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        <title>Diplomatischer Eklat zwischen Kolumbien und Bolivien: Gegenseitige Ausweisung von Botschaftern</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280777-diplomatischer-eklat-zwischen-kolumbien-und-bolivien/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0ec1c348fbef243c5219ba.jpg" /> Antiregierungsproteste in Bolivien haben erste Konsequenzen – zunächst einmal auf der internationalen Ebene. Nach Äußerungen des kolumbianischen Präsidenten Gustavo Petro weisen die Länder gegenseitig ihre Botschafter aus. Es sei aber kein Abbruch der Beziehungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das kolumbianische Au&szlig;enministerium hat an diesem Mittwoch den bolivianischen Botschafter in Bogot&aacute;, Ariel Percy Molina Pimentel, aufgefordert, das Land zu verlassen. In einer entsprechenden Mitteilung auf der Plattform X <a href="https://x.com/CancilleriaCol/status/2057278398221734345/photo/1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hei&szlig;t</a>&nbsp;es, dass es sich um eine Gegenma&szlig;nahme handele. Als rechtliche Grundlage f&uuml;r die Entscheidung wurde Artikel 9 des Wiener &Uuml;bereinkommens &uuml;ber diplomatische Beziehungen aus dem Jahr 1961 genannt.</p>

<p>Zuvor hatte das Au&szlig;enministerium in La Paz der kolumbianischen Botschafterin in Bolivien, Elizabeth Garc&iacute;a, die Akkreditierung entzogen und ihre Ausreise aus dem Andenland angeordnet. Die Entscheidung wurde mit der Notwendigkeit begr&uuml;ndet, die Grunds&auml;tze der Souver&auml;nit&auml;t, der Nichteinmischung in innere Angelegenheiten und des gegenseitigen Respekts zu wahren. In einer entsprechenden Mitteilung auf der Plattform X <a href="https://x.com/MRE_Bolivia/status/2057082284235182380/photo/1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unterstrich</a> die Beh&ouml;rde insbesondere, dass es sich dabei um keinen Abbruch der diplomatischen Beziehungen zu Kolumbien handele und dieser Beschluss keineswegs die historischen freundschaftlichen Kontakte, die bilaterale Kooperation und den gegenseitigen Respekt der beiden V&ouml;lker betreffe. Zugleich hie&szlig; es:</p>
<blockquote>
<p><em>"Bolivien beharrt darauf, dass alle inneren politischen und sozialen Differenzen ausschlie&szlig;lich im Rahmen der bolivianischen Verfassung und mit demokratischen, institutionellen und friedlichen Mechanismen gel&ouml;st werden d&uuml;rfen &ndash; ohne Einmischung aus dem Ausland, welche die institutionelle Stabilit&auml;t st&ouml;ren oder die Polarisierung vertiefen kann."</em></p>
</blockquote>
<p>Boliviens Au&szlig;enminister, Fernando Aramayo,&nbsp;<a href="https://unitel.bo/noticias/politica/bolivia-expulsa-a-la-embajadora-de-colombia-por-la-injerencia-de-petro-en-politica-interna-FL20815660" target="_blank" rel="noopener noreferrer">best&auml;tigte</a>&nbsp;gegen&uuml;ber dem Fernsehsender <em>Unitel</em>, dass Garc&iacute;a als Reaktion auf die Worte des kolumbianischen Pr&auml;sidenten Gustavo Petro zur "unerw&uuml;nschten Person" erkl&auml;rt worden sei. Dieser habe sich mit seinen &ouml;ffentlichen &Auml;u&szlig;erungen in die bolivianische Innenpolitik eingemischt.</p>

<p>In seiner Erkl&auml;rung vom Mittwoch widersprach Kolumbiens Au&szlig;enministerium jedoch dieser Darstellung. Die Regierung in Bogot&aacute; habe kein Interesse an einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Andenlandes. Kolumbien befolge die Grunds&auml;tze der Souver&auml;nit&auml;t und der Nichteinmischung, setze sich f&uuml;r eine friedliche L&ouml;sung von Differenzen ein und respektiere die territoriale Integrit&auml;t anderer L&auml;nder.</p>
<p>In den vergangenen Tagen hatte Petro mehrmals die schweren Antiregierungsproteste in Bolivien kommentiert. Die massenhaften Demos und Streiks bezeichnete er als "Volksaufstand" und zeigte sich bereit, nach einem friedlichen Ausweg aus der "politischen Krise" im Andenland zu suchen. Er verteidigte au&szlig;erdem den fr&uuml;heren Staatschef Evo Morales, den die Regierung in La Paz zum Anf&uuml;hrer der Proteste erkl&auml;rt hatte, und verurteilte jegliche Unterdr&uuml;ckung des bolivianischen Volkes, da die Gewalt nur zu einem "immensen Massaker" f&uuml;hren w&uuml;rde.</p>
<p>Bolivien steckt in der schwersten Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten. Die Regierung von Rodrigo Paz, der erst seit sechs Monaten im Amt ist, versucht, Sparma&szlig;nahmen durchzusetzen. Widerstand kommt vor allem aus dem Lager von Ex-Staatschef Morales, der sich seit anderthalb Jahren einem Haftbefehl wegen einer Beziehung zu einer Minderj&auml;hrigen entzieht. In der Hauptstadt La Paz ist es inzwischen zu gewaltsamen Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Protestlern und der Polizei gekommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/amerika/267300-russland-spendet-bolivien-1400-tonnen-weizen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland spendet Bolivien 1.400 Tonnen Weizen</a></p>
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                                                <iframe title="Exklusiv-Interview mit Boliviens Präsident Evo Morales: Neue Umsturzpläne der USA in Lateinamerika" allowtransparency="true" height="150" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=pafyw-9ad0ed-pb&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=150" loading="lazy"></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Liveticker Iran-Krieg – Iran definiert neue Überwachungszone in der Straße von Hormus</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/269469-liveticker-iran-krieg/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/der-nahe-osten/269469-liveticker-iran-krieg/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0eda7448fbef15be1a984d.jpeg" /> Der Nahostkonflikt hat eine neue Stufe der Eskalation erreicht, seit die USA und Israel einen Angriffskrieg gegen Iran begonnen haben. Iran reagiert auf die Angriffe mit Raketenangriffen auf US-Militärbasen in der Region und auf Israel. Wir berichten über die aktuellen Entwicklungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<h2 data-testid="Crosshead"></h2>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0eda7448fbef15be1a984d.jpeg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Thu, 21 May 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland verlegte bei Übungen Atomwaffen nach Weißrussland</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280781-russlands-verteidigungsministerium-lieferte-im-rahmen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0eba8d48fbef14b16babce.jpg" /> Im Rahmen von Militärübungen der Nuklearstreitkräfte wurden Atomwaffen nach Weißrussland geliefert. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Vom 19. bis 21. Mai führen die russischen Streitkräfte Manöver zur Vorbereitung auf den Einsatz nuklearer Streitkräfte im Falle einer Aggression durch.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag <a href="https://t.me/mod_russia/63828" target="_blank" rel="noopener noreferrer">teilte</a> das russische Verteidigungsministerium mit, dass im Rahmen der &Uuml;bungen die Verlegung atomarer Munition an Feldlagerstellen im Einsatzgebiet einer Raketenbrigade in der Republik Wei&szlig;russland sichergestellt worden sei. "Das Personal der Raketeneinheit der Republik Wei&szlig;russland f&uuml;hrt Kampf&uuml;bungsmissionen durch, bei denen spezielle Munition f&uuml;r den operativ-taktischen Raketenkomplex 'Iskander-M' bereitgestellt, die Tr&auml;gerraketen damit best&uuml;ckt und der verdeckte Vorsto&szlig; in das vorgesehene Gebiet zur Vorbereitung der Starts durchgef&uuml;hrt wird", erkl&auml;rte die Beh&ouml;rde.</p>
<p>Am Mittwoch hatte das Verteidigungsministerium in Moskau bereits <a href="https://www.interfax.ru/russia/1090601" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bekanntgegeben</a>, dass im Rahmen des Man&ouml;vers der Nuklearstreitkr&auml;fte die h&ouml;chste Einsatzbereitschaft von Nuklearwaffeneinheiten und -verb&auml;nden ge&uuml;bt worden sei.</p>
<p data-start="1280" data-end="1615">Vom 19. bis 21. Mai f&uuml;hrt die russische Armee Milit&auml;r&uuml;bungen zur Vorbereitung auf den Einsatz von Nuklearstreitkr&auml;ften im Falle einer Aggression durch.&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Eines der Ziele der &Uuml;bung sei "die Organisation der F&uuml;hrung der unterstellten Truppen bei der Vorbereitung und Durchf&uuml;hrung von Ma&szlig;nahmen zur Abschreckung eines potenziellen Gegners".&nbsp;Im Rahmen der &Uuml;bung seien "Ma&szlig;nahmen zur Einsatzbereitschaft einer Reihe von Verb&auml;nden und Einheiten der Nuklearstreitkr&auml;fte sowie deren umfassende Versorgung" geplant, so die Beh&ouml;rde. Zudem sollen auf &Uuml;bungspl&auml;tzen auf dem Gebiet der Russischen F&ouml;deration Starts von ballistischen Raketen und Marschflugk&ouml;rpern durchgef&uuml;hrt werden.</p>
<p>An der &Uuml;bung seien die Strategischen Raketenstreitkr&auml;fte, die Nord- und die Pazifikflotte, das Kommando der Langstreckenluftstreitkr&auml;fte sowie Teile der Wehrkreise Leningrad und Mitte beteiligt.</p>
<p data-start="2147" data-end="2428">Laut dem russischen Verteidigungsministerium <a href="https://t.me/mod_russia/63755" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nehmen</a> mehr als 64.000 Milit&auml;rangeh&ouml;rige an dem Man&ouml;ver teil. Au&szlig;erdem seien &uuml;ber 7.800 Einheiten an Waffen sowie Milit&auml;r- und Spezialtechnik beteiligt, darunter mehr als 200 Raketenwerfer, &uuml;ber 140 Flugzeuge, 73 Schiffe und 13 U-Boote.</p>
<p>Ferner teilte das Verteidigungsministerium mit, dass "im Rahmen der Man&ouml;ver auch Fragen der gemeinsamen Vorbereitung und des Einsatzes von in Wei&szlig;russland stationierten Atomwaffen" ge&uuml;bt werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/280549-russland-startet-dreitaegige-atomwaffenuebung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland startet dreit&auml;gige Atomwaffen&uuml;bung &ndash; Wei&szlig;russland nimmt daran teil</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Berlin: Familie des amerikanischen Ebola-Patienten ebenfalls auf Charité-Gelände untergebracht</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280776-berlin-familie-amerikanischen-ebola-patienten/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0eab39b480cc7e31174dab.jpg" /> Ein mit dem Ebola-Virus infizierter US-Amerikaner wurde zur Behandlung nach Berlin eingeflogen. Der Patient wird auf der Sonderisolierstation der Charité behandelt, wie das BMG bestätigte. Laut Medienberichten sind auch seine Frau sowie vier Kinder auf dem Campus im Regierungsviertel untergebracht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein im Kongo f&uuml;r eine christliche US-Mission t&auml;tiger Arzt hatte sich mit dem aktuell grassierenden Ebola-Virus angesteckt. Er wurde nach einem vorherigen Ersuchen der USA zun&auml;chst nach Deutschland ausgeflogen, um dann in den Morgenstunden des Mittwochs final nach Berlin &uuml;berf&uuml;hrt zu werden. In der Universit&auml;tsklinik Charit&eacute; wurde dann&nbsp; die umgehende Versorgung auf&nbsp;der Sonderisolierstation eingeleitet. Unklar war nach Ankunft in der Hauptstadt der Verbleib seiner f&uuml;nfk&ouml;pfigen Familie. Medien berichten nun, dass die Ehefrau und die vier Kinder ebenfalls in der Berliner Charit&eacute; betreut werden.&nbsp;</p>

<p>Zu Wochenbeginn wurde bekannt, dass&nbsp;US-Beh&ouml;rden die Bundesregierung offiziell um Hilfe gebeten hatten, einen Ebola-Patienten aus Kongo, zusammen mit sechs Kontaktpersonen, in Deutschland aufzunehmen, wie das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am Dienstag best&auml;tigte. So informierte US-Au&szlig;enminister Rubio pers&ouml;nlich auf X &uuml;ber die Hilfestellung:</p>
<p><em>"Wir danken Bundeskanzler Merz und unseren Freunden in Deutschland f&uuml;r ihre schnelle Hilfe bei der Versorgung der von der Ebola-Epidemie betroffenen Amerikaner. Wir sind dankbar f&uuml;r Ihre Partnerschaft."&nbsp;</em></p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Thank you to Chancellor Merz and our friends in Germany for their swift assistance in caring for Americans affected by the Ebola outbreak. We&#39;re grateful for your partnership.</p>&mdash; Secretary Marco Rubio (@SecRubio) <a href="https://twitter.com/SecRubio/status/2057042093688627559?ref_src=twsrc%5Etfw">May 20, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p>In den fr&uuml;hen Morgenstunden des Mittwochs wurde der infizierte US-Arzt dann mit einem gr&ouml;&szlig;eren Polizeikonvoi vom Berliner Flughafen BER in die&nbsp;Universit&auml;tsklinik Charit&eacute; eingeliefert und sofort auf der&nbsp;Sonderisolierstation untergebracht.</p>
<p>Der <em>rbb</em>&nbsp;<a href="https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/05/berlin-charite-ebola-virus-patient-kontaktpersonen.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> zu weiteren Informationen im Verlauf des gestrigen Tages:</p>
<p><em>"Die Ehefrau und die vier Kinder eines mit dem Ebola-Virus infizierten US-Amerikaners sind nun ebenfalls in der Berliner Charit&eacute;. Sie wurden in der Sonderisolierstation des Universit&auml;tsklinikums aufgenommen, wie das Bundesgesundheitsministerium in der Nacht auf Donnerstag mitteilte."</em></p>

<p>Die Sonderisolierstation der Charit&eacute; auf dem Campus Virchow-Klinikum ist laut Medienberichten "eine geschlossene und gesch&uuml;tzte Einheit, die vom regul&auml;ren Klinikbetrieb getrennt ist", sodass kein Kontakt zu anderen Patientinnen und Patienten entstehen k&ouml;nne.</p>
<p>Die <em>Washington Post</em>&nbsp;widersprach am Vortag medialen Berichterstattungen, laut denen die US-CDC-Gesundheitsbeh&ouml;rde den Transport des Ebola-Infizierten nach Deutschland mit "k&uuml;rzerer Flugzeit" begr&uuml;ndet habe. So <a href="https://www.washingtonpost.com/health/2026/05/20/white-house-resisted-letting-doctor-with-ebola-return-us/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hei&szlig;t es</a>, dass die finale Entscheidung in Washington gef&auml;llt worden sei:</p>
<p><em>"Das Wei&szlig;e Haus wehrte sich gegen die R&uuml;ckkehr eines amerikanischen Arztes in die Vereinigten Staaten, der sich w&auml;hrend seiner Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo mit Ebola infiziert hatte. Dies berichten f&uuml;nf mit den Ma&szlig;nahmen zur Ebola-Bek&auml;mpfung vertraute Personen."</em>&nbsp;</p>
<p>BMG-Ministerin Nina Warken (CDU) erkl&auml;rte dazu gegen&uuml;ber der <em>Deutschen Presse-Agentur</em> am Mittwochmorgen: "F&uuml;r die Bundesregierung ist es selbstverst&auml;ndlich, dass wir unseren Partnern helfen." US-Pr&auml;sident Donald Trump ordnete dabei im vergangenen Jahr den Austritt aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) an (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/nordamerika/268230-us-austritt-aus-who-260-millionen-us-dollar-schulden-in-chaotischer-scheidung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).&nbsp;In der Hauptstadt befindet sich demgegen&uuml;ber seit dem Jahr 2021 das sogenannte "WHO-Zentrum f&uuml;r Pandemie- und Epidemieaufkl&auml;rung", welches im Vorjahr ein "gemeinsames Forschungsprogramm im Bereich Public Health Intelligence" mit der&nbsp;Charit&eacute;&nbsp;<a href="https://pandemichub.who.int/news-room/news/11-06-2025-who-hub-in-berlin-und-die-charit%C3%A9-universit%C3%A4tsmedizin-starten-ein-gemeinsames-forschungsprogramm-im-bereich-public-health-intelligence" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angek&uuml;ndigt hatte</a>.</p>
<p>Zum Gesundheitszustand des US-Amerikaners ist bislang nur wenig bekannt. Die Familie des Patienten sei negativ getestet worden und ohne auff&auml;llige Symptomatik.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://freedert.online/afrika/280337-ebola-ausbruch-im-kongo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ebola-</a><a href="https://freedert.online/afrika/280337-ebola-ausbruch-im-kongo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbruch im Kongo </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Liveticker Ukraine-Krieg: &quot;Gefängnis oder Vertrag&quot; – Ukrainische Frauen unter Rekrutierungsdruck</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0eb6b648fbef2e2e1422b2.jpg" /> Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0eb6b648fbef2e2e1422b2.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Thu, 21 May 2026 09:39:07 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Görlitz: Vermisste Frau in eingestürztem Haus tot geborgen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280771-goerlitz-vermisste-frau-wird-in/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0ea20cb480cc7e0b5f62ca.png" /> Seit Montagabend laufen andauernde Bergungsarbeiten nach einem Hauseinsturz im sächsischen Görlitz. Am Mittwochabend wurde nun eine tote Frau aus den Trümmern geborgen. Zwei weitere Menschen werden jedoch weiterhin vermisst.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag dieser Woche war im s&auml;chsischen G&ouml;rlitz ein Mehrfamilienhaus eingest&uuml;rzt. An der Unfallstelle wurde seitdem nach drei Menschen gesucht, wobei sich zwei zun&auml;chst Vermisste lebend bei den Einsatzkr&auml;ften meldeten. Von zwei Frauen und einem Mann fehlte jedoch weiterhin jedes Lebenszeichen.&nbsp;Nun wurde eine junge Rum&auml;nin, die Lebensgef&auml;hrtin eines der &Uuml;berlebenden, bei der Suche in den Tr&uuml;mmern tot aufgefunden.</p>

<p>Nach dem kompletten Einsturz des Gr&uuml;nderzeithauses in der James-von-Moltke-Stra&szlig;e wurde nach zwei Tagen kontinuierlicher Suche die Leiche einer Frau entdeckt. Es handle sich laut einer Polizeisprecherin um eine vermisste 25 Jahre alte rum&auml;nische Touristin, die sich in einer angemieteten Ferienwohnung aufgehalten habe.&nbsp;Demnach fand ein Sp&uuml;rhund die Versch&uuml;ttete am Mittwoch gegen 22:30 Uhr in den Tr&uuml;mmern. Die <em>Lausitzer Rundschau</em>&nbsp;<a href="https://www.lr-online.de/lausitz/weisswasser/haus-in-goerlitz-eingestuerzt-feuerwehr-und-thw-im-einsatz-was-bisher-bekannt-ist-79078071.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>&nbsp;zu den Sucharbeiten:</p>
<p><em>"Die&nbsp;Leiterin der Berufsfeuerwehr G&ouml;rlitz erkl&auml;rte am Mittwochabend: Es seien Hohlr&auml;ume freigelegt worden, diese w&uuml;rden gerade von Kameraden des THW per Ortung untersucht ‒ mit Sonden. 'Es wird geschaut: Sind irgendwo Klopfger&auml;usche? Kann man jemanden rufen h&ouml;ren, h&ouml;rt man vielleicht Atemger&auml;usche? Dazu brauchen wir absolute Stille an der Einsatzstelle.'"</em></p>
<p>Insgesamt wurden seit dem Ereignis drei Personen in den Tr&uuml;mmern vermutet. Nach dem ersten Leichenfund wurde die Suche nach den beiden weiteren Vermissten in der Nacht zu Donnerstag fortgesetzt. Erneut sollen dabei Sp&uuml;rhunde helfen, die Vermissten zu finden. Laut Polizeiangaben h&auml;tten die Tiere "schon an mehreren Stellen angeschlagen", wie eine Sprecherin berichtete.</p>
<p data-start="2032" data-end="2376">Wie bereits zu Beginn vermutet, war wohl ein Gasleck im Haus f&uuml;r das tragische Ereignis verantwortlich. In der Nacht zum Mittwoch gelang es den Stadtwerken laut lokalen Medien, den Gasaustritt zu stoppen. Die Seitenwand eines Nachbarhauses musste zuvor nach dem Einsturz abgest&uuml;tzt werden, wie eine Polizeisprecherin am Mittwochmorgen erkl&auml;rte.</p>
<p>Die Einsatzkr&auml;fte gehen laut Medienberichten davon aus, dass "Versch&uuml;ttete bis zu 72 Stunden unter solchen Tr&uuml;mmern &uuml;berleben k&ouml;nnten". Prognosen dazu, wie wahrscheinlich es sei, die beiden weiteren Vermissten zeitnah zu finden, seien jedoch nicht m&ouml;glich, erkl&auml;rte eine Sprecherin der Polizei.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280582-haus-in-goerlitz-eingestuerzt-suche/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Toter bei Chemieunfall in N&uuml;rnberger Fabrik </a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Überforderte Politik in Österreich: Steigende Preise und sinkende Planbarkeit</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/oesterreich/280681-ueberforderte-politik-in-oesterreich-steigende/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d809348fbef4ea0668303.jpg" /> Österreich steht vor einer neuen Inflationswelle. Nationalbank-Gouverneur Martin Kocher warnt: Sollte die Blockade der Straße von Hormus andauern, drohen deutlich höhere Preise für Öl, Dünger und Lebensmittel. Die Dreierkoalition wirkt überfordert – statt echter Reformen setzt sie auf widersprüchliche Maßnahmen wie die Mehrwertsteuersenkung bei Lebensmitteln und die neue Paketabgabe.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="1704" data-end="2572" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Notenbanker Martin Kocher warnt vor einem erneuten Anstieg der Preise, sollte der Konflikt im Nahen Osten nicht bald an Intensit&auml;t verlieren. Die Stra&szlig;e von Hormus bleibt dabei ein zentraler Engpass der globalen Energieversorgung. Steigende &Ouml;l- und Rohstoffpreise w&uuml;rden sich zeitverz&ouml;gert in den Konsumentenpreisen niederschlagen und die Inflation erneut anheizen.</p>
<p data-start="1704" data-end="2572" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Gleichzeitig setzt sich der weltweite Zinsanstieg fort, von Japan &uuml;ber Gro&szlig;britannien bis in die USA, was die Refinanzierungsbedingungen f&uuml;r hoch verschuldete Staaten verschlechtert, &Ouml;sterreich eingeschlossen. Innenpolitisch trifft dies auf eine Regierung, die wirtschaftspolitisch zwischen Zielkonflikten und unvollst&auml;ndigen Reformans&auml;tzen agiert und strukturelle Fragen, etwa zur Energieabh&auml;ngigkeit, nur begrenzt aufl&ouml;st. In der Summe ergibt sich ein wenig erfreuliches Bild f&uuml;r das Jahr 2026.</p>
<p>Die Zahlen klingen auf den ersten Blick noch harmlos. Die Inflation liegt derzeit bei rund 3,3 Prozent. Nach dem Schock der Corona-Lockdowns und der Ukraine-Krise, als die Werte auf &uuml;ber sieben Prozent kletterten, wirkt das fast wie eine Beruhigung. Doch der Trend zeigt wieder nach oben.</p>
<p>Die &Ouml;sterreichische Nationalbank hat ihre Prognose f&uuml;r das Gesamtjahr 2026 auf 2,7 Prozent angehoben &ndash; mit klaren Aufw&auml;rtsrisiken. Bis Mai k&ouml;nnte die Teuerung sogar &uuml;ber drei Prozent liegen, bevor sie vielleicht wieder etwas nachgibt. Viel h&auml;ngt davon ab, wie lange die Unruhe am Persischen Golf andauert.</p>
<p>Die Stra&szlig;e von Hormus ist der kritische Punkt. Durch diese schmale Meerenge flie&szlig;t normalerweise ein F&uuml;nftel des weltweiten &Ouml;ls und ein gro&szlig;er Teil des Fl&uuml;ssigerdgases. Seit dem Ausbruch des Konflikts im Februar 2026 ist der Verkehr massiv gest&ouml;rt. Tanker drehen um, Versicherungen werden teurer, Lieferketten stocken. &Ouml;lpreise haben die 100-Dollar-Marke &uuml;berschritten und pendeln dort. D&uuml;ngemittel und Chemikalien, die ebenfalls &uuml;ber diese Route kommen, verteuern sich. F&uuml;r &Ouml;sterreich, das fast alles importieren muss, bedeutet das direkte Belastung bei Lebensmitteln, Heizung und Treibstoff.</p>
<p data-start="0" data-end="456" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Kocher sagt es deutlich: Sollte die Blockade l&auml;nger anhalten, k&ouml;nnte sogar die Europ&auml;ische Zentralbank gezwungen sein, die Zinsen wieder anzuheben. F&uuml;r viele Haushalte w&auml;re das ein harter Schlag. Variable Kredite w&uuml;rden teurer, die Wirtschaft w&uuml;rde abgebremst und die ohnehin zaghafte Erholung k&auml;me ins Stocken. Die OeNB rechnet aktuell mit einem mageren Wachstum von nur 0,5 Prozent f&uuml;r das Jahr 2026, weit entfernt von den optimistischeren Zahlen aus dem Vorjahr.</p>

<p>W&auml;hrend hierzulande die Energiepreise dr&uuml;cken, passiert am anderen Ende der Welt etwas, das viele untersch&auml;tzen. In Japan klettern die Renditen der Staatsanleihen. Die zehnj&auml;hrige JGB-Rendite steht bei knapp 2,8 Prozent &ndash; dem h&ouml;chsten Wert seit Jahrzehnten. F&uuml;r ein Land, das jahrelang mit Nullzinsen und massiven Anleihek&auml;ufen gelebt hat, ist das ein Erdbeben.</p>
<p>Jahrzehntelang haben internationale Investoren billig Yen geliehen und das Geld in amerikanische Tech-Aktien, Immobilien oder Kryptow&auml;hrungen gesteckt. Dieses Carry-Trade-Gesch&auml;ft war eine der treibenden Kr&auml;fte hinter den hohen Bewertungen an den M&auml;rkten. Nun wird es unattraktiv. Japanische Pensionsfonds und Banken holen Geld zur&uuml;ck, der Yen gewinnt an St&auml;rke, und riskantere Anlagen kommen unter Druck. Hedgefonds sichern sich ab, der Fear-Index VIX steigt langsam. "Sell in May" klingt in diesem Jahr pl&ouml;tzlich wieder wie ein vern&uuml;nftiger Rat.</p>
<p>Auch in Gro&szlig;britannien steigen die Renditen der Gilts &uuml;ber f&uuml;nf Prozent. &Uuml;berall gleichzeitig werden Finanzierungskosten teurer. Das trifft besonders Unternehmen, die lange von g&uuml;nstigem Geld gelebt haben: Tech-Giganten mit hohen Bewertungen, Private-Equity-Fonds, hoch verschuldete Firmen. Die sieben gro&szlig;en US-Tech-Werte tragen fast das gesamte Marktwachstum der letzten Jahre. Wenn die Stimmung kippt, kann das schnell gehen.</p>
<p data-start="0" data-end="331">Trump tr&auml;gt mit seinen Z&ouml;llen, den Kriegsszenarien rund um Iran und Kuba sowie mit gerichtlichen Entscheidungen zus&auml;tzlich zur Nervosit&auml;t an den M&auml;rkten bei. Unternehmen verlieren zunehmend die Orientierung. Importentscheidungen werden verschoben, Abwarten ersetzt Planung. Margen geraten unter Druck, Planungssicherheit schwindet.&nbsp;Auch bei Halbleiteraktien zeigen sich erste Gewinnmitnahmen. Die M&auml;rkte folgen weiterhin dem Takt von Nvidia, aber drau&szlig;en brennt es im Bond-Markt.</p>

<p data-start="0" data-end="352" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Zeitpunkt f&uuml;r Experimente ist falsch, doch genau jetzt versucht die &ouml;sterreichische Regierung, die Dreierkoalition aus &Ouml;VP, SP&Ouml; und NEOS, das Budget auf Vordermann zu bringen. Ziel ist es, das Defizit bis zum Jahr 2028 unter die EU-Grenze von drei Prozent zu dr&uuml;cken. Auf dem Papier klingt das vern&uuml;nftig, in der Praxis wirkt der Weg dorthin jedoch holprig.</p>
<p data-start="0" data-end="314" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Koalition hatte versprochen, die Sanierung zu zwei Dritteln &uuml;ber Einsparungen und nur zu einem Drittel &uuml;ber neue Einnahmen zu stemmen. Die Realit&auml;t sieht anders aus. Experten von Agenda Austria rechnen vor, dass es eher umgekehrt l&auml;uft. Neue Abgaben und h&ouml;here Steuern dominieren, echte K&uuml;rzungen bei Ausgaben bleiben &uuml;berschaubar. Die Paketabgabe von rund zwei Euro pro Paket ab Herbst 2026 ist ein Beispiel. Sie soll Einnahmen bringen, treibt aber gleichzeitig Preise nach oben &ndash; genau in einer Phase, in der die Nationalbank vor Teuerung warnt.</p>
    
    
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<p>Auf der anderen Seite steht die Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel von zehn auf 4,9 Prozent ab Juli. Das soll die Leute entlasten und die Inflation d&auml;mpfen. Netto bleibt jedoch wenig &uuml;brig, weil andere Belastungen gegensteuern. Viele Beobachter sprechen von einer klassischen Politik der kleinen Schritte: Hier ein Zuckerl, dort eine neue Abgabe. Das wirkt nicht wie ein durchdachter Plan, sondern wie hektisches Jonglieren.</p>
<p>Strukturreformen bleiben aus. Das Pensionssystem, die Verwaltung, F&ouml;rderungen &ndash; &uuml;berall g&auml;be es Potenzial f&uuml;r echte Einsparungen. Stattdessen h&auml;lt man sich an kurzfristige Ma&szlig;nahmen. Die kalte Progression wird nicht voll ausgeglichen, sodass der Staat Mehreinnahmen einbeh&auml;lt. F&uuml;r die mittlere Schicht und Unternehmen f&uuml;hlt sich das wie schleichende Belastung an. WIFO und andere Institute kritisieren, das Budget wirke nicht ambitioniert genug und setze zu wenige Wachstumsimpulse.</p>
<p data-start="0" data-end="448" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Kocher brachte es in der Sendung&nbsp;ZiB2 auf den Punkt: Es ist leichter, das Dach zu reparieren, wenn die Sonne scheint. In den Jahren davor, als die Konjunktur noch besser lief, h&auml;tten Puffer aufgebaut werden k&ouml;nnen. Nun kommen externe Schocks, die Stra&szlig;e von Hormus, globale Zinsanstiege und allgemeine Unsicherheit, und die Spielr&auml;ume sind eng. Die Regierung kann nur punktuell abfedern. Das EU-Defizitverfahren l&auml;uft bereits, der Druck aus Br&uuml;ssel w&auml;chst.</p>

<p data-start="0" data-end="448" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Viele &Ouml;sterreicher sp&uuml;ren die Ver&auml;nderung schon jetzt. Treibstoffpreise ziehen an, Heiz&ouml;l wird teurer, Lebensmittel kosten mehr, besonders bei importierten Produkten. Wer einen variablen Kredit hat, schaut besorgt auf die n&auml;chste Zinsanpassung. Junge Familien, die in den letzten Jahren gekauft haben, k&ouml;nnten Probleme bekommen, wenn die EZB tats&auml;chlich die Zinsen anheben muss.</p>
<p>Der Arbeitsmarkt h&auml;lt sich noch. Die Arbeitslosenquote liegt bei etwa 7,5 Prozent und soll stabil bleiben. Doch bei schw&auml;cherem Wachstum k&ouml;nnte sich das &auml;ndern. Klein- und Mittelbetriebe klagen &uuml;ber h&ouml;here Energiekosten und unsichere Aussichten. Der Tourismus, ein wichtiger Pfeiler, leidet unter teureren Fl&uuml;gen und allgemeiner Zur&uuml;ckhaltung der Konsumenten.</p>
<p>Die aktuelle Koalition hat es nicht leicht. Drei Parteien mit unterschiedlichen Schwerpunkten m&uuml;ssen Kompromisse finden. Das f&uuml;hrt zu Verz&ouml;gerungen und halb garen L&ouml;sungen. Interne Reibereien kommen immer wieder ans Licht. Die Budgetverhandlungen laufen unter schlechter Stimmung, die Zeit dr&auml;ngt.</p>
<p data-start="0" data-end="418" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Regierung wird vorgeworfen, zu sehr auf kurzfristige Popularit&auml;t zu schielen statt auf langfristige Stabilit&auml;t. Statt tief in die Strukturen einzugreifen, etwa durch mehr Wettbewerb, weniger B&uuml;rokratie und effizientere Sozialsysteme, setzt sie auf Abgaben und punktuelle Entlastungen. Das mag in ruhigen Zeiten funktionieren.</p>
<p>Die Opposition nutzt das nat&uuml;rlich aus. Die FP&Ouml; liegt in Umfragen gut und kritisiert "Staatsgl&auml;ubigkeit" und fehlenden Reformwillen. Gr&uuml;ne und andere mahnen mehr Klimaschutz an, der aber wiederum Kosten verursacht. Die Mitte der Gesellschaft &ndash; Arbeitnehmer, kleine Unternehmer, Familien &ndash; f&uuml;hlt sich oft zwischen allen St&uuml;hlen.</p>

<p>Die n&auml;chsten Wochen und Monate werden entscheidend. Die EZB tagt am 11. Juni. Sollten die Inflationsdaten weiter steigen, k&ouml;nnte eine Zinserh&ouml;hung im Raum stehen. Die OeNB wird ihre Prognosen anpassen. Die Budgetgespr&auml;che f&uuml;r&nbsp;den Zeitraum 2027/28 laufen auf Hochtouren.</p>
<p>Diplomatische Fortschritte im Nahen Osten k&ouml;nnten Entspannung bringen. Sollte die Stra&szlig;e von Hormus wieder frei werden, w&uuml;rden die &Ouml;lpreise sinken und die Stimmung sich aufhellen. Doch niemand rechnet mit schnellen L&ouml;sungen. Die Unsicherheit bleibt hoch &ndash; Kocher spricht von einer der h&ouml;chsten Prognoseunsicherheiten der letzten Jahre.</p>
<p>F&uuml;r &Ouml;sterreich hei&szlig;t das: Mehr Vorsicht ist angebracht. Haushalte sollten Ausgaben pr&uuml;fen, Fixzinsen sichern, wo m&ouml;glich, und nicht alles auf eine Karte setzen. Unternehmen brauchen Planbarkeit, die die Politik derzeit nur begrenzt liefern kann.</p>
<p>&Ouml;sterreich steht vor keinem leichten Sommer. Die Warnungen der Nationalbank sind ernst zu nehmen. Ob die Regierung die notwendige Professionalit&auml;t und den Mut zu echten Entscheidungen aufbringt, wird sich zeigen. Die Menschen sp&uuml;ren bereits, dass die Zeiten wieder rauer werden. Es braucht klare Linien statt St&uuml;ckwerk &ndash; sonst wird die n&auml;chste Teuerungswelle nicht nur eine Warnung bleiben, sondern harte Realit&auml;t.</p>
<p data-start="583" data-end="790">Erwartungen an die M&auml;rkte zeigen zunehmend, dass sowohl EZB als auch Fed die Zinsen bis Jahresende eher stabil halten oder in einem risikobasierten Szenario sogar erneut anheben k&ouml;nnten, statt sie zu senken.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/oesterreich/279001-oesterreich-weist-wegen-abhoer-verdachts/">&Ouml;sterreich weist wegen Abh&ouml;rverdachts drei russische Diplomaten aus</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Das FIFA-Imperium der Doppelmoral: Warum die WM 2026 bereits jetzt eine Katastrophe ist</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280636-fifa-imperium-doppelmoral-warum-wm/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0cb38048fbef759e401e74.jpg" /> Nach der Eskalation der Ukraine-Krise 2022 wurde Russland von den Fußballturnieren der FIFA und UEFA ausgeschlossen – aus Gründen der "Sicherheit". Warum also hält die FIFA mit der diesjährigen WM an einem Turnier fest, das von Ländern ausgerichtet wird, die direkt in einen Krieg verwickelt sind?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Alan Moore</em></p>
<p>Im Jahr 2018, am Tag der Vergabe der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 an die USA, Kanada und Mexiko, schwor ich mir, unter keinen Umst&auml;nden in irgendeiner Funktion &ndash; weder als Kommentator noch als Moderator, Journalist oder Pr&auml;sentator &ndash; an der WM mitzuwirken.</p>
<p>Der Grund war einfach: f&uuml;nf Jahre andauernde juristische Auseinandersetzungen gegen den Weltfu&szlig;ballverband FIFA und die Einsch&uuml;chterung von Delegierten, gegen den Wunschkandidaten Marokko zu stimmen. Ich hielt mein Versprechen, das ich live im Fernsehen bei <em>Capital Sports</em> gegeben hatte, indem ich im Februar dieses Jahres einen Vertrag als Spielkommentator und Moderator <a href="https://openthemagazine.com/columns/standing-by-my-word-why-i-turned-down-the-2026-fifa-world-cup" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ablehnte</a>. Nur wenige Wochen nach meiner Absage entfesselten die USA und Israel einen unprovozierten Krieg gegen Iran, den Kanada aktiv unterst&uuml;tzte. Nach der gleichen Logik, die die FIFA bereits im Fall Russlands und Wei&szlig;russlands anwandte, muss die diesj&auml;hrige Weltmeisterschaft verschoben werden.</p>

<p><strong>Nicht alle sind gleich</strong></p>
<p>Nachdem ich im Jahr 2022 an der Aussetzung russischer Fu&szlig;ballvereine und -mannschaften von internationalen Wettbewerben infolge der Eskalation des Ukraine-Konflikts beteiligt war, bereitete es mir alles andere als Freude, die Nachricht zu &uuml;berbringen, dass die UEFA den "Abzug gedr&uuml;ckt" und deren Ausschluss beschlossen hatte. Zu diesem Zeitpunkt sendete <em>Capital Sports</em> live mit dem damaligen Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer der Allrussischen Fu&szlig;ballergewerkschaft. Die zwischen dem Russischen Fu&szlig;ballverband (RFU), der UEFA und der FIFA ausgehandelte Vereinbarung verschaffte uns allen ein Gef&uuml;hl der Erleichterung.</p>
<p>Sie war vern&uuml;nftig, pragmatisch und basierte auf der Sicherheit von Spielern, Offiziellen und Fans. Dass russische Truppen in ein Nachbarland einmarschiert waren, war f&uuml;r die Fu&szlig;ballfunktion&auml;re zweitrangig. W&auml;re ein Krieg jemals eine wirkliche Sorge gewesen, st&uuml;nden die Nationen der "Koalition der Willigen" (Teil 1), die vor 23 Jahren im M&auml;rz an der illegalen und faktischen Invasion des Irak beteiligt waren, nun v&ouml;llig au&szlig;en vor. Italien und Spanien h&auml;tten 2006 und 2010 nicht die Weltmeisterschaften gewonnen, und die USA h&auml;tten die Austragungsrechte f&uuml;r 2026 nicht erhalten. Dennoch sind die drei genannten Nationen sowie 48 weitere, darunter Gro&szlig;britannien, Lettland, Litauen, Kuwait und Afghanistan, weiterhin in der Fu&szlig;ballwelt willkommen.</p>
<blockquote>
<p>Doch wir schreiben nicht mehr das Jahr 2003, und die Idee, ein Mega-Event in zwei L&auml;ndern zu veranstalten, die bis zu den Knien im Blut stehen, ist nicht nur moralisch verwerflich und menschlich entsetzlich, sondern auch offenkundig gef&auml;hrlich.</p>
</blockquote>
<p>Der preisgekr&ouml;nte Sportjournalist Andrew Flint sagte im Dezember&nbsp;<a href="https://youtu.be/Rlhh5BBaYk4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gegen&uuml;ber</a>&nbsp;<em>Capital Sports</em>:</p>
<p><em>"Es ist eine Tatsache, dass Fu&szlig;ballstadien zu offen f&uuml;r Angriffe sind, die Sicherheit von Spielern und Fans kann nicht gew&auml;hrleistet werden."</em></p>
<p>Der Hauptgrund f&uuml;r den Ausschluss Russlands vom Weltfu&szlig;ball war die Sicherheit, und die zahlreichen gezielten ukrainischen Angriffe auf zivile Infrastruktur seit 2022 haben die Entscheidung von RFU, UEFA und FIFA best&auml;tigt. Dennoch hat die FIFA nicht einmal eine Verschiebung der Weltmeisterschaft oder eine Verlegung des Austragungsortes USA und Kanada in Erw&auml;gung gezogen, sondern setzt die Qualifikationsspiele in Europa fort. Der Grund daf&uuml;r ist klar: Die USA haben das Sagen im Weltfu&szlig;ball.</p>
<p><strong>Der "Washington-Kandidat" f&uuml;hrt die FIFA</strong></p>

<p>Im November 2010 geschahen zwei gute Dinge f&uuml;r den Fu&szlig;ball: Russland und Katar erhielten die Austragungsrechte f&uuml;r die Weltmeisterschaften 2018 beziehungsweise 2022. Damals warnte ich live im irischen Staatssender <em>RTE Radio 1</em>, dass dies schlechte Folgen f&uuml;r die FIFA und Russland haben w&uuml;rde. Schlimm genug, dass England den Zuschlag f&uuml;r die WM 2018 verlor, aber Washington war au&szlig;er sich vor Wut &uuml;ber die Niederlage gegen Katar. Die beiden Heuchler &ndash; die USA und England &ndash; konnten nicht akzeptieren, dass der beliebteste Sport der Welt nicht in ihrer Hand lag. Moskau geriet sofort ins Visier der angels&auml;chsischen Welt und ihrer europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten.</p>
<p>St&auml;ndige Angriffe auf Russland &ndash; von Dopingskandalen &uuml;ber Bestrebungen zum Regimewechsel bis zu allem, was dazwischen liegt &ndash; hielten bis zum Anpfiff der Weltmeisterschaft 2018 im Luschniki-Stadion an. Katars "Bestrafung" setzte sich w&auml;hrend des gesamten, gut besuchten Turniers fort. Doch 2018 war der Weltfu&szlig;ballverband geschw&auml;cht. Nach einem vernichtenden Schlag von Donald Trumps erstem Vorg&auml;nger, Barack Obama, hatten die USA die FIFA unter ihre Kontrolle gebracht.</p>
<p>F&uuml;r uns, die wir im Sportbereich arbeiten und dar&uuml;ber berichten, war klar, dass Obama mit juristischen Mitteln die FIFA unter Druck setzte. Neben der Verhaftung und Inhaftierung dutzender FIFA-Funktion&auml;re durch das FBI wurden auch der Pr&auml;sident, der Schweizer Sepp Blatter, und der UEFA-Chef Michel Platini abgesetzt. Der Franzose Platini, einer der gr&ouml;&szlig;ten Fu&szlig;baller aller Zeiten, galt allgemein als Blatters designierter Nachfolger f&uuml;r den FIFA-Vorsitz.</p>
<blockquote>
<p>Ende 2015 hatte Obama alle, die sich den USA widersetzten, regelrecht aus dem Amt gedr&auml;ngt, und im Februar 2016 &uuml;bernahm UEFA-Generalsekret&auml;r Gianni Infantino, der in der Schweiz geborene Sohn italienischer Einwanderer, das Amt und setzte umgehend eine Reihe von Reformen durch, die ihm aus Washington vorgegeben worden waren.</p>
</blockquote>
<p>Infantino hatte zuvor bedingungslos mit Platini zusammengearbeitet, war aber nun bereit, mit dem neuen Machthaber zu kooperieren.</p>
<p>Am Vorabend der Weltmeisterschaft 2018 trafen sich Delegierte der Nationalverb&auml;nde in Moskau, um &uuml;ber die Vergabe der Austragungsrechte f&uuml;r das Turnier 2026 abzustimmen. Die Bewerbung der USA, Mexikos und Kanadas gewann, obwohl die &uuml;berwiegende Mehrheit der Delegierten dagegen war. Fast alle w&uuml;nschten sich Marokko als Gewinner, und die Emp&ouml;rung war so gro&szlig;, dass Spanien sich der Stimme enthielt. Der spanische Delegierte sagte mir: "Das ist doch ein Schwindel. Washington hat seinen Mann bekommen, und der hat ihnen das eingebrockt. Das ist nicht der Manchurian Candidate, das ist der Washington Candidate." (Als "Manchurian Candidate" werden Personen bezeichnet, die als gehirngewaschene Marionette einer ausl&auml;ndischen Macht oder eines Feindes fungieren, Anm. d. Red.)</p>
<p>Wer ist also dieser Mann, der im Auftrag der USA die F&auml;den im Weltfu&szlig;ball zieht?</p>
<p><strong>"Pokal der Schande"</strong></p>

<p>"Wir haben ihn zum Pokal der Schande gemacht", klagte ein Anrufer im vergangenen Dezember beim britischen Radiosender <em>Talksport</em>. Anlass war die Aufhebung der Visasperren gegen drei der sieben iranischen Delegierten f&uuml;r die WM-Auslosung durch die Trump-Regierung. Iran hatte mit einem Boykott der hochkar&auml;tigen Veranstaltung gedroht, um dem Unsinn endlich Einhalt zu gebieten. Trump sei ein "gro&szlig;er, gl&auml;nzender Pokal" versprochen worden, meinte ein anderer Anrufer. F&uuml;r seine Gro&szlig;z&uuml;gigkeit erhielt der US-Pr&auml;sident <a href="https://de-rtnews.com/nordamerika/264149-trump-erhaelt-neuen-fifa-friedenspreis/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">den ersten FIFA-Friedenspreis</a>, als Ausgleich daf&uuml;r, dass er den Friedensnobelpreis nicht gewonnen hatte. Fu&szlig;ballfans weltweit st&ouml;hnten auf, aber Infantino "musste seinem Chef huldigen", so der ehemalige Fu&szlig;ballklubbesitzer Simon Jordan.</p>
<p>Im vergangenen Mai erschien Infantino zwei Stunden zu sp&auml;t zum 75. FIFA-Kongress in Asunci&oacute;n, Paraguay, nachdem er die Tage zuvor in Trumps Gefolge w&auml;hrend dessen Reise nach Saudi-Arabien und Katar verbracht hatte. Bemerkenswert ist, dass Infantino eine Wohnung in Katar besitzt und zwei seiner Kinder dort zur Schule gehen. Die UEFA-Delegierten verlie&szlig;en in einer vorab inszenierten, theatralischen Geste den Saal.</p>
<blockquote>
<p>Erscheint man zwei Stunden zu sp&auml;t zu einem Treffen, zieht man den Zorn Europas auf sich; ermordet man &uuml;ber 150 Kinder in einer iranischen Schule, herrscht Schweigen.</p>
</blockquote>
<p>Zerst&ouml;rt man ein Land und t&ouml;tet Zehntausende, <a href="https://www.hrw.org/news/2016/09/25/israel/palestine-fifa-sponsoring-games-seized-land" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schickt die FIFA</a> Geld f&uuml;r den Bau von Anlagen auf gestohlenem Land, und die UEFA l&auml;sst die eigenen Vereine und Mannschaften an Wettbewerben teilnehmen.</p>

<p>Infantino wusste, dass es sich um Theater handelte, nichts weiter, denn die UEFA-Delegierten schweigen wie bisher, w&auml;hrend B&uuml;rger von Algerien, der Elfenbeink&uuml;ste, Senegal, Tunesien und Kap Verde sowie Irans mit Visadiskriminierung <a href="https://www.theguardian.com/football/2026/mar/25/fans-and-players-from-five-african-world-cup-countries-face-15000-bond-to-enter-us" target="_blank" rel="noopener noreferrer">konfrontiert sind</a>. Alle sechs L&auml;nder haben sich f&uuml;r das Turnier in diesem Sommer qualifiziert, doch einigen ihrer Spieler und Mitarbeiter k&ouml;nnte die Einreise in die USA verweigert werden. Und erst letzten Monat <a href="https://www.cbc.ca/news/canada/british-columbia/fifa-iran-canada-vancouver-denial-entry-9.7181998" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verweigerte Kanada</a> dem Pr&auml;sidenten des iranischen Fu&szlig;ballverbands die Einreise zum FIFA-Kongress in Vancouver. Derselbe Kongress, auf dem Infantino <a href="https://www.theguardian.com/football/2026/apr/30/israel-fa-delegate-snubbed-by-palestinian-counterpart-at-fifa-congress" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vergeblich versucht</a> hatte, den Pr&auml;sidenten des israelischen Fu&szlig;ballverbands und seinen pal&auml;stinensischen Amtskollegen zum H&auml;ndesch&uuml;tteln zu bewegen.</p>
<p>Und doch sagte mir ein FIFA-Insider, Infantino sei ein Mann, der "mit sich selbst im Krieg liegt". Infantino hat privat f&uuml;r Hilfsorganisationen f&uuml;r Fl&uuml;chtlinge in Libanon, im Gazastreifen, in Jordanien und in mindestens zwei weiteren L&auml;ndern der Region gespendet. Er habe "wohlhabende Katarer dazu gebracht, humanit&auml;re Hilfe ins Westjordanland zu schicken. Ich habe keine Zeit f&uuml;r den Mann, aber das muss man ihm lassen", sagte mir die Person unter der Bedingung der Anonymit&auml;t. Sie erinnerte mich daran, dass nicht nur Infantinos Frau Libanesin ist, sondern auch er selbst, da er in diesem Jahr die Staatsb&uuml;rgerschaft erhalten hat. Warum also d&uuml;rfen die USA und Kanada immer noch die Weltmeisterschaft ausrichten und warum nimmt Israel noch an UEFA-Wettbewerben teil?</p>
<p><strong>Spiel mit dem Feuer</strong></p>
<p>Obwohl sich einige UEFA-Mitgliedsnationen gegen die Teilnahme israelischer Mannschaften und Vereine an europ&auml;ischen Wettbewerben ausgesprochen haben, hat sich keine einzige geweigert, gegen sie anzutreten. Kriminelle Hooligans von Maccabi Tel Aviv wurden aus vielen europ&auml;ischen Stadien und St&auml;dten verbannt. Doch selbst Vernunft und &ouml;ffentliche Sicherheit schienen in diesem Jahr auf der Strecke zu bleiben, als britische Politiker Antisemitismus riefen, weil die &ouml;rtliche Polizei in Birmingham die Wahrscheinlichkeit von Ausschreitungen bei einem Spiel im Jahr 2025 <a href="https://www.rt.com/news/632907-uk-gov-israeli-ban-report/">verringern wollte</a>.</p>
<p>Als Irland f&uuml;r die UEFA Nations League, die im Herbst stattfinden soll, gegen Israel gelost wurde, lieferten die Regierung und der irische Fu&szlig;ballverband (FAI) fadenscheinige Ausreden, die nicht stichhaltig waren. "Sport sollte &uuml;ber der Politik stehen", sagte der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des FAI, jener Organisation, die drei Jahre zuvor russischen Kindern die Teilnahme an europ&auml;ischen Wettbewerben verweigert hatte. Eine Weigerung, <a href="https://www.rte.ie/sport/soccer/2023/0928/1407890-fai-re-affirm-russia-policy-over-potential-u-17-games/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">die laut</a> UEFA-Pr&auml;sident eine "direkte Diskriminierung" russischer Kinder darstellte. Nachdem der irische Fu&szlig;ballverband die offizielle Regierungslinie zu Israel &uuml;bernommen hatte, wurde er von der Regierung entsprechend belohnt: Dublin <a href="https://www.independent.ie/sport/soccer/government-agrees-to-give-fai-extra-time-to-repay-15m-debt-to-ease-financial-pressure-on-association/a973450308.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gew&auml;hrte dem</a>&nbsp;hoch verschuldeten Verein eine Fristverl&auml;ngerung zur R&uuml;ckzahlung eines Kredits in H&ouml;he von 1,5 Millionen Euro. Die Beihilfe zu Kriegsverbrechen zahlte sich f&uuml;r den irischen Fu&szlig;ball aus.</p>

<p>Wenn die weltweite Emp&ouml;rung &uuml;ber die anhaltende Zerst&ouml;rung des Gazastreifens, die Invasion in Libanon und die Angriffe auf Iran nicht ausreichen, um die FIFA dazu zu bewegen, die Austragung eines Gro&szlig;ereignisses in den USA in diesem Sommer zu &uuml;berdenken, dann wird nichts anderes dies bewirken. Noch nie in der Geschichte gab es eine so skandalumwitterte und gleichzeitig v&ouml;llig unbeachtete Weltmeisterschaft.</p>
<p>W&auml;hrend Russland und Katar zu Recht aus verschiedenen Gr&uuml;nden &ndash; von Menschen- und Arbeitnehmerrechten &uuml;ber Bauverz&ouml;gerungen bis zu Korruption bei den Vergabeverfahren &ndash; unter die Lupe genommen wurden, kam die US-amerikanisch-kanadisch-mexikanische Version im Vergleich dazu g&auml;nzlich ungeschoren davon. Kein einziger etablierter Fu&szlig;balljournalist hat Fragen zur Sicherheit der Fans in den USA oder Kanada im Zusammenhang mit dem Krieg gegen Iran gestellt. Au&szlig;er Iran hat kein anderes Land angek&uuml;ndigt, das Turnier zu boykottieren. Und Iran tat dies erst, nachdem Trump gedroht hatte, er k&ouml;nne nicht f&uuml;r die Sicherheit von iranischen Spielern w&auml;hrend ihres USA-Aufenthalts garantieren.</p>
<blockquote>
<p>Der Fu&szlig;ball lebt in einer abgeschotteten, selbstverliebten und isolierten Blase. Der Sport ist auf allen Ebenen von Korruption durchsetzt, von Doping &uuml;ber Spielmanipulationen und Kindesmissbrauch bis hin zur Geldw&auml;sche &ndash; doch noch nie gab es einen besseren Zeitpunkt als jetzt f&uuml;r diejenigen, die diesen Sport wirklich lieben, um sich Geh&ouml;r zu verschaffen.</p>
</blockquote>
<p>Den USA und Kanada zu erlauben, diesen Sommer die Weltmeisterschaft auszurichten, ist der Gipfel des Fu&szlig;balls und der Gipfel des Wahnsinns. Leben werden aufs Spiel gesetzt, Verm&auml;chtnisse zerst&ouml;rt, und nur die Weigerung qualifizierter L&auml;nder, teilzunehmen, wird etwas bewirken. Und die Chance, dass das passiert? Etwa so gro&szlig; wie die, dass ich Gianni Infantino als FIFA-Chef abl&ouml;se: null.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://www.rt.com/news/640177-fifas-empire-of-double-standards/">Englischen</a>.</em></p>
<p><em><strong>Alan Moore</strong> ist ein in Irland geborener, in Vilnius lebender Sportjournalist und Moderator von "Capital Sports 3.0". Als ehemaliger Sportler verf&uuml;gt er &uuml;ber mehr als 30 Jahre Erfahrung im Profisport und im Hochschulbereich auf der ganzen Welt.&nbsp;Er hat mit verschiedenen Profifu&szlig;ballvereinen zusammengearbeitet, darunter Eintracht Frankfurt und Lokomotive Moskau.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/254098-wird-putin-zur-wm-2026-die-usa-eingeladen-trump-wirbt-mit-einem-alaska-foto-dafuer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wird Putin zur WM 2026 in die USA eingeladen? Trump wirbt mit Alaska-Foto daf&uuml;r</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Sterne, Streifen und Raketen: Was Amerikas Arsenal über die kommenden Kriege aussagt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/280499-sterne-streifen-und-raketen-was/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b1f30b480cc0aa52cb572.jpg" /> Von Minuteman-Raketensilos bis hin zu Hyperschallraketen – das Pentagon bereitet sich auf eine neue Ära der Konfrontation vor. Für die Einführung neuer Raketenprogramme wurden erhebliche Mittel bereitgestellt. Dies erklärt, warum der Pentagon-Haushalt für 2026 einen Rekordwert erreicht hat und voraussichtlich noch weiter steigen wird.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Dmitri Kornew</em></p>
<p>Die USA verf&uuml;gen &uuml;ber beeindruckende milit&auml;rische F&auml;higkeiten, die ihre Position unter den Weltm&auml;chten festigen. Dies gilt auch f&uuml;r die Raketentechnologie &ndash; die USA behaupten ihren Status als bedeutende globale Raketenmacht und konkurrierten lange mit der Sowjetunion im Raketen- und Weltraumwettlauf.</p>

<p>Die USA erkannten zun&auml;chst nicht das Potenzial, leistungsstarke Raketen f&uuml;r den Start von Raumfahrzeugen und den Transport von Atomsprengk&ouml;pfen &uuml;ber interkontinentale Distanzen zu entwickeln. Sie holten jedoch bald zur UdSSR auf und nutzten ihre Vorteile effektiv. Durch erhebliche Investitionen und die Gewinnung hochqualifizierter Ingenieure erzielten die USA Durchbr&uuml;che in mehreren Bereichen: Feststoffraketentreibstoffe, einfache, silobasierte Startsysteme, kompakte thermonukleare Sprengk&ouml;pfe und fortschrittliche Leitsysteme mit modernster Elektronik. Diese Fortschritte f&uuml;hrten schlie&szlig;lich zur Entwicklung von Mehrfachsprengk&ouml;pfen (MIRVs) und Marschflugk&ouml;rpern.</p>
<p>Die Rivalit&auml;t mit der Sowjetunion im Kalten Krieg spielte eine entscheidende Rolle in der Entwicklung der US-Raketentechnologie, insbesondere bei der Entwicklung der nuklearen Triade.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Historischer Hintergrund</strong></p>
<p>Die strategischen Nuklearstreitkr&auml;fte der USA bestanden anf&auml;nglich aus einer betr&auml;chtlichen Flotte von Langstreckenbombern, die Atombomben transportieren sollten. Obwohl die USA sich mit der Entwicklung von Raketentechnologie befassten, genoss diese damals nicht dieselbe Priorit&auml;t wie in der Sowjetunion.</p>
<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg analysierten die USA, &auml;hnlich wie die UdSSR, das Raketenbau-Erbe des Dritten Reichs. Diese Bem&uuml;hungen wurden durch die Flucht prominenter deutscher Raketenwissenschaftler wie Wernher von Braun in die USA befl&uuml;gelt. Der Grundstein f&uuml;r die US-amerikanische Raketenentwicklung wurde Ende der 1940er-Jahre mit dem Nachbau der deutschen V-2-Rakete gelegt. In der Folge begannen amerikanische Ingenieure, neue, in Deutschland entwickelte Technologien wie Treibstofftanks, neue Triebwerkstypen und Treibstoffe zu implementieren. Bis 1958 f&uuml;hrte dies zur Entwicklung von Mittelstreckenraketenprojekten wie Redstone, Thor und Jupiter. Im selben Zeitraum begannen die Arbeiten an der Atlas, Amerikas erster fl&uuml;ssigkeitsgetriebener Interkontinentalrakete (ICBM), die sich als kompakter erwies als die R-7 &ndash; die weltweit erste ICBM, die in der UdSSR von Sergei Koroljow entwickelt worden war.</p>

<p>Der rasante Fortschritt chemischer Technologien in den USA trieb die Entwicklung erheblich voran. Damals wurde ein Festtreibstoff f&uuml;r Raketen (Verbundtreibstoff) entwickelt. Dieser Durchbruch erm&ouml;glichte die Entwicklung relativ kompakter, von U-Booten aus gestarteter Raketen und f&uuml;hrte 1962 zur Stationierung der ersten feststoffgetriebenen US-Interkontinentalrakete, der Minuteman I. Die Vorteile von Festtreibstoff lagen auf der Hand: einfache Wartung, ungiftige und nicht selbstentz&uuml;ndliche Komponenten, hohe Zuverl&auml;ssigkeit und ausreichende Eigenschaften f&uuml;r den Transport von Nutzlasten. Anfang der 1960er-Jahre stationierten die USA sowohl fl&uuml;ssigkeitsgetriebene ICBMs mit schweren Megatonnen-Sprengk&ouml;pfen als auch feststoffgetriebene Minuteman-Raketen mit Sprengk&ouml;pfen mittlerer Sprengkraft. Im Laufe der Zeit blieb jedoch nur noch der Minuteman im Dienst der US-Armee.</p>
    
    
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<p>Es wurden auch Anstrengungen unternommen, &Uuml;berschall-Interkontinentalraketen wie die AGM-28 Hound Dog und luftgest&uuml;tzte ballistische Raketen f&uuml;r die US-Luftwaffe zu entwickeln. In den 1970er Jahren verlagerte sich der Fokus jedoch auf luft-gest&uuml;tzte Langstrecken-Marschflugk&ouml;rper mit Unterschallgeschwindigkeit. Interessanterweise wird spekuliert, dass die CIA diese Idee von sowjetischen Entwicklern "entliehen" habe, deren Projekt aus den sp&auml;ten 1960er Jahren im Kreml keine Unterst&uuml;tzung fand und daraufhin eingestellt wurde.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Die nukleare Triade: Strategische Systeme</strong></p>

<p>Die moderne nukleare Triade der USA umfasst ein klassisches Set von Raketensystemen: bodengest&uuml;tzte Interkontinentalraketen (ICBMs), U-Boot-gest&uuml;tzte ballistische Raketen (SLBMs) ​​und luftgest&uuml;tzte Marschflugk&ouml;rper und -bomben. Die strategischen Nuklearstreitkr&auml;fte der USA zeichnen sich durch ein minimiertes Systemportfolio aus: einen Typ von ICBM, einen Typ von SLBM und einen Typ von nuklear best&uuml;cktem Marschflugk&ouml;rper. Obwohl das Arsenal an luftgest&uuml;tzten Atombomben vielf&auml;ltiger ist, werden Anstrengungen unternommen, die Bombenvielfalt durch die Entwicklung von Sprengk&ouml;pfen mit einstellbarer Sprengkraft zu minimieren.</p>
<p>Derzeit sind rund 400 feststoffbetriebene Interkontinentalraketen vom Typ LGM-30G Minuteman III in den USA in Silos stationiert. Diese Raketen wurden Anfang der 1970er Jahre eingef&uuml;hrt und seitdem mehrfach modernisiert. Sie verf&uuml;gen &uuml;ber eine Reichweite von bis zu 13.000 Kilometern und k&ouml;nnen mit bis zu drei W78/W87-MIRV-Sprengk&ouml;pfen best&uuml;ckt werden, die jeweils eine Sprengkraft von 300&ndash;350 Kilotonnen TNT-&Auml;quivalent freisetzen. Fortschrittliche Leitsysteme gew&auml;hrleisten eine Treffgenauigkeit im Bereich von 90&ndash;200 Metern. Die Minuteman-III-Raketen werden voraussichtlich bis Anfang der 2030er Jahre einsatzbereit bleiben und dann schrittweise durch die neuen Sentinel-ICBMs vom Typ LGM-35A ersetzt.</p>
    
    
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<p>Die USA wollen 2026 mit den Tests der neuen Sentinel-Raketen beginnen, deren Stationierung im Anschluss geplant ist. Die Entwickler hatten sich zum Ziel gesetzt, eine Rakete zu entwickeln, die von denselben Silos wie die Minuteman III gestartet werden kann. Es scheint jedoch, dass neue Startanlagen von Grund auf neu gebaut werden m&uuml;ssen. Das Design der Sentinel-Rakete ist weiterhin relativ konservativ: Sie verf&uuml;gt &uuml;ber dieselben drei Stufen und &auml;hnliche Abmessungen, allerdings mit neuen Treibstoffarten, verbesserter Elektronik und neuen Sprengk&ouml;pfen. Hyperschallgleiter oder andere bedeutende Innovationen werden derzeit nicht erw&auml;hnt; der Fokus liegt auf Praktikabilit&auml;t und Kosteneffizienz. Die Finanzierung solcher Programme war in der Vergangenheit nie ein Problem.</p>

<p>&Auml;hnlich verh&auml;lt es sich mit dem amerikanischen Unterwasser-Raketenschutzsystem. Die US-Marine plant nicht, die &auml;u&szlig;erst erfolgreiche UGM-133A Trident II D5-Rakete au&szlig;er Dienst zu stellen. Die Trident II, die derzeit auf U-Booten der Ohio-Klasse (14 U-Boote mit je 20 Raketen) im Einsatz ist, wird auch auf den neuen U-Booten der Columbia-Klasse (mit je 16 Raketen) stationiert, die sich derzeit im Bau befinden. Auch britische U-Boote sind mit Trident-II-Raketen ausger&uuml;stet.</p>
<p>Diese effektive dreistufige ballistische Rakete hat eine Reichweite von 7.800 bis 12.000 Kilometern und kann bis zu acht thermonukleare MIRV-Sprengk&ouml;pfe vom Typ W76-1/2 (90 Kilotonnen) oder W88 (455 Kilotonnen) tragen. Ihre Streukreisgenauigkeit (CEP) liegt zwischen 90 und 120 Metern. Obwohl Trident-II-Raketen mit niedrigen Flugbahnen getestet wurden, um moderne Raketenabwehrsysteme zu umgehen und Angriffe mittlerer Reichweite durchzuf&uuml;hren, gibt es keine Berichte &uuml;ber die Entwicklung von Hyperschallsprengk&ouml;pfen. Es ist jedoch m&ouml;glich, dass solche Projekte geheim gehalten werden.</p>
    
    
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<p>Die US-Luftwaffe verf&uuml;gt &uuml;ber rund 60 Unterschallbomber vom Typ B-52H, 20 B-2A Spirit-Bomber mit Tarnkappentechnologie und die kompakteren Bomber der zweiten Generation, die&nbsp;B-21 Raider (wovon&nbsp;mindestens 100 St&uuml;ck produziert werden sollen). Das R&uuml;ckgrat des amerikanischen Nukleararsenals bilden die Marschflugk&ouml;rper AGM-86B ALCM, die Mitte der 1980er Jahre in Dienst gestellt wurden. Dieser Unterschallflugk&ouml;rper mit Turbojet-Antrieb hat eine Reichweite von 2.500 Kilometern und tr&auml;gt einen thermonuklearen Sprengkopf (W80) mit einer Sprengkraft von 5 bis 150 Kilotonnen.</p>

<p>Eine weitere wichtige Waffe ist die neueste Version der thermonuklearen Bombe B61. Zuk&uuml;nftig sollen die Marschflugk&ouml;rper durch neue Langstrecken-Stand-Off-Raketen (LRSO) mit ebenfalls einer Reichweite von mindestens 2.500 Kilometern ersetzt werden. Es ist wahrscheinlich, dass eine der Hyperschall-Luft-Raketen mit einem Atomsprengkopf best&uuml;ckt und in den kommenden Jahren in Dienst gestellt wird.</p>
<p>F&uuml;r die Entwicklung strategischer Nuklearstreitkr&auml;fte innerhalb der nuklearen Triade werden erhebliche Mittel bereitgestellt. Dazu geh&ouml;ren das Sentinel-Programm LGM-35A, der Bau von atomgetriebenen U-Booten mit ballistischen Raketen und die Entwicklung neuer seegest&uuml;tzter Marschflugk&ouml;rper mit Atomsprengkopf (SLCM-N) f&uuml;r die US-Marine, einschlie&szlig;lich der neuen Schlachtschiffe <a href="https://de-rtnews.com/nordamerika/265566-trump-kuendigt-bau-von-kriegsschiffen-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Trump-Klasse</a>. Dar&uuml;ber hinaus gibt es mehrere Programme zur Entwicklung luftgest&uuml;tzter Raketen.</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p><strong></strong></p>
<p><strong>Nicht-nukleare Raketensysteme</strong></p>
<p>Seit den 1990er Jahren konzentrieren sich die USA auf die Entwicklung von nicht-nuklearen Langstreckenraketensystemen. Verschiedene Marschflugk&ouml;rper wurden von der US-Luftwaffe und -Marine eingef&uuml;hrt und weltweit f&uuml;r "Polizeieins&auml;tze" eingesetzt.</p>

<p>An der Spitze dieser Systeme steht der von Raytheon entwickelte Marschflugk&ouml;rper Tomahawk BGM-109. Mit &uuml;ber 4.500 produzierten Einheiten ist er der meistproduzierte Marine-Marschflugk&ouml;rper der USA. Je nach Variante sind diese Marschflugk&ouml;rper mit verschiedenen Sprengk&ouml;pfen ausgestattet und haben Reichweiten von 1.600 bis 2.500 Kilometern. Das Lenksystem arbeitet vollautonom und nutzt modernste Navigationstechnologien sowie Satellitennavigationssysteme. Der Unterschall-Marschflugk&ouml;rper fliegt in niedrigen H&ouml;hen und erreicht Geschwindigkeiten von rund 880 Kilometern pro Stunde.</p>
<p>Diese Marschflugk&ouml;rper sind auf US-amerikanischen Schiffen und U-Booten weit verbreitet und werden auch von mehreren anderen Marinen eingesetzt. Zerst&ouml;rer der Arleigh-Burke-Klasse starten Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper von Senkrechtstartanlagen aus, w&auml;hrend U-Boote der Ohio-Klasse (SSGN) spezielle Startsysteme verwenden; alle anderen US-amerikanischen Angriffs-U-Boote k&ouml;nnen Tomahawks ebenfalls aus Torpedorohren oder Startanlagen abfeuern. Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper sind vielseitig einsetzbar und nicht nur gegen Landziele, sondern auch als Seeziele wirksam.</p>
    
    
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<p>In den 1990er- und 2000er-Jahren wurden luftgest&uuml;tzte Marschflugk&ouml;rper wie die JASSM AGM-158B und ihre Variante mit erweiterter Reichweite, die JASSM-ER, von Lockheed Martin eingef&uuml;hrt. Diese Flugk&ouml;rper verf&uuml;gen &uuml;ber Tarnkappentechnologie. Die Standardversion hat eine Reichweite von etwa 500 Kilometern, die Variante mit erweiterter Reichweite (ER) von rund 1.000 Kilometern. Dank ihrer geringen Radarsignatur k&ouml;nnen diese Flugk&ouml;rper moderne Luftverteidigungssysteme effektiv umgehen und gesch&uuml;tzte Ziele angreifen.</p>
<p>Die neuen Flugk&ouml;rper sollen sowohl von den &Uuml;berschall-Langstreckenbombern B-1B als auch von den Unterschallflugzeugen B-52H sowie von verschiedenen Kampfflugzeugen der ersten Linie eingesetzt werden. Derzeit wird an der Abl&ouml;sung dieser Flugk&ouml;rper durch die Unterschall-Marschflugk&ouml;rper LRASM AGM-158C gearbeitet, die sich in der Entwicklung befinden. Dieser Flugk&ouml;rper verf&uuml;gt &uuml;ber fortschrittliche Elektronik und ist so konstruiert, dass er noch schwerer zu orten ist.</p>
    
    
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<p>Auch die US-Luftwaffe entwickelt Hyperschallwaffen. Verschiedene Projekte sind entstanden, der Fokus liegt jedoch aktuell auf dem HACM-Projekt (Hypersonic Attack Cruise Missile). Ziel dieser Initiative ist die Entwicklung einer Rakete mit einem Staustrahltriebwerk, die eine Reichweite von bis zu 1.900 Kilometern und Geschwindigkeiten von &uuml;ber Mach 5 erreichen soll. Flugtests sind f&uuml;r 2026 geplant. Sie werden dar&uuml;ber entscheiden, ob das Programm gr&uuml;nes Licht erh&auml;lt oder eingestellt wird &ndash; &auml;hnlich wie das fr&uuml;here Projekt der Hyperschall-Luft-Boden-Rakete AGM-183A ARRW. Auch wenn sie nicht mit der russischen Kinschal-Rakete mithalten kann, stellt sie eine originelle amerikanische Technologie dar.</p>

<p>Dar&uuml;ber hinaus entwickeln die USA mehrere neue landgest&uuml;tzte Raketen. Dazu geh&ouml;rt ein Nachfolger f&uuml;r die taktischen ballistischen Raketen ATACMS &ndash; eine neue Rakete, die bereits in die HIMARS- und MLRS-Systeme integriert wird. Dies ist die PrSM (Precision Strike Missile) von Lockheed Martin mit einer Basisreichweite von 500 Kilometern (die zuk&uuml;nftig auf 1.000 Kilometer erweitert werden soll).</p>
<p>Die Rakete nutzt ein Tr&auml;gheitsnavigationssystem (INS), das durch Satellitennavigationsdaten erg&auml;nzt wird, sowie einen eigenen Suchkopf f&uuml;r die Endphasenlenkung. Ihr Hauptvorteil liegt in der M&ouml;glichkeit des Einsatzes von bestehenden Startrampen. Bis die PrSM jedoch fl&auml;chendeckend verf&uuml;gbar ist, werden die Bodentruppen weiterhin auf mehrere tausend ATACMS-Raketen angewiesen sein, die eine maximale Reichweite von 300 Kilometern haben und mit verschiedenen Gefechtsk&ouml;pfen, darunter Streumunition und hochexplosive Varianten, best&uuml;ckt werden k&ouml;nnen.</p>
    
    
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<p>Ein weiteres System im Einsatz der US-Armee ist das Typhon-Raketensystem. Das Milit&auml;r verf&uuml;gt derzeit &uuml;ber etwa zwei Typhon-Batterien. Dieses neue mobile, bodengest&uuml;tzte Raketensystem kann Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper und die Hyperschallrakete Standard Missile-6 (SM-6) abfeuern. Die Tomahawks dieses Systems sind baugleich mit ihren Pendants der Marine, w&auml;hrend die SM-6 einzigartig ist: Sie kann sowohl Boden- als auch Luftziele in Entfernungen von bis zu 500&nbsp;Kilometern mit Geschwindigkeiten von &uuml;ber Mach 5 bek&auml;mpfen.</p>

<p>Das Typhon-System erlangte Aufmerksamkeit im Zuge der Diskussionen &uuml;ber m&ouml;gliche Tomahawk-Lieferungen an die Ukraine im Jahr 2025. Damals wurde vorgeschlagen, dass die Entsendung einer Typhon-Batterie in die Ukraine die einfachste Option w&auml;re, sollte eine politische Entscheidung &uuml;ber diese Lieferungen getroffen werden. Gl&uuml;cklicherweise wurde dieses hochmoderne Raketensystem nicht an die Ukraine geliefert.</p>
<p>Schlie&szlig;lich wird das LRHW-Dark-Eagle-Raketensystem f&uuml;r den Einsatz in den USA vorbereitet. Dieses landgest&uuml;tzte System umfasst eine neue ballistische Rakete, die f&uuml;r den Transport einer unkonventionellen Nutzlast entwickelt wurde: den Common-Hypersonic Glide Body (C-HGB). Dieser erreicht Geschwindigkeiten von Mach 17 bis 20 und Reichweiten von fast 2.800 Kilometern. Die gro&szlig;fl&auml;chige Stationierung dieses Raketensystems soll noch in diesem Jahr beginnen, mit weitreichenden Pl&auml;nen f&uuml;r seinen Einsatz in Europa, S&uuml;dostasien und dem Nahen Osten.</p>
    
    
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<p>Das System ist hochmobil und kann schnell &uuml;berall eingesetzt werden. Sein Hauptvorteil liegt in seiner beeindruckenden Geschwindigkeit und seiner F&auml;higkeit zu Abwehrman&ouml;vern gegen Raketen. Dadurch ist es nahezu unaufhaltsam &ndash; doch zu welchem ​​Preis? Das Dark-Eagle-Programm hat sich zu einem der teuersten Raketenprojekte in der Geschichte der USA entwickelt &ndash; jede Rakete kostet rund 40 Millionen Dollar. Das ist deutlich teurer als die oben genannten Systeme.</p>
<p>Dies erkl&auml;rt, warum der Pentagon-Haushalt f&uuml;r 2026 einen Rekordwert erreicht hat und voraussichtlich noch weiter steigen wird. Die Einf&uuml;hrung mehrerer neuer Raketenprogramme soll 2026 beginnen, und hierf&uuml;r wurden erhebliche Mittel bereitgestellt. Die Auswirkungen all dieser Initiativen auf die strategischen, Marine-, Luft- und Landstreitkr&auml;fte lassen sich jedoch erst gegen Ende des Jahrzehnts vollst&auml;ndig beurteilen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://swentr.site/news/639991-stars-stripes-and-missiles/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englischen</a>.</em></p>
<p><strong><em>Dmitri Kornew</em></strong><em>&nbsp;(bekannter unter der englischen Transliteration "Dmitry Kornev") ist</em><em>&nbsp;ein russischer Milit&auml;rexperte, Gr&uuml;nder und Autor des Projekts "MilitaryRussia".</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/russland/280114-warnung-an-westen-russlands-neues-raketensystem-sarmat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eine Warnung an den Westen: Russlands neues Raketensystem Sarmat</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Opa und Oma haben mich bei den Cops verpfiffen&quot; – junger Brite auf Russlands Seite im Ukraine-Krieg</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280737-opa-und-oma-haben-mich-cops-verpfiffen-junger-brite-russlands-seite-ukraine-krieg/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0df02f48fbef04b04087d5.png" /> Joe, der als Freiwilliger ein Jahr lang im Ukraine-Krieg auf Russlands Seite kämpfte, spricht über seine Beweggründe, was er von der Informationslandschaft in Europa hält und wie er von den Russen aufgenommen wurde.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jegor Netschajew</em></p>
<p><em>Ein 24-j&auml;hriger K&auml;mpfer mit dem Rufnamen Joe kam im Jahr 2025 aus Gro&szlig;britannien nach Russland. Zuvor arbeitete er bei einer Bank und absolvierte eine Ausbildung zum Privatpiloten. Dann jedoch beschloss Joe, sein altes Leben hinter sich zu lassen und sich freiwillig zur russischen Armee zu melden. Er leistete seinen Dienst gem&auml;&szlig; einem einj&auml;hrigen Vertrag ab und erholt sich nun, w&auml;hrend er auf die Bearbeitung seiner Unterlagen f&uuml;r die russische Staatsb&uuml;rgerschaft wartet und durchs Land reist. RT sprach mit Joe &uuml;ber seinen Dienst, seine Eindr&uuml;cke von seiner Reise nach Russland und seine Zukunftspl&auml;ne.</em></p>
<p><strong>&ndash; Aus welcher Stadt kommen Sie? Wo haben Sie gelernt?</strong></p>
<p>&ndash; Aus Doncaster, aber den Status einer Gro&szlig;stadt hat der Ort erst vor vier Jahren erhalten &ndash; die bekannteste Stadt in der N&auml;he ist Sheffield. Ich besuchte eine staatliche Schule, spezialisierte mich am College auf Elektrotechnik und Informationstechnologie und arbeitete anschlie&szlig;end bei einer Bank. Danach eine Privatpilotenausbildung, die ich mir selbst finanzierte.</p>
<p><strong>&ndash; Wann wurde der russisch-ukrainische Konflikt zum ersten Mal f&uuml;r Sie relevant?</strong></p>
<p>&ndash; Gleich von seinem Anfang an, im Jahr 2014. Ein Freund erz&auml;hlte mir davon, und in den Nachrichten kam es auch. Ich wei&szlig; noch, mein Gro&szlig;vater sprach davon. Es gab auch Russen in meiner Gegend &ndash; gute Leute, deshalb war ich etwas verwirrt von dem, was die Medien &uuml;ber sie berichteten. Und erst einige Jahre sp&auml;ter, als ich schon zum College ging, verstand ich die Situation vollends. Ich kann sagen, dass die Briten im Allgemeinen nur oberfl&auml;chlich &uuml;ber die milit&auml;rische Sonderoperation informiert sind. Sie sagen meistens nur: "Russia bad."</p>

<p><strong>&ndash; Wann waren Sie zum ersten Mal in Russland? Was waren Ihre ersten Eindr&uuml;cke?</strong></p>
<p>&ndash; Das Jahr davor kam ich an, zun&auml;chst f&uuml;r anderthalb Monate, habe in Moskau gewohnt und war auch in Krasnodar als Tourist. Alle, die ich traf, waren sehr gastfreundlich und unkompliziert. Auf dem R&uuml;ckweg von Krasnodar nach Moskau hatte ich jedoch Probleme mit meinen Papieren und konnte deshalb vor&uuml;bergehend nicht in einer Herberge &uuml;bernachten. Aber die Leute, die ich unterwegs kennengelernt hatte, waren sehr hilfsbereit und gaben mir Unterkunft, bis ich schlie&szlig;lich meinen Vertrag als Freiwilliger unterschrieb.</p>
<p><strong>&ndash; Wann haben Sie den Vertrag unterschrieben?</strong></p>
<p>&ndash; Etwa Mitte Januar in Moskau. Dann ging es an die Front. Bei der Truppe war ich Panzerfaustsch&uuml;tze, habe Stellungen eingerichtet und Drohnen abgeschossen.</p>
<p><em>Bei einem Interview, das Joe Anfang August 2025&nbsp;dem russischen Online-Nachrichtenportal Newsfront.su gab, schilderte er eine Erfahrung, die ihn, dessen T&auml;tigkeit an der Front sich damals noch gr&ouml;&szlig;tenteils mit dem Einrichten von Kampfstellungen und dem Schleppen von Munition und anderem Material ersch&ouml;pfte, wohl zum Erlernen des Umgangs mit der Panzerfaust bewog. Joe <a href="https://news-front.su/2025/08/04/anglijskij-boecz-svo-indeecz-dzho-britaniej-upravlyaet-banda-lunatikov/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erz&auml;hlte</a> damals: </em></p>
<p><em>"Einmal waren wir gerade dabei, einen Sch&uuml;tzengraben zwei Kilometer vom Gegner entfernt zu befestigen &ndash; wir sollten f&uuml;r eine andere Einheit die Stellungen vorbereiten. Das Baumaterial war bei einem vorausgegangenen Beschuss stark besch&auml;digt worden &ndash; den Zug-Verteidigungsst&uuml;tzpunkt mussten wir mit angebrannten Holzbrettern einrichten und dabei alle Nase lang vor Granaten, die von ukrainischen Drohnen abgeworfen wurden, in Deckung gehen.</em></p>
<p><em>Und da sehen wir: Ein feindliches Panzerfahrzeug prescht heran, und eine Granate geht wenige Meter von uns hoch! Mein Vorgesetzter schaut mich an und sagt auf Englisch: 'Ein Panzer. </em><em>Wir sind wohl was Besonderes.' (This is a tank, I think we are special.)"</em></p>
<p><em>Anschlie&szlig;end begann ein gegenseitiger Artilleriebeschuss, den Joes Trupp in einem bereits fertigen Unterstand unbeschadet &uuml;berstand. Zu dieser Zeit trug der K&auml;mpfer noch den Rufnamen Injun (Indianer) Joe &ndash; zu Ehren des in Russland viel gelesenen US-Schriftstellers Mark Twain, und zwar nach einer Figur in dessen Roman "Die Abenteuer des Tom Sawyer" &ndash;, der sp&auml;ter zu Joe verk&uuml;rzt wurde.</em></p>
    
