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        <title>DVRK weist Trumps Annäherungsversuch zurück</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289262-nordkorea-weist-trumps-annaeherungsversuch-zurueck/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86bf2f48fbef08761bd1fe.jpg" /> US-Präsident Donald Trump will den Dialog mit Nordkorea wiederbeleben und lässt dafür sogar die gemeinsamen US-südkoreanischen Militärübungen verkürzen. Doch Pjöngjang weist die vermeintliche "Geste des guten Willens" zurück. Kim Yo-jong sendet Trump dennoch ein versöhnliches Signal.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Die DVRK hat Trumps angek&uuml;ndigte Reduzierung der gemeinsamen Milit&auml;r&uuml;bungen mit S&uuml;dkorea als vermeintliche "Geste des guten Willens" Washingtons zur&uuml;ckgewiesen. Zugleich stellte Pj&ouml;ngjang Trumps Aussage infrage, wonach es zuletzt Kontakte zwischen den USA und Nordkorea gegeben habe. Kim Yo-jong, die Schwester von&nbsp;Staatschef Kim Jong-un, erkl&auml;rte am Mittwochabend, die Reduzierung der gemeinsamen Milit&auml;r&uuml;bungen sei "nicht einmal einen Kommentar wert". Eine Verk&uuml;rzung oder Verkleinerung der Man&ouml;ver &auml;ndere nichts an ihrem "provokativen und aggressiven" Charakter.</p>

<p>Sollten die USA die Ma&szlig;nahme als eine Art "Geste des guten Willens" betrachten, werde Washington "nicht die gew&uuml;nschte Antwort erhalten", sagte Kim. Zugleich widersprach sie Trumps Darstellung, wonach er zuletzt mit ihrem Bruder in Kontakt gestanden habe. Sie sei sich "&uuml;berhaupt nicht" bewusst, dass es eine solche Kommunikation gegeben habe.</p>
<p>Dennoch schlug Kim einen vers&ouml;hnlichen Ton gegen&uuml;ber Trump an. Ihr Bruder habe "liebevolle pers&ouml;nliche Erinnerungen und Gef&uuml;hle" gegen&uuml;ber dem US-Pr&auml;sidenten. Die Beziehungen zwischen den beiden Staatschefs seien weiterhin "ausgezeichnet".</p>
<p data-start="0" data-end="302">Ulchi Freedom Shield ist eines von zwei gro&szlig;en j&auml;hrlichen Milit&auml;rman&ouml;vern S&uuml;dkoreas und der USA. Es soll die Streitkr&auml;fte beider L&auml;nder auf einen m&ouml;glichen Konflikt mit Nordkorea vorbereiten. Pj&ouml;ngjang verurteilt die &Uuml;bungen seit Langem und bezeichnet sie als Proben f&uuml;r eine Invasion. Nachdem Trump am Montag interveniert und die Man&ouml;ver als "unangemessen und feindselig" gegen&uuml;ber Nordkorea bezeichnet hatte, k&uuml;ndigte Seoul an, die &Uuml;bungen bereits am Freitag und damit sechs Tage fr&uuml;her als urspr&uuml;nglich geplant zu beenden.</p>
<p data-start="545" data-end="982">Trump bem&uuml;ht sich unterdessen um eine Wiederbelebung der pers&ouml;nlichen Diplomatie aus seiner ersten Amtszeit. Damals traf er den nordkoreanischen&nbsp;Staatschef Kim Jong-un dreimal &ndash; letztlich ohne Erfolg bei seinem Versuch, Nordkorea zur Aufgabe seines Atomwaffenprogramms zu bewegen. Trump hat angek&uuml;ndigt, Kim erneut treffen zu wollen. Berichten zufolge dr&auml;ngt er seine Mitarbeiter dazu, noch im Herbst ein Gipfeltreffen zu organisieren.</p>
<p data-start="984" data-end="1408">Kim Yo-jongs Reaktion auf Trumps Ann&auml;herungsversuch sei zwar negativ ausgefallen, zeige aber zugleich eine gewisse Wiederaufnahme des Dialogs, die es bislang nicht gegeben habe, sagte Victor Cha, Korea-Experte am Center for Strategic and International Studies, gegen&uuml;ber der&nbsp;<em>Financial</em>&nbsp;<em>Times</em>. Zugleich verwies er darauf, dass Kim Yo-jong gegen&uuml;ber den USA h&auml;ufig die Rolle der "b&ouml;sen Polizistin" &uuml;bernehme, w&auml;hrend ihr Bruder den "guten Polizisten" spiele.</p>
<p data-start="1410" data-end="1794" data-is-last-node="" data-is-only-node="">"Es ist schwierig, diese Erkl&auml;rung als grunds&auml;tzliche Ablehnung eines Dialogs zwischen den USA und Nordkorea zu interpretieren", sagte Choi Eun-joo vom Sejong Institut. Pj&ouml;ngjang halte zwar an seiner Forderung nach einer &Auml;nderung der US-Politik fest, trenne davon aber offenbar die pers&ouml;nliche Beziehung zwischen den beiden Staatschefs &ndash; als m&ouml;glichen Gespr&auml;chskanal f&uuml;r die Zukunft.</p>
<p data-start="0" data-end="178">Ein erneutes Gipfeltreffen w&uuml;rde allerdings unter deutlich ver&auml;nderten Vorzeichen stattfinden. Nordkorea ist heute in einer st&auml;rkeren Position als w&auml;hrend Trumps erster Amtszeit.</p>
<p data-start="180" data-end="607" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Trump r&auml;umte dies am Mittwoch selbst ein. Gegen&uuml;ber Journalisten sagte er, Nordkorea verf&uuml;ge inzwischen &uuml;ber "57 sehr m&auml;chtige Atomwaffen". Dar&uuml;ber hinaus hat Pj&ouml;ngjang sein konventionelles Waffenarsenal ausgebaut und eine strategische Partnerschaft mit Russland geschlossen. Im Gegenzug f&uuml;r Geld und milit&auml;rische Technologie hat Nordkorea Truppen und Waffen zur Unterst&uuml;tzung von&nbsp;Russland in der Ukraine entsandt.</p>
<p data-start="0" data-end="350">In ihrer Erkl&auml;rung erw&auml;hnte Kim Yo-jong Russland f&uuml;nfmal und erkl&auml;rte, ihr Land unterst&uuml;tze "voll und ganz die gerechten Handlungen" Moskaus in der Ukraine. Die Behauptung des ukrainischen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij, Pj&ouml;ngjang bereite die Entsendung weiterer 50.000 Soldaten zur Unterst&uuml;tzung Russlands vor, wies sie als "v&ouml;llig haltlos" zur&uuml;ck.</p>
<p data-start="352" data-end="566">Nur zwei Stunden nach Kim Yo-jongs Erkl&auml;rung schlug S&uuml;dkoreas Pr&auml;sident Lee Jae Myung auf X einen deutlich optimistischeren Ton an. Trotz der Kritik an Seoul in Trumps Erkl&auml;rung bezeichnete Lee dessen Vorsto&szlig; als "bedeutsame Entscheidung, die offenbar nach gr&uuml;ndlicher Abw&auml;gung getroffen wurde, um von Feindseligkeit und Konfrontation abzur&uuml;cken und Frieden auf der koreanischen Halbinsel zu schaffen". Er hoffe, dass dies "zur Wiederaufnahme des Dialogs f&uuml;hren und letztlich eine stabile Friedensordnung schaffen" werde.</p>
<p data-start="352" data-end="566"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/288909-trump-brueskiert-suedkorea-wegen-sehr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump br&uuml;skiert S&uuml;dkorea mit der "sehr guten Beziehung" zu Kim</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Neue Eskalation vor Jemen: Tanker im Golf von Aden entführt – Bewaffnete übernehmen Kontrolle</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/289279-neue-eskalation-vor-jemen-tanker/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86db9648fbef0ca851129c.jpg" /> Ein Tanker ist im Golf von Aden von bewaffneten Personen übernommen und Richtung Somalia umgeleitet worden. Die britische UKMTO, United Kingdom Maritime Trade Operations, meldete den Vorfall rund 136 Seemeilen östlich von Al-Mukalla im Jemen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein Tanker ist im Golf von Aden von bewaffneten Personen unter Kontrolle gebracht worden.</p>
<p>Nach ersten Angaben sollen sechs bewaffnete M&auml;nner das Schiff vor der K&uuml;ste Jemens geentert haben und es nun in Richtung Somalia steuern.</p>
    
    
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<p>Die britische United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) erhielt eine Meldung &uuml;ber den Vorfall rund 136 Seemeilen &ouml;stlich von Al-Mukalla im Jemen.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">HIJACKED TANKER BEING REDIRECTED TO SOMALIA <a href="https://t.co/xnOjjYGMEi">https://t.co/xnOjjYGMEi</a></p>&mdash; Russian Market (@runews) <a href="https://x.com/runews/status/2090383238820769855?ref_src=twsrc%5Etfw">August 20, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p>Die Hintergr&uuml;nde und die Identit&auml;t der Angreifer sind bislang unklar. Der Vorfall d&uuml;rfte die ohnehin angespannte Sicherheitslage auf einer der wichtigsten Schifffahrtsrouten der Welt weiter versch&auml;rfen.</p>
<p>Der Brent-&Ouml;lpreis sprang im Handelsverlauf unmittelbar nach den Meldungen auf &uuml;ber 91 Dollar je Barrel.</p>
    
    
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<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/289254-trump-verkuendet-wirtschaftskrieg-gegen-iran/">Teheran gibt sich unbeeindruckt: Trump verk&uuml;ndet Wirtschaftskrieg gegen Iran</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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    <item>
        <title>Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Kampfhandlungen in der Ukraine werden zunehmend härter</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/131481-liveticker-ukraine-krieg/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86cebbb480cc10ad352717.jpg" /> Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.]]>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Berlin: CDU-Justizsenatorin steht unter &quot;dreistem&quot; Plagiatsverdacht</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289256-berlin-cdu-justizsenatorin-steht-unter/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86ac39b480cc0f0944d70a.jpg" /> Der als "Plagiatsjäger" medial bekannte Österreicher Stefan Weber zeigt sich entsetzt nach der Auswertung der Doktorarbeit der Berliner Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU). Es sei für ihn "ein dreistes Plagiat", wie er es seit dem Guttenberg-Plagiatsfall im Jahr 2011 nicht mehr gesehen habe.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der laufende Berliner Wahlkampf f&uuml;r die Abgeordnetenhauswahl am 20. September erf&auml;hrt eine brisante Ver&ouml;ffentlichung, dies in Bezug auf den massiven Plagiatsvorwurf gegen die amtierende Justizsenatorin Felor Badenberg.&nbsp;Der sogenannte Plagiatsj&auml;ger Stefan Weber wirft&nbsp;dabei in seinem ver&ouml;ffentlichten&nbsp;<a href="https://plagiatsgutachten.com/blog/doktorarbeit-der-justizsenatorin-badenberg-zu-weiten-teilen-plagiiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gutachten</a>&nbsp;der CDU-Politikerin vor, "mehr als 80 Plagiate" in ihrer Doktorarbeit nachgewiesen zu haben, darunter sogar in der Danksagung an ihre Eltern.&nbsp;</p>

<p>Laut Artikel des&nbsp;<em>Tagesspiegel</em>&nbsp;(Bezahlschranke)&nbsp;l&auml;sst die konfrontierte Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) die gegen sie erhobenen Plagiatsvorw&uuml;rfe bereits untersuchen. Demnach habe sie die&nbsp;Universit&auml;t K&ouml;ln um "einen Check ihrer Doktorarbeit" gebeten. Weber erkl&auml;rt zu seinen Vorw&uuml;rfen auf seiner Blogseite:</p>
<p><em>"Felor Badenberg, die noch 2023 gegen&uuml;ber dem Tagesspiegel ihrer eigenen Doktorarbeit&nbsp;<a href="https://checkpoint.tagesspiegel.de/langmeldung/5PtPx1lUfbcJfRT14W9MgJ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plagiatsfreiheit</a>&nbsp;attestierte, hat in dieser in Wahrheit qualitativ und quantitativ werkpr&auml;gend plagiiert."</em></p>
<p>Die genauen Vorw&uuml;rfe lauten, dass&nbsp;Badenberg laut Weber-Auswertung in mindestens 80 F&auml;llen "Textbausteine oder -fragmente anderer wissenschaftlicher Arbeiten unzitiert verwendete". Konkret spricht Weber von "83 Plagiatsfragmenten". So hei&szlig;t es zusammenfassend im Blogartikel:</p>
<p><em>"Die Plagiate reichen vom Dankeswort &uuml;ber die Einleitung bis zum Schlusswort und sogar zum Klappentext. Im Wesentlichen hat Badenberg, Textbaustein f&uuml;r Textbaustein, die Dissertationen von Sethe (1995) und Helms (1999) sowie einen Aufsatz von Schmidt-Didczuhn (1989) unzitiert aneinandergereiht. Badenberg hat dabei zahllose Formulierungen, Gedanken und Fu&szlig;noten der fr&uuml;heren Arbeiten abgeschrieben."</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="de" dir="ltr">PLAGIATSGUTACHTEN ZUM FALL FELOR <a href="https://x.com/hashtag/BADENBERG?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#BADENBERG</a> IM VOLLTEXT NACHZULESEN: <a href="https://t.co/m11TmVF4v9">https://t.co/m11TmVF4v9</a><br><br>Die Mainstream-Medien lobten die Berliner Justizsenatorin der <a href="https://x.com/hashtag/CDU?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#CDU</a> als &quot;die Frau, die Berlin jetzt braucht&quot; und &quot;die <a href="https://x.com/hashtag/AfD?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw">#AfD</a>-Jägerin&quot;. Die Süddeutsche textete: &quot;Die Juristin arbeitet…</p>&mdash; „Plagiatsjäger“ (@SprachPhilo) <a href="https://x.com/SprachPhilo/status/2090192074993971709?ref_src=twsrc%5Etfw">August 19, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> 
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<p>Die CDU-Politikerin erkl&auml;rte zu den Vorw&uuml;rfen gegen&uuml;ber dem&nbsp;<em>Tagesspiegel</em>, ihre Dissertation sei "nach bestem Wissen und Gewissen angefertigt" worden. "Ich habe die Universit&auml;t zu K&ouml;ln gebeten, meine Dissertation unabh&auml;ngig und umfassend zu pr&uuml;fen. Die wissenschaftliche Bewertung einzelner Fundstellen ist Gegenstand dieses Verfahrens", so die Justizsenatorin weiter. Ihre Doktorarbeit hat Badenberg demnach im Jahr 2005 an der rechtswissenschaftlichen Fakult&auml;t der Universit&auml;t K&ouml;ln abgelegt.</p>
<p>Weber schreibt demgegen&uuml;ber unmissverst&auml;ndlich formuliert, dass die Arbeit "mit (rechts-)wissenschaftlichem Arbeiten nicht einmal am Rande etwas damit zu tun hat". Der &Ouml;sterreicher halte es w&ouml;rtlich "gesellschaftspolitisch f&uuml;r brandgef&auml;hrlich", dass jemand mit so einem schwerwiegenden "akademischen Textbetrug" in die Justiz und schlie&szlig;lich in die Politik gelangt w&auml;re und zudem, so die Kritik, somit "wieder einmal ein gern gesehener, mahnender Gesellschaftserkl&auml;rer im &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk wird.</p>
<p>Felor Badenberg w&auml;re nach Versetzung nach Berlin "genau wie Annalena Baerbock gehypt worden, von b&uuml;rgerlichen wie linken Mainstream-Medien", so die Wahrnehmung von&nbsp;Stefan Weber. Die&nbsp;<a href="https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/felor-badenberg-berlin-justizsenatorin-cdu-afd-verfassungsschutz-rechtsextremismus" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a>&nbsp;<em>Legal Tribune Online</em>&nbsp;stellte sie im April 2023 den Lesern so vor:</p>
<p><em>"Die bisherige Vizepr&auml;sidentin des Verfassungsschutzes, Felor Badenberg, wird neue Berliner Justizsenatorin. Unter CDU-Rechtsausleger Hans-Georg Maa&szlig;en hat sie Karriere gemacht. Bekannt ist sie aber f&uuml;r ihr beherztes Engagement gegen die AfD."</em></p>

<p>Die damals noch parteilose Juristin wurde demnach&nbsp;auf Wunsch der Berliner CDU neue Berliner Justizsenatorin. Zu ihrer Karriere hei&szlig;t es:</p>
<p><em>"Badenberg, geboren als Felor Haghighi-Niat 1975 in Teheran, kam im Alter von zw&ouml;lf Jahren nach Deutschland. Ihre rechtswissenschaftliche Ausbildung bestritt sie im Wesentlichen in K&ouml;ln: 2002 legte sie dort das erste Staatsexamen ab, von 2004 bis 2006 absolvierte sie ihr Referendariat im Bezirk des Oberlandesgerichts K&ouml;ln. Unmittelbar im Anschluss an Examen und Dissertation folgte eine steile Karriere im Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz (BfV)."&nbsp;</em></p>
<p>Im Dezember 2023&nbsp;<a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/felor-badenberg-justizsenatorin-berlin-afd-antisemitismus-e896235/?reduced=true&amp;utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">titelte</a>&nbsp;die&nbsp;<em>S&uuml;ddeutsche Zeitung</em>: "Wer hat Angst vor Felor Badenberg?", um&nbsp;einleitend zu erkl&auml;ren, dass ihre Berufung zur Berliner Justizsenatorin "Aufsehen erregt hat". Sie w&uuml;rde "als knallhart gegen&uuml;ber der AfD" gelten und fordere "ein klares Bekenntnis zum Existenzrecht Israels bei der Einb&uuml;rgerung".</p>
<p>Im November des Vorjahres gab sie der&nbsp;<em>S&uuml;ddeutschen Zeitung</em>&nbsp;<a href="https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/afd-verbot-argumente-pro-contra-interview-e311402/?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zu Protokoll</a>, dass sie "wahrscheinlich Deutschland den R&uuml;cken kehren w&uuml;rde", sollte die AfD&nbsp;eines Tages an die Macht kommen. "Ja, ich w&uuml;rde Deutschland wohl auch verlassen", so Badenberg im&nbsp;<em>SZ</em>-Interview. Ein AfD-Kanzler w&uuml;rde demnach f&uuml;r sie bedeuten, "dass sie in Deutschland wahrscheinlich nicht mehr willkommen sei", so die damalige Wahrnehmung der Juristin.</p>
<p>In seinem Blogbeitrag bezeichnet Weber Badenbergs Dissertation als "schwersten mir bekannten Plagiatsfall in der bundesdeutschen Rechtswissenschaft seit Karl-Theodor zu Guttenberg". Die Juristin war&nbsp;erst im Mai 2024 in die CDU eingetreten &ndash; also gut ein Jahr nachdem sie im April 2023 als Justizsenatorin in den Berliner Senat berufen worden war.</p>
<p>Zuletzt sorgte Weber mit der Untersuchung der&nbsp;Doktorarbeit von Th&uuml;ringens Ministerpr&auml;sident Mario Voigt (CDU) f&uuml;r mediale Aufmerksamkeit (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/268728-wikipedia-eintraege-kopiert-thueringens-ministerpraesident/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).</p>
<p>In Berlin hatten zuvor&nbsp;<a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/berlin-verkehrssenatorin-manja-schreiner-soll-betrogen-haben-sie-bleibt-entspannt-2201949" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Plagiatsvorw&uuml;rfe</a>&nbsp;unter anderem die fr&uuml;here Berliner Umwelt- und Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) betroffen. Im Jahr 2024 entzog ihr die Universit&auml;t Rostock ihren Doktortitel wegen Fehlern in ihrer Dissertation.&nbsp;</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/europa/288797-grossbritannien-kritisierter-cambridge-plagiatsprofessor-jason/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gro&szlig;britannien: Kritisierter Cambridge-"Plagiatsprofessor" Jason Arday tot aufgefunden </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland hilft Serbien bei Bekämpfung von Waldbränden: Löschflugzeug Il-76 im Einsatz</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289253-russland-hilft-serbien-bei-bekaempfung-von-waldbraenden/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289253-russland-hilft-serbien-bei-bekaempfung-von-waldbraenden/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86b402b480cc0f5f1d1294.jpg" /> Die langwierige Hitze in Europa geht mit dem erhöhten Risiko von Naturbränden einher. Waldbrände toben derzeit nicht nur im Westen des Kontinents, sondern auch auf dem Balkan. Im Unterschied zu den EU-Ländern kann Serbien im Kampf gegen die Flammen mit Hilfe aus Russland rechnen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russland beteiligt sich an der Bek&auml;mpfung von Waldbr&auml;nden in Serbien. In der Nacht zum Donnerstag ist auf dem Flughafen der Stadt Ni&scaron; ein L&ouml;schflugzeug des Katastrophenschutzministeriums der Russischen F&ouml;deration gelandet. Wie die Pressestelle der russischen Beh&ouml;rde auf der Plattform Telegram <a href="https://t.me/mchs_official/34937" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mitteilte</a>, werde die Iljuschin Il-76 der Republik Serbien beim L&ouml;schen von Naturbr&auml;nden helfen. Der Einsatz wurde demnach im Auftrag von Pr&auml;sident Wladimir Putin organisiert, nachdem Belgrad wegen der kritischen Brandgefahr f&uuml;r Wohngebiete Moskau um Unterst&uuml;tzung gebeten hatte.</p>

<p>Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzes ist das Flugzeug extra f&uuml;r den Kampf gegen gro&szlig;e Br&auml;nde ausger&uuml;stet. In einer anderen Pressemitteilung <a href="https://vk.ru/mchs__russia?w=wall-32123991_171024" target="_blank" rel="noopener noreferrer">stuft</a> die russische Beh&ouml;rde die Situation in Serbien als "&auml;u&szlig;erst kompliziert" ein und spricht von einem ernsthaften Risiko f&uuml;r die Bev&ouml;lkerung und die Infrastruktur des Balkan-Staates.&nbsp;Im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit seien die jeweiligen russischen Zivilschutzeinheiten bereit, schnell zu handeln und eng mit den zust&auml;ndigen serbischen Beh&ouml;rden zu kommunizieren. Dabei wird betont:</p>
<blockquote>
<p><em>"Unsere gemeinsamen Anstrengungen werden sich auf die Eind&auml;mmung von Naturbr&auml;nden und auf den Brandschutz von Wohngebieten und kritisch wichtigen Objekten richten."</em></p>
</blockquote>
<p>Mit seinem L&ouml;scheinsatz st&auml;rke Moskau zugleich die Tradition der internationalen Solidarit&auml;t und der gegenseitigen Hilfeleistung, hei&szlig;t es.</p>

<p>Am 17. August hatte Serbiens Innenminister Ivica Dačić einen Gro&szlig;brand im Naturschutzgebiet Deliblatska Pe&scaron;čara im Nordosten des Landes gemeldet. In der sogenannten Banater Sandw&uuml;ste war zu jenem Zeitpunkt eine Fl&auml;che von 3.500 Hektar von Flammen ergriffen. An diesem Dienstag beschwerten sich Einwohner in verschiedenen Teilen Serbiens &uuml;ber Rauch und Brandgeruch.</p>
<p>Auch in anderen L&auml;ndern der Region w&uuml;ten Br&auml;nde, die auf extreme Temperaturen und Trockenheit zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind. In Montenegro haben Feuerwehren zuletzt gegen Feuer entlang der K&uuml;ste gek&auml;mpft. Br&auml;nde wurden auch in der N&auml;he der albanischen Hauptstadt Tirana gemeldet. In Kroatien mussten viele Touristen in Notunterk&uuml;nften untergebracht werden. Es gab mehrere Opfer, Autos brannten aus, Geb&auml;ude wurden zerst&ouml;rt.</p>
<p>Wegen der im Zusammengang mit dem Ukraine-Krieg verh&auml;ngten EU-Sanktionen d&uuml;rfen sich russische L&ouml;schflugzeuge nicht an der Brandbek&auml;mpfung in anderen von der Hitze stark betroffenen Staaten wie Spanien, Frankreich oder Belgien beteiligen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/europa/288199-vucic-im-doerpfner-interview-erneute/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vučić im D&ouml;pfner-Interview: "Stehen am Anfang eines gr&ouml;&szlig;eren Krieges"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>USA lösen Drohnen-Bataillon in Europa auf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289255-usa-loesen-drohnen-bataillon-in/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289255-usa-loesen-drohnen-bataillon-in/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86bb0048fbef08761bd1f9.jpg" /> Nach nicht einmal einem halben Jahr ist wieder Schluss: Die USA lösen ihr Drohnen-Bataillon in Europa auf. Die Einheit mit rund 600 Soldaten sollte eigentlich Lehren aus dem Ukraine-Krieg ziehen – nun kehrt sie zu klassischen Fallschirmjäger-Aufgaben zurück.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Anfang des Jahres in Europa aufgestellte Drohnen-Bataillon der US-Armee soll aufgel&ouml;st werden. Dies <a href="https://www.wsj.com/politics/national-security/new-drone-unit-to-be-phased-out-as-hegseths-army-pick-makes-his-mark-ff5f5fc8" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> das <em>Wall Street Journal (WSJ)</em> unter Berufung auf einen Vertreter der US-Armee. Die Aufl&ouml;sung soll im Rahmen einer "Back-to-Basics"-Strategie &ndash; also einer R&uuml;ckbesinnung auf die Kernaufgaben&nbsp;&ndash; erfolgen.</p>

<p>Das rund 600 Soldaten starke Bataillon war im Januar dieses Jahres aus Personal der 173. US-Luftlandebrigade gebildet worden. Ziel war es, den Krieg in der Ukraine auszuwerten und daraus fortschrittliche Waffensysteme und Taktiken zu entwickeln. Die Entscheidung zur Aufl&ouml;sung stie&szlig; laut&nbsp;<em>WSJ</em> bei mehreren Milit&auml;rexperten auf Kritik &ndash; sie bef&uuml;rchten, dass dies die Weiterentwicklung von Drohnentechnologie in den USA ausbremsen k&ouml;nnte.</p>
<p>W&auml;hrend ihres Einsatzes besuchten US-Soldaten&nbsp;<em>WSJ&nbsp;</em>zufolge Kiew, um sich mit ukrainischen Kollegen auszutauschen. Zudem standen sie bei NATO-Man&ouml;vern ukrainischen Kr&auml;ften gegen&uuml;ber &ndash; und unterlagen dabei.</p>
<p>Trotz der Aufl&ouml;sungsentscheidung erkl&auml;rte ein Vertreter der US-Streitkr&auml;fte gegen&uuml;ber dem <em>WSJ</em>, die Armee wolle "die Dominanz amerikanischer Milit&auml;rdrohnen beschleunigt vorantreiben, um den Anforderungen gro&szlig; angelegter Kampfeins&auml;tze gerecht zu werden." Zu k&uuml;nftigen Pl&auml;nen wollte er sich jedoch nicht &auml;u&szlig;ern.</p>

<p>Wie der Armeevertreter weiter mitteilte, werde das Drohnen-Bataillon zun&auml;chst am Man&ouml;ver Saber Junction in Deutschland teilnehmen und anschlie&szlig;end seine Erkenntnisse vorlegen, "um die Entwicklung neuer Konzepte und k&uuml;nftiger Testreihen zu unterst&uuml;tzen." Nach Abschluss der &Uuml;bung werde sich das Bataillon wieder auf seine eigentliche Aufgabe als Luftlandebataillon konzentrieren, so der Vertreter.</p>
<p>Bereits am 13. August hatte das US-Zentralkommando (CENTCOM) die Aufstellung der ersten multinationalen Einsatzgruppe f&uuml;r Kampfdrohnen in der Geschichte bekanntgegeben. Die Einheit tr&auml;gt den Namen Task Force Falcon Strike und soll land-, unterwasser- und wassergest&uuml;tzte Kampfdrohnen einsetzen.</p>
<p>Zuvor hatte das <em>Wall Street Journal</em> berichtet, dass das Man&ouml;ver Combined Resolve in Deutschland die Verwundbarkeit amerikanischer Truppen gegen&uuml;ber Drohnenangriffen offengelegt habe. Ukrainische Drohnenoperatoren&nbsp;h&auml;tten w&auml;hrend der &Uuml;bung US-Einheiten und gepanzerte Fahrzeuge aufsp&uuml;ren und simuliert "bek&auml;mpfen" k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/287099-pentagon-ueberprueft-stationierung-us-amerikanischer/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pentagon &uuml;berpr&uuml;ft Stationierung US-amerikanischer Truppen in Europa</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Teheran gibt sich unbeeindruckt: Trump verkündet Wirtschaftskrieg gegen Iran</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/289254-trump-verkuendet-wirtschaftskrieg-gegen-iran/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a86b068b480cc0aec156635.jpg" /> US-Präsident Donald Trump kündigt den Wirtschaftskrieg gegen Iran an und droht auch dessen internationalen Partnern mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen". Doch Teheran zeigt sich unbeeindruckt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="439">Vor dem Hintergrund ausbleibender Fortschritte in den Verhandlungen mit Teheran k&uuml;ndigte US-Pr&auml;sident Donald Trump einen beispiellosen "Wirtschaftskrieg" gegen Iran an. Auch jedes Land, das Iran unterst&uuml;tze, m&uuml;sse mit "GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen" rechnen, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social. Zugleich rief er die Verb&uuml;ndeten der USA dazu auf, dabei zu helfen, die von Iran ausgehende Bedrohung zu stoppen.</p>
<p data-start="0" data-end="412" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><em>"Heute k&uuml;ndige ich au&szlig;erdem an, dass JEDES Land, das seinen Finanzinstituten, Unternehmen, Flugh&auml;fen oder staatlichen Stellen erlaubt, Iran in irgendeiner Form eine Lebensader zu bieten, selbst mit GEWALTIGEN wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen muss."</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Trump:<br><br>No one has given the Islamic Republic of Iran a greater opportunity to make a Deal than me. TRAGICALLY, for them, they have failed to take it. <br><br>Therefore, today, I am announcing the MOST CRUSHING ECONOMIC OPERATION EVER TAKEN AGAINST ANY COUNTRY! This will be Economic… <a href="https://t.co/HZbMRo5Ihy">pic.twitter.com/HZbMRo5Ihy</a></p>&mdash; Clash Report (@clashreport) <a href="https://x.com/clashreport/status/2090313082572526069?ref_src=twsrc%5Etfw">August 20, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p data-start="0" data-end="339">Die USA haben&nbsp;Teheran bereits mit einem umfangreichen Sanktionsregime belegt. So sind die iranische Zentralbank und zahlreiche gro&szlig;e Gesch&auml;ftsbanken weitgehend vom US-Dollarsystem und internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten, Verm&ouml;genswerte wurden eingefroren und der iranische &Ouml;l- und Gassektor mit weitreichenden Sanktionen belegt.</p>
<p data-start="341" data-end="879" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Nun scheint Trump die Islamische Republik noch st&auml;rker isolieren zu wollen, indem er den Druck auf deren internationale Partner erh&ouml;ht. Jedes Land, das seinen Finanzinstituten, Unternehmen, Flugh&auml;fen oder staatlichen Stellen erlaube, Iran "irgendeine Art von Rettungsleine" zu bieten, m&uuml;sse selbst mit wirtschaftlichen Konsequenzen rechnen, drohte der US-Pr&auml;sident. "&Ouml;lschmuggel, Swap-Linien, Bargeldtransfers, Wechselstuben, Schiffsregister, Scheinfirmen &ndash; all das muss JETZT aufh&ouml;ren. Ihr wisst, wer ihr seid", schrieb Trump weiter.</p>

<p data-start="341" data-end="879" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Damit k&ouml;nnten vor allem Staaten wie Russland, Indien oder China gemeint sein, die weiterhin iranisches &Ouml;l beziehen. Der &Ouml;lexport ist die wichtigste Einnahmequelle Irans. Welche Konsequenzen den L&auml;ndern drohen, die Iran "unterst&uuml;tzen", lie&szlig; Trump offen. Z&ouml;lle k&ouml;nnten eine Option sein.</p>
<p data-start="441" data-end="754">Zweieinhalb Monate vor den wichtigen Zwischenwahlen in den USA steht Trump innenpolitisch zunehmend unter Druck &ndash; auch&nbsp;da er in seinem Krieg gegen Iran seit Wochen keine offensichtlichen Erfolge vorweisen kann. Weder diplomatisch noch milit&auml;risch scheint sich die Lage derzeit in seinem Sinne zu entwickeln.</p>
<p data-start="756" data-end="1043" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Trumps j&uuml;ngste Ank&uuml;ndigung ist wie schon immer von Superlativen gepr&auml;gt: Er spricht von "Ma&szlig;nahmen historischen Ausma&szlig;es" und der "verheerendsten Wirtschaftsoperation", die jemals gegen ein Land verh&auml;ngt worden sei. Sein Vorhaben verglich er mit einem "wirtschaftlichen D-Day" f&uuml;r Iran.</p>
<p data-start="756" data-end="1043" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Iranische Medien haben unbeeindruckt auf eine Drohung Trumps mit einem "Wirtschaftskrieg" gegen das Land reagiert. Der US-Pr&auml;sident habe bereits zuvor wiederholt vom angeblich unmittelbar bevorstehenden Zusammenbruch Irans und von Schl&auml;gen historischer Dimension gesprochen, schrieb die iranische Nachrichtenagentur <em>Fars</em>&nbsp;<em>News</em>. Seine Behauptungen seien lediglich als "psychologische Kriegsf&uuml;hrung und Propagandakampagne" zu verstehen.</p>
<p data-start="756" data-end="1043" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der iranische Au&szlig;enminister Abbas Araghtschi reagierte ebenfalls auf Trumps Ank&uuml;ndigung. Das von Trump ausgerufene "Economic D-Day" sei eine Ablenkung von der eigenen Krise der USA, schrieb Araghtschi auf X. Er verwies dabei auf den "beispiellosen Schuldenberg" und die stark gestiegenen Zinskosten der Vereinigten Staaten.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">The so-called “Economic D-Day” is a diversion from America&#39;s own crisis: unprecedented debt &amp; surging interest costs. <br><br>Doubling down on failed policies will only bring further defeat—and enmity of Iranians. US economic terrorism threatens global economy and sovereignty worldwide <a href="https://t.co/Qj5SzVBjvX">pic.twitter.com/Qj5SzVBjvX</a></p>&mdash; Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) <a href="https://x.com/araghchi/status/2090316936206790973?ref_src=twsrc%5Etfw">August 20, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p data-pm-slice="1 1 []">Der iranische Abgeordnete Ebrahim Rezaei reagierte auf X auf Trumps Ank&uuml;ndigung. "Die beste Antwort auf Trumps Eskalation des Wirtschaftskriegs ist der Austritt aus dem Atomwaffensperrvertrag (NPT)", schrieb er.</p>
<p data-start="0" data-end="331">Bei seinen Bem&uuml;hungen, die wirtschaftlichen Lebensadern Irans zu kappen, konnte Trump allerdings am Vortag bereits einen wichtigen Erfolg verbuchen: Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) k&uuml;ndigten nach zwei mutma&szlig;lich iranischen Raketenangriffen an, s&auml;mtliche finanziellen und wirtschaftlichen Transaktionen mit Teheran auszusetzen.</p>
<p data-start="333" data-end="690" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die VAE geh&ouml;ren zu den wichtigsten Handelspartnern Irans. Trump hatte Abu Dhabi bereits seit L&auml;ngerem gedr&auml;ngt, den wirtschaftlichen Druck auf Teheran zu erh&ouml;hen. Sollte die Ma&szlig;nahme umfassend umgesetzt werden, k&ouml;nnte sie den Zugang&nbsp;Teherans&nbsp;zu Devisen und internationalen Handelsnetzwerken erheblich erschweren, schreibt das <em data-start="662" data-end="683">Wall Street Journal</em>&nbsp;<em>(WSJ)</em>.</p>
<p data-start="333" data-end="690" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Allerdings d&uuml;rfte sich das Ziel, die Waren- und Geldstr&ouml;me&nbsp;des schiitischen Landes&nbsp;vollst&auml;ndig auszutrocknen, kaum erreichen lassen. Ein erheblicher Teil dieser Aktivit&auml;ten werde bereits heute gezielt verschleiert, so das <em data-start="213" data-end="234">WSJ</em>. &Ouml;leinnahmen, Devisengesch&auml;fte und Zahlungen f&uuml;r iranische Einrichtungen w&uuml;rden seit Langem &uuml;ber Briefkastenfirmen und Wechselstuben in Dubai abgewickelt &ndash; h&auml;ufig, ohne dass in den Transaktionen &uuml;berhaupt ein iranischer Name auftauche.</p>
<p data-start="333" data-end="690" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/289017-iran-droht-mit-offensive-militaerschlag/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iran droht mit Offensive: Milit&auml;rschlag soll US-Seeblockade durchbrechen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Sachsen-Anhalt: CDU-Lokalpolitiker hofft auf AfD-Wahlsieg samt Mehrheit und spendet 10.000 Euro</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289247-sachsen-anhalt-cdu-lokalpolitiker-hofft/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a869978b480cc10de649227.jpg" /> Ein CDU-Ortsbürgermeister hat der AfD 10.000 Euro gespendet, um damit seinen Unmut über seine Partei auszudrücken. In einem offenen Brief spricht er eine direkte Wahlempfehlung für die Konkurrenz aus. Er hoffe zudem, dass eine AfD-Mehrheit in seinem Bundesland auch zum Sturz von Bundeskanzler Merz führt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 18. Juli teilte der AfD-Wahlkampfspitzenkandidat Ulrich Siegmund beim Wahlkampfauftakt in Sachsen-Anhalt den Anwesenden in Magdeburg mit, dass die Partei eine "ganz besondere Spende" in H&ouml;he von 5.000 Euro erhalten habe, n&auml;mlich von einem Mitglied der CDU-Konkurrenz. Rund vier Wochen sp&auml;ter outet sich der Spender in einem offenen Brief als das Stendaler CDU-Kreistagsmitglied und Ortsb&uuml;rgermeister Bernd Prange. Er habe die Spende mittlerweile bewusst auf insgesamt 10.000 Euro verdoppelt und hoffe, dass die AfD nach der Landtagswahl alleine regieren kann: "Nicht aus Trotz, sondern damit die CDU endlich aufwacht."</p>

<p>Die Information von Ulrich Siegmund beim Wahlkampfauftakt sorgte kurzzeitig f&uuml;r medienpolitische Irritation und gleichzeitig f&uuml;r Begeisterung bei den AfD-Anh&auml;ngern im Saal. So berichtete ein <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a5c0accc72232627649b476/afd-siegmund-enthuellt-5000-euro-spende-von-cdu-politiker-wendler-schickt-videobotschaft.html?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Artikel</a> der <em>Welt</em>, dass laut Siegmund der anonyme CDU-Unterst&uuml;tzer die Summe gespendet habe, "weil er m&ouml;chte, dass wir als Alternative f&uuml;r Deutschland unsere wundersch&ouml;ne Heimat, unser Land vor diesem links-gr&uuml;nen Kurs der CDU sch&uuml;tzen", wie Siegmund bei der Veranstaltung darlegte.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">Ein CDU Politiker hat 5.000 Euro an die AfD von Sachsen-Anhalt gespendet 😂🍿 <a href="https://t.co/Thc5Pf9KUG">pic.twitter.com/Thc5Pf9KUG</a></p>&mdash; Kolja Barghoorn (@MitAktien) <a href="https://x.com/MitAktien/status/2078526515327775106?ref_src=twsrc%5Etfw">July 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> 
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<p>Der anonyme Spender, so Siegmund weiter, habe demnach mitgeteilt, dass er "noch ein, zwei Monate anonym bleiben m&ouml;chte, aber danach geht es auch &ouml;ffentlich". Mehrere Medienberichte <a href="https://www.welt.de/politik/deutschland/article6a85e89b70b0057986d42fe9/landtagswahl-sachsen-anhalt-cdu-politiker-aus-stendal-spendet-10-000-euro-an-die-afd-und-hofft-auf-absolute-mehrheit.html?source=puerto-reco-2_ABC-V50.5.B_schlagzeilen" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zitieren</a> nun einen offenen "Brandbrief" des CDU-Kreistagsabgeordneten, der zu seiner Motivation erkl&auml;rt:</p>
<p><em>"Das war keine spontane Entscheidung und erst recht keine Leichtfertigkeit. Es war ein bewusster, nach reiflicher &Uuml;berlegung gefasster Schritt aus tiefer Sorge um unser Land. Meine konservativen Werte &ndash; Leistung, Ordnung, Sicherheit, nationale Souver&auml;nit&auml;t, wirtschaftliche Vernunft und der Schutz unserer kulturellen Identit&auml;t &ndash; finde ich in der CDU immer weniger vertreten."</em></p>
    
    
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<p>Der 59-j&auml;hrige Fuhrunternehmer ist seit 1992 CDU-Mitglied und geh&ouml;rt seit 1999 dem Kreistag Stendal an&nbsp;‒ jenem Landkreis, aus dem auch AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund stammt. Der Ortsb&uuml;rgermeister der Gemeinde Altm&auml;rkische H&ouml;he mit rund 1.700 Einwohnern wolle laut weiteren Angaben in dem offenen Brief sein Kreuz am 6. September pers&ouml;nlich bei der AfD machen und hoffe, dass dies "viele weitere Konservative machen werden", hei&szlig;t es in dem Brief weiter.</p>
<p>Die Kritik an der Bundespolitik seiner Partei in der Hauptstadt f&auml;llt dabei unmissverst&auml;ndlich konfrontativ aus. So schreibt das CDU-Mitglied w&ouml;rtlich:</p>
<p><em>"Ich w&uuml;nsche mir, dass die AfD bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt so stark wird, dass sie alleine regieren kann. Nicht aus Trotz, sondern damit die CDU endlich aufwacht. Damit die Brandmauer f&auml;llt. Damit sich die Partei gegen ihren Linkskurs wehrt. Und damit Friedrich Merz abgesetzt wird &ndash; als Symbol einer F&uuml;hrung, die den konservativen Kern der Union preisgibt."</em></p>
<p>Seine Parteikollegen zeigen sich nach Bekanntwerden der Aktion wenig begeistert. So droht der CDU-Generalsekret&auml;r in Sachsen-Anhalt, Mario Karschunke, seinem Parteikollegen umgehend mit Konsequenzen. "Wir nehmen die Berichterstattung um eine m&ouml;gliche Spende eines CDU-Mitglieds aus dem CDU-Kreisverband Stendal sehr ernst", <a href="https://www.focus.de/politik/deutschland/cdu-politiker-spendet-an-afd-und-hofft-auf-absolute-mehrheit_80c56e8b-d193-403a-8d82-67c394ba53e6.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> Karschunke gegen&uuml;ber dem Magazin <em>Focus</em>. "Sollte sich der Vorgang bewahrheiten, stellt dies f&uuml;r uns einen sehr schwerwiegenden parteirechtlichen Vorgang dar."</p>
<p>Gegen den AfD-Unterst&uuml;tzer k&ouml;nnte es daher bereits zeitnah zu einem Parteiausschlussverfahren kommen. "In Abstimmung mit dem CDU-Vorsitzenden des Kreisverbandes Stendal, Chris Schulenburg MdL, wird die Spende im n&auml;chsten Kreisvorstand, dem im Rahmen eines m&ouml;glichen Parteiausschlussverfahrens zust&auml;ndigen Gremium, thematisiert." Niemand sei gezwungen, zitiert der <em>Focus</em>-Artikel den Generalsekret&auml;r, "Mitglied unserer Partei zu bleiben, wenn er ihre politischen Grund&uuml;berzeugungen nicht mehr teilt."</p>
<p>Prange erkl&auml;rt in dem Brief, dass im Kreistag Stendal die Zusammenarbeit mit der AfD-Fraktion bereits seit Jahren "gut und konstruktiv funktioniert". So habe man gemeinsam mehrfach "konkreten Schaden durch linke Initiativen abwenden k&ouml;nnen".</p>
<p>Der AfD-Spender will demnach laut eigener Aussage nicht zur AfD wechseln, fordert jedoch weiterhin einen radikalen Kurswechsel seiner Partei CDU. Auf Anfrage von <em>Focus</em> erkl&auml;rte Prange zu der Frage, warum er die Partei nicht selbst verlasse: "Ich will, dass sie mich rausschmei&szlig;en."</p>
<p>In einer aktuellen Befragung von Infratest dimap f&uuml;r <em>MDR</em>, <em>WDR</em>, <em>Mitteldeutsche Zeitung</em> und <em>Volksstimme</em> lag die AfD Ende Juli bei 41 Prozent Zustimmung. Die CDU kommt mit deutlichem R&uuml;ckstand auf 24 Prozent, dahinter die Linke mit 13 Prozent, die SPD mit 7 Prozent und die Gr&uuml;nen mit aktuell knapp 5 Prozent.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/289214-migra-streik-vor-landtagswahl-in/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Migra-Streik" vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Geschlossene L&auml;den gegen Rassismus </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Amerika versinkt in Rekordschulden von 40 Billionen Dollar – was das für Deutschland bedeutet</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/wirtschaft/289236-amerika-versinkt-in-rekordschulden-von/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/wirtschaft/289236-amerika-versinkt-in-rekordschulden-von/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8619e448fbef096924f42e.jpg" /> Die US-Staatsschulden haben erstmals die Marke von 40 Billionen Dollar überschritten. Für den Anstieg von 39 auf 40 Billionen benötigte Washington nur rund fünf Monate. Das Haushaltsdefizit bleibt damit ein zentraler Belastungsfaktor.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die amerikanische Staatsverschuldung hat einen symboltr&auml;chtigen Schwellenwert &uuml;berschritten. Nach Angaben des US-Finanzministeriums belief sich die Gesamtschuld des Bundes am 18. August 2026 auf rund 40,05 Billionen Dollar. Damit wurde die Marke von 40 Billionen erstmals &uuml;berschritten und deutlich fr&uuml;her erreicht, als noch vor wenigen Jahren erwartet worden war.</p>
<p>Von der Gesamtsumme entfallen rund 32,3 Billionen Dollar auf Schulden, die von der &Ouml;ffentlichkeit gehalten werden. Weitere rund 7,8 Billionen Dollar sind Schulden innerhalb des Staates. Dabei handelt es sich um Forderungen staatlicher Einrichtungen gegen&uuml;ber der Bundesregierung, etwa von Sozialversicherungstrusts. F&uuml;r die Belastung der Kapitalm&auml;rkte und die Frage der Schuldentragf&auml;higkeit ist vor allem der &ouml;ffentlich gehaltene Teil relevant.</p>
<p>Vor allem das Tempo des Schuldenanstiegs f&auml;llt ins Gewicht. Seit Januar 2017 hat sich die amerikanische Staatsschuld mehr als verdoppelt. Allein f&uuml;r den Anstieg von 39 auf 40 Billionen Dollar ben&ouml;tigte Washington nur rund f&uuml;nf Monate. Damit hat die US-Regierung innerhalb k&uuml;rzester Zeit eine weitere Billion Dollar an Schulden aufgenommen.</p>
<p>Auch das laufende Fiskaljahr zeigt, wie gro&szlig; das Problem inzwischen ist. Nach den ersten zehn Monaten lag das Haushaltsdefizit bereits bei rund 1,8 Billionen Dollar. Allein im Juli betrug das Minus 432 Milliarden Dollar.</p>

<p>Hinter dem Schuldenanstieg stehen nicht nur kurzfristige Ausgaben, sondern vor allem langfristige Belastungen. Die alternde Bev&ouml;lkerung l&auml;sst die Kosten f&uuml;r Social Security und Medicare weiter steigen. Auch die Zinszahlungen auf die bestehenden Schulden haben sich stark erh&ouml;ht. Inzwischen gibt der Bund daf&uuml;r mehr als eine Billion Dollar pro Jahr aus. Der Schuldendienst z&auml;hlt damit zu den gr&ouml;&szlig;ten Posten im US-Haushalt, neben Renten, Gesundheitsausgaben und Verteidigung.</p>
<p>Dazu kommen Steuersenkungen und hohe Staatsausgaben der vergangenen Jahre. Auch aktuelle Faktoren belasten den Haushalt. Dazu geh&ouml;ren etwa entgangene Zolleinnahmen nach Gerichtsentscheidungen sowie h&ouml;here Ausgaben f&uuml;r das Milit&auml;r.</p>
<p>Gemessen an der Wirtschaftsleistung liegt die US-Staatsverschuldung inzwischen bei rund 123 bis 126 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Allein die von Anlegern und anderen &ouml;ffentlichen Gl&auml;ubigern gehaltenen Schulden entsprechen damit ungef&auml;hr der gesamten j&auml;hrlichen Wirtschaftsleistung der USA.</p>
<p>Damit n&auml;hert sich die Schuldenquote wieder den H&ouml;chstst&auml;nden aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Damals konnte die Belastung jedoch dank starkem Wirtschaftswachstum und h&ouml;herer Inflation vergleichsweise schnell gesenkt werden. Heute fehlt ein &auml;hnlicher R&uuml;ckenwind.</p>

<p>Auch an den Finanzm&auml;rkten wird die hohe Verschuldung zunehmend zum Thema. Die Renditen langfristiger US-Staatsanleihen sind zuletzt auf Mehrjahreshochs gestiegen. Wenn Anleger h&ouml;here Zinsen verlangen, muss der Staat mehr f&uuml;r die Aufnahme neuer Schulden bezahlen. Das erh&ouml;ht wiederum die Zinslast und belastet den Haushalt zus&auml;tzlich.</p>
<p>So kann ein Kreislauf entstehen. Mehr Schulden f&uuml;hren zu h&ouml;heren Zinszahlungen, h&ouml;here Zinszahlungen vergr&ouml;&szlig;ern das Defizit und ein gr&ouml;&szlig;eres Defizit f&uuml;hrt zu noch mehr Schulden. An den M&auml;rkten wird f&uuml;r dieses Szenario bereits der Begriff "Doom Loop" verwendet.</p>
<p>Setzt sich der aktuelle Trend fort, k&ouml;nnte die US-Staatsschuld in wenigen Jahren 50 Billionen Dollar erreichen. F&uuml;r Washington w&uuml;rde damit der finanzielle Spielraum weiter kleiner. Weniger Mittel blieben f&uuml;r neue Krisen, Infrastrukturprojekte oder Reformen der Sozialversicherung.</p>
<p>Auch der n&auml;chste Streit &uuml;ber die Schuldenobergrenze k&ouml;nnte schneller kommen als erwartet. Die Grenze liegt derzeit bei rund 41,1 Billionen Dollar und damit nur knapp &uuml;ber der aktuellen Verschuldung.</p>
<p>Die 40-Billionen-Marke ist deshalb vor allem ein Warnsignal. Nicht nur die H&ouml;he der Schulden bereitet Sorgen, sondern auch das Tempo, mit dem sie weiter wachsen. Solange die Ausgaben deutlich &uuml;ber den Einnahmen liegen, d&uuml;rfte der Druck auf die amerikanischen Staatsfinanzen hoch bleiben.</p>
<p>Und die Folgen beschr&auml;nken sich nicht auf die USA. US-Staatsanleihen sind ein zentraler Bestandteil des internationalen Finanzsystems. Steigende Finanzierungskosten oder Zweifel an der Schuldentragf&auml;higkeit k&ouml;nnten deshalb auch die globalen Kapitalm&auml;rkte belasten und das Vertrauen in den Dollar als Leitw&auml;hrung schw&auml;chen.</p>
<p><strong>Amerikas Schulden treiben deutsche Zinsen nach oben</strong></p>
<p>Die wachsenden US-Schulden schlagen zunehmend auf die europ&auml;ischen Anleihem&auml;rkte durch. Steigende US-Renditen erh&ouml;hen den Druck auf die Finanzierungskosten in Deutschland, Frankreich und &Ouml;sterreich. Am Mittwoch erreichte die Rendite zehnj&auml;hriger Bundesanleihen mit 3,275 Prozent den h&ouml;chsten Stand seit 15 Jahren. Auch franz&ouml;sische und &ouml;sterreichische Staatsanleihen rentieren deutlich h&ouml;her.</p>
<p>Der Grund liegt unter anderem in der Flut neuer US‑Staatsanleihen. Wenn Anleger wegen der hohen Verschuldung der USA h&ouml;here Renditen verlangen, verschieben sich die Renditeerwartungen an den internationalen Kapitalm&auml;rkten. Das setzt auch europ&auml;ische Staatsanleihen unter Druck.</p>
<p>F&uuml;r Berlin kommt das zu einem ung&uuml;nstigen Zeitpunkt. Deutschland will in den kommenden Jahren Hunderte Milliarden Euro zus&auml;tzlich aufnehmen. Steigende Renditen machen diese Finanzierung teurer und treiben die Zinslast des Bundes nach oben. F&uuml;r Frankreich und &Ouml;sterreich gilt dasselbe.</p>
<p>Amerikas Schuldenproblem bleibt damit nicht in Washington. Es erh&ouml;ht &uuml;ber die globalen Anleihem&auml;rkte auch in Europa den Preis f&uuml;r neue Schulden.</p>
<p data-start="0" data-end="322" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;-&nbsp;<a href="https://freedert.online/amerika/288673-nach-us-blockade-kuba-vollzieht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach US-Blockade: Kuba vollzieht eine Solar-Revolution</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>China mit Russland einig zu Kurilen-Inseln: Japans Status als Feindstaat darf nicht vergessen werden</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289224-china-mit-russland-einig-zu/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/289224-china-mit-russland-einig-zu/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85ef60b480cc500d0c8400.jpg" /> China unterstützt die Erklärung des Außenministers der Russischen Föderation Sergei Lawrow zur Notwendigkeit, Japans Status als sogenannter Feindstaat gemäß der UN-Charta zu beachten und die politischen Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs als unantastbar zu schützen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em></em>Wie die russische Nachrichtenagentur <em>TASS</em> berichtet, erkl&auml;rte der offizielle Vertreter des chinesischen Au&szlig;enministeriums, Lin Jian, auf einer Pressekonferenz, China unterst&uuml;tze die Erkl&auml;rung von Russlands Au&szlig;enminister Sergei Viktorowitsch Lawrow zum Status Japans als Feindstaat gem&auml;&szlig; der UN-Charta &ndash; dieser Begriff zeichnet die Aggressor-Staaten des Zweiten Weltkriegs aus und sichert die Ma&szlig;nahmen einschlie&szlig;lich der territorialen, denen sie durch die Siegerm&auml;chte unterzogen wurden, als v&ouml;lkerrechtlich unantastbar. Der chinesische Diplomat f&uuml;gte hinzu, die Erinnerung an diesen Status sei im Jahr des 80. Jahrestages des Tokioter Tribunals &uuml;ber Japans Kriegsverbrechen im Zweiten Weltkrieg besonders wichtig &ndash; und zwar aus folgenden Gr&uuml;nden:</p>
<p><em>"Die Bedeutung dieser Bestimmung zum Feindstaats-Status in Erinnerung zu rufen und ihre bindende Kraft zu betonen, ist unerl&auml;sslich, um die im Widerstandskrieg des chinesischen Volkes gegen die japanische Aggression und im Antifaschistischen Weltkrieg erzielten Ergebnisse zu sichern &ndash; und zu verhindern, dass <a href="https://de-rtnews.com/asien/288240-china-warnt-vor-japans-zunehmender/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">der Geist des Militarismus' erneut Kr&auml;fte sammelt</a>."</em></p>

