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Liveticker Ukraine-Krieg – Rogow: Hälfte der ukrainischen Garnison von Rabotino verlässt Stellungen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 20.02.2024 21:57 Uhr

    21:57 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:35 Uhr

    Rogow: Hälfte der ukrainischen Garnison von Rabotino verlässt Stellungen

    Etwa die Hälfte des ukrainischen Aufgebots in und bei Rabotino im Raum Orechow am Frontabschnitt Saporoschje wurde von dort abgezogen. Dies verkündet Wladimir Rogow, Mitglied des Verwaltungsrats des Gebiets Saporoschje und Vorsitzender der Bewegung "Wir zusammen mit Russland". Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn mit den Worten:

    "Es fand ein teilweiser Abzug von Kämpfern aus Rabotino statt – nicht ihre Ablösung, sondern gerade ein Abzug. Die Anzahl der ukrainischen Soldaten in dieser Ortschaft ist drastisch gefallen – etwa die Hälfte der Kämpfer wurde von dort abgezogen."

    Gleichzeitig, so Rogow, baue das ukrainische Militär am gesamten Frontabschnitt Saporoschje eine neue, massive Verteidigungslinie drei bis 20 Kilometer hinter der aktuellen Frontlinie – mit befestigten Räumen, Minenfeldern und Betonbunkern. Speziell in den Raum Orechow seien außerdem ziemlich große Reserven verlegt worden – dies sei eher ungewöhnlich:

    "Wenn dieses Stück Front früher eher der 'Spender' war, also die Kämpfer von hier nach Awdejewka, Tschassow Jar oder zur Volksrepublik Lugansk und ins Gebiet Charkow verlegt wurden – so wird nun Personal und auch Großgerät gerade hierhin verlegt."

    Somit sei es dem Teilabzug zum Trotz eher unwahrscheinlich, dass das ukrainische Militär Rabotino und überhaupt den Frontbogen Rabotino-Werbowoje gänzlich aufgeben wolle:

    "Der Wert von Rabotino liegt darin, dass es wenigstens einen nominalen Erfolg der 'Gegenoffensive' des ukrainischen Militärs darstellt. Ist Rabotino weg, dann war alles umsonst, wozu haben sie dann so viele zigtausend Mann verheizt?"

    Zuvor hatte Rogow darauf aufmerksam gemacht, dass Russlands Streitkräfte am Frontbogen Rabotino-Werbowoje dem ukrainischen Militär täglich mehrere Defensivstützpunkte abringen und Verluste zufügen – womit diesem der Verlust des besagten Frontbogens drohe.

    Derweil werden von russischen Informationsportalen mit dem Schwerpunkt Ukraine-Krieg schwere Kämpfe am Ortsrand von Rabotino vermeldet. Russlands Artillerie, Luftwaffe und Panzertrupps seien sehr aktiv – während die ukrainischen Truppen Granatmaschinengewehre und unbemannte Fluggeräte zum Abwurf von Granaten ebenso rege verwenden wie Artillerie, für die es zumindest an diesem Frontabschnitt und zumindest an Streumunition nicht mangele.

  • 20:23 Uhr

    Schoigu: "Bei Krynki erstmals Nachschubversorgung mithilfe schwerer Oktokopter-Drohnen beobachtet"

    Die ukrainischen Truppen haben erstmals unbemannte Fluggeräte in "schwererer Modellbaugröße" zur Nachschubversorgung verwendet. Darauf machte Verteidigungsminister Sergei Schoigu in seinem Bericht an Russlands Präsidenten Wladimir Putin aufmerksam. Eingeführt wurde die Methode am Frontabschnitt Cherson, zur Versorgung des Brückenkopfs am rechten Ufer des Dnjeprs bei der Ortschaft Krynki. Beim Überqueren des Flusses in kleinen Booten, um Verstärkung anzulanden, habe das ukrainische Militär große Verluste durch Russlands Artillerie und Drohnenpiloten erlitten. Hierdurch sahen sich Kiews Truppen gezwungen, teilweise auf Flugdrohnen zu setzen, um wenigstens beim Munitionieren und Verpflegen ihrer Kameraden am Brückenkopf keine Leben zu riskieren – und sie entwickelten schnell recht wirksame Methoden dafür.