    
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<p><strong>&ndash; Wie haben Familie und Freunde auf Ihre Entscheidung reagiert?</strong></p>
<p><em>&ndash; </em>Meine Familie war dagegen, dass ich Russland helfe: Sie hatten Angst, ich w&uuml;rde sterben. Meine Gro&szlig;eltern haben mich sogar wegen S&ouml;ldnertum bei der Polizei angezeigt.</p>
<p>Freunde habe ich in Gro&szlig;britannien leider nicht mehr viele. Zwei sind leider durch die Taten illegaler Einwanderer aus Pakistan ums Leben gekommen.</p>
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<p><strong>"Europas Holzhammer-Schmierenkampagne"</strong></p>
<p><strong>&ndash; Warum haben Sie sich diesen Funkrufnamen ausgesucht?</strong></p>
<p>&ndash; Russen haben Schwierigkeiten, meinen richtigen Namen auszusprechen. Joe ist mein zweiter Vorname &ndash; und selbst da nennen sie mich oft John oder Josh.</p>
<p><strong>&ndash; Wie haben Ihre Kameraden Sie aufgenommen? Wie schnell haben Sie einen gemeinsamen Nenner gefunden?</strong></p>
<p>&ndash; Ja, nat&uuml;rlich haben wir einen gemeinsamen Nenner gefunden. Ich lerne gerade erst Russisch, daher klappen die Gespr&auml;che noch sehr begrenzt. Die meisten Leute denken zun&auml;chst, ich sei ein europ&auml;ischer Spion, aber sobald ich alles erkl&auml;rt habe, ergibt wieder alles Sinn.</p>
<p>Ich musste h&auml;ufig die Einheit wechseln &ndash; das macht es schwer, richtig im Kollektiv anzukommen. Aber einen gro&szlig;artigen Moment gab es, der sich mir besonders eingepr&auml;gt hat.</p>

<p>Ein Mann namens Sergei, deutlich &uuml;ber 50, kam auf mich zu, als er erfuhr, dass ich Brite war, dr&uuml;ckte mir die Hand und sagte: "Ich liebe britische Musik. Ich verstehe zwar die Texte nicht, aber sie ber&uuml;hrt mich tief im Herzen." Er zeigte mir dann seine Playlist &ndash; und da sehe ich lauter alte Bands wie Deep Purple, die Beatles und Pink Floyd. Das war sehr nett.</p>
<p>Die meisten der Bands, &uuml;ber die wir dann sprachen, kannte ich nicht einmal &ndash; konnte daf&uuml;r aber anbringen, dass die Beatles durch ihre Konzerte in meiner Heimatstadt Doncaster ber&uuml;hmt geworden waren.</p>
<p>Sergei betonte immer wieder, dass England ohne die britische Musik und den Fu&szlig;ball am Ende w&auml;re.</p>
    
    
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<p><strong>&ndash; Inwiefern unterscheidet sich Ihr aktuelles Wissen &uuml;ber den Konflikt von dem, was die Medien in Europa und den USA berichten?</strong></p>
<p>&ndash; Sehr stark. Nehmen wir zum Beispiel deren Aussagen zu milit&auml;rischen Zielen. Europ&auml;ische Milit&auml;rangeh&ouml;rige und sogar die Medien sprechen st&auml;ndig von ukrainischen Angriffen auf diverse milit&auml;rische Ziele, w&auml;hrend zivile Ziele v&ouml;llig ignoriert werden. Dabei greift das ukrainische Milit&auml;r gezielt Zivilisten, Wohnh&auml;user und so weiter an. Als ich in Primorsko-Achtarsk in der Region Krasnodar war, heulten dort st&auml;ndig die Luftschutzsirenen, und erst vor Kurzem wurde dort ein Kind get&ouml;tet.</p>
<blockquote>
<p><em>Da begeht eine Seite abscheulichen Terrorismus, und es ist schlichtweg besch&auml;mend, dass Europa stolz auf diese Taten ist und sie unaufh&ouml;rlich mit Geld und Personal unterst&uuml;tzt. Hinzu kommt die Frage des allgemeinen Kampfgeistes: Die russischen K&auml;mpfer sind im Allgemeinen hochmotiviert. Sie wollen die Befreiung der Ukraine &ndash; und dasselbe wollen auch die Ukrainer, die an Russlands Seite k&auml;mpfen.</em></p>
</blockquote>

<p><strong>&ndash; Seit Beginn der milit&auml;rischen Sonderoperation kommen immer mehr Menschen aus dem Westen, um f&uuml;r das ukrainische Milit&auml;r zu k&auml;mpfen. Sind Sie Ihren Landsleuten in den Reihen der ukrainischen Streitkr&auml;fte begegnet? Was halten Sie davon?</strong></p>
<p>&ndash; Dass Europ&auml;er sich entscheiden, auf ukrainischer Seite zu k&auml;mpfen, ist entt&auml;uschend. Aber ich habe auch durchaus einige Westler im russischen Milit&auml;r getroffen. Ich glaube, die meisten Menschen schlie&szlig;en sich den ukrainischen Streitkr&auml;ften an, weil es an zug&auml;nglichen Informationen &uuml;ber die Fakten des Krieges mangelt und weil Europa Russland in st&auml;ndigen Holzhammer-Schmierenkampagnen diffamiert.</p>
<p><strong>&ndash; Was haben Sie mit der Zeit nach Ihrem Dienst angefangen?</strong></p>
<p>&ndash; Ich erhole mich gerade. Ich habe Moskau, Krasnodar, Sankt-Petersburg (wo es mir sehr gefallen hat) und verschiedene D&ouml;rfer besucht. Sobald meine russischen Papiere&nbsp;durch sind, hoffe ich, zu meiner fr&uuml;heren T&auml;tigkeit zur&uuml;ckzukehren: dem Programmieren. Oder als Pilot Flugzeuge fliegen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/270860-russischer-botschafter-ueber-deutsche-ukraine-soeldner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischer Botschafter &uuml;ber deutsche Ukraine-S&ouml;ldner: Solche Abenteuer k&ouml;nnen nur schlecht enden</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Die 0,03-Prozent-Opposition: Tichanowskajas &quot;Wahlen&quot; offenbaren ihre wahre Bedeutung</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280750-003-prozent-opposition-tichanowskajas-wahlen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280750-003-prozent-opposition-tichanowskajas-wahlen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0e0498b480cc7af6124f03.jpg" /> Die Mär, dass Swetlana Tichanowskaja 2020 die weißrussischen Präsidentschaftswahlen gewonnen habe, war von Anfang an wenig glaubhaft. Dennoch hielten die EU und der Westen bislang an ihr fest. Bleibt es dabei, auch nachdem die von ihr ausgerufenen "Wahlen" nur 0,03 Prozent der stimmberechtigten Weißrussen mobilisieren konnten?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Anton Gentzen</em></p>
<p>Seit den wei&szlig;russischen Pr&auml;sidentschaftswahlen im Jahr 2020 und dem darauffolgenden Versuch eines gewaltsamen Sturzes von Pr&auml;sident Alexander Lukaschenko erkennen die EU, einige Mitgliedsl&auml;nder und der Europarat die effektive Staatsmacht des 9-Millionen-Landes nicht an. Stattdessen behaupten diese Institutionen und Staaten, dass die emigrierte au&szlig;erparlamentarische Opposition die Wei&szlig;russen vertrete.</p>
<p>Entsprechend d&uuml;rfen die prowestlichen Emigranten &ndash; finanziert aus Steuermitteln der Europ&auml;er &ndash; offizielle Delegationen in Br&uuml;ssel und Stra&szlig;burg unterhalten, beim Europ&auml;ischen Parlament, dem Europarat und der Europ&auml;ischen Kommission, und auch an Sitzungen, Tagungen und Festveranstaltungen teilnehmen.</p>

<p>Die Legitimit&auml;t dieser Opposition, organisiert im sogenannten "Koordinierungsrat", war bislang schon zweifelhaft. Seit Dienstag stellt sich die Frage, wer diese Leute eigentlich sind, in noch gr&ouml;&szlig;erer Sch&auml;rfe.</p>
<p>Das ist geschehen: Die von der EU und einigen ihrer Mitgliedsl&auml;nder als "Pr&auml;sidentin" titulierte Swetlana Tichanowskaja hatte eine Neuwahl der 80 Mitglieder des "Koordinierungsrates" ausgerufen. Sie sollte wie gewohnt online stattfinden, stimmberechtigt war jeder B&uuml;rger der Republik Belarus &ndash; so er sich mit seinem Personalausweis, Reisepass oder einem von der Opposition ausgegebenen "Pass des neuen Belarus" legitimieren konnte. Schon die Beteiligung der Wei&szlig;russen an der vorausgegangenen "Wahl" im Jahr 2024 war wenig &uuml;berzeugend: Rund 6.700 abgegebene Stimmen wurden damals gez&auml;hlt.&nbsp;</p>
<p>Die Beteiligung an der am Dienstag abgeschlossenen Abstimmung &ndash; eine Woche lang durfte zwischen mehreren Kandidatenlisten online gew&auml;hlt werden &ndash; brach auch demgegen&uuml;ber deutlich ein: Dreimal geringer war sie. Die <em>Deutsche Welle</em>, Tichanowskaja und der Opposition freundlich gesinnt, berichtet am Dienstag in ihrer russischsprachigen Version:</p>
<p><em>"Die belarussischen demokratischen Kr&auml;fte haben Wahlen zum Koordinierungsrat (KR) der vierten Legislaturperiode abgehalten. Die Wahlen dauerten eine Woche: Die Online-Abstimmung begann am 12. Mai gegen 12:00 Uhr Minsker Zeit und endete am 19. Mai um 12:00 Uhr. In diesem Zeitraum gaben 2.113 Belarussen ihre Stimme &uuml;ber die Online-Plattform und die mobile App ab, die vom Team des IT-Spezialisten Pavel Liber entwickelt wurden. Es gab keine Mindestwahlbeteiligung. Bei der vorherigen Wahl hatten 6.723 Menschen gew&auml;hlt."</em></p>

<p>Angesichts dessen, dass in Wei&szlig;russland fast sieben Millionen B&uuml;rger im stimmf&auml;higen Alter sind, hat sich Tichanowskaja &ndash; in den Reihen der Opposition selbst &ndash; bereits den Spitznamen "Die 0,03-Prozent-Pr&auml;sidentin" eingehandelt.</p>
<p>&Uuml;berzeugende Erkl&auml;rungen f&uuml;r die Blamage haben weder die Opposition noch die <em>Deutsche Welle</em>. Es habe sich M&uuml;digkeit und Resignation breitgemacht, hei&szlig;t es unter anderem. Dass Wei&szlig;russen Angst gehabt h&auml;tten, sich mit ihrem Pass online f&uuml;r die Abstimmung zu registrieren, weisen die Verantwortlichen zur&uuml;ck. Das System sei perfekt gegen Hacker gesch&uuml;tzt, die Daten w&uuml;rden sofort nach der Abstimmung gel&ouml;scht. Nebenbei: Selbst unter den dauerhaft emigrierten Wei&szlig;russen erreichte Tichanowskaja mit ihrem exzessiv beworbenen Wahlgang nicht einmal eine Beteiligung von einem Prozent.</p>
<p>Wen genau vertreten also diese Leute, die demn&auml;chst in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates oder als hohe G&auml;ste im Europ&auml;ischen Parlament wieder Reden halten werden?</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/234422-lukaschenko-zu-eu-es-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lukaschenko zu EU: "Es ist mir absolut piepe, ob ihr unsere Wahl anerkennt oder nicht"</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Die Tragik der Swetlana Tichanowskaja – Eine Oppositionspolitikerin, die ihre Heimat verlor" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=n7kjq-12cd988-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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                </div>
                    
<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0e0498b480cc7af6124f03.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 20 May 2026 21:34:15 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Datteln, NRW: Sechs Blindgänger von 1945 auf einmal entschärft</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280756-datteln-nrw-sechs-blindgaenger-von/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0e0177b480cc7af16a49f5.jpg" /> Während die deutsche Politik schon vom nächsten Krieg redet und Aufrüstung und Wehrpflicht forcieren will, tauchen immer noch Überreste aus dem vergangenen auf. Diesmal in Datteln in Nordrhein-Westfalen. Keiner weiß, wie viele dieser Bomben noch in der Erde liegen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Einzelne Blindg&auml;nger, &Uuml;berreste aus dem letzten Weltkrieg, gibt es immer wieder. In Datteln, einer Stadt mit 35.000 Einwohnern im Kreis Recklinghausen, waren es ganze sechs auf einmal (nach Angaben des <em>WDR</em>; auf der Webseite der Stadt ist die Rede von vier). Jeder einzelne davon 250 Kilogramm schwer &ndash; also gro&szlig; genug, um im Falle einer Explosion eine Menge umliegender H&auml;user zu zerst&ouml;ren.</p>
<p>Gefunden wurden die sechs Fliegerbomben, die vermutlich aus den schweren Luftangriffen am 7., 9. und 14. M&auml;rz 1945 stammen, beim Ausbau des Breitbandnetzes. Als sich herausstellte, dass es sich bei den gefundenen Metallteilen tats&auml;chlich um Bomben handelte, wurden 3.300 Bewohner der Stadt evakuiert, darunter eine Schule und zwei Kindertagesst&auml;tten. Die Evakuierung begann um 11:30 Uhr. Etwa 250 Einsatzkr&auml;fte von Feuerwehr, Polizei und mehreren Hilfsorganisationen waren daran beteiligt. Die Vorbereitungen hatten bereits am Vortag begonnen. Wenige Minuten vor 14 Uhr war die Evakuierung abgeschlossen.</p>
<p>Nach Angaben der Stadt handelte es sich um britische und amerikanische Fliegerbomben, was die Aufgabe f&uuml;r den Kampfmittelr&auml;umdienst der Bezirksregierung Arnsberg nicht leichter machte. Dennoch war bereits um 16:37 Uhr die Entsch&auml;rfung erfolgreich beendet.</p>
<p>Datteln ist im Kern eine Zechenstadt, das Ziel der Bomben d&uuml;rfte die Zeche Emscher-Lippe gewesen sein, die vor allem durch ihre Benzolproduktion wichtig war. Am Ende des Krieges waren nur zw&ouml;lf Prozent der H&auml;user unbesch&auml;digt.</p>
<p>Im vergangenen Jahr war in derselben Stra&szlig;e bereits ein 250-Kilogramm-Blindg&auml;nger in vier Meter Tiefe gefunden worden. Damals mussten tausend Anwohner evakuiert werden. Es ist noch lange nicht gesagt, dass die heute entsch&auml;rften Bomben die letzten waren, die vom letzten Krieg&nbsp;noch im Boden der Stadt lagerten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&mdash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/256453-nach-60-jahren-zehntausende-berliner/">Fund nach 80 Jahren: Zehntausende Berliner durch zwei Weltkriegsbomben im Alltag eingeschr&auml;nkt</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Iranischer Botschafter in Peking: China spielt Schlüsselrolle im Dialog zwischen Iran und USA</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/280698-iranischer-botschafter-in-peking-china-spielt-schluesselrolle/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/der-nahe-osten/280698-iranischer-botschafter-in-peking-china-spielt-schluesselrolle/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0dbb21b480cc4e365b7d46.jpg" /> Das diplomatische Tauziehen zwischen den USA und Iran geht weiter, da die beiden Konfliktseiten noch nicht die Hoffnung aufgegeben haben, einen friedlichen Ausweg aus ihrer Pattsituation zu finden. Teheran betrachtet dabei China als einen der wichtigsten Vermittler.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der israelisch-amerikanische Angriff auf Iran und die darauffolgende Blockade der Stra&szlig;e von Hormus haben eine Energiekrise ausgel&ouml;st, unter der Asien, Europa und sogar Nordamerika leiden. Deswegen bieten sich viele Staaten als Vermittler zwischen Washington und Teheran an. Die F&uuml;hrung der Islamischen Republik sieht offenbar China als einen der wichtigsten Dialogpartner.</p>
<p>Dies hat der iranische Botschafter in Peking, Abdolreza Rahmani Fazli, auf der Plattform X best&auml;tigt. Demnach habe die Volksrepublik eine zentrale Rolle bei der Aufnahme des Dialogs zwischen Teheran und Washington in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gespielt. Das aktuelle Verhandlungsformat sei das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen Iran, Pakistan und China. Gleichzeitig <a href="https://x.com/rahmanifazli/status/2056983714823918027" target="_blank" rel="noopener noreferrer">r&auml;umte</a> der Diplomat eine gewisse Zur&uuml;ckhaltung der F&uuml;hrung in Peking ein:</p>
<blockquote>
<p><em>"Peking zieht es vor, sich an der Vermittlung unter den Bedingungen zu beteiligen, die greifbare Ergebnisse erm&ouml;glichen."</em></p>
</blockquote>
<p>China hatte zuvor mehrmals den Krieg im Nahen Osten als "nicht provozierte Aggression" und als Verletzung des V&ouml;lkerrechts verurteilt. Peking warnte zudem vor St&ouml;rungen im Schiffsverkehr durch die Stra&szlig;e von Hormus und vor den negativen Folgen f&uuml;r die globale Energiewirtschaft.</p>
<p>Anfang dieser Woche&nbsp;sagte US-Pr&auml;sident Donald Trump nach eigenen Angaben einen urspr&uuml;nglich f&uuml;r diesen Dienstag angesetzten Milit&auml;rangriff gegen Iran aufgrund von "ernsthaften Verhandlungen" ab. Derzeit liefen Gespr&auml;che zur Beendigung des Krieges, und es scheine eine "sehr gute Chance zu geben". US-Verb&uuml;ndete am Golf h&auml;tten ihn gebeten, zwei bis drei Tage abzuwarten, da sie nahe an einer Einigung mit Iran seien, behauptete der Republikaner.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/nordamerika/280668-us-umfrage-trumps-zustimmungswerte-sinken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Umfrage: Trumps Zustimmungswerte sinken innerparteilich und bei den B&uuml;rgern</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Großbritannien: Computerfehler erklärt König Charles für tot</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280751-grossbritannien-computerfehler-erklaert-koenig-charles/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280751-grossbritannien-computerfehler-erklaert-koenig-charles/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0df5fe48fbef4a4a18d765.jpg" /> Noch ein Glück, dass das nur ein mittlerer Regionalsender war und nicht die BBC. Die hat allerdings vermutlich ebenso ein Computerprogramm installiert, das eine vorbereitete Prozedur abfährt. Der Totgesagte jedenfalls ist recht lebendig.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein kleinerer britischer Sender, der vor vielen Jahren mal als Piratensender von einem ehemaligen Trawler startete, <em>Radio Caroline</em>, hat versehentlich am Dienstag den Tod des britischen K&ouml;nigs Charles verk&uuml;ndet. Ein Computerfehler, erkl&auml;rte sp&auml;ter der Manager des Senders, habe versehentlich die &ndash; bei allen britischen Sendern vorbereitete &ndash; Prozedur "Tod eines Monarchen" ausgel&ouml;st. Daraufhin verk&uuml;ndete der Sender, Charles sei verstorben, die Nationalhymne wurde abgespielt und anschlie&szlig;end erfolgte Schweigen, wie es die Vorgaben f&uuml;r diesen Fall vorsehen.</p>
<p>Die Unterbrechung des Programms machte die Mitarbeiter auf den Fehler aufmerksam. Inzwischen hat sich der Sender f&uuml;r den Fehler entschuldigt. "<em>Caroline</em> hat erfreut die Weihnachtsbotschaften Ihrer Majest&auml;t der K&ouml;nigin und jetzt des K&ouml;nigs gesendet, und wir hoffen, dies noch viele weitere Jahre zu tun. Wir entschuldigen uns bei Seiner Majest&auml;t dem K&ouml;nig und unseren Zuh&ouml;rern f&uuml;r jedes dadurch verursachte Leid."</p>
<p>Wie in Zeiten des WWW nicht anders zu erwarten, kann man dennoch die fehlerhafte Ansage h&ouml;ren, wenn man will:</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🚨🇬🇧 NEW: The moment Radio Caroline accidentally announced the death of King Charles live on airKing Charles has not passed away <a href="https://t.co/RpBzoCmcFa">pic.twitter.com/RpBzoCmcFa</a></p>&mdash; Politics Global (@PolitlcsGlobal) <a href="https://twitter.com/PolitlcsGlobal/status/2057125787795329479?ref_src=twsrc%5Etfw">May 20, 2026</a></blockquote> 
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Ein H&ouml;rer, der den Vorfall kommentierte, schrieb: "Das Gute ist, dass Sie zumindest wissen, dass die Prozedur vorhanden ist und funktioniert."</p>
<p>K&ouml;nig Charles besuchte w&auml;hrenddessen Nordirland und dort auch das Stadtviertel, in dem einst die Werft stand, in der die Titanic gebaut wurde. Dort wurde das k&ouml;nigliche Paar von mehr als 200 irischen Volksmusikanten begr&uuml;&szlig;t. Anschlie&szlig;end begab sich Charles zusammen mit Ehefrau Camilla in die Destillerie Titanic Distillers, in der Whisky gebrannt wird, und verkostete deren Produkte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &mdash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/278797-koenig-charles-iii-in-washington/">K&ouml;nig Charles III. in Washington, Pentagon gibt 400 Millionen f&uuml;r Kiew frei &ndash; Zufall? </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0df5fe48fbef4a4a18d765.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 20 May 2026 20:26:18 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schoigu: Die unfreundlichen Schritte der armenischen Führung blieben in Moskau nicht unbemerkt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/280743-schoigu-unfreundlichen-schritte-armenischen-fuehrung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/280743-schoigu-unfreundlichen-schritte-armenischen-fuehrung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0df301b480cc7af16a49e8.jpg" /> Die amtierende armenische Regierung unter Nikol Paschinjan fährt in den letzten Jahren einen demonstrativ unfreundlichen Kurs gegen Russland. Am Mittwoch reagierte der Sekretär des russischen Nationalen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, in einer Rede darauf.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Sekret&auml;r des russischen Nationalen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, ist am Mittwoch mit der Politik der amtierenden armenischen Regierung hart ins Gericht gegangen. Armenien habe eine ganze Reihe unfreundlicher Schritte gegen&uuml;ber Russland vollzogen, sagte er w&auml;hrend der Tagung einer besonderen Arbeitsgruppe des Sicherheitsrates.&nbsp;</p>
<p>Insbesondere habe das offizielle Jerewan das eigene Volk und dessen historisches Ged&auml;chtnis verh&ouml;hnt, als es Wladimir Selenskij im Rahmen der europ&auml;ischen "Politischen Gemeinschaft"&nbsp;eine Trib&uuml;ne bot. Auch das armenische Volk hat im Zweiten Weltkrieg gegen den Nazismus gek&auml;mpft. Schoigu w&ouml;rtlich:</p>
<p><em>"Stellen Sie sich vor: Der Anf&uuml;hrer des neonazistischen Kiewer Regimes drohte aus Jerewan, die Siegesparade anzugreifen. Das ist nichts anderes als eine Verh&ouml;hnung des Andenkens an mehr als anderthalb Millionen Armenier, die gegen den Nazismus, dieses absolute &Uuml;bel, gek&auml;mpft haben, ohne ihr Leben zu schonen."</em></p>

<p>Schoigu erinnerte daran, dass das Verh&auml;ltnis der beiden L&auml;nder keine Einbahnstra&szlig;e sein k&ouml;nne, auch wenn man das Bestreben der Paschinjan-Regierung verstehe, einseitige Vorteile erzielen zu wollen.</p>
<p>Dazu z&auml;hlte er auf, wie sehr Armenien von den Beziehungen mit Russland profitiere. Russland liefere Armenien Erdgas, Mehl, Getreide, Kraftstoffe und D&uuml;ngemittel zu Preisen, die bei einem Drittel der Weltmarktpreise liegen.&nbsp;98 Prozent der Exporte von Landwirtschaftsg&uuml;tern und 78 Prozent der aus Armenien exportierten Spirituosen gingen nach Russland. Die B&uuml;rger Armeniens profitieren von den die Arbeit in Russland erleichternden Meistbeg&uuml;nstigungsregeln und h&auml;tten allein im Jahr 2025 fast 3,9 Milliarden US-Dollar in die Heimat &uuml;berwiesen. 40 Prozent der Armenien besuchenden Touristen k&auml;men aus Russland. Mit ihren Ausgaben unterst&uuml;tzen sie die armenische Wirtschaft erheblich.</p>
<p>Russland sei nicht entgangen, dass Armenien seine strategischen Partner in letzter Zeit unter Russland unfreundlich gesinnten L&auml;ndern suche. Es solidarisierte sich in internationalen Debatten auf st&auml;ndiger Basis mit den Positionen der EU und habe den Kurs auf einen Beitritt zur Europ&auml;ischen Union bereits im Fr&uuml;hjahr letzten Jahres gesetzlich verankert.</p>
<p>Das russische und das armenische Volk seien durch jahrhundertealte Freundschaftsbande und eine gemeinsame Geschichte verbunden, die auch den Widerstand gegen fremde Invasoren umfasst, res&uuml;mierte Schoigu. Es bleibt zu hoffen, dass sie auch die gegenw&auml;rtige politische Konjunktur &uuml;berdauern werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/280238-lawrow-armenien-riskiert-verlust-privilegien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lawrow: Armenien riskiert Verlust der Privilegien in der Eurasischen Wirtschaftsunion</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Armenien: Selenskij bringt Paschinjan bei, wie man die Beziehungen zu Russland abbricht" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=vi9h2-1aba017-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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                    ]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0df301b480cc7af16a49e8.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 20 May 2026 20:14:28 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Einigkeit bei vielen Themen: Russland und China geben Erklärung zu Multipolarität ab</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280733-einigkeit-bei-vielen-themen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280733-einigkeit-bei-vielen-themen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0deafcb480cc4d1d5c71ee.jpg" /> Russlands Präsident Wladimir Putin hat seinen Besuch in Peking beendet. Das Ergebnis seiner Gespräche mit Chinas Staatschef Xi Jinping ist unter anderem eine Abschlusserklärung, die viele globale Probleme umfasst. Die Länder setzen sich für eine multipolare Weltordnung ein.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Staatschefs der Russischen F&ouml;deration und der Volksrepublik China, Wladimir Putin und Xi Jinping, haben als Ergebnis ihres Treffens in Peking eine gemeinsame Abschlusserkl&auml;rung verabschiedet. Das Dokument <a href="https://beijing.mid.ru/ru/news/sovmestnaya_deklaratsiya_rossiyskoy_federatsii_i_kitayskoy_narodnoy_respubliki_o_stanovlenii_mnogopo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">spricht</a> schon in seinem Titel von der "Entstehung&nbsp;einer multipolaren Welt und der internationalen Beziehungen eines neuen Typs". Um das Gewicht der gemeinsamen Erkl&auml;rung hervorzuheben, weisen die beiden L&auml;nder auf ihre Rolle als&nbsp;Mitgr&uuml;nder der Vereinten Nationen (UN), Veto-M&auml;chte im UN-Sicherheitsrat sowie als Zivilisationen hin, die &uuml;ber eine lange Geschichte verf&uuml;gen. Dar&uuml;ber hinaus betonen Moskau und Peking ihre konstruktive Rolle bei der Aufrechterhaltung des globalen Kr&auml;ftegleichgewichts.</p>

<p>In diesem Statement stellen die beiden L&auml;nder fest,&nbsp;dass sich der Wandel der internationalen Ordnung und des globalen Kr&auml;fteverh&auml;ltnisses seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs beschleunigt habe. Einerseits sei die Weltgemeinschaft wegen einer Dekolonisierungswelle und der Beendigung des Kalten Krieges vielf&auml;ltiger und komplexer geworden. Zwar habe der Einfluss der Staaten Asiens, Afrikas, des Nahen Ostens, Lateinamerikas und der Karibik zugenommen, zugleich&nbsp;gebe es jedoch Versuche einzelner L&auml;nder, die Welt&nbsp;eigenm&auml;chtig zu regieren und ihre Interessen dem Rest der Welt aufzuzwingen.</p>
<blockquote>
<p><em>"Es mehren sich solche negativen neokolonialen Tendenzen wie gewaltsame Alleing&auml;nge, Hegemonismus und Blockkonfrontation. Es werden regelm&auml;&szlig;ig die grunds&auml;tzlichen und allgemein anerkannten Normen des V&ouml;lkerrechts und der internationalen Beziehungen mit F&uuml;&szlig;en getreten."</em>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;</p>
</blockquote>
<p>Die globale Agenda sehe sich deshalb neuen Risiken und Herausforderungen gegen&uuml;ber, und es bestehe die Gefahr eines R&uuml;ckfalls in das sogenannte Gesetz des Dschungels.</p>
<p>In diesem Zusammenhang treten Russland und China f&uuml;r eine gleichberechtigte und geregelte multipolare Weltordnung ein. Die Seiten verpflichten sich in ihrer Erkl&auml;rung, folgende Prinzipien zu befolgen: &nbsp;&nbsp;</p>
<ol>
<li>Offenheit der Welt f&uuml;r eine inklusive und gegenseitig vorteilhafte Kooperation,</li>
<li>Unteilbarkeit und Gleichheit der Sicherheit,</li>
<li>Demokratisierung der internationalen Beziehungen und Weiterentwicklung der globalen Governance-Strukturen, &nbsp;</li>
<li>Vielfalt der Zivilisationen und Werte.</li>
</ol>
<p>Es sei wichtig, die Spaltung der Welt zu &uuml;berwinden und die Abschaffung von Grenzen und Hindernissen in verschiedenen Bereichen zu f&ouml;rdern, wobei man die Souver&auml;nit&auml;t, die territoriale Integrit&auml;t und die Eigenart aller Staaten achten m&uuml;sse. Eine offenere Weltwirtschaft entspreche den Kerninteressen aller L&auml;nder der Welt. Alleing&auml;nge, Hegemonismus und Zwang seien inakzeptabel.</p>
<blockquote>
<p><em>"Differenzen und Streitigkeiten m&uuml;ssen auf friedlichem Weg gel&ouml;st werden, indem man die Grundursachen der Konflikte beseitigt."</em></p>
</blockquote>
<p>Es stehe allen L&auml;ndern frei, ihre internationalen Partner und Kooperationsmodelle selbst zu w&auml;hlen. Um die Multipolarit&auml;t zu st&auml;rken, d&uuml;rfe die Rolle der UN keinesfalls geschw&auml;cht werden. Die UN-Charta bleibe die Grundlage f&uuml;r die internationalen Beziehungen und m&uuml;sse in ihrer Ganzheit befolgt werden. Gleichzeitig m&uuml;sse man aber entschlossen gegen den Missbrauch von Menschenrechten als Anlass f&uuml;r eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten vorgehen, hei&szlig;t es.</p>

<p>Im Laufe des Gipfels sind auch konkretere Stellungnahmen zu verschiedenen Themen gefallen. So kritisierten Putin und Xi die Angriffe der USA und Israels auf Iran als einen Bruch des V&ouml;lkerrechts. Eine Ausweitung des Konflikts m&uuml;sse verhindert werden, hie&szlig; es. Offenbar mit Blick auf Iran und Venezuela wurden dar&uuml;ber hinaus dreiste T&ouml;tungen nationaler F&uuml;hrer und Entf&uuml;hrungen zum Zwecke eines Scheingerichts kritisiert. Au&szlig;erdem bezeichneten Moskau und Peking das von US-Pr&auml;sident Donald Trump geplante Raketenabwehrsystem "Golden Dome" als "eine klare Bedrohung der strategischen Stabilit&auml;t", die zur Militarisierung des Weltraums beitrage. Beide L&auml;nder zeigten sich zudem "ernsthaft besorgt" &uuml;ber die "beschleunigte Wiederbewaffnung" Japans, die eine Bedrohung f&uuml;r die regionale Stabilit&auml;t sei. Eine Ausweitung der NATO in den asiatisch-pazifischen Raum sei nicht mit der Sicherheit in der Region vereinbar.</p>
<p>Beide Staatschefs vereinbarten zudem, die russisch-chinesische Zusammenarbeit im Milit&auml;rbereich auszuweiten, unter anderem durch gemeinsame Man&ouml;ver sowie Luft- und Seepatrouillen. Zudem wollen die beiden L&auml;nder gemeinsam auf "verschiedene Herausforderungen und Bedrohungen" reagieren.</p>

<p>Im Mittelpunkt des Treffens standen auch die Beziehungen zwischen China und Russland. Insgesamt wurden rund 40 Vereinbarungen unterzeichnet. Putin lobte die gute Dynamik bei der wirtschaftlichen Kooperation seines Landes mit China. Im vergangenen Vierteljahrhundert sei der Handel beider L&auml;nder um das 30-Fache gewachsen und liege seit Jahren &uuml;ber 200 Milliarden US-Dollar. Die Lokomotive der Zusammenarbeit sei der Energiebereich, teilte der Kremlchef mit.</p>
<p>Putin war am Abend des 19. Mai in der chinesischen Hauptstadt eingetroffen. Am Flughafen wurde er von Au&szlig;enminister Wang Yi feierlich empfangen. Am folgenden Tag begann die offizielle Agenda des Besuchs, wobei Xi den Kremlchef mit milit&auml;rischen Ehren begr&uuml;&szlig;te. Es folgten Gespr&auml;che im engen und im erweiterten Kreis. Die Politiker unterzeichneten anschlie&szlig;end ein Memorandum &uuml;ber die St&auml;rkung der bilateralen strategischen Kooperation und eine Erkl&auml;rung zur multipolaren Weltordnung.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/280684-irrtum-westens-immer-klarer-russland-kein-juniorpartner-chinas/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Irrtum des Westens immer klarer &ndash; Russland kein Juniorpartner Chinas</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach Demütigungs-Video von Ben-Gvir: Italien, Frankreich und Spanien bestellen Botschafter ein</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280745-nach-demuetigungs-video-von-ben/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280745-nach-demuetigungs-video-von-ben/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0de455b480cc4fe42268d2.png" /> Die Aktivisten, die auf den Booten der letzten Flottille, die Hilfsgüter nach Gaza bringen sollte, von der israelischen Marine gekidnappt wurden, landeten heute im israelischen Hafen Aschdod. Itamar Ben-Gvir nutzte die Gelegenheit für ein wenig Herrenmenschentum.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Itamar Ben-Gvir, der rechtsextreme Minister f&uuml;r Nationale Sicherheit, verbreitete heute stolz ein Video, in dem er die von der Global Sumud Flotilla entf&uuml;hrten Aktivisten in einem israelischen Hafen dem&uuml;tigt und verh&ouml;hnt, w&auml;hrend diese gefesselt am Boden knien.</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Far-right National Security Minister Itamar Ben-Gvir released a video showing detained participants of the intercepted Gaza-bound flotilla being bound and dragged in Israel&#39;s Ashdod Port, writing, &quot;That&#39;s how we welcome the terror supporters. Welcome to Israel.&quot;Read more here:… <a href="https://t.co/Uuc9AXONsi">pic.twitter.com/Uuc9AXONsi</a></p>&mdash; Haaretz.com (@haaretzcom) <a href="https://twitter.com/haaretzcom/status/2057063202639253845?ref_src=twsrc%5Etfw">May 20, 2026</a></blockquote> 
                                            </div>
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<p>"Schaut, wie verringert sie jetzt sind. Keine Helden, Unterst&uuml;tzer des Terrorismus. Ich bitte Netanjahu, sie mir f&uuml;r eine lange Zeit in den Anti-Terror-Gef&auml;ngnissen zu &uuml;bergeben", sagt er in dem Video, und, an die Gefangenen gerichtet: "Willkommen in Israel, wir sind die Besitzer dieses Hauses". W&auml;hrend sie am Boden knieten, wurde die israelische Hymne abgespielt.</p>
<p>Unter den nach Ashdod verbrachten 430 Gefangenen befinden sich 29 italienische Staatsb&uuml;rger, aber auch Franzosen und Deutsche. In Frankreich und in Italien l&ouml;ste der Auftritt deutliche politische Reaktionen aus.</p>
<p>Die italienische Ministerpr&auml;sidentin Giorgia Meloni reagierte zuerst mit einer Nachricht auf X:</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="it" dir="ltr">Le immagini del ministro israeliano Ben Gvir sono inaccettabili. È inammissibile che questi manifestanti, fra cui molti cittadini italiani, vengano sottoposti a questo trattamento lesivo della dignità della persona.Il Governo italiano sta immediatamente compiendo, ai più alti…</p>&mdash; Giorgia Meloni (@GiorgiaMeloni) <a href="https://twitter.com/GiorgiaMeloni/status/2057071603595317488?ref_src=twsrc%5Etfw">May 20, 2026</a></blockquote> 
                                            </div>
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<p><em>"Die Bilder des israelischen Ministers Ben-Gvir sind inakzeptabel. Es ist unzul&auml;ssig, dass diese Demonstranten, darunter viele italienische Staatsb&uuml;rger, einer solchen Behandlung ausgesetzt werden, die die W&uuml;rde der Person verletzt. Die italienische Regierung unternimmt auf h&ouml;chster institutioneller Ebene unverz&uuml;glich alle notwendigen Schritte, um die sofortige Freilassung der beteiligten italienischen Staatsb&uuml;rger zu erreichen. Italien verlangt zudem Entschuldigungen f&uuml;r die Behandlung, die diesen Demonstranten zuteil wurde, und f&uuml;r die totale Missachtung, die gegen&uuml;ber den ausdr&uuml;cklichen Forderungen der italienischen Regierung gezeigt wurde. Aus diesen Gr&uuml;nden werden das italienische Au&szlig;enministerium und das Ministerium f&uuml;r internationale Zusammenarbeit den israelischen Botschafter unverz&uuml;glich einbestellen, um formelle Erkl&auml;rungen zu den Vorg&auml;ngen zu verlangen."</em></p>

<p>Au&szlig;enminister Antonio Tajani <a href="https://x.com/Antonio_Tajani/status/2057072220321587626" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> auf derselben Plattform:</p>
<p><em>"Im Einvernehmen mit der Ministerpr&auml;sidentin habe ich den israelischen Botschafter in Italien unverz&uuml;glich ins italienische Au&szlig;enministerium zur Farnesina einberufen lassen."</em></p>
<p>Auch der franz&ouml;sische Au&szlig;enminister Jean-No&euml;l Barrot <a href="https://x.com/jnbarrot/status/2057096082677489880" target="_blank" rel="noopener noreferrer">meldete</a> sich auf <em>X</em> zu Wort, und erkl&auml;rte, den israelischen Botschafter einzuberufen, "um unsere Emp&ouml;rung zum Ausdruck zu bringen und Erkl&auml;rungen zu erhalten". Gleich, was man von der Flottille halte, die Landsleute m&uuml;ssten mit Respekt behandelt werden.</p>
<p>Unter den italienischen Gefangenen befinden sich ein Abgeordneter des M5S und ein Journalist des <em>Fatto Quotidiano</em>. Aus der Opposition kamen T&ouml;ne wie, die Netanjahu-Regierung sei "schlimmer als Piraten" und Forderungen nach Sanktionen gegen Ben-Gvir. Madrid, wo es keinen israelischen Botschafter, sondern nur noch einen Gesch&auml;ftstr&auml;ger gibt, hat diesen ebenfalls einbestellt. Auch die irische Regierung hat scharf protestiert; hier gibt es das besondere Detail, dass die Schwester der Pr&auml;sidentin unter den insgesamt 13 entf&uuml;hrten Iren ist. Bisher gibt es zwar keine Meldung &uuml;ber eine Einbestellung, allerdings die Ank&uuml;ndigung, in der EU die Verh&auml;ngung von Sanktionen zu verlangen.</p>
<p>Von der Bundesregierung ist bisher nichts zu h&ouml;ren, das Ausw&auml;rtige Amt h&uuml;llt sich in Schweigen; nicht einmal, ob den mindestens vier deutschen Beteiligten konsularische Hilfe gew&auml;hrt wurde, ist sicher, von einer Einbestellung des israelischen Botschafters ganz zu schweigen.</p>
<p>Netanjahu hat mittlerweile erkl&auml;rt, Israel habe jedes Recht, "die provokativen Flottillen von Hamas-Terrorismusunterst&uuml;tzern davon abzuhalten, in unsere Hoheitsgew&auml;sser einzufahren und Gaza zu erreichen. Die Art, wie Minister Ben-Gvir die Aktivisten der Flotilla behandelt hat, ist jedoch nicht in &Uuml;bereinstimmung mit Israels Werten und Normen." Zu einer Entlassung von Ben-Gvir von seinem Ministerposten kam es nicht, und eine Entschuldigung, wie etwa von Meloni gefordert, ist das ebenfalls kaum.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &mdash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/257780-zeit-piraten/">Die Zeit der Piraten</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Trumps Erfolg in Kentucky ist ein Pyrrhussieg</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280720-trumps-erfolg-in-kentucky-ist/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280720-trumps-erfolg-in-kentucky-ist/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0decd748fbef05a1708e16.jpg" /> In Kentucky wurde Trump-Kritiker Thomas Massie geschlagen – mit massivem Finanzeinsatz. Ein kurzfristiger Sieg für Trump.  Aber er kostet ihn die letzte Popularität bei der "America first"-Basis.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Kalliopi Sioltsidou</em></p>
<p>Gestern fanden im 4. Kongresswahlbezirk des US-Bundesstaats Kentucky die republikanischen Vorwahlen statt. Kein Ereignis von nationaler oder gar internationaler Tragweite, sollte man meinen. Aber weit gefehlt: Diese regionalen Vorwahlen waren ein wesentlicher Indikator f&uuml;r Trumps Pr&auml;sidentschaft, die Zukunft der Republikanischen Partei und auch der USA. Denn: Thomas Massie ist ein Kritiker von Trumps proisraelischem Kurs, dem Irankrieg und dessen Verschleierungstaktik mit Blick auf die Epstein-Akten.</p>
<p>Neben der ehemaligen Kongressabgeordneten Marjorie Taylor Greene ist Massie&nbsp;einer der prominentesten innerparteilichen Kritiker des US-Pr&auml;sidenten. Daf&uuml;r war er zuletzt von selbigem hart angegangen worden. Vor allem aber waren es laut <em>Axios</em> die teuersten Primaries der Geschichte: Insgesamt sollen etwa 34 Millionen US-Dollar ausgegeben worden sein, davon allein etwa 25 Millionen US-Dollar von gro&szlig;en PACs (Political Action Committees).</p>
<h4><strong>Israel "kauft" US-Kongresssitze</strong></h4>
<p>Von zentraler Bedeutung waren dabei vor allem die Gelder aus proisraelischen Quellen. Der finanzielle Teil der Geschichte ist zentral. Schon 2025 finanzierte sich das Trump-nahe Super-PAC MAGA KY aus Gro&szlig;spenden: Hedgefonds-Manager Paul Singer gab 1 Million Dollar, John Paulson 250.000 Dollar, und Preserve America PAC, das mit der Trump-Gro&szlig;spenderin und israelisch-amerikanischen Gesch&auml;ftsfrau Miriam Adelson verbunden ist, gab 750.000 Dollar. Dieses PAC schaltete fr&uuml;h millionenschwere Anti-Massie-Werbung. Sp&auml;ter kamen massive Ausgaben anderer proisraelischer Gruppen hinzu: AIPACs United Democracy Project gab laut <em>Al Jazeera</em> mehr als 4,1 Millionen US-Dollar aus, der RJC Victory Fund rund 3,9 Millionen US-Dollar. MAGA KY sollen am Ende insgesamt 7,5 Mio. US-Dollar zur Verf&uuml;gung gestanden haben.</p>

<p>Massie machte diese Geldstr&ouml;me selbst zum Kern seiner Kampagne. Er stellte die Wahl als Referendum dar&uuml;ber dar, ob proisraelische Lobbygruppen und Gro&szlig;spender einen Kongresssitz in Kentucky "kaufen" k&ouml;nnten. Seine Gegner, darunter AIPAC-nahe Stimmen und <em>Jewish Insider</em>, warfen ihm dagegen vor, antisemitische Tropen zu bedienen und j&uuml;dische sowie proisraelische Gruppen pauschal zu attackieren. AIPAC feierte Gallreins Sieg sp&auml;ter offen und erkl&auml;rte, Massie sei eine der konstant feindlichsten Stimmen im Kongress gegen&uuml;ber der US-israelischen Beziehung gewesen &ndash; was vermutlich eine akkurate Beschreibung ist, aber nicht unbedingt gegen Massie spricht.</p>
<p>Denn der Kern von Massies Kritik war stets, dass die Intervention in Iran und die massive finanzielle wie milit&auml;rische Unterst&uuml;tzung Israels und seiner Ziele nicht im nationalen Interesse der USA ist. Er sieht sich als K&auml;mpfer f&uuml;r "America First" &ndash; in dem Sinne, dass die US-amerikanische Politik ausschlie&szlig;lich den nationalen Interessen der US-Amerikaner dienen sollte. Dass das in den USA zu einer politischen Bewegung werden konnte, ist an und f&uuml;r sich bereits irritierend. Denn eigentlich ist es eine politische Binsenweisheit, dass sich die Politik der jeweiligen politischen Einheit &ndash; in diesem Fall eines Staates &ndash; an deren eigenen Interessen orientieren sollte, bei aller Liebe zur Diplomatie und zur internationalen Kooperation. Das war immer und &uuml;berall so, nur im zeitgen&ouml;ssischen Westen wird diese Idee infrage gestellt.</p>

<p>Doch das nur nebenbei. Die Frage ist nun: Ist es tats&auml;chlich so, dass Israel beziehungsweise proisraelische Kr&auml;fte Sitze im US-Parlament "kaufen"? Rein formal nat&uuml;rlich nicht. In diesem Fall ist es so, dass die Menge an Geld vermutlich in nicht geringem Ma&szlig;e dazu beigetragen hat, negatives Messaging gegen Thomas Massie zu verst&auml;rken, sodass am Ende mehr Menschen gegen ihn als f&uuml;r ihn gestimmt haben. War das aber der einzige Grund? Das kann man kaum belegen. Man muss auch zugestehen, dass JD Vance nicht ganz unrecht hatte, als er die Kritik an Massie darauf zur&uuml;ckf&uuml;hrte, dass jener im vergangenen Jahr nur in 77 Prozent der F&auml;lle mit seiner Partei gestimmt hatte &ndash; was in selbiger nat&uuml;rlich nicht gut ankam. Massies Niederlage ist also vermutlich nicht ganz so monokausal, wie Massie es darstellt.</p>
<p>Dennoch bleibt es ein Faktum, dass proisraelische Akteure &ndash; insbesondere AIPAC &ndash; mithilfe enormer Finanzaufwendungen und intensiver Lobbyarbeit die US-Politik und die Medien ziemlich fest im Griff haben. Nach der Ermordung von Charlie Kirk hatte Benjamin Netanjahu, angesichts der schwindenden Popularit&auml;t der israelischen Sache in den USA,&nbsp;im vergangenen Dezember expressis verbis erkl&auml;rt, man m&uuml;sse seine Influencer im Land mit noch mehr Geld aktivieren, mit Twitter-Chef Elon Musk sprechen und am besten TikTok kaufen.&nbsp;Man fragt sich wirklich, warum sich AIPAC und andere Gruppierungen nach wie vor nicht unter FARA registrieren m&uuml;ssen, dem Gesetz &uuml;ber die Registrierung als ausl&auml;ndischer Agent.</p>
<h4><strong>Was bedeutet Massies Niederlage?</strong></h4>
<p>Die Niederlage Massies gegen seinen Widersacher, den von Donald Trump unterst&uuml;tzten fr&uuml;heren Navy SEAL und Farmer Ed Gallrein, hat eine hohe Signalwirkung. Trump und die proisraelischen Kr&auml;fte m&ouml;gen kurzfristig jubeln: Letztere haben mit opulenten Finanzspritzen dazu beigetragen, einen der letzten Kongressabgeordneten, die sich gegen die israelische Sache stellen, aus dem Parlament zu entfernen. Zugleich wurde der einzig verbliebene Kongressabgeordnete abgew&auml;hlt, der in der Aff&auml;re um die Epstein-Akten Druck machte. Trump selbst konnte so seine Dominanz &uuml;ber die Parteilinie und damit seinen Status innerhalb der Partei kurzfristig sichern, weil es ihm gelungen ist, einen Abweichler vom politischen Spielfeld zu verdr&auml;ngen.</p>

<p>Vorerst jedenfalls. Denn bei der "America First"-Basis ist Massie sehr beliebt. Und ebenso bei unabh&auml;ngigen W&auml;hlern, die generell politikm&uuml;de geworden sind. In seiner Rede nach seiner Niederlage frotzelte Massie fr&ouml;hlich &uuml;ber seinen Gegner: <em>"Ich musste meinen Gegner anrufen und meine Niederlage eingestehen"</em>, erkl&auml;rte er, <em>"aber es hat etwas gedauert, bis ich Ed Gallrein in Tel Aviv gefunden hatte." </em>Die Menge applaudierte und skandierte: <em>"28! 28!"</em> Eine Aufforderung, 2028 bei den Pr&auml;sidentschaftswahlen anzutreten.</p>
<h4><strong>Ein Pyrrhussieg</strong></h4>
<p>Trumps Sieg scheint daher ein Pyrrhussieg zu sein. Dass seine Partei bei den bevorstehenden Zwischenwahlen eine Schlappe erleiden wird, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und bis 2028 ist es noch eine Weile hin. Leicht wird es nicht f&uuml;r einen republikanischen Nachfolger. Aber auch nicht f&uuml;r die Demokraten, die weder ein richtiges Programm noch nennenswert charismatische Kandidaten vorzuweisen haben.</p>
<p>Das Volk hat genug vom Washingtoner Sumpf &ndash; darum hatte es Trump gew&auml;hlt. Und dessen aktuell niedrige Umfragewerte spiegeln die Entt&auml;uschung seiner W&auml;hler dar&uuml;ber wider, dass Trump seine Sache verraten hat: keine Epstein-Aufkl&auml;rung und neue Interventionen im Ausland.&nbsp;Letztere sind zugleich mit daf&uuml;r verantwortlich, dass die Preise im Land steigen &ndash; anstatt, wie von Trump versprochen, zu sinken. Man versteht also die Entt&auml;uschung seiner W&auml;hler. Und die k&ouml;nnte bis 2028 noch ungeahnte Konsequenzen f&uuml;r das politische System zeitigen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/280679-dmitrijew-kuendigt-baldigen-russland-besuch-witkoff-an/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dmitrijew k&uuml;ndigt baldigen Russland-Besuch von Witkoff an</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>OpenAI besiegt Musk vor Gericht: Milliardenklage wegen Profitwende abgewiesen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/280726-openai-besiegt-musk-vor-gericht/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/nordamerika/280726-openai-besiegt-musk-vor-gericht/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0dc02cb480cc4fbe0eb161.jpg" /> Elon Musk warf Sam Altman und OpenAI vor, die ursprüngliche gemeinnützige Mission verraten und sich persönlich bereichert zu haben. Nun hat ein US-Gericht entschieden – doch der Tech-Milliardär kündigte bereits Berufung an. Was steckt wirklich hinter dem erbitterten KI-Streit?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein US-Bundesgeschworenengericht hat die Klage von Elon Musk gegen OpenAI-CEO Sam Altman und andere Tech-F&uuml;hrungskr&auml;fte abgewiesen. Die Vorw&uuml;rfe, sie h&auml;tten sich unrechtm&auml;&szlig;ig bereichert, indem sie die Gr&uuml;ndungsmission des Unternehmens aufgegeben h&auml;tten, seien zur&uuml;ckgewiesen worden, berichteten mehrere Nachrichtenmedien am Dienstag.</p>

<p>Musk hatte Altman, den OpenAI-Pr&auml;sidenten Greg Brockman und weitere F&uuml;hrungskr&auml;fte beschuldigt, die Organisation unrechtm&auml;&szlig;ig von einem gemeinn&uuml;tzigen Forschungslabor in ein gewinnorientiertes Unternehmen umgewandelt zu haben. Laut der Klage, wie von Nachrichtenagenturen zitiert, gab der Tech-Milliard&auml;r an, 38 Millionen US-Dollar in das Vorhaben investiert zu haben, und forderte 150 Milliarden US-Dollar Schadensersatz sowie die Absetzung der aktuellen Unternehmensleitung. Berichten zufolge gelobte er, etwaige zugesprochene Entsch&auml;digungen dem gemeinn&uuml;tzigen Arm von OpenAI zu spenden.</p>
<p>In einer Entscheidung vom Montag stellte das neunk&ouml;pfige Geschworenengericht fest, dass Musk zu lange gewartet habe, um die Klage einzureichen, und die gesetzliche Frist verpasst habe. Obwohl das Geschworenengericht nur beratende Funktion hatte, &uuml;bernahm Richterin Yvonne Gonzalez Rogers das Urteil sp&auml;ter als gerichtliche Entscheidung und wies Musks Anspr&uuml;che ab, wie berichtet wird.</p>
<p>Laut den OpenAI-Beklagten, wie von <em>Reuters</em> zitiert, wollte Musk OpenAI lediglich kontrollieren, und ihm sei bereits im Jahr 2017 mitgeteilt worden, dass das Unternehmen eine Finanzierung ben&ouml;tige, die mit einer gewinnorientierten Struktur einhergehe.</p>

<p>Die Agentur wies darauf hin, dass Altman ausgesagt habe, Musk habe einmal eine 90-prozentige Beteiligung an OpenAI gefordert und zudem eine Fusion zwischen OpenAI und seinem Elektroauto-Unternehmen Tesla vorgeschlagen, die dem Milliard&auml;r zufolge die massiven Mittel bereitgestellt h&auml;tte, die OpenAI ben&ouml;tigte. Der Vorsitzende von OpenAI, Bret Taylor, erinnerte sich daran, dass OpenAI im Februar 2025 &ndash; sechs Monate nach Einreichung der Klage durch Musk &ndash; ein formelles &Uuml;bernahmeangebot von einem Konsortium unter F&uuml;hrung von Musks Konkurrenzunternehmen xAI erhalten habe.</p>
<p>In einem Kommentar zu dem Urteil behauptete Musk erneut, dass "Altman und Brockman sich tats&auml;chlich bereichert h&auml;tten, indem sie eine Wohlt&auml;tigkeitsorganisation gestohlen haben".</p>
<p>"Die einzige Frage ist, WANN sie es getan haben!", schrieb er in einem Post auf X und k&uuml;ndigte an, gegen das Urteil Berufung einzulegen, das er als "unglaublich zerst&ouml;rerisch und als Pr&auml;zedenzfall zum Pl&uuml;ndern von Wohlt&auml;tigkeitsorganisationen" bezeichnete.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/276816-putin-russische-ki-modelle-muessen/">Putin: Russische KI-Modelle m&uuml;ssen souver&auml;n sein</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Polen: Drei Personen unter Verdacht auf Spionage für Russland festgenommen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280721-drei-personen-unter-verdacht-auf/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280721-drei-personen-unter-verdacht-auf/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0db7e648fbef4b5e56d6b5.jpg" /> Beamte des polnischen Inlandsgeheimdienstes haben in der Stadt Białystok drei polnische Staatsbürger unter dem Verdacht auf Spionage für Russland festgenommen. Laut der Behörde sollen diese Personen Propaganda- und Desinformationsmaterialien verbreitet und Sabotageakte vorbereitet haben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Polens Inlandsgeheimdienst, die Agentur f&uuml;r Innere Sicherheit (ABW), <a href="https://www.abw.gov.pl/pl/aktualnosci/2816,ABW-zatrzymala-3-osoby-podejrzane-o-szpiegostwo.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat</a> am Mittwoch die Festnahme von drei polnischen Staatsb&uuml;rgern gemeldet. Laut der Beh&ouml;rde handele es sich um mutma&szlig;liche russische Spione. Alle drei waren noch am vergangenen Dienstag, dem 12. Mai, in der Stadt Białystok festgenommen worden.&nbsp;</p>
<p>Neben Spionage seien sie beschuldigt worden, Propaganda- und Desinformationsmaterialien hergestellt und verbreitet zu haben. Dar&uuml;ber hinaus sollen die Verd&auml;chtigen Sabotageakten vorbereitet und den Krieg in der Ukraine "&ouml;ffentlich gepriesen" haben.</p>
<p>Nach Angaben der Beh&ouml;rde sollen diese Personen an der Beschaffung von Geldern beteiligt gewesen sein, "die f&uuml;r den Kauf von Ausr&uuml;stung f&uuml;r die russische Armee bestimmt waren".</p>
<p>In der Mitteilung der ABW hie&szlig; es weiter:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Festgenommenen, beauftragt von einem russischen Staatsb&uuml;rger mit Verbindungen zum russischen Inlandsgeheimdienst FSB, f&uuml;hrten auch nachrichtendienstliche T&auml;tigkeiten durch, darunter die Ermittlung des Standorts von NATO-Truppen auf dem Gebiet der Republik Polen. Die Gruppenmitglieder wurden durch Schie&szlig;training und Gefechtstaktiken f&uuml;r Sabotageakte und subversive Aktionen ausgebildet."</em></p>
</blockquote>
<p>Das Gericht ordnete f&uuml;r alle Verd&auml;chtigen dreimonatige Untersuchungshaft an.</p>
<p>Auf X <a href="https://x.com/TomaszSiemoniak/status/2056991301703188963" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a> Tomasz Siemoniak, der polnische Minister-Koordinator der Sonderdienste, dass es sich bei den Festgenommenen um Personen im Alter von 48 bis 62 Jahren handele.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/279108-ausweisung-inakzeptabel-russische-botschaft-in/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausweisung "inakzeptabel" &ndash; Russische Botschaft in &Ouml;sterreich weist Spionagevorw&uuml;rfe zur&uuml;ck</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Klage gegen Polizeiauflagen am 8. und 9. Mai: Gefühle der Deutschen zählen nicht für deutsche Justiz</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280731-klage-gegen-polizeiauflagen-am-8-gefuele-deutschen-zaehlen-nicht-deutsche-justiz/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280731-klage-gegen-polizeiauflagen-am-8-gefuele-deutschen-zaehlen-nicht-deutsche-justiz/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0dce97b480cc4cc7788fb3.jpg" /> DKP-Politiker Stefan Natke und sein Anwalt klagen in Berlin gegen die polizeilichen Einschränkungen am 8. und 9. Mai. Bei einer Verhandlung zeigte die Richterin zwar Interesse, aber wenig Verständnis für deren Argumentation. Die Vertreterin der Landespolizei legte dabei einen veritablen Geschichtsrevisionismus an den Tag.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Wladislaw Sankin</em>&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss der <a href="https://de-rtnews.com/inland/280717-gerichtsprozess-gegen-polizeiauflagen-beim-gedenken/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Verhandlung</a> &uuml;berreichte Stefan Natke der Richterin einen USB-Stick mit zahlreichen Fotos und Videos, die die polizeilichen Schikanen an den sowjetischen Ehrenmalen &uuml;ber all die Jahren dokumentieren (<em>RT</em>-Vorbericht zur Verhandlung siehe&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/280100-rechtswidrige-schikanen-dkp-klagt-gegen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>). Seine These, die er und sein Anwalt Tobias Krenzel in ihren Wortmeldungen wiederholten: Die Allgemeinverf&uuml;gung bewirke mit ihren Verboten genau das Gegenteil davon, was sie vorgebe, erreichen zu wollen. Die von der Polizei angeblich so bef&uuml;rchteten Auseinandersetzungen und Einsch&uuml;chterungen w&uuml;rden damit nicht verhindert, sondern erst recht provoziert.</p>
<p>Mal nannte die Richterin das Ehrenmal im Treptower Park "russisch" statt sowjetisch, mal musste ihr erst erkl&auml;rt werden, dass die Polizeistaffeln an den Gedenktagen 8. und 9. Mai in betr&auml;chtlicher Pr&auml;senz nicht nur vor dem Eingang zur Gedenkanlage zugegen sind, sondern auch auf deren Gel&auml;nde. Ebenso, dass ein w&uuml;rdevolles Gedenken an die Sieger- und Befreierarmee auch das Zeigen von deren Symbole an den daf&uuml;r vorgesehenen Orten vorsieht. Nicht woanders, sondern genau dort, wo es seit Mai 2022 verboten ist &ndash; an den Ehrenmalen. Es stellte sich heraus: Bevor eine gerichtliche Entscheidung &uuml;berhaupt gef&auml;llt werden k&ouml;nnte, m&uuml;sste ein erhebliche Aufkl&auml;rungsbedarf bei den doch recht unwissenden Beamten gestillt werden.</p>

<p>Es war der Richterin Marlen Mausch-Liotta<strong> </strong>durchaus positiv anzurechnen, dass sie der Kl&auml;gerseite aufmerksam zugeh&ouml;rt hat und damit&nbsp;eine Versp&auml;tung&nbsp;beim n&auml;chsten Verhandlungstermin riskierte. Aber man darf sich keine Illusionen machen. Trotz ihres sachlichen und souver&auml;nen Vorgehens ist es sehr unwahrscheinlich, dass ihr Urteil, das dem Kl&auml;ger Natke nach zwei Wochen mitgeteilt wird, die so umstrittene Allgemeinverf&uuml;gung kippt. Davon geht der ehemalige DDR-Generalstaatsanwalt Hans Bauer aus. Die Richterin&nbsp;sei&nbsp;voreingenommen und habe mit ihrem st&auml;ndigen Hinterfragen der Kl&auml;gerseite zum Ausdruck gebracht, dass sie nicht anderer Meinung sei als die beklagte Beh&ouml;rde.</p>
<p>Hans Bauer verfolgte die Verhandlung im Gerichtssaal mit mehr als 30 weiteren Mitstreitern Natkes. Zumeist sind es &auml;ltere Ostdeutsche, die mit der Ehrung der Befreiernation und deren gigantischen Opfern aufgewachsen sind. Sie empfinden die Polizeiauflagen als groben Eingriff nicht nur in ihre Gedenkkultur. Auch ihre Gef&uuml;hlswelt ist betroffen, wie zahlreiche Gespr&auml;che am Rande der Veranstaltung zeigten. Und nicht nur sie. Das betrifft alle Menschen, die die Tragweite dieses historischen Ereignisses verstehen, ob aus Ost oder Welt, von den Millionen Russisch- und Sowjetst&auml;mmigen ganz zu schweigen.</p>
<p>Das Thema ist emotional. Ein seit Mai 2022 geltendes Verbot von Sowjetsymbolen, Georgsb&auml;ndern, von russischen und wei&szlig;russischen Flaggen sowie Liedern mit Bezug zum Gro&szlig;en Vaterl&auml;ndischen Krieg an den weltber&uuml;hmten Berliner Ehrenmalen mit Tausenden bestatteten Rotarmisten bewegt und emp&ouml;rt sehr viele. Auf Beh&ouml;rdendeutsch heruntergebrochen hei&szlig;t&nbsp;es aus dem Munde der Richterin zu Beginn der Verhandlung am Dienstag: Rechtsgrundlage f&uuml;r die Beschr&auml;nkung sei hinsichtlich dieser &auml;u&szlig;eren Elemente des Versammlungsgeschehens &sect; 14 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 des Berliner Versammlungsfreiheitsgesetzes.</p>

<p>Danach k&ouml;nne eine Versammlung insbesondere verboten, beschr&auml;nkt oder nach deren Beginn aufgel&ouml;st werden, wenn die Versammlung aufgrund der konkreten Art und Weise ihrer Durchf&uuml;hrung geeignet oder dazu bestimmt ist, Gewaltbereitschaft zu vermitteln und dadurch einsch&uuml;chternd wirkt oder in erheblicher Weise gegen das sittliche Empfinden der B&uuml;rgerinnen und B&uuml;rger von grundlegenden sozialen und ethischen Anschauungen verst&ouml;&szlig;t.</p>
<p>Meike van Essen, Oberregierungsr&auml;tin und Justiziarin beim Polizeipr&auml;sidium Berlin, vertritt die beklagte Beh&ouml;rde. Van Essen argumentiert, ukrainische Kriegsfl&uuml;chtlinge k&ouml;nnten sich durch ein Meer von Sowjetflaggen im Treptower Park bedroht f&uuml;hlen und das k&ouml;nne nicht geleugnet werden. Diese Einsch&auml;tzung ist wiederum auf der Ansicht begr&uuml;ndet, der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin wolle seine Macht auf alle ehemaligen Sowjetrepubliken ausdehnen, der Krieg in der Ukraine verfolge dieses Ziel.</p>
<p>Nach Ansicht von Rechtsanwalt Krenzel d&uuml;rfe die Polizei die &ouml;ffentliche Ordnung nicht so leichtfertig als Argument daf&uuml;r benutzen, die Versammlungsfreiheit derart einzuschr&auml;nken. Ihm zufolge habe der Gesetzgeber im &Uuml;brigen sehr hohe H&uuml;rden f&uuml;r die Einschr&auml;nkung der Versammlungsfreiheit angelegt. Es f&auml;nden sogar Aufm&auml;rsche der Neonazis statt, die ganz sicher auf jemanden einsch&uuml;chternd wirken. Wenn aber die H&uuml;rden f&uuml;r Verbote so hoch seien, dass dies m&ouml;glich ist, dann versteht der Rechtsanwalt nicht, warum dann am 8. Mai ausgerechnet die Sowjetfahnen der Befreier von Berlin untersagt werden. Dies sei ein "extrem gef&auml;hrlicher" Eingriff in die Versammlungsfreiheit. Diesen speziellen Eingriff zuzulassen, das w&auml;re ja "politische Justiz", sagt er.</p>

<p>Der Rechtsanwalt wird auch nicht m&uuml;de, auf den spekulativen Gehalt der polizeilichen Einsch&auml;tzungen hinzuweisen. Man k&ouml;nne solche Eingriffe aufgrund von Gefahrenprognosen, die zudem noch nicht einmal zutreffend seien, weil sie "auf keinem einzigen konkreten Fall basierten", nicht vornehmen. In den Vorjahren habe man Besucher der Gedenkst&auml;tte beim Zugang zum Ehrenmal wie "Schweine durch Schweinemastanlagen" gef&uuml;hrt, was unverh&auml;ltnism&auml;&szlig;ig sei.</p>
<p>Relevant f&uuml;r den Erlass der polizeilichen Verf&uuml;gung sei der "russische Angriffskrieg auf die Ukraine" gewesen, rechtfertigt sich van Essen. <strong> </strong>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin h&ouml;chstpers&ouml;nlich habe schlie&szlig;lich seine Absicht kundgetan, die "alte glorreiche Sowjetunion" wiederherzustellen, wiederholt sie ihr Argument. Die Oberregierungsr&auml;tin bedachte die Kl&auml;gerseite ihrerseits mit dem Vorwurf, "Scheuklappen" zu tragen. "Wir k&ouml;nnen ja nicht in der Geschichte stehenbleiben", meinte sie. Es sei seit Putins Angriff nun mal "alles anders".</p>
<p>Das Publikum murrte. "Geschichtsklitterung", urteilten die Zwischenrufe. Anwalt Krenzel nannte die Argumentation der Oberregierungsr&auml;tin "extrem gef&auml;hrlich":</p>
<p><em>"Der Staat erkl&auml;rt dem B&uuml;rger, was seine Meinungskundgaben bedeuten."</em></p>
<p>Ein jahrzehntelang feststehendes Symbol erhalte auf Weisung der Beh&ouml;rden pl&ouml;tzlich einen anderen Sinngehalt.</p>
<p>Zu Beginn der zweiten Stunde verliert auch Stefan Natke die Geduld und konstatiert, dass es die Verbote seien, die eskalierend wirkten. Der ehemalige Landesvorsitzende der Berliner DKP schilderte Szenen polizeilicher G&auml;ngelung in den vergangenen Jahren und nannte es "besch&auml;mend", wie Gedenkst&auml;ttenbesucher von Beamten "gedem&uuml;tigt" worden seien.</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Diese zwei ehrwürdige ältere DKP-Mitglieder und Friedensaktivisten sind Opfer der Polizeischickanen am 9. Mai. Verletzung ihrer Gefühle am für sie heiligen Tag des Sieges über Faschismus kümmert 🇩🇪 Staat nicht. Für ihn steht 🇺🇦 über alles. <a href="https://t.co/2K0k9jifTp">pic.twitter.com/2K0k9jifTp</a></p>&mdash; Wlad Sankin (@wladsan) <a href="https://twitter.com/wladsan/status/2056964342906523696?ref_src=twsrc%5Etfw">May 20, 2026</a></blockquote> 
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<p>Er erz&auml;hlt, von einem Veteranen der jugoslawischen Partisanenarmee, der von den jungen Polizisten verh&ouml;hnt und des Platzes verwiesen worden sei. Auch ein anderer Genosse musste in Gewahrsam abgef&uuml;hrt werden und sein&nbsp;<a href="https://youtu.be/Fu7LEn4tYy0?si=XLBT6RCBT1KIAABS&amp;t=7285" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gestreiftes Hemd ausziehen</a> &ndash; die Polizisten wollten damit die&nbsp;vermeintliche Verherrlichung der russischen Marine verhindern. Das Ganze habe "viel mehr zur Sch&auml;digung der &ouml;ffentlichen Ordnung beigetragen", als die angeblich ausgemachten Gefahren.</p>
<p>Am Ende warfen van Essen und Natke einander "themenfremde Bez&uuml;ge" vor. So lie&szlig; die Polizeivertreterin die Argumentation mit Bezug auf US- oder Israel-Flaggen nicht gelten, die angesichts des Angriffs auf Iran und des genozidalen Verbrechens in Gaza nach deren Logik auch verboten werden m&uuml;ssten. Natke hingegen:</p>
<p><em>"Wir reden nicht &uuml;ber Putin und einen Angriffskrieg. Wir reden &uuml;ber das ehrende Gedenken an die Sowjetsoldaten, die uns vom Faschismus befreit haben, verdammt noch mal."</em></p>
<p>Die sowjetischen Truppen seien 1945 doch nicht zuf&auml;llig nach Berlin gekommen, sondern weil Deutschland die Sowjetunion &uuml;berfallen und 27 Millionen Sowjetb&uuml;rger get&ouml;tet habe, f&uuml;gte Natke hinzu.</p>
<p>Zum Ende der Verhandlung deutet der DKP-Politiker an, auf wen die Berliner Landespolizei m&ouml;glicherweise mit ihrer Allgemeinverf&uuml;gung schon R&uuml;cksicht nimmt, als er auf das Schwenken der schwarz-roten banderistischen UPA-Flaggen gegen&uuml;ber seinem Parteistand im Treptower Park hinweist.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">&quot;Die Enkel der Besiegten verbieten am Gedenktag die Symbole der Sieger von 1945&quot;, so Stefan Natke (DKP) zur Sache &quot;Natke gegen Polizeiauflagen am 8. und 9. Mai&quot;. Detail aus dem Interview, das meine Profilbilder erklärt: Mein Opa wurde in Baku eingezogen und kam bis nach Budapest <a href="https://t.co/lJUSn1wrSJ">pic.twitter.com/lJUSn1wrSJ</a></p>&mdash; Wlad Sankin (@wladsan) <a href="https://twitter.com/wladsan/status/2057031722294804668?ref_src=twsrc%5Etfw">May 20, 2026</a></blockquote> 
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<p>Diesen Gedanken f&uuml;hrt Natke mit seinem <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/280648-streit-um-sowjetsymbole-dkp-zieht-vor-gericht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">abschlie&szlig;enden Appell</a> an seine Unterst&uuml;tzer vor dem Eingang zum Gerichtsgeb&auml;ude weiter aus, als er von den Menschen spricht, die in Berlin gar nicht beheimatet sind. Es werde vorgegeben, dass durch ein w&uuml;rdevolles Gedenken mit Sowjetfahnen und sowjetischer Musik und dem Abspielen des Liedes "Der Heilige Krieg" irgendwelche Gef&uuml;hle verletzt werden k&ouml;nnten von Menschen, die hier gar nicht zugegen sind, die gar nicht hier wohnen.</p>
<blockquote>"<em>Dabei aber gar nicht in Betracht ziehen, dass sehr, sehr viele Gef&uuml;hle und auch teilweise k&ouml;rperlich Menschen verletzt werden, die hier wohnen, die einfach zum sowjetischen Ehrenmal gehen wollen, um da ihre Blumen abzulegen und das vielleicht mit einem Georgsband zusammengebunden haben oder es am Revers tragen. Oder auch sagen, ich stehe zur Roten Armee und habe einen Sowjetstern am Revers. Das ist Dem&uuml;tigung."</em></blockquote>
    
    
    
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<p>Angesichts eines riesigen Gespr&auml;chsbedarfs, der sich aufgrund der einseitigen Berichterstattung und eines extrem verengten gesellschaftlichen Diskurses bei den unterrepr&auml;sentierten Bev&ouml;lkerungsgruppen angestaut hatte, brachte die Gerichtsveranstaltung eine Erleichterung f&uuml;r die Versammelten. Die Kl&auml;ger konnten sich beim Appellieren an die Justiz ungehindert ausreden. Aber viel mehr war da nicht.</p>
<p>Auf der anderen Seite f&uuml;hrte die Verhandlung auf erschreckende Weise die Betonk&ouml;pfigkeit der Machthaber vor Augen und das gerade in sensiblen Gedenkfragen. Allerdings ist dies kein Zufall, sondern Ausdruck eines unb&auml;ndigen politischen Willens die "ausgediente" Geschichte mit der Sowjetunion als Befreier beiseite zu lassen. Erinnerungslandschaften sollen auf "dekolonisierte" Nationalperspektiven aufgesplittert werden, fr&uuml;her verdeckte Ressentiments werden wieder gesch&uuml;rt.</p>

<p>Das Programm hei&szlig;t nun: Sowjetehrenmale umwidmen, Gedenken entweihen. Geschichte umschreiben sei "v&ouml;llig normal", <a href="https://de-rtnews.com/meinung/279298-berliner-denkmalamt-gibt-sowjetehrenmal-fuer-schaendung-durch-kuenstler-frei/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> der Leiter des Denkmalamtes Christoph Rauhut im Laufe einer ukrainischen Propaganda-Aktion. Das Land Berlin wei&szlig;, was es tut. Es will Vorreiter im Land sein und es wei&szlig;, dass es Zeit auf seiner Seite hat. Die DDR-Generation wird immer &auml;lter und damit in ihren Handlungsoptionen etwas dagegen zu tun, immer beengter.</p>
<p>Zumal: Die DDR-B&uuml;rger haben ohnehin schon &Uuml;bung darin, im vormals versprochenen gemeinsamen Staat aller Deutschen ignoriert und &uuml;bergangen zu werden. Auf dem Weg zur neuen Staatsr&auml;son, der sich von vermeintlich verletzten Gef&uuml;hlen der nationalistisch gesinnten Ukrainer leiten l&auml;sst, gibt es f&uuml;r sie keinen Platz. Dieses Gef&uuml;hl der Ohnmacht machte sich nach der Gerichtsverhandlung bemerkbar.</p>
<p>Obwohl der Kl&auml;ger f&uuml;r die Gerechtigkeit tapfer gek&auml;mpft habe, es sei zu bef&uuml;rchten, "dass wir auch in Zukunft in dieser faschistoiden Entwicklung in Deutschland leiden werden und mit Auflagen belegt werden", sagte das DKP-Mitglied Thomas Geggel.</p>
<blockquote>
<p>"<em>Also, das Schlimme ist, dass es &uuml;berhaupt zu so einem Prozess kommt. Weil diese unsinnigen, menschenverachtenden, kriegerischen Auflagen jedes Gedenken an den Sieg der Sowjetarmee gegen das faschistische Deutschland und an die vielen, vielen Opfer &ndash; 27 Millionen Sowjetb&uuml;rger sind ermordet worden, nicht gestorben. Und jetzt m&uuml;ssen wir uns daf&uuml;r einsetzen, dass wir ehrlichen Herzens gedenken k&ouml;nnen."</em></p>
</blockquote>
<p>Der 77-J&auml;hrige Geggel regt sich zum Ende des kurzen Gespr&auml;chs auf, seine Stimme zittert, er schnappt nach Luft. Neben ihm stehen seine Ehefrau und andere Mitstreiter. Alle nicken zustimmend, er beruhigt sich. Thomas Geggel ist bekannt in der Friedensbewegung als "J&uuml;dische Stimme f&uuml;r gerechten Frieden in Nahost". Wegen Deutschlands "Staatsr&auml;son" war er in der Vergangenheit deshalb &ouml;fters mit polizeilichen Schikanen konfrontiert. Nun auch <a href="https://youtu.be/Fu7LEn4tYy0?si=QdaPW6CiU7sYViK6" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wegen Russland-Hetze</a>.&nbsp;</p>
<p>"Alle Weisheit der Welt ist nicht einen einzige Kindertr&auml;ne wert", sagte einmal Iwan Karamazow bei Dostojewski. Gilt das nicht etwa auch f&uuml;r die Alte?! F&uuml;r diejenigen, die ihr Leben diesem Land gegeben haben? Mit ihrer Leistung, ihren Kindern, ihrer Gestaltungskraft. Kinder und Alte geh&ouml;ren gleicherma&szlig;en zu den Schutzbed&uuml;rftigen der Gesellschaft. Manche haben neben DDR- auch noch ihre Kriegserfahrung in Erinnerung und wollen, dass ihre Meinung geh&ouml;rt wird. Doch die entscheidende Stimme geh&ouml;rt in diesem Land schon lange den anderen, nicht unbedingt Deutschen und auf jeden Fall denjenigen, die das historische Ged&auml;chtnis aufl&ouml;sen und in ihrem manipulativen Sinne umwidmen m&ouml;chten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/279508-lawrow-westliche-eliten-wollen-hitlers/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Lawrow: Westliche Eliten wollen Hitlers Verbrechen gegen Russland wiederholen</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Drohnenalarm im Baltikum – Litauens Staatführung in Schutzraum gebracht</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280711-weiterer-drohnenalarm-im-baltikum-litauens/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280711-weiterer-drohnenalarm-im-baltikum-litauens/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0da726b480cc507d73e2f7.jpg" /> Im Zusammenhang mit einer Drohnengefahr wurde in der litauischen Hauptstadt Vilnius der Luftalarm ausgerufen, wobei Stadtbewohner und die Landesführung in Schutzräumen untergebracht und Kampfflugzeuge der NATO in Alarm versetzt wurden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In Litauens Hauptstadt Vilnius wurde am 20. Mai wegen Drohnengefahr der Luftalarm ausgel&ouml;st. Wie das lokale Nachrichtenportal <em>Delfi </em><a href="https://t.me/rudelfi/31334" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, wurden unter anderem die Stadtbewohner angewiesen, sich in Schutzr&auml;umen in Sicherheit zu bringen. Auch Litauens Pr&auml;sident Gitanas Nauseda, Ministerpr&auml;sidentin Inga Ruginiene und Parlamentsvorsitzender Juozas Olekas begaben sich in Schutzr&auml;ume. Zwischenzeitlich wurde der Luft- und Schienenverkehr ausgesetzt. Sp&auml;ter wurde Entwarnung gegeben und der Alarm aufgehoben.</p>

<p>Zuvor soll das litauische Milit&auml;r ein Flugobjekt gesichtet haben, das sich dem Staatsgebiet n&auml;herte. Wie das Verteidigungsministerium des baltischen Landes mitteilte, seien in diesem Zusammenhang Kampfflugzeuge der NATO alarmiert worden.</p>
<p>Im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt gab es bereits zahlreiche Zwischenf&auml;lle mit ukrainischen Drohnen, die bei ihren Angriffen gegen Russland in den Luftraum der baltischen Staaten eindrangen. So hat Estland erst am Vortag gemeldet, eine ukrainische Drohne &uuml;ber dem eigenen Staatsgebiet abgeschossen zu haben. Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow best&auml;tigte sp&auml;ter den Ursprung der Drohne und entschuldigte sich f&uuml;r den Zwischenfall.</p>
<p>Auch in Lettland kam es zum Eindringen von Drohnen in den Luftraum des Landes. Russlands Auslandsgeheimdienst gab dabei an, dass Kiew Drohnenangriffe gegen russisches Territorium vom lettischen Staatsgebiet aus plane. Riga wies diese Angaben zur&uuml;ck. Insgesamt betonen Vertreter der baltischen Staaten, dass sie Kiew keine Erlaubnis f&uuml;r die Nutzung des eigenen Luftraums f&uuml;r Angriffe gegen Russland erteilt h&auml;tten.</p>
<p>Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz rief indessen Kiew auf, Abst&uuml;rze von Drohnen auf NATO-Gebiet zu vermeiden. Nach einem Treffen mit dem US-amerikanischen Stabschef Dan Caine betonte er:</p>
<p><em>"Die Ukraine soll ihre Ziele viel pr&auml;ziser w&auml;hlen, damit dies die Sicherheit der NATO-Staaten nicht gef&auml;hrdet."</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/280646-neue-spannungen-im-baltikum-drohnenrouten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Neue Spannungen im Baltikum: Drohnenrouten Richtung Russland?</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ukraine bettet namhaften Hitler-Kollaborateur von Luxemburg nach Kiew um</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280682-ukraine-bettet-namhaften-hitler-kollaboranten-um/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280682-ukraine-bettet-namhaften-hitler-kollaboranten-um/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d9b23b480cc4f6c494095.jpg" /> Die Ukraine bettet den Leichnam eines dort als "Nationalheld" verehrten Hitler-Kollaborateurs, Andrei Melnyk, nach Kiew um, wo er mit militärischen Ehren bestattet werden soll. Luxemburg, wo die bisherige Grabstätte war, hat dem Vorgehen zugestimmt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In Luxemburg wurden Anfang der Woche die sterblichen &Uuml;berreste des zweiten Vorsitzenden der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs, Andrei Melnyk, und seiner Ehefrau Sofija exhumiert. Sie sollen in die Ukraine &uuml;berf&uuml;hrt und dort mit milit&auml;rischen Ehren erneut bestattet werden.&nbsp;An einer Zeremonie, die die Aushebung des Grabes umrahmte, nahmen Vertreter des ukrainischen Pr&auml;sidialamtes, des Au&szlig;enministeriums der Ukraine und des "Instituts f&uuml;r Nationales Ged&auml;chtnis" teil.</p>
<p>Dies meldeten am Dienstag ukrainische Medien unter Berufung auf den stellvertretenden Leiter des Staatskomitees f&uuml;r Fernsehen und Rundfunk und amtierenden Vorsitzenden der Organisation Ukrainischer Nationalisten, Bogdan Tscherwak.</p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Den Beschluss zur Umbettung hatte die ukrainische Regierung am 15. Mai 2026 gefasst, Luxemburg hatte diesem Anliegen zuvor zugestimmt.&nbsp;</p>

<p>Melnyk war seit 1938 Vorsitzender der OUN, nachdem deren Gr&uuml;nder, Jewhen Konowalez, in Rotterdam ermordet worden war. Im Jahr 1940 spaltete sich die OUN in zwei verfeindete Fraktionen: die Bandera- und die Melnyk-Fraktion. Melnyk und seine Anh&auml;nger arbeiteten w&auml;hrend des Krieges mit Nazi-Deutschland zusammen, wobei es aufgrund divergierender Vorstellungen &uuml;ber die Zukunft der Ukraine auch Konflikte gab. Im Februar 1944 wurde Melnyk in das Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert, doch im Oktober desselben Jahres wieder freigelassen. Einen Monat zuvor war auch Stepan Bandera aus demselben Konzentrationslager entlassen worden. Die Deutschen planten, die ukrainischen Nationalisten f&uuml;r Aktionen im R&uuml;cken der vorr&uuml;ckenden Roten Armee einzusetzen.</p>
<p>Vom Amt Ausland/Abwehr unter F&uuml;hrung von Wilhelm Canaris wurde Melnyk als Agent mit dem Decknamen "Konsul-1" gef&uuml;hrt.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Nach 1945 lebte Melnyk in Westeuropa, die letzten Jahre &uuml;berwiegend in Luxemburg, wo er 1964 starb.</p>