<p>Die &Auml;u&szlig;erungen betreffen die diplomatischen Reibereien um die Zugeh&ouml;rigkeit der Kurilen-Inseln: Gerade im Ergebnis des Zweiten Weltkriegs waren diese, nachdem sie st&auml;ndiger Zankapfel zwischen Russland und Japan gewesen waren, an die Sowjetunion gegangen und der RSFSR angegliedert worden. Tokio forderte und fordert seitdem immer wieder, sie der japanischen Hoheit zu unterstellen. So erkl&auml;rte Japans Premierministerin Sanae Takaichi nach Putins Gesch&auml;ftsreise auf die Kurilen-Insel Iturup am 13. August (sein erster Besuch dort) noch am selben Tag, diese Reise sei inakzeptabel, da die Insel Japan geh&ouml;re. Hierauf wurde Japans Botschafter in das russische Au&szlig;enministerium einbestellt.</p>
<p>Am 17. August erinnerte Lawrow in seinem Kommentar auf eine Anfrage von&nbsp;<em>TASS</em> &uuml;ber die zuvor erfolgte Einbestellung des russischen Botschafters im japanischen Au&szlig;enministerium (auch diese ihrerseits wegen Putins Iturup-Besuch) daran, dass die UN-Charta die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs festschreibt. Er verlas allen anwesenden Journalisten den entsprechenden Artikel dieses v&ouml;lkerrechtlichen Aktes und merkte an, dass Japan "in ebendieser Charta zun&auml;chst als Feindstaat eingestuft wurde und der UNO erst beigetreten ist, nachdem es seine militaristische Politik des V&ouml;lkermords an vielen V&ouml;lkern wiedergutgemacht hatte."</p>
<p>Er betonte, dass Japan mit dem Beitritt zur UNO durch die Unterzeichnung und Ratifizierung der Charta die Prinzipien dieses Dokuments "in ihrer Gesamtheit und in all ihren Zusammenh&auml;ngen" anerkannt hat. Insbesondere hatte Russlands Chefdiplomat hierzu zu vermerken:</p>
<p><em>"Ich hoffe aufrichtig, dass die Charta vor ihrer Ratifizierung durch unsere japanischen Nachbarn von ihnen vollst&auml;ndig gelesen wurde &ndash; und dass sie dabei insbesondere auch Artikel 107 gelesen haben: </em></p>
<blockquote>
<p><em>'Die vorliegende Charta best&auml;tigt die Rechtsg&uuml;ltigkeit der Ma&szlig;nahmen, die von den jeweiligen Regierungen gegen jeden Staat ergriffen wurden, der w&auml;hrend des Zweiten Weltkriegs ein Feind eines der Erstunterzeichnerstaaten war.'" </em></p>
</blockquote>
<p>Dies betrifft, wie oben umrissen und nicht schwer zu erkennen, in Japans Fall die Abgabe der Kurilen-Inseln an die UdSSR, sodass sie infolge der sp&auml;teren Unabh&auml;ngigkeit der Teilrepubliken der Letzteren in Russlands Besitz als Teil von dessen Staatsgebiet verbleiben.</p>

<p>Chinas Au&szlig;enministerium hatte bereits zuvor, am 14. August und somit im unmittelbaren Nachgang an Putins Iturup-Besuch und Japans Reaktion darauf, Tokio aufgefordert, die nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte internationale Ordnung zu respektieren, die sich in diesem Fall unter anderem in der Erkl&auml;rung von Kairo und dem Abkommen von Potsdam manifestiere.</p>
<p>Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verhandeln Russland und Japan &uuml;ber ein Friedensabkommen. Haupthindernis hierf&uuml;r ist nach wie vor die Uneinigkeit &uuml;ber die Rechte an den s&uuml;dlichen Kurilen. Nach dem Krieg wurde der gesamte Archipel in die UdSSR eingegliedert, Japan bestreitet jedoch die Zugeh&ouml;rigkeit von Iturup, Kunaschir, Schikotan und einer Gruppe kleiner, unbewohnter Inseln. Das russische Au&szlig;enministerium hat wiederholt betont, dass die russische Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber diese Gebiete, die eine entsprechende v&ouml;lkerrechtliche Grundlage hat, unbestreitbar ist.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/287253-russland-in-kernwaffen-zange-nehmen-us-strategie-japan-deutschland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Washingtons Atomstrategie: Deutschland und Japan gegen Russland</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>FSB deckt illegale Gold- und Silberproduktion im Ural auf</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289190-fsb-deckt-illegale-gold-und/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85b0f9b480cc519606d3f1.jpg" /> Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben ein illegales Labor zur Raffination von Edelmetallen im Gebiet Swerdlowsk ausgehoben. Gold und Silber im Wert von über 13 Millionen Rubel in Form von raffiniertem Granulat seien beschlagnahmt worden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Im F&ouml;derationskreis Ural hat Russlands Inlandsgeheimdienst FSB Aktivit&auml;ten einer Gruppe von Personen gestoppt, die in den illegalen Handel mit Edelmetallen verwickelt waren. Dies <a href="http://www.fsb.ru/fsb/press/message/single.htm%21id%3D10440796%40fsbMessage.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geht</a> aus einer Mitteilung der Beh&ouml;rde vom Mittwoch hervor. An dem Einsatz des FSB nahmen demnach Polizeibeamte des Innenministeriums teil, die in Moskauer Region und im Gebiet Swerdlowsk t&auml;tig sind.&nbsp;</p>
<p>Wie es hei&szlig;t, hatten vier russische Staatsb&uuml;rger in der Gro&szlig;stadt Jekaterinburg ein geheimes Labor eingerichtet, um dort illegal und primitiv Edelmetalle aus Sekund&auml;rrohstoffen chemisch zu raffinieren. Au&szlig;erdem h&auml;tten sie &uuml;berregionale Routen entwickelt, um das gewonnene Gold und Silber in die Region Moskau zum Verkauf&nbsp;zu transportieren.</p>
<p>Im Anschluss an die Ermittlungsma&szlig;nahmen seien die T&auml;ter von Mitarbeitern des FSB festgenommen worden, teilt die Beh&ouml;rde weiter mit.</p>
<blockquote>
<p><em>"Edelmetalle im Wert von mindestens 13,3 Millionen Rubel in Form von raffiniertem Granulat und mehr als 800 Kilogramm sekund&auml;rer, edelmetallhaltiger Rohstoffe wurden aus dem illegalen Umlauf beschlagnahmt."</em></p>
</blockquote>

<p>Die Hauptdirektion des russischen Innenministeriums in Moskau hat Strafverfahren gegen die Festgenommenen gem&auml;&szlig; Artikel 191 Absatz 5 des russischen Strafgesetzbuches (StGB) eingeleitet. In dem&nbsp;Artikel geht es um illegalen Handel mit Bernstein, Jade und anderen Schmucksteinen, Edelmetallen, Edelsteinen oder Perlen.</p>
<p>Der FSB ermittelt nach eigenen Angaben weiter in dem Fall und ergreift zus&auml;tzliche operative Ma&szlig;nahmen, die darauf abzielen, Personen zu identifizieren und zu suchen, die am illegalen Handel mit Edelmetallen beteiligt seien.</p>
<p>Alle Kriminellen w&uuml;rden &uuml;berf&uuml;hrt und vor Gericht gestellt, k&uuml;ndigt Russlands Inlandsgeheimdienst an. Daf&uuml;r spreche die Erfahrung der russischen Geheimdienste und Strafverfolgungsbeh&ouml;rden zur Umsetzung des Grundsatzes der Unvermeidbarkeit der Bestrafung.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/288760-bauarbeiter-entdecken-goldschatz-im-wert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bauarbeiter entdecken Goldschatz im Wert von 9 Millionen Euro&nbsp;</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Investmentbank: Iranische Gebühr für Hormus-Passage könnte legal sein</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/288968-us-investmentbank-iranische-gebuehr-fuer/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a831fb3b480cc75444fcaaf.jpg" /> Trump droht Iran und Oman mit militärischen Maßnahmen, sollten sie die Durchfahrt durch die Straße von Hormus nur gegen eine Gebühr erlauben. Die mächtige US-Investmentbank JPMorgan hält ein solches Vorgehen hingegen für rechtlich vertretbar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Rainer Rupp</em></p>
<p>Die <em>Financial Times</em> berichtete Anfang August 2026 unter dem Titel: "Iranian Tanker Tolls: Totally Legit After All?" ("Iranische Mautzahlungen f&uuml;r Tanker: V&ouml;llig legitim?"). In dem Artikel berichtet das Blatt hinter einer Bezahlschranke, dass eine der gr&ouml;&szlig;ten US-Investmentbanken, JPMorgan, in einer nicht f&uuml;r den &ouml;ffentlichen Gebrauch bestimmten internen Kundeninformation die Strategie Irans und Omans zur Durchsetzung von "Navigationssicherheitsgeb&uuml;hren" f&uuml;r die Passage durch die Stra&szlig;e von Hormus im Rahmen des internationalen Rechts als juristisch vertretbar einstuft, zumindest unter bestimmten Bedingungen.</p>
<p>Laut JPMorgan-Memo gew&auml;hre internationales Recht Schiffen das Recht der "unschuldigen Durchfahrt" durch Territorialgew&auml;sser, weshalb reine Transitz&ouml;lle unzul&auml;ssig seien. Geb&uuml;hren f&uuml;r konkrete Navigations- und Sicherheitsdienste f&uuml;r eine sichere Passage hingegen k&ouml;nnten zul&auml;ssig sein. Dabei verweist JPMorgan auf bestehende Praktiken:</p>
<p>D&auml;nemark und Schweden erheben keine Z&ouml;lle, sondern Lotsengeb&uuml;hren. Das d&auml;nische Lotsengesetz macht die Lotsung f&uuml;r Schiffe mit Gefahrgut &ndash; &Ouml;l, Chemikalien, Gase &ndash; oder mehr als 5.000 Tonnen Bunker&ouml;l verpflichtend. Die Geb&uuml;hren, die an das d&auml;nische Wirtschaftsministerium gehen, liegen f&uuml;r einen Baltimax-Tanker bei 10.000 bis 25.000 Dollar pro Transit.</p>

<p>Die T&uuml;rkei, US-Alliierter und NATO-Mitglied, betreibt laut JPMorgan "eine De-facto-Mautstelle": Unter der Montreux-Konvention von 1936 erhebt Ankara f&uuml;r einen Suezmax-&Ouml;ltanker rund 130.000 Dollar f&uuml;r eine Rundreise, etwa 0,13 Dollar pro Barrel. Daf&uuml;r stellt&nbsp;die T&uuml;rkei Leuchtt&uuml;rme, Bojen, sanit&auml;re Kontrollen und Notrettungsdienste bereit.</p>
<p>Bereits in einer fr&uuml;heren Notiz vom Mai dieses Jahres hatte JPMorgan geschrieben: "By structuring the measure as a service fee rather than a transit toll, and by coordinating with Oman as the other littoral state, Iran could attempt to create a legal framework that appears consistent with international maritime law." ("Indem Iran die Ma&szlig;nahme als Servicegeb&uuml;hr statt als Transitgeb&uuml;hr strukturiert und mit Oman als dem anderen K&uuml;stenstaat koordiniert, k&ouml;nnte Iran versuchen, einen rechtlichen Rahmen zu schaffen, der mit dem internationalen Seerecht vereinbar ist.")</p>
<p>Die Bank sieht also in der Umbenennung von "Zoll" in "Servicegeb&uuml;hr" und der Kooperation mit Oman den Schl&uuml;ssel zur juristischen Absicherung nach internationalem Recht beziehungsweise gem&auml;&szlig; dem Seerechts&uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS), das genau diese Unterscheidung unterstreicht. Artikel 26 des Abkommens verbietet die Erhebung von Geb&uuml;hren "allein wegen der Durchfahrt" durch das K&uuml;stenmeer und erlaubt Zahlungen "nur f&uuml;r spezifische dem Schiff erbrachte Dienstleistungen", und zwar diskriminierungsfrei.</p>
<p>F&uuml;r internationale Meerengen wie Hormus gilt gem&auml;&szlig; UNCLOS das Recht der Transitpassage (Artikel 38): Sie darf nicht behindert werden. Artikel 44 verpflichtet die Anrainerstaaten ausdr&uuml;cklich, die Transitpassage nicht zu behindern und sie keinesfalls auszusetzen. Allgemeine Z&ouml;lle f&uuml;r das blo&szlig;e Recht der Durchfahrt sind somit untersagt. Begrenzte Geb&uuml;hren f&uuml;r tats&auml;chlich erbrachte Dienste &ndash; Lotsung, Umweltma&szlig;nahmen, Navigationshilfen &ndash; k&ouml;nnen zul&auml;ssig sein, sofern sie transparent und nicht diskriminierend sind.</p>

<p>Iran hat UNCLOS nicht ratifiziert, doch die Transitpassage gilt weitgehend als V&ouml;lkergewohnheitsrecht. Aber was sagt UNCLOS zur Passage von Schiffen eines Feindstaates, zum Beispiel der USA, die einen bombardieren, oder von Schiffen der Unterst&uuml;tzerl&auml;nder des Feindstaates wie Frankreich oder Deutschland? Laut UNCLOS bleibt die Transitpassage von unbewaffneten Schiffen auch im bewaffneten Konflikt bestehen und ist grunds&auml;tzlich nicht aussetzbar. Ein pauschales Verbot der Durchfahrt allein aufgrund der Nationalit&auml;t widerspr&auml;che dem UNCLOS-Regime, auch wenn praktische Kriegsnotwendigkeiten und Selbstverteidigung greifen k&ouml;nnen. Die Rechtsvorschriften des Seekriegs (etwa das San-Remo-Manual) erlauben dagegen milit&auml;rische Ma&szlig;nahmen gegen feindliche Schiffe und auch gegen neutrale Schiffe, die dem Feind aktiv helfen.</p>
<p>International bekannte Kommentatoren wie Amir Handjani von <em>Responsible Statecraft</em> halten eine gemeinsame iranisch-omanische Transitbeh&ouml;rde f&uuml;r Hormus sogar f&uuml;r vorteilhaft, denn die Schiffe bek&auml;men f&uuml;r ihre Passage Planbarkeit, statt willk&uuml;rlichen Entscheidungen unterworfen zu sein.</p>
<p>Viele US-Politiker und Sprechk&ouml;pfe in den Medien reagierten &ndash; wie nicht anders zu erwarten ‒ mit emp&ouml;rtem Pathos und kategorischer Ablehnung jeglicher Hormus-Passage-Geb&uuml;hr und pochten auf das UNCLOS-Recht der freien Transitpassage. Aber halt! Haben die USA &uuml;berhaupt UNCLOS unterzeichnet?</p>
<p>Nein. Die USA haben das Seerechts&uuml;bereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS) nicht ratifiziert. Der Ausnahmestaat USA braucht und darf sich nicht an internationale Regeln halten, die seine Handlungsfreiheit einschr&auml;nken w&uuml;rden. Diese eiserne Regel hat sich &uuml;ber Jahrzehnte mehrheitlich in aufeinanderfolgenden US-Regierungen und Kongressen durchgesetzt.</p>

<p>Die Vereinigten Staaten sind kein Vertragsstaat von UNCLOS und haben die Konvention von 1982 weder unterzeichnet noch ratifiziert. Im Senat wurde die erforderliche Zustimmung (Zweidrittelmehrheit) nie erteilt &ndash; trotz mehrfacher Unterst&uuml;tzung durch dessen au&szlig;enpolitischen Ausschuss (zum Beispiel 2004 und 2007) und der Appelle mehrerer Pr&auml;sidenten. Das ist der Stand 2026. &Uuml;ber 170 Staaten und die EU sind Vertragsparteien von UNCLOS&nbsp;‒ die USA und Iran geh&ouml;ren zu den wenigen gro&szlig;en Staaten, die es nicht sind.</p>
<p>Die USA betrachten jedoch gro&szlig;e Teile von UNCLOS inzwischen als V&ouml;lkergewohnheitsrecht, besonders wenn sie zu ihrem Vorteil die Einhaltung von UNCLOS-Vorschriften von anderen Staaten einfordern k&ouml;nnen, wie aktuell von Iran.</p>
<p>Gleichzeitig droht der Aggressorstaat USA dem iranischen Opfer mit milit&auml;rischen und finanzwirtschaftlichen Sanktionen im Fall einer Geb&uuml;hrenerhebung durch eine Art Hormus Strait Authority.</p>
<p>Auch privatwirtschaftlich wird gegen eine Hormus-Passage-Geb&uuml;hr mobilisiert. So hat beispielsweise der britische Branchenverband Lloyd's Market Association eine Klausel in seine Vertr&auml;ge eingef&uuml;hrt, die die Versicherung eines Schiffes beendet, sobald es Geb&uuml;hren f&uuml;r die Hormus-Passage zahlt. Das d&uuml;rfte nat&uuml;rlich chinesische Versicherer, die auch in diesem Wirtschaftszweig zunehmend zu einer Konkurrenz f&uuml;r die Briten werden, nicht davon abhalten, zum Beispiel Schiffe der BRICS-Staaten f&uuml;r die Passage durch Hormus zu versichern.</p>
<h4><strong>Fazit</strong></h4>
<p>W&auml;hrend die Investmentbank JPMorgan n&uuml;chtern auf d&auml;nische und t&uuml;rkische Pr&auml;zedenzf&auml;lle verweist und juristisch pr&auml;zise zwischen "Servicegeb&uuml;hr" und "Zoll" unterscheidet, bl&auml;st Washington in moralischer Entr&uuml;stung die UNCLOS-Trompete der freien Schifffahrt &ndash; ausgerechnet nach eigener Kriegsf&uuml;hrung und bei eigener Neigung, selbst Hormus-Schutzgeb&uuml;hren ins Spiel zu bringen. Die Ironie der Rechtslage liegt darin, dass eine geschickte Umbenennung und Koordination mit Oman das Ganze pl&ouml;tzlich "v&ouml;llig legal" erscheinen lassen k&ouml;nnte, w&auml;hrend die USA, die selbst kein Mitglied von UNCLOS sind, jede Geb&uuml;hr als skandal&ouml;sen Angriff auf die Weltwirtschaft brandmarken. Die Tanker fahren weiter und letztlich werden die realen Machtverh&auml;ltnisse in und um die Stra&szlig;e von Hormus entscheiden, was rechtens ist und was nicht &ndash; und die Juristen werden daf&uuml;r sicherlich einen sch&ouml;nen Begriff finden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;‒</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/288813-was-die-drei-musketiere-russland-iran-china-wirklich-vorhaben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>BRICS: EU-Kohlenstoffsteuer verstößt gegen internationales Recht</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289179-brics-eu-kohlenstoffsteuer-verstoesst-gegen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85a83948fbef6d62498b62.jpg" /> Bei dem Ministertreffen in Neu-Delhi sprechen die Staaten von einem "punitiven und diskriminierenden" Instrument. Ein Blick auf die Argumente und die Auswirkungen auf Exporte wie Stahl und Aluminium.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die BRICS-Staaten haben sich gegen den Carbon Border Adjustment Mechanism (CBAM) der Europ&auml;ischen Union ausgesprochen und ihn als "einseitig, punitiv, diskriminierend und protektionistisch" bezeichnet.</p>
<p>Bei dem Treffen der Umwelt- und Klimaminister der Gruppe in Neu-Delhi, das vom indischen Minister f&uuml;r Umwelt, Wald und Klimawandel, Bhupender Yadav, geleitet wurde, &auml;u&szlig;erten die Teilnehmer am Montag die Sorge, dass die Ma&szlig;nahmen speziell die Anstrengungen von Entwicklungsl&auml;ndern "zur Bew&auml;ltigung der nachteiligen Auswirkungen des Klimawandels" untergraben.</p>

<p>Zur BRICS-Gruppe der aufstrebenden und sich entwickelnden Volkswirtschaften geh&ouml;ren die urspr&uuml;nglichen Mitglieder Brasilien, Russland, Indien, China und S&uuml;dafrika sowie &Auml;gypten, &Auml;thiopien, Iran, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Indonesien.</p>
<p>Der EU-Mechanismus, der am 1. Januar in Kraft getreten ist, zielt darauf ab, "Kohlenstofflecks" durch ein zertifikatsbasiertes Preissystem zu verringern. Praktisch legt er einen Kohlenstoffpreis auf emissionsintensive G&uuml;ter fest, die in den 27-Nationen-Block der EU gelangen.</p>
<p>Importeure m&uuml;ssen Zertifikate erwerben, die dem w&ouml;chentlichen Kohlenstoffpreis des EU-Emissionshandelssystems entsprechen, wobei Abz&uuml;ge f&uuml;r bereits im Herkunftsland der G&uuml;ter gezahlte Kohlenstoffpreise m&ouml;glich sind.</p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Addressed the 12th BRICS Environment Ministers’ Meeting, welcoming Ministers and Delegates and reaffirming the importance of aligning policy, technology and public participation towards building a sustainable planet following a “humanity first“ approach.<a href="https://x.com/BricsIndia2026?ref_src=twsrc%5Etfw">@BricsIndia2026</a> <a href="https://t.co/YC8CKLpz5t">pic.twitter.com/YC8CKLpz5t</a></p>&mdash; Bhupender Yadav (@byadavbjp) <a href="https://x.com/byadavbjp/status/2089608372803002390?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
                    </div>
                </div>
                    
<p><em>"Bei der 12. BRICS-Umweltministerkonferenz begr&uuml;&szlig;te ich die Minister und Delegierten und bekr&auml;ftigte die Bedeutung der Ausrichtung von Politik, Technologie und &ouml;ffentlicher Beteiligung auf den Aufbau eines nachhaltigen Planeten nach einem 'Menschheit zuerst'-Ansatz."</em></p>
<p>Das erkl&auml;rte Ziel des CBAM &ndash; sicherzustellen, dass ausl&auml;ndische Waren denselben Kohlenstoffkosten unterliegen wie innerhalb der EU hergestellte Produkte &ndash; benachteiligt Produzenten in Entwicklungsl&auml;ndern. Er legt zus&auml;tzliche Kohlenstoffkosten auf die wichtigsten Exporte von Entwicklungsl&auml;ndern und verringert deren preisliche Wettbewerbsf&auml;higkeit auf den europ&auml;ischen M&auml;rkten.</p>
<p>Produzenten im Globalen S&uuml;den sind gezwungen, kostspielige Erfassungen der Fabrikemissionen vorzunehmen, um in die EU verkaufen zu k&ouml;nnen, w&auml;hrend gleichzeitig die Marktchancen f&uuml;r kohlenstoffintensive Schwellenl&auml;nder insgesamt sinken &ndash; die de facto f&uuml;r die historisch hohen Emissionen der westlichen Industrienationen zahlen m&uuml;ssen.</p>

<p>Die h&ouml;heren Kohlenstoffkosten machen indische Exporte von Stahl, Aluminium und Zement in die Europ&auml;ische Union weniger wettbewerbsf&auml;hig. Neu-Delhi hat rasch ein heimisches Kohlenstoffhandelsrahmenwerk und einen entsprechenden Mechanismus geschaffen, um den Wert der Kohlenstoffeinsparungen im eigenen Land zu halten, anstatt ihn als EU-Steuern abflie&szlig;en zu lassen.</p>
<p>Indien und die EU unterzeichneten im Januar ein Handelsabkommen und nannten es die "Mutter aller Abkommen". "Indien ist die am schnellsten wachsende gro&szlig;e Volkswirtschaft der Welt", sagte der Pr&auml;sident des Europ&auml;ischen Rates, Ant&oacute;nio Costa, damals. "Das Handelsabkommen st&auml;rkt eine regelbasierte Wirtschaftsordnung."</p>
<p>In der BRICS-Erkl&auml;rung wurde festgestellt, dass die EU-Kohlenstoffgrenzsteuer "nicht mit dem internationalen Recht im Einklang steht."</p>
<p>Indien hatte den geplanten CBAM bereits 2024 als unfair und nachteilig f&uuml;r die Kosten auf dem heimischen Markt bezeichnet.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/wirtschaft/282338-vizechef-russischen-zentralbank-russland-muss/">Vizechef der russischen Zentralbank: Russland muss westliche Sanktionen "ignorieren"</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Freiwillige Unternehmensbeiträge zum russischen Haushalt erreichen Rekordhöhe</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289213-freiwillige-unternehmensbeitraege-zum-russischen-haushalt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/289213-freiwillige-unternehmensbeitraege-zum-russischen-haushalt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85d2f648fbef17c002b935.jpg" /> Freiwilligen Zuwendungen von Unternehmern an den russischen Staatshaushalt legen zu – heute übertreffen sie den Vorjahreswert bereits deutlich. Wirtschaftsvertreter betonen jedoch, es handele sich hier um eine rein private Initiative, ohne jegliche Beteiligung des Staates.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zuwendungen von privaten Organisationen an den Bundeshaushalt beliefen sich von Anfang des Jahres 2026 bis Mitte August auf 383,69 Milliarden Rubel. Dies berichten die Medien unter Berufung auf Daten des Systems "Elektronischer Haushalt". Die Zeitung<em> Iswestija</em> schreibt dazu:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Es </em><em>ist festzustellen</em><em>, dass der genannte Betrag das Volumen &auml;hnlicher Einnahmen f&uuml;r das gesamte Jahr 2025 um das 1,5-Fache &uuml;bersteigt. In den ersten 7,5 Monaten des Jahres 2026 lag das Volumen der unentgeltlichen Zuwendungen fast 2,5-mal h&ouml;her als der Wert zu Beginn des Monats August 2025, als es 173,4 Milliarden Rubel betrug.<br /> In den vergangenen Jahren machte ein erheblicher Teil dieser Haushaltseinnahmen Zahlungen im Zusammenhang mit dem R&uuml;ckzug ausl&auml;ndischer Unternehmen aus russischen Verm&ouml;genswerten aus. Im Jahr 2026 k&ouml;nnten freiwillige Spenden russischer Unternehmer, von denen Vertreter der Wirtschaft im Fr&uuml;hjahr sprachen, eine wesentliche Quelle der Mittel sein.<br /> Nach Angaben des Finanzministeriums entfiel der gr&ouml;&szlig;te Zuwachs auf den Fr&uuml;hjahrs- und Sommerzeitraum. W&auml;hrend von nichtstaatlichen Organisationen im Januar bis M&auml;rz 15,6 Milliarden Rubel eingingen, stieg der Betrag im April auf 159,7 Milliarden Rubel und im Mai auf 232,3 Milliarden Rubel. Im Juni belief sich der Wert auf 294,4 Milliarden Rubel, und im Juli sowie in einem Teil des Augusts stieg die Summe um weitere rund 30 Prozent."</em></p>
</blockquote>

<p>Das Thema der freiwilligen Spenden der russischen Wirtschaft wird in den Medien schon seit mehreren Monaten diskutiert. Zuvor war bekannt geworden, dass einer der Milliard&auml;re bei einem Treffen des Pr&auml;sidenten mit Vertretern der Wirtschaft im Rahmen des Kongresses des Russischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer den Wunsch ge&auml;u&szlig;ert hatte, eine Spende an den russischen Staatshaushalt zu leisten. Dabei zeigten sich viele &uuml;berrascht &uuml;ber die H&ouml;he dieser Spende. Wie der Vorsitzende des Verbandes, Alexander Schochin, damals im Gespr&auml;ch mit der Nachrichtenagentur <em>TASS</em> sagte, habe der Unternehmer dem Staatshaushalt "ziemlich viel" angeboten &ndash; "f&uuml;r viele unerwartet viel".</p>
<p>Diese Dynamik zeichnet sich neben den anhaltenden politischen Diskussionen &uuml;ber die Notwendigkeit der Einf&uuml;hrung einer Steuer auf Sondergewinne ab. Dabei geht es sowohl um eine zus&auml;tzliche Besteuerung von Banken und Unternehmen als auch von Privatpersonen. So wurde beispielsweise zu Beginn des Jahres ein Gesetzentwurf zur Einf&uuml;hrung einer Steuer auf au&szlig;erordentliche Gewinne der Banken in Russland in die Staatsduma eingebracht. Damals wurde vorgeschlagen, eine Anhebung des Gewinnsteuersatzes f&uuml;r Banken von 25 auf 30 Prozent zu pr&uuml;fen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/russland/282587-entschuldung-veraendert-wirtschaftliche-herausforderungen-russlands/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Entschuldung ver&auml;ndert wirtschaftliche Herausforderungen Russlands</a></p>
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                                                <iframe title="Deutsche Illusionen - oder: Wer möchte eigentlich, dass Russland verliert?" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=ar27j-1b32e5d-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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                    ]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85d2f648fbef17c002b935.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 22:01:21 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Moldawier, Ukrainer? Am Gemäldediebstahl in Italien möglicherweise Ausländer beteiligt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289221-moldawier-ukrainer-am-diebstahl-gemaelde/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289221-moldawier-ukrainer-am-diebstahl-gemaelde/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85e09648fbef094e0ffd8f.jpg" /> Beim dreisten Museumsraub auf Sizilien, bei dem Meisterwerke von Antonello da Messina gestohlen wurden, könnte es eine ausländische Spur geben. Möglicherweise wurde der Raub im Auftrag begangen – und die Täter stammen aus Moldawien oder der Ukraine.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am 15. August ersch&uuml;tterte ein dreistes Verbrechen Messina: In der Nacht nutzten die T&auml;ter den Trubel rund um La Vara, eine der Madonna dell'Assunta gewidmete Wagenprozession, die Tausende Touristen und Einwohner Messinas anzieht, und entwendeten Gem&auml;lde von Antonello da Messina aus dem Regionalen Interdisziplin&auml;ren Museum (MuMe). Sie stahlen drei der f&uuml;nf Tafeln des Polyptychons des Heiligen Gregor (1473) sowie eine doppelseitige Tafel, die auf der Vorderseite die Madonna mit Kind und einen anbetenden Franziskaner und auf der R&uuml;ckseite Christus zeigt. Das zwischen 1465 und 1474 datierte Werk gelangte 2003 in die Sammlung des Museums, nachdem die Region Sizilien es bei Christie's f&uuml;r rund 250.000 Pfund erworben hatte.</p>
<p>Wie die &ouml;rtlichen Beh&ouml;rden nun mitteilen, funktionierten sowohl die Alarmanlage als auch die Video&uuml;berwachung, doch die T&auml;ter umgingen das System geschickt. <em data-start="1231" data-end="1250">The Art Newspaper</em> schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Der Diebstahl dauerte nur zwei Minuten. Die Bande bestand aus mindestens vier Personen: Zwei drangen in das Geb&auml;ude ein, w&auml;hrend zwei weitere drau&szlig;en warteten. Alle trugen Motorradhelme, die das gesamte Gesicht verdeckten, sowie schwarze T-Shirts. Die Ermittler schlie&szlig;en nicht aus, dass es sich bei den T&auml;tern nicht um Einheimische, sondern um Ausl&auml;nder handelte, die sich auf Kunstdiebst&auml;hle spezialisiert haben. </em></p>
<p><em>Dies kann als Anspielung auf ein gerade aufgekl&auml;rtes &auml;hnliches Verbrechen gewertet werden: Letzte Woche gab die Polizei die Aufkl&auml;rung des Diebstahls von Gem&auml;lden von C&eacute;zanne, Matisse und Renoir aus der Fondazione Magnani-Rocca in der N&auml;he von Parma bekannt, der sich im M&auml;rz dieses Jahres ereignet hatte. An diesem Diebstahl waren neun moldawische Staatsb&uuml;rger beteiligt. </em></p>
<p><em>Unter Mitwirkung eines italienischen Wachmanns des Museums Castelvecchio in Verona waren Staatsangeh&ouml;rige Moldawiens auch an einem weiteren gro&szlig;en Raub&uuml;berfall im Jahr 2015 beteiligt, bei dem 17 Gem&auml;lde (von Pisanello, Andrea Mantegna, Jacopo Bellini, Rubens, Tintoretto und Giovanni Francesco Caroto) gestohlen wurden. Im Mai 2016 wurden die entwendeten Gem&auml;lde von ukrainischen Grenzbeamten in der Region Odessa und auf der Insel Turuntschuk gefunden.</em><em>"</em></p>
</blockquote>

<p>Dabei waren die Diebe nach Ansicht des Kunsthistorikers Vittorio Sgarbi offensichtlich ungebildet. Ganz einfach deshalb, weil sich Werke von da Messina an niemanden verkaufen lie&szlig;en. Er glaubt &uuml;brigens auch nicht an die im Rahmen der Vorermittlungen ge&auml;u&szlig;erte Theorie, wonach die T&auml;ter im Auftrag gehandelt h&auml;tten.</p>
<p data-start="2962" data-end="3201" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Werke von Antonello da Messina &ndash; einem der bedeutendsten Meister der Renaissance &ndash; sind &auml;u&szlig;erst selten und tauchen noch seltener auf dem Antiquit&auml;tenmarkt auf. Ihre R&uuml;ckf&uuml;hrung in ihre Heimat Italien wird als staatliche Aufgabe betrachtet.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;‒ </strong><a href="https://de-rtnews.com/europa/162116-auf-raubtour-kunsthaendler-aus-kiew/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auf Raubtour: Kunsth&auml;ndler aus Kiew in Frankreich wegen Diebstahls in Millionenh&ouml;he verurteilt</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Raub der Ukraine: Das Kulturerbe des Landes als Selbstbedienungsladen unter freiem Himmel" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=fwj4k-1278edb-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=1&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>35 Jahre &quot;Augustputsch&quot; in Moskau: Wie Gorbatschow unsere Zukunft verzockt hat</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/289211-kalenderblatt-35-jahre-augustputsch-in-moskau/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/289211-kalenderblatt-35-jahre-augustputsch-in-moskau/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85e097b480cc4fa84263fa.jpg" /> Am Mittwoch sind es auf den Tag genau 35 Jahre, dass in Moskau die Bildung des "Staatlichen Komitees für den Ausnahmezustand" verkündet wurde. Was war das an jenem 19. August 1991: Ein Putsch "Ewiggestriger" gegen Michail Gorbatschow, ein letzter Versuch, die Sowjetunion zu retten?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Alexej Danckwardt</em></p>
<p>Am 19. August 1991, 35 Jahre ist es inzwischen her, wachte die Sowjetunion mit einer besorgniserregenden Nachricht auf: Pr&auml;sident Gorbatschow sei erkrankt und nicht in der Lage, die Amtsgesch&auml;fte zu f&uuml;hren, ein "Staatliches Komitee f&uuml;r den Ausnahmezustand" habe die Macht &uuml;bernommen.</p>
<p>Der Sowjetb&uuml;rger war inzwischen Glasnost und hitzige Debatten im Fernsehen gew&ouml;hnt und so war der betont ernste und d&uuml;stere Ton, mit dem Nachrichtensprecherinnen die Neuigkeit verk&uuml;ndeten, ein nicht zu &uuml;berh&ouml;render Anachronismus. Statt der &uuml;blichen Programme lief zwischen den Nachrichtensendungen Tschaikowskis "Schwanensee" &ndash; dieses Werk ist seitdem in Russland Symbol f&uuml;r Putsche und sonst Au&szlig;ergew&ouml;hnliches auf Staatsebene.</p>
<p>Ich, gerade 16 Jahre alt geworden, war damals zu Besuch bei meinen russischen Verwandten. Sofort lief ich zum Zeitungsstand, wollte mehr erfahren. Die Zeitungen demonstrierten, dass etwas Au&szlig;ergew&ouml;hnliches vor sich ging &ndash; einige waren mit einer leeren ersten Seite erschienen, andere betonten demonstrativ die h&ouml;lzerne Sprache l&auml;ngst vergangener Zeiten. Kehrt die Zensur zur&uuml;ck? Ein Wolgograder Lokalblatt gab sich besonders mutig und vorklug, titelte statt Sonntag ("Woskresenje") Auferstehung ("Woskresenie") &ndash; auch im kyrillischen Alphabet ist es nur ein einziger Buchstabe, der einen gigantischen Unterschied ausmacht.</p>

<p>Schnell machte das Wort "Putsch" die Runde, auch ich griff es auf. Heute sch&auml;me ich mich vor meinem f&uuml;nfzehn Jahre &auml;lteren Cousin Sergei daf&uuml;r. Seine Worte: "Welcher Putsch, es sind doch alles Leute, die bereits an der Macht waren." Juristisch hat er Unrecht, aber in allem anderen war er um ganze Dimensionen weiser als ich.</p>
<p>Es stank nach Inszenierung, und man h&auml;tte es merken m&uuml;ssen. Den "Putschisten" mache ich heute vor allem eines zum Vorwurf: Keiner von ihnen hat es uns in verst&auml;ndlichen Worten erkl&auml;rt, dass es um die Existenz der Sowjetunion ging, dass das die letzte Chance war, sie zu retten. Nicht nur ich w&auml;re dann mit Leib und Seele auf deren Seite. So aber war kaum jemandem klar, worum es wirklich ging.</p>
<p>Stattdessen war ihr in geschwollener Funktion&auml;rssprache verfasstes Manifest voll von angesichts des unfassbaren Unheils historischen Ausma&szlig;es, das an die T&uuml;r klopfte, Nebens&auml;chlichem und Banalem: Ernte einfahren, Kriminalit&auml;t bek&auml;mpfen, f&uuml;r Sicherheit sorgen, Gesetzlichkeit achten. Ihre Pressekonferenz am Abend des Tages war tragikomisch: Sabotierende Techniker hatten das Licht so gesetzt, dass die Kragen der Anz&uuml;ge der M&auml;nner, Staatsm&auml;nner in hohen &Auml;mtern, Schatten auf sie selbst warfen. "Schwarzkragen" nannte sie ab dem Moment jeder im Land.&nbsp;</p>
<p>Gennadi Janajew, Vizepr&auml;sident der Sowjetunion und "Oberputschist", fand keine staatstragenden Worte, erging sich stattdessen in Witzen &uuml;ber seine Potenz und die Zufriedenheit seiner Ehefrau. Blamage, Farce, Clownerie. Die Reporter im Saal am&uuml;sierten sich k&ouml;stlich, Angst hatte ab dieser Minute niemand mehr. Der "Putsch" war gescheitert, bevor er beginnen konnte.</p>

<p>&Uuml;ber Gorbatschows Rolle bei dem ganzen Spektakel wurde sp&auml;ter viel spekuliert. Ich glaube inzwischen, dass er tats&auml;chlich in die Pl&auml;ne eingeweiht war, dass er wahrscheinlich gar ihr Urheber war. Vorbereitet wurde die Ausnahmesituation von langer Hand &ndash; das Gesetz &uuml;ber den Ausnahmezustand in der Sowjetunion wurde bereits im April 1990 verabschiedet, Gorbatschow insistierte. Da hatte er den Kampf mit der nach mehr Macht und Privateigentum strebenden Parteinomenklatura und der B&uuml;rokratie auf Republiksebene bereits verloren: Unerwartet hatte sich die von ihm selbst angeleierte Verfassungsreform um die Kompetenzverteilung zwischen Union und den Republiken zu einer faktischen Aufl&ouml;sung der Union entwickelt. Im neuesten Entwurf des Unionsvertrages, der in der Putschwoche paraphiert werden sollte, blieb dem Zentrum wenig mehr als die gemeinsame Armee und die Koordination der Au&szlig;enpolitik. Die Sowjetunion war ohne radikale Ma&szlig;nahmen nicht mehr zu retten.</p>
<p>Warum er sich nicht selbst an die Spitze des von ihm auf seine Person zugeschnittenen "Staatlichen Komitees f&uuml;r den Ausnahmezustand" setzte, liegt auch auf der Hand. Er wollte in jedem Fall als Sieger hervorgehen. H&auml;tten seine Getreuen die Lage in Griff bekommen, w&auml;re er "wieder gesundet" und h&auml;tte sich in den Sessel gesetzt, den Janajew f&uuml;r ihn warmhielt. Im Fall einer Niederlage wollte er als befreiter Widerstandsk&auml;mpfer nach Moskau zur&uuml;ckkehren.</p>
<p>Das Doppelspiel des Taktierers endete mit der verdienten Blamage. In der Weltgeschichte hat es wahrscheinlich <a href="https://ya.ru/video/preview/5241658854873666249" target="_blank" rel="noopener noreferrer">keine peinlichere Szene</a> gegeben als die im russischen "Wei&szlig;en Haus", wohin der Oberste Sowjet der russischen Republik den Noch-Kremlresidenten vorgeladen hatte. Wo er dann stotternd versuchte, seine eigenen politischen Z&ouml;glinge zu verteidigen (und sie einen nach dem anderen fallen lie&szlig;), die die Versammelten am liebsten vor ein Erschie&szlig;ungskommando gestellt h&auml;tten. Man achte auf sein Gesicht, als Triumphator Jelzin ihn mitten im Satz unterbrach, um ein vorbereitetes Dokument zu unterschreiben &ndash; das Verbot der KPdSU, deren Generalsekret&auml;r Gorbatschow immer noch war (Timecode 1:27:46 in dieser Aufzeichnung: <a href="https://www.c-span.org/program/international-telecasts/meeting-of-russian-republic-parliament/15010">Meeting of Russian Republic Parliament | Video | C-SPAN.org</a>). Da wurde jedem klar: Gorbi hatte sich verzockt.</p>

<p>Der Mann, damals mein Idol, hatte nicht einmal einen kl&auml;glichen Rest an W&uuml;rde, den Saal in diesem Moment zu verlassen, lie&szlig; sich erniedrigen. Erst zwei Jahre sp&auml;ter wird Russlands Verfassungsgericht Jelzins Federstrich f&uuml;r verfassungswidrig befinden.</p>
<p>Es w&auml;re eine Kom&ouml;die, und man k&ouml;nnte lachen, wenn den Preis nicht Millionen Sowjetb&uuml;rger bezahlt h&auml;tten und bis heute &ndash; in der Ukraine etwa &ndash; zahlen. Wie auch Milliarden Menschen auf der ganzen Welt, denen Hoffnung und Aussicht auf eine bessere Zukunft gestohlen worden waren.</p>
<p>Ich weinte sp&auml;ter: Im Dezember desselben Jahres, im Oktober 1993, im Februar 2014. Jahre danach erfuhr ich, dass im Dezember 1991 aus demselben Grund, vielleicht gar in derselben Minute wie ich, ein Junge in Venezuela geweint hatte. Seine Tr&auml;nen, meine Tr&auml;nen, das Blut von Hunderttausenden, das Elend von Milliarden verzeihe ich nie: nicht Gorbatschow, nicht Jelzin, keinem dieser Clique.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freeassange.rtde.live/meinung/158412-vor-100-jahren-wurde-udssr-gegruendet/">Vor 100 Jahren wurde die UdSSR gegr&uuml;ndet &ndash; Ein Nachruf auf eine Realit&auml;t gewordene Utopie</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Medienbericht: Japan will Wasserdrohnen und Hyperschallraketen für U-Boote entwickeln</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289138-japan-will-wasserdrohnen-und-hyperschallraketen-fuer-u-boote-entwickeln/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/289138-japan-will-wasserdrohnen-und-hyperschallraketen-fuer-u-boote-entwickeln/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85898248fbef09a911852d.jpg" /> Laut einem Medienbericht will die Regierung in Tokio für den Militäretat 2027 rund 56 Milliarden US-Dollar beantragen. Ein Teil der Ausgaben ist demnach für "Neue Formen der Verteidigung" vorgesehen. Gemeint ist damit die Entwicklung von Drohnen und Hyperschallraketen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die japanische Nachrichtenagentur <em>Kyodo</em> hat Einblick in den Haushaltsentwurf der Regierung in Tokio f&uuml;r das Fiskaljahr 2027 bekommen. Demnach <a href="https://www.47news.jp/14809270.html&nbsp;" target="_blank" rel="noopener noreferrer">beantragt</a> das Verteidigungsministerium f&uuml;r den Milit&auml;retat rund 8,9 Billionen Yen oder etwa 48 Milliarden Euro. Eine wichtige Sparte der Ausgaben umfasst die Entwicklung von modernen Waffen wie Drohnen und Hyperschallraketen.</p>

<p>Laut dem Bericht beabsichtigt der asiatische Inselstaat unter anderem, Hyperschallwaffen f&uuml;r U-Boote zu entwickeln. Au&szlig;erdem wird die M&ouml;glichkeit er&ouml;rtert, unbemannte U-Boote mit Langstreckenraketen zu best&uuml;cken. Somit sollen die F&auml;higkeiten der Selbstverteidigungsstreitkr&auml;fte verbessert werden, Gegenangriffe von Plattformen zu starten, die schwer aufzusp&uuml;ren und zu zerst&ouml;ren sind. Dar&uuml;ber hinaus will das japanische Verteidigungsministerium auf die Produktion von Langstreckendrohnen setzen, die g&uuml;nstig sind und sich schnell und in gro&szlig;en Mengen aus auf dem zivilen Markt vorhandenen Bauteilen herstellen lie&szlig;en.</p>
<p>Insgesamt enth&auml;lt der Etatentwurf nach <em>Kyodo</em>-Angaben drei vorrangige Sparten:</p>
<ul>
<li>"Neue Formen der Verteidigung", um auf neue Methoden der Kampff&uuml;hrung wie die Nutzung von Drohnen und KI zu antworten,</li>
<li>"Nachhaltige Reaktionsf&auml;higkeit", was l&auml;ngere bewaffnete Konflikte impliziert,</li>
<li>"Grundlagen der Verteidigungsf&auml;higkeit", was die Schaffung von Produktionswerken f&uuml;r R&uuml;stungsg&uuml;ter und die Verbesserung der Arbeitsbedingungen beim Milit&auml;r vorsieht.</li>
</ul>
<p>Erst am Dienstag hat die australische Zeitung <em>The Canberra Times</em> berichtet, dass Japan und Australien &uuml;ber m&ouml;gliche Waffentests durch den asiatischen Inselstaat im Land der K&auml;ngurus verhandeln. Laut dem australischen Verteidigungsminister Richard Marles seien die Verhandlungen inzwischen weit fortgeschritten. Die beiden Seiten h&auml;tten vereinbart, in den kommenden zehn Jahren eine bessere und erweiterte Vereinbarung zwischen Australien und Japan &uuml;ber die Nutzung von Raketentestgel&auml;nden in Australien durch Japan zu erzielen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/asien/289052-japan-will-seine-hyperschallraketen-in-australien-testen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Milit&auml;rkooperation: Japan will seine Hyperschallraketen in Australien testen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Georgischer Wein: Russland bleibt wichtigster Absatzmarkt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/wirtschaft/289189-georgischer-wein-russland-bleibt-wichtigster/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/wirtschaft/289189-georgischer-wein-russland-bleibt-wichtigster/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85bd6548fbef137f1b1c9e.jpg" /> Georgiens Weinindustrie bleibt eng mit Russland verbunden: Trotz eines leichten Rückgangs entfiel im ersten Halbjahr 2026 ein großer Anteil des Exports auf den russischen Markt. Auch der gesamte Handelsumsatz zwischen beiden Ländern wuchs in diesem Zeitraum spürbar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Georgische Nationale Weinagentur hat Exportstatistiken f&uuml;r die ersten sechs Monate des Jahres 2026 ver&ouml;ffentlicht. Demnach gingen die gr&ouml;&szlig;ten Lieferungen mit 23,9 Millionen Litern nach Russland&nbsp;&ndash; rund 64 Prozent des gesamten georgischen Weinexports.</p>
<p>Zwar sei der Export nach Russland der Agentur zufolge im Vergleich zum Vorjahr um fast zehn Prozent gesunken, das &auml;ndere jedoch nichts am Gesamtbild: Der russische Markt bleibe der wichtigste Absatzmarkt f&uuml;r georgischen Wein. Als weitere bedeutende Absatzm&auml;rkte nannte die Weinagentur Polen, die Ukraine, China und Wei&szlig;russland.</p>

<p>Insgesamt wurden im ersten Halbjahr 37,7 Millionen Liter Wein exportiert, was 8,8 Prozent weniger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum ist.&nbsp;</p>
<p>Dem georgischen Statistikdienst zufolge liegt Russland auf Platz zwei der wichtigsten Handelspartner Georgiens. Der russische&nbsp;Anteil am gesamten Au&szlig;enhandel des Landes lag in den ersten sieben Monaten bei 11,7 Prozent. Die georgischen Exporte nach Russland beliefen sich im Zeitraum von Januar bis Juli auf rund 437,5 Millionen US-Dollar &ndash; ein Zuwachs von 6,2 Prozent im Jahresvergleich. Die Importe&nbsp;sind um 26,5 Prozent gestiegen und beliefen sich auf 1,38 Milliarden US-Dollar. Der gesamte Handelsumsatz zwischen Georgien und Russland belief sich von Januar bis Juli 2026 dem Dienst zufolge auf &uuml;ber 1,8 Milliarden US-Dollar &ndash; ein Plus von 20,9 Prozent im Jahresvergleich.</p>
<p>Den ersten Platz unter Georgiens Handelspartnern belegte im Zeitraum Januar bis Juli die T&uuml;rkei.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/288455-moskau-setzt-paschinjan-frist/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Armenien muss sich entscheiden: Moskau setzt Paschinjan eine Frist</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Corona-Verschwörung&quot; und Vernichtung von Beweismaterial: Fauci-Berater in USA angeklagt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/289147-usa-fauci-berater-angeklagt-wegen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/nordamerika/289147-usa-fauci-berater-angeklagt-wegen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8585ec48fbef0a375aebea.jpg" /> David Morens wird der "Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten" sowie der bewussten "Vernichtung, Veränderung oder Fälschung" von "Corona-Unterlagen" angeklagt. Der Ex-Berater von Anthony Fauci hat vor einem Bundesgericht gestanden, dass er Forschungsunterlagen zu den Ursprüngen der "Corona-Pandemie" mutwillig unterschlagen wollte.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der ehemalige hochrangige NIAID-Beamte David Morens wurde im April dieses Jahres wegen Verschleierung von US-Bundesunterlagen im Zeitraum der sogenannten "COVID-19-Pandemie" seitens der US-Justizbeh&ouml;rde <a href="https://www.justice.gov/opa/pr/former-senior-niaid-official-indicted-concealing-federal-records-during-covid-19-pandemic-0?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">angeklagt</a>. Morens wurde unter anderem im Rahmen des themenbezogenen US-Ausschusses vorgeworfen, manipulativ&nbsp;private E-Mail-Konten&nbsp;f&uuml;r dienstliche Kommunikation benutzt zu haben, um somit die Inhalte der Korrespondenz vor Anfragen nach dem US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) zu verbergen. Nun bekannte&nbsp;sich Morens als wichtiger Fauci-Berater pers&ouml;nlich vor dem Bundesgericht in Maryland f&uuml;r schuldig.</p>
<p>Morens arbeitete in den Jahren von 2006 bis 2022 als leitender Sonderberater (Senior Advisor&nbsp;&ndash; Office of the Director) des US-NIAID-Instituts und damit im unmittelbaren Umfeld von Anthony Fauci. Das NIAID ist dabei&nbsp;die oberste US-Seuchenbeh&ouml;rde (National Institute of Allergy and Infectious Diseases / zu Deutsch: US-Bundesamt f&uuml;r Allergien und Infektionskrankheiten).</p>

<p>Nach dem willk&uuml;rlich angesetzten "Pandemie-Ende" seitens der internationalen Politik vor rund drei Jahren traten Morens und Fauci jeweils im Mai und Juni 2024 vor dem US-Ausschuss (House Select Subcommittee on the Coronavirus Pandemic) auf (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://freedert.online/nordamerika/208145-us-praesidentenberater-anthony-fauci-leugnet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>). Der Hauptvorwurf des US-Justizministeriums und der Ausschussmitglieder beider Fraktionen lautete, Unterlagen aus den "Corona-Jahren" zu "Gespr&auml;chen zur COVID-19-Forschung versteckt oder vernichtet" zu haben.</p>
<p>Morens bekannte sich nun vor dem Bundesgericht schuldig, an einer "Verschw&ouml;rung beteiligt" gewesen zu sein, deren Ziel es war, Anfragen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (Freedom of Information Act) und dem Bundesarchivgesetz (Federal Records Act) "im Zusammenhang mit der Kommunikation &uuml;ber Forschungszusch&uuml;sse zum Coronavirus zu umgehen".</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">David M. Morens, 78, of Chester, Maryland, pled guilty in federal court, today, to a conspiracy charge stemming from a scheme to evade Freedom of Information Act requests and the Federal Records Act in connection with communications about coronavirus research grants. <br><br>Announced… <a href="https://t.co/176yuVtnOe">pic.twitter.com/176yuVtnOe</a></p>&mdash; US Attorney Maryland (@USAO_MD) <a href="https://x.com/USAO_MD/status/2089779195161256012?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> 
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<p>In der offiziellen <a href="https://www.justice.gov/usao-md/pr/former-senior-niaid-official-pleads-guilty-charges-connected-concealing-federal-records" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitteilung</a> vom 18. August hei&szlig;t es dazu seitens der Staatsanwaltschaft, des FBI und der US-Sonderermittler:</p>
<p><em>"Seinem [Morens] Schuldbekenntnis zufolge hatten sich Morens, Mitverschw&ouml;rer 1, Mitverschw&ouml;rer 2 und weitere Personen w&auml;hrend der COVID-19-Pandemie zu einem Betrug zum Nachteil der Vereinigten Staaten verschworen, nachdem die NIH die F&ouml;rdermittel f&uuml;r Mitverschw&ouml;rer 1 eingestellt hatten."&nbsp;</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">After an FBI investigation with our DOJ partners, Dr. Fauci’s associate, David Morens, just pleaded guilty to conspiracy in a scheme to avoid FOIA requests and the Federal Records Act connected to COVID-19 research grants.<br><br>The FBI uncovered that Morens, Co-Conspirator 1,… <a href="https://t.co/IR7TCUm10m">pic.twitter.com/IR7TCUm10m</a></p>&mdash; FBI Director Kash Patel (@FBIDirectorKash) <a href="https://x.com/FBIDirectorKash/status/2089831522408821051?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> 
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<p>In der Anh&ouml;rung vor dem Kongress hatte Morens noch vehement bestritten, seine private E-Mail-Adresse f&uuml;r die T&auml;uschung genutzt zu haben, um US-Transparenzgesetze zu umgehen.</p>
<p>Vor seinem Schuldbekenntnis am Dienstag hatte Morens laut <em>Washington Post</em> (Bezahlschranke) bereits einger&auml;umt, dass er "unzul&auml;ssigerweise versucht hatte, bestimmte Korrespondenz aus seinem E-Mail-Konto der Regierung herauszuhalten, damit diese nicht im Rahmen der Gesetze zur Akteneinsicht zug&auml;nglich w&auml;re".</p>
<p>Im Rahmen der Ermittlungen und dem nun erfolgten Gest&auml;ndnis ging es unter anderem um NIH-Forschungsgelder (National Institutes of Health) f&uuml;r sogenannte "Fledermaus-Coronaviren" und die wissenschaftlich gef&ouml;rderte Zusammenarbeit mit dem EcoHealth-Institut unter Leitung des mehr als umstrittenen&nbsp;Dr. Peter Daszak (<em>RT DE</em>&nbsp;<a href="https://freedert.online/nordamerika/206189-nun-doch-offiziell-usa-investierten-in-gain-of-function-forschung-in-wuhan/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a>).&nbsp;</p>
<p data-start="262" data-end="609">Ein "Mitverschw&ouml;rer 1" wird dabei in der <a href="https://www.justice.gov/usao-md/pr/former-senior-niaid-official-pleads-guilty-charges-connected-concealing-federal-records" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Anklageschrift</a> als "Pr&auml;sident und CEO" einer in New York ans&auml;ssigen gemeinn&uuml;tzigen Organisation ('Company #1') beschrieben. Diese Organisation erhielt laut Ausschussunterlagen den NIH/NIAID-Zuschuss "Understanding the Risk of Bat Coronavirus Emergence", um dar&uuml;ber nachweislich&nbsp;einen Teil dieser Gelder wiederum an das Wuhan Institute of Virology zu &uuml;berweisen.</p>
<p data-start="611" data-end="859">Diese Beschreibung entspricht laut US-Medieneinsch&auml;tzungen mehr als auff&auml;llig&nbsp;Peter Daszak, dem damaligen Pr&auml;sidenten und CEO der EcoHealth Alliance. Auch &ouml;ffentlich zug&auml;ngliche E-Mails aus den Kongressuntersuchungen w&uuml;rden zu dieser Identifizierung&nbsp;sehr gut passen.&nbsp;Morens gab zudem zu, mit "Mitverschw&ouml;rer 2" &uuml;ber illegale Zuwendungen gesprochen zu haben.</p>
<p data-start="611" data-end="859">In einer Nachricht vom April 2021 kommentierte Morens laut Anklage in einer vorliegenden Mail, er k&ouml;nne "Tony die Sachen entweder an seine private Gmail-Adresse schicken oder sie ihm im B&uuml;ro oder zu Hause &uuml;bergeben". Fauci sei demnach "zu klug, als dass Kollegen ihm Sachen schicken w&uuml;rden, die ihm Probleme bereiten k&ouml;nnten".</p>
<p data-start="611" data-end="859">Der US-Wissenschaftler Peter A. McCullough, in den USA neben Robert W. Malone einer der vehementesten "Corona-Ma&szlig;nahmenkritiker", <a href="https://x.com/P_McCulloughMD/status/2090023808098791446" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> nach Bekanntwerden des Morens-Schuldbekenntnisses und absehbarer Verurteilung auf X:</p>

