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Liveticker Ukraine-Krieg: Medwedew ruft wegen neuer Sanktionen zu Rache an Westen auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Medwedew ruft wegen neuer Sanktionen zu Rache an Westen aufQuelle: Sputnik © JEKATERINA SCHTUKINA
  • 24.02.2024 17:42 Uhr

    17:42 Uhr

    Medien: Ukrainische Streitkräfte ziehen Truppen aus Lastotschkino, westlich von Awdejewka, zurück

    Die ukrainischen Streitkräfte haben sich aus der Siedlung Lastotschkino bei Awedejewka zurückgezogen, berichtet die ukrainische Tageszeitung Strana.ua. In einer Erklärung auf dem Telegram-Kanal heißt es:

    "Das ukrainische Militär meldet die Aufgabe von Lastotschkino westlich von Awdejewka."

    Nach Angaben der ukrainischen Soldaten waren ihre Flanken und Nachschubwege bedroht, weshalb sie sich zum Rückzug entschlossen.

    Im Internet sind unbestätigte Videos von russischen Truppen in Lastotschkino aufgetaucht.

  • 17:20 Uhr

    Medien: NATO glaubt, dass Kiew frühestens 2025 eine neue Gegenoffensive starten wird

    Die Ukraine könnte bestenfalls versuchen, im Jahr 2025 eine neue Gegenoffensive zu starten, so die Zeitung New York Times unter Berufung auf Quellen, die von Pressekonferenzen berichten, an denen der Chef der NATO Joint Force Europe, Christopher Cavoli, teilnahm. In dem Artikel heißt es:

    "Im besten Fall werden die Ukrainer das Jahr 2024 nutzen, um sich zu verteidigen, sich wieder aufzubauen und im nächsten Jahr eine neue Gegenoffensive zu starten."

  • 16:53 Uhr

    "Ganz Russland kam zu Hilfe" – Chef der DVR dankt Putin für militärische Sonderoperation

    Vor genau zwei Jahren, am 24. Februar 2022, hat der russische Präsident Wladimir Putin die militärische Sonderoperation eingeleitet. Das Oberhaupt der Donezker Volksrepublik, Denis Puschilin, spricht von einer "Befreiungsoperation", mit der Putin verhindert habe, dass der Donbass vom Erdboden verschwindet.

    Laut Puschilin ist jede Familie im Donbass dem russischen Präsidenten und den russischen Soldaten "zutiefst dankbar" für diese Entscheidung.

  • 16:29 Uhr

    Ukrainische Drohne über Gebiet Belgorod zerstört

    Das russische Verteidigungsministerium meldet auf Telegram den Abschuss einer weiteren ukrainischen Drohne in der Nähe der russischen Grenze. Wie in der Mitteilung steht, habe die Luftabwehr gegen 15 Uhr Ortszeit (13 Uhr MEZ) einen Versuch der ukrainischen Streitkräfte verhindert, einen Terroranschlag auf Objekte in Russland zu verüben. Das unbemannte Luftfahrzeug sei über dem Gebiet Belgorod abgeschossen worden.   

    In der Nacht zum Samstag hat die russische Luftabwehr insgesamt sieben Drohnen zerstört: drei über dem Gebiet Tula, zwei über dem Grenzgebiet Kursk und zwei über dem Gebiet Lipezk.

  • 16:05 Uhr

    Medien: Düstere Stimmung in Selenskijs Büro wegen Problemen mit US-Hilfe

    Im Büro des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij herrschte in den vergangenen Wochen angesichts der Probleme bei der Verabschiedung des US-Hilfspakets im Kongress eine "eher düstere Atmosphäre der Enttäuschung", zitiert Politico eine Quelle.

    Gleichzeitig merkte der Gesprächspartner der Zeitung an, dass Kiew immer noch auf eine Verabschiedung eines Gesetzes im US-Kongress zur militärischen Unterstützung der Ukraine in der nahen Zukunft hoffe. Die Zeitung zitiert eine Quelle, die dem Büro von Selenskij nahesteht, mit den Worten:

    "Fast alle sind davon überzeugt, dass die Hilfe bald kommen wird. Während die Präsidialverwaltung auf gute Nachrichten aus den USA wartet, arbeitet sie gleichzeitig an einer besseren Mobilisierung und militärischen Planung. Das Ziel ist es, die Hilfe effektiv zu nutzen, sobald sie eintrifft."

  • 15:44 Uhr

    Mehr als 20 Drohnen über Donezk und Makejewka ausgeschaltet

    Mehr als 20 ukrainische Drohnen wurden über Nacht über Donezk und Makejewka entdeckt und ausgeschaltet, teilt das DVR-Verteidigungshauptquartier auf seinem Telegram-Kanal mit. In einer Erklärung der Behörde heißt es:

    "Das DVR-Verteidigungshauptquartier teilt mit: Nach Angaben der DVR-Direktion des russischen Föderalen Sicherheitsdienstes wurden im Laufe des Tages 23 ukrainische Drohnen über Donezk und Makejewka entdeckt und ausgeschaltet."

