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Liveticker Ukraine-Krieg: Terroranschlag in Energodar – ein Toter

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Terroranschlag in Energodar – ein ToterQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow

 

  • 3.02.2023 10:01 Uhr

    10:01 Uhr

    Lieferung von Waffen mit größerer Reichweite an die Ukraine erst gegen Jahresende

    Nach Angaben des US-amerikanischen Medienunternehmens Bloomberg werden die Langstreckengeschosse (Ground Launched Small Diameter Bombs, GLSDB) aus dem jüngsten US-Hilfspaket für Kiew nicht so bald in der Ukraine zum Einsatz kommen. Die ersten Lieferungen könnten erst in etwa neun Monaten erfolgen.

    Zuvor hatten westliche Medien berichtet, dass die USA ein Militärhilfepaket für die Ukraine in Höhe von 2,2 Milliarden US-Dollar vorbereiteten, das erstmals auch GLSDB-Bomben enthalten könnte. Es handelt sich um mit Raketentriebwerken versehene Bomben, die Ziele in einer Entfernung von 150 Kilometern treffen können. Abgefeuert werden GLSDB unter anderem von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern.

  • 09:28 Uhr

    Russische Luftabwehr verhindert ukrainischen Raketenangriff auf Gebiet Brjansk

    Am Freitagmorgen hat das ukrainische Militär einen Versuch unternommen, den Kreis Starodub des russischen Gebiets Brjansk unter Beschuss zu nehmen. Wie der Gouverneur des Gebiets Alexandr Bogomas berichtete, wurde der Angriff von der russischen Luftabwehr vereitelt, es gab keine Zerstörungen oder Verletzten. Bogomas schrieb auf Telegram:

    "Vier Raketen wurden abgeschossen."

    Das Gebiet Brjansk hatte bereits vor Beginn des Militäreinsatzes in der Ukraine unter russischer Souveränität gestanden. Es wird von Kiews Militär regelmäßig unter Beschuss genommen. Am 1. Februar meldete Bogomas dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass seit dem Beginn der Militäroperation insgesamt vier Bewohner der Region bei Angriffen des ukrainischen Militärs ums Leben kamen, 22 weitere verwundet wurden, sowie dass 235 private Wohnhäuser zerstört wurden.

  • 08:52 Uhr

    Bericht: Ukrainisches Militär tötet eigene Soldaten, die sich ergeben wollen

    Ukrainische Soldaten, die sich bei der Stadt Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik den russischen Streitkräften ergeben wollten, sind von der eigenen Seite getötet worden. Dies berichtete der Militärexperte und Oberstleutnant a. D. Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Unter Verweis auf eigene Quellen erklärte er:

    "Nach einem kurzen Feuergefecht wurde über einem Stützpunkt ein Stück weißen Stoffs als Flagge gehisst und der Kommandant des Postens erbat über offene Radiofrequenzen für zwölf Militärangehörige die Möglichkeit, sich zu ergeben."

    Marotschko berichtete, dass die russischen Streitkräfte daraufhin das Feuer eingestellt hätten, die Stellung sei aber von ukrainischer Artillerie beschossen worden:

    "Die ukrainische Stellung wurde von ihrer eigenen Seite mit Artillerie beschossen und unter dichtes Kleinwaffenfeuer genommen. Nach vorläufigen Schätzungen sind mit großer Wahrscheinlichkeit alle gefallen." 

  • 08:19 Uhr

    Ein toter und zwei verwundete Zivilisten nach Beschuss der DVR durch ukrainische Artilleristen

    Am Donnerstag ist ein Zivilist in der jüngst befreiten Ortschaft Wladimirowka in der Donezker Volksrepublik beim Beschuss durch ukrainische Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies geht aus dem täglichen Bericht der Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination hervor. Zudem meldet die Behörde, dass zwei weitere Personen verwundet wurden: Eine Frau ebenfalls aus Wladimirowka sowie ein Jugendlicher, der durch eine ukrainische Antipersonenmine vom Typ PFM-1 in Donezk verletzt wurde.