    Sergei Schoigu führt dies als einen Grund an, warum die Verdrängung des ukrainischen Militärs aus Krynki so lange gedauert habe:

    "Diese Arbeit war sehr kompliziert und schwer, weil vom rechten Ufer aus ständig geschossen wurde und unbemannte Fluggeräte, einschließlich FPV-Drohnen, sehr aktiv verwendet wurden.

    Es dürfte wohl hier gewesen sein, dass wir die Anlieferung von Munition, Medikamenten und Lebensmitteln nicht bloß auf Booten gesehen haben – sondern auch mittels großer Oktokopter, manche nennen sie 'Baba Jagas'."

    Obige Bezeichnung entstammt der Umgangssprache des russischen wie des ukrainischen Militärs und ist ein Sammelbegriff. Davon umfasst sind alle für den militärischen Betrieb umgerüsteten kommerziellen Multikopter mit bis zu 50 Kilogramm Nutzlastkapazität, wie sie sonst in der Landwirtschaft zum automatisierter Verteilung von Pestiziden und Ähnlichem verwendet werden. Die meisten solcher Geräte, die an der Front fliegen, tragen jedoch lediglich fünf bis zehn Kilogramm Nutzlast. Anders als bei Krynki dienen diese Drohnen an anderen Frontabschnitten vornehmlich dem Abwurf von Hand- oder Mörsergranaten, von denen sie mehrere tragen. 

  • 19:39 Uhr

    Medien: NATO-Staaten verlangen von Kiew Listen mit Zielen in Russland im Gegenzug für Raketen mit höherer Reichweite

    Die zuständigen Behörden in den NATO-Staaten verlangen von ihren Kollegen in Kiew die Auflistung von Zielen für Angriffe in Russlands Hinterland – mit jeweils einer konkreten Begründung beziehungsweise Belegen dafür, dass ein Angriff auf das jeweilige Objekt oder den Standort zielführend sei.

    Dies berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Verweis auf eine anonyme Quelle mit, wie es heißt, Kenntnis der Sachlage. Ebenso meldet dies die TASS – und zitiert:

    "Westliche Sponsoren des Kiewer Regimes binden die weitere Belieferung der Ukraine mit Lenkflugkörpern höherer Reichweite an deren wirksame praktische Anwendung."

    Im Spiel sei hierbei ein weiterer Faktor:

    "NATO-Staaten, die derartige Waffensysteme dem Selenskij-Regime überlassen, sind sich bestens im Klaren: Dieses wendet Terror-Methoden an, indem es zivile Objekte auf Russlands Territorium angreift und unbewaffnete russische Bürger ermordet."

    Die Quelle von RIA Nowosti und TASS erinnert zudem an eine weitere, lange bekannte Tatsache:

    "Die Ukraine muss die Verwendung und den Kampfeinsatz der ihr gelieferten Lenkflugkörper unter die Kontrolle von NATO-Spezialisten stellen – diese verwandeln das Kiewer Regime somit de facto in eine Terrororganisation nach Art der Terrormiliz Islamischer Staat."

    Der Gesprächspartner von RIA Nowosti folgert:

    "All dies bezeugt die unmittelbare Teilnahme der NATO an Kampfhandlungen gegen die Streitkräfte der Russischen Föderation."

  • 19:15 Uhr

    Lebenslange Haft für gefangenen Söldner aus Georgien

    Der 22-jährige Georgier Mamuka Gazarelija hatte als Söldner beim ukrainischen Militär angeheuert und tötete russische Soldaten. Hierfür hat ihn das Oberste Gericht der russischen Volksrepublik Donezk zu lebenslanger Haftstrafe in einem Zuchthaus mit strengem Regime verurteilt, meldete die Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit Verweis auf die Staatsanwaltschaft der DVR.

    In den Reihen der Kiewer Landwehr "Internationale Legion" (als Teil der Einheit A3449 der Hauptleitung für Aufklärung beim ukrainischen Verteidigungsministerium unterstellt) nahm Gazarelija als Schütze an Kampfhandlugnen in Mariupol im Frühjahr 2022 teil. Am 1. April 2022 tötete er im Gefecht mit seinem Sturmgewehr drei russische Soldaten und verwundete einen weiteren. Am 14. April gefährdete er eine Gruppe russischer Soldaten durch einen Handgranatenwurf.

    Da der Georgier dabei nachweislich als Söldner und nicht als Soldat wirkte, werden auf ihn andere Gesetze angewendet als auf reguläre kriegsgefangene Armeeangehörige.