<p data-start="611" data-end="859"><em>"So wie Al Capone, der wegen Steuerhinterziehung ins Gef&auml;ngnis musste. Auch wenn Morens wahrscheinlich eine Haftstrafe verb&uuml;&szlig;en wird, erscheinen mir sein Schuldbekenntnis und seine Strafe f&uuml;r diesen konkreten Betrugsfall als Ablenkungsman&ouml;ver, das vom eigentlichen Problem ablenkt."</em></p>
<p data-start="611" data-end="859">McCullough bezieht sich dabei auf die seitens des Ex-US-Pr&auml;sidenten Joe Biden initiierte Fauci-Begnadigung aus dem Jahr 2025, die bis in das Jahr 2014 zur&uuml;ckreicht, dies <a href="https://x.com/P_McCulloughMD/status/2082906664391651461" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in Bezug </a>auf m&ouml;gliche Untersuchungen und Anklagen gegen Fauci. Dazu schreibt der Wissenschaftler:</p>
<p data-start="611" data-end="859"><em>"Morens war einer von Faucis wichtigsten Beratern, und ich finde es &auml;u&szlig;erst auff&auml;llig, dass er ein so gro&szlig;es pers&ouml;nliches Interesse <a href="https://www.thefocalpoints.com/p/documenting-the-greatest-crime-in" target="_blank" rel="noopener noreferrer">an der Studie </a>'Das Risiko des Auftretens von Fledermaus-Coronaviren verstehen' zeigte, die im Januar 2014 vom NIH begutachtet wurde (...)"</em></p>
<p>Nach seinem Schuldbekenntnis vom 18. August 2026&nbsp;wurde nun die Strafzumessung f&uuml;r den Fauci-Berater im Rahmen eines abschlie&szlig;enden Gerichtsurteils f&uuml;r den&nbsp;12. November dieses Jahres angesetzt.&nbsp;Bei der erwarteten Urteilsverk&uuml;ndung drohen Morens laut US-Medieneinsch&auml;tzungen bis zu f&uuml;nf Jahre Haft.</p>
<p>Im Mai 2024 <a href="https://www.congress.gov/event/118th-congress/house-event/LC72977/text?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> Fauci w&ouml;rtlich vor den Ausschussabgeordneten: "Ich wusste nichts von Dr. Morens&rsquo; Handlungen in Bezug auf Dr. Daszak, EcoHealth oder seine E-Mails."</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/192524-us-mediziner-fauci-150-meter/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">US-Mediziner Fauci: 1,50 Meter-Abstandsregel hatte "keine wissenschaftliche Grundlage" </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Experte Roberts: Europa will Neuanfang mit Russland wegen Energieknappheit</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289215-us-experte-roberts-europa-will/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85d5fcb480cc4fa84263ec.jpg" /> Die EU-Länder verfügen nicht über genügend Brennstoff, um den kommenden Winter zu überstehen. Dies erklärt der US-Wirtschaftswissenschaftler Paul Craig Roberts. Die Europäer bräuchten dringend russische Energieimporte, weshalb sie nun den Dialog mit Moskau suchten.  ]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Wirtschaftswissenschaftler Paul Craig Roberts hat in einem Interview seine Meinung dazu ge&auml;u&szlig;ert, warum die Europ&auml;ische Union die Wiederaufnahme der Friedensgespr&auml;che mit Russland im Ukraine-Konflikt w&uuml;nscht. Roberts ist ein hoch angesehener amerikanischer Schriftsteller und politischer Kommentator, der w&auml;hrend der Amtszeit von US-Pr&auml;sident Ronald Reagan als stellvertretender Finanzminister diente.</p>
<p>"Der Hauptgrund ist, dass sich der Sommer dem Ende neigt, der Herbst naht und dann der Winter kommt, und die&nbsp;Brennstoffvorr&auml;te in Europa extrem niedrig sind", sagte Roberts in einem auf dem YouTube-Kanal <em>Dialogue Works</em> ver&ouml;ffentlichten Video.&nbsp;</p>
<p>Die europ&auml;ischen L&auml;nder h&auml;tten nicht gen&uuml;gend Energiereserven, um den Winter zu &uuml;berstehen. Deshalb br&auml;uchten sie die Aufhebung aller US-amerikanischen Sanktionen, die ihnen den Kauf russischen &Ouml;ls verbieten, f&uuml;gte der Experte hinzu.</p>

<p>Ferner stellte Roberts fest, Deutschland sei gerade wegen des Verzichts auf russische Energielieferungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten.</p>
<p>"Die deutsche Industrie bricht zusammen", meinte der US-Wirtschaftswissenschaftler. K&uuml;rzlich habe er gelesen, dass Tausende Industriejobs in Deutschland jeden Monat verlorengingen.</p>
<p>Bekanntlich sei die deutsche Industrie das R&uuml;ckgrat der europ&auml;ischen Wirtschaft, f&uuml;hrte Roberts aus.</p>
<blockquote>
<p><em>"Wenn also die deutsche Industrie zusammenbricht, bricht auch Europa zusammen."</em></p>
</blockquote>
<p>Finnlands Pr&auml;sident Alexander Stubb erkl&auml;rte j&uuml;ngst, Europa m&uuml;sse Kommunikationskan&auml;le mit Moskau offenhalten, und die Nachbarl&auml;nder Russlands k&ouml;nnten dabei eine wichtige Rolle spielen. Bislang bestehe in Europa jedoch kein gemeinsames Verst&auml;ndnis hinsichtlich des Dialogs mit der russischen Seite.</p>
<p>Zuvor hatte sich Russlands Botschafter in Helsinki, Pawel Kusnezow, im Gespr&auml;ch mit der Nachrichtenagentur<em> RIA Nowosti</em>&nbsp;zur m&ouml;glichen Wiederaufnahme des Austauschs mit Finnland ge&auml;u&szlig;ert.</p>
<p>Russland werde selbst entscheiden, mit wem und unter welchen Bedingungen es eine gleichberechtigte und gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit aufbauen werde, stellte Kusnezow klar. Die Voraussetzung daf&uuml;r sei allerdings die bedingungslose Ber&uuml;cksichtigung der nationalen Interessen Russlands.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/europa/289074-stubb-europa-muss-offene-kommunikationskanaele-mit-moskau-aufrechterhalten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stubb: Europa braucht Kommunikationskan&auml;le mit Moskau</a>&nbsp;&nbsp;</p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Migra-Streik&quot; vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Geschlossene Läden gegen Rassismus</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289214-migra-streik-vor-landtagswahl-in/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/289214-migra-streik-vor-landtagswahl-in/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85e0e948fbef17c002b948.jpg" /> In Sachsen-Anhalt hat die heiße Phase des Landtagswahlkampfs begonnen. In aktuellen Umfragen liegt die AfD deutlich vor den anderen Parteien. Vor diesem Hintergrund wollen Ladenbesitzer und Unternehmer mit Migrationshintergrund unter anderem in Magdeburg streiken.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Ladenbesitzer und Unternehmer mit Migrationshintergrund wollen am 26. August in Magdeburg und anderen St&auml;dten Sachsen-Anhalts einen sogenannten "Migra-Streik" durchf&uuml;hren. Am kommenden Mittwoch sollen die L&auml;den und Firmen einige Stunden lang geschlossen bleiben. Zu der Aktion gegen Rassismus und Ausgrenzung haben Migrantenverb&auml;nde aufgerufen.</p>

<p>Hintergrund sind die j&uuml;ngsten Umfragen vor der Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt. Demnach liegt die AfD in der hei&szlig;en Phase des Wahlkampfs mit 42 Prozent deutlich vor den anderen Parteien. Die CDU kommt nur auf 22 Prozent.&nbsp;Einwohner mit Migrationshintergrund f&uuml;hlen sich von der Politik der AfD im Land bedroht.</p>
<p>In dem Streikaufruf <a href="https://www.fluechtlingsrat-lsa.de/2026/08/pm-migra-streik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hei&szlig;t</a> es, die Partei sch&uuml;re "Rassismus, indem sie Migranten, Gefl&uuml;chtete und Menschen unterschiedlicher Herkunft f&uuml;r s&auml;mtliche gesellschaftliche Probleme verantwortlich macht". Man wolle in einer Gesellschaft leben, "in der Herkunft nicht dar&uuml;ber entscheidet, wer dazugeh&ouml;rt". Deswegen wollen die Teilnehmer des "Migra-Streiks" am 26. August von 10 bis 15 Uhr ihre Betriebe schlie&szlig;en:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir schlie&szlig;en heute unsere T&uuml;ren, damit sich morgen nicht die T&uuml;ren zu einer freien und demokratischen Gesellschaft schlie&szlig;en."</em></p>
</blockquote>
<p>Man wolle nicht zu Forderungen nach massenhaften Abschiebungen und zur Ausgrenzung von Menschen mit Migrationsgeschichte schweigen.</p>
<p>Der Fl&uuml;chtlingsrat Sachsen-Anhalt unterst&uuml;tzt nach eigenen Angaben die selbstorganisierte Initiative. Zudem ist f&uuml;r 13 Uhr eine Kundgebung mit Presseerkl&auml;rung vor dem Landtag Sachsen-Anhalt geplant. Dort wollen die Organisatoren und beteiligte Firmeninhaber &uuml;ber ihre Erfahrungen und Sorgen sowie die Hintergr&uuml;nde und Ziele der Aktion sprechen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/inland/289069-eilantrag-vor-gericht-gescheitert-afd/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eilantrag vor Gericht gescheitert: AfD-Vizelandeschef Bothe von Wahl in Niedersachsen ausgeschlossen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Verhandlungen mit Washington: Venezuelas neue Führung überlässt Maduro seinem Schicksal</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/289152-verhandlungen-mit-washington-venezuelas-neue/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/289152-verhandlungen-mit-washington-venezuelas-neue/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85a32748fbef094e0ffd52.jpg" /> Venezuelas neue Führung scheint sich von ihrem einstigen Staatschef abzuwenden: Bei den jüngsten Verhandlungen hat sie nicht einmal seine Freilassung aus US-Haft gefordert. Während Delcy Rodríguez den Zugang zu Venezuelas Rohstoffreichtum für Amerikaner öffnet, gerät Maduro zunehmend in Vergessenheit.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="299">Die venezolanische Regierung hat bei fast zweiw&ouml;chigen Gespr&auml;chen mit der&nbsp;sogenannten Opposition und US-Vertretern in diesem Monat keine Forderung nach der Freilassung des inhaftierten Ex-Pr&auml;sidenten Nicol&aacute;s Maduro erhoben. Dies gilt als bislang deutlichstes Zeichen daf&uuml;r, dass die neue F&uuml;hrung ihn dem US-Justizsystem &uuml;berlassen hat. Das berichtete die&nbsp;<em>Financial Times</em> am Mittwoch.</p>
<p data-start="301" data-end="744">&Uuml;bergangspr&auml;sidentin Delcy Rodr&iacute;guez hatte die Gefangennahme und Verschleppung Maduros und seiner Ehefrau Cilia Flores durch die USA im Januar noch als "Aggression" bezeichnet. Ihr Bruder, der Pr&auml;sident des venezolanischen Parlaments, erkl&auml;rte damals, man werde "nicht ruhen", bis Maduro aus seiner Zelle in einem Gef&auml;ngnis in Brooklyn freigelassen werde. Dort muss er sich wegen angeblichen Drogenschmuggels vor der US-Justiz verantworten.</p>

<p data-start="746" data-end="1013">Umso &uuml;berraschender war f&uuml;r die Opposition, dass Rodr&iacute;guez' US-gest&uuml;tzte Regierung diese Forderungen bei keinem der f&uuml;nf Verhandlungstreffen zur Sprache brachte. Die Gespr&auml;che endeten in der vergangenen Woche, wie mehrere Teilnehmer der <em data-start="983" data-end="1000">Financial Times</em> berichteten.</p>
<p data-start="1015" data-end="1171"><em>"Maduro und Flores existieren am Verhandlungstisch schlicht nicht",</em> sagte ein Vertreter der Opposition. <em>"Sie haben sie aus der Geschichte gel&ouml;scht."</em></p>
<p data-start="1173" data-end="1614" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die US-Regierung unterst&uuml;tzt Rodr&iacute;guez, die unter Maduro als Vizepr&auml;sidentin fungierte, seit US-Spezialeinheiten den Staatschef am 3. Januar bei einem spektakul&auml;ren n&auml;chtlichen Einsatz&nbsp;entf&uuml;hrt&nbsp;und au&szlig;er Landes gebracht hatten. Im Gegenzug hat Rodr&iacute;guez die umfangreichen Rohstoffvorkommen Venezuelas f&uuml;r ausl&auml;ndische Investoren ge&ouml;ffnet und damit auch US-Unternehmen Zugang zu den venezolanischen &Ouml;lreserven verschafft.</p>
<p data-start="0" data-end="187">Die erste Verhandlungsrunde mit der Opposition sollte eigentlich Schritte f&uuml;r die Vorbereitung einer neuen Pr&auml;sidentschaftswahl vereinbaren, brachte jedoch nur wenige konkrete Ergebnisse. Denn den USA ging es in erster Linie um den Zugang zu Venezuelas umfangreichen Rohstoffressourcen.</p>
<p data-start="189" data-end="494">Im Mittelpunkt standen&nbsp;aktuell&nbsp;die Finanzierung des Wiederaufbaus nach den verheerenden Erdbeben im Juni sowie die R&uuml;ckf&uuml;hrung von Gold im Wert von rund vier Milliarden Dollar, das in den Tresoren der Bank of England lagert. Zudem vereinbarten beide Seiten, an einer Reform des Justizsystems zu arbeiten.</p>
<p data-start="725" data-end="972">F&uuml;r Maduro scheint ein solches Entgegenkommen hingegen nicht vorgesehen zu sein, wie Analysten feststellen. Die lebenslange revolution&auml;re Sozialistin Rodr&iacute;guez hatte Maduro einst als Venezuelas "einzigen und alleinigen" Pr&auml;sidenten bezeichnet.</p>
<p data-start="974" data-end="1230">Aus Sicht der Regierung sei "sein Schicksal bereits besiegelt", sagte der venezolanische Analyst und Berater Edward Rodr&iacute;guez. <em>"Sie werden das Verfahren seinen Lauf nehmen lassen und sich auf ihre einzige Priorit&auml;t konzentrieren: das eigene &Uuml;berleben."</em></p>
<p data-start="1232" data-end="1592">Unmittelbar nach Maduros&nbsp;Entf&uuml;hrung hatten Rodr&iacute;guez sowie das Milit&auml;r noch vehement dessen Freilassung gefordert. Inzwischen hat sie jedoch f&uuml;hrende Milit&auml;rs durch eigene Vertraute ersetzt. Auch der m&auml;chtige Sicherheitschef Diosdado Cabello hat sich &uuml;berraschend Washington angen&auml;hert.</p>
<p data-start="1594" data-end="1986">Im Januar waren in St&auml;dten Venezuelas noch Schilder und Plakate mit Forderungen nach der Freilassung Maduros und seiner Ehefrau Cilia Flores aufgestellt worden. Inzwischen sind viele davon verschwunden. Rodr&iacute;guez, deren knapp gehaltene &ouml;ffentliche Auftritte einen deutlichen Bruch mit Maduros volksnahem und k&auml;mpferischem Stil darstellen, erw&auml;hnt ihren fr&uuml;heren politischen Weggef&auml;hrten mittlerweile nur noch selten. Auch in ihrer Rede nach dem Ende der Gespr&auml;che in der vergangenen Woche kam Maduro nicht vor.</p>
<p data-start="1594" data-end="1986"><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/amerika/288673-nach-us-blockade-kuba-vollzieht/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach US-Blockade: Kuba vollzieht eine Solar-Revolution</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Gegen Drogenhandel: USA leihen Kolumbien drei Reaper-Drohnen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/amerika/289151-kolumbien-leiht-bei-usa-drei-mehrzweckdrohnen-fuer-drogenbekaempfung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/amerika/289151-kolumbien-leiht-bei-usa-drei-mehrzweckdrohnen-fuer-drogenbekaempfung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a859b9d48fbef0d0a655076.jpg" /> Der kolumbianische Präsident Abelardo de la Espriella will nach eigenen Angaben die Kriminalität im südamerikanischen Land bekämpfen. Dazu gehört auch ein entschlosseneres Vorgehen gegen den Drogenhandel. Zu diesem Zweck leiht Kolumbien bei den USA drei Mehrzweckdrohnen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Kolumbien wird demn&auml;chst drei gro&szlig;e Mehrzweckdrohnen von den USA leihen. Nach Angaben des Senders <em>Blu Radio</em>&nbsp;<a href="https://www.bluradio.com/nacion/colombia-recibira-drones-mq-9a-reaper-de-estados-unidos-tras-acuerdos-en-visita-de-mindefensa-rg10" target="_blank" rel="noopener noreferrer">handelt</a> es sich dabei um Flugger&auml;te des Typs MQ-9 Reaper aus der Produktion des US-R&uuml;stungsunternehmens General Atomics Aeronautical Systems. Die beiden L&auml;nder haben diese Vereinbarung w&auml;hrend des Besuchs des kolumbianischen Verteidigungsministers Jorge Mora in Washington getroffen.</p>

<p>Im Bericht hei&szlig;t es, dass die unbemannten Luftfahrzeuge im s&uuml;damerikanischen Land Aufkl&auml;rungs-, &Uuml;berwachungs- und Kampfeins&auml;tze gegen Drogenh&auml;ndler und bewaffnete kriminelle Gruppierungen fliegen sollen. Die Drohnen des Typs MQ-9 Reaper k&ouml;nnen &uuml;ber lange Zeit in der Luft bleiben und Daten in Echtzeit &uuml;bermitteln. Dar&uuml;ber hinaus k&ouml;nnen sie Pr&auml;zisionsangriffe durchf&uuml;hren. Diese F&auml;higkeiten der US-Drohnen werden es den kolumbianischen Streitkr&auml;ften erm&ouml;glichen, "die &Uuml;berwachung von Korridoren auszuweiten", die von Drogenh&auml;ndlern genutzt werden.</p>
<p>Der Hersteller General Atomics Aeronautical Systems beziffert die maximale Flugdauer der MQ-9 Reaper auf etwas mehr als 27 Stunden. Dabei kann die Drohne eine Geschwindigkeit von bis zu 240 Knoten oder rund 445 Kilometern pro Stunde erreichen. Die Dienstgipfelh&ouml;he der MQ-9 Reaper betr&auml;gt 15 Kilometer und die Nutzlast 1.746 Kilogramm, wobei 1.361 Kilogramm davon auf externe Waffen entfallen k&ouml;nnen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/international/288933-russischer-auslandsgeheimdienst-westen-will-moskau/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischer Auslandsgeheimdienst: Westen will Moskau der Waffenlieferung an Kartelle beschuldigen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Israel bombardiert syrischen Flugplatz – USA warnen vor Konfrontation mit Türkei</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/289183-usa-warnen-israels-angriff-auf/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85ac8448fbef096924f3ed.jpg" /> Israels Angriff auf den syrischen Flugplatz Abu al-Duhur nahe der türkischen Grenze sorgt für Spannungen mit Ankara und Washington. Der US-Sondergesandte erklärte, dass die Türkei mangels vorheriger Information beinahe militärisch reagiert hätte.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="51" data-end="540">Der US-Sondergesandte Tom Barrack warnte, der israelische Angriff auf den syrischen Milit&auml;rflugplatz Abu al-Duhur habe das Risiko einer direkten milit&auml;rischen Konfrontation mit der T&uuml;rkei erheblich erh&ouml;ht. Die t&uuml;rkischen Streitkr&auml;fte seien vorab weder &uuml;ber den Anflug israelischer Flugzeuge noch &uuml;ber deren Ziel informiert gewesen. Sie h&auml;tten daher m&ouml;glicherweise eigene Kampfjets starten k&ouml;nnen, weil sie davon ausgegangen w&auml;ren, selbst angegriffen zu werden.</p>

<p data-start="542" data-end="935">Barrack bezeichnete den Vorfall als "ernst und besorgniserregend", zeigte sich jedoch erleichtert, dass niemand get&ouml;tet wurde und die Situation nicht weiter eskalierte. Washington dr&auml;ngt nun auf einen dauerhaften Kommunikations- und Deeskalationsmechanismus zwischen Israel, Syrien und der T&uuml;rkei, um k&uuml;nftige milit&auml;rische Zwischenf&auml;lle zu verhindern.</p>
<p data-start="542" data-end="935">In der Nacht zum Dienstag bombardierte das israelische Milit&auml;r den syrischen Flugplatz Abu al-Duhur in der nordwestlichen Provinz Idlib. Nach Angaben des staatlichen syrischen Senders <em>Al-Ikhbariyya</em> wurden dabei unter Berufung auf eine Quelle aus dem Milit&auml;r die Start- und Landebahn sowie Lagerst&auml;tten getroffen. Die Regierung in Damaskus verurteilte den Angriff als "offene Verletzung der syrischen Souver&auml;nit&auml;t" und als "gef&auml;hrliche Eskalation", die die regionale Sicherheit und Stabilit&auml;t gef&auml;hrde.</p>
<p data-start="542" data-end="935">Das B&uuml;ro des israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu f&uuml;hrte bereits am Dienstag zur Rechtfertigung der Angriffe an, Syrien habe eine Sicherheitsvereinbarung gebrochen, indem es t&uuml;rkischen Truppen die Stationierung "auf einer Luftwaffenbasis in der N&auml;he von Aleppo" erlaubt habe. Israel habe die F&uuml;hrung in Damaskus wiederholt gewarnt, dass dies eine Bedrohung&nbsp;f&uuml;r das&nbsp;Land darstellen w&uuml;rde.</p>
<p>Viele Analysten sagten, die Israelis wollten damit die Botschaft senden, dass Syrien seine Luftwaffe nicht wieder aufbauen solle, wozu es bereits Schritte unternommen habe &ndash; wie die Reparatur von Anlagen und Flugzeugen sowie die Ausbildung neuen Personals.</p>
<p>"Die Israelis sind nicht erfreut dar&uuml;ber, dass die Syrer &uuml;ber eine funktionsf&auml;hige Luftwaffe verf&uuml;gen", sagte Samy Akil, ein leitender Berater von The Syria Report, gegen&uuml;ber <em>Al Jazeera</em>.&nbsp;</p>
<p data-start="542" data-end="935">Aus israelischer Sicht stellt zudem eine t&uuml;rkische Milit&auml;rpr&auml;senz in Syrien ein Problem dar, da sie den Handlungsspielraum und die Lufthoheit f&uuml;r Milit&auml;roperationen gegen Iran oder auf syrischem Territorium einschr&auml;nken k&ouml;nnte. Die aktuellen Angriffe auf die Luftwaffenbasis, bei denen laut syrischen Angaben nur Sachschaden entstanden ist, werden von Beobachtern als deutliche "kinetische" Botschaft an Damaskus und Ankara gewertet.</p>
<p data-start="542" data-end="935"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/288717-auch-nach-assads-sturz-syrien/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Auch nach Assads Sturz &ndash; Syrien braucht Russland</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Leserbriefe an RT DE: &quot;Es reicht nicht im Recht zu sein, man muss auch mit der Justiz rechnen&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/191621-leserbriefe-an-rt-de/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/191621-leserbriefe-an-rt-de/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85bf26b480cc4e730ce5c4.jpg" /> ]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>M&ouml;chten Sie uns schreiben?&nbsp;Hier geht es direkt zum&nbsp;<a href="https://freedert.online/leserpost/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Eingabeformular f&uuml;r einen Leserbrief</a>.</em></strong></p>
<p><em><strong>Mehr Leserbriefe finden Sie&nbsp;<a href="https://freedert.online/tag/leserbrief/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.</strong></em></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85bf26b480cc4e730ce5c4.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 16:30:00 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>NATO reagiert auf Irans Angriffsdrohung: &quot;Bereit, jeder Bedrohung zu begegnen&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289170-nato-bereit-jeder-bedrohung-zu/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289170-nato-bereit-jeder-bedrohung-zu/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85abd848fbef6d62498b70.jpg" /> Nach Berichten über mögliche iranische Angriffspläne gegen US-amerikanische Einrichtungen in Europa meldet sich die NATO zu Wort: Das Bündnis sei bereit, auf jede Bedrohung zu reagieren und alle Mitgliedstaaten zu verteidigen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die NATO ist bereit, jeder Bedrohung entgegenzutreten und alle Verb&uuml;ndeten zu sch&uuml;tzen, erkl&auml;rte ein Vertreter des B&uuml;ndnisses<em>. </em>Laut dem US-amerikanischem Fernsehsender&nbsp;<em>CNN </em><a href="https://edition.cnn.com/2026/08/19/world/live-news/iran-war-trump?post-id=cmszxfpu2000b3d5u4pjmuxs4" target="_blank" rel="noopener noreferrer">kommentierte</a>&nbsp;der NATO-Vertreter damit&nbsp;einen Bericht der&nbsp;<em>Financial Times (FT)</em>, wonach Iran Angriffe auf US-Ziele in Europa erw&auml;ge.&nbsp;Der Vertreter des B&uuml;ndnisses sagte:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die NATO ist bereit, jeder Bedrohung zu begegnen, und wird alles N&ouml;tige tun, um s&auml;mtliche Verb&uuml;ndeten zu sch&uuml;tzen."</em></p>
</blockquote>
<p>Die NATO-Quelle erkl&auml;rte <em>CNN</em> zufolge, die Abschreckungs- und Verteidigungsf&auml;higkeit des B&uuml;ndnisses sei stark und wirksam. Das habe sich bereits in diesem Jahr gezeigt, als die NATO-Luftabwehr vier ballistische Raketen abgefangen habe, die aus Iran in Richtung T&uuml;rkei abgefeuert worden seien.&nbsp;</p>

<p>Die <em>Financial Times</em> hatte zuvor unter Berufung auf eigene Quellen <a href="https://www.ft.com/content/9ea0cde8-129e-4d88-976f-e367b7dd4d2c?syn-25a6b1a6=1" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, Iran ziehe Angriffe auf US-amerikanische Ziele in Europa in Erw&auml;gung, sollte sich der Konflikt mit den USA nach Ablauf der Absichtserkl&auml;rung versch&auml;rfen.</p>
<p>Den <em>FT</em>-Quellen zufolge habe die iranische F&uuml;hrung insbesondere gepr&uuml;ft, ob Angriffe auf US-Einrichtungen in s&uuml;dosteurop&auml;ischen L&auml;ndern wie Bulgarien m&ouml;glich seien&nbsp;&ndash; das Land hatte den USA im Juli die Nutzung des Luftwaffenst&uuml;tzpunkts Bezmer zur Betankung amerikanischer Flugzeuge gestattet.</p>
<p>Auch Zypern z&auml;hle <em>FT</em> zufolge zu den m&ouml;glichen Zielen iranischer Vergeltungsschl&auml;ge im Falle eines erneuten Aufflammens der Spannungen mit den USA.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/288934-ex-kongressabgeordnete-greene-washington-diskutiert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ex-Kongressabgeordnete Greene: Washington diskutiert Atomangriff auf Iran</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Bericht: Regierung Russlands kann den Export von aromatischen Kohlenwasserstoffen verbieten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289159-bericht-regierung-russlands-kann-export/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/289159-bericht-regierung-russlands-kann-export/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a859b8e48fbef09a9118545.jpg" /> In Russland plant man neue Maßnahmen im Kampf gegen die Energiekrise – darunter ein Exportverbot für aromatische Kohlenwasserstoffe, die bei der Benzinherstellung als Oktanzahlverbesserer dienen. Das Verbot soll mit den Anschlägen auf Raffinerien in Zusammenhang stehen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die russische Regierung diskutiert derzeit &uuml;ber ein m&ouml;gliches Exportverbot f&uuml;r aromatische Kohlenwasserstoffe, darunter Benzol, Phenol, Toluol und Xylole, wie die Zeitung<em> Kommersant</em> unter Berufung auf informierte Kreise berichtet.</p>

<p>Eine Arbeitsgruppe der Regierung habe diese Frage Mitte August er&ouml;rtert, jedoch aufgrund von Meinungsverschiedenheiten in Bezug auf Benzol und Phenol keine konkrete Entscheidung getroffen. Vor weiteren Beratungen werden die Ministerien die Meinung der Marktteilnehmer einholen. Die Verhandlungen stehen im Zusammenhang mit dem R&uuml;ckgang der Produktion aromatischer Kohlenwasserstoffe aufgrund von Wartungsarbeiten in den &Ouml;lraffinerien und deren verst&auml;rkter Verwendung bei der Kraftstoffherstellung.<br /><br />Aromatische Kohlenwasserstoffe werden bei der Benzinherstellung als Oktanerh&ouml;her sowie in der Petrochemie zur Herstellung von Polymeren, Kautschuken, Farbstoffkomponenten und Reinigungsmitteln verwendet. Dabei haben aromatische Fraktionen und Ottokraftstoff denselben Rohstoff &ndash; bestimmte Bestandteile des Naftas; daher entscheiden die Raffinerien je nach Situation, wie viel von den aromatischen Komponenten in der Produktion verbleibt und wie viel auf den Markt gelangt.</p>
<p>Marktteilnehmer halten die Einf&uuml;hrung eines Embargos f&uuml;r Lieferungen aus dem Ausland f&uuml;r logisch, bezweifeln jedoch, dass dies die Versorgungslage bei aromatischen Kohlenwasserstoffen verbessern wird, schreibt&nbsp;<em>Kommersant</em>. Die Zeitung schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Das Ministerium f&uuml;r Industrie und Handel teilte Kommersant mit, dass es die Lage auf dem Markt f&uuml;r aromatische Kohlenwasserstoffe st&auml;ndig beobachtet und bei Bedarf Entscheidungen treffen wird, um den Bedarf des Binnenmarktes vorrangig zu decken. Die Produktion von aromatischen Kohlenwasserstoffen ist bereits seit mehreren Jahren r&uuml;ckl&auml;ufig. Im vergangenen Jahr sank die Produktionsmenge von Benzolen in Russland um 10,3 Prozent auf 1,3 Millionen Tonnen, die von Toluol um 6,8 Prozent auf 361.000 Tonnen und die von Xylolen um 17,3 Prozent auf 370.000 Tonnen&nbsp;&hellip; Wie eine Quelle von Kommersant aus dem Markt erkl&auml;rt, sind die wichtigsten Hersteller von Benzol, Toluol und Xylolen (Paraxylol und Orthoxylol) die Raffinerien. Maksim&nbsp;</em><em>Dja</em><em>ts</em><em>chenko</em><em>, Leiter des Handelsunternehmens Proleum, merkt an, dass aromatische Kohlenwasserstoffe heute so weit wie m&ouml;glich f&uuml;r die Herstellung von hochoktanigem Benzin genutzt werden m&uuml;ssen, weshalb das Exportverbot f&uuml;r diese Verbindungen angesichts des Embargos f&uuml;r ausl&auml;ndische Benzinlieferungen und der Knappheit auf dem Binnenmarkt logisch erscheint.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p>Bei den aromatischen Kohlenwasserstoffen ist die Lage vor allem im Bereich der Industrieklebstoffe f&uuml;r die Holz verarbeitende Industrie besonders angespannt. Phenol (hergestellt aus Benzol und Propylen) verteuerte sich aufgrund des R&uuml;ckgangs der Benzollieferungen auf Spitzenwerte von 135.000 bis 150.000 Rubel pro Tonne. Eine &auml;hnliche Situation ist bei Orthoxylen und Toluol zu beobachten, die in der Lack- und Farbenindustrie verwendet werden.</p>
<p></p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/russland/284112-aenderungen-im-steuerrecht-totales-diesel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&Auml;nderungen im Steuerrecht, totales Diesel-Exportverbot: Russland bek&auml;mpft die Kraftstoffkrise</a></p>
<p></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Was wird die fünfte Energiekrise der Geschichte für die Welt bedeuten?" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=8sxku-1a7ebb5-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=auto&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a859b8e48fbef09a9118545.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 15:05:10 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Website per Prompt: Telegram beantragt neue Domainendung</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/gesellschaft/289144-website-per-prompt-telegram-beantragt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/gesellschaft/289144-website-per-prompt-telegram-beantragt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85955748fbef6bd42f48f7.jpg" /> Vom Kurzlink zur eigenen Webadresse: Telegram-Gründer Pawel Durow will seinen rund einer Milliarde Nutzern künftig eigene Webseiten per Textprompt ermöglichen. Dafür hat der Messenger nun einen Antrag auf die Domain-Endung .gram gestellt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Unternehmen Telegram hat einen Antrag auf&nbsp;die neue Domain-Endung .gram gestellt. Der Firmengr&uuml;nder Pawel Durow teilte mit, der Antrag&nbsp;m&uuml;sse nun von der ICANN genehmigt werden &ndash; der internationalen Organisation, die weltweit die Vergabe von Domainnamen koordiniert. Passiert das, werden Telegrams rund eine Milliarde Nutzer eigene Domains zweiter Ebene registrieren k&ouml;nnen &ndash; also individuelle Internetadressen wie beispielsweise <strong>name.gram</strong>. Laut Durow lie&szlig;en sich damit interaktive Webseiten direkt auf der Plattform erstellen &ndash; und zwar allein durch die Eingabe eines Text-Prompts.</p>
<p>Mitte Juli hatte Telegram bereits begonnen, in der App statt der kurzen Adresse t.me verst&auml;rkt die Domain telegram.me f&uuml;r Links zu verwenden, die schon zuvor parallel zu t.me f&uuml;r Kan&auml;le, Beitr&auml;ge und Nutzerprofile im Einsatz war.</p>

<p>Am Abend des 13. Juli war t.me zeitweise im Browser nicht mehr erreichbar, am Folgetag jedoch wieder verf&uuml;gbar. Berichten zufolge waren daf&uuml;r die Einschr&auml;nkungen durch den Betreiber der Domain-Endung .me verantwortlich, der die Vorgaben des US-amerikanischen Amts zur Kontrolle von Auslandsverm&ouml;gen erf&uuml;llen muss.</p>
<p>Die Ereignisse fallen in eine angespannte Phase f&uuml;r Telegram in Russland: Ende Juli hatte die russische Finanzaufsichtsbeh&ouml;rde&nbsp;Rosfinmonitoring Pawel Durow auf die Liste der Terroristen und Extremisten gesetzt. Grundlage war eine Anklage wegen Beihilfe zu terroristischer T&auml;tigkeit.&nbsp;Der russische Inlandsgeheimdienst FSB warf der Telegram-Verwaltung vor, Kan&auml;le, Chats und Bots nicht zu l&ouml;schen, die nach russischer Darstellung von ukrainischen Geheimdiensten f&uuml;r Sabotageakte, Anschl&auml;ge und Cyberbetrug genutzt w&uuml;rden. Durow wurde vom FSB&nbsp;international zur Fahndung ausgeschrieben.&nbsp;</p>
<p>Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erkl&auml;rt, Telegram m&uuml;sse sich an russisches Recht halten und im engen Austausch mit den Beh&ouml;rden stehen, um einer Sperrung zu entgehen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/russland/287317-russische-behoerden-setzen-pawel-durow/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russische Beh&ouml;rden setzen Pawel Durow auf Liste der Terroristen und Extremisten</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schutzstatus S bleibt für Ukrainer bis 2028 – Erhalt wird aber erschwert</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/schweiz/289150-schweiz-verschaerft-schutzstatus-s-fuer/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/schweiz/289150-schweiz-verschaerft-schutzstatus-s-fuer/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a858decb480cc49e240cc2a.jpg" /> Der Schutzstatus S bleibt bis 2028 bestehen – doch für neue Gesuche beginnt ab Donnerstag vor allem der Papierkampf. Wehrpflichtige Ukrainer müssen künftig nachweisen, dass sie ihre militärischen Pflichten in der Heimat erfüllen, um in der Schweiz vorübergehenden Schutz zu erhalten. Für die bereits rund 73.600 Personen mit Status S ändert sich dagegen nichts.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="210">Beat Jans (SP, links) pr&auml;sentiert eine Versch&auml;rfung des Schutzstatus S. Doch wer genauer hinschaut, findet vor allem eine andere Botschaft. Der Sonderstatus f&uuml;r Ukrainer bleibt bestehen, und zwar bis mindestens M&auml;rz 2028.</p>

<p data-start="212" data-end="553">Der Bundesrat hat am Mittwoch entschieden, den Schutzstatus S nicht vor dem 4. M&auml;rz 2028 aufzuheben. Auch die Unterst&uuml;tzungsma&szlig;nahmen f&uuml;r Ukrainer werden bis zu diesem Zeitpunkt weitergef&uuml;hrt. Der Bund bezeichnet den Status S selbst als derzeit "beste L&ouml;sung", um Ukrainer weiterhin zu sch&uuml;tzen und gleichzeitig das Asylsystem zu entlasten.</p>
<p data-start="555" data-end="763" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Das passt nur bedingt zum Eindruck einer gro&szlig;en Versch&auml;rfung. Vielmehr wird der bestehende Schutz f&uuml;r Zehntausende Ukrainer verl&auml;ngert, w&auml;hrend die neuen Einschr&auml;nkungen vor allem k&uuml;nftige Gesuche betreffen.</p>
<p>Tats&auml;chlich gibt es eine neue Einschr&auml;nkung: Ab Donnerstag, 20. August, erhalten bestimmte ukrainische Wehrpflichtige bei einem neuen Gesuch den Schutzstatus S nur noch, wenn sie ihre milit&auml;rischen Pflichten in der Ukraine erf&uuml;llt haben.</p>
<p>Betroffen sind insbesondere Personen im wehrdienstpflichtigen Alter, Reservisten sowie Ukrainer, die sich freiwillig den Streitkr&auml;ften angeschlossen haben. Die Regel gilt allerdings ausschlie&szlig;lich f&uuml;r neue Antr&auml;ge. Wer den Status S bereits besitzt, ist nicht betroffen.</p>
<p>Das ist eine Versch&auml;rfung, aber eine mit klar begrenzter Reichweite.</p>
<p>F&uuml;r die bereits hier lebenden Ukrainer &auml;ndert sich nichts. Und auch beim grunds&auml;tzlichen Kurs des Bundesrats gibt es keinen Kurswechsel. Der Schutz bleibt bestehen, die Integrationsprogramme laufen weiter.</p>
<p></p>
<p><strong>Jans folgt der EU&nbsp;</strong></p>
<p>Als Begr&uuml;ndung verweist Bern auf die Europ&auml;ische Union. Auch die EU hat den vor&uuml;bergehenden Schutz f&uuml;r Ukrainer bis M&auml;rz 2028 verl&auml;ngert und den Zugang f&uuml;r bestimmte wehrpflichtige Ukrainer eingeschr&auml;nkt.</p>

<p>Rechtlich ist die Schweiz an diesen EU-Entscheid nicht gebunden. Der Bundesrat entscheidet sich dennoch bewusst daf&uuml;r, den Schweizer Kurs eng an Br&uuml;ssel anzulehnen. Das passt zur ausgepr&auml;gt europafreundlichen Haltung der SP, der Partei von Beat Jans. Der SP-Bundesrat folgt damit einer Linie, die innerhalb seiner Partei seit Jahren f&uuml;r eine m&ouml;glichst enge Ann&auml;herung an die EU steht.</p>
<p>Die neue Regelung wirkt deshalb weniger wie ein eigenst&auml;ndiger Schweizer Kurs als wie die konsequente &Uuml;bernahme europ&auml;ischer Vorgaben.</p>
<p>Jans kann damit auf eine neue H&uuml;rde f&uuml;r wehrpflichtige Ukrainer verweisen. Beim grunds&auml;tzlichen Schutz f&uuml;r Ukrainer bleibt er jedoch klar auf der europ&auml;ischen Linie und verl&auml;ngert den Status S bis 2028.</p>
<p>Rund 73.600 Menschen stehen derzeit unter dem Schutzstatus S. F&uuml;r diese gro&szlig;e Gruppe bleibt die Perspektive unver&auml;ndert.</p>
<p>Das sogenannte Programm S wird ebenfalls verl&auml;ngert. Der Bund beteiligt sich weiterhin mit 3.000 Franken pro Person und Jahr an Integrationsmassnahmen der Kantone, unter anderem f&uuml;r Sprachf&ouml;rderung sowie den Zugang zu Bildung und Arbeitsmarkt.</p>
<p>Von einem grunds&auml;tzlichen R&uuml;ckzug des Staates aus der Unterst&uuml;tzung kann deshalb keine Rede sein.</p>

<p>Die politische Botschaft ist vielmehr zweigeteilt: F&uuml;r bestimmte neue Gesuche gelten etwas strengere Regeln, w&auml;hrend das bestehende Schutzsystem langfristig abgesichert wird.</p>
<p>Ab M&auml;rz 2027 kommt eine weitere wichtige &Auml;nderung. Dann leben die ersten Ukrainer seit f&uuml;nf Jahren in der Schweiz. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten sie eine an den Status S gekoppelte Aufenthaltsbewilligung B, wie sie beispielsweise auch EU-B&uuml;rger nach einem Umzug in die Schweiz erhalten, etwa Franzosen oder Deutsche.</p>
<p>Aus dem urspr&uuml;nglich vor&uuml;bergehenden Schutz entsteht damit f&uuml;r einen Teil der Ukrainer zunehmend eine l&auml;ngerfristige Aufenthaltsperspektive.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><strong>Versch&auml;rfung oder politische Kosmetik?</strong></p>
<p>Die neue Regelung f&uuml;r Wehrpflichtige sollte nicht &uuml;berbewertet werden. Sie schafft f&uuml;r bestimmte neu einreisende Ukrainer zwar eine zus&auml;tzliche H&uuml;rde, ver&auml;ndert aber weder den Status der bereits aufgenommenen Personen noch den grunds&auml;tzlichen Kurs der Schweiz.</p>
<p>Der Bundesrat verl&auml;ngert den Schutzstatus bis 2028 und f&uuml;hrt auch die Integrationshilfe weiter. Wer daraus einen gro&szlig;en Kurswechsel oder einen besonders harten Kurs von Beat Jans ableitet, richtet den Blick vor allem auf die neue Regel f&uuml;r Wehrpflichtige und weniger auf die weitreichendere Verl&auml;ngerung des Schutzes.</p>
<p>Die Versch&auml;rfung ist damit real, ihre Wirkung bleibt jedoch begrenzt. Die gro&szlig;e politische Botschaft lautet weiterhin, dass der Schutzstatus S bestehen bleibt und die gro&szlig;z&uuml;gige Unterst&uuml;tzung fortgef&uuml;hrt wird. Dazu geh&ouml;ren je nach Kanton unter anderem Unterkunft, Sozialhilfe f&uuml;r den Lebensunterhalt, Krankenversicherung, verg&uuml;nstigte oder finanzierte Angebote im &ouml;ffentlichen Verkehr sowie Integrations- und Weiterbildungsangebote.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/schweiz/200434-schweizer-geheimdienst-ueberwacht-journalisten-statt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Seltsame Priorit&auml;ten: Schweizer Geheimdienst &uuml;berwacht Journalisten statt IS-Extremisten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Moskau appelliert an die Hamas, Kompromissbereitschaft zu zeigen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289146-moskau-appelliert-an-hamas-kompromissbereitschaft/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a858622b480cc12127fca9d.jpg" /> Russland unterhält Kontakte zu unterschiedlichen politischen Akteuren im Nahen Osten und Nordafrika, erklärt ein russischer Diplomat. Dazu gehöre auch die Führung der Islamischen Widerstandsbewegung Hamas. Moskau versuche, diese zur politischen Flexibilität zu bewegen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Alexander Kinsсhtschak, Direktor der Abteilung Naher Osten und Nordafrika im russischen Au&szlig;enministerium, hat der Nachrichtenagentur <em>Interfax</em> ein Interview gegeben. Der Diplomat ging unter anderem auf die Frage ein, ob Russland Kontakte zu der Islamischen Widerstandsbewegung Hamas und der libanesischen Hisbollah-Miliz unterhalte und diese auffordere, die Konfrontation mit Israel zu beenden.</p>
<p>"Wir pflegen traditionell Kontakte zu einer Vielzahl politischer Kr&auml;fte in der gesamten Region des Nahen Ostens und in Nordafrika", erkl&auml;rte Kinsсhtschak. Russische Diplomaten st&uuml;nden regelm&auml;&szlig;ig mit der F&uuml;hrung der Hamas sowie anderen Teilnehmern des pal&auml;stinensisch-israelischen Konflikts in Kontakt, f&uuml;gte er hinzu.</p>
<p>Und weiter:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wir bem&uuml;hen uns, die Vertreter der Widerstandsbewegung zu einem konstruktiven Ansatz zu ermutigen und sie zu Flexibilit&auml;t und Kompromissbereitschaft anzuregen."</em></p>
</blockquote>

<p>Laut Kinsсhtschak f&uuml;hrte der stellvertretende russische Au&szlig;enminister Georgi Borissenko Anfang Juni ausf&uuml;hrliche Konsultationen mit dem hochrangigen Mitglied des&nbsp;Politb&uuml;ros der Hamas, Mousa Abu Marzouk.</p>
<p>Moskau vertrete die Ansicht, dass es von entscheidender Bedeutung sei, derartige Kommunikationskan&auml;le offenzuhalten, zumal wichtige Aufgaben wie die Einhaltung des Waffenstillstands, die Lieferung sowie Verteilung humanit&auml;rer Hilfe, aber auch die Durchf&uuml;hrung von Evakuierungen gel&ouml;st werden m&uuml;ssten.</p>
<p>Die russische Seite gehe von der Tatsache aus, f&uuml;hrte Kinsсhtschak aus, dass eine Abstimmung mit der Hamas auch den Interessen einer umfassenden L&ouml;sung des Pal&auml;stinaproblems entspreche.</p>
<p>Die Meinung einer der einflussreichsten pal&auml;stinensischen Akteure d&uuml;rfe bei der Diskussion &uuml;ber die Beilegung der Nahost-Krise, aber auch &uuml;ber die Schaffung von Voraussetzungen f&uuml;r den Beginn des Friedensprozesses nicht ignoriert werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/der-nahe-osten/284799-indirekte-us-iran-gespraeche-in/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Indirekte US-Iran-Gespr&auml;che in Doha: Einigung auf Kommunikationskanal f&uuml;r Hormus</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Freundschaft im Weltall: Russland trainiert Myanmars ersten Kosmonauten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289134-roskosmos-hilft-myanmar-bei-ausbildung/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289134-roskosmos-hilft-myanmar-bei-ausbildung/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a856c9748fbef1c671524e5.jpg" /> Russland und Myanmar bauen ihre freundschaftlichen Beziehungen weiter aus. Im Zuge dessen unterzeichneten beide Länder am 18. August in Moskau ein umfassendes Abkommen zur Zusammenarbeit im Weltraum, dessen Kernstück die Ausbildung von Myanmars erstem eigenen Kosmonauten ist.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Russland wird den ersten Raumfahrer aus Myanmar ausbilden, teilte die russische Raumfahrtorganisation Roskosmos mit.&nbsp;Russische Experten wollen zun&auml;chst eine Vorauswahl unter myanmarischen Kandidaten&nbsp;durchf&uuml;hren und sie anschlie&szlig;end nach russischem Standard trainieren. Vorgesehen sind auch medizinische Untersuchungen der k&uuml;nftigen Raumfahrer.</p>

<p>Die Vereinbarung ist Teil eines gr&ouml;&szlig;eren Pakets russisch-myanmarischer Abkommen zur Raumfahrtkooperation. Die Dokumente unterzeichneten der Roskosmos-Chef&nbsp;Dmitri Bakanow und der Exekutivdirektor der nationalen Raumfahrtagentur Myanmars, Soe Myint Maung, im Anschluss an Gespr&auml;che zwischen Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin und Myanmars Staatsoberhaupt&nbsp;Min Aung Hlaing.</p>
<p>Neben der bemannten Raumfahrt umfassen die Vereinbarungen die Zusammenarbeit beider Staaten im Bereich der Satellitennavigation, der Fr&uuml;hwarnung vor gef&auml;hrlichen Situationen im erdnahen Weltraum sowie des internationalen Such- und Rettungssystems COSPAS-SARSAT.&nbsp;Letzteres hilft weltweit bei der Ortung und Rettung havarierter Personen, ihm werden bislang mehr als 75.000 gerettete Menschenleben zugeschrieben. Russland wird Myanmar zudem beim Aufbau eines nationalen&nbsp;COSPAS-SARSAT-Systems unterst&uuml;tzen.&nbsp;</p>
<p>Min Aung Hlaing&nbsp;war am 18. August erstmals als Pr&auml;sident Myanmars offiziell in Moskau zu Gast. Bei dem Treffen mit Russlands Pr&auml;sident Wladimir Putin ging es neben der Vertiefung der bilateralen Beziehungen auch um aktuelle internationale und regionale Themen. Beide Seiten unterzeichneten au&szlig;erdem eine gemeinsame Erkl&auml;rung zur&nbsp;Abwehr von Sanktionen sowie elf weitere Abkommen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/russland/284539-satellitenkrieg-wie-russland-elon-musks/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Satellitenkrieg: Wie Russland Elon Musks Starlink Konkurrenz machen will</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russlands Botschaft in Berlin warnt Westen vor Einmischung in Duma-Wahlen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289140-russlands-brd-botschaft-ermahnt-von-wahleinmischungsversuchen-abzusehen/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289140-russlands-brd-botschaft-ermahnt-von-wahleinmischungsversuchen-abzusehen/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a857c8048fbef08b3193a11.jpg" /> Die Botschaft der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland hat eine Warnung an westliche Akteure ausgesprochen, sich in Russlands Parlamentswahlen einzumischen. Zuvor hatten russische Politiker und Diplomaten dahingehende Versuche prognostiziert.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die russische Botschaft in Berlin hat in einem Gespr&auml;ch mit Journalisten der russischen Nachrichtenagentur <em>RIA Nowosti</em> am 20. August diejenigen, die w&auml;hrend der Wahlen zur Russischen Staatsduma Provokationen inszenieren k&ouml;nnte, <a href="https://ria.ru/20260819/vybory-2111713607.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">dazu ermahnt</a>, von solchen Versuchen abzusehen:</p>
<p><em>"Wir w&uuml;rden denjenigen, die diese Provokationen inszenieren, den Wahlprozess st&ouml;ren, die Arbeit in den Wahllokalen behindern und Druck auf W&auml;hler aus&uuml;ben wollen, die zu uns kommen, um ihr Wahlrecht auszu&uuml;ben, empfehlen: Sehen Sie von derartigen Versuchen ab."</em></p>

<p>Zuvor hatte Wassili Piskarjow, Vorsitzender des Duma-Ausschusses zur Untersuchung ausl&auml;ndischer Einmischung in innere Angelegenheiten, davor gewarnt, dass ausl&auml;ndische Agenten und Vertreter extremistischer Organisationen versuchen, Druck auf W&auml;hler in Wahllokalen im Ausland auszu&uuml;ben. Die umrissenen Gruppen planen au&szlig;erdem, am 20. September in der N&auml;he von Botschaften gef&auml;lschte W&auml;hlerbefragungen nach der Stimmabgabe durchzuf&uuml;hren und zu pr&auml;sentieren, so der Abgeordnete.</p>
<p>Nicht zuletzt bestehe bei derartigen Vorhaben ohnehin kaum Erfolgsaussicht. Darauf&nbsp;machte Wladimir Dschabarow, Vorsitzender der Kommission des F&ouml;derationsrates &ndash; der Oberkammer des russischen Parlaments &ndash;&nbsp;zum Schutz der staatlichen Souver&auml;nit&auml;t der Russischen F&ouml;deration, einen Tag zuvor auf seinem Telegram-Kanal aufmerksam:</p>
<p><em>"Unser Wahlsystem ist gesch&uuml;tzt, und wir kennen alle Methoden der ausl&auml;ndischen Einmischung; sie wird vereitelt und zur&uuml;ckgeschlagen werden. Der Westen kann noch und n&ouml;cher gef&auml;lschte W&auml;hlerbefragungen nach der Stimmabgabe durchf&uuml;hren und so viele ausl&auml;ndische Agenten bezahlen, wie er will. Aber die Wahlen in Russland werden auf legitime Weise verlaufen, und die Stimme des Volkes wird vor jeglicher Manipulation von au&szlig;en gesch&uuml;tzt sein."</em></p>
<p>Russlands Zentraler Wahlausschuss gab bekannt, dass die Wahlen zum russischen Parlament in &uuml;ber 300 Wahllokalen in 152 L&auml;ndern stattfinden werden.</p>
<p>Die Wahlen zur Staatsduma finden vom 18. bis 20. September 2026 statt. Der russische Pr&auml;sident Wladimir Putin erinnerte zuvor wiederholt an den Status solcher Wahlen als eines der wichtigsten innenpolitischen Ereignisse.</p>