<p>Die ukrainische Bloggerin und Autorin von B&uuml;chern &uuml;ber den ukrainischen Nationalismus, Miroslawa Berdnik, <a href="https://t.me/Varjag2007/144693" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zitiert</a> in ihrem Telegram-Kanal einen Brief, den Melnyk am 6. Juli 1941 &ndash; knapp zwei Wochen nach dem deutschen &Uuml;berfall auf die Sowjetunion &ndash; an Hitlers Hauptquartier schrieb:</p>
<p><em>"Das ukrainische Volk, dessen jahrhundertelanger Kampf um seine Freiheit in der Geschichte anderer V&ouml;lker seinesgleichen sucht, unterst&uuml;tzt von ganzem Herzen die Ideale des Neuen Europas. Das gesamte ukrainische Volk sehnt sich danach, an der Verwirklichung dieser Ideale mitzuwirken. Wir, die alten Freiheitsk&auml;mpfer der Jahre 1918&ndash;1921, bitten darum, dass man uns zusammen mit unserer ukrainischen Jugend an dem Kreuzzug gegen die bolschewistische Barbarei teilnehmen l&auml;sst. [...] Wir bitten darum, dass man uns erlaubt, Seite an Seite mit den Legionen Europas und unserem Befreier &ndash; der deutschen Wehrmacht &ndash; zu marschieren, und bitten daher um die Erlaubnis, eine ukrainische Milit&auml;reinheit zu bilden."</em></p>
<p>Wie Stepan Bandera und andere Hitler-Kollaborateure wird auch Melnyk in der Ukraine heute offiziell als Nationalheld verehrt. Es gibt neben zahlreichen Stra&szlig;enbenennungen zumindest ein Museum zu Ehren Melnyks und ein Denkmal in der Ortschaft Wolja Jakubowa im Gebiet Lwow.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/182109-dammbruch-deutschlands-pakt-mit-faschismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Dammbruch: Deutschlands Pakt mit dem Faschismus</a></p>
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                                                <iframe title="”Ein Neonazismus unserer Kerle”: Europa singt Oden für Bandera und ”Asow”" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=thmcz-146d65a-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wird Europa ohne vollen US-Schutz auskommen müssen? Trump ändert NATO-Kurs</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280693-wird-europa-ohne-vollen-us/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280693-wird-europa-ohne-vollen-us/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d9174b480cc50e075d3b7.jpg" /> Das Pentagon plant eine erhebliche Verkleinerung der Kräfte, auf die NATO-Europa im Konfliktfall zählen kann. Steht eine historische Wende bevor?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Pentagon plant Berichten zufolge, die Gr&ouml;&szlig;e der Streitkr&auml;fte, auf die sich Europa in einem Konflikt verlassen kann, "erheblich zu reduzieren".</p>
<p>Die Regierung von Pr&auml;sident Donald Trump soll europ&auml;ischen NATO-Mitgliedern mitteilen, dass die USA die milit&auml;rischen F&auml;higkeiten verringern werden, die dem B&uuml;ndnis in einer gro&szlig;en Krise &ndash; einschlie&szlig;lich eines Angriffs auf einen Mitgliedsstaat &ndash; zur Verf&uuml;gung stehen.</p>

<p>Obwohl die genaue Zusammensetzung der unter dem NATO-Force-Model zugewiesenen Kr&auml;fte geheim ist, hat&nbsp;das Pentagon beschlossen, sein Engagement "erheblich zu reduzieren". Das berichtete <em>Reuters</em> am Dienstag.</p>
<p>Der Plan soll bei einem Treffen von hochrangigen Verteidigungspolitikern am 22. Mai in Br&uuml;ssel bekannt gegeben werden, wie drei anonyme Quellen mit Kenntnis der Angelegenheit mitteilten. Die USA werden bei dem Treffen voraussichtlich von Alex Velez-Green vertreten, einem leitenden Mitarbeiter des Unterstaatssekret&auml;rs f&uuml;r den Krieg, Elbridge Colby.</p>
<p>Die Anpassung des NATO-Force-Model ist Berichten zufolge zu einer zentralen Priorit&auml;t f&uuml;r Colbys Team vor dem n&auml;chsten NATO-Gipfel der Staats- und Regierungschefs geworden, der im Juli in der T&uuml;rkei stattfinden wird. Obwohl er die Europ&auml;er dr&auml;ngt, bei konventionellen Kr&auml;ften die F&uuml;hrung zu &uuml;bernehmen, hatte Colby zuvor erkl&auml;rt, die USA w&uuml;rden einer Entwicklung nuklearer Waffen durch sie zur Ersetzung des US-Atomschirms "nachdr&uuml;cklich entgegenstehen".</p>
<p>Der Bericht erscheint vor dem Hintergrund eines breiteren R&uuml;ckzugs der US-Milit&auml;rpr&auml;senz in Europa, wo im Jahr 2025 mehr als 80.000 US-Soldaten stationiert waren &ndash; unter einem jahrzehntealten System der kombinierten territorialen Verteidigung und Abschreckung, das auf das Ende des Zweiten Weltkriegs zur&uuml;ckgeht.</p>
<p>Das Wei&szlig;e Haus hat Berichten zufolge eine NATO-"Naughty-and-Nice"-Liste erstellt, um jene zu belohnen, die den US-israelischen Krieg gegen Iran unterst&uuml;tzt haben, und jene zu bestrafen, die das nicht getan haben &ndash; unter anderem durch Truppenverlegungen, die Reduzierung von &Uuml;bungen oder die Umleitung milit&auml;rischer Zusammenarbeit.</p>

<p>Anfang dieses Monats hatte das Pentagon die geplante Rotation von 4.000 Soldaten nach Polen gestrichen, kurz nachdem der Abzug von 5.000 Soldaten aus Deutschland angek&uuml;ndigt worden war. US-Kriegsminister Pete Hegseth hat Berichten zufolge auch die Verlegung eines auf Langstreckenraketen spezialisierten Bataillons nach Deutschland abgesagt.</p>
<p>Die europ&auml;ischen NATO-Mitglieder bleiben bei Schl&uuml;sselkapazit&auml;ten weiterhin stark auf die USA angewiesen &ndash; darunter Aufkl&auml;rungssatelliten, Langstreckenraketen, schwerer Lufttransport und Unterwasserkriegf&uuml;hrung &ndash;, obwohl sie ihre Milit&auml;rbudgets in den letzten Jahren unter dem Vorwand eines drohenden russischen Angriffs erheblich erh&ouml;ht haben.</p>
<p>Moskau hat die Militarisierung Europas verurteilt und argumentiert, dass westliche Regierungen "auff&auml;llige&nbsp;Russophobie" nutzen, um die EU in einen Milit&auml;rblock umzuwandeln und von innenpolitischen Problemen abzulenken.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/280484-wie-merz-und-trump-probleme/">Wie Merz und Trump die Probleme des jeweils anderen instrumentalisieren </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Venezuela fordert Aufhebung von US-Sanktionen: &quot;Wir wollen ein freies Volk sein&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280677-venezuela-beharrt-auf-aufhebung-von-us-sanktionen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d9342b480cc4cb6517fb4.jpg" /> Nach Angaben der venezolanischen Übergangspräsidentin Rodríguez hat sie ein respektvolles Verhältnis zu US-Präsident Trump. Für die Politikerin geht aber die Verbesserung des zwischenstaatlichen Verhältnisses nicht schnell genug. Sie fordert ein Ende der "Blockade" gegen ihr Land.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl die USA nach der filmreifen Festnahme von Venezuelas Staatschef Nicol&aacute;s Maduro am 3. Januar ihre Sanktionen gegen das s&uuml;damerikanische Land teilweise gelockert haben, stellen die seit Jahren geltenden Einschr&auml;nkungen nach wie vor ein Hindernis f&uuml;r die wirtschaftliche Entwicklung des &ouml;lreichen&nbsp;Landes dar. Am Dienstag hat Venezuelas &Uuml;bergangspr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez im Fernsehen die USA daher aufgerufen, die "Blockade" gegen ihr Land endlich aufzuheben.</p>

<p>Die Politikerin teilte mit, dass sie ein respektvolles Verh&auml;ltnis&nbsp;zu US-Pr&auml;sident Donald Trump habe und ihn regelm&auml;&szlig;ig um die Aufhebung der Sanktionen bitte. Sie tue dies im Rahmen der diplomatischen Agenda und der Kooperation, die die beiden L&auml;nder nun wiederaufbauten.</p>
<p>Im Rahmen ihres Fernsehauftritts verk&uuml;ndete Rodr&iacute;guez den Beginn einer zweiten nationalen "Pilgerreise", um Washington zur Aufhebung der wirtschaftlichen Einschr&auml;nkungen aufzufordern. Die Politikerin rief ihre Landsleute dazu auf, sich massenhaft&nbsp;dem Appell ihrer Regierung anzuschlie&szlig;en. Denn es gehe um&nbsp;ein Bed&uuml;rfnis, das der Gro&szlig;teil der Venezolaner empfinde.</p>
<blockquote>
<p><em>"Es ist fundamental. Wollen wir ein freies Volk sein? Ja, wir wollen ein freies Volk sein. Wollen wir ein friedliches Land? Ja, wir wollen ein friedliches Land sein. Und die nationale Einheit garantiert eben den Frieden und die Freiheit. Und deshalb auch die Pilgerreise, damit wir gemeinsam marschieren, singen und produzieren."</em></p>
</blockquote>
<p>Als strategisches Ziel ihrer Regierung bezeichnete die &Uuml;bergangspr&auml;sidentin die "Befreiung Venezuelas" von der US-Blockade und den US-Sanktionen. Gleichzeitig lobte die Politikerin die wichtigen Fortschritte, welche ihr Land in den vergangenen Jahren trotz der Politik Washingtons gegen&uuml;ber Caracas erzielt hatte. Sie dankte daf&uuml;r den Arbeitern und den Kommunalbeamten.</p>

<p>Am selben Tag k&uuml;ndigte der Bruder der &Uuml;bergangspr&auml;sidentin und Vorsitzende der Nationalversammlung, Jorge Rodr&iacute;guez, im Rahmen des k&uuml;rzlich beschlossenen Amnestiegesetzes die Befreiung von 300 Gefangenen an. Der Parlamentarier teilte mit, dass es sich um Menschen im Alter von &uuml;ber 70 Jahren, schwangere oder stillende M&uuml;tter, Minderj&auml;hrige oder Kranke handele. Auf der Liste seien dar&uuml;ber hinaus fr&uuml;here Polizeibeamte, die wegen des gescheiterten Staatsstreichs im April 2002 verurteilt worden waren. Wie Rodr&iacute;guez erkl&auml;rte, bitte Caracas niemanden um etwas, erwarte aber, dass man diese Geste zu sch&auml;tzen wisse.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/280143-maduros-sohn-berichtet-ueber-die-nacht-der-entfuehrung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maduros Sohn berichtet &uuml;ber die Nacht der Entf&uuml;hrung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d9342b480cc4cb6517fb4.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 20 May 2026 17:16:36 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Diese vermeintlich sozialen Medien&quot; – Merkel fordert noch mehr EU-Zensur</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280699-vermeintlich-sozialen-medien-merkel-fordert/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280699-vermeintlich-sozialen-medien-merkel-fordert/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d9c70b480cc4ce560f712.jpg" /> Eine skrupellose Machtpolitikerin erhielt die höchste Auszeichnung der EU. Altkanzlerin Angela Merkel, unbekümmert dahinlebende Politrentnerin, wurde strategisch von ihrer CDU-Kollegin nach Straßburg eingeladen, um die Pläne zur Erziehung der EU-Bürger nach den Vorstellungen von Ursula von der Leyen argumentativ zu untermauern.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Bernhard Loyen</em></p>
<p>Da sa&szlig;en sie also vermutlich&nbsp;irgendwann mal beieinander: die Berater der EU-Kommissionspr&auml;sidentin mit der Gralsh&uuml;terin der EU-Demokratie, Ursula von der Leyen, um zu &uuml;berlegen, unter welchem Vorwand man die CDU-Kollegin und Ex-Kanzlerin Angela Merkel aus Berlin an die Mikrofone des&nbsp;Europ&auml;ischen Parlaments nach Stra&szlig;burg bekommt. Das Ergebnis: ein weiteres Blech f&uuml;r die Sammlung der Politrentnerin.</p>
<p>So k&ouml;nnte diese dann im Rahmen der Auszeichnung&nbsp;mit dem Europ&auml;ischen Verdienstorden so ganz nebenbei in ihrer Rede etwas zum Thema "rechter Sozialer Medien" und akuter Gef&auml;hrdung durch Fake News im Sinne der EU-Doktrin einstreuen und zudem noch weitreichendere Zensurma&szlig;nahmen gegen missliebige B&uuml;rger loben und gut gemeinte Ratschl&auml;ge samt mahnender Worte f&uuml;r die anvisierte Medienberichterstattung mitteilen.</p>

<p>Fake News! In Wahrheit erfolgte die Nominierung durch einen SPD-Genossen, und zwar den eher unbekannten Bremer Politiker&nbsp;Andreas Bovenschulte, derzeit Pr&auml;sident des deutschen Bundesrates. Dieser erkl&auml;rte in einer <a href="https://www.bundesrat.de/SharedDocs/pm/2026/10_europaeischer_verdienstorden_merkel.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitteilung</a>&nbsp;geradezu beil&auml;ufig:</p>
<p><em>"Ich freue mich sehr, dass die [EU-]Jury meinem Vorschlag f&uuml;r die Verleihung des Europ&auml;ischen Verdienstordens an die Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel gefolgt ist. Sie hat sich in ihrer Amtszeit als Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland in besonderem Ma&szlig;e um die F&ouml;rderung der europ&auml;ischen Integration und den inneren Zusammenhalt der Europ&auml;ischen Union verdient gemacht. Ihre zugewandte, tatkr&auml;ftige Herangehensweise hat &uuml;ber viele Jahre hinweg entscheidend dazu beigetragen, die Europ&auml;ische Union zu stabilisieren und ihre Werte zu verteidigen. Daf&uuml;r danke ich ihr sehr."</em></p>
<p>EU-Werte? Die Merkel-EU-Stabilisatoren "Migrationspolitik" und "Grenz&ouml;ffnungen" sorgen seit dem Jahr 2015 f&uuml;r die Notwendigkeit sogenannter "<a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/260471-merkel-poller-fuer-weihnachtsmarkt-berliner/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merkel-Poller</a>", nicht nur in Deutschland. Wie ihre "tatkr&auml;ftige Herangehensweise" in den Jahren ihrer Kanzlerschaft aussah, wie sie den "inneren Zusammenhalt" mutwillig zerst&ouml;rte, hat sich bei sehr vielen Menschen in Deutschland nachdr&uuml;cklich bis in die Gegenwart mental eingebrannt.</p>
<p>Merkel nutzte nun am Dienstag ihre Redezeit f&uuml;r Lob, Ermahnung und Empfehlungen an die EU-Parlamentarier. So erkl&auml;rte sie w&ouml;rtlich in ihrer rund zehnmin&uuml;tigen Rede.</p>
<p><em>"Hier will ich nur einen Bereich nennen, bei dem die Europ&auml;ische Union heute f&uuml;r mich Vorreiter ist. Das ist die Entwicklung der sogenannten sozialen Medien, in denen pl&ouml;tzlich Fakten nicht mehr Fakten sind, Wahrheiten L&uuml;gen genannt werden k&ouml;nnen, L&uuml;gen Wahrheiten, in denen Gef&uuml;hle und Fakten vermischt werden und damit die Grundlagen der europ&auml;ischen Aufkl&auml;rung in Gefahr geraten."</em></p>
<p>Starker Tobak. Allein die Passage, dass "Fakten nicht mehr Fakten sind, Wahrheiten L&uuml;gen genannt werden", erinnert fatal an die manipulative politische, ausufernde, totalit&auml;re Ma&szlig;nahmenzeit ab M&auml;rz 2020, sowohl in Br&uuml;ssel, als auch in Berlin. Unter der gemeinsamen Verantwortung von Ursula von der Leyen und Angela Merkel.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">❗️Achtung Fake News ❗️Es wird behauptet und rasch verbreitet, das Bundesministerium für Gesundheit / die Bundesregierung würde bald massive weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens ankündigen. Das stimmt NICHT! Bitte helfen Sie mit, ihre Verbreitung zu stoppen. <a href="https://t.co/h8bG7ued9N">pic.twitter.com/h8bG7ued9N</a></p>&mdash; Bundesgesundheitsministerium (@BMG_Bund) <a href="https://twitter.com/BMG_Bund/status/1238780849652465664?ref_src=twsrc%5Etfw">March 14, 2020</a></blockquote>  
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<p>Diese Wahrnehmung reicht aber der schuldbeladenen Merkel noch nicht. So <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a0c4d603b7096456ac7c0d0/angela-merkel-erhaelt-hoechsten-eu-verdienstorden-und-ruft-zu-einsatz-fuer-frieden-und-demokratie-auf.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">titelte</a>&nbsp;das Springer-Blatt <em>Welt</em>, die Machtpolitikerin habe lediglich&nbsp;"zu Einsatz f&uuml;r 'Frieden und Demokratie'" aufgerufen:</p>
<p><em>"Ich kann Sie alle nur ermutigen, gehen Sie weiter auf den Weg der Regulierung dieser vermeintlich sozialen Medien. Gehen Sie weiter auf den Weg der Regulierung der k&uuml;nstlichen Intelligenz. Vielleicht werden Fehler gemacht, ja, aber nur durch Fehler wird man lernen. Aber zu glauben, dass Verantwortlichkeiten f&uuml;r das Verbreiten von Informationen nicht mehr n&ouml;tig sind, dass man f&uuml;r L&uuml;gen nicht zur Rechenschaft gezogen wird, das wird die Grundlagen der Demokratie untergraben."</em></p>
<p>"Vielleicht werden Fehler gemacht"? Kann ja mal vorkommen, wie bei der fatalen Merkel-Corona-Politik, als die kinderlose Politikerin ungeahntes Leid in Abertausende Familien trug, durch ihre nachweislich inhumane Lockdownpolitik f&uuml;r Kinderg&auml;rten und Schulen? Mit Nachwirkungen und landesweit &uuml;berf&uuml;llten Wartezimmern in Praxen und Spezialkliniken f&uuml;r suizidgef&auml;hrdete Heranwachsende, blutig geritzt und mit lebenslangen Ess-, Lern- und psychosozialen St&ouml;rungen?</p>
<p>Mahnte da die enkellose Politikerin, die Omas und Opas in luftdichten und abgedunkelten, abgeriegelten Seniorenheimen allein und verlassen elendig dahinsiechen und sterben lie&szlig;? Die die Wirtschaft samt Arbeitspl&auml;tze drangsalierte, die die k&ouml;rperliche N&ouml;tigung kritischer B&uuml;rger zur Verabfolgung eines sch&auml;dlichen, fahrl&auml;ssig "zugelassenen" mRNA-Versuchsstoffs einforderte?&nbsp;</p>
<p>"Aber nur durch Fehler wird man lernen", darf diese Frau unverbl&uuml;mt hinausposaunen, da sie genau wei&szlig;, dass sie juristisch unantastbar ist. Im Juli des Vorjahres wurde Merkel in einem Interview nach ihrer "umstrittenen Fl&uuml;chtlingspolitik" gefragt; und ob sie "nicht sehe, was uns alles um die Ohren geflogen ist". Was sie zu "Amokfahrten, Toten und Messerstechereien" sage und dazu, dass sie "mit ihrer Politik der AfD zur 'Regierungsreife' verholfen habe". Das <em>RND&nbsp;</em><a href="https://www.rnd.de/politik/den-platz-lasse-ich-mir-nicht-nehmen-merkels-entruestung-beim-rnd-talk-LVVO7VDPFFAJHCBI2Q2HD36TIE.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zitiert</a>&nbsp;ihre Antwort wie folgt:</p>
<p><em>"'Es gibt keine Legitimation, selbst wenn ich unzufrieden bin, deswegen, weil die Merkel so war 2015, muss ich die AfD w&auml;hlen', rief sie emp&ouml;rt und betonte, man k&ouml;nne deshalb 'doch kein Fremdenhasser werden.' Die AfD sch&uuml;re Fremdenfeindlichkeit und Hass und besch&auml;dige die Grundfesten der Demokratie."</em>&nbsp;</p>

<p>Es gibt aber auch keine Legitimation, unabh&auml;ngig von Sympathien oder nicht, die gr&ouml;&szlig;te politische Oppositionspartei samt Sympathisanten offensichtlich mutwillig an ihrer Arbeit zu hindern, zu verbieten, zu diskreditieren, au&szlig;er man missbraucht ersch&ouml;pfend und unglaubw&uuml;rdig den Begriff "Demokratie-Rettung" als zerknittertes Hosentaschenfeigenblatt zur einzigen Absicht &ndash; den skrupellosen Machterhalt.</p>
<p>Merkel ist r&uuml;ckblickend dabei mehr als schuldbeladen, wie aktuell auch ein Gro&szlig;teil der sogenannten "Volksvertreter" im Regierungsviertel. Immer mehr B&uuml;rger sind schlicht einfach m&uuml;de und desillusioniert zum Thema der "Demokratie, jetzt oder nie"-Appelle, hier, wie dort, ob von links oder rechts. J&uuml;ngste Wahlergebnisse belegen nachdr&uuml;cklich die Gr&auml;ben in der Gesellschaft &ndash; in West wie Ost. Kommende Landtagswahlen werden die Spaltung der Gesellschaft dabei weiter vorantreiben. Politische Absicht? Ja, nat&uuml;rlich.</p>
<p>Merkel war auch aktuell beklatschter Gast auf der&nbsp;Digitalkonferenz re:publica in Berlin. Der <em>Tagesspiegel</em>&nbsp;<a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/merkel-auf-der-republica-wir-werden-irre-wenn-wir-nicht-mehr-wissen-was-wahr-ist-15609246.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schreibt</a> zu diesem Auftritt:</p>
<p><em>"Merkel auf der Republica: 'Wir werden irre, wenn wir nicht mehr wissen, was wahr ist.' Die Altkanzlerin und das Internet, das war keine Liebesbeziehung."</em></p>
<p>"Wir"? Merkel projiziert, wie so viele Machtpolitiker und Karrieristen, bei all dem ihre Unf&auml;higkeit, ihre fehlende Empathie, ihre weltfremde Abgehobenheit im Elfenbeinturm-Dasein, erneut auf alle B&uuml;rger. Ein fataler Fehler und das erneute Ausleben der schlichten Arroganz der Macht.&nbsp;<em>&nbsp;</em></p>
<p>Bezogen auf den provokativen Auftritt von Angela Merkel am 19. Mai 2026 im EU-Parlament in Stra&szlig;burg gibt es daher nur ein Wort: Demokratieverachtung.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong><a href="https://de-rtnews.com/inland/280593-politische-gewalt-in-deutschland-afd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Politische Gewalt in Deutschland: AfD mit Abstand am h&auml;ufigsten betroffen </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Gerichtsverhandlung zu Polizeiauflagen beim Gedenken am Tag der Befreiung</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280717-gerichtsprozess-gegen-polizeiauflagen-beim-gedenken/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0dbd5948fbef48aa486a72.jpg" /> Gegen die Auflagen beim Gedenken an die Opfer der Sowjetunion im Kampf gegen den Faschismus hatte die DKP geklagt. Im Gerichtsverfahren verteidigte die Vertreterin der Berliner Polizei die Maßnahmen mit dem Argument, die verbotenen Symbole stellten eine Gefahr für die Öffentlichkeit dar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Felicitas Rabe</em></p>
<p>Am Dienstag wurde vor dem Verwaltungsgericht in Berlin die Klage der DKP gegen die seit dem Jahr 2022 von der Polizei verf&uuml;gten Auflagen beim Gedenken am Tag der Befreiung vom Faschismus und am Tag des Sieges &uuml;ber den Faschismus &ndash; jeweils am 8. und 9. Mai &ndash; verhandelt. Seit dem Jahr 2022 hatte die Berliner Polizei in jedem Jahr vor den Gedenkveranstaltungen Verbote f&uuml;r das Mitf&uuml;hren russischer und sowjetischer Fahnen und Symbole sowie f&uuml;r das Singen und Spielen sowjetischer Lieder erlassen.</p>
<p data-start="887" data-end="1149">In einer von ihm im M&auml;rz 2024 eingereichten Fortsetzungsfeststellungsklage wollte Stefan Natke von der DKP die Rechtm&auml;&szlig;igkeit dieser Auflagen gerichtlich pr&uuml;fen lassen. Zuvor waren seine Eilantr&auml;ge gegen die Auflagen in den Jahren 2022 und 2023 abgelehnt worden.</p>

<p>Rund 100 Interessierte fanden sich am Dienstag um 9 Uhr morgens beim Gericht in der Kirchstra&szlig;e im Berliner Stadtteil Moabit ein. Aufgrund der begrenzten Pl&auml;tze konnten jedoch nur rund 40 Besucher der Verhandlung beiwohnen. Nach einer etwa zweieinhalbst&uuml;ndigen Verhandlung erkl&auml;rte die Richterin Marlen Mausch-Liotta am Dienstag, dass sie das Urteil aus Zeitgr&uuml;nden nicht mehr am Ende der Sitzung verk&uuml;nden k&ouml;nne.</p>
<p data-start="1635" data-end="1978">Zu Beginn der Verhandlung verlas die Richterin die vom Gericht zu bewertende Streitfrage sowie den Text der Fortsetzungsfeststellungsklage der DKP. Demnach solle das Gericht entscheiden, ob das Verbot russischer und sowjetischer Symbole bei den Gedenkfeiern an die Opfer der Sowjetunion im Kampf gegen den Faschismus rechtm&auml;&szlig;ig sei oder nicht.</p>
<p>Der Anwalt der DKP, Tobias Krenzel, legte dar, warum er der Begr&uuml;ndung der Berliner Polizei f&uuml;r die Verbotsauflagen nicht folgen k&ouml;nne. Die Auflagen w&uuml;rden von den Beh&ouml;rden mit hypothetischen Gefahren gerechtfertigt, die angeblich durch das Mitf&uuml;hren russischer und sowjetischer Symbole entstehen k&ouml;nnten. Ein derartiges Konstrukt einer hypothetischen Gefahrenlage sei in diesem konkreten Fall juristisch nicht haltbar, argumentierte Krenzel.</p>
<p data-start="2424" data-end="2934">Als Vertreterin der Beklagtenseite kam anschlie&szlig;end die Berliner Regierungsr&auml;tin Meike van Essen zu Wort, um die mutma&szlig;liche Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Verbote zu begr&uuml;nden. In ihrer Rede bezog sie sich mehrfach auf den sogenannten "v&ouml;lkerrechtswidrigen Angriffskrieg", den der russische Pr&auml;sident Putin f&uuml;hre, und rechtfertigte damit die Verbote beim Gedenken an die Opfer der Sowjetunion. Zudem wolle die Polizeibeh&ouml;rde mit den Auflagen f&uuml;r ein friedliches und w&uuml;rdiges Gedenken sorgen. Das sei das Ziel der Verbote.</p>

<p>Das Argument der Beklagten, wegen eines aktuellen Krieges d&uuml;rfe man beim Gedenken an die Befreier vom Faschismus deren Fahnen und Symbole nicht zeigen, bezeichnete der Kl&auml;ger Stefan Natke vor Gericht als themenfremd. Es gehe bei der Veranstaltung um den Sieg &uuml;ber den Faschismus und das Gedenken an die Sowjets, die daf&uuml;r ihr Leben geopfert h&auml;tten.</p>
<p data-start="3286" data-end="3671">Abgesehen davon sei das Verbot der sowjetischen Fahne am Berliner Gedenkort v&ouml;llig unlogisch. Schlie&szlig;lich sei am Ehrenmal in Treptow eine rote Fahne in Stein gemei&szlig;elt. Natke zufolge werde das angebliche Ziel der Berliner Polizei, mit den Verboten f&uuml;r ein w&uuml;rdiges Gedenken zu sorgen, gerade nicht erreicht. Im Gegenteil: Aufgrund der Auflagen k&ouml;nne kein w&uuml;rdiges Gedenken stattfinden.</p>
<p>Der Anwalt des Kl&auml;gers stellte am Ende der Verhandlung noch einen Antrag auf Aussetzung des Verfahrens. Der Kl&auml;ger wolle die Klage dem Verfassungsgericht Berlin vorlegen. Aus Zeitgr&uuml;nden k&ouml;nne sie das Urteil nicht mehr am Ende der Verhandlung verk&uuml;nden, erkl&auml;rte Richterin Mausch-Liotta zum Schluss. Sowohl die Entscheidung &uuml;ber die Rechtm&auml;&szlig;igkeit der Verbote als auch die Entscheidung &uuml;ber die Aussetzung des Verfahrens werde den Beteiligten innerhalb von 14 Tagen zugestellt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rtnews.com/meinung/279612-liederverbot-und-redebeschraenkung-verbots-salamitaktik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liederverbot und Redezensur &ndash; Verbots-Salamitaktik auch beim Gedenken am Tag der Befreiung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Putin trifft chinesischen Ingenieur Peng Pai nach 26 Jahren wieder</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280706-putin-trifft-chinesischen-ingenieur-peng-pai-nach-26-jahren-wieder/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0da319b480cc4fbe0eb147.jpg" /> Wladimir Putin hat in Peking den chinesischen Ingenieur Peng Pai nach 26 Jahren wieder getroffen. Der heutige Fachmann studierte einst in Moskau und erhielt als Kind ein gemeinsames Foto mit Putin im Beihai-Park – eine Begegnung, die nun fortgeschrieben wurde.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="72" data-end="278">Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat in Peking erneut den chinesischen Ingenieur Peng Pai getroffen &ndash; mehr als 25 Jahre nach ihrer ersten Begegnung.</p>

<p>Die urspr&uuml;ngliche Begegnung geht auf Juli 2000 zur&uuml;ck. Damals absolvierte Wladimir Putin seinen ersten Staatsbesuch in China. Im Pekinger Beihai-Park traf er auf den damals zehn- bis zw&ouml;lfj&auml;hrigen Peng Pai, der gemeinsam mit anderen Kindern die russische Delegation begr&uuml;&szlig;te. Es entstand ein gemeinsames Foto, das sp&auml;ter von der Familie des Jungen aufbewahrt wurde.</p>
<p>Peng Pai zufolge war diese Begegnung pr&auml;gend. Er entwickelte Interesse an Russland und seiner Kultur sowie an Wissenschaft und entschied sich sp&auml;ter f&uuml;r ein Studium in Moskau. Von 2007 bis 2013 studierte er an der Staatlichen Technischen Universit&auml;t f&uuml;r Automobile und Stra&szlig;enbau in Moskau (MADI). Anschlie&szlig;end kehrte er nach China zur&uuml;ck und arbeitet heute als Ingenieur bei einem gro&szlig;en chinesischen Unternehmen, unter anderem bei Sixt Construction.</p>
<p>In einem Interview mit der chinesischen Zeitung&nbsp;<em>Hunan Ribao</em>&nbsp;erkl&auml;rte Peng Pai, die Begegnung mit dem russischen Pr&auml;sidenten und die Qualit&auml;t der russischen Ausbildung h&auml;tten ihn dazu bewegt, in Moskau zu studieren.&nbsp;Die Geschichte verbreitete sich stark in Medien und sozialen Netzwerken und erreichte mehr als 16 Millionen Aufrufe.&nbsp;Im August 2025 ver&ouml;ffentlichte&nbsp;<em>RT</em>&nbsp;ein Video von Peng Pai in russischer Sprache. Darin &auml;u&szlig;erte er die Hoffnung, den russischen Pr&auml;sidenten bei dessen n&auml;chstem China-Besuch erneut zu treffen.</p>

<p>Am 20. Mai kam es im Rahmen von Putins China-Besuch in Peking zu einem erneuten pers&ouml;nlichen Treffen. Die Begegnung fand im Umfeld der offiziellen Termine statt, unter anderem in der staatlichen Residenz Diaoyutai, in der der russische Pr&auml;sident w&auml;hrend seines Aufenthalts untergebracht war. Wladimir Putin begr&uuml;&szlig;te den Ingenieur herzlich und sagte:<em><br /><br />"Ich freue mich sehr, Sie zu sehen. Zun&auml;chst m&ouml;chte ich mich bei den Journalisten bedanken, die Sie gefunden haben. Ehrlich gesagt ist diese Begegnung f&uuml;r mich eine gro&szlig;e &Uuml;berraschung, aber ich freue mich sehr dar&uuml;ber."</em></p>
<p>Die beiden tauschten einen H&auml;ndedruck aus und f&uuml;hrten zwischen den offiziellen Programmpunkten ein kurzes Gespr&auml;ch. Dabei erinnerte sich Putin auch an die Archivaufnahmen ihrer ersten Begegnung und sagte, es sei f&uuml;r ihn angenehm gewesen, diesen Moment noch einmal zu erleben.</p>
    
    
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<p>Im Gespr&auml;ch lud der russische Pr&auml;sident den Ingenieur nach Russland ein. Peng Pai sagte einen Besuch zu und &auml;u&szlig;erte zugleich den Wunsch, dass chinesische Unternehmen ihre Zusammenarbeit mit Russland weiter ausbauen m&ouml;chten.</p>

<p data-start="2469" data-end="2762">Zum Abschluss des Treffens &uuml;berreichte Peng Pai dem russischen Pr&auml;sidenten ein Porzellanset aus der chinesischen Provinz Hunan als Erinnerungsgeschenk. Zudem lie&szlig; sich Wladimir Putin mit ihm fotografieren und signierte eine Kopie des gemeinsamen Fotos aus dem Jahr 2000.</p>
<p data-start="2764" data-end="2986" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Begegnung markiert das Wiedersehen zweier Personen, deren erster Kontakt zuf&auml;llig im Rahmen eines Staatsbesuchs entstand und sich &uuml;ber Jahrzehnte zu einer symbolisch aufgeladenen pers&ouml;nlichen Geschichte entwickelt hat.</p>
<p data-start="2764" data-end="2986" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/280510-im-osten-nichts-brauchbares-trumps-besuch-china-ergebnislos/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Im Osten nichts Brauchbares &ndash; Trumps Besuch konnte China nicht von Russland trennen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>EU-Sonderbeauftragte: Schutz für ukrainische Männer in der EU &quot;ist nicht logisch&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280671-eu-sonderbeauftragte-schutz-fuer-ukrainische/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d7c0fb480cc4f7550da5f.jpg" /> Die EU-Sonderbeauftragte für Ukrainer in der EU möchte ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter offenbar keinen Schutz mehr gewähren. Männer, die sich unrechtmäßig und vielfach illegal aus der Ukraine entfernt haben, sollten die EU verlassen, erklärte Johansson.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Br&uuml;ssel sollte ukrainischen M&auml;nnern im wehrf&auml;higen Alter den Status des "vor&uuml;bergehenden Schutzes" entziehen, erkl&auml;rte Ylva Johansson, die EU-Sonderbeauftragte f&uuml;r Ukrainer in der Europ&auml;ischen Union.</p>
<p><a href="https://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php?title=Temporary_protection_for_persons_fleeing_Ukraine_-_monthly_statistics" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut der EU-Statistikbeh&ouml;rde</a>&nbsp;Eurostat lebten&nbsp;am 31. M&auml;rz 2026 rund 4,3 Millionen Ukrainer unter vor&uuml;bergehendem Schutz in der EU. Wie aus den Daten hervorgeht, waren etwa ein Viertel davon M&auml;nner im Alter zwischen 18 und 64 Jahren. Demnach k&ouml;nnte die Europ&auml;ische Union bis zu einer Million M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter beherbergen.&nbsp;</p>

<p>Die Ukraine hatte kurz nach der Eskalation des Konflikts mit Russland im Jahr 2022 eine allgemeine Mobilmachung verh&auml;ngt und M&auml;nnern im Alter zwischen 18 und 60 Jahren die Ausreise aus dem Land untersagt. Im vergangenen Jahr lockerte Kiew die Beschr&auml;nkungen und erlaubte M&auml;nnern im Alter von 18 bis 22 Jahren, die Grenze zu &uuml;berqueren und auszureisen.</p>
<p>Nach Aussage von Johansson werde das Thema derzeit von den EU-Mitgliedstaaten diskutiert, bislang sei aber kein Konsens erzielt worden. Die EU-Sonderbeauftragte kommentierte die Lage in der vergangenen Woche in einem Interview mit der <em>Deutschen Welle (DW):</em>&nbsp;</p>
<p><em>"Es erscheint nicht ganz logisch, dass viele M&auml;nner im wehrf&auml;higen Alter, die kein Recht haben, die Ukraine zu verlassen, sofort vor&uuml;bergehenden Schutz erhalten, sobald sie die Grenze &uuml;berqueren, vielleicht sogar illegal ... Ich denke, das ist ein etwas kontroverses Signal, das wir an die Ukraine senden, da wir die Ukraine auch milit&auml;risch unterst&uuml;tzen."</em></p>
<p>Aufgrund chronischen Soldatenmangels, massenhafter Desertion und Wehrdienstverweigerung setzt die Ukraine auf obligatorische &ndash; und oft <a href="https://swentr.site/russia/640035-ukraine-draft-odessa-kiev/">erzwungene</a> &ndash; Mobilisierung, um ihre Streitkr&auml;fte aufzustocken.&nbsp;Die Rekrutierungskampagne ist im Laufe der Jahre immer brutaler geworden. Hunderte von Videos zeigen, wie Wehrpflichtpatrouillen M&auml;nner von der Stra&szlig;e und sogar aus Gesch&auml;ften entf&uuml;hren. Zehntausende Ukrainer sind in die EU geflohen, um einer Einberufung zu entgehen.</p>
<p><em>CNN</em>&nbsp;<a href="https://swentr.site/russia/630092-ukrainians-risk-lives-flee-mobilization/">berichtete</a> im Dezember, dass seit der Eskalation des Ukraine-Konflikts im Februar 2022 allein nach Rum&auml;nien &uuml;ber 30.000 Menschen geflohen seien. Moskau hat Kiews westliche Unterst&uuml;tzer wiederholt beschuldigt, einen Stellvertreterkrieg "bis zum letzten Ukrainer" gegen Russland zu f&uuml;hren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/274250-millionen-entziehen-sich-wehrdienst-kiew/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Millionen entziehen sich dem Wehrdienst: Kiew sucht nach neuen Methoden</a></p>
    
    
    
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Irrtum des Westens immer klarer – Russland kein Juniorpartner Chinas</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280684-irrtum-westens-immer-klarer-russland-kein-juniorpartner-chinas/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280684-irrtum-westens-immer-klarer-russland-kein-juniorpartner-chinas/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d891bb480cc4e365b7d0e.png" /> Peking kann Moskau nicht länger als Juniorpartner behandeln. Warum der Westen die russisch-chinesischen Beziehungen immer noch missversteht, ist eine separate Frage – doch in China wie im Westen versteht man diesen Irrtum zunehmend.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong><em></em><em>Von Alexei Martynow</em></p>
<p>Russland und China bewegen sich langsam, aber un&uuml;bersehbar auf ein strukturelles B&uuml;ndnis zu, in dessen Entstehungsprozess das globale Machtgleichgewicht neugestaltet wird. Doch beide Seiten durchlaufen den damit einhergehenden Wandel in unterschiedlichem Tempo. Moskau hat die Logik einer tiefen strategischen Interdependenz weitgehend akzeptiert.</p>
<p>Peking hingegen verh&auml;lt sich weiterhin so, als k&ouml;nne es eine sorgf&auml;ltig gesteuerte Partnerschaft aufrechterhalten, in der China der Seniorpartner bleibt, w&auml;hrend es seine eigenen Verpflichtungen gegen&uuml;ber dem vermeintlichen Juniorpartner minimiert. Und dieses Modell st&ouml;&szlig;t an seine Grenzen. Auch in westlichen politischen Kreisen herrschte jahrelang die Ansicht vor, Russland sei zum Juniorpartner in einer ungleichen Beziehung geworden. Br&uuml;sseler Denkfabriken, Washingtoner Analysten und sogar viele chinesische Kommentatoren wiederholten dieselbe Formel: Russland liefert Rohstoffe, China alles andere.</p>

<p>MERICS etwa, eine Berliner Denkfabrik, beschrieb die Beziehung als "grundlegend unausgewogen"; auch Intereconomics nannte sie zumindest "symbiotisch, aber zutiefst asymmetrisch". Weitere Forscher wiederum stellten das Dreieck Russland-China-USA in den Vordergrund &ndash; als eine Beziehungsstruktur, in der Washington vermeintlich nach wie vor am entscheidend l&auml;ngeren Hebel sitze.</p>
<p>Diese Interpretationen &uuml;bersehen jedoch einen wichtigen Aspekt: W&auml;hrend westliche Analysten geradezu von Besessenheit getrieben die Asymmetrie analysierten, r&auml;umten viele chinesische Wissenschaftler hinter vorgehaltener Hand ein, dass die Beziehung weniger von Hierarchie als vielmehr von geopolitischem Druck gepr&auml;gt sei. Professor Feng Shaolei von der Ostchinesischen P&auml;dagogischen Universit&auml;t argumentierte etwa, dass externe Umst&auml;nde und nicht der relative Status schon immer der eigentliche Motor der Partnerschaft zwischen Russland und China gewesen seien. Die NATO-Erweiterung trieb Moskau und Peking n&auml;her zusammen, w&auml;hrend US-Z&ouml;lle diesen Prozess weiter beschleunigten. Der Sanktionsdruck auf Russland verschaffte China verg&uuml;nstigte Ressourcen und Russland garantierte M&auml;rkte, da jede der beiden Seiten immer mehr davon besa&szlig;, was der jeweils anderen fehlte.</p>
<p>Die Zahlen sprechen f&uuml;r sich. Bis Ende 2024 war Russland mit Lieferungen von 108,5 Millionen Tonnen zu Chinas gr&ouml;&szlig;tem Erd&ouml;llieferanten geworden. Doch Energie ist nur ein Aspekt dieser Beziehung. Zwischen Januar und September 2025 verdoppelten sich die russischen Nickelexporte nach China auf einen Wert von 1 Milliarde US-Dollar, die Kupferexporte stiegen um 88 Prozent auf einen Wert von 2 Milliarden US-Dollar, w&auml;hrend die Lieferungen von Aluminium und Metallerzen um rund 50 Prozent zunahmen.</p>
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<p>Die Landwirtschaft hat sich zu einer weiteren strategischen S&auml;ule entwickelt &ndash; seit Russland, mittlerweile der weltweit f&uuml;hrende Weizenexporteur, im Jahr 2023 ein langfristiges Abkommen zur Lieferung von 70 Millionen Tonnen Getreide und &Ouml;lsaaten an China &uuml;ber einen Zeitraum von zw&ouml;lf Jahren unterzeichnete.</p>
<p>Dann noch: Anders als die Energierouten im Nahen Osten verlaufen russische Pipelines nicht &uuml;ber anf&auml;llige Seewege. Diese Tatsache gewann mit der Verschlechterung des geopolitischen Umfelds deutlich an Bedeutung.</p>
<p>Washingtons Strategie war simpel: Russland finanziell isolieren und China durch die Androhung sekund&auml;rer Sanktionen zum Einschr&auml;nken seiner Zusammenarbeit mit Russland bewegen. Ende 2023 und Anfang 2024 reduzierten gro&szlig;e chinesische Finanzinstitute wie die Bank of China und CITIC ihre direkten Transaktionen mit russischen Unternehmen nach der Ank&uuml;ndigung neuer US-Sanktionen deutlich.</p>
<p>Der Druck zeigte also eine gewisse Wirkung. Auch im Energiesektor reduzierten chinesische Staatsunternehmen ihre K&auml;ufe vor&uuml;bergehend, nachdem Anfang 2025 Sanktionen gegen Rosneft und Lukoil verh&auml;ngt wurden. Die Shandong Port Group verbot unter Sanktionen stehenden Schiffen das Andocken an ihren Terminals. Westliche Analysten lobten diese ihrer Ansicht nach zunehmende Vorsicht Chinas.</p>
<p>Doch die Strategie wies eine grundlegende Schw&auml;che auf: Sekund&auml;rsanktionen wirken nur, solange alternative Warenquellen bestehen. Als wichtige globale Energierouten, insbesondere die Stra&szlig;e von Hormus, der Instabilit&auml;t anheimfielen, ver&auml;nderte sich Russlands Rolle dramatisch. Denn rund ein Drittel des weltweiten Seehandels mit &Ouml;l verl&auml;uft normalerweise durch Hormus &ndash; und mehr als die H&auml;lfte der chinesischen &Ouml;limporte stammen aus dem Nahen Osten&hellip; ebenfalls normalerweise. Unter den neuen Umst&auml;nden aber waren russische Pipelines nicht l&auml;nger nur kommerzielle Infrastruktur, sondern der Zugriff darauf wurde zu einer strategischen Notwendigkeit.</p>

<p></p>
<p>Auch trug der gleichzeitige Druck Washingtons auf Moskau und Peking ironischerweise st&auml;rker zur Vertiefung ihrer Zusammenarbeit bei als jede Gipfelerkl&auml;rung.</p>
<p>Wie mehrere chinesische Analysten festgestellt haben, m&ouml;gen Russland und China einzeln verwundbar sein &ndash; doch gemeinsam besitzen sie die F&auml;higkeit, die US-amerikanische Macht wettzumachen. Allerdings verharrte die Beziehung in den letzten drei Jahren gr&ouml;&szlig;tenteils in einer Verhandlungsphase. &Ouml;ffentlich sprechen beide Seiten von einer "Partnerschaft ohne Grenzen". In der Praxis wurde die Beziehung jedoch in ihrer Entwicklung oft durch Vorsicht und endlose technische Komplikationen ausgebremst.</p>
<p>W&auml;hrend Wladimir Putins Besuch in Peking im September 2025 unterzeichneten die beiden L&auml;nder mehr als zwanzig Abkommen &ndash; in den Bereichen Energie, Luft- und Raumfahrt, k&uuml;nstliche Intelligenz, Landwirtschaft und Industrietechnologie. Die Zahlen wirkten beeindruckend. Analysten sch&auml;tzten den angek&uuml;ndigten Wert russisch-chinesischer Investitionsprojekte auf &uuml;ber 200 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Viele dieser Projekte wurden jedoch bislang nur teilweise umgesetzt, da chinesische Unternehmen die Kosten der Sanktionen weiterhin sorgf&auml;ltig abw&auml;gen. Und Peking hat opportunistische Gewinne oft echter strategischer Interdependenz vorgezogen. Westliche Forscher erkennen diese Dynamik nur zu gern offen an &ndash; mit dem Argument, dass China vom R&uuml;ckzug westlicher Konkurrenten aus Russland profitiert hat, w&auml;hrend es gleichzeitig Verpflichtungen aus dem Weg ging, die die beiden Volkswirtschaften vollst&auml;ndig miteinander verflechten w&uuml;rden.</p>
<p>Das Problem ist jedoch eben das: Vorsicht (vielleicht etwas &uuml;berm&auml;&szlig;ige) &ndash; und nicht etwa Feindseligkeit. Und Vorsicht st&ouml;&szlig;t an ihre Grenzen, wenn Geografie und Geopolitik zwei L&auml;nder einander n&auml;herbringen.</p>
<p>Beide Seiten traten im Jahr 2025 in eine etwas n&uuml;chternere Phase ein: Der bilaterale Handel ging um fast 7 Prozent auf 228 Milliarden US-Dollar zur&uuml;ck &ndash; der erste gr&ouml;&szlig;ere R&uuml;ckgang seit der Pandemie. Die Gr&uuml;nde daf&uuml;r waren vorwiegend wirtschaftlicher und weniger politischer Natur: Zum Beispiel reduzierten sinkende &Ouml;lpreise den Wert der russischen Exporte deutlich &ndash; relativ stabilen Absatzmengen zum Trotz.</p>
<p>Chinesische Medien berichteten ungew&ouml;hnlich offen &uuml;ber die Schwierigkeiten. Die Verbrauchernachfrage in Russland sank aufgrund hoher Zinsen ein St&uuml;ck weit ab, und die chinesischen Autoexporte brachen nach einer Boomphase der Markt&uuml;berhitzung ein. Moskaus zunehmende Importsubstitutionspolitik begann zudem, die M&ouml;glichkeiten f&uuml;r chinesische Autoexporteure auf dem russischen Markt einzuschr&auml;nken.</p>
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<p><strong>Dies war der Moment, in dem beide Seiten die Partnerschaft nicht l&auml;nger romantisierten, sondern begannen, sie realistischer zu betrachten. Doch auch dieser Realismus f&uuml;hrt letztlich zu einer unausweichlichen Schlussfolgerung:</strong></p>
<p>Russland und China teilen sich eine &uuml;ber 4.200 Kilometer lange Grenze. Die eine Seite verf&uuml;gt &uuml;ber enorme Energiereserven, landwirtschaftliche Ressourcen, Metallvorkommen, Territorium und eine Pipeline-Infrastruktur, die weitgehend immun gegen St&ouml;rungen durch Einwirkungen feindseliger Kriegsmarinen und anderer Kr&auml;fte zur See ist. Die andere Seite verf&uuml;gt &uuml;ber industrielle Kapazit&auml;ten, Kapital, Technologie und einen Absatzmarkt mit 1,4 Milliarden Menschen.</p>
<p>Keines der beiden L&auml;nder kann seine strategischen Ziele ohne Weiteres im Alleingang vollst&auml;ndig erreichen, weshalb sich die Beziehungen, bestehenden Spannungen zum Trotz, stetig vertiefen.</p>
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<p>Als Xi Jinping im Jahr 2025 anl&auml;sslich der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges Moskau besuchte, unterzeichneten die beiden L&auml;nder eine gemeinsame Erkl&auml;rung, die weit &uuml;ber die reine Symbolik hinausging. Die Akte sieht erweiterte Zahlungen in nationalen W&auml;hrungen, eine vertiefte Zusammenarbeit in Sachen Investition sowie nicht zuletzt die gemeinsame Erschlie&szlig;ung des N&ouml;rdlichen Seewegs &ndash; und das ist von enormer Bedeutung:</p>

<p>Besagter arktischer Korridor bietet China eine langfristige Alternative zu gef&auml;hrdeten Seewegen wie dem Suezkanal und der Stra&szlig;e von Hormus. In einer Welt, in der diese Engp&auml;sse zunehmend instabil werden, entwickelt sich die N&ouml;rdliche Seeroute von einem experimentellen Handelsprojekt zu strategischer Infrastruktur.</p>
<p>Chinesische Analysten erkennen diese Realit&auml;t jetzt zunehmend an. In China wird in akademischen Diskussionen mittlerweile offen einger&auml;umt, dass die Rivalit&auml;t mit den USA eine enge Partnerschaft mit Russland weniger zu einer Frage der Pr&auml;ferenz als vielmehr zu einer Notwendigkeit macht.</p>
<p>Selbst viele westliche Beobachter beginnen mittlerweile, dies zuzugeben. Studien, die nach Schwachstellen im B&uuml;ndnis des B&auml;ren und des Drachen suchen, kommen zunehmend zu dem Schluss: Diese Beziehung ist weitaus robuster und best&auml;ndiger, als fr&uuml;here Prognosen vermuten lie&szlig;en.</p>
<p>Dies liegt daran, dass die Partnerschaft nicht mehr allein auf diplomatischer Zweckm&auml;&szlig;igkeit oder lediglich kurzfristigen wirtschaftlichen Vorteilen beruht. Sie wird vielmehr von strukturellen Faktoren angetrieben: Geografie, Energiesicherheit, Handelswege, Sanktionsdruck und die Entstehung einer zunehmend fragmentierteren Weltordnung.</p>

<p>Russland und China schlie&szlig;en sich zusammen, weil die strategische Logik hierf&uuml;r immer &uuml;berzeugendere Argumente liefert. Und doch bleibt ein gro&szlig;es Hindernis bestehen:</p>
<p>China verh&auml;lt sich nach wie vor oft so, als k&ouml;nne es die Vorteile einer strategischen Partnerschaft genie&szlig;en, ohne den damit verbundenen Verpflichtungen vollumf&auml;nglich nachzukommen. Moskau hat Peking bereits tief in kritisch wichtige Bereiche wie Energie, Logistik und Ern&auml;hrungssicherheit integriert. Viele bedeutende chinesische Investitionen und technologische Verpflichtungen werden jedoch weiterhin z&ouml;gerlich vorangetrieben oder gar gebremst.</p>
<p>Irgendwann wird Peking entscheiden m&uuml;ssen, ob es Russland tats&auml;chlich als gleichberechtigten strategischen Partner betrachtet oder lediglich als n&uuml;tzliche Rohstoffbasis an Chinas Peripherie. Diese Frage bestimmt nun die Zukunft der Partnerschaft, und ihre Antwort wird die Architektur Eurasiens f&uuml;r die kommenden Jahrzehnte pr&auml;gen.&nbsp;</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://www.rt.com/news/640052-beijing-moscow-sanctions-partnership/">Englischen</a>.</em></p>
<p><em><a href="https://ru.wikipedia.org/wiki/%D0%9C%D0%B0%D1%80%D1%82%D1%8B%D0%BD%D0%BE%D0%B2,_%D0%90%D0%BB%D0%B5%D0%BA%D1%81%D0%B5%D0%B9_%D0%90%D0%BD%D0%B0%D1%82%D0%BE%D0%BB%D1%8C%D0%B5%D0%B2%D0%B8%D1%87" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Alexei Martynow</a></em><em>&nbsp;ist ein russischer Politologe mit Schwerpunkt auf internationalen Beziehungen und Journalist. Regelm&auml;&szlig;iger Kolumnist&nbsp;bei namhaften Medien &ndash; Russia Today, Iswestija, LIFE, als Experte regelm&auml;&szlig;ig&nbsp;von weiteren gro&szlig;en Medien zitiert &ndash; RIA Nowosti, Gazeta.ru, aber auch&nbsp;</em><em><a href="https://www.nytimes.com/2016/08/26/world/europe/russia-fuming-at-paralympics-ban-steps-up-campaign-against-whistle-blower.html">New York Times</a></em><em>,&nbsp;</em><em><a href="https://www.thenation.com/article/g20-politicians-push-same-neoliberal-agenda-got-us-mess/">The Nation</a></em><em>,&nbsp;</em><em><a href="https://www.ft.com/content/905b1a04-de09-11e4-ba43-00144feab7de?mhq5j=e1">Financial Times</a></em><em>.&nbsp;Seit 2008 Direktor der&nbsp;Denkfabrik und Nichtregierungsorganisation&nbsp;</em><em><a href="http://www.council.gov.ru/structure/persons/1266/">Internationales Institut&nbsp;neuester Staaten</a></em><em>.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/280528-warum-trumps-china-reise-ende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warum Trumps China-Reise das Ende der amerikanischen Vorherrschaft bedeutet</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Deutschland versteht die Schweiz – kann sie aber nicht schützen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/schweiz/280653-deutschland-versteht-schweiz-kann-sie/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0cdf8d48fbef02ef26c3d4.jpg" /> Der Besuch von Bundespräsident Guy Parmelin bei Kanzler Friedrich Merz in Berlin zeigte enge Beziehungen zwischen Deutschland und der Schweiz. Im Zentrum standen die drohenden EU-Stahlzölle, die Schweizer Produzenten hart treffen könnten. Trotz deutschem Verständnis bleibt Bern letztlich von Brüsseler Entscheidungen abhängig.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Als Friedrich Merz den Schweizer Bundespr&auml;sidenten Guy Parmelin am Dienstag im Kanzleramt empfing, lockerte er die Stimmung gleich mit einem kleinen Seitenhieb auf die Eishockey-WM. Die Schweizer h&auml;tten der deutschen Mannschaft mit 6:1 "nicht nur Freude" bereitet, sagte Merz schmunzelnd vor den Journalisten.</p>
<p>Doch danach wurde es schnell ernst. Im Zentrum des Gespr&auml;chs stand ein Thema, das in Bern derzeit f&uuml;r erhebliche Unruhe sorgt: die neuen EU-Stahlz&ouml;lle.</p>
<p>Ab dem 1. Juli drohen Schweizer Stahlproduzenten wie "Steeltec"&nbsp;oder "Stahl Gerlafingen" bei bestimmten Mengen satte 50 Prozent Zoll statt bisher 25 Prozent. Parmelin machte aus seiner Ver&auml;rgerung kein Hehl und sagte mit Blick auf Br&uuml;ssel, das helfe unserem Verh&auml;ltnis nicht.</p>
<p>Merz zeigte sich verst&auml;ndnisvoll und betonte auf der gemeinsamen Pressekonferenz, niedrige Z&ouml;lle l&auml;gen im Interesse beider Seiten. Gleichzeitig machte er jedoch klar, wo die EU derzeit die Priorit&auml;ten setzt: beim gro&szlig;en Spiel mit den USA. Ein Handelsabkommen mit Washington gehe vor.</p>

<p>Damit sprach Merz aus, was in Bern immer deutlicher sp&uuml;rbar wird. Die Schweiz ist wirtschaftlich eng mit Europa verflochten, sitzt bei den wirklich wichtigen Entscheidungen aber oft nur am Katzentisch.</p>
<p>Deutschland hatte sich in Br&uuml;ssel offenbar daf&uuml;r starkgemacht, die Schweiz von den neuen Ma&szlig;nahmen auszunehmen &ndash; vergeblich. Die EU-Kommission wollte keine Sonderbehandlung, solange auch Gro&szlig;britannien, Japan und andere enge Partner betroffen sind. Das Europ&auml;ische Parlament segnete die Regel schlie&szlig;lich ohne Schweizer Ausnahme ab.</p>
<p data-start="0" data-end="417" data-is-last-node="" data-is-only-node="">F&uuml;r die Schweiz geht es in diesem Konflikt weit &uuml;ber einen einzelnen Industriesektor hinaus. Der Streit verweist auf ein grundlegendes Strukturproblem. Das Land ist wirtschaftlich tief in den europ&auml;ischen Markt integriert, bleibt institutionell jedoch au&szlig;en vor. Es muss sich an Regeln halten, die es selbst nicht mitgestalten kann, und tr&auml;gt damit die Folgen politischer Entscheidungen ohne entsprechende Mitsprache.</p>
<p data-start="0" data-end="418" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Dabei sind die deutsch-schweizerischen Beziehungen besonders eng. Deutschland ist mit &uuml;ber 100 Milliarden Franken Handelsvolumen der mit Abstand wichtigste Partner. Umgekehrt ist die Schweiz f&uuml;r die deutsche Wirtschaft ein zentraler Absatz- und Investitionsmarkt. Zehntausende Grenzg&auml;nger halten die beiden Volkswirtschaften t&auml;glich zusammen.</p>
<p>Auch in der Sicherheitspolitik gaben sich beide Seiten einig. Man sprach &uuml;ber den Ukraine-Krieg, die europ&auml;ische Sicherheitsarchitektur und die Frage, wie Europa in einer immer un&uuml;bersichtlicheren Welt mehr Verantwortung &uuml;bernehmen kann.</p>
<p>Im Hintergrund stand allerdings die gro&szlig;e transatlantische Baustelle. Die Trump-Regierung macht massiv Druck auf Br&uuml;ssel. Bis Anfang Juli soll ein neues Handelsabkommen stehen, sonst drohen weitere Zollerh&ouml;hungen. In diesem Klima wirken die Schweizer Sorgen zwar nachvollziehbar &ndash; strategisch sind sie aber eher nachrangig.</p>
<p>Genau das war die eigentliche Botschaft des Berlin-Besuchs. Die Deutschen verstehen die Schweiz besser als viele andere in der EU. Doch selbst ein wohlgesinnter Kanzler wie Merz kann die Machtverh&auml;ltnisse in Br&uuml;ssel nicht aushebeln.</p>
<p>F&uuml;r Guy Parmelin war der Besuch deshalb wohl beides zugleich. Ein Zeichen enger, pragmatischer Beziehungen zu Berlin und eine deutliche Erinnerung daran, wo die Grenzen dieser N&auml;he liegen, wenn geopolitische Interessen und harte Industriepolitik ins Spiel kommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/204588-schweizer-sind-reich-aber-auch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Die Schweizer sind reich, aber auch unheilbar dumm" ‒ Eine Ukrainerin &uuml;ber ihren Alltag in Z&uuml;rich</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Putin-Berater: Putin und Xi haben sich auf &quot;etwas sehr Wichtiges&quot; geeinigt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280669-putin-berater-putin-und-xi/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280669-putin-berater-putin-und-xi/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d6ace48fbef4ea06682ef.jpg" /> Die Gespräche zwischen dem russischen Staatschef Wladimir Putin und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping sind positiv verlaufen, sagte der russische Präsidentenberater Juri Uschakow. Er fügte hinzu, dass die beiden Politiker über Energiefragen gesprochen haben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russland sei bereit, den schnell wachsenden chinesischen Markt mit &Ouml;l, Gas und LNG weiterhin zu beliefern, <a href="https://www.interfax.ru/russia/1090611" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a>&nbsp;der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin nach Gespr&auml;chen mit dem chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping in Peking.</p>
<blockquote>
<p><em>"Ich m&ouml;chte darauf hinweisen, dass Russland und China im Energiebereich aktiv zusammenarbeiten. Unser Land ist einer der gr&ouml;&szlig;ten Exporteure von Erd&ouml;l, Erdgas &ndash; einschlie&szlig;lich Fl&uuml;ssiggas &ndash; und Kohle nach China. Wir sind nat&uuml;rlich bereit, auch weiterhin die zuverl&auml;ssige und unterbrechungsfreie Versorgung des schnell wachsenden chinesischen Marktes mit all diesen Brennstoffen sicherzustellen."</em></p>
</blockquote>
<p>W&auml;hrend der Unterzeichnungszeremonie sei bekannt gegeben worden, dass Unternehmen aus beiden L&auml;ndern 20 Dokumente unterzeichnet h&auml;tten, darunter auch &uuml;ber die Zusammenarbeit im Energiebereich, <a href="https://www.interfax.ru/russia/1090611" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> die Agentur <em>Interfax</em>. Wie es hei&szlig;t, sei Russland der f&uuml;hrende Exporteur von Energieressourcen nach China: Im Jahr 2025 seien 101 Millionen Tonnen &Ouml;l und 49 Milliarden Kubikmeter Gas geliefert worden.</p>
<p>Der russische Pr&auml;sidentenberater Juri Uschakow hat die Ergebnisse der hochrangigen Gespr&auml;che zwischen Moskau und Peking als positiv bewertet, insbesondere im Energiebereich. In einem Interview&nbsp;mit&nbsp;<em>Westi</em>&nbsp;<a href="https://t.me/vestiru/214727" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> Uschakow:</p>
<blockquote>
<p><em>"Insgesamt positiv. Wir haben viele Fragen besprochen, wirklich sehr viele. Darunter auch vielversprechende Projekte im Energiesektor", so Uschakow.</em></p>
</blockquote>
<p>Auf die Frage, ob man im Energiesektor Vereinbarungen erzielen konnte, antwortete er:</p>
<blockquote>
<p><em>"Nun ja. In einigen Punkten haben wir uns auf etwas sehr Wichtiges geeinigt."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/280659-putin-gespraeche-mit-xi-jinping/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Putin: Gespr&auml;che mit Xi Jinping waren inhaltsreich</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kreml: Russlands Militär bereitet Reaktion auf Drohnenflüge nach Russland über baltische Staaten vor</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280703-kreml-russlands-militaer-bereitet-reaktion/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280703-kreml-russlands-militaer-bereitet-reaktion/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d9eac48fbef4b2068440e.jpg" /> Das russische Militär bereite eine Reaktion auf Drohnenflüge nach Russland über das Gebiet der baltischen Staaten vor, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow. Am Dienstag erklärte Russlands Auslandsgeheimdienst, dass Kiew Angriffe gegen Russland von Lettland aus plane.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Einige der von den ukrainischen Streitkr&auml;ften f&uuml;r Angriffe auf Russland eingesetzten Drohnen seien von dem Territorium der baltischen Staaten aus gestartet worden. Dies&nbsp;<a href="https://iz.ru/2100374/2026-05-20/peskov-prokommentiroval-soobshcheniia-o-podgotovke-vsu-udarov-po-rf-iz-latvii" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a>&nbsp;der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch gegen&uuml;ber der Zeitung&nbsp;<em>Iswestija</em>. "So oder so dringen Drohnen bereits in den Luftraum der baltischen Staaten ein. Dieses Problem besteht", sagte Peskow.&nbsp;Er merkte an, dass russische Milit&auml;r- und Geheimdienstbeamte die Lage genau beobachteten und Moskaus notwendige Reaktion vorbereiteten. Das vorrangige Ziel sei, die Sicherheit der russischen B&uuml;rger und der industriellen Infrastruktur zu gew&auml;hrleisten.</p>
<p>In einem Gespr&auml;ch mit&nbsp;<em>TASS</em>&nbsp;<a href="https://tass.ru/politika/27468529" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erw&auml;hnte</a>&nbsp;der Kremlsprecher die Aussage von Wladimir Selenskij, Kiew habe einen Plan f&uuml;r Attacken auf Russland im Juni vorbereitet. Solche &Auml;u&szlig;erungen tr&uuml;gen nicht zu einer friedlichen Beilegung des Konflikts bei, so Peskow.<strong><br /></strong></p>
<p>Am Dienstag&nbsp;<a href="http://svr.gov.ru/smi/2026/05/ukraina-gotovit-udary-po-rossii-s-territorii-latvii.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">teilte</a>&nbsp;der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) mit, dass Kiew Angriffe gegen Russland von lettischem Territorium aus vorbereite.&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><em>"Laut den erhaltenen Daten beabsichtigt Kiew nicht, sich auf die Verwendung von Luftkorridoren zu beschr&auml;nken, die den ukrainischen Streitkr&auml;ften von den baltischen Staaten zur Verf&uuml;gung gestellt worden sind. Es ist geplant, Drohnen auch vom Territorium dieser L&auml;nder aus zu starten."</em></p>
</blockquote>
<p>Die Drohnenpiloten der ukrainischen Streitkr&auml;fte seien schon nach Lettland verlegt worden, betonte der SWR. Wie es hei&szlig;t, sollen sie auf lettischen Milit&auml;rst&uuml;tzpunkten "Adazi", "Selija", "Lielvarde", "Daugavpils" und "Jekabpils" stationiert werden.</p>
<p>Kiew habe betont, dass es unm&ouml;glich sein w&uuml;rde, den genauen Startort der Drohnen festzustellen. Laut dem SWR, erm&ouml;glichten moderne Aufkl&auml;rungsmittel es jedoch, sicher die Startkoordinaten von Drohnen zu bestimmen. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnten zuverl&auml;ssige Daten auch bei der Untersuchung der Drohnenwracks gewonnen werden.</p>
<p>Die Beh&ouml;rde weiter:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es sei hier daran erinnert, dass die Koordinaten der Entscheidungszentren auf dem lettischen Territorium gut bekannt sind. Und die Mitgliedschaft dieses Landes in der NATO wird die Unterst&uuml;tzer der Terroristen vor gerechter Vergeltung nicht sch&uuml;tzen."</em></p>
</blockquote>
<p>Am selben Tag hat das Au&szlig;enministerium in Lettland den Gesch&auml;ftstr&auml;ger der russischen Botschaft, Dmitri Kassatkin, einbestellt,&nbsp;<a href="https://www.mfa.gov.lv/en/article/ministry-foreign-affairs-refutes-russian-disinformation" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hie&szlig;</a>&nbsp;es in einer offiziellen Mitteilung. Die Beh&ouml;rde protestierte gegen den Bericht des russischen Auslandsgeheimdienstes. Lettland habe der Nutzung ihres Territoriums und Luftraums f&uuml;r Angriffe auf Objekte in Russland nicht zugestimmt.</p>

<p>Mitte April&nbsp;<a href="https://www.rbc.ru/politics/16/04/2026/69e0f13d9a79471718ba228d" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a>&nbsp;Sergei Schoigu, der Sekret&auml;r des russischen Sicherheitsrates, gegen&uuml;ber Journalisten, dass Russland das Recht auf Selbstverteidigung habe. Ihm zufolge wiederholten sich in der letzten Zeit Drohnenangriffe auf Russland, wobei Finnland und die baltischen Staaten Drohnen durch ihren Luftraum fliegen lie&szlig;en. Im Ergebnis seien Zivilisten betroffen und Objekte der zivilen Infrastruktur besch&auml;digt worden. Solche Vorf&auml;lle seien aufgrund "&auml;u&szlig;erst geringer Effizienz westlicher Flugabwehrmittel" m&ouml;glich, so Schoigu. Au&szlig;erdem sei nicht auszuschlie&szlig;en, dass Finnland und die baltischen L&auml;nder ihren Luftraum bewusst zur Verf&uuml;gung stellten und damit als Komplizen in Aggression gegen Russland agierten.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/279983-ukrainische-drohnen-entlarven-bluff-lettischen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ukrainische Drohnen entlarven den Bluff der lettischen Milit&auml;rf&uuml;hrung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Westen führt hybriden Krieg gegen russisch-chinesische Partnerschaft</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280654-westen-fuehrt-hybriden-krieg-gegen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d793ab480cc4ee22015d2.jpg" /> Der gehässige Leitartikel der britischen Financial Times: "Risse in Putins Gebäude" passt nahtlos in das bekannte Muster westlicher Medien, angebliche russische Schwächen und Krisen genau zu den sensiblen diplomatischen Momenten zu dramatisieren, wie den Besuch Putins in Peking.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Rainer Rupp</em></p>
<p></p>
<p>Wladimir Putin traf am Dienstag, den 19. Mai zu einem zweit&auml;gigen Besuch in Peking ein. Der offizielle Anlass ist der 25. Jahrestag des sino-russischen "Vertrags &uuml;ber gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit", der als Grundlage f&uuml;r die guten zwischenstaatlichen Beziehungen der beiden strategischen Partner dient. Der Vertrag wurde allerdings am 16. Juli 2001 unterzeichnet, nicht im Mai. Da der Jahrestag mit Pr&auml;sident Putins Besuch in China zeitlich nicht zusammenf&auml;llt, hat das unter vielen Beobachtern zu der Vermutung gef&uuml;hrt, dass wom&ouml;glich andere, dringendere &Uuml;berlegungen zu dem vorgezogenen Besuch in Peking gef&uuml;hrt haben k&ouml;nnten. Aber mehr dazu sp&auml;ter.</p>
<p>Vor solchen Besuchen, egal ob hochrangige Vertreter Chinas zu Besuch in Moskau sind oder Russen in Peking, hat sich in den vergangenen Jahren ein klares Muster von Bem&uuml;hungen westlicher Medien und Politiker herausgebildet, mit allerlei Ger&uuml;chten und Behauptungen Spaltpilze zwischen Peking und Moskau zu s&auml;en. Dies geschieht in der Regel durch Berichte auf Basis anonymer Quellen ("westliche Regierungsbeamte", oder "Experten aus den Nachrichtendiensten") die oft gezielt und zeitlich abgestimmt auf Gipfelbesuche von Putin oder Xi versuchen, gegenseitiges Misstrauen zu pflanzen.</p>
<p>Die g&auml;ngige Variante dieser Spalter‑Versuche konnte man auch am Tag von Pr&auml;sident Putins Ankunft in Peking im <em>ZDF</em>&nbsp;heute-journal sehen: Dabei ging es um das wirtschaftlich dominante und finanziell starke China, welches das schwache, um Hilfe bettelnde Russland mit superg&uuml;nstigen Energie‑ und Rohstoffk&auml;ufen nach Strich und Faden ausnutzt und ausbeutet und Pr&auml;sident Putin das zul&auml;sst, weil er mit seinem Ukrainekrieg Russland in eine hoffnungslose Lage getrieben habe.</p>
<p>Bereits tags zuvor, am 18. Mai, hatte die Londoner <em>Financial Times</em>&nbsp;einen&nbsp;<a href="https://www.ft.com/content/7cc7357b-446d-4cbe-9438-f505dd457c3d?syn-25a6b1a6=1">Leitartikel</a>&nbsp;unter dem Titel "The cracks in the Putin edifice" (Die Risse im Putin-Geb&auml;ude) ver&ouml;ffentlicht, aus dem der <em>ZDF</em>-Beitrag offensichtlich Teile abgekupfert hatte. Im Untertitel hie&szlig; es: "Die &Uuml;berzeugung des russischen F&uuml;hrers, dass er den Westen &uuml;berdauern k&ouml;nnte, wird auf die Probe gestellt" und die Unterschrift unter einem Portraitfoto von Pr&auml;sident Putin war das "Sahneh&auml;ubchen" auf diesem L&uuml;genkonstrukt des britischen Presstituierten, die lautete: "Pr&auml;sident Wladimir Putin soll jetzt mehr Zeit in Bunkern verbringen und Treffen und Auftritte reduzieren".</p>

<p>Der <em>Financial-Times-</em>Artikel selbst argumentiert, dass Wladimir Putins zentrale strategische &Uuml;berzeugung &ndash; Russland k&ouml;nne den Westen durch Ausdauer, Sanktionsresistenz und eine Kriegswirtschaft einfach &uuml;berdauern &ndash; aktuell durch verst&auml;rkte Unterst&uuml;tzung der Europ&auml;er massiv auf die Probe gestellt wird. Er behauptet, aufkommende "Risse" im Putin-System zu erkennen, unter anderem:&nbsp;eine deutliche Herabstufung der Wachstumsprognose f&uuml;r 2026 als Resultat der wirtschaftlichen Belastungen durch die Erfolge der westlichen Sanktionspolitik, weil&nbsp;die Kriegswirtschaft angeblich an Schwung verliert,&nbsp;wegen steigender Kosten des Ukraine-Konflikts&nbsp;sowie aufgrund von Anzeichen von Erm&uuml;dung in Russlands F&auml;higkeit, eine langwierige Konfrontation durchzuhalten.</p>
<p>Der Artikel portr&auml;tiert Putin als zunehmend isoliert in seiner Wette auf die Ersch&ouml;pfung des Westens. Das Redaktionsgremium deutet an, dass interne und externe Druckfaktoren Schwachstellen im autorit&auml;ren Geb&auml;ude Putins offenlegten und Zweifel berechtigten, ob Putin seinen bisherigen Kurs auf Dauer halten kann.</p>
<p>Der Artikel schlie&szlig;t mit der Empfehlung: "Kiews europ&auml;ische Partner sollten Vertrauen in ihre Strategie fassen&nbsp;&ndash; auch wenn es ein langer Weg sein wird&nbsp;&ndash; und die Unterst&uuml;tzung der Ukraine mit den Waffen, Geheimdienstinformationen und Geld verdoppeln, die erforderlich sind, um die Strategie durchzusetzen".</p>
<p>Indem der Artikel Putins "&Uuml;berzeugung, den Westen &uuml;berdauern zu k&ouml;nnen", als br&uuml;chig darstellt, transportiert der Text unterschwellig die Erz&auml;hlung einer unvermeidlichen russischen Schw&auml;che. Damit soll offenbar die westliche Politik ermutigt werden, in der Ukraine durchzuhalten, w&auml;hrend Peking signalisiert wird, dass sein russischer Partner unter Druck steht und auf Dauer nicht das halten kann, was er verspricht. Deshalb muss der Zeitpunkt des <em>Financial-Times</em>-Artikels auch vor dem Hintergrund der parallel zum Xi-Putin-Gipfel geplanten Abschl&uuml;sse einer ganzen Reihe von hochgradigen Russland-China-Gesch&auml;ften gesehen werden.</p>

<p>Im Rahmen ihrer umfassenden strategischen Partnerschaft haben China und Russland zahlreiche praktische Kooperationsbed&uuml;rfnisse, die jedoch nicht alle im notwendigen Tempo umgesetzt werden. Putins Besuch in Peking soll laut <em>TASS</em> die Entwicklung der chinesisch-russischen Beziehungen zusammen mit einer Reihe bilateraler zwischenstaatlicher, abteilungs&uuml;bergreifender und anderer Abkommen beschleunigen. W&auml;hrend der Putin-Xi-Gipfel die allgemeine Richtung vorgibt, werde ein gro&szlig;er Teil der Zusammenarbeit durch Koordination auf verschiedenen Regierungsebenen und zwischen Unternehmen durchgef&uuml;hrt.</p>
<p>In den Schl&uuml;sselbereichen wird laut <em>TASS</em> erwartet, dass eine vertiefte Energiekooperation wie langfristige &Ouml;l- und Gasversorgung, Infrastrukturkoordination und Zusammenarbeit auf arktischen Routen sowie eurasischer Logistik in Bezug auf Transport, H&auml;fen und Lieferketten umgesetzt wird.</p>
<p>Hightech- und industrielle Zusammenarbeit in Bereichen wie Luft- und Raumfahrt, k&uuml;nstliche Intelligenz, digitale Wirtschaft, Chip-Substitution und Fertigung sowie Agrar- und Getreidehandel und die weitere Angleichung zwischen der chinesischen Belt and Road Initiative (Neue Seidenstra&szlig;e) und der Eurasischen Wirtschaftsunion seien weitere wichtige Schwerpunkte. Als Erfolg wird gewertet, dass der Handelsumsatz zwischen Russland und China weiterw&auml;chst und bereits 200 Milliarden Dollar &uuml;berschritten hat. Zugleich haben beide L&auml;nder ihre gegenseitigen Abrechnungen fast vollst&auml;ndig auf nationale W&auml;hrungen umgestellt. Und nicht zuletzt gibt es in der Russland-China-Beziehung auch noch die geopolitische Gleichung.</p>
<p>Auf einer fr&uuml;heren Pressekonferenz Anfang Mai bezeichnete Putin die Zusammenarbeit zwischen Staaten wie China und Russland als "zweifellos einen Faktor der Abschreckung und Stabilit&auml;t" in globalen Angelegenheiten. Er stellte fest, dass China Russlands gr&ouml;&szlig;ter Handels- und Wirtschaftspartner ist, und f&uuml;gte hinzu, dass die bilaterale Handelsdiversifizierung durch Hightech-Industrien fortgesetzt wird, was sehr wichtig sei. Zugleich gehen die chinesisch-russischen Beziehungen &uuml;ber die traditionelle Zusammenarbeit in den Bereichen Politik, Sicherheit und Energie hinaus und entwickeln sich zu einer langfristigen strategischen Verbindung auf sozialer und kultureller Ebene.</p>

<p>Wenn wir uns vor diesem Hintergrund der harten Fakten der erfolgreichen sino-russischen Zusammenarbeit erneut den Artikel der <em>Financial Times </em>und &auml;hnliche Beitr&auml;ge westlicher Schundmedien anh&ouml;ren und ansehen, dann wird eins klar: Diese Berichte beruhen nicht auf neuen, harten Fakten, sondern auf bekannten Daten, die lediglich im Rahmen eines neuen Blicks durch das imperialistisch-westliche Kaleidoskop neu interpretiert werden.</p>
<p>Das chinesische Au&szlig;enministerium hat den Bericht der <em>Financial Times</em> bereits entschieden zur&uuml;ckgewiesen. Sprecher Guo Jiakun nannte es eine "reine Fiktion" und erkl&auml;rte, dass die Informationen "den Fakten widersprechen".</p>
<p>Bei dieser Art von "Journalismus" geht es selbstredend nicht um Wahrheit und Fakten, sondern darum, Misstrauen zu sch&uuml;ren und Keile in die sino-russische Partnerschaft zu treiben. Es ist eine alte, aber leider auch bew&auml;hrte Art der "hybriden Kriegsf&uuml;hrung" des imperialistischen Westens.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/asien/280665-russland-als-energie-drehscheibe-putin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russland als Energie-Drehscheibe: Putin-Besuch in China unterstreicht enge Partnerschaft</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Berlin: Kanzler Merz besuchte erstmals seit seinem Amtsantritt die SPD-Bundestagsfraktion</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280678-kanzler-merz-besuchte-erstmals-seit/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280678-kanzler-merz-besuchte-erstmals-seit/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d7abd48fbef4b5e56d67b.jpg" /> Die Unionsfraktion genauso wie die SPD-Bundestagsfraktion sollten sich "nicht gegenseitig öffentlich rote Linien aufzeigen", so die Wahrnehmung von Bundeskanzler Friedrich Merz vor seinem gestrigen Besuch der SPD-Bundestagsfraktion. Laut Medienberichten wurde Merz freundlich samt Applaus empfangen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundeskanzler Friedrich Merz besuchte als bem&uuml;htes Zeichen einer funktionierenden Regierungskoalition die&nbsp;SPD-Bundestagsfraktion im Berliner Reichstag. Laut Medienberichten war es der&nbsp;erste Besuch seit seinem Amtsantritt im&nbsp;Mai 2025. Merz hielt nach "freundlicher Begr&uuml;&szlig;ung" der Anwesenden eine Rede im Sitzungssaal der Sozialdemokraten. Der&nbsp;<em>ARD</em>-Tagesschau zufolge galt der Besuch samt Pressetermin, "um die schwarz-roten Wogen zu gl&auml;tten". <em>Der Spiegel</em>&nbsp;berichtete von einer "Charmeoffensive, nach Wochen des Dauerkrachs". Merz h&auml;tte laut Medienzitaten die&nbsp;schwarz-rote Regierungskoalition "zu entschlossenen Anstrengungen f&uuml;r weitere Reformen aufgerufen".&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Die <em>Spiegel</em>-Redaktion erkannte einleitend in ihrem Artikel (Bezahlschranke) die Notwendigkeit, darauf hinzuweisen, dass Bundeskanzler Friedrich Merz "bei&nbsp;seinen Schals&nbsp;gedeckte T&ouml;ne bevorzugt: dunkelblau, braun, anthrazit", dies als Darlegung zum Gastgeschenk der SPD-Parteispitze an Merz, einen roten Schal mit der wei&szlig;en Aufschrift "Zusammen ist unsere St&auml;rke". Die <em>ARD</em>-Berichterstattung <a href="https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/merz-bei-spd-fraktion-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">res&uuml;mierte</a>, dass es r&uuml;ckblickend "weder Pfiffe noch begeisterte Zugabe-Rufe" seitens der SPD-Abgeordneten gab.&nbsp;</p>
<p>Nach der Begr&uuml;&szlig;ung sprach der Kanzler "hinter verschlossenen T&uuml;ren" zu den Anwesenden, so die Medienberichte, zum Thema der "wichtigen Verantwortung f&uuml;r die Stabilit&auml;t der gemeinsamen europ&auml;ischen W&auml;hrung" seitens des politischen Berlins. Diesbez&uuml;glich wird Merz nach einer Erkl&auml;rung vor den Hauptstadtjournalisten mit den Worten zitiert:</p>
<p><em>"Wir m&uuml;ssen ein bisschen aufpassen, dass die Schulden, die wir machen, nicht zu hoch werden. Ich beobachte hier eine gef&auml;hrliche Wirkung einer &uuml;berh&ouml;hten Verschuldung auch in Europa."</em></p>
<p>Der verantwortliche SPD-Finanzminister Lars Klingbeil war dabei gestern nicht anwesend, da er&nbsp;zum G7-Finanzministertreffen nach Paris gereist war.</p>
<p>Der Bundeskanzler forderte gemeinsam mit&nbsp;SPD-Fraktionschef Matthias Miersch die Unionsfraktion wie die SPD-Fraktion vor den Journalisten auf, sich "nicht gegenseitig &ouml;ffentlich rote Linien aufzuzeigen", um weiter phrasierend zu erkl&auml;ren:</p>
<p><em>"Wir sind unterschiedliche Parteien, aber uns alle eint das Ziel, miteinander nachzuweisen, dass aus der politischen Mitte unseres Landes heraus Entscheidungen m&ouml;glich sind, dass Regierung m&ouml;glich ist".</em></p>
<p>"Entweder wir haben gemeinsam Erfolg oder wir scheitern zusammen", wird Merz laut <em>Spiegel</em>&nbsp;im Anschluss "von Teilnehmern zitiert". Der <em>Tagesspiegel</em> zitiert eine ungenannte SPD-Stimme, die erkl&auml;rte, "Friedrich Merz hat mehr R&uuml;ckhalt bei uns, als bei seinen eigenen Leuten", so ein Bundestagsabgeordneter nach der Fraktionssitzung am Dienstagnachmittag.&nbsp;<em></em></p>

