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Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Schewtschenko in DVR befreitQuelle: Reuters © Stanislaw Krasilnikow
  • 16.12.2024 10:41 Uhr

    10:41 Uhr

    Gouverneur meldet Dutzende Angriffe auf mehrere Ortschaften in Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über Angriffe der ukrainischen Armee auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 14 Orte in sechs Bezirken angegriffen hat.

    Bei den Attacken haben ukrainische Einheiten mindestens 30 Geschosse abgefeuert und 15 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen vier von der russischen Luftabwehr abgeschossen wurden.

    Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ihm zufolge seien aber in den vergangenen 24 Stunden ein Privathaus, ein Hof und ein Lkw beschädigt worden.

  • 10:12 Uhr

    Trump hat beschlossen, sich ernsthaft mit Selenskij zu befassen

    Anlässlich seiner Ernennung zum "Mann des Jahres" hat der designierte US-Präsident Donald Trump dem Time Magazine ein Interview gegeben. Was den Ukraine-Konflikt betrifft, so war es "antiukrainischer" als alles, was Trump bisher gesagt hat.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 09:44 Uhr

    Rogow: Russische Truppen kämpfen für Befreiung Selenowkas

    Einheiten der russischen Streitkräfte sind vorgerückt und haben den Kampf um das Dorf Selenowka südwestlich der Stadt Kurachowo in der DVR aufgenommen, erklärt Wladimir Rogow, der Vorsitzende der Kommission für Souveränität der Russischen Gesellschaftskammer und Co-Vorsitzende des Koordinierungsrates für die Integration neuer Regionen, gegenüber TASS.

    "Unsere Einheiten haben den Kampf um die Siedlung Selenowka südwestlich der Stadt Kurachowo aufgenommen. Ein beträchtliches Gebiet südlich und östlich des Dorfes, etwa 6,5 Quadratkilometer, wurde befreit."

  • 09:16 Uhr

    Dutzende Angriffe ukrainischer Armee an LVR-Grenze abgewehrt

    In der vergangenen Woche haben russische Einheiten 80 Versuche der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt, in das Gebiet der Volksrepublik Lugansk einzudringen. Dies berichtet Andrei Marotschko, Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der LVR, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    "Vom 7. Dezember bis 13. Dezember 2024 wehrten die Einheiten der Truppenverbände West und Süd 80 feindliche Angriffe ab, zehn mehr als im vorherigen Berichtszeitraum. Aus der Datenanalyse geht hervor, dass die Aktivitäten der ukrainischen bewaffneten Formationen an der westlichen Grenze der LVR weiter intensiviert wurden."

    Laut Marotschko hat Kiew mehr als 7.400 ukrainische Soldaten und ausländische Söldner bei den Angriffen verloren. Im Operationsbereich des Truppenverbandes West wurde dem Feind der größte Schaden zugefügt.

    Die russische Armee hat in dieser Berichtsperiode zwölf Panzer, 70 Feldartilleriegeschütze und mehr als 120 verschiedene Kampffahrzeuge der ukrainischen Armee getroffen oder zerstört, so Marotschko.

  • 08:44 Uhr

    Flugabwehr vereitelt mehr als 100 Drohnenangriffe auf DVR binnen einer Woche

    Im Laufe der vergangenen Woche wurden in der Volksrepublik Donezk 138 Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die zivile Infrastruktur vereitelt, teilt der Pressedienst der regionalen Abteilung des Inlandsgeheimdienstes FSB mit.

    "In der vergangenen Woche hat das Luftabwehrsystem und das System zur elektronischen Kampfführung, 'die Kuppel vom Donbass', über Donezk und Makejewka insgesamt 138 feindliche Drohnen abgefangen."

    Meldungen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung oder Sachschäden liegen nicht vor.

  • 08:16 Uhr

    DVR-Chef Puschilin meldet Befreiung der Siedlung Schewtschenko 

    Die russischen Streitkräfte haben die Ortschaft Schewtschenko in der DVR befreit, meldet Denis Puschilin, das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk, im Fernsehsender Rossija-24. Ihm zufolge hat sich die Lage in dieser Richtung für russische Truppen verbessert. Die Siedlung befindet sich südlich von Krasnoarmejsk. 

    "Russische Einheiten rücken in mehrere Richtungen vor. Das gilt für Krasnoarmejsk selbst, das gilt auch für Dimitrow, also nach der Befreiung der Siedlung Schewtschenko. Die Lage unserer Einheiten hat sich deutlich verbessert."

  • 07:54 Uhr

    Britischer Premierminister fordert G7 auf, Russland "maximale Schmerzen" zuzufügen

    Der britische Premierminister Starmer hat die G7-Staaten aufgefordert, Russland "maximale Schmerzen" zuzufügen. Dies solle durch eine verstärkte militärische Unterstützung für die Ukraine und höheren wirtschaftlichen Druck auf Russland erreicht werden.

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  • 07:26 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium zeigt Su-34-Jagdbomber im Einsatz (Video)

    Die Besatzung eines russischen Jagdbombers vom Typ Su-34 hat einen Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Kursk angegriffen, wie das russische Verteidigungsministerium berichtet.

    "Die Besatzung eines multifunktionalen Überschall-Jagdbombers Su-34 der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte hat in der Nacht einen Angriff gegen Personal und einen Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte im Grenzgebiet Kursk durchgeführt."

    Nach der Bestätigung der Daten über die Zerstörung des Personals und des Stützpunktes durch die Aufklärung kehrte die Besatzung zum Ausgangsflugplatz zurück.

    Auf Telegram teilt das Verteidigungsministerium entsprechende Videoaufnahmen.

  • 07:00 Uhr

    DVR meldet einen Toten und vier Verletzte nach Angriffen ukrainischer Armee

    Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 26 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 75 Geschosse abgefeuert.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 15. Dezember bis 0:00 Uhr am 16. Dezember (Ortszeit) wurde ein Zivilist getötet. Vier weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Ein Wohnhaus, fünf Autos, ein Bus und vier zivile Infrastruktureinrichtungen wurden beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 29 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Bei den Attacken wurden elf Wohnhäuser, drei Autos und zwei zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

  • 15.12.2024 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.