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"Reicher Strippenzieher": Australien teilt Enthüllung von groß angelegtem Wahleinmischungsplan mit

Der australische Sicherheitsdienst soll eine groß angelegte Einmischung in die bevorstehende Parlamentswahl verhindert haben. Laut dem Bericht des Dienstes handelt es sich um einen "reichen Strippenzieher", der für seine Interessen richtige Kandidaten durchsetzen wollte.
"Reicher Strippenzieher": Australien teilt Enthüllung von groß angelegtem Wahleinmischungsplan mitQuelle: Gettyimages.ru © Jono Searle

In seinem Jahresbericht hat der Australische Sicherheits- und Informationsdienst (ASIO) die Enthüllung eines groß angelegten Plans zur Einflussnahme auf die bevorstehende Parlamentswahl im Mai 2022 mitgeteilt. Der Dienst vermutet die Beteiligung ausländischer Nachrichtendienste, die unter anderem einen Zugang zu verschlüsselten Informationen bekommen wollten.

Ein reicher ausländischer "Strippenzieher", wie der Auftraggeber im ASIO-Bericht genannt wird, soll geplant haben, große Geldsummen für Wahlkampagnen der ausgewählten Kandidaten auszugeben sowie eine positive Medienberichterstattung über diese Politiker zu finanzieren.

Nach den Angaben des Sicherheitsdienstes stellte der "Strippenzieher" einen Berater in Australien ein, damit dieser die Kandidaten identifiziere, die entweder die Interessen einer ausländischen Regierung unterstützten oder für einen Einfluss anfällig zu sein schienen. Für die Durchführung der Operation soll der Strippenzieher ein Offshore-Bankkonto erstellt haben und wollte angeblich Hunderttausende Dollar in den Plan investieren. ASIO-Chef Mike Burgess erklärte diesbezüglich:

"Das Ziel war nicht nur, die Kandidaten in Machtpositionen zu bringen, sondern auch ein Gefühl der Dankesschuldigkeit und Verpflichtung zu erzeugen, das anschließend ausgenutzt werden konnte."

Die ausgewählten Kandidaten sollen von dieser Verschwörung nichts gewusst haben. Der ASIO nannte den Staat nicht, in dessen Interessen der Strippenzieher gehandelt habe.

Manche Experten gehen davon aus, dass es im Bericht um China gehen könnte, und verweisen dabei auf die aktuell angespannten Beziehungen zwischen Peking und Canberra, wobei China starke wirtschaftliche Interessen im pazifischen Raum hat. Außerdem hatten die USA, Australien und Großbritannien im September 2021 die Gründung der Militärallianz AUKUS angekündigt, die sich durch einen klaren antichinesischen Charakter auszeichnet.

Mehr zum Thema - Canberra beschuldigt China einer "Einmischung in die Demokratie" Australiens

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