Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew bekommt eine Milliarde Dollar aus russischen Vermögenswerten

24.12.2024 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:39 Uhr
Ukraine greift zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen an
Ukrainische Truppen haben mit mehreren Drohnen zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow gab es infolge der Attacke keine Verletzten. An einer Sozialeinrichtung und dem Gebäude eines landwirtschaftlichen Unternehmens verzeichnen die Behörden geringfügige Schäden.
20:45 Uhr
Es geschah am 18. Dezember: Wie Ukrainer Kinder und fliehende Zivilisten jagen

Symbolbild: Sobald die russische Armee in eine Siedlung vorstößt, organisiert sie die Evakuierung der noch verbliebenen Einwohner, hier aus einem Ortsteil vom Kurachowo im November.Stanislaw Krasilnikow / Sputnik Immer wieder berichten Einwohner der umkämpften Siedlungen im Donbass, denen die Flucht gelang oder die befreit werden konnten, von ukrainischen Gräueltaten gegen Zivilisten. Marina Achmedowa hat einen der jüngsten Fälle dokumentiert: Eine gezielte Drohnenjagd auf fliehende Menschen.
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20:06 Uhr
Kiew bekommt eine Milliarde Dollar aus russischen Vermögenswerten
Die Ukraine hat erstmals Geld durch Erlöse aus eingefrorenen russischen Vermögenswerten erhalten. Wie der ukrainische Ministerpräsident Denis Schmygal mitteilt, handelt es sich um einen Beitrag im Wert von einer Milliarde US-Dollar.
Es sei die erste Tranche im Rahmen eines entsprechenden G7-Programms, welches die Bereitstellung von insgesamt 20 Milliarden US-Dollar auf Kosten des russischen Auslandsvermögens vorsehe.
Schmygal bedankt sich bei den Partnern in den USA und der Weltbank für diesen "Schritt auf dem Weg zur Gerechtigkeit":
"Wir rechnen damit, dass alle staatlichen Aktiva Russlands beschlagnahmt und für den Wiederaufbau der Ukraine eingesetzt werden."
19:38 Uhr
Russischer Abgeordneter wirft Selenskij Gas-Erpressung der EU vor

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, 19. Dezember 2024Pier Marco Tacca / Contributor / Gettyimages.ru Michail Scheremet, der in der russischen Staatsduma die Teilrepublik Krim vertritt, erklärt, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Gaslieferungen instrumentalisiere, um die EU-Länder unter Druck zu setzen.
Zuvor lehnte Selenskij die Möglichkeit ab, russisches Gas nach dem 31. Dezember 2024 durch ukrainische Pipelines nach Europa zu transportieren, selbst wenn es von Drittländern gekauft werde. Der entsprechende Gasliefervertrag läuft Ende 2024 aus.
Mit Blick auf das Kiewer Regime betont Scheremet in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, dass die EU eine Schlange am Busen genährt habe. Ihre Unterstützung für Kiew werde sich für sie als Bumerang erweisen.
Scheremet, der auch ein Mitglied des Sicherheitsausschusses der Staatsduma ist, führt aus:
"Selenskij ist tatsächlich dazu übergegangen, die EU-Länder mit Gas zu erpressen, indem er damit droht, ihnen die Gaslieferungen zu entziehen, wodurch ihre Wirtschaft zur Stagnation verurteilt würde. Nur ein blutiger Diktator, dem die Zukunft seines Volkes und der Völker anderer Länder egal ist, kann so vorgehen."
Selenskijs feindselige und inadäquate Politik bringe die Frage wieder auf die Tagesordnung, Gasleitungen Richtung EU unter Umgehung der Ukraine zu verlegen und die Nord-Stream-Gaspipelines wiederherzustellen, so der russische Politiker.
18:52 Uhr
Mearsheimer: "Bedrohung" durch Russland ist reine Erfindung, um Kriegskurs aufrechtzuhalten

