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Liveticker Ukraine-Krieg – Slowakei: Übergabe von MiG-29-Kampfjets an Ukraine ist Staatsverrat

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Slowakei: Übergabe von MiG-29-Kampfjets an Ukraine ist StaatsverratQuelle: Gettyimages.ru © Libkos
  • 12.06.2024 19:45 Uhr

    19:45 Uhr

    Ukrainische Drohne über Gebiet Belgorod abgeschossen

    Russische Luftabwehrkräfte haben über dem Gebiet Belgorod eine ukrainische Drohne abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Gegen 18:30 Uhr Moskauer Zeit wurde ein Versuch des Kiewer Regimes vereitelt, einen terroristischen Angriff unter Verwendung einer flugzeugähnlichen Drohne auf Objekte auf dem Territorium der Russischen Föderation zu verüben."

  • 19:31 Uhr

    Vorfall beim "Friedensgipfel": Schweizer Politiker im Bundeshaus von Polizei attackiert

    Der sogenannte Friedensgipfel in der Schweiz beginnt mit Gewalt. Am Mittwochmorgen kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem bewaffneten Bundespolizisten und dem SVP-Fraktionschef Thomas Aeschi: Der Politiker wollte während seiner Arbeit eine Treppe passieren, die für ihn zugunsten der ukrainische Delegation gesperrt worden war.

    Mehr dazu gibt es hier auf unserer Website.

  • 19:11 Uhr

    USA verhängen Sanktionen gegen 300 Personen wegen Unterstützung Russlands

    Chefdiplomat Antony Blinken gibt bekannt, dass das US-Außenministerium und das Finanzministerium gemeinsam Sanktionen gegen 300 Personen verhängt haben, die angeblich Russland bei der Durchführung der Spezialoperation im Osten der Ukraine unterstützen. 

    Insbesondere betrafen die Sanktionen diejenigen, die Russland Hilfe in den Bereichen Energie, Metallurgie und Bergbau leisten. Darüber hinaus seien chinesische Unternehmen von den US-Einschränkungen betroffen, die angeblich eine "breite Palette von Produkten mit doppeltem Verwendungszweck" nach Russland liefern. Gemeint sind Produkte, die sowohl zivile als auch militärische Anwendungen haben können.

  • 18:44 Uhr

    Infrastruktur-Objekt in Gebiet Dnjepropetrowsk durch Beschuss beschädigt

    Nikolai Lukaschuk, der Leiter des Regionalrats von Dnjepropetrowsk, meldet, dass am Mittwoch durch Beschuss im Bezirk Nikopol ein Infrastruktur-Objekt getroffen wurde. Laut seiner Mitteilung auf Telegram wurden mehrere Siedlungen im Bezirk Nikopol beschossen. Lukaschuk schreibt:

    "Infrastruktur-Objekt, wirtschaftliche Einrichtungen und Stromleitungen wurden beschädigt."

    Zuvor wurde am Mittwoch in mehreren Gebieten der Ukraine Luftalarm ausgerufen, einschließlich des Gebiets Dnjepropetrowsk. Der Luftalarm wurde später wieder aufgehoben.

  • 18:28 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte feuern zehn Raketen auf Donezk ab

    Die ukrainischen Streitkräfte haben zehn Raketen aus Mehrfachraketenwerfern auf den Petrowski-Bezirk von Donezk abgefeuert, wie vom Vertretungsbüro der Donezker Volksrepublik im Gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordinierung berichtet wurde.

    "Der Beschuss durch ukrainische bewaffnete Formationen wurde um 18:10 Uhr Ortszeit in Richtung der Siedlung Datschnoje und der Stadt Donezk (Bezirk Petrowski) registriert."

    Der Typ des Mehrfachraketenwerfers ist nicht bekannt. Über die Folgen wurde noch nicht berichtet.

  • 18:18 Uhr

    UNO-Generalsekretär reist nicht zur Ukraine-Konferenz

    UNO-Generalsekretär António Guterres wird nicht zur Ukraine-Konferenz in die Schweiz reisen, da er andere Verpflichtungen hat. Seine Abwesenheit habe keine politische Bedeutung, erklärte er auf einer Pressekonferenz in Genf.

