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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Angriffe auf ukrainische Gasspeicher bringen Kiew um Einnahmen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Angriffe auf ukrainische Gasspeicher bringen Kiew um EinnahmenQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Pawel Lwow
  • 13.04.2024 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 20:54 Uhr

    Nebensja warnt den Westen: "Frankenstein" Selenskij hat genug Waffen, um sich gegen euch zu wenden

    Der Ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen Wassili Nebensja erklärte am Freitag vor dem UN-Sicherheitsrat in New York, dass es aufgrund der vorläufigen Ergebnisse der russischen Ermittlungen keinen Zweifel an der direkten Beteiligung der Ukraine an dem Anschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall gebe. Nebensja betonte, dass "alle Spuren nach Kiew führen".

    Er erklärte, die Ukraine habe sich angesichts der Niederlage an der Front zu einem Terrorstaat verwandelt, und warnte den Westen davor, dass sich der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij irgendwann gegen ihn wenden könnte – "und dafür haben Sie ihn mit genügend Waffen ausgestattet", mahnte Nebensja.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Website zu sehen.

  • 20:40 Uhr

    Grossi begrüßt Übergang der AKW-Blöcke in Saporoschje auf Kaltbetrieb

    Der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) Rafael Grossi begrüßte in einer heute veröffentlichten Erklärung, dass alle sechs Reaktorblöcke des Kernkraftwerks Saporoschje in den Modus der "kalten Abschaltung" überführt wurden, da sich das positiv auf die Sicherheit der Anlage auswirken werde. In der Erklärung stellte Grossi fest:

    "Ich begrüße diese von der Agentur bereits seit einiger Zeit empfohlene Maßnahme, da sie die Sicherheit der Anlage insgesamt erhöht. Die Agentur wird den Betriebsstatus des Kernkraftwerks Saporoschje weiterhin genau überwachen und technisch realisierbare Alternativen im Hinblick auf die raschen Veränderungen und Herausforderungen anbieten."

    Obwohl alle sechs Blöcke des Kernkraftwerks in den Betrieb der Kaltabschaltung übergegangen seien, werde dadurch das grundlegende Problem der jüngsten drastischen Verschlechterung der Lage in der Anlage nicht gelöst. Die Situation der nuklearen Sicherheit vor Ort sei nach wie vor äußerst problematisch, so Grossi weiter.

  • 20:31 Uhr

    Abgeordneter: Ukrainische Truppen greifen AKW Saporoschje mit Billigung der USA an

    Michail Scheremet, Abgeordneter der Staatsduma und Mitglied des Sicherheitsausschusses, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die ukrainischen Truppen hätten das Kernkraftwerk Saporoschje mit Billigung der US-Behörden angegriffen. Ihm zufolge werde Wladimir Selenskij von den angelsächsischen Eliten benutzt, "um die tragischsten Szenarien zu ermöglichen". Scheremet bemerkte dazu:

    "Dass die Ukraine das Kernkraftwerk Saporoschje auf eigene Faust, auf eigene Initiative und ohne die Zustimmung der USA angreift, klingt absurd. Die USA haben die Zügel fest in der Hand. … Es ist einfach unmöglich, ohne ihre Zustimmung so eine globale bewaffnete Intervention von außen durchzuführen."

  • 20:17 Uhr

    Finnland schließt Wassergrenzübergänge zu Russland

    Ab dem 15. April wird Finnland die Grenzbestimmungen zu Russland verschärfen, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf den Föderalen Zolldienst Russlands. Vor allem wird für Ausflugsboote die Bewegung entlang des Saimaa-Kanals, der durch das Gebiet Finnlands und Russlands verläuft, über den Kontrollpunkt Nuijamaa eingeschränkt werden. In einer Nachricht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Ab dem 15. April führt Finnland neue Einschränkungen für die Arbeit der Kontrollpunkte an der Grenze zu Russland ein. Der Verkehr auf dem Saimaa-Kanal über Nuijamaa wird für Ausflugsschiffe ausgesetzt. Außerdem werden die Seegrenzübergänge Haapasaari und Santio auf unbestimmte Zeit geschlossen."

