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Liveticker Ukraine-Krieg – Beloussow: Personalverluste des Gegners bei fast einer Million Mann

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Beloussow: Personalverluste des Gegners bei fast einer Million Mann
  • 16.12.2024 12:43 Uhr

    12:43 Uhr

    Beloussow: Verluste der ukrainischen Armee nähern sich der Eine-Million-Marke

    Die Verluste der ukrainischen Armee seit Beginn der speziellen Militäroperation nähern sich einer Million getöteter oder verwundeter Soldaten, so der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow auf einer erweiterten Sitzung des Rates des Verteidigungsministeriums.

    Beloussow präzisiert, dass die Zahl der Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2024 bereits bei über 560.000 getöteten oder verwundeten Soldaten liege.

    Überdies habe das russische Militär in diesem Jahr bereits 4.500 Quadratkilometer Territorium befreit. Aktuell kontrolliere die ukrainische Armee weniger als 1 Prozent des Territoriums der LVR und 25 bis 30 Prozent der DVR, der Gebiete Saporoschje und Cherson. Die Vormarschgeschwindigkeit des russischen Militärs betrage nun im Durchschnitt etwa 30 Quadratkilometer pro Tag, so Beloussow weiter.

    Zuvor hatte der designierte US-Präsident Donald Trump erklärt, dass sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf 400.000 Tote und Verwundete beliefen. Später wies Selenskij diese Aussage zurück und behauptete, dass die Verluste der ukrainischen Streitkräfte 43.000 Mann betragen.

  • 12:15 Uhr

    Szijjártó: EU will weitere Milliarden für Waffen an Kiew bereitstellen

    Auf der Tagesordnung des Treffens der EU-Außenminister, das heute in Brüssel stattfindet, steht die Frage der weiteren Militärhilfe an Kiew. Nicht einmal das bevorstehende Weihnachtsfest könne die Kriegsstimmung in Brüssel trüben, schreibt Ungarns Außenminister Péter Szijjártó am Montag auf Facebook.

    "Auch wenn die Möglichkeit eines weihnachtlichen Waffenstillstands und eines massenhaften Gefangenenaustauschs auf dem Tisch liegt, will man heute wieder mehr als sechs Milliarden Euro für Waffenlieferungen freigeben und die Ukrainer drängen, 18-jährige Jungen an die Front zu schicken."

    Solche Vorschläge demonstrieren, dass die Mehrheit der EU-Mitglieder die neue Realität noch nicht erkannt hätten, betont Szijjártó. 

    "Heute wird es zu einem großen Kampf kommen, aber wir werden die Friedensbefürworterposition nicht aufgeben. Wir brauchen einen Waffenstillstand in der Ukraine, nicht mehr Waffen!"

  • 11:46 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr haben den ukrainischen Truppen Feuerschäden zugefügt. Wie es heißt, seien im Laufe des Tages 16 Angriffe der ukrainischen Armee abgewehrt und mehr als 1.610 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet worden.

    Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Siedlung Jelisowetowka in der DVR befreit. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 18 Autos
    • ein Schützenpanzerwagen, 
    • ein Schützenpanzer,
    • sieben Haubitzen vom Typ D-20,
    • sieben Haubitzen vom Typ D-30,
    • eine Haubitze vom Typ Msta-B,   
    • eine selbstfahrende Artilleriewaffe vom Typ Bogdana,
    • eine selbstfahrende Artilleriewaffe vom Typ Gwosdika,
    • zwei Stationen für elektronische Kampfführung, darunter eine vom Typ Anklaw-N und eine vom Typ Nota, 
    • ein Panzer vom Typ Leopard aus deutscher Produktion,
    • zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter ein vom Typ HMMWV und zwei vom Typ MaxxPro aus US-Produktion,
    • eine Haubitze vom Typ M198 aus US-Produktion,
    • eine Artillerieeinheit vom Typ M109 Paladin aus US-Produktion,
    • ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion,
    • zwei Haubitzen vom Typ M777 aus US-Produktion.

    Russische Luftfahrzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie haben die Infrastruktur der Militärflugplätze, militärisches Personal und militärische Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte in 133 Bezirken getroffen. Luftabwehrkräfte haben neun unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen.

    Insgesamt sind seit Beginn der militärischen Sonderoperation 650 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 37.818 unbemannte Luftfahrzeuge, 590 Flugabwehrraketensysteme, 19.810 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.501 Mehrfachraketenwerfer, 19.695 Feldartillerie- und Mörsergeschosse sowie 29.260 Einheiten militärischer Spezialfahrzeuge zerstört worden.

  • 11:12 Uhr

    Kallas nennt Voraussetzung für Entsendung von EU-Friedenstruppen in Ukraine

    Die EU-Mitgliedstaaten diskutieren nicht über die Entsendung von Friedenstruppen in die Ukraine, gibt die Chefin der europäischen Diplomatie Kaja Kallas bei der Ankunft zu einem Treffen der EU-Außenminister bekannt und begründet dies wie folgt:

    "Um Friedenstruppen in die Ukraine zu schicken, muss dort Frieden herrschen."

