruktionsbüro Raduga besichtigt, das im Gebiet Moskau liegt und unter anderem Marschflugkörper entwickelt und herstellt. Nach dem Besuch schrieb der frühere russische Präsident auf Telegram, dass die russischen Streitkräfte "regelmäßig und in vollem Umfang" Raketen verschiedener Typen bekämen. Die Lieferungen aller Typen von Militärausrüstung und Bewaffnung würden im Jahr 2023 spürbar zunehmen.

    In Kursivschrift fügte Medwedew hinzu:

    "Dies wird uns ermöglichen, der Macht der ukrainischen Neonazis, die allerlei westliches Pack mit seinen Waffen gemästet hat, eine verheerende Niederlage beizubringen."

    Im Januar hatte der frühere russische Präsident andere einheimische Rüstungsunternehmen besichtigt und betont, wie wichtig es sei, das derzeitige Produktionstempo aufrechtzuerhalten.

  • 17:52 Uhr

    Scott Ritter: Der Ukraine-Krieg wird nicht Jahre gehen, sondern in wenigen Monaten entschieden sein

    Scott Ritter, Ex-Geheimdienstoffizier der US-Marineinfanterie und ehemaliger UN-Waffeninspekteur, glaubt nicht, dass der Ukraine-Krieg sich noch Jahre hinziehen wird. Ganz im Gegenteil. Wenn die in Militärkreisen erwartete Großoffensive Russlands erst einmal gestartet werde, dürfte diese das finale Ende der ukrainischen Streitkräfte einläuten und die Ukraine binnen Monaten geschlagen sein, so der Militärexperte.

    Er selbst würde, wenn er ein ukrainischer Staatsbürger wäre, natürlich immer sein Heimatland verteidigen, jedoch nicht in diesem Fall, denn im Ukraine-Krieg sieht er den Feind der Ukrainer primär in der Selenskij-Regierung. Und weiter:

    "Das Selenskij-Regime ist nicht nur abscheulich, es ist böse. Es gibt eine richtige Seite der Geschichte und eine falsche Seite der Geschichte. Ich würde mich auf die richtige Seite der Geschichte stellen, rübergehen und freiwillig mit den Russen kämpfen, um mein Land von diesem schrecklichen, bösen System zu befreien."

  • 17:35 Uhr

    Putin: Russland hat etwas, um auf Bedrohungen zu reagieren

    Der Nazismus in einer modernen Gestalt stelle eine Gefahr für Russland dar, sagte Präsident Wladimir Putin in seiner Rede am 80. Jahrestag des Sieges in der Schlacht um Stalingrad. In dem Zusammenhang sei es notwendig, die Aggression des kollektiven Westens abzuwehren.

    Das Land werde erneut von deutschen Leopard-Panzern bedroht. Es sei auch geplant, in der Ukraine mithilfe von Bandera-Anhängern gegen Russland zu kämpfen. Anscheinend sei man sich nicht bewusst, dass die moderne Konfrontation mit Russland ganz anders aussehen werde, so der russische Staatschef. Putin betonte:

    "Wir schicken unsere Panzer nicht an ihre Grenzen, aber wir haben etwas, womit wir antworten können – und mit dem Einsatz gepanzerter Fahrzeuge wird die Sache nicht enden. Das sollte jeder verstehen."

     

  • 17:20 Uhr

    Peskow: US-Langstreckenraketen für Kiew werden den Verlauf der Spezialoperation nicht ändern

    Die mögliche Lieferung von US-Langstreckenraketen an die Ukraine werde nichts am Verlauf der russischen Militäroperation ändern, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow den Journalisten. Dadurch würden die USA den Konflikt eskalieren, die Spannungen würden sich zuspitzen, hieß es. Und weiter:

    "Dies erfordert mehr Einsatz von uns. Aber noch einmal: Am Lauf der Dinge wird sich dadurch nichts ändern. Die militärische Sonderoperation wird fortgesetzt."

    Peskow wies darauf hin, dass das Hauptziel für Russland jetzt darin bestehe, die Militäroperation fortzusetzen und vor allem "die vom Staatsoberhaupt festgelegten Aufgaben zu erfüllen".

