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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Erster Abrams-Panzer an Front bei Awdejewka zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 26.02.2024 18:51 Uhr

    18:51 Uhr

    Gebäude im Gebiet Brjansk durch ukrainischen Beschuss beschädigt

    Ein Gewerbegebäude im russischen Gebiet Brjansk ist durch ukrainischen Beschuss beschädigt worden, berichtet der Gouverneur des Gebietes, Alexandr Bogomas. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Ukrainische Terroristen haben Objekte auf dem Gebiet der Siedlung Belaja Berjoska des Kreises Trubtschewsk unter Beschuss genommen."

    Bogomas zufolge gebe es keine Verletzten, allerdings sei das Verwaltungsgebäude eines Industrieobjekts beschädigt worden. Notdienste seien vor Ort im Einsatz.

  • 18:10 Uhr

    UN-Generalsekretär befürwortet Frieden in der Ukraine auf Grundlage der UN-Charta

    UN-Generalsekretär António Guterres hat sich dafür ausgesprochen, den Frieden in der Ukraine auf der Grundlage der Achtung der UN-Charta und der territorialen Integrität des Landes zu erreichen. Bei einem Briefing für Journalisten in Genf sagte er:

    "Wir sind absolut für einen Frieden, der auf der Achtung der UN-Charta, der Achtung des Völkerrechts und der Achtung der territorialen Integrität der Ukraine beruht."

    Auf die Frage der Journalisten nach einer möglichen Einmischung von NATO-Ländern in den Konflikt stellte er klar:

    "Ich habe nicht davon gesprochen, dass andere Staaten in den Krieg hineingezogen werden."

    "Natürlich ist dies ein Konflikt, der immer weitergeht, und wenn ein Konflikt weitergeht, besteht immer die Gefahr einer Eskalation."

    "Es könnten mehr Waffen eingesetzt werden, was extrem gefährlich ist."

  • 17:34 Uhr

    Slowakischer Ministerpräsident: EU- und NATO-Staaten können Militärpersonal in die Ukraine schicken

    Laut Robert Fico, dem slowakischen Regierungschef, würden einige Mitgliedsstaaten der EU und NATO die Möglichkeit erwägen, ihr Militär auf der Grundlage bilateraler Abkommen in die Ukraine zu entsenden. Zugleich betonte er, dass sich die Slowakei ihnen nicht anschließen werde.

    Fico kritisierte zudem die europäischen Länder und die NATO dafür, dass sie das Wort "Frieden" nicht verwenden und ständig vom "Krieg" sprechen würden. Der Konflikt in der Ukraine könne nicht mit militärischen Mitteln geregelt werden, stellte der slowakische Premier klar.

    Des Weiteren fügte er hinzu, dass durch die mögliche Entsendung westlichen Militärpersonals in die Ukraine keine Zugeständnisse von Russland erzielt werden könnten. Vielmehr werde das nur zu einer Eskalation führen.

  • 16:54 Uhr

    Ukrainische Drohne über Gebiet Belgorod abgeschossen

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben über dem Gebiet Belgorod eine ukrainische Drohne zerstört. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.

    "Am 26. Februar gegen 17:50 Uhr Moskauer Zeit wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen Terroranschlag mit einer flugzeugähnlichen Drohne auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verüben. Das ukrainische unbemannte Luftfahrzeug wurde von den diensthabenden Luftverteidigungskräften über dem Territorium des Gebiets Belgorod zerstört."

  • 16:49 Uhr

    DVR: Zwei Zivilisten in vergangener Woche durch ukrainischen Beschuss getötet

    Im Zeitraum vom 19. bis 25. Februar sind in der Donezker Volksrepublik zwei Zivilisten durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, meldet die Menschenrechtsbeauftragte der DVR, Darja Morosowa. Aus einer auf ihrem Telegram-Kanal veröffentlichten Infografik geht weiter hervor, dass in der gleichen Periode 32 weitere Zivilisten, darunter ein Kind, verwundet wurden.

