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Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Verteidigungsministerium: Offensive weiterhin erfolgreich

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Verteidigungsministerium: Offensive weiterhin erfolgreichQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 27.05.2024 18:12 Uhr

    18:12 Uhr

    Szijjártó: Ungarn gegen Ausbildung von ukrainischen Soldaten auf Gebiet der Ukraine

    Ungarn tritt dem Vorschlag der Europäischen Union entgegen, ukrainische Soldaten durch westliche Instrukteure auf dem Gebiet der Ukraine auszubilden, erklärt der Außenminister des Landes, Péter Szijjártó. Nach dem Treffen mit seinen Amtskollegen aus EU-Staaten in Brüssel sagte Szijjártó den Journalisten:

    "Wir unterstützen nicht die Idee, dass die gegenwärtige europäische Mission zur Ausbildung von ukrainischen Soldaten, die bisher außerhalb der Ukraine durchgeführt wurde, auf dem Gebiet der Ukraine fortgesetzt wird."

    Der Minister betonte, dass die Ausbildung zwar im Rahmen eines Programms der EU erfolge, allerdings von NATO-Ausbildern durchgeführt werde. Die Verlegung der Übungen in die Ukraine bezeichnete Szijjártó als eine "wahnsinnige Idee, die zu einer direkten Konfrontation mit Russland führen" könnte.

  • 17:36 Uhr

    Lawrow: Stoltenberg übertritt seine Kompetenzen

    Mit seiner Forderung nach einer Erlaubnis für Kiew, das russische Territorium mit westlichen Waffen anzugreifen, übertritt der NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg seine Kompetenzen, meint Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert den russischen Chefdiplomaten dazu wie folgt:

    "Stoltenberg wurde von den NATO-Mitgliedern selbst verurteilt, insbesondere von der italienischen Ministerpräsidentin, wenn ich mich nicht irre. Ich bezweifle, dass der Generalsekretär die Verantwortung auf sich nehmen kann, im Namen aller Blockmitglieder aufzutreten, wenn dieses Thema nicht im Rahmen der NATO, ich meine, nicht auf der Ebene seines Sekretariats, sondern im Rahmen des Blocks, verhandelt wurde. Ich denke, dass er seine Befugnisse übertreten hat."

  • 17:03 Uhr

    Fast 700 Wohnobjekte in Belgorod binnen einer Woche beschädigt

    In Belgorod sind im Laufe der Woche mehrere Hundert Wohnhäuser bei Beschuss durch ukrainische Soldaten beschädigt worden, berichtet Walentin Demidow, der Bürgermeister der Stadt:

    "Innerhalb einer Woche erhielten 687 Objekte Schäden durch Beschuss, 213 Objekte wurden in diesem Zeitraum wiederhergestellt. Außerdem wurden in dieser Woche 120 Fenster und 145 Balkone repariert. Angesichts der neuen Beschussdynamik sind derzeit 2.620 Wohnobjekte in Arbeit."

    Demidow berichtet, dass in der vergangenen Woche außerdem 161 Autos beschädigt wurden und weitere 815 auf Entschädigung warten. Alle Arbeiten an den Fahrzeugen sollen bis zum 30. November abgeschlossen sein.

  • 16:25 Uhr

    Zeitungsbericht: NATO diskutiert Schutz des Luftraums über Westukraine

    Laut der Tageszeitung Bild diskutiert die NATO den Schutz des Luftraums über der Westukraine und eine direkte militärische Unterstützung vor Ort. Länder wie Großbritannien, Kanada, Litauen, Polen, Frankreich und Estland befürworten eine Ausweitung der Hilfe, während die USA und Deutschland dagegen sind.

    Polen schlug vor, die NATO-Luftverteidigung in der Westukraine zu stärken, und man erwägt, NATO-Ausbilder für die Ausbildung ukrainischer Soldaten direkt in die Ukraine zu entsenden.

    Großbritannien, Kanada, Estland und andere Länder könnten außerdem die Lieferung von Waffen und Munition nicht nur bis an die ukrainischen Grenzen, sondern auch darüber hinaus organisieren. Diese Maßnahmen sind jedoch noch nicht endgültig beschlossen und werden weiterhin diskutiert.

  • 15:37 Uhr

    Kiews Truppen greifen Internat und Schule an

    Beim Beschuss des Zentrums von Gorlowka durch die ukrainischen Streitkräfte am Sonntag wurden ein Internat und ein Privathaus beschädigt, teilt Iwan Prichodko, der Bürgermeister der Stadt, am Montag auf Telegram mit. 

    Auch in Saporoschje haben Kiews Truppen eine Schule im Dorf Nowogorowka zerstört, berichtet der Vorsitzende der Bewegung "Wir sind mit Russland zusammen" Wladimir Rogow.

    Informationen über Verletzte und das Ausmaß der Zerstörung werden noch ermittelt.

  • 14:55 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium: 15 HIMARS-Raketen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Innerhalb von 24 Stunden schossen die russischen Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums sechs französische Hammer-Lenkbomben, 14 US-amerikanische HIMARS- und Olcha-Raketen sowie 44 unbemannte Flugzeuge ab.

    Insgesamt wurden seit Beginn der militärischen Sonderoperation 603 Flugzeuge, 274 Hubschrauber, 24.700 unbemannte Luftfahrzeuge, 524 Flugabwehrraketensysteme, 16.172 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.318 Mehrfachraketenwerfer, 9.887 Feldartilleriegeschütze und Mörser sowie 22.027 Einheiten militärischer Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 14:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Militär setzt Offensiven erfolgreich fort

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass innerhalb von 24 Stunden Einheiten des Truppenverbands Nord zwei Gegenangriffe im Gebiet Charkow zurückschlugen. Die Verluste der ukrainischen Armee betrugen demnach bis zu 318 Soldaten, einen Panzer und zwei gepanzerte Kampffahrzeuge. Zudem wurden eine Haubitze M777 aus den USA, eine Haubitze FH-70 aus dem Vereinigten Königreich, eine Haubitze D-20, drei Haubitzen D-30, ein Geschütz M119 aus den USA und ein Kampffahrzeug des Mehrfachraketenwerfers Grad getroffen.