  • 16:59 Uhr

    EU kündigt weitere Unterstützung für Ukraine an: Energiehilfe und Ausweitung von Militärausbildung

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat der Ukraine weitere Unterstützung beim Wiederaufbau der Energie-Infrastruktur zugesagt. Bei einer Pressekonferenz mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Donnerstag in Kiew erklärte sie, dass man gemeinsam mit den Mitgliedstaaten der Europäischen Energiegemeinschaft mehr als 150 Millionen Euro für den Einkauf von wichtiger Energietechnik zur Verfügung stellen werde. Zudem werde die EU 2.400 Stromgeneratoren an das Land übergeben – zusätzlich zu den 3.000, die seit dem Beginn des Krieges geliefert worden seien. Auch sei die Ukraine eingeladen, sich an der EU-Plattform zum gemeinsamen Gaseinkauf zu beteiligen.

    Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sagte bei einem Gespräch mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Denis Schmygal in Kiew der Ukraine offiziell eine Ausweitung der europäischen Ausbildungsmission (EUMAM) für ukrainische Streitkräfte zu. Die EUMAM werde zusätzliche 15.000 ukrainische Soldaten trainieren und die Gesamtzahl damit auf 30.000 erhöhen. Zudem bestätigte er, dass die EU 25 Millionen Euro für die Minenräumung in den zurückeroberten Gebieten bereitstellen werde.

  • 15:52 Uhr

    Ein Toter und ein Verletzter in Wladimirowka nach Beschuss durch ukrainische Truppen

    Ukrainischen Truppen haben fünfzehn Projektile im Kaliber 155 Millimeter auf die Ortschaft Wladimirowka in der Volksrepublik Donezk abgefeuert, wie die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mitteilte. Dabei wurde ein Zivilist getötet und ein weiterer verletzt, berichtete der Stab der territorialen Verteidigung.

  • 15:16 Uhr

    Verteidigungsministerium Russland schließt den Bau einer weiteren Wasserleitung für den Donbass ab

    Das Verteidigungsministerium Russlands hat den Bau einer weiteren Wasserleitung zur Versorgung der Einwohner der Volksrepublik Donezk mit sauberem Trinkwasser abgeschlossen, teilte das Ministerium mit.

    Die neue Wasserleitung verbindet die Brunnen im Dorf Kiputschaja Kriniza in der Volksrepublik Donezk und ein Wasserverteilungssystem in der Stadt Donezk. In den kommenden Tagen sollen 7.000 Kubikmeter sauberes artesisches Wasser pro Tag an die Einwohner von Donezk fließen.

    Die Bauarbeiten hatten im Oktober 2022 begonnen. Dabei wurde eine Pipeline mit einer Länge von 36 Kilometern verlegt, es wurden Pump- und Umspannstationen gebaut. Als Nächstes steht der Bau einer weiteren Wasserleitung nach Donezk an.

  • 14:43 Uhr

    Norwegens Ministerpräsident Støre für Aufrechterhaltung von Kontakten mit Russland

    In einer Rede vor dem Parlament hat der norwegische Regierungschef Jonas Gahr Støre dafür plädiert, weiterhin Kontakte mit Russland in verschiedenen Themenbereichen aufrechtzuerhalten. Selbst in den schwierigsten Zeiten gelte es, im Gespräch zu bleiben, um gemeinsam nach Lösungen bei solchen Problemen wie Getreideexporten, Austausch von Kriegsgefangenen und der nuklearen Sicherheit zu suchen.

    Dabei betonte Støre, dass Norwegen die Ukraine weiterhin unterstützen werde, darunter auch mit Waffenlieferungen, "um Russland zu zwingen, seinen Kurs zu ändern". Außerdem wolle sein Land eine wichtige Rolle bei dem Wiederaufbau der Ukraine spielen, wenn der Konflikt zu Ende sei.

    Am Mittwoch hatte der Ministerpräsident das bislang größte norwegische Hilfspaket für die Ukraine angekündigt, um die Regierung in Kiew militärisch und humanitär zu unterstützen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.