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Liveticker Ukraine-Krieg: Trommelfeuer auf Kiews Verteidigungsstruktur – Russlands Armee greift an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trommelfeuer auf Kiews Verteidigungsstruktur – Russlands Armee greift anQuelle: Sputnik © Michail Woskresenski
  • 25.12.2024 19:33 Uhr

    19:33 Uhr

    Odessa: Ex-Chef der Musterungsbehörde gleich nach Freilassung wieder festgenommen

    Der ehemalige Leiter der Musterungsbehörde von Odessa, Jewgeni Borissow, ist im Rahmen eines weiteren Strafverfahrens festgenommen worden, meldet das ukrainische Nachrichtenportal Strana. Zuvor war er gegen eine Kaution von 940.000 US-Dollar freigelassen worden.

    Wie das ukrainische Ermittlungskomitee bekannt gibt, soll Borissow nach seiner Freilassung geplant haben, sich ins Ausland abzusetzen. Ihm wird Behinderung der Tätigkeit der ukrainischen Streitkräfte und Dokumentenfälschung vorgeworfen. Im Fall einer Verurteilung drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft.

    Borissow war im Sommer 2023 festgenommen worden. Nach Angaben der Ermittlung sollen der Beamte und seine Familie im Ausland Vermögen im Wert von 4,8 Millionen US-Dollar, darunter eine Villa an der spanischen Küste und mehrere Luxusautos, erworben haben.

    Mehr zum Thema Korruption a la Ukraine: Chef des Odessaer Rekrutierungsbüros kassierte 5 Millionen Dollar

  • 18:51 Uhr

    "Das war nicht einfach" – Weiterer Ort in DVR befreit: Russische Flagge weht über Nowopustynka

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Dienstag Aufnahmen von der Befreiung des Dorfes Nowopustynka in der Donezker Volksrepublik veröffentlicht. Zu Wort kommt auch der Soldat, der nach der Befreiung die Flagge der Russischen Föderation auf einem der Häuser im Zentrum gehisst hat.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 18:12 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ukrainische Drohnen greifen vier Autos an

    Das ukrainische Militär hat vier Zivilfahrzeuge im russischen Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, meldet der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow.

    Laut seinen Angaben wurde ein Lkw auf der Straße von Belgorod nach Schebekino sowie drei Pkws auf der Straße zwischen Murom und Netschajewka, im Dorf Dolgoje des Bezirks Waluiki sowie in Netschajewka des Bezirks Belgorod angegriffen und beschädigt. Menschen kamen bei den Angriffen nicht zu Schaden.

  • 17:36 Uhr

    Sacharowa weist Vorwürfe der Angriffe auf Botschaftsgebäude in Kiew zurück

    Anschuldigungen, dass Russland Gebäude von ausländischen Botschaften in Kiew beschädige, sind grundlos, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.

    Die Diplomatin betonte unter Verweis auf Angaben des russischen Verteidigungsministeriums, dass die Probleme auf eine unprofessionelle Nutzung von westlichen Luftverteidigungssystemen durch ukrainisches Militär zurückzuführen seien.

    Am Morgen des 20. Dezember war es in Kiew zu Explosionen gekommen, worauf Russlands Verteidigungsministerium erklärte, dass ein Angriff gegen die Verwaltung des Sicherheitsdiensts der Ukraine und gegen das Konstruktionsbüro Lutsch unternommen wurde. Vertreter der Ukraine warfen Russland Beschädigungen von Botschaftsgebäuden in Kiew vor, ohne Beweise dafür vorzulegen.

  • 16:54 Uhr

    Sacharowa: Die Ukraine kann keine Atomwaffen ohne Hilfe von außen bauen

    Kiew kann Atomwaffen nur unter der Bedingung bauen, wenn es wichtige Komponenten von anderen Staaten bekommt, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums.

    "Das Kiewer Regime kann aus eigener Kraft keine Atomwaffen in wenigen Wochen herstellen. Die einzige Möglichkeit besteht nur dann, wenn das Terrorregime von [Wladimir] Selenskij wichtige Komponenten von außen, von anderen Staaten, bezieht."