    Die Gesamtzahl der seit dem Beginn des Konflikts durch ukrainische Aggression in der DVR getöteten Zivilisten beträgt nach Morosowas Angaben 9.183 Personen, darunter 234 Kinder. Weitere 13.528 Menschen, darunter 855 Kinder, wurden verwundet.

  • 16:42 Uhr

    Ungarn fordert EU und NATO auf, Schritte zur Beendigung des Konflikts zu unternehmen

    Die ungarische Regierung fordert ihre Verbündeten in der EU und der NATO auf, Anstrengungen zu unternehmen, um den bewaffneten Konflikt in der Ukraine unverzüglich zu beenden. Dies erklärte der ungarische Premierminister Viktor Orbán bei der Eröffnung der Frühjahrstagung des Parlaments.

    Er erinnerte daran, dass die Kampfhandlungen in der Ukraine bereits seit zwei Jahren andauern und immer noch "Tod und Zerstörung" bringen.

    "Deshalb ruft Ungarn am zweiten Jahrestag des Krieges zu einem sofortigen Waffenstillstand und zu Friedensgesprächen auf. Und wir fordern unsere Verbündeten in der Europäischen Union und der NATO, die den Krieg unterstützen, auf, das Gleiche zu tun."

    Orbán betonte, dass Ungarn nicht "neben einem langwierigen Krieg leben" wolle.

    "Wir sind davon überzeugt, dass der Frieden in Europa im Interesse aller Europäer, Ukrainer und Russen ist."

  • 16:31 Uhr

    Estnischer Verteidigungsminister: Allen alles wegnehmen und es der Ukraine geben

    Hanno Pevkur, der estnische Verteidigungsminister, hat vorgeschlagen, alles, was möglich ist, von allen zu nehmen, um es Kiew zukommen zu lassen. Die Zeitung The Guardian zitiert seine Aussagen:

    "Die wichtigste Priorität ist es, Entscheidungen darüber zu treffen, wie wir alles, was wir aus den Beständen aller bekommen können, insbesondere Munition, an die Ukraine schicken können."

  • 16:17 Uhr

    Lukaschenko: False-Flag-Aktion in Polen soll Dritten Weltkrieg auslösen

    Bei einem Treffen mit Vertretern des staatlichen Sicherheitssystems in Minsk hat der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko gesagt, dass die Bedrohung durch einen globalen Krieg in der Welt zunehme. Es gebe immer mehr Krisenherde, einer davon sei die Westgrenze Weißrusslands, wo eine große Gruppe von NATO-Kräften konzentriert sei. Darüber hinaus erklärte der weißrussische Präsident, dass der Geheimdienst Pläne für Provokationen seitens der USA und Polens abgefangen habe, die einen Krieg in der Region auszulösen sollten.

  • 15:55 Uhr

    Polnischer General: Westen kann keine globale Einheitsfront gegen Russland bilden

    Westliche Länder sind nicht in der Lage, die Mitglieder internationaler Organisationen, auch die der UN, vor dem Hintergrund des Ukraine-Konflikts zu einer Einheitsfront gegen Russland zu vereinen. Diese Meinung äußert General Roman Polko, der ehemalige Kommandeur der polnischen Spezialeinheit, in einem Interview mit der Agentur PAP.

    Polko betont, dass Moskau die Diplomatie wirksam einsetze, um seine Position global, unter anderem auch in Lateinamerika und Afrika, zu stärken. In diesem Zusammenhang erwähnt der General die jüngste Reise des russischen Außenministers Sergei Lawrow nach Brasilien.

    Zuvor hat Wassili Nebensja, Russlands Ständiger Vertreter bei den Vereinten Nationen, erklärt, dass der Westen mit allen möglichen Tricks versuche, die Länder der Welt in seine Intrigen bezüglich der Ukraine einzubeziehen. Die globale Mehrheit verstehe aber, so der Diplomat, dass es sinnlos sei, ohne die Beteiligung Moskaus über irgendetwas zu diskutieren.

  • 15:35 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen Gorlowka

    Kiews Truppen haben erneut Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) angegriffen und vier Granaten des Kalibers 152 Millimeter abgefeuert. Dies teilt die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen mit.

    Informationen über Verletzte oder Schäden werden bisher nicht gemeldet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.