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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukrainische Armee verlässt Stellungen am Rande von Grodowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ukrainische Armee verlässt Stellungen am Rande von GrodowkaQuelle: Gettyimages.ru © Kostiantyn Liberov/Libkos
  • 10.08.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!                  

  • 20:46 Uhr

    Russisches Außenministerium warnt vor Provokation durch ukrainische Geheimdienste mit Deepfakes

    Das russische Außenministerium warnt vor der Verbreitung eines gefälschten Videos, in dem die Sprecherin der Behörde Maria Sacharowa angeblich die Bereitschaft Russlands erklärt, der Ukraine das Atomkraftwerk Saporoschje im Gegenzug für den freiwilligen Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet Kursk zu überlassen. In der Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums heißt es:

    "Die ukrainischen Geheimdienste setzen mithilfe westlicher Kuratoren weiterhin aktiv Deepfakes und andere auf künstlicher Intelligenz basierende Technologien ein, um falsche Informationen über die Lage in den Grenzregionen unseres Landes zu verbreiten."

    Russische Diplomaten bezeichneten das Video als grobe Fälschung, die auf der Grundlage eines Videos von Sacharowas Briefing vom 18. Juli zusammengesetzt wurde.

  • 20:13 Uhr

    Medien: Ukrainische Armee verlässt Stellungen am Rande der Siedlung Grodowka

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sollen in aller Eile ihre Stellungen im Frontabschnitt Pokrowski nahe der Siedlung Grodowka in der Volksrepublik Donezk verlassen haben. Das berichten russische Medien, darunter Ukraina.ru und TASS, unter Berufung auf Sicherheitsdienste.

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium erklärt, dass Einheiten des Truppenverbands Mitte günstigere Stellungen in der Nähe von Grodowka eingenommen hätten.

  • 19:42 Uhr

    Weiterer Beschuss Gorlowkas: Gouverneur meldet 14 Verletzte

    Der Bürgermeister der Stadt Golowka in der Volksrepublik Donezk, Iwan Prichodko, meldet 14 Verletzte unter den Zivilisten durch den Beschuss der Stadt durch das ukrainische Militär. Ihm zufolge hat der Beschuss ein Wohngebiet getroffen.

  • 19:13 Uhr

    Kommandeur der Spezialeinheit Achmat: Kämpfe im Gebiet Kursk sind Entscheidungsschlacht

    Apti Alaudinow, Kommandeur der tschetschenischen Eliteeinheit Achmat und stellvertretender Leiter der militärisch-politischen Hauptverwaltung der russischen Streitkräfte, bezeichnete die Kämpfe im Gebiet Kursk als eine Entscheidungsschlacht.

    Er betonte, er sehe keinen Grund zu der Annahme, dass "wir in dieser Schlacht verlieren können". Nach dieser Schlacht werde "die Ukraine fallen". Das gelte auch für die NATO, Europa und die USA, die Kiew unterstützen, meint der Kommandeur. Alaudinow fügte hinzu:

    "Deshalb kann jeder, der an dieser entscheidenden Schlacht teilnehmen will, gehen, einen Vertrag unterschreiben und an die Front gehen."

  • 18:37 Uhr

    Vier Zivilisten in Gorlowka durch ukrainischen Beschuss verletzt

    In der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk sind vier Zivilisten durch den Beschuss der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit.

  • 18:02 Uhr

    Der Zweck des ukrainischen Angriffs aufs Gebiet Kursk bleibt für den Westen unklar

    Der ukrainische Einmarsch in das Gebiet Kursk, ruft in der ausländischen Presse überwiegend skeptische Einschätzungen hervor. Russische Analysten hingegen neigen zu der Annahme, dass der Angriff dazu dient, zwei politische Aufgaben für Kiew zu lösen.

    Mehr dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:40 Uhr

    Bericht: Mobilisierte Ukrainer durch Fraueneinheit bei Kremennaja ersetzt

    Die Streitkräfte der Ukraine sollen eine Fraueneinheit in Richtung Kremennaja entsandt haben, die eine der dort kämpfenden Sturmtruppen ablösen soll. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen Gesprächspartner aus den Sicherheitskräften:

    "In der Nähe von Kremennaja haben die Mittel der objektiven Kontrolle auf der gegnerischen Seite eine Einheit von Frauen entdeckt. Statt der Mobilisierten sind sie jetzt in der ersten Linie und halten die Verteidigung."

    Der Gesprächspartner fügte hinzu, dass die Wirksamkeit der Fraueneinheit an der Front äußerst gering sei.

  • 17:08 Uhr

    Minsk verurteilt Kiews "sinnloses Abenteuer" im Gebiet Kursk

    Minsk verurteilt die Aktionen der ukrainischen Truppen im Gebiet Kursk auf das Schärfste. Dies gab der Sprecher des weißrussischen Außenministeriums, Anatoli Glas, bekannt:

    "Wir nehmen die Ereignisse, die sich in den letzten Tagen im Gebiet Kursk in der Russischen Föderation ereignen, mit großer Sorge und Schmerz wahr. Wir verurteilen aufs Schärfste die Aktionen der ukrainischen bewaffneten Formationen, die sich auf dieses sinnlose Abenteuer eingelassen haben, das den Konflikt in unserer Region verschärft."

    Der weißrussische Diplomat betonte, dass für Minsk "die Angriffe auf die Zivilbevölkerung, auf friedliche Dörfer und Städte sowie die gezielte Beschädigung der Infrastruktur Terrorakte und inakzeptabel sind". Glas weiter:

    "All diese Handlungen werden von der ukrainischen Seite vor dem Hintergrund der Erklärungen ihrer politischen Führung über die Bereitschaft zu Verhandlungen durchgeführt. In Wirklichkeit vermindern solche Vorstöße und die Eskalation nur die Chancen für ihre Wiederaufnahme."

  • 16:45 Uhr

    Rosatom-Chef wirft Kiew vor, AKW Kursk direkt zu bedrohen

    Nach einem Telefongespräch zwischen dem Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschow, und dem Leiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, teilte die russische Atomenergiebehörde mit, dass die Lage im Atomkraftwerk Kursk durch die ukrainischen Handlungen im Gebiet Kursk wesentlich verschärft worden sei. In der Erklärung heißt es:

    "In dem Gespräch betonte Alexei Lichatschow, dass die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte eine direkte Bedrohung nicht nur für das AKW Kursk, sondern auch für die Entwicklung der gesamten weltweiten Atomindustrie darstellen. In den zurückliegenden Tagen ist die Situation sehr viel komplizierter geworden."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.