International

Liveticker Ukraine-Krieg – Rada-Sprecher: Fortsetzung des Kriegs bis 2024 für Kiew nicht zu schaffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rada-Sprecher: Fortsetzung des Kriegs bis 2024 für Kiew nicht zu schaffenQuelle: AFP © STEPHANE DE SAKUTIN
  • 28.03.2023 19:34 Uhr

    19:34 Uhr

    Rada-Pressesprecher: Kampffortsetzung im kommenden Jahr möglicherweise nicht mehr zu schaffen

    Der Konflikt in der Ukraine müsse im Jahr 2023 beendet werden, da Kiew eine weitere Fortsetzung nicht schaffen könnte. Dies geht aus einer Erklärung des Pressesprechers des ukrainischen Parlaments Ruslan Stefantschuk hervor. In einem Interview mit der britischen Zeitung The Times sagte er:

    "Der Sieg muss in diesem Jahr kommen. Wir sind nicht in der Lage, einen Abnutzungskrieg zu führen, denn im Gegensatz zu Russland, das über sehr große Ressourcen verfügt, ist die Ukraine kleiner. Deswegen brauchen wir diesen Sieg schnell."

    Wie von ukrainischen Politikern bereits gewohnt, forderte Stefantschuk eine Beschleunigung von Waffenlieferungen. Raketen mit großer Reichweite und Jagdflugzeuge sollten am besten "gestern" schon geliefert werden. Ein Ausbleiben des ukrainischen Sieges im laufenden Jahr könnte "katastrophal" werden, so Stefantschuk.

  • 18:53 Uhr

    Ukrainisches Militär beschießt Stadt Sugres in der DVR mit HIMARS

    Die ukrainischen Streitkräfte haben auf die Stadt Sugres in der Donezker Volksrepublik mit HIMARS-Mehrfachraketenwerfern angegriffen. Dies meldete die Vertretung der DVR beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit Kriegsverbrechen der Ukraine.

    Die Behörde gab außerdem bekannt, dass durch den Beschuss ein Schulgebäude beschädigt wurde. Weitere Folgen des Angriffs werden derzeit ermittelt.

    Sugres liegt etwa 40 Kilometer östlich von Donezk. In der Stadt befindet sich eines der beiden Wärmekraftwerke der Donezker Volksrepublik.

  • 18:21 Uhr

    Blinken zu Waffenstillstand in der Ukraine: Könnte eine Falle sein

    US-Außenminister Antony Blinken hat die Möglichkeit eines Waffenstillstandes in der Ukraine zurückgewiesen. Ihm zufolge könnten solche Vorschläge eine sogenannte zynische Falle sein, die den Konflikt einfriere. Dadurch könnte Russland auch seine Erfolge ausbauen und einfach Zeit kaufen, um zu Kräften zu kommen und erneut anzugreifen.

    "Was an der Oberfläche attraktiv aussieht – wer möchte nicht, dass die Waffen endlich schweigen – kann sich als eine sehr zynische Falle herausstellen, bei der wir sehr, sehr vorsichtig sein müssen."

    Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Dmitri Kuleba erklärt, dass Kiew anderen Ländern für ihre Friedensinitiative danke. Das ukrainische Volk werde jedoch nur den Friedensplan akzeptieren, der die vollständige Einstellung aller Feindseligkeiten, den Rückzug russischer Truppen und die Wiederherstellung der territorialen Integrität des Landes innerhalb der international anerkannten Grenzen vorsehe.

  • 17:37 Uhr

    Lawrow: Ukraine zeigt Bereitschaft für Provokationen in Transnistrien

    Die ukrainische Regierung demonstriert ihre Bereitschaft, sich in die Situation in Transnistrien einzumischen und dabei auch gewaltsame Mittel einzusetzen. Dies erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow. In einem Interview an die Nachrichtenagentur TASS sagte er:

    "Ihre äußerst negative, destruktive Rolle spielte die ukrainische Führung, als sie sich in Verletzung ihres Vermittlerstatus im Format '5+2' eindeutig auf die Seite Chișinăus stellte. Sie unterstützt allseits seine Kriegsanstrengungen und destruktiven Bestrebungen in Bezug auf Transnistrien, errichtet Befestigungen zwischen der Ukraine und Transnistrien und zeigt ihre Bereitschaft, sich in diesen Prozess einzumischen, darunter auch gewaltsam."

    Lawrow betonte, dass die seit dem Jahr 1992 vertragsmäßig stationierten russischen Friedenstruppen in Transnistrien sich bei der Gewährleistung von Sicherheit in der Region an ihrem Mandat orientieren werden:

    "Ich möchte wiederholt sagen, dass Russland für die Sicherheit in Transnistrien verantwortlich ist, in voller Übereinstimmung mit dem Mandat, das unsere Militärangehörige haben. An diesem Mandat werden wir uns orientieren."