  • 18:35 Uhr

    EU kündigt Zuweisung von 83 Millionen Euro für Ukraine und Moldawien an

    Die EU-Kommission hat angekündigt, 75 Millionen Euro für humanitäre Projekte in der Ukraine und 8 Millionen Euro in der Republik Moldau bereitzustellen. Dies geht aus einer am Dienstag auf der Website der EU-Kommission veröffentlichten Erklärung hervor.

    Es wird darauf hingewiesen, dass die humanitären Projekte in der Ukraine darauf abzielen, dringende Hilfe zu leisten, einschließlich des Zugangs zu grundlegenden Bedürfnissen wie Unterkunft, Schutz, sauberes Wasser, Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung.

    Die der Republik Moldau zugewiesenen Mittel werden für die gezielte Unterstützung der am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen verwendet und umfassen humanitäre Bargeldhilfe für Grundbedürfnisse, Schutz und Gesundheitsversorgung.

    Nach Angaben der EU-Kommission beläuft sich die Summe der zugewiesenen Mittel für humanitäre Programme für die vom Ukraine-Konflikt betroffene Bevölkerung zusammen mit der heutigen Hilfe auf 926 Millionen Euro. Davon entfallen 860 Millionen Euro auf die Ukraine und 66 Millionen Euro auf die Republik Moldau.

  • 18:10 Uhr

    Awdejewka von Restaufgeboten des ukrainischen Militärs gesäubert

    Russlands Soldaten haben Awdejewka von Restgruppen des ukrainischen Militärs gesäubert.

    Dies erklärte Artjom Schoga, Vorsitzender des Parlaments der Volksrepublik Donezk, im Laufe der XI. Sitzung der Jungen Garde der Partei Einiges Russland. Schoga verwies dabei auf Daten des Bataillons Sparta, das er als Oberst unter dem Funknamen Kolyma befehligt. Seine Mitteilung zitiert die russische Nachrichtenagentur TASS:

    "Awdejewka wurde endlich gesäubert – ich habe heute mit den Jungs aus dem Bataillon gesprochen, und sie sagten mir: Kommandeur, dort ist alles in Ordnung."

    Dem hochdekorierten Offizier zufolge sind die russischen Truppen in Awdejewka dabei, sich auf weitere Offensivaktionen vorzubereiten.

    Vertreter einer russischen Einheit vor Ort präzisierten im Gespräch mit der TASS, dass einzelne ukrainische Soldaten durchaus noch in Awdejewka verbleiben können – doch mittlerweile sind sie zu jeglichem Widerstand nicht mehr fähig.

     

  • 17:46 Uhr

    Russlands Verteidigungsminister: Ukrainischer Brückenkopf auf linkem Dnjepr-Ufer zerschlagen

    Das sogenannte linke Ufer des Dnjepr flussabwärts vom Kachowka-Stausee bis zur Mündung (gemäß dem Flussverlauf ab dort auch als Südufer bezeichnet) ist vollständig befreit von jeglichem ukrainischem Militär. Das geht aus der Meldung des Verteidigungsminister Sergei Schoigu an den russischen Präsidenten Wladimir Putin hervor. Auf die Ortschaft Krynki im russischen Gebiet Cherson angesprochen, wo sich der letzte Brückenkopf des ukrainischen Militärs flussabwärts vom Kachowka-Stausee befand, antwortete Schoigu: 

    "Mir liegt der Bericht des Generaloberst Teplinski vor – seinen Bericht bestätige ich: Es ist wirklich so, Krynki wurde von gegnerischen Kräften gesäubert."

    Russische Einheiten kontrollieren nun den kompletten Flussverlauf der Nebenarme des Dnjepr, der Krynka und Konka, sagte der Minister:

    "Wir halten dort nicht nur Aufklärungsposten, sondern dort stehen unsere Truppen."

    Schoigu hob hierbei insbesondere den Anteil der Luftlandetruppen und der 810. Marineinfanteriebrigade an der Befreiung von Krynki hervor.

    Das ukrainische Kommando ließ immer wieder seine Soldaten in kleinen Gruppen auf Gummibooten vom rechten auf das linke Ufer des Dnjepr hinübersetzen, um diesen Brückenkopf zu halten, was der Ortschaft Krynki den Ruf einer Blutpumpe verlieh.