    Kallas weist darauf hin, dass der russische Außenminister Sergei Lawrow im Interview mit Tucker Carlson deutlich gemacht habe, dass "Russland nicht von seinen Zielen abrücken wird".

    "Deshalb können wir nicht darüber diskutieren", so Kallas.

  • 10:41 Uhr

    Gouverneur meldet Dutzende Angriffe auf mehrere Ortschaften in Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über Angriffe der ukrainischen Armee auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 14 Orte in sechs Bezirken angegriffen hat.

    Bei den Attacken haben ukrainische Einheiten mindestens 30 Geschosse abgefeuert und 15 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen vier von der russischen Luftabwehr abgeschossen wurden.

    Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ihm zufolge seien aber in den vergangenen 24 Stunden ein Privathaus, ein Hof und ein Lkw beschädigt worden.

  • 10:12 Uhr

    Trump hat beschlossen, sich ernsthaft mit Selenskij zu befassen

    Anlässlich seiner Ernennung zum "Mann des Jahres" hat der designierte US-Präsident Donald Trump dem Time Magazine ein Interview gegeben. Was den Ukraine-Konflikt betrifft, so war es "antiukrainischer" als alles, was Trump bisher gesagt hat.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 09:44 Uhr

    Rogow: Russische Truppen kämpfen für Befreiung Selenowkas

    Einheiten der russischen Streitkräfte sind vorgerückt und haben den Kampf um das Dorf Selenowka südwestlich der Stadt Kurachowo in der DVR aufgenommen, erklärt Wladimir Rogow, der Vorsitzende der Kommission für Souveränität der Russischen Gesellschaftskammer und Co-Vorsitzende des Koordinierungsrates für die Integration neuer Regionen, gegenüber TASS.

    "Unsere Einheiten haben den Kampf um die Siedlung Selenowka südwestlich der Stadt Kurachowo aufgenommen. Ein beträchtliches Gebiet südlich und östlich des Dorfes, etwa 6,5 Quadratkilometer, wurde befreit."

  • 09:16 Uhr

    Dutzende Angriffe ukrainischer Armee an LVR-Grenze abgewehrt

    In der vergangenen Woche haben russische Einheiten 80 Versuche der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt, in das Gebiet der Volksrepublik Lugansk einzudringen. Dies berichtet Andrei Marotschko, Militärexperte und pensionierter Oberstleutnant der Volksmiliz der LVR, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    "Vom 7. Dezember bis 13. Dezember 2024 wehrten die Einheiten der Truppenverbände West und Süd 80 feindliche Angriffe ab, zehn mehr als im vorherigen Berichtszeitraum. Aus der Datenanalyse geht hervor, dass die Aktivitäten der ukrainischen bewaffneten Formationen an der westlichen Grenze der LVR weiter intensiviert wurden."

    Laut Marotschko hat Kiew mehr als 7.400 ukrainische Soldaten und ausländische Söldner bei den Angriffen verloren. Im Operationsbereich des Truppenverbandes West wurde dem Feind der größte Schaden zugefügt.

    Die russische Armee hat in dieser Berichtsperiode zwölf Panzer, 70 Feldartilleriegeschütze und mehr als 120 verschiedene Kampffahrzeuge der ukrainischen Armee getroffen oder zerstört, so Marotschko.

  • 08:44 Uhr

    Flugabwehr vereitelt mehr als 100 Drohnenangriffe auf DVR binnen einer Woche

    Im Laufe der vergangenen Woche wurden in der Volksrepublik Donezk 138 Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die zivile Infrastruktur vereitelt, teilt der Pressedienst der regionalen Abteilung des Inlandsgeheimdienstes FSB mit.

    "In der vergangenen Woche hat das Luftabwehrsystem und das System zur elektronischen Kampfführung, 'die Kuppel vom Donbass', über Donezk und Makejewka insgesamt 138 feindliche Drohnen abgefangen."

    Meldungen über Verletzte unter der Zivilbevölkerung oder Sachschäden liegen nicht vor.

  • 08:16 Uhr

    DVR-Chef Puschilin meldet Befreiung der Siedlung Schewtschenko 

    Die russischen Streitkräfte haben die Ortschaft Schewtschenko in der DVR befreit, meldet Denis Puschilin, das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk, im Fernsehsender Rossija-24. Ihm zufolge hat sich die Lage in dieser Richtung für russische Truppen verbessert. Die Siedlung befindet sich südlich von Krasnoarmejsk. 

    "Russische Einheiten rücken in mehrere Richtungen vor. Das gilt für Krasnoarmejsk selbst, das gilt auch für Dimitrow, also nach der Befreiung der Siedlung Schewtschenko. Die Lage unserer Einheiten hat sich deutlich verbessert."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.