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Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Westen veranstaltet "pro-ukrainischen Hexensabbat" bei UNO

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Westen veranstaltet "pro-ukrainischen Hexensabbat" bei UNOQuelle: Gettyimages.ru © Bob Krist
  • 23.02.2024 08:21 Uhr

    08:21 Uhr

    Putin gratuliert Militärangehörigen und Veteranen zum Tag des Vaterlandsverteidigers

    Präsident Wladimir Putin gratuliert den Veteranen und Militärangehörigen zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes. Auf der Webseite des Kremls ist ein Video mit den Glückwünschen des Staatschefs zu sehen:

    "An diesem Festtag verneigen wir uns vor der Heldentat unserer Väter, Großväter und Urgroßväter, die den Nazismus zerschlagen haben. Wir werden uns immer daran erinnern, dass es das sowjetische Volk war, das die Freiheit unseres Landes, ganz Europas und der ganzen Welt verteidigt hat. Die Soldaten und Offiziere Russlands setzen die glorreichen Militärtraditionen würdig fort. An vorderster Front stehen heute die Teilnehmer der speziellen Militäroperation."

    Putin verspricht, dass Russland alles tun werde, um sicherzustellen, dass das russische Militär "die ihm gestellten Aufgaben" erfüllen könne:

    "Unter Berücksichtigung der realen Kampferfahrungen werden wir die Streitkräfte weiterhin auf jede erdenkliche Weise stärken, ihre ständige technische Umrüstung und Modernisierung gewährleisten."

  • 07:38 Uhr

    Russischer Diplomat: Westen veranstaltet "proukrainischen Hexensabbat" bei UNO

    Der erste stellvertretende Ständige Vertreter Russlands bei der UNO, Dmitri Poljanski, weist auf die gestiegene Zahl der ankommenden Minister bei der Organisation hin. Demnach veranstalte der Westen einen "proukrainischen Hexensabbat" bei der UNO anlässlich des Jahrestags des Beginns der speziellen Militäroperation. Poljanski wörtlich:

    "Am 23. Februar organisiert das westliche Lager einen proukrainischen Hexensabbat bei der UNO anlässlich des zweiten Jahrestages des Beginns der speziellen Militäroperation. Die Minister der europäischen Länder fliegen wie die Fliegen nach New York, obwohl sie hier bei den Veranstaltungen zu Israels Vorgehen in Gaza kaum anwesend sind."

    Poljanski merkt an, dass es sich nun um "nutzlose Treffen" handeln werde, bei denen westliche Länder "antirussische Rhetorik betreiben und das Kiewer Regime loben werden". Zugleich betont der Diplomat, dass die russische Delegation darauf vorbereitet sei:

    "Unsere Stimmung ist kämpferisch."

    Russland begann die spezielle Militäroperation am 24. Februar 2022.

  • 22.02.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:53 Uhr

    Explosionen in Odessa

    Lokale Telegram-Kanäle berichten von Explosionen und möglichen Raketenangriffen in Odessa. Angebliche Aufnahmen von den Folgen der Angriffe werden im Internet veröffentlicht.

  • 21:27 Uhr

    Ukrainische Drohne über Gebiet Brjansk zerstört

    Die Luftverteidigungskräfte haben im Gebiet Brjansk eine Drohne vom Typ Flugzeug zerstört, es gab keine Verletzten und keine Schäden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Bogomas, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:

    "Ukrainische Terroristen haben versucht, mithilfe einer Drohne Objekte auf dem Territorium des Bezirks Surasch anzugreifen. Das unbemannte Luftfahrzeug vom Typ Flugzeug wurde von den Luftabwehrkräften des russischen Verteidigungsministeriums zerstört. Es gab keine Verletzten oder Schäden. Die Einsatz- und Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Vielen Dank an unsere Luftverteidigungseinheiten!"

    Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, wurde die Drohne gegen 21:30 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 20:54 Uhr

    Persönliche Abnahme: Putin testet neuen Überschall-Atom-Bomber Tu-160M

    Russlands Präsident, Wladimir Putin, ist mit einem modernisierten strategischen Schwenkflügel-Überschall-Bomber Tu-160M geflogen.

    Er ist darauf ausgelegt, die wichtigsten Ziele in entlegenen Gebieten mit nuklearen und konventionellen Waffen zu treffen. Der Tu-160M ist das größte Überschallflugzeug in der Geschichte der militärischen Luftfahrt und das schwerste Kampfflugzeug der Welt.