  • 20:04 Uhr

    Bericht: Verbot von Metalleinfuhren aus Russland in die USA wirkt sich auf Hersteller nicht aus

    Ein Einfuhrverbot der US-Regierung für Aluminium, Kupfer und Nickel russischer Herkunft dürfte zu einer Einschränkung der Verwendung russischer Metalle an den Weltbörsen führen. Allerdings wird sich laut Experten das Verbot der Einfuhr von Aluminium, Kupfer und Nickel russischen Ursprungs in die USA nur geringfügig auf die heimischen Hersteller auswirken. Der Rückgang des Produktionsvolumens wird minimal sein und hängt damit zusammen, dass die Unternehmen endlich ihre Lieferungen umstrukturieren werden, so Maxim Chudalow, Chefstratege der Investmentgesellschaft Vector X, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Der Experte wies darauf hin, dass der Kupferhandel ab Mitte des Jahres 2022 von der Londoner Börse an die Shanghaier Börse verlagert wurde, während russisches Nickel Mangelware ist und viele ausländische Unternehmen gezwungen sein werden, damit weiterzuarbeiten. Er bemerkte:

    "Es wird den Händlern völlig freistehen, dies zu tun, und dementsprechend werden die Notierungen einfach an der Shanghaier Börse und nicht an der Londoner Börse erfolgen. Und die Börse in Chicago hatte noch nie ein nennenswertes Volumen an russischen Metalllieferungen."

  • 19:38 Uhr

    Erfolg: Russisches Militär feuert ballistische Interkontinentalrakete ab

    Am Freitag starteten die Strategischen Raketentruppen des russischen Militärs eine ballistische Interkontinentalrakete auf dem Testgelände Kapustin Jar. Ziel war ein simulierter Feind, der erfolgreich getroffen wurde. Die Agentur verwies auf die "hohe Zuverlässigkeit der russischen Raketen bei der Gewährleistung der strategischen Sicherheit der Russischen Föderation".

    Das Verteidigungsministerium erklärte, die Rakete sei im Rahmen staatlicher Tests fortschrittlicher Raketensysteme sowie "zur Bestätigung der Zuverlässigkeit der im Einsatz befindlichen Raketen" durchgeführt worden.

    Ein Video dazu ist hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 19:11 Uhr

    Medienbericht: USA bereiten Polen auf Schicksal der Ukraine vor

    Die Vereinigten Staaten wollen das Szenario der Ukraine-Krise in Polen wiederholen, so die polnische Zeitung Niezależny Dziennik Polityczny. Warschau betreibt aktiv antirussische Militärpropaganda, was ein bequemer Vorwand für die Verlegung von Waffen und die Stationierung von NATO-Truppen auf dem Staatsgebiet des Landes ist. Auch in der Ukraine habe es das schon einmal gegeben, so die Autoren der Zeitung. In Polen sind die Propagandisten ebenfalls erfolgreich – so glaubt heute jeder zehnte Pole, dass Russland Polen "auf jeden Fall" angreifen könnte. Außerdem befürworten 45 Prozent der Polen die Wiedereinführung der Wehrpflicht. Dabei betonen die Autoren der Zeitung:

    "Leider wollen die Polen nicht wahrhaben, dass Warschau dabei ist, das Schicksal der Ukraine für sich zu wiederholen. Jeden Tag steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Krieg auf das Territorium unseres Landes übergreift. Abgesehen davon, dass Polen für die USA nie so wichtig sein wird wie die Ukraine, und die Wahrscheinlichkeit, dass das Land im Falle eines Krieges nicht aus der NATO geworfen wird, liegt bei 50 Prozent."

  • 18:38 Uhr

    Deutschland liefert der Ukraine ein weiteres Patriot-Luftabwehrsystem

    Berlin wird Kiew ein weiteres Luftabwehrsystem vom Typ Patriot liefern, meldet der Fernsehsender n-tv unter Berufung auf das deutsche Verteidigungsministerium.

    Zuvor hatte Deutschland der Ukraine bereits zwei Patriots geliefert.

    Die Entscheidung, die ukrainische Luftverteidigung zu verstärken, sei aufgrund einer weiteren Zunahme der russischen Luftangriffe auf die Ukraine getroffen worden.

  • 17:56 Uhr

    Sieben Menschen, darunter zwei Kinder, bei Beschuss von Gorlowka verletzt

    Iwan Prichodko, der Bürgermeister der Stadt Gorlowka, meldet auf seinem Telegram-Kanal, dass sieben Menschen, darunter zwei Kinder, beim Beschuss des Ortes verletzt worden seien. Laut den Berichten des Bürgermeisters wurde durch den Beschuss des ukrainischen Militärs unter anderem der Kulturpalast im Wohngebiet Komsomolez beschädigt. Dazu schrieb der Bürgermeister:

    "Die Zahl der Verwundeten durch den Beschuss von friedlichen Bürgern von Gorlowka im Wohngebiet Komsomolez (Nikitowski Bezirk von Gorlowka) durch die ukrainischen Streitkräfte hat sich auf sieben erhöht. Unter den Verletzten sind zwei Kinder."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.