RT Die "Bedrohung" durch Russland sei nur eine Erfindung der europäischen Eliten, um die Kriegsmaschinerie am Laufen zu halten, sagt der US-Politikwissenschaftler John J. Mearsheimer in einem Interview für "Judging Freedom".
Die Realität sei jedoch, dass kein Politiker und nicht einmal die Öffentlichkeit an diese Bedrohung glaube. Das zeige sich daran, so Mearsheimer, dass kein europäisches Land massiv in die Rüstung investiere, um dieser "schrecklichen Bedrohung" zu begegnen, und dass der Militärapparat am Boden liege, da ein Großteil der Waffenbestände an die Ukraine abgegeben worden sei.
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18:16 Uhr
"Die Ukrainer verlieren" – Trump nominiert Kritiker der Ukraine-Hilfe für Spitzenposten im Pentagon
Der designierte US-Präsident Donald Trump hat vier Kandidaten für hochrangige Posten im Pentagon nominiert. Einer der Kandidaten, Elbridge Colby, ist ein scharfer Kritiker von Präsident Joe Bidens militärischer Unterstützung für die Ukraine.
Colby hatte bereits während Trumps erster Amtszeit eine Führungsposition im Pentagon inne und war Mitverfasser der US-Verteidigungsstrategie 2018, die China als wichtigsten "strategischen Konkurrenten" der USA identifizierte.
Als Gegner militärischer Interventionen sprach sich Colby gegen die Invasion des Irak im Jahr 2003 und gegen alle seitherigen Auslandseinsätze der USA aus. Während er Wirtschaftssanktionen gegen Russland befürwortet, hat er wiederholt davor gewarnt, dass die Lieferung von Militärhilfe im Wert von Dutzenden Milliarden US-Dollar an die Ukraine den USA keine Vorteile bringe und das Risiko eines Dritten Weltkriegs erhöhe.
Dem ehemaligen Fox-News-Moderator Tucker Carlson erklärte er im vergangenen Monat:
"Ich glaube, ein Atomkrieg ist nahe. Diejenigen, die das auf die leichte Schulter nehmen, handeln unglaublich unverantwortlich."
"Die Ukrainer verlieren den Krieg", sagte Colby und betonte, dass das US-Militär seine Kräfte und Ressourcen auf die "Verteidigung des Heimatlandes" konzentrieren müsse. Er sprach sich auch gegen eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus. Zudem argumentierte er, dass ein Nichteingreifen in den Konflikt mit Russland die Glaubwürdigkeit der USA als größte Militärmacht des Bündnisses nicht beschädigt hätte.
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17:54 Uhr
Russland entschärft tausende Minen binnen acht Monaten in DVR und LVR

Symbolbild: Ein Mitarbeiter des russischen KatastrophenschutzministeriumsKonstantin Michaltschewski / Sputnik Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums haben vom April bis zum November dieses Jahres in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk mehr als 300 Hektar von Minen befreit. Wie Alexander Kurenkow, der Leiter der Behörde, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mitteilt, wurden dabei fast 5.000 explosive Gegenstände entschärft. Außerdem war der Katastrophenschutz bei den Entminungsarbeiten in den Gebieten Kursk, Belgorod und Brjansk im Einsatz, betont Kurenkow.
17:16 Uhr
Russische Rasputiza fordert Geländegängigkeit des deutschen Marders heraus

RT Etwa 200 für ihre "hohe Beweglichkeit" gerühmte deutsche Schützenpanzer vom Typ Marder 1A3 sind laut Rheinmetall bis Ende Oktober an Kiew geliefert worden. Der Marder gilt als sehr geländegängig und bietet laut Bundeswehr die "Möglichkeit zur Unterwasserfahrt bis fünf Meter Wassertiefe".
Doch mit einem Gegner hat man offenbar weder in Berlin noch in Kiew gerechnet: der russischen Rasputiza.
Rasputiza heißt übersetzt "Wegelosigkeit" und ist normalerweise im Herbst und im Frühling ein großes Problem jenseits befestigter Wege, wenn der viele Regen beziehungsweise die Schneeschmelze den Boden aufweicht und unbefahrbar macht. Doch nach einem relativ heftigen Wintereinbruch Anfang Dezember stiegen die Temperaturen in den letzten Tagen leicht ins Plus und sorgen schon jetzt auf unbefestigten Wegen für Probleme.
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16:47 Uhr
Medwedew: Fast 440.000 Menschen unterzeichneten dieses Jahr Vertrag für Militärdienst

Symbolbild: Russische SoldatenStanislaw Krassilnikow / Sputnik Fast 440.000 Menschen haben in diesem Jahr einen Vertrag für den Militärdienst in den russischen Streitkräften unterzeichnet, sagt der ehemalige Präsident und stellvertretende Vorsitzende des Russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew.
Während seiner Arbeitsreise in den Föderationskreis Wolga hält Medwedew ein Treffen ab, um die Fortschritte bei der Auswahl von Bürgern für den Militärdienst in der Region zu besprechen und die Ergebnisse dieser Arbeit im Allgemeinen zusammenzufassen. Der Politiker erklärt:
"Die Ergebnisse der Arbeit für dieses Jahr, sie können bereits bewertet werden, wurden vom Staatsoberhaupt während des Vorstandes des Verteidigungsministeriums genannt. Zum jetzigen Zeitpunkt haben insgesamt fast 440.000 Menschen einen Vertrag unterzeichnet."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.