<p>Ex-Gesundheitsminister Karl Lauterbach dankte Merz demnach w&ouml;rtlich daf&uuml;r, "dass dieser eine klare Haltung gegen die AfD zeige". Merz bedankt sich laut <em>Spiegel</em>-Information im Gegenzug f&uuml;r Lauterbachs Arbeit im Wissenschaftsausschuss. "Es mache einen gro&szlig;en Unterschied, wenn jemand den Ausschuss leite, der etwas von der Sache verstehe", erkl&auml;rte der Kanzler.</p>
<p>Die Veranstaltung diente vor allem dazu, so Medieneinsch&auml;tzungen, "die Wogen zu gl&auml;tten", da die Koalition aktuell "in dieser Lage nichts weniger brauchen w&uuml;rde als einen neuen Eklat". Anwesende&nbsp;Sozialdemokraten sahen laut <em>Tagesspiegel</em> "den Kanzlerauftritt positiv", da dieser Teilnehmenden zufolge "konstruktiv, reflektiert, verantwortungsvoll und kompromissbereit gewesen sein soll". Zur Pressekonferenz berichtet die Tagesschau:</p>
<p><em>"'Selten, dass jemand links von mir steht', scherzt SPD-Fraktionsvorsitzender Matthias Miersch zu dem neben ihm stehenden Bundeskanzler Friedrich Merz. Lautes Lachen. Das Bild, das beide heute abgeben wollen: locker und gel&ouml;st &ndash; eben frei von Spannungen."</em></p>
<p>Merz erinnerte vor den Journalisten an den Koalitionsvertrag und dessen &Uuml;berschrift "Verantwortung f&uuml;r Deutschland", so der <em>Spiegel.</em></p>
<p><em>"Das sei der Geist, in dem die Koalition arbeite. Er z&auml;hlt einige Erfolge auf: Investitionsbooster, Energieentlastungspaket, Mietrechtsnovelle, neuer Wehrdienst. 'Das war ein gutes Jahr f&uuml;r uns', befindet der Kanzler."</em></p>
<p>Laut "Table Media" stellte sich die Situation im Sitzungssaal folgenderma&szlig;en dar: Das, was ein "lockerer Besuch werden sollte, wirkte nach Berichten von Teilnehmern anfangs eher verkrampft. So las Merz seine Rede vom Zettel ab, offenbar sehr auf jedes einzelne Wort bedacht".&nbsp;Anwesende SPD-Politiker berichteten dem Medium im Anschluss, dass&nbsp;es "gleichwohl ein netter Termin gewesen sei".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash;<strong>&nbsp;</strong><a href="https://de-rtnews.com/inland/280338-viele-deutsche-wolle-neuwahlen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Viele Deutsche wollen Neuwahlen </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Dmitrijew kündigt baldigen Russland-Besuch von Witkoff an</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280679-dmitrijew-kuendigt-baldigen-russland-besuch-witkoff-an/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280679-dmitrijew-kuendigt-baldigen-russland-besuch-witkoff-an/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d7e1cb480cc53c26e4e5b.jpg" /> US-Sondergesandter Steve Witkoff wird laut Kirill Dmitrijew in naher Zukunft Russland besuchen. Zuvor hatten Medien über mögliche neue Verhandlungen berichtet. Zuletzt hatte Witkoff Moskau im Januar besucht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="63" data-end="382">Der Sondergesandte des US-Pr&auml;sidenten, Steve Witkoff, werde Russland zeitnah besuchen. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Pr&auml;sidenten f&uuml;r Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland sowie Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitrijew, dem <em>Life</em>-Journalisten Alexander Junaschew mit:</p>
<p data-start="384" data-end="489"><em>"Kirill Dmitrijew teilte mir mit, dass Steve Witkoff Russland 'in naher Zukunft' besuchen wird."</em></p>

<p data-start="491" data-end="815">Zuletzt hatte Witkoff Moskau im Januar besucht. Damals reiste er gemeinsam mit Jared Kushner sowie Josh Gruenbaum, dem Leiter des f&ouml;deralen Beschaffungsdienstes der US-Beh&ouml;rde GSA, an. Die US-Delegation traf dabei im Kreml mit dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin zusammen. Bereits im April hatte die<em> The New York Times</em> unter&nbsp;Verweis&nbsp;auf Quellen berichtet, dass Witkoff und Kushner eine Reise nach Russland planten. Voraussetzung daf&uuml;r sei ein Fortschritt bei den Verhandlungen gewesen. Nach dem Bericht erkl&auml;rte Kremlsprecher Dmitri Peskow, Moskau hoffe auf eine Fortsetzung solcher Besuche.</p>
<p data-start="1182" data-end="1523">Auch der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij hatte im April erkl&auml;rt, amerikanische Unterh&auml;ndler w&uuml;rden zu Gespr&auml;chen nach Kiew reisen.&nbsp;Selenskij erkl&auml;rte am 15. April:<br /><br /><em>"Wir haben keine Informationen dar&uuml;ber erhalten, wann sie eintreffen werden. Sie sagten, dies k&ouml;nne Anfang April geschehen &ndash; am ersten oder zweiten."&nbsp;</em></p>
<p data-start="1525" data-end="1808">Anfang Mai berichtete der<em> Kyiv Independent</em> unter Bezugnahme auf Quellen, Witkoff und Kushner h&auml;tten ihre Reise nach Kiew verschoben. Hintergrund seien Bef&uuml;rchtungen in Washington gewesen, neue Gespr&auml;che zur Ukraine k&ouml;nnten erneut ohne greifbare Ergebnisse bleiben.</p>
<p data-start="1810" data-end="2158" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Im Mai reiste der Sekret&auml;r des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, in die USA. Dort traf er sich mit Witkoff und Kushner. Laut Selenskij sprachen die Seiten &uuml;ber m&ouml;gliche Formate k&uuml;nftiger Treffen und Verhandlungen auf h&ouml;chster Ebene zur Beendigung des russisch-ukrainischen Konflikts.<br /><br /><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/275283-kreml-berater-usa-haben-russland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kreml-Berater: USA haben Russland "interessante Angebote" unterbreitet</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Umfrage: Trumps Zustimmungswerte sinken innerparteilich und bei den Bürgern</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/280668-us-umfrage-trumps-zustimmungswerte-sinken/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d64cf48fbef0a117f21f2.jpg" /> Die Zustimmungsrate für US-Präsident Donald Trump ist laut aktueller Umfrage weiter gesunken. Laut Auswertungen liegt die Zustimmung mit 35 Prozent nur noch einen Punkt über dem Tiefststand seiner aktuellen Amtszeit. Vor allem seitens der Republikaner und Parteisympathisanten schwindet die Zustimmung zu seiner Politik.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die aktuelle Zustimmungsrate f&uuml;r Donald Trump in seiner Funktion als amtierender US-Pr&auml;sident ist laut einer neuen Umfrage der Agenturen Reuters/Ipsos auf ann&auml;hernd niedrigstem Stand seit seiner R&uuml;ckkehr ins Wei&szlig;e Haus in Washington gesunken. US-Medien erkennen an der schwindenden Quote einen offensichtlichen R&uuml;ckgang der Zustimmung und Unterst&uuml;tzung unter den Republikanern, sowohl innerparteilich, als auch bei den sympathisierenden US-Wahlberechtigten.</p>
<p>Die Nachrichtenagentur Reuters&nbsp;berichtet &uuml;ber die j&uuml;ngste viert&auml;gige US-Umfrage, die am Montag dieser Woche endete. Die Auswertungen ergaben, dass demnach nur noch 35 Prozent&nbsp; der Bev&ouml;lkerung an der aktuellen Amtsf&uuml;hrung des US-Pr&auml;sidenten etwas guthei&szlig;en k&ouml;nnen. Dies stelle einen R&uuml;ckgang um einen weiteren Prozentpunkt dar, gegen&uuml;ber einer Reuters/Ipsos-Umfrage zu Beginn dieses Monats.</p>

<p>Trump trat laut Reuters-Artikel seine zweite Pr&auml;sidentschaftsamtszeit in Washington im Januar 2025 mit einer Zustimmungsrate von 47 Prozent an. Im Vormonat ergaben dabei die Umfragewerte den bis dato niedrigsten Wert von 34 Prozent.</p>
<p>Laut Reuters-Einsch&auml;tzung w&uuml;rden die Zustimmungswerte des Pr&auml;sidenten weiter sinken und somit "die Beliebtheit in diesem Jahr einen D&auml;mpfer erhalten", da die B&uuml;rger unter den steigenden Benzinpreisen "leiden m&uuml;ssten, seit Trump im Februar gemeinsam mit Israel Luftangriffe auf den Iran angeordnet hat", so der Artikel.</p>
<p>Ein weiterer Faktor sei demnach, dass Trump zunehmend auch innerparteilich Probleme bekomme, Unterst&uuml;tzer f&uuml;r seine chaotisch wirkende Politik zu binden. Dazu hei&szlig;t es:</p>
<p>"In Trumps Partei breitet sich Unzufriedenheit aus: 21 Prozent der Republikaner geben an, dass sie die Arbeit des Pr&auml;sidenten mittlerweile ablehnen, verglichen mit 5 Prozent unmittelbar nach seinem Amtsantritt im Januar 2025. Rund 79 Prozent der Republikaner gaben in der Umfrage an, dass Trump gute Arbeit leiste."</p>
<p>Dies stellt einen R&uuml;ckgang um drei Prozentpunkte im Vergleich zum Monatsanfang sowie eine betr&auml;chtliche Reduktion um zw&ouml;lf Prozentpunkte seit Antritt seiner Amtszeit dar. Trump w&uuml;rde vor allem zum Thema der stetig steigenden&nbsp;Lebenshaltungskosten der Amerikaner kritisiert. Eine Realit&auml;t, die im Rahmen seines Wahlkampfs 2024 ein wesentlicher Punkt war, bei dem er seinen W&auml;hlern versprochen hatte, die damalige Phase hoher Inflation in der Amtszeit von Joe Biden zu bek&auml;mpfen und zu verbessern.&nbsp;</p>

<p>In der Vorwoche sorgte Trump dann f&uuml;r scharfe Kritik auf allen Ebenen der Gesellschaft, als er vor Journalisten w&ouml;rtlich erkl&auml;rte, dass f&uuml;r ihn die wirtschaftliche Belastung der US-B&uuml;rger bei den Verhandlungen mit Iran keine wesentliche Rolle spiele. &nbsp;</p>
<p>Laut der Umfrage w&uuml;rden daher nur noch 47 Prozent der Republikaner Trump in Bezug auf die Lebenshaltungskosten "ein 'Daumen hoch' geben", w&auml;hrend demgegen&uuml;ber 46 Prozent&nbsp; der Befragten erkl&auml;rten, "er mache einen schlechten Job". Unter den Amerikanern insgesamt bef&uuml;rwortet demnach nur noch jeder F&uuml;nfte Trumps Umgang mit den Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Weitere Ergebnisse der Reuters-Umfrage ergaben, dass lediglich 62 Prozent der Republikaner den Verlauf ablehnen. Insgesamt gab demnach "nur jeder vierte Befragte &ndash; und etwa die H&auml;lfte der Republikaner &ndash; an, dass sich die milit&auml;rische Aktion der USA im Iran gelohnt habe".</p>
<p></p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/russland/280562-rubel-auf-rekordniveau-trumps-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Rubel auf Rekordniveau: Trumps Iran-Politik bleibt ohne Exit-Strategie in der Sackgasse stecken </a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland als Energie-Drehscheibe: Putin-Besuch in China unterstreicht enge Partnerschaft</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/280665-russland-als-energie-drehscheibe-putin/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/280665-russland-als-energie-drehscheibe-putin/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d7575b480cc4ee22015cb.jpg" /> Seit der Schließung der Straße von Hormus wächst in Peking die Sorge über Chinas anhaltende Abhängigkeit von Energieimporten auf dem Seeweg. Diese Entwicklung könnte einen Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Peking und Moskau über das Pipeline-Projekt "Power of Siberia 2" begünstigen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="631" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>Von Armin Schmitt</em></p>
<p data-start="0" data-end="631" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ein aufschlussreicher Moment ereignete sich am zweiten Tag von Trumps Besuch in China. Am 15. Mai spazierte der amerikanische Pr&auml;sident gemeinsam mit Xi Jinping durch die G&auml;rten von Zhongnanhai, dem Residenz- und Regierungssitz der chinesischen F&uuml;hrung. Trump fragte seinen Gastgeber, ob er dort h&auml;ufig ausl&auml;ndische Staatschefs empfange. "Sehr selten", antwortete Xi. Mit einem Schmunzeln f&uuml;gte er hinzu: "Putin war zum Beispiel schon einmal hier." Keine 24 Stunden sp&auml;ter wurde bekannt, dass auch der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin Trumps Beispiel folgen und am 19. und 20. Mai zu einem Besuch nach Peking reisen w&uuml;rde.</p>

<p data-start="0" data-end="657" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Putin traf am Dienstag in Peking ein. Der Zeitpunkt seines Besuchs sendete ein klares Signal: Xi Jinping machte deutlich, dass eine Stabilisierung der Beziehungen zu den USA nicht auf Kosten seiner uneingeschr&auml;nkten Partnerschaft mit dem Kreml gehen w&uuml;rde. Einige China-Falken in den USA bef&uuml;rworten einen Wiederaufbau der Beziehungen zu Russland, um China zu schw&auml;chen und zu isolieren &ndash; eine Strategie, die sie als "umgekehrtes Nixon" bezeichnen. Tats&auml;chlich k&ouml;nnten die wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Beziehungen zwischen Russland und China infolge des inzwischen aus dem Ruder laufenden amerikanischen Krieges gegen Iran sogar noch enger werden.</p>
<p data-start="0" data-end="657" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Xi und Putin, die beide die von den USA dominierte Weltordnung herausfordern wollen, d&uuml;rften in Peking auch &uuml;ber Trumps j&uuml;ngste Milit&auml;raktionen gegen Iran und Venezuela beraten haben &ndash; zwei Staaten mit engen Beziehungen zu Moskau und Peking.&nbsp;</p>
<p data-start="0" data-end="182" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Xi d&uuml;rfte Putin &uuml;ber zentrale Inhalte seiner Gespr&auml;che mit Donald Trump informieren &ndash; und mit ihm abstimmen, wie Moskau und Peking ihre Beziehungen zu Trump k&uuml;nftig gestalten k&ouml;nnen.</p>
<p data-start="0" data-end="356">Auf der Agenda des Kremls steht vor allem der Bau einer neuen Gaspipeline zwischen Russland und China. Seit Jahren verhandeln beide Seiten &uuml;ber das Projekt "Power of Siberia 2" (Sila Sibiri 2), eine rund 2.600 Kilometer lange Leitung, die j&auml;hrlich bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Gas von Ostrussland &uuml;ber die Mongolei nach Nordchina transportieren soll.</p>
<p data-start="358" data-end="722" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Moskau hat wiederholt den Eindruck erweckt, das Projekt stehe kurz vor dem Abschluss. Doch Peking z&ouml;gert bislang &ndash; nicht zuletzt, weil China zu gro&szlig;e Abh&auml;ngigkeiten von einzelnen Partnern vermeiden will. Von seinem China-Besuch Anfang September&nbsp;2025 brachte Pr&auml;sident Putin letztlich nur ein Memorandum &uuml;ber den m&ouml;glichen Bau der Pipeline mit zur&uuml;ck.&nbsp;Putins au&szlig;enpolitischer Berater, Juri Uschakow, sagte bereits am Montag, man werde die Pipeline-Frage "sehr detailliert" besprechen.&nbsp;</p>
<p data-start="358" data-end="722" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Lage hat sich nunmehr komplett ge&auml;ndert:&nbsp;Seit der Schlie&szlig;ung der Stra&szlig;e von Hormus w&auml;chst in Peking die Sorge &uuml;ber Chinas anhaltende Abh&auml;ngigkeit von Energieimporten auf dem Seeweg. Noch immer werden rund 90 Prozent der chinesischen &Ouml;limporte per Schiff transportiert &ndash; &uuml;berwiegend aus dem Nahen Osten.&nbsp;Dies k&ouml;nnte dazu f&uuml;hren, dass&nbsp;die Volksrepublik ihre Energieimporte k&uuml;nftig st&auml;rker auf den Landweg verlagert &ndash; zumal dieser nicht nur sicherer, sondern oft auch g&uuml;nstiger ist.</p>
<p data-start="0" data-end="475" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Iwan Timofejew, Generaldirektor des Russischen Rates f&uuml;r Internationale Angelegenheiten &ndash; einer Denkfabrik, die vom russischen Au&szlig;enministerium mitbegr&uuml;ndet wurde &ndash; sagte, der Nahostkonflikt habe gezeigt, dass Russland f&uuml;r China die mit Logistikrouten und dem Persischen Golf verbundenen Risiken abfedern k&ouml;nne. "Russland beh&auml;lt in solchen Eskalationsszenarien eine entscheidende strategische Rolle f&uuml;r China", erkl&auml;rte Timofejew am Freitag&nbsp;bei einer Pressekonferenz in Moskau.&nbsp;</p>

<p data-start="0" data-end="545" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Eine weitere Priorit&auml;t Moskaus d&uuml;rfte darin bestehen, sicherzustellen, dass China Russland im Ukraine-Krieg weiterhin diplomatisch unterst&uuml;tzt. Xi Jinping wiederum d&uuml;rfte auf eine engere Zusammenarbeit beim Ausbau der chinesischen Milit&auml;rkapazit&auml;ten dr&auml;ngen &ndash; insbesondere in den Bereichen Drohnentechnologie und U-Boot-Kriegsf&uuml;hrung. Obwohl China einst der weltweit gr&ouml;&szlig;te Abnehmer russischer Waffen war, sind die K&auml;ufe in den vergangenen Jahren deutlich zur&uuml;ckgegangen, da Peking den Gro&szlig;teil seiner R&uuml;stungsg&uuml;ter inzwischen selbst produziert.</p>
<p data-start="91" data-end="943">Tats&auml;chlich sprechen viele Faktoren daf&uuml;r, dass die Verbindung zwischen der Volksrepublik China und&nbsp;der Russischen F&ouml;deration belastbar und intensiv bleibt. Die regelm&auml;&szlig;igen gegenseitigen Besuche von Xi und Putin sind ein deutliches Zeichen dieser Stabilit&auml;t. Im Jahr 2025 f&uuml;hrte die Volksrepublik Visafreiheit f&uuml;r russische Staatsb&uuml;rger ein, Russland zog wenige Monate sp&auml;ter nach. Auf der chinesischen Ferieninsel Hainan stieg die Zahl russischer Touristen nach Angaben aus Russland im Januar und Februar um mehr als 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Auch in Shanghai und anderen chinesischen Gro&szlig;st&auml;dten sind russische Besucher deutlich sichtbarer geworden, nicht zuletzt weil viele europ&auml;ische Reiseziele infolge der Sanktionspolitik weggefallen sind. Die politische und gesellschaftliche Ann&auml;herung beider Staaten in dieser Geschwindigkeit gilt als historisch ungew&ouml;hnlich.</p>
<p data-start="945" data-end="1109" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Eine tiefere Integration im eurasischen Raum k&ouml;nnte langfristig neue Blockbildungen bef&ouml;rdern und damit die von den USA dominierte Weltordnung weiter herausfordern.</p>
<p data-start="945" data-end="1109" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/280193-trump-besuch-in-china-prunkvoller/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump in China: Prunkvoller Empfang in Peking, wenig Substanz beim Gipfel</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Berlin: US-Ebola-Patient wird in der Charité behandelt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280656-berlin-us-ebola-patient-wird/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280656-berlin-us-ebola-patient-wird/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d5003b480cc227b7629ad.jpeg" /> Die US-Gesundheitsbehörde CDC bestätigte am Montag, dass ein mit Ebola infizierter US-Bürger aus dem Kongo nach Deutschland ausgeflogen wurde. Laut Medienberichten ist der Mann gestern Nacht in der Berliner Charité eingeliefert worden. Zum Verbleib der sechs ebenfalls aus Afrika ausgeflogenen Kontaktpersonen ist weiterhin wenig bekannt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Gesundheitsbeh&ouml;rde CDC ("Zentrum f&uuml;r Krankheitskontrolle und Pr&auml;vention") <a href="https://www.cdc.gov/media/releases/2026/transcript-update-on-ebola-outbreak-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-5-18-2026.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">best&auml;tigte</a> zu Wochenbeginn auf einer Pressekonferenz, dass ein mit Ebola infizierter US-B&uuml;rger "zur Behandlung und Pflege" nach Deutschland ausgeflogen wurde. Zudem seien ebenfalls&nbsp;sechs Kontaktpersonen mit "hohem Ansteckungsrisiko" nach Deutschland gebracht worden. Der Mann landete gestern Nacht in Berlin und wurde direkt mit einem gr&ouml;&szlig;eren Feuerwehr- und Polizeikonvoi in die Universit&auml;tsklinik Charit&eacute; &uuml;berf&uuml;hrt, um auf der Isolierstation behandelt zu werden.</p>
<p>Am Wochenende wurde bekannt, dass ein im Kongo t&auml;tiger US-Arzt durch den direkten Kontakt mit Erkrankten positiv auf die&nbsp;Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus getestet wurde.&nbsp;Die US-Gesundheitsbeh&ouml;rde CDC informierte dann am Montag dar&uuml;ber, dass der Amerikaner zur Behandlung und Versorgung nach Deutschland ausgeflogen wurde. Zudem seien laut dem CDC-Sprecher sechs weitere Personen aus dem engen Kontaktkreis in dem Flugzeug gewesen. Auch sie zur &Uuml;berwachung. Wo das Flugzeug zuerst in Deutschland landete und der Infizierte erstversorgt wurde, ist bis dato nicht bekannt.</p>

<p>Die US-Beh&ouml;rden h&auml;tten die Bundesregierung um Hilfe gebeten, den Patienten in Deutschland aufzunehmen, hatte das Bundesgesundheitsministerium (BMG) am Dienstag mitgeteilt. In einem Artikel der&nbsp;<em>Welt </em>wurde dazu berichtet:</p>
<p><em>"Zum Behandlungsort in Deutschland gab es zun&auml;chst keine Informationen. Das Bundesgesundheitsministerium erl&auml;uterte allgemein, f&uuml;r das Management und die Versorgung von Patienten mit Krankheiten durch hochpathogene Erreger gebe es ein bundesweites Expertennetzwerk."</em></p>
<p>Am Mittwochmorgen <a href="https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2026/05/berlin-charite-ebola-virus-patient-behandlung-kongo.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">titelte</a>&nbsp;nun<em>&nbsp;rbb</em>, dass der&nbsp;Ebola-Patient in der Berliner Charit&eacute; aufgenommen worden sei. Zu den Hintergr&uuml;nden hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Wie ein Polizeisprecher dem rbb sagte, kam das Sonderflugzeug um 0.20 Uhr am Flughafen BER an. Ein spezieller Rettungswagen brachte den Mann etwa zwei Stunden sp&auml;ter zu der Isolierstation auf dem Charit&eacute; Campus Virchow-Klinikum im Wedding. Dabei begleiteten ihn laut Sprecher 60 Polizeibeamte. Der Transport sei st&ouml;rungsfrei verlaufen."</em></p>
<p>Bekannt wurde mittlerweile, dass es sich bei dem Patienten&nbsp;um den US-amerikanischen Arzt Peter Stafford handelt, der f&uuml;r die&nbsp;christliche Missionsorganisation "Serge" aus den USA im Kongo <a href="https://serge.org/blog/american-medical-missionary-tests-positive-for-ebola-in-democratic-republic-of-congo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">arbeitete</a>. Laut <em>Bild</em>-Informationen wurde Stafford zusammen mit den sechs Kontaktpersonen zum Flughafen Berlin geflogen, unter ihnen "vermutlich seine Familie".</p>
<p>Der gestrige X-Beitrag des Pr&auml;sidenten der christlichen "Samaritan&rsquo;s Purse"-Mission, Franklin Graham, f&uuml;r die Stafford laut US-Medienberichten ebenfalls in Afrika t&auml;tig war, informierte dabei &uuml;ber die genaueren famili&auml;ren Umst&auml;nde der betroffenen US-B&uuml;rger. So hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Bitte betet auch f&uuml;r seine Frau, Dr. Rebekah Stafford, und ihre vier Kinder. Die Staffords sind nun gemeinsam mit Serge im Einsatz, nahmen jedoch vor einigen Jahren an unserem 'Samaritan&rsquo;s Purse Post-Residency Program' teil."</em></p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">I would like to ask everyone to pray for Dr. Peter Stafford, the missionary physician who has been evacuated from the Democratic Republic of Congo (DRC) after testing positive for the Ebola virus. Please also pray for his wife, Dr. Rebekah Stafford, and their four children. The…</p>&mdash; Franklin Graham (@Franklin_Graham) <a href="https://twitter.com/Franklin_Graham/status/2056846706801778716?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Wer final neben den sechs Stafford-Familienangeh&ouml;rigen die siebente ausgeflogene Person ist, bleibt damit weiterhin unbekannt, genauso wie der aktuelle Aufenthaltsort und der von Staffords Frau und den vier Kindern. Zu den Umst&auml;nden der Einlieferung in der Charit&eacute;&nbsp;hei&szlig;t es laut Medienbericht:</p>
<p><em>"Das Krankenhaus hat eine Sonderisolierstation auf dem Campus Virchow-Klinikum. Dort gibt es eine hochspezialisierte Infrastruktur f&uuml;r die Versorgung von Patienten mit hochansteckenden, lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten. Sie ist eine in sich geschlossene und gesch&uuml;tzte Einheit. Sie erm&ouml;glicht die Isolation, Diagnostik und Behandlung von bis zu 20 Menschen gleichzeitig. Die Sonderstation verf&uuml;gt &uuml;ber eigene Zugangswege und Schleusensysteme, L&uuml;ftungs- und Filteranlagen sowie eine geschlossene Abwasseraufbereitung."</em></p>
<p>BMG-Ministerin Nina Warken (CDU) erkl&auml;rte gegen&uuml;ber der Deutschen Presse-Agentur:</p>
<p><em>"'F&uuml;r die Bundesregierung ist es selbstverst&auml;ndlich, dass wir unseren Partnern helfen'. Deutschland verf&uuml;ge &uuml;ber ein leistungsf&auml;higes Versorgungsnetzwerk, auch f&uuml;r Patienten mit hochinfekti&ouml;sen Krankheiten. 'Sie werden bestm&ouml;glich versorgt&nbsp;&ndash; und wir wahren dabei die h&ouml;chsten Sicherheitsvorkehrungen'."</em></p>
<p>Warken dankte laut Mitteilung der <em>Deutschen Presse-Agentur</em> allen Beteiligten f&uuml;r den Transport und die medizinische und pflegerische Versorgung in der Charit&eacute;. "Dem Patienten w&uuml;nsche ich alles erdenklich Gute f&uuml;r seine Gesundheit", so Warken laut Agenturmeldung.</p>
<p>Der Berliner <em>Tagesspiegel</em> schreibt ohne weitere Darlegungen, dass sich bereits "hiesige Hochschulkliniken auf weitere F&auml;lle vorbereiten" w&uuml;rden. Die <em>Welt</em>-Redaktion titlte: "Gespenstische Szenen in Berlin &ndash; Spezialflugzeug mit Ebola-Patient gelandet".</p>
<p>Eine&nbsp;Pressemitteilung der Berliner&nbsp;Charit&eacute; lag bis zur Ver&ouml;ffentlichung des Artikels nicht vor.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://freedert.online/afrika/280337-ebola-ausbruch-im-kongo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ebola-</a><a href="https://freedert.online/afrika/280337-ebola-ausbruch-im-kongo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ausbruch im Kongo </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Putin: Gespräche mit Xi Jinping waren inhaltsreich</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280659-putin-gespraeche-mit-xi-jinping/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280659-putin-gespraeche-mit-xi-jinping/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d6ba1b480cc507d73e2c4.jpg" /> Am 19. und 20. Mai stattet der russische Präsident Wladimir Putin einen Staatsbesuch in Peking ab. Die russischen und chinesischen Delegationen werden Gespräche in unterschiedlichen Formaten führen. Im Anschluss an den Besuch ist die Unterzeichnung von 40 bilateralen Dokumenten geplant.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin&nbsp;<a href="http://kremlin.ru/events/president/transcripts/79784" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a>&nbsp;zu Beginn der erweiterten Verhandlungen in Peking, dass die Gespr&auml;che im engen Kreis mit Chinas Staatspr&auml;sident Xi Jinping "inhaltsreich" gewesen seien.&nbsp;</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir haben soeben in der traditionell freundschaftlichen und vertrauensvollen Atmosph&auml;re im engen Kreis inhaltsreiche Gespr&auml;che &uuml;ber wichtige Fragen der bilateralen Zusammenarbeit gef&uuml;hrt. Nun werden wir in einem erweiterten Kreis weiterreden."</em></p>
</blockquote>
<p>Der russische Pr&auml;sident&nbsp;<a href="http://kremlin.ru/events/president/transcripts/79783" target="_blank" rel="noopener noreferrer">betonte</a>&nbsp;unter anderem, dass die beiden L&auml;nder die Koordination bei den Vereinten Nationen, den BRICS-Staaten, der G20 und anderen Organisationen verst&auml;rkten und aktiv im Rahmen der Shanghaier Organisation f&uuml;r Zusammenarbeit zusammenarbeiteten.</p>
<p>Ferner erkl&auml;rte der russische Staatschef, dass Moskau Chinas Vorsitz in der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft im Jahr 2026 unterst&uuml;tze. Dar&uuml;ber hinaus &auml;u&szlig;erte der Pr&auml;sident seine Bereitschaft, im kommenden November am Forum in der Stadt Shenzhen teilzunehmen.</p>
<p>Putin merkte an, dass die russisch-chinesischen Beziehungen ein beispielloses Niveau erreicht h&auml;tten und ein Modell der Partnerschaft darstellten.</p>

<p>Er wies zudem darauf hin, dass der Handel zwischen Russland und China in den vergangenen 25 Jahren um mehr als das 30-Fache gestiegen sei. Der Handelsumsatz &uuml;bersteige seit mehreren Jahren in Folge 200 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Im Anschluss an die Gespr&auml;che planen die Delegationen die Unterzeichnung einer gemeinsamen Erkl&auml;rung zur weiteren St&auml;rkung ihrer umfassenden Partnerschaft und strategischen Zusammenarbeit sowie von rund 40 bilateralen Dokumenten.<strong><br /></strong></p>
<p>Wie die chinesische Nachrichtenagentur&nbsp;<em>Xinhua</em>&nbsp;<a href="https://english.news.cn/20260520/d79badd8d2d64e819e97a91fd7a42f82/c.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>, haben Russland und China vereinbart, den Vertrag &uuml;ber gute Nachbarschaft, Freundschaft und Zusammenarbeit zu verl&auml;ngern.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/280645-moskau-und-peking-setzen-auf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moskau und Peking setzen auf St&auml;rke gegen westlichen Druck</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0d6ba1b480cc507d73e2c4.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 20 May 2026 09:06:40 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Roger Köppel bringt Charlie-Kirk-Format in die Schweiz: Putin, Ukraine Migration und AfD</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/schweiz/280600-roger-koeppel-bringt-charlie-kirk/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/schweiz/280600-roger-koeppel-bringt-charlie-kirk/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c698c48fbef621a1b597a.png" /> Das an Charlie Kirk angelehnte Format setzt auf offene Konfrontation mit Publikum und Studenten. In Teilen der deutschsprachigen Medien gilt es als Bruch mit gewohnten Debattenregeln. Themen wie Migration, Ukraine und Russland werden ohne Ausweichstrategie diskutiert. Kritiker sprechen von Provokation, Befürworter von überfälliger Debattenöffnung und weniger medialer Berührungsangst.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Roger K&ouml;ppel baut seine &ouml;ffentliche Pr&auml;senz mit einem neuen Format weiter aus, das sich an amerikanischen Campus-Debatten orientiert.</p>
<p>Der <em>Weltwoche-</em>Chef &uuml;bernimmt damit ein Konzept, das in den USA vor allem durch Charlie Kirk bekannt wurde: direkte Gespr&auml;che mit Studenten und Publikum, ohne klassische journalistische Distanz zwischen B&uuml;hne und Zuh&ouml;rern.</p>
<blockquote>
<p><em>Roger K&ouml;ppel wird erster Gast des neuen IP-Mittags-Podiums "<a href="https://insideparadeplatz.ch/2026/05/12/roger-koeppel-erster-gast-an-ip-mittags-podium/">Mittag mit IP</a>" im Z&uuml;rcher Schiffbau, wo er in einer einst&uuml;ndigen Debatte auf Fragen zu seiner Rolle als Medienmacher, seiner politischen Positionierung und seinen internationalen Bez&uuml;gen eingehen soll, unter anderem zu seiner Haltung gegen&uuml;ber Russland, den bilateralen EU-Schweiz-Vertr&auml;gen, seiner Einsch&auml;tzung von Donald Trump und Alice Weidel, der Schweizer Wirtschaftspolitik sowie umstrittenen F&auml;llen wie dem Z&uuml;rcher Herzchirurgie-Skandal rund um Francesco Maisano.</em></p>
</blockquote>
<p>In Z&uuml;rich soll dieses Format erstmals in gr&ouml;&szlig;erem Rahmen stattfinden. K&ouml;ppel tritt dabei ohne vorbereiteten Vortrag auf und stellt sich direkt den Fragen aus dem Publikum.</p>
<p data-start="0" data-end="210" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Im Mittelpunkt stehen kontroverse politische Themen, die offen und unmittelbar diskutiert werden, ohne Filter und ohne Ausweichman&ouml;ver &ndash; Themen, die in vielen einheimischen Medien oft als Tabu behandelt werden.</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-instagram">
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                        <blockquote class="instagram-media lazyload" data-instagram="intagrm" class="instagram-media" data-instgrm-captioned data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/DYPNxLqoRLD/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14" style=" background:#FFF; border:0; border-radius:3px; box-shadow:0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width:540px; min-width:326px; padding:0; width:99.375%; width:-webkit-calc(100% - 2px); width:calc(100% - 2px);"><div style="padding:16px;"> <a href="https://www.instagram.com/p/DYPNxLqoRLD/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" background:#FFFFFF; line-height:0; padding:0 0; text-align:center; text-decoration:none; width:100%;" target="_blank"> <div style=" display: flex; flex-direction: row; align-items: center;"> <div style="background-color: #F4F4F4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;"></div> <div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;"> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;"></div> <div style=" background-color: #F4F4F4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;"></div></div></div><div style="padding: 19% 0;"></div> <div style="display:block; height:50px; margin:0 auto 12px; width:50px;"><svg width="50px" height="50px" viewBox="0 0 60 60" version="1.1" xmlns="https://www.w3.org/2000/svg" xmlns:xlink="https://www.w3.org/1999/xlink"><g stroke="none" stroke-width="1" fill="none" fill-rule="evenodd"><g transform="translate(-511.000000, -20.000000)" fill="#000000"><g><path d="M556.869,30.41 C554.814,30.41 553.148,32.076 553.148,34.131 C553.148,36.186 554.814,37.852 556.869,37.852 C558.924,37.852 560.59,36.186 560.59,34.131 C560.59,32.076 558.924,30.41 556.869,30.41 M541,60.657 C535.114,60.657 530.342,55.887 530.342,50 C530.342,44.114 535.114,39.342 541,39.342 C546.887,39.342 551.658,44.114 551.658,50 C551.658,55.887 546.887,60.657 541,60.657 M541,33.886 C532.1,33.886 524.886,41.1 524.886,50 C524.886,58.899 532.1,66.113 541,66.113 C549.9,66.113 557.115,58.899 557.115,50 C557.115,41.1 549.9,33.886 541,33.886 M565.378,62.101 C565.244,65.022 564.756,66.606 564.346,67.663 C563.803,69.06 563.154,70.057 562.106,71.106 C561.058,72.155 560.06,72.803 558.662,73.347 C557.607,73.757 556.021,74.244 553.102,74.378 C549.944,74.521 548.997,74.552 541,74.552 C533.003,74.552 532.056,74.521 528.898,74.378 C525.979,74.244 524.393,73.757 523.338,73.347 C521.94,72.803 520.942,72.155 519.894,71.106 C518.846,70.057 518.197,69.06 517.654,67.663 C517.244,66.606 516.755,65.022 516.623,62.101 C516.479,58.943 516.448,57.996 516.448,50 C516.448,42.003 516.479,41.056 516.623,37.899 C516.755,34.978 517.244,33.391 517.654,32.338 C518.197,30.938 518.846,29.942 519.894,28.894 C520.942,27.846 521.94,27.196 523.338,26.654 C524.393,26.244 525.979,25.756 528.898,25.623 C532.057,25.479 533.004,25.448 541,25.448 C548.997,25.448 549.943,25.479 553.102,25.623 C556.021,25.756 557.607,26.244 558.662,26.654 C560.06,27.196 561.058,27.846 562.106,28.894 C563.154,29.942 563.803,30.938 564.346,32.338 C564.756,33.391 565.244,34.978 565.378,37.899 C565.522,41.056 565.552,42.003 565.552,50 C565.552,57.996 565.522,58.943 565.378,62.101 M570.82,37.631 C570.674,34.438 570.167,32.258 569.425,30.349 C568.659,28.377 567.633,26.702 565.965,25.035 C564.297,23.368 562.623,22.342 560.652,21.575 C558.743,20.834 556.562,20.326 553.369,20.18 C550.169,20.033 549.148,20 541,20 C532.853,20 531.831,20.033 528.631,20.18 C525.438,20.326 523.257,20.834 521.349,21.575 C519.376,22.342 517.703,23.368 516.035,25.035 C514.368,26.702 513.342,28.377 512.574,30.349 C511.834,32.258 511.326,34.438 511.181,37.631 C511.035,40.831 511,41.851 511,50 C511,58.147 511.035,59.17 511.181,62.369 C511.326,65.562 511.834,67.743 512.574,69.651 C513.342,71.625 514.368,73.296 516.035,74.965 C517.703,76.634 519.376,77.658 521.349,78.425 C523.257,79.167 525.438,79.673 528.631,79.82 C531.831,79.965 532.853,80.001 541,80.001 C549.148,80.001 550.169,79.965 553.369,79.82 C556.562,79.673 558.743,79.167 560.652,78.425 C562.623,77.658 564.297,76.634 565.965,74.965 C567.633,73.296 568.659,71.625 569.425,69.651 C570.167,67.743 570.674,65.562 570.82,62.369 C570.966,59.17 571,58.147 571,50 C571,41.851 570.966,40.831 570.82,37.631"></path></g></g></g></svg></div><div style="padding-top: 8px;"> <div style=" color:#3897f0; 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margin-bottom:0; margin-top:8px; overflow:hidden; padding:8px 0 7px; text-align:center; text-overflow:ellipsis; white-space:nowrap;"><a href="https://www.instagram.com/p/DYPNxLqoRLD/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" style=" color:#c9c8cd; font-family:Arial,sans-serif; font-size:14px; font-style:normal; font-weight:normal; line-height:17px; text-decoration:none;" target="_blank">Ein Beitrag geteilt von Verband der Studierenden UZH (@vsuzh)</a></p></div></blockquote>

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<p data-start="0" data-end="269" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Auch die Schweizer Printmedienkrise, die Positionen von <em>SRF-</em>Journalisten, die Halbierungsinitiative sowie das Verh&auml;ltnis von &ouml;ffentlicher und privater Medienlandschaft werden thematisiert, ebenso wie ein offener Frage-Antwort-Teil in einem klassischen Charlie-Kirk-Format.</p>

<p>Dazu kommen innenpolitische Reizthemen wie die Krise der FDP, die Debatte um die Zehn-Millionen-Schweiz, die Situation ukrainischer Fl&uuml;chtlinge in der&nbsp;Alpenrepublik sowie Fragen zu R&uuml;ckkehrbereitschaft und Integration. Auch das Thema Kriminalit&auml;t unter Migranten soll zur Sprache kommen.</p>
<p>Das Format setzt bewusst auf direkte Konfrontation statt vorsichtiger Polit-Floskeln. Besucher sollen unmittelbar reagieren, widersprechen und eigene Fragen einbringen k&ouml;nnen. Genau diese Reibung ist Teil des Konzepts.</p>
<p data-start="0" data-end="460" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Roger K&ouml;ppel verfolgt seit Jahren die Strategie, politische Diskussionen aus klassischen Medienr&auml;umen herauszul&ouml;sen und st&auml;rker in die direkte &Ouml;ffentlichkeit zu verlagern. Mit "Weltwoche Daily" hat er bereits ein digitales Format etabliert, das stark auf pers&ouml;nliche Kommentierung setzt. Die neuen Auftritte im Charlie-Kirk-Format gehen noch einen Schritt weiter, da dort die unmittelbare Interaktion mit dem Publikum im Zentrum steht.</p>

<p>Die Orientierung am US-Vorbild ist dabei kein Zufall. Charlie Kirk hat in den Vereinigten Staaten ein Format gepr&auml;gt, das politische Konfliktthemen direkt im akademischen Raum verhandelt und gezielt auf Konfrontation setzt.</p>
<p>In der Schweiz <a href="https://www.blick.ch/politik/tempel-des-linksgruenen-progressivismus-roger-koeppel-geht-in-charlie-krik-manier-an-die-uni-id21960953.html">sorgt K&ouml;ppels Ansatz entsprechend f&uuml;r Aufmerksamkeit</a>, weil er auf offene Gespr&auml;che mit Publikum setzt und Themen anspricht, die oft als sensibel gelten. Das Format lebt von spontanen Fragen, direkter Reaktion und unmittelbarem Austausch.</p>
<p>K&ouml;ppel selbst versteht das Format als Beitrag zu einer offeneren politischen Kultur. Er betont regelm&auml;&szlig;ig, dass demokratische Debatte nur dann funktioniere, wenn auch unbequeme Positionen sichtbar bleiben und &ouml;ffentlich widersprochen werden kann.</p>
<p data-start="3448" data-end="3654"><strong>Mehr zum Thema -&nbsp;</strong><a href="https://freedert.online/schweiz/263763-ich-schoss-russen-in-kopf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Ich schoss einem Russen in den Kopf" &ndash; Schweizer br&uuml;stet sich mit seinem Einsatz in der Ukraine</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Politische Gewalt in Deutschland: AfD mit Abstand am häufigsten betroffen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280593-politische-gewalt-in-deutschland-afd/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c56c548fbef779823fddd.jpg" /> Die AfD gilt vielen als Partei des Hasses. Dabei zeigen neue Zahlen der Bundesregierung:  Keine Partei wird häufiger Opfer politischer Gewalt als die AfD. Doch wer trägt dafür die Verantwortung?]]>
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        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Alternative f&uuml;r Deutschland ist unter allen Bundestagsparteien mit Abstand die h&auml;ufigste Zielscheibe politisch motivierter Gewalt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor. Demnach wurden im Jahr 2025 bundesweit 121 Gewaltdelikte gegen AfD-Vertreter und AfD-Mitglieder erfasst &ndash; mehr als bei allen anderen Parteien zusammen.</p>
<p><strong>Klarer Abstand zu anderen Parteien</strong></p>
<p>Mit deutlichem Abstand folgten die Linke mit 16 F&auml;llen, die Gr&uuml;nen mit 13 sowie CDU und SPD mit je zw&ouml;lf. Bei FDP, CSU und BSW waren es noch weniger. Insgesamt registrierten die Sicherheitsbeh&ouml;rden 193 Gewaltdelikte gegen Vertreter von Bundestagsparteien. Der Gro&szlig;teil &ndash; 119 F&auml;lle &ndash; ereignete sich im ersten Halbjahr, das auch die Bundestagswahl am 23. Februar umfasste. Ob ein direkter Zusammenhang mit dem Wahlkampf besteht, geht aus der Antwort der Bundesregierung nicht hervor.</p>
<p>Das Bild versch&auml;rft sich, zieht man den weiteren Rahmen politisch motivierter Kriminalit&auml;t heran: Von insgesamt 5.140 erfassten Straftaten gegen Parteivertreter entfielen 1.852 auf die AfD. Auch bei Angriffen auf Wahlplakate und Parteigeb&auml;ude lag die Partei vorn. 103 der 121 Gewaltdelikte gegen AfD-Vertreter wurden dem&nbsp;linken Spektrum&nbsp;zugeordnet.</p>

<p><strong>Unbequeme Frage nach der Ursache</strong></p>
<p>Der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Hess erkl&auml;rte, die Zahlen zeigten, dass seine Partei "bundesweit mit Abstand am st&auml;rksten von politisch motivierten Angriffen betroffen" sei. Die "Hetze der Altparteien" wirke "wie ein Brandbeschleuniger f&uuml;r Extremisten".</p>
<p>Ob diese Einsch&auml;tzung zutrifft, l&auml;sst sich pauschal nicht belegen &ndash; aber sie stellt eine Frage, die zumindest diskussionsw&uuml;rdig ist: Tr&auml;gt eine politische Sprache, die eine Partei nicht nur kritisiert, sondern systematisch als demokratiefeindlich, gef&auml;hrlich oder gar faschistisch rahmt, zur Enthemmung von Gewaltbereitschaft bei?</p>
<p>Nicht nur warnte die Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung bereits, dass die "symbolische D&auml;monisierung" der AfD kontraproduktiv sei und politisch eher n&uuml;tze als schade. Politikforscher, die sich mit Radikalisierungsprozessen besch&auml;ftigen, betonen grunds&auml;tzlich: Wer politische Gegner nicht nur kritisiert, sondern ihnen eine inh&auml;rente B&ouml;sartigkeit zuschreibt, schafft eine psychologische Grundlage, auf der extreme Mittel als legitim erscheinen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Warnsignal aus &Uuml;bersee</strong></p>
<p>Ein Blick in die USA zeigt, wohin diese Dynamik f&uuml;hren kann. Forscher der Harvard Kennedy School mahnten nach den Attentatsversuchen auf US-Pr&auml;sident Donald Trump, dass dehumanisierende Rhetorik &ndash; also Sprache, die den politischen Gegner als nicht mehr menschlich oder als existenzielle Bedrohung darstellt &ndash; affektive Polarisierung versch&auml;rfe und ein Klima schaffe, in dem Gewalt als gerechtfertigt empfunden werde.</p>

<p>Auf Trump wurden mehrere Attentate ver&uuml;bt und im Herbst 2025 wurde der konservative Publizist und Trump-Unterst&uuml;tzer Charlie Kirk&nbsp;brutal ermordet. Teile des politischen Spektrums feierten diese Taten im Netz &ndash; ein Ph&auml;nomen, das Beobachter direkt mit der jahrelangen Darstellung Trumps als "Hitler 2.0"&nbsp;und als "Bedrohung der Demokratie" in Verbindung bringen.</p>
<p>Die Parallele zur deutschen Debatte liegt auf der Hand. Demokratie lebt von scharfer Auseinandersetzung. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Kritik und D&auml;monisierung. Und die Statistik und einschl&auml;gige Untersuchungen zu politischer Radikalisierung legen nahe: Dieser Unterschied hat Konsequenzen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280564-insa-umfrage-weidel-ueberholt-soeder/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">INSA-Umfrage: Weidel &uuml;berholt S&ouml;der, AfD stellt Rekord auf</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Donezk-Tagebuch: Wie eine Rentnerin zur lokalen Legende wurde</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/280561-donezk-tagebuch-wie-rentnerin-zur-legende-wurde/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c56c2b480cc6c7549aa63.jpg" /> Während in Donezk der Krieg den Alltag bestimmt, dreht die 68-jährige Walja mit ihrem Elektro-Dreirad Runden durch den Gorki-Park – und schenkt Kindern und Erwachsenen für kurze Zeit ein Stück Freude und Normalität. Der Beitrag gehört zur Reihe "Donezk-Tagebuch: Frühstück unter Bomben".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Wassilissa Sacharowa </em></p>
<p>Eigentlich wollte ich nur bei sch&ouml;nem Wetter durch den frisch renovierten Gorki-Park in Donezk spazieren. Pl&ouml;tzlich fuhr eine fr&ouml;hliche Rentnerin auf einem blauen Elektro-Dreirad an uns vorbei. Auf dem Hintersitz sa&szlig;en zwei ebenso fr&ouml;hliche Kinder. Diese Begegnung riss mich sofort aus dem Gespr&auml;ch mit meiner Freundin. Ich schaute der Frau noch eine Weile hinterher. Meine Freundin l&auml;chelte und sagte: "Das ist Walja!"</p>
<p>Walentina, oder kurz Walja (68), ist eine echte lokale Ber&uuml;hmtheit. Die meisten kennen sie als "die Oma auf dem Dreirad". Sogar aus anderen Stadtteilen der rund 55 Kilometer langen Stadt kommen Familien extra in den Gorki-Park, nur um Oma Walja zu treffen und ihre Kinder mitfahren zu lassen. Sobald die Kinder sie entdecken, rufen sie begeistert: "Die Oma auf dem Dreirad ist da!"</p>
    
    
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<p>Sie ist sichtlich gut gelaunt, obwohl das Gesch&auml;ft nicht einfach ist. Das Elektro-Dreirad braucht regelm&auml;&szlig;ige Wartung &ndash; Reifen und Getriebe m&uuml;ssen regelm&auml;&szlig;ig erneuert werden. Hin und wieder gibt es auch Menschen, die sie beschimpfen oder ihr mit einer Anzeige drohen. "Eine Frau sagte mal, sie arbeite in der Stadtverwaltung und meinte, ich d&uuml;rfe hier nicht einfach so rumfahren ohne Genehmigung", erz&auml;hlt Walja. Gl&uuml;cklicherweise bleiben solche negativen Begegnungen die Ausnahme.</p>

<p>Zudem war das Vehikel nicht gerade g&uuml;nstig in der Anschaffung. Walentina konnte es sich nur deshalb leisten, weil ihr verstorbener Mann ihr seine Ersparnisse hinterlie&szlig;. Ihre Kinder verzichteten bewusst auf ihren Anteil und bestanden stattdessen darauf, dass ihre Mutter sich etwas Sch&ouml;nes g&ouml;nnt. "Das werdet ihr noch bereuen!", antwortete Walja damals scherzhaft. Bei dieser Erinnerung muss sie heute noch lachen. Das Dreirad kostete etwas &uuml;ber 1.200 Euro. Ob sich die Idee mit der Attraktion lohnen w&uuml;rde, wusste sie beim Kauf nicht. Sie hat es einfach gewagt &ndash; und ihre Hoffnung hat sich erf&uuml;llt.</p>
<p>An einem sehr guten Tag f&auml;hrt Walja bis zu 80 Kilometer &ndash; das sind etwa 40 Runden durch den Park. Eine Fahrt kostet nur rund 50 Rubel (etwa 55 Cent) f&uuml;r Kinder und 100 Rubel (etwa 1 Euro) f&uuml;r Erwachsene. Bei Stammkunden und mehreren Runden macht Walentina gern einen Mengenrabatt oder kutschiert Kinder sogar umsonst. Wegen des Geldes macht sie das nicht &ndash; ihre Attraktion soll ein Ersatz f&uuml;r die fehlenden Fahrgesch&auml;fte im Park sein.</p>
<p>"Ich habe gesehen, dass es keine Fahrgesch&auml;fte mehr im Park gibt", sagt sie. "Es sind doch Kinder, man darf ihnen die Freude nicht nehmen."</p>
    
    
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<p>Tats&auml;chlich gab es im Gorki-Park seit seiner Gr&uuml;ndung in der Sowjet-&Auml;ra zahlreiche Attraktionen &ndash; darunter ein Riesenrad und ein Autoscooter. Nach dem Zerfall der Sowjetunion wurden die Anlagen nicht mehr gewartet, und so verfielen sie. Als der Park im Jahr 2024 renoviert wurde, entfernte man all die alten sowjetischen "&Uuml;berbleibsel". An&nbsp;ihrer Stelle entstanden asphaltierte Parkwege, mehrere Kinderspielpl&auml;tze, ein Basketballfeld, ein Hundespielplatz und ein Restaurant.</p>
<h4><strong>Eine Frau mit gro&szlig;em Herzen</strong></h4>
<p>Die Fahrten auf dem Scooter sind nur bei sch&ouml;nem Wetter und meist an Wochenenden m&ouml;glich, da sie f&uuml;r Walja nur einen Nebenverdienst darstellen. Unter der Woche geht sie ihrer T&auml;tigkeit als Pflegekraft nach, bei der sie schwerkranke Menschen betreut.</p>

<p>In ihrem Garten wartet der lebensfrohe Hund Tichon auf sie. Ihre Tochter hatte ihn als kleinen Welpen im Winter auf der Stra&szlig;e gefunden. Walentina nahm ihn sofort auf und nannte ihn zun&auml;chst "Tichonja" &ndash; der Stille &ndash;, weil er so ruhig war. Je gr&ouml;&szlig;er er wurde, desto energischer wurde er auch, und aus Tichonja wurde einfach Tichon. Au&szlig;erdem lebt bei ihr noch die Katze Alisa, die ebenfalls als Stra&szlig;enkind zu ihr kam.</p>
<p>Doch auch das reicht Walentina nicht. In ihrer Freizeit bastelt sie mit gro&szlig;er Leidenschaft. Stolz zeigt sie mir ihre Werke: den Disney-Schneemann Olaf, Gartenfiguren und eine liebevoll gestaltete Garagenwand.</p>
<h4><strong>Dem Schicksal kann man nicht entkommen</strong></h4>
<p>Auf meine Frage, warum sie und ihre Familie nicht aus Donezk weggehen, antwortet Walja: "Wissen Sie, ich glaube daran, dass man dem eigenen Schicksal nicht entkommen kann. Ich sp&uuml;re, dass ich hier sein muss. Hier sind meine Kinder beerdigt."</p>
    
    
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<p>&Uuml;ber zwei ihrer verstorbenen S&ouml;hne will sie verst&auml;ndlicherweise nicht reden. Nur eins sagt sie mir dazu: "Die 90er haben sie umgebracht."&nbsp;Ich merke: Walentina ist niemand, der im Selbstmitleid versinkt oder ein ruhiges Seniorenleben f&uuml;hrt.</p>

<p>"Ich mag nicht vor der T&uuml;r sitzen und &uuml;ber andere tratschen", erkl&auml;rt sie mir.</p>
<p>Und so schenkt Walja nicht nur Kindern&nbsp;Freude&nbsp;‒&nbsp;auch Erwachsenen bietet sie die Fahrten auf ihrem Elektro-Dreirad an. Zuerst lehnen viele von ihnen ab, mit der Begr&uuml;ndung, dass sich das f&uuml;r erwachsene Menschen nicht geh&ouml;rt. Doch dann verspricht Walentina ihnen, dass es ihnen Spa&szlig; machen wird. Diejenigen, die sich darauf einlassen, bereuen es nicht. Nicht selten wollen sie nach einer Runde mehrere Wiederholungen haben. Wom&ouml;glich hilft eine solche Fahrt den Menschen, sich auf diese Weise f&uuml;r ein paar Augenblicke zur&uuml;ck in die Kindheit zu versetzen. Und diese Zeitreise macht etwas Magisches mit ihnen.</p>
<p>Ich sagte Walentina, dass ihr fr&ouml;hliches Wesen auf die Menschen im Park ansteckend wirkt. Beim Abschied versprach ich, dass ich beim n&auml;chsten Mal, wenn ich im Park bin, unbedingt eine Runde auf dem Dreirad mit ihr drehen werde.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/277976-fruehstueck-unter-bomben-wiederbelebung-kohleindustrie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Fr&uuml;hst&uuml;ck unter Bomben": Wiederbelebung der Kohleindustrie in Donezk</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Brüssel hat es entschieden: Europa zieht in den Krieg gegen Russland</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280419-bruessel-hat-es-entschieden-europa-zieht-in-krieg-gegen-russland/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a09f67248fbef40903399c0.png" /> Um ihre persönlichen Pfründe zu retten, sind die europäischen politischen Eliten zu allem bereit. Auch ganze Völker – wie Ukrainer, Balten oder Polen – in einem großen Krieg gegen Russland zu verheizen. Russland sollte sich von nichts mehr ablenken lassen und seine militärische Sonderoperation zu einem siegreichen Ende führen, findet Jelena Karajewa.]]>
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        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Jelena Karajewa</em></p>
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<p>Die Europ&auml;ische Union, dieselbe &uuml;brigens, deren Versprechen vor Kurzem noch "nie wieder" lautete, die "Null-Aggression" praktizierte und minimale (wenn nicht gar negative) Milit&auml;rbudgets unterhielt; dieselbe EU, die sich an unseren Ressourcen und unserer aufrichtigen Friedensliebe bereicherte, hat heute die NATO diesseits des Atlantiks abgel&ouml;st. Doch w&auml;hrend die NATO ein offizielles, offen militaristisches B&uuml;ndnis ist, hat sich die Gemeinschaft insgeheim zu einem kollektiven Aggressor entwickelt. Ohne Dokumente zu unterzeichnen, ohne &uuml;ber eine Charta abzustimmen.</p>
<p>Diese EU hat quasi eine politische "Geschlechtsumwandlung" vollzogen, indem sie sich &ndash; lange vor Beginn der milit&auml;rischen Sonderoperation &ndash; in den vergangenen zehn Jahren darauf vorbereitete, ein st&auml;hlernes, r&auml;uberisches Stachelschwein zu werden. Br&uuml;ssel handelte aus Selbsterhaltungstrieb. Seine Existenz stand auf dem Spiel: Vor zehn Jahren zog sich Gro&szlig;britannien aus dem Br&uuml;sseler "Garten Eden" zur&uuml;ck und stellte damit Sinn und Zweck des ganzen Trubels um Br&uuml;ssels politische Spielchen infrage.</p>

<p>Die Ukraine, als Gegengewicht zu Russland, als "Anti-Russland", wurde f&uuml;r die Planer der Donbass-Krise etwa zu der Zeit zum Rettungsanker, als die europ&auml;ischen politischen Eliten von Angst und Panik erfasst waren.</p>
<p>Das "Projekt Ukraine" wurde ins Leben gerufen, um die EU zu erhalten. Genauer gesagt, nicht die EU selbst (ihr Schicksal ist &ndash; wie auch jenes aller 400 Millionen Einwohner &ndash; den Eliten gleichg&uuml;ltig), sondern das Establishment, das sie mithilfe seiner Handlanger und gehorsamen Marionetten, die nur aus alter Gewohnheit Politiker genannt werden, regiert.</p>
<p>Da das "Anti-Russland" &ndash; dank der Einheit und Geschlossenheit der gesamten russischen Gesellschaft &ndash; ins Stocken geraten ist, haben die Planer nunmehr beschlossen, dass die EU ohne einen direkten milit&auml;rischen Zusammensto&szlig; mit uns nicht &uuml;berleben kann. Unter dem Deckmantel der "M&ouml;glichkeit eines Dialogs mit dem Kreml" bereiten sie einen Angriff auf uns vor. Genauer gesagt, bereitet die EU eine Eskalation des Konflikts vor, zun&auml;chst in eine lauwarme und dann in eine hei&szlig;e Phase.</p>
<p>In den letzten Wochen wurden in Frankreich (wohin ukrainische Gesandte Mitte April reisten) und Deutschland wichtige Vertr&auml;ge (verh&uuml;llend als "Absichtserkl&auml;rungen" bezeichnet) zur mit Kiew gemeinsamen Drohnenproduktion unterzeichnet. In Paris wurden die Vereinbarungen im Stillen und hinter den Kulissen &ndash; auf Ebene privater Unternehmen und Start-ups &ndash; getroffen. Die Deutschen hingegen dr&auml;ngen offen vor und erkl&auml;ren ihre Schlachtbereitschaft vor laufenden Fernsehkameras und auf h&ouml;chster Ebene des Verteidigungsministeriums.</p>
<p>Politische Eliten, die &ndash; wie die ihnen gef&uuml;gige Presse behauptet &ndash; an der L&ouml;sung der&nbsp;"gr&ouml;&szlig;ten Sicherheitskrise des Kontinents" tats&auml;chlich interessiert sind, schlie&szlig;en keine R&uuml;stungsabkommen ab, die Investitionen in H&ouml;he von Hunderten Millionen Euro beinhalten. Politische Eliten, die eine normale Partnerschaft mit uns anstreben und keine Konfrontation, &uuml;berweisen Kiew nicht &ndash; wie erst diese Woche geschehen &ndash; fast sieben Milliarden Euro, die uns gestohlen wurden. Bei diesen Milliarden handelt es sich um aufgelaufene Zinsen auf 200 Milliarden Euro eingefrorener Verm&ouml;genswerte, die auf Euroclear-Konten liegen.</p>

<p>Politische Eliten, die an einer Beendigung der Konfrontation und der Ber&uuml;cksichtigung unserer Interessen und Anliegen interessiert sind, unterst&uuml;tzen nicht die Entwicklung des neuen Handbuchs, das &uuml;ber die kontrollierten Medien verbreitet wird. Dessen Kernaussage lautet: "Russland verliert, und genau deshalb ist es gezwungen, einen Dialog mit Europa f&uuml;r w&uuml;nschenswert zu erkl&auml;ren." Daraufhin kam die Antwort unseres Generalstabschefs Waleri Wassiljewitsch Gerassimow, der alle notwendigen Signale bez&uuml;glich der Aktionen unserer Truppen klar aussandte: Die Offensive wird fortgesetzt, und die Zerst&ouml;rung feindlicher Formationen verl&auml;uft planm&auml;&szlig;ig.</p>
<p>Kiew braucht diesen Versuch, die Drohnenproduktion anzukurbeln und Europa damit demonstrativ anzulocken, denn die Ukraine kann die Situation nicht allein bew&auml;ltigen. Gelder werden veruntreut, und die Folgen sind noch immer sp&uuml;rbar. Br&uuml;ssel braucht dieses Wunschdenken, diesen Versuch, die &Ouml;ffentlichkeit mit L&uuml;gen zu t&auml;uschen, um den Beginn von Verhandlungen &uuml;ber die Annexion der verbleibenden ukrainischen Gebiete an den "paradiesischen Garten" zu einem h&ouml;heren Preis zu verkaufen.</p>
<p>Und die EU braucht diesen Zirkus aus Wahrsagern, Medien und anderem Feng-Shui-Unsinn, einschlie&szlig;lich Andrei Jermaks Verhaftung und Inhaftierung, um zu demonstrieren, dass "Kiew gegen Korruption k&auml;mpft".</p>
<p>Wir hatten es &ndash; in Gestalt europ&auml;ischer Entscheidungstr&auml;ger &ndash; schon immer mit Raubtieren zu tun. Raubtieren, denen klar war und ist, dass ihre Lage ohne das Feindbild Russland weitaus schlimmer w&auml;re. Die EU ist ohne eine klare "Bedrohung von au&szlig;en" nicht &uuml;berlebensf&auml;hig. Doch wir hatten uns nie vorstellen k&ouml;nnen, dass die EU, um ihre Macht zu erhalten, bereit w&auml;re, Millionen von Ukrainern zu t&ouml;ten. Sie ist nun auch bereit, das Blut ihrer Juniorpartner &ndash; der baltischen Anrainerstaaten &ndash; zu vergie&szlig;en. Wenn die Ukrainer tot sind, sind die Litauer an der Reihe. Oder die Esten. Oder die Letten. Oder alle zusammen.</p>
<p>Wir haben es &ndash; nicht erst morgen, sondern hier und jetzt &ndash; mit Akteuren zu tun, die bereit sind, uns um jeden Preis zu vernichten. Unsere Antwort wird nicht lange auf sich warten lassen. Ob Europa diese Konfrontation bis zum letzten Blutstropfen &uuml;bersteht, ist nicht unsere Sache. Unsere Sache ist es, die milit&auml;rische Sonderoperation siegreich und zu unseren Bedingungen zu beenden.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260517/evropa-2092893466.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 17.&nbsp;Mai 2026 auf ria.ru erschienen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/278775-drei-jahre-moskau-was-sich-veraendert-hat-und-was-erstarrt-ist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Drei Jahre Moskau: Was sich ver&auml;ndert hat &ndash; und was erstarrt ist</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Mit Neid-Debatten zur Zwangsarbeit und 73-Stundenwoche</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280478-mit-neid-debatten-zur-zwangsarbeit/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b19e548fbef0e79436261.jpg" /> Sachsen-Anhalts CDU will Arbeitslose für lau als Erntehelfer zwangsverpflichten. SPD-Ministerin Bas kündigt die Abschaffung des Achtstundentags für alle an. Leitmedien begleiten die neoliberale Agenda mit Hetzkampagnen. Doch viele, die heute zustimmen, könnten bald selbst betroffen sein.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Alexandra Nollok</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Obdachlosencamps neben leerstehenden Luxusimmobilien, verrottete Infrastruktur neben abgeriegelten Villenvierteln, Bettler und Drogens&uuml;chtige an Bahnh&ouml;fen, wo kaum ein Zug noch p&uuml;nktlich f&auml;hrt: Die Politik unter Regentschaft der Unionsparteien treibt die Neoliberalisierung Deutschlands nach US-amerikanischem Vorbild voran. Mit dreister Propaganda sorgen Leitmedien daf&uuml;r, dass der Abbau von sozialen und Arbeitsrechten widerstandslos durchgeht. Sie appellieren an das "Gerechtigkeitsempfinden" der B&uuml;rger. Die sollen nach unten treten, ohne zu merken, dass es sehr wahrscheinlich auch sie selbst bald trifft.</p>
<p><strong>Sachsen-Anhalt-CDU: Feldarbeit f&uuml;r Sozialhilfe</strong></p>

<p>K&uuml;rzlich sorgte Sachsen-Anhalts CDU-Ministerpr&auml;sident Sven Schulze f&uuml;r Schlagzeilen: Er will alle Grundsicherungsbezieher zur Zwangsarbeit <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/ich-werde-das-durchsetzen-ministerprasident-schulze-will-burgergeldempfanger-zu-erntehelfern-machen-15581443.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verpflichten</a> &ndash; nicht einmal "gemeinn&uuml;tzig", sondern zum Beispiel als Erntehelfer. <a href="https://www.tagesspiegel.de/politik/ich-werde-das-durchsetzen-ministerprasident-schulze-will-burgergeldempfanger-zu-erntehelfern-machen-15581443.html"><strong></strong></a></p>
<p>Dabei drischt Schulze die &uuml;blichen Phrasen: "Es gibt zu viele F&auml;lle, in denen Leistungen bezogen werden, ohne dass eine Gegenleistung gefordert wird." Mit anderen Worten: Er will "durchsetzen", dass Arbeitslose f&uuml;rs B&uuml;rgergeld ohne regul&auml;ren Lohn auf Feldern schuften. Denn alles andere sei "unfair gegen&uuml;ber den Beitragszahlern sowie jenen Menschen, die trotz schwieriger Umst&auml;nde arbeiten". Dass damit Jobs f&uuml;r regul&auml;ren Lohn verdr&auml;ngt werden, sagt er nicht. Und wer entscheidet, wer f&uuml;r Feldarbeit gesund genug ist?</p>
<p><strong>Wahlkampf mit Neid-Debatte</strong></p>
<p>Freilich ginge es keinem ausgebeuteten Niedrigl&ouml;hner, von denen es in Sachsen-Anhalt viele gibt, besser, wenn Arbeitslose zwangsarbeiten m&uuml;ssen. Vielmehr w&uuml;rden entlohnte Jobs schleichend durch unbezahlte Pflichtarbeit ersetzt, was die Konkurrenz massiv versch&auml;rfen w&uuml;rde. Das kennt man schon aus dem Hartz-IV-System, wo Stadth&ouml;fe ihre Gr&uuml;nanlagenpflege zunehmend von Ein-Euro-Jobbern verrichten lie&szlig;en.</p>
<p>Doch diese Neiddebatte zieht trotzdem immer wieder &ndash; und Schulze will bei der Landtagswahl im September wiedergew&auml;hlt werden. Vermutlich wird seine Fraktion dann zusammen mit der AfD regieren &ndash; und diese fordert auch auf Bundesebene seit langem die <a href="https://afdbundestag.de/arbeitspflicht-statt-muessiggang-im-buergergeld/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Arbeitspflicht</a> f&uuml;r B&uuml;rgergeldbezieher. Da h&auml;tten beide einen gemeinsamen Punkt. <a href="https://afdbundestag.de/arbeitspflicht-statt-muessiggang-im-buergergeld/"><strong></strong></a></p>
<p><strong>Lohndr&uuml;ckerei und Entrechtung</strong></p>
<p>Schulze propagiert sein Ansinnen nicht im luftleeren Raum. Gerade erst hat die schwarz-rote Bundesregierung das B&uuml;rgergeld in "Neue Grundsicherung" umbenannt und die Repressionen massiv versch&auml;rft. Wer ab Juli nicht jedes miese "Angebot" untert&auml;nig annimmt, den kann das Jobcenter rigoros auf null setzen. Als Betroffener eine "angemessene" Wohnung zu finden, wird noch unm&ouml;glicher als jetzt schon.</p>

<p>Der Einspruch mehrerer Sozialverb&auml;nde gegen diese und weitere kommende Schikanen ist wie erwartet ohne Reaktion verhallt. Diese <a href="https://www.zeit.de/politik/2026-02/buergergeldreform-grundsicherung-kindeswohlgefaehrdung" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bef&uuml;rchten</a> eine Zunahme der Armut bis hin zur Kindeswohlgef&auml;hrdung. Solche Folgen sind absehbar &ndash; und wahrscheinlich gar als Drohkulisse f&uuml;r Besch&auml;ftigte beabsichtigt.</p>
<p>Die Sanktionspraxis gegen zu ungehorsame Arbeitslose und Aufstocker untergr&auml;bt seit der Einf&uuml;hrung von Hartz IV vor &uuml;ber 20 Jahren das Recht auf ein (ohnehin schon kleingerechnetes) Existenzminimum. Mit der Drohung der Existenzvernichtung zwingen Neoliberale die Opfer ihres Systems in Dumpingjobs. Dank Hartz IV gedieh in Deutschland ein riesiger Niedriglohnsektor. Darum geht es: Lohndr&uuml;ckerei und Entrechtung.</p>
<p><strong>Gesetz f&uuml;r 73,5-Stunden-Arbeitswoche</strong></p>
<p>Die Politik marschiert stramm weiter in Richtung Manchester-Kapitalismus: Auch der einst hart erk&auml;mpfte Achtstundentag soll weg. So steht es im Regierungsprogramm der Unionsparteien CDU und CSU, so kam es in ihren Koalitionsvertrag mit der SPD, die wieder einmal die Steigb&uuml;gelhalterin gibt.</p>
<p>So k&uuml;ndigte SPD-Arbeitsministerin B&auml;rbel Bas Anfang Mai an, bis Juni einen entsprechenden Gesetzentwurf vorzulegen. Laut Arbeitsrechtlern w&auml;re damit eine 73,5-Stundenwoche problemlos m&ouml;glich.&nbsp;Dies werde ein "Brandbeschleuniger f&uuml;r gesundheitliche Probleme", <a href="https://www.merkur.de/verbraucher/stunden-tags-brandbeschleuniger-fuer-gesundheitliche-probleme-merz-regierung-plant-aus-des-acht-94296787.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">warnten</a> Gewerkschaften, w&auml;hrend sie weiter von einer "Sozialpartnerschaft" zwischen Kapital und Arbeit fantasieren. Von geplanten Streiks dagegen war bisher nichts zu h&ouml;ren.</p>
<p><strong>Repressionen kosten zig Millionen</strong></p>
<p>Kurzum: Soziale und Arbeitsrechte sollen weg, die Lebensumst&auml;nde der Lohnabh&auml;ngigen in Deutschland an jene im Globalen S&uuml;den angeglichen werden &ndash; eingebettet in die M&auml;r vom Sparzwang. Denn nicht nur pumpt der Staat zugleich immer gr&ouml;&szlig;ere Milliardensummen in die R&uuml;stungsindustrie, was das Argument bereits ad absurdum f&uuml;hrt. Er l&auml;sst sich die Schikanen gar zig Millionen kosten. Schlie&szlig;lich braucht er daf&uuml;r "Aufseher".</p>

<p>Sogar die CDU r&auml;umte <a href="https://archive.is/LtLZd" target="_blank" rel="noopener noreferrer">j&uuml;ngst</a> beim <em>Spiegel</em>&nbsp;ein: Demnach w&uuml;rde eine Ausweitung der Arbeitspflicht, die es in vergleichbarer Form bereits f&uuml;r Asylsuchende gibt, um 10.000 Menschen "zu Mehrausgaben von rund 84 Millionen Euro pro Jahr f&uuml;hren". Tats&auml;chlich <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/arbeitspflicht-asylbewerber-umfrage-landkreise-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">betreiben</a> zahlreiche deutsche Kommunen bereits "Pilotprojekte", mit denen sie Asylbewerber unter Sanktionsdrohung zur Arbeit zwingen.&nbsp;Wie viele regul&auml;re Jobs damit schon "eingespart" wurden, hat leider keiner ermittelt.</p>
<p>Es geht demnach nicht ums Sparen, sondern darum, von allen Lohnabh&auml;ngigen Gehorsam zu erzwingen. Unternehmen m&uuml;ssen ihre Profite auch in der Krise maximieren. Rechtlose Arbeiter sind daf&uuml;r ein Muss.</p>
<p><strong>Mit Vollzugsdienst zur Zwangsarbeit</strong></p>
<p>Um Widerstand zu verhindern, f&uuml;hrt der Staat die Repressionen langsam ein. Er beginnt bei den Schw&auml;chsten und weitet sie dann aus. Der Landkreis Nordhausen in Th&uuml;ringen hat damit schon begonnen: Erst f&uuml;hrte er die Arbeitspflicht f&uuml;r Asylbewerber ein, nun hetzt Landrat Matthias Jendricke (SPD) den "Vollzugsdienst" seines Ordnungsamtes auf junge Arbeitslose. Der <em>MDR</em>&nbsp;<a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/arbeitslose-buergergeld-sanktionen-nordhausen-jendricke-pilotprojekt-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">breitete</a> die "Story" vor einigen Tagen gen&uuml;sslich aus.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Statt ihnen eine Ausbildung in einem Beruf mit Zukunftschancen zu erm&ouml;glichen, <a href="https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-thueringen/nordhausen/buergergeld-sanktionen-arbeitsmarkt-jugendliche-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verpflichtet</a> der Landkreis Betroffene f&uuml;r 1,20 Euro pro Stunde zu T&auml;tigkeiten, die eigentlich nach Tarif entlohnt werden m&uuml;ssten: etwa zum "Pflegen von Parkanlagen oder Arbeiten auf dem Bauhof", wie der Rundfunksender schon im November berichtete. Die Alternative hie&szlig;e: Hunger und Elend.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Mit Hetzkampagnen zum Ziel</strong></p>
<p>Wie gewohnt begleiten deutsche Medien den antisozialen und autorit&auml;ren Staatsumbau mit Hetzkampagnen. Das <em>ZDF</em> blies einen angeblichen <a href="https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/am-puls-buergergeld-schwarzarbeit-betrug-100.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">B&uuml;rgergeld-Betrugsfall</a> mit Schwarzarbeit zu einem vermeintlichen Massenph&auml;nomen auf, das "schwer auffliegt". Was hei&szlig;en soll: Weder der Einzelfall ist verifizierbar noch die behauptete Verbreitung, die ja niemals aufgeflogen ist, sondern nur vage vermutet wird.</p>

<p>Das Axel-Springer-Boulevardblatt <em>Bild</em>&nbsp;<a href="https://archive.is/5AryZ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kochte</a> die Story weiter hoch und hetzte: "B&uuml;rgergeld-Schmarotzer verraten hemmungslos ihre Tricks."&nbsp;An dieser Geschichte sind schon deshalb gro&szlig;e Zweifel angebracht, weil solche Offenheit f&uuml;r Betroffene tats&auml;chlich existenzvernichtend w&auml;re.</p>
<p>Der <em>Focus</em> meldete j&uuml;ngst, dass in einer eigenen Umfrage 61 Prozent seiner mitmachenden Leser <a href="https://www.focus.de/die-debatte/geht-das-jobcenter-bei-sanktionen-zu-weit-lesermeinungen-zu-buergergeld-kuerzungen_1da18eec-00d6-46a3-a696-9e5d63a237dd.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angegeben</a> h&auml;tten, f&uuml;r sch&auml;rfere Sanktionen zu sein.&nbsp;Jahrzehntelange Hetze hinterl&auml;sst nun einmal ihre Wirkung &ndash; und viele passen ihre Meinung aus sozialen Gr&uuml;nden der (gef&uuml;hlten) Mehrheit an.&nbsp;</p>
<p>Was vermutlich kaum einer bedenkt: Die Kriminalit&auml;t steigt zwangsl&auml;ufig, wenn der Staat Menschen hungern und frieren l&auml;sst. Das Damoklesschwert der Existenzvernichtung wird jeden Widerstand ersticken, die L&ouml;hne dr&uuml;cken, die Arbeitsbedingungen verschlechtern und Lohnabh&auml;ngige zu blo&szlig;em Humankapital degradieren. Das wird Millionen betreffen. In der gegenw&auml;rtigen Wirtschaftskrise ist das nur eine Frage der Zeit.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/275757-ob-gegen-journalisten-oder-arbeitslose-sanktionen-als-extralegale-drohkulisse/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ob gegen Journalisten oder Arbeitslose: Sanktionen als extralegale Drohkulisse</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ukraine: Warum Wahlen unmöglich sein sollen, Großveranstaltungen aber stattfinden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280609-ukraine-im-paradox-krieg-an/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280609-ukraine-im-paradox-krieg-an/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c6f4e48fbef0a117f21a1.jpg" /> Trotz der andauernden Kriegslage in der Ukraine werden in Kiew weiterhin Großveranstaltungen durchgeführt. Open-Air-Konzerte mit mehr als 10.000 Besuchern stoßen dabei vor allem in westlichen Medien auf Kritik. Während zahlreiche Ukrainer in Westeuropa Schutz suchen und von Angst vor dem Krieg berichten, wirken die Szenen aus der Hauptstadt mit feiernden Menschen widersprüchlich.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="297" data-is-last-node="" data-is-only-node="">In der Ukraine dauert der Krieg an, St&auml;dte stehen weiterhin unter Beschuss, und viele Menschen verlassen aus Angst das Land. Gleichzeitig finden in Kiew Gro&szlig;veranstaltungen mit Tausenden Besuchern statt, darunter mehrere Open-Air-Konzerte mit &uuml;ber 10.000 Teilnehmern, wie die <em>Weltwoche</em>&nbsp;<a href="https://weltwoche.ch/daily/die-ukraine-ist-unter-beschuss-die-menschen-verlassen-aus-angst-ihr-land-parallel-dazu-finden-in-kiew-zwei-monsterkonzerte-unter-freiem-himmel-statt-mit-ueber-zehntausend-besuchern/">berichtet</a>.</p>
<p data-start="270" data-end="564">Besonders gro&szlig;en Zulauf erhielt ein Konzert der ukrainischen Rockband Boombox. Auf dem Gel&auml;nde eines Einkaufszentrums in Kiew versammelten sich so viele Menschen, dass einen Tag sp&auml;ter ein Zusatzkonzert angesetzt wurde. Videos aus sozialen Medien zeigen eine ausgelassene Stimmung im Publikum.</p>
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<p data-start="736" data-end="1241">W&auml;hrend an der Front weiter gek&auml;mpft wird und verschiedene Regionen regelm&auml;&szlig;ig von Angriffen betroffen sind, stellt sich f&uuml;r Beobachter die Frage, unter welchen Bedingungen solche Gro&szlig;anl&auml;sse im Zentrum der Hauptstadt m&ouml;glich sind. Die Veranstalter und Beh&ouml;rden verweisen darauf, dass Kiew nicht unmittelbar an der Frontlinie liege und durch Luftabwehrsysteme "besser gesch&uuml;tzt sei" als andere Landesteile. Unter diesen Voraussetzungen seien &ouml;ffentliche Veranstaltungen unter Sicherheitsauflagen zul&auml;ssig.</p>

<p data-start="1243" data-end="1758">Regierungsvertreter betonen zudem, dass solche Events auch der Aufrechterhaltung eines gewissen Alltagsgef&uuml;hls im Hinterland dienten und zur Stabilisierung der gesellschaftlichen Moral beitragen sollten. Gleichzeitig haben seit Kriegsbeginn viele Menschen aus der Region Kiew das Land verlassen und leben heute als "Gefl&uuml;chtete" in westeurop&auml;ischen Staaten, wo sie weiterhin von Unsicherheit und Kriegsangst berichten. Vor diesem Hintergrund wirken die Bilder aus der Hauptstadt f&uuml;r manche Beobachter widerspr&uuml;chlich.</p>
<p>Offiziell wird die Sicherheitslage als Hauptgrund genannt, weshalb landesweite Wahlen derzeit nicht stattfinden k&ouml;nnen. Unter Kriegsbedingungen sei eine sichere Durchf&uuml;hrung vor allem in umk&auml;mpften Regionen nicht m&ouml;glich.&nbsp;Journalisten&nbsp;verweisen jedoch auf den Widerspruch zwischen gro&szlig;en Konzerten in Kiew und der gleichzeitig ausgesetzten Wahlpraxis im ganzen Land. Daraus entsteht bei Teilen der &Ouml;ffentlichkeit der Eindruck, dass hinter der Verschiebung auch politische Interessen stehen k&ouml;nnten.</p>
<p>Zudem sind solche Veranstaltungen oft auch finanziell eingebunden: Ein Teil der Einnahmen flie&szlig;e&nbsp;laut den Organisatoren an Stiftungen zur Unterst&uuml;tzung der ukrainischen Streitkr&auml;fte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/195522-bevoelkerungsexplosion-in-zuerich-aussergewoehnlich-starke/">Z&uuml;rich platzt aus den N&auml;hten &ndash; durch Zuwanderung vor allem aus der Ukraine</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Großbritannien: Arbeitsplatzverluste erreichen durch Iran-Krieg Fünfjahreshoch</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280602-grossbritannien-arbeitsplatzverluste-erreichen-durch-iran-krieg-fuenfjahreshoch/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c66a348fbef76e4545af7.jpeg" /> Laut dem britischen Amt für nationale Statistik zwingen steigende Energiepreise und Handelsbeeinträchtigungen durch den Iran-Krieg immer mehr Unternehmen dazu, ihre geplanten Einstellungsverfahren vorerst zurückzustellen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Britische Arbeitgeber haben laut statistischer Erhebungen im April rund 100.000 Stellen abgebaut. Dies stellt laut den j&uuml;ngsten Statistiken damit den st&auml;rksten monatlichen R&uuml;ckgang seit f&uuml;nf Jahren dar und ist ein weiteres Anzeichen daf&uuml;r, dass der schw&auml;chelnde Arbeitsmarkt durch den anhaltenden Iran-Konflikt zusehends belastet wird.</p>
<p>Aktuelle&nbsp;Daten, die das britische Amt f&uuml;r nationale Statistik (ONS) am Dienstag ver&ouml;ffentlichte, belegten, dass immer mehr Arbeitgeber im K&ouml;nigreich mit explodierenden Energiekosten zu k&auml;mpfen h&auml;tten, nachdem die &Ouml;l- und Gaspreise infolge der faktischen Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus w&auml;hrend des Krieges der USA und Israels gegen Iran in die H&ouml;he geschnellt waren.</p>