  • 17:00 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium will Produktion einzelner Munitionstypen um ein Vielfaches erhöhen

    Bis Ende des Jahres wird die Produktion bestimmter Munitionstypen um ein Vielfaches erhöht, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    Verteidigungsminister Sergei Schoigu stattete am Dienstag Rüstungsunternehmen in den Gebieten Tscheljabinsk und Kirow einen Arbeitsbesuch ab, wo er die Ergebnisse des staatlichen Verteidigungsauftrags, die Projekte zur Modernisierung und Erweiterung der Produktionskapazitäten sowie zur Steigerung der Arbeitsproduktivität überprüfte. Die Behörde hob hervor:

    "Die Umsetzung dieser Projekte hat es den Unternehmen bereits ermöglicht, die Produktion von Munition zur Deckung des Bedarfs der russischen Truppen um ein Vielfaches zu erhöhen, und bis zum Ende dieses Jahres wird die Produktion bestimmter Produkte um das Sieben- bis Achtfache steigen."

  • 16:26 Uhr

    DVR bereit, Leichen von gefallenen ukrainischen Soldaten an Kiew zu übergeben

    Die Volksrepublik Donezk (DVR) äußerte ihre Bereitschaft, die sterblichen Überreste von ukrainischen Soldaten an Kiew zu übergeben. Dies berichtete die Menschenrechtsbeauftragte der russischen Teilrepublik Daria Morosowa der Nachrichtenagentur TASS gegenüber.

    Ihr zufolge handele es sich um die Soldaten, die am Anfang der militärischen Sonderoperation in der DVR begraben worden seien. Donezk sei damals bereit gewesen, betonte Morosowa, sogar einseitig die Leichen der gefallenen ukrainischen Soldaten zu übergeben.

    "Leider haben wir keine angemessene Reaktion von der ukrainischen Seite gesehen."

    Morosowa betonte, dass die Soldaten in Einzelgräbern mit Namensschildern begraben worden seien. Denjenigen, die nicht identifiziert werden konnten, seien Nummern zugeordnet worden.

    "Es wird die Zeit kommen, dass Kiew sich für dieses Thema interessieren wird. Dann sind wir bereit, die Überreste zu übergeben."

  • 15:45 Uhr

    Russlands Streitkräfte zerstören ein S-300 Flugabwehrsystem der Ukraine im Gebiet Cherson

    Laut dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte in der Nähe der Siedlung Dawydow Brod im Gebiet Cherson ein ukrainisches Flugabwehrraketensystem vom Typ S-300 zerstört.

    Binnen 24 Stunden fing die Luftabwehr achtzehn Raketen des Mehrfachraketenwerfers des Typs HIMARS und eine Lenkrakete des Typs GLSDB ab. Darüber hinaus wurden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie in den Gebieten Saporoschje und Cherson zwölf ukrainische Drohnen abgeschossen.

  • 15:07 Uhr

    Moskau: Werden nicht zulassen, dass das Thema der Anschläge auf Nord Stream untergeht

    Russland wird weiterhin alles tun, um eine objektive internationale Untersuchung der Nord-Stream-Bombenanschläge zu erreichen, verkündete der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow. Er erklärte gegenüber Journalisten:

    "Wir glauben, dass jeder an einer objektiven Untersuchung interessiert sein sollte, die alle beteiligten Parteien einbezieht, alle, die Licht auf die Auftraggeber und die Täter werfen können. Wir glauben, dass dies äußerst wichtig ist. Wir bedauern, dass unsere Initiative gescheitert ist, aber die russische Seite wird nicht zulassen, dass dieses Thema untergeht."

    "Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um darauf zu bestehen und eine internationale Untersuchung einzuleiten."

  • 14:56 Uhr

    Ukrainische Truppen verschanzen sich absichtlich in Kirchen

    Die ukrainischen Streitkräfte verschanzen sich absichtlich in Kirchen, weil sie wissen, dass russische Soldaten nicht auf sie schießen werden, berichtet RT-Kriegsberichterstatter Wlad Andriza aus Marjinka. In einem Video, das er veröffentlichte, kommt der Kommandant einer Panzerkompanie mit dem Rufzeichen Chabarowsk zu Wort, der diese Tatsache erläutert.

    In besagten Situationen würden die russischen Militärs die ukrainischen Truppen von den Flanken her umzingeln und ihnen ermöglichen, sich zu ergeben. Er betonte:

    "Entweder kommen sie da raus, ergeben sich oder sind tot."

    In dem Video sind außerdem Kampfszenen von diesem Frontabschnitt zu sehen. Es wird gezeigt, wie ein russischer Panzer eine ukrainische Position ins Visier nimmt und dabei vom Beschuss einer Kirche absieht.

  • 14:45 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht seinen täglichen Frontbericht zur Lage im Ukraine-Konflikt.

    Am Frontabschnitt Kupjansk verlor die Ukraine im Laufe des Tages bis zu 65 Soldaten sowie zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Fahrzeuge.

    In Richtung Krasny Liman beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf etwa 125 Soldaten. Außerdem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Pickups und eine Selbstfahrlafette vom Typ Gwosdika zerstört.

    Bei Donezk verlor die Ukraine bis zu 240 Soldaten und Söldner sowie drei Schützenpanzer, drei Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, vier Fahrzeuge und eine Haubitze des Typs D-30.

    In Richtungen Süd-Donezk und Saporoschje kamen bis zu 20 ukrainische Soldaten ums Leben. Darüber hinaus wurden drei Fahrzeuge vernichtet.

    Am Frontabschnitt Cherson betrugen die Verluste der Ukraine im Laufe des Tages etwa 18 Soldaten und fünf Fahrzeuge.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.