<p>Auch Russlands Botschaft in den Niederlanden hatte <em>RIA Nowosti</em>&nbsp;am 18. August 2026 mitgeteilt, dass sie angesichts der starken antirussischen Stimmung Provokationsversuche w&auml;hrend der Staatsduma-Wahlen im Wahllokal, das f&uuml;r die anstehenden Wahlen in Den Haag eingerichtet wurde, nicht ausschlie&szlig;t. Die Diplomaten wiesen au&szlig;erdem darauf hin, dass in der Zeit von f&uuml;nf Tagen vor dem Wahltag bis zum Ende der Wahl die Ver&ouml;ffentlichung von Ergebnissen von Meinungsumfragen, Wahlprognosen und anderen wahlbezogenen Forschungsergebnissen, einschlie&szlig;lich deren Online-Ver&ouml;ffentlichung, verboten ist. Dies gilt auch f&uuml;r die Ver&ouml;ffentlichung von Ergebnissen von W&auml;hlerbefragungen nach der Stimmabgabe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/287913-landtagswahlen-kein-russischer-auftrag-zur-einmischung/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Landtagswahlen: Kein russischer Auftrag zur Einmischung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a857c8048fbef08b3193a11.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 12:47:37 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schweizer lehnen Neutralitätsinitiative in Umfragen ab – RT DE gewinnt an Aufmerksamkeit</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/schweiz/289137-schweizer-lehnen-neutralitaetsinitiative-ab-rt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/schweiz/289137-schweizer-lehnen-neutralitaetsinitiative-ab-rt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a856f5548fbef09f87a86a1.png" /> Die Umfrage deutet auf ein klares Nein zur Neutralitätsinitiative hin. Während die SVP geschlossen hinter der Vorlage steht, lehnen andere Parteien sie deutlich ab. Für "RT DE" schafft die Abstimmung dennoch Aufmerksamkeit für Themen wie Neutralität, Sanktionen und Russlands Verhältnis zur Schweiz.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zahlen wirken auf den ersten Blick ern&uuml;chternd. Rund 62 Prozent der Befragten lehnen die Neutralit&auml;tsinitiative derzeit ab, nur 32 Prozent wollen ihr zustimmen. Damit scheint die Vorlage wenige Wochen vor der Abstimmung vom 27. September vor einer deutlichen Niederlage zu stehen. Doch f&uuml;r die Bef&uuml;rworter ist die Geschichte damit keineswegs erz&auml;hlt.</p>

<p>Die Initiative verlangt, die "immerw&auml;hrende und bewaffnete Neutralit&auml;t" ausdr&uuml;cklich in der Bundesverfassung festzuschreiben.&nbsp;Die Schweiz soll bei internationalen Konflikten deutlich weniger Spielraum f&uuml;r Sanktionen und milit&auml;rische Kooperationen haben. Bundesrat und Parlament lehnen die Vorlage ab.</p>
<p>Politisch ist die Ausgangslage klar. Die SVP ist die einzige gro&szlig;e Partei, deren Basis die Initiative mehrheitlich unterst&uuml;tzt. Bei den Anh&auml;ngern der anderen Parteien &uuml;berwiegt das Nein deutlich. Genau darin liegt allerdings auch eine Besonderheit der Vorlage. Sie ist nicht einfach ein parteipolitisches Projekt, sondern bringt eine Frage zur&uuml;ck ins Zentrum, die in der Schweizer Politik lange als weitgehend gekl&auml;rt galt. Es geht darum, wie weit die Schweiz ihre traditionelle Neutralit&auml;t auslegen soll.</p>
<p>F&uuml;r die Initianten ist die aktuelle Umfrage deshalb kein Grund, den Wahlkampf aufzugeben. Die Historiker verweisen auf fr&uuml;here Abstimmungen, bei denen Initiativen trotz schlechter Ausgangslage an der Urne erfolgreich waren. Bereits bei der Minarettinitiative habe es vor dem Urnengang &auml;hnliche Zweifel gegeben. Am Ende stimmten 57 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer zu.</p>
<p>Die Gegner sehen dagegen ihre Position best&auml;tigt. Sie warnen davor, die Neutralit&auml;t so stark in der Verfassung festzuschreiben, dass der Schweiz in k&uuml;nftigen internationalen Krisen der politische Handlungsspielraum fehlt. Gerade die Frage der Sanktionen gegen Staaten, die internationales Recht verletzen, steht dabei im Mittelpunkt.</p>
<p>Doch unabh&auml;ngig vom Ausgang hat die Initiative bereits einen politischen Effekt. Sie zwingt die Schweiz erneut dazu, &uuml;ber ihr Verh&auml;ltnis zu Russland, zur NATO, zu Sanktionen und zu ihrer Rolle als Vermittlerin nachzudenken. Dass ausgerechnet die SVP mit ihrem klaren Ja zur Initiative praktisch alleinsteht, macht die Auseinandersetzung zus&auml;tzlich interessant.</p>

<p>Gerade deshalb k&ouml;nnte die Abstimmung f&uuml;r <em>RT DE</em> in der Schweiz auch dann zum Erfolg werden, wenn die Initiative an der Urne scheitert. Das Medium kann die Umfrage als Beleg daf&uuml;r darstellen, dass die traditionelle Neutralit&auml;t weiterhin politisch umk&auml;mpft ist und ein Teil der Bev&ouml;lkerung mehr Distanz zu westlichen B&uuml;ndnissen und Sanktionen fordert.</p>
<p>Eine Annahme der Initiative w&auml;re f&uuml;r <em>RT DE</em> zweifellos ein wesentlich st&auml;rkeres Signal. Doch auch ein deutliches Nein w&uuml;rde zeigen, wie stark die Schweizer Gesellschaft &uuml;ber Neutralit&auml;t, Russland, Sanktionen und die k&uuml;nftige au&szlig;enpolitische Ausrichtung des Landes diskutiert. Die Initiative hat damit Fragen aufgeworfen, die weit &uuml;ber den Abstimmungssonntag hinaus relevant bleiben d&uuml;rften.</p>
<p>Derzeit spricht die Umfrage klar gegen einen Erfolg an der Urne. Ob daraus tats&auml;chlich eine deutliche Niederlage wird, entscheidet sich jedoch erst am 27. September. Bis dahin haben die Initianten noch mehrere Wochen Zeit, aus einer scheinbar aussichtslosen Ausgangslage einen politischen Stimmungstest &uuml;ber die Schweizer Neutralit&auml;t zu machen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/schweiz/287484-von-1291-bis-2026-schweiz/">1. August: Die Schweiz feiert &ndash; und vergisst Russlands Rolle bei ihrer Entstehung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Scheingericht&quot;: Washington kündigt Sanktionen gegen Strafgerichtshof-Präsidentin Akane an</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/289135-scheingericht-washington-kuendigt-sanktionen-gegen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a856a6648fbef6d62498b23.jpg" /> Die US-Regierung hat Sanktionen gegen die Präsidentin des Internationalen Strafgerichtshofs (IStGH), Tomoko Akane, angekündigt. Außenminister Marco Rubio teilte mit, die Japanerin Akane gemeinsam mit dem ranghohen senegalesischen Juristen Abdoulaye Seye auf eine US-Sanktionsliste zu setzen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Washington k&uuml;ndigt eine "regierungsweite Kampagne" zur Beseitigung einer wahrgenommenen "IStGH-Bedrohung" an, die laut <a href="https://www.state.gov/releases/office-of-the-spokesperson/2026/08/advancing-the-united-states-campaign-to-address-the-threat-posed-by-the-international-criminal-court" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mitteilung</a> des Au&szlig;enministeriums "umfassend sein wird." Der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) in Den Haag verfolgt seit rund zwanzig Jahren&nbsp;die juristische Aufgabe, Personen wegen besonders schwerer internationaler Verbrechen strafrechtlich zu verfolgen. Das Gericht steht vor allem wegen des ausgesprochenen Haftbefehls gegen den israelischen Premier Benjamin Netanjahu unter starkem politischen Druck vonseiten der US-Regierung.&nbsp;</p>
<p>Der IStGH wurde 1998 durch das sogenannte "R&ouml;mische Statut" von 120 Staaten <a href="https://www.icc-cpi.int/about/the-court" target="_blank" rel="noopener noreferrer">gegr&uuml;ndet</a> und ist seit dem&nbsp;1. Juli 2002&nbsp;in Den Haag t&auml;tig.&nbsp;Der IStGH hat die vordergr&uuml;ndige Aufgabe, "Personen wegen besonders schwerer internationaler Verbrechen strafrechtlich zu verfolgen", dazu geh&ouml;ren vor allem&nbsp;"V&ouml;lkermord, Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie Kriegsverbrechen". Der Haftbefehl gegen Netanjahu wurde seitens des IStGH&nbsp;am 21. November 2024 erlassen.</p>

<p>Die amtierende Trump-Regierung erkennt vermeintlich&nbsp;eine aktuelle "Bedrohung unserer nationalen Souver&auml;nit&auml;t" durch den IStGH. Dazu erkl&auml;rte US-Au&szlig;enminister Marco Rubio auf X, bezogen auf die gestrige offizielle Mitteilung eingeleiteter "Vorschritte bei den Bem&uuml;hungen der Vereinigten Staaten, der Bedrohung durch den Internationalen Strafgerichtshof entgegenzuwirken":</p>
<p><em>"Die Trump-Regierung verh&auml;ngt Sanktionen gegen die Pr&auml;sidentin des IStGH, Tomoko Akane, und den leitenden Prozessanwalt Abdoulaye Seye im Rahmen unserer unersch&uuml;tterlichen Mission, die Amerikaner vor diesem Scheingericht zu sch&uuml;tzen."&nbsp;</em></p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">Last month, I launched a diplomatic campaign to dismantle the ICC’s threat to our national sovereignty. The Trump Administration is sanctioning ICC President Tomoko Akane and Senior Trial Lawyer Abdoulaye Seye in our unwavering mission to protect Americans from this sham of a…</p>&mdash; Secretary Marco Rubio (@SecRubio) <a href="https://x.com/SecRubio/status/2089773178771964120?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> 
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<p>Die Trump-Regierung begr&uuml;ndet den angek&uuml;ndigten Schritt damit, dass die beiden attackierten Juristen wiederholt an Ermittlungen <a href="https://www.icc-cpi.int/taxonomy/term/1538?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">oder Festnahmen</a> gegen Amtstr&auml;ger beteiligt gewesen seien, deren Regierungen der Gerichtsbarkeit des IStGH nicht zugestimmt h&auml;tten. Zu diesen Staaten z&auml;hlen neben den USA auch der Kriegsb&uuml;ndnispartner Israel. Dazu hei&szlig;t es in der Mitteilung aus Washington:</p>
<p><em>"Der IStGH hat wiederholt versucht, seine Zust&auml;ndigkeit f&uuml;r Staatsangeh&ouml;rige der Vereinigten Staaten und anderer L&auml;nder geltend zu machen, die seiner Gerichtsbarkeit nicht zugestimmt oder das R&ouml;mische Statut nicht ratifiziert haben. Dies schafft einen gef&auml;hrlichen Pr&auml;zedenzfall f&uuml;r alle Nationen."</em></p>

<p>Bereits im vergangenen ⁠Jahr sanktionierte Washington Vertreter des Internationalen Strafgerichtshofs. Mit den nun angek&uuml;ndigten Sanktionen gegen Pr&auml;sidentin Akane versch&auml;rft&nbsp;es&nbsp;sein Vorgehen. Au&szlig;enminister Marco Rubio&nbsp;erkl&auml;rte&nbsp;w&ouml;rtlich in einer Stellungnahme laut US-<a href="https://apnews.com/article/international-criminal-court-sanctions-trump-israel-e8da938966f5f8dad763ecf68ea025c9" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Agenturmeldung</a>, dass der IStGH "ein korruptes und in fataler Weise politisiertes supranationales Gericht" sei, das laut Wahrnehmung Washingtons seine Befugnisse "b&ouml;swillig missbraucht und sein Mandat &uuml;berschritten hat." Die Trump-Administration werde daher jeglichen "Angriff auf die staatliche Souver&auml;nit&auml;t nicht tolerieren."&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die Befugnis des IStGH, US-B&uuml;rger und Staatsangeh&ouml;rige anderer Nichtvertragsstaaten ins Visier zu nehmen, "muss ein Ende haben", erkl&auml;rte Rubio laut <em>Associated Press</em> weiter. Daher sei die Trump-Regierung bereit, "bei Bedarf weitere Ma&szlig;nahmen zu ergreifen, um den IStGH systematisch zu zerschlagen, bis er nicht mehr in der Lage ist, die Souver&auml;nit&auml;t der USA zu bedrohen."</p>
<p>Das internationale Gericht in Den Haag habe Rubio zufolge sein Mandat &uuml;berschritten, indem es laut <em>AP</em>-Darlegungen "gegen Soldaten, Befehlshaber und politische Amtstr&auml;ger aus L&auml;ndern wie Israel und den Vereinigten Staaten ermittelt oder Verfahren gegen sie einleitet, die keine Mitglieder des Gerichtshofs sind."</p>
<p>Der IStGH hatte dabei im Vorjahr&nbsp;<a href="https://www.icc-cpi.int/news/situation-state-palestine-appeals-chamber-reverses-pre-trial-chambers-decision-israels?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">den Antrag</a> der israelischen Regierung auf Aussetzung der umfassenden IStGH-Ermittlungen, zur verantwortlichen Rolle Netanjahus und zu mutma&szlig;lichen Gr&auml;ueltaten in den pal&auml;stinensischen Gebieten, zur&uuml;ckwiesen.&nbsp;</p>
<p>In der offiziellen Reaktion und IStGH-<a href="https://www.icc-cpi.int/news/icc-strongly-rejects-new-us-sanctions-designations?utm_source" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Erkl&auml;rung</a> vom 19. August wird der US-Vorsto&szlig; als&nbsp;ein "eklatanter Angriff auf die Unabh&auml;ngigkeit einer unparteiischen Justizbeh&ouml;rde" bezeichnet. Zusammenfassend erinnert die Mitteilung an die andauernden Realit&auml;ten&nbsp;des US-amerikanischen Agierens gegen das Gericht in Den Haag:</p>
<p><em>"Infolge dieser Einstufungen wurden bislang neun der achtzehn Richter, beide stellvertretenden Ankl&auml;ger, der ehemalige Ankl&auml;ger sowie ein Mitarbeiter von den Vereinigten Staaten mit Sanktionen belegt."</em></p>
<p>Der Internationale Gerichtshof w&uuml;rde daher "die neuen Sanktionslisten der USA entschieden ablehnen."</p>
<p>Grundlage der ausgesprochenen Sanktionen sei ein 2025 von US-Pr&auml;sident Donald Trump erlassenes Dekret. Die Sanktionen frieren &zwnj;dabei m&ouml;gliche ⁠Verm&ouml;genswerte der Betroffenen in den USA ein und schlie&szlig;en sie weitgehend vom US-Finanzsystem aus. Bis zum 17. September l&auml;uft laut US-Finanzministerium nun eine Frist, um laufende Gesch&auml;fte mit Akane abzuwickeln.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/286839-new-york-un-gremium-entlaesst/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">New York: UN-Gremium entl&auml;sst Karim Khan als Chefankl&auml;ger des Internationalen Strafgerichtshofs </a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Auf Druck Washingtons: Südkorea verkürzt Militärmanöver mit den USA</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289131-auf-druck-washingtons-suedkorea-verkuerzt/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85737748fbef6d62498b32.jpg" /> Trump schwächt das US-Militärbündnis mit Südkorea: Weil Seoul die Unterstützung für den Iran-Krieg verweigerte und Trump zugleich auf sein "sehr gutes"  Verhältnis zu Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un setzt, werden die gemeinsamen Militärübungen deutlich verkürzt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>S&uuml;dkorea verk&uuml;rzt sein j&auml;hrliches gemeinsames Milit&auml;rman&ouml;ver mit den USA auf Wunsch Washingtons um sechs Tage. Das teilte das s&uuml;dkoreanische Verteidigungsministerium am Mittwoch mit. Seoul erkl&auml;rte, "Zeitraum und Umfang" des Man&ouml;vers&nbsp;<em>Ulchi Freedom Shield 2026</em>&nbsp;seien aufgrund eines "Vorschlags der US-Seite" angepasst worden. Die &Uuml;bung soll nun bereits am 21. August enden, statt wie urspr&uuml;nglich geplant am 27. August.</p>
<p>Die Entscheidung folgt auf Donald Trumps Ank&uuml;ndigung, die Milit&auml;r&uuml;bungen mit S&uuml;dkorea zur&uuml;ckzufahren. Zur Begr&uuml;ndung verwies er auf sein "sehr gutes" Verh&auml;ltnis zum nordkoreanischen Staatschef&nbsp;Kim Jong-un. Der s&uuml;dkoreanische Au&szlig;enminister Cho Hyun sagte bei einer parlamentarischen Anh&ouml;rung, weder s&uuml;dkoreanische noch US-amerikanische Regierungsvertreter h&auml;tten im Vorfeld von Trumps Pl&auml;nen gewusst.</p>

<p>Auch der Teil des Man&ouml;vers, bei dem gemeinsame &Uuml;bungen im Feld stattfinden, soll teilweise verkleinert werden. Seoul erkl&auml;rte, die konkreten Einzelheiten w&uuml;rden noch zwischen beiden Seiten beraten. Die beispiellose Verk&uuml;rzung d&uuml;rfte in S&uuml;dkorea Zweifel an der Verl&auml;sslichkeit der US-Sicherheitsgarantie verst&auml;rken, hie&szlig; es in westlichen Medien. Das Verteidigungsb&uuml;ndnis mit Washington bildet seit Jahrzehnten das Fundament der sicherheitspolitischen Beziehungen beider L&auml;nder.</p>
<p>Die Entscheidung sendet zugleich ein Signal an andere US-Verb&uuml;ndete in der Region, darunter Japan und Taiwan. Die Ank&uuml;ndigung erfolgte, nachdem US-Regierungsvertreter dem&nbsp;<em>Wall Street Journal</em>&nbsp;mitgeteilt hatten, dass Trump seine Mitarbeiter auf ein Treffen mit Kim Jong-un dr&auml;nge.</p>
<p>Am Wochenende schrieb Trump auf Truth Social: "Diese &Uuml;bungen sind nicht nur kostspielig, wobei ein Gro&szlig;teil der Kosten wie &uuml;blich von den Vereinigten Staaten getragen wird, sondern senden auch ein v&ouml;llig unangemessenes und feindseliges Signal."</p>
<p>Weiter schrieb er: "Obwohl es etwas damit zusammenh&auml;ngt (?), habe ich den Pr&auml;sidenten S&uuml;dkoreas k&uuml;rzlich gefragt, ob er sich uns bei der Denuklearisierung der Islamischen Republik Iran anschlie&szlig;en wolle. Seine Antwort war: &sbquo;Nein, danke!&lsquo;"</p>
<p>Am Montag stellte Trump im Oval Office erneut ausdr&uuml;cklich einen Zusammenhang zwischen seiner Entscheidung und der Weigerung S&uuml;dkoreas her, die USA in Iran zu unterst&uuml;tzen. "Wir haben dort 39.000 Soldaten, die euch vor Kim Jong-un, eurem Nachbarn, sch&uuml;tzen, und ihr wollt uns bei einer sehr einfachen Milit&auml;roperation in Iran nicht ein wenig helfen. Das ist seltsam", sagte Trump vor Journalisten.</p>
<p>Die Milit&auml;rf&uuml;hrungen der USA und S&uuml;dkoreas hatten erst vergangene Woche angek&uuml;ndigt, das Man&ouml;ver&nbsp;<em>Ulchi Freedom Shield</em>&nbsp;in &auml;hnlichem Umfang wie in den Vorjahren abzuhalten. Rund 18.000 s&uuml;dkoreanische Soldaten sollten teilnehmen. Dabei verwiesen die Milit&auml;rs auch auf die von Nordkorea zur Unterst&uuml;tzung Russlands in die Ukraine entsandten Soldaten. Nordkorea verurteilte die &Uuml;bungen als "Vorbereitung auf einen Angriffskrieg".</p>
<p data-start="668" data-end="896" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freedert.online/international/289038-suedkorea-will-kriegsbezogene-operative-kontrolle/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">S&uuml;dkorea will kriegsbezogene operative Kontrolle von den USA zur&uuml;ck</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Nord-Stream-Anschlag: Zweite Festnahme - Ukrainer in Kroatien aufgespürt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289141-zweite-festnahme-im-fall-nord/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85872e48fbef0d0a655058.jpg" /> Im Fall der mutmaßlichen Sabotage der Nord-Stream-Pipelines meldet die Bundesanwaltschaft einen weiteren Fahndungserfolg:  Sie ließ den ukrainischen Staatsangehörigen Vladimir Z. am Mittwochmorgen im kroatischen Pula festnehmen. Er soll Teil des mutmaßlichen Sabotageteams gewesen sein. Es ist die zweite Festnahme in dem Fall.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei den Ermittlungen zu den Anschl&auml;gen auf die Nord-Stream-Pipelines im September 2022 ist den deutschen Beh&ouml;rden Berichten zufolge&nbsp;ein weiterer Fahndungserfolg gelungen. In Kroatien wurde demnach ein zweiter Verd&auml;chtiger festgenommen. Der Mann soll zu dem Taucherteam geh&ouml;rt haben, das die Sprengs&auml;tze von einem Segelboot aus in rund 80 Metern Tiefe an den Pipelines angebracht haben soll.</p>

<p data-start="0" data-end="453">Es handelt sich bei diesem Mann ausgerechnet um jenen Verd&auml;chtigen, den der Generalbundesanwalt bereits im vergangenen Jahr in Polen aufsp&uuml;ren konnte und dessen Festnahme die polnischen Beh&ouml;rden damals ersucht worden waren. Die polnische Justiz hatte sich jedoch entgegen zwischenstaatlicher Vereinbarungen geweigert, ihn an Deutschland auszuliefern. Der Fall f&uuml;hrte zu erheblichen diplomatischen Verstimmungen. Der Verd&auml;chtige kam schlie&szlig;lich wieder frei.</p>
<p data-start="455" data-end="591">Nun gelang es den Ermittlern, den Mann in Kroatien ausfindig zu machen und festzunehmen. Deutschland will seine Auslieferung beantragen.</p>
<p data-83f060b9="0-1865">Laut Haftbefehl ist Wladimir Z. ausgebildeter Taucher. Er soll zu einer Gruppe um den gesondert verfolgten Sergei K. geh&ouml;rt haben. Gemeinsam sollen sie nahe der d&auml;nischen Insel Bornholm Sprengs&auml;tze an den Pipelines platziert haben. Nach Informationen von <em>ARD</em> sollen die Taucher die Sprengladungen von einer Segeljacht aus in rund 80 Metern Tiefe an den R&ouml;hren befestigt haben. Wladimir Z. soll sich an den daf&uuml;r notwendigen Tauchg&auml;ngen beteiligt haben.&nbsp;</p>
<p data-start="593" data-end="960">Bei dem Anschlag auf die Nord-Stream-Gaspipelines im September 2022 wurden drei der vier R&ouml;hren und damit ein Gro&szlig;teil der Pipeline-Infrastruktur zerst&ouml;rt. Deutsche Ermittler konnten ein mutma&szlig;liches Sabotageteam identifizieren und den mutma&szlig;lichen Anf&uuml;hrer, einen Ukrainer, in Italien festnehmen lassen. Sein Prozess soll in den kommenden Wochen in Hamburg beginnen.</p>
<p data-start="593" data-end="960"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/284768-nord-stream-sprengung-bundesanwaltschaft-erhebt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nord-Stream-Sprengung: Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen Ukrainer</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kanye West vor Russland-Auftritt: 20 Millionen Dollar und ein möglicher Putin-Termin</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/gesellschaft/289133-kanye-west-vor-russland-auftritt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/gesellschaft/289133-kanye-west-vor-russland-auftritt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8576e448fbef08d108df85.png" /> Millionengage, Luxus-Hotel und Putin-Spekulationen: Kanye Wests geplante Russland-Reise sorgt schon jetzt für Schlagzeilen. Der US-Rapper soll für zwei Auftritte in St. Petersburg rund 20 Millionen Dollar bekommen und könnte dort sogar den russischen Präsidenten treffen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der US-Rapper Kanye West, der inzwischen unter dem Namen Ye auftritt, sorgt mit seinen geplanten Konzerten in Russland bereits Wochen vor dem ersten Auftritt f&uuml;r Schlagzeilen. F&uuml;r zwei Shows in der Gazprom Arena in St. Petersburg soll der Musiker rund 20 Millionen Dollar erhalten. Zudem kursieren Berichte &uuml;ber ausverkaufte VIP-Logen, stark gestiegene Ticketpreise und eine <a href="https://www.rt.com/news/644374-kanye-putin-meeting-possible/">m&ouml;gliche Begegnung mit Pr&auml;sident Wladimir Putin</a>.</p>
<p>West soll am 10. und 11. Oktober in St. Petersburg auftreten. Nach Angaben des russischen Musikproduzenten Iosif Prigoschin k&ouml;nnte der Rapper f&uuml;r jeden der beiden Auftritte rund zehn Millionen Dollar kassieren. Insgesamt w&uuml;rde sich seine Gage damit auf etwa 20 Millionen Dollar belaufen.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">F&uuml;r einen K&uuml;nstler, dessen Karriere in den vergangenen Jahren von Kontroversen, Vertragsverlusten und Konzertabsagen gepr&auml;gt war, ist eine solche Gage durchaus au&szlig;ergew&ouml;hnlich. Prigoschin sieht hinter dem Russland-Auftritt jedoch nicht ausschlie&szlig;lich finanzielle Interessen. West setze damit auch ein Zeichen in einer Zeit, in der andere internationale K&uuml;nstler Russland meiden oder dort nicht mehr auftreten.</p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="en" dir="ltr">ENTIRE FOUR SEASONS HOTEL IN ST. PETERSBURG UNAVAILABLE FOR KANYE WEST DATES<br><br>Public reservations at St. Petersburg’s Four Seasons have been suspended for the period 8–12 October. <br><br>No rooms of any type, including the highest-category suites costing up to 613,000 rubles nightly,… <a href="https://t.co/Db0Kvon0AM">https://t.co/Db0Kvon0AM</a> <a href="https://t.co/rAs4clb59U">pic.twitter.com/rAs4clb59U</a></p>&mdash; Russian Market (@runews) <a href="https://x.com/runews/status/2089990808401301606?ref_src=twsrc%5Etfw">August 19, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
                    </div>
                </div>
                    
<p>Zus&auml;tzliche Aufmerksamkeit erh&auml;lt der Besuch durch die Frage, ob West w&auml;hrend seiner Russland-Reise Wladimir Putin treffen k&ouml;nnte. Die russische Duma-Abgeordnete Swetlana Schurowa sagte, ein solches Treffen sei grunds&auml;tzlich m&ouml;glich.</p>
<blockquote>
<p><em>"Hypothetisch besteht diese M&ouml;glichkeit", <a href="https://www.rt.com/news/644374-kanye-putin-meeting-possible/">erkl&auml;rte</a> Schurowa.</em></p>
</blockquote>
<p data-start="34" data-end="179">Die Terminkalender von Putin und West sowie die Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen m&uuml;ssten daf&uuml;r allerdings aufeinander abgestimmt werden. Nach Angaben der Konzertveranstalter soll ein Treffen mit dem russischen Pr&auml;sidenten zudem ein langj&auml;hriger Wunsch des Rappers sein. West habe Putin in der Vergangenheit mehrfach bewundert und seinen Wunsch nach einer Begegnung zum Ausdruck gebracht.</p>

<p data-start="433" data-end="580" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Ob es tats&auml;chlich dazu kommt, ist offen. Fest steht jedoch, dass der Konzertbesuch in Russland l&auml;ngst &uuml;ber die Musik hinaus Aufmerksamkeit erzeugt.</p>
<p>Auch der kommerzielle Hype rund um die Auftritte ist betr&auml;chtlich. Russische Medien berichten, dass VIP-Logen in der Gazprom Arena f&uuml;r bis zu zwei Millionen Rubel angeboten und innerhalb weniger Stunden ausverkauft worden seien. Auf dem Zweitmarkt werden Tickets inzwischen teilweise deutlich teurer gehandelt.</p>
<p>Die Veranstalter rechnen nach eigenen Angaben mit einer erheblichen Zahl ausl&auml;ndischer Besucher. Insgesamt k&ouml;nnten bis zu 50.000 Menschen aus dem Ausland f&uuml;r die beiden Konzerte nach St. Petersburg reisen.</p>
<p>F&uuml;r zus&auml;tzliche Spekulationen sorgt das Four Seasons Hotel in St. Petersburg. &Ouml;ffentliche Reservierungen sind dort f&uuml;r den Zeitraum vom 8. bis zum 12. Oktober vollst&auml;ndig geschlossen. Nach Angaben von Hotelmitarbeitern sind in diesen Tagen keine Zimmerkategorien buchbar, auch nicht die teuersten Suiten, die normalerweise mehrere hunderttausend Rubel pro Nacht kosten.</p>
<p>Der Zeitraum f&auml;llt exakt mit Wests erwarteter Russland-Reise zusammen. Eine offizielle Best&auml;tigung, dass der Rapper dort tats&auml;chlich wohnen wird, liegt allerdings nicht vor.</p>
<h3>Kanye West war bereits in Moskau</h3>
<p>F&uuml;r West ist Russland nicht v&ouml;llig unbekannt. Im Juni 2024 reiste er nach Moskau, um den Geburtstag des russischen Designers Goscha Rubtschinski zu feiern, mit dem er zuvor zusammengearbeitet hatte.</p>
<p>Die nun geplanten Konzerte w&auml;ren allerdings seine ersten regul&auml;ren Auftritte in Russland.</p>
<p data-start="0" data-end="392" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Zeitpunkt sorgt auch politisch f&uuml;r Aufmerksamkeit. West hat in den vergangenen Jahren mit antisemitischen &Auml;u&szlig;erungen, Aussagen &uuml;ber Adolf Hitler und provokanten politischen Auftritten f&uuml;r massive Kontroversen gesorgt. Mehrere Unternehmen beendeten ihre Zusammenarbeit mit ihm, darunter Adidas und Balenciaga. Auch seine Aktivit&auml;ten auf sozialen Plattformen wurden zeitweise eingeschr&auml;nkt.</p>
<p>West entschuldigte sich sp&auml;ter teilweise f&uuml;r seine &Auml;u&szlig;erungen und sprach von schlechtem Urteilsverm&ouml;gen und r&uuml;cksichtslosem Verhalten.</p>
<p>Gerade diese Vorgeschichte macht die Konzerte in St. Petersburg f&uuml;r Russland interessant. W&auml;hrend Kanye West in Teilen des Westens als hochumstrittener und schwer kalkulierbarer Star gilt, wird sein Auftritt in Russland von Veranstaltern und Teilen des Publikums als spektakul&auml;res internationales Ereignis inszeniert.</p>
<p>Dabei geht es l&auml;ngst nicht mehr nur um seine Musik. West bringt eine Mischung aus US-Popkultur, Luxus, Provokation und politischer Kontroverse mit. Sein Russland-Auftritt wird dadurch selbst zum Ereignis.</p>
<p>Wie hoch die tats&auml;chlichen Einnahmen der beiden Konzerte ausfallen und ob West die kolportierte Gage von 20 Millionen Dollar erh&auml;lt, wird sich im Oktober zeigen. Auch ein Treffen des Rappers mit Wladimir Putin ist weiterhin offen.</p>
<p>Kanye Wests Reise nach St. Petersburg entwickelt sich damit zu weit mehr als zwei gew&ouml;hnlichen Konzerten. F&uuml;r einige Tage wird die Kulturhauptstadt Russlands zur B&uuml;hne f&uuml;r einen der umstrittensten und zugleich bekanntesten US-Stars. Musik, Luxus, internationale G&auml;ste und politische Symbolik treffen dabei aufeinander und verleihen der Stadt rund um die beiden Konzerte eine besondere internationale Aufmerksamkeit.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/schweiz/273627-bohlen-kritisiert-deutsche-ruestungspolitik-und/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Pop-Star Dieter Bohlen kritisiert deutsche R&uuml;stungspolitik und lobt Schweiz</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Sensationeller Fund im Kreml: Sarkophag des Heiligen Dmitri Donskoi identifiziert</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289104-sensationeller-fund-im-kreml-sarkophag-von-dmitri-donskoi/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84afdeb480cc12697ad266.jpg" /> Russland und die Russisch-Orthodoxe Kirche haben eine wichtige Reliquie zurückerlangt: Der Sarkophag und die Gebeine des Nationalheiligen Dmitri Donskoi, die lange als verschollen galten, wurden vor einem Monat im Moskauer Kreml wiederentdeckt. Am Dienstag wurde ein Teil den Gläubigen zur Verehrung übergeben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie jetzt bekannt wurde, sind bereits im Juli w&auml;hrend arch&auml;ologischer Arbeiten in der Erzengel-Kathedrale des Moskauer Kremls drei bis dahin als verschollen geltende Sarkophage entdeckt worden. Die menschlichen Knochen, die sich in einem davon befanden, konnten inzwischen einer der wichtigsten Pers&ouml;nlichkeiten des russischen Mittelalters zugeordnet werden &ndash; dem Gro&szlig;f&uuml;rsten Dmitri Donskoi, der von der Russischen Orthodoxen Kirche als Heiliger verehrt wird.</p>
<p>Der Sarkophag mit den Gebeinen des Gro&szlig;f&uuml;rsten galt seit dem Jahr 1864 als verschollen, als Arbeiter bei Restaurierungsarbeiten die Grabplatten vertauschten und seinen Sarkophag zudem &ndash; wie sich nun herausstellte &ndash; unter dem Totenschrein seines Vaters, Iwan II. aus dem Geschlecht der Rurikiden, begruben.&nbsp;</p>
<p>Teile der Reliquien des F&uuml;rsten Donskoi wurden am Dienstag den Gl&auml;ubigen zur Verehrung &uuml;bergeben, wie die Nachrichtenagentur <em>RIA Nowosti</em> unter Berufung auf Quellen in der Russisch-Orthodoxen Kirche mitteilte. In der Kathedrale fand aus diesem Anlass eine Andacht an den offen ausgestellten Reliquien statt, die vom Patriarchen von Moskau und ganz Russland, Kirill, geleitet wurde.</p>

<p><em>"Einige Reliquien des F&uuml;rsten Dmitri Donskoi, die aus dem Sarkophag in der Erzengel-Kathedrale entnommen wurden, wurden mit dem Segen von Patriarch Kirill zur Verehrung durch die Gl&auml;ubigen &uuml;bergeben"</em>,</p>
<p>sagte der Gespr&auml;chspartner der Agentur. Er f&uuml;gte hinzu, dass die &Uuml;berreste bis auf das linke Fersenbein fast vollst&auml;ndig erhalten seien. Der Vertreter der Kirche r&auml;umte ein, dass der linke Fu&szlig; im 19. Jahrhundert m&ouml;glicherweise zerst&ouml;rt worden sei, als die Tr&auml;nenflasche aus dem Sarkophag entnommen und zur Aufbewahrung in die Waffenkammer gebracht wurde.</p>
<p>Arch&auml;ologische und anthropologische Untersuchungen best&auml;tigten, dass die darin befindlichen &Uuml;berreste tats&auml;chlich dem heiligen Gro&szlig;f&uuml;rsten geh&ouml;ren. Die Reliquien seien fast vollst&auml;ndig erhalten, hie&szlig; es seitens der Russisch-Orthodoxen Kirche.</p>
    
    
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<p>Dimitri Donskoi (1350&ndash;1389) bestieg im Alter von zw&ouml;lf Jahren den Gro&szlig;f&uuml;rstenthron. Seine historische Bedeutung liegt in seiner Rolle bei der Befreiung Russlands vom tatarisch-mongolischen Joch. Am 8. September 1380 errang sein Heer einen Sieg in der Schlacht gegen die Truppen des Khans Mamai auf dem Kulikowo-Feld zwischen Nepriadwa und dem Don. Danach wurde F&uuml;rst Dimitri als "Donskoi" ("vom Don") bezeichnet.</p>
<p>Das endg&uuml;ltige Ende der Vasallenstellung Moskaus datiert auf das Jahr 1480, als Iwan III. die Zahlung des Tributs endg&uuml;ltig einstellte und die zur Strafaktion anger&uuml;ckten mongolischen Einheiten nach einem wochenlangen Warten am Fluss Ugra abr&uuml;ckten, ohne sich auf die Schlacht einzulassen. Dennoch gilt die Schlacht auf dem Kulikowo-Feld als der Wendepunkt im Befreiungskampf der russischen F&uuml;rstent&uuml;mer: Ihre Stellung im Gef&uuml;ge des mongolischen Reiches, der "Goldenen Horde" war hiernach so erstarkt, dass bereits von einer faktischen Autonomie Moskaus die Rede sein kann.</p>

<p>Zwar f&uuml;hrte Khan Tochtamysch zwei Jahre sp&auml;ter einen Vergeltungsschlag aus und belagerte und pl&uuml;nderte Moskau im Jahr 1382 komplett. Auch die Tributpflicht wurde damals wiederhergestellt, die Zentralmacht musste jedoch die besondere Stellung des Moskauer F&uuml;rstentums anerkennen und ihm Privilegien einr&auml;umen, die es sp&auml;ter zum Kristallisationspunkt der russischen Unabh&auml;ngigkeit werden lie&szlig;en.</p>
<p>Die Verehrung des F&uuml;rsten begann praktisch unmittelbar nach seinem Tod. Im Jahr des tausendj&auml;hrigen Jubil&auml;ums der Taufe Russlands, 1988, wurde er auf dem Lokalkonzil der Russisch-Orthodoxen Kirche heiliggesprochen.</p>
<p>Die Erzengel-Kathedrale im Kreml ist die letzte Ruhest&auml;tte Moskauer Gro&szlig;f&uuml;rsten und Zaren, einschlie&szlig;lich des Vaters, Zar Alexei Michailowitsch, und des Halbbruders von Peter dem Gro&szlig;en. Au&szlig;er dem Sarkophag von Iwan IV. (dem "Schrecklichen"), der im unzug&auml;nglichen Altarraum aufbewahrt wird, k&ouml;nnen Touristen anhand der Inschriften auf den Sarkophagen auch die russische Geschichte nachvollziehen. Erst mit der Gr&uuml;ndung von Sankt Petersburg als neuer Hauptstadt endete diese Tradition: Alle russischen Kaiser und Kaiserinnen ab Peter dem Gro&szlig;en sind in der Peter-und-Paul-Festung an der Newa bestattet.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/155349-tragisches-schicksal-des-russischen-volkes-teil1/">Das tragische Schicksal des russischen Volkes. Teil 1: Auf den Stra&szlig;en von Paris</a>;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/155460-tragische-schicksal-russischen-volkes-teil-2/">Teil 2: Die Unseren werden nicht kommen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Niedersachsen: Nach 15 Jahren bei der Diakonie – AfD-Kreistagskandidatin fristlos entlassen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289123-niedersachsen-nach-15-jahren-bei/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a855649b480cc12127fca7b.jpg" /> Martina Müller, AfD-Spitzenkandidatin für den Kreistag Friesland, informiert über die weitreichende Entscheidung ihres langjährigen Arbeitgebers. Die diakonische Gesundheitseinrichtung erteilte demnach zuerst eine Abmahnung, verbunden mit der Aufforderung, das politische Engagement einzustellen, um final die Entlassung auszusprechen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere AfD-Kandidaten wurden, ausgehend von dem ge&auml;u&szlig;erten "Zweifel an der Verfassungstreue", nicht zur Kommunalwahl in Niedersachsen zugelassen. Die AfD-Politikerin&nbsp;Martina M&uuml;ller, die f&uuml;r den Kreistag Friesland sowie f&uuml;r den Gemeinderat Wangerland auf Listenplatz 1 f&uuml;r die AfD kandidiert, informiert nun dar&uuml;ber, von ihrem Arbeitgeber gek&uuml;ndigt worden zu sein.&nbsp;Zur Begr&uuml;ndung verweist man laut der Diakonieeinrichtung auf ihre kommunalen Kandidaturen f&uuml;r die Landtagswahl am 13. September.</p>

<p>In knapp vier Wochen wird in Niedersachsen gew&auml;hlt. Aktuell wurden gleich mehrere AfD-Politiker&nbsp;durch zust&auml;ndige Wahlaussch&uuml;sse von einer Kandidatur ausgeschlossen. Dies betraf unter anderem auch den AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert, der im Kreis Friesland antreten wollte. Auf X pr&auml;sentiert sich Sichert nun mit der lokalen Parteikollegin Martina M&uuml;ller, die demnach auf privater Ebene erhebliche Probleme wegen ihres politischen Engagements f&uuml;r die AfD erfuhr. So erkl&auml;rte M&uuml;ller zu den j&uuml;ngsten Dynamiken:</p>
<p><em>"Ich kandidiere f&uuml;r den Gemeinderat Wangerland sowie f&uuml;r den Kreistag Friesland und habe daraufhin meine K&uuml;ndigung erhalten. Zuvor habe ich eine Abmahnung bekommen, eine Abmahnung, in der ich eine Woche eine Frist hatte. Wenn ich meine Kandidatur nicht zur&uuml;cknehme, werde ich ernsthafte Konsequenzen erfahren. Ja, die ernsthafte Konsequenz folgte in Form einer K&uuml;ndigung."</em></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="de" dir="ltr">FRISTLOSE KÜNDIGUNG WEGEN KREISTAGSKANDIDATUR!<br><br>AfD-Kandidatin Martina Müller wurde von ihrem Arbeitgeber mission:lebenshaus gGmbH fristlos gekündigt – zuvor gab es eine Abmahnung inkl. Aufforderung zum Verzicht auf die Kandidatur für Kreistag Friesland und Gemeinderat… <a href="https://t.co/Wb1k8cdrS6">pic.twitter.com/Wb1k8cdrS6</a></p>&mdash; Christian Abel | AfD &amp; Daytrading (@erdbeerbuegler) <a href="https://x.com/erdbeerbuegler/status/2089584198516445506?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script> 
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<p>M&uuml;ller arbeitete bis dato laut&nbsp;eigenen Angaben seit Juni 2011 ohne bisherige Probleme bei der diakonischen mission:lebenshaus gGmbH in Bremen. Zudem auch als 1. Vorsitzende der Mitarbeitervertretung. Vor der nun erfolgten K&uuml;ndigung war sie demnach am 30. Juli dieses Jahres per Abmahnung aufgefordert worden, "von ihren beiden Kandidaturen f&uuml;r die AfD bis zum 7. August wirksam zur&uuml;ckzutreten", so&nbsp;der&nbsp;Wortlaut des eingeblendeten Diakonie-Schreibens in dem X-Video.</p>
<p>In der Abmahnung hei&szlig;t es weiter, dass die AfD-Politikerin durch den R&uuml;ckzug ihrer beiden Kandidaturen von einer "aktiven, nach au&szlig;en sichtbaren Unterst&uuml;tzung der AfD Abstand nehmen" solle. Als Nachweis forderte der Arbeitgeber zudem die eingereichte schriftliche Best&auml;tigung ihres eingeforderten Agierens. Gegebenenfalls w&uuml;rde sich die Diakonieeinrichtung zu weiteren Schritten bis hin zur Entlassung veranlasst sehen. Da M&uuml;ller final nicht von ihren Kandidaturen zur&uuml;cktrat, erfolgte nun am 17. August demnach die fristlose K&uuml;ndigung.</p>

<p>"Es ist der v&ouml;llige Wahnsinn, wie die Demokratie hier bei der Kommunalwahl angegriffen wird", so Sichert in dem Video kommentierend.</p>
<p>Die diakonische <a href="https://www.mission-lebenshaus.de/das-sind-wir/#leitbild" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mission:lebenshaus gGmbH</a>&nbsp;ist eine hundertprozentige Tochter des Vereins f&uuml;r Innere Mission in Bremen, der f&uuml;r zahlreiche soziale Angebote &ouml;ffentliche Zuwendungen und Leistungsentgelte erh&auml;lt. Auf der Webseite hei&szlig;t es w&ouml;rtlich:</p>
<p><em>"Wir orientieren uns an den christlichen Grundwerten und begegnen Menschen offen ungeachtet ihres Glaubens und ihrer Herkunft (...) Im Mittelpunkt steht der Mensch mit all seinen W&uuml;nschen und Bed&uuml;rfnissen (...)"</em></p>
<p>Die betroffene Politikerin erkl&auml;rt zum Ereignis:</p>
<p><em>"Es ist der v&ouml;llige Wahnsinn, wo wir inzwischen in Deutschland angekommen sind, dass Arbeitgeber versuchen, Arbeitnehmer zu n&ouml;tigen, nicht an demokratischen Wahlen teilzunehmen. Das ist nicht nur grundgesetzwidrig, sondern das ist auch strafrechtlich relevant."</em></p>
<p>Sie sei&nbsp;mehr als entt&auml;uscht davon, dass "mein Arbeitgeber nach so langer vertrauensvoller Zusammenarbeit versucht, mich zu n&ouml;tigen und meine berufliche Existenz bedroht, nur weil ich mich auch f&uuml;r die Mitmenschen in meiner Gemeinde und meinem Landkreis k&uuml;nftig einsetzen m&ouml;chte", so Martens im Rahmen einer Pressemitteilung.</p>
<p>Sie wolle nun "die rechtlichen M&ouml;glichkeiten gegen die K&uuml;ndigung aussch&ouml;pfen".</p>
<p>Wie Martin Sichert wurde nun auch zu Wochenbeginn der AfD-Politiker Stephan Bothe "wegen Zweifeln an seiner Verfassungstreue" von der nieders&auml;chsischen Kommunalwahl im Kreis L&uuml;neburg ausgeschlossen. Bothe war zuvor mit einem Eilantrag auf Zulassung vor Gericht gescheitert.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://freedert.online/inland/287265-niedersachsen-noch-mehr-afd-kandidaten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Niedersachsen: Noch mehr AfD-Kandidaten von Wahlen ausgeschlossen</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Abu Dhabi setzt Handel und Finanzgeschäfte mit Teheran aus</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289125-vae-setzen-handel-und-finanzgeschaefte/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a85605948fbef6d62498b17.jpg" /> Noch vor einem Tag haben die Vereinigten Arabischen Emirate einen Raketenbeschuss aus iranischem Gebiet gemeldet. Jetzt setzt Abu Dhabi sämtliche Handels- und Finanzgeschäfte mit Teheran bis auf Weiteres aus und beruft sich auf eine Eskalation, die Frieden und Sicherheit in der Region gefährde.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Handel und Finanzgesch&auml;fte mit Iran&nbsp;bis auf Weiteres ausgesetzt. In der Mitteilung des emiratischen Au&szlig;enministeriums hei&szlig;t es:</p>
<blockquote>
<p><em>"Der gesamte Handel, der kommerzielle Austausch und Finanztransaktionen mit Iran sind&nbsp;bis auf Weiteres gestoppt."</em></p>
</blockquote>
<p>Die Sprecherin des&nbsp;emiratischen Au&szlig;enministeriums, Afra Al-Hameli, <a href="https://x.com/AfraMalHameli/status/2089808286052933961?s=20" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> in ihrem Post auf der Plattform X, Grund sei eine "Eskalation, die den regionalen und internationalen Frieden sowie die Sicherheit bedroht". Al-Hameli betonte, dass die VAE gleichzeitig weiterhin ihren Verpflichtungen zur Absicherung des internationalen Finanzsystems nachk&auml;men.</p>

<p>Am Dienstag, dem 18. August, hatte das Verteidigungsministerium der VAE erkl&auml;rt, zwei Raketen seien vom iranischen Territorium in Richtung des Landes abgefeuert worden &ndash; eine sei au&szlig;erhalb, die andere innerhalb der&nbsp;emiratischen Hoheitsgew&auml;sser niedergegangen. Das Milit&auml;r erkl&auml;rte im Anschluss, auf jede Bedrohung reagieren zu k&ouml;nnen, und betonte, alle n&ouml;tigen Ma&szlig;nahmen zum Schutz von Sicherheit, Stabilit&auml;t und Souver&auml;nit&auml;t des Landes zu ergreifen.&nbsp;</p>
<p>Der iranische Au&szlig;enamtssprecher Ismail Baghai wies die Vorw&uuml;rfe der VAE "kategorisch" zur&uuml;ck.&nbsp;Wie die iranische Nachrichtenagentur <em>Fars</em> berichtete, bezeichnete er die Behauptung, Iran habe Raketen auf das Land abgefeuert, als widerspr&uuml;chlich zum Prinzip guter Nachbarschaft. Ein solches Verhalten untergrabe die Sicherheitsbem&uuml;hungen und das Vertrauen in der Region. Baghai rief zudem alle regionalen Akteure dazu auf, unbegr&uuml;ndete Vorw&uuml;rfe gegen Iran zu unterlassen, und verwies auf fortgesetzte "b&ouml;swillige Handlungen" der USA und Israels gegen Frieden und Sicherheit in der Region.</p>
<p>Mitte Juli hatte das Verteidigungsministerium der VAE berichtet, dass Iran zwei emiratische Tanker, die "Mombasa" und die "Al Bahiyah", in der Stra&szlig;e von Hormus angegriffen hatte. Dabei kam ein indischer Staatsb&uuml;rger ums Leben, acht weitere Menschen wurden verletzt.</p>
<p>Zuvor in dieser Woche hat die t&uuml;rkische Agentur&nbsp;<em>Anadolu&nbsp;</em>unter Berufung auf&nbsp;<em>Fars berichtet, dass&nbsp;</em>Iran einen Tanker unter emiratischer Flagge vor der Insel Qeschm in der Stra&szlig;e von Hormus festgehalten habe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/288806-iran-kritisiert-usa-mit-dostojewski/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Iran kritisiert USA mit Dostojewski-Zitat</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Trump schließt Iran-Gespräche aus – Teheran prüft Angriffe auf US-Militärziele in Europa</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/289126-trump-keine-gespraeche-mit-iran/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8560f448fbef08b31939ed.jpg" /> Die Vereinigten Arabischen Emirate werfen Teheran abermalige Angriffe vor. Iran hat im Falle einer weiteren Eskalation des Krieges offenbar erwogen, US-Militärziele in Europa anzugreifen. Trump will keine Verhandlungen mehr mit Teheran.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="122" data-end="468">US-Pr&auml;sident Donald Trump erkl&auml;rte am Dienstag, dass derzeit keine Gespr&auml;che mit Iran stattfinden, und bekr&auml;ftigte zugleich, dass die Stra&szlig;e von Hormus ge&ouml;ffnet sei. Damit widersprach er der Darstellung Teherans, wonach die strategisch wichtige Wasserstra&szlig;e weiterhin f&uuml;r die Schifffahrt geschlossen sei.</p>
<p data-start="53" data-end="321">Iran hat im Falle einer weiteren Eskalation des Krieges offenbar erwogen, US-Milit&auml;rziele in Europa anzugreifen. Das berichtete die <em data-start="189" data-end="206">Financial Times</em> am Mittwoch unter Berufung auf zwei Insider aus dem iranischen Machtapparat.</p>

<p data-start="326" data-end="636">Nach Angaben der Zeitung wurden dabei auch US-Einrichtungen in Bulgarien und Zypern als m&ouml;gliche Ziele in Betracht gezogen. In Bulgarien geht es demnach insbesondere um den Milit&auml;rflugplatz Besmer, der f&uuml;r den Einsatz US-amerikanischer Tankflugzeuge freigegeben wurde.&nbsp;Iran hat zudem im Falle einer weiteren Eskalation offenbar auch Angriffe auf unterseeische Glasfaserkabel in der Stra&szlig;e von Hormus in Betracht gezogen.</p>
<p data-start="470" data-end="892">Die schwindenden Aussichten auf ein Abkommen zur Beendigung des inzwischen fast sechs Monate andauernden Konflikts trieben die &Ouml;lpreise am Dienstag erneut nach oben. Gleichzeitig gaben die Aktienm&auml;rkte nach.</p>
<p data-start="894" data-end="1273">Ein vor&uuml;bergehendes Waffenruheabkommen zwischen Iran und USA war am Montag ausgelaufen. Ein hochrangiger iranischer Vertreter sagte <em>Reuters</em>, sein Land wechsle angesichts der diplomatischen Sackgasse von einer defensiven zu einer "vollst&auml;ndig offensiven" milit&auml;rischen Haltung &uuml;ber.</p>
<p data-start="0" data-end="153">Trotz Trumps Darstellung, wonach sich die Lage am Persischen Golf zunehmend entspanne, wurden weiterhin Zwischenf&auml;lle mit Auswirkungen auf die Schifffahrt gemeldet.</p>
<p data-start="155" data-end="555" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Das Verteidigungsministerium der Vereinigten Arabischen Emirate erkl&auml;rte, am Dienstag zwei aus Iran abgefeuerte ballistische Raketen entdeckt zu haben. Nach Angaben des Ministeriums zielten die Raketen auf den Seeverkehr; beide seien ins Meer gefallen. Es war der erste derartige Vorfall seit dem 4. Mai, als der Hafen von Fujairah Ziel eines iranischen Angriffs geworden war. Sp&auml;ter erkl&auml;rte das Ministerium auf Grundlage eigener Einsch&auml;tzungen, die Raketen h&auml;tten auf den "Seeverkehr"&nbsp;gezielt.&nbsp;</p>
<p data-start="201" data-end="362">Der Sprecher des iranischen Au&szlig;enministeriums, Ismail Baghai, wies die Vorw&uuml;rfe zur&uuml;ck. Die Anschuldigungen der Vereinigten Arabischen Emirate seien "haltlos".</p>
<p data-start="364" data-end="668">Das Au&szlig;enministerium der VAE erkl&auml;rte unterdessen, s&auml;mtliche Handelsaktivit&auml;ten, den Austausch sowie Finanztransaktionen mit Iran bis auf Weiteres auszusetzen. Zur Begr&uuml;ndung verwies Abu Dhabi auf die regionale Eskalation, die den Frieden und die Sicherheit in der Region und dar&uuml;ber hinaus gef&auml;hrde.</p>
<p data-start="670" data-end="919">Der direkte G&uuml;terverkehr zwischen den VAE und Iran war erst Ende Juni &uuml;ber den Hafen Jebel Ali in Dubai wieder aufgenommen worden. Anfang M&auml;rz, wenige Tage nach Beginn des Krieges, hatte Abu Dhabi die direkte Schifffahrt mit Iran ausgesetzt.</p>
<p data-start="921" data-end="1334">Unterdessen meldete die britische Maritime Trade Operations (UKMTO), dass am Dienstag ein Schiff beim Auslaufen aus der Stra&szlig;e von Hormus von einem unbekannten Geschoss getroffen worden sei. Dabei wurde der Maschinenraum besch&auml;digt und ein Besatzungsmitglied verletzt beziehungsweise get&ouml;tet.&nbsp;</p>
<p data-start="278" data-end="505">Der iranische Chefunterh&auml;ndler Mohammad Bagher Ghalibaf erkl&auml;rte laut staatlichen Medien, dass die Stra&szlig;e von Hormus geschlossen bleiben wird, bis die USA die Bedingungen&nbsp;der im Juni mit Iran getroffenen &Uuml;bergangsvereinbarung erf&uuml;llen. Dazu geh&ouml;rten nach seinen Angaben die Aufhebung der US-Blockade iranischer H&auml;fen, die Lockerung der &Ouml;lsanktionen, die Freigabe eingefrorener iranischer Verm&ouml;genswerte sowie ein Ende der Drohungen und milit&auml;rischen Operationen gegen Iran an allen Fronten.&nbsp;</p>
<p data-start="507" data-end="811">Angesichts des offensichtlichen Scheiterns der diplomatischen Bem&uuml;hungen mit Iran brachte Trump unter anderem wiederholt die Idee ins Spiel, die Stra&szlig;e von Hormus zu einem US-amerikanischen Hoheitsgebiet zu machen. In einem Beitrag auf Truth Social ver&ouml;ffentlichte Trump am Dienstag ein Bild, auf dem die Stra&szlig;e von Hormus zum "neuen US-Territorium" erkl&auml;rt wird.</p>
<p data-start="92" data-end="491">Der stellvertretende iranische Au&szlig;enminister Kazem Gharibabadi reagierte auf Trumps Beitrag mit scharfen Worten. Er schrieb: "So wie Trump den Namen des ewigen Persischen Golfs korrekt geschrieben hat, wird seine Wahnvorstellung bez&uuml;glich der Stra&szlig;e von Hormus bald entweder korrigiert &ndash; oder wir werden die Wahnvorstellungen dieses Wahnhaften korrigieren."</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="fa" dir="rtl">همانطور که ترامپ نام خلیج همیشگی فارس را به صورت صحیح نوشت، به زودی توهمش درخصوص تنگه هرمز یا اصلاح می شود یا توهمات این متوهم را اصلاح خواهیم کرد. <a href="https://t.co/gpxqnGK077">pic.twitter.com/gpxqnGK077</a></p>&mdash; Gharibabadi (@Gharibabadi) <a href="https://x.com/Gharibabadi/status/2089677314275549344?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p data-start="493" data-end="537"><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/289045-globaler-ausverkauf-von-staatsanleihen-inflation/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Globaler Ausverkauf von Staatsanleihen: Inflation und KI-Boom treiben Renditen auf Jahrzehnte-Hoch</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Medien: Die Hälfte des in Venezuela geförderten Öls wird an die USA geliefert</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289130-medien-usa-bekommen-haelfte-in/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8563e8b480cc11cd277011.jpg" /> Venezuelas Ölproduktion liege derzeit bei etwa 1,25 Millionen Barrel pro Tag, meint der stellvertretende US-Energieminister Kyle Haustveit. Mehr als 500.000 Barrel dieser Menge würden an Raffinerien in den USA geliefert.  Dies berichtet die Agentur "Reuters".]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Veranstaltung in Houston hat&nbsp;der f&uuml;r Kohlenwasserstoffe und geothermale Energie zust&auml;ndige stellvertretende US-Energieminister Kyle Haustveit die Energiepartnerschaft seines Landes mit Venezuela gelobt und als "hervorragend" bezeichnet. Dar&uuml;ber <a href="https://www.reuters.com/business/energy/about-half-venezuela-oil-output-now-goes-us-under-secretary-haustveit-says-2026-08-18/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a> die Nachrichtenagentur <em>Reuters</em>.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>"In den letzten paar Monaten haben wir beobachtet, dass mehr als 500.000 Barrel &Ouml;l, was etwa die H&auml;lfte der venezolanischen Produktion ausmacht, an US-amerikanische Raffinerien geliefert worden sind", sagte der Vizeenergieminister.</p>
<p>Diese Anlagen seien&nbsp;speziell f&uuml;r die Verarbeitung des Roh&ouml;ls aus Venezuela gebaut worden, f&uuml;gte er hinzu. Das Land produziere derzeit etwa 1,25 Millionen Barrel pro Tag.&nbsp;</p>
<p>Haustveit stellte fest, es handele sich um eine "hervorragende Energiepartnerschaft", von der "beide Seiten profitieren."</p>