    Insgesamt habe es während des vergangenen Tages 33 ukrainische Artillerieangriffe auf das Gebiet der DVR gegeben, darunter auf die Großstädte Donezk, Gorlowka und Jassinowataja, so die Behörde. Dabei wurden insgesamt 174 Granaten im Kaliber 152 und 155 Millimeter abgefeuert.

    In der inzwischen von der Frontlinie etwas weiter entfernten Lugansker Volksrepublik wurden indessen nach Angaben der Vertretung der LVR beim Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination am Donnerstag keine Angriffe auf zivile Ziele festgestellt.

  • 07:43 Uhr

    Terroranschlag in Energodar

    In der Stadt Energodar im russischen Gebiet Saporoschje ist bei einem Terroranschlag ein Fahrzeug gesprengt worden. Dies berichtet das Mitglied des Hauptrats der regionalen Verwaltung Wladimir Rogow auf Telegram. Er schreibt:

    "Nach vorläufigen Angaben wurde bei dem Terroranschlag eine Person getötet."

    Die Explosion habe sich um 07:50 Uhr Ortszeit ereignet und sei so heftig gewesen, dass in den benachbarten Häusern Fensterscheiben selbst im neunten Stockwerk zerbarsten.

    Am Ort des Vorfalls seien bereits Mitarbeiter der Rettungsdienste und Sicherheitsbehörden im Einsatz, so Rogow weiter.

  • 07:15 Uhr

    DVR: Alle Zufahrtswege nach Artjomowsk unter Kontrolle russischer Artillerie

    Alle Zufahrtswege nach Artjomowsk (Bachmut) befinden sich in Feuerreichweite russischer Artillerie. Dies erklärte Igor Kimakowski, der Berater des amtierenden Oberhaupts der Donezker Volksrepublik, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er sagte:

    "In Artjomowsk zeichnet sich ein großer Erfolg ab. Dort stehen die alliierten Streitkräfte kurz davor, einen Ring um die Stadt zu schließen."

    Laut Kimakowski haben sich die russischen Verbände bereits an östlichen Randgebieten der Stadt befestigt.

    Eine Einkesselung von Artjomowsk ist erreicht, sobald die russischen Streitkräfte die Straße aus der weiter westlich gelegenen Stadt Tschassow Jar vollständig durchschneiden und damit den Nachschub der ukrainischen Garnison unterbinden, erklärte Kimakowski.

  • 2.02.2023 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Weitere US-Charge Energie-Ausrüstung für Ukraine 

    Wie der stellvertretende US-Energieminister David Turk mitteilte, hat die US-Regierung eine zweite Lieferung von Ausrüstungsgegenständen zum Wiederaufbau des Stromnetzes per Militärtransport in die Ukraine geschickt. 

    Die dritte Charge werde in etwa einem Monat folgen, sagte Turk bei einer Anhörung im US-Senat. Nähere Angaben darüber, um welche Art von Ausrüstung es sich handle, machte der US-Beamte nicht.

  • 21:49 Uhr

    DVR: Gewaltige Verluste der ukrainischen Truppen bei Kremennaja

    Die ukrainischen Streitkräfte versuchen, in kleinen Gruppen nahe der Stadt Kremennaja in der Volksrepublik Lugansk (LVR) einen Gegenangriff zu starten, erleiden dabei aber erhebliche Verluste an Kräften und Kampfgerät, teilte Igor Kimakowski, Berater des kommissarischen Vorsitzenden der Donezker Volksrepublik (DVR), russischen Medien mit.

  • 21:26 Uhr

    Kiew will Langstreckenraketen nicht gegen Russland einsetzen

    Kiew sei bereit, gegenüber seinen Partnern zu garantieren, dass die Langstreckenraketen nicht für Angriffe auf das Territorium Russlands eingesetzt werden. Dies erklärte der ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow. Bei einem gemeinsamen Treffen mit Vertretern der Europäischen Kommission sagte er:

    "Die Ukraine ist bereit, Garantien dafür zu geben, dass ihre Waffen nicht in Angriffe auf russisches Hoheitsgebiet verwickelt werden. Wir haben genügend Ziele in den vorübergehend besetzten Gebieten der Ukraine und sind bereit, die Ziele mit unseren Partnern zu koordinieren."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.