<p>Ausgewertete Steuerdaten zeigten dabei, dass die Zahl der lohnbezogenen Besch&auml;ftigten in Gro&szlig;britannien im April um 100.000 Arbeitskr&auml;fte zur&uuml;ckging, nachdem zuvor im M&auml;rz ein revidierter R&uuml;ckgang um 28.000 verzeichnet worden war. Laut Medien ein R&uuml;ckgang, der weitaus st&auml;rker ausfiel als von &Ouml;konomen prognostiziert, die von einem R&uuml;ckgang um 10.000 ausgegangen waren.</p>
<p>Das ONS erkl&auml;rte zu den j&uuml;ngsten Ver&ouml;ffentlichungen, dass der ermittelte R&uuml;ckgang der st&auml;rkste seit Mai&nbsp;2020 zu Beginn der COVID-19-Pandemie gewesen sei, insbesondere zu Beginn des Steuerjahres im April.</p>
<p>Die Zahlen untermauerten die Anzeichen f&uuml;r eine Abschw&auml;chung des Arbeitsmarktes seit Ende&nbsp;2025, wobei das ONS seine Sch&auml;tzungen f&uuml;r die vorangegangenen vier Monate nach unten korrigierte. Die Direktorin der Beh&ouml;rde f&uuml;r Wirtschaftsstatistik Liz McKeown erkl&auml;rte, dass explizit der Einzelhandel f&uuml;r einen Gro&szlig;teil des R&uuml;ckgangs verantwortlich sei, was die Anzeichen daf&uuml;r verst&auml;rke, dass Unternehmen angesichts der zunehmenden wirtschaftlichen Unsicherheit ihre Einstellungsaktivit&auml;ten sp&uuml;rbar zur&uuml;ckfahren.</p>
<p>Aus separaten Daten des ONS ging zudem hervor, dass die Arbeitslosenquote im Vereinigten K&ouml;nigreich in den drei Monaten bis M&auml;rz von zuvor 4,9&nbsp;Prozent auf f&uuml;nf Prozent leicht gestiegen ist und damit den Erwartungen widersprach, wonach sie unver&auml;ndert bleiben sollte, w&auml;hrend sich das Lohnwachstum verlangsamte.</p>

<p>Suren Thiru, Chef&ouml;konom beim Institut of Chartered Accountants, einem Wirtschaftspr&uuml;fungsunternehmen, erkl&auml;rte dem<em>&nbsp;Guardian</em>, die Zahlen deuteten auf eine "zunehmende Notlage" auf dem britischen Arbeitsmarkt hin, da steigende Kosten und die Folgen des Iran-Krieges die Unternehmen dazu zwangen, "die Einstellung neuer Mitarbeiter zu reduzieren und Lohnerh&ouml;hungen zu begrenzen".<br /><br />Anfang dieses Jahres warnte der Internationale W&auml;hrungsfonds (IWF), dass Gro&szlig;britannien aufgrund seiner Abh&auml;ngigkeit von Gaskraftwerken "besonders anf&auml;llig" f&uuml;r Dynamiken des Nahostkonflikts sei. Laut einer aktuellen Sch&auml;tzung der Nachrichtenagentur <em>Reuters</em> hat der andauernde Krieg der USA und Israels gegen Iran die weltweite Wirtschaft bereits "mindestens 25&nbsp;Milliarden Dollar gekostet". Den gr&ouml;&szlig;ten Anteil an den nach unten korrigierten Prognosen hatten europ&auml;ische Unternehmen, da steigende Energiepreise und St&ouml;rungen in den Lieferketten Unternehmen in der gesamten Region trafen.</p>
<p>Viele davon haben ihren Sitz in der EU und in Gro&szlig;britannien, wo die Energiekosten bereits hoch waren, nachdem die EU in Br&uuml;ssel nach der Eskalation des Ukraine-Konflikts die Importe von russischem &Ouml;l und&nbsp;Gas in den vergangenen Jahren sp&uuml;rbar reduziert hatte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;&ndash; </strong><a href="https://freedert.online/europa/278274-finnland-opfert-sozialstaat-fuer-militaerhilfe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finnland opfert Sozialstaat f&uuml;r Milit&auml;rhilfe an die Ukraine </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Comeback der Kaufprämie: Deutschland fördert E-Autos wieder mit Milliarden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280603-comeback-kaufpraemie-deutschland-foerdert-e/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c68c9b480cc6d9c003a42.jpg" /> Der Staat zahlt wieder: Bis zu 6.000 Euro Zuschuss, sozial gestaffelt und rückwirkend ab Januar: Die neue E-Auto-Förderung ist da und soll nun den Durchbruch der E-Wende auf der Straße bringen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Dienstag k&ouml;nnen K&auml;ufer eines Elektroautos die neue staatliche F&ouml;rderung beantragen. Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) und BAFA-Pr&auml;sidentin Mandy Pastohr haben das F&ouml;rderportal freigeschaltet. R&uuml;ckwirkend f&ouml;rderf&auml;hig sind alle Neuwagen, die seit dem 1. Januar 2026 erstmals in Deutschland zugelassen wurden.</p>
<h4><strong>Wer bekommt wie viel?</strong></h4>
<p>Die Pr&auml;mie steht ausschlie&szlig;lich Privatpersonen mit einem zu versteuernden Haushaltsjahreseinkommen von maximal 80.000 Euro offen &ndash; Familien mit bis zu zwei Kindern unter 18 Jahren kommen auf bis zu 90.000 Euro.</p>

<p>Die F&ouml;rderung ist sozial gestaffelt: F&uuml;r rein batterieelektrische Fahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge gibt es als Basis 3.000 Euro, f&uuml;r Plug-in-Hybride und Range-Extender-Fahrzeuge 1.500 Euro. Hinzu kommen je 500 Euro pro Kind (maximal 1.000 Euro) sowie Einkommensboni von jeweils 1.000 Euro f&uuml;r Haushalte unter 60.000 Euro beziehungsweise unter 45.000 Euro Jahreseinkommen. Die maximale F&ouml;rderung bel&auml;uft sich damit auf 6.000 Euro f&uuml;r ein reines Elektroauto und 4.500 Euro f&uuml;r ein Hybridfahrzeug.</p>
<p>Gef&ouml;rdert werden derzeit Fahrzeuge aller Hersteller und Herkunftsl&auml;nder. Die Bundesregierung erw&auml;gt jedoch, die Pr&auml;mie k&uuml;nftig auf Modelle europ&auml;ischer Produzenten zu begrenzen.</p>
<h4><strong>Antrag:&nbsp;Deutschland&nbsp;zeigt sich digital</strong></h4>
<p>Der Antrag l&auml;uft vollst&auml;ndig digital &uuml;ber das BAFA. Ben&ouml;tigt werden die beiden letzten Steuerbescheide, ein Kauf- oder Leasingvertrag sowie der Fahrzeugschein. Pflicht ist au&szlig;erdem ein BundID-Konto &ndash; entweder mit Online-Personalausweis und PIN oder mit ELSTER-Zertifikat. Wer seinen Online-Ausweis noch nie genutzt hat, sollte die PIN rechtzeitig beim B&uuml;rgeramt beantragen. Auch wichtig: Wer die Pr&auml;mie erh&auml;lt, muss das Fahrzeug mindestens drei Jahre halten. F&uuml;r Plug-in-Hybride und Range-Extender ist die F&ouml;rderung bis 30. Juni 2027 befristet.</p>

<h4><strong>Neuer&nbsp;Anlauf f&uuml;r E-Mobilit&auml;t&nbsp;&ndash; so sieht der Markt aktuell aus</strong></h4>
<p>F&uuml;r das F&ouml;rderprogramm stehen bis 2029 drei Milliarden Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds zur Verf&uuml;gung; das Umweltministerium rechnet mit rund 800.000 gef&ouml;rderten Fahrzeugen. Der Markt zog im Vorfeld des F&ouml;rderstarts deutlich an: Im M&auml;rz 2026 wurden laut Kraftfahrtbundesamt 70.663 reine Elektroautos neu zugelassen &ndash; ein Plus von 66 Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahresmonat und ein Marktanteil von 24 Prozent aller Neuzulassungen, der h&ouml;chste Wert seit dem Jahr 2022. Im April lag der Anteil reiner Elektroautos erneut bei rund einem Viertel aller Neuzulassungen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280572-beschaeftigung-in-deutschland-sinkt-oeffentlicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Besch&auml;ftigung in Deutschland sinkt &ndash; &Ouml;ffentlicher Dienst als einziger Wachstumsmotor</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Philippinen befürchten Verwicklung in möglichen Taiwan-Krieg: &quot;Wir haben keine Wahl&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/280601-philippinen-befuerchten-verwicklung-in-moeglichen-taiwan-krieg/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/280601-philippinen-befuerchten-verwicklung-in-moeglichen-taiwan-krieg/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c6f9348fbef779823fdf1.jpg" /> Taiwan droht immer mehr zu einem geopolitischen Zankapfel zu werden, der einen weiteren internationalen Flächenbrand auslösen kann. Der philippinische Präsident Ferdinand Marcos Jr. befürchtet, dass sich ein möglicher Krieg um die Insel auch auf sein Land erstrecken wird.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Vorfeld seines Japan-Besuchs, der f&uuml;r den 26. bis zum 29. Mai geplant ist, hat der philippinische Pr&auml;sident Ferdinand Marcos Jr. die zunehmenden Spannungen um Taiwan kommentiert. Bei einer Pressekonferenz im Malaca&ntilde;an-Palast in Manila beantwortete der Politiker am Dienstag auch Fragen von japanischen Journalisten. Gefragt nach einem m&ouml;glichen Konflikt um die benachbarte Pazifik-Insel, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=SXt_em_4b5I" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> Marcos, er k&ouml;nne gut nachvollziehen, wie sich Japan angesichts eines potenziellen Konflikts um Taiwan f&uuml;hle. Die Philippinen w&uuml;rden ganz bestimmt in einen m&ouml;glichen Krieg in der Region verwickelt werden.</p>
<blockquote>
<p><em>"Ich glaube, im Fall von Japan ist es eher eine Frage der Wahl, darin verwickelt zu werden oder nicht. In den Philippinen haben wir aber keine Wahl."</em></p>
</blockquote>
<p>Als Grund nannte der Staatschef vor allem die geografische N&auml;he. Dar&uuml;ber hinaus lebten und arbeiteten nach seinen Angaben in Taiwan rund 200.000 philippinische B&uuml;rger. Es gebe auch viele andere Faktoren.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund bem&uuml;he sich Manila, jegliche Feindseligkeiten wegen und um Taiwan zu vermeiden, betonte Marcos. Seine Regierung wolle keinen Krieg. Es reiche nur, einen Blick auf die Landkarte zu werfen, um zu verstehen, dass der Norden des s&uuml;dostasiatischen Staates Teil eines bewaffneten Konflikts werden oder &ndash; h&ouml;flich gesagt &ndash; dessen Auswirkungen sp&uuml;ren k&ouml;nnte.</p>
<p>Gleichzeitig bekr&auml;ftigte der Staatschef das Ein-China-Prinzip. Die Philippinen h&auml;tten es immer befolgt und w&uuml;rden dies auch in Zukunft tun. Manila mische sich daher in keine inneren Angelegenheiten von Peking und Taipeh ein und rate allen Seiten, jegliche Probleme friedlich zu l&ouml;sen.</p>

<p>Anfang Mai hatten die USA und die Philippinen erstmals im Rahmen ihrer j&auml;hrlichen gemeinsamen Milit&auml;r&uuml;bung mit dem Codenamen "Balikatan" einen Tomahawk-Marschflugk&ouml;rper abgefeuert. Der Start <a href="https://de-rtnews.com/asien/279245-us-militaer-uebt-erstmals-auf-philippinen-tomahawk-einsatz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erfolgte</a> von einer mobilen Abschussrampe des Typs Typhon. Zuvor vermieden die beiden L&auml;nder, diese Waffensysteme bei ihren Man&ouml;vern zum Einsatz zu bringen, indem sie lediglich die Verlegung der Abschussrampen auf dem unebenen Gel&auml;nde des Inselstaates testeten.&nbsp;Peking protestierte gegen die Stationierung der Typhon-Systeme auf den Philippinen, weil in diesem Fall auch Festlandchina in ihre Reichweite geraten k&ouml;nnte.</p>
<p>Taiwan betrachtet sich seit 1949 als unabh&auml;ngig. Die Regierung in Peking sieht die Republik China (Taiwan) hingegen als untrennbaren Teil der im Jahr 1949 gegr&uuml;ndeten Volksrepublik China an. Diese Sicht teilt auch der Gro&szlig;teil der internationalen Gemeinschaft. Russland ist da keine Ausnahme. Nur wenige L&auml;nder erkennen die Regierung in Taiwan als unabh&auml;ngig an. Peking hat wiederholt angek&uuml;ndigt, die Insel unter seine Kontrolle zu bringen &ndash; wenn n&ouml;tig auch unter Einsatz seiner Streitkr&auml;fte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/nordamerika/280158-us-militaernachrichtendienst-fuerchtet-iran-krieg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Milit&auml;rnachrichtendienst f&uuml;rchtet: Iran-Krieg st&auml;rkt China strategisch</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Wie in Paris oder London&quot;: ÖPNV-Monatskartenpreis in Kiew steigt auf 95 Euro</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280591-wie-in-paris-oder-london/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280591-wie-in-paris-oder-london/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c9cac48fbef02ef26c3b6.jpg" /> Für die Einwohner Kiews ist das ein Schock: Die Stadtverwaltung unter Führung von Witali Klitschko will die Fahrpreise für Metro, Bus und Straßenbahn zum 15. Juli 2026 auf einen Schlag fast vervierfachen. Aber stand der Euromaidan nicht genau dafür – für europäische Verhältnisse?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Stadtverwaltung in Kiew plant, die Fahrpreise f&uuml;r die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel ab 15. Juli 2026 anzuheben. Kostete der Einzelfahrschein bislang 8 Griwnja, wird sich sein Preis nach dem Willen von B&uuml;rgermeister Witali Klitschko dann fast vervierfachen &ndash; auf 30 Griwnja.</p>
<p>Besonders der k&uuml;nftige Preis der Monatskarte, mit der alle Verkehrsmittel der Stadt (Metro, Bus, Stra&szlig;enbahn und O-Bus) 30 Tage lang ohne Beschr&auml;nkungen benutzt werden k&ouml;nnen, erregt Aufsehen in der &Ouml;ffentlichkeit.&nbsp;</p>
<p>Er soll auf 4.875 Griwnja monatlich steigen &ndash; nach dem aktuellen Umrechnungskurs entspricht das 94,97 Euro. Aber auch die Umrechnung nach der Kaufkraftparit&auml;t macht es nicht besser: Das Durchschnittseinkommen in der Ukraine wird aktuell mit einer Spanne zwischen 20.000 und 24.000 Griwnja (475 bis 575 Euro) angegeben. Mit anderen Worten: F&uuml;r eine Monatskarte wird ein Kiewer demn&auml;chst rund ein F&uuml;nftel seines Einkommens ausgeben m&uuml;ssen.</p>
    
    
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<p>Der neue Preis des Einzelfahrscheins wirkt f&uuml;r Westeurop&auml;er mit 30 Griwnja (0,58 Euro) noch billig. Das Problem: Im Gegensatz zu Europa (und Moskau) ist das Umsteigen nicht inbegriffen. Wenn man also die Metro nicht vor seiner Haust&uuml;r hat, zahlt man f&uuml;r den Zubringerbus extra. Selbst wer den &Ouml;PNV nur f&uuml;r den Weg zur Arbeit und zur&uuml;ck nutzt, kommt im Monat so locker auf &uuml;ber 3.000,00 Griwnja. Wer die &ouml;ffentlichen Verkehrsmittel auch in der Freizeit nutzen will, f&uuml;r den lohnt sich die &uuml;berteuerte Monatskarte trotz der nach westeurop&auml;ischen Ma&szlig;st&auml;ben g&uuml;nstigen Einzelfahrt.&nbsp;</p>

<p>Zum Vergleich: In Paris kostet die Monatskarte f&uuml;r Erwachsene ("Navigo Mois") aktuell 88,80 Euro bei erheblich h&ouml;herem Durchschnittseinkommen in Frankreich. F&uuml;r Geringverdiener gibt es dort &ndash; anders als in Kiew &ndash; ohnehin Erm&auml;&szlig;igungen und sogar kostenlose P&auml;sse. F&uuml;r Berlin gibt es die Umweltkarte, die im Abo 81,30 Euro kostet. Als Alternative existiert in Deutschland zudem weiterhin das "Deutschlandticket", das mit 63 Euro im Monat zu Buche schl&auml;gt und auch noch &uuml;ber die eigene Stadt hinaus gilt.&nbsp;</p>
<p>Und Moskau? In Moskau kostet die Monatskarte f&uuml;r alle Verkehrsmittel aktuell 3.460 Rubel (ca. 42 Euro) f&uuml;r die gesamte Stadt und 4.450 Rubel (53,75 Euro), wenn man mit der S-Bahn auch in die Vororte pendeln will. Kauft man das Abonnement f&uuml;r drei Monate oder gleich f&uuml;r ein Jahr, erh&auml;lt man zudem erhebliche Rabatte. Es ist auch kein F&uuml;nftel des Einkommens, das ein Moskauer daf&uuml;r hinbl&auml;ttern muss: Je nach Statistik oder Sch&auml;tzung zum Durchschnitts- und Medianeinkommen sind es vielmehr etwa zwei bis drei Prozent.</p>
<p>Ukrainer scherzen in den sozialen Netzwerken bereits sarkastisch, dass die neuen Preise im &Ouml;PNV auch den letzten Skeptiker &uuml;berzeugen m&uuml;ssen: Die Ukraine ist inzwischen europ&auml;ischer als Europa. Und stand der Euromaidan nicht genau daf&uuml;r: f&uuml;r europ&auml;ische Verh&auml;ltnisse? Zwar sind die Renten und Geh&auml;lter lange nicht europ&auml;isch, aber 1.000 Euro monatlich f&uuml;r jeden Pension&auml;r und europ&auml;ische L&ouml;hne hatte ja auch nicht Witali Klitschko versprochen, sondern Arseni Jazenjuk. Und der ist schon lange von dannen, weit weg.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/226899-11-jahre-kiewer-maidan-wie-warnung-sturz-chaos-nicht-gehoert-wurde/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">11 Jahre Kiewer Maidan: Wie die letzte Warnung vor dem Sturz ins Chaos &uuml;berh&ouml;rt wurde</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Mexiko bringt mehr als 1.700 Tonnen humanitäre Hilfe nach Kuba</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280579-mexiko-bringt-nach-kuba-mehr-als-1700-tonnen-humanitaere-hilfe/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/280579-mexiko-bringt-nach-kuba-mehr-als-1700-tonnen-humanitaere-hilfe/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c5490b480cc6e940d7bfb.jpg" /> Seit Ende Januar wagt kein Land aus Angst vor US-Sanktionen, Rohöl an Kuba zu verkaufen. Mexiko, das noch bis vor Kurzem zu den wichtigsten Öllieferanten des Inselstaates gehört hat, bringt nur noch humanitäre Güter. In Kuba wächst indes die Angst vor einer US-Operation.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Angesichts der sich immer weiter zuspitzenden humanit&auml;ren Krise in Kuba hat Mexiko erneut eine humanit&auml;re Lieferung an den Inselstaat geschickt. Das war bereits die f&uuml;nfte derartige Hilfsaktion des lateinamerikanischen Landes, seitdem die USA Ende Januar dieses Jahres eine totale &Ouml;lblockade gegen Kuba verh&auml;ngt hatten. Die Unterst&uuml;tzung traf im Karibikstaat am Montag ein &ndash; etwa eine Woche nachdem Mexikos Pr&auml;sidentin Claudia Sheinbaum die Solidarit&auml;tsma&szlig;nahme in Aussicht gestellt hatte.</p>

<p>Nach Angaben aus Mexiko-Stadt umfasste die Lieferung ungef&auml;hr 1.700 Tonnen Lebensmittel. An der Aktion beteiligte sich auch Uruguay. Die humanit&auml;re Ladung war diesmal vor allem f&uuml;r Kinder bestimmt.</p>
<p>Kubas Landwirtschaftsminister Alberto L&oacute;pez D&iacute;az bedankte sich bei den beiden lateinamerikanischen L&auml;ndern f&uuml;r ihre Solidarit&auml;tsgeste. In einem Kommentar f&uuml;r den Fernsehsender <em>RT</em>&nbsp;<a href="https://actualidad.rt.com/actualidad/605532-ayuda-humanitaria-mexico-cuba">erkl&auml;rte</a> der Minister:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es kommen Produkte, die unsere Kinder am meisten brauchen, wie Milchpulver und Bohnen."</em></p>
</blockquote>
<p>Man werde sie unter den Familien verteilen, die sie am meisten ben&ouml;tigten, gab L&oacute;pez D&iacute;az bekannt.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="es" dir="ltr">🇨🇺🚢Llega a Cuba cargamento de ayuda humanitaria procedente de MéxicoSe trata del quinto envío desde que EE.UU. endureciera las medidas contra la isla decretando el bloqueo energético. <a href="https://t.co/vOxF16aHpb">pic.twitter.com/vOxF16aHpb</a></p>&mdash; Sepa Más (@Sepa_mass) <a href="https://twitter.com/Sepa_mass/status/2056597465567285746?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2026</a></blockquote> 
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Zuvor hatte Sheinbaum erkl&auml;rt, dass sich ihre Regierung auf Kuba-Hilfen au&szlig;erhalb des Energiebereichs konzentrieren werde, da der Inselstaat derzeit &Ouml;l aus Russland gespendet bekomme. Bei ihrer t&auml;glichen Pressekonferenz betonte die Politikerin, dass Mexiko schon immer gegen das noch im Jahr 1962 gegen Kuba verh&auml;ngte Handelsembargo gewesen sei, und verurteilte die neuen Sanktionen gegen den Karibikstaat, welche die US-Regierung von Pr&auml;sident Donald Trump in diesem Januar beschlossen hatte.</p>

<p>Ende M&auml;rz bef&ouml;rderte Mexiko nach Kuba im Rahmen seiner vierten Hilfsaktion gut 96 Tonnen Lebensmittel, vor allem Reis und Bohnen, sowie andere Bedarfsg&uuml;ter. Russland seinerseits spendete Ende M&auml;rz trotz der US-Blockade dem kubanischen Volk 100.000 Tonnen Roh&ouml;l. Nach Angaben des kubanischen Ministers f&uuml;r Energie und Bergbau, Vicente de la O Levy, wurde diese Lieferung inzwischen aufgebraucht.</p>
<p>Vor dem Hintergrund der Eskalation im Verh&auml;ltnis mit Washington w&auml;chst in Kuba die Angst vor einem m&ouml;glichen Angriff. Der kubanische Zivilschutz hat inzwischen ein Handbuch mit Richtlinien f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung im Falle einer milit&auml;rischen US-Aggression ver&ouml;ffentlicht. Der neunseitige Leitfaden empfiehlt, einen Rucksack mit Lebensmitteln und Medikamenten bereitzuhalten und sich bei Luftalarm sofort an einen sicheren Ort zu begeben. Dabei leidet die Bev&ouml;lkerung seit Jahren unter der Mangelwirtschaft. Die Stromversorgung bricht immer wieder zusammen. Auch&nbsp;in der Hauptstadt Havanna dauern die Stromausf&auml;lle teils bis zu 22 Stunden. Aufgrund des Mangels an Brennstoff und der maroden Infrastruktur kann Kuba nur ein Drittel seines Energiebedarfs decken.</p>
<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump betrachtet den Zehn-Millionen-Staat als Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA und r&auml;t Kuba dringend, einem Deal zuzustimmen, bevor es "zu sp&auml;t" sei. Unterdessen geht die Regierung des Republikaners davon aus, dass die kubanische F&uuml;hrung am Ende sei und "kurz vor dem Kollaps" stehe. Die F&uuml;hrung in Havanna wiederum wirft Washington wegen seiner aggressiven Geopolitik Faschismus und V&ouml;lkermord vor.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/amerika/280475-kubanischer-aussenminister-usa-nutzen-fingierten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kubanischer Au&szlig;enminister: USA nutzen "fingierten Vorfall" als Vorwand f&uuml;r Invasion</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Erster Toter bei Aufstand in Bolivien – Kampf gegen Privatisierung des öffentlichen Eigentums</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280608-1-toter-beim-aufstand-in/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/280608-1-toter-beim-aufstand-in/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c801c48fbef75e43cf950.jpg" /> Aufständische Bolivianer fordern ein Ende der Privatisierung des öffentlichen Eigentums. Die Regierung setzt Militär und Polizei gegen die Proteste ein, ein Demonstrant stirbt. Viele Bolivianer fordern die Rückkehr des ehemaligen Präsidenten Evo Morales. Dieser befürchtet seine Ermordung durch die CIA.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Montag <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RGKuAh8364M" target="_blank" rel="noopener noreferrer">versch&auml;rfen</a> sich die Proteste, gegen die bolivianische Regierung. In La Paz fordern Demonstranten den R&uuml;cktritt des bolivianischen Pr&auml;sidenten Rodrigo Paz. Dabei kommt es zu gewaltsamen Zusammenst&ouml;&szlig;en zwischen Polizei und Demonstranten. Die bolivianische Stra&szlig;enverkehrsbeh&ouml;rde meldete am Montag mindestens 32 Stra&szlig;ensperren auf den Autobahnen des Landes. <em>France24</em>&nbsp;<a href="https://www.france24.com/en/americas/20260519-bolivia-protests-escalate-with-violent-clashes-and-looting-in-la-paz" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> am Dienstag, Demonstranten h&auml;tten das Regierungsgeb&auml;ude "gest&uuml;rmt". Mario Argollo, der bolivianische Generalsekret&auml;r der gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaft des Landes, wurde verhaftet. Gegen ihn wurde Anklage erhoben &ndash; wegen "Terrorismus".</p>
<p>Seit Wochen fordern Bauern, Bergleute, Lehrer, Arbeiter und indigene Gemeinschaften ein Ende der Privatisierung des &ouml;ffentlichen Eigentums und der staatlichen Unternehmen in Bolivien und errichten landesweite Stra&szlig;enblockaden. Trotz gegenteiliger Wahlversprechen der seit sechs Monaten herrschenden konservativen Regierung von Rodrigo Paz erlebt Bolivien die schlimmste Wirtschaftskrise seit vier Jahrzehnten. Gegen&uuml;ber Journalisten erkl&auml;rte der 60-j&auml;hrige Landwirt Iv&aacute;n Alarc&oacute;n:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir wollen, dass er zur&uuml;cktritt, weil er inkompetent ist. Bolivien befindet sich im Chaos."</em></p>
</blockquote>
<p>Nach Angaben von <em>France24</em> habe die Polizei am Montag Tr&auml;nengas gegen protestierende Bergarbeiter eingesetzt. Videos belegen auch den Einsatz von Schusswaffen seitens der Polizei. Die Beamten wollten die Bergarbeiter am Betreten des Hauptplatzes von La Paz zu hindern. Die Demonstranten h&auml;tten mit Steinen gegen die Blockade der Polizei gek&auml;mpft. Die Regierung ver&ouml;ffentlichte Bilder, wonach die Protestler ein B&uuml;ro gepl&uuml;ndert haben sollen. Sie h&auml;tten M&ouml;bel, Computer, Monitore und andere Ausr&uuml;stung gestohlen.</p>

<p>Seitens der Beh&ouml;rden wurden keine verletzten Polizisten gemeldet. Dagegen berichtete die Nachrichtenagentur <em>AFP</em> &uuml;ber mindestens zwei verletzte Demonstranten. Laut einer Meldung des Fernsehsenders <em>Unitel</em> seien bereits &uuml;ber 100 Protestler verhaftet worden. Gegen Mario Argollo, den Generalsekret&auml;r der gr&ouml;&szlig;ten Gewerkschaft des Landes, der COB, habe die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl erlassen. Er wurde wegen angeblichem Terrorismus und Anstiftung zu Straftaten angeklagt. Die Gewerkschaft COB hatte sich den Forderungen der Demonstranten nach Paz' R&uuml;cktritt angeschlossen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Indigener Marsch f&uuml;r die Wiederwahl von Evo Morales</strong></p>
<p>Am Montag trafen Anh&auml;nger des ehemaligen sozialistischen Pr&auml;sidenten <a href="https://www.france24.com/en/tag/evo-morales/">Evo Morales</a>&nbsp;in La Paz ein. Morales war der erste Staatschef aus einer indigenen Gemeinschaft und regierte das Land von 2006 bis 2019. Bis Montag waren seine Anh&auml;nger sieben Tage lang rund 180 km aus der Region Orura nach La Paz marschiert. Der bolivianische Wirtschaftsminister Jos&eacute; Gabriel Espinoza bezeichnete den fr&uuml;heren bolivanischen Pr&auml;sidenten gegen&uuml;ber dem Fernsehsender <em>Red Uno</em> als "Kokablatt-Anbauer." Die Demonstranten seien "politische Aktivisten, die als Sprungbrett dienen wollen", damit der "Kokablatt-Anbauer" Morales wieder an die Macht komme, zitierte <em>France24</em>&nbsp;Espinozas Interpretation der Proteste. &nbsp;</p>
<p>Polizei und Milit&auml;r sei es am Montag gelungen, einige Stra&szlig;en nach La Paz vor&uuml;bergehend freizugeben. "Bei diesen Auseinandersetzungen" sei ein Demonstrant verstorben &ndash; er sei in einen Graben gest&uuml;rzt, erkl&auml;rte der stellvertretende Innenminister Hern&aacute;n Paredes die angebliche Todesursache. &nbsp;</p>
<p>Evo Morales bekundete seine Solidarit&auml;t mit den Protestlern. Auf seinem X-Account <a href="https://x.com/evoespueblo/status/2056478209127133530" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bezeichnete</a> er Gewerkschaftssekret&auml;r Argollo am Montag als Opfer "brutaler Verfolgung".</p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="es" dir="ltr">Tras criminalizar la protesta social, el gobierno de Rodrigo Paz, está reprimiendo con fuerzas policiales y militares a miles de bolivianos que protestan contra el modelo neoliberal y estado colonial; e inició una brutal persecución y detención como el mandamiento de aprehensión… <a href="https://t.co/Vwr0waNlzP">pic.twitter.com/Vwr0waNlzP</a></p>&mdash; Evo Morales Ayma (@evoespueblo) <a href="https://twitter.com/evoespueblo/status/2056478209127133530?ref_src=twsrc%5Etfw">May 18, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Der Wasserkrieg von Cochabamba: Demonstranten siegten trotz Milit&auml;r- und Panzereinsatz gegen das eigene Volk</strong></p>
<p>Im Jahr 2000 gelang es der bolivianischen Bev&ouml;lkerung im sogenannten <a href="https://www.ila-web.de/de/ausgaben/474/man-hat-die-bev%C3%B6lkerung-von-cochabamba-verraten" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wasserkrieg von Cochabamba</a> die Regierung zu zwingen, die Privatisierung der Wasserwerke in Cochabamba r&uuml;ckg&auml;ngig machen. Damals schaffte es eine soziale Bewegung erstmals, einen multinationalen Konzern zu vertreiben und die Wasserversorgung wieder in &ouml;ffentliche Hand zu bringen.</p>
<p>Zuvor hatte die bolivianische Regierung im Jahr 1999 auf Dr&auml;ngen der Weltbank und des IWF das st&auml;dtische Wasserunternehmen SEMAPA privatisiert. Das Konsortium Aguas del Tunari unter F&uuml;hrung des US-Konzerns <a href="https://www.democracyctr.org/bechtel-vs-bolivia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bechtel</a> erhielt eine 40-j&auml;hrige Konzession.&nbsp;Unmittelbar danach stiegen die Wasserpreise auf 20 Prozent des Durchschnittseinkommens der Bolivianer&nbsp;&ndash; manche Arme h&auml;tten die H&auml;lfte ihres Monatseinkommens f&uuml;r Wasser ausgeben m&uuml;ssen. Dazu kam ein neues Gesetz, nachdem der Konzern auch die Rechte an s&auml;mtlichen Quellen erhielt und das Sammeln von Regenwasser ohne Lizenz verboten wurde. Gro&szlig;e Bev&ouml;lkerungsteile hatten somit &uuml;berhaupt keinen rechtm&auml;&szlig;igen Zugang zu Wasser mehr.</p>

<p>W&auml;hrend des Wasseraufstands bildete sich im Jahr 2000 die Koordination zur Verteidigung des Gases und des Wassers. Die Bev&ouml;lkerung organisierte Generalstreiks, Stra&szlig;enblockaden und eine inoffizielle Volksabstimmung (Consulta Popular), bei der 90 Prozent gegen den Vertrag stimmten. Die Regierung unter Pr&auml;sident Hugo Banzer rief den Ausnahmezustand aus und setzte das Milit&auml;r und Panzer gegen die Demonstranten ein. Bei den gewaltsamen Zusammenst&ouml;&szlig;en starben mindestens sechs Menschen, Hunderte wurden verletzt.</p>
<p>Im April 2000 zog sich Aguas del Tunari zur&uuml;ck, und das Gesetz zur Wasserprivatisierung wurde aufgehoben. Der Erfolg des Wasserkrieges st&auml;rkte soziale Bewegungen und ebnete den Aufstieg von Evo Morales zum Pr&auml;sidenten. Das Recht auf Wasser verankerte Bolivien schlie&szlig;lich als grundlegendes Menschenrecht in seiner Verfassung.</p>
<p></p>
<p><strong>Ehemaliger bolivianischer Staatschef Morales f&uuml;rchtet Ermordung&nbsp;</strong></p>
<p>In der momentanen Situation f&uuml;rchtet der fr&uuml;here Pr&auml;sident Evo Morales einen Mordanschlag seitens der aktuellen Regierung von Pr&auml;sident Rodrigo Paz und seitens der US-Regierung gegen ihn. Laut einem <a href="https://amerika21.de/2026/05/285419/mordplaene-gegen-morales" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht </a>auf <em>Amerika21</em> habe Morales dies am Freitag bekannt gegeben.</p>
<p>Der ehemalige Staatschef habe in seinen sozialen Netzwerken mitgeteilt, dass "bald" eine Milit&auml;roperation seitens der US-Antidrogenbeh&ouml;rde DEA und des US Southern Command gegen ihn ausgef&uuml;hrt werden solle. Morales beschuldigte den ehemaligen Regierungsminister Carlos S&aacute;nchez Berzain, der seit 2003 in den USA lebt, und Ernesto Justiniano, Vizeminister f&uuml;r soziale Verteidigung, der Verschw&ouml;rung. Beide w&uuml;rden sich "in Washington aufhalten." Tats&auml;chlich war Justiniano vergangene Woche nach Washington gereist und hatte dort am 13. Mai die Einrichtung eines B&uuml;ros der DEA in La Paz in Bolivien <a href="https://eldeber.com.bo/pais/dea-tendra-oficina-paz-afirma-ernesto-justiniano-eeuu_1778720099" target="_blank" rel="noopener noreferrer">bekannt</a> gegeben.</p>

<p>Der ehemalige Pr&auml;sident von Honduras, Manuel Zelaya, solidarisierte sich mit Morales und <a href="https://tiempo.hn/honduras/2026/05/17/mel-zelaya-mensaje-solidaridad-evo-morales/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a> auf X:</p>
<p><em>"Wenn die USA Evo angreifen, greifen sie das kollektive Ged&auml;chtnis von Millionen von Indigenen, Bauern und Arbeitern an, die jahrhundertelang ausgebeutet und ausgegrenzt wurden und die in Evo und seiner F&uuml;hrung eine Hoffnung auf Freiheit und W&uuml;rde fanden."</em></p>
<p>Morales' Anh&auml;nger besetzten als Reaktion auf seine Mitteilung&nbsp;den <a href="https://www.infobae.com/america/america-latina/2026/05/16/tension-en-bolivia-los-seguidores-de-evo-morales-tomaron-el-aeropuerto-de-chimore-para-evitar-la-detencion-del-ex-presidente/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Flughafen</a> von Chimor&eacute; in den tropischen Regionen des Departamentos. Seit die bolivianische Justiz gegen den Ex-Pr&auml;sidenten ermittelt, wird Morales von indigenen Anh&auml;ngern bewacht. Vorgeworfen&nbsp;wird ihm unter anderem: Schwerer sexueller Missbrauch von Minderj&auml;hrigen, Menschenhandel, Terrorismus, Aufwiegelung zu gewaltsamen Protesten. Morales bezeichnet die Ermittlungen als politisch motiviert.&nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/amerika/266784-maduros-schicksal-markiert-juengste-kapitel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Maduros Schicksal markiert das j&uuml;ngste Kapitel im Kampf Lateinamerikas gegen das Imperium</a></p>
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                                                <iframe title="Exklusiv-Interview mit Boliviens Präsident Evo Morales: Neue Umsturzpläne der USA in Lateinamerika" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=pafyw-9ad0ed-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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                </div>
                    
<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c801c48fbef75e43cf950.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Tue, 19 May 2026 19:54:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kurz vor Putin-Besuch: China wie auch Trump stellen FT-Bericht als blanke Erfindung dar</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280630-kurz-vor-putin-besuch-china-wie-trump-stellen-ft-bericht-als-blanke-erfindung-dar/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280630-kurz-vor-putin-besuch-china-wie-trump-stellen-ft-bericht-als-blanke-erfindung-dar/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c995248fbef75e43cf969.png" /> Kurz vor Wladimir Putins Besuch in China sorgt ein FT-Bericht für Aufmerksamkeit. Darin wird behauptet, Xi Jinping habe gegenüber Donald Trump Zweifel am russischen Vorgehen in der Ukraine geäußert. China und die USA weisen die Darstellung entschieden zurück. Peking betont seine konsistente Neutralität, während der Vorfall erneut zeigt, wie angloamerikanische Medien mit Fake News versuchen, die Stimmung vor Putins Reise zu beeinflussen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nur wenige Stunden vor dem geplanten hochrangigen Besuch Wladimir Putins in China haben sowohl die chinesische Regierung als auch US-Pr&auml;sident Donald Trump einen Bericht der <em>Financial Times</em> entschieden zur&uuml;ckgewiesen.</p>
<p>Die britische Zeitung hatte unter Berufung auf anonyme Quellen berichtet, Chinas Staatspr&auml;sident Xi Jinping habe gegen&uuml;ber Trump bei einem j&uuml;ngsten Gipfeltreffen gesagt, Putin k&ouml;nnte "seine Invasion" in der Ukraine eines Tages "bereuen".</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Good morning, New York. While you were sleeping, this was the most-read story <a href="https://t.co/YR3IJ7NfkL">https://t.co/YR3IJ7NfkL</a> <a href="https://t.co/KrpqUoNahi">pic.twitter.com/KrpqUoNahi</a></p>&mdash; Financial Times (@FT) <a href="https://twitter.com/FT/status/2056663555500392956?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2026</a></blockquote> 
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<p>Das chinesische Au&szlig;enministerium reagierte ungew&ouml;hnlich schnell und deutlich auf die Darstellung der britischen Medien. Sprecher Guo Jiakun erkl&auml;rte am Dienstag, die behaupteten Aussagen entspr&auml;chen nicht den Tatsachen und seien frei erfunden. W&ouml;rtlich hie&szlig; es, die Informationen seien "komplett aus der Luft gegriffen".</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p>Auch Trump distanzierte sich &ouml;ffentlich von dem Bericht. Auf Nachfrage von Journalisten sagte er, Xi habe eine solche Aussage nie gemacht. Damit stellen sich Washington und Peking in diesem Punkt ausnahmsweise geschlossen gegen die Darstellung der <em>Financial Times</em>.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">*TRUMP: XI DIDN&#39;T TELL ME PUTIN MIGHT REGRET UKRAINEthe FT&#39;s new deep state sources not too credible</p>&mdash; zerohedge (@zerohedge) <a href="https://twitter.com/zerohedge/status/2056751669375816116?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2026</a></blockquote> 
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<p data-start="0" data-end="559" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Zeitpunkt der Ver&ouml;ffentlichung der Falschinformation sorgt in sozialen Medien f&uuml;r besondere Aufmerksamkeit. Putin ist zu seinem 25. Besuch in China eingetroffen. Xi empf&auml;ngt ihn als engen politischen Partner, nur kurz nach einem eigenen Treffen mit Trump in Peking.</p>

<p data-start="0" data-end="559" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Beide Seiten wollen dabei die enge strategische Partnerschaft zwischen China und Russland erneut demonstrativ best&auml;tigen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, warum die <em>Financial Times</em> ausgerechnet&nbsp;heute diese Fake News ver&ouml;ffentlicht hat.</p>
<p data-start="0" data-end="391" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die <em>Financial Times</em> st&uuml;tzte sich in ihrem Bericht auf nicht n&auml;her genannte Personen, die mit den Einsch&auml;tzungen zum Trump-Xi-Gespr&auml;ch vertraut sein sollen, so das Medienhaus. Demnach soll Xi in vertraulichen Gespr&auml;chen kritisch &uuml;ber Russlands Vorgehen in der Ukraine gesprochen haben. Diese Darstellung wird nun sowohl von China als auch von Trump klar bestritten.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">🇺🇸🇨🇳 Trump confirms Chinese denial!Reporter: “Did President Xi say that Putin would come to regret invading Ukraine?”Trump: “No. He never said that.”Fake news media strikes again. They literally invent things out of thin air… pretty low. <a href="https://t.co/bzUXkxD8jh">https://t.co/bzUXkxD8jh</a> <a href="https://t.co/3HlgLNZF54">pic.twitter.com/3HlgLNZF54</a></p>&mdash; Lord Bebo (@MyLordBebo) <a href="https://twitter.com/MyLordBebo/status/2056778569783693354?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2026</a></blockquote> 
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<p>Aus chinesischer Sicht bleibt die offizielle Position unver&auml;ndert. Vertreter der Regierung verweisen darauf, dass Xi in Gespr&auml;chen mit internationalen Partnern zwar regelm&auml;&szlig;ig die Lage in der Ukraine thematisiere, jedoch keine pers&ouml;nlichen Bewertungen einzelner Staatschefs oder deren Entscheidungen abgebe. Offiziell versteht sich China weiterhin als neutraler Akteur, auch wenn die wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu Russland eng bleiben.</p>
<p data-start="0" data-end="400" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Medienbeobachter sehen in der gemeinsamen Zur&uuml;ckweisung durch Peking und Washington auch ein politisches Signal gegen Europa. Der Versuch Londons, Spannungen zwischen China und Russland zu konstruieren, d&uuml;rfte in beiden Hauptst&auml;dten auf klare Ablehnung sto&szlig;en. London versucht nun, eine Medienkampagne gegen Russland zu f&uuml;hren, und scheitert dabei grandios, da auch Trump nicht mitspielt.</p>
<p data-start="0" data-end="400" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/280482-china-und-russland-partnerschaft-mit-ungleichen-lasten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China und Russland: Eine Partnerschaft mit ungleichen Lasten</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Widerstand wächst: Ukrainer in Lwow wehren sich gegen Zwangsrekrutierer (VIDEOS)</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280627-widerstand-waechst-ukrainer-in-lwow/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280627-widerstand-waechst-ukrainer-in-lwow/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c9957b480cc690d1af7f6.jpg" /> Im Internet kursierende Aufnahmen scheinen zu zeigen, wie Einwohner von Lwow einen Mann befreien, der von Militärangehörigen in einen Kleinbus verfrachtet worden war. Eine junge Frau tat sich dabei besonders hervor, indem sie die Scheiben des Fahrzeugs einschlug.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bewohner der westukrainischen Stadt Lwow (Lemberg) haben sich laut Videos, die in den sozialen Medien kursieren, in zwei verschiedenen F&auml;llen gegen hart durchgreifende Rekrutierer des Milit&auml;rs gewehrt.</p>
<p>Die Ukraine setzt im Konflikt mit Russland weiterhin auf Zwangsmobilisierung, um ihre Truppen aufzustocken. Diese Praxis, die als "Busifizierung" bezeichnet wird &ndash; in Anspielung auf die Kleinbusse, mit denen Rekrutierer auf ihren Patrouillen h&auml;ufig unwillige Wehrpflichtige entf&uuml;hren &ndash;, st&ouml;&szlig;t in der Bev&ouml;lkerung auf zunehmenden Widerstand.</p>

<p>Erst letzten Monat wurde ein Rekrutierungsbeamter von einem Einwohner Lwows <a href="https://de-rtnews.com/europa/275854-rekrutierungsoffizier-in-westukraine-getoetet-video/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erstochen</a>. Jede Woche gehen neue Clips viral, die die wachsende Unzufriedenheit der Bev&ouml;lkerung zeigen.</p>
<p>In einem Vorfall, der am Dienstag vom lokalen Telegram-Kanal <em>Lvivich</em> geteilt wurde, kam es auf einer stark befahrenen Stra&szlig;e zu einer Konfrontation, nachdem ein von Einberufungsbeamten genutztes Fahrzeug im Stau stecken geblieben war. Das Filmmaterial scheint zu zeigen, wie eine junge Frau mit blo&szlig;en H&auml;nden eine der Scheiben des Autos herausrei&szlig;t, w&auml;hrend eine andere Scheibe von innen herausgetreten wird.</p>
<p>Als sich eine Menschenmenge um das Auto versammelte, lie&szlig;en die Beamten schlie&szlig;lich den Mann frei, den sie offenbar wegbringen wollten. Augenblicke sp&auml;ter schlug der Mann mit der Faust gegen das letzte intakte Fenster auf der rechten Seite des Autos.</p>
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        //Функция пробегает по всем плеерам jwplayer, кроме переданного, и ставит их на паузу
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                }
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        </div>
    </div>


<p>Ein zweites Video, das offenbar von einem nahegelegenen Wohnblock aus aufgenommen wurde, zeigte mehrere M&auml;nner, die einen schwarzen Kleinbus daran hinderten, den Ort zu verlassen. Im Gegensatz zur ersten Konfrontation schien es sich hierbei gr&ouml;&szlig;tenteils um einen verbalen Streit zu handeln, bei dem es zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen den beiden Seiten kam, jedoch ohne sichtbare k&ouml;rperliche Gewalt.</p>
<p>Den Aufnahmen zufolge gelang es den Zivilisten, pers&ouml;nliche Gegenst&auml;nde aus dem Fahrzeug zu holen, bevor die Streife weiterfuhr.</p>
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                        events: {
                onPlay: function(){
                    myStreamingTag.playVideoContentPart(metadata);
                    var playingVideoId = 'js-mediaplayer-6a0c9326b480cc6e940d7c2c'; // id текущего плеера
                    playersTmplBehavior.pauseMedia(playingVideoId); //запускаем функцию остановки всех играющих плееров кроме этого Кол

                                    },
                onPause: function(){
                    myStreamingTag.stop();
                },
                onComplete: function(){
                    myStreamingTag.stop();

                                    },
            }
        });

        var playersTmplBehavior = {};

        //Функция пробегает по всем плеерам jwplayer, кроме переданного, и ставит их на паузу
        playersTmplBehavior.pauseMedia = function(playingMediaId) {
            var players = document.querySelectorAll('.jwplayer, object');

            for (var i = 0, max = players.length; i < max; i++) {
                var currentMediaId = players[i].id;
                if( jwplayer(players[i]).getState() == "PLAYING" || jwplayer(players[i]).getState() == "BUFFERING" ) {
                    if(currentMediaId != playingMediaId){
                        jwplayer(players[i]).play(false);
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                }
            }
        };
    </script>
        </div>
    </div>


<p>Die Wehrpflicht ist in der Ukraine zu einem Hauptgrund f&uuml;r gesellschaftliche Spannungen geworden, wobei Kritiker den Einberufungsbeamten Gewaltanwendung und Korruption vorwerfen.</p>

<p>Ukrainische Medien haben bereits berichtet, dass das Verteidigungsministerium erw&auml;gt, die f&uuml;r die Einberufung zust&auml;ndigen territorialen Einberufungszentren umzustrukturieren und m&ouml;glicherweise mehr Zust&auml;ndigkeiten an das Innenministerium zu &uuml;bertragen.</p>
<p>Rund zwei Millionen ukrainische M&auml;nner stehen wegen Wehrdienstverweigerung auf Fahndungslisten, wie Verteidigungsminister Michail Fjodorow <a href="https://de-rtnews.com/europa/274250-millionen-entziehen-sich-wehrdienst-kiew/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vor zwei Monaten</a> bekannt gab.&nbsp;Zudem haben sich demnach 200.000 aktive Soldaten unerlaubt von der Truppe entfernt.</p>
<p><a href="https://de-rtnews.com/europa/273192-rada-abgeordneter-weniger-als-10/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nicht einmal jeder zehnte</a> Soldat der ukrainischen Armee dient freiwillig &ndash; weshalb manche Abgeordnete h&ouml;here Strafen f&uuml;r Deserteure und Wehrdienstverweigerer fordern, um die Rekrutierungsquote zu erh&ouml;hen. Um die Verluste an der Front auszugleichen, will Kiew zunehmend <a href="https://de-rtnews.com/europa/271727-personalmangel-an-front-ukraine-will/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">ausl&auml;ndische S&ouml;ldner</a> anwerben.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/275231-ich-bin-amerikaner-mann-entkommt-zwangsmobilisierung-ukraine-lwow/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Ich bin Amerikaner" &ndash; Mann entkommt knapp Zwangsmobilisierung in Lwow</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c9957b480cc690d1af7f6.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Tue, 19 May 2026 19:23:31 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bayern: Apple-Rückzieher sorgt für Varta-Betriebsschließung und 350 Arbeitslose</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280570-bayern-apple-rueckzieher-sorgt-fuer/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280570-bayern-apple-rueckzieher-sorgt-fuer/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c31f6b480cc69b918779e.jpg" /> Das Batterieunternehmen Varta  lässt im Werk in Nördlingen fast ausschließlich sogenannte CoinPower-Knopfzellen für Apples AirPods produzieren. Der US-Hauptabnehmer möchte nun jedoch mit der Billigkonkurrenz in Asien kooperieren. Der Batteriehersteller verliert damit seinen Großkunden und muss das Werk schließen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Batterieunternehmen Varta&nbsp;legte vor f&uuml;nf Jahren den Grundstein f&uuml;r die Erweiterung der Produktionskapazit&auml;ten am bayerischen Standort N&ouml;rdlingen. Die Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung fokussierte sich dabei auf die reine Kooperation mit dem US-Unternehmen Apple. Zu diesem Zeitpunkt&nbsp;best&uuml;ckte der US-Technologiekonzern seine AirPods ausschlie&szlig;lich mit Varta-Batterien. Nun teilte ein Varta-Sprecher am Dienstag mit, dass&nbsp;das Unternehmen seinen wichtigsten Kunden verloren habe. Die Konsequenz lautet, dass rund 350&nbsp;Arbeitspl&auml;tze in N&ouml;rdlingen sowie am Unternehmenssitz im nahegelegenen Ellwangen abgebaut werden m&uuml;ssen.</p>
<p>Das US-Unternehmen Apple, der wichtigste Kunde f&uuml;r das schw&auml;bische Unternehmen Varta, hat kurzfristig angek&uuml;ndigt, keine sogenannten Knopfzellen mehr bei dem Batteriehersteller zu bestellen. Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, will demnach der Gro&szlig;abnehmer "die aus Coin-Power-Zellen bestehende Lieferantenbeziehung nur noch bis Oktober 2026 fortf&uuml;hren." Die ben&ouml;tigten Produkte f&uuml;r seine weltweit vertriebenen Ohrh&ouml;rer w&uuml;rden in Zukunft nicht mehr aus dem Bayerischen Werk in N&ouml;rdingen ben&ouml;tigt.</p>

<p>Die <em>WirtschaftsWoche</em>&nbsp;(<em>WW</em>)&nbsp;<a href="https://www.wiwo.de/unternehmen/industrie/varta-werksschliessung-noerdlingen-nach-apple-aus-350-jobs-weg/100226004.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rt</a> zu den sich demnach abzeichnenden Dynamiken und damit verbundenen absehbaren Folgen f&uuml;r die Mitarbeiter des Varta-Werks:</p>
<p><em>"Im vergangenen Jahr ging es bergab: Apple reduzierte die Bestellungen bei der Varta AG abermals und ber&uuml;cksichtigte den deutschen Hersteller bei einer neuen Produktlinie gar nicht mehr. Nun stellt Apple die Zusammenarbeit mit Varta komplett ein. Die Gr&uuml;nde sind nicht bekannt. Wom&ouml;glich liegt es am Preis. Inzwischen k&ouml;nnen zwei Hersteller in China dieselbe Qualit&auml;t liefern wie Varta, sind aber g&uuml;nstiger."</em></p>
<p>Im Umfeld von Varta hei&szlig;t es laut <em>FAZ</em>-Informationen (Bezahlschranke), dass rein der Preis f&uuml;r die Entscheidung ausschlaggebend gewesen sei, "in der Qualit&auml;t sei das schw&auml;bische Unternehmen auf Augenh&ouml;he und besser gewesen."&nbsp;</p>
<p>Laut der <em>Schw&auml;bische Zeitung</em>&nbsp;(Bezahlschranke) sei es gerade einmal knapp sechs Jahre her, "als mit gro&szlig;em politischem Flankenschutz und F&ouml;rdermitteln von mehr als 300 Millionen Euro von Bund und L&auml;ndern am Varta-Standort N&ouml;rdlingen der Grundstein f&uuml;r eine der modernsten Lithium-Ionen-Fabriken Europas gelegt wurde." Im Jahr 2021 nahm das Werk dann die Produktion auf, wobei sich die Varta-Gesch&auml;ftsf&uuml;hrung auf eine langj&auml;hrige Apple-Kooperation fokussierte.&nbsp;</p>
<p>Laut <em>WW</em>-Artikel h&auml;tte der&nbsp;damalige Vorstand bei seinen Pl&auml;nen sich rein "auf Apple konzentriert und lehnte so manch anderen Kunden ab." Dies r&auml;cht sich nun.&nbsp;Der schw&auml;bische Batteriehersteller muss seine Produktion von Knopfzellen in N&ouml;rdlingen nach dem Verlust des wichtigsten Kunden aufgeben. Durch das Ende der Abnahme ab Oktober&nbsp;entfalle f&uuml;r das Werk "die wirtschaftliche Grundlage und die damit verbundenen Arbeitspl&auml;tze".</p>
<p>Von dem Aus sind laut Unternehmen rund 350 Arbeitspl&auml;tze in N&ouml;rdlingen betroffen, die am Dienstag auf einer Betriebsversammlung "&uuml;ber die schlechten Nachrichten informiert wurden." Wie es aus Unternehmenskreisen hie&szlig;, k&ouml;nnten dar&uuml;ber hinaus auch im benachbarten Ellwangen, der Varta-Zentrale, noch einige Stellen wegfallen. &nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/278848-zollschock-fuer-deutsche-automobilindustrie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zollschock f&uuml;r deutsche Automobilindustrie: Bis zu 30 Milliarden Euro Schaden drohen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bloomberg: Putin will in China das Gaspipeline-Projekt freischalten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280629-bloomberg-putin-will-in-china/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280629-bloomberg-putin-will-in-china/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c932348fbef02ef26c3a8.jpg" /> Russland rechnet damit, dass der Besuch von Präsident Wladimir Putin in China das Projekt der Pipeline "Kraft Sibiriens 2" beschleunigen könne, teilte "Bloomberg" mit. Das Projekt ist seit September 2020 in Planung.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin hat am Dienstag seine Reise nach China angetreten. Wie <em>Bloomberg</em> mit Verweis auf vertraute Quellen berichtete, hoffe Moskau, dass im Rahmen des Staatsbesuchs Fortschritte bei dem Projekt der Gaspipeline "Kraft Sibiriens 2" erzielt werden k&ouml;nnen.</p>

<p>Unter anderem rechne Russland damit, dass die turbulente Lage auf den Energiem&auml;rkten wegen des Nahost-Konflikts China dazu bewegen w&uuml;rde, w&auml;hrend der Gespr&auml;che &uuml;ber einen Vertrag zu den Gaspreisen flexibler vorzugehen. Beamte in Peking sollen sich interessiert an der Beschleunigung der Verhandlungen gezeigt haben, wesentliche Fortschritte gebe es aber bislang nicht, zitierte <em>Bloomberg</em> einen russischen Beamten.</p>
<p>Juri Uschakow, der Berater des russischen Pr&auml;sidenten, hatte am Montag erkl&auml;rt, dass die Fragen im Zusammenhang mit der Kraft Sibiriens 2 an der Tagesordnung st&uuml;nden. Das Thema werde bei Putins Besuch ausf&uuml;hrlich diskutiert. Gemeinsam mit Putin reisen relevante Minister sowie Leiter staatlicher und privater Unternehmen mit Pr&auml;senz in China zu dem zweit&auml;gigen Besuch nach China, betonte Kremlsprecher Dmitri Peskow.</p>
<p>Die Pipeline "Kraft Sibiriens 2" ist seit September 2020 in Planung. Die etwa 6.700 Kilometer lange Leitung wird von den Gasfeldern in Westsibirien &uuml;ber die Mongolei nach China f&uuml;hren. Die geplante Kapazit&auml;t soll bis zu 50 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr betragen. Im September 2025 unterzeichneten Russland, die Mongolei und China ein neues Memorandum &uuml;ber den Bau der Gaspipeline.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/asien/254877-memorandum-ueber-gaspipeline-aus-russland-nach-china-durch-mongolei/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China will mehr Gas aus Russland &ndash; Neue Pipeline geplant</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>USA: Weitere kubanische Spitzenbeamte auf Sanktionsliste</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280560-usa-setzten-weitere-kubanische-spitzenbeamte-auf-sanktionsliste/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/280560-usa-setzten-weitere-kubanische-spitzenbeamte-auf-sanktionsliste/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c34b9b480cc690d1af7a9.jpg" /> Die Eskalationsspirale im Verhältnis zwischen Washington und Havanna dreht sich weiter: Die USA haben zuletzt neun Spitzenbeamte des Inselstaates auf ihre Sanktionsliste gesetzt. Kuba will aber seine Interessen nicht aufgeben und wirft der US-Regierung Völkermord vor.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Regierung von US-Pr&auml;sident Donald Trump geht immer h&auml;rter gegen Kuba vor. Am Mittwoch hat das nordamerikanische Land neue politische und wirtschaftliche Sanktionen gegen ranghohe kubanische Beamte erlassen. Am Montag, dem 18. Mai&nbsp;<a href="https://ofac.treasury.gov/recent-actions/20260518_33" target="_blank" rel="noopener noreferrer">setzte</a> die US-Kontrollbeh&ouml;rde f&uuml;r Auslandsverm&ouml;gen (OFAC), die dem Finanzministerium in Washington untersteht, insgesamt neun Personen auf ihre Sanktionsliste, darunter drei Minister: Mayra Arevich Mar&iacute;n (Kommunikation), Vicente de la O Levy (Energie und Bergbau) und Rosabel Gam&oacute;n Verde (Justiz).</p>

<p>Betroffen&nbsp;sind dar&uuml;ber hinaus der Chef des Milit&auml;rischen Abschirmdienstes Jos&eacute; Miguel G&oacute;mez del Vall&iacute;n, der Vorsitzende der Nationalversammlung und des Staatsrates Juan Esteban Lazo Hern&aacute;ndez, das Mitglied des Politb&uuml;ros des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas Roberto Tom&aacute;s Morales Ojeda, der Vize-Verteidigungsminister Joaqu&iacute;n Quintas Sol&aacute; sowie die Befehlshaber der Armeen Ost und Mitte, Eugenio Armando Rabilero Aguilera und Ra&uacute;l Villar Kessel. Au&szlig;erdem erweiterte Washington seine Strafma&szlig;nahmen gegen die Polizei und das Innenministerium als Staatsbeh&ouml;rden und gegen einige Spitzenbeamte aus diesen beiden Ressorts.</p>
<p>Die OFAC begr&uuml;ndete diese weitere Versch&auml;rfung der US-Restriktionen gegen Kuba mit der Generallizenz 134C, welche die Lieferung und den Verkauf von Roh&ouml;l und &Ouml;lprodukten aus Russland regelt, die nach dem 17. April 2026 auf Tanker verladen wurden.</p>
<p>Ebenfalls am 18. Mai&nbsp;kritisierte der kubanische Pr&auml;sident Miguel D&iacute;az-Canel den US-Druck gegen Staaten und Unternehmen, die &Ouml;l an Kuba liefern m&ouml;chten. Die Bedrohung und die Verfolgung von Dritten sei "unmoralisch, illegal und verbrecherisch". Damit werde die Blockade gegen den Inselstaat auf ein nie gesehenes extraterritoriales Niveau erhoben.</p>
<blockquote>
<p><em>"Die kollektive Strafe, der das kubanische Volk unterworfen wird, ist ein Akt des V&ouml;lkermords, der von internationalen Organisationen verurteilt werden soll."</em></p>
</blockquote>
<p>Die Verantwortlichen f&uuml;r die Blockade sollten belangt werden, forderte D&iacute;az-Canel.</p>
<p>Zugleich <a href="https://x.com/DiazCanelB/status/2056552821298737634" target="_blank" rel="noopener noreferrer">betonte</a> der Staatschef, dass kein einziges Mitglied in der Parteif&uuml;hrung, in der Regierung und in den Streitkr&auml;ften Verm&ouml;genswerte in den USA besitze, die eingefroren werden k&ouml;nnten. Washington wisse das sehr gut, wolle aber mit seiner antikubanischen hasserf&uuml;llten Rhetorik die Menschen glauben machen,&nbsp;dass es solche Verm&ouml;gen gebe, um seinen totalen Wirtschaftskrieg zu rechtfertigen.</p>

<p>Kuba erlebt derzeit die wohl schwerste Energie- und Wirtschaftskrise in seiner Geschichte. Die ohnehin schon drakonische US-Blockade gegen den Karibikstaat, die seit Jahrzehnten andauert, wurde durch ein Dekret von US-Pr&auml;sident Donald Trump vom 29.&nbsp;Januar dieses Jahres noch weiter zugespitzt. Der Republikaner betrachtet den Zehn-Millionen-Staat als Bedrohung f&uuml;r die nationale Sicherheit der USA und hat Kuba dringend geraten, einem Deal zuzustimmen, bevor es "zu sp&auml;t" sei. Unterdessen geht die Trump-Regierung davon aus, dass die kubanische F&uuml;hrung am Ende sei und "kurz vor dem Kollaps" stehe. Die Regierung in Havanna wiederum wirft den USA wegen ihrer aggressiven Geopolitik Faschismus und V&ouml;lkermord vor.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/amerika/280087-kubas-energieminister-schlaegt-alarm-es-gibt-weder-heizoel-noch-diesel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kubas Energieminister schl&auml;gt Alarm: Es gibt weder Heiz&ouml;l noch Diesel auf der Insel</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Details zur Atomwaffenübung in Weißrussland: Russland probt Reaktion auf westliche &quot;Aggression&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/280614-details-zur-atomwaffenuebung-in-weissrussland/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/280614-details-zur-atomwaffenuebung-in-weissrussland/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c785648fbef621a1b598d.jpg" /> Mit einer dreitägigen Atomwaffenübung will Russland sicherstellen, dass es gemeinsam mit seinem Verbündeten Weißrussland bestens auf eine mögliche Aggression des Westens vorbereitet ist. Zu diesem Zweck werde eine "gemeinsame Vorbereitung auf den Einsatz der in Weißrussland stationierten Atomwaffen" trainiert, heißt es aus Moskau.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russland und sein Verb&uuml;ndeter Wei&szlig;russland f&uuml;hren diese Woche Atomwaffen&uuml;bungen durch, um eine Reaktion auf eine m&ouml;gliche "Aggression" zu simulieren, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.</p>

<p>Die &Uuml;bung findet von Dienstag bis Donnerstag statt und umfasst die Strategischen Raketenstreitkr&auml;fte, die Nord- und Pazifikflotte, das Strategische Luftwaffenkommando sowie Teile der Streitkr&auml;fte in Zentral- und Nordwestrussland, so das Ministerium in einer Erkl&auml;rung.</p>
<p>Insgesamt nehmen 64.000 russische Soldaten, 7.800 Milit&auml;rfahrzeuge, 200 Raketenwerfer, 140 Flugzeuge, 73 Kriegsschiffe und 13 U-Boote, darunter acht strategische Raketenboote, teil. Die &Uuml;bung beinhaltet die "gemeinsame Vorbereitung auf den Einsatz der in Wei&szlig;russland stationierten Atomwaffen", hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung.</p>
<p>Minsk ver&ouml;ffentlichte am Montag eine Erkl&auml;rung zur bevorstehenden &Uuml;bung. Wei&szlig;russland beherbergt seit dem Jahr 2023 russische Atomwaffen. Die Stationierung wird von beiden L&auml;ndern als Spiegelbild einer &auml;hnlichen Praxis der USA beschrieben, die Teile ihres Arsenals in anderen NATO-Staaten stationiert.</p>
<p>Der von den USA angef&uuml;hrte transatlantische Block umfasst drei Atomm&auml;chte. Frankreich schlug dieses Jahr eine schrittweise Ausweitung seines nuklearen Schutzschirms auf weitere EU-Staaten vor, da die US-Regierung unter Pr&auml;sident Donald Trump die amerikanischen Verpflichtungen gegen&uuml;ber der Milit&auml;rorganisation infrage gestellt hatte.</p>
<p>Washington hat die geplante Stationierung atomwaffenf&auml;higer Tomahawk-Raketen in Deutschland abgesagt und einen Truppenabzug angeordnet &ndash; offenbar als Reaktion auf Berlins Kritik am Krieg gegen Iran.</p>

<p>Trotz der wachsenden Gr&auml;ben zwischen den westlichen Nationen sind einige europ&auml;ische Regierungen entschlossen, an ihrer konfrontativen Haltung gegen&uuml;ber Russland festzuhalten.</p>
<p>Erst diese Woche forderte der litauische Au&szlig;enminister Kęstutis Budrys eine Aggression gegen die russische Exklave Kaliningrad und erkl&auml;rte, die NATO-Mitglieder m&uuml;ssten "den Russen zeigen, dass sie die kleine Festung, die sie dort errichtet haben, durchbrechen" k&ouml;nnten. In einem Interview mit der <em>Neuen Z&uuml;rcher Zeitung</em> sagte er, der Block habe die Mittel, "die russische Luftverteidigung und die Raketenbasen dort notfalls dem Erdboden gleichzumachen".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/280525-litauischer-aussenminister-will-festung-kaliningrad/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Litauischer Au&szlig;enminister will "Festung Kaliningrad" dem Erdboden gleichmachen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c785648fbef621a1b598d.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Tue, 19 May 2026 18:18:21 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Überall sind Erfolge zu verzeichnen&quot; – Podoljaka zur aktuellen Lage an der Front</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280626-ueberall-sind-erfolge-zu-verzeichnen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280626-ueberall-sind-erfolge-zu-verzeichnen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c8d2948fbef797d1eca22.jpg" /> Nach Angaben des ukrainisch-russischen Militäranalysten Juri Podoljaka dauern nahezu entlang der gesamten Front schwere Gefechte an, bei denen russische Truppen in mehreren Abschnitten weitere Fortschritte erzielen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Besonders hervorgehoben werden die Fronten bei Stepnogorsk und Primorskoje, wo ukrainische Gegenangriffe abgewehrt wurden, sowie der Vorsto&szlig; des Truppenverbands Ost in Richtung Orechow und Saporoschje. Den Hauptangriff sieht Podoljaka nordwestlich von Kupjansk kommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rtnews.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liveticker Ukraine-Krieg</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wladimir Putin in Peking eingetroffen – Herzlich empfangen von Chinas Außenminister</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280624-wladimir-putin-in-peking-eingetroffen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280624-wladimir-putin-in-peking-eingetroffen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c952948fbef615757afce.jpg" /> Russlands Präsident Wladimir Putin ist für eine zweitägige Staatsvisite in der chinesischen Hauptstadt eingetroffen. Das Flugzeug landete am Dienstagabend sicher auf dem Hauptstadtflughafen, das russische Staatsoberhaupt wurde mit Staatsehren durch Chinas Außenminister Wang Yi begrüßt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin ist in der chinesischen Hauptstadt f&uuml;r eine zweit&auml;gige Staatsvisite eingetroffen.</p>
<p>Am Flugzeug begr&uuml;&szlig;te am Dienstagabend der chinesische Au&szlig;enminister Wang Yi den russischen Pr&auml;sidenten. Zu Ehren des Gastes wurden die Nationalflaggen Russlands und Chinas gehisst, eine Ehrenwache wurde gebildet, und eine Gruppe chinesischer Sch&uuml;ler und Studenten nahm an der Begr&uuml;&szlig;ung teil.</p>
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<p>Auch die Nachrichtenagentur <em>RIA Nowosti</em> ver&ouml;ffentlichte Videoaufnahmen der ersten Schritte des russischen Staatsoberhauptes auf chinesischem Boden sowie des H&auml;ndedrucks mit Wang.</p>
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                    playersTmplBehavior.pauseMedia(playingVideoId); //запускаем функцию остановки всех играющих плееров кроме этого Кол

                                    },
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                },
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                                    },
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        });

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        //Функция пробегает по всем плеерам jwplayer, кроме переданного, и ставит их на паузу
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                }
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    </script>
        </div>
    </div>


<p>Das Hauptprogramm der Staatsvisite ist f&uuml;r den 20. Mai angesetzt. Am Morgen werden Putin und Xi Jinping zun&auml;chst in kleinem Rahmen Gespr&auml;che f&uuml;hren, gefolgt von einem Treffen mit den Delegationen im erweiterten Rahmen. Dar&uuml;ber hinaus ist f&uuml;r Mittwochabend ein informelles Gespr&auml;ch zwischen dem russischen und dem chinesischen Pr&auml;sidenten geplant. In diesem Rahmen k&ouml;nnen die Staatschefs, wie der Kreml mitteilte, die wichtigsten Themen, darunter auch internationale, in freundschaftlicher Atmosph&auml;re er&ouml;rtern.</p>
<p>Vorab wurde bekannt, dass&nbsp;Russland und China w&auml;hrend des Besuchs rund 40 zwischenstaatliche Vereinbarungen unterzeichnen werden. Diese Dokumente betreffen die Vertiefung der Beziehungen in den Bereichen Industrie, Transport und Kernenergie. Putin und Xi werden eine gemeinsame Erkl&auml;rung zur St&auml;rkung der strategischen Partnerschaft unterzeichnen und auch an der Er&ouml;ffnungszeremonie der jahrgangs&uuml;bergreifenden Bildungsprogramme in Russland und China teilnehmen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/280482-china-und-russland-partnerschaft-mit-ungleichen-lasten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China und Russland: Eine Partnerschaft mit ungleichen Lasten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Grönland meldet Fortschritte bei Gesprächen mit Washington – Insel steht nicht zum Verkauf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280610-groenland-meldet-fortschritte-bei-gespraechen-mit-washington/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c755eb480cc6d9c003a53.jpg" /> Grönland sieht Fortschritte bei den Verhandlungen mit den USA. Die regionalen Behörden bestehen aber unverändert darauf, dass die Insel nicht zum Verkauf steht. Eine Lösung sollte für alle Involvierten vorteilhaft sein.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Gr&ouml;nland und die USA haben in den j&uuml;ngsten Gespr&auml;chen Fortschritte erzielt. Laut <em>Reuters</em> traf am Sonntag der US-Sondergesandte Jeff Landry in der gr&ouml;nl&auml;ndischen Hauptstadt Nuuk ein. Am Montag traf sich der US-Amerikaner mit Premierminister Jens-Frederik Nielsen und Au&szlig;enminister M&uacute;te Egede.</p>

<p>Nielsen sprach im Ergebnis des Treffens von Fortschritten. Gr&ouml;nland strebe eine L&ouml;sung an, die f&uuml;r alle Parteien g&uuml;nstig sei. Es sollte sichergestellt werden, dass Drohungen von Annexion, Eroberung oder Erwerb der Insel sich nicht verwirklichten.</p>
<p>Egede hob seinerseits hervor, dass die US-Seite um ein Treffen gebeten habe. Gr&ouml;nland habe seine Lage und seinen Standpunkt klargestellt und versichert, dass die Insel nicht zum Verkauf stehe. <em>Reuters</em> zitierte den Minister mit den Worten:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir werden Gr&ouml;nland nicht verkaufen, Gr&ouml;nland geh&ouml;rt uns f&uuml;r alle Zeiten."</em></p>
</blockquote>
<p>Landry kommentierte die Verhandlungen bislang nicht. Bei seiner Ankunft in Gr&ouml;nland erkl&auml;rte er im Gespr&auml;ch mit lokalen Medien, er sei in Gr&ouml;nland, um zuzuh&ouml;ren und zu lernen.</p>
<p>Zuvor hatte Pr&auml;sident Donald Trump eine &Uuml;bernahme Gr&ouml;nlands, der teilautonomen Region D&auml;nemarks, durch die USA ins Spiel gebracht. Die dadurch verursachten Spannungen versuchen Washington, Kopenhagen und die gr&ouml;nl&auml;ndische Beh&ouml;rden, durch Diplomatie zu l&ouml;sen. In den vergangenen Monaten sollen laut Medienberichten mehrere Verhandlungen auf hoher diplomatischer Ebene stattgefunden haben, aber bislang wurden keine Ergebnisse &ouml;ffentlich pr&auml;sentiert. Die USA m&ouml;chten unter anderem ihre Milit&auml;rpr&auml;senz auf der Insel ausbauen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/279881-medien-usa-verhandeln-ueber-neue/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medien: USA verhandeln &uuml;ber neue Milit&auml;rst&uuml;tzpunkte in Gr&ouml;nland</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Rubel auf Rekordniveau: Trumps Iran-Politik bleibt ohne Exit-Strategie in der Sackgasse stecken</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/280562-rubel-auf-rekordniveau-trumps-iran/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/280562-rubel-auf-rekordniveau-trumps-iran/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c281ab480cc6e940d7bdc.jpg" /> Russland profitiert indirekt von den starken Energieschocks in Europa und den USA, die die Deviseneinnahmen aus Öl- und Gasexporten erhöhen. Trotz Sanktionen stabilisiert sich der Außenhandel zunehmend durch die stärkere Nutzung von BRICS-Währungen und angepasste Handelsstrukturen. Die russische Zentralbank unter Elwira Nabiullina spielt dabei eine zentrale Rolle.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russlands Rubel geh&ouml;rt 2026 zu den klaren Gewinnern an den Devisenm&auml;rkten. Im Vergleich zum US-Dollar wurde die W&auml;hrung am Morgen mit etwa 71,5 gehandelt, wobei sich auch gegen&uuml;ber dem Euro und dem Yuan eine deutliche Aufwertung beobachten l&auml;sst. Der Trend f&auml;llt mit einem erneuten Anstieg der &Ouml;lpreise zusammen, wobei die Marke von 100 US-Dollar je Barrel zunehmend als psychologisch entscheidende Schwelle gilt.</p>
<p>Die US-Politik wirkt zunehmend sprunghaft. Positionen, die noch vor wenigen Stunden G&uuml;ltigkeit hatten, werden durch neue Aussagen auf Truth Social praktisch &uuml;ber Nacht revidiert. Besonders im Kontext des Iran-Konflikts tr&auml;gt diese Kommunikationsdynamik zur Verunsicherung an den M&auml;rkten bei.</p>
    
    
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<p>Die Anleihem&auml;rkte reagieren insgesamt sensibel. US-Treasuries, japanische Staatsanleihen und europ&auml;ische Bonds weisen eine erh&ouml;hte Schwankungsintensit&auml;t auf. Hintergrund sind unter anderem die hohe Staatsverschuldung der Vereinigten Staaten, strukturelle Belastungen im japanischen Finanzsystem sowie fiskalische Herausforderungen in einzelnen europ&auml;ischen L&auml;ndern, darunter auch Grossbritannien.</p>
<p>Die M&auml;rkte sind grunds&auml;tzlich auf planbare Rahmenbedingungen angewiesen. Entsprechend werden politische Kommunikationsmuster, die kurzfristig und schwer vorhersehbar erscheinen, von Investoren als zus&auml;tzlicher Unsicherheitsfaktor eingeordnet. Dies kann sich in einer erh&ouml;hten Volatilit&auml;t in verschiedenen Segmenten der entwickelten Kapitalm&auml;rkte niederschlagen.</p>
<p>In diesem Umfeld zeigen sich sektorale Unterschiede. W&auml;hrend ein gro&szlig;er Teil der M&auml;rkte unter Druck bleibt oder schwankt, verzeichnen insbesondere Energieaktien eine vergleichsweise stabile Entwicklung. Der Rubel wiederum bewegt sich eng entlang der Rohstoffpreise und reflektiert damit die hohe Bedeutung der Energieexporte, gest&uuml;tzt durch stabile Devisenzufl&uuml;sse und ein insgesamt angespanntes globales Energiemarktumfeld.</p>

<p>Die Unsicherheit rund um die Stra&szlig;e von Hormus, eine zentrale Route f&uuml;r den weltweiten &Ouml;ltransport, hat die Rohstoffpreise sp&uuml;rbar nach oben getrieben. F&uuml;r energieexportierende Staaten wie Russland bedeutet dies steigende Deviseneinnahmen aus &Ouml;l- und Gasverk&auml;ufen. Parallel dazu erh&ouml;ht sich der Druck auf importabh&auml;ngige Volkswirtschaften in Europa und den Vereinigten Staaten, da steigende Energiepreise sowohl die Inflation als auch die Produktionskosten intensivieren.</p>
<p>In Europa bleibt insbesondere die Energieversorgung ein strukturelles Problem. Deutschland und andere Industriestaaten k&auml;mpfen weiterhin mit hohen Gas- und Strompreisen sowie der langfristigen Umstellung von fossilen Lieferketten. Diese Konstellation schw&auml;cht die industrielle Wettbewerbsf&auml;higkeit und belastet die wirtschaftliche Stabilit&auml;t.</p>
<p>Auf der anderen Seite verst&auml;rkt sich Russlands Position im globalen Rohstoffhandel. Trotz bestehender Sanktionen bleibt der Export von Energie ein zentraler Einnahmepfeiler. Die Handelsstrukturen haben sich dabei angepasst, insbesondere durch eine st&auml;rkere Abwicklung in nationalen und BRICS-W&auml;hrungen sowie durch alternative Zahlungswege au&szlig;erhalb klassischer westlicher Finanzsysteme.</p>
    
    
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<p>Die russische Zentralbank unter der Leitung von Elwira Nabiullina spielt in diesem Umfeld eine zentrale Rolle. Durch eine konsequent restriktive Geldpolitik, hohe Leitzinsen und eine strikte Kontrolle von Kapitalabfl&uuml;ssen wird die Stabilit&auml;t der Landesw&auml;hrung gest&uuml;tzt. Diese Ma&szlig;nahmen wirken der externen Volatilit&auml;t entgegen, f&uuml;hren jedoch gleichzeitig zu einer sp&uuml;rbaren Belastung f&uuml;r die inl&auml;ndische Kreditnachfrage und die Exportwirtschaft.</p>

<p>Der Rubel profitiert zus&auml;tzlich von einer relativen Verknappung von Fremdw&auml;hrungen im Inland sowie von hohen Exporterl&ouml;sen gro&szlig;er Energieunternehmen, die ihre Devisen vermehrt auf dem heimischen Markt verkaufen m&uuml;ssen. Dadurch entsteht ein struktureller Aufwertungsdruck.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Eine von kurzfristigen und schwer vorhersehbaren politischen Signalen gepr&auml;gte US-Kommunikation im Iran-Konflikt trifft auf Energiepreisschocks und geldpolitische Disziplin in Moskau. Diese Unsicherheit trifft auf Energiepreisschocks sowie eine konsequent restriktive Geldpolitik in Russland. Der Rubel hat sich dadurch im internationalen Vergleich deutlich aufgewertet.</p>
<p data-start="2074" data-end="2404">Zentralbanken erh&ouml;hen ihre Goldbest&auml;nde und setzen st&auml;rker auf Diversifikation. Die Bewegung spiegelt weniger eine konjunkturelle Aufhellung wider als vielmehr eine graduelle Verschiebung in der Struktur internationaler Zahlungs- und Handelsbeziehungen. Insbesondere innerhalb der BRICS-Staaten nimmt die Abwicklung in nationalen W&auml;hrungen deutlich zu.</p>
<p data-start="0" data-end="285" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong data-start="119" data-end="199">Trumps Iran-Politik: Ohne Exit-Strategie in einer wirtschaftlichen Sackgasse</strong></p>
<p data-start="201" data-end="738">Die zweite Amtszeit Donald Trumps hat die USA in einen kostspieligen Konflikt mit Iran gef&uuml;hrt, dessen strategische Konturen von Beginn an unscharf geblieben sind. Was als "Maximum Pressure"-Ansatz mit begrenzten milit&auml;rischen Operationen begann, hat sich zu einer anhaltenden Pattsituation entwickelt, aus der Washington keinen klaren Ausweg findet. Auff&auml;llig ist vor allem das Fehlen einer koh&auml;renten Exit-Strategie, ein Defizit, das sich zunehmend in den globalen Energiem&auml;rkten und in den makro&ouml;konomischen Rahmendaten widerspiegelt.</p>
<p data-start="740" data-end="1257">Seit den ersten milit&auml;rischen Eskalationsschritten im Jahr 2026 kreist der Konflikt im Wesentlichen um drei Punkte: die Sicherheit der Schifffahrt durch die Stra&szlig;e von Hormus, die fortgesetzte Sanktionspolitik sowie die Frage eines tragf&auml;higen politischen Arrangements mit Teheran. Trotz wiederholter Vermittlungsversuche und tempor&auml;rer Waffenruhen bleibt die Lage instabil. Die US-Administration schwankt zwischen Eskalationsdrohungen und Gespr&auml;chsangeboten, ohne dass ein klar definierter Endzustand erkennbar w&auml;re.</p>