    Die Behörde stellt fest, dass sich unter den neutralisierten unbemannten Flugfahrzeugen auch ein Aufklärungshubschrauber befand. Er wurde über einer der hinteren Militäreinheiten abgefangen, woraufhin Sprengstofftechniker des FSB die Drohne entschärften.

  • 15:24 Uhr

    Stoltenberg über NATO-Beitritt der Ukraine: nicht ob, sondern wann

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Samstag in einer Video-Botschaft erklärt, dass die Ukraine dem westlichen Militärbündnis beitreten werde.

    "Es ist nicht die Frage, ob, sondern wann."

    Während das Land auf diesen Tag vorbereitet werde, werde die Allianz Kiew zur Seite stehen. Der Norweger begründete dies damit, dass sich das Ziel von Russlands Präsident Wladimir Putin nicht geändert habe. Stoltenberg beschuldigte den Kremlchef, diesen Krieg begonnen zu haben, um der Ukraine die Tür zur NATO zu verschließen. Doch er habe genau das Gegenteil erreicht.

    "Die Ukraine ist jetzt näher an der NATO als je zuvor."

    Das Militärbündnis habe viel geleistet, erklärte der Norweger. Weitere Hilfe sei unterwegs. Die Lage auf dem Schlachtfeld sei nach wie vor äußerst ernst.

    Die NATO-Staaten betonten ebenfalls, dass die Zukunft der Ukraine in dem Bündnis liege. Man arbeite eng zusammen, um die weitere Integration der Ukraine in die NATO im Einklang mit den Beschlüssen des Vilnius-Gipfels zu unterstützen, hieß es in einer Erklärung des NATO-Ukraine-Rates vom Samstag.

  • 14:59 Uhr

    Opfer bei Angriff auf Donezk 

    Das ukrainische Militär hat am Samstag den Woroschilow-Bezirk von Donezk angegriffen. Wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti vor Ort berichtet, sei bei der Attacke ein Mehrfamilienhaus direkt getroffen worden. Es gebe Opfer. Das gegnerische Geschoss sei in den oberen Stockwerken des Hauses eingeschlagen. Durch die Druckwelle seien auch in benachbarten Häusern Fensterscheiben zu Bruch gegangen.

    Der Bürgermeister der Hauptstadt der Volksrepublik Donezk, Alexei Kulemsin, teilt auf Telegram Fotos, die das Ausmaß der Schäden zeigen. Nach seinen Angaben seien infolge des ukrainischen Angriffs ein etwa 51-jähriger Mann getötet worden. Eine etwa 69-jährige Frau habe Verletzungen erlitten.

  • 14:41 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Helden aus dem ganzen Land

    Ob auf Abruf oder freiwillig: Aus ganz Russland nehmen Menschen an der Sonderoperation teil, um dem seit zehn Jahren andauernden Blutvergießen im Donbass ein Ende zu setzen.

    In unserer Sendung sehen Sie Interviews mit Militärangehörigen, die sich im Laufe der Kampfhandlungen besonders hervorgetan haben. Seine Geschichte erzählt heute der Hauptmann Maxim Konowalow.

  • 14:09 Uhr

    Von der Leyen übergibt bei Besuch in Kiew 50 Geländewagen für ukrainische Sicherheitsbehörden

    Zum zweiten Jahrestag des Ausbruchs des Ukraine-Kriegs sind an diesem Samstag in der ukrainischen Hauptstadt Kiew mehrere ranghohe Politiker aus dem Westen eingetroffen – unter ihnen auch die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sowie der belgische Regierungschef und amtierende EU-Ratsvorsitzende Alexander De Croo. Während des Besuchs übergab von der Leyen fünfzig Geländewagen an die ukrainische Nationalpolizei und die Generalstaatsanwaltschaft. Die Fahrzeuge würden den Behörden dabei helfen, die Lage in den wieder unter die ukrainische Kontrolle gelangten Gebieten zu stabilisieren.

    "Die heutige Lieferung schließt sich an die jüngste Lieferung eines modernen Minenräumungsgerätes der EU an die Ukraine an. Mit dieser Ausrüstung helfen wir der Ukraine, in den zurückeroberten Gebieten wieder für Sicherheit zu sorgen."

    Zu den Gedenkveranstaltungen in Kiew trafen auch Kanadas Premierminister Justin Trudeau, Italiens Premierministerin Giorgia Meloni und Großbritanniens Ex-Premierminister Boris Johnson ein.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.