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Liveticker Ukraine-Krieg – Ukrainische Armee beschießt Leninski-Rayon von Donezk mit HIMARS-Raketen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ukrainische Armee beschießt Leninski-Rayon von Donezk mit HIMARS-RaketenQuelle: RT © RIA Nowosti / https://t.me/rian_ru/193692
  • 8.02.2023 23:00 Uhr

    23:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:51 Uhr

    Westukraine: Gedränge und Geschimpfe bei der Ausgabe humanitärer Hilfe

    Der Telegram-Kanal Ukraina.ru hat einen kurzen Clip veröffentlicht, leider ohne Orts- und Datumsangabe – insofern lässt sich die gezeigte Szene nicht genau einordnen und überprüfen.

    Zu sehen ist eine Warteschlange vor einer Ausgabestelle für humanitäre Hilfe, wie die Überschrift behauptet. Allerdings hat es im Laufe des vergangenen Jahres bereits ähnliche Aufnahmen gegeben.

    Der Kanal kommentiert den Tumult mit folgendem Satz: "In der Westukraine leben kultivierte Menschen, nicht wie das Pack aus dem Donbass, sagten sie."

  • 22:44 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: Elf HIMARS-Geschosse abgefangen

    Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, informiert über den aktuellen Stand der militärischen Sonderoperation.

  • 22:33 Uhr

    Russische Armee setzt Angriffe auf befestigte ukrainische Stellungen am rechten Ufer des Dnjepr fort

    Der Telegram-Kanal der Iswestija zeigt einen Kommandeur einer russischen Geschützbatterie, der lakonisch über die gestellten Aufgaben berichtet.

    "Wir bearbeiten die Anhäufung von Personal und Ausrüstung des Gegners – eine Haubitzenbatterie, Mehrfachraketenwerfer und NATO-Ausrüstung. In diesem Moment wurden polnische KRAB-Selbstfahrlafetten und eine Haubitze [des britischen Typs; Anm. d. Red.] M777 gesichtet", erklärte der Zugführer, der als ranghoher Batterieoffizier mit dem Decknamen "Grom" (Donner) vorgestellt wird.

  • 22:15 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Donezker Stadtbezirk Leninski mit HIMARS-Raketen

    Am späten Abend haben ukrainische Truppen mit Mehrfach-Raketenwerfern vom Typ HIMARS aus US-amerikanischer Produktion den Donezker Stadtbezirk Leninski beschossen. Dabei haben sie drei Raketen abgefeuert, berichtet die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen. Bei dem Beschuss wurde das Gebäude eines ehemaligen Kinos schwer beschädigt. Außerdem schlug eine Rakete in der Nähe eines Wohnheims ein, was die Bewohner, die mit ihren Kindern schnell in den Keller flüchteten, sehr erschreckte. Im Video ist das beschädigte Gebäude zu sehen.

  • 21:57 Uhr

    NATO: Bereits rund 120 Milliarden US-Dollar Unterstützung für Ukraine

    Die NATO-Mitgliedsstaaten haben für die Ukraine nach Angaben von Generalsekretär Jens Stoltenberg bislang etwa 120 Milliarden US-Dollar (etwa 112 Milliarden Euro) Unterstützung mobilisiert. Dabei handele es sich um militärische, humanitäre und finanzielle Hilfen, sagte der Norweger am Mittwoch bei einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken in Washington. Seit Beginn der Eskalation des Konflikts vor fast einem Jahr unterstützten die insgesamt 30 Bündnispartner die Ukraine in beispielloser Weise.

    Stoltenberg rief die Alliierten zugleich auf, weitere Waffen zu liefern, weil "Russland sich auf Frieden nicht vorbereitet". Ein russischer Sieg wäre eine Tragödie für die Ukraine, aber auch gefährlich für die NATO-Staaten, fügte er hinzu.

  • 21:39 Uhr

    Odessa: Brutale Zwangsrekrutierung auf offener Straße durch ukrainische Armee

    Die Methoden, mit denen in der Ukraine "wehrfähige" Männer zur Armee "eingezogen" werden, nehmen seit Monaten immer heftigere Formen an. In den letzten Wochen wurden mehrfach razziaartige Zwangsrekrutierungen in vielen Landesteilen dokumentiert.