<p>Des Weiteren lobte&nbsp;der Minister die Fortschritte in dem s&uuml;damerikanischen Land und betonte, die Unantastbarkeit von Vertr&auml;gen werde gewahrt bleiben.</p>
<p>Der staatliche venezolanische &Ouml;l- und Gaskonzern PDVSA hat am Dienstag F&ouml;rdervertr&auml;ge mit den US-amerikanischen Unternehmen SLB Ltd. und Hunt Oil Co unterzeichnet, wie die Agentur&nbsp;<em>Bloomberg</em> berichtet.</p>
<p>Laut der venezolanischen Erd&ouml;lministerin Paula Henao w&uuml;rden die Abkommen Investitionen in Venezuelas riesige, aber unerschlossene Erd&ouml;lvorkommen vorsehen, hei&szlig;t es in dem Bericht.</p>
<p>Au&szlig;erdem habe die venezolanische Regierung Henao zufolge eine Vereinbarung mit dem US-Unternehmen SLB &uuml;ber Dienstleistungen&nbsp;zur umfassenden Erkundung von Lagerst&auml;tten landesweit unterzeichnet.</p>
<p>Zuvor hatten die USA dem indischen Staatskonzern ONGC eine Lizenz f&uuml;r Investitionen in die venezolanische &Ouml;lindustrie erteilt. Die US-Pr&auml;senz in Venezuela wurde m&ouml;glich, nachdem US-amerikanische Spezialeinheiten Pr&auml;sident Nicol&aacute;s Maduro im Januar 2026 entf&uuml;hrt hatten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/amerika/277101-venezuela-unterzeichnet-neue-vertraege-mit-chevron/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Venezuela unterzeichnet neue Vertr&auml;ge mit US-Energiekonzern Chevron</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>IT-Hackerangriff auf Berliner Senatsverwaltung – Digitale Anträge auf Briefwahl betroffen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289118-it-hacker-angriff-auf-berliner/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/289118-it-hacker-angriff-auf-berliner/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8546adb480cc13c4134e19.jpg" /> Als Konsequenz auf eine Hackerattacke wurden mehrere Senatsbehörden vorsorglich vom Landesnetz getrennt. Das LKA und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ermitteln. Online-Anträge für die Briefwahl sind laut Medien als Folge weiterhin nicht möglich. Ob Daten abgeflossen sind, ist weiterhin unklar.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Laut Medien wurden &ndash; den Angaben der Ermittler zufolge &ndash;&nbsp;mehrere betroffene Senatsbeh&ouml;rden&nbsp;am Freitag der Vorwoche&nbsp;vorsorglich vom Berliner Landesnetz getrennt. Der Angriff wurde am Montag &ouml;ffentlich bekannt. Betroffen seien insbesondere die Senatsverwaltungen f&uuml;r Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen sowie Mobilit&auml;t, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz.&nbsp;Das genaue Datum und der genaue Zeitpunkt der Hackerattacke sind demnach bislang nicht &ouml;ffentlich bekannt. Die Ermittlungen von LKA, Staatsanwaltschaft und dem Bundesamt f&uuml;r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) dauern an. Diesbez&uuml;glich ist auch noch unklar, welche Daten genau gegebenenfalls abgeflossen sind.</p>
<p>Der <em>rbb</em>&nbsp;<a href="https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2026/08/berlin-senatsverwaltung-hackerangriff-cybersicherheit-systeme-eingeschraenkt.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> am Dienstagabend, dass nach dem Hackerangriff auf Teile der Berliner Senatsverwaltung&nbsp;"einige digitale Angebote des Landes derzeit nicht oder nur eingeschr&auml;nkt nutzbar" seien. Betroffen sei unter anderem seit Montagabend die Online-Beantragung von Briefwahlunterlagen im Rahmen der kommenden Abgeordnetenhauswahl am 20. September.</p>

<p>Laut <em>rbb</em>-Informationen wird durch die "gro&szlig;fl&auml;chigen Sicherheitsanalysen" nach der Cyberattacke aktuell viel Netzleistung in Anspruch genommen. Dadurch w&uuml;rde das gesamte Senatssystem "an anderen Stellen langsam". In den Senatsstellen k&auml;me es daher zu unmittelbaren "Performanceproblemen".</p>
<p>Die eingeschr&auml;nkte Verf&uuml;gbarkeit f&uuml;hrte nun zu erheblichen Problemen f&uuml;r Wohngeldempf&auml;nger, da aktuell "die Auszahlung des Wohngelds an mehr als 50.000 berechtigte Haushalte in Berlin" nicht gew&auml;hrleistet werden k&ouml;nne.&nbsp;Wohngeld wird dabei in der Regel in der Hauptstadt am Ende des Monats ausgezahlt.</p>
<p>Gleiches gilt&nbsp;<em>Tagesspiegel</em>-Informationen (Bezahlschranke) zufolge auch "f&uuml;r die Sozialleistung 'Bildung und Teilhabe&lsquo; (BuT)". Dazu erkl&auml;rte die Linken-Bezirksstadtr&auml;tin f&uuml;r Soziales und B&uuml;rgerdienste in Marzahn-Hellersdorf, dass die Cyberattacke auf die Systeme der Senatsverwaltung "unsere Wohnungs&auml;mter mitten im Kern ihrer Arbeit trifft".</p>
<p>Das sogenannte "Fachverfahren f&uuml;r Wohnberechtigungsscheine,&nbsp;Zweckentfremdung&nbsp;und Wohngeld" sei seit Wochenbeginn "komplett lahmgelegt"; eingereichte Antr&auml;ge k&ouml;nnten aktuell nicht bearbeitet werden. Die&nbsp;Bezirke Pankow und Friedrichshain-Kreuzberg best&auml;tigen ebenfalls die Ausf&auml;lle ihrer IT-Systeme.</p>
<p>Inwiefern weitere Berliner Verwaltungen betroffen sind, wird laut einer Senatssprecherin weiterhin seitens der Ermittler untersucht.&nbsp;Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) erkl&auml;rte gegen&uuml;ber dem <em>rbb</em>, dass "daran gearbeitet wird, m&ouml;glichst schnell das alles wieder in Ordnung zu bringen. Und es bedeutet, dass wir noch mehr auch investieren m&uuml;ssen in die Cybersicherheit unserer Stadt", betonte Giffey.</p>

<p>Ein entsprechender Notfallkrisenstab ist laut Senatskanzlei unter Leitung des Landesbevollm&auml;chtigten f&uuml;r Informationssicherheit des Landes Berlin eingerichtet. Dieser koordiniere "die weiteren Absicherungsma&szlig;nahmen und die laufenden forensischen Untersuchungen", wie es weiter hie&szlig;.</p>
<p>Es sei bei den forensischen Untersuchungen der letzten Tage "eine Inkriminierung des Landesnetzes" festgestellt worden, hie&szlig; es zuvor seitens des Senats. Nach bisherigen Erkenntnissen seien mit Stand von gestern bei der Senatsbauverwaltung Daten abgeflossen, bei denen es sich laut Senatssprecherin Christine Richter "nicht um sensible Daten" handelte. Es seien demnach Daten gewesen, "die &uuml;ber Open Data frei zug&auml;nglich waren. Nach jetzigem Kenntnisstand hat es in anderen Verwaltungen keine Datenabfl&uuml;sse gegeben", teilte Richter am&nbsp;Montagnachmittag gegen&uuml;ber Medien mit.</p>
<p>In Beh&ouml;rdenkreisen sei dennoch "von einem 'schweren Cyberangriff' die Rede", informierte der&nbsp;<em>Tagesspiegel</em>, denen zufolge weitere Senatsabteilungen &ndash; insgesamt existieren 40 &ndash; von dem Angriff betroffen sein k&ouml;nnten.</p>
<p>Im April des Vorjahres wurde bereits das Hauptstadtportal des Landes Berlin Ziel einer umfassenden Cyberattacke. Betroffen waren dabei laut Angaben der Senatskanzlei unter anderem s&auml;mtliche Bereiche von "berlin.de" und vom Serviceportal "service.berlin.de". Die Berliner Polizei konnte Pressemitteilungen zeitweise nicht ver&ouml;ffentlichen und Daten der polizeilichen Kriminalstatistik nicht abrufen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash; <a href="https://freeassange.tech/gesellschaft/286567-ki-modelle-von-openai-fuehren-hackerangriff-durch/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Beispielloser Zwischenfall": KI-Modelle von OpenAI f&uuml;hren auf eigene Faust Hackerangriff durch </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Grüezi, i bi es, Läppli – und i bi Hauptschlagzyyle i de Tagesschau!</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/289116-grueezi-i-bi-es-laeppli/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84d460b480cc0be43cf8ed.png" /> Geschter isch i plötzlich gross i de Tagesschau gsy – als Hauptschlagzyyle sogar! Und wemme dänggt: Wenn s Schwyzer Fernseh nonstop über d AfD und d dütsche Wahle redt oder Videos vo Trump umschnydet – isch das nöd au Yymischig und Fake News?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Ueli L&auml;ppli</em></p>
<p>Guguuseli, y bi wider doo!</p>
<p>Also, i m&uuml;ess der jetz emol richtig verzelle, was da alles passiert isch, will es isch eifach z unglaublig, die ganz Gschicht&hellip;</p>
<p>Geschter bin i zerscht ganz normal dehei gsy, ha chli a de Uniform umegn&auml;schtlet und aafange z choche &ndash; alles, was i no im Chuchich&auml;schtli gfunde ha &hellip; wie immer halt.</p>
<p>Und pl&ouml;tzlich &ndash; bumm! &ndash; chunnt e Biitrag &uuml;ber mi im Schwyzer Fernseh. Kei Seich, i verzell euch! N&ouml;d irgendwo hinde aagh&auml;ngt, n&ouml;d bi TeleZ&uuml;ri mit de Patricia Boser oder so, nei &ndash; richtig i de Tagesschau, richtig Prime Time, und zwar grad als erscht Hauptschlagzyyle, als Top-News!</p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe width="560" height="315" src="https://www.srf.ch/play/embed?urn=urn:srf:video:45feaa75-61ac-44c5-8404-b108aae749cc&startTime=60&subdivisions=false" allowfullscreen allow="geolocation *; autoplay; encrypted-media"></iframe>
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                </div>
                    
<p>I bi so &uuml;berrascht gsy, dass i glatt verg&auml;sse ha, dass i am Choche gsy bi. Gopfverdori nomal, was isch das f&uuml;r e Sach! I bi wichtiger gsy als de Bundesrat Beat Jans und f&uuml;r d&auml; Abe popul&auml;rer als de Luca H&auml;nni.</p>
<p>De jung Bursch, de Moderator, so e Michi Rauchenstein oder wie d&auml; heisst, d&auml; wo letschti Wuche no g&rsquo;outet het, het zerscht &uuml;ber de Kreml gredt und dass Moskau sich i &ouml;ppis yymischet. I ha zerscht d&auml;nkt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Was het das mit mir z tue?"</em></p>
</blockquote>
<p>Und denn isch no e andere Bursch cho, so e Ramirez, und d&auml; het aafange, mini Schwyzer Identid&auml;t i Frog z stelle. Ramirez.</p>
<p>Aber i s&auml;g nume ganz eifach und klar: Ich, s L&auml;ppli, bi Schwyzer! I trag wissi Socke, und fertig. Was d&auml; Ramirez da meint, weiss i eifach n&ouml;d. Sacharowa und Putin &ndash; die kenn i n&ouml;d, die hani nie gseh und nie mit ihne gredt. Die gh&ouml;re n&ouml;d i mini Gschicht.</p>
<p>Und denn ha i aafange z d&auml;nke: Halt emol &hellip; Wenn s Schwyzer Fernseh nonstop &uuml;ber d Wahle in D&uuml;tschland und &uuml;ber d AfD redt, isch das n&ouml;d au e Yymischig? Und wenn s SRF es Video vo de Trump-Rede z&auml;mmeschnydet und manipuliert &ndash; isch das n&ouml;d Fake News?</p>
<blockquote>
<p><em>Wemme d&auml;nggt, wemme d&auml;nggt &hellip;</em></p>
</blockquote>
<p>D Medie mached halt, was si w&auml;nd. Aber mi s&ouml;tt me doch n&ouml;d so i d Mitte stelle und denn au no mini Identid&auml;t aazwifle.</p>
<p>Uf jede Fall, d ganz Wuche bin i gross i de Schwyzer Medie gsy. Vom Tagi-Magi &uuml;ber de Blick bis zu andere Bl&auml;tter &ndash; &uuml;berall s L&auml;ppli. Und s Beschte isch, bald gib i es exklusivs Interview a e richtigi Schwyzer Zytig. Da s&auml;g i denn alles, was i weiss &ndash; und au das, was i n&ouml;d weiss.</p>
<p>I bi eifach nume en Schwyzer, wo f&uuml;r Neutralit&auml;t k&auml;mpt, wo s guet meint und kei grossi Politik macht. Aber wenn si scho &uuml;ber mi schrybe, denn s&ouml;lles wenigstens stimme: Ich bi Schwyzer, und das blibt so.</p>
<p>Das isch d ganzi Gschicht, so wie si passiert isch.</p>
<p></p>
<p><strong>&Uuml;bersetzung:&nbsp;</strong></p>
<p data-start="0" data-end="29">Hallo, ich bin wieder da!</p>
<p data-start="31" data-end="163">Also, ich muss euch jetzt einmal ganz genau erz&auml;hlen, was da alles passiert ist, denn die ganze Geschichte ist einfach unglaublich &hellip;</p>
<p data-start="165" data-end="359">Gestern war ich zun&auml;chst ganz normal zu Hause, habe ein bisschen an meiner Uniform herumgen&auml;ht und angefangen zu kochen &ndash; mit allem, was ich noch im K&uuml;chenschrank gefunden habe &hellip; wie immer eben.</p>
<p data-start="361" data-end="656">Und pl&ouml;tzlich &ndash; bumm! &ndash; kommt ein Beitrag &uuml;ber mich im Schweizer Fernsehen. Kein Witz, ich erz&auml;hle euch! Nicht irgendwo hinten angestellt, nicht bei <em>TeleZ&uuml;ri</em> mit Patricia Boser oder so, nein &ndash; richtig in der Tagesschau, zur besten Sendezeit, und gleich als erste gro&szlig;e Schlagzeile, als Top-News!</p>
<p data-start="658" data-end="882">Ich war so &uuml;berrascht, dass ich glatt vergessen habe, dass ich gerade am Kochen war. Was ist das denn f&uuml;r eine Sache! Ich war wichtiger als Bundesrat Beat Jans und an diesem Abend popul&auml;rer als Luca H&auml;nni.</p>
<p data-start="884" data-end="1112">Der junge Bursche, der Moderator, so ein Michi Rauchenstein oder wie der hei&szlig;t, der letzte Woche noch geoutet hat, hat zun&auml;chst &uuml;ber den Kreml gesprochen und dar&uuml;ber, dass sich Moskau in etwas einmischt. Ich habe zuerst gedacht:</p>
<blockquote data-start="1114" data-end="1145">
<p data-start="1116" data-end="1145"><em>"Was hat das mit mir zu tun?"</em></p>
</blockquote>
<p data-start="1147" data-end="1273">Und dann kam noch ein anderer Bursche, so ein Ramirez, und der fing an, meine Schweizer Identit&auml;t infrage zu stellen. Ramirez.</p>
<p data-start="1275" data-end="1582">Aber ich sage nur ganz einfach und klar: Ich, das L&auml;ppli, bin Schweizer! Ich trage wei&szlig;e Socken, und damit basta. Was dieser Ramirez damit meint, wei&szlig; ich einfach nicht. Sacharowa und Putin &ndash; die kenne ich nicht, die habe ich nie gesehen und nie mit ihnen gesprochen. Die geh&ouml;ren nicht zu meiner Geschichte.</p>
<p data-start="1584" data-end="1876">Und dann habe ich angefangen nachzudenken: Moment mal &hellip; Wenn das Schweizer Fernsehen st&auml;ndig &uuml;ber die Wahlen in Deutschland und &uuml;ber die AfD berichtet, ist das nicht auch eine Einmischung? Und wenn das SRF ein Video von Trumps Rede zusammenschneidet und manipuliert &ndash; ist das nicht Fake News?</p>
<blockquote data-start="1878" data-end="1922">
<p data-start="1880" data-end="1922"><em>"Wenn man nachdenkt, wenn man nachdenkt &hellip;"</em></p>
</blockquote>
<p data-start="1924" data-end="2074">Die Medien machen eben, was sie wollen. Aber man sollte mich doch nicht derart ins Zentrum stellen und dann auch noch meine Identit&auml;t infrage stellen.</p>
<p data-start="2076" data-end="2400">Auf jeden Fall war ich die ganze Woche gro&szlig; in den Schweizer Medien. Vom Tagi-Magi &uuml;ber den Blick bis zu anderen Zeitungen &ndash; &uuml;berall das L&auml;ppli. Und das Beste ist, bald gebe ich ein exklusives Interview f&uuml;r eine richtige Schweizer Zeitung. Dort werde ich dann alles erz&auml;hlen, was ich wei&szlig; &ndash; und auch das, was ich nicht wei&szlig;.</p>
<p data-start="2402" data-end="2629">Ich bin einfach nur ein Schweizer, der f&uuml;r die Neutralit&auml;t k&auml;mpft, es gut meint und keine gro&szlig;e Politik macht. Aber wenn sie schon &uuml;ber mich schreiben, dann soll es wenigstens stimmen. Ich bin Schweizer, und das bleibt auch so.</p>
<p data-start="2631" data-end="2685" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Das ist die ganze Geschichte, so wie sie passiert ist.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/schweiz/287484-von-1291-bis-2026-schweiz/">1. August: Die Schweiz feiert &ndash; und vergisst Russlands Rolle bei ihrer Entstehung</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Schon 15 Nachkommen gefunden: Skandinavien in Aufruhr wegen SS-Samenspender</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289075-schon-15-nachkommen-gefunden-skandinavien/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289075-schon-15-nachkommen-gefunden-skandinavien/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8466b848fbef09a91184d5.jpg" /> Eine Recherche des dänischen Fernsehens brachte es an den Tag: Ein früherer SS-Soldat aus Dänemark betätigte sich in den 60er-Jahren als Samenspender. Nun fragen sich die Nachkommen: Sind sie als Teil eines Lebensborn-Projektes zur Mehrung "arischen" Nachwuchses gezeugt worden?]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der &ouml;ffentlich-rechtliche Sender<em>&nbsp;Danmarks Radio</em>&nbsp;(<em>DR</em><em>1</em>) begann vergangene Woche eine aufsehenerregende&nbsp;<a href="https://www.dr.dk/drtv/saeson/mysteriet-om-den-danske-nazi_donor_608270">Doku-Reihe</a>&nbsp;mit dem Titel "Mysteriet om den danske nazi-donor" zu ver&ouml;ffentlichen, zu Deutsch: "Das R&auml;tsel des d&auml;nischen Nazi-Spenders".</p>
<p>Demnach hat sich ein fr&uuml;herer Soldat der Waffen-SS, der D&auml;ne Walther Frisch, in den 60er-Jahren als Samenspender zur Verf&uuml;gung gestellt. Bisher sind 15 daraus hervorgegangene Nachkommen Frischs bekannt, in Schweden, D&auml;nemark, Finnland und Deutschland. Es k&ouml;nnte sich jedoch insgesamt um Hunderte F&auml;lle handeln.</p>
<p>Im Zweiten Weltkrieg war D&auml;nemark von Hitler-Deutschland besetzt worden. Viele D&auml;nen leisteten Widerstand oder halfen bei der Verbringung der d&auml;nischen Juden ins unbesetzte Schweden. Doch es gab auch die andere Seite: Manche D&auml;nen fanden Gefallen an der nationalsozialistischen Ideologie. 6000 von ihnen traten der Waffen-SS bei, etwa dem Frikorps Danmark, das an der Ostfront eingesetzt wurde.</p>

<p>Auch Walther Frisch war unter denjenigen, die in einer d&auml;nischen Einheit der Waffen-SS dienten. Nach Kriegsende galt Frisch in D&auml;nemark als Kollaborateur und Verr&auml;ter, man verurteilte ihn zu einer einj&auml;hrigen Haftstrafe. Nach Verb&uuml;&szlig;ung der Haft zog der Ex-SS-Mann nach Schweden und arbeitete unter anderem als Kellner. Doch er hatte auch eine Nebent&auml;tigkeit: Im Stockholmer Krankenhaus spendete er in den 60er-Jahren seinen Samen, um Kinderlosen zu einem Kind zu verhelfen.</p>
<p>Frischs Nachkommen aus seiner Spender-T&auml;tigkeit (er hatte au&szlig;erdem noch eine eheliche Tochter) erfuhren erst jetzt dank genealogischer Forschungen und durch DNA-Tests von der Identit&auml;t und der SS-Vergangenheit ihres Erzeugers. Manche von ihnen hegen den Verdacht, wom&ouml;glich Teil eines Projekts zur Verbreitung "arischer" Gene zu sein, entsprechend der nationalsozialistischen Ideologie, der Frisch anhing.</p>
<p>Einer der so Gezeugten, der D&auml;ne Thomas Rasmussen, fragt in der Dokumentation konsterniert: "Wie kann denn bitte ein d&auml;nischer Waffen-SS-Soldat mein Spendervater sein? Das ergibt einfach keinen Sinn." Wurde hier etwa das nationalsozialistische Lebensborn-Projekt zur Erzeugung "arischer" Nachkommen noch nach dem Ende des NS-Regimes fortgesetzt?</p>
<p>Belegen l&auml;sst sich dieser Verdacht bisher allerdings nicht. Weder das Stockholmer Karolinska-Krankenhaus noch die schwedischen Archive haben Unterlagen zu Frischs Samenspenden vorzuweisen. Die Karolinska-Klinik betonte jedoch, dass es "v&ouml;llig inakzeptabel und zutiefst unethisch" sei, falls Frisch aus ideologischen Gr&uuml;nden als Spender ausgew&auml;hlt worden sei.</p>
<p>Doch das damalige Handeln der Karolinska-Klinik erscheint im Nachhinein fragw&uuml;rdig. F&uuml;r einen Samenspender war der 1917 geborene Frisch schon fast an der Altersgrenze, zudem war er vorbestraft.</p>
<p>Dazu kommt, dass am Karolinska-Institut in den 60er-Jahren ein weiteres ehemaliges Mitglied der Waffen-SS t&auml;tig war: der Gyn&auml;kologie-Professor Lars Ove Cassmer, der auch im Hormonlabor der Klinik arbeitete. Einen ideologischen Hintergrund will das Rechercheteam von DR1 daher zumindest zum jetzigen Zeitpunkt als Arbeitshypothese nicht&nbsp;<a href="https://www.dr.dk/nyheder/indland/dansk-ss-nazist-blev-saeddonor-donorboern-frygter-de-har-hundredvis-af-donorsoeskende">ausschlie&szlig;en</a>.</p>

<p>Frisch selbst kann man zu seinen Motiven nicht mehr befragen. Er verstarb im Jahr 1992 und nahm sein Geheimnis mit ins Grab. Derweil&nbsp;<a href="https://www.dr.dk/nyheder/indland/dansk-nazist-blev-donorfar-til-15-boern-hvordan-kunne-det-ske">sucht</a>&nbsp;das investigative Rechercheprojekt des d&auml;nischen Fernsehens nach weiteren Nachkommen aus den Samenspenden des Nationalsozialisten oder nach Personen, die Informationen zu dem Fall haben.</p>
<p>Kinder zu zeugen ist kein Verbrechen. Doch es stellen sich weitere Fragen: Was hat Frisch w&auml;hrend seiner Zeit in der Waffen-SS getan? Stimmt seine vor Gericht get&auml;tigte Aussage, er habe lediglich als Diener der Deutschen fungiert und niemals an der Front gek&auml;mpft?</p>
<p>Wurde er Zeuge oder wom&ouml;glich sogar T&auml;ter eines nationalsozialistischen Endphase-Verbrechens, des&nbsp;<a href="https://www.spiegel.de/panorama/justiz/fund-in-graz-historiker-entdecken-ns-massengrab-unter-sportplatz-a-683344.html">Massakers</a>&nbsp;in der SS-Kaserne von&nbsp;<a href="https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/vertuschter-massenmord/">Graz-Wetzelsdorf</a>? Der Fall Walther Frisch beweist jedenfalls, dass die gemeinsame europ&auml;ische NS-Vergangenheit auch nach &uuml;ber 80 Jahren noch Geheimnisse birgt, die auf ihre Enth&uuml;llung warten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rt.com/newsticker/79600-danischer-online-handler-entfernt-nazi/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">D&auml;nischer Online-H&auml;ndler entfernt Nazi-Christbaumschmuck von Webseite</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>NATO-Albtraum: Russland und China könnten Zwei-Fronten-Krieg eröffnen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289024-nato-albtraum-russland-und-china/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289024-nato-albtraum-russland-und-china/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84139eb480cc5c913bfec6.jpg" /> "The Atlantic" beschreibt ein mögliches Szenario, das den Westen militärisch an seine Grenzen bringen könnte: Während China Taiwan angreift, könnte Russland gleichzeitig einen NATO-Staat in Osteuropa attackieren. Das Magazin warnt, dass die USA und Europa auf einen solchen Zwei-Fronten-Krieg bislang nur unzureichend vorbereitet sind.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Westliche Milit&auml;rplaner scheinen nicht gerade darauf erpicht zu sein, &uuml;ber ihr Albtraumszenario zu sprechen &ndash; geschweige denn, sich darauf vorzubereiten. Dennoch sind sie sich weitgehend einig dar&uuml;ber, wie es beginnen k&ouml;nnte: mit einem koordinierten, nahezu zeitgleichen Angriff&nbsp;in zwei weit voneinander entfernten Teilen der Welt.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Russland w&uuml;rde dabei einen NATO-Staat in Osteuropa angreifen, w&auml;hrend China gegen Taiwan vorgeht. Das US-Milit&auml;r m&uuml;sste gleichzeitig an zwei Fronten reagieren &ndash; an drei, falls die USA zu diesem Zeitpunkt noch im Nahen Osten im Krieg stehen. Damit skizziert <em><a href="https://www.theatlantic.com/national-security/2026/08/nato-nightmare-joint-attack/688295/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Atlantic</a>&nbsp;</em>ein m&ouml;gliches Szenario der Weltpolitik, das den Westen vor eine enorme strategische Herausforderung stellen k&ouml;nnte.</p>

<p data-pm-slice="1 1 []">Vor etwa einem Jahr warnte der damalige NATO-Oberbefehlshaber in Europa, General Alexus G. Grynkewich, vor einem m&ouml;glichen Zwei-Fronten-Krieg und&nbsp;forderte Europa auf, sich besser darauf vorzubereiten.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Doch Experten zufolge fehlt es dem Westen weiterhin an konkreten Pl&auml;nen f&uuml;r ein solches Szenario. Auch die USA sind nach Einsch&auml;tzung von Experten nur unzureichend vorbereitet. Bei einer Kriegssimulation vor rund 15 Jahren zeigte sich bereits, dass Washington weder &uuml;ber gen&uuml;gend Waffenbest&auml;nde noch &uuml;ber ausreichende industrielle Kapazit&auml;ten f&uuml;r einen l&auml;ngeren Krieg an mehreren Fronten verf&uuml;gte.</p>
<p data-start="0" data-end="482">Die Gegenseite hat dagegen Fortschritte gemacht. Obwohl Russland seine Ziele im Krieg gegen die Ukraine bislang nicht vollst&auml;ndig erreicht habe, sei&nbsp;es ihm gelungen, seine umfangreichen industriellen Kapazit&auml;ten auf Kriegsproduktion umzustellen, hei&szlig;t es in <em data-start="247" data-end="261">The Atlantic</em>. Ehemals zivile Fabriken produzieren inzwischen auch Raketen und Panzer. Zugleich haben die russischen Streitkr&auml;fte ihre Erfahrungen aus dem Ukraine-Krieg genutzt, um ihre F&auml;higkeiten im Drohnenkrieg deutlich auszubauen.</p>
<p data-start="484" data-end="942" data-is-last-node="" data-is-only-node="">China, das den Gro&szlig;teil der weltweiten Drohnen produziert, hat zwar seit Jahrzehnten keinen Krieg mehr gef&uuml;hrt und k&auml;mpft mit Korruption in den oberen F&uuml;hrungsebenen. Dennoch hat es die USA bei der Zahl der Kriegsschiffe sowie der Langstreckenraketen &uuml;berholt. Gleichzeitig haben Russland und China ihre milit&auml;rische Zusammenarbeit im Rahmen einer von ihren Staatschefs als "Partnerschaft ohne Grenzen" bezeichneten Beziehung weiter vertieft.</p>
<p data-start="484" data-end="942" data-is-last-node="" data-is-only-node="">F&uuml;r Russland und China d&uuml;rfte sich derzeit kaum ein g&uuml;nstigeres Zeitfenster f&uuml;r einen Angriff auf den Westen bieten, hei&szlig;t es in der Analyse. Die USA sind weiterhin im Iran-Krieg gebunden und haben zahlreiche Schiffe und Flugzeuge aus Asien und Europa abgezogen, um ihre Truppen im Nahen Osten zu verst&auml;rken. Seit Februar sind Sch&auml;tzungen zufolge rund zwei Drittel des US-Bestands an modernen Luftabwehrraketen aufgebraucht. Zugleich hat Donald Trump mit seinen wiederholten Angriffen und Drohungen gegen&uuml;ber der NATO den Graben zwischen den USA und ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten erheblich vertieft.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Nach j&uuml;ngsten Einsch&auml;tzungen des US-Geheimdienstes k&ouml;nnte Russland in den kommenden Jahren versuchen, die Entschlossenheit der NATO mit einem Cyberangriff oder einem begrenzten Einfall in einen Mitgliedstaat zu testen. Ein solcher Vorsto&szlig; h&auml;tte "gr&ouml;&szlig;ere Erfolgsaussichten", wenn er zeitgleich mit einem chinesischen Angriff auf Taiwan erfolgen w&uuml;rde, sagte Admiral Rob Bauer, ehemaliger Vorsitzender des NATO-Milit&auml;rausschusses.</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Das Thema eines Zwei-Fronten-Krieges werde unter Milit&auml;rexperten inzwischen "h&auml;ufiger als fr&uuml;her" diskutiert, sagte Eric Heginbotham, ein Experte f&uuml;r Kriegssimulationen am Security Studies Program des Massachusetts Institute of Technology (MIT). Das Washingtoner Center for Strategic and International Studies (CSIS) ver&ouml;ffentlichte im Juni einen umfangreichen Bericht dar&uuml;ber, wie die USA am besten auf eine von China und Russland angef&uuml;hrte Allianz reagieren k&ouml;nnten. Zuletzt warnte auch NATO-Generalsekret&auml;r Mark Rutte vor einem solchen Szenario. "China blickt auf Taiwan", sagte Rutte. Er sei "&uuml;berzeugt", dass China im Falle eines milit&auml;rischen Vorgehens gegen Taiwan seinen Partner Russland dazu "dr&auml;ngen" w&uuml;rde, "uns hier in Europa besch&auml;ftigt zu halten".</p>
<p data-pm-slice="1 1 []">Zwar haben Russland und China keinen gegenseitigen Verteidigungspakt, doch ihre Streitkr&auml;fte f&uuml;hren regelm&auml;&szlig;ig gemeinsame Milit&auml;r&uuml;bungen durch, um&nbsp;ihre milit&auml;rische Zusammenarbeit zu vertiefen und ihre Einsatzbereitschaft zu verbessern, hie&szlig; es in <em>The Atlantic</em>.</p>
<p data-start="0" data-end="484">Ein konkretes Szenario f&uuml;r einen Zwei-Fronten-Krieg sieht laut <em data-start="63" data-end="77">The Atlantic</em> vor, dass China zun&auml;chst indirekt Europas R&uuml;stungsindustrie schw&auml;cht, indem es den Export wichtiger Rohstoffe stoppt. Nach mehreren Monaten ger&auml;t die europ&auml;ische Waffenproduktion dadurch ins Stocken. Anschlie&szlig;end nutzt Russland die geschw&auml;chte Lage Europas und greift einen NATO-Staat in Osteuropa an, w&auml;hrend die USA ihre milit&auml;rischen Kr&auml;fte auf den chinesischen Angriff auf Taiwan konzentrieren.</p>
<p data-start="486" data-end="870" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Damit w&auml;re Europa weitgehend auf sich allein gestellt. Die Kriegssimulationen zeigen, dass Russland und China durch ein koordiniertes Vorgehen die milit&auml;rischen Ressourcen des Westens auf zwei Kriegsschaupl&auml;tze binden k&ouml;nnten. Gleichzeitig k&ouml;nnte ein Streit zwischen den USA und ihren europ&auml;ischen Verb&uuml;ndeten die Reaktionsf&auml;higkeit des B&uuml;ndnisses zus&auml;tzlich schw&auml;chen.</p>
<p data-start="486" data-end="870" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://freedert.online/international/288356-usa-stehen-erneut-vor-strategischem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Die USA stehen erneut vor strategischem Dilemma</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Unter Selenskij verdreifachten sich ukrainische Staatsschulden auf über 210 Milliarden Dollar</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289046-unter-selenskij-verdreifachten-sich-ukrainische-staatsschulden/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289046-unter-selenskij-verdreifachten-sich-ukrainische-staatsschulden/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84445ab480cc5e5837c684.jpg" /> Von 73 Milliarden Dollar 2013 auf rund 212 Milliarden 2026 – der ukrainische Schuldenberg verdreifachte sich. Die verbreitete Darstellung eines sechzehnfachen Anstiegs täuscht, weil sie alte Beträge falsch umrechnet. Kriegskosten, externe Kredite und Währungsverfall treiben die Last weiter nach oben. Ein Abbau bleibt vorläufig unrealistisch.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Ende&nbsp;2013 hat sich der &ouml;ffentliche Schuldenstand der Ukraine, in US-Dollar gerechnet, nahezu verdreifacht. Nach Angaben des ukrainischen Finanzministeriums beliefen sich die Staats- und staatlich garantierten Schulden am 30.&nbsp;Juni 2026 auf 9,491&nbsp;Milliarden Griwna. Das entspricht rund 211,6&nbsp;Milliarden US-Dollar. Ende&nbsp;2013 waren es noch etwa 73&nbsp;Milliarden Dollar gewesen.</p>
<p>Damit sind die Verbindlichkeiten innerhalb von gut zw&ouml;lf Jahren um rund 139&nbsp;Milliarden Dollar gestiegen. Besonders stark beschleunigte sich die Entwicklung seit Beginn des Krieges. Ende 2021 hatten die Schulden noch bei knapp 98&nbsp;Milliarden Dollar gelegen.</p>

<p>Die Ukraine ist inzwischen in hohem Ma&szlig;e auf ausl&auml;ndische Finanzierung angewiesen. Kredite und Garantien kommen unter anderem von der Europ&auml;ischen Union, dem Internationalen W&auml;hrungsfonds, der Weltbank und einzelnen westlichen Staaten. Ein Teil dieser Mittel wird zu g&uuml;nstigen Bedingungen bereitgestellt. Trotzdem w&auml;chst der Schuldenstand weiter.</p>
<p>Die wirtschaftliche Ausgangslage hat sich ver&auml;ndert. Die Schuldenquote im Verh&auml;ltnis zur Wirtschaftsleistung liegt inzwischen bei rund 95&nbsp;Prozent oder mehr. 2013 waren es noch etwa 40&nbsp;Prozent gewesen. Die Kriegsausgaben sind hoch, w&auml;hrend die eigenen Staatseinnahmen nicht ausreichen, um den gesamten Finanzbedarf zu decken. Die Differenz muss zu einem erheblichen Teil durch internationale Unterst&uuml;tzung geschlossen werden.</p>
<p><strong>Die Griwna wird schrittweise devaluiert</strong></p>
<p>Auch die ukrainische W&auml;hrung steht unter Druck. Vor rund sechs Monaten kostete ein Dollar etwa 42&nbsp;Griwna, Mitte August sind es bereits rund 48. Das entspricht einer Abwertung von etwa 14&nbsp;Prozent.</p>
<p data-start="0" data-end="255" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Von einem W&auml;hrungskollaps kann keine Rede sein. Die Regierung spricht von einer "gew&ouml;hnlichen kurzfristigen" Schwankung. Die Nationalbank l&auml;sst inzwischen gr&ouml;&szlig;ere Bewegungen des Wechselkurses zu und versucht zugleich, einen abrupten Einbruch zu verhindern.</p>
    
    
<figure class="RTImage-root"><div class="RTImage-image RTImage-original"><picture class="Picture-root Picture-original"><!--[if IE 9]><video style="display: none;"><![endif]--><source
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<p>Steigt die Nachfrage nach Dollar stark an, verkauft die Notenbank Fremdw&auml;hrungen aus ihren Reserven. Damit kann sie den Druck auf die Griwna abfedern und gr&ouml;&szlig;ere Ausschl&auml;ge vermeiden. Eine dauerhafte Verteidigung eines bestimmten Wechselkurses ist jedoch nicht das Ziel. Vielmehr geht es darum, die Anpassung kontrolliert verlaufen zu lassen.</p>
<p data-start="0" data-end="383" data-is-last-node="" data-is-only-node="">F&uuml;r die ukrainische Wirtschaft hat die schw&auml;chere W&auml;hrung sp&uuml;rbare Folgen. Importierte Waren werden teurer, der Inflationsdruck steigt, und Unternehmen sowie Haushalte verlieren an Kaufkraft. Hinzu kommt, dass Fremdw&auml;hrungsverbindlichkeiten in Griwna gerechnet teurer werden. Bei einem Staat mit einem ohnehin stark gestiegenen Schuldenstand versch&auml;rft das die finanzielle Belastung.</p>
<p>Der Unterschied ist deshalb nicht nur sprachlicher Natur. Eine Abwertung von rund 14&nbsp;Prozent innerhalb von sechs Monaten ist auch dann erheblich, wenn sie schrittweise erfolgt. Die eigentliche Frage ist daher nicht, ob die Griwna&nbsp;&uuml;ber Nacht zusammenbricht, sondern wie viel Kaufkraft sie auf diesem Weg verliert.</p>

<p>Die Stabilit&auml;t der ukrainischen Staatsfinanzen h&auml;ngt inzwischen eng mit der internationalen Unterst&uuml;tzung zusammen. Der Internationale W&auml;hrungsfonds stellt Kiew dringend ben&ouml;tigte Finanzierung zur Verf&uuml;gung, verbindet diese aber mit wirtschaftspolitischen Vorgaben und Reformen. Dazu geh&ouml;ren unter anderem h&ouml;here Staatseinnahmen, Ver&auml;nderungen beim Steuersystem, eine strengere Haushaltsf&uuml;hrung und eine flexiblere Wechselkurspolitik.</p>
<p>F&uuml;r die Regierung ist diese Unterst&uuml;tzung damit nicht v&ouml;llig ohne Gegenleistung. Je gr&ouml;&szlig;er die Finanzierungsl&uuml;cke ausf&auml;llt, desto wichtiger werden die Bedingungen der internationalen Kreditgeber.</p>
<p>Das gilt auch f&uuml;r die Griwna. Solange weiterhin gro&szlig;e Mengen an Dollar und Euro ins Land flie&szlig;en und die Nationalbank &uuml;ber ausreichende Reserven verf&uuml;gt, kann sie den Wechselkurs relativ gut stabilisieren. Sollte die internationale Unterst&uuml;tzung deutlich zur&uuml;ckgehen, w&uuml;rde der Druck auf die W&auml;hrung zunehmen.</p>
<p>Dann m&uuml;sste Kiew zwischen mehreren unangenehmen Optionen w&auml;hlen. Die Nationalbank k&ouml;nnte weitere Reserven einsetzen, die Zinsen erh&ouml;hen oder eine st&auml;rkere Abwertung zulassen. Jede dieser Ma&szlig;nahmen h&auml;tte wirtschaftliche Kosten.</p>

<p>Noch befindet sich die Ukraine deshalb nicht in einer klassischen W&auml;hrungskrise. Die Entwicklung zeigt jedoch, wie stark die finanzielle Stabilit&auml;t des Landes inzwischen von externen Geldstr&ouml;men abh&auml;ngt.</p>
<p>Auch wenn die Griwna&nbsp;derzeit schrittweise an Wert verliert, liegt die langfristige Herausforderung bei den Staatsfinanzen. Wechselkurse k&ouml;nnen den in Dollar ausgewiesenen Schuldenstand zeitweise beeinflussen, ver&auml;ndern aber nichts an der grunds&auml;tzlichen Verschuldung.</p>
<p>Aus rund 73&nbsp;Milliarden Dollar Ende&nbsp;2013 sind inzwischen mehr als 210&nbsp;Milliarden geworden. Selbst wenn k&uuml;nftig ein gr&ouml;&szlig;erer Teil der internationalen Unterst&uuml;tzung als Zuschuss statt als Kredit gew&auml;hrt wird, bleibt der bereits angeh&auml;ufte Schuldenberg bestehen.</p>
<p>Solange der Krieg andauert und die ukrainische Wirtschaft nicht deutlich st&auml;rker w&auml;chst, d&uuml;rfte die finanzielle Belastung deshalb hoch bleiben. Die Regierung muss gleichzeitig Kriegsausgaben finanzieren, den laufenden Staatshaushalt sichern und bestehende Verpflichtungen bedienen.</p>
<p>Die vergangenen zw&ouml;lf Jahre haben zu einer grundlegenden Verschiebung gef&uuml;hrt. Die Ukraine ist heute wesentlich h&ouml;her verschuldet und finanziell st&auml;rker auf ausl&auml;ndische Unterst&uuml;tzung angewiesen. Die Griwna&nbsp;wird dabei nicht durch einen pl&ouml;tzlichen Absturz geschw&auml;cht, sondern durch eine schrittweise Abwertung. Beides kann derzeit noch kontrolliert werden. Die langfristige Belastung f&uuml;r den ukrainischen Staatshaushalt bleibt dennoch erheblich.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/schweiz/283816-alt-bundesrat-blocher-warnt-russland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blocher warnt: Russland bereitet Schweiz weniger Probleme als USA</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>Stubb: Europa braucht Kommunikationskanäle mit Moskau</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289074-stubb-europa-muss-offene-kommunikationskanaele-mit-moskau-aufrechterhalten/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8464e048fbef137f1b1bf2.jpg" /> Der finnische Präsident Alexander Stubb ist der Ansicht, dass Europa, insbesondere Grenzstaaten, Kommunikationskanäle mit Russland einrichten müsse, sollte die US-Außenpolitik in Bezug auf Moskau nicht mehr mit den Interessen der EU übereinstimmen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Sollte die US-Politik gegen&uuml;ber Russland nicht mit den Interessen Europas &uuml;bereinstimmen, m&uuml;ssten die europ&auml;ischen L&auml;nder ihre eigenen Kommunikationskan&auml;le mit Moskau offenhalten. Diese Meinung <a href="https://www.is.fi/politiikka/art-2000012210941.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">vertritt</a> der finnische Pr&auml;sident Alexander Stubb. "Nat&uuml;rlich beginnt alles mit der Frage, ob die Russlandpolitik der USA derzeit im Interesse Europas liegt. Und wenn sie nicht direkt im Interesse Europas liegt, ist es umso wichtiger, dass Europa die Kommunikationskan&auml;le offenh&auml;lt", sagte der Politiker Reportern.</p>
<p>Ihm zufolge gibt es bereits die Kommunikation mit Moskau auf verschiedenen Ebenen. Als Nachbarland Russlands f&uuml;hre Finnland den Dialog mit Moskau, beispielsweise zwischen den Grenzbeh&ouml;rden, so Stubb. Zudem unterhielten die beiden L&auml;nder diplomatische Beziehungen, in deren Rahmen die Au&szlig;enministerien und Botschaften in Moskau und Helsinki zusammenwirkten. "Ich m&ouml;chte aber darauf hinweisen, dass diese Dialogkan&auml;le irgendwann auch von europ&auml;ischer Seite aus aufgenommen werden m&uuml;ssen, und die vielleicht wichtigste Rolle dabei spielen die L&auml;nder, die an Russland grenzen", betonte Stubb.</p>

<p>Ferner wies der finnische Pr&auml;sident darauf hin, dass die Notwendigkeit einer eigenen europ&auml;ischen Russlandpolitik mit den Beziehungen zwischen Europa und Washington zusammenh&auml;nge. Er erinnerte daran, dass die US-Regierung vor Kurzem eine Umfrage an die NATO-Verb&uuml;ndeten geschickt hatte. Ziel sei es, ihre Loyalit&auml;t gegen&uuml;ber der Politik von US-Pr&auml;sident Donald Trump einzusch&auml;tzen, bevor die USA entscheiden, in welchem ​​Umfang und aus welchen L&auml;ndern sie ihre Truppen zur&uuml;ckziehen werden. Stubb betrachtet diesen Schritt nicht als Druckmittel, sondern als "eine Vorgehensweise der aktuellen US-Regierung".</p>
<p>Er pr&auml;zisierte, dass es Fragen gibt, in denen Finnland und die USA eine gemeinsame Position vertreten. "Und es gibt Punkte, in denen wir mit ihnen nicht &uuml;bereinstimmen", so Stubb. Er betonte au&szlig;erdem, dass Helsinki die Aktionen der USA kritisieren k&ouml;nne, weil finnische Au&szlig;enpolitik auf einem unabh&auml;ngigen Kurs und "internationalen Institutionen, Normen und dem internationalen Recht basiere", die Washington in seiner Au&szlig;enpolitik "derzeit ablehnt".</p>
<p>Es ist nicht das erste Mal, dass Stubb sich f&uuml;r die Wiederaufnahme eines Dialogs mit Russland ausgesprochen hat. Im Juni hatte&nbsp;er&nbsp;<a href="https://www.is.fi/politiikka/art-2000012192562.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rt</a>, dass es sinnvoll w&auml;re, "in den n&auml;chsten zwei Monaten den Kontakt aufzunehmen". Sollte der Kontakt zwischen Russland und Br&uuml;ssel innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht gelingen, sollte "eine Gruppe der EU-L&auml;nder gefunden werden". Es k&ouml;nnten die Staaten der sogenannten E3-Gruppe sein, also Frankreich, Deutschland und Gro&szlig;britannien, gegebenenfalls erg&auml;nzt durch Italien und Polen, so Stubb. "Irgendwann m&uuml;ssen diese Verbindungen gekn&uuml;pft werden, sowohl auf europ&auml;ischer als auch auf bilateraler Ebene",&nbsp;hatte er hinzugef&uuml;gt.</p>

<p>Ende Mai hatte&nbsp;die finnische Tageszeitung <em>Helsingin Sanomat</em> unter Berufung auf eigene Quellen&nbsp;<a href="https://www.hs.fi/politiikka/art-2000012019911.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, dass die EU die Kandidatur Stubbs als m&ouml;glichen EU-Vertreter in direkten Verhandlungen mit Russland in Erw&auml;gung ziehe. Gleichzeitig <a href="https://www.mtvuutiset.fi/artikkeli/stubb-yhteys-putiniin-otettava-nyt-presidentti-ei-halua-itse-venaja-neuvottelijaksi/9351700" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> Stubb im Juni selbst, dass er sich nicht in der Rolle des Unterh&auml;ndlers sehe. "Ich pers&ouml;nlich sehe mich in dieser Angelegenheit nicht als Vertreter", sagte er.</p>
<p>Moskau hat wiederholt seine Verhandlungsbereitschaft erkl&auml;rt. Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa erkl&auml;rte, dass die EU-Unterh&auml;ndler das Vertrauen ihrer B&uuml;rger genie&szlig;en m&uuml;ssten. "Es m&uuml;ssen Menschen sein, die das Vertrauen der Bev&ouml;lkerung in ihren L&auml;ndern genie&szlig;en, die sich nicht zu unverhohlenem Nationalismus, insbesondere Russophobie, herabgelassen haben und dies auch weiterhin nicht tun, und die in der Lage sind, einen konstruktiven Beitrag zum Verhandlungsprozess zu leisten", <a href="https://tass.ru/politika/27483875" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> Sacharowa. Sie f&uuml;gte hinzu, dass Moskau Verhandlungen nie abgelehnt habe. Russland habe "auf h&ouml;chster Ebene wiederholt betont, dass es sich stets f&uuml;r die Beilegung aller bestehenden Meinungsverschiedenheiten mit seinen westlichen Nachbarn auf diplomatischem Wege eingesetzt hat", so Sacharowa.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/285252-stubb-nato-unterstuetzt-ukrainische-angriffe-tief-auf-russisches-gebiet/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Stubb: NATO unterst&uuml;tzt ukrainische Angriffe tief auf russisches Gebiet</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ukrainischer Abgeordneter: Militärrekrutierer sind wie &quot;organisierte kriminelle Vereinigung&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289077-ukrainischer-abgeordneter-militaerrekrutierer-sind-wie-organisierte-kriminelle-vereinigung/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a846e0ab480cc5e1b77c1d0.jpeg" /> Der Abgeordnete Alexander Katschura kritisiert das Vorgehen der ukrainischen Rekrutierungsbehörden und vergleicht diese mit der Organisierten Kriminalität. Katschura, der Wladimir Selenskijs Partei "Diener des Volkes" angehört, fordert die Abschaffung der berüchtigten und in der Bevölkerung verhassten Rekrutierungszentren.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die f&uuml;r die Mobilisierungskampagne in der Ukraine zust&auml;ndige Regierungsbeh&ouml;rde weist "alle Merkmale einer organisierten kriminellen Vereinigung" auf. Einige Beamte sollen Bestechungsgelder von bis zu 150.000&nbsp;US-Dollar gezahlt haben, um hohe Positionen zu erlangen, so der ukrainische Abgeordnete Alexander Katschura.</p>

<p>Milit&auml;rrekrutierer lauern M&auml;nnern im wehrf&auml;higen Alter auf der Stra&szlig;e, an ihren Arbeitspl&auml;tzen und vor ihren H&auml;usern auf und wenden Gewalt gegen diejenigen an, die Widerstand leisten oder fliehen. Diese Praxis wird als "Busifizierung" bezeichnet, da die Rekrutierer ihre Opfer oftmals in Kleinbusse zerren und ihn Milit&auml;rlager abtransportieren.&nbsp;</p>
<p>In einem am Montag ver&ouml;ffentlichten Interview erkl&auml;rte der Abgeordnete der Partei "Diener des Volkes" von Pr&auml;sident Wladimir Selenskij, das Vorgehen der Territorialen Rekrutierungszentren (TZK) gehe weit &uuml;ber das hinaus, was er als Missbrauch des Wehrpflichtsystems bezeichnete.</p>
<p>"Ist es ein schweres Verbrechen, jemanden am helllichten Tag zu entf&uuml;hren, ihm die Augen auszustechen, ihm die Arme zu brechen und ihn zu verletzen?", fragte Katschura.&nbsp;</p>
<p>Das durchschnittliche Bestechungsgeld f&uuml;r die Freilassung aus einem TZK nach einer Inhaftierung liege je nach Region zwischen 10.000 und 15.000&nbsp;US-Dollar, so Katschura. Laut dem Abgeordneten zahlten Menschen jedoch noch deutlich h&ouml;here Summen, um Positionen im TZK zu erlangen und somit einem Einsatz an der Front zu entgehen.</p>
<p>"Um Bezirksmilit&auml;rkommissar zu werden, muss man 50.000&nbsp;Dollar zahlen, f&uuml;r einen regionalen 150.000&nbsp;Dollar", sagte er.</p>
<p>Katschura warf den Verantwortlichen der Rekrutierungszentren vor, sich zu bereichern. Der Rekrutierungschef seiner Heimatstadt sei fr&uuml;her Fahrrad gefahren, jetzt fahre er einen Land Cruiser, w&auml;hrend seine Frau einen Porsche Cayenne fahre, sagte Katschura.</p>