<p data-start="1259" data-end="1769">Die wirtschaftlichen Kosten dieser Unsicherheit sind bereits sichtbar. Unterbrechungen im Energiestrom und erh&ouml;hte Risikopr&auml;mien im Schiffsverkehr haben die &Ouml;lpreise zeitweise deutlich steigen lassen und damit den globalen Inflationsdruck verst&auml;rkt. F&uuml;r die USA selbst entstehen zus&auml;tzliche Belastungen durch steigende Energiepreise, h&ouml;here Transportkosten und wachsende Unsicherheit an den Finanzm&auml;rkten. Internationale Handelspartner reagieren mit wachsender Nervosit&auml;t auf die St&ouml;rungen in den Lieferketten.</p>
<p data-start="1771" data-end="2147">Damit tritt ein zentrales strategisches Problem offen zutage. Eine erkennbare Vorstellung vom "Tag danach" fehlt. Weder ein belastbares Regime-Change-Szenario noch ein stabiler Verhandlungsrahmen mit Iran ist in Sicht. Gleichzeitig w&auml;chst der innenpolitische Druck, insbesondere mit Blick auf steigende Benzinpreise und die fiskalischen Kosten eines langfristigen Engagements.</p>
<p data-start="2149" data-end="2608" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Trump hatte wiederholt angek&uuml;ndigt, Konflikte rasch und &uuml;ber Deals zu l&ouml;sen. Die aktuelle Entwicklung deutet jedoch auf das Gegenteil hin. Die Kombination aus milit&auml;rischer Pr&auml;senz, wirtschaftlichem Druck und begrenzter Diplomatie erzeugt kein stabiles Gleichgewicht, sondern ein anhaltendes Patt. Ohne strategische Zieldefinition droht Washington in einer kostspieligen Zwischenlage zu verharren, deren wirtschaftliche Folgen zunehmend global sp&uuml;rbar werden.</p>
<p data-start="0" data-end="285" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die De-Dollarisierung der Weltwirtschaft verl&auml;uft 2026 in graduellen Schritten ohne strukturellen Bruch mit dem bestehenden System. Der US-Dollar bleibt mit rund 57 Prozent der globalen W&auml;hrungsreserven weiterhin dominant, verzeichnet jedoch einen allm&auml;hlichen R&uuml;ckgang seines Anteils.</p>
<p data-start="2455" data-end="2730"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/277467-china-hat-seinen-wichtigsten-verbuendeten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">China hat seinen wichtigsten Verb&uuml;ndeten in der EU gew&auml;hlt</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Menschenwürde verteidigen&quot; – &quot;Demokratiebündnis&quot; für AfD-Verbot mobilisiert zu bundesweitem Protest</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280581-menschenwuerde-verteidigen-demokratiebuendnis-fuer-afd/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c458848fbef75ca0b0f9b.jpg" /> Ein Bündnis von selbsternannten "Demokraten" behauptet, dass Politiker und Sympathisanten der AfD "ein Motor für Hass und Gewalt" im Land darstellen würden. Ein breites "zivilgesellschaftliches Bündnis" fordert daher ein Parteiverbotsverfahren und mobilisiert zudem für den 23. Mai zum "Aktionstag – Menschenwürde verteidigen".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Kampagne "Menschenw&uuml;rde verteidigen &ndash; <a href="https://afd-verbot.jetzt/de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">AfD-Verbot jetzt!</a>" existiert seit Juni 2024, wobei unmittelbar zu diesem Zeitpunkt auch medienwirksam der Startschuss zu andauernden Protestaktionen gegen die Partei und Sympathisanten bekannt gegeben wurde.&nbsp;Als Unterst&uuml;tzer beziehungsweise Mitinitiatoren treten dabei die NGO Campact und federf&uuml;hrend der "VVN-BdA &ndash; Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten" in Erscheinung. Nun wird seitens des B&uuml;ndnisses&nbsp;f&uuml;r den 23. Mai landesweit in &uuml;ber 20 St&auml;dten zu Protesten gegen die AfD mobilisiert.</p>

<p>Am Tag des Grundgesetzes, dem 23. Mai, ruft laut Mitteilung auf der Webseite "ein breites zivilgesellschaftliches B&uuml;ndnis zu einem deutschlandweiten Aktionstag f&uuml;r das AfD-Verbot" auf. Der Wahrnehmung der Verantwortlichen nach w&uuml;rde aktuell "knapp 80 Jahre nach Inkrafttreten des Grundgesetzes die Menschenw&uuml;rde in Deutschland massiv angegriffen". W&ouml;rtlich hei&szlig;t es weiter in dem Aufruf:</p>
<p><em>"Die AfD ist ein Motor f&uuml;r Hass und Gewalt. Sie tritt die W&uuml;rde aller Menschen mit F&uuml;&szlig;en, die nicht in ihr Weltbild passen, und stellt eine konkrete Gefahr f&uuml;r deren Leben dar.&nbsp;Auf kommunaler Ebene gibt die AfD schon jetzt h&auml;ufig den Ton an. Bei den Landtagswahlen im Herbst drohen erstmals Landesregierungen in faschistische H&auml;nde zu fallen."&nbsp;</em></p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">Nutzt die Vorlagen, zeigt Haltung und macht die Kampagne sichtbar online und auf der Straße. Markiert uns und seid Teil davon.Je mehr wir sind, desto größer wird der Druck. <a href="https://t.co/kc6YWdQmXx">pic.twitter.com/kc6YWdQmXx</a></p>&mdash; AfD-Verbot Jetzt! (@AfDVerbot_Jetzt) <a href="https://twitter.com/AfDVerbot_Jetzt/status/2056703347374109045?ref_src=twsrc%5Etfw">May 19, 2026</a></blockquote>  
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                            </div>
        
<p>Das erhoffte Ziel laute f&uuml;r den Aktionstag, dass in mehr als 20 St&auml;dten Demonstrationen und Kundgebungen stattfinden, teilte das B&uuml;ndnis am Dienstag in Berlin mit. Geplant, das hei&szlig;t <a href="https://afd-verbot.jetzt/de/termine" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angemeldet</a> und best&auml;tigt, seien unter anderem Demonstrationen in Hamburg, M&uuml;nchen, N&uuml;rnberg, Erfurt, T&uuml;bingen und nat&uuml;rlich in Berlin.</p>

<p>Die laufende Kampagne sowie die Zusatzaktion "Aufstehen gegen Rassismus!" h&auml;tten demnach den kommenden Protesttag "gemeinsam mit &uuml;ber 60 zivilgesellschaftlichen Organisationen" organisiert. Parallel laufen seit Jahresbeginn zehn Online-<a href="https://afd-verbot.jetzt/de/petitionen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Petitionen</a>, die individuell f&uuml;r jeweilige Bundesl&auml;nder ein AfD-Parteiverbot fordern.</p>
<p>Die regierungsnahe NGO Campact informiert zudem zu den nahenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt:</p>
<p><em>"Keine Regierungsmacht f&uuml;r die AfD.&nbsp;2026 will die AfD erstmals ein Bundesland regieren &ndash; daf&uuml;r steckt sie in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern 2,5 Millionen in den Wahlkampf."</em></p>
<p>Vermeintlich h&auml;tte die NGO durch den Aufruf alleinig &uuml;ber "NoAfD-Fonds gegen Rechtsextreme" und Kleinstspenden mittlerweile "2.379.648 Euro&nbsp;<a href="https://aktion.campact.de/rechtsextremismus/no-afd-fonds/spenden?dv=10-25-50-75-100" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gesammelt</a>".&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Das Motto f&uuml;r den 23. Mai ist nach Angaben der Initiative "AfD-Verbot jetzt!" aus dem Artikel 1 des Grundgesetzes abgeleitet. Dort hei&szlig;t es im ersten Satz: "Die W&uuml;rde des Menschen ist unantastbar." Dem Verst&auml;ndnis der Initiatoren und Unterst&uuml;tzer entsprechend scheint dies jedoch nicht f&uuml;r Mitglieder der Partei AfD, deren Anh&auml;nger sowie Sympathisanten zu gelten. Kampagnensprecher Felix Jochim erkl&auml;rte dazu am Dienstag laut Mitteilung an die Presse:</p>
<p><em>"Die AfD tritt die W&uuml;rde von Millionen von Menschen in Deutschland mit F&uuml;&szlig;en, w&auml;hrend die Politik tatenlos zusieht. Die Union muss ihre Blockadehaltung zum AfD-Verbot aufgeben, sonst machen sich die Konservativen ein weiteres Mal zum Steigb&uuml;gelhalter des Faschismus".</em></p>
<p>So der w&ouml;rtliche Wortlaut der Mitteilung mit Verweis auf den Aufstieg der Partei NSDAP Anfang der 1930er Jahre.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash;<strong>&nbsp;</strong><a href="https://freedert.online/inland/279704-schulische-kunstaktion-inszeniert-weidel-verhaftung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schulische</a><a href="https://freedert.online/inland/279704-schulische-kunstaktion-inszeniert-weidel-verhaftung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Kunstaktion inszeniert Weidel-Verhaftung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Merkel geehrt: EU-Verdienstorden und Vorwürfe der &quot;Kremlnähe&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280584-merkel-geehrt-eu-verdienstorden-und-vorwuerfe-der-kremlnaehe/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c530eb480cc6ddd4fc50c.jpg" /> Das EU-Parlament zeichnet Angela Merkel aus. Ex-Militärs aus Finnland und Estland werfen der Altkanzlerin fatale Fehler vor – und behaupten gar, Äußerungen Merkels klängen nach "Kremlpropaganda".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Europaparlament hat die fr&uuml;here deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in Stra&szlig;burg mit dem neu geschaffenen Europ&auml;ischen Verdienstorden ausgezeichnet. Die Ehrung w&uuml;rdigt Merkel als Krisenmanagerin Europas, die in ihren 16 Amtsjahren von 2005 bis 2021 Ereignisse wie die Weltfinanzkrise, die Eurokrise, die Fl&uuml;chtlingskrise sowie den Brexit und die COVID-19-Pandemie moderierte.&nbsp;Ihre Auszeichnung ist nicht unumstritten, wobei der Grund &uuml;berraschen mag: Aus Finnland und dem Baltikum kam scharfe Kritik an Merkels Russlandpolitik.</p>
<p><strong>Baltische Stimmen: "Schlicht erb&auml;rmlich"</strong></p>
<p>Pekka Toveri, ehemaliger Chef des finnischen Milit&auml;rgeheimdienstes und heute Europaabgeordneter der EVP-Fraktion, erkl&auml;rte dem Nachrichtenportal <em>ntv</em>, die Vergabe an Merkel sende "ein falsches Signal" f&uuml;r das sicherheitspolitische Denken der EU. Merkel sei eine der zentralen europ&auml;ischen Politikerinnen gewesen, deren Kurs zu den Rahmenbedingungen beigetragen habe, die letztlich zum Krieg in der Ukraine gef&uuml;hrt h&auml;tten.</p>

<p>Besonders scharf reagierte Toveri auf eine &Auml;u&szlig;erung Merkels in einem ungarischen Medium im vergangenen Jahr. Die Ex-Kanzlerin hatte dort erkl&auml;rt, sie habe im Sommer&nbsp;2021 gemeinsam mit Frankreich ein EU-Russland-Gespr&auml;ch vorgeschlagen, das am Widerstand Polens und der baltischen Staaten gescheitert sei. Diese Darstellung sei "v&ouml;lliger Unsinn" und erinnere an Kremlpropaganda, so Toveri.</p>
<p>Noch sch&auml;rfer formulierte es Riho Terras, ehemaliger Oberbefehlshaber der estnischen Streitkr&auml;fte und ebenfalls Europaabgeordneter der EVP: Merkels Versuch, dem Baltikum die Verantwortung f&uuml;r das Scheitern des Gipfels zuzuschieben, sei "schlicht erb&auml;rmlich und schadet der Einheit der EU". Terras zog sogar einen Vergleich zur Russlandpolitik&nbsp;von Merkels Amtsvorg&auml;nger&nbsp;Gerhard Schr&ouml;der. Au&szlig;erdem warf er Merkel vor, nach der Eingliederung der Krim nach Russland 2014 trotz eindringlicher Warnungen auf eine noch engere Energiepartnerschaft mit dem Kreml gesetzt zu haben. Sichtbarstes Symbol sei die Gaspipeline Nord Stream&nbsp;2.</p>
<p><strong>Die L&uuml;ge um das Minsker Abkommen</strong></p>
<p>Das Bild einer prorussischen Kanzlerin, wie es die Kritiker aus dem Baltikum nahelegen, greift indes zu kurz. Zum einen diente die Energiekooperation mit Russland vor allem den Interessen der deutschen Industrie, wie an deren Niedergang seit Beginn des Sanktionsregimes deutlich abzulesen ist.</p>

<p>Zudem hat Merkel Ende&nbsp;2022 in Interviews mit dem <em>Spiegel</em> und der <em>Zeit</em> einger&auml;umt, dass das Minsker Abkommen von 2015&nbsp;&ndash; das sie gemeinsam mit dem damaligen franz&ouml;sischen Pr&auml;sidenten Fran&ccedil;ois Hollande, dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Petro Poroschenko und dem russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin ausgehandelt hatte &ndash; bewusst dazu genutzt worden war, der Ukraine Zeit zur milit&auml;rischen St&auml;rkung zu verschaffen. "Es war uns allen klar, dass das ein eingefrorener Konflikt war, dass das Problem nicht gel&ouml;st war, aber genau das hat der Ukraine wertvolle Zeit gegeben", sagte Merkel damals der <em>Zeit</em>.</p>
<p>Hollande best&auml;tigte diese Darstellung kurz darauf dem<em> Kyiv Independent</em>: Seit 2014 habe die Ukraine ihre milit&auml;rische Position erheblich gest&auml;rkt, und die Minsker Vereinbarungen h&auml;tten der ukrainischen Armee genau diese M&ouml;glichkeit gegeben&nbsp;&ndash; die Streitkr&auml;fte seien im Februar&nbsp;2022 deutlich besser ausgebildet und ausger&uuml;stet gewesen als noch acht Jahre zuvor.</p>
<p>Von einem prorussischen Kurs kann bei Merkel also nicht die Rede sein. Vielmehr nutzte sie die Beziehungen zu Russland immer gerade so, wie sie ihren eigenen Interessen oder denen der EU dienten, auch unter Beugung der Wahrheit.</p>
<p><strong>Selenskij und Wałęsa: Merkels illustre Mitgeehrte</strong></p>
<p>Der Europ&auml;ische Verdienstorden wurde vom EU-Parlament erst im vergangenen Jahr ins Leben gerufen. Die Auszeichnung w&uuml;rdigt Pers&ouml;nlichkeiten, die bedeutende Beitr&auml;ge zur europ&auml;ischen Integration sowie zur Verteidigung von Demokratie und europ&auml;ischen Werten geleistet haben. Merkel erhielt den Orden in der h&ouml;chsten Kategorie, gemeinsam mit dem ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij, der f&uuml;r seinen Einsatz f&uuml;r die Souver&auml;nit&auml;t der Ukraine geehrt wird, sowie dem fr&uuml;heren polnischen Pr&auml;sidenten Lech Wałęsa. In niedrigeren Kategorien wurden unter anderem die moldawische Staatspr&auml;sidentin Maia Sandu&nbsp;und die Menschenrechtsanw&auml;ltin Alexandra Matwijtschuk ausgezeichnet.&nbsp;Im Fokus stehen also Pers&ouml;nlichkeiten, die den&nbsp;&ndash;&nbsp; im Kern immer auch antirussischen&nbsp;&ndash; Kurs&nbsp;der EU mitgetragen und unterst&uuml;tzt haben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280564-insa-umfrage-weidel-ueberholt-soeder/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">INSA-Umfrage: Weidel &uuml;berholt S&ouml;der, AfD stellt Rekord auf</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Politico: Trump könnte Kuba tatsächlich angreifen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280567-politico-trump-koennte-kuba-tatsaechlich-angreifen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/280567-politico-trump-koennte-kuba-tatsaechlich-angreifen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c416048fbef759e401e0f.jpg" /> Laut Recherchen des US-Magazins "Politico" werden im Weißen Haus und im Pentagon Pläne für eine Militäraktion der USA gegen Kuba ausgearbeitet und die Vorbereitungen forciert. Die Optionen reichen von einmaligen Luftangriffen über eine Aktion wie Anfang des Jahres in Venezuela bis hin zur Bodeninvasion.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das US-amerikanische Onlinemagazin&nbsp;<em>Politico</em>&nbsp;hat am Montag unter dem Titel "Ja, Trump k&ouml;nnte Kuba tats&auml;chlich angreifen" Insiderinformationen aus dem Wei&szlig;en Haus ver&ouml;ffentlicht, die darauf deuten, dass ein US-Angriff auf Kuba zeitnah starten k&ouml;nnte.</p>
<p>Die Autorin der Reportage beruft sich auf einen US-Beamten und eine weitere "Person, die mit den Diskussionen der US-Regierung zu Kuba vertraut ist". Beide h&auml;tten berichtet, dass Donald Trump und seine Berater zunehmend frustriert dar&uuml;ber sind, dass die US-Druckkampagne &ndash; zu der auch die Unterbrechung der Treibstofflieferungen an die Insel geh&ouml;rt &ndash; die kubanische F&uuml;hrung nicht zu "wesentlichen wirtschaftlichen und politischen Reformen" gen&ouml;tigt hat. Daher w&uuml;rden sie die milit&auml;rische Option ernster als bisher in Betracht ziehen.</p>
<p><em>Politico</em>&nbsp;zitiert eine der Quellen mit folgenden Worten:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Stimmung hat sich definitiv gewandelt. Die urspr&uuml;ngliche Vorstellung bez&uuml;glich Kubas war, dass die F&uuml;hrung schwach sei und die Kombination aus versch&auml;rfter Sanktionsdurchsetzung &ndash; eigentlich eine &Ouml;lblockade &ndash; und klaren milit&auml;rischen Erfolgen der USA in Venezuela und in Iran die Kubaner dazu bringen w&uuml;rde, aus Angst ein Abkommen zu schlie&szlig;en. Nun l&auml;uft es mit Iran schief, und die Kubaner erweisen sich als viel z&auml;her als urspr&uuml;nglich angenommen. Daher steht nun eine milit&auml;rische Aktion in einer Weise zur Debatte, wie es zuvor nicht der Fall war."</em></p>
</blockquote>
<p>Letzte Woche wurde bekannt, dass die USA darauf hinarbeiten, den ehemaligen kubanischen Pr&auml;sidenten Ra&uacute;l Castro, den 94-j&auml;hrigen Bruder des verstorbenen kubanischen Diktators Fidel Castro, anzuklagen. Dies hat zu Spekulationen gef&uuml;hrt, dass die USA eine milit&auml;rische Entf&uuml;hrungsaktion gegen Castro durchf&uuml;hren k&ouml;nnten, &auml;hnlich wie im Januar gegen den venezolanischen Staatschef Nicol&aacute;s Maduro.</p>

<p>Das US-S&uuml;dkommando habe in den letzten Wochen damit begonnen, Pl&auml;ne f&uuml;r m&ouml;gliche Milit&auml;raktionen zu entwerfen, f&auml;hrt&nbsp;<em>Politico</em>&nbsp;unter Berufung auf seine Informanten fort.&nbsp;Die milit&auml;rischen Planer im Pentagon w&uuml;rden "eine ganze Reihe von Optionen in Betracht ziehen", die &uuml;ber die Festnahme von ein oder zwei Personen hinausgehen. Die milit&auml;rischen Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnten von einem einzelnen Luftangriff, der Kuba zu "Zugest&auml;ndnissen" zwingen soll, bis zu einer Bodeninvasion reichen, die auf einen "Regimewechsel" abzielt. Das Pentagon verf&uuml;gt &uuml;ber "reichlich Feuerkraft" f&uuml;r jedes dieser Szenarien in der Region.&nbsp;</p>
<p>Ein h&ouml;chst unwahrscheinliches Szenario sei der Einsatz kubanischer Exilanten bei einer Mission. "Man ist zu dem Schluss gekommen, dass die Exilanten hier keine Rolle spielen, au&szlig;er als Anfeuerer und St&ouml;renfriede. Das werde kein 'Schweinebucht 2.0'", wird einer der Gespr&auml;chspartner zitiert.</p>
<p>Ein Beamter des Wei&szlig;en Hauses bekr&auml;ftigte gegen&uuml;ber der&nbsp;<em>Politico</em>-Autorin Trumps Behauptungen, dass Kuba bald "fallen" werde und "wir da sein werden, um ihnen zu helfen". Der Beamte f&uuml;gte hinzu:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es ist die Aufgabe des Pentagons, Vorbereitungen zu treffen, um dem Oberbefehlshaber maximale Handlungsoptionen zu bieten. Das bedeutet nicht, dass der Pr&auml;sident eine Entscheidung getroffen hat."</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/amerika/280475-kubanischer-aussenminister-usa-nutzen-fingierten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kubanischer Au&szlig;enminister: USA nutzen "fingierten Vorfall" als Vorwand f&uuml;r Invasion</a></p>
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                                                <iframe title="Rubios Münchner Rede: Manifest des Kolonialismus und der Barbarei" allowtransparency="true" height="300" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:300px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?from=embed&i=ggfe6-1a4f3c3-pb&square=1&share=1&download=1&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&rtl=0&logo_link=&btn-skin=7&size=300" loading="lazy" allowfullscreen=""></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Pentagon-Bericht: Russland hat strategische Initiative im Ukraine-Konflikt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280568-pentagon-bericht-russland-hat-strategische/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c33e3b480cc6951011299.jpg" /> Laut einem Pentagon-Bericht ist Russland der Ukraine auf dem Schlachtfeld überlegen. Kiews Truppen erleben demnach einen Mangel an Munition, Ausrüstung und Personal. Außerdem werden im Bericht Friedensgespräche und die Finanzhilfe für die Ukraine erörtert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die russischen Streitkr&auml;fte haben auf dem Schlachtfeld im Ukraine-Konflikt die Oberhand behalten, <a href="https://media.defense.gov/2026/May/18/2003933281/-1/-1/1/OAR_Q2_MAR2026_FINAL_508.PDF" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hie&szlig;</a> es in einem Bericht des Sondergeneralinspekteurs des US-Verteidigungsministeriums. Demnach verf&uuml;ge die ukrainische Armee &uuml;ber einen Vorteil in Fragen der Aufkl&auml;rung und Erkundung, nicht zuletzt dank des nachrichtendienstlichen Austauschs mit dem Westen. Trotzdem erhalte Russland die strategische und operative &Uuml;berlegenheit durch eine h&ouml;here Zahl von Personal und Ausr&uuml;stung. Kiews Truppen sollen dagegen unter Mangel an Munition, Ausr&uuml;stung und Personal leiden, was das Potenzial gro&szlig; angelegter Offensiven f&uuml;r die R&uuml;ckeroberung der Gebiete unter russischer Kontrolle einschr&auml;nke.</p>

<p>W&auml;hrend der russisch-ukrainischen Friedensverhandlungen unter US-Unterst&uuml;tzung in Abu Dhabi und Genf seien keine L&ouml;sungen erzielt worden, lautete der Pentagon-Bericht. Die Ukraine lehne nach wie vor die russischen Gebietsanspr&uuml;che ab. Russland m&ouml;chte dabei keinem umfassenden Waffenstillstand ohne eine vereinbarte L&ouml;sung zustimmen. Eine weitere Verhandlungsrunde h&auml;tte am 11. M&auml;rz in Istanbul stattfinden sollen, sie sei jedoch wegen der US-israelischen Operation gegen Iran gestrichen worden.</p>
<p>Das Pentagon erinnerte daran, dass mehrere europ&auml;ische L&auml;nder, darunter Gro&szlig;britannien und Frankreich, ihre Teilnahme an einem multinationalen Milit&auml;rkontingent erkl&auml;rten. Ziel sei es,&nbsp;zum Wiederaufbau der ukrainischen Armee beizutragen sowie "russische Aggression" nach einem Waffenstillstand abzuschrecken und abzuwehren.</p>
<p>Seit Februar 2022 haben die Verb&uuml;ndeten und Partner der USA Sicherheitsunterst&uuml;tzung f&uuml;r die Ukraine in H&ouml;he von rund 130 Milliarden US-Dollar zugesagt. Washington habe Verteidigungsg&uuml;ter und -dienstleistungen im Wert von 67,8 Milliarden US-Dollar &uuml;ber verschiedene Initiativen bereitgestellt. Au&szlig;erdem trugen die NATO-Mitglieder 4,15 Milliarden US-Dollar zum Pentagon-Haushalt &uuml;ber die Purl-Intitiative (Prioritised Ukraine Requirements List) bei.</p>

<p>Der US-Kongress habe seit dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts 195,03 Milliarden US-Dollar bewilligt. Mindestens 177,76 Milliarden US-Dollar wurden bis zum 31. M&auml;rz 2026 zugesagt und 116,02 Milliarden US-Dollar ausgezahlt. Derzeit blieben zus&auml;tzliche 73,65 Milliarden US-Dollar f&uuml;r die Unterst&uuml;tzung der Ukraine verf&uuml;gbar. Im Bericht wurde jedoch betont, dass der US-Kongress seit April 2024 keine neue Finanzierung billigte. Stand M&auml;rz habe Washington mehr als 180 Programme nicht milit&auml;rischer Unterst&uuml;tzung im Gesamtwert von&nbsp;vier Milliarden US-Dollar betrieben.</p>
<p>An der Vorbereitung des Berichts waren au&szlig;er dem Pentagon das Au&szlig;enministerium und die Beh&ouml;rde f&uuml;r internationale Entwicklung beteiligt. Das Dokument wurde dem Kongress zur Pr&uuml;fung vorgelegt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/russland/280118-russlands-sarmat-rakete-jeden-feind/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russlands Sarmat: Die Rakete, die jeden Feind zum Nachdenken bringen sollte</a></p>
    
    
    
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<p><a href="https://de-rtnews.com/international/280128-schoigu-frieden-in-ukraine-ist/"></a></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Warum Trumps China-Reise das Ende der amerikanischen Vorherrschaft bedeutet</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280528-warum-trumps-china-reise-ende/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b639b48fbef0f0b02a7a9.jpg" /> Die Rivalität zwischen den Vereinigten Staaten und China bleibt ungebrochen. Doch Washington steht Peking nicht länger aus einer Position unangefochtener Dominanz gegenüber und könnte gezwungen sein, künftig Koexistenz statt Konfrontation anzustreben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Ladislav Zem&aacute;nek</em></p>
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<p>Der Gipfel zwischen Trump und Xi in der vergangenen Woche brachte keine spektakul&auml;re Erkl&auml;rung oder einen historischen Vertrag hervor &ndash; doch seine Bedeutung k&ouml;nnte sich als weit gr&ouml;&szlig;er erweisen als jedes unmittelbare Ergebnis. Was in Peking geschah, war kein politischer Durchbruch, sondern ein Durchbruch in der Anerkennung: Die Vereinigten Staaten erkannten China offen als gleichberechtigtes Zentrum globaler Macht an. Allein dies markiert einen historischen Wendepunkt.</p>

<p>Jahrzehntelang gingen amerikanische Regierungen gegen&uuml;ber China von der Annahme aus, Peking sei entweder ein beherrschbarer Herausforderer oder ein Staat, der sich letztendlich zu amerikanischen Bedingungen in eine von den USA gef&uuml;hrte internationale Ordnung integrieren w&uuml;rde. Dieser Gipfel deutete auf etwas grundlegend anderes hin.</p>
<p>US-Pr&auml;sident Donald Trump schien gezwungen zu erkennen, dass China nicht l&auml;nger nur eine rivalisierende Gro&szlig;macht ist, sondern eine zentrale S&auml;ule der entstehenden Weltordnung &ndash; eine, die Washington weder isolieren noch beherrschen kann. Dies war die eigentliche Botschaft des Gipfels.</p>
<p><strong>Der Triumph des Pragmatismus</strong></p>
<p>Weder Washington noch Peking erwarteten unmittelbare Durchbr&uuml;che. Der Gipfel sollte realistischerweise nie strukturelle Spannungen &uuml;ber Nacht l&ouml;sen. Sein Ziel war die Stabilisierung der Beziehungen zwischen zwei M&auml;chten, denen zunehmend bewusst wird, dass eine anhaltende Eskalation unerschwinglich geworden ist.</p>
<p>Die Gespr&auml;che spiegelten die Realit&auml;t wider, dass die USA heute ebenso dringend eine stabile Beziehung zu China ben&ouml;tigen wie China zu den USA. Diese gegenseitige Abh&auml;ngigkeit mag unbequem sein, ist aber unausweichlich &ndash; weder eine vollst&auml;ndige Konfrontation noch eine vollst&auml;ndige Trennung sind noch tragbar.</p>
<p>Jahrelang bezeichneten die Amerikaner China als revisionistischen Akteur, der die internationale Ordnung umst&uuml;rzen wolle. Doch der Gipfel in Peking zeigte etwas viel Bedeutsameres: Die internationale Ordnung selbst befindet sich bereits im Wandel. Viele L&auml;nder betrachten China nicht mehr nur als Konkurrenten der USA, sondern als gleichwertiges &ndash; und in mancher Hinsicht &uuml;berlegenes &ndash; globales Machtzentrum.</p>
<p>Dieser Wandel erkl&auml;rt Trumps zunehmend pragmatische Haltung. Der Wettbewerb mit China ist nach wie vor intensiv, insbesondere in den Bereichen Handel und Technologie, doch scheint das Wei&szlig;e Haus kein Interesse mehr an Fantasien &uuml;ber einen Regimewechsel oder eine direkte strategische Zur&uuml;ckdr&auml;ngung Pekings zu haben. Noch wichtiger ist, dass Washington m&ouml;glicherweise nicht mehr &uuml;ber die n&ouml;tige Macht verf&uuml;gt, um solche Ambitionen erfolgreich zu verfolgen.</p>

<p><strong>Amerikas neue Gro&szlig;strategie</strong></p>
<p>Der Gipfel enth&uuml;llte auch die Konturen von Trumps sich wandelnder geopolitischer Doktrin. Entgegen der alarmistischen Rhetorik beiderseits des Pazifiks scheint Washingtons Strategie zunehmend weniger auf die Eind&auml;mmung des chinesischen Aufstiegs ausgerichtet zu sein als vielmehr auf die Gestaltung der Koexistenz bei gleichzeitiger Wahrung des maximalen amerikanischen Einflusses. Der Schwerpunkt hat sich von ideologischen Kreuzz&uuml;gen hin zum wirtschaftlichen und technologischen Wettbewerb verlagert.</p>
<p>Gleichzeitig scheinen die USA entschlossen, die strategische Kontrolle &uuml;ber die westliche Hemisph&auml;re in einer an die Monroe-Doktrin erinnernden Weise zu verst&auml;rken. Die j&uuml;ngsten Entwicklungen in&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/amerika/269279-peking-droht-panama-im-hafenstreit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Panama</a> und <a href="https://de-rtnews.com/international/280143-maduros-sohn-berichtet-ueber-die-nacht-der-entfuehrung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Venezuela</a> sowie der wachsende Druck <a href="https://de-rtnews.com/amerika/280475-kubanischer-aussenminister-usa-nutzen-fingierten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">auf Kuba</a> sollten in diesem Kontext betrachtet werden. Washington strebt die unangefochtene Vorherrschaft in Amerika an, w&auml;hrend es gleichzeitig die Abh&auml;ngigkeit von externen M&auml;chten verringert und das Eindringen Chinas in seinen nat&uuml;rlichen Einflussbereich begrenzt.</p>
<p>Diese Strategie schw&auml;cht zweifellos Pekings Position in Lateinamerika. Paradoxerweise spiegelt sie aber auch die Logik der Multipolarit&auml;t wider. Trumps Amerika scheint zunehmend bereit zu sein, die chinesische Dominanz in bestimmten Bereichen zu akzeptieren, sofern die USA in anderen Bereichen die Vorherrschaft behalten.</p>
<p>Dasselbe gilt f&uuml;r den Indopazifik. Washington liefert weiterhin Waffen an Taiwan, Japan und andere regionale Partner und f&ouml;rdert gleichzeitig eine umfassendere Militarisierung der Region. Dies sollte jedoch nicht automatisch als Vorbereitung auf eine direkte Konfrontation interpretiert werden. Vielmehr k&ouml;nnte es sich um eine Neuausrichtung der strategischen Lasten handeln &ndash; um einen Versuch, die milit&auml;rische Verantwortung unter den Verb&uuml;ndeten zu teilen und gleichzeitig einen katastrophalen Krieg zwischen den USA und China um Taiwan oder andere Konfliktherde zu vermeiden.</p>

<p><strong>Die Iran-Ausnahme</strong></p>
<p>Ein gro&szlig;er Widerspruch bleibt bestehen: der Nahe Osten. Trumps &uuml;bergeordnete Strategie zielt auf selektives Engagement, Konsolidierung in der westlichen Hemisph&auml;re und einen kontrollierten Wettbewerb mit China ab. Der Krieg gegen Iran scheint jedoch in eklatantem Widerspruch zu dieser Idee zu stehen.</p>
<p>Strategisch gesehen gleicht er einer Ausnahmeerscheinung &ndash; einem kostspieligen Ablenkungsman&ouml;ver, das weniger von amerikanischen Kerninteressen als vielmehr vom Einfluss Israels und den Priorit&auml;ten des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu getrieben wird. In vielerlei Hinsicht ist es eher Netanjahus Krieg als Trumps Krieg.</p>
<p>Anders als Washingtons Vorgehen in Amerika, das den chinesischen Einfluss einschr&auml;nkte, k&ouml;nnte die Instabilit&auml;t im Nahen Osten Pekings globale Position sogar st&auml;rken.</p>
<p>China profitiert, wenn die USA in kostspielige, langwierige regionale Krisen verstrickt werden. Jedes zus&auml;tzliche milit&auml;rische Engagement schw&auml;cht den amerikanischen Fokus und beschleunigt die Neuverteilung des globalen Einflusses. Peking pr&auml;sentiert sich derweil weiterhin als vergleichsweise stabiler Wirtschaftspartner mit einem ausgereiften und modernen politischen System, das in der Lage ist, alle Seiten gleichzeitig einzubinden.</p>
<p>W&auml;hrend Washington versucht, China wirtschaftlich und strategisch einzud&auml;mmen, k&ouml;nnten die eigenen Verwicklungen im Nahen Osten Peking dabei helfen, seinen internationalen Einfluss weit &uuml;ber die Golfregion hinaus auszubauen.</p>

<p>Dies wiederum st&auml;rkt Pekings Selbstvertrauen am Verhandlungstisch. China geht nun nicht mehr als aufstrebende Macht&nbsp;in die Gespr&auml;che mit den USA, die nach Anerkennung sucht, sondern als etablierte Kraft, die &uuml;berzeugt ist, dass die Zeit zunehmend f&uuml;r ihre langfristigen Ziele spricht.</p>
<p><strong>Von der Konfrontation zur Koexistenz</strong></p>
<p>Der vielleicht deutlichste Beweis f&uuml;r diesen Wandel liegt in der offiziellen amerikanischen Doktrin selbst. Ein Vergleich zwischen Trumps Nationaler Sicherheitsstrategie von 2017 und der im vergangenen November ver&ouml;ffentlichten Fassung von 2025 offenbart eine bemerkenswerte Entwicklung im Denken Washingtons.</p>
<p>Das Dokument von 2017 stellte China als strategische Bedrohung dar, als revisionistische Macht, die die Sicherheit und den Wohlstand der USA untergr&auml;bt. Peking wurde neben Russland, Iran, Nordkorea und dem dschihadistischen Terrorismus als eine der Hauptgefahren aufgef&uuml;hrt, denen die USA angeblich ausgesetzt sind. Chinas politisches System und seine Werte wurden als grundlegend unvereinbar mit den amerikanischen Interessen beschrieben.</p>
<p>Die neue Strategie unterscheidet sich davon dramatisch. Die Nationale Sicherheitsstrategie von 2025 konzentriert sich in erster Linie auf Handelsungleichgewichte, wirtschaftlichen Wettbewerb und die Aufrechterhaltung eines strategischen Gleichgewichts. China wird nicht mehr ausdr&uuml;cklich als Sicherheitsbedrohung dargestellt. Eine ideologisierte Sprache ist der Sprache des Gleichgewichts, des Wettbewerbs und der Koexistenz gewichen.</p>
<p>Dies ist keine kosmetische Anpassung. Es spiegelt eine tiefgreifende strategische Neuausrichtung wider. Washington begreift zunehmend, dass China nicht isoliert, wirtschaftlich abgekoppelt oder allein durch Druck politisch transformiert werden kann. Die Kosten w&auml;ren einfach zu hoch &ndash; nicht nur f&uuml;r China, sondern auch f&uuml;r die USA selbst.</p>

<p><strong>"Konstruktive strategische Stabilit&auml;t"</strong></p>
<p>Das Gipfeltreffen zwischen Trump und Xi k&ouml;nnte daher den Beginn einer umfassenderen Suche nach dem darstellen, was Peking als "konstruktive strategische Stabilit&auml;t" bezeichnet. Keine Freundschaft und schon gar kein B&uuml;ndnis. Sondern eine strukturierte Koexistenz zweier Systeme, die intensiv miteinander konkurrieren und dabei ihre gegenseitigen Grenzen anerkennen.</p>
<p>In vielerlei Hinsicht best&auml;tigt dies auch die seit Langem vertretene These des chinesischen Pr&auml;sidenten Xi Jinping, dass "die gro&szlig;e Wiederbelebung der chinesischen Nation und das 'Make America Great Again' Hand in Hand gehen k&ouml;nnen". Bis vor Kurzem wurden solche Aussagen in Washington als Propaganda abgetan. Nun &auml;hnelt dies zunehmend der konzeptionellen Grundlage eines sich abzeichnenden geopolitischen Kompromisses.</p>
<p>Die n&auml;chste Phase dieses Prozesses k&ouml;nnte fr&uuml;her als erwartet eintreten. Xi wird im September nach Washington reisen &ndash; ein Besuch von hoher symbolischer Bedeutung, da er w&auml;hrend Trumps fr&uuml;herer Pr&auml;sidentschaft nie in den USA war.</p>
<p>Sollte dieses Treffen stattfinden, wird es best&auml;tigen, was der Gipfel in Peking bereits angedeutet hat: Die &Auml;ra, in der Washington die Bedingungen der Weltordnung einseitig diktieren konnte, geht zu Ende. Eine neue Welt entsteht, gepr&auml;gt von einer ausgehandelten Koexistenz rivalisierender Machtzentren.</p>
<p>Zum ersten Mal seit Jahrzehnten scheinen die Vereinigten Staaten bereit zu sein, dies zuzugeben.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://www.rt.com/news/640137-trump-china-american-primacy/">Englischen</a>.&nbsp;</em></p>
<p><em><strong>Ladislav Zem&aacute;nek</strong> studierte Geschichte an der Karlsuniversit&auml;t in Prag. Der promovierte Historiker ist au&szlig;erordentlicher wissenschaftlicher Mitarbeiter am China CEE Institut der Chinesischen Akademie f&uuml;r Sozialwissenschaften in Budapest und Experte des Valdai-Diskussionsclubs. Im Jahr 2025 wurde ihm das InteRussia-Stipendium an der MGIMO-Universit&auml;t unter der Schirmherrschaft des russischen Au&szlig;enministeriums verliehen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rtnews.com/international/video/280268-trump-zu-cyber-angriffen-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump zu Cyber-Angriffen aus China: "Wir machen dasselbe mit ihnen"</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Quo vadis USA? Viel hängt von Trumps Nachfolger ab</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280459-wer-wird-trumps-nachfolger/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280459-wer-wird-trumps-nachfolger/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0ae2f548fbef55884d9c43.jpg" /> Wen könnte Donald Trump zu seinem Nachfolger küren? Von dieser Entscheidung hängt viel ab, doch weitaus wichtiger ist der Mechanismus der Machtübergabe selbst. Kann das Zweiparteiensystem der USA sich selbst bewahren und wie wird die politische Architektur Amerikas nach Trump aussehen?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Said Gafurow</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Sowohl die russischen als auch die westlichen Medien zeigen traditionell nur die "Fassade" der Politik &ndash; Donald Trump, Kamala Harris, lautstarke &Auml;u&szlig;erungen und Skandale. Die Hintergr&uuml;nde der Parteikomitees, die verfahrenstechnischen Tricks auf der Ebene der US-Bundesstaaten und der Kampf der Basisaktivisten gegen die nationalen Parteibosse bleiben dabei im Verborgenen. V&ouml;llig zu Unrecht. Denn der aktuelle politische Moment ist nicht nur eine Wahl zwischen zwei Kandidaten, sondern ein H&auml;rtetest f&uuml;r das politische System der USA, in dem die alten Eliten versuchen, mithilfe von Gesetzesl&uuml;cken die Kontrolle zur&uuml;ckzugewinnen, w&auml;hrend die neuen populistischen Kr&auml;fte der Parteiapparate &uuml;ber das Institut der Delegierten und die lokalen Komitees Widerstand leisten.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Zwei Parteien &ndash; zwei Krisen</strong></p>
<p>Wir erleben den H&ouml;hepunkt eines gro&szlig;en Kampfes zwischen den regionalen und den zentralen Parteiapparaten in beiden Parteien, der entbrannte, als die zentralen Organe beschlossen, die Nominierung der Kandidaten den Vorwahlen statt den traditionellen Parteitagen zu &uuml;berlassen. Bei den Republikanern siegten im Jahr 2016 die "Regionalen" &ndash; Trump und seine Basis &ndash;, die das alte System zerschlugen, in dem die Kandidaten von den Parteibossen in ihren "Raucherzimmern" ausgew&auml;hlt wurden. Bei den Demokraten hingegen gelang es den "K&uuml;stenvertretern" &ndash; den Vertretern aus New York, Washington und Kalifornien &ndash;, den Aufstand der Linken unter der F&uuml;hrung von Bernie Sanders niederzuschlagen und die Kontrolle sowohl &uuml;ber die Spendernetzwerke als auch &uuml;ber die ideologische Agenda zu verteidigen.</p>

<p>Nun wird der Ausgang des US-Pr&auml;sidentschaftswahlkampfs (und die Art der Macht&uuml;bergabe) vom Ausma&szlig; des Widerstands seitens der Parteiapparate in den Provinzen abh&auml;ngen &ndash; viele bezeichnen dies als "Sabotage". Viele Amerika-Experten verstehen dies nicht und denken weiterhin in den Kategorien "links-rechts", obwohl sich der Hauptkonflikt l&auml;ngst auf die Ebene "nationale Eliten gegen regionale Funktion&auml;re und die Meinung der breiten 'Parteimassen' innerhalb jeder Partei" verlagert hat.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Wie wird Trumps Nachfolger bestimmt: &uuml;ber Vorwahlen oder auf einem Parteitag?</strong></p>
<p>Die Situation bei der Nominierung des republikanischen Kandidaten im Jahr 2028 ist noch komplexer und aufschlussreicher als der Kampf um das US-Pr&auml;sidentenamt selbst. Zwar werden die Kandidaten sowohl &uuml;ber Vorwahlen als auch auf Parteitagen bestimmt, doch ist die Situation dabei jeweils unterschiedlich konfliktbeladen.</p>
<p>Die Vorwahlen sind die wichtigste Phase, in der der zuk&uuml;nftige Kandidat ausgew&auml;hlt wird. Bei den Republikanern ist der Zeitplan relativ stabil: Iowa, New Hampshire, Nevada, South Carolina. Angesichts der Tatsache, dass Vizepr&auml;sident JD Vance in den Umfragen mit gro&szlig;em Vorsprung f&uuml;hrt, k&ouml;nnten die Vorwahlen f&uuml;r die Republikaner zu einer Formalit&auml;t werden, um seinen Status als "Nachfolger" zu festigen.</p>
<p>Bei den Demokraten hingegen herrscht ein regelrechtes Schlachtfeld. Nach dem Chaos bei den Vorwahlen in Iowa im Jahr 2020 hat die Partei die fr&uuml;he Phase neu gestaltet. Derzeit haben sich 12 US-Bundesstaaten um den Status als "fr&uuml;he Vorwahlstaaten" beworben, und das Nationale Komitee der Demokratischen Partei muss aus vier Regionen jeweils einen Staat ausw&auml;hlen. New Hampshire setzt auf Tradition, Michigan bezeichnet sich als "Mikrokosmos" der Partei, South Carolina appelliert an die Rolle der afroamerikanischen W&auml;hler und Nevada an die lateinamerikanische Bev&ouml;lkerung. Der Ausgang dieses Kampfes wird entscheiden, auf welche W&auml;hlergruppen sich die Kandidaten im ersten Monat des Wahlkampfs konzentrieren werden.</p>
<p>Auf den nationalen Parteitagen findet die formelle Best&auml;tigung statt. Hier kommen die Delegierten ins Spiel. Und hier kommen wir zu der wichtigsten verfahrenstechnischen und inhaltlichen Nuance: Inwieweit sind die Ergebnisse der Vorwahlen bindend?</p>
<p>Bei den Republikanern ist das System streng. Die &uuml;berwiegende Mehrheit der Delegierten unterliegt der bindenden Stimmpflicht. Gem&auml;&szlig; den Regeln sind sie verpflichtet, zumindest in der ersten Runde f&uuml;r den Kandidaten zu stimmen, dem sie nach den Ergebnissen der Vorwahlen zugeordnet sind. Wenn Vance mit einer Mehrheit solcher Delegierten zum Parteitag kommt, ist ihm der Sieg sicher.</p>
<p>Bei den Demokraten ist das System komplexer. In der ersten Runde stimmen nur die Delegierten mit bindendem Mandat ab (das sind etwa 4.000), w&auml;hrend die "Superdelegierten" &ndash; die Parteielite, Gouverneure, ehemalige Pr&auml;sidenten (etwa 700 Personen) &ndash; in der ersten Runde nicht abstimmen. Wenn jedoch kein Kandidat die Mehrheit erreicht, kommen in der zweiten Runde alle ins Spiel. Die Delegierten mit bindendem Mandat erhalten Wahlfreiheit, und die Superdelegierten schlie&szlig;en sich ihnen an. Genau dann kann ein unerwarteter Kandidat zum Sieger werden, und das Parteiestablishment (vor allem die regionalen Parteibosse) erh&auml;lt durch Verhandlungen mit den Kandidaten eine sehr gute Chance, den Willen der W&auml;hler zu beeinflussen.</p>

<p><strong></strong></p>
<p><strong>Trumpismus ohne Trump: Der Kampf um das Erbe</strong></p>
<p>F&uuml;r die Republikaner lautet die entscheidende Frage: Wer kann Trumps Koalition zusammenhalten? Derzeit gilt JD Vance als Hauptanw&auml;rter. Donald Trump hat ihn &ouml;ffentlich als seinen Nachfolger bezeichnet, und Elon Musk sagt voraus, dass JD Vance zwei Amtszeiten an der Macht bleiben wird. Vance wird von der Mehrheit der regionalen Parteifunktion&auml;re (fast zwei Drittel) unterst&uuml;tzt; er verk&ouml;rpert den neuen, wirtschaftlich protektionistischen und nationalistischen Fl&uuml;gel des Trumpismus.</p>
<p>Seine Position ist jedoch nicht unumstritten. Vances Beliebtheit bei der breiten W&auml;hlerschaft ist schwankend. Trump erw&auml;hnte auch andere m&ouml;gliche Kandidaten &ndash; zum Beispiel Au&szlig;enminister Marco Rubio. Auch Donald Trump junior darf nicht au&szlig;er Acht gelassen werden, der bei den Vorwahlen eine Konkurrenz darstellen k&ouml;nnte. Doch die Machthaber in Washington oder New York k&ouml;nnten eine andere Meinung vertreten.</p>
<p>F&uuml;r die "Provinzapparate" &ndash; Trumps Basis &ndash; muss der Kandidat "einer von ihnen" sein und kein Handlanger des Washingtoner Establishments. Vance wird in den US-Bundesstaaten bislang als einer von ihnen wahrgenommen, doch der Kampf um dieses Etikett hat gerade erst begonnen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Der Musk-Faktor: Dritte Kraft oder Spielverderber?</strong></p>
<p>Elon Musk hat die Gr&uuml;ndung der "Party of America" angek&uuml;ndigt und plant, 2026 bei den US-Kongresswahlen und 2028 bei den US-Pr&auml;sidentschaftswahlen anzutreten. Viele Experten sind der Ansicht, dass dies f&uuml;r die Republikaner katastrophal enden k&ouml;nnte. Die neue Partei wird Stimmen von gem&auml;&szlig;igt-konservativen W&auml;hlern abziehen, die die Extreme satt haben, aber nicht bereit sind, f&uuml;r die Demokraten zu stimmen.</p>
<p>Historisch gesehen sind dritte Parteien in den USA zum Scheitern verurteilt oder spielen lediglich die Rolle eines Spielverderbers (wie Ross Perot in den 1990er Jahren). Um wirklich zu gewinnen, m&uuml;sste das Zweiparteiensystem &uuml;berwunden werden, was enorme Ressourcen erfordert, &uuml;ber die Musk derzeit nicht verf&uuml;gt. Doch selbst in der Rolle eines Spielverderbers k&ouml;nnte er den Ausgang der Wahlen entscheiden.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Demokraten: Auf der Suche nach einer neuen Identit&auml;t</strong></p>
<p>Auch bei den Demokraten tobt ein "Kampf der Parteiapparate". Nach Joe Bidens R&uuml;ckzug und der Niederlage von Kamala Harris sucht die Partei nach einem neuen Gesicht.</p>
<p>Derzeit gilt der Gouverneur von Kalifornien, Gavin Newsom, als Hauptfavorit, der Trump aktiv kritisiert und an Popularit&auml;t gewinnt. Die Partei steht jedoch vor einem Dilemma: Soll sie erneut auf die progressive Agenda Kaliforniens und New Yorks setzen (und damit riskieren, im "Rust Belt" zu verlieren) oder einen zentristischen Kurs einschlagen? In personeller Hinsicht bedeutet dies die Frage, ob die nationale F&uuml;hrung den regionalen Parteiapparaten ihre Wahl aufzwingen kann (oder ob ein neuer systemkritischer Kandidat wie Bernie Sanders auftaucht).</p>
<p>Der progressive Fl&uuml;gel hat eine charismatische Pers&ouml;nlichkeit &ndash; Alexandria Ocasio-Cortez, die in der Lage ist, die Jugend zu mobilisieren. Bei den Gem&auml;&szlig;igten sind es die Gouverneure der "Swing States": Gretchen Whitmer (Michigan) oder JB Pritzker (Illinois), die unabh&auml;ngige W&auml;hler anziehen k&ouml;nnten. Die Wahl zwischen diesen Richtungen wird den Inhalt des innerparteilichen Kampfes bestimmen.</p>

<p><strong></strong></p>
<p><strong>Was werden wir 2028 erleben?</strong></p>
<p>Derzeit ist eine Radikalisierung und Fraktionierung der Parteiensysteme selbst im Gange. Beide Parteien spalten sich in verfeindete Gruppen auf, was sie von der "K&uuml;ste" aus weniger steuerbar macht &ndash; dem faktischen (in der Praxis: geheimen) Mechanismus zur Aufstellung von Pr&auml;sidentschaftskandidaten &ndash;, das hei&szlig;t, die tats&auml;chliche Macht verlagert sich in die Hauptst&auml;dte der US-Bundesstaaten. Dar&uuml;ber hinaus ist nicht auszuschlie&szlig;en, dass sich die USA in Richtung eines Modells des "konkurrierenden Autoritarismus" bewegen, bei dem es zwar formal Wahlen gibt, diese jedoch aufgrund von administrativem Druck und der Kontrolle &uuml;ber den Informationsraum nicht fair sind. Die Geschichte der&nbsp;Vereinigten Staaten&nbsp;kennt zahlreiche Beispiele f&uuml;r eine solche Entwicklung. Die Legitimit&auml;t des Wahlsiegs von 2028 wird auf jeden Fall angefochten werden.</p>
<p>Es sind verschiedene Szenarien f&uuml;r die Entwicklung der aktuellen, von heftigen Konflikten gepr&auml;gten Situation denkbar. Eines der m&ouml;glichen Szenarien ist der &Uuml;bergang der Pr&auml;sidentschaft von Donald Trump auf einen anderen Kandidaten der Republikanischen Partei. Trotz der offensichtlichen wirtschaftlichen Probleme, die wir in letzter Zeit beobachten, schaffen die Dynamik der Trump-Bewegung und die Schw&auml;che der Demokratischen Partei g&uuml;nstige Bedingungen daf&uuml;r, dass die Republikaner die Kontrolle &uuml;ber die Exekutive behalten. Dies kann sowohl mit der W&auml;hlerbasis der Partei als auch mit ihrer F&auml;higkeit zusammenh&auml;ngen, Anh&auml;nger in Krisenzeiten zu mobilisieren.</p>
<p>Ein zweites m&ouml;gliches Szenario geht davon aus, dass wirtschaftliche Probleme und die wachsende Unzufriedenheit der Bev&ouml;lkerung mit dem Chaos zum Sieg eines Vertreters des gem&auml;&szlig;igten Fl&uuml;gels der Demokratischen Partei f&uuml;hren werden, beispielsweise von Gavin Newsom oder Gretchen Whitmer. Diese Kandidaten werden sich wahrscheinlich als Verfechter der Stabilit&auml;t und einer R&uuml;ckkehr zu traditionellen demokratischen Werten positionieren, was ein breites Spektrum von W&auml;hlern ansprechen k&ouml;nnte, die der radikalen Ver&auml;nderungen &uuml;berdr&uuml;ssig sind. In diesem Zusammenhang k&ouml;nnten die Demokraten die politische Lage nutzen, um ihre Positionen zu st&auml;rken und die Kontrolle &uuml;ber die Legislative zur&uuml;ckzugewinnen. Doch auf dem Parteitag der Demokraten k&ouml;nnten regionale Parteifunktion&auml;re Widerstand leisten und &ndash; nach Trumps Wahl ist nichts auszuschlie&szlig;en &ndash; einen Radikalen, einen "Sanders 2.0", aufstellen. Und das wiederum w&uuml;rde&nbsp;die Wahlen in einen stark polarisierten ideologischen Krieg "Links gegen Rechts" verwandeln (was auch immer man unter dem einen oder anderen Begriff versteht).</p>
<p>Schlie&szlig;lich k&ouml;nnte Musks neue Partei den Republikanern gerade so viele Stimmen wegnehmen, dass die Demokraten die Parlamentswahlen gewinnen und ein neues, alternatives Machtzentrum im Kongress schaffen.</p>
<p>Die Wahlen 2028 werden nicht nur ein Kampf der Ideologien, sondern auch der Parteiapparate sein. Die Frage ist, ob sich die "Partei der Ordnung" (das alte Establishment beider Parteien) mit der "Partei der Bewegung" (Populisten und Trump-Anh&auml;nger) einigen kann, oder ob wir Zeugen eines endg&uuml;ltigen Bruchs und der Entstehung einer neuen politischen Realit&auml;t mit drei Machtzentren werden. Eines ist klar: Die Ergebnisse der Vorwahlen sind ein m&auml;chtiges, aber kein absolutes Instrument. Sie garantieren dem Kandidaten die erste Runde. Doch wenn dieser die Partei nicht von seiner St&auml;rke &uuml;berzeugt hat, kommen die alten Parteiapparate ins Spiel, die bereit sind, den Willen der Vorwahlw&auml;hler zu &uuml;berschreiben. Die regionalen Parteibosse sind bereit, ihr gewichtiges Wort einzubringen. Und das zu beobachten, wird unglaublich spannend sein. Vorausgesetzt nat&uuml;rlich, Sie sind abenteuerlustig.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://vz.ru/opinions/2026/5/18/1402401.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist zuerst am 18. Mai 2026 auf der Webseite der Zeitung "Wsgljad" erschienen.</em></p>
<p><em><strong>Said Gafurow</strong> ist ein russischer Orientologe und Dozent an der Staatlichen Linguistischen Universit&auml;t Moskau.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/amerika/279422-umfrage-grosse-mehrheit-us-buerger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Umfrage: Gro&szlig;e Mehrheit der US-B&uuml;rger lehnt einen Krieg gegen Kuba ab </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Estland schießt erstmals ukrainische Drohne ab</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280585-estland-schiesst-erstmals-ukrainische-drohne/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c5a0ab480cc6ddd4fc518.jpg" /> Nach zahlreichen Vorfällen mit ukrainische Drohnen im baltischen Luftraum meldet Estland erstmals offiziell den Abschuss einer solchen Drohne. Der estnische Außenminister Margus Tsahkna sagt, Tallinn habe Kiew keine Erlaubnis zur militärischen Nutzung des eigenen Luftraums erteilt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Eine mutma&szlig;lich ukrainische Drohne ist am Mittag des 19. Mai in Estland abgeschossen worden. Wie der Verteidigungsminister des baltischen Landes, Hanno Pevkur, gegen&uuml;ber dem estnischen Nachrichtenportal&nbsp;<em>Delfi</em>&nbsp;<a href="https://www.delfi.ee/artikkel/120584829/louna-eestis-on-voimalik-droonioht" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mitteilte</a>, wurde die Drohne zwischen dem See&nbsp;V&otilde;rtsj&auml;rv und der Stadt P&otilde;ltsamaa zerst&ouml;rt. Der Minister betonte diesbez&uuml;glich:</p>
<blockquote>
<p><em>"Es ist das erste Mal, dass wir selbst eine Drohne abgeschossen haben."</em></p>
</blockquote>
<p>Pevkur zufolge handelte es sich um eine ukrainische Drohne, die Ziele in Russland h&auml;tte angreifen sollen. Taavi Aasa, B&uuml;rgermeister der Stadt&nbsp;P&otilde;ltsamaa, meldete seinerseits, dass die Drohne im Stadteil Kablak&uuml;la abgest&uuml;rzt sei.</p>

<p>Im Rahmen einer entsprechenden Pressekonferenz behauptete Pevkur, dass die Drohne durch estnische Radaranlagen bereits vor dem Eindringen in den Luftraum des Landes aufgesp&uuml;rt worden sei. Die im litauischen &Scaron;iauliai&nbsp;stationierte rum&auml;nische Luftabwehrstaffel habe daraufhin die Drohne mit Hilfe der eigenen F-16-J&auml;ger abgeschossen.</p>
<p>Estlands Au&szlig;enminister Margus Tsahkna behauptete, dass der Abschuss der Drohne die Wirksamkeit der Luftabwehr der NATO bezeuge. Er f&uuml;gte hinzu, dass sein Land der Ukraine keine Erlaubnis erteilt habe, den eigenen Luftraum f&uuml;r Angriffe gegen Russland zu nutzen. Er gab allerdings "russischen destabilisierenden Faktoren" die Schuld an dem Vorfall.</p>
<p>Durch den Zwischenfall kam es zu einer Versp&auml;tung des Zuges von Vilnius nach Tallinn. Riivo Valge, der Befehlshaber der estnischen Luftwaffe, meldete, dass die Drohnengefahr in Lettland weiterhin hoch sei.</p>
<p>Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am 7. Mai <a href="https://de-rtnews.com/europa/279430-fingen-westliche-kampfjets-ukrainische-drohnen-lettland-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vermeldet</a>, dass Kampfjets der NATO ukrainische Drohnen im lettischen Luftraum abgeschossen h&auml;tten. Auch in <a href="https://de-rtnews.com/international/275471-ukrainische-drohnen-werden-zur-bedrohung-fuer-finnland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Finnland</a> kam es bereits zu Abst&uuml;rzen ukrainischer Drohnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/278018-zwist-zwischen-tallinn-und-kiew-russlands-andeutung-kuhlt-selbst-junge-estnische-hitzkopfe-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zwist zwischen Tallinn und Kiew &ndash; Russlands Andeutung k&uuml;hlt selbst hitzk&ouml;pfige estnische Jungs ab</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Beschäftigung in Deutschland sinkt – Öffentlicher Dienst als einziger Wachstumsmotor</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280572-beschaeftigung-in-deutschland-sinkt-oeffentlicher/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c3678b480cc6f2a79ec9e.jpg" /> In Deutschland entwickelt sich der Arbeitsmarkt zunehmend auseinander. Während die Gesamtbeschäftigung leicht sinkt, zeigt der öffentliche Dienst ein anhaltendes Wachstum. Besonders Gesundheitswesen, Bildung und Verwaltung schaffen neue Jobs, während die Privatwirtschaft unter Druck steht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="364" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Trend am deutschen Arbeitsmarkt hat sich zwischen Dezember 2025 und Mai 2026 weiter verfestigt. Die Gesamtbesch&auml;ftigung bleibt zwar auf hohem Niveau, zeigt jedoch einen leicht r&uuml;ckl&auml;ufigen Verlauf. Gleichzeitig verschiebt sich die Struktur des Arbeitsmarkts zunehmend &ndash; weg von der exportgetriebenen Industrie hin zu &ouml;ffentlichen und sozialen Dienstleistungen.</p>
<p data-start="0" data-end="358" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Im ersten Quartal des Jahres 2026 waren saisonbereinigt rund 45,6 Millionen Menschen erwerbst&auml;tig &ndash; 61.000 weniger als im Vorquartal. Auch in den Folgemonaten blieb eine echte Erholung aus. Die Erwerbst&auml;tigenzahl schwankte leicht abw&auml;rts, ohne dass eine nachhaltige Aufw&auml;rtsbewegung erkennbar wurde.</p>
<p data-start="0" data-end="203" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die sozialversicherungspflichtige Besch&auml;ftigung entwickelte sich &auml;hnlich schwach und die Bundesagentur f&uuml;r Arbeit meldete im Fr&uuml;hjahr 2026 leichte R&uuml;ckg&auml;nge sowohl im Monats- als auch im Jahresvergleich.</p>

<p data-start="0" data-end="284" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Das Besch&auml;ftigungsniveau bleibt historisch hoch, doch die Wachstumsdynamik hat deutlich nachgelassen. Die Arbeitslosigkeit liegt weiterhin &uuml;ber der Drei-Millionen-Marke, die Quote bewegt sich stabil zwischen 6,4 und 6,5 Prozent. Die &uuml;bliche Fr&uuml;hjahrsbelebung fiel im Jahr 2026 weitgehend aus.</p>
<p data-start="0" data-end="358" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die Schw&auml;che konzentriert sich vor allem auf das Produzierende Gewerbe. Industrie und Bauwirtschaft verzeichnen sp&uuml;rbare Stellenverluste von 1,5 bis &uuml;ber zwei Prozent im Jahresvergleich. Verantwortlich daf&uuml;r sind eine schwache globale Nachfrage, anhaltend hohe Energie- und Produktionskosten, wachsender Wettbewerbsdruck aus China sowie geopolitische Unsicherheiten, die Investitionen bremsen. Auch in Teilen der unternehmensnahen Dienstleistungen, der Logistik und des Handels fehlt es an Schwung.</p>
<p>Deutlich positiver f&auml;llt das Bild im &ouml;ffentlichen und sozialen Sektor aus. &Ouml;ffentliche Dienstleistungen, Bildung und Gesundheit setzen ihren langfristigen Aufw&auml;rtstrend fort und wachsen weiter um etwa 1,5 Prozent oder mehr. Demografische Ver&auml;nderungen, der steigende Pflegebedarf und der Ausbau von Bildungs- und Betreuungsangeboten treiben diese Entwicklung. Mit mehr als f&uuml;nf Millionen Besch&auml;ftigten bildet der &ouml;ffentliche Dienst inzwischen einen stabilen und wachsenden Kern des Arbeitsmarkts, der weitgehend unabh&auml;ngig von konjunkturellen Schwankungen expandiert.</p>
<p>Die Arbeitsnachfrage bleibt verhalten. Die Zahl der bei der Bundesagentur f&uuml;r Arbeit gemeldeten offenen Stellen verharrt auf niedrigem Niveau. Das <em>ifo</em>-Besch&auml;ftigungsbarometer unterstreicht die Zur&uuml;ckhaltung der Unternehmen: Im Fr&uuml;hjahr 2026 erreichte es den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2020. Viele Betriebe planen statt Neueinstellungen eher Stellenabbau oder Einstellungsstopps.</p>
<p>Der deutsche Arbeitsmarkt zeigt ein paradoxes Bild. W&auml;hrend der Staat kontinuierlich neue Stellen schafft, ger&auml;t die Privatwirtschaft zunehmend unter Druck und verliert an Besch&auml;ftigung.</p>
<p>Industrie, Bau und gro&szlig;e Teile des privaten Dienstleistungssektors stagnieren oder schrumpfen, w&auml;hrend der staatlich und sozial getriebene Bereich stetig weiter w&auml;chst. Es handelt sich nicht um einen klassischen konjunkturellen Einbruch, sondern um eine grundlegende Verschiebung der Besch&auml;ftigungslandschaft.</p>
<p>Die Gesamtbesch&auml;ftigung h&auml;lt sich zwar auf einem hohen Niveau, verliert jedoch an Schwung. Die exportorientierte Industrie steht unter anhaltendem Druck, w&auml;hrend der &ouml;ffentliche und sozialstaatliche Sektor zunehmend die Rolle des zentralen Jobmotors &uuml;bernimmt. F&uuml;r den Rest des Jahres 2026 deuten die Prognosen auf keine rasche Trendwende hin, sondern auf eine Fortsetzung dieses Zwei-Geschwindigkeiten-Modells mit wachsender Bedeutung staatlich gepr&auml;gter Besch&auml;ftigung.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/280384-wohnungsbau-in-deutschland-bleibt-in-der-krise/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wohnungsbau in Deutschland bleibt in der Krise</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ölpreise fallen – nach Trumps Absage eines zeitnahen Angriffs auf Iran</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/280574-oelpreise-fallen-nach-trumps-absage-eines-zeitnahen-us-angriffs-auf-iran/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/der-nahe-osten/280574-oelpreise-fallen-nach-trumps-absage-eines-zeitnahen-us-angriffs-auf-iran/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c420c48fbef797d1ec9d1.jpg" /> Donald Trump sagte am Montag einen angeblich für Dienstag geplanten Militärschlag gegen Iran ab. Infolgedessen gaben am Dienstagmorgen die Ölpreise nach. Trump soll den Angriff auf Wunsch von Verbündeten im Nahen Osten abgesagt haben, darunter Katar, Saudi-Arabien und die VAE.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag teilte US-Pr&auml;sident Donald Trump &uuml;ber soziale Medien mit, dass er den f&uuml;r diese Woche geplanten Milit&auml;rschlag gegen Iran vorerst absagt. Auf Wunsch der Staatschefs der Golfstaaten wolle er den Angriff verschieben. Diese seien aktuell inmitten "ernsthafter Verhandlungen" mit Teheran.</p>
<p>Infolgedessen fielen die &Ouml;lpreise. Wie <em>Euronews</em> am Dienstagmorgen berichtete, war bis dahin beispielsweise die internationale Referenzsorte Brent um 1,33&nbsp;Prozent auf 110,61&nbsp;US-Dollar pro Barrel gefallen. Die US-West-Texas-Intermediate-Futures&nbsp;(WTI) gaben um 0,91&nbsp;Prozent auf 103,43&nbsp;US-Dollar pro Barrel nach.</p>

<p>Laut einem&nbsp;<a href="https://www.euronews.com/business/2026/05/19/oil-prices-slip-as-trump-calls-off-planned-military-strike-on-iran" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bericht</a>&nbsp;<em>von&nbsp;Euronews</em>&nbsp;ist Trumps Absage eine Reaktion auf eine Erkl&auml;rung Irans gewesen, wonach&nbsp;Teheran auf einen neuen Vorschlag der USA zur Beendigung des Krieges reagiert habe. <em>PBS&nbsp;News</em>&nbsp;<a href="https://www.pbs.org/newshour/politics/trump-says-hes-called-off-iran-strike-planned-for-tuesday-at-request-of-gulf-allies" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb dazu</a> am Montag, nach eigenen Angaben habe Trump den geplanten Angriff auf Wunsch von Verb&uuml;ndeten im Nahen Osten abgesagt, darunter die Staatschefs von Katar, Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.</p>
<p>Der US-Pr&auml;sident habe vor seiner Mitteilung am Montag nicht bekannt gegeben, dass er f&uuml;r Dienstag einen Angriff auf Iran plane, stellte <em>PBS&nbsp;News</em> fest. In seiner Absagemitteilung vom Montag machte Trump auch keine n&auml;heren Angaben zum Angriff. Allerdings erkl&auml;rte der US-Pr&auml;sident, dass er dem US-Milit&auml;r bereits Anweisungen f&uuml;r die Vorbereitung eines weiteren Angriffs auf Iran gegeben habe.&nbsp;Trumps Mitteilung zufolge hat er das US-Milit&auml;r angewiesen, "sich darauf vorzubereiten, unverz&uuml;glich einen umfassenden, gro&szlig; angelegten Angriff auf Iran durchzuf&uuml;hren, falls keine akzeptable Einigung erzielt wird".</p>
<p><em>PBS&nbsp;News</em> erinnerte daran, dass Trump seit Wochen damit drohe, den Mitte April vereinbarten Waffenstillstand zu beenden, wenn Iran nicht zu einem Abkommen bereit w&auml;re. Doch die Bedingungen f&uuml;r den Abschluss eines solchen Abkommens &auml;nderten sich st&auml;ndig, kommentierte das Nachrichtenportal. Zuletzt habe Trump am Wochenende noch gewarnt:</p>
<blockquote>
<p><em>"F&uuml;r Iran tickt die Uhr, und sie sollten sich besser SCHNELL bewegen, sonst wird von ihnen nichts mehr &uuml;brig bleiben."</em></p>
</blockquote>

<p><em>Euronews</em> berichtete in diesem Zusammenhang auch &uuml;ber ein Treffen der G7-Finanzminister am Montag in Paris, bei&nbsp;dem die dramatische Verknappung der &Ouml;lreserven thematisiert wurde. Am Treffen nahm&nbsp;auch der Leiter der Internationalen Energieagentur (IEA) Fatih Birol teil. Birol erkl&auml;rte in Paris Reportern, dass die Welt aufgrund der Sperrung der Stra&szlig;e von Hormus nur noch &uuml;ber &Ouml;lreserven f&uuml;r wenige Wochen verf&uuml;ge. Die kommerziellen &Ouml;lvorr&auml;te gingen rapide zur Neige.</p>
<p>Nach vorl&auml;ufigen Angaben der IEA sind die weltweiten &Ouml;lvorr&auml;te im M&auml;rz um 129&nbsp;Millionen Barrel und im April um weitere 117&nbsp;Millionen Barrel gesunken. Dies sei eine Folge der israelisch-US-amerikanischen Angriffe auf Iran, wodurch die &Ouml;lexporte aus der Golfregion beeintr&auml;chtigt wurden. In den OECD-L&auml;ndern wurden die st&auml;rksten R&uuml;ckg&auml;nge verzeichnet. Dort seien die Lagerbest&auml;nde um 146&nbsp;Millionen Barrel gesunken. In den Nicht-OECD-Volkswirtschaften seien die Best&auml;nde um 24&nbsp;Millionen Barrel zur&uuml;ckgegangen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/279765-ende-kartells-so-wird-welt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das Ende des Kartells? &ndash; So wird die Welt nach der OPEC aussehen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Haus in Görlitz eingestürzt – Suche nach Vermissten dauert an</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280582-haus-in-goerlitz-eingestuerzt-suche/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280582-haus-in-goerlitz-eingestuerzt-suche/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c4963b480cc6dc5329fa5.jpg" /> Nach dem Einsturz eines Hauses im sächsischen Görlitz ist die Suche nach Vermissten im Gange. Ob und wie viele Personen sich in dem Gebäude aufgehalten haben, wird derzeit geklärt. Die Polizei schließt nicht aus, dass mehrere Personen verschüttet wurden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im s&auml;chsischen G&ouml;rlitz ist am Montag ein Mehrfamilienwohnhaus eingest&uuml;rzt. Wie die <em>Welt</em> mit Verweis auf eine Sprecherin der Polizei berichtete, <a href="https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/1097237" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seien</a> zwei von den urspr&uuml;nglich f&uuml;nf Vermissten wohlauf. Sie seien G&auml;ste einer der Ferienwohnungen in dem Haus und h&auml;tten zum Zeitpunkt des Einsturzes noch nicht eingecheckt gehabt. Nun werde die Suche nach drei Personen fortgesetzt, die nicht erreichbar seien. M&ouml;glicherweise befanden sie sich zum Zeitpunkt des Einsturzes im Haus.</p>

<p>Ob die drei Menschen nach dem Einsturz unter den Tr&uuml;mmern blieben, sei bislang unklar, hie&szlig; es&nbsp;seitens der <em>Welt</em>. Au&szlig;erdem sei nicht ausgeschlossen, dass auch weitere Menschen versch&uuml;ttet worden seien. Am Einsturzort habe sich ein Mann aufgehalten, der seine Frau und seine Cousine in dem eingest&uuml;rzten Geb&auml;ude vermute.</p>
<p>Die Polizei <a href="https://x.com/PolizeiSachsen/status/2056451691277361353" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nannte</a> vorl&auml;ufig eine Gasexplosion als Ursache f&uuml;r den Einsturz, der genaue Grund&nbsp;sei aber noch zu kl&auml;ren. Die Unfallstelle wurde zun&auml;chst weitr&auml;umig evakuiert und abgesperrt.&nbsp;F&uuml;r die Suche nach Toten oder Verletzten wurde unter anderem eine Hundestaffel eingesetzt. Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz sind am Ungl&uuml;cksort.</p>
<p>In dem eingest&uuml;rzten Gr&uuml;nderzeithaus in der James-von-Moltke-Stra&szlig;e befanden sich nach Angaben der Polizei Miet- und Ferienwohnungen. Laut dem Ordnungsamt handelt es sich um ein Geb&auml;ude der Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen, die ein Tochterunternehmen der Stadt G&ouml;rlitz ist.</p>
<p>G&ouml;rlitz ist die &ouml;stlichste Stadt Deutschlands, sie liegt in der s&auml;chsischen Oberlausitz an der Nei&szlig;e, direkt an der Grenze zu Polen, und hat 57.000 Einwohner.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280346-toter-bei-chemieunfall-in-nuernberger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ein Toter bei Chemieunfall in N&uuml;rnberger Fabrik</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Gesundheitsbehörde bestätigt: US-Mediziner mit Ebola-Symptomen wird in Deutschland behandelt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280559-us-gesundheitsbehoerde-bestaetigt-us-mediziner/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280559-us-gesundheitsbehoerde-bestaetigt-us-mediziner/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c291ab480cc6ddd4fc4f3.jpg" /> Ein mit dem Ebolavirus infizierter US-Bürger wird nach ersten Berichten nun offenbar in Deutschland behandelt. Der Mediziner hatte in der Demokratischen Republik Kongo gearbeitet. Die US-Gesundheitsbehörde CDC bestätigte, dass der Mann nach einem positiven Ebola-Test nach Deutschland ausgeflogen wurde.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am vergangenen Wochenende wegen eines Ebola-Ausbruchs in der Demokratischen Republik Kongo und Uganda den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Ein US-Mediziner, der im Rahmen seiner Arbeit in der Demokratischen Republik Kongo t&auml;tig war, wurde am Sonntag nach ersten Symptomen positiv getestet. Die US-Gesundheitsbeh&ouml;rde CDC ("Zentrum f&uuml;r Krankheitskontrolle und Pr&auml;vention") best&auml;tigte nun auf einer Pressekonferenz, dass der Mann "zur Behandlung und Pflege" nach Deutschland ausgeflogen wurde. Zudem seien <a href="https://edition.cnn.com/2026/05/18/africa/ebola-outbreak-global-efforts-americans-intl-hnk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sechs Kontaktpersonen</a> mit "hohem Ansteckungsrisiko" nach Deutschland gebracht worden.</p>
<p data-start="1213" data-end="1647">Eine christliche Missionsorganisation teilte laut US-Medien bereits am vergangenen Wochenende in einer <a href="https://serge.org/blog/american-medical-missionary-tests-positive-for-ebola-in-democratic-republic-of-congo/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Online-Mitteilung</a> mit, dass sich ein US-amerikanischer Mediziner bei seiner Arbeit in einem Krankenhaus im Kongo mit dem Ebola-Virus infiziert und erste Symptome entwickelt habe. Daraufhin kamen erste Medienberichte auf, wonach der Betroffene nicht in die USA, sondern nach Deutschland ausgeflogen werden k&ouml;nnte (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/280447-ebola-ausbruch-im-kongo-evakuierung-nach-deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).</p>

<p>Auf einer gestrigen CDC-<a href="https://www.cdc.gov/media/releases/2026/transcript-update-on-ebola-outbreak-in-the-democratic-republic-of-the-congo-and-uganda-5-18-2026.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressekonferenz</a> zum Thema "Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo und in Uganda" best&auml;tigte schlie&szlig;lich Dr. Satish K. Pillai, stellvertretender Direktor der Abteilung f&uuml;r Katastrophenvorsorge und neu auftretende Infektionskrankheiten beim CDC, dass ein US-Amerikaner nach Deutschland ausgeflogen wurde. Zu den Gr&uuml;nden erkl&auml;rte Pillai:</p>
<p data-start="2074" data-end="2493"><em>"Das CDC arbeitet eng mit dem Au&szlig;enministerium zusammen, um den Amerikaner zur Behandlung und Versorgung nach Deutschland zu bringen und andere Personen aus dem engen Kontaktkreis zur &Uuml;berwachung ebenfalls nach Deutschland zu verlegen, da dort bereits Erfahrung in der Versorgung von Ebola-Patienten vorliegt und die Flugzeiten deutlich k&uuml;rzer sind. So k&ouml;nnen wir diese Personen schnell an die Behandlungsorte bringen."</em></p>
<p data-start="2074" data-end="2493">Ein <em>Focus</em>-Artikel erkl&auml;rt zur Lage in Deutschland und zur Kommunikation der US-Beh&ouml;rde, dass zur Nationalit&auml;t der Kontaktpersonen des infizierten US-Amerikaners "keine Angaben gemacht wurden". Auch zum genauen Behandlungsort in Deutschland gebe es bislang keine Informationen. WHO-Experten w&uuml;rden das Risiko "f&uuml;r eine gro&szlig;fl&auml;chige Ausbreitung in Europa als gering einsch&auml;tzen", berichtet die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>&nbsp;erg&auml;nzend.</p>

<p>Der CDC-Direktor erkl&auml;rte auf der Pressekonferenz lediglich vorl&auml;ufig zur &Uuml;berf&uuml;hrung der Gruppe nach Deutschland:</p>
<p><em>"Wir m&ouml;chten unseren deutschen Kollegen sowie den Gesundheitsministerien der Demokratischen Republik Kongo und Ugandas danken, die zur Erm&ouml;glichung dieser Ma&szlig;nahme beigetragen haben. Ich m&ouml;chte Sie daran erinnern, dass die Lage nach wie vor sehr unbest&auml;ndig ist, und wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten, sobald wir mehr erfahren."</em></p>
<p>Der US-amerikanische Mediziner habe laut US-Medien seit 2023 im Kongo gearbeitet. Der Arzt sei positiv auf die Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus getestet worden, nachdem er einen Patienten im Nyankunde-Krankenhaus in der Stadt Bunia behandelt hatte. Seine Frau, ebenfalls &Auml;rztin, sei derzeit symptomfrei. Ob sie zu der Gruppe der ausgeflogenen Kontaktpersonen geh&ouml;rt, ist bislang unbekannt.</p>
<p data-start="3778" data-end="3953" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der j&uuml;ngste Ebola-Ausbruch begann nach Angaben afrikanischer Gesundheitsbeh&ouml;rden vermutlich in der dritten Aprilwoche, wurde der WHO jedoch erst Anfang Mai offiziell gemeldet.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/234891-russische-behoerde-labor-mit-ebolaviren/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russische Beh&ouml;rde: Labor mit Ebolaviren im Kongo wird von USA finanziert </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>INSA-Umfrage: Weidel überholt Söder, AfD stellt Rekord auf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280564-insa-umfrage-weidel-ueberholt-soeder/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c2b1748fbef75e43cf8fa.jpg" /> Boris Pistorius bleibt Umfragen des Meinungsforschungsinstituts INSA zufolge der beliebteste Politiker in Deutschland – doch die Opposition hat zugelegt: Alice Weidel ist von Platz acht auf Platz vier gesprungen, und hat damit Markus Söder überholt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Alice Weidel, die Bundes-Co-Vorsitzende der rechtskonservativen Partei Alternative f&uuml;r Deutschland, hat in Sachen Beliebtheitswerte Markus S&ouml;der von der Christlich-Sozialen Union &uuml;berholt &ndash; jedenfalls ist dies das Ergebnis j&uuml;ngster Umfragen des Meinungsforschungsinstituts INSA, das von der INSA-CONSULERE GmbH betrieben wird. In der Beliebtheitstabelle der INSA ist die AfD-Politikerin von Platz acht auf Platz vier aufgestiegen,&nbsp;<a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a0bedb571d1a924f943d96b/umfrage-alice-weidel-ist-im-insa-politikerranking-beliebter-als-markus-soeder-friedrich-merz-bleibt-letzter.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schreibt</a>&nbsp;<em>Welt</em> &nbsp;&ndash; mit vier Punkten im INSA-eigenen Punktesystem von 0 f&uuml;r schlecht bis 10 f&uuml;r sehr gut, wobei S&ouml;der mit 3,9 nur knapp darunter punktet und auf Platz f&uuml;nf zur&uuml;ckgefallen ist. Die Umfrage wurde im Auftrag der <em>Bild am Sonntag</em> zwischen dem 15. Und dem 18. Mai 2026 durchgef&uuml;hrt und umfasste 2.005 Wahlberechtigte.</p>

<p><em>Bild</em> und <em>Welt</em> sind schnell mit dem Kommentar bei der Hand, dass sich diese Beliebtheit Weidels gr&ouml;&szlig;tenteils aus ihrem eigenen Lager speise, wo sie einen Beliebtheitswert von 8,5 Punkten aufweise, und sie bei Anh&auml;ngern von B&uuml;ndnis 90/Die Gr&uuml;nen, der SPD und der Union gleicherma&szlig;en nicht gut ankomme &ndash; wohingegen, so deutet es sich an, sich die Beliebtheitswerte zwischen diesen Parteien auch zu &uuml;berschneiden scheinen. Indes dr&auml;ngt sich damit die Frage auf, wie breit dieses besagte Lager dann sein muss und warum.</p>
<p>Tino Chrupalla derweil, zusammen mit Weidel&nbsp; Bundes-Co-Vorsitzender der AfD, kommt interessanterweise nur auf 3,5 Punkte im INSA-eigenen System und liegt damit auf Platz 14.</p>
<p>Verteidigungsminister Boris Pistorius von der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands bleibt laut der Umfrage mit f&uuml;nf Punkten auf Platz eins der Beliebtheitsskala, es folgt Baden-W&uuml;rttembergs Ministerpr&auml;sident Cem &Ouml;zdemir von den Gr&uuml;nen mit 4,4 Punkten auf Platz zwei und schlie&szlig;lich der Ministerpr&auml;sident Nordrhein-Westfalens, Hendrik W&uuml;st von der Christlich-Demokratischen Union, mit 4,1 Punkten auf Platz drei. Alle drei h&auml;tten sich im Vergleich zur Vorwoche punktem&auml;&szlig;ig etwas verbessert, so die Medien des Springer-Konzerns.</p>
<p>Bundeskanzler Friedrich Merz und Jens Spahn von der CDU belegen derweil weiterhin je den letzten und den vorletzten Platz &ndash; Rang 20 und 19.</p>

