Gesellschaft

"Extinction Rebellion": Straßenblockade für mehr Klimaschutz

Die Klimaschutz-Aktivisten von "Extinction Rebellion" und weitere Gruppierungen haben ihre Protestwoche in Berlin begonnen. Sie starteten mit einer Sitzblockade auf der Straße des 17. Juni. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) befürchtet angesichts des Verhaltens der Aktivisten eine deutliche Überbelastung der Einsatzkräfte.
"Extinction Rebellion": Straßenblockade für mehr KlimaschutzQuelle: www.globallookpress.com © Vuk Valcic Keystone Press Agency

Die Klimaschutz-Aktivisten von "Extinction Rebellion" und einige weitere Gruppierungen haben ihre Protestwoche in der deutschen Hauptstadt gestartet. Am Montagvormittag versammelten sie sich vor dem Brandenburger Tor. Die Demonstranten fordern von der Politik eine Steuerung des globalen Klimas, um ein Aussterben der Menschheit zu verhindern. Als Klima wird das gemittelte Wetter über einen Zeitraum von 30 Jahren bezeichnet.  

Etwa 100 Demonstranten setzten sich auf die Straße des 17. Juni, um diese zu blockieren. Die Veranstalter der Aktion forderten die Teilnehmer über einen Messenger-Dienst auf: "Ab geht's, wir sind am Brandenburger Tor. Einige Menschen fangen an zu blockieren und freuen sich auf eure Unterstützung. Setzt euch einfach dazu."

Zudem blockierten etwa ein Dutzend Demonstranten einen Teil der Scheidemannstraße, die an der Kreuzung am Platz der Republik liegt. Einsatzkräfte der Polizei waren an beiden Orten und kommunizierten mit den Aktivisten. Danach wurden einige Blockierer von der Polizei weggetragen.

Mit Blick auf die für die gesamte Woche angekündigten Protestaktionen hält die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine Überbelastung der polizeilichen Einsatzkräfte für sehr wahrscheinlich. "Wir haben da heute mal ein paar deutliche Worte gefunden, denn ganz im Ernst Leute: Das kann und darf so nicht weitergehen", erklärte die Berliner GdP auf Twitter.  

Am Vormittag bereitete die Polizei den Demonstranten offenbar einige Schwierigkeiten, da sich der Start ihrer Aktionen zunächst verzögerte. Sie schrieben über den Messenger-Dienst: "Team Blau sorgt ein wenig für Verzögerungen. Also keine Panik, bleibt ruhig und verhaltet euch sehr gern unauffällig." Montagnachmittag ziehen die Demonstranten dann durch das Zentrum Berlins. Als prominente Unterstützer im Kampf gegen das Aussterben sind unter anderem die Schauspielerinnen Katja Riemann und Nina Kronjäger mit dabei.

Im Vorfeld der Aktionen twitterte die Berliner Polizei: "Bitte rechnen Sie mit Verkehrsbehinderungen, nutzen Sie das Rad oder die Öffis. (...) Unsere Kolleg. schützen die angemeldeten Versammlungen zu AugustRiseUp und sind auch vorbereitet auf dezentrale Aktionen darüber hinaus. (...) Achten Sie bitte auf notwendige Abstände und die Mund-Nase-Bedeckung." 

"Extinction Rebellion" und andere Klimaschutz-Aktivisten sehen die Emission von CO₂ in die Atmosphäre als Ursache für eine künftige Klimakatastrophe, die ein Aussterben der Menschheit verursachen würde.

Der Anstieg von CO₂ in der Atmosphäre seit den 1960er Jahren hat unter anderem zu einem Ergrünen des Planeten und zu einer Verbesserung der weltweiten Ernten geführt.  

Mehr zum Thema - Britischer Bischof: "Gott hat in Greta Thunberg einen Propheten erweckt"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team