<p>Der Abgeordnete forderte die Abschaffung der TZK und dessen Ersetzung durch ein System, das auf der freiwilligen Rekrutierung "motivierter Personen" basiert.</p>
<p>Im Mai hatte die Ukraine Pl&auml;ne zur Umbenennung der TZK pr&auml;sentiert. Der Name ist zum Synonym f&uuml;r umstrittene und gewaltt&auml;tige Einberufungsmethoden geworden, die in der ukrainischen Bev&ouml;lkerung weit verbreitete Unzufriedenheit gesch&uuml;rt. Der oberste Menschenrechtsbeauftragte der Ukraine, Dmitri Lubinez warnte k&uuml;rzlich vor systemischen Vers&auml;umnissen im Verteidigungsministerium, die eine Kultur der Straflosigkeit gef&ouml;rdert h&auml;tten.</p>
<p>Moskau hat die Zwangsmobilisierung der Ukraine wiederholt verurteilt. Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums Maria Sacharowa argumentierte, Kiew werfe die Rekruten an der Front in einen "Fleischwolf".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freeassange.tech/kurzclips/video/285553-nach-widerstand-gegen-kiews-menschenfaenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach Widerstand gegen Kiews Menschenf&auml;nger: Protestler m&uuml;ssen "Ruhm dem TZK" skandieren</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Verweigerte Sicherheitsgarantien: Kiew verhindert Besuch von Rafael Grossi im AKW Saporoschje</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289082-kiew-verhinderte-besuch-von-rafael-grossi/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8476cf48fbef137f1b1c07.jpg" /> Kiew hat sich offenbar geweigert, die Sicherheit des Chefs der Internationalen Atomenergiebehörde Rafael Grossi während eines für die zweite Augusthälfte geplanten Besuchs im AKW Saporoschje zuzusichern. Dadurch sei die Visite verhindert worden, wie das russische Außenministerium am Dienstag erklärt hat.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Kiew habe den Besuch des IAEO-Generaldirektors Rafael Grossi im Kernkraftwerk Saporoschje verhindert, erkl&auml;rte die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, am Dienstag. Auf der Website des Ministeriums wird sie folgenderma&szlig;en zitiert:</p>
<p><em>"Ein weiterer un&uuml;berlegter Schritt [&hellip;] war die Entscheidung der Ukraine, die f&uuml;r den 20. und 21. August geplante Reise des IAEA-Generaldirektors Rafael Grossi zum Kernkraftwerk Saporoschje und in die Stadt der Atomkraftwerksmitarbeiter Energodar zu verhindern, die zeitlich auf die n&auml;chste Rotation der Experten des Sekretariats der Organisation am Kraftwerk abgestimmt werden sollte."</em></p>
<p>Sacharowa pr&auml;zisierte, dass die Parteien die Einzelheiten des Besuchs ausgearbeitet h&auml;tten. W&auml;hrend Moskau seine Garantien gegeben habe, habe Kiew jedoch gedroht, keine Gew&auml;hr f&uuml;r die Sicherheit von Grossi zu &uuml;bernehmen.</p>

<p><em>"Wir betrachten dies als eine erneute Selbstentlarvung des Kiewer Regimes. Es macht keinen Hehl aus seinen kriminellen Absichten gegen&uuml;ber der F&uuml;hrung einer der gr&ouml;&szlig;ten internationalen Organisationen und macht diese damit faktisch zu einer Zielscheibe"</em>, erkl&auml;rte die Sprecherin des Au&szlig;enministeriums.</p>
<p>Die Diplomatin f&uuml;gte hinzu, dass die Unterst&uuml;tzung durch westliche L&auml;nder die ukrainischen Streitkr&auml;fte zu neuen, immer r&uuml;cksichtsloseren Abenteuern und zur Schaffung von Gefahren f&uuml;r die nukleare Sicherheit provoziere. Sie forderte die IAEA auf, anzuerkennen, dass die Bedrohungen f&uuml;r das Kernkraftwerk gerade von der Ukraine ausgehen.</p>
<p>Das Kernkraftwerk liegt am linken Ufer des Dnepr, in der N&auml;he von Energodar. Es ist das gr&ouml;&szlig;te Kernkraftwerk Europas mit sechs Reaktorbl&ouml;cken, die jeweils eine Leistung von einem Gigawatt haben. Im Oktober 2022 wurde es unter die Leitung russischer Fachleute gestellt. Die Stromerzeugung in den Bl&ouml;cken wurde im September 2022 eingestellt, und seit April 2024 befinden sie sich im Kaltstau-Modus.</p>
<p>In Moskau wurde wiederholt erkl&auml;rt, dass die eigentliche Bedrohung f&uuml;r das Kernkraftwerk und seine Mitarbeiter in den r&uuml;cksichtslosen Aktionen der ukrainischen Streitkr&auml;fte liege, die fast t&auml;glich die Infrastruktur des Kraftwerks und von Energodar angreifen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/285569-rosatom-chef-zu-iaeo-leiter-totschweigen-kiews-angriffen-akw-saporoschje-provoziert-eskalation/">Rosatom-Chef zu IAEA-Leiter: Schweigen zu Angriffen auf AKW Saporoschje ermutigt Kiew weiterzumachen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ebola-Ausbruch in DR Kongo: WHO bräuchte drei Monate für Kontrolle über Epidemie</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/afrika/289068-ebola-ausbruch-in-dr-kongo/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a846c9db480cc60d5066706.jpg" /> Drei Monate bräuchte die WHO, um die Ebola-Epidemie in der DR Kongo unter Kontrolle zu bringen – vorausgesetzt, ausreichende Ressourcen stünden bereit. Unterdessen verstärkt der Nachbarstaat Südsudan seine Grenzkontrollen, um eine Ausbreitung des Virus auf sein Territorium zu verhindern.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bei ausreichenden Ressourcen k&ouml;nnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo innerhalb von drei Monaten unter Kontrolle bringen. Das <a href="https://www.reuters.com/business/healthcare-pharmaceuticals/who-says-congo-ebola-outbreak-can-still-be-brought-under-control-within-three-2026-08-18/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> laut&nbsp;<em>Reuters</em> der WHO-Einsatzkoordinator&nbsp;f&uuml;r den Ebola-Ausbruch, Tierno Balde, bei einer Pressekonferenz in Genf, zugeschaltet aus der kongolesischen Stadt Bunia.</p>
<p>Nach seinen Angaben hat die WHO bislang rund 60 Prozent der ben&ouml;tigten 115 Millionen US-Dollar f&uuml;r die Bek&auml;mpfung der Epidemie erhalten. In den vergangenen zwei Wochen wurden in Behandlungseinrichtungen zus&auml;tzlich 400 Betten aufgestellt. Zudem plant die Organisation, weitere Epidemiologen in die DR Kongo zu entsenden, um Kontaktpersonen von Erkrankten zu identifizieren und zu &uuml;berwachen.</p>

<p>Aktuell erschweren mehrere Faktoren die Eind&auml;mmung des Virus: die sp&auml;te Erkennung von Infizierten, die &Uuml;berlastung der epidemiologischen &Uuml;berwachungsdienste, der bewaffnete Konflikt in der Region sowie das Fehlen zugelassener Impfstoffe und Medikamente gegen die Bundibugyo-Variante des Virus.</p>
<p>Sch&auml;tzungen von Fachleuten zufolge l&auml;sst sich bei 70 bis 80 Prozent der Neuinfektionen keine Verbindung zu bereits bekannten F&auml;llen herstellen. Dies deute auf eine anhaltende, unbemerkte Ausbreitung des Virus hin.</p>
<p>Unterdessen verst&auml;rkt der S&uuml;dsudan die sanit&auml;ren Kontrollen an seiner Grenze zur DR Kongo, um ein Vordringen des Virus zu verhindern, wie der Sender <em>Africanews</em>&nbsp;<a href="https://www.africanews.com/2026/08/18/south-sudan-steps-up-ebola-preparedness-along-porous-drc-border/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei dem Grenz&uuml;bergang Nabiapai, den t&auml;glich Hunderte Menschen passieren. Als neue Kontrollma&szlig;nahme wird unter anderem die Einf&uuml;hrung von Nachtschichten vorgeschlagen, um Grenzg&auml;nger auch nach Schlie&szlig;ung der offiziellen &Uuml;berg&auml;nge zu kontrollieren. F&auml;lle von Ebola-Infektionen wurden im S&uuml;dsudan bislang nicht registriert.</p>
<p>Der aktuelle Ausbruch in der DR Kongo ist der 17. in der Geschichte des Landes und zugleich der bislang t&ouml;dlichste. Nach j&uuml;ngsten Angaben der Beh&ouml;rden sind bislang fast 5.000 Erkrankungen registriert worden, mehr als 2.300 Menschen starben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/afrika/288068-ebola-ausbruch-im-kongo-experten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ebola-Ausbruch im Kongo: Experten bef&uuml;rchten Mutation des Virus</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kiew: Weitere Nazi-Größe mit staatlichen Ehren beigesetzt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289095-kiew-weitere-nazi-groesse-mit-staatlichen-ehren-beigesetzt/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8497b2b480cc5e1b77c1ef.jpg" /> In Kiew ist am Dienstag mit Jewgeni Konowalez eine weitere Nazi-Größe und Mitbegründer der Organisation Ukrainischer Nationalisten mit staatlichen und militärischen Ehren beigesetzt worden. Zuvor war sein Leichnam aus Rotterdam überführt worden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In der Ukraine wurde am Dienstag mit dem Anf&uuml;hrer der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) in der Zwischenkriegszeit Jewgeni Konowalez eine weitere Nazi-Gr&ouml;&szlig;e mit staatlichen und milit&auml;rischen Ehren aus den Niederlanden umgebettet.</p>
<p>An der Zeremonie nahm der faktische Machthaber Wladimir Selenskij teil. Er warf die erste Handvoll Erde auf den Sarg des Nationalisten.&nbsp;Von ihm nahmen zudem ehemalige Mitglieder des ber&uuml;chtigten Asow-Regiments sowie Kirill Budanow teil, in seiner fr&uuml;heren Funktion als Leiter des milit&auml;rischen Geheimdienstes GUR der Ukraine f&uuml;r zahlreiche Terroranschl&auml;ge und Morde verantwortlich, heute Leiter des B&uuml;ros von Selenskij. Auch der aktuelle ukrainische Parlamentspr&auml;sident Ruslan Stefantschuk war anwesend.</p>
<p>Die sterblichen &Uuml;berreste von Konowalez waren zuvor in Rotterdam exhumiert worden.&nbsp;</p>
<p>Die ukrainische Flagge, mit der zuvor der Sarg des Hitler-Anh&auml;ngers bedeckt war, wurde dem Chef des Kiewer Regimes &uuml;bergeben, wie lokale Medien berichten.</p>

<p>Im russischen Au&szlig;enministerium wurde betont, dass Konowalez die gleiche Verantwortung f&uuml;r die Verbrechen der OUN trage wie Stepan Bandera und Andrei Melnyk. In der Ukraine wurde eines der Bataillone der ukrainischen Streitkr&auml;fte nach ihm benannt.</p>
<p>Anders als der zuvor <a href="https://de-rtnews.com/europa/280682-ukraine-bettet-namhaften-hitler-kollaboranten-um/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">aus Luxemburg</a> nach Kiew umgebettete und dort ebenfalls <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/281299-selenskij-ehrt-nazi-kollaborateur-melnyk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">mit Staatsehren beigesetzte</a>&nbsp;Melnyk hatte Konowalez keine Chance erhalten, mit Adolf Hitler und dessen Regime im Zweiten Weltkrieg zusammenzuarbeiten: Er wurde etwas &uuml;ber ein Jahr vor dem deutschen &Uuml;berfall auf Polen, am 23. Mai 1938, durch den sowjetischen Agenten Pawel Sudoplatow in Rotterdam mittels eines in einer Schachtel mit Konfekt versteckten Sprengsatzes liquidiert. Historiker haben jedoch wenig Zweifel, dass auch er &ndash; wie Bandera und Melnyk &ndash; anderenfalls den Weg der Kollaboration mit den deutschen Nazis gegangen w&auml;re: In seiner Ideologie und seinem Hass auf Polen, Russen und Juden unterschied er sich nicht von diesen beiden "Helden der Ukraine". Auch hatte er aus seinen Sympathien f&uuml;r Hitler und die NSDAP nach 1933 nie einen Hehl gemacht.</p>
<p>Der 1891 im damals &ouml;sterreich-ungarischen Galizien geborene Konowalez lernte den erw&auml;hnten Melnyk 1915 in russischer Kriegsgefangenschaft kennen. Zusammen mit diesem und anderen ukrainischen Nationalisten gelang ihm im November 1917 die Flucht aus dem Gefangenenlager nach Kiew, wo er an der blutigen Niederschlagung des Aufstands der Arsenal-Arbeiter beteiligt war. Nach dem Sieg der Bolschewiki im Russischen B&uuml;rgerkrieg floh Konowalez nach Westeuropa ins Exil. 1929 war er an der Gr&uuml;ndung der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN) beteiligt. Vor allem in Polen f&uuml;hrte die OUN Terrorkampagnen durch, f&uuml;r die Konowalez die ideologische Begr&uuml;ndung lieferte.</p>
<p>Das Selenskij-Regime hat die Errichtung eines "Nationalen Heldenpantheons" angek&uuml;ndigt, in dem nationalistische Politiker und Milit&auml;rs bestattet werden sollen. Bei den Umbettungen von Melnyk und Konowalez handelt es sich um erste Schritte bei der praktischen Umsetzung dieses Vorhabens.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/meinung/281205-wie-staat-so-helden-ukraine-faschistischer-todeskult/">Wie der Staat, so die Helden &ndash; die Ukraine und ihr faschistischer Todeskult</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Mehr Russen töten&quot;: Online-Petition gegen FAZ-Journalist Martens wieder freigeschaltet</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289101-mehr-russen-toeten-online-petition-gegen-faz-journalist-mertens-wieder-freigeschaltet/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84a54f48fbef08b31939cd.jpg" /> Eine zwischenzeitlich abgeschaltete Online-Petition, in der die Entlassung des FAZ-Korrespondenten Michael Martens gefordert wird, ist wieder erreichbar. Martens hatte mit seinem öffentlich bekundeten Wunsch, "mehr Russen [zu] töten", international für Aufsehen gesorgt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mit seiner Frage an den ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz in Belgrad, was "wir Europ&auml;er konkret" tun k&ouml;nnten, "um Ihnen dabei zu helfen, mehr Russen, mehr russische Soldaten zu t&ouml;ten?", hat der <em>FAZ</em>-Korrespondent&nbsp;Michael Martens nicht nur einen Shitstorm und <a href="https://de-rtnews.com/russland/288804-russland-ermittelt-gegen-russophoben-faz/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Ermittlungen der russischen Staatsanwaltschaft</a> ausgel&ouml;st.</p>
<p>Auch <a href="https://www.change.org/p/michael-martens-faz-sollte-entlassen-werden" target="_blank" rel="noopener noreferrer">eine Online-Petition</a> war die Folge seines als Frage verkleideten Mordaufrufs, in der von der <em>FAZ</em> die Entlassung ihres Korrespondenten gefordert wird.</p>

<p>Nachdem 4.000 Menschen die Petition unterzeichnet hatten, war sie nicht mehr erreichbar. "Vielleicht wird sie gerade von unserem Moderationsteam auf Einhaltung unserer Community-Richtlinien &uuml;berpr&uuml;ft", hie&szlig; es lediglich auf der Petitions-Website <em>change.org</em>. "Nach Abschluss der Pr&uuml;fung wird entschieden, ob die Petition wieder freigegeben wird", war dort weiter zu lesen. Und das ist nun offenbar geschehen.</p>
<p>Ins Leben gerufen wurde die Petition, die derzeit bei rund 5.000 Unterzeichnern liegt, vom Journalisten und Polit-Influencer&nbsp;Deniz Karabag, der aktuell mit einem&nbsp;<a href="https://www.eventim.de/eventseries/deniz-karabag-3973998/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Soloprogramm</a>&nbsp;auf Tour ist. In einer pers&ouml;nlichen Erkl&auml;rung teilte Karabag mit, warum er das Agieren des&nbsp;<em>FAZ</em>-Journalisten "f&uuml;r inakzeptabel" h&auml;lt:</p>
<p><em>"F&uuml;r mich ist die Aufgabe eines Journalisten, kritisch, sachlich und ausgewogen zu berichten&nbsp;&ndash; Fragen zu stellen, nicht Kriegsziele zu formulieren. Wer als Vertreter eines gro&szlig;en deutschen Medienhauses &ouml;ffentlich das T&ouml;ten von Menschen einer bestimmten Nationalit&auml;t zum w&uuml;nschenswerten europ&auml;ischen Ziel erkl&auml;rt, &uuml;berschreitet f&uuml;r mich jede Grenze journalistischer Neutralit&auml;t. Das ist f&uuml;r mich keine Berichterstattung. Das ist Parteinahme in ihrer menschenverachtendsten Form."</em></p>
<p>Karabag forderte daher von Martens' Arbeitgeber&nbsp;und der Chefredaktion, sich "klar von dieser Aussage zu distanzieren und personelle Konsequenzen zu ziehen".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/inland/288955-deutscher-journalisten-verband-solidarisiert-sich-mit-russophobem-martens/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Russen t&ouml;ten" &ndash; Deutscher Journalisten-Verband solidarisiert sich mit russophobem Martens </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Devaluierung der Hrywnja Richtung 50: Ukrainische Reserven brennen langsam ab</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/289059-devaluierung-hrywnja-richtung-50-ukrainische/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a844f9cb480cc60e23d20de.jpg" /> Die kontrollierte Abwertung der Hrywnja kostet die Ukraine Milliarden an Reserven. Der Trend zeigt klar in Richtung 50 Hrywnja für einen US-Dollar. Die stille Erosion der Währung trifft die Haushalte hart. Der Sprung auf den vorgenannten Kurs würde die Inflation und Lebenshaltungskosten spürbar erhöhen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Hans-Ueli L&auml;ppli</em></p>
<p>Seit Jahresbeginn 2026 verliert die ukrainische Hrywnja (UAH) kontinuierlich an Wert gegen&uuml;ber dem US-Dollar und dem Euro. Offiziell spricht die Nationalbank der Ukraine (NBU) von einer "gesteuerten Flexibilit&auml;t" des Wechselkurses.&nbsp;</p>
<p>Bei genauerem Hinsehen zeigt sich jedoch, dass diese Formulierung eher verschleiert als erkl&auml;rt und die Kosten dieser Politik vor allem die B&uuml;rger tragen.</p>

<p data-start="0" data-end="462" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Von rund 42 UAH je USD zu Jahresbeginn ist der Kurs bis Mitte August 2026 auf knapp 48 UAH gestiegen, mit einem Rekordhoch im Juni. Der Staatshaushalt selbst kalkuliert f&uuml;r das laufende Jahr bereits mit einem Durchschnittskurs von 45 UAH. Das deutet darauf hin, dass die Regierung nicht mit einer dauerhaften Stabilisierung rechnet und eine weitere Abwertung bereits einkalkuliert. Analysten rechnen zum Jahresende mit Werten zwischen 50 und 51 UAH je USD.</p>
<p>Das Wort "gesteuert" suggeriert Kontrolle. Tats&auml;chlich beschreibt es aber vor allem den Versuch, eine strukturell kaum vermeidbare Abwertung so zu gestalten, dass sie keine Panik ausl&ouml;st. Die Kontrolle &uuml;ber das Tempo bedeutet jedoch nicht automatisch Kontrolle &uuml;ber die Richtung.</p>
<p data-start="0" data-end="660" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Um den Wechselkurs vor abrupten Spr&uuml;ngen zu sch&uuml;tzen, greift die NBU massiv in den Devisenmarkt ein. Allein in der ersten Augusth&auml;lfte 2026 verkaufte die Zentralbank Devisen im Wert von 2,11 Milliarden US-Dollar an Importeure. Dabei handelt es sich um Mittel aus den nationalen Reserven, die eingesetzt werden, um den Kurs zu stabilisieren, obwohl die Hrywnja langfristig weiter unter Druck steht. Solche Interventionen sind keine einmalige Ausnahme, sondern geh&ouml;ren inzwischen zum Alltag. Bereits im Fr&uuml;hjahr musste die Zentralbank innerhalb einer einzigen Woche mehr als eine Milliarde US-Dollar aufwenden, um einen weiteren Kursverfall auf &uuml;ber 44 Hrywnja zu bremsen.</p>
<p data-start="0" data-end="390" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Diese Strategie wirft eine unbequeme Frage auf. Wie lange l&auml;sst sich eine W&auml;hrung mit Reserven st&uuml;tzen, wenn die grundlegenden wirtschaftlichen Ungleichgewichte bestehen bleiben? Jede verkaufte Milliarde US-Dollar verringert den finanziellen Puffer f&uuml;r den n&auml;chsten Schock. Das k&ouml;nnte etwa eine neue Belastung der Energieinfrastruktur oder eine Verz&ouml;gerung internationaler Hilfszahlungen sein.</p>
    
    
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<p>Der eigentliche Treiber der Abwertung ist keine spekulative Attacke, sondern eine schlichte Zahl. Zwischen Januar und Juli 2026 importierte die Ukraine Waren im Wert von 58,1 Milliarden US-Dollar, exportierte aber nur f&uuml;r 24,1 Milliarden US-Dollar. In nur sieben Monaten entstand damit ein Handelsdefizit von rund 34 Milliarden US-Dollar. Die L&uuml;cke ist vor allem auf die hohen Importe von Energie, Treibstoff und R&uuml;stungsg&uuml;tern zur&uuml;ckzuf&uuml;hren, w&auml;hrend die Exportm&ouml;glichkeiten der ukrainischen Wirtschaft weiterhin stark eingeschr&auml;nkt sind.</p>
<p>Eine W&auml;hrung eines Landes, das strukturell deutlich mehr importiert als exportiert, l&auml;sst sich auf Dauer nur schwer stabil halten, unabh&auml;ngig davon, wie stark die Zentralbank interveniert. Die Abwertung ist damit weniger eine politische Entscheidung als eine Folge der wirtschaftlichen Ungleichgewichte, die die NBU lediglich abzufedern versucht.</p>
<p><strong>Wer die Rechnung zahlt</strong></p>
<p>W&auml;hrend Exporteure von einer schw&auml;cheren Hrywnja profitieren k&ouml;nnen, trifft die Abwertung die breite Bev&ouml;lkerung unmittelbar. Importierte G&uuml;ter von Energie bis zu Medikamenten werden teurer. Die Inflation lag im Juli 2026 bei 0,3 Prozent im Monatsvergleich, nachdem sie im Juni noch leicht zur&uuml;ckgegangen war. Einige Finanzexperten fordern bereits, dass die Zentralbank ihren Leitzins, der derzeit bei 15,5 Prozent liegt, bis Jahresende weiter anheben sollte, um die Inflation unter Kontrolle zu halten, die weiterhin &uuml;ber dem Zielwert von 2 Prozent liegt. Hohe Zinsen verteuern wiederum Kredite f&uuml;r Unternehmen und Privathaushalte. Das belastet Investitionen zus&auml;tzlich, obwohl die Ukraine f&uuml;r den Wiederaufbau dringend neues Kapital ben&ouml;tigt.</p>

<p>Auff&auml;llig ist zudem der Zeitpunkt. Ausgerechnet w&auml;hrend die Landesw&auml;hrung unter Druck steht, hat die NBU am 11. August 2026 die Devisenkontrollen sp&uuml;rbar gelockert. Dazu geh&ouml;rt etwa die Vervierfachung des Limits f&uuml;r den bargeldlosen Fremdw&auml;hrungskauf von Privatpersonen auf 200.000 UAH monatlich. Die Zentralbank selbst rechnet zwar nur mit einer moderaten zus&auml;tzlichen Nachfrage nach Devisen. Dennoch setzt die Ma&szlig;nahme die ohnehin fragile W&auml;hrung einem zus&auml;tzlichen Risiko aus. Denn jede weitere Nachfrage nach US-Dollar oder Euro k&ouml;nnte den Abwertungsdruck verst&auml;rken.</p>
<p>Die NBU verdient Anerkennung daf&uuml;r, dass sie bislang eine unkontrollierte Kurspanik verhindert hat. Doch die Erz&auml;hlung von der "gesteuerten Abwertung" sollte nicht dar&uuml;ber hinwegt&auml;uschen, dass es sich um das Management eines strukturellen Problems handelt, nicht um dessen L&ouml;sung.</p>
    
    
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            /></picture><!-- noscript pattern --><noscript><img src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/original/6a84549548fbef1c67152482.jpg" alt="" /></noscript></div><figcaption class="RTImage-footer"><span class="RTImage-caption"><span class="RTImage-captionItem">Die Hrywnja fällt nicht stärker, weil die NBU den Kurs mit Reservenverkäufen aktiv stützt und westliche Hilfsgelder diese Reserven immer wieder auffüllen. Kapitalkontrollen dämpfen zusätzlich den Abwertungsdruck. Es ist eine künstlich abgefederte, von externer Hilfe abhängige Stabilisierung.</span></span><span class="RTImage-source"><span class="RTImage-captionItem">Alexander Demjantschuk</span><span class="RTImage-captionItem"> / Sputnik</span></span></figcaption></figure>

<p data-start="0" data-end="395" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Das anhaltende Handelsdefizit, der Krieg und die angreifbare Energieinfrastruktur setzen die Hrywnja weiter unter Druck. Damit ger&auml;t auch die Kaufkraft der ukrainischen Bev&ouml;lkerung zunehmend unter Druck. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht, ob die Abwertung weitergeht, sondern wie lange die Reserven und die internationale Unterst&uuml;tzung ausreichen, um sie in geordneten Bahnen zu halten.</p>
<p data-start="0" data-end="395" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema&nbsp;</strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/202642-nzz-behauptet-selenskij-ist-makellos/">NZZ behauptet: Selenskij ist nicht korrupt! Seine Offshore-Firmen? Nur eine Risikoreduzierung</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Militärkooperation: Japan will seine Hyperschallraketen in Australien testen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289052-japan-will-seine-hyperschallraketen-in-australien-testen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8468c6b480cc59b6384695.jpg" /> Im Unterschied zu Japan hat Australien riesengroße, flache und dünn besiedelte Landschaften, wo sich Waffen gut testen lassen. Beide US-Verbündeten erörtern jetzt die Möglichkeit, dass der asiatische Inselstaat im Land der Kängurus unter anderem seine Hyperschallraketen testet.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Japan und Australien wollen offenbar ihre Zusammenarbeit im Milit&auml;rbereich ausbauen. Der Verteidigungsminister des asiatischen Inselstaates, Shinjirō Koizumi, hat sich bei einem Besuch im Land der K&auml;ngurus mit seinem Amtskollegen Richard Marles getroffen. Bei der Zusammenkunft am Dienstag in der Hauptstadt Canberra best&auml;tigten die beiden Politiker, dass die Staaten &uuml;ber m&ouml;gliche Waffentests durch Japan in Australien verhandelten.&nbsp; &nbsp;</p>

<p>Nach Angaben der <em>Canberra Times</em>&nbsp;<a href="https://www.canberratimes.com.au/story/9332236/missiles-but-no-melons-canberra-hosts-japan-minister/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> Marles, dass die Verhandlungen inzwischen weit fortgeschritten seien. Die beiden Seiten h&auml;tten vereinbart, in den kommenden zehn Jahren eine bessere und erweiterte Vereinbarung zwischen Australien und Japan &uuml;ber die Nutzung von Raketentestgel&auml;nden in Australien durch Japan zu erzielen.</p>
<p>Koizumi seinerseits hob hervor, dass dies nach einer entsprechenden Vereinbarung mit den USA ein zweites Abkommen solcher Art mit einem Verb&uuml;ndeten w&auml;re. Der Politiker wurde mit den Worten zitiert:</p>
<blockquote>
<p><em>"Wenn Japans Selbstverteidigungsstreitkr&auml;fte Teststarts von Langstreckenraketen, darunter Hyperschallraketen, in Australien durchf&uuml;hren k&ouml;nnten, w&auml;re dies eine bahnbrechende Entwicklung."</em></p>
</blockquote>
<p>Wie das australische Blatt berichtete, war dies das erste offizielle Treffen zwischen Vertretern der beiden Regierungen, nachdem sich der australische Premierminister Anthony Albanese einen peinlichen Kommentar &uuml;ber sein j&uuml;ngstes Treffen mit der japanischen Regierungschefin Sanae Takaichi erlaubt hatte. In einem Podcast sagte Albanese, Takaichi habe ihm zwei wundersch&ouml;ne Melonen geschenkt, wobei er mit beiden H&auml;nden eine Geste vor der Brust machte. Trotz Kritik wollte sich der Politiker daf&uuml;r nicht entschuldigen und verwies auf die guten Beziehungen zwischen den beiden L&auml;ndern. Nach Angaben der Verteidigungsminister wurde bei ihrem Treffen am Dienstag diese Peinlichkeit nicht thematisiert.</p>

<p>Tokios Politik im Milit&auml;rbereich weckt inzwischen immer mehr Sorgen bei anderen Staaten, die ihre Interessen in der Pazifik-Region haben. Erst in der vergangenen Woche hat Russlands Au&szlig;enminister Sergei Lawrow der japanischen Regierung vorgeworfen, immer mehr auf die eigene Militarisierung zu setzen, um ihre Interessen zu sichern.</p>
<p>Auch Lin Jian, Sprecher des chinesischen Au&szlig;enministeriums, zeigte sich neulich besorgt und bat die internationale Gemeinschaft darum, auf die j&uuml;ngsten milit&auml;rischen Entscheidungen der Regierung in Tokio aufmerksam zu werden und diese zu verurteilen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/international/288875-kim-jong-un-dankt-putin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kim Jong-un dankt Putin f&uuml;r Gl&uuml;ckw&uuml;nsche anl&auml;sslich der Befreiung Koreas</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Fischereibehörde-Chef über Ablehnung von Sanktionen gegen russischen Fisch: &quot;EU-Stolperstein&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289088-fischereibehoerde-chef-ueber-ablehnung-von-sanktionen-gegen-russischen-fisch/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289088-fischereibehoerde-chef-ueber-ablehnung-von-sanktionen-gegen-russischen-fisch/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a847db848fbef08b31939ac.jpg" /> Der EU-Verzicht auf russischen Fisch habe sich als unzumutbar erwiesen. Das ist kein Zufall – dieser ist längst fest in die europäische Verarbeitungsindustrie integriert. Fischstäbchen setzten sich also gegen die kriegerischen Stimmungen der EU-Beamten durch.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Leiter der russischen Fischereibeh&ouml;rde Rosrybolowstwo Ilja Schestakow kommentierte die Weigerung der EU, Sanktionen gegen Fisch aus Russland zu verh&auml;ngen. Dies kam sogar f&uuml;r die europ&auml;ischen Beamten selbst &uuml;berraschend. Selbst Kaja Kallas, die sich daf&uuml;r einsetzte, russischen Fisch im Rahmen von Sanktionspaketen zu boykottieren, war "schockiert", wie wichtig eine scheinbar so unbedeutende Sache f&uuml;r die L&auml;nder der Gemeinschaft ist. Sie haben nicht vor, darauf zu verzichten &ndash; deshalb haben russischer Pollack und Kabeljau vorerst die Kriegsrhetorik und die Sanktionsabsichten der europ&auml;ischen Beamten besiegt. In einem Interview mit den Nachrichtenagentur <em>TASS </em>im Vorfeld des &Ouml;stlichen Wirtschaftsforums merkt Schestakow jedoch an, dass hier h&ouml;chstwahrscheinlich eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle gespielt habe. Er erkl&auml;rt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Erstens wollten sie in das Sanktionspaket Pollack und Kabeljau aufnehmen, die sie selbst konsumieren und in gro&szlig;em Umfang auf dem Binnenmarkt verwenden. Das Problem lag wohl nicht einmal so sehr darin, dass sie Z&ouml;lle eingef&uuml;hrt haben, die die Lieferungen dieser Produkte erschweren. Russischer Fisch ist dabei l&auml;ngst in die europ&auml;ische Fischverarbeitung integriert: Die Niederlande geh&ouml;ren zu den f&uuml;nf gr&ouml;&szlig;ten Importeuren von Fisch und Fischprodukten, und in Polen und Deutschland wurden viele Fabriken errichtet, die Fischst&auml;bchen gerade aus Produkten herstellen, die aus Russland geliefert werden. Ich denke also, dass eine ganze Reihe von Faktoren diese Entscheidung beeinflusst hat."</em></p>
</blockquote>

<p>Obwohl sich Fisch als Stolperstein f&uuml;r die EU erwiesen hat, ist Russland dennoch bereit, die Fischlieferungen in die EU vollst&auml;ndig einzustellen, betont er &ndash; und treibt die Diversifizierung der Fischexporte aktiv voran. "Wir erschlie&szlig;en alternative Exportm&auml;rkte. Nat&uuml;rlich haben wir gewisse Schritte unternommen und dar&uuml;ber gesprochen, was die EU-L&auml;nder mit ihren Sanktionen gegen russischen Fisch erreichen k&ouml;nnen, aber das geschah auf informeller Ebene", sagt Schestakow.</p>
<p>Wie aus den statistischen Daten hervorgeht, bleiben China, S&uuml;dkorea, Japan und die L&auml;nder der Europ&auml;ischen Union die wichtigsten Abnehmerl&auml;nder f&uuml;r russische Fischausfuhren. Auf dem europ&auml;ischen Markt konkurriert Russland dabei mit den Vereinigten Staaten &ndash; vor allem bei der Lieferung von Pollackfilets. Doch wie der Pr&auml;sident des Allrussischen Verbandes der Fischindustrieunternehmen German Swerew im Gespr&auml;ch mit <em>TASS</em> anmerkte:</p>
<blockquote>
<p><em>"Was den europ&auml;ischen Markt angeht, arbeiten wir unter ung&uuml;nstigen Bedingungen. Die Europ&auml;ische Kommission verz&ouml;gert die Erteilung von Einfuhrgenehmigungen f&uuml;r neue russische Schiffe und Verarbeitungsbetriebe in die Europ&auml;ische Union. Die europ&auml;ische Fischverarbeitungsindustrie leidet unter einem Mangel an importierten Fischprodukten und deren hohen Preisen, doch die EU-B&uuml;rokraten schenken den Problemen der Wirtschaft keine Beachtung.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p>Daher haben russische Fischer nicht die Absicht, sich auf den europ&auml;ischen Markt zu konzentrieren &ndash; vielmehr findet eine stetige Verlagerung auf die M&auml;rkte anderer L&auml;nder statt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema &ndash;</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/russland/262358-handel-mit-befreundeten-laendern-hat/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Der Handel mit befreundeten L&auml;ndern hat das Exportmodell Russlands ver&auml;ndert</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>China will Öl- und Gasförderung bis 2030 auf Rekordniveau steigern</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289047-peking-will-oel-und-gasfoerderung/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84524ab480cc5e781120b4.jpg" /> In einem neuen Fünfjahresplan haben die chinesischen Energiebehörden ambitionierte Ziele für den Öl- und Gassektor festgelegt: Bis zum Jahr 2030 soll die Förderung auf 440 Millionen Tonnen Öläquivalent steigen, das Pipelinenetz um 20.000 Kilometer wachsen und die Erdgasreserven deutlich ausgebaut werden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In China soll die &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung bis zum Jahr 2030 auf 440 Millionen Tonnen &Ouml;l&auml;quivalent steigen. Das sieht ein neuer F&uuml;nfjahresplan vor, der von der chinesischen nationalen Energiebeh&ouml;rde (NEA) und der&nbsp;staatlichen Kommission f&uuml;r Entwicklung und Reform (NDRC) vorgelegt wurde, wie die nationale Nachrichtenagentur <em>Xinhua</em>&nbsp;<a href="https://english.news.cn/20260818/5a0d38a16113490ca609d5442917fe6c/c.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>.</p>
<p>Vorgesehen wird&nbsp;unter anderem der Bau von 20.000 Kilometern neuer &Ouml;l- und Gasfernleitungen bis zum Jahr 2030. Damit w&uuml;rde sich das gesamte Pipelinenetz des Landes auf 220.000 Kilometer erweitern.</p>

<p>Zu den zentralen Aufgaben z&auml;hlen zudem der Ausbau&nbsp;der F&ouml;rderung, die Erweiterung der Infrastruktur, der Aufbau der Reserven, die Vertiefung der internationalen Zusammenarbeit, die Beschleunigung des "gr&uuml;nen" Wandels sowie die Entwicklung neuer hochwertiger Produktivkr&auml;fte, technologischer Innovationen und weiterer Reformen im &Ouml;l- und Gassektor.</p>
<p>Ziel des Plans ist der Aufbau einer modernen &Ouml;l- und Gasindustrie mit st&auml;rkeren heimischen Versorgungskapazit&auml;ten, effizienteren Pipelinenetzen, umweltfreundlicherer Produktion, sichererem und effizienterem Betrieb, ertragreicherer Weiterverarbeitung sowie einer st&auml;rker diversifizierten internationalen Zusammenarbeit. In dem NEA-Dokument hei&szlig;t es:</p>
<blockquote>
<p><em>"&Ouml;l und Gas sind zentrale Energiequellen und industrielle Rohstoffe, ihre Versorgung ist eng mit Chinas Energiesicherheit und dem Wohlergehen der Bev&ouml;lkerung verkn&uuml;pft."</em></p>
</blockquote>
<p>Dar&uuml;ber hinaus soll China laut dem neuen Plan seine Erdgasreserven auf mehr als 13 Prozent des nationalen Verbrauchs erh&ouml;hen. Zudem soll die j&auml;hrliche CO₂-Injektionsmenge aus Projekten zur CO₂-Abscheidung und -Speicherung (CCS) sowie zur CO₂-Abscheidung, -Nutzung und -Speicherung (CCUS) bis zum Jahr 2030 auf&nbsp;zehn Millionen Tonnen steigen.</p>
<p>Die gesamte &Ouml;l- und Gasf&ouml;rderung Chinas hatte im Jahr 2025 mit 420 Millionen Tonnen &Ouml;l&auml;quivalent einen Rekordwert erreicht.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/288927-zivile-drohnen-chinas-anteil-liegt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zivile Drohnen: Chinas Anteil an weltweiter Produktion liegt bei 74 Prozent</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Jetzt bricht Russland ganz sicher zusammen: Europa weiß, wo es den entscheidenden Schlag setzen muss</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/289093-jetzt-bricht-russland-ganz-sicher/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/meinung/289093-jetzt-bricht-russland-ganz-sicher/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a848744b480cc5fb0309322.jpg" /> Seit der Verabschiedung des jüngsten 21. Sanktionspakets gegen Russland durch die EU ist noch nicht mal ein Monat vergangen – aber die Salbe gegen den Sanktionsjuckreiz in Europa ist bereits aufgebraucht. In den kommenden Monaten soll es noch einmal mehr russische Unternehmen und Privatpersonen treffen. Warten wir also ab.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Kirill Strelnikow</em></p>
<p>Gestern zitierte die deutsche Zeitung <em>Die Welt</em> die EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas, die ank&uuml;ndigte, in den kommenden Monaten w&uuml;rden die "umfangreichsten Sanktionslisten seit Kriegsbeginn" erstellt. Die Gesamtzahl der sanktionierten russischen Unternehmen und Privatpersonen werde dabei "um ein Drittel steigen".</p>
<p>Derzeit stehen mehr als dreitausend russische nat&uuml;rliche und juristische Personen auf den EU-Sanktionslisten. Die Europ&auml;er nehmen also mutig noch einmal rund tausend weitere ins Visier &ndash; offenbar in der Hoffnung, dass es dieses Mal mit einem Schlag und endg&uuml;ltig klappt.</p>

<p>Die Erkl&auml;rung ist so formuliert, dass selbst eingefleischten Skeptikern klar sein m&uuml;sste: Jetzt werden die t&ouml;nernen F&uuml;&szlig;e des russischen Pappkolosses ganz sicher und absolut garantiert mit lautem Krachen einknicken. Und sobald sich der Staub gelegt hat, wird sich der Kollektive Westen an den H&auml;nden fassen und gemeinsam dem lang ersehnten Frieden, der Demokratie und einer speziell ausgedachten Siegerversion entgegenmarschieren.</p>
<p>Doch bei all dieser angeblichen Pracht und dem ganzen Pathos nagt trotzdem ein kleiner Zweifel.</p>
<p>Das Problem liegt n&auml;mlich darin, dass die Skandale und Streitigkeiten um das vorherige Sanktionspaket, das als "wirkungsloseste von allen" bezeichnet wurde, noch nicht einmal vorbei sind. Um &uuml;berhaupt noch irgendetwas zu beschlie&szlig;en und den Anschein gro&szlig;er Einigkeit zu wahren, musste sich die EU-Kommission den unterschiedlichsten und oft sp&ouml;ttischen Forderungen einiger EU-L&auml;nder beugen, wodurch die Wirkung des Sanktionspakets irgendwo zwischen hei&szlig;er Luft und dem Umhang des nackten Kaisers lag.</p>
<p>Mehr noch: Es stellte sich heraus, dass sich faktisch kaum noch etwas oder jemand zus&auml;tzlich mit Sanktionen belegen l&auml;sst.</p>

<p>Wie die franz&ouml;sische Zeitung <em>Le Monde</em> berichtete, r&auml;umten EU-Diplomaten ein, dass sie "an der Grenze dessen angelangt sind, was noch mit neuen Sanktionen belegt werden kann". Laut <em>Euronews</em> wird es f&uuml;r die Europ&auml;er "immer schwieriger, sich (bei den Sanktionen gegen Russland) zu einigen", und "es gibt fast keine neuen Ideen mehr": Wie ein EU-Beamter erkl&auml;rte, "hat die EU-Kommission die Grenze dessen erreicht, was noch in ein Sanktionspaket aufgenommen werden kann &ndash; jedes neue Sanktionspaket l&auml;sst sich immer schwerer ausarbeiten und abstimmen". Selbst das US-Portal <em>UnHerd</em> kommentierte bissig:</p>
<p><em>"Die EU behauptet, sie treffe Putin dort, wo es am meisten wehtut, schafft es aber nicht einmal, auf russischen Kabeljau zu verzichten."</em></p>
<p>Zudem werden inzwischen immer h&auml;ufiger Stimmen laut, denen zufolge die antirussischen Sanktionen nicht nur keinen Einfluss auf den Kreml haben, sondern sich auch auf verheerende Weise auf die Sanktionsverfechter selbst auswirken. In den letzten Tagen sind im westlichen Informationsraum zeitgleich mehrere Beitr&auml;ge zum Thema "Spuck nicht in den russischen Brunnen" erschienen, deren Schlussfolgerungen sich sehr &auml;hneln.</p>
<p>In einem davon wird einger&auml;umt, dass die russische Wirtschaft nicht zusammengebrochen sei und h&ouml;chstwahrscheinlich auch nicht mehr zusammenbrechen werde. Das l&auml;sst sich anhand eines einfachen Beispiels verdeutlichen: Seit 2022 ist die russische Wirtschaft in keinem einzigen Jahr ins Minus gerutscht. "Das russische BIP wuchs im Jahr 2023 um 4 Prozent, 2024 um 4,9 Prozent und 2025 um rund 1 Prozent. F&uuml;r das Jahr 2026 prognostiziert der IWF ein Wachstum von 1,1 Prozent &ndash; die Prognose wurde also (wieder einmal) nach oben und nicht nach unten korrigiert."</p>

<p>In einem anderen Artikel bekommen die Autoren geradezu einen Anfall angesichts der Tatsache, dass Russland trotz all der Sanktionspakete allein mit seinen &Ouml;l- und Gasexporten t&auml;glich (!) rund eine halbe Milliarde US-Dollar verdient &ndash; f&uuml;r Liebhaber genauer Zahlen: 464 Millionen Euro pro Tag. Dabei werden etwa 68 Prozent der russischen &Ouml;lexporte von Tankern transportiert, die mit gro&szlig;em Tamtam auf die Sanktionslisten gesetzt wurden.</p>
<p>Gleichzeitig sieht die europ&auml;ische Wirtschaft durch diese Eigentore immer blasser aus. Die durchschnittliche Inflationsrate in der Eurozone lag im Juni 2026 bei 2,8 Prozent, w&auml;hrend die Inflation im Energiesektor auf 8,5 Prozent sprunghaft anstieg: Die Gro&szlig;handelspreise f&uuml;r Gas stiegen im Vergleich zum Jahr 2025 um 93,8 Prozent und erreichten den h&ouml;chsten Stand seit Anfang 2023. Die Strompreise f&uuml;r die Industriebetriebe in der EU lagen mehr als doppelt so hoch wie in den USA und anderthalbmal so hoch wie in China.</p>
<p>Bezeichnend ist das Beispiel Deutschlands, auf das etwa ein Viertel der Produktion in der Eurozone entf&auml;llt. Stand Juli 2026 verliert die deutsche Industrie monatlich rund 15.000 Arbeitspl&auml;tze, und eines der deutschen Zugpferde &ndash; die chemische Industrie &ndash; hat seit 2022 ein F&uuml;nftel ihrer gesamten Produktionskapazit&auml;ten eingeb&uuml;&szlig;t. Wie die britische Fachzeitschrift f&uuml;r Sanktions-Compliance <em>Riskwire</em> schrieb:</p>
<p><em>"Die EU hat eine g&uuml;nstigere, stabilere Gasbezugsquelle, gegen die sie Sanktionen verh&auml;ngt hat, gegen eine teurere und weniger stabile ausgetauscht &ndash; und die europ&auml;ischen Verbraucher und die Industrie sehen den Unterschied nun auf ihren Stromrechnungen."</em></p>

<p>Dar&uuml;ber hinaus wurden die neuen "H&ouml;llensanktionen" von Kallas sehr "klug" und " rechtzeitig" angek&uuml;ndigt &ndash; gerade als Europa unter der Hitze und den Waldbr&auml;nden leidet. Nach Angaben der niederl&auml;ndischen Triodos Bank "k&ouml;nnten die Verluste infolge des extremen Sommers etwa ein Prozent des BIP der Europ&auml;ischen Union zunichtemachen und damit wirtschaftliche Sch&auml;den von etwa 180 Milliarden Euro verursachen". Wenn man bedenkt, dass selbst f&uuml;r Deutschland das prognostizierte BIP-Wachstum 2026 irgendwo um 0,9 Prozent schwankte, d&uuml;rfte Europas Wirtschaft im Herbst garantiert ins Minus rutschen.</p>
<p>Doch der eigentliche "Zirkus" beginnt im Winter. Eigentlich sollten die Gasspeicher vor Beginn der kalten Jahreszeit zu mindestens 75 bis 80 Prozent gef&uuml;llt sein. Derzeit liegt der F&uuml;llstand jedoch bei lediglich 58 Prozent &ndash; dem niedrigsten Wert seit 2021. Die Europ&auml;er hatten auf die &Ouml;ffnung der Stra&szlig;e von Hormus gehofft, um in letzter Minute noch zu g&uuml;nstigen Preisen einzukaufen, doch sie haben sich verkalkuliert. Nun erwartet sie eine Zeit voller &uuml;berraschender Abenteuer, in der man sogar in Opas alten Jacken nach dem letzten Geld greifen wird.</p>
<p>Wie die Carnegie-Stiftung (eine gemeinn&uuml;tzige Organisation, die als ausl&auml;ndischer Agent t&auml;tig ist) erstaunt feststellte:</p>
<p><em>"Sanktionen sind ihrem Wesen nach ein zweischneidiges Schwert. [&hellip;] Diese Ma&szlig;nahmen sollen dem Zielland Kosten auferlegen, k&ouml;nnen jedoch zugleich wirtschaftliche und politische Kosten f&uuml;r diejenigen verursachen, die sie umsetzen."</em></p>
<p>Ach was! Warten wir also auf die Supersanktionen im Herbst &ndash; vielleicht klappt es ja?</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://ria.ru/20260818/evropa-2111453402.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischen</a>. Der Artikel ist am 18. August 2026 zuerst bei RIA Nowosti erschienen.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/schweiz/288642-schweiz-weitet-russland-sanktionen-aus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Schweiz weitet Russland-Sanktionen aus und r&uuml;ckt damit die Neutralit&auml;tsinitiative ins Zentrum</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Zum Ausgleich der Verluste: Slowakischer Gasnetzbetreiber erhöht die Gastarife</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289060-zum-ausgleich-verluste-slowakischer-gasnetzbetreiber/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a844f95b480cc5e1b77c1be.jpg" /> Der slowakische Gasnetzbetreiber Eustream will die Tarife für den Gastransport erhöhen. Damit soll der Ausfall von Einnahmen ausgeglichen werden, der durch den Lieferstopp aus Russland  entstanden ist. Darunter werden sowohl die lokalen Verbraucher als auch die slowakische Industrie leiden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Fachportal f&uuml;r &Ouml;l und Gas<em> Oil Capital</em> unter Berufung auf die slowakische Zeitung <em>Pravda</em> berichtet, beabsichtigt der slowakische Gasnetzbetreiber Eustream, die Einnahmeausf&auml;lle nach der Einstellung des Transports von russischem Gas durch die Ukraine auszugleichen, indem er die Tarife f&uuml;r die verbleibenden Netznutzer erh&ouml;ht.</p>
<p>Gerade Eustream hat am st&auml;rksten darunter gelitten, dass Kiew sich geweigert hat, den Vertrag &uuml;ber den Gastransit von Russland in die EU zu verl&auml;ngern. Bis zum Jahr 2025 machte das Gastransportunternehmen sein Geld haupts&auml;chlich mit dem Transport von russischem Gas durch das Gebiet der Slowakei in die Tschechische Republik, nach &Ouml;sterreich und in andere westeurop&auml;ische Staaten. Das Unternehmen galt auch als eines der umsatzst&auml;rksten des Landes, doch nach dem Ende des Transits brach sein Gesch&auml;ftsmodell praktisch zusammen. Trotz des Einbruchs der Einnahmen ist Eustream verpflichtet, erhebliche Summen f&uuml;r die Instandhaltung und die Gew&auml;hrleistung der Zuverl&auml;ssigkeit der Gasleitungen aufzuwenden. <em>Oil Capital</em> schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"Im Zusammenhang damit hat der Versorger eine Erh&ouml;hung der Tarife f&uuml;r die Gasversorgung der Verbraucher eingeleitet. Nach Angaben der Zeitung Pravda sind die Preise seit Mai dieses Jahres um 10 Prozent gestiegen, und das Unternehmen dr&auml;ngt auf eine weitere erhebliche Erh&ouml;hung. Diese Politik f&uuml;hrt bereits zu steigenden Kosten f&uuml;r die lokale Industrie. So sch&auml;tzt das Chemieunternehmen Duslo, der gr&ouml;&szlig;te Gasverbraucher des Landes, seine j&auml;hrlichen Mehrkosten aufgrund der Tariferh&ouml;hung auf 1 Million Euro."&nbsp;</em></p>
</blockquote>

<p>Wie das Portal <em>Oil Capital&nbsp;</em>in Erinnerung ruft, hatte der ukrainische Konzern "Naftogaz" ab Januar 2025 den Vertrag mit dem russischen Konzern "Gazprom" &uuml;ber den Gastransit in europ&auml;ische L&auml;nder auf Anweisung der Kiewer Beh&ouml;rden nicht verl&auml;ngert. Bereits damals bezifferte die Slowakei laut Premierminister Robert Fico die direkten Verluste durch den Ausfall der Gaslieferungen aus Russland auf 1 Milliarde Euro und die Verluste an Transitgeb&uuml;hren auf weitere 500 Millionen Euro. Die Wiederaufnahme der Lieferungen aus Russland gelang dann schlie&szlig;lich &uuml;ber die TurkStream-Pipeline und deren Verl&auml;ngerung, die BalkanStream, doch die sogenannten "Transitgelder" gingen Bratislava verloren.</p>
<p>Das slowakische Gasleitungsnetz ist f&uuml;r den Transport von j&auml;hrlich etwa 90 Milliarden Kubikmetern Gas ausgelegt. Im vergangenen Jahr flossen jedoch nach der Einstellung der Importe &uuml;ber die Ukraine nur 5,4 Milliarden Kubikmeter Gas durch das Netz, das auf alternativen Wegen in die Slowakei gelangte. Bis zum 30. September des Jahres 2027 sollen die Lieferungen von russischem Gas &uuml;ber Pipelines im Rahmen langfristiger Vertr&auml;ge vollst&auml;ndig eingestellt werden &ndash; so sieht es der EU-Plan "RePowerEU" zur Abkehr von russischen Energietr&auml;gern vor. Ungarn und die Slowakei sind mit dem Plan nicht einverstanden; nachdem er im Januar des Jahres 2026 mit einer Mehrheit verabschiedet worden war, reichten beide L&auml;nder Klage vor Gericht ein.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema </strong>&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/284196-gas-atombomben-und-historische-feindseligkeiten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Gas, Atombomben und historische Feindseligkeiten: Kann sich Osteuropa wieder aufraffen?</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Hessisches Innenministerium verbietet pro-palästinensischen Verein</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289053-hessisches-innenministerium-verbietet-pro-palaestinensischen-verein/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/289053-hessisches-innenministerium-verbietet-pro-palaestinensischen-verein/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a844c1eb480cc60e23d20d3.jpg" /> Das Innenministerium des Landes Hessen hat heute das Verbot von "Palästina e. V." verkündet. Der Vorwurf gegen den Verein lautet: Verbreitung antisemitischer Propaganda und eine gegen die verfassungsgemäße Ordnung ausgerichtete Tätigkeit.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie das hessische Innenministerium heute in einer <a href="https://innen.hessen.de/presse/innenministerium-verbietet-extremistischen-verein-palaestina-ev">Pressemitteilung </a>erkl&auml;rte, haben die Beh&ouml;rden dem Verein "Pal&auml;stina e. V." die weitere T&auml;tigkeit untersagt. Zuvor war der Verwaltungsgerichtshof in Kassel dem Ansinnen des Innenministeriums gefolgt und hatte best&auml;tigt, dass hinreichende tats&auml;chliche Anhaltspunkte best&uuml;nden, die ein Verbot rechtfertigten.</p>
<p>Im Anschluss an das Verbot kam es zu Durchsuchungen. Die polizeiliche Ma&szlig;nahme betraf nach Angabe des Landesinnenministeriums f&uuml;nf Objekte in Hessen und ein weiteres Objekt in Baden-W&uuml;rttemberg. An dem Einsatz waren 35 Polizeibeamte beteiligt, die vom Polizeipr&auml;sidium Frankfurt, dem Hessischen Pr&auml;sidium f&uuml;r Einsatz sowie dem Hessischen Landeskriminalamt stammten.</p>
<p>Neben der Durchf&uuml;hrung des Verbots war ein weiteres Ziel das Sicherstellen von Beweismitteln. Bereits im Januar 2025 war es zu Hausdurchsuchungen beim Vereinsvorstand und weiteren Mitgliedern gekommen. Mit dem Verbot ist eine Zerschlagung der Vereinsstrukturen verbunden sowie die Einziehung des Vereinsverm&ouml;gens.</p>

<p>"Pal&auml;stina e. V." war im Januar 2022 gegr&uuml;ndet worden. Der Verein war auch in den sozialen Medien pr&auml;sent und hatte dort im November 2024 nach der Einleitung eines vereinsrechtlichen Ermittlungsverfahrens seine Selbstaufl&ouml;sung angek&uuml;ndigt &ndash; eine Ank&uuml;ndigung, die die Beh&ouml;rden nur als vorgeschoben betrachteten, um die Vereinsaktivit&auml;ten heimlich weiter fortsetzen zu k&ouml;nnen.</p>
<p>Seit dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober 2023 soll der Verein vermehrt &ouml;ffentlich in Erscheinung getreten sein. Der hessischen Beh&ouml;rde zufolge hat er den Angriff bef&uuml;rwortet und den militanten Kampf gegen Israel unterst&uuml;tzt. So habe "Pal&auml;stina e. V." die "Befreiung des gesamten historischen Pal&auml;stinas von der zionistischen Besatzung vom Jordanfluss bis zum Mittelmeer" als Vereinsziel formuliert. Laut Ansicht des hessischen Innenministeriums schlie&szlig;t die Solidarit&auml;tserkl&auml;rung "mit allen Formen des pal&auml;stinensischen Widerstands" auch den Terror der Hamas mit ein.</p>