    Einheiten des Truppenverbands West befreiten das Dorf Iwanowka im Gebiet Charkow und wehrten drei Gegenangriffe ab. Die ukrainische Armee verlor bis zu 405 Soldaten, einen Schützenpanzer und fünf Fahrzeuge. Getroffen wurden eine Panzerhaubitze Braveheart aus britischer Produktion, eine Haubitze D-20, eine Haubitze D-30 und zwei Kampffahrzeuge des Mehrfachraketenwerfers Bastion.

    Seinerseits verbesserte das Militär des Truppenverbands Süd seine Position entlang der Frontlinie. Die ukrainischen Truppen verloren mehr als 460 Soldaten, vier Autos, eine britische Haubitze FH-70, ein Msta-B-Geschütz, eine Panzerhaubitze Gwosdika und ein L-119-Geschütz aus dem Vereinigten Königreich. Darüber hinaus wurden zwei ukrainische Munitionsdepots zerstört.

    Die Militärangehörigen des Truppenverbands Mitte befreiten das Dorf Netailowo in der Donezker Volksrepublik und schlugen fünf Gegenangriffe zurück. Die Verluste der ukrainischen Armee betrugen bis zu 335 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos. Außerdem wurden getroffen: eine Haubitze des Typs M777 aus den USA, eine Panzerhaubitze des Typs Gwosdika, drei Haubitzen des Typs Msta-B, zwei Haubitzen des Typs D-30, ein Kampffahrzeug des Mehrfachraketenwerfers Grad und eine leichte Schlepphaubitze des Typs M102 aus den USA.

    Wie es heißt, nahmen die Einheiten des Truppenverbands Ost günstigere Linien ein. Die ukrainischen Truppen verloren bis zu 130 Soldaten, fünf Fahrzeuge, eine Haubitze vom Typ M777 und eine Haubitze vom Typ M198. Einheiten des Truppenverbands Dnjepr attackierten das ukrainische Militär, woraufhin die ukrainischen Streitkräfte bis zu 40 Soldaten, drei Fahrzeuge, eine Haubitze D-30 und ein Geschütz M119 aus US-amerikanischer Produktion verloren.

  • 14:10 Uhr

    Italien will prüfen, wie Kiew gelieferte Waffen einsetzt

    Der italienische Außenminister und stellvertretende Ministerpräsident Antonio Tajani erklärte erneut, dass der Einsatz italienischer Waffen, die nach Kiew geschickt wurden, für Angriffe auf russisches Territorium nicht zulässig sei und dass ihr Einsatz überprüft werde. Er erläuterte den Standpunkt Italiens:

    "Der Einsatz auf russischem Territorium ist unzulässig, denn wir befinden uns nicht im Krieg mit Russland. Wir verteidigen die Unabhängigkeit der Ukraine."

    Die jüngste Äußerung des NATO-Generalsekretärs Jens Stoltenberg über die Billigung von Angriffen Kiews mit westlichen Waffen auf russisches Territorium kommentierte er mit den Worten:

    "Es ist nicht an Stoltenberg, darüber zu entscheiden."

  • 13:43 Uhr

    Stoltenberg: Kiew sollte Möglichkeit haben, Luftwaffenstützpunkte in Russland anzugreifen

    NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist der Ansicht, dass die an Kiew übergebenen NATO-Waffen sofort in den Besitz der Ukraine übergehen, sodass Kiew in der Lage sein sollte, sie für Angriffe "zum Beispiel auf russische Luftwaffenstützpunkte" zu nutzen.

    Diese Meinung äußerte er auf einer Sitzung der Parlamentarischen Versammlung der NATO im Vorfeld des für Juli geplanten NATO-Gipfels in den USA:

    "Ich bin überzeugt, dass, wenn wir der Ukraine Waffen geliefert haben, diese nicht mehr unsere Waffen sind, sondern ihre Waffen. Das bedeutet, dass sie damit Angriffe auf legitime militärische Ziele führen können, auch in Russland. Zum Beispiel auf Luftwaffenstützpunkte, die Russland nutzt."

    Gleichzeitig sprach sich Stoltenberg gegen den Einsatz von NATO-Kräften "auf dem Territorium oder im Luftraum der Ukraine" aus, weil es sonst "schwierig wäre, die NATO aus dem Konflikt herauszuhalten".

  • 13:15 Uhr

    Russische Streitkräfte befreien Netailowo in DVR und Iwanowka in Gebiet Charkow 

    Der russische Truppenverband Mitte hat die Kontrolle über das Dorf Netailowo in der Volksrepublik Donezk übernommen. Außerdem wurde das Dorf Iwanowka im Gebiet Charkow durch den Truppenverband West befreit, teilt das russische Verteidigungsministerium mit:

    "Einheiten des Truppenverbands Mitte haben die Siedlung Netailowo in der Donezker Volksrepublik befreit und die taktische Lage verbessert."

    "Einheiten des Truppenverbands West haben das Dorf Iwanowka im Gebiet Charkow befreit und günstigere Stellungen eingenommen."

    Das Dorf Iwanowka liegt im Osten des Bezirks Kupjansk im Gebiet Charkow. Netailovo ist ein Dorf westlich von Awdejewka in der Donezker Volksrepublik.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.