    Zuvor hatte der Sprecher des Generalsekretärs, Stéphane Dujarric, mitgeteilt, dass die UNO auf der Konferenz in der Schweiz hochrangig vertreten sein werde, jedoch ohne dass António Guterres persönlich anwesend sein werde. Guterres antwortete auf die Frage, warum er nicht zur Konferenz komme:

    "Ich hatte bereits andere Termine für diese Tage. Die Tatsache, dass ich selbst nicht komme, ist politisch nicht relevant. Die Vereinten Nationen werden als Beobachter vertreten sein."

  • 17:53 Uhr

    Arbeitskräftemangel: 57 Prozent der ukrainischen Unternehmen betroffen

    Die ukrainische Wirtschaftsministerin Julia Swiridenko gab bekannt, dass mehr als die Hälfte der ukrainischen Unternehmen (57 Prozent) einen Mangel an Arbeitskräften haben. Sie erwähnte dies auf einer Konferenz zur Wiederherstellung der Ukraine in Berlin.

    Zuvor hatte Swiridenko zugegeben, dass die Mobilisierung von Fachkräften in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte eine der ernsthaften Herausforderungen für die Wirtschaft des Landes sei. Um den Arbeitskräftemangel auszugleichen, beabsichtigen die Behörden, Frauen in Berufe umzuschulen, die traditionell als "männlich" angesehen wurden.

  • 17:28 Uhr

    Selenskij glaubt an eigene Unsterblichkeit

    Um Wladimir Selenskij herum entsteht rapide eine Kaderwüste. Nach Angaben sowohl ukrainischer als auch westlicher Experten bündelt das Oberhaupt des Präsidialamts, Andrei Jermak, die meisten Ressourcen, Vollmachten und Möglichkeiten in seinen Händen.

    Dafür verlassen immer mehr prominente Vertreter der ukrainischen Elite ihre Posten: manche gehen selbst, manche werden entlassen.

    Der Prozess trägt einen sehr aktiven Charakter – Nachrichten von aufsehenerregenden Entlassungen in Kiew wurden inzwischen zur Gewohnheit, was eine immer größere und offenere Unzufriedenheit des Westens hervorruft.

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  • 17:15 Uhr

    Putin: In Russland ist eine bemerkenswerte Generation von militärischen Befehlshabern herangewachsen

    In Russland sei auf allen Ebenen eine hervorragende Generation von Militärkommandeuren herangewachsen, sagte Wladimir Putin während eines Gesprächs mit Preisträgern staatlicher Auszeichnungen im Kreml.

    "Wir haben eine bemerkenswerte Schar von Kommandeuren hervorgebracht – sowohl auf hohem als auch auf niedrigem Rang. Wissen Sie, man bekommt ein Gefühl von 'Zuverlässigkeit', wenn man mit Menschen von solchem Niveau und solcher Klasse kommuniziert."

  • 16:53 Uhr

    Fußballverein "Druschba" zieht sich wegen drohender Mobilisierung aus Wettbewerb zurück

    Allen Spielern des Fußballvereins "Druschba" aus der ersten Liga der Ukraine könnten Einberufungsbescheide zugestellt werden. Das Team zieht sich aufgrund der Mobilisierung aus den Wettbewerben zurück. Dies meldet das Online-Magazin Ukraina.ru auf Telegram.

    Die Vereinsleitung befürchtet, dass die Fußballer einfach auf dem Weg zum Spiel oder während des Spiels mobilisiert werden, sagte der Vereinsdirektor Igor Degtjarjenko in einem Interview:

    "Das wird jetzt auch in anderen Vereinen anfangen, das ist 100 Prozent sicher, wenn der Juli kommt. Sie verstehen, dass nicht alle Fußballspieler ins Militärkommissariat gehen wollen. Und wir können sie nicht zwingen. Was soll ich damit machen?"

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.