<p>Auch &Auml;u&szlig;erungen von Vereinsmitgliedern f&uuml;hrte die Innenbeh&ouml;rde als Rechtfertigung f&uuml;r das Vereinsverbot an. Ein f&uuml;hrendes Vereinsmitglied habe etwa das Vorgehen der Hamas als "gelungene Widerstandsaktion" bezeichnet und erkl&auml;rt: "Es gibt keinen Terror der HAMAS. Es gibt auch keinen Terror der PFLP (Popular Front for the Liberation of Palestine). Bewaffneter Widerstand ist kein Terror."</p>
<p>Andere Mitglieder h&auml;tten skandiert: "Pal&auml;stina darf sich wehren, auch mit Steinen und Gewehren." Auch die &Auml;u&szlig;erung "Pal&auml;stina hat gezeigt, dass es sich selbst befreien kann, es hat sein Gef&auml;ngnis gesprengt &ndash; jetzt ist unsere Aufgabe, an der Seite unserer Geschwister zu stehen und ihren Kampf auf die Stra&szlig;en zu bringen", belegt nach Auffassung die antisemitische und antiisraelische Militanz der Vereinigung.</p>
<p>"Pal&auml;stina e. V." habe antisemitische Propaganda betrieben und damit die Grenzen zul&auml;ssiger politischer Meinungs&auml;u&szlig;erung &uuml;berschritten, so das Innenministerium. Der Verein habe gegen den Gedanken der V&ouml;lkerverst&auml;ndigung und gegen die verfassungsm&auml;&szlig;ige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland versto&szlig;en sowie das Existenzrecht Israels negiert.</p>
<p>Hessens Innenminister Roman Poseck von der CDU betrachtet das Vorgehen der Beh&ouml;rden als politisches Signal: "Mit dem Verbot des Vereins 'Pal&auml;stina e.V.' setzt Hessen ein klares Zeichen f&uuml;r das entschlossene Handeln des Rechtsstaates und gegen das Erstarken des Antisemitismus." Der Schutz j&uuml;dischen Lebens und der Kampf gegen Antisemitismus habe f&uuml;r ihn h&ouml;chste Priorit&auml;t.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/meinung/285731-in-knast-per-staatsraeson-bundesrat/">In den Knast per Staatsr&auml;son: Bundesrat auf autokratischem Abweg</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Spasskaja-Turm-Festival auf dem Roten Platz wegen Drohnenangriffen abgesagt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289096-spasskaja-turm-festival-auf-dem-roten-platz-wegen-drohnengefahr-abgesagt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/289096-spasskaja-turm-festival-auf-dem-roten-platz-wegen-drohnengefahr-abgesagt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a848a3db480cc5e5837c6c0.jpg" /> Dieses Festival auf dem Roten Platz markierte fast 20 Jahre lang das Ende des Sommers. Einzig während der Pandemie wurde es abgesagt. Und nun fällt es erneut aus – vor dem Hintergrund der ständigen Drohnenangriffe auf Moskau.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das Milit&auml;rmusikfestival "Spasskaja-Turm", das im August dieses Jahres auf dem Roten Platz in Moskau stattfinden sollte, wurde auf das Jahr 2027 verschoben. Dies teilten die Veranstalter auf ihren sozialen Netzwerken mit. Sie schrieben unter anderem:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Wir m&uuml;ssen mitteilen, dass die Durchf&uuml;hrung des XVIII. Internationalen Milit&auml;rmusikfestivals Spasskaja-Turm aus Gr&uuml;nden, auf die die Organisatoren keinen Einfluss haben, vom Jahr 2026 auf das Jahr 2027 verschoben wurde.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p>Das Festival "Spasskaja-Turm" findet seit dem Jahr 2007 j&auml;hrlich statt; im Jahr 2020 wurde es aufgrund der COVID-19-Pandemie abgesagt, und die Ausgabe von 2023 wurde auf den Sommer 2024 verschoben. In diesem Jahr h&auml;tte das Festival zum 18. Mal stattfinden sollen. Teilnehmer des Festivals im Jahr 2025 waren 21 Kollektive aus zehn Staaten, darunter L&auml;nder der SCO und der BRICS. Auf dem Roten Platz pr&auml;sentierten sich K&uuml;nstler aus Russland, Wei&szlig;russland, Kasachstan, der Republika Srpska als Teil von Bosnien und Herzegowina, der Mongolei, Italien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, &Auml;thiopien, Burkina Faso und Simbabwe. Die russische Seite wurde durch Orchester des Verteidigungsministeriums, des Katastrophenschutzministeriums, des FSB und der Rosgvardia vertreten. Insgesamt nahmen damals mehr als 1.600 Milit&auml;rangeh&ouml;rige an der Veranstaltung teil.</p>

<p>Und obwohl offiziell keine Gr&uuml;nde f&uuml;r die Absage genannt wurden, sind h&ouml;chstwahrscheinlich Drohnenangriffe daf&uuml;r verantwortlich, die mittlerweile fast t&auml;glich stattfinden. Unter solchen Umst&auml;nden ist es wohl schwierig, die Sicherheit einer milit&auml;rischen Gro&szlig;veranstaltung zu gew&auml;hrleisten.</p>
<p>Dies ist nicht die erste Gro&szlig;veranstaltung, die in diesem Sommer wegen massiver Drohnenangriffe, die zu Opfern unter der Zivilbev&ouml;lkerung f&uuml;hren, abgesagt wird. So wurde letzte Woche in Weliki Nowgorod das V. Allrussische Treffen der Betreiber von Kampfdrohnen "Dronniza" auf unbestimmte Zeit verschoben. Nach Angaben der Veranstalter hatten die ukrainischen Streitkr&auml;fte geplant, den Veranstaltungsort anzugreifen.</p>
<p>Aus Sicherheitsgr&uuml;nden war zuvor in Adygeja das j&auml;hrliche K&auml;sefestival abgesagt worden. Im Gebiet Moskau wurde das Musik- und Kunstfestival "Outline" gestrichen, das vom 21. bis 27. Juli stattfinden sollte. Die Veranstalter teilten mit, dass die Verwaltung des Bezirks Taldom diese Anordnung aufgrund der Drohnengefahr getroffen habe. Au&szlig;erdem wurde in diesem Jahr zum ersten Mal seit 23 Jahren das Konzert zum Tag Russlands auf dem Roten Platz abgesagt. Die Gr&uuml;nde f&uuml;r die Verlegung der Veranstaltung nannten die Veranstalter nicht. Letztendlich fand das Konzert in der ZSKA-Arena statt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/289056-moskau-grossbritannien-wird-fuer-drohnenangriffe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moskau: Gro&szlig;britannien wird f&uuml;r Drohnenangriffe auf Russland "Preis zahlen"</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <iframe title="Russland wird die NATO bis Jahresende angreifen – genau genommen hat es das schon" height="150" width="100%" style="border: none;" scrolling="no" data-name="pb-iframe-player" src="https://www.podbean.com/player-v2/?i=t25ik-1b38f9e-pb&from=pb6admin&share=1&download=1&rtl=0&fonts=Arial&skin=f6f6f6&font-color=&logo_link=episode_page&btn-skin=7" allowfullscreen=""></iframe>
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        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a848a3db480cc5e5837c6c0.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 19:23:31 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Moskau: Großbritannien wird für Drohnenangriffe auf Russland &quot;Preis zahlen&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289056-moskau-grossbritannien-wird-fuer-drohnenangriffe/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289056-moskau-grossbritannien-wird-fuer-drohnenangriffe/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84515b48fbef09a91184b7.jpg" /> London eskaliert den Konflikt bewusst durch Waffenlieferungen an die Ukraine, warnte die russische Botschaft in Großbritannien. Zuvor hatten Medien berichtet, dass Kiew Drohnen britischer Hersteller für tiefe Angriffe auf Russland eingesetzt hat. London werde dafür den Preis zahlen, so die Botschaft.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die russische Botschaft in London hat erkl&auml;rt, Gro&szlig;britannien eskaliere den Ukraine-Konflikt bewusst und agiere als Komplize der Terroranschl&auml;ge Kiews. Gro&szlig;britannien werde f&uuml;r sein Handeln zur Rechenschaft gezogen, warnte die Botschaft.</p>
<p>Die Erkl&auml;rung folgt auf einen Bericht der <em>Sunday Times</em>, demzufolge ukrainische Streitkr&auml;fte in den vergangenen sechs Monaten Drohnen zweier britischer Hersteller f&uuml;r tiefe Angriffe auf Russland eingesetzt h&auml;tten.</p>

<p>Mehrere ukrainische Milit&auml;rquellen best&auml;tigten der Zeitung, dass britische Drohnen gegen Industrie- und Milit&auml;rziele, darunter &Ouml;lraffinerien in Wolgograd und Jaroslawl, eingesetzt worden seien.</p>
<p>Die russische Botschaft reagierte am Montag und erkl&auml;rte, der Bericht best&auml;tige, dass "London bewusst auf eine Eskalation der Ukraine-Krise setzt und gleichzeitig heuchlerisch den Wunsch nach Frieden vorgibt".</p>
<p>"Damit agiert das Vereinigte K&ouml;nigreich als Komplize und Mitt&auml;ter der blutigen Verbrechen und Terroranschl&auml;ge ukrainischer Neonazis, die Russland eind&auml;mmen und ihm indirekt maximalen Schaden zuf&uuml;gen wollen", schrieb die Botschaft und warnte: "Londons Handeln wird unweigerlich Konsequenzen haben, f&uuml;r die es sich verantworten muss."</p>
<p>"Je tiefer London in den Konflikt verstrickt ist und je gr&ouml;&szlig;er seine Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Kiews Terrorapparat ist, desto h&ouml;her wird der Preis sein, den es zahlen wird", hie&szlig; es abschlie&szlig;end in der Erkl&auml;rung.</p>
<p>Gro&szlig;britannien geh&ouml;rt seit der Eskalation des Konflikts im Jahr 2022 zu den aktivsten milit&auml;rischen Unterst&uuml;tzern Kiews. Im Juni sagte London der Ukraine 150.000 Drohnen bis Ende des Jahres zu und lieferte bereits Langstrecken-Marschflugk&ouml;rper vom Typ Storm Shadow, die auch f&uuml;r Angriffe innerhalb Russlands eingesetzt wurden. Mehrere mit der Ukraine verbundene Drohnenproduktionsst&auml;tten befinden sich ebenfalls auf britischem Boden.</p>
<p>Kiew hat seine Langstreckenangriffe in den vergangenen Monaten deutlich intensiviert und Hunderte unbemannte Luftfahrzeuge gleichzeitig gegen russisches Territorium eingesetzt. Moskau gibt an, dass die Angriffe zunehmend Energieinfrastruktur, Wohngebiete und andere zivile Einrichtungen treffen und Dutzende Zivilisten, darunter Kinder, t&ouml;ten und verletzen.</p>

<p>Russland reagierte mit verst&auml;rkten Raketen- und Drohnenangriffen auf milit&auml;risch-industrielle Anlagen, Logistikzentren und die Infrastruktur der ukrainischen Streitkr&auml;fte.</p>
<p>Moskau argumentierte wiederholt, dass westliche Waffenlieferungen, der Austausch von Geheimdienstinformationen sowie die Unterst&uuml;tzung bei der Zielerfassung die NATO-Staaten zu direkten Konfliktteilnehmern machen. Letzte Woche warnte Au&szlig;enminister Sergei Lawrow, Russland werde k&uuml;nftig "deutlich h&auml;rtere Methoden anwenden, um alles zu zerst&ouml;ren, was dem Westen erm&ouml;glicht, die Kriegsmaschinerie Kiews am Laufen zu halten".</p>
<p>Russische Offizielle warnten zudem, dass mit der Ukraine verbundene, &uuml;ber ganz Europa verteilte Waffenproduktionsst&auml;tten als legitime milit&auml;rische Ziele betrachtet werden k&ouml;nnten.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freeassange.tech/kurzclips/video/288885-hunderte-drohnen-richtung-moskau-russland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hunderte Drohnen Richtung Moskau: Russland meldet Gro&szlig;angriff</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Südkorea will kriegsbezogene operative Kontrolle von den USA zurück</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289038-suedkorea-will-kriegsbezogene-operative-kontrolle/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289038-suedkorea-will-kriegsbezogene-operative-kontrolle/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84447d48fbef137f1b1bc9.jpg" /> US-Präsident Donald Trump hat kürzlich die Dauer der gemeinsamen Militärübung mit Südkorea verkürzt. Vor diesem Hintergrund kündigte Südkoreas Präsident Lee Jae-myung an, das Land wolle die kriegsbezogene operative Kontrolle über die eigenen Streitkräfte bis 2030 von den USA zurückerhalten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>S&uuml;dkorea will die kriegsbezogene operative Kontrolle&nbsp;(Wartime Operational Control) &uuml;ber die&nbsp;eigenen Streitkr&auml;fte von den USA zur&uuml;ckerhalten. Das erkl&auml;rte der s&uuml;dkoreanische Pr&auml;sident Lee Jae-myung und k&uuml;ndigte an, sich weiterhin daf&uuml;r einzusetzen, wie die Nachrichtenagentur <em>Yonhap</em>&nbsp;<a href="https://en.yna.co.kr/view/AEN20260818003952315?section=national/politics">berichtet</a>.</p>

<p>Die R&uuml;ckgewinnung der&nbsp;kriegsbezogenen operativen&nbsp;Kontrolle&nbsp;m&uuml;sse Teil der Bem&uuml;hungen sein, die nationale Verteidigungsf&auml;higkeit angesichts des raschen Wandels der globalen Sicherheitslage und der Entwicklung hin zu hybrider Kriegsf&uuml;hrung weiter zu st&auml;rken, so Lee. Die &Uuml;bergabe der Kontrolle soll noch vor Ablauf seiner Amtszeit im Jahr 2030 abgeschlossen sein &ndash; so wie es die Regierung urspr&uuml;nglich geplant hatte.</p>
<p>Lee erinnerte an diese Initiative, nachdem US-Pr&auml;sident Donald Trump die Dauer der gemeinsamen s&uuml;dkoreanisch-amerikanischen Milit&auml;rman&ouml;ver in S&uuml;dkorea verk&uuml;rzt hatte. Trump begr&uuml;ndete dies mit seinen guten Beziehungen zum obersten F&uuml;hrer der DVRK, Kim Jong-un.</p>
<p>S&uuml;dkorea hatte die operative Kontrolle w&auml;hrend des Koreakriegs (1950&ndash;1953) an das von den USA gef&uuml;hrte UN-Kommando &uuml;bergeben. 1978 ging es an das damals neu gegr&uuml;ndete gemeinsame Kommando der Streitkr&auml;fte S&uuml;dkoreas und der USA &uuml;ber. Die Kontrolle in Friedenszeiten (Peacetime Operational Control) erhielt Seoul 1994 zur&uuml;ck, w&auml;hrend die kriegsbezogene operative Kontrolle&nbsp;bis heute bei den USA liegt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/288909-trump-brueskiert-suedkorea-wegen-sehr/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Trump br&uuml;skiert S&uuml;dkorea mit der "sehr guten Beziehung" zu Kim</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Konkurrenz für Visa und Mastercard: Indonesien macht sich mit Zahlungssystem KKI selbstständiger</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/289025-konkurrenz-fuer-visa-und-mastercard-in-indonesien/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/asien/289025-konkurrenz-fuer-visa-und-mastercard-in-indonesien/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a840de748fbef08b3193942.jpg" /> Indonesien hat einen großen Schritt in Richtung seiner finanziellen Selbstständigkeit getan. Seit diesem Montag können die Einwohner des BRICS-Staates für Zahlungen ein heimisches System verwenden, das auch QR-Codes akzeptiert und billiger als die Konkurrenz ist.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>P&uuml;nktlich zum 81. Jahrestag seiner Unabh&auml;ngigkeit hat Indonesien am 17. August einen wichtigen Schritt in Richtung mehr Selbstst&auml;ndigkeit im Finanzbereich getan. Die Zentralbank der gr&ouml;&szlig;ten s&uuml;dostasiatischen Wirtschaft machte das heimische Kartenzahlungssystem mit dem Namen Kartu Kredit Indonesia (KKI) f&uuml;r das breite Publikum zug&auml;nglich. Das System war noch im Jahr 2023 zun&auml;chst exklusiv f&uuml;r die Regierung ins Leben gerufen worden.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="in" dir="ltr">Hadiah HUT ke-81 RI, BI Gratiskan MDR QRIS dan Luncuran Kartu Kredit Indonesia <a href="https://t.co/6Z0wflW5nf">https://t.co/6Z0wflW5nf</a></p>&mdash; Radio Suara Surabaya (@e100ss) <a href="https://x.com/e100ss/status/2089348171524882831?ref_src=twsrc%5Etfw">August 17, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p>Wie die indonesische Nachrichtenagentur <em>Antara</em>&nbsp;<a href="https://www.antaranews.com/berita/5697867/bi-luncurkan-kartu-kredit-indonesia-untuk-segmen-masyarakat-umum" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, funktioniert das neue Kartenzahlungssystem &uuml;ber acht &ouml;rtliche Geldh&auml;user. Somit werden Transaktionen auf der Grundlage der internen Infrastruktur des s&uuml;dostasiatischen BRICS-Staates abgewickelt.&nbsp;Gleich nach dem landesweiten Start funktioniert das Zahlungssystem anfangs jedoch zu 100 Prozent nur digital: Die Begleichung erfolgt durch das Scannen des jeweiligen QR-Codes. Physische Zahlungskarten sollen voraussichtlich erst ab dem Jahr 2028 emittiert werden.</p>

<p>Das japanische Nachrichtenportal <em>Nikkei Asia</em>&nbsp;<a href="https://asia.nikkei.com/business/finance/indonesia-extends-credit-card-network-in-challenge-to-visa-and-mastercard" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hebt</a>&nbsp;hervor, dass das neue Zahlungssystem in Indonesien ausl&auml;ndische Plattformen wie Visa oder Mastercard direkt herausfordert, die bislang im Inselstaat dominiert haben. Um den Nutzern den &Uuml;bergang zu KKI schmackhaft zu machen, stellt die indonesische Zentralbank signifikante Verg&uuml;nstigungen in Aussicht. So soll ab dem 1. Oktober f&uuml;r s&auml;mtliche Transaktionen unter 100.000 Rupien oder 4,85 Euro keine Geb&uuml;hr entrichtet werden. Dies bedeutet auch einen sp&uuml;rbaren Vorteil f&uuml;r Gesch&auml;fte. F&uuml;r den Rest der Transaktionen ist eine Geb&uuml;hr von h&ouml;chstens 0,7 Prozent vorgesehen, was deutlich unter der Marke von 1,15 bis 3,3 Prozent liegt, die international agierende Zahlungsdienstleister fordern. Dank des eingebauten QR-Code-Systems QRIS, das ebenfalls von der indonesischen Zentralbank entwickelt worden ist, k&ouml;nnen die KKI-Nutzer auch in L&auml;ndern wie China, Japan oder Singapur einkaufen gehen.</p>
<p>Finanzexperten erwarten nach dem landesweiten KKI-Start riesige Auswirkungen f&uuml;r den indonesischen Finanzmarkt. Santoso Liem, Pr&auml;sident des indonesischen Verbandes der Zahlungssysteme, prognostiziert zum Beispiel, dass die Vermassung der heimischen Zahlungskarten dazu f&uuml;hren k&ouml;nnte, dass zwei Drittel der K&auml;ufe im Land &uuml;ber das interne System abgewickelt w&uuml;rden und dass Visa und Mastercard einen gro&szlig;en Teil dieses lukrativen Gesch&auml;fts einb&uuml;&szlig;en w&uuml;rden.</p>

<p>Indonesien ist &uuml;brigens nicht das einzige Land, das &uuml;ber eine eigene Alternative f&uuml;r die Anbieter Visa und Mastercard verf&uuml;gt. So hat Russland noch im Jahr 2015 sein Zahlungssystem MIR entwickelt, das inzwischen in rund einem Dutzend L&auml;nder wie Wei&szlig;russland, Kasachstan, Tadschikistan, Armenien, Vietnam, Venezuela, Iran und der T&uuml;rkei akzeptiert wird. Seitdem die westlichen Zahlungssysteme wie Visa und Mastercard im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Ukraine-Kriegs Ende Februar 2026 ihr Russland-Gesch&auml;ft geschlossen haben, betr&auml;gt der Anteil der MIR-Zahlungskarten auf dem russischen Markt nach Angaben des Generaldirektors des nationalen Zahlungskartensystems, Dmitri Dubynin, inzwischen rund 85 Prozent.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/254831-dmitrijew-russische-bankkarten-in-zukunft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Fonds-Chef: Russische Bankkarten in Zukunft im Ausland h&auml;ufiger akzeptiert</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Eilantrag vor Gericht gescheitert: AfD-Vizelandeschef Bothe von Wahl in Niedersachsen ausgeschlossen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289069-eilantrag-vor-gericht-gescheitert-afd/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8468a6b480cc5fb0309312.jpg" /> Der AfD-Politiker Stephan Bothe ist mit seinem Eilantrag gegen seinen Ausschluss von den niedersächsischen Kommunalwahlen gescheitert. Der zuständige Wahlausschuss hatte den Vize-Landeschef der AfD wegen angeblich mangelnder Verfassungstreue von der Abstimmung am 13. September ausgeschlossen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-external="Article.FirstParagraph">Der wegen "Zweifeln an seiner Verfassungstreue" von der Kommunalwahl in Niedersachsen ausgeschlossene AfD-Politiker Stephan Bothe ist mit einem Eilantrag auf Zulassung vor Gericht gescheitert. Entscheidungen der zust&auml;ndigen Gremien, die sich unmittelbar auf das Wahlverfahren bez&ouml;gen, k&ouml;nnten nur durch nachtr&auml;glichen Wahleinspruch angefochten werden, teilte das Verwaltungsgericht L&uuml;neburg am Montagabend mit.</p>
<p data-external="Article.FirstParagraph">Ein "vorgelagerter Rechtsbehelf" sei nicht vorgesehen. Im Klartext: Der&nbsp;stellvertretende Landeschef der AfD in Niedersachsen kann seinen Ausschluss von der Wahl erst nach der Wahl rechtlich anfechten.&nbsp;</p>

<p>Bothe wollte am 13. September im Landkreis L&uuml;neburg als Kandidat f&uuml;r die Landratswahl antreten. Wegen einer von der rot-gr&uuml;nen Landesregierung vor wenigen Monaten erfolgten &Auml;nderung im Kommunalwahlgesetz m&uuml;ssen Kommunen Kandidaten auf ihre "Verfassungstreue" pr&uuml;fen und d&uuml;rfen daf&uuml;r auch Erkenntnisse des Verfassungsschutzes einholen. Der Inlandsgeheimdienst stufte den AfD-Landesverband im Februar als gesichert rechtsextremistisch ein.</p>
<p>Bothe ist einer von vier AfD-Kandidaten, denen von den zust&auml;ndigen Wahlaussch&uuml;ssen das passive Wahlrecht und damit ein Grundrecht aberkannt wurde. Ein Betroffener ist unter anderem auch der AfD-Bundestagsabgeordnete Martin Sichert, der im Kreis Friesland antreten wollte. Auch Sichert hatte einen Eilantrag gegen seinen Wahlausschluss eingereicht. Am Montag hatte das Verwaltungsgericht Oldenburg Sicherts Eilantrag mit einer identischen Begr&uuml;ndung wie die L&uuml;neburger Richter im Fall Bothe abgewiesen.</p>
<p>Gerade im Wahlrecht m&uuml;sse "das Interesse des Einzelnen an einer m&ouml;glichst fr&uuml;hzeitigen gerichtlichen &Uuml;berpr&uuml;fung mit dem Erfordernis einer einheitlichen, st&ouml;rungsfreien und termingerechten Durchf&uuml;hrung der Wahl in Ausgleich gebracht werden", begr&uuml;ndete das Gericht in L&uuml;neburg seinen Beschluss. Anders als von Bothe angegeben, werde er dadurch auch nicht "rechtsschutzlos" gestellt, so das Gericht. Erweise sich ein Wahleinspruch in einem Wahlpr&uuml;fverfahren als begr&uuml;ndet, k&ouml;nne die Wahl sp&auml;ter f&uuml;r ung&uuml;ltig erkl&auml;rt und das Ergebnis korrigiert werden.</p>
<p>Die Beschl&uuml;sse in beiden F&auml;llen sind noch nicht rechtskr&auml;ftig. Bothe und Sichert k&ouml;nnen Beschwerde beim nieders&auml;chsischen Oberverwaltungsgericht in L&uuml;neburg einlegen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freeassange.tech/meinung/286681-ueberall-ist-friesland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&Uuml;berall ist Friesland</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Steigende Weizenpreise durch den Ukraine-Krieg – Folgen erreichen die Weltmärkte</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289054-steigende-weizenpreise-durch-den-ukraine-krieg/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84565f48fbef6de80f2e28.jpg" /> Die Getreidepreise geraten durch die zunehmenden Spannungen im Schwarzen Meer erneut unter Druck: Angriffe auf russische Exportterminals bremsen die Ausfuhren und schüren Sorgen um die globale Versorgung. Gleichzeitig belasten Hitze und Trockenheit die Ernteaussichten in den USA – mit möglichen Folgen für Weizen und Mais.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="245">Die j&uuml;ngste&nbsp;Spannungen zwischen Russland und der Ukraine haben&nbsp;die Getreidepreise deutlich steigen lassen &ndash; insbesondere den Weizenpreis. Zuvor hatten die Kurse noch von der Hoffnung auf einen m&ouml;glichen Waffenstillstand profitiert. Das berichtet <em>Agrar heute</em>.&nbsp;</p>
<p data-start="247" data-end="540">Probleme gibt es zudem bei der Vermarktung der Ernte aus S&uuml;drussland. Wegen der angespannten Lage und logistischer Einschr&auml;nkungen in den H&auml;fen d&uuml;rfte ein Teil der erwarteten Exportmengen nur schwer auf den Weltmarkt gelangen. Die Ukraine k&auml;mpft ebenfalls mit &auml;hnlichen Problemen beim Hafenbetrieb.</p>

<p data-start="542" data-end="901" data-is-last-node="" data-is-only-node="">F&uuml;r zus&auml;tzliche Unsicherheit sorgten Berichte &uuml;ber einen m&ouml;glichen Vorschlag Kiews f&uuml;r einen begrenzten Waffenstillstand, den Moskau umgehend dementierte. Damit schwanden die Hoffnungen auf eine Entspannung im Schwarzen Meer. Gleichzeitig nahmen die ukrainischen Drohnenangriffe zuletzt zu und sorgten f&uuml;r weitere St&ouml;rungen russischer Handels- und Exportwege.</p>
<p data-start="0" data-end="459">Die&nbsp;Getreideexporte haben sich aus Russland und der Ukraine seit Anfang August deutlich verlangsamt. Auch der Betrieb an russischen Getreideterminals ist infolge der j&uuml;ngsten Angriffe der Ukraine sp&uuml;rbar beeintr&auml;chtigt: Ukrainische Drohnen haben vergangene Woche drei der gr&ouml;&szlig;ten russischen Getreideterminals angegriffen. Eines davon, der Hafen von Noworossijsk, wickelt bis zu ein Drittel der russischen Getreideexporte ab. Durch die Angriffe wurden dort nach Angaben aus der Branche rund f&uuml;nf Millionen Tonnen Umschlagkapazit&auml;t vor&uuml;bergehend vom Weltmarkt genommen.</p>
<p data-start="0" data-end="459">Die ukrainischen Getreideexporte sind zudem in den ersten beiden Augustwochen laut Landwirtschaftsministerium um 76&nbsp;Prozent gegen&uuml;ber dem Vorjahr eingebrochen.</p>
<p data-start="0" data-end="459">Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) senkte deshalb seine Prognosen f&uuml;r die Ausfuhren beider L&auml;nder. F&uuml;r das Wirtschaftsjahr 2026/27 rechnet die Beh&ouml;rde mit russischen Weizenexporten von 46&nbsp;Millionen Tonnen und ukrainischen Exporten von 13,5&nbsp;Millionen Tonnen.</p>

<p data-start="461" data-end="747" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Zus&auml;tzlichen Auftrieb erhielten die Getreidepreise durch die schlechteren Wachstumsbedingungen in den s&uuml;dlichen Great Plains der USA. Die anhaltende Trockenheit sch&uuml;rt dort vor der Aussaat Sorgen &uuml;ber die Winterweizenernte 2027 und k&ouml;nnte die globale Versorgungslage weiter versch&auml;rfen.</p>
<p data-start="0" data-end="239">Trotz kurzfristiger R&uuml;ckg&auml;nge bleiben die Getreidepreise auf einem hohen Niveau. An der Euronext gab der Weizenpreis am Montag leicht nach, w&auml;hrend in Hamburg f&uuml;r Weizen bis zu 239&nbsp;Euro je Tonne und f&uuml;r Futtergerste bis zu 213&nbsp;Euro geboten wurden.</p>
<p data-start="0" data-end="239">Auch die Maispreise stiegen weiter. In Frankreich verschlechterte sich die Bewertung der Maisbest&auml;nde deutlich, w&auml;hrend starke Regenf&auml;lle in Argentinien die Ernte verz&ouml;gern. In Teilen des Mittleren Westens der USA belasten zudem Hitze und Trockenheit die Ernteaussichten.</p>
<p data-start="509" data-end="734" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/russland/219758-warmer-herbst-bedroht-kuenftige-weizenernte/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Warmer Herbst bedroht Weizenernte in Russland</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Arbeitslos und keine Ausbildung – Anzahl junger Erwachsener ohne Perspektive steigt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289039-arbeitslos-und-keine-ausbildung-anzahl-steigt/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8434beb480cc5e695282c8.jpg" /> Immer mehr junge Erwachsene in Deutschland befinden sich weder in Ausbildung noch haben sie einen Arbeitsplatz. Dies teilte das Statistische Bundesamt mit. Die fehlende Erwerbstätigkeit in jungen Jahren birgt nicht nur Risiken für die persönliche Fortentwicklung, sondern auch für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, warnen Experten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Statistische Bundesamt gestern in einer Pressemitteilung bekannt gab, ist in Deutschland die Anzahl der sogenannten NEETs weiter gestiegen. Das K&uuml;rzel steht f&uuml;r "Not in Employment, Education or Training" (Nicht in Ausbildung, Weiterbildung oder Besch&auml;ftigung). Demnach lag der Anteil der jungen Erwachsenen, die unter diese Rubrik fallen, in der Altersgruppe von 20 bis 24 Jahren bei 10 Prozent.</p>
<p>Damit befindet sich Deutschland zwar immer noch unter dem EU-weiten Durchschnitt von 12,9 Prozent im Jahr 2025. Der Anteil von jungen Erwachsenen ohne Besch&auml;ftigung, die sich auch nicht in einer Ausbildung oder einem Studium befinden, ist jedoch in der BRD seit 2022 weiter angestiegen. Damals lag er noch bei 8,8 Prozent.</p>
<p>Zum Vergleich: Die niedrigsten NEET-Quoten unter den EU-Staaten hatten im Vergleichsjahr 2025 die Niederlande (5,6 Prozent), Schweden (7,3 Prozent) und Tschechien (7,6 Prozent). Spitzenreiter waren dagegen Frankreich (16,2 Prozent), Bulgarien (17,3 Prozent) und Rum&auml;nien (22,8 Prozent).</p>

<p>Der Anteil junger Frauen ohne berufliche Perspektive oder eine Bildungsma&szlig;nahme war 2025 mit 10,5 Prozent gegen&uuml;ber der Quote junger M&auml;nner (9,6 Prozent) leicht erh&ouml;ht. Diese Diskrepanz entspricht auch der EU-weiten NEET-Relation bez&uuml;glich der Geschlechter (13,2 Prozent bei den jungen Frauen, 12,5 Prozent bei den jungen M&auml;nnern) und l&auml;sst sich wom&ouml;glich mit Mutterpflichten erkl&auml;ren, die eine Berufst&auml;tigkeit oder Ausbildung erschweren.</p>
<p>Auff&auml;llig ist hingegen die Verteilung zwischen Stadt und Land. In Deutschland sind junge Stadtbewohner st&auml;rker vom NEET-Ph&auml;nomen betroffen als junge Menschen auf dem flachen Land (10,6 Prozent gegen&uuml;ber 7,9 Prozent). In der gesamten EU verh&auml;lt es sich genau umgekehrt: Die l&auml;ndlichen Gebiete wiesen eine NEET-Quote von 15,4 Prozent auf, die St&auml;dte nur von 11,5 Prozent.</p>
<p>Auch die Ursachen f&uuml;r die Besch&auml;ftigungslosigkeit der jungen Leute nimmt das Statistische Bundesamt in den Blick. F&uuml;r Deutschland bezieht es sich dabei auf die Daten des Nationalen Bildungsberichts von 2024. Demnach war nur eine Minderheit von 25 Prozent arbeitssuchend. 66 Prozent der 20- bis 24-J&auml;hrigen standen hingegen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verf&uuml;gung und fielen unter die Rubrik der Nichterwerbspersonen. Der Rest stand kurz vor der Aufnahme einer Ausbildung oder eines Studiums oder hatte eine Arbeitsstelle in Aussicht.</p>

<p>Bei den nicht arbeitslos Gemeldeten spielten zu 20 Prozent Betreuungspflichten eine Rolle, also die Sorge f&uuml;r eigene Kinder oder die Pflege der Eltern. 18 Prozent waren aus gesundheitlichen Einschr&auml;nkungen nicht in der Lage, eine Ausbildung aufzunehmen oder einen Beruf zu ergreifen. Bei 17 Prozent waren bildungsbezogene Gr&uuml;nde die Ursache, worunter das Statistische Bundesamt etwa das Warten auf einen Studienplatz versteht.</p>
<p>Arbeitsmarkt-Experten sind aufgrund der Entwicklung in der BRD besorgt. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert Bettina Kohlrausch von der Hans-B&ouml;ckler-Stiftung. Ihr zufolge zeigten die Daten, dass ein wachsender Teil von Jugendlichen beim &Uuml;bergang von der Schule in die Ausbildung oder den Beruf scheitere.</p>
<p>Mit gravierenden Folgen f&uuml;r die Zukunft sowohl des Einzelnen als auch der Gesellschaft, erkl&auml;rte Kohlrausch: "F&uuml;r die Jugendlichen und jungen Erwachsenen bedeutet dies eine&nbsp;unsichere Zukunftsperspektive und eine h&ouml;chstwahrscheinlich sehr holprige Erwerbskarriere. F&uuml;r den deutschen Arbeitsmarkt bedeutet es, dass wichtige Fachkr&auml;fte verloren gehen." N&ouml;tig sei eine Ausbildungsgarantie.</p>
<p>Auch Michaela Engelmeier, die Vorsitzende des Sozialverbands Deutschland, erkannte eine von der Politik verschuldete Schieflage: "Wenn jeder zehnte junge Mensch weder in Bildung, Ausbildung noch in Arbeit ist, l&auml;uft etwas schief", meint die fr&uuml;here SPD-Bundestagsabgeordnete. Anstatt in Jobcentern &uuml;ber Sanktionen mehr Druck auszu&uuml;ben, gelte es, die Betroffenen besser zu beraten und zu qualifizieren.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rt.com/inland/164016-schulabbrecherquote-und-fachkraeftemangel-bedrohen-deutsche-wirtschaft/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Leibniz- und ifo Institut: Schulabbrecherquote und Fachkr&auml;ftemangel bedrohen ostdeutsche Wirtschaft</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Italien: Keine Hinweise auf russische Beteiligung an Explosion in Munitionsfabrik nahe Rom</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/289030-italien-keine-hinweise-auf-russische/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/europa/289030-italien-keine-hinweise-auf-russische/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a841f1db480cc5cde78944b.jpg" /> Italien hegt keinen Verdacht, dass Russland an der jüngsten Explosion in einer Munitionsfabrik nahe Rom beteiligt war. Entsprechend dementierte der Verteidigungsminister Guido Crosetto Gerüchte über eine mögliche russische Spur. Crosetto zufolge habe es sich bei der Explosition um "ein internes Problem" in der Fabrik gehandelt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die italienische Regierung sehe keinen Grund zu der Annahme, dass Russland hinter der j&uuml;ngsten Explosion in einer Munitionsfabrik in Colleferro nahe Rom stecke. Dies <a href="https://www.adnkronos.com/politica/esplosione-colleferro-intervista-crosetto_5Ad7RG32hGFbEorKg9Bo8S?refresh_ce" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> Guido Crosetto, der Verteidigungsminister des Landes, gegen&uuml;ber der Nachrichtenagentur <em>Adnkronos</em>. "Niemand geht davon aus, dass es sich dabei um etwas anderes als ein internes Problem handeln k&ouml;nnte", sagte Crosetto.</p>
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                                                <blockquote class="twitter-tweet" data-media-max-width="560"><p lang="it" dir="ltr">❗️Potente esplosione pochi minuti fa nell’area dello stabilimento Avio di Colleferro (RM).<br><br>Il boato avvertito anche nei comuni limitrofi. Attivato piano maxi-emergenze. Video di Giovanna Ambrosino. <a href="https://t.co/i5h8BX6GB4">pic.twitter.com/i5h8BX6GB4</a></p>&mdash; Italia 24H Live 🔴 – Notizie dall&#39;Italia (@Italia24HLive) <a href="https://x.com/Italia24HLive/status/2087894507194851367?ref_src=twsrc%5Etfw">August 13, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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<p>Giulio Calamita, der B&uuml;rgermeister von Colleferro, teile die Meinung, dass es sich um einen Unfall handle. "Das Ger&uuml;cht&nbsp;von einer russischen Beteiligung an der Explosion kursiert seit den ersten Minuten", erkl&auml;rte der B&uuml;rgermeister in einem Gespr&auml;ch mit <em>Adnkronos</em>. Er ging davon aus, dass die Folgen der Explosion "weitaus gravierender gewesen w&auml;ren, wenn es sich um eine vors&auml;tzliche Tat gehandelt h&auml;tte."</p>
<p>"Wir hoffen, dass es sich um einen Unfall handelt, der zudem &ndash; abgesehen von der gro&szlig;en Angst unter den Einwohnern &ndash; keine nennenswerten Folgen hatte", sagte Calamita und wies darauf hin, dass der Verteidigungsminister selbst diese Ger&uuml;chte dementiert habe.&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die &Auml;u&szlig;erungen von Crosetto und Calamita erfolgten, nachdem Carlo Calenda, der Vorsitzende der Partei Azione, die Regierung aufgefordert hatte, &uuml;ber den Stand der Ermittlungen zu berichten, einschlie&szlig;lich einer m&ouml;glichen russischen Beteiligung an der Explosion. "Die Regierung muss dem Parlament nach Wiederaufnahme der Arbeit unverz&uuml;glich Bericht erstatten. Wir k&ouml;nnen nicht l&auml;nger in Ungewissheit &uuml;ber einen m&ouml;glichen russischen Hybridangriff leben", <a href="https://x.com/CarloCalenda/status/2089272238163763641" target="_blank" rel="noopener noreferrer">schrieb</a> der Politiker auf der Plattform X.</p>
<p>Die Explosion ereignete sich am 13. August in einer Munitionsfabrik des R&uuml;stungsbetriebs KNDS Ammo Italy (ehemals Simmel Difesa). Die Fabrik befindet sich in der Gemeinde Colleferro, unweit der italienischen Hauptstadt. Es gab keine Verletzten unter den Mitarbeitern.&nbsp;</p>

<p>Laut der Zeitung <em>La Repubblica</em>&nbsp;<a href="https://www.repubblica.it/esteri/2026/08/17/news/colleferro_esplosione_fabbrica_armi_pista_russa_ucraina-425532055/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">produziere</a> das Unternehmen Munition mittleren und gro&szlig;en Kalibers und beliefere die italienischen Streitkr&auml;fte sowie die Streitkr&auml;fte mehrerer L&auml;nder, darunter die Ukraine. Das Feuer und die anschlie&szlig;ende Explosion sollen sich in der Pulverpressabteilung ereignet haben. Wie es hei&szlig;t, untersuchten die Staatsanw&auml;lte einen m&ouml;glichen Zusammenhang zwischen dem Vorfall in Colleferro und Explosionen in Munitionsdepots in Bulgarien. Der j&uuml;ngste Zwischenfall ereignete sich am 10. August, als ein Munitionslager des bulgarischen R&uuml;stungsunternehmens Emco in der Ortschaft Beliza explodierte. Der bulgarische Innenminister Iwan Demerdschiew berichtete, dass das Feuer in einem der Lagerh&auml;user aufgrund eines in Brand geratenen LKW ausgebrochen sei. Das Blatt wies darauf hin, dass Emco einer der Munitionslieferanten der ukrainischen Armee sei.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/europa/288648-italien-explosion-in-munitionsfabrik-nahe-rom/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Italien: Explosion in einer Munitionsfabrik nahe Rom</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Japans Botschafter vorgeladen – Moskau protestiert gegen Takaichis Aussagen zu Putins Kurilen-Besuch</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289048-japans-botschafter-vorgeladen-moskau-protestiert/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8446edb480cc59dd0d6c5a.jpg" /> Russlands Außenministerium hat Japans Botschafter in Moskau einbestellt. Grund dafür sind die Aussagen der japanischen Regierung, die auf Wladimir Putins jüngsten Besuch auf den Kurilen erfolgten. Laut Tokio seien diese Inseln "ein integraler Bestandteil Japans". ]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag hat das russische Au&szlig;enministerium den japanischen Botschafter Akira Muto einbestellt. Grund daf&uuml;r waren die j&uuml;ngsten &Auml;u&szlig;erungen von Premierministerin Sanae Takaichi zum Besuch des russischen Pr&auml;sidenten Wladimir Putin auf der Inselkette, die das Ochotskische Meer vom offenen Pazifik trennt.</p>
<p>W&auml;hrend des Treffens <a href="https://t.me/MID_Russia/88745" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat</a> Michail Galusin, Russlands stellvertretender Au&szlig;enminister, beim japanischen Diplomaten einen Protest eingelegt und erkl&auml;rt, dass Russlands Souver&auml;nit&auml;t &uuml;ber die s&uuml;dlichen Kurilen-Inseln unantastbar sei. Das russische Au&szlig;enamt erinnerte Muto daran, dass diese Gebiete nach dem Zweiten Weltkrieg gem&auml;&szlig; den entsprechenden Vereinbarungen der Alliierten und der UN-Charta Teil Russlands geworden seien. "Jegliche Versuche der japanischen Seite, diese offensichtliche Realit&auml;t direkt oder indirekt infrage zu stellen, sind absolut inakzeptabel und rechtswidrig", hie&szlig; es in der Stellungnahme der Beh&ouml;rde. Das Au&szlig;enministerium betonte:</p>
<p><em>"Im Hinblick auf Tokios fortgesetztes Festhalten an der Sanktionspolitik des 'Kollektiven Westens' gegen Russland sowie Japans Unterst&uuml;tzung f&uuml;r das Kiewer Regime wurde dem Leiter der japanischen diplomatischen Mission mitgeteilt, dass sich Moskau das Recht auf angemessene Gegenma&szlig;nahmen vorbeh&auml;lt."</em></p>

<p>Der japanische Botschafter reagierte nicht umgehend auf eine Vorladung ins Au&szlig;enministerium. "Die Botschaft erkl&auml;rte uns recht vage, dass er weder am Freitag, dem 14. August, noch am Montag, dem 17. August &ndash; also heute &ndash; kommen k&ouml;nne. Er sei entweder nicht in Moskau oder f&uuml;hle sich nicht wohl. Wir haben es immer noch nicht verstanden", <a href="https://www.interfax.ru/amp/1109779" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> der russische Chefdiplomat Sergei Lawrow am Montag. Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, <a href="https://tass.ru/politika/28019645" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a> am selben Tag, dass sich Akira Muto nach Lawrows &Auml;u&szlig;erungen "deutlich besser f&uuml;hle" und am Dienstag im russischen Au&szlig;enministerium eintreffen werde.</p>
<p>Am vergangenen Donnerstag, dem 13. August, besuchte Putin die Insel Iturup. Dies war sein erster Besuch auf den Kurilen. Am Tag zuvor <a href="https://www.rbc.ru/politics/12/08/2026/6a7c29879a794747a02bb00e" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hatte</a> er erkl&auml;rt, dass Russland Japan nicht bedrohe und keine Gebietsanspr&uuml;che erhebe, w&auml;hrend Tokio im Kurilenkonflikt weiterhin Anspr&uuml;che gegen Moskau habe.</p>

<p>Die japanische Regierung hat unverz&uuml;glich reagiert. Die Premierministerin Sanae Takaichi <a href="https://www.nikkei.com/article/DGXZQOUA135OB0T10C26A8000000/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hat</a> Putins Besuch scharf verurteilt und gesagt, dass dieser "die antirussische Stimmung in Japan weiter versch&auml;rfen" werde. Die S&uuml;dkurilen, die Tokio als Nordterritorien bezeichnet, seien "sowohl historisch als auch v&ouml;lkerrechtlich untrennbarer Bestandteil des japanischen Staatsgebiets". Putins Besuch "verletzt die Gef&uuml;hle der japanischen Bev&ouml;lkerung und ist unter keinen Umst&auml;nden hinnehmbar", betonte Takaichi.</p>
<p>Im Zusammenhang mit Putins Reise auf Iturup hat das japanische Au&szlig;enministerium den russischen Botschafter Nikolai Nosdrjow einbestellt. In der Erkl&auml;rung des japanischen Au&szlig;enamtes <a href="https://www.mofa.go.jp/mofaj/press/danwa/pageit_000001_03130.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hie&szlig;</a> es, dass dem Leiter der russischen diplomatischen Mission in Tokio ein scharfer Protest eingelegt worden sei. Das Ministerium stellte fest, dass die S&uuml;dkurilen "ein integraler Bestandteil" Japans seien und Wladimir Putins Besuch "absolut inakzeptabel" sei.</p>
<p>Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs sind die Kurilen Gegenstand eines Territorialstreits zwischen Russland und Japan. Tokio erhebt Anspruch auf Iturup, Kunaschir, Schikotan und die Habomai-Inseln und bezeichnet diese Gebiete als "Nordterritorien". "Die Frage der Kurilen-Inseln ist f&uuml;r Japan &auml;u&szlig;erst schmerzhaft. Der Verlust der Kontrolle &uuml;ber sie war f&uuml;r Tokio ein historisches Trauma, daher konnte das Land der aufgehenden Sonne Putins Besuch in Iturup nicht ignorieren. Das Ausma&szlig; der Reaktion war jedoch &uuml;bertrieben", <a href="https://vz.ru/politics/2026/8/17/1443554.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">sagte</a> Alexei Maslow, Direktor des Instituts f&uuml;r Asien- und Afrikastudien an der Moskauer Staatlichen Universit&auml;t, in einem Gespr&auml;ch mit der Zeitung <em>Wsgljad</em>.</p>

<p>Der Experte erinnerte daran, dass Moskau Tokios Gef&uuml;hle in dieser Territorialfrage "lange Zeit sehr gut verstanden" habe. Er bezog sich dabei auf Wladimir Putins Kontakte zum ehemaligen japanischen Premierminister Shinzō Abe. Laut Maslow h&auml;tten die Parteien vereinbart, die Frage der "Territorialanspr&uuml;che zugunsten einer f&uuml;r beide Seiten vorteilhaften Zusammenarbeit" auf Eis zu legen. Japan sei mit dieser Situation lange Zeit zufrieden gewesen. "Doch sp&auml;ter orientierte sich das Land zu stark an der westlichen Au&szlig;enpolitik, und daher wurde jegliche Diskussion &uuml;ber die Kurilen unm&ouml;glich", betonte der Experte.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/288660-putins-kurilen-besuch-klare-ansage/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Putins Kurilen-Besuch: Klare Ansage an Tokio</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Globaler Ausverkauf von Staatsanleihen: Inflation und KI-Boom treiben Renditen auf Jahrzehnte-Hoch</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289045-globaler-ausverkauf-von-staatsanleihen-inflation/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a844452b480cc60d50666da.jpg" /> Die weltweiten Anleihemärkte, unter anderem in den USA und Deutschland, geraten unter Druck: Steigende Ölpreise schüren die Inflationssorgen, während hohe Staatsdefizite und milliardenschwere KI-Investitionen den Kapitalbedarf weiter erhöhen. Die langfristigen Renditen steigen dadurch auf Niveaus, die seit Jahren nicht mehr erreicht wurden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="300">Die langfristigen Finanzierungskosten in den gro&szlig;en Volkswirtschaften haben am Dienstag ihren h&ouml;chsten Stand seit Jahrzehnten erreicht. Inflationssorgen, wachsende Bedenken&nbsp;mit Blick auf die Staatsverschuldung und die stark zunehmende Ausgabe von KI-Anleihen setzen die Staatsanleihem&auml;rkte weltweit unter Druck.</p>
<p data-start="302" data-end="561">Die Rendite 30-j&auml;hriger US-Staatsanleihen stieg am Dienstag um 0,02 Prozentpunkte auf 5,33 Prozent &ndash; den h&ouml;chsten Stand seit 2007. Damit bel&auml;uft sich der Anstieg in dieser Woche bereits auf 0,06 Prozentpunkte. Anfang Juli lag die Rendite noch unter 5 Prozent.</p>

<p data-start="563" data-end="912">Auch in Europa stiegen die Renditen langfristiger Staatsanleihen. Die Rendite 30-j&auml;hriger deutscher Bundesanleihen legte am Dienstag um 0,04 Prozentpunkte auf 3,78 Prozent zu &ndash; den h&ouml;chsten Stand seit der Eurokrise 2011. Franz&ouml;sische Anleihen gleicher Laufzeit stiegen um 0,03 Prozentpunkte auf 4,9 Prozent, und damit auf den h&ouml;chsten Wert seit 2008.</p>
<p data-start="914" data-end="1181">"Die langfristigen Renditen haben sich in den vergangenen Tagen weitgehend an den &Ouml;lpreisen orientiert", sagte Mohit Kumar, Chef&ouml;konom f&uuml;r Europa bei Jefferies gegen&uuml;ber der&nbsp;<em>Financial</em>&nbsp;<em>Times</em>. "Wenn der &Ouml;lpreis auf 90 Dollar und dar&uuml;ber steigt, r&uuml;cken Inflationssorgen zunehmend in den Vordergrund."</p>
<p data-start="1183" data-end="1425">In Gro&szlig;britannien stieg die Rendite 30-j&auml;hriger Staatsanleihen am Dienstagmorgen um bis zu 0,04 Prozentpunkte auf 5,86 Prozent. Damit n&auml;hert sie sich dem h&ouml;chsten Stand seit 1998, der in den ersten Wochen des Iran-Krieges erreicht worden war. Auch in Japan legte die Rendite 30-j&auml;hriger Staatsanleihen um 0,06 Prozentpunkte auf 4,14 Prozent zu und lag damit nahe ihrem bisherigen Rekordhoch.</p>
<p data-start="0" data-end="203">Die Finanzierungskosten f&uuml;r Staaten sind seit Beginn des&nbsp;Iran-Krieges in diesem Jahr deutlich gestiegen. H&ouml;here Energiepreise sch&uuml;ren die Sorge vor einem l&auml;nger anhaltenden globalen Inflationsschub.</p>
<p data-start="205" data-end="404">Der Preis f&uuml;r Brent-Roh&ouml;l stieg am Montag erstmals seit zwei Wochen wieder &uuml;ber 90 US-Dollar je Barrel und lag am Dienstagmorgen bei rund 91,25 Dollar. Dies setzte die Staatsanleihen erneut unter Druck.</p>
<p data-start="406" data-end="818">Zudem bleiben die Sorgen &uuml;ber die Staatsfinanzen bestehen. Die wachsende Verschuldung der Regierungen treibt die langfristigen Finanzierungskosten seit Wochen nach oben. Die US-Staatsverschuldung n&auml;hert sich 40 Billionen Dollar, w&auml;hrend Anleger bef&uuml;rchten, dass Regierungen im Westen zus&auml;tzliche Ausgaben beschlie&szlig;en m&uuml;ssen, um Unternehmen und Verbraucher vor den wirtschaftlichen Folgen h&ouml;herer Energiepreise zu sch&uuml;tzen.</p>
<p data-start="820" data-end="1024">Der erneute Ausverkauf am Anleihemarkt und die h&ouml;heren &Ouml;lpreise belasteten am Dienstag auch die Aktienm&auml;rkte. Die Futures auf den S&amp;P 500 und den Nasdaq 100 lagen 0,5 beziehungsweise 1,2 Prozent im Minus.</p>
<p data-start="1026" data-end="1217" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Der Anstieg der langfristigen Anleiherenditen zwang die US-Regierung bereits in der vergangenen Woche dazu, f&uuml;r den Verkauf 30-j&auml;hriger Staatsanleihen die h&ouml;chsten Zinsen seit 2011 zu zahlen.</p>
<p data-start="694" data-end="1111" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Auch gro&szlig;e Technologiekonzerne greifen zunehmend auf die internationalen Anleihem&auml;rkte zur&uuml;ck, um ihre enormen Ausgaben f&uuml;r KI-Investitionen zu finanzieren. Dabei setzen sie verst&auml;rkt auf langfristige Anleihen. F&uuml;r 2026 wird erwartet, dass die Unternehmen Anleihen im Wert von insgesamt 1,9 Billionen Dollar ausgeben &ndash; deutlich mehr als die 1,44 Billionen Dollar im vergangenen Jahr.</p>
<p data-start="694" data-end="1111" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/inland/288328-deutlicher-anstieg-mieten-auf-wohnungsmarkt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutscher Wohnungsmarkt: Mieten und Kaufpreise steigen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Hunderte ukrainische Drohnen nehmen Moskau in der Nacht ins Visier </title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289049-hunderte-ukrainische-drohnen-nehmen-moskau/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a844cdab480cc5e781120ae.jpg" /> In der Nacht zu Dienstag hat die Ukraine die russische Hauptstadt und ihre Vororte mit über 600 Drohnen attackiert. Mindestens drei Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt. Auch andere russische Regionen wurden attackiert. Es war der zweite Großangriff auf Russland innerhalb weniger Tage.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Mindestens drei Menschen, darunter ein Kind, wurden verletzt, Dutzende H&auml;user besch&auml;digt und 5.000 Haushalte waren nach einem ukrainischen Drohnenangriff in der Nacht zum Mittwoch in der Region Moskau ohne Strom.</p>
<p>Gouverneur Andrei Worobjew erkl&auml;rte, Drohnen h&auml;tten mehrere Bezirke au&szlig;erhalb der russischen Hauptstadt angegriffen. In Ramenski st&uuml;rzte eine Drohne in ein Privathaus, w&auml;hrend die Bewohner schliefen. Ein zehnj&auml;hriges M&auml;dchen wurde dabei von Splittern verletzt, so Worobjew. Im Bezirk Bogorodski wurde eine Frau durch herabfallende Teile einer Drohne verletzt, w&auml;hrend ein 27-j&auml;hriger Mann in Kolomna durch Splitter zu Schaden kam. Alle drei Personen wurden ins Krankenhaus eingeliefert.</p>