  • 16:28 Uhr

    "Terror in der Ukraine ist Standard" – Ehemaliger SBU-Offizier über Zwangsmobilisierung auf Straßen

    Die Zwangsmobilisierung der männlichen Bevölkerung an die Front geht in der Ukraine weiter. Nach Angaben eines ehemaligen Offiziers des Sicherheitsdienstes der Ukraine sind die Beamten der Mobilmachungsabteilung verpflichtet, pro Woche eine bestimmte Anzahl neuer Rekruten zu finden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:54 Uhr

    Ermittlungskomitee: Stadt Lgow im Gebiet Kursk mit HIMARS-Raketen beschossen

    Nach vorläufigen Angaben haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Lgow im Grenzgebiet Kursk mit HIMARS-Raketen aus US-Produktion angegriffen, wie ein Vertreter des Ermittlungskomitees gegenüber RIA Nowosti mitteilt.

    "Bei der Inspektion wurden Fragmente und Schrapnelle eines Geschosses gefunden, das vermutlich aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer abgefeuert wurde." 

    Wie es heißt, wird ein Gutachten angefordert, um den Typ des Geschosses zu klären.

  • 15:29 Uhr

    Lawrow: Moskau macht sich keine Illusionen bezüglich "einfacher Beilegung" des Ukraine-Konflikts

    Es ist allen unvoreingenommenen Beobachtern längst klar, dass der Konflikt in der Ukraine nur im Rahmen von Vereinbarungen beigelegt werden kann, die sich auf verlässliche Sicherheit und Stabilität in Europa beziehen. Russlands Außenminister Sergei Lawow äußert sich zu dem Thema im russischen Staatsfernsehen.  

    Laut Lawrow sollten diese Vereinbarungen die Interessen Russlands und aller anderen Länder berücksichtigen. Der Spitzendiplomat sagt wörtlich:

    "Wir hatten und haben keine Illusionen hinsichtlich der Aussichten auf eine einfache Lösung der Ukraine-Krise."

    Ferner ist er der Ansicht, dass viele Menschen in dieser Hinsicht Hoffnungen in die künftige US-Regierung unter Donald Trump setzten. Es werde viel darüber spekuliert. Und weiter:

    "Wir machen uns, wie ich bereits sagte, keine Illusionen. In Washington besteht ein ziemlich starker parteiübergreifender Konsens über die Unterstützung des Kiewer Regimes. In US-amerikanischen grundlegenden Sicherheitsdokumenten wird unser Land als Gegner bezeichnet, der strategisch besiegt werden muss."

    In informellen Gesprächen hätten Beamte der US-Regierung unter US-Präsident Joe Biden Russland sogar als einen "Feind" bezeichnet, erklärt Lawrow.

    "Daher haben wir nie Erklärungen abgegeben, dass mit dem Amtsantritt der Trump-Regierung der Verhandlungsprozess über die globale Sicherheit und die Ukraine definitiv beginnen wird. Dies wird nicht, wie viele jetzt zu hoffen versuchen, eine unausweichliche Realität sein."

  • 15:01 Uhr

    Verteidigungsministerium zeigt Befreiung der Siedlung Nowy Trud in DVR (Video)

    Einheiten des Truppenverbandes Mitte haben die Ortschaft Nowy Trud in der DVR befreit. Auf Telegram teilt das Verteidigungsministerium entsprechende Videoaufnahmen.

    "Die Soldaten der motorisierten Truppen, der Artillerie- und der Panzereinheiten des Truppenverbandes Mitte setzen den Kampf gegen die ukrainischen Kämpfer fort und befreien das Territorium der Volksrepublik Donezk."

  • 14:32 Uhr

    Russische Armee in Grenzgebiet Kursk weiter auf Vormarsch

    Russlands Militär setzt die Zerschlagung der Verbände der ukrainischen Streitkräfte, die ins Grenzgebiet Kursk eingedrungen sind, fort, meldet das russische Verteidigungsministerium.

    In dem Frontbericht der Behörde vom Mittwoch heißt es, dass der Truppenverband Nord in den zurückliegenden 24 Stunden 13 gegnerischen Formationen verschiedener Truppenarten in der Nähe von zwölf Ortschaften Feuerschaden zugefügt hat. Außerdem wurden sieben Gegenangriffe ukrainischer Stoßtruppen abgewehrt.

    Mit Unterstützung der operativ-taktischen Luftflotte, der Heeresflieger und der Artillerie hat das russische Militär das Personal und Kampfgerät der ukrainischen Armee im Raum von sechs Ortschaften außer Gefecht gesetzt. Reserven des Gegners wurden auch auf ukrainischem Territorium nahe fünf Siedlungen im Gebiet Sumy getroffen.

    Insgesamt verlor die Ukraine am vergangenen Tag mehr als 230 Soldaten. Überdies wurden drei Fahrzeuge, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwei Panzer zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.