    Der Telegram-Kanal Readovka zeigt die gewaltsame Festnahme eines jungen Mannes in Odessa, der von Militärs auf einem Markt aufgegriffen und dem dabei ins Gesicht geschlagen worden sein soll.

    Readovka bezeichnete den Vorfall als ein "weiteres Beispiel dafür, wie die ukrainischen Behörden Menschen fangen, um sie zur Schlachtung zu schicken." Weiter heißt es dort nach den Schilderungen eines Augenzeugen:

    "Der Mann wurde von zwei Männern angehalten, er begann sofort, jemanden anzurufen. Zwei weitere Männer näherten sich und begannen, ihn zum Auto zu zerren. Und neben dem Auto schlugen sie dem Mann ins Gesicht."

  • 21:11 Uhr

    Als Reaktion auf Washingtons Sanktionen belegt Moskau weitere 77 US-Amerikaner mit Einreiseverboten

    Als Reaktion auf Washingtons ständige Erweiterung der Sanktionsliste gegen russische Bürger hat das russische Außenministerium die Sanktionen gegen die Vereinigten Staaten ausgeweitet und 77 US-Amerikaner Einreiseverbote verhängt, wie der Pressedienst der Behörden mitteilte.

    Nach dem "Prinzip der Gegenseitigkeit" sind diesmal Gouverneure mehrerer US-Bundesstaaten sowie eine Reihe von Behörden und Unternehmen, die an Waffenlieferungen an das Neonazi-Regime in Kiew beteiligt sind, betroffen, heißt es in der Erklärung. Die Sanktionen betreffen dabei nicht nur Politiker und Beamte, die antirussische Politik betreiben, sondern auch einige ihrer Familienangehörigen.

    Das Ministerium betonte, dass alle feindseligen Handlungen gegen Russland, einschließlich Sanktionen, "zurückgeschlagen werden und auf die USA selbst zurückfallen werden".

  • 20:57 Uhr

    "Wir tun nichts, was die NATO zur Kriegspartei macht" – Scholz und sein Ringen gegen die Realität

    Bundesweite Proteste, Kritiker unter den Verbündeten, Absagen von Staatschefs – mit der Entscheidung, Kampfpanzer in die Ukraine zu schicken, wurde ein Schritt weiter in Richtung "Krieg mit Russland" gemacht. Doch Bundeskanzler Olaf Scholz ist sich seiner gewiss: "Wir treffen keine Entscheidung, die die NATO zur Kriegspartei macht." Doch was ist sie dann?

  • 20:31 Uhr

    Russischer UN-Botschafter: Ukraine ist zu einem Testgelände für US-Rüstungsunternehmen geworden

    Westliche Rüstungsunternehmen haben die Ukraine zu einem Testgelände gemacht, wobei sie sich auf Kosten der Hilfe für Kiew bereichern und NATO-Armeen modernisiert werden, sagte Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja am Mittwoch vor dem UN-Sicherheitsrat.

    Der russische Diplomat teilte mit, dass im Dezember 2022 auf den Einladungskarten der ukrainischen Botschaft in den USA für den Empfang anlässlich des 31. Jahrestages der Gründung der ukrainischen Streitkräfte die Logos der vier US-Rüstungsunternehmen geschrieben worden seien: Northtrop Grumann, Raytheon, Pratt & Whitney und Lockheed Martin. Diese Unternehmen belieferten die Ukraine mit Artilleriemunition, tragbaren Luftabwehrsystemen vom Typ Stinger sowie Mehrfachraketenwerfern vom Typ HIMARS. Dank ununterbrochener Lieferungen und neuer Aufträge allein in den letzten drei Monaten des Jahres 2022 seien die Aktien dieser Unternehmen um mehr als 20 Prozent gestiegen, stellte Nebensja fest.

    Diese Unternehmen hätten aus der Ukraine ein Testgelände für ihre Waffen gemacht. Dabei verlassen für die Ukraine-Hilfe bereitgestellte Milliarden Dollar die US-Grenzen nicht, sondern gehen direkt an Auftragnehmer von Rüstungsunternehmen, sagte Nebensja.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.