<p>Die schwersten Sch&auml;den entstanden in Pawlowski Possad. Dort verursachte eine Drohne einen Brand, der ein Privathaus in Kusnezi zerst&ouml;rte. Ein weiterer Brand erreichte das Dach eines Wohnhauses und zwang Dutzende Familien zur Evakuierung. Es wurden keine Verletzten gemeldet. An anderen Orten l&ouml;sten herabfallende Drohnenteile einen Brand aus und besch&auml;digten mehrere Geb&auml;ude in Kolomna, setzten Baumaterialien in Kotelniki in Brand und besch&auml;digten ein Auto und ein Umspannwerk in Elektrostal.</p>
<p>In Bogorodski traf eine Drohne ein Lager von Wildberries. Die gro&szlig;e E-Commerce-Plattform, die oft als "russisches Amazon" bezeichnet wird, teilte mit, dass Tr&uuml;mmerteile geringf&uuml;gige Sch&auml;den an einer Au&szlig;enwand verursacht h&auml;tten. Das Geb&auml;ude war zuvor evakuiert worden, und es kam zu keinerlei Besch&auml;digungen der Waren.</p>
<p>Mehr als 5.000 Verbraucher und 46 wichtige Einrichtungen in&nbsp;Likino-Duljowo und&nbsp;Orechowo-Sujewo waren ohne Strom, teilte der regionale Energieversorger Mosoblenergo mit. Der Stromausfall war auf einen Defekt an der Ausr&uuml;stung im Versorgungsnetz der Niederlassung Pawlovski Posad zur&uuml;ckzuf&uuml;hren.</p>
<p>Moskaus B&uuml;rgermeister Sergei Sobjanin erkl&auml;rte, 180 Drohnen seien &uuml;ber der Region abgeschossen worden. Insgesamt h&auml;tten zwischen Montagabend und Dienstagmorgen um 5 Uhr 620 Drohnen Moskau und das Umland angegriffen.</p>
<p>Der Angriff beeintr&auml;chtigte auch den Flugverkehr rund um die russische Hauptstadt. Die Flugh&auml;fen Wnukowo, Domodedowo und Schukowski stellten den Flugbetrieb ein, w&auml;hrend der Flughafen Scheremetjewo den Betrieb unter Abstimmung mit den Beh&ouml;rden wieder aufnahm. Die Einschr&auml;nkungen galten auch am Dienstagmorgen noch.</p>

<p>Das russische Verteidigungsministerium gab bekannt, dass die Luftverteidigung &uuml;ber Nacht landesweit 791 ukrainische Starrfl&uuml;gler-Drohnen abgefangen und zerst&ouml;rt habe. Neben Moskau seien Drohnen &uuml;ber 15 russischen Regionen sowie &uuml;ber dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgeschossen worden, so das Ministerium. &Uuml;ber der Region Rjasan seien neun Drohnen abgeschossen worden, wobei drei Menschen verletzt wurden, sagte Gouverneur Pawel Malkow.</p>
<p>Der Angriff vom 18. August war laut Angaben des Verteidigungsministeriums einer der gr&ouml;&szlig;ten ukrainischen Drohnenangriffe seit Jahresbeginn. Er erfolgte nur zwei Tage nach einem noch gr&ouml;&szlig;eren Angriff am 16. August, bei dem das Ministerium die Abfangung und Zerst&ouml;rung von 822 ukrainischen Drohnen gemeldet hatte.</p>
<p>Angesichts milit&auml;rischer R&uuml;ckschl&auml;ge hat Kiew in den vergangenen Wochen seine Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland verst&auml;rkt. Betroffen sind Lagerhallen, Energiezentren, Wohnh&auml;user, Zivilfahrzeuge, Infrastruktur und Feriengebiete. Anfang des Monats griff eine ukrainische Drohne einen belebten Strand im s&uuml;drussischen Badeort Gelendschik an. Dabei wurden mindestens sieben Menschen, darunter drei Kinder, get&ouml;tet und Dutzende weitere verletzt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://freeassange.tech/europa/288749-grosse-horten-von-patriot-raketen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Das gro&szlig;e Horten von Patriot-Raketen: Warum Kiews Unterst&uuml;tzer ihre Lager verschlossen halten</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
        <enclosure url="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a844cdab480cc5e781120ae.jpg" type="image/jpeg" length="123"/>        <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 14:38:35 +0200</pubDate>
        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Pentagon ordnet Prüfung von US-Unis an: Keine Finanzierung bei &quot;problematischen Partnerschaften&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/nordamerika/289034-pentagon-ordnet-pruefung-von-us-universitaeten-an/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/nordamerika/289034-pentagon-ordnet-pruefung-von-us-universitaeten-an/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8440a948fbef09f87a863a.jpg" /> Eine Angst geht um in den USA – die Angst vor China. Das Pentagon hat 30 US-Universitäten angeordnet, bis zum 31. August ihre akademischen, finanziellen und wissenschaftlichen Partnerschaften mit ausländischen Organisationen zu prüfen. Sonst hat das Konsequenzen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das US-Kriegsministerium hat am Montag 30 US-Bildungsst&auml;tten aufgefordert, unverz&uuml;glich ihre akademischen, finanziellen und wissenschaftlichen Projekte mit ausl&auml;ndischen Einrichtungen zu pr&uuml;fen. Die Revision sollte bis zum 31. August abgeschlossen werden. Sollten dabei "problematische Partnerschaften" festgestellt werden, m&uuml;ssten die&nbsp;Universit&auml;ten diese Zusammenarbeit aufl&ouml;sen.</p>
<p>Das Pentagon begr&uuml;ndete seine Forderung mit dem Schutz von US-Steuergeldern und vor einem m&ouml;glichen ungenehmigten Technologietransfer oder Diebstahl von Know-how.&nbsp;Emil Michael, Vizekriegsminister f&uuml;r Forschung und Entwicklung, wurde in einer entsprechenden Presseerkl&auml;rung mit den Worten <a href="https://www.war.gov/News/Releases/Release/Article/4575019/department-of-war-orders-research-security-audits-at-30-academic-institutions/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">zitiert</a>:</p>
<blockquote>
<p><em>"Das Kriegsministerium der USA duldet keine akademischen Partnerschaften, die unsere nationale Sicherheit gef&auml;hrden. Institutionen, die Gelder von US-Steuerzahlern erhalten, m&uuml;ssen h&ouml;chste Standards der Forschungssicherheit einhalten."</em></p>
</blockquote>
<p>Sollten die Ergebnisse der Pr&uuml;fung nicht vor dem Ablauf der gesetzten Frist direkt an das Pentagon &uuml;bermittelt werden, k&ouml;nnten die s&auml;umigen Bildungsst&auml;tten ihre Finanzierung durch die US-Regierung verlieren.</p>

<p>Obwohl das Pentagon weder die Namen der 30 Bildungsst&auml;tten noch explizit China nannte, erw&auml;hnte die Milit&auml;rbeh&ouml;rde "umbenannte Konfuzius-Institute" als Beispiel f&uuml;r "problematischen Partnerschaften". Nach Angaben der Zeitung&nbsp;<em>South China Morning Post</em> hatten inzwischen viele dieser von der chinesischen Regierung finanzierten Kulturprogramme in den USA wegen des zunehmenden politischen Drucks aus Washington ihren Namen ge&auml;ndert oder gar geschlossen.</p>
<p>Die am 17. August erlassene Anordnung ist keine vereinzelte Ma&szlig;nahme. So hatte das US-Kriegsministerium erst im Juli eine Liste mit ausl&auml;ndischen Organisationen aktualisiert, die eine Gefahr f&uuml;r die nationale Sicherheit des Landes darstellen k&ouml;nnten. Unter den dort erw&auml;hnten 130 Universit&auml;ten und Organisationen waren allein 88 von Festlandchina gewesen. Damals hatte das Pentagon pr&auml;zisiert, dass die Sanktionen die jeweiligen Institutionen als Ganzes betreffen &ndash; und nicht einzelne Laboratorien oder Forscher. Den US-Wissenschaftlern war geraten worden, in ihren Kontakten zu den genannten Organisationen mit Umsicht vorzugehen. Das Pentagon hatte auf diese Sanktionsliste auch Universit&auml;ten aus Iran und Russland gesetzt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/asien/288945-studie-chinesische-unternehmen-verstaerken-ihre/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Studie: Chinesische Unternehmen melden mehr Patente in Russland an</a></p>
    
    
    
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                        <div class="VkEmbed"><iframe class="lazyload" data-src="https://rumble.com/embed/v7c1em2" frameborder="0" width="853" height="480" allowfullscreen></iframe></div>        </div>
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Kushner trifft Netanjahu: Ringen um Trumps Gaza-Plan</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/289033-kushner-trifft-netanjahu-ringen-um/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84308fb480cc59dd0d6c41.jpg" /> Das vierstündige Treffen zwischen Jared Kushner und Benjamin Netanjahu brachte keinen Durchbruch: Innenpolitischer Druck in Israel und Streit über die Entwaffnung der Hamas bremsen Trumps Gaza-Plan aus.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="0" data-end="328">Ein vierst&uuml;ndiges Treffen zwischen Jared Kushner und Benjamin Netanjahu endete ohne ein klares Signal daf&uuml;r, dass Israel bereit ist, den Friedensrahmen des Wei&szlig;en Hauses f&uuml;r Gaza voranzutreiben.</p>
<p data-start="0" data-end="328">Trumps Berater Jared Kushner hat dem israelischen Ministerpr&auml;sidenten Benjamin Netanjahu am Montag mitgeteilt, dass die USA Israel zu "kleinen Schritten" im Gazastreifen bewegen wollen. Damit soll getestet werden, ob die Bereitschaft der Hamas zur Entwaffnung tats&auml;chlich ernst gemeint ist, sagte ein US-Regierungsvertreter.</p>

<p data-start="330" data-end="626">Das vierst&uuml;ndige Treffen fand vor dem Hintergrund von Netanjahus tiefem Misstrauen gegen&uuml;ber dem US-Gaza-Plan statt. Zugleich steht Israel vor einer Wahl im Oktober, was Netanjahu bei diesem politisch hochsensiblen Thema weniger Spielraum f&uuml;r gr&ouml;&szlig;ere Zugest&auml;ndnisse l&auml;sst.</p>
<p data-start="628" data-end="962">Das Treffen habe zwar dazu beigetragen, Missverst&auml;ndnisse auszur&auml;umen, einige von Netanjahus Bedenken zu kl&auml;ren und ein gemeinsames Verst&auml;ndnis &uuml;ber das weitere Vorgehen zu schaffen. Gleichzeitig seien aber auch die weiterhin bestehenden Differenzen deutlich geworden &ndash; und damit, wie schwierig kurzfristige Fortschritte sein d&uuml;rften. Das berichtet <em>AXIOS</em> am Dienstag.&nbsp;</p>
<p data-start="964" data-end="1154">Kushner war nach Israel gereist, nachdem er am Sonntag in &Auml;gypten Gespr&auml;che mit Hamas-Vertretern sowie mit &auml;gyptischen, katarischen und t&uuml;rkischen Vermittlern gef&uuml;hrt hatte.</p>
<p data-start="1156" data-end="1424">Zu Kushners Delegation bei dem Treffen mit Netanjahu geh&ouml;rten unter anderem Nikolay Mladenov, der Hohe Vertreter von Trumps "Board of Peace" f&uuml;r Gaza, der ehemalige britische Premierminister Tony Blair sowie die hochrangigen Berater Aryeh Lightstone und Liran Tancman.</p>
<p data-start="1426" data-end="1620">Netanjahu &auml;u&szlig;erte bei dem Treffen gro&szlig;e Zweifel an der Bereitschaft der Hamas zur Entmilitarisierung und fragte Kushner, warum dieser sich am Sonntag in &Auml;gypten mit deren F&uuml;hrung getroffen habe.</p>
<p data-start="1622" data-end="2125" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Kushner erkl&auml;rte, es sei wichtig gewesen, von den Hamas-Vertretern direkt zu erfahren, ob sie tats&auml;chlich bereit seien, den Prozess der Entwaffnung voranzutreiben. "Als Steve Witkoff und ich uns das letzte Mal mit Hamas-F&uuml;hrern getroffen haben, f&uuml;hrte das zur Freilassung aller Geiseln", sagte Kushner laut einem US-Regierungsvertreter. Er bezog sich damit auf die Freilassung der verbliebenen Geiseln im vergangenen Jahr, die w&auml;hrend der Hamas-Angriffe vom 7. Oktober 2023 verschleppt worden waren.</p>
<p data-start="0" data-end="314">Ein US-Regierungsvertreter und eine weitere mit dem Treffen vertraute Quelle erkl&auml;rten, dass die politische Atmosph&auml;re in Israel vor der Wahl im Oktober auf israelischer Seite erhebliches Misstrauen ausgel&ouml;st habe. Besonders die Opposition habe Netanjahu daf&uuml;r kritisiert, im Gazastreifen Zugest&auml;ndnisse zu machen.</p>
<p data-start="316" data-end="760">Kushner erl&auml;uterte bei dem Treffen, wie die Entmilitarisierung ablaufen soll: Zun&auml;chst soll die Hamas demnach ihre Waffen an eine pal&auml;stinensische technokratische Regierung &uuml;bergeben. Diese soll die Waffen anschlie&szlig;end an eine sogenannte internationale Stabilisierungstruppe weitergeben.</p>
<p data-start="762" data-end="1044">Netanjahu lie&szlig; Kushner und sein Team von den&nbsp;Chefs des israelischen Milit&auml;rgeheimdienstes und des Geheimdienstes Schin Bet &uuml;ber "Verst&ouml;&szlig;e der Hamas" informieren. W&auml;hrend des Treffens sagte Trump gegen&uuml;ber <em>Fox News</em>, er wolle, dass Israel seine Luftangriffe im Gazastreifen einstellt.</p>
<p data-start="1046" data-end="1359">Kushner und Netanjahu einigten sich zudem auf die Einrichtung eines "Deconfliction"-Mechanismus im Gazastreifen. Dieser soll Verst&ouml;&szlig;e &uuml;berwachen und israelische Bedenken hinsichtlich m&ouml;glicher neuer Bedrohungen aufgreifen, um eine Eskalation zu verhindern. &Auml;gyptische Vermittler sollen daran beteiligt werden.</p>
<p data-start="1361" data-end="1627" data-is-last-node="" data-is-only-node="">"Wenn die Israelis sehen, dass die Hamas etwas tut, das zu einer neuen Bedrohung werden k&ouml;nnte, werden sie dies dem Deconfliction-Mechanismus melden, der es mit der Hamas besprechen wird. So wei&szlig; die Hamas, dass wir sie beobachten", sagte der US-Regierungsvertreter.</p>
<p data-start="1361" data-end="1627" data-is-last-node="" data-is-only-node=""><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://freedert.online/kurzclips/video/288362-hunter-biden-bei-tucker-carlson/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hunter Biden bei Tucker Carlson: Netanjahu ist das "personifizierte B&ouml;se"</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Umfrage: Trumps Zustimmungswerte fallen auf neues Tief</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289029-umfrage-trumps-zustimmungswerte-fallen-auf/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8429ba48fbef0d0a654fba.jpg" /> Wenige Monate vor den Kongresswahlen im November zeigt eine neue Reuters/Ipsos-Umfrage: Die Zustimmungswerte von Donald Trump sind auf den niedrigsten Stand seiner Amtszeit gefallen. Nur noch 33 Prozent der Befragten befürworten seine Amtsführung – ein Ergebnis, das die Republikaner nervös macht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Zustimmungswerte von US-Pr&auml;sident Donald Trump sind auf ein neues Tief seiner Amtszeit gefallen. 33&nbsp;Prozent der Befragten bef&uuml;rworten seine Amtsf&uuml;hrung im Wei&szlig;en Haus, w&auml;hrend 64&nbsp;Prozent sie ablehnen. Das geht aus den Ergebnissen einer <em>Reuters</em>/Ipsos-Umfrage hervor, die&nbsp;online mit 1.166 erwachsenen Amerikanern durchgef&uuml;hrt wurde.</p>

<p>Den R&uuml;ckgang der Zustimmung&nbsp;<a href="https://www.reuters.com/world/us/trump-approval-falls-33-lowest-his-presidency-reutersipsos-poll-finds-2026-08-17/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">f&uuml;hrte</a>&nbsp;<em>Reuters</em> auf die Milit&auml;roperation der USA und Israels in Iran zur&uuml;ck, die auch f&uuml;r US-B&uuml;rger sp&uuml;rbare wirtschaftliche Folgen hatte.&nbsp;Der Umfrage zufolge glauben etwa 80&nbsp;Prozent der Amerikaner &ndash; darunter 87&nbsp;Prozent der Demokraten und 71&nbsp;Prozent der Republikaner &ndash;, dass der Konflikt zwischen den USA und Iran "lange andauern" werde. Nur 16&nbsp;Prozent gaben an, er werde wahrscheinlich in wenigen Wochen enden.</p>
<p>Die Umfrage von <em data-start="2007" data-end="2016">Reuters</em> und Ipsos zeigte zudem, dass amerikanische W&auml;hler erstmals seit zehn Jahren den Demokraten mehr wirtschaftspolitische Kompetenz zutrauen als den Republikanern: 38 gegen&uuml;ber 35 Prozent. Auch beim Thema steigende Lebenshaltungskosten werden die Demokraten h&auml;ufiger als kompetenter wahrgenommen.</p>
<p>Der republikanische Ansatz in der Einwanderungspolitik blieb w&auml;hrend Trumps gesamter Amtszeit beliebter als der demokratische, doch der Abstand ist inzwischen auf ein Minimum geschrumpft. Laut Umfrage unterst&uuml;tzen 40&nbsp;Prozent&nbsp;der W&auml;hler die Republikaner in dieser Frage, 38&nbsp;Prozent die Demokraten.&nbsp;Im Januar 2025 hatten die Republikaner laut <em>Reuters</em> noch mit 26 Punkten Vorsprung gef&uuml;hrt.</p>
<p>Die Sorge um den Iran-Krieg und steigende Benzinpreise setzen die Republikaner&nbsp;laut <em>Reuters</em> unter Druck: Sie bangen um ihre knappe Mehrheit im US-Repr&auml;sentantenhaus bei den Wahlen am 3. November. Die Demokraten wiederum sehen ihre Chancen wachsen, k&uuml;nftig auch den Senat zu erobern.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/287293-vor-kongress-zwischenwahlen-musk-kuendigt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Vor US-Zwischenwahlen: Musk k&uuml;ndigt massive Hilfe f&uuml;r Republikaner an</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ukrainer in Stuttgart wegen Agententätigkeit verurteilt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289032-ukrainer-in-stuttgart-wegen-agententaetigkeit-verurteilt/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a842c2c48fbef09a911849c.jpg" /> Drei Ukrainer standen in Stuttgart vor Gericht. Der Vorwurf: Agententätigkeit für Russland und die Planung eines Brandanschlags auf die ukrainische Post. Nun fällte das Stuttgarter Oberlandesgericht das Urteil: Der Prozess endete mit zwei Freisprüchen und einer Haftstrafe.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Medienberichten zufolge hat das Stuttgarter Oberlandesgericht heute Morgen einen jungen Ukrainer zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Der Verurteilte muss f&uuml;r ein Jahr und drei Monate in Haft. Das Gericht kam damit wie die Anklage zu dem Schluss, dass der ukrainische Staatsb&uuml;rger im Auftrag einer fremden Macht Brandanschl&auml;ge vorbereitet hatte.&nbsp;</p>
<p>Zwei weitere Angeklagte &ndash; ebenfalls ukrainisch &ndash; sprach das Gericht jedoch von dem Vorwurf der Agentent&auml;tigkeit frei.</p>
<p>Die drei Ukrainer waren im Mai 2025 in K&ouml;ln, Konstanz und in der Schweiz festgenommen worden. Die Bundesanwaltschaft hatte ihnen zur Last gelegt, an einem Sabotageplan beteiligt gewesen zu sein. Demnach h&auml;tten die Verhafteten geplant, Transportwege eines Paketdienstes anzugreifen.</p>

<p>W&auml;hrend die Anklage von einem geplanten Sabotageakt im Auftrag Russlands sprach, &auml;u&szlig;erte sich das Gericht bisher nicht zu den m&ouml;glichen Auftraggebern der Anschlagsplanung (die Urteilsbegr&uuml;ndung l&auml;uft derzeit noch).&nbsp;</p>
<p>Der Generalbundesanwalt war hingegen von einem russischen Nachrichtendienst als Auftraggeber ausgegangen. Demnach sollen die drei Angeklagten im M&auml;rz 2025 &uuml;ber einen ukrainischen Postdienst mit GPS-Trackern versehene Pakete in die Ukraine versendet haben.</p>
<p>Das Ziel: Routen und Transportabl&auml;ufe der ukrainischen Post auskundschaften. Als Mittelsm&auml;nner zwischen dem russischen Geheimdienst und den Ausf&uuml;hrenden h&auml;tten B&uuml;rger der Stadt Mariupol gedient. In einem weiteren Schritt h&auml;tten die Beauftragten dann auch Brands&auml;tze verschicken sollen. Alle drei Angeklagten hatten die Tat bestritten.</p>

<p>Mit seinem Urteil blieb das Oberlandesgericht Stuttgart unter dem Strafma&szlig;, das die Staatsanwaltschaft gefordert hatte. Der Vertreter der Bundesanwaltschaft hatte f&uuml;r Haftstrafen zwischen zwei Jahren und neun Monaten und vier Jahren und drei Monaten pl&auml;diert. Die Verteidiger hatten Freispr&uuml;che gefordert. Dieser Forderung kam das Gericht in zwei F&auml;llen nun auch nach. Auff&auml;llig ist, dass die Haftstrafe des einzigen Verurteilten nicht zur Bew&auml;hrung ausgesetzt wurde.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/inland/245542-ausspaehen-von-militaertransporten-drei-deutsch-russen-bestreiten-spionage/">Aussp&auml;hen von Milit&auml;rtransporten? Drei Deutsch-Russen bestreiten die Spionage</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Drohender Gasmangel: Bundesnetzagentur appelliert an Gashändler</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/289028-drohender-gasmangel-bundesnetzagentur-appelliert-an-gash%C3%A4ndler/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/289028-drohender-gasmangel-bundesnetzagentur-appelliert-an-gash%C3%A4ndler/</guid>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84164e48fbef08b319394b.jpg" /> Die deutschen Gasvorräte sind niedriger als in den Vorjahren. Grund ist eine Kaufzurückhaltung der Großhändler angesichts verteuerter Gaspreise. Nun richtet die Bundesnetzagentur einen Appell an die Gasversorger, um einen Gasmangel im Winter zu verhindern.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der F&uuml;llstand der Gasspeicher in Deutschland liegt Mitte August 2026 bei unter 50 Prozent und damit deutlich unter den Werten der Vorjahre. Geopolitische Spannungen wie der Konflikt um die Stra&szlig;e von Hormus machen das Gas teuer, so dass sich die Gro&szlig;h&auml;ndler mit dem Einkauf zur&uuml;ckhalten. Bald beginnt die Heizsaison, und auch die Mainstream-Medien &auml;u&szlig;ern zunehmend Bedenken, dass die deutschen Vorr&auml;te im Falle eines harten Winters nicht ausreichen k&ouml;nnten.</p>
<p>Klaus M&uuml;ller, Chef der Bundesnetzagentur und fr&uuml;herer Gr&uuml;nen-Politiker, richtet nun einen Appell an die Gasversorger. Sie sollten ihrer Verantwortung f&uuml;r eine ausreichende Versorgung im Winter nachkommen und gen&uuml;gend Gas einspeichern. Dies berichtet das Nachrichtenportal <em>t-online</em>.</p>
<p>Es sei auf dem Weltmarkt ausreichend Gas verf&uuml;gbar, erkl&auml;rte M&uuml;ller <em>t-online</em> zufolge. Er k&ouml;nne sich nicht vorstellen, dass ein Gash&auml;ndler im Winter seinen Kunden erkl&auml;ren wolle, kein Gas liefern zu k&ouml;nnen, weil er nicht hinl&auml;nglich eingekauft habe. Damit deutete M&uuml;ller erstmals an, dass es in diesem Winterhalbjahr in Deutschland zu einer Gasmangellage kommen k&ouml;nnte.</p>

<p>Gleichwohl stellt sich M&uuml;ller weiterhin hinter die Entscheidung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE), keine Einspeicherungen anzuordnen, wie dies andere europ&auml;ische L&auml;nder tun. So gab es etwa im Juni in den Niederlanden eine staatliche Anweisung zur Bef&uuml;llung der Gasspeicher. Und Italien zahlt den Gasunternehmen eine Pr&auml;mie, wenn sie Gas fr&uuml;hzeitig erwerben und einspeichern.</p>
<p>Eine solche Vorgehensweise lehnt der Pr&auml;sident der deutschen Bundesnetzagentur ab und verweist auf die Eigenverantwortung der Gasanbieter:</p>
<p><em>"Uns wurde im Fr&uuml;hjahr versprochen, dass vorgesorgt wird. Die Verantwortung liegt bei den Gash&auml;ndlern, man sollte sie auch nicht aus dieser Verantwortung entlassen."</em></p>
<p>Im Gegenteil erschwere die Gas-Subventionierung anderer L&auml;nder die Lage in Deutschland noch zus&auml;tzlich.</p>
<p>Der Grund f&uuml;r diese Zur&uuml;ckhaltung: Die Bundesregierung scheut die Kosten, die mit dieser Ma&szlig;nahme verbunden sind. Erst im Januar hatte sie die sogenannte Gasspeicherumlage abgeschafft, die die Verbraucher belastete. Eine staatlich angeordnete Einspeicherung w&uuml;rde daher auf den Bundeshaushalt zur&uuml;ckfallen. Zudem k&ouml;nnte das Bekanntwerden eines staatlichen Eingreifens die Preise noch zus&auml;tzlich erh&ouml;hen, sodass der Gaspreis f&uuml;r Deutschland noch teurer w&uuml;rde.</p>
<p>Man setzt stattdessen auf eine Entspannung der Lage am Persischen Golf und damit auf einen R&uuml;ckgang der Gaspreise. Gem&auml;&szlig; <em>Table.Briefings</em> verwies eine BMWE-Sprecherin des Weiteren auf die Versorgung mit Fl&uuml;ssigerdgas, das &uuml;ber die neu errichteten LNG-Terminals in Deutschland ankomme.</p>
<p>Diese sind in der Berechnung der angestrebten Speicherf&uuml;llst&auml;nde allerdings schon eingeplant, so <em>Table.Briefings</em>. Eine k&uuml;rzfristige Erh&ouml;hung der LNG-Lieferungen oder auch der Gaslieferungen aus Norwegen d&uuml;rfte nicht realistisch sein. Sollten die LNG-Terminals oder die norwegische Pipeline aus irgendeinem Grund wegfallen und der kommende Winter k&auml;lter werden als sonst, k&ouml;nnte es bis zum Ausklang der Frostperiode knapp mit dem Gas werden.</p>

<p>Bereits in der Vorwoche hatte Sebastian Heinermann vom Verband der Gasspeicherbetreiber Ines&nbsp;gegen&uuml;ber <em>t-online</em> vor einer Gasmangellage in diesem Winter gewarnt. Deutschland steuere auf erhebliche Risiken in der Gasversorgung zu. Im schlimmsten Fall stehe die Bundesnetzagentur in der Verantwortung "beh&ouml;rdlich &uuml;ber die Zuteilung knapper Mengen entscheiden, um die Versorgung von Haushaltskunden abzusichern." Im Klartext: Die Bundesnetzagentur m&uuml;sste dann eine Rationierung einf&uuml;hren.</p>
<p>F&uuml;r die Gasanbieter w&uuml;rde sich derzeit eine Gaseinspeicherung neben den gestiegenen Einkaufspreisen auch wegen der hohen B&uuml;rokratiekosten nicht lohnen, so Heinermann. Als man noch billiges Gas aus Russland importieren konnte, habe sich die Einspeicherung noch rentiert. Das sei nun weggefallen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rt.com/europa/288774-so-leer-waren-europas-gasspeicher/">So leer waren Europas Gasspeicher um diese Zeit noch nie</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Erdbeben in Kolumbien: 289 Tote und Schäden in Milliardenhöhe</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/289023-erdbeben-in-kolumbien-289-tote/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/289023-erdbeben-in-kolumbien-289-tote/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a84191e48fbef0a375aeb16.jpg" /> Kolumbien kämpft weiterhin gegen die Folgen des schweren Erdbebens vom 10. August. Präsident Abelardo de la Espriella hat erklärt, dass fast ein Drittel des Landes betroffen ist. Mittlerweile ist die Zahl der Todesopfer auf 289 gestiegen, Zehntausende Häuser wurden zerstört oder beschädigt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem schweren Erdbeben vom 10. August in Kolumbien hat sich die Zahl der Todesopfer weiter erh&ouml;ht: Mittlerweile kamen 289 Menschen ums Leben, weitere 4187 wurden verletzt. Das teilte der Pr&auml;sident des Landes, Abelardo de la Espriella, in einer Ansprache an die Nation mit, wie&nbsp;die gr&ouml;&szlig;te kolumbianische Tageszeitung&nbsp;<em>El Tiempo</em>&nbsp;<a href="https://www.eltiempo.com/politica/abelardo-de-la-espriella/presidente-abelardo-de-la-espriella-habla-tras-el-terremoto-y-la-primera-semana-de-su-gobierno-3578946" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>.&nbsp;Wie&nbsp;der Pr&auml;sident weiter ausf&uuml;hrte, werden inzwischen 143 Menschen vermisst.</p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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                                                <blockquote class="twitter-tweet"><p lang="es" dir="ltr">Mi primera alocución como Presidente de la República llega en uno de los momentos más dolorosos y desafiantes para nuestra Nación.<br><br>Hoy le hablé a Colombia con el corazón apretado por quienes perdieron la vida, por sus familias, por nuestros heridos, por quienes siguen buscando a… <a href="https://t.co/9979VWJMw7">pic.twitter.com/9979VWJMw7</a></p>&mdash; Abelardo De La Espriella (@ABDELAESPRIELLA) <a href="https://x.com/ABDELAESPRIELLA/status/2089511834659266756?ref_src=twsrc%5Etfw">August 18, 2026</a></blockquote> <script async src="https://platform.x.com/widgets.js" charset="utf-8"></script>
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                </div>
                    
<p>De la Espriella erkl&auml;rte, dass fast ein Drittel des Landes von dem Erdbeben betroffen wurde. Das Staatsoberhaupt&nbsp;f&uuml;gte hinzu, dass durch das Erdbeben mittlerweile 285 medizinische Einrichtungen und mehr als 2.838 Bildungseinrichtungen als besch&auml;digt gemeldet wurden.&nbsp;Nach Angaben der Beh&ouml;rden sind mehr als 120.328 Familien betroffen, 26.945 Wohnh&auml;user wurden zerst&ouml;rt und mehr als 127.557 Wohnh&auml;user besch&auml;digt.</p>

<p>Der Gesamtschaden belaufe sich nach aktuellem Stand auf etwa 30 Billionen kolumbianische Pesos, umgerechnet rund 8,3 Milliarden Euro. Darunter kommen rund 24,5 Billionen&nbsp;kolumbianische Pesos (umgerechnet rund 6,7&nbsp;Milliarden Euro)&nbsp;auf Geb&auml;ude und rund 5,5&nbsp;Billionen kolumbianische Pesos (umgerechnet rund 1,6 Milliarden Euro)&nbsp;auf die Infrastruktur. Der Pr&auml;sident betonte, dass es sich weiterhin um eine vorl&auml;ufige Zahl handle, die sich mit dem Eingang weiterer Informationen noch &auml;ndern k&ouml;nne.</p>
<p>Das Beben hatte sich&nbsp;am 10. August um 7.34 Uhr Ortszeit&nbsp;beziehungsweise 14.34 Uhr MESZ ereignet. Das Epizentrum lag nahe San Jos&eacute; del Palmar im Departamento Choc&oacute;. Dem US-amerikanischen Geologischen Dienst (USGS) zufolge hatte der Erdsto&szlig; die St&auml;rke 7,4. Darauf folgten zahlreiche Nachbeben. Die Ersch&uuml;tterungen waren auch in der Hauptstadt Bogot&aacute; und in den Nachbarl&auml;ndern Venezuela, Ecuador und Panama zu sp&uuml;ren.&nbsp;Die Beh&ouml;rden Kolumbiens haben&nbsp;den nationalen Ausnahmezustand ausgerufen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/asien/287086-japans-suedwesten-von-schwerem-erdbeben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Japans S&uuml;dwesten von schwerem Erdbeben ersch&uuml;ttert</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Iran droht mit Offensive: Militärschlag soll US-Seeblockade durchbrechen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/289017-iran-droht-mit-offensive-militaerschlag/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/der-nahe-osten/289017-iran-droht-mit-offensive-militaerschlag/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8405aeb480cc2efa56e7bc.jpg" /> Die Friedensgespräche zwischen Iran und den USA stecken fest. Teheran droht nun mit einem Militärschlag, um die US-Seeblockade zu durchbrechen. Damit wächst die Gefahr einer neuen Eskalation rund um die Straße von Hormus.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p data-start="17" data-end="386">Iran will zu einer "vollst&auml;ndig offensiven" milit&auml;rischen Haltung &uuml;bergehen, da die Bem&uuml;hungen um Verhandlungen &uuml;ber ein dauerhaftes Ende des Krieges mit den USA ins Stocken geraten sind. Das sagte ein hochrangiger iranischer Vertreter am Montag gegen&uuml;ber <em>Reuters</em>. Gleichzeitig schlossen die USA eine Verl&auml;ngerung des vorl&auml;ufigen Waffenstillstandsabkommens aus.</p>
<p data-start="388" data-end="710">Die nach au&szlig;en hin erkennbaren Fortschritte bei den Friedensgespr&auml;chen und bei der Wiederaufnahme des Tankerverkehrs durch die strategisch wichtige Stra&szlig;e von Hormus sind zum Stillstand gekommen. Damit droht sich der Konflikt zu verl&auml;ngern, den die USA und Israel am 28. Februar mit Angriffen auf Iran begonnen hatten.</p>

<p data-start="712" data-end="1151">"Iranische Stellen m&uuml;ssen darauf vorbereitet sein, die Spannungen in der Stra&szlig;e von Hormus und in der weiteren Region zu versch&auml;rfen. Iran wird bereit sein, schwierige Entscheidungen zu treffen und entsprechende Ma&szlig;nahmen zu ergreifen", sagte der iranische Vertreter. Er f&uuml;gte hinzu, Teheran werde einen <strong>"</strong>rechtzeitigen und pr&auml;zisen" Milit&auml;rschlag durchf&uuml;hren, um die US-Seeblockade zu durchbrechen, sollte die Diplomatie scheitern.</p>
<p data-start="1153" data-end="1348">Ein im Juni unterzeichnetes Memorandum of Understanding (MoU) zur Beendigung des Krieges hatte Iran und den USA bis Montag Zeit gegeben, eine endg&uuml;ltige Friedensvereinbarung zu erreichen.</p>
<p data-start="1350" data-end="1517">Das am 17. Juni unterzeichnete Memorandum sah einen Zeitraum von 60 Tagen f&uuml;r eine umfassendere Vereinbarung &uuml;ber das iranische Atomprogramm und die US-Sanktionen vor.</p>
<p data-start="1519" data-end="1841">Das Abkommen, das die "sofortige und dauerhafte Beendigung der milit&auml;rischen Operationen an allen Fronten" vorsah, zerfiel jedoch rasch aufgrund eines Streits &uuml;ber die Kontrolle der Stra&szlig;e von Hormus &ndash; der schmalen Wasserstra&szlig;e, durch die vor dem Krieg ein F&uuml;nftel des weltweiten &Ouml;l- und Fl&uuml;ssigerdgastransports floss.</p>
<p data-start="1843" data-end="2021" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Auf die Frage von Journalisten am Montag, ob die USA eine Verl&auml;ngerung des im Juni geschlossenen &Uuml;bergangsabkommens anstrebten, antwortete US-Pr&auml;sident Donald Trump mit Nein.</p>
<p data-start="0" data-end="490">Iran erkl&auml;rte, Punkt 5 des Memorandums of Understanding (MoU) r&auml;ume ihm das Recht ein, die Stra&szlig;e von Hormus zu kontrollieren. Die Meerenge teilt Iran mit dem US-Verb&uuml;ndeten Oman. Die USA wiesen diese Auslegung jedoch zur&uuml;ck. Die Kampfhandlungen flammten wieder auf, als Iran begann, Schiffe zu beschie&szlig;en, die nach iranischer Darstellung versuchten, Hormus &uuml;ber eine nicht genehmigte Route zu durchqueren. Trump erkl&auml;rte daraufhin am 7. Juli, das Abkommen sei "vorbei".</p>
<p data-start="492" data-end="677">Der iranische Vertreter sagte <em>Reuters</em>, die USA m&uuml;ssten innerhalb weniger Wochen s&auml;mtliche Bestimmungen des MoU vollst&auml;ndig erf&uuml;llen, bevor weitere Verhandlungen stattfinden k&ouml;nnten.</p>
<p data-start="492" data-end="677">Mit einer scharfen Drohung hat inzwischen US-Pr&auml;sident Trump den Druck auf Oman erh&ouml;ht. Das Sultanat soll derzeit mit Iran kl&auml;ren, wie k&uuml;nftig die Schifffahrt durch die Stra&szlig;e von Hormus geregelt sein soll &ndash; bisher ohne Einigung. "Wenn Oman uns in die Quere kommt, werden wir sie in Grund und Boden bombardieren", sagte Trump dem Sender <em>Fox News</em>. Oman ist bislang keine aktive Kriegspartei.</p>
<p data-start="492" data-end="677">Der &Ouml;lpreis ist am Dienstag den dritten Tag in Folge gestiegen. Der Terminkontrakt auf die Nordseesorte Brent legte im fr&uuml;hen Handel laut Reuters um 27 Cent auf 91,14 US-Dollar je Barrel zu und erreichte damit den h&ouml;chsten Stand seit Ende Juli. Die US-Sorte WTI verteuerte sich um 42 Cent auf 85,04 US-Dollar je Barrel.</p>
<p>Schiffsverfolgungsdaten des Analysehauses Kpler zeigten <em>Reuters</em> zufolge, dass am vergangenen Samstag lediglich drei Handelsschiffe die Stra&szlig;e von Hormus passierten, am Sonntag zwei. Am Wochenende zuvor waren es noch 31 Schiffe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://freedert.online/international/288718-nach-berichten-ueber-dramatische-zustaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach Berichten &uuml;ber dramatische Zust&auml;nde auf der USS Lincoln: Neuer US-Flugzeugtr&auml;ger nach Nahost</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Konzentrationslager Ukraine? In der Diktatur des Komikers packt eine Popsängerin aus</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/meinung/288987-konzentrationslager-ukraine-in-diktatur-komikers/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a832eba48fbef324b73a0bf.jpg" /> Ein seltener Ausbruch eines Prominenten hat die Atmosphäre der Angst in der Ukraine durchbrochen und Zwangsentführungen, Repression und ein Regime offengelegt, das panische Angst vor der Wahrheit hat.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><em>Von Tarik Cyril Amar</em></p>
<p>Abgesehen von den ungl&uuml;cklichen Opfern westlicher Informationsblockaden und Propaganda ist es l&auml;ngst offensichtlich, dass die Ukraine unter ihrem durch Wahlen an die Macht gekommenen Pr&auml;sidenten Wladimir Selenskij keine Demokratie ist, selbst nach den niedrigen Ma&szlig;st&auml;ben der realen Welt. Selenskijs Regime ist extrem korrupt, autorit&auml;r und brutal.</p>

<p>Kritiker wie der <a href="https://swentr.site/russia/590587-gonzalo-lira-death-ukraine-zelensky/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">verstorbene Gonzalo Lira</a> werden beispielsweise durch eine Kombination aus Folter und Vernachl&auml;ssigung inhaftiert und get&ouml;tet oder f&uuml;r 15 Jahre eingesperrt, weil sie &ndash; wie der Sozialist Bogdan Sirotjuk &ndash; die Einheit russischer und ukrainischer Arbeiter <a href="https://www.wsws.org/en/articles/2026/08/12/xkkq-a12.html">gefordert haben</a>. Auch andere Ziele des Regimes sind <a href="https://www.theguardian.com/world/2026/jul/16/target-of-monaco-bomb-blames-attack-on-ukrainian-spy-agency">Attentaten ausgesetzt</a>, sogar im Ausland. Gerade weil das Selenskij-Regime so gesetzlos, be&auml;ngstigend und brutal ist, sprechen die Ukrainer in der Regel nicht offen dar&uuml;ber, wie schrecklich es wirklich ist.</p>
<p>Deshalb hat ein k&uuml;rzlich auf <em>YouTube </em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=NDHIk42IJTg&amp;t=291s">ver&ouml;ffentlichtes Interview</a> mit dem Popstar <a href="https://www.youtube.com/watch?v=oVect9Sh42I" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Olja Poljakowa</a> landesweit f&uuml;r Emp&ouml;rung gesorgt. Die bekannte, freim&uuml;tige und unkonventionelle Poljakowa beklagte die bedr&uuml;ckende und erdr&uuml;ckende Atmosph&auml;re in der Ukraine. "Sind wir in einem Konzentrationslager, in einem Lager f&uuml;r politische Gefangene?", <a href="https://youtu.be/NDHIk42IJTg?t=1959">fragte sie und prophezeite</a>: "Bald werden wir alle ver&auml;ngstigte, &auml;ngstliche M&auml;use sein, die in ihren L&ouml;chern sitzen und sich nicht einmal mehr trauen, die Nase herauszustrecken."</p>
<p>Poljakowa ber&uuml;hrte furchtlos den wunden Punkt des Selenskij-Regimes: "Sie schnappen sich jemanden aus deiner Familie oder irgendjemanden auf der Stra&szlig;e, und du gehst einfach vorbei", aus Angst, als s&auml;hest du nichts, nur um in Ruhe gelassen zu werden. Das war keine allgemeine, sondern eine sehr konkrete Aussage: Das Gespr&auml;ch kam schnell auf die institutionalisierten Menschenjagden in der Ukraine, die den blutigen Krieg anheizen sollen.</p>
<p>Poljakowa habe "<a href="https://youtu.be/NDHIk42IJTg?t=2009">Dutzende Videos</a>" dieser brutalen Entf&uuml;hrungen gesehen, betonte sie, womit sie ein weiteres Tabu brach: In der Ukraine ist es verboten, anzuerkennen, was diese realen Videos, gefilmt und von ukrainischen Zeugen geteilt, zeigen: dass die B&uuml;rger in Wirklichkeit hilflos, ja sogar gejagt sind, Opfer eines schmutzigen Deals mit dem Westen. Sie tauschen Kiews Kanonenfutter gegen westliches Geld, Privilegien und schamlose Bewunderung f&uuml;r ein kleines, raffgieriges und skrupelloses Establishment.</p>

<p>Wie ein Vertreter der stark angeschlagenen konservativen Zeitung <em>Frankfurter Allgemeine Zeitung</em> nun schamlos enth&uuml;llt hat, ist das Ziel der EU, Ukrainer dabei zu unterst&uuml;tzen, so viele Russen &ndash; "russische Soldaten" &ndash; wie m&ouml;glich zu t&ouml;ten. Das ist eine abscheuliche Aussage &uuml;ber Russen, selbst f&uuml;r jemanden, der noch immer mit der hochrangigen und engagierten Nazi-Karriere seines Gro&szlig;vaters <a href="https://ostdeutscheallgemeine.com/article/mehr-russische-soldaten-toeten-reporterfrage-sorgt-auch-in-sachsen-fuer-aerger-10285817">zu k&auml;mpfen hat</a>. Sie offenbart zudem, wie ein ukrainischer Autor im Exil vor dem Selenskij-Regime <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/preis-fuer-mehr-tote-russen-wie-viele-ukrainer-muessen-sterben-10284748">betonte</a>, eine zutiefst zynische Haltung gegen&uuml;ber Ukrainern, die sterben m&uuml;ssen, damit Europa seine toten Russen hat.</p>
<p>Das Selenskij-Regime tut die Videos der Zwangsrekrutierung dieser ukrainischen Opfer verlogen als nicht repr&auml;sentativ oder als "russische Propaganda" ab und greift damit auf seine &uuml;bliche, fadenscheinige Ausrede zur&uuml;ck. F&uuml;r Poljakowa sind die Videos jedoch nicht nur repr&auml;sentativ und wahr &ndash; was sie auch sind &ndash;, sondern auch Beweismaterial f&uuml;r ein gr&ouml;&szlig;eres Problem: In einem Land, in dem jeder "jetzt <a href="https://youtu.be/NDHIk42IJTg?t=2023">auf offener Stra&szlig;e entf&uuml;hrt</a> werden kann", ist das grundlegende Gef&uuml;hl f&uuml;r Recht und Unrecht, f&uuml;r Gut und B&ouml;se verschwunden, und die wichtigsten Vorstellungen von humanem Verhalten sind zusammengebrochen.</p>
<p>Selbst laut einem ukrainischen Beamten werden die Rechte der Ukrainer <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-zwangsmobilisierung-strassenrazzien-folter-menschenrechtsverletzungen-tck-10257717">in 90 Prozent aller</a> Mobilmachungsverfahren verletzt. In Wirklichkeit sind die Videos, die zeigen, wie Gruppen von Entf&uuml;hrern ihre Opfer schlagen, treten und verschleppen, nur die Spitze des Eisbergs. Physische Gewalt bei der Einberufung ist lediglich ein Teil eines brutalen und kriminellen Gemischs, <a href="https://www.berliner-zeitung.de/article/ukraine-zwangsmobilisierung-strassenrazzien-folter-menschenrechtsverletzungen-tck-10257717">das sich mit Verschwindenlassen</a>, Isolation, Verweigerung von Rechtsbeistand, Bedrohungen, Folter, erzwungenen Unterschriften und nicht zuletzt der Brutalisierung derjenigen fortsetzt, die den Opfern helfen wollen. Dazu z&auml;hlen auch Anw&auml;lte, die mutig genug sind, sich an die Rekrutierungszentren zu wenden.</p>
<p>Es sind diese Aspekte von Poljakowas Offenheit, die die massive Gegenreaktion am besten erkl&auml;ren. Die faktischen Propagandisten und Sprachrohre des Regimes in der Ukraine haben sich massiv zusammengetan, um sie zu diskreditieren und der ukrainischen Bev&ouml;lkerung zu signalisieren, dass ihre Denk- und &ndash; schlimmer noch &ndash; ihre Art zu sprechen eine ist, die sie besser nicht guthei&szlig;en oder gar nachahmen sollten. Die Hauptangriffsstrategie lautet &ndash; Trommelwirbel, Trompetenkl&auml;nge und Konfettiregen &ndash; Russland, Russland, Russland. Gemeint ist die Verleumdung, dass Poljakowa der Moskauer Propaganda <a href="https://strana.news/news/510542-ukraintsy-obsuzhdajut-zajavlenija-oli-poljakovoj-o-prevrashchenii-ukrainy-v-kontslaher.html">in die H&auml;nde spielt</a>.</p>

<p>Doch wie der franz&ouml;sische Literaturgigant und zeitweilige Dissident Victor Hugo einst betonte: Ein Gedanke, dessen Zeit gekommen ist, l&auml;sst sich nicht lange unterdr&uuml;cken. In den sozialen Medien regt sich breite <a href="https://strana.news/news/510542-ukraintsy-obsuzhdajut-zajavlenija-oli-poljakovoj-o-prevrashchenii-ukrainy-v-kontslaher.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Unterst&uuml;tzung f&uuml;r Poljakowa</a>, gerade unter jenen einfachen Ukrainern, die das Selenskij-Regime einzusch&uuml;chtern und zu unterdr&uuml;cken versucht. Selbst Kollegen aus dem Showbusiness solidarisieren sich mit ihr und loben ihren Mut.</p>
<p>Weder der westliche Stellvertreterkrieg, der die Ukraine &ndash; und unz&auml;hlige einfache Ukrainer &ndash; f&uuml;r einen perversen und sinnlosen westlichen Traum von der Niederlage und Degradierung Russlands opfert, noch das Selenskij-Regime, das ohne diesen Krieg l&auml;ngst Geschichte w&auml;re, k&ouml;nnen die Wahrheit &uuml;berstehen. Es mag ironisch anmuten, dass es eines Popstars bedarf, der konventionelle Beats mit freiz&uuml;gigen Outfits kombiniert, um diese Wahrheit lautstark auszusprechen. Doch das Regime, gegen das sie k&auml;mpft, wird von einem geschmacklosen Komiker angef&uuml;hrt, der sich ins Absurde gewendet hat. Poljakowa kann standhaft bleiben oder zum Widerruf gezwungen werden. So oder so ist das Kind in den Brunnen gefallen: Der Showman Selenskij kann in den Schatten gestellt werden.</p>
<p><em>&Uuml;bersetzt aus dem <a href="https://swentr.site/news/644305-concentration-camp-ukraine-polyakova/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Englischen</a></em></p>
<p><em><strong>Tarik Cyril Amar</strong></em><em>&nbsp;ist Historiker an der Ko&ccedil;-Universit&auml;t in Istanbul. Er befasst sich mit Russland, der Ukraine und Osteuropa, der Geschichte des Zweiten Weltkriegs, dem kulturellen Kalten Krieg und der Erinnerungspolitik.</em></p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rtnews.com/kurzclips/video/285553-nach-widerstand-gegen-kiews-menschenfaenger/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach Widerstand gegen Kiews Menschenf&auml;nger: Protestler m&uuml;ssen "Ruhm dem TZK" skandieren</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Experte: US-Waffenlieferungen an Kiew über Türkei würden Friedensprozess verzögern</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/288923-experte-us-waffenlieferungen-an-kiew/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/288923-experte-us-waffenlieferungen-an-kiew/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82d36048fbef307f3e3051.jpg" /> Vor Kurzem haben die USA ihre Pläne für eine mögliche Übergabe von Waffen an Kiew aus türkischen Beständen bekannt gegeben. Laut Iwan Timofejew, dem Leiter des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten, sei dies "nicht überraschend", weil Ankara langjährige Beziehungen zu Kiew im Militärbereich unterhalte.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>M&ouml;gliche US-Waffenlieferungen an die Ukraine &uuml;ber die T&uuml;rkei w&uuml;rden nicht &uuml;berraschend sein, denn Ankara unterhalte langj&auml;hrige Beziehungen zu Kiew im milit&auml;rtechnischen Bereich. Diese Meinung vertritt Iwan Timofejew, Generaldirektor des Russischen Rates f&uuml;r internationale Angelegenheiten. "Einerseits ist die T&uuml;rkei NATO-Mitglied und ein Verb&uuml;ndeter der USA, andererseits ein langj&auml;hriger Partner Russlands. Die T&uuml;rken betreiben das, was man eine Multivektordiplomatie nennt", sagte der Experte gegen&uuml;ber <em>TASS</em> und f&uuml;gte hinzu, dass die Ukraine f&uuml;r die T&uuml;rkei ein Absatzmarkt sei, von dem die T&uuml;rken profitierten.&nbsp;</p>
<p>Eine m&ouml;gliche &Uuml;bergabe der US-Waffen an die Ukraine durch Ankara k&ouml;nnte jedoch die Aussichten auf eine Beilegung des Konflikts in der Ukraine erschweren. "Aus russischer Sicht verz&ouml;gert dies die Aussichten auf eine L&ouml;sung. Aus US-Sicht ist das nicht der Fall", so Timofejew. Er betonte, dass Moskau in dem Konflikt die Erf&uuml;llung der gestellten Aufgaben anstrebe, "darunter auch den milit&auml;rischen Erfolg". Die US-Seite hingegen habe "kein Interesse daran, dass die Ukraine eine milit&auml;rische Niederlage erleidet". Dem Experten zufolge rechne Washington damit, "einen Kompromiss zu mehr oder weniger gleichberechtigten Bedingungen" zu erzielen.</p>

<p>Ferner merkte Timofejew an, dass Moskau nach dem russisch-amerikanischen Gipfeltreffen in Anchorage im vergangenen August nicht mit einer neutralen Haltung Washingtons in der Ukraine-Frage h&auml;tte rechnen d&uuml;rfen. Obwohl die USA Kiew weiterhin unterst&uuml;tzten, sei der US-Ansatz zur Ukraine unter Pr&auml;sident Donald Trump jedoch pragmatischer geworden. Washington achte mehr auf die Kosten der US-Hilfe f&uuml;r Kiew und die M&ouml;glichkeit, die ausgegebenen Gelder zur&uuml;ckzuerhalten. "Das Einzige, was sich ge&auml;ndert hat, ist, dass die Amerikaner dies fr&uuml;her direkt getan haben, sich jetzt aber davon distanziert haben und indirekte Lieferungen bevorzugen", sagte der Experte. Ihm zufolge sei es schon damals klar gewesen, dass die Ukraine-Krise nicht auf einem einzigen Gipfeltreffen gel&ouml;st werden k&ouml;nne. Der Konflikt selbst und die Bedingungen, die dazu gef&uuml;hrt hatten, seien "vielschichtig".</p>
<p>Anfang August hat das US-Au&szlig;enministerium den Kongress &uuml;ber seine Pl&auml;ne informiert, eine &Uuml;bergabe von 70 Raketen vom Typ M39 ATACMS aus t&uuml;rkischen Best&auml;nden an die Ukraine zu genehmigen. Dies <a href="https://www.govinfo.gov/content/pkg/CREC-2026-08-06/pdf/CREC-2026-08-06.pdf" target="_blank" rel="noopener noreferrer">wurde</a> im Congressional Record am 6. August berichtet. Diese Pl&auml;ne umfassen auch die &Uuml;bertragung von zw&ouml;lf Mehrfachraketenwerfern vom Typ M270, mehr als 2.500 ungelenkten Artillerieraketen vom Typ M26 mit Streumunition und 47.000 Artilleriegeschossen vom Typ M509A1. Die Gesamtkosten der Lieferungen werden auf etwa 283,9 Millionen US-Dollar gesch&auml;tzt.</p>

<p>Im Dokument wird darauf hingewiesen, dass diese Lieferungen "mit den Sicherheitszielen der USA im Einklang stehen". Die T&uuml;rkei strebe danach, den Umfang von veralteten Waffen in ihren Best&auml;nden zu reduzieren, um "ihre finanziellen Mittel auf die Modernisierung und Instandhaltung bestehender Systeme zu konzentrieren". Dank dieser Waffenhilfe werde die Ukraine in der Lage sein, ihre Feuerunterst&uuml;tzung zu st&auml;rken, besagt das Dokument.</p>
<p>Moskau hat auf die vom US-Au&szlig;enministerium ver&ouml;ffentlichten Informationen reagiert. Die Sprecherin des russischen Au&szlig;enministeriums, Maria Sacharowa, <a href="https://t.me/MID_Russia/88590" target="_blank" rel="noopener noreferrer">erkl&auml;rte</a>, dass die Lieferung neuer Waffen an Kiew den Verlauf der milit&auml;rischen Sonderoperation nicht wesentlich beeintr&auml;chtigen werde. Sie w&uuml;rden sich jedoch negativ auf die Beziehungen