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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte zerstören zwei US-Artillerieaufklärungsradare

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte zerstören zwei US-ArtillerieaufklärungsradareQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 28.03.2023 07:01 Uhr

    07:01 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören zwei US-Artillerieaufklärungsradare

    Die russische Armeegruppe Jug hat in Richtung Awdejewka zwei ukrainische Artillerieaufklärungsradare vom Typ AN/TPQ-50 aus US-amerikanischer Produktion sowie eine Feuerstellung und eine 120-Millimeter-Mörserstellung der ukrainischen Truppen zerstört. Dies berichtet Iwan Bigma, Leiter des Pressezentrums der Armeegruppe Jug.

    Darüber hinaus habe das russische Militär am Frontabschnitt bei Donezk eine Gruppe ukrainischer Militärs aus bis zu zehn Personen zerschlagen.

    Ebenfalls in dieser Richtung zerstörten die russischen Streitkräfte zwei feindliche Artilleriegeschütze.

  • 27.03.2023 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:51 Uhr

    Medien: Britische Challenger-Panzer in der Ukraine angekommen

    Britische Challenger-Kampfpanzer sind in der Ukraine angekommen. Dies teilt die Nachrichtenagentur AFP auf Twitter mit. Zuvor hatte das Vereinigte Königreich seinerseits die Lieferung von 14 Challenger-2-Panzern bis Ende März zugesagt.

    Alexei Resnikow, der Verteidigungsminister der Ukraine, hatte am Montag berichtet, die ukrainischen Luftlandetruppen hätten bereits britische Challenger-Panzer sowie Fahrzeuge aus Deutschland und den USA erhalten.

  • 22:23 Uhr

    Sacharowa über Atomwaffen in Weißrussland: Russland hat das Recht, seine Sicherheit zu gewährleisten

    Russlands Außenministerium hat am Montag einen Kommentar seiner Pressesprecherin Maria Sacharowa veröffentlicht. Darin antwortet sie auf die Aussagen einiger westlicher Länder über die russisch-weißrussische Zusammenarbeit im Nuklearbereich. Sacharowa zufolge behalte sich Russland das Recht vor, die notwendigen Schritte zur Gewährleistung seiner Sicherheit im Rahmen eines vom Westen entfesselten hybriden Krieges zu unternehmen.

    Die Sprecherin des Außenministeriums äußerte ihr Befremden über die unangemessene Reaktion einiger westlicher Länder auf die Beschlüsse zum Ausbau der Zusammenarbeit mit Weißrussland.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Samstag erklärt, dass Moskau auf Ersuchen von Minsk taktischen Atomwaffen in Weißrussland stationieren werde. Nach Angaben des russischen Staatschefs ende der Bau eines Lagers für taktische Atomwaffen auf weißrussischem Territorium bis 1. Juli.

  • 21:50 Uhr

    Fast 4.500 DVR-Zivilisten seit Eskalationsbeginn getötet

    Seit Beginn der Eskalation des Ukraine-Konflikts sind insgesamt 4.471 Zivilisten, darunter 134 Kinder, in der Volksrepublik Donezk ums Leben gekommen. Dies erklärte die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine. Darüber hinaus wurden in diesem Zeitraum 4.253 Zivilisten, darunter 274 Kinder, verletzt.

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Volksrepublik mehr als 16.400-mal mit über 104.400 Geschossen beschossen.

  • 21:11 Uhr

    Ukrainische Luftlandetruppen nun mit Waffen aus Großbritannien, den USA und Deutschland ausgestattet

    Am Montag hat der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow Lieferungen aus etlichen westlichen Ländern bestätigt. Ihm zufolge bekamen die ukrainischen Luftsturmtuppen britische Challenger-Kampfpanzer, US-amerikanische Schützenpanzer Stryker und Mannschaftstransportwagen Cougar sowie deutsche Schützenpanzer Marder.

    Zuvor am 27. März war bekannt geworden, dass die ukrainischen Streitkräfte 18 moderne deutsche Panzer vom Typ Leopard 2A6 erhalten haben. Der Spiegel berichtete am selben Tag, dass die Ukraine auch etwa 40 Marder-Schützenpanzer bekommen habe.

  • 20:28 Uhr

    Ungarisches Parlament ratifiziert Finnlands NATO-Antrag

    Ungarns Parlament hat am Montag für die Ratifizierung des NATO-Mitgliedschaftsantrags Finnlands gestimmt. Die entsprechende Erklärung wurde auf der Website der ungarischen Nationalversammlung veröffentlicht.

    Die Aufnahme Finnlands in die NATO wurde von 117 Abgeordneten unterstützt, 40 stimmten dagegen, und weitere 18 enthielten sich der Stimme.

  • 19:52 Uhr

    Frau bei Beschuss von Donezk durch ukrainische Streitkräfte verletzt

    Beim Beschuss des Donezker Stadtteils Kalininski durch ukrainische Truppen wurde eine Frau verletzt. Dies berichtet die DVR-Vertretung beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine. Es handele sich um eine Mitarbeiterin einer Donezker Schule, die von einer Schockwelle getroffen worden sei.

    Zuvor berichtete die DVR-Behörde, dass ukrainische Truppen um 11.00 Uhr vier Granaten aus Mehrfachraketenwerfern auf den Donezker Bezirk Kalininski abgefeuert hätten.

  • 19:15 Uhr

    Medien: Britische Ausbilder trainierten ukrainische Soldaten für den Einsatz von Uran-Munition

    Britische Soldaten haben ukrainische Panzerbesatzungen für den Einsatz der Munition mit abgereichertem Uran ausgebildet. Dies berichtete am Montag das Portal für investigativen Journalismus Declassified UK.

    Laut dem Artikel seien Aufnahmen von Munition mit abgereichertem Uran in einem Video zu sehen, das das britische Verteidigungsministerium am 26. März auf seinem YouTube-Kanal veröffentlicht hat. Das Video zeige die Ausbildung von ukrainischen Soldaten auf Challenger-2-Panzern. Bei der Übung soll auch ein US-Militärausbilder anwesend gewesen sein.

    Am Montag hatte das britische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass die ukrainischen Panzerbesatzungen die Ausbildung auf Challenger-2-Panzern abgeschlossen hätten und aus dem Vereinigten Königreich in die Ukraine zurückgekehrt seien.

  • 18:35 Uhr

    Ukraine gibt fünf verwundete russische Soldaten aus Gefangenschaft frei

    Russlands Ombudsfrau für Menschenrechte Tatjana Moskalkowa hat die Übergabe von fünf Soldaten aus der ukrainischen Gefangenschaft an Russland bekannt gegeben.

    "Ich bestätige, dass dies geschehen ist. In der Tat wurden fünf schwer verletzte russische Soldaten an Russland übergeben."

    Moskalkowa zufolge sei es essenziell, dass dieser Prozess der Rückführung fortgesetzt werde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.