    Nach dem Flug sagte Putin:

    "Das ist ein Flugzeug der nächsten Generation … und natürlich nehmen wir es in Dienst."

  • 20:25 Uhr

    Acht ukrainische Staatsbürger reisten illegal in die Republik Moldau ein und beantragten Asyl

    Moldawische Grenzschützer haben acht ukrainische Staatsbürger entdeckt, die illegal die Grenze der Republik überquert haben, sie haben um Asyl im Land gebeten. In einem auf dem Telegram-Kanal der moldawischen Grenzpolizei veröffentlichten Bericht heißt es:

    "Beamte der Grenzpolizei meldeten einen Fall von acht ukrainischen Staatsbürgern, die illegal die moldawisch-ukrainische Grenze im Süden des Landes überschritten haben. Die Ausländer sagten, dass sie, um nach Moldawien zu gelangen, in der Ukraine jeweils zwischen 3.000 und 10.000 Dollar bezahlt hätten. Sie baten um Asyl auf moldawischem Territorium."

    Nach vorläufigen Informationen sind zwei Personen die Organisatoren des Grenzübergangs. Einer von ihnen sorgte bislang für den Transport der "Kunden" an die Grenze zur Republik Moldau, er wird von den Behörden beider Länder gesucht. Bei der zweiten Person handelt es sich um einen Führer, der beim Grenzübertritt half, er wurde von ukrainischen Grenzbeamten festgenommen.

  • 19:57 Uhr

    Taurus-Debatte im Bundestag: Pistorius' Ausweichmanöver stößt auf Kritik

    Der Bundestag hat heute den Antrag der Unionsfraktion zur Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine abgelehnt.

    Der Antrag, der eine "echte Zeitenwende in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik" vorsah, forderte die "unverzügliche Lieferung von erbetenen und in Deutschland verfügbaren Waffensystemen", darunter die Taurus-Marschflugkörper. Ein weiterer Antrag der Ampelfraktion (SPD, Grüne und FDP) forderte die Bundesregierung auf, "zusätzlich benötigte weitreichende Waffensysteme" zu liefern, ohne jedoch die Taurus-Marschflugkörper explizit zu nennen. Dieser Antrag wurde nach der Debatte angenommen.

    In der Debatte zum Ampel-Antrag sprach sich Verteidigungsminister Boris Pistorius für mehr Unterstützung der Ukraine aus. Einer klaren Antwort auf die Frage nach der Einbeziehung der Taurus-Marschflugkörper wich er jedoch aus. Auf die Frage des CDU-Abgeordneten Jürgen Hardt, ob der Ampel-Antrag Taurus-Lieferungen beinhalte, antwortete der SPD-Politiker:

    "Ich habe den Antrag gelesen. Die Antragsteller werden sich ihren Teil dabei gedacht haben."

    Die unbeantwortete Frage von Pistorius in der Taurus-Debatte löste Kritik in den Medien aus.

  • 19:26 Uhr

    Donezk: Ukrainische Granate trifft Wohnblock, einige Verletzte

    Eine ukrainische Granate hat beim Beschuss auf das Kirowski-Viertel von Donezk einen Wohnblock getroffen, drei Menschen wurden verletzt, so der Bürgermeister der Stadt, Alexei Kulemsin. In einer Nachricht auf dem Telegram-Kanal des Bürgermeisters heißt es:

    "Während des Beschusses auf den Kirowski-Bezirk gab es einen Volltreffer in einer Wohnung eines neunstöckigen Gebäudes im Mikrobezirk Textilschtschik. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Zivilisten verletzt, deren Profile noch geklärt werden."

  • 18:56 Uhr

    US-Außenministerium sieht die Zukunft der Ukraine in der NATO

    Die USA sehen die Zukunft der Ukraine in der NATO und arbeiten mit ihr zusammen, um sicherzustellen, dass das Land so bald wie möglich dem Bündnis beitritt. Dies sagte die amtierende US-Unterstaatssekretärin für europäische und eurasische Angelegenheiten, Yuri Kim. Auf einer Sondersitzung anlässlich des zweiten Jahrestages des Beginns der russischen militärischen Sonderoperation in der Ukraine erklärte sie:

    "Präsident Joe Biden hat sehr deutlich gemacht, dass wir die Ukraine in Zukunft als NATO-Mitglied sehen."

    Kim fügte hinzu, dass Washington "sehr eng mit seinen Verbündeten zusammenarbeitet, um sicherzustellen, dass die Ukraine bereit ist, dem Bündnis so bald wie möglich beizutreten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.