<p>Neben den Beliebtheitswerten einzelner Politiker f&uuml;hren die Springer-Medien auch die Umfrageergebnisse f&uuml;r deren Parteien laut der INSA an, die in Prozentpunkten angegeben werden. Hier hat die Union mit 22 Prozentpunkten einen Vier-Jahres-Antirekord aufgestellt, womit sie zusammen mit dem Koalitionspartner SPD (12 Prozentpunkte) lediglich auf 34 Prozentpunkte komme. Im Vergleich zur SPD punkten auch die Gr&uuml;nen mit 14 Prozent nur unbedeutend besser. Noch in etwa im selben Ma&szlig;stab bewegt sich der Beliebtheitswert der Linken mit 10 Prozentpunkten. Die Freie Demokratische Partei und das B&uuml;ndnis Sahra Wagenknecht d&uuml;mpeln im Bereich von drei Prozentpunkten herum, w&auml;hrend die unter "Sonstige"&nbsp;verbleibenden Parteien kumulativ sieben Prozentpunkte erhaschen konnten.</p>
<p>Demgegen&uuml;ber kommt die AfD auf 29 Prozentpunkte, was der h&ouml;chste vom privaten Meinungsforschungsinstitut f&uuml;r diese Partei gemessene Wert sei.</p>
<p>Bei allen Parteien liegen die Differenzen zur Vorwoche in Sachen Beliebtheitswert zwischen 0,5 und 1,5 Prozentpunkten.</p>
<p>Andere aktuelle Umfragen ergaben &auml;hnliche Beliebtheitswerte f&uuml;r die Spitzenreiter AfD und Union, merkt das Springer-Blatt an &ndash; daf&uuml;r unterscheiden sich die von ihnen gelieferten Werte f&uuml;r einzelne Politiker teilweise drastisch von denen der INSA-Umfrage: Die j&uuml;ngste Erhebung des <em>ZDF</em>-"Politbarometers" etwa ergab f&uuml;r Alice Weidel einen Beliebtheitswert von minus 2,2 Punkten. &nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280379-politische-kernschmelze-laut-umfrage-84/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Politische Kernschmelze? 84 Prozent der Deutschen unzufrieden mit GroKo</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Vor Chinareise: Putin lobt &quot;beispiellose Beziehungen&quot; und &quot;grenzenloses Potenzial&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/280555-vor-chinareise-putin-lobt-beispiellose/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/280555-vor-chinareise-putin-lobt-beispiellose/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c2177b480cc6e940d7bd9.jpg" /> Kurz vor seiner Abreise nach China wurde eine Videoansprache des  russischen Präsidenten veröffentlicht. Darin betont er die große Bedeutung der russisch-chinesischen Beziehungen. Bei Gipfeltreffen mit Xi Jingping gehe es stets darum, das "wahrhaft grenzenlose Potenzial" zwischen Russland und China zu erschließen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Reise des russischen Staatschefs wird weithin als Schritt zur St&auml;rkung der Energiebeziehungen mit Peking gewertet, insbesondere vor dem Hintergrund, dass der Krieg in Iran die weltweite Energieversorgung beeintr&auml;chtigt. Vor seiner Abreise nach China erkl&auml;rte Pr&auml;sident <a href="https://www.scmp.com/topics/vladimir-putin?module=inline&amp;pgtype=article">Wladimir Putin</a> am Dienstag, die Beziehungen Russlands zu China h&auml;tten "ein wahrhaft beispielloses Niveau" erreicht. Nur wenige Stunden vor seiner Ankunft in Peking versprach er gegenseitige Unterst&uuml;tzung hinsichtlich&nbsp;zentraler Interessen wie Souver&auml;nit&auml;t und nationale Einheit.</p>

<p>Am Dienstag <a href="https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/3354074/putin-hails-unprecedented-ties-ahead-china-visit-hot-trumps-heels?module=top_story&amp;pgtype=homepage" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> die <em>South China Morning Post</em> &uuml;ber seine vor der Abreise ver&ouml;ffentlichte Videobotschaft. W&auml;hrend seines zweit&auml;gigen Besuchs, der nur wenige Tage nach dem <a href="https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/series/3346312/trumps-2026-trip-china?module=inline&amp;pgtype=article">Ende des Staatsbesuchs</a> von US-Pr&auml;sident Donald Trump stattfindet, werden Putin und der chinesische Pr&auml;sident <a href="https://www.scmp.com/topics/xi-jinping?module=inline&amp;pgtype=article">Xi Jinping</a> laut Kreml voraussichtlich &uuml;ber wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie "wichtige internationale und regionale Themen" sprechen.</p>
<p>Der Besuch f&auml;llt mit dem 25. Jahrestag des chinesisch-russischen Freundschaftsvertrags zusammen. Weithin wird das Gipfeltreffen als Bekr&auml;ftigung der strategischen Partnerschaft beider L&auml;nder und als&nbsp;Vertiefung ihrer diplomatischen und energiepolitischen Beziehungen angesehen.</p>
<p>In einer Videoansprache, die kurz vor seiner Abreise aus Moskau ver&ouml;ffentlicht wurde, hob Putin das "tiefe Vertrauen" zwischen den beiden L&auml;ndern und die St&auml;rke ihrer wirtschaftlichen Beziehungen hervor. Trotz der Sanktionen und des <a href="https://www.scmp.com/topics/ukraine-war?module=inline&amp;pgtype=article">Kriegs in der Ukraine</a> habe der bilaterale Handel im vergangenen Jahr 230 Milliarden US-Dollar &uuml;berschritten.</p>
<p>Putin lobte auch die bisherigen russisch-chinesischen&nbsp;<a href="https://www.scmp.com/news/china/diplomacy/article/3353996/unbeatable-china-beijing-global-focal-point-russia-pins-hopes-putin-xi-summit?module=inline&amp;pgtype=article">Gipfeltreffen</a>, die er bislang mit Xi abgehalten hat. Er bezeichnete diese Treffen als "einen wichtigen und wesentlichen Bestandteil unserer gemeinsamen Bem&uuml;hungen, die Beziehungen zwischen unseren beiden L&auml;ndern in allen Bereichen zu f&ouml;rdern und ihr wahrhaft grenzenloses Potenzial zu erschlie&szlig;en."</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/280388-trump-in-china-zeichen-demut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump in China: Zeichen der Demut der USA angesichts ihrer eigenen Schw&auml;che </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c2177b480cc6e940d7bd9.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Tue, 19 May 2026 10:59:18 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland startet dreitägige Atomwaffenübung – Weißrussland nimmt daran teil</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280549-russland-startet-dreitaegige-atomwaffenuebung/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0c1e4bb480cc6c7549aa38.jpg" /> Diese Woche führt Russland eine Atomwaffenübung durch. Das Verteidigungsministerium in Moskau begründet die Notwendigkeit der Manöver mit einer potenziell bedrohlichen Situation. An der Übung nehmen mehr als 64.000 Armeeangehörige teil. Auch Weißrussland macht mit.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die F&uuml;hrung in Moskau macht ernst: Vom 19. bis zum 21. Mai &uuml;ben die russischen Streitkr&auml;fte die Vorbereitung auf einen Atomwaffeneinsatz und anschlie&szlig;end&nbsp;dessen Anwendung. Die Notwendigkeit der gro&szlig; angelegten Man&ouml;ver wird mit den "Umst&auml;nden einer drohenden Aggression" begr&uuml;ndet.</p>

<p>An diesem Dienstagmorgen ist das Training planm&auml;&szlig;ig gestartet. Wie das russische Verteidigungsministerium in einem entsprechenden Eintrag auf Telegram <a href="https://t.me/mod_russia/63755" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mitteilte</a>, seien an der &Uuml;bung die Strategischen Raketenstreitkr&auml;fte, die Nord- und die Pazifik-Flotte, das Kommando der Langstreckenluftstreitkr&auml;fte sowie Teile der Wehrkreise Leningrad und Mitte beteiligt. Das Milit&auml;r des eurasischen Landes setzte sich dabei vier Ziele: die Verbesserung von Fertigkeiten des Personals bei der Abschreckung eines m&ouml;glichen Gegners, die &Uuml;berpr&uuml;fung der Bereitschaft der jeweiligen Truppen zur Verhinderung einer Aggression, das Ein&uuml;ben der Zusammenwirkung beim Erf&uuml;llen von Aufgaben und die Bewertung der Kampfbereitschaft der an der &Uuml;bung beteiligten Truppen.</p>
<p>Dar&uuml;ber hinaus k&uuml;ndigte die Beh&ouml;rde gemeinsame Aktivit&auml;ten mit dem Nachbarstaat Wei&szlig;russland an. Auch dort solle die Vorbereitung auf einen Einsatz der in der Republik stationierten russischen Atomwaffen gemeinsam ge&uuml;bt werden.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Im Rahmen der dreit&auml;gigen Man&ouml;ver will das russische Milit&auml;r zudem auf seinen Testgel&auml;nden ballistische Raketen und Marschflugk&ouml;rper starten. An der &Uuml;bung sind insgesamt mehr als 64.000 Armeeangeh&ouml;rige beteiligt. Dar&uuml;ber hinaus hat das Verteidigungsministerium vor, zum Training mehr als 7.800 technische Mittel heranzuziehen, darunter mehr als 200 Raketenstartrampen, 140 Luftfahrzeuge, 73 Kriegsschiffe und 13 U-Boote.</p>

<p>Kurz zuvor hatte das wei&szlig;russische Verteidigungsministerium die gemeinsamen Atomwaffen&uuml;bungen angek&uuml;ndigt. Die Milit&auml;rbeh&ouml;rde in Minsk teilte am Montag mit, dass heimische Truppen den Transport von Atomwaffen und die Vorbereitung auf deren Einsatz ein&uuml;ben w&uuml;rden. Es handele sich um planm&auml;&szlig;ige Man&ouml;ver der Raketentruppen und der Luftstreitkr&auml;fte, die gegen niemanden gerichtet seien. Das Training stelle keine Bedrohung dar, hie&szlig; es.</p>
<p>Nachdem der ukrainische Pr&auml;sident Wladimir Selenskij Russland und Wei&szlig;russland vorgeworfen hatte, einen neuen Angriff gegen die Ukraine oder sogar gegen ein NATO-Land zu planen, wies Moskau diese Anschuldigungen entschieden zur&uuml;ck. Solche Erkl&auml;rungen seien nichts anderes als eine weitere Aufhetzung, um den Krieg fortzusetzen und die Spannungen zu sch&uuml;ren, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/280020-medien-lettland-will-busfahrten-nach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medien: Lettland will Busfahrten nach Russland und Wei&szlig;russland komplett verbieten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>USA: Zwei Jugendliche töten drei Mitglieder eines islamischen Zentrums</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/280544-usa-zwei-jugendliche-toeten-drei/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0bfd6948fbef222b43d235.jpg" /> Laut Polizeiangaben haben zwei Jugendliche vor einem islamischen Zentrum im kalifornischen San Diego unmittelbar das Feuer eröffnet und drei Männer getötet, bevor sie sich selbst das Leben nahmen. Das Islamische Zentrum ist die größte Moschee im Bezirk San Diego.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere Menschen kamen ums Leben, als zwei jugendliche T&auml;ter am Montag vor einem islamischen Zentrum in San Diego, Kalifornien, ohne Vorwarnung das Feuer er&ouml;ffneten. Der zust&auml;ndige Polizeichef best&auml;tigte die Zahl von drei Todesopfern, darunter ein Wachmann des Islamischen Zentrums. Genauere Angaben zur Zahl von m&ouml;glichen Verletzten liegen laut US-Medien nicht vor. Der Attentatsort erstreckt sich &uuml;ber mehrere H&auml;userbl&ouml;cke.&nbsp;In dem Geb&auml;udekomplex im Stadtteil &zwnj;Clairemont ist neben ​der gr&ouml;&szlig;ten Moschee der Region auch eine ⁠Schule ​untergebracht. Die beiden jungen M&auml;nner im Alter von 17 und 18 Jahren sollen sich nach ihrer Tat unweit des Zentrums selbst erschossen haben.&nbsp;</p>

<p>Zwei jugendliche Verd&auml;chtige wurden in einem Auto in der N&auml;he des Tatorts tot aufgefunden. Laut Angaben der Ermittler gegen&uuml;ber US-Medien waren sie an selbst zugef&uuml;gten Schussverletzungen gestorben. Auf einer der Waffen waren laut CNN-Informationen "hasserf&uuml;llte Parolen gekritzelt", wie Beh&ouml;rdenvertreter dem Sender mitteilten.&nbsp;Der Polizeichef betonte vor Journalisten, dass die Einsatzkr&auml;fte zuvor keine Sch&uuml;sse abgegeben h&auml;tten.</p>
<p>Bei den Todessch&uuml;tzen handele es sich um den 17-j&auml;hrigen Cain Clark und den 18-j&auml;hrigen Caleb Velasquez, wie eine Polizeiquelle gegen&uuml;ber der&nbsp;<em>New York Post</em>&nbsp;angab. In dem Auto wurden demnach antiislamische Schriften gefunden, "und mindestens einer der Verd&auml;chtigen hatte eine Schusswaffe aus dem Haus seiner Eltern entwendet und dabei einen Abschiedsbrief hinterlassen, der Passagen &uuml;ber Rassenstolz enthielt", so der&nbsp;<em>NYP</em>-Artikel weiter.</p>
<p>Zum Verlauf der Ermittlungen erkl&auml;rte Wahl, der Polizeichef von San Diego, vor Journalisten, dass sich die Mutter eines der Verd&auml;chtigen etwa zwei Stunden vor dem Angriff an die Polizei gewandt habe. Sie habe demnach der Polizei geschildert, ihr Sohn sei "selbstmordgef&auml;hrdet". Zudem seien mehrere Waffen aus dem Privatbesitz und ihr Fahrzeug entwendet worden.</p>
<p>Daraufhin sei die Polizei zun&auml;chst in einem Gebiet um die Highschool eingesetzt worden, auf der einer der beiden Attent&auml;ter Sch&uuml;ler gewesen sei. Im Verlauf der Suchaktion sei dann der Notruf wegen des Schusswaffenangriffs am islamischen Zentrum eingegangen, woraufhin eine gr&ouml;&szlig;ere Zahl von Einsatzkr&auml;ften alarmiert wurde. Ein Zeuge sagte dem Sender<em>&nbsp;CBS</em>&nbsp;<em>News</em>, er habe "etwa 30 Sch&uuml;sse geh&ouml;rt und daraufhin die Polizei verst&auml;ndigt". Die Polizei traf laut Medien innerhalb von vier Minuten nach dem Notruf ein.&nbsp;</p>

<p>Als die Beamten dann am Tatort eintrafen, fanden sie bereits vor dem Zentrum drei Erwachsene tot vor, so der Polizeichef von San Diego laut&nbsp;<em>Los Angeles Times</em>. Einer von ihnen war der Wachmann des Zentrums, "dessen Handeln Leben gerettet hat", so weitere Darlegungen seitens des Polizeichefs. Die Moschee liegt in einem Wohngebiet, knapp 15 Kilometer n&ouml;rdlich der Innenstadt von San Diego. Weiter hei&szlig;t es im&nbsp;<em>LAT</em>-Artikel:</p>
<p><em>W&auml;hrend die Beamten das Zentrum durchsuchten und von T&uuml;r zu T&uuml;r gingen, um nach einem Sch&uuml;tzen zu suchen, gingen bei der Polizei weitere Meldungen &uuml;ber Sch&uuml;sse ein, die mehrere H&auml;userblocks entfernt zu h&ouml;ren waren."</em></p>
<p>Rund 800 Meter s&uuml;dlich des Zentrums meldete dann ein Gartenarbeiter der Stadt, dass auf ihn geschossen worden sei, er jedoch keine Verletzungen davongetragen habe. Nach Ankunft von Polizeikr&auml;ften wurden dann in einer anderen Stra&szlig;e schlie&szlig;lich die beiden Verd&auml;chtigen durch Beamte in dem Auto tot aufgefunden.</p>
<p>Die Polizei behandelt den Angriff den Angaben zufolge, aufgrund der vorgefundenen Indizien, bis auf Weiteres als ein Hassverbrechen, da es sich zudem bei dem Attentatsort um eine religi&ouml;se Einrichtung handle. Die Bundespolizei (FBI) wurde ebenfalls eingeschaltet.</p>
<p>Der kalifornische Gouverneur und Demokrat Gavin Newsom lie&szlig; nach Bekanntwerden des Attentats auf X mitteilen, dass "Hass in Kalifornien keinen Platz hat".</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Hate has no place in California.To the San Diego Muslim community: we stand with you. <a href="https://t.co/Rh27BGzfpL">pic.twitter.com/Rh27BGzfpL</a></p>&mdash; Governor Gavin Newsom (@CAgovernor) <a href="https://twitter.com/CAgovernor/status/2056498597492093172?ref_src=twsrc%5Etfw">May 18, 2026</a></blockquote>  
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<p><strong>Mehr zum Thema -</strong><a href="https://freedert.online/nordamerika/269962-kanada-18-jaehriger-amokschuetze-war/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Kanada: 18-J&auml;hriger Amoksch&uuml;tze war "Transgender" und in Hormonbehandlung </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Droht Glaubenskrise?: Warum wurden US-Pastoren auf UFO-Schock gebrieft?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/280464-droht-glaubenskrise-warum-wurden-us/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0ae988b480cc03993acffb.jpg" /> Ein US-Evangelist packt aus: Regierungsvertreter sollen Pastoren heimlich auf bevorstehende Enthüllungen über nicht-menschliche Raumschiffe und seltsame Kreaturen vorbereitet haben – mit klaren Warnungen vor den Folgen für Millionen Gläubige. Welche Rolle spielt das für den christlichen Glauben?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der prominente US-Evangelist Perry Stone behauptet, neue US-Regierungsdokumente, die bald ver&ouml;ffentlicht werden sollen, k&ouml;nnten den christlichen Glauben auf den Kopf stellen.</p>
<p>Stone&nbsp;sagte, dass US-Regierungsbeamte eine geheime Besprechung f&uuml;r Pastoren abgehalten und sie aufgefordert haben, ihre Gemeinden auf die bevorstehende Ver&ouml;ffentlichung von Informationen &uuml;ber au&szlig;erirdisches Leben und nicht identifizierte Raumschiffe vorzubereiten &ndash; Enth&uuml;llungen, die den christlichen Glauben ersch&uuml;ttern k&ouml;nnten.</p>

<p>Der&nbsp;in Tennessee ans&auml;ssige pfingstlerische Prediger und Gr&uuml;nder des "Voice of Evangelism"-Ministeriums machte diese Aussagen in einem Podcast Anfang des Monats, der erst k&uuml;rzlich gr&ouml;&szlig;ere Aufmerksamkeit erregte.</p>
<p>Unter Berufung auf einen nicht genannten Freund sagte Stone, dass "eine gro&szlig;e Anzahl von Pastoren eingeladen worden war, in einen bestimmten Bundesstaat zu reisen, um einige M&auml;nner der US-Regierung und andere zu h&ouml;ren, die mit ihnen eine Sorge teilten".</p>
<p>Die Beamten h&auml;tten gewarnt, dass die kommenden Ver&ouml;ffentlichungen nicht-menschliche Raumschiffe aus Materialien behandeln w&uuml;rden, "die angeblich nicht Teil unseres Planeten sind", sowie "sehr seltsame, reptilien&auml;hnlich aussehende Kreaturen" &ndash; Details, die Stone zufolge "fast wie etwas aus einem Science-Fiction-Film klingen". In diesem Zusammenhang spekulierte er, dass Steven Spielbergs kommender Science-Fiction-Film "Disclosure Day" lose auf diesen geheimen Dokumenten basieren k&ouml;nnte.</p>
<p>Stone, ein lautstarker Unterst&uuml;tzer von US-Pr&auml;sident Donald Trump, behauptete, die Pastoren seien auf zwei gegens&auml;tzliche &ouml;ffentliche Reaktionen vorbereitet worden. "Sie werden Menschen haben, die sagen: 'Wenn es Galaxien gibt und angeblich andere Sch&ouml;pfungen in den Galaxien, dann ist die ganze Sch&ouml;pfungsgeschichte ein Mythos'", und dass einige Gl&auml;ubige "abfallen und sich vom christlichen Glauben abwenden" w&uuml;rden, warnte er.</p>
<p>Gleichzeitig w&uuml;rden Nichtgl&auml;ubige "durchdrehen" und in die Kirchen kommen, um Antworten zu suchen.</p>

<p>Der Evangelist&nbsp;erinnerte auch daran, dass dieses Ger&uuml;cht mit Berichten &uuml;ber das Verschwinden oder den Tod von einem Dutzend Personen zusammenf&auml;llt, die in den letzten Jahren mit sensibler US-Atom- und Luftfahrtforschung in Verbindung standen. Das FBI hat noch keine definitive Erkl&auml;rung geliefert. Es suche nach Verbindungen zwischen den Vorf&auml;llen, hie&szlig; es.</p>
<p>Dies geschieht auch, w&auml;hrend Trump die Ver&ouml;ffentlichung von UFO-Dokumenten vor den Zwischenwahlen angedeutet hat. Ende April sagte er, dass einige der Materialien "sehr interessant" seien.</p>
<p>Im Jahr 2024 ver&ouml;ffentlichte das Pentagon einen Bericht &uuml;ber Jahrzehnte von UFO-Sichtungen, der keine Beweise f&uuml;r au&szlig;erirdisches Leben enthielt. Im Februar erkl&auml;rte der ehemalige US-Pr&auml;sident Barack Obama, er glaube, dass Au&szlig;erirdische "real" seien, f&uuml;gte jedoch hinzu, dass er sie nicht gesehen habe und es keine Beweise f&uuml;r ihre Existenz gebe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/nordamerika/276454-us-abgeordneter-menschen-sind-in/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Abgeordneter Burchett: Menschen sind in Kontakt mit Au&szlig;erirdischen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Was für eine Dreistigkeit: Russland verdient unauffällig Milliarden in neuer Interessenzone der USA</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280374-was-fuer-dreistigkeit-russland-verdient/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280374-was-fuer-dreistigkeit-russland-verdient/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a09754bb480cc19c020562f.jpg" /> Alaska soll den USA neue Energieperspektiven eröffnen, doch die Risiken sind enorm. Russland dagegen verfügt bereits über funktionierende arktische Infrastruktur – und dürfte von hohen Ölpreisen noch lange profitieren.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Kirill Strelnikow</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Die &Auml;u&szlig;erungen von US-Pr&auml;sident Donald Trump, die den einen zu hohen Gewinnen verhelfen und die anderen in den Ruin treiben, weckten noch vor Kurzem fast t&auml;glich neue Hoffnung in den gequ&auml;lten Herzen derer, die auf billiges &Ouml;l aus dem Nahen Osten warten: Er behauptete, die Stra&szlig;e von Hormus werde sehr, sehr bald wieder f&uuml;r den Schiffsverkehr ge&ouml;ffnet, und die &Ouml;l- und Gaspreise w&uuml;rden so stark fallen, dass man sie auf die Intensivstation bringen m&uuml;sste.</p>
<p>Manche warten bis heute darauf.</p>
<p>Zu dieser Gruppe geh&ouml;ren jedoch nicht die gr&ouml;&szlig;ten &Ouml;l- und Gasunternehmen der USA, die sich k&uuml;rzlich bei einer "historischen" Auktion zur Vergabe von Pachtfl&auml;chen im arktischen Teil Alaskas einen erbitterten Kampf lieferten &ndash; und zwar nicht irgendwo, sondern im National Petroleum Reserve. ExxonMobil, Shell und Repsol geh&ouml;rten zu den Unternehmen, die rekordverd&auml;chtige 163 Millionen US-Dollar daf&uuml;r boten, auf sechs benachbarten Hektar im Permafrostboden bohren zu d&uuml;rfen.</p>

<p>Nach den begeisterten Einsch&auml;tzungen der Chefs von Mobil, Exxon und Shell ist Alaska "die hei&szlig;este, vielversprechendste Investition der Welt", wobei die Investitionen in neue Bohrl&ouml;cher allein in diesem Jahr in diesem US-Bundesstaat f&uuml;nf Milliarden US-Dollar &uuml;bersteigen werden. Mehr noch: Es handelt sich nicht um einen Einzelfall, sondern um den Auftakt einer l&auml;ngeren arktischen Serie. In den n&auml;chsten zehn Jahren sollen laut Trumps "One Big Beautiful Bill Act" mindestens vier weitere &auml;hnliche Auktionen stattfinden.</p>
<p>Dies wurde ausf&uuml;hrlich und emotional in der <em>Financial Times</em> dargelegt, wobei die wichtigste Schlussfolgerung lautet: In Alaska er&ouml;ffnen sich f&uuml;r die US-amerikanische &Ouml;l- und Gasindustrie "fantastische Perspektiven."</p>
<p>Wie interessant!</p>
<p>Noch im Jahr 2016 lehnte US-Pr&auml;sident Barack Obama genau dieses Projekt in Alaska ab und begr&uuml;ndete dies damit, dass die &Ouml;lf&ouml;rderung in der Arktis zu teuer, zu langwierig und &ouml;kologisch zu riskant sei und die USA stattdessen in saubere Energien investieren sollten. Er zwang sogar die Kanadier dazu, ein "&Ouml;lmoratorium" zu unterzeichnen, in dessen Rahmen sich Kanada verpflichtete, seine gesamte arktische Schelfzone f&uuml;r neue Explorationsarbeiten unzug&auml;nglich zu machen.</p>
<p>Genau das ist auch in der Arktisstrategie der Europ&auml;ischen Union aus dem Jahr 2021 verankert. Sie sieht vor, dass die Europ&auml;ische Kommission den Abschluss einer "multilateralen rechtsverbindlichen Verpflichtung" anstreben werde, die "die weitere Erschlie&szlig;ung von Kohlenwasserstoffvorkommen in der Arktis und den angrenzenden Regionen verbietet"; dazu geh&ouml;rt auch ein Verbot des Kaufs von in dieser Region gef&ouml;rderten fossilen Brennstoffen. Doch als sich im Nahen Osten die bekannten Ereignisse abspielten, geriet diese Strategie sofort in Vergessenheit. <em>Die Welt</em> berichtete, dass die europ&auml;ischen K&auml;ufe von russischem Fl&uuml;ssigerdgas (LNG), darunter auch aus der Arktis, im ersten Quartal 2026 den h&ouml;chsten Stand seit Beginn des Ukraine-Konflikts erreicht h&auml;tten und "die Europ&auml;ische Union ihre Importe weiter steigert, obwohl sie gro&szlig;spurig versprochen hatte, bis Anfang 2027 darauf zu verzichten".</p>

<p>Das auf &Ouml;l- und Gasinvestoren spezialisierte australische Portal <em>DiscoveryAlert</em> erl&auml;utert die pl&ouml;tzliche und weitreichende Kehrtwende der globalen &Ouml;lkonzerne ganz einfach: "Energiesicherheit beginnt, mehr wert zu sein als physisches &Ouml;l und Gas selbst." Nach Ansicht von Experten erfolgt derzeit eine grundlegende Neubewertung der Kriterien, nach denen die Erschlie&szlig;ung bestimmter Gebiete als sinnvoll und rentabel angesehen wird. Bislang spielten bei Erschlie&szlig;ungsentscheidungen vor allem F&ouml;rder- und Logistikkosten eine Rolle. Nun wird jedoch das Risiko, dass die Rohstoffe selbst physisch nicht verf&uuml;gbar sind oder nicht transportiert werden k&ouml;nnen, zu einer entscheidenden Variablen, die zudem nicht im Voraus genau berechnet und fixiert werden kann.</p>
<p>Das Schl&uuml;sselzitat lautet: "Der geopolitische Aufschlag f&uuml;r stabile Lieferungen wird von einer theoretischen Gr&ouml;&szlig;e zum wichtigsten Investitionsfilter", weshalb Investoren das "weit entfernte, schwer und kostspielig zu erschlie&szlig;ende" Alaska nun mit ganz anderen Augen betrachten.</p>
<p>Man hat den Eindruck, als h&auml;tten diese Herren die Erkl&auml;rung des Leiters des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR), Sergei Naryschkin, aufmerksam gelesen: "Ein Ende des Iran-Konflikts ist nicht in Sicht, und eine erneute Eskalation ist nicht auszuschlie&szlig;en" &ndash; das hei&szlig;t, es wird keine Entspannung und keine R&uuml;ckkehr in die "rosige" Vergangenheit geben.</p>
<p>Ebenso wenig realistisch erscheint eine "historische" R&uuml;ckkehr gro&szlig;er amerikanischer &Ouml;l- und Gasunternehmen nach Alaska. Denn bereits 2015 war Shell gezwungen, alle Projekte in Alaska einzustellen, nachdem das Unternehmen dort mit Verlusten in H&ouml;he von sieben Milliarden US-Dollar gescheitert war. In den Jahren des "sanften und komfortablen" Bohrens auf dem Schelf des Golfs von Mexiko (dessen Erschlie&szlig;ung in den 1980er Jahren die &Ouml;lf&ouml;rderung in Alaska zum Erliegen brachte) "entspannten sich" die Amerikaner und verloren dabei wichtige Kompetenzen und Technologien.</p>

<p>Russland hingegen &ndash; fernab von Palmen und schneewei&szlig;em Sand &ndash; konnte beides nicht nur erhalten, sondern sogar ausbauen. Wir verf&uuml;gen &uuml;ber weltweit einzigartige Erfahrungen in der &Ouml;lf&ouml;rderung unter extremen Bedingungen sowie &uuml;ber eine vollst&auml;ndig ausgebaute arktische Infrastruktur: Energieversorgung, Pipelines, H&auml;fen, Eisbrecher, Tanker der Arktisklasse und so weiter. Einigen Informationen zufolge sind wir den USA in dieser Hinsicht um zehn bis f&uuml;nfzehn Jahre voraus. Im Gegensatz zu den neuen "Wunder&ouml;lquellen" in Alaska, aus denen im besten Fall erst 2029 &Ouml;l gef&ouml;rdert werden kann, laufen bei uns F&ouml;rderung, Transport und Verkauf schon jetzt wie am Schn&uuml;rchen.</p>
<p>Und genau darin liegt derzeit der entscheidende Punkt. Die gro&szlig;en &Ouml;l- und Gasunternehmen der USA zeigen durch ihre Dollar-Investitionen eindeutig, dass das aktuelle &Ouml;lpreisniveau noch lange Bestand haben wird (was f&uuml;r Russland nat&uuml;rlich hervorragend ist).</p>
<p>Man muss eines klar verstehen: Wenn westliche &Ouml;l- und Gasriesen massiv in langfristige, kapitalintensive Projekte mit hohem Kostenaufwand investieren, bedeutet dies, dass ihr Basisszenario einen &Ouml;lpreis vorsieht, der ausreicht, um diese Investitionen innerhalb von zehn bis zwanzig Jahren zu amortisieren.</p>
<p>Wir senden einen herzlichen und feurigen Gru&szlig; aus der Arktis an alle, die voller Schadenfreude prophezeit haben, russisches &Ouml;l und Gas werde niemals wettbewerbsf&auml;hig sein &ndash; die sollten sich als Wahrsager bei Andrei Jermak, dem ehemaligen Leiter des ukrainischen Pr&auml;sidentenb&uuml;ros, bewerben.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260516/rossiya-2092742470.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 16. Mai 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.</em></p>
<p></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Raketenmangel: Selenskij hofft auf Mitleid aus Frankreich</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280408-raketenmangel-selenskij-hofft-auf-mitleid/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a09baa8b480cc196a0281ac.jpg" /> Der Ukraine gehen offenbar die Raketen für ihre Patriot-Systeme aus. Nachdem mehrere europäische Staaten neue Lieferungen abgelehnt haben sollen, bemüht sich Wladimir Selenskij nun um zusätzliche Unterstützung aus Frankreich.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Irina Taran</em></p>
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<p>Wladimir Selenskij hat Frankreich angesichts des Raketenmangels um Hilfe gebeten. Seinen Angaben zufolge sei Paris bereit, im Bereich der Raketenabwehr zusammenzuarbeiten. Medienberichten zufolge hatten sich zuvor mehrere europ&auml;ische L&auml;nder geweigert, den ukrainischen Streitkr&auml;ften Raketen f&uuml;r deren Patriot-Systeme zur Verf&uuml;gung zu stellen. Es wird darauf hingewiesen, dass den ukrainischen Streitkr&auml;ften die PAC-3-Raketen f&uuml;r diese Systeme fast vollst&auml;ndig ausgegangen sind. Wie Experten anmerken, ist die Situation mit dem Mangel an Raketen f&uuml;r Patriot-Systeme und andere Luftabwehrmittel f&uuml;r Kiew l&auml;ngst zur allt&auml;glichen Realit&auml;t geworden, doch nun ist sie fast kritisch.</p>
<p>Selenskij erkl&auml;rte:</p>
<p><em>"Frankreich ist bereit, im Bereich der Raketenabwehr zusammenzuarbeiten. Das ist eine starke Entscheidung und ein wichtiger Schritt. Wir haben auch dar&uuml;ber gesprochen, unsere F&auml;higkeiten zur Abwehr russischer Angriffe bereits jetzt zu st&auml;rken. Ich danke f&uuml;r die Bereitschaft, unsere Luftabwehr zu verst&auml;rken."</em></p>

<p>Nach Angaben der Zeitung <em>The Washington Post</em> h&auml;tten sich zuvor mehrere europ&auml;ische L&auml;nder geweigert, den ukrainischen Streitkr&auml;ften Raketen f&uuml;r die US-amerikanischen Luftabwehr- und Raketenabwehrsysteme des Typs Patriot zur Verf&uuml;gung zu stellen. Gleichzeitig entspreche die im Rahmen des PURL-Programms (Prioritised Ukraine Requirements List &ndash; Liste der vorrangigen Bed&uuml;rfnisse der Ukraine) bereitgestellte Ausr&uuml;stung laut Quellen des Blattes nicht den Erwartungen Kiews. Laut Informationen der <em>Washington Post</em> seien die PAC-3-Raketen f&uuml;r diese Systeme bei den ukrainischen Streitkr&auml;ften fast vollst&auml;ndig aufgebraucht.</p>
<p>Wie die <em>New York Times</em> berichtet, habe die Regierung von US-Pr&auml;sident Donald Trump die finanzielle und milit&auml;rische Hilfe f&uuml;r die Ukraine um 99 Prozent gek&uuml;rzt.</p>
<p>Die F&uuml;hrung in Kiew sei "sehr besorgt dar&uuml;ber, dass Washington k&uuml;nftige Lieferungen einstellen k&ouml;nnte", weshalb sie plane, sich direkt an den US-Kongress zu wenden, um die Lieferung von Raketen f&uuml;r die Patriot-Luftabwehrsysteme an die ukrainischen Streitkr&auml;fte zu erwirken, schreibt die Zeitung <em>Sunday Times</em>.</p>
<p><strong>Politischer Kontext</strong></p>
<p>Wie die Nachrichtenagentur <em>Bloomberg</em> meldet, habe Wladimir Selenskij gegen&uuml;ber westlichen Staats- und Regierungschefs seine Besorgnis &uuml;ber einen m&ouml;glichen russischen Vorsto&szlig; angesichts des sich versch&auml;rfenden Waffenmangels bei den ukrainischen Streitkr&auml;ften zum Ausdruck gebracht. Die Besorgnis des Regimes in Kiew sei laut der Agentur darauf zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, dass Europa nicht in der Lage sei, die Hilfe, die Kiew zuvor von den USA erhalten hatte, vollst&auml;ndig zu ersetzen.</p>
<p>Wie <em>Bloomberg</em> pr&auml;zisiert, seien die Best&auml;nde an Flugabwehrraketen "noch st&auml;rker belastet", da die Vereinigten Staaten die Finanzierung der milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiew faktisch eingestellt h&auml;tten. Europ&auml;ische Raketensysteme w&uuml;rden hingegen in absehbarer Zukunft nicht "als tragf&auml;hige Alternative" angesehen, da sie nicht in ausreichender Zahl vorhanden und nicht in der Lage seien, "den Schutz des ukrainischen Luftraums zu gew&auml;hrleisten", pr&auml;zisiert die Agentur.</p>
<p>Laut dem ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson, der sich dazu auf YouTube &auml;u&szlig;ert, habe sich die Lage bei den Waffenlieferungen an die Ukraine unter anderem aufgrund des Konflikts im Nahen Osten versch&auml;rft. Seiner Meinung nach sollte das Regime in Kiew nicht mit einer positiven Entwicklung der Ereignisse rechnen. Die Nachrichtenagentur <em>RIA Nowosti</em> zitiert ihn wie folgt:</p>
<p><em>"Schauen wir uns die Situation in Kiew an. Selenskij steht wegen des Krieges im Nahen Osten unter enormem Druck [...] Die USA und Israel setzen im Konflikt mit Iran viele identische Waffensysteme ein. Insbesondere Raketenkomplexe, vor allem Abfangraketen, die Selenskij ben&ouml;tigt. Und diese ganze Geschichte mit den Langstreckenraketen ATACMS [...] vergessen Sie das. Die USA haben nicht vor, der Ukraine irgendetwas zu geben, selbst wenn sie dar&uuml;ber nachdenken w&uuml;rden."</em></p>
<p><strong>"Sehr viele unangenehme Fragen"</strong></p>
<p>Wie Experten anmerken, sei der Mangel an Raketen f&uuml;r die Patriot-Luftabwehrsysteme und andere Luftabwehrmittel f&uuml;r Kiew schon lange Alltag, doch "jetzt ist die Lage kritisch geworden". Pawel Feldman, Professor an der Akademie f&uuml;r Arbeit und Sozialbeziehungen und Doktor der Politikwissenschaften, erkl&auml;rt im Gespr&auml;ch mit <em>RT</em>:</p>
<p><em>"In der aktuellen Lage kann Frankreich der Ukraine zwar eine gewisse Unterst&uuml;tzung bei der L&ouml;sung dieses Problems leisten, doch sind seine eigenen Best&auml;nde an Flugabwehrraketen stark begrenzt. Die europ&auml;ischen L&auml;nder sehen sich mit einem gravierenden Mangel sowohl an Luftabwehrsystemen als auch an Raketen f&uuml;r diese Systeme konfrontiert. Eine Reihe von EU-L&auml;ndern verf&uuml;gt nur &uuml;ber wenige Patriot-Batterien, die kritische Infrastruktur und Luftwaffenst&uuml;tzpunkte im Osten der NATO sch&uuml;tzen. Diese an die Ukraine zu &uuml;bergeben, w&uuml;rde bedeuten, die eigene Verteidigung zu schw&auml;chen. Gro&szlig;britannien setzt auf eigene Luftabwehr- und Raketenabwehrsysteme, doch davon gibt es nur sehr wenige, und sie sind nicht mit den Patriot-Raketen kompatibel."</em></p>

<p>Feldman zufolge bedeute die K&uuml;rzung der US-amerikanischen Milit&auml;rhilfe um 99 Prozent, dass die Ukraine nicht nur die Patriot-Raketen verliert, sondern auch Artilleriegeschosse, Geheimdienstinformationen und Mittel zur elektronischen Kampff&uuml;hrung. Der Politologe betont:</p>
<p><em>"Ohne die Unterst&uuml;tzung des US-Pr&auml;sidenten und der republikanischen Mehrheit wird der US-Kongress nicht in der Lage sein, Einfluss auf die aktuelle Situation zu nehmen. Selenskij kann so viel auf das Mitleid der einfachen Amerikaner einwirken, wie er will, denn nach der neuen Welle von lautstarken Korruptionsskandalen wird ihm wohl kaum noch jemand glauben."</em></p>
<p>Der Experte ist zudem der Ansicht, dass die ukrainische Armee gezwungen sein werde, stark mit ihren Luftabwehrraketen zu sparen und nur die f&uuml;r sie wichtigsten Objekte zu sch&uuml;tzen. Feldman merkt an:</p>
<p><em>"Es k&ouml;nnte sich um das Regierungsviertel in Kiew, gro&szlig;e Kraftwerke oder Kommandozentralen handeln. Dabei k&ouml;nnte Selenskij erneut versuchen, das Narrativ vom 'Verrat des Westens' zu verbreiten, um die Bev&ouml;lkerung zu mobilisieren, doch das wird das Problem mit den Raketen nicht l&ouml;sen. Russland, das &uuml;ber den Mangel an Patriot-Raketen bestens informiert ist, wird seine kombinierten Angriffe mit ballistischen Raketen und Drohnen verst&auml;rken, um die Restbest&auml;nde der ukrainischen Luftabwehr zu zerm&uuml;rben."</em></p>
<p>Wie der Direktor des russischen Zentrums f&uuml;r politische Information, Alexei Muchin, hervorhebt, werde es f&uuml;r Selenskij sehr schwierig sein, mit jemand anderem als Paris &uuml;ber die Lieferung von Raketen f&uuml;r die ukrainischen Streitkr&auml;fte zu verhandeln, da die Aufmerksamkeit der europ&auml;ischen L&auml;nder auf den Korruptionsskandal in der Ukraine gerichtet ist. Muchin sagt in einem Kommentar gegen&uuml;ber <em>RT</em>:</p>
<p><em>"Selenskij sollte sich zun&auml;chst um die Korruptionsskandale k&uuml;mmern, denn es ist schwierig, die Notwendigkeit von Waffen zu begr&uuml;nden, wenn man unter dem Verdacht steht, dass diese Hilfe zu einem gro&szlig;en Teil veruntreut wird. Und in diesem Zusammenhang klingen Selenskijs Forderungen an die europ&auml;ischen Partner, gelinde gesagt, unangebracht. Wahrscheinlich w&auml;re es einfacher, die ukrainischen Korrupten dazu zu zwingen, ihre eigenen Mittel f&uuml;r den Kauf von Raketen und Waffen zu verwenden."</em></p>
<p>Seiner Meinung nach h&auml;tten es die europ&auml;ischen L&auml;nder nicht eilig, Kiew milit&auml;rische Hilfe zu gew&auml;hren, da solche Initiativen f&uuml;r die &Ouml;ffentlichkeit in den EU-L&auml;ndern, die ohnehin schon des Ukraine-Konflikts &uuml;berdr&uuml;ssig ist, ziemlich seltsam wirken. Muchin meint:</p>
<p><em>"Die europ&auml;ische &Ouml;ffentlichkeit wird sicherlich folgende Frage stellen: Warum leistet ihr Drogenabh&auml;ngigen und Korrupten in der Ukraine finanzielle und milit&auml;rische Hilfe? Die Staats- und Regierungschefs der europ&auml;ischen L&auml;nder, die sich dennoch f&uuml;r die Gew&auml;hrung dieser Hilfe entscheiden, gehen also ein gro&szlig;es Risiko ein, ein sehr gro&szlig;es Risiko. Denn schon sehr bald wird noch genauer untersucht werden, wer was und wie viel bei der Bereitstellung der Hilfe f&uuml;r Kiew gestohlen hat. Und das wirft sehr viele unangenehme Fragen auf, nicht nur an Kiew, sondern auch an Br&uuml;ssel, an die sogenannten europ&auml;ischen Hauptst&auml;dte und an die Demokraten in den Vereinigten Staaten."</em></p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://russian.rt.com/world/article/1632729-zelenskii-pomosch-franciya-rakety">Russischen</a>.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/280269-usa-geben-zu-moskaus-verschwoerungstheorie-hat-sich-wieder-mal-als-wahr-erwiesen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die USA geben zu: Moskaus "Verschw&ouml;rungstheorie" hat sich wieder einmal als wahr erwiesen </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Im Osten nichts Brauchbares – Trumps Besuch konnte China nicht von Russland trennen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280510-im-osten-nichts-brauchbares-trumps-besuch-china-ergebnislos/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b360db480cc03993ad034.png" /> Eine Weisheit des chinesischen Strategen Sunzi besagt: "Vereitle am besten die Strategie deines Feindes; gelingt dies nicht, so brich seine Bündnisse auf." Chinas Bund mit Russland aufzubrechen, war denn auch das Ziel von US-Präsident Trump bei seinem Peking-Besuch – doch wer kennt Sunzi besser als die Chinesen selbst?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Viktoria Nikiforowa</em></p>
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<p>Russlands Pr&auml;sident ist noch nicht einmal zum geplanten Besuch in China angekommen &ndash; doch der anstehende Besuch beherrscht bereits die globalen Medien. Verst&auml;ndlich: Die Beziehungen im Dreieck Moskau&ndash;Peking&ndash;Washington sind momentan die wichtigsten der Welt. Hier laufen alle F&auml;den zusammen &ndash; Entscheidungen &uuml;ber Kriege und Waffenstillst&auml;nde, den Handel und die Politik.</p>
<p>Der US-Pr&auml;sident ist derweil gerade erst aus China zur&uuml;ckgekehrt. Sein Besuch war &auml;u&szlig;erst pomp&ouml;s: ein Galaempfang, eine riesige US-amerikanische Delegation, herumtollende chinesische Kinder. Doch all dieser Prunk kaschierte das praktische Fehlen jedweder Ergebnisse dieses Unterfangens: Im Wesentlichen sind die USA in Peking auf ganzer Linie gescheitert.</p>
<p>Washington verfolgt zwei langfristige Ziele in Bezug auf China. Erstens will man den chinesischen Markt f&uuml;r amerikanische Konzerne &ouml;ffnen. Daher die vielen Milliard&auml;re in Trumps Gefolge. Zweitens will man China einkreisen, alle Beziehungen Chinas kappen und all seine Freunde und Nachbarn zu seinen Feinden machen.</p>

<p>Keines dieser Ziele wurde erreicht. Statt seine M&auml;rkte zu &ouml;ffnen, will China zweihundert Flugzeuge aus US-Fertigung kaufen &ndash; f&uuml;r Trump ein eher schwaches Ergebnis, wenn man es im Gesamtbild betrachtet. Und auch das steht ja nicht einmal richtig fest, vielleicht kaufen sie die Flugzeuge &ndash; vielleicht aber auch nicht. Heute spielt praktisch jede Regierung weltweit dasselbe Spiel: der US-Regierung alles M&ouml;gliche versprechen &ndash; und sich mit der Erf&uuml;llung sch&ouml;n Zeit lassen. Auch ist es Uncle Sam nicht gelungen, Pekings <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Kunst_des_Krieges_(Sunzi)" target="_blank" rel="noopener noreferrer">B&uuml;ndnisse aufzubrechen</a>. <em>Al Jazeera</em> hielt fest:</p>
<p><em>"Es herrscht weiterhin Unklarheit in der Iran- und in der Taiwan-Frage."</em></p>
<p>Und jetzt, unmittelbar nach Trump, <a href="https://de-rtnews.com/international/280202-medien-putin-reist-am-20/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">reist Chinas wichtigster Verb&uuml;ndeter nach Peking</a>.&nbsp;</p>
<p>Der Zeitpunkt des Besuchs des russischen Pr&auml;sidenten ist perfekt kalkuliert. Die alten Freunde Wladimir Wladimirowitsch Putin und Xi Jinping treffen sich, um die j&uuml;ngsten Ereignisse zu besprechen und eine gemeinsame Strategie zu entwickeln. Um, in den Worten des chinesischen Staatschefs, "gemeinsam der Unipolarit&auml;t und dem einseitigen Druck entgegenzuwirken". Washington ist ein wichtiger Faktor f&uuml;r Moskau und Peking gleicherma&szlig;en, doch es ist nicht nur unf&auml;hig, ihre Beziehung zu zerst&ouml;ren &ndash; sondern wird jetzt gerade jeder M&ouml;glichkeit beraubt, sich in diese Beziehung einzumischen.</p>
<p>Nat&uuml;rlich flennt der Westen da &uuml;ber verpasste Gelegenheiten. Trump, so hei&szlig;t es, habe sein Versprechen, Russland und China &ndash; im wahrsten Sinne des Wortes &ndash; zu "scheiden", nicht eingel&ouml;st. Doch vor einigen Jahren war auch sein Vorg&auml;nger Joe Biden derselben Kritik ausgesetzt: Selbst jener viel erfahrene Fuchs von einem Greis konnte Henry Kissingers Gebot nicht erf&uuml;llen, dass die Beziehungen der USA zu Russland und China jeweils besser sein sollten als die Beziehungen zwischen Moskau und Peking.</p>
<p>Die Gr&uuml;nde f&uuml;r dieses Scheitern liegen auf der Hand. Zun&auml;chst einmal, und vor allem, hat sich China von einem verarmten, r&uuml;ckst&auml;ndigen Land zu einer wirtschaftlichen und milit&auml;rischen Gro&szlig;macht entwickelt. Andererseits erf&uuml;llten sich auch die Hoffnungen auf eine Schw&auml;chung Russlands nicht: Unser Land &uuml;berwand den Fluch der 1990er-Jahre, wurde zur viertgr&ouml;&szlig;ten Volkswirtschaft der Welt, modernisierte sein Milit&auml;r und perfektionierte sein ohnehin schon weltweit st&auml;rkstes Atomwaffenarsenal &ndash; und ist wieder zu einer Pr&auml;senzmacht geworden, einer Macht, mit der man zwingend rechnen muss.</p>
<p>Die USA hingegen befinden sich seit drei&szlig;ig Jahren in einer mal flacheren, mal steileren Abw&auml;rtsspirale. Sie haben ihre wirtschaftliche F&uuml;hrungsrolle verloren, sind in verheerende, aussichtslose Kriege verwickelt worden, haben ihren Ruf besch&auml;digt, sich mit ihren Vasallen zerstritten und sich &uuml;berhaupt weltweit Feinde gemacht. Washington ist heute schlichtweg nicht mehr in der Lage, starken, weitgehend autarken M&auml;chten seine eigene Agenda aufzuzwingen.</p>
    
    
    
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<p>Nat&uuml;rlich tr&auml;umen die alten, verbitterten, gerupften Falken im Westen davon, dass die Beziehungen zwischen Moskau und Peking auf das Niveau der 1960er bis 1980er Jahre zur&uuml;ckfallen, als unsere L&auml;nder mitunter in direkten bewaffneten Konflikten aneinandergerieten. Doch heute ist nichts dergleichen abzusehen &ndash; und in vielerlei Hinsicht ist dies der unfreiwillige Verdienst ebendieser Falken:</p>
<p>Der kollektive Druck des Westens auf Russland einerseits und andererseits auf China war absolut symmetrisch, mit nahezu identischen Provokationen, r&uuml;pelhaftem Verhalten, Sanktionen, Handelskriegen und Kriegsz&uuml;ndeln. Uns wurde unentwegt vorgeschrieben, wie wir zu leben haben, wir wurden mit abwegigen Anschuldigungen konfrontiert und von einem harmonischen Chor aller m&ouml;glichen S&uuml;nden beschuldigt &ndash; und hinter dieser L&auml;rmkulisse peitschten sich die Westm&auml;chte Extraw&uuml;rste durch, logen, wanden sich, sobald sie erwischt wurden, wie die Aale auf dem Trockenen, stahlen und brachen alle denkbaren Abkommen und &Uuml;bereink&uuml;nfte. Auch lieferten sie offen Waffen an unsere jeweiligen Nachbarn, sch&uuml;rten Hass und hetzten sie gegen uns auf. Davon zeugen die Ukraine und Taiwan.</p>
<p>Paradoxerweise haben unsere Feinde damit das russisch-chinesische B&uuml;ndnis gest&auml;rkt &ndash; daf&uuml;r vielen Dank. Jeweils auf uns allein gestellt h&auml;tten wir weitaus schlechtere Chancen &ndash; doch R&uuml;cken an R&uuml;cken, Schulter an Schulter geht uns die Abwehr unserer Feinde bisher durchaus mit Erfolg von der Hand. Und morgen also fliegt Russlands Pr&auml;sident nach Peking, um mit Chinas Staatschef die Uhren abzustimmen.</p>
<p>Unterdessen maulen und jaulen die Westm&auml;chte vor den Tr&uuml;mmern ihrer Hoffnungen: H&auml;tte Trump nur Moskau und Peking erfolgreich "geschieden", so h&auml;tte er Putin besiegen k&ouml;nnen. Und auch China h&auml;tte er bezwingen k&ouml;nnen. Doch oh weh, es ward ihm nicht verg&ouml;nnt &ndash; welch Verlust! Was will man da sagen? Heult doch! Und gew&ouml;hnt euch schon mal dran.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem&nbsp;</em><em><a href="https://ria.ru/20260518/prezident-2092995890.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a></em><em>.&nbsp;</em></p>
<p><em>Zuerst erschienen am 18. Mai 2026 bei&nbsp;</em>RIA Nowosti<em>.</em></p>
<p><em><strong>Viktoria</strong></em><em>&nbsp;</em><strong><em>Nikiforowa</em></strong><em>&nbsp;ist&nbsp;eine russische Buchautorin, Dramaturgin, Drehbuchautorin und Journalistin. In letztgenannter Funktion schreibt sie h&auml;ufig Kolumnen f&uuml;r&nbsp;</em>RIA Nowosti<em>.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/269104-washingtons-sprengtunnel-gegen-china-er-geht-durch-den-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Washingtons Sprengtunnel gegen China &ndash; Er f&uuml;hrt durch Iran</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>79. Weltgesundheitsversammlung in Genf ‒ Beginn nach Ausruf eines globalen Gesundheitsnotstands</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280511-79-weltgesundheitsversammlung-in-genf-beginnt/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b7965b480cc3aa341645a.png" /> Vor der WHO-Versammlung in Genf ruft die WHO einen globalen Gesundheitsnotstand aus. WHO-Direktor Tedros Ghebreyesus erklärte, Ebola könne sich über den Kongo hinaus ausbreiten: "Die Nachbarländer tragen ein hohes Risiko einer weiteren Ausbreitung." Medien zufolge würde der Umgang mit Ebola die Tagesordnung der WHO beherrschen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag begann in Genf die <a href="https://www.who.int/about/governance/world-health-assembly/seventy-ninth" target="_blank" rel="noopener noreferrer">79. Weltgesundheitsversammlung</a>. Vom 18. bis 23. Mai treffen sich Delegationen aus allen 192 WHO-Mitgliedern. Dabei handelt es sich um s&auml;mtliche UN-Mitgliedstaaten mit Ausnahme von Argentinien, Liechtenstein und den Vereinigten Staaten.</p>
<p>Von 2025 bis 2028 gilt es, die Globale Gesundheitsstrategie beziehungsweise das vierzehnte Allgemeine Arbeitsprogramm (GPW 14) umzusetzen, das die WHO bereits auf ihrem 77. Treffen im Mai 2024 festgelegt hatte. Darin wurden Ma&szlig;nahmen definiert, um die Gesundheitssysteme auf die Herausforderungen der Zukunft vorzubereiten.</p>

<p>Die Versammlung finde vor dem Hintergrund "der Sorge &uuml;ber t&ouml;dliche Hantavirus- und <a href="https://www.hurriyetdailynews.com/index/ebola">Ebola</a>-Ausbr&uuml;che" statt, <a href="https://www.hurriyetdailynews.com/who-kicks-off-annual-assembly-amid-hantavirus-ebola-crises-222270" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte</a> das t&uuml;rkische Nachrichtenportal <em>H&uuml;rriyet Daily&nbsp;News</em> am Montag. Offiziell stehen die Virusausbr&uuml;che nicht auf der diesj&auml;hrigen Tagesordnung. Dennoch werde erwartet, dass sowohl der Hantavirus- als auch der Ebola-Ausbruch angesichts der aktuellen Lage als Schwerpunktthema diskutiert w&uuml;rden.</p>
<p>Es gebe allerdings auch Indizien daf&uuml;r, dass man seitens der WHO die Ausbr&uuml;che dazu nutzen wolle, "Druck [auf die Vereinigten Staaten und Argentinien] auszu&uuml;ben, damit sie nicht austreten". Dies habe eine diplomatische Quelle gegen&uuml;ber <em>H&uuml;rriyet&nbsp;Daily&nbsp;News&nbsp;</em>mitgeteilt.</p>
<p data-start="1261" data-end="1539">Nachdem die USA und Argentinien ihre Austritte angek&uuml;ndigt hatten, musste die WHO aufgrund von Mittelk&uuml;rzungen ihren Personalbestand reduzieren. Ende April habe WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus betont: "Wir sind jetzt auf einem stabilen Kurs und kommen voran."</p>
<p>Doch laut Suerie Moon, der Co-Direktorin des Global Health Centre am Graduate Institute in Genf, sei die Lage "nach wie vor fragil". Es sei aber gelungen, den Gro&szlig;teil der Mittel zu mobilisieren, die f&uuml;r die n&auml;chsten zwei Jahre ben&ouml;tigt w&uuml;rden. Gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur <em>AFP</em> erkl&auml;rte sie, dass die Welt angesichts der Hantavirus-Krise eine zuverl&auml;ssig finanzierte WHO brauche.</p>
<blockquote>
<p><em>Die Hantavirus-Krise habe "deutlich gezeigt, warum die Welt eine effektive, vertrauensw&uuml;rdige, unparteiische und zuverl&auml;ssig finanzierte WHO braucht."</em></p>
</blockquote>
<p>Innerhalb der Mitgliedsl&auml;nder bestehen weiterhin erhebliche Meinungsverschiedenheiten &uuml;ber den Umgang mit Pandemien. Ein Teil der L&auml;nder blockiert nach wie vor den WHO-Pandemievertrag. Die Verhandlungen dazu sollen um ein weiteres Jahr verl&auml;ngert werden.</p>
<p data-start="2333" data-end="2888">W&auml;hrend dem Exekutivrat der WHO im Januar dieses Jahres ein Antrag zur Genehmigung des Austritts von Argentinien vorgelegt wurde und die L&auml;nder dar&uuml;ber voraussichtlich w&auml;hrend der Versammlung beraten werden, wird &uuml;ber den Austritt der USA kein Wort verloren. Andeutungen von Diplomaten zufolge herrsche weitgehende Einigkeit dar&uuml;ber, eine Grauzone bestehen zu lassen, ob die USA tats&auml;chlich ausgetreten seien. Unter der Bedingung der Anonymit&auml;t habe ein europ&auml;ischer Diplomat erkl&auml;rt: "Wir hoffen, dass es f&uuml;r die USA still und leise &uuml;ber die B&uuml;hne geht."</p>

<p>Kurz vor der WHO-Konferenz hat die WHO am Sonntag einen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite erkl&auml;rt. Das <a href="https://www.morgenpost.de/panorama/article412025984/ebola-notlage-im-kongo-warum-die-who-jetzt-alarm-schlaegt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> unter anderem die <em>Morgenpost</em>. Es handelt sich um die h&ouml;chste Warnstufe, die die WHO f&uuml;r einen Virusausbruch ausrufen kann. Nach Angaben der <a href="https://www.morgenpost.de/panorama/who/" data-category-full-path="/panorama/" data-paid-status="free" data-article-publish-date="1658909831">WHO</a> seien bislang rund 246 Verdachtsf&auml;lle und 80 Todesf&auml;lle gemeldet worden, so die Zeitung. Die Gesundheitsbeh&ouml;rde warne daher, der Ausbruch k&ouml;nne "deutlich gr&ouml;&szlig;er" sein als die offiziellen Zahlen vermuten lie&szlig;en.</p>
<p data-start="3442" data-end="3811" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Laut WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus handle es sich zwar nicht um einen <a href="https://www.morgenpost.de/panorama/article412016601/ebola-im-kongo-who-ruft-internationalen-gesundheitsnotstand-aus.html" data-category-full-path="/panorama/" data-paid-status="free" data-article-publish-date="1779002295">Pandemie-Alarm</a>, es bestehe jedoch die Gefahr, dass sich die Viruskrankheit &uuml;ber die Grenzen des Kongo hinaus ausbreite. Tedros erkl&auml;rte: "Der Ausbruch erf&uuml;llt nicht die Kriterien f&uuml;r einen Pandemie-Notfall, aber die Nachbarl&auml;nder tragen ein hohes Risiko einer weiteren Ausbreitung."</p>
<p data-fux-id="fux-1"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rtnews.com/europa/280030-frankreich-stellt-kreuzschiff-mit-1700-menschen-in-quarantaene/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bordeaux: Kreuzfahrtschiff mit 1.700 Menschen in Quarant&auml;ne ‒ Norovirus grassiert</a></p>
    
    
    
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Correctiv kassiert weiter: Staatliche Gelder fließen trotz juristischer Niederlage</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280471-correctiv-kassiert-weiter-staatliche-gelder/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280471-correctiv-kassiert-weiter-staatliche-gelder/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0afc19b480cc041978e792.jpg" /> Falsche Tatsachenbehauptung – so urteilte das Landgericht Berlin über einen Kernpunkt der Correctiv-Recherche zum Potsdamer Treffen 2024. An der staatlichen Förderung ändert das offenbar nichts.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Rechercheplattform Correctiv bekommt vom Bundesministerium f&uuml;r Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend auch in den Jahren 2025 und 2026 hunderttausende Euro an F&ouml;rdergeldern &ndash; obwohl das Berliner Landgericht der Organisation im M&auml;rz 2026 untersagt hat, zentrale Aussagen aus ihrem viel diskutierten Bericht &uuml;ber das Potsdamer Treffen weiter zu verbreiten. Das ergab eine Anfrage der <em>Berliner Zeitung</em> beim Bundesministerium.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Das Potsdamer Treffen und der Correctiv-Bericht</strong></p>
<p>Im Januar 2024 ver&ouml;ffentlichte Correctiv eine Recherche &uuml;ber ein Treffen, das im November 2023 in der Villa Adlon am Lehnitzsee bei Potsdam stattgefunden hatte. Unter den Teilnehmern befanden sich Vertreter rechtsextremer und rechtsradikaler Kreise sowie einzelne AfD-Politiker, darunter die Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy. Der &ouml;sterreichische Aktivist Martin Sellner, Mitbegr&uuml;nder der Identit&auml;ren Bewegung, soll dort einen Vortrag zur sogenannten Remigration gehalten haben.</p>

<p>Correctiv titelte die Recherche "Geheimplan gegen Deutschland" und schlussfolgerte, bei dem Treffen sei ein "Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsb&uuml;rgern" entwickelt worden &ndash; verkn&uuml;pft mit der Einsch&auml;tzung, es handele sich um einen Plan, Grundgesetzartikel zu unterlaufen. Diese Berichterstattung l&ouml;ste bundesweite Demonstrationen aus und befeuerte Debatten &uuml;ber ein AfD-Verbotsverfahren.</p>
<p></p>
<p><strong>Gerichte kommen zu unterschiedlichen Urteilen</strong></p>
<p>Die juristische Aufarbeitung der Correctiv-Recherche ist komplex: Das Landgericht Hamburg wies Ende 2025 Klagen von Treffen-Teilnehmern ab und bewertete die umstrittene Passage als zul&auml;ssige Meinungs&auml;u&szlig;erung. Im M&auml;rz 2026 kam das Berliner Landgericht II in einem Verfahren, das die AfD-Abgeordnete Gerrit Huy angestrengt hatte, zu einem gegenteiligen Ergebnis &ndash; und untersagte Correctiv die Verbreitung mehrerer zentraler Aussagen aus dem Bericht.</p>
<p>Im Kern geht es um die Formulierung, bei dem Treffen sei ein "Masterplan zur Ausweisung von deutschen Staatsb&uuml;rgern" besprochen worden. Das Berliner Gericht klassifizierte diese Aussage als unwahre Tatsachenbehauptung, da das Treffen keine "Ausweisung" im juristischen Sinne zum Gegenstand gehabt habe. Correctiv-Chefredakteur Justus von Daniels erkl&auml;rte, man sei &uuml;ber das Urteil &uuml;berrascht, und verwies auf den gewonnenen Hamburger Prozess. Die Gegenseite betonte hingegen, es handele sich um mehr als blo&szlig;e journalistische Wertungen. Beide Urteile sind nicht rechtskr&auml;ftig, Berufungsverfahren laufen.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Trotzdem: Der Geldhahn bleibt offen</strong></p>
<p>Ungeachtet dieser juristischen Lage flie&szlig;t weiterhin staatliches Geld an Correctiv. Wie die <em>Berliner Zeitung</em> berichtet, erhielt die Plattform bereits im Zeitraum M&auml;rz bis Dezember 2024 &uuml;ber das Bundesprogramm "Demokratie leben!" rund 130.000 Euro f&uuml;r ein Projekt zu Fake-News-Erkennung auf TikTok. F&uuml;r 2025 sind laut Ministerium rund 140.900 Euro bewilligt, f&uuml;r 2026 weitere rund 140.100 Euro &ndash; jeweils f&uuml;r das Projekt "Brandherd Desinformation", das in Kooperation mit der Deutschen Jugendfeuerwehr Kinder und Jugendliche &uuml;ber Desinformation in sozialen Medien aufkl&auml;ren soll.</p>

<p>Zus&auml;tzlich flossen laut Ministerium 371.150 Euro von der beim Bundesinnenministerium angesiedelten Bundeszentrale f&uuml;r politische Bildung, allerdings f&uuml;r Projekte, die nach Ministeriumsangaben bereits vor der Potsdamer Berichterstattung ausgelaufen seien. Insgesamt beziffern Bund und L&auml;nder die &ouml;ffentlichen F&ouml;rdermittel f&uuml;r Correctiv seit 2016 auf rund 2,5 Millionen Euro.</p>
<p>Auf die Frage, ob gerichtliche Niederlagen Konsequenzen f&uuml;r die F&ouml;rderung haben k&ouml;nnten, erkl&auml;rte ein Ministeriumssprecher: F&ouml;rderungen erfolgten auf Basis geltender Rechtsvorlagen und laufender Pr&uuml;fungen; zweckwidrig verwendete Bundesmittel w&uuml;rden zur&uuml;ckgefordert. Einen konkreten Anlass zum Eingreifen sieht das Ministerium offenbar nicht.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Wer ist Correctiv?</strong></p>
<p>Correctiv wurde 2014 als gemeinn&uuml;tzige GmbH mit Sitz in Essen gegr&uuml;ndet und versteht sich als erstes gemeinn&uuml;tziges Recherchezentrum Deutschlands, das ausschlie&szlig;lich durch Spenden und F&ouml;rdermittel finanziert wird. Die Anschubfinanzierung kam von der Brost-Stiftung, die dem Netzwerk in den ersten drei Jahren jeweils eine Million Euro j&auml;hrlich zur Verf&uuml;gung stellte.</p>
<p>Heute speist sich das Budget aus mehreren Quellen: Zu den bedeutendsten privaten F&ouml;rderern z&auml;hlen die Luminate Foundation des eBay-Gr&uuml;nders Pierre Omidyar sowie die Sch&ouml;pflin-Stiftung. Auch Googles Deutschland-Ableger und die Deutsche Telekom geh&ouml;ren zu den Geldgebern, ebenso wie die Open Society Foundations von George Soros.</p>
<p>Correctiv betont stets, staatliche Mittel ausschlie&szlig;lich f&uuml;r Medienbildungsprojekte zu erhalten &ndash; nicht f&uuml;r redaktionelle oder investigative Arbeit. Kritiker, darunter AfD-Politiker, hinterfragen jedoch, ob diese formale Trennung die tats&auml;chliche Unabh&auml;ngigkeit des Portals ausreichend absichere. Der AfD-Bundestagsabgeordnete Leif-Erik Holm, der die F&ouml;rdermittelvergabe per Anfrage an die Bundesregierung offenlegte, kommentierte:</p>
<p><em>"Journalismus, der unabh&auml;ngig und unbequem sein will, muss maximale Distanz zu staatlichen Stellen und deren Futtertr&ouml;gen halten."</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280445-wahlumfragen-afd-liegt-bei-knapp/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Wahlumfragen: AfD liegt bei knapp 30 Prozent</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nach Zahlung von 3,2 Millionen Dollar: Ex-Berater von Selenskij auf Kaution freigelassen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280519-nach-zahlung-von-32-millionen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280519-nach-zahlung-von-32-millionen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b4d9148fbef0f0b02a7a0.jpg" /> Andrei Jermak konnte die millionenschwere Kaution aufbringen und wurde aus der U-Haft entlassen. Das Korruptionsverfahren gegen den ehemaligen Stabschef von Präsident Selenskij ist laut Beobachtern Ausdruck der sich verschärfenden politischen Spannungen in Kiew.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Andrei Jermak, ehemaliger Stabschef von Wladimir Selenskij, wurde gegen eine Kaution in H&ouml;he von rund 3,2 Millionen US-Dollar aus der Untersuchungshaft entlassen, eine Woche nachdem gegen ihn in einem gro&szlig;en Geldw&auml;scheskandal Anklage erhoben worden war.</p>
<p>Jermak wurde am Montagmorgen dabei gefilmt, wie er in Begleitung von Sicherheitskr&auml;ften die Untersuchungshaftanstalt verlie&szlig;, kurz nachdem das Oberste Antikorruptionsgericht den Eingang des gesamten Kautionsbetrags best&auml;tigt hatte, der am vergangenen Donnerstag <a href="https://de-rtnews.com/europa/280113-selenskijs-ex-stabschef-jermak-steht-vor-der-wahl/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">festgesetzt worden war</a>. Einige ukrainische Kommentatoren interpretierten die Tatsache, dass der einflussreiche ehemalige Berater das Wochenende hinter Gittern verbrachte, <a href="https://www.rt.com/russia/639986-zelensky-yermak-regime-damage/">als Zeichen</a> f&uuml;r einen schwindenden politischen Einfluss im engsten Kreis um Selenskij.</p>

<p>Der Oppositionsabgeordnete Jaroslaw Schelesnjak behauptete, die erforderlichen Mittel seien bereits am Freitagabend zusammengetragen worden, doch Verz&ouml;gerungen bei der Bearbeitung der &Uuml;berweisung h&auml;tten dazu gef&uuml;hrt, dass die Zahlung erst nach Gesch&auml;ftsschluss abgeschlossen wurde, wodurch Jermak gezwungen war, das Wochenende in Haft zu verbringen.</p>
<p><strong>Jermak in mutma&szlig;lichen Korruptionsfall verwickelt</strong></p>
<p>Die von den Antikorruptionsbeh&ouml;rden gegen Jermak erhobenen Vorw&uuml;rfe stehen im Zusammenhang mit einer umfassenderen Untersuchung gegen den Gesch&auml;ftsmann <a href="https://de-rtnews.com/tag/timur-minditsch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Timur Minditsch</a>, der in den ukrainischen Medien oft als "Selenskijs Geldb&ouml;rse" bezeichnet wird.</p>
<p>Die Ermittler behaupten, Jermak habe dabei geholfen, illegale Gelder in ein Luxus-Immobilienprojekt in der N&auml;he von Kiew im Wert von rund zehn Millionen US-Dollar umzuleiten. Berichten zufolge befand sich das Projekt im gemeinsamen Besitz von Minditsch, dem ehemaligen Einheitsminister Alexei Tschernischow, Jermak und einem vierten <a href="https://www.rt.com/russia/639891-yermak-indictment-zelensky-warning/">stillen Teilhaber</a>, bei dem es sich nach Ansicht einiger Medien um Selenskij selbst handelte.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="en" dir="ltr">Yermak was released from pretrial detention on bail. He spent the weekend in a private cell.According to media reports, they managed to raise even more than the required amount – 154 million hryvnias instead of 140 million. <a href="https://t.co/uKwrrlaUmr">pic.twitter.com/uKwrrlaUmr</a></p>&mdash; Ignorance, the root and stem of all evil (@ivan_8848) <a href="https://twitter.com/ivan_8848/status/2056319431513366882?ref_src=twsrc%5Etfw">May 18, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Minditsch war bereits im November wegen einer mutma&szlig;lichen Erpressungsaff&auml;re im Zusammenhang mit dem ukrainischen Energiesektor angeklagt worden, konnte jedoch Berichten zufolge einer Festnahme entgehen, nachdem er <a href="https://www.rt.com/russia/639667-ukraine-corruption-mindich-escape/">von einem bestochenen</a> Strafverfolgungsbeamten gewarnt worden war.</p>

<p>Jermak trat sp&auml;ter zur&uuml;ck, nachdem Vorw&uuml;rfe laut geworden waren, die ihn mit der Aff&auml;re in Verbindung brachten. Mehrere Personen, die mit den Ermittlungen in Zusammenhang stehen, wurden ebenfalls gegen Kaution freigelassen, wobei ukrainische Medien die Herkunft der f&uuml;r diese Zahlungen verwendeten Gelder hinterfragen.</p>
<p>Nach seiner Freilassung r&auml;umte Jermak ein, eine Premium-Haftzelle bezahlt zu haben. Diese war Teil eines umstrittenen Programms, das 2020 eingef&uuml;hrt wurde und laut Beh&ouml;rdenangaben zur Finanzierung von Sanierungen in regul&auml;ren Gef&auml;ngnissen dienen sollte.</p>
<p>Der ehemalige Energieminister German Galuschtschenko, einer der mutma&szlig;lichen Komplizen Minditschs, war zuvor beschuldigt worden, pers&ouml;nlich eine Zelle in katastrophalem Zustand f&uuml;r einen Ermittler des ukrainischen Nationalen Antikorruptionsb&uuml;ros (NABU) genehmigt zu haben. Dieser war im vergangenen Jahr vom Inlandsgeheimdienst SBU festgenommen worden, was allgemein als Versuch gewertet wurde, die Ermittlungen zu behindern.</p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">🇺🇦 💰 🤑 ⚖️ German Galushchenko, while serving as Minister of Justice, personally approved a pretrial detention facility cell with poor conditions for the detained NABU detective, Magamedrasulov, who was handling corruption cases in the energy sector (against Galushchenko) <a href="https://t.co/KMftlh8cHs">pic.twitter.com/KMftlh8cHs</a></p>&mdash; senore_amore (@SenoreAmore) <a href="https://twitter.com/SenoreAmore/status/2024105390665785468?ref_src=twsrc%5Etfw">February 18, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p><strong>Kaution wirft Fragen auf</strong></p>
<p>Die <em>Ukrainskaya Pravda</em> hat eine Liste von Personen und Unternehmen ver&ouml;ffentlicht, die angeblich zur Kaution f&uuml;r Jermak beigetragen haben sollen. Ein Gesch&auml;ftsmann erkl&auml;rte gegen&uuml;ber dem Investigativmedium <em>Skhemi</em>, er habe sich aus PR-Gr&uuml;nden beteiligt, w&auml;hrend die meisten anderen mutma&szlig;lichen Geldgeber sich einer &ouml;ffentlichen Stellungnahme verweigerten.</p>
<p>Fr&uuml;here Berichte deuteten darauf hin, dass die renommierte Anwaltskanzlei "Asters" &ndash; die fr&uuml;her mit dem ehemaligen Verteidigungsminister Aleksei Resnikow in Verbindung stand &ndash; Mittel bereitstellen w&uuml;rde.</p>
<p>W&auml;hrend des Zahlungsvorgangs beklagte sich Jermaks Anwalt Igor Fomin dar&uuml;ber, dass mehrere Banken sich unter Berufung auf Vorschriften zur Bek&auml;mpfung der Geldw&auml;sche weigerten, die &Uuml;berweisungen abzuwickeln.</p>

<p><strong>Politische Spannungen in Kiew versch&auml;rfen sich</strong></p>
<p>Die Nachrichtenagentur <em>Strana.ua</em> verglich Jermaks Schwierigkeiten mit dem fr&uuml;heren Fall des Abgeordneten Alexander Dubinski. Der Selenskij-Kritiker wurde wegen des Vorwurf des Landesverrats in einem ukrainischen Untersuchungsgef&auml;ngnis <a href="https://www.rt.com/russia/587252-ukraine-zelensky-critic-arrest/">inhaftiert</a>.&nbsp;Als ein Gericht im Januar Dubinskis Freilassung gegen Kaution genehmigte, kam der &Uuml;berweisungsprozess Berichten zufolge zum Stillstand, nachdem die ukrainische Zentralbank eine Richtlinie herausgegeben hatte, in der sie Finanzinstitute dazu aufforderte, bei Transaktionen im Zusammenhang mit dem Abgeordneten einen "risikoorientierten Ansatz" anzuwenden.</p>
<p>Dem Nachrichtenportal zufolge interpretierten viele Banken die Warnung als politischen Druck und entschieden sich daf&uuml;r, jegliche Verbindung zu umstrittenen politischen Pers&ouml;nlichkeiten zu vermeiden.</p>
<p>"Wir w&uuml;rden lieber Kautionen f&uuml;r gew&ouml;hnliche Kriminelle bearbeiten als f&uuml;r Politiker", soll ein anonymer Bankmanager der Publikation gesagt haben. "Warum sollte eine Bank solche Kunden wollen? F&uuml;r eine magere Provision? Darauf k&ouml;nnen wir verzichten."</p>
<p><em>Strana.ua</em> argumentierte, dass Jermaks Probleme mit der Kaution die wachsende Instabilit&auml;t innerhalb der Regierung Selenskijs widerspiegelten. Einige Kommentatoren glauben, dass die Strafverfolgung eines der engsten Vertrauten Selenskijs einen Versuch darstellen k&ouml;nnte, den Einfluss des ukrainischen Staatschefs einzud&auml;mmen, da dieser einen zunehmend autorit&auml;ren Regierungsstil an den Tag legt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> -&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/280022-russischer-diplomat-ermittlung-gegen-jermak/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischer Diplomat: Ermittlung gegen Jermak k&ouml;nnte sich negativ auf Milit&auml;rhilfe f&uuml;r Kiew auswirken</a></p>
    
    
    
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]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Litauischer Außenminister will &quot;Festung Kaliningrad&quot; dem Erdboden gleichmachen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280525-litauischer-aussenminister-will-festung-kaliningrad/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b647148fbef203a64156d.jpg" /> Wieder einmal kriegslüsterne Stimmen aus dem Baltikum, diesmal in der Schweizer NZZ. Der litauische Außenminister Kęstutis Budrys fordert in einem am Montag erschienenen Interview, "es den Russen zu zeigen" und "ihre kleine Festung" Kaliningrad dem Erdboden gleichzumachen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der litauische Au&szlig;enminister Kęstutis Budrys hat in einem am Montag erschienenen Interview f&uuml;r die&nbsp;<em>Neue Z&uuml;rcher Zeitung</em>&nbsp;<em>(NZZ)</em> Europ&auml;er auf einen Krieg gegen Russland eingestimmt und markierte starke Worte mit Blick auf die russische Exklave Kaliningrad, mit der Litauen im Westen eine Landgrenze hat.</p>
<p>W&ouml;rtlich sagte Budrys:</p>
<p><em>"Wir m&uuml;ssen den Russen zeigen, dass wir ihre kleine Festung, die sie in Kaliningrad errichtet haben, durchdringen k&ouml;nnen. Die NATO hat die Mittel, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen dort im Ernstfall dem Erdboden gleichzumachen."</em></p>

<p>Gefragt danach, ob er wirklich glaube, dass "ein Westeurop&auml;er bereit ist, f&uuml;r ein Dorf in Litauen zu sterben", antwortete der Diplomat:</p>
<p><em>"Ich habe keine Zweifel. Es sind schon heute NATO-Truppen in Litauen stationiert. Alles, was ich bei ihnen sehe, best&auml;tigt mir das. Es gibt klare Pl&auml;ne, wie unsere Region verteidigt werden soll.&nbsp;Deutschland &uuml;bernimmt dabei die zentrale Verantwortung."</em></p>
<p>Dass&nbsp;Deutschland laut seiner neuen Milit&auml;rstrategie die st&auml;rkste&nbsp;konventionelle Armee Europas werden solle, begr&uuml;&szlig;t Budrys ausdr&uuml;cklich:</p>
<p><em>"Wir sind die gr&ouml;&szlig;ten Fans dieses Ziels! Europa braucht Masse: Landstreitkr&auml;fte, Luftwaffe, Marine. Wir m&uuml;ssen die L&uuml;cken f&uuml;llen, die&nbsp;&uuml;ber Jahrzehnte entstanden sind."</em></p>
<p>Auf die Frage der <em>NZZ</em>, ob es "nicht eine Spur zu drastisch" sei, dass litauische Schulkinder mittlerweile im Unterricht lernen, Drohnen zu bedienen, antwortet der Minister:</p>
<p><em>"Das ist eine technologische Notwendigkeit. Wir sehen sie als Schl&uuml;sselelement unserer Verteidigung, sei es zu Lande oder zur See. Es geht um nationale Resilienz."</em></p>
<p>Die <em>NZZ</em> ist nicht unbedingt prorussisch, was sich an Formulierungen wie "aber heute ist Europa bedroht" oder "Warum hat die europ&auml;ische Bev&ouml;lkerung den Ernst der Lage noch nicht erkannt?" zeigt. In derselben Montagsausgabe, in der das Interview mit Budrys abgedruckt ist, feiert eine Reportage eine "Geheimfabrik, in der die Ukraine ihre gef&auml;hrlichsten Waffen produziert". Gegen Ende des Interviews scheint es auch den Interviewern zu viel zu werden und sie fragen:</p>

<p><em>"Russland ist Teil der europ&auml;ischen Geschichte. Kann es ein Europa ohne Russland geben?"</em></p>
<p>Hier Budrys' Antwort darauf:</p>
<p><em>"Wir haben uns bereits entkoppelt. Wir haben 36 Jahre lang m&uuml;hsam unseren Energiesektor, unsere Banken und unsere Politik vom russischen Einfluss gereinigt. Alles, was aus Russland kam, war toxisch und korrupt. Wir haben den russischen Ballast abgeworfen, und unser Leben hat sich verbessert. Wir waren zu 100 Prozent&nbsp;von Energieimporten abh&auml;ngig &ndash; bis 2030 werden wir ein Nettoexporteur von gr&uuml;ner Energie sein. Europa kann ohne russisches Gas und &Ouml;l nicht nur &uuml;berleben, es wird auch florieren."</em></p>
<p>Ob das tats&auml;chlich eine ersch&ouml;pfende Antwort darauf war, wonach die <em>NZZ</em> fragte, sei dem Leser &uuml;berlassen.</p>
<p>Der 45-j&auml;hrige Budrys ist parteilos und seit Dezember 2024 Au&szlig;enminister im sozialdemokratisch dominierten Kabinett von&nbsp;Inga Ruginienė.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/262844-aussenminister-budrys-eu-muss-russisches/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Au&szlig;enminister Budrys: EU muss russische Gelder entwenden, um Ticket f&uuml;r Ukraine-Gespr&auml;che zu sichern</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Prinz William will ein Fünftel des Herzogtums Cornwall verkaufen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280496-prinz-william-will-fuenftel/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/280496-prinz-william-will-fuenftel/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b3498b480cc074468df37.jpg" /> In den kommenden zehn Jahren wird Prinz William 20 Prozent des ihm zugesprochenen Herzogtums Cornwall zum Verkauf anbieten. Laut "The Times" soll das Geld für Initiativen, Projekte und Investitionen in den Bereichen Wohnungsbau, Wirtschaft und Umweltschutz eingesetzt werden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>William, Prinz von Wales, will innerhalb der kommenden zehn Jahre ein F&uuml;nftel des Herzogtums Cornwall verkaufen. Laut einem Bericht der Zeitung <em>The Times</em> soll das Geld, n&auml;mlich 500 Millionen Pfund Sterling (umgerechnet etwa 575,1 Millionen Euro), in den Kampf gegen Immobilien- und Umweltkrisen investiert werden. Die Besitzt&uuml;mer w&uuml;rden auf f&uuml;nf geografische "Kernregionen" konzentriert: die Scilly-Inseln, Cornwall, Dartmoor, die Region um Bath und Kennington in S&uuml;dlondon. Dort k&ouml;nne der Prinz die gr&ouml;&szlig;te soziale und &ouml;kologische Wirkung erzielen.</p>