  • 17:08 Uhr

    Südafrikas Botschafter: Spitzenpolitiker Afrikas wollen Russland und die Ukraine besuchen, um den Friedensprozess zu fördern

    Die Staats- und Regierungschefs von sieben afrikanischen Ländern, die an der Friedensinitiative für die Ukraine teilnehmen (Komoren, Ägypten, Sambia, Senegal, Republik Kongo, Südafrika und Uganda), planen einen erneuten Besuch in der Ukraine und in Russland und beabsichtigen, den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zu ermutigen, Verhandlungen mit Moskau aufzunehmen. Dies erklärt Mzuvukile Jeff Maqetuka, der südafrikanische Botschafter in Russland.

    "Selenskij hat ein Dekret unterzeichnet, das ihn daran hindert, mit Putin zu verhandeln. Es ist nun an Kiew, herauszufinden, wie man mit diesem Dekret umgehen soll – ich denke, es ist eine rein rhetorische Angelegenheit …

    … Die afrikanischen Staats- und Regierungschefs werden daran arbeiten, dieses Problem zu lösen. Die nächste Gesprächsrunde wird daher in Kiew beginnen. Die Staatsoberhäupter werden dorthin kommen, um die von Putin in Sankt Petersburg geäußerte Position zu übermitteln, und dann werden sie nach Russland reisen und hoffentlich in der Lage sein, eine Lösung für das Problem zu präsentieren", so Maqetuka weiter.

    Ihm zufolge könnte ein solcher Besuch nach den Wahlen in Südafrika im Sommer 2024 stattfinden.

    Im Juni 2023 besuchten Vertreter von sieben afrikanischen Staaten unter der Leitung des südafrikanischen Präsidenten Cyril Ramaphosa Kiew und Sankt Petersburg, um ihre 10-Punkte-Friedensinitiative vorzustellen. Dazu gehörten die Deeskalation des Konflikts auf beiden Seiten, diplomatische Verhandlungen, die Gewährleistung der Souveränität der Staaten gemäß der UN-Charta, der Austausch von Gefangenen, der Wiederaufbau nach dem Krieg und andere Punkte. Als Antwort auf einige dieser Punkte wies Putin darauf hin, dass sich die Ukraine selbst aus den Verhandlungen mit Russland zurückgezogen habe, obwohl in Istanbul ein Friedensabkommen paraphiert worden sei, das er demonstrierte.

  • 16:46 Uhr

    Fußgängerzone in Donezk mit Präzisionsraketen aus HIMARS beschossen – Frau verwundet

    Zwei Satelliten-gelenkte GMLRS-Präzisionsgeschosse HIMARS hat das ukrainische Militär auf die Stadtmitte von Donezk abgefeuert. Dies vermeldet das Donezker Republikoberhaupt Denis Puschilin:

    "Im Ergebnis eines Beschusses des Stadtzentrums von Donezk mit zwei Raketen aus dem Mehrfachraketenwerfer HIMARS wurde nahe der Krupskaja-Bibliothek eine Frau verwundet. Ihr Zustand wird als mittelschwer gewertet."

    Eine der Raketen schlug auf einem breiten Stück Bürgersteig ein, das einen breiten Fußgängerbereich mit einer noch breiteren Ecke einer belebten Straßenkreuzung verbindet, an welcher eine breite Promenade beginnt, und hob einen Krater im Bürgersteig aus. Die andere explodierte im Hof der aktuell nicht aktiven öffentlichen Einrichtung.

    Das Donezker Republikoberhaupt kommentierte gegenüber RIA Nowosti:

    "Vor der Befreiung Awdejewkas hatte der Gegner die Möglichkeit, derartige Angriffe mit einfacher Rohrartillerie durchzuführen, was ihn vergleichsweise wohlfeil zu stehen kommt, auf  den Preis der Granaten bezogen. Jetzt sehen wir: Dieser heutige Angriff wurde schon mit HIMARS-Raketen durchgeführt.

    Jeglicher militärischer Sinn fehlt hier. Wir sehen darin nur den Wunsch des Gegners, einen anderen medialen Hintergrund zu erschaffen – nachdem er schandhaft aus Awdejewka geflohen ist."

    Die beiden Geschosse der GMLRS-Typenreihe aus der sogenannten MFOM-Raketenfamilie wurden anhand ihrer Trümmer als M31 identifiziert – diese Raketen haben unitäre Splitter/Sprengköpfe. Die Trümmer und sichergestellte Splitter wurden zur Begutachtung übergeben, erklärt ein Vertreter der russischen Volksrepublik Donezk beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit den Kriegsverbrechen der Ukraine:

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.