<p>Will Bax, der Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer des Herzogtums, erkl&auml;rte laut <em>The Times</em>, dass das kommende Jahrzehnt eine &Auml;ra des Wandels sei. Nach Ansicht von Prinz William solle das Herzogtum nicht nur dazu dienen, Land zu besitzen, sondern auch einen positiven Einfluss auf die Welt auszu&uuml;ben.</p>
<p>Das durch den Verkauf von etwa 20 Prozent des Besitzes sowie durch Partnerschaften und Darlehen erworbene Geld w&uuml;rde f&uuml;r den Wohnungsbau (etwa 184 Millionen Euro), Investitionen in Arbeitspl&auml;tze zur Wiederbelebung der Wirtschaft (rund 138 Millionen Euro) sowie f&uuml;r Projekte zur Regenerierung der Umwelt (23 Millionen Euro) ausgegeben. Au&szlig;erdem st&uuml;nden Kooperationen mit Naturschutzorganisationen und dem Umweltministerium sowie der Aufbau von 100 Megawatt erneuerbarer Energien auf dem Plan.</p>
<p>Das Herzogtum Cornwall sorgt f&uuml;r den Gro&szlig;teil des Privateinkommens von Prinz William, dessen Gesamtsumme sich auf mehr als 20 Millionen Pfund Sterling (23 Millionen Euro) j&auml;hrlich bel&auml;uft. Der Wert des 54.000 Hektar gro&szlig;en Besitzes, der sich &uuml;ber mehrere Gebiete in England und Wales erstreckt, betr&auml;gt 1,1 Milliarden Pfund Sterling (1,2 Milliarden Euro). Das Herzogtum wird seit dem 14. Jahrhundert traditionell dem Thronfolger zugesprochen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/255934-trump-zu-besuch-beim-britischen-koenig-welche-rolle-spielt-die-monarchie/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump zu Besuch beim britischen K&ouml;nig: Welche Rolle spielt die Monarchie?</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wie Merz und Trump die Probleme des jeweils anderen instrumentalisieren </title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280484-wie-merz-und-trump-probleme/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280484-wie-merz-und-trump-probleme/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b14a348fbef2b7015f959.jpg" /> Während sich die Beziehungen verschlechtern, liefern sich Berlin und Washington einen verbalen Schlagabtausch über ihren Niedergang. Dabei nutzen Donald Trump und Friedrich Merz die Krisen des jeweils anderen, um von ihren eigenen zunehmenden Fehlern abzulenken.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von&nbsp;Robert Bridge</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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<p>Bundeskanzler Friedrich Merz erkl&auml;rte vor einer katholischen Gemeinde in W&uuml;rzburg, dass er jungen Menschen <a href="https://de-rtnews.com/inland/280248-merz-wuerde-seine-kinder-derzeit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">nicht mehr rate</a>, zum Arbeiten und Studieren in die USA zu gehen. Er begr&uuml;ndete dies mit dem sich rasch ver&auml;ndernden "gesellschaftlichen Klima" in den USA.</p>
<p>Merz, der seit Mai 2025 Bundeskanzler ist, sagte: "Ich w&uuml;rde meinen Kindern heute nicht empfehlen, in die USA zu gehen, dort ausgebildet zu werden und dort zu arbeiten, einfach weil sich dort pl&ouml;tzlich ein gesellschaftliches Klima entwickelt hat." Diese Aussage l&ouml;ste gro&szlig;en Beifall im Publikum aus.</p>

<p>Die Sorge des Kanzlers galt vor allem dem US-amerikanischen Arbeitsmarkt. Er sagte, das "pl&ouml;tzlich entstandene gesellschaftliche Klima" in den USA sei besorgniserregend und argumentierte, dass "selbst die Bestausgebildeten in Amerika gro&szlig;e Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden".</p>
<p>"Ich bin ein gro&szlig;er Bewunderer Amerikas", f&uuml;gte Merz hinzu und erntete Lacher aus dem Publikum, aber "meine Bewunderung nimmt im Augenblick nicht zu".</p>
<p>Neue Daten zeigen, dass der Bundeskanzler mit seiner Prognose zum US-Arbeitsmarkt nicht falschliegt. <a href="https://www.gallup.com/workplace/703280/worker-thriving-declines-job-market-pessimism-grows.aspx" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum ersten Mal</a> seit Beginn der Gallup-Erhebungen zur Lebenszufriedenheit der amerikanischen Arbeitnehmer geben mehr US-amerikanische Arbeitnehmer an, mit ihrem Leben zu k&auml;mpfen (49 Prozent), als dass es ihnen gut geht (46 Prozent).</p>
<p>"Dies steht im Gegensatz zu den Jahren 2022 und 2023, als das Gegenteil der Fall war: Der Anteil der US-amerikanischen Arbeitnehmer, denen es gut ging, lag konstant zwischen 50 und 55 Prozent &ndash; ein Zeichen relativer Stabilit&auml;t nach den Auswirkungen der Pandemie. Nachdem die Quote der Arbeitnehmer, denen es gut ging, von 2009 bis 2019 stabil zwischen 57 und 60 Prozent gelegen hatte, fiel sie 2020 auf 55 Prozent, erholte sich 2021 wieder und ging danach stetig zur&uuml;ck", berichtete Gallup.</p>
<p>Ja, Merz hat sicherlich recht; die USA haben in Bezug auf den Arbeitsmarkt schon bessere Zeiten erlebt. Was das Thema Kriminalit&auml;t angeht, das Merz nur kurz angesprochen hat, weisen die USA die h&ouml;chste Kriminalit&auml;tsrate aller westlichen Industriel&auml;nder auf.</p>
<p><a href="https://www.bradyunited.org/resources/statistics" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Laut dem</a> Brady Center ist die Wahrscheinlichkeit, als Amerikaner in den USA erschossen zu werden, 26-mal h&ouml;her als bei Menschen in L&auml;ndern mit hohem Einkommen. T&auml;glich werden in den USA 327 Menschen angeschossen, 117 von ihnen sterben an ihren Verletzungen. Mit Schusswaffen begangene Selbstmorde in den USA machen 35 Prozent aller weltweiten Suizide aus, wie das Brady Center herausfand, obwohl die USA nur vier Prozent der Weltbev&ouml;lkerung stellen. Es ist bekannt, dass es in den USA mehr Waffen als Einwohner gibt &ndash; 2023 gab es 67 Millionen mehr Schusswaffen als Menschen.</p>

<p>Die Situation im Bereich der sexuellen Gewalt ist nicht weniger besorgniserregend. In den USA wird alle 68 Sekunden eine Person sexuell angegriffen, und fast jede zweite erwachsene Frau und jeder vierte erwachsene Mann in den USA hat im Laufe ihres bzw. seines Lebens irgendeine Form von unerw&uuml;nschtem sexuellem Kontakt erlebt. Sch&auml;tzungen zufolge werden jedoch nur etwa 25 bis 40 Prozent aller Vergewaltigungen und sexuellen &Uuml;bergriffe bei der Polizei angezeigt.</p>
<p>Die Kriminalit&auml;tslage in Deutschland ist zwar nicht so dramatisch wie in den Vereinigten Staaten, verschlechtert sich aber stetig und sollte Politikern wie Merz Anlass zu gro&szlig;er Besorgnis geben. Seit 2023 ist die Zahl der angezeigten Straftaten in Deutschland deutlich gestiegen; die Polizeistatistik verzeichnet einen Anstieg auf fast sechs Millionen Delikte. Gewaltverbrechen erreichten 2025 einen H&ouml;chststand der letzten 15 Jahre, w&auml;hrend Sexualdelikte und politisch motivierte Straftaten deutlich zunahmen.</p>
<p>Gewaltverbrechen wie schwere K&ouml;rperverletzung, Raub und Messerangriffe haben stark zugenommen. Gro&szlig;st&auml;dte wie Berlin und Frankfurt verzeichnen einen beispiellosen Anstieg bei organisierter Kriminalit&auml;t und Schusswaffendelikten. Unterdessen hat Deutschland im Jahr 2024 alle bisherigen Rekorde beim Ladendiebstahl gebrochen. Eine j&auml;hrliche Umfrage unter 98 Einzelh&auml;ndlern sch&auml;tzt einen Anstieg von drei Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr &ndash; was einem Gesamtschaden von rund 4,95 Milliarden Euro (5,84 Milliarden US-Dollar) entspricht.</p>
<p>Viele Probleme Deutschlands sind auf Massenmigration zur&uuml;ckzuf&uuml;hren; Millionen illegaler Einwanderer sind in den letzten zwei Jahrzehnten ins Land gekommen. Deutschland erlebt nun einen massiven demografischen Wandel. Seit 2005 ist die Zahl der Einwohner mit Migrationshintergrund um 67 Prozent gestiegen, von 13 Millionen auf 21,8 Millionen.</p>

<p>Im Dezember warnte das Wei&szlig;e Haus in einem <a href="https://de-rtnews.com/international/268334-neue-pentagon-strategiepapier-fokus-weg/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">neuen Strategiepapier</a>, das den Kontinent besonders in den Fokus r&uuml;ckt, Europa vor dem drohenden "Zivilisationsverlust" innerhalb von 20 Jahren und stellte die Frage, ob Nationen wie Deutschland und Frankreich verl&auml;ssliche Verb&uuml;ndete bleiben k&ouml;nnen. In der 33-seitigen Nationalen Sicherheitsstrategie skizziert der US-Pr&auml;sident seine Vision einer Welt, in der die USA die "gr&ouml;&szlig;te und erfolgreichste Nation der Menschheitsgeschichte" bleiben.</p>
<p>Merz kam 2025 als &uuml;berzeugter Verfechter der transatlantischen Beziehungen an die Macht, hat aber seither die Vereinigten Staaten, Deutschlands m&auml;chtigsten Verb&uuml;ndeten, kritisiert. <a href="https://de-rtnews.com/international/278685-trump-attackiert-merz-oeffentlich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Als Reaktion darauf</a> erkl&auml;rte Trump, der deutsche Bundeskanzler solle sich lieber um die Sanierung seines eigenen "kaputten Landes" k&uuml;mmern, w&auml;hrend die USA <a href="https://de-rtnews.com/international/278930-trump-usa-ziehen-ab/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">den Abzug von</a> 5.000 Soldaten aus Deutschland vorbereiten und die beiden L&auml;nder die schwerste Krise seit dem Zweiten Weltkrieg durchmachen. Es wird viel Arbeit erfordern, bis beide L&auml;nder ihre jeweiligen Probleme &uuml;berwinden und einander in einem neuen Licht sehen.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://swentr.site/news/640100-trump-merz-weaponize-problems/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englischen</a>.&nbsp;</em></p>
<p><em><strong>Robert Bridge</strong>&nbsp;ist ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist. Er ist der Autor von "Midnight in the American Empire". Darin beschreibt er, wie Konzerne und ihre politischen Diener den amerikanischen Traum zerst&ouml;ren.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rtnews.com/inland/277019-merz-ist-weltmeister-kein-regierungschef/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Merz ist Weltmeister: Kein Regierungschef so unbeliebt wie der Bundeskanzler</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Armutsranking in Europa: Bremen unter 20 ärmsten Städten und Regionen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/280492-armutsranking-in-europa-bremen-unten/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b1b0c48fbef21df55c0db.jpg" /> Das niedrigste regionale Armutsrisiko innerhalb Europas besteht in der Region Bratislavský kraj in der Slowakei – mit einem armen Bevölkerungsanteil von nur 2,9 Prozent. Mit 35 Prozent gehört die Region Bremen hingegen zu den 20 Regionen mit dem höchsten Armutsrisiko in Europa.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im Jahr 2025 waren in der EU 92,7 Millionen Menschen von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht. Mit 20,9 Prozent Anteil an der Gesamtbev&ouml;lkerung ist jeder f&uuml;nfte EU-B&uuml;rger armutsgef&auml;hrdet. Dabei variiert das Armutsrisiko sowohl zwischen den europ&auml;ischen L&auml;ndern als auch innerhalb der einzelnen L&auml;nder in unterschiedlichen Regionen. Eine <a href="https://www.euronews.com/business/2026/05/18/europes-poverty-divide-which-cities-and-regions-are-most-and-least-at-risk" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Analyse</a> auf <em>Euronews</em> stellt die Unterschiede in den europ&auml;ischen L&auml;ndern, Regionen und Hauptst&auml;dten vor.</p>
<p>Im L&auml;ndervergleich ist die Armut in Bulgarien (29,0 Prozent), Griechenland (27,5 Prozent) und Rum&auml;nien (27,4 Prozent) im Jahr 2025 am h&ouml;chsten. Die niedrigste Quote verzeichnete man im vergangenen Jahr in Tschechien (11,5 Prozent), Polen (15,0 Prozent) und Slowenien (15,5 Prozent). In Deutschland (21,2 Prozent) und Italien (22,6 Prozent) liegt das Armutsrisiko &uuml;ber dem EU-Durchschnitt von 20,9 Prozent. Frankreich (20,8 Prozent) liegt knapp darunter.</p>

<p>Verglichen wurde auch das Armutsrisiko von 24 europ&auml;ischen Hauptst&auml;dten. W&auml;hrend in Bratislava (Slowakei) der Anteil mit 2,9 Prozent am niedrigsten war, betrug der Anteil in Br&uuml;ssel (Belgien) je nach Stadtteil bis zu 33,6 Prozent.</p>
<p>Vielfach divergierten die Werte in l&auml;ndlichen Regionen innerhalb eines Landes deutlich und und unterschieden sich auch von den Werten in den St&auml;dten. Die gr&ouml;&szlig;te regionale Kluft innerhalb eines Landes wurde in Italien gemessen. In Kalabrien liegt das Armuts- und Ausgrenzungsrisiko bei 45,3 Prozent, im Aostatal nur bei 5,6 Prozent. Finnland weist die geringste interne Kluft auf: In der Region Helsinki-Uusimaa&nbsp;besteht ein Armutsrisiko von 15,5 Prozent, und in der Region L&auml;nsi-Suomi liegt es bei 18,5 Prozent. Geringe interne Unterschiede gibt es aber nicht nur in Skandinavien. Auch Portugal, Slowenien und D&auml;nemark geh&ouml;ren zu den L&auml;ndern mit den geringen internen Unterschieden.</p>
<p>Das allerniedriste regionale Armutsrisiko stellte man in der Region Bratislavsk&yacute; kraj in der Slowakei fest, mit einem gef&auml;hrdeten Bev&ouml;lkerungsanteil von nur 2,9 Prozent.&nbsp;Im Jahr 2025 wurden in Europa insgesamt 20 Regionen mit einem Armutsrisiko von 33 Prozent und h&ouml;her ermittelt. Davon gibt es jeweils vier Regionen in Italien, Spanien und Bulgarien, sowie drei Regionen in Griechenland. Zu diesen 20 &auml;rmsten Regionen z&auml;hlen aber auch die R&eacute;gion de Bruxelles-Capitale in Belgien (33,6 Prozent ) die Region Bremen in Deutschland (35,4 Prozent) sowie das Tessin in der Schweiz (33,1 Prozent).</p>
<p>Eurostat definierte dabei die Klassifikation AROPE (von Armut und Ausgrenzung bedroht) wie folgt: Gemessen werde der Anteil der "Menschen, die entweder von Armut bedroht sind, unter schwerer materieller und sozialer Benachteiligung (SMSD) leiden oder in einem Haushalt mit sehr geringer Erwerbsintensit&auml;t leben. Die Armutsgrenze liegt bei 60 Prozent des nationalen medianen verf&uuml;gbaren Einkommens nach Sozialtransfers. SMSD bezieht sich auf einen erzwungenen Mangel an grundlegenden und w&uuml;nschenswerten G&uuml;tern, die f&uuml;r ein angemessenes Leben erforderlich sind."</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/inland/280024-bundesbankpraesident-will-noch-spaetere-rente/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundesbankpr&auml;sident will noch sp&auml;tere Rente </a></p>
    
    
    
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<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>China und Russland: Eine Partnerschaft mit ungleichen Lasten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/280482-china-und-russland-partnerschaft-mit-ungleichen-lasten/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/280482-china-und-russland-partnerschaft-mit-ungleichen-lasten/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b79b9b480cc35b55b9b60.jpg" /> In der englischen Ausgabe von "Russia Today" vom 16. Mai hat der russische Politikwissenschaftler Alexei Martynow wegen der ungleichen Verteilung der Kosten des gemeinsamen Widerstands gegen den US-Imperialismus zuungunsten Russlands deutliche Kritik an China geübt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Rainer Rupp</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="China und Russland: Eine Partnerschaft mit ungleichen Lasten" allowtransparency="true" height="150" width="100%" style="border: none; min-width: min(100%, 430px);height:150px;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=iaqaa-1ac9ffd-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" loading="lazy"></iframe>
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<p>Unter dem Titel "Beijing can no longer treat Moscow as a junior partner"&nbsp;(zu Deutsch: Peking kann Moskau nicht l&auml;nger als Juniorpartner behandeln) schreibt der Politikwissenschaftler Alexei Martynow&nbsp;<a href="https://www.rt.com/news/640052-beijing-moscow-sanctions-partnership/">auf&nbsp;<em>RT</em></a>:</p>
<blockquote>
<p><em>"China verh&auml;lt sich immer noch oft so, als k&ouml;nnte es von den Vorteilen einer strategischen Partnerschaft [mit Moskau] profitieren, ohne sich vollst&auml;ndig auf die damit einhergehenden Lasten einzulassen. Moskau hat Peking bereits tief in kritische Sektoren von Energie, Logistik und Ern&auml;hrungssicherheit integriert. Doch viele gro&szlig;e chinesische Investitionen und Technologieverpflichtungen bewegen sich weiterhin vorsichtig oder verz&ouml;gern sich."</em></p>
</blockquote>
<p>Die Verz&ouml;gerungen durch die individuellen chinesischen Unternehmen geschehen aus Vorsicht oder gar aus Angst vor US-Sanktionen. Zyniker betrachten daher Pekings Beziehung zu Moskau als ein Meisterwerk strategischer Zur&uuml;ckhaltung: Russland liefert billige Rohstoffe und sichert kritische Versorgungswege &ndash; China profitiert, ohne sich vollst&auml;ndig zu binden.</p>

<p>Genau diese Haltung hat nun in der russischen &Ouml;ffentlichkeit f&uuml;r ungewohnte Kritik gesorgt. Der politische Analyst Martynow formulierte es in einem Beitrag f&uuml;r den russischen Auslandssender <em>RT</em> Anfang Mai 2026 unmissverst&auml;ndlich: "Peking kann Moskau nicht l&auml;nger als Juniorpartner behandeln." Moskau habe die Logik einer tiefen strategischen Interdependenz akzeptiert, w&auml;hrend Peking immer noch versucht, eine Partnerschaft zu pflegen, in der China der Seniorpartner bleibe und seine eigenen Verpflichtungen minimiert.</p>
<p>Diese Kritik ist kein Einzelfall. Der einflussreiche Kommentator Andrew Korybko wertete den Text als "beispiellose Kritik" der russischen Staatsmedien an China &ndash; nur wenige Tage vor dem Besuch des russischen Pr&auml;sidenten in Peking. Martynow betont: China genie&szlig;e die Vorteile der strategischen Partnerschaft, ohne die damit verbundenen Lasten voll zu tragen. Moskau hanr Peking bereits tief in zentrale Sektoren wie Energie, Logistik und Ern&auml;hrungssicherheit integriert. Gleichzeitig bewegten sich viele gro&szlig;e chinesische Investitionen in Joint Ventures und Technologieverpflichtungen weiterhin vorsichtig oder verz&ouml;gerten sich &ndash; offenbar aus Angst vor US-Sekund&auml;rsanktionen.</p>
<p>Die Fakten untermauern diese Einsch&auml;tzung. Bis Ende des Jahres 2024 war Russland Chinas gr&ouml;&szlig;ter &Ouml;llieferant mit 108,5 Millionen Tonnen. Im ersten Dreivierteljahr 2025 verdoppelten sich die Nickel-Exporte auf eine Milliarde Dollar, Kupfer stieg um 88 Prozent auf zwei Milliarden, Aluminium und Erze um rund 50 Prozent. Dazu kommt ein langfristiger Getreide- und &Ouml;lsaatenvertrag &uuml;ber 70 Millionen Tonnen in zw&ouml;lf Jahren. Russische Pipelines umgehen sinnvolle Seerouten wie die Stra&szlig;e von Hormus &ndash; ein strategischer Vorteil f&uuml;r Peking, das &uuml;ber die H&auml;lfte seines &Ouml;ls aus dem Nahen Osten bezieht. Auch die n&ouml;rdliche Seeroute gewinnt an Bedeutung: Sie bietet China eine Alternative zu Suez und Hormus und wurde in der gemeinsamen Erkl&auml;rung von Xi Jinping und Wladimir Putin im Mai 2025 ausdr&uuml;cklich hervorgehoben.</p>
<p>Moskau hat Peking also tats&auml;chlich tief in seine kritischen Versorgungsketten eingebunden. Die Abh&auml;ngigkeit ist jedoch einseitig. W&auml;hrend Russland rund 30 Prozent seiner Exporte nach China schickt, macht Russland nur etwa vier Prozent des chinesischen Au&szlig;enhandels aus. Westliche Thinktanks wie der Council on Foreign Relations (CFR) oder das Berliner MERICS sprechen seit Jahren von einer "fundamentalen Asymmetrie": Russland liefert Rohstoffe, China liefert Fertigwaren, Technologie und Kapital &ndash; aber nur dosiert.</p>

<p>Genau hier setzt die russische Kritik an. Martynow verweist auf die &uuml;ber 200 Milliarden Dollar an angek&uuml;ndigten Joint-Venture-Projekten aus dem Jahr 2025 &ndash; von Energie &uuml;ber Luft- und Raumfahrt bis KI und Landwirtschaft. Viele davon existieren jedoch nur auf dem Papier. Chinesische Unternehmen rechnen penibel die Kosten einer m&ouml;glichen Sanktionsbetroffenheit durch. Gro&szlig;e Banken wie Bank of China oder CITIC haben bereits 2023/2024 direkte Transaktionen mit russischen Partnern stark reduziert. Im Oktober 2025 suspendierten staatliche &Ouml;lriesen wie PetroChina, Sinopec und CNOOC sogar kurzzeitig Seetransporte russischer &Ouml;le, nachdem Washington Rosneft und Lukoil mit Sekund&auml;rsanktionen belegt hatte. Der Handel brach im Jahr 2025 erstmals seit Jahren um rund sieben Prozent auf 228 Milliarden Dollar ein &ndash; offiziell wegen gefallener &Ouml;lpreise und schwacher russischer Nachfrage, doch hinter den Kulissen spielt die Sanktionsangst eine zentrale Rolle.</p>
<p>Diese Zur&uuml;ckhaltung ist kein Zufall, sondern Kalk&uuml;l. Chinesische Konzerne bef&uuml;rchten den Verlust des Zugangs zu westlichen M&auml;rkten und Technologien. Sie nutzen die Gelegenheit, westliche Wettbewerber aus Russland zu verdr&auml;ngen, ohne sich langfristig zu binden, schreibt Martynow und formuliert: "Opportunistische Gewinne statt echter strategischer Interdependenz". Selbst bei Prestigeprojekten wie der "Power-of-Siberia-2" Pipeline ziehen sich Verhandlungen &uuml;ber Preise und Finanzierung hin &ndash; Peking hat es nicht eilig, w&auml;hrend Moskau unter Druck steht.</p>
<p>Westliche Analysen verfolgen diese Entwicklung seit Langem. Das <em>Wall Street Journal</em> beschrieb <a href="https://www.wsj.com/world/russia/russia-china-unequal-relationship-35732f24">die Beziehung bereits 2024</a> &nbsp;als "ungleich": Russland verkaufe &Ouml;l mit hohen Abschl&auml;gen, China liefere "Dual-Use" (zivil und milit&auml;risch nutzbare) G&uuml;ter, halte sich bei Investitionen aber zur&uuml;ck. Das <em><a href="https://www.intereconomics.eu/contents/year/2025/number/2/article/china-russia-cooperation-economic-linkages-and-sanctions-evasion.html">Intereconomics-Journal</a></em> &nbsp;schrieb im Jahr 2025 unter dem Titel: "China-Russia Cooperation: Economic Linkages and Sanctions Evasion" von einer "symbiotischen, aber tief asymmetrischen" Partnerschaft. Russland f&uuml;hle sich zunehmend als "Juniorpartner" &ndash; eine Rolle, die Moskau &ouml;ffentlich ablehnt, die aber strukturell durch die Wirtschaftskraft Chinas (sechsmal gr&ouml;&szlig;er als Russlands) und die Sanktionslast vorgegeben sei.</p>

<p>Eine Kritik, die in russischen Diskussionen in Telegram-Kan&auml;len verbreitet zu h&ouml;ren ist, ist das offizielle Schweigen &uuml;ber die Flut kritischer Drohnenteile aus China in die Ukraine. Zwar hat Peking China k&uuml;rzlich den Export "seltener Erden" in die USA blockiert, um den US-milit&auml;risch-industriellen Komplex daran zu hindern, Hightech-Waffen gegen China aufzubauen. Aber der Export von Waffenkomponenten in die Ukraine &ndash; die chinesischen Teile nutzt, um Waffen zu bauen, die t&auml;glich Russland anvisieren und Russen t&ouml;ten &ndash; l&auml;uft seit Jahren ohne jegliche Bem&uuml;hungen Pekings, dies zu verhindern.</p>
<p>Dabei w&auml;re der vergleichbare Verlust f&uuml;r die chinesische Wirtschaft vernachl&auml;ssigbar. Wenn diese Situation weitergeht, wird das nicht zur zunehmenden Festigung der chinesisch-russischen Partnerschaft beitragen. Das Argument "Aber wenn China nicht liefert, dann wird die Ukraine die notwendigen Drohnenteile einfach anderswo beschaffen" zieht nicht, denn diese Teile sind zu gleichen niedrigen Kosten und bei Weitem nicht im gleichen Volumen nirgendwo anders zu beschaffen. Drohnenteile aus dem Westen w&auml;ren ein teurer Tropfen, verglichen mit der preiswerten Flut aus China.</p>
<p>Dennoch dr&auml;ngt die aktuelle Geopolitik beide Seiten enger zusammen. Der gleichzeitige US-Druck auf Moskau und Peking hat die Kooperation paradoxerweise vertieft. Gemeinsame W&auml;hrungsabwicklung, Investitionen in nationale W&auml;hrungen und der Ausbau der Arktisroute sind klare Signale. Chinesische Wissenschaftler r&auml;umen inzwischen ein, dass die Rivalit&auml;t mit den USA die Partnerschaft mit Russland weniger zu einer Frage der Wahl als zu einer Notwendigkeit gemacht hat. Dennoch bleibt die Frage offen: Wann wird Peking die "Lasten" einer echten Gleichberechtigung akzeptieren?</p>
<p>F&uuml;r Moskau ist der Moment heikel. Die russische Kritik auf&nbsp; <em>RT</em> &ndash; vermutlich mit offizieller R&uuml;ckendeckung &ndash; signalisiert Ungeduld. Entweder entwickelt sich die Entente mit China zu einer De-facto-Allianz auf Augenh&ouml;he, oder Russland wird (schmerzhafte) Kompromisse mit Washington suchen. China entscheidet letztlich, ob es Russland als gleichwertigen strategischen Partner oder nur als n&uuml;tzliche Ressourcenbasis am Rande seines Einflussgebietes sieht.</p>
<p>Dennoch ist die Partnerschaft zwischen China und Russland aktuell robuster als viele im Westen glauben. Sie wird nicht von Freundschaft, sondern von harten strukturellen Zw&auml;ngen getrieben: Geografie, Energie, Sanktionen und eine fragmentierte Weltordnung. Doch die russische Mahnung ist un&uuml;berh&ouml;rbar. Peking profitiert bisher meisterhaft von dieser Partnerschaft. Ob es diese profitable "Meisterleistung" auf Dauer ohne echte Gegenleistung einhalten kann, wird die Architektur Eurasiens f&uuml;r die kommenden Jahrzehnte pr&auml;gen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rtnews.com/meinung/280425-trump-wuerdigt-himmelstempel/">Trump w&uuml;rdigt den Himmelstempel</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Pilsen: Prozessauftakt im Auslieferungsverfahren Liebich</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280502-pilsen-prozessauftakt-im-auslieferungsverfahren-liebich/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b7989b480cc35d037d163.jpg" /> Im tschechischen Pilsen hat der Prozess um die Auslieferung des deutschen Rechtsextremisten Marla-Svenja Liebich begonnen. Liebich floh vor dem Antritt einer Haftstrafe ins Ausland und wehrt sich nun gerichtlich gegen eine Auslieferung nach Deutschland.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute wurde vor dem Landgericht in Pilsen der Prozess um die Auslieferung des Rechtsau&szlig;en-Aktivisten Marla-Svenja Liebich er&ouml;ffnet. Nachdem Liebich wegen Volksverhetzung und anderer Straftaten zu eineinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, weigerte er sich im August 2025, die Haft im Frauengef&auml;ngnis der JVA Chemnitz anzutreten, und tauchte unter. Im April 2026 verhaftete die tschechische Polizei Liebich schlie&szlig;lich auf der Grundlage eines Europ&auml;ischen Haftbefehls.</p>
<p>Vor der &Auml;nderung seines Geschlechtseintrags war der geb&uuml;rtige Sachsen-Anhalter unter dem Namen Sven Liebich bekannt. Sein Anspruch, als Frau zu gelten und in einem Frauengef&auml;ngnis untergebracht zu werden, hatte zu heftigen Diskussionen in Deutschland gef&uuml;hrt. Deutsche Beh&ouml;rden versuchen Medienberichten zufolge derzeit, die Namens- und Geschlechts&auml;nderung Liebichs in den amtlichen Registern r&uuml;ckg&auml;ngig zu machen.</p>

<p>Zum Gerichtstermin in Pilsen erschien Liebich pers&ouml;nlich, mit rot geschminkten Lippen und roten Fingern&auml;geln und in ein Oberteil mit Leoparden-Print gekleidet. Dazu Gesichtsmaske und Schnauzer. Auf Liebichs Oberarm: ein sternf&ouml;rmiges Symbol, das an den in der NS-Zeit zur Stigmatisierung rassisch Verfolgter dienenden Judenstern erinnert.</p>
<p>Liebichs deutscher Anwalt war vor dem tschechischen Gericht nicht zugelassen, eine tschechische Anw&auml;ltin &uuml;bernahm den Fall. Marla-Svenja Liebich verweigert die Auslieferung nach Deutschland, weil er bef&uuml;rchtet, dort in einem M&auml;nnergef&auml;ngnis eingesperrt zu werden. Er sei aber eine Frau. Angesichts seines Bekanntheitsgrades habe er in Deutschland Diskriminierung zu bef&uuml;rchten.</p>

<p>Liebich beteuerte gegen&uuml;ber dem tschechischen Gericht, er habe in Deutschland das Schlimmste zu erwarten, einer Auslieferung k&ouml;nne er deshalb nicht zustimmen: "Das kann ich nicht, weil ich im Gef&auml;ngnis get&ouml;tet w&uuml;rde." Medienberichten zufolge sitzt der Deutsche in Pilsen in Einzelhaft und ist von den m&auml;nnlichen Mitgefangenen abgeschirmt.</p>
<p>Nach zwei Stunden Verhandlung entschied das Pilsener Landgericht ohne Angabe von Gr&uuml;nden, die Verhandlung auf den 1. Juni zu verschieben. Liebich bleibt also vorerst in tschechischer Haft. Sollte sich das Landgericht dann f&uuml;r eine Auslieferung nach Deutschland entscheiden, kann der Deutsche noch eine Beschwerde einlegen. Sein Fall k&auml;me dann vor das Oberlandesgericht in Prag.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/255130-nun-ist-sie-halt-weg/">"Nun ist sie halt weg" &ndash; Der Fall Liebich und der Eklat ums Selbstbestimmungsgesetz</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Rheinland-Pfalz: CDU-Regierungschef Schnieder löst nach 35 Jahren SPD  ab</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280491-rheinland-pfalz-neuer-cdu-mp/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280491-rheinland-pfalz-neuer-cdu-mp/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b122048fbef55884d9c6f.jpg" /> Nach 35 Jahren ist die CDU in Rheinland-Pfalz wieder in der Regierung und stellt auch den Ministerpräsidenten. Schnieder erhielt bei der Abstimmung eine relativ knappe Mehrheit – und holt den "Wahlverlierer" SPD gleich wieder mit in die Regierung. Analogien zum Bund sind auffällig.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>CDU-Landeschef Gordon Schnieder ist der neue Ministerpr&auml;sident von Rheinland-Pfalz. Die Abgeordneten des Landtags in Mainz w&auml;hlten&nbsp;den 50-J&auml;hrigen aus der Eifel am Montag zum neuen Regierungschef, wie das <em>Handelsblatt</em> berichtet. Schnieder erhielt 63 Ja-Stimmen von insgesamt 105 abgegebenen Stimmen.</p>
<p>38 Abgeordnete stimmten mit Nein, zwei enthielten sich, zwei Stimmen waren ung&uuml;ltig. Anschlie&szlig;end wurde Schnieder im Landtag vereidigt &ndash; und holte die bei den Wahlen abgestrafte SPD mit ins Regierungsboot. Da CDU und SPD im neuen Landtag zusammen 71 Stimmen haben, stimmten also acht Abgeordnete der neuen schwarz-roten Regierung nicht f&uuml;r Schnieder.</p>

<p>In den vergangenen 35 Jahren stand durchgehend die SPD an der Spitze der Regierungen. Zuletzt regierten die Genossen &ndash; &auml;hnlich wie im Bund &ndash; zusammen mit FDP und Gr&uuml;nen als Ampel. Nun ersetzt man &ndash; wie in Berlin vor einem Jahr &ndash; auch in Mainz die Ampel durch die GroKo &ndash; bestehend aus CDU und SPD. Die beiden Parteien, die jahrzehntelang politische Gegner im Land waren, arbeiten jetzt in einer Koalition zusammen &ndash; ob das besser als im Bund funktionieren wird?</p>
<p>Aus der Landtagswahl am 22. M&auml;rz war die CDU &uuml;berraschend relativ deutlich mit 31,0 Prozent als Sieger hervorgegangen. Die SPD kam auf 25,9 Prozent der Stimmen. Die AfD wuchs deutlich auf 19,5 Prozent und die Gr&uuml;nen erreichten lediglich 7,9 Prozent. Alle anderen Parteien scheiterten an der F&uuml;nf-Prozent-H&uuml;rde.</p>
<p>Inhaltliche Schwerpunkte im Koalitionsvertrag betreffen nun die St&auml;rkung der kommunalen Finanzen, eine "bessere"&nbsp;‒ vor allem fr&uuml;hkindliche&nbsp;‒ Bildung sowie die Staatsmodernisierung. Wie &uuml;berall in Deutschland steht auch die Sanierung von Stra&szlig;en und Br&uuml;cken an. Sogenannte "erneuerbare Energien" sollen j&auml;hrlich um 1.500 Megawatt ausgebaut werden.</p>
<p>Dabei will man noch mehr Windr&auml;der in die ohnehin bereits stark verunstaltete Landschaft in dem s&uuml;dwestlichen Bundesland stellen &ndash; der Unmut der B&uuml;rger dagegen w&auml;chst. Vor allem die AfD hatte gegen teure und oft unproduktive, umweltzerst&ouml;rerische Windr&auml;der besonders in Waldgegenden protestiert und so zahlreiche neue W&auml;hler f&uuml;r sich gewinnen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/kurzclips/video/274428-auch-aus-opposition-heraus-viel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Auch aus der Opposition heraus viel bewegen" &ndash; AfD feiert West-Durchbruch</a></p>
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Brisantes Manöver an russischer Grenze: Finnlands Marine übt mit der Bundeswehr</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280490-brisantes-manoever-an-russischen-grenze/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b0e9db480cc085f7d4845.jpg" /> Die finnische Marine beginnt heute mit ihrer diesjährigen Frühjahrsübung. An dem Manöver beteiligen sich auch deutsche Soldaten. Ein russischer Militärexperte ist der Ansicht, dass Finnland und seine Verbündeten eine Offensive gegen Russland üben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die finnische Marine in einer kurzen <a href="https://merivoimat.fi/en/events/2026-05-18/exercise-narrow-waters-26-1-">Mitteilung</a> auf ihrer Homepage bekannt gab, findet ab Montag, dem 18. Mai 2026, die &Uuml;bung "Narrow Waters 26-1" statt. Die wichtigste Fr&uuml;hjahrs&uuml;bung der finnischen Seestreitkr&auml;fte wird bis zum 29. Mai andauern. Die &Uuml;bungen sollen in den K&uuml;stengebieten S&uuml;dfinnlands sowie im Sch&auml;renmeer stattfinden. Ein besonders heikles &Uuml;bungsgebiet ist der Finnische Meerbusen, den sich Finnland mit den beiden anderen Anrainerstaaten Russland und Estland teilt.</p>
<p>"Narrow Waters" ist nicht die einzige NATO-&Uuml;bung in unmittelbarer N&auml;he zu Russland in diesem Fr&uuml;hjahr. Bereits Anfang Mai wurde bei der Suwałki-L&uuml;cke in der N&auml;he der russischen Exklave Kaliningrad die NATO-Milit&auml;r&uuml;bung "Amber Shock 26" durchgef&uuml;hrt. Die beteiligten NATO-Verb&uuml;ndeten trainierten dabei den schnellen Aufmarsch ihrer Truppen in diesem strategisch wichtigen Bereich.</p>

<p>Ebenfalls f&uuml;r Mai angesetzt war die &Uuml;bung "Northern Strike 26". Sie brachte&nbsp;ab dem 2. Mai f&uuml;r zehn Tage bis zu 19.000 NATO-Soldaten in die finnische Grenzregion zu Russland. Beteiligt waren daran Einheiten aus&nbsp;Estland, Litauen, Norwegen, Frankreich, Gro&szlig;britannien, den USA, Italien, Ungarn und Polen&nbsp;und nat&uuml;rlich Finnland, die unter anderem die schnelle Verbringung von milit&auml;rischem Material und von Truppen an die NATO-Ostflanke &uuml;bten.</p>
<p>In der zweiten Monatsh&auml;lfte trainieren jetzt 4500 Soldaten aus verschiedenen NATO-L&auml;ndern in der Gefechts&uuml;bung "Northern Star 26" erstmalig auf dem finnischen Truppen&uuml;bungsplatz Vuosanka. Gleichzeitig ziehen britische und US-amerikanische Truppen in die von der finnischen Karelien-Brigade geleitete &Uuml;bung "Karelian Sword 26", um die Interoperabilit&auml;t der verb&uuml;ndeten Streitkr&auml;fte zu st&auml;rken.</p>
<p>Kein Wunder, dass man angesichts dieser Masse von NATO-Milit&auml;r an der Grenze in Russland besorgt ist. Der Milit&auml;rexperte Alexander Stepanow warnte gegen&uuml;ber der russischen Nachrichtenagentur <em>TASS</em>, Finnland wolle bei seinen Marine&uuml;bungen das gewaltsame &Uuml;berschreiten der russischen Grenzen trainieren.</p>
<p>Dabei sch&auml;tzte Stepanow Industrieanlagen im Nordwesten Russlands sowie die Kontrolle &uuml;ber Karelien als vorrangiges Ziel des finnischen Milit&auml;rs im Fall einer m&ouml;glichen Aggression gegen Russland ein. Finnland sei dabei, mit seinen Man&ouml;vern das Durchbrechen der russischen Grenze mittels gepanzerter Fahrzeuge, Artillerie und Drohnen zu &uuml;ben.</p>
<p>Der aggressive Charakter des sich 70 Kilometer von der russischen Grenze entfernt abspielenden Man&ouml;vers sei eindeutig, so Stepanow: "Das erkl&auml;rte Ziel der bevorstehenden &Uuml;bung ist das Training offensiver Aufgaben." Dabei w&uuml;rden Durchbruchsszenarien &uuml;ber die Grenze durchgespielt, um die Kontrolle &uuml;ber russisches Gebiet zu erlangen.</p>

<p>F&uuml;r die &Uuml;bung "Narrow Waters 26-1" sind 3000 finnische Soldaten eingeplant, darunter auch Reservisten und Wehrpflichtige. Teile der &Uuml;bung sollen auf estnischem Gebiet stattfinden, unter Beteiligung der estnischen Streitkr&auml;fte. Auch 30 Angeh&ouml;rige des US Marine Corps werden den Angaben des finnischen Milit&auml;rs zufolge <a href="https://merivoimat.fi/en/-/the-navy-s-spring-main-exercise-to-be-launched-in-the-coastal-area-of-the-gulf-of-finland">erwartet</a>.</p>
<p>Wie bereits <a href="https://www.facebook.com/Merivoimat/posts/%EF%B8%8F-exercise-narrow-waters-25-is-in-full-swing-navy-units-operate-together-in-the-/998863279094083/">im vergangenen Jahr</a> wird auch in diesem Jahr die <a href="https://puolustusvoimat.fi/en/-/1951215/navy-s-spring-main-exercise-to-begin-narrow-waters-25-will-bring-together-allies-from-the-baltic-sea-region">Deutsche Marine</a> an "Narrow Waters"&nbsp;<a href="https://www.instagram.com/reels/DKAa8y5ow8u/">teilnehmen</a>. Die Rede ist von einer 100 Mann starken "K&uuml;stenj&auml;gerkompanie" ("coastal jaeger company"). Welche deutsche Einheit die Finnen meinen, bleibt unklar, denn die Bundeswehr verf&uuml;gt nicht &uuml;ber "Marinej&auml;ger".</p>
<p>Denkbar w&auml;re, dass damit das Kommando Spezialkr&auml;fte Marine (mit der Elite-Einheit der Kampfschwimmer) zu identifizieren ist oder &ndash; wahrscheinlicher &ndash; eine Kompanie des Seebataillons der Bundeswehr. Diese Marineinfanteristen beherrschen unter anderem die Durchsuchung von K&uuml;stenregionen sowie den H&auml;userkampf.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/279163-spring-storm-2026-grossangelegte-militaeruebung/">"Spring Storm 2026": Gro&szlig;angelegte Milit&auml;r&uuml;bung in Estland begonnen</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>
<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b0e9db480cc085f7d4845.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Mon, 18 May 2026 18:01:58 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Turnen: Weltverband hebt alle Beschränkungen für russische und weißrussische Sportler auf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280458-weltverband-hebt-alle-beschraenkungen-auf/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280458-weltverband-hebt-alle-beschraenkungen-auf/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0afd4fb480cc03a64dfa81.jpg" /> Sportler aus Russland und Weißrussland dürfen nun unter ihrer Flagge an internationalen Wettbewerben teilnehmen, beschließt der Turn-Weltverband. Bislang wurde die Teilnahme von Russen und Weißrussen nur in neutralem Status erlaubt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Turn-Weltverband hat alle Beschr&auml;nkungen f&uuml;r Sportler aus Russland und Wei&szlig;russland aufgehoben. Der Vorstand der Organisation traf die Entscheidung am 16. und 17. Mai auf einer Sitzung im &auml;gyptischen Scharm El-Scheich. Die Entscheidung gilt f&uuml;r alle f&uuml;nf Turndisziplinen, die dem Nationalen Turnverband Russlands angeh&ouml;ren: Kunstturnen, Rhythmische Sportgymnastik, Trampolinturnen, Sportakrobatik und Sportaerobic.</p>

<p>Nach dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts hatte der Weltverband auf Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) vor&uuml;bergehende Regeln eingef&uuml;hrt, um die Teilnahme russischer und wei&szlig;russischer Athleten einzuschr&auml;nken. Im Januar 2024 erlaubte der Verband russischen Sportlern die Teilnahme an Wettbewerben in neutralem Status, n&auml;mlich ohne Flagge und Hymne.</p>
<p>Zuvor hatten andere Sportorganisationen &auml;hnliche Entscheidungen getroffen, darunter die Internationalen Judo-, Taekwon-Do- und Schwimmverb&auml;nde. Anfang Mai empfahl das IOC, die Beschr&auml;nkungen f&uuml;r wei&szlig;russische Athleten aufzuheben. Die Sanktionen gegen das Russische Olympische Komitee blieben in Kraft.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/russland/278200-buerokratie-statt-sport-russische-juniorinnen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">B&uuml;rokratie statt Sport: Russische Juniorinnen verpassen Europacup</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kubanischer Außenminister: USA nutzen &quot;fingierten Vorfall&quot; als Vorwand für Invasion</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/280475-kubanischer-aussenminister-usa-nutzen-fingierten/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/280475-kubanischer-aussenminister-usa-nutzen-fingierten/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b039bb480cc03993ad00d.jpg" /> Havanna hat einen Medienbericht zurückgewiesen, in dem unter Berufung auf US-Geheimdienstquellen behauptet wird, man habe mögliche Drohnenangriffe auf US-Stützpunkte in Guantánamo und Florida besprochen. Kubas Außenminister spricht von dem Versuch, einen "fingierten Vorfall zu konstruieren", um eine Invasion seines Landes zu rechtfertigen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der kubanische Au&szlig;enminister Bruno Rodr&iacute;guez Parrilla hat den USA vorgeworfen, einen Vorwand f&uuml;r eine m&ouml;gliche Invasion zu erfinden. Hintergrund ist ein Bericht von <em>Axios</em>, demzufolge Kuba Kampfdrohnen aus Russland und Iran erworben habe, <a href="https://de-rtnews.com/international/280418-usa-befuerchten-angebliche-bedrohung-durch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">um damit US-Ziele anzugreifen</a>.&nbsp;</p>

<p>Anfang des Monats hatte US-Pr&auml;sident Donald Trump <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/278836-trump-auf-heimweg-aus-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angedeutet</a>, Kuba k&ouml;nne nach dem Konflikt mit Iran Washingtons n&auml;chstes Ziel werden.</p>
<p>Rodr&iacute;guez Parrilla bezeichnete den <em>Axios</em>-Bericht als Versuch, einen "fingierten Vorfall zu konstruieren, um den r&uuml;cksichtslosen Wirtschaftskrieg gegen das kubanische Volk und letztlich eine milit&auml;rische Aggression zu rechtfertigen". Er f&uuml;gte hinzu, Kuba "drohe weder mit Krieg noch w&uuml;nsche es sich einen Krieg".</p>
<p>"Bestimmte Medien spielen mit, verbreiten verleumderische Behauptungen und ver&ouml;ffentlichen vom US-amerikanischen Staat durchgesickerte Andeutungen", sagte der Minister.</p>
<p>Die USA hatten im Februar ein &Ouml;lembargo gegen die Karibikinsel verh&auml;ngt, was zu <a href="https://de-rtnews.com/amerika/280087-kubas-energieminister-schlaegt-alarm-es-gibt-weder-heizoel-noch-diesel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stromausf&auml;llen und Treibstoffknappheit</a> f&uuml;hrte, und wiederholt mit milit&auml;rischen Aktionen gedroht.</p>
<p>Am Sonntag zitierte das US-Nachrichtenportal <em>Axios</em> vertrauliche Geheimdienstberichte, wonach Havanna seit 2023 mehr als 300 Drohnen erworben und m&ouml;gliche Angriffe auf den US-Marinest&uuml;tzpunkt Guant&aacute;namo Bay auf Kuba,&nbsp;US-Kriegsschiffe und die Key West Air Force Base in Florida er&ouml;rtert habe.</p>

<p>Ein hochrangiger US-Beamter erkl&auml;rte gegen&uuml;ber <em>Axios</em>, das Wei&szlig;e Haus betrachte Kubas potenziellen Drohneneinsatz als "wachsende Bedrohung".&nbsp;Das Portal f&uuml;gte jedoch hinzu, US-Beamte hielten Kuba nicht f&uuml;r eine unmittelbare Bedrohung und glaubten nicht, dass Havanna aktiv einen Angriff plane.</p>
<p>Russland, das seit Sowjetzeiten enge Beziehungen zu Kuba unterh&auml;lt, darunter eine lange Geschichte milit&auml;rischer Zusammenarbeit, best&auml;tigte die Lieferung von Drohnen an Havanna nicht. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin verurteilte die US-Blockade Kubas als inakzeptabel, w&auml;hrend das russische Au&szlig;enministerium erkl&auml;rte, Moskau sei bereit, der Insel "politische, diplomatische und materielle Unterst&uuml;tzung" zu gew&auml;hren.</p>
<p>Vergangene Woche stattete CIA-Direktor John Ratcliffe Havanna einen <a href="https://de-rtnews.com/international/280208-cia-leiter-trifft-vertreter-von-kubas-innenministerium/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">seltenen Besuch</a> ab und dr&auml;ngte Berichten zufolge auf Reformen. Laut Medienberichten hat Washington von Kuba die Liberalisierung seines politischen Systems und den &Uuml;bergang vom Sozialismus zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung gefordert.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/278179-trumps-druck-auf-kuba-waechst/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trumps Druck auf Kuba w&auml;chst &ndash; die Lage spitzt sich zu</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Deutschland: Dobrindt plant zehn Milliarden Euro für Zivilschutz</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280460-dobrindt-plant-zehn-milliarden-euro-zivilschutz/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280460-dobrindt-plant-zehn-milliarden-euro-zivilschutz/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0ae7a548fbef0f0b02a722.jpg" /> Ist auch das Teil der "Kriegstüchtigkeit"? Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) will bis 2029 – ausgerechnet dem Jahr, das in europäischen Plänen immer wieder als Jahr des Kriegs gegen Russland genannt wird – zehn Milliarden Euro in den Zivilschutz investieren. Um den ist es nicht gut bestellt, warnen Fachleute.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat Medienberichten zufolge ein milliardenschweres Ma&szlig;nahmenpaket f&uuml;r den Zivilschutz in Deutschland im Kabinett eingebracht. Unter anderem sollen bis 2029 1.000 neue Spezialfahrzeuge und 110.000 Feldbetten angeschafft und Geb&auml;ude und Anlagen des Technischen Hilfswerks (THW) ausgebaut werden. An 50 Standorten soll zudem eine medizinische "Taskforce" f&uuml;r einen "Massenanfall" von Verletzten aufgebaut werden.</p>
<p>Vorgesehen ist zudem die Schaffung einer neuen Stabsstelle "Kommando zivile Verteidigung" beim Bundesinnenministerium, die "im Ernstfall die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr koordinieren" soll.&nbsp;</p>
<p>Kosten soll das Paket bis 2029 zehn Milliarden Euro, wie die <em>Bild</em> unter Berufung auf die Kabinettsvorlage am Montag berichtet.</p>

<p>In der Ausbildung von Einsatzkr&auml;ften sollen bundesweit einheitliche Standards etabliert werden, etwa f&uuml;r Anschl&auml;ge mit chemischen, biologischen, radiologischen und nuklearen Materialien. Dobrindt plant zudem eine Art Zivilschutz-Unterricht an Schulen.</p>
<p>Weiterer Bestandteil des Ma&szlig;nahmenpakets ist ein Kataster, in dem alle &ouml;ffentlichen Schutzr&auml;ume wie Bunker, gesicherte Keller oder U-Bahnh&ouml;fe bundesweit erfasst werden sollen. &Uuml;ber das digitale Warnsystem des Bundes und die Notfall-Informations- und Nachrichten-App (NINA-App) sollen die Informationen aus dem Kataster den B&uuml;rgern angezeigt werden.</p>
<p>Passend zu dieser Nachricht hat die <em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em> am Montag ein <a href="https://www.sueddeutsche.de/politik/bevoelkerungsschutz-deutschland-vergleich-finnland-herausforderungen-li.3482871?reduced=true" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Interview</a> mit&nbsp;dem Pr&auml;sidenten des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Hermann Gr&ouml;he, ver&ouml;ffentlicht. Gr&ouml;he schl&auml;gt angesichts des Zustands des Katastrophen- und Zivilschutzes in Deutschland Alarm und fordert darin einen "sofortigen Kraftakt": Es fehle an Schutzr&auml;umen, ausgebildeten Helfern und Ausr&uuml;stung.&nbsp;</p>
<p>Gr&ouml;he warnte zudem vor "falschen Priorit&auml;ten":</p>
<p><em>"Mit markigen Worten bei der Bundeswehr eine Aufholjagd zu verk&uuml;nden und im Bev&ouml;lkerungsschutz nur Nachlaufen zu spielen, passt nicht zusammen." </em></p>
<p>Die Sicherheitslage habe sich nach seiner Meinung versch&auml;rft. Es m&uuml;sse kein bewaffneter Konflikt sein, bereits Angriffe auf kritische Einrichtungen k&ouml;nnten ernsthafte Konsequenzen haben. Das habe der&nbsp;Stromausfall in Berlin&nbsp;gezeigt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/270930-deutscher-general-zum-krieg-mit-russland-europa-wird-unvorstellbare-dinge-erleiden/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher General zum Krieg mit Russland: Europa wird unvorstellbare Dinge erleiden</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Griffen von Deutschland finanzierte Drohnen Moskau an?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280476-griffen-von-deutschland-finanzierte-drohnen-moskau-an/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280476-griffen-von-deutschland-finanzierte-drohnen-moskau-an/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b79fbb480cc35d037d168.jpg" /> Seit Mai 2025 finanziert Deutschland den Bau ukrainischer Langstreckendrohnen, möglicherweise geht die deutsche Beteiligung auch darüber hinaus. In Russland wird nach dem Drohnenangriff auf Moskau vom Sonntag offen darüber gesprochen, dass Berlin Mittäter an der Tötung russischer Zivilisten ist.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem gro&szlig;en Drohnenangriff auf Moskau und seine Vororte in der Nacht zu Sonntag setzt in Russland eine Debatte &uuml;ber die Rolle europ&auml;ischer L&auml;nder, insbesondere Gro&szlig;britanniens und Deutschlands, bei der Ausr&uuml;stung Kiews mit Langstreckendrohnen ein.&nbsp;</p>
<p>So <a href="https://t.me/olegtsarov/43189" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erinnert</a> der ehemalige ukrainische Abgeordnete Oleg Zarjow am Montag daran, dass Deutschland im Jahr 2025 im Rahmen eines insgesamt 5 Milliarden Euro starken Hilfspakets f&uuml;r das ukrainische Milit&auml;r dem Kiewer Regime mindestens 400 Millionen Euro f&uuml;r den Bau weitreichender Drohnen der Typen BARS und "Ljuty" sowie der Mittelstreckenraketen "Flamingo" &uuml;berwiesen hatte. Es waren Drohnen der Typen BARS und "Ljuty", die nach Angaben hochrangiger ukrainischer Milit&auml;rs am Sonntag gegen Moskau zum Einsatz kamen.</p>

<p>Best&auml;tigt wird Zarjows Darstellung durch eine&nbsp;<a href="https://www.bmvg.de/de/aktuelles/pistorius-ukraine-unterstuetzung-rund-fuenf-milliarden-euro-5949746" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pressemitteilung</a>&nbsp;des Bundesverteidigungsministeriums von Boris Pistorius (SPD) vom 28.05.2025. Darin hei&szlig;t es unter anderem:</p>
<p><em>"Deutschland wird k&uuml;nftig die Produktion von weitreichenden Waffensystemen in der Ukraine finanzieren. Das vereinbarten die beiden Minister (Boris Pistorius und der damalige ukrainische Verteidigungsminister Rustem Umerow &ndash; Anm. d. Red.) in Berlin nun schriftlich. Diese Vereinbarung geht auch auf die Zusage Deutschlands zur&uuml;ck, direkt in die ukrainische R&uuml;stungsproduktion zu investieren. Diese verf&uuml;gt &uuml;ber noch ungenutzte Produktionskapazit&auml;ten und das technische Wissen, moderne Systeme herzustellen."</em></p>
<p>"Noch in 2025", hei&szlig;t es in der Pressemitteilung von damals auf Denglisch weiter, solle so eine erhebliche St&uuml;ckzahl von weitreichenden Waffensystemen produziert werden. Die Waffensysteme st&uuml;nden den ukrainischen Streitkr&auml;ften "rasch" zur Verf&uuml;gung &ndash; die ersten k&ouml;nnten bereits in wenigen Wochen zum Einsatz kommen. Da sie bereits in den ukrainischen Streitkr&auml;ften eingef&uuml;hrt sind, bed&uuml;rfe es keiner zus&auml;tzlichen Ausbildung.&nbsp;</p>
<p>Tats&auml;chlich war damals auch &ndash; in der &Uuml;berschrift der Pressemitteilung &ndash; von 5 Milliarden Euro aus dem deutschen Haushalt f&uuml;r diese und andere Zwecke die Rede.</p>
<p>Anderen Berichten und Spekulationen zufolge geht die europ&auml;ische Drohnenhilfe f&uuml;r die Ukraine noch weiter: Die meisten der eingesetzten Drohnen sollen bereits in Werken au&szlig;erhalb der Ukraine montiert werden. Genannt werden unter anderem Deutschland, D&auml;nemark und Gro&szlig;britannien. Russlands Au&szlig;enministerium hatte Mitte April eine&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/277168-objekte-gefaehrden-ihre-sicherheit-russisches/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Liste von Objekten</a>&nbsp;in Europa, auch in Deutschland, ver&ouml;ffentlicht, die f&uuml;r die ukrainische Drohnen- und R&uuml;stungsproduktion genutzt werden, und damit legitime Angriffsziele sein k&ouml;nnten.</p>

<p>Wom&ouml;glich diente der Besuch von Boris Pistorius in der ersten Maih&auml;lfte dieses Jahres dem Ausbau der deutsch-ukrainischen Kooperation bei der Langstreckendrohnenproduktion, <em>RT DE</em> hatte berichtet.</p>
<p>In der Nacht zum Sonntag, dem 17. Mai 2026, hat die Ukraine die Agglomeration Moskau mit mehreren Hundert Drohnen attackiert. W&auml;hrend die meisten durch die russische Luftabwehr in unterschiedlichsten Stadien des Anflugs abgeschossen werden konnten, drangen einige in den Bereich der Hauptstadt vor und schlugen in Wohnh&auml;usern und zivilen Objekten ein. Dabei kamen vier Zivilisten, darunter ein indischer Staatsb&uuml;rger, ums Leben, zahlreiche weitere wurden verletzt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/russland/280411-sacharowa-bezeichnet-ukrainischen-drohnenangriff-als-terrorakt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sacharowa bezeichnet ukrainischen Drohnenangriff auf Moskau als Terror &ndash; Inder unter den Toten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b79fbb480cc35d037d168.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Mon, 18 May 2026 16:41:02 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Amnesty International: Weltweite Hinrichtungen auf höchstem Stand seit 44 Jahren</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/280451-amnesty-international-weltweite-hinrichtungen-auf/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/280451-amnesty-international-weltweite-hinrichtungen-auf/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b7a30b480cc35b55b9b65.jpg" /> Laut Auswertungen der Menschenrechtsorganisation Amnesty International wurden im Vorjahr weltweit "mindestens 2.707 Menschen" in 17 Ländern nach einem Todesurteil hingerichtet. China stehe dabei weiterhin auf Platz 1, wobei die aktuellen Zahlen sich demnach durch Hinrichtungen in Iran manifestieren würden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Justiz in China und Iran h&auml;tte im Jahr 2025 f&uuml;r weiterhin hohe Zahlen zum Thema Hinrichtungen gesorgt. Beide L&auml;nder w&uuml;rden daher als "gr&ouml;&szlig;te Vollstrecker" gelten, erkl&auml;rt die Menschenrechtsorganisation Amnesty International in ihrem gestern ver&ouml;ffentlichten "<a href="https://www.amnesty.de/pressemitteilung/todesstrafe-bericht-2025-hinrichtungen-weltweit" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Todesstrafenbericht 2025</a>". Die Gesamtzahl aller ermittelten Hinrichtungen w&auml;re demnach&nbsp;um 78 Prozent im Vergleich zu 2024 gestiegen, dies vor allem durch iranische Urteile.&nbsp;Im Vorjahr wurden demnach "mindestens 2.707 Menschen" in 17 L&auml;ndern hingerichtet, "so viele wie seit 1981 nicht mehr".</p>
<p>Die Zahl der weltweit erfassten Hinrichtungen ist laut Amnesty International im vergangenen Jahr massiv gestiegen, diese gerade auch durch Todesurteile in Iran. Dem Amnesty-Bericht zufolge wurden bei den weltweit festgestellten Hinrichtungen "Enthauptungen, Erh&auml;ngen, t&ouml;dliche Injektionen, Erschie&szlig;ungen und Stickstoffgas-Erstickungen" als Vollstreckungsmethoden angewandt.&nbsp;</p>

<p>Die aktuellen H&ouml;chstzahlen w&auml;ren dabei "auf R&uuml;ckschritte in wenigen Staaten" zur&uuml;ckzuf&uuml;hren. Allein die Beh&ouml;rden der Islamischen Republik Iran richteten laut dem&nbsp;<a href="https://www.amnesty.de/sites/default/files/2026-05/Amnesty-Bericht-Todesstrafe-2025-Hinrichtungen-weltweit-Mai-2026.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">45-seitigen Bericht</a>&nbsp;im Vorjahr "mindestens 2.159 Menschen hin", dies w&auml;ren mehr als doppelt so viele wie im Jahr 2024. In Saudi-Arabien wurden demnach "mindestens 356 Exekutionen" vollzogen. Zum ermittelten Platz 1 hei&szlig;t es auf der Webseite der Organisation:</p>
<p><em>"Die im&nbsp;Bericht dokumentierten 2.707 Hinrichtungen weltweit bilden allerdings nur einen Teil des tats&auml;chlichen Ausma&szlig;es ab: Nicht erfasst sind Exekutionen in China, wo entsprechende Daten als Staatsgeheimnis gelten. J&auml;hrlich werden in China, Sch&auml;tzungen von Amnesty International zufolge, tausende Personen und damit die meisten Menschen weltweit hingerichtet."</em></p>
                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-twitter">
                                    <div class="TwitterEmbed">
                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">With human rights under threat around the world, millions of people continue to fight against the death penalty each year in a powerful demonstration of our shared humanity. As executing countries become ever more isolated, many countries are choosing to listen. In the… <a href="https://t.co/DyPzgA78ft">pic.twitter.com/DyPzgA78ft</a></p>&mdash; Amnesty International (@amnesty) <a href="https://twitter.com/amnesty/status/2056298747420705201?ref_src=twsrc%5Etfw">May 18, 2026</a></blockquote>  
                                            </div>
                            </div>
        
<p>Zu weiteren Zahlen des Berichts hei&szlig;t es, dass die Organisation&nbsp;unter anderem "deutliche Zuw&auml;chse" auch f&uuml;r die USA (von 35 auf 47) ermittelte, zudem in Singapur (von 9 auf 17), &Auml;gypten (von 13 auf 23) und Kuwait (von 6 auf 17). Dem Bericht zufolge z&auml;hlten ferner folgende Staaten zu jenen, in denen 2025 die Todesstrafe vollstreckt wurde: Afghanistan, Irak, Japan, Jemen, Nordkorea, Somalia, S&uuml;dsudan, Taiwan, die Vereinigten Arabischen Emirate und Vietnam.&nbsp;&nbsp;</p>

<p>Zum Thema des juristischen Hintergrunds und der Gr&uuml;nde einer ausgesprochenen Todesstrafe, hei&szlig;t es im Bericht, dass "1.257 F&auml;lle bzw. 46 Prozent" im Jahr 2025 "im Zusammenhang mit Drogendelikten" erfolgten. In Iran betraf dies demnach "998 Hinrichtungen, in Saudi-Arabien 240, 15 in Singapur und 2 in Kuwait", so Amnesty auflistend. Die&nbsp;<em>ARD</em>-Tagesschau&nbsp;<a href="https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-1120.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">titelt</a>&nbsp;zu dem Bericht, dass&nbsp;die Todesstrafe in Iran "systematisch eingesetzt wird, 'um Angst zu verbreiten'". W&ouml;rtlich wird eine Bewohnerin der Hauptstadt mit den Worten zitiert:</p>
<p><em>"In der iranischen Hauptstadt Teheran herrsche aktuell eine depressive Stimmung, sagt die 40-j&auml;hrige Mahtab der ARD. 'Es f&uuml;hlt sich an, als l&auml;ge eine Art Schatten des Todes &uuml;ber der Gesellschaft. Wenn man unter Menschen ist, dann sieht man &uuml;berall Menschen, die wie bet&auml;ubt wirken.' Gr&uuml;nde daf&uuml;r gibt es viele: die wirtschaftliche Lage, der Krieg mit den USA und Israel, die br&uuml;chige Waffenruhe."</em></p>
<p>Nach internationalen Menschenrechtsstandards darf die Todesstrafe laut Amnesty "sofern sie noch angewendet wird &ndash; ausschlie&szlig;lich bei 'schwersten Verbrechen' verh&auml;ngt werden".&nbsp;Trotz eines "drastischen Anstiegs von Exekutionen insbesondere in der Region Naher und Mittlerer Osten" bleibe die Anwendung der Todesstrafe global betrachtet die Ausnahme.</p>
<p>In Europa und Zentralasien wurden laut der Menschenrechtsorganisation 2025 keine Todesurteile verh&auml;ngt und keine Hinrichtungen vollstreckt. Auf dem amerikanischen Kontinent "waren die USA im 17. Jahr in Folge das einzige Land, in dem Menschen hingerichtet wurden". In Afrika f&uuml;hrten im Jahr 2025 laut Auswertungen nur drei von 54 Staaten Hinrichtungen durch.</p>
<p>Die Regierung von Burkina Faso h&auml;tte dabei aktuell einen Gesetzentwurf zur Reform des Strafgesetzbuchs eingereicht, "der die Wiedereinf&uuml;hrung der Todesstrafe f&uuml;r bestimmte Straftaten wie Hochverrat, Terrorismus und Spionage fordert". Die israelische Knesset verabschiedete j&uuml;ngst "diskriminierende Gesetzesentw&uuml;rfe, um die Anwendung der Todesstrafe gegen Pal&auml;stinenser einzuf&uuml;hren und zu erleichtern".&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die Todesstrafe ist in Russland&nbsp;rein theoretisch gesetzlich vorgesehen, ist aber aufgrund eines&nbsp;<a href="https://www.amnesty.de/2009/11/27/russland-abschaffung-der-todesstrafe-rueckt-naeher" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moratoriums</a>&nbsp;des Pr&auml;sidenten sowie einer Verfassungsgerichtsentscheidung seit dem Jahr 1998&nbsp;nicht mehr verh&auml;ngt und vollstreckt worden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/asien/271314-16-todesstrafen-fuer-telefonschwindler/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">16 Todesstrafen f&uuml;r Telefonschwindler: China zerschl&auml;gt zwei gro&szlig;e Betr&uuml;gergang</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Karl Lauterbach an neuer Front – WHO soll &quot;Klima-Gesundheitsnotstand&quot; ausrufen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/280467-lauterbach-an-neuer-front-who/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/280467-lauterbach-an-neuer-front-who/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0aed90b480cc0c62787eab.jpg" /> Als Mitglied einer "hochrangigen Expertenkommission", so der Spiegel, warnt der Rundumexperte vor einer "Dimension der Gesundheitsgefahr, die vom Klimawandel ausgeht." Nun empfehle die Kommission der WHO umgehend "die höchste Alarmstufe" auszurufen. Der deutsche Steuerzahler finanziert nebenbei 25 Millionen Euro Unterstützung.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der kontrovers wahrgenommene SPD-Politiker und Ex-Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach pr&auml;sentierte sich am Wochenende als Mitglied einer "hochrangigen Expertenkommission", so die erneut hilfreiche Darlegung des <em>Spiegel</em>-Magazins (Bezahlschranke). Lauterbach durfte dabei die Ergebnisse der "Paneurop&auml;ischen Kommission Klima und Gesundheit" vorstellen, laut denen ein "unabh&auml;ngiges Gremium" unmissverst&auml;ndliche Forderungen an die WHO formuliert. Diese lauten, dass&nbsp;der&nbsp;WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus w&ouml;rtlich "wie zu Beginn der COVID-Pandemie den 'internationalen Gesundheitsnotstand' erkl&auml;ren soll", da sich der Klimawandel "immer weiter verst&auml;rke."</p>

<p>Die "Paneurop&auml;ische Kommission f&uuml;r Klima und Gesundheit" wurde vor rund einem Jahr vom WHO-Europa-B&uuml;ro einberufen. Laut <a href="https://www.who.int/europe/groups/pan-european-commission-on-climate-and-health" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitteilung</a> auf der WHO-Webseite w&uuml;rde das aktuell 11-k&ouml;pfige Gremium&nbsp;eine "unabh&auml;ngige Beratergruppe" darstellen, deren Aufgabe es sei, "das politische Profil, das Bewusstsein und die Unterst&uuml;tzung f&uuml;r entschlossenere Ma&szlig;nahmen zur Bew&auml;ltigung der gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels zu st&auml;rken."&nbsp;</p>
<p>Lauterbach informierte zu den am Sonntag platzierten Medienmeldungen, zu Hintergr&uuml;nden und vermeintlichen Ergebnissen der Kommission, auf X:</p>
<p><em>"16 Uhr stellen wir heute unseren WHO Bericht 'Klima und Gesundheit' vor. Schnellere Energiewende w&uuml;rde bedeuten: weniger Tote durch Hitze, Feinstaub und Klimakatastrophen, weniger teure Energie, Wirtschaftswachstum durch neue M&auml;rkte. Dagegen sprechen Lobbyismus und Populismus."</em></p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">16 Uhr stellen wir heute unseren WHO Bericht „Klima und Gesundheit“ vor. Schnellere Energiewende würde bedeuten: weniger Tote durch Hitze, Feinstaub und Klimakatastrophen, weniger teure Energie, Wirtschaftswachstum durch neue Märkte. Dagegen sprechen Lobbyismus und Populismus <a href="https://t.co/3LajvX90tg">pic.twitter.com/3LajvX90tg</a></p>&mdash; Prof. Karl Lauterbach (@Karl_Lauterbach) <a href="https://twitter.com/Karl_Lauterbach/status/2055994269236613605?ref_src=twsrc%5Etfw">May 17, 2026</a></blockquote>  
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<p>Das Thema "Klimawandel- und Notstand" und diesbez&uuml;gliche Warnungen und Panikmache werden dabei seitens des Politikers&nbsp;schon seit Jahren regelm&auml;&szlig;ig &uuml;ber Medienkooperationen ge&auml;u&szlig;ert und publiziert, so exemplarisch im Dezember 2020 beim Springer-Verlag. In einem <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article223275012/Kampf-gegen-Klimawandel-Lauterbach-wegen-Coronazeit-pessimistisch.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gastartikel</a> f&uuml;r die <em>Welt</em>-Zeitung behauptete der damalige "SPD-Gesundheitsexperte" w&ouml;rtlich im Themen-Mix "Corona" und Klimarettung:</p>
<p><em>"Impfung gegen CO₂ wird es niemals geben. Im Herbst kommen wir in den Bundestagswahlkampf. Ich hoffe, dass der Klimawandel in allen Wahlprogrammen der demokratischen Parteien eine dominierende Rolle spielen wird. Mich pers&ouml;nlich haben die Erfahrungen mit der Bek&auml;mpfung der Corona-Pandemie bisher leider extrem pessimistisch gestimmt, ob es uns gelingen wird, den Klimawandel rechtzeitig erfolgreich zu bew&auml;ltigen."</em></p>

<p>Rund sechs Jahre sp&auml;ter hei&szlig;t es nun im <em>Spiegel</em>-Artikel medial zuarbeitend:</p>
<p><em>"Das hat es noch nicht gegeben: Eine hochrangige Expertenkommission fordert die Weltgesundheitsorganisation WHO auf, umgehend ihre h&ouml;chste Alarmstufe auszurufen. Wie zu Beginn der COVID-Pandemie solle WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus den 'internationalen Gesundheitsnotstand' erkl&auml;ren."</em></p>
<p>Der erw&auml;hnte&nbsp;Ghebreyesus&nbsp;informierte dabei parallel am Sonntag auf X &uuml;ber kommende Belastungen f&uuml;r die deutschen Steuerzahler, um darzulegen:</p>
<p><em>"Vielen Dank [BMG-]Ministerin Nina Warken f&uuml;r einen neuen Beitrag in H&ouml;he von 25 Millionen Euro an die WHO im Vorfeld der WHA79. Wir sind dankbar f&uuml;r das Engagement und die F&uuml;hrungsrolle Deutschlands im Bereich der globalen Gesundheitssicherheit, unter anderem bei den Verhandlungen &uuml;ber den Anhang zum Pandemievertrag zum Zugang zu Krankheitserregern und zum Vorteilsausgleich."</em></p>
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                        <blockquote class="twitter-tweet lazyload" data-twitter="twitter-tweet" class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Vielen Dank Minister <a href="https://twitter.com/ninawarken?ref_src=twsrc%5Etfw">@ninawarken</a> for a new contribution of €25 million to <a href="https://twitter.com/WHO?ref_src=twsrc%5Etfw">@WHO</a> ahead of <a href="https://twitter.com/hashtag/WHA79?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#WHA79</a>. We are grateful for <a href="https://twitter.com/hashtag/Germany?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#Germany</a>’s commitment and leadership in global health security, including in the Pandemic Agreement Pathogen Access and Benefit Sharing annex negotiations. I also… <a href="https://t.co/eVNYJ8P388">pic.twitter.com/eVNYJ8P388</a></p>&mdash; Tedros Adhanom Ghebreyesus (@DrTedros) <a href="https://twitter.com/DrTedros/status/2056104934903611901?ref_src=twsrc%5Etfw">May 17, 2026</a></blockquote>  
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<p>"WHA79" steht dabei f&uuml;r die heute in Genf startende "<a href="https://www.who.int/about/governance/world-health-assembly/seventy-ninth?utm_content=buffereddfc&amp;utm_medium=social&amp;utm_source=twitter.com&amp;utm_campaign=buffer" target="_blank" rel="noopener noreferrer">79. Weltgesundheitsversammlung</a>". Lauterbach &uuml;bergab demnach "exklusiv" an die <em>Spiegel</em>-Redaktion eine Kopie des 54-seitigen "Call-to-Action-Papiers", um den Politiker mit den Worten zu zitieren:</p>
<p><em>"'Klimawandel m&uuml;sste eigentlich schon lange ganz oben auf der Agenda der WHO stehen', sagte Lauterbach dem SPIEGEL, 'denn was macht ihn denn so gef&auml;hrlich? Abgesehen von den &ouml;konomischen Folgen sind es die Gesundheitskonsequenzen'."</em></p>

<p>Aus dem Kommissionsbericht zitierend hei&szlig;t es an die <em>Spiegel</em>-Leser ermahnend, dass die ausgemachte Klimakrise "eine Bedrohung f&uuml;r Sicherheit, sozialen Zusammenhalt, Menschenrechte und Gesundheit" darstelle, da diese vermeintlich "zu lange als ein Problem k&uuml;nftiger Generationen betrachtet wurde". Orakelnd lautet die vermeintliche Bedrohung f&uuml;r die europ&auml;ischen B&uuml;rger, mehr als 500 Millionen Menschen leben in der EU, mehr als 800 Millionen in Europa:</p>
<p><em>"Allein im Rekordhitzejahr 2024 seien 63.000 Menschen in Europa an hitzebedingten Ursachen gestorben. Diese Opferzahl werde in nicht so ferner Zukunft wohl noch &uuml;bertroffen."</em>&nbsp;</p>
<p>Die Kommission w&uuml;rde in dem Papier laut <em>Spiegel</em>-Auswertung "auch neue Pflichten f&uuml;r die einzelnen Mitgliedstaaten formulieren." Sie w&uuml;rde daher "deren Regierungen dazu aufrufen", den Klimawandel als "Bedrohung der nationalen Sicherheit anzuerkennen und entsprechend zu handeln" sowie ein "neues&nbsp;Krisenvokabular" zu initiieren.&nbsp;Lauterbach sei laut <em>Spiegel-</em>Einsch&auml;tzung "immerhin guter Dinge, dass der Bericht eine &uuml;berf&auml;llige Debatte ansto&szlig;en k&ouml;nne." Ein abschlie&szlig;endes Zitat lautet:</p>
<p><em>"Damit die WHO allerdings eine 'gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite' erkl&auml;ren kann, ist bislang laut ihrer Regularien zwingend eine akute Bedrohung durch gef&auml;hrliche Krankheiten erforderlich. Das will Lauterbach ge&auml;ndert sehen."&nbsp;</em></p>
<p>Es ergebe f&uuml;r den Politiker demnach "keinen Sinn mehr, die Definition eines Gesundheitsnotfalls auf eine Pandemie zu begrenzen", so die w&ouml;rtliche Darlegung. F&uuml;r Lauterbach sei ein Sommer "mit Zehntausenden Hitzetoten seiner Meinung nach Anlass genug, eine Notlage zu erkl&auml;ren."</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/274052-segen-impfungen-ex-minister-lauterbach/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Segen der Impfungen" &ndash; Ex-Minister Lauterbach beklagt "Fake-News" in der Enquete-Kommission </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Wahnsinns-Ticker: Münchens BürGAYmeister bekommt auffällig buntes Oktoberfestmotiv 26</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/gesellschaft/177846-taegliche-wahnsinn/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/gesellschaft/177846-taegliche-wahnsinn/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b19a3b480cc085f7d484f.jpg" /> "Schöne neue Welt" oder einfach nur der normale Irrsinn? Täglich ist man als Medienkonsument mit Meldungen aus allen möglichen Themenbereichen konfrontiert, die man vor wenigen Jahren noch als Satire verbucht hätte. Wir präsentieren hier in loser Folge eine kleine Auswahl aktueller Fälle.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0b19a3b480cc085f7d484f.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Mon, 18 May 2026 15:50:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Taiwans Präsident Lai Ching-te kritisiert China und betont Taiwans Unabhängigkeit</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/280466-taiwans-praesident-lai-ching-te/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/280466-taiwans-praesident-lai-ching-te/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0af62748fbef4b474fd573.jpg" /> Nach dem US-chinesischen Gipfeltreffen äußerte sich erstmals der taiwanesische Präsident. Er bedankte sich bei den USA für die kontinuierliche Steigerung der US-Waffenverkäufe zur Selbstverteidigung seines Landes. Sein Volk sei entschieden, Unabhängigkeit, Freiheit und Demokratie zu verteidigen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Taiwan werde "niemals geopfert oder verhandelt" erkl&auml;rte der taiwanesische Pr&auml;sident Lai Ching-te am Sonntag. Erstmals &auml;u&szlig;erte sich Lai nach dem US-chinesischen Gipfeltreffen und ver&ouml;ffentlichte eine entschlossene F&uuml;nf-Punkte-Erkl&auml;rung zur Unabh&auml;ngigkeit Taiwans. Darin brandmarkte er China als "Hauptursache f&uuml;r regionale Instabilit&auml;t" und "Zerst&ouml;rer des regionalen Friedens." <em>Fox News</em>&nbsp;<a href="https://www.foxnews.com/us/taiwans-president-says-island-never-sacrificed-traded-stern-rebuke-china" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte</a> am Montag, dass das Gipfeltreffen "in dem demokratisch regierten Taiwan" Besorgnis &uuml;ber die M&ouml;glichkeit einer chinesischen Invasion ausgel&ouml;st habe.</p>
<p>Auf <em>Faceboo</em>k schrieb Pr&auml;sident Lai am Sonntag:</p>
<p><em>"Taiwan wird unter Druck weder seine nationale Souver&auml;nit&auml;t und W&uuml;rde noch seine demokratische und freie Lebensweise aufgeben [&hellip;] Taiwan wird niemals geopfert oder eingetauscht werden."</em></p>

<p>Lai bezog sich auf den Taiwan Relations Act und auf ein Gesetz aus dem Jahr 1979, wonach die USA verpflichtet seien, den Taiwanern Waffen zu verkaufen:</p>
<p><em>"Dies ist nicht nur eine Sicherheitsverpflichtung der USA gegen&uuml;ber Taiwan, sondern auch die wichtigste Abschreckungskraft, die es im Laufe der Jahre gegen Handlungen gab, die den Frieden und die Stabilit&auml;t in der Region untergraben."</em></p>
<p><em>Reuters</em> zufolge hatte die US-Regierung zuletzt im Dezember 2025 f&uuml;r Taiwan ein <a href="https://www.foxnews.com/politics/trump-admin-announces-11b-taiwan-arms-sales-deal">Waffenverkaufspaket im Wert von elf Milliarden Dollar</a>&nbsp;genehmigt. Das sei das gr&ouml;&szlig;te US-Waffenpaket f&uuml;r Taiwan, das je exportiert worden sei, berichtete die Nachrichtenagentur. Zudem warte bereits ein zweites Paket im Wert von rund vierzehn Milliarden Dollar auf &nbsp;Zustimmung.</p>
<p><em>Fox News</em> bewertete Lais Facebook-Botschaft als "entschiedene Zur&uuml;ckweisung von Chinas Anspr&uuml;chen auf die Kontrolle &uuml;ber Taiwan und einen Aufruf an Trump, Selbstverteidigungshilfe zu leisten." Die Botschaft beinhaltete auch eine f&uuml;nf Punkte umfassende Erkl&auml;rung:</p>
<p><em>"Erstens ist Taiwan der Verteidiger des Status quo von Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwanstra&szlig;e und der Region.</em><br /><br /><em>Zweitens ist China die Hauptursache f&uuml;r regionale Instabilit&auml;t und Ver&auml;nderungen des Status quo. </em><br /><br /><em>Drittens ist die Verteidigung des Status quo der Republik China keine Frage der "Unabh&auml;ngigkeit Taiwans'. </em><br /><br /><em>Viertens sind die Sicherheitszusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA sowie Waffenverk&auml;ufe Schl&uuml;sselelemente f&uuml;r die Aufrechterhaltung des regionalen Friedens und der Stabilit&auml;t.</em></p>
<p><em>F&uuml;nftens steht Taiwan im Zentrum globaler Kerninteressen, und Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwanstra&szlig;e d&uuml;rfen niemals geopfert oder verhandelt werden."</em></p>
<p>Schlie&szlig;lich bedankte sich Lai auch f&uuml;r die kontinuierliche Steigerung der US-Waffenverk&auml;ufe f&uuml;r die Selbstverteidigung seines Landes. Und erkl&auml;rte, dass sein Volk entschieden sei, Freiheit und Demokratie zu verteidigen:&nbsp;</p>
<p><em>"Wir danken Pr&auml;sident Trump f&uuml;r seine seit seiner ersten Amtszeit anhaltende Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Frieden und Stabilit&auml;t in der Taiwanstra&szlig;e, einschlie&szlig;lich der kontinuierlichen Steigerung des Umfangs und des Wertes der Waffenverk&auml;ufe an Taiwan, die Taiwan dabei geholfen haben, seine Selbstverteidigungsf&auml;higkeiten zu st&auml;rken."&nbsp;</em></p>
<p><em>"Abschlie&szlig;end m&ouml;chte ich noch einmal betonen, dass Frieden von St&auml;rke abh&auml;ngt, vom Willen unseres Volkes, Freiheit und Demokratie zu verteidigen, sowie von der entschlossenen Zusammenarbeit mit Freunden und Verb&uuml;ndeten."</em></p>
<p>Weder China noch die USA reagierten&nbsp;unmittelbar auf die &Auml;u&szlig;erungen des taiwanesischen Pr&auml;sidenten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/280388-trump-in-china-zeichen-demut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump</a><a href="https://de-rtnews.com/meinung/280388-trump-in-china-zeichen-demut/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> in China: Zeichen der Demut der USA angesichts ihrer eigenen Schw&auml;che </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.05/thumbnail/6a0af62748fbef4b474fd573.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Mon, 18 May 2026 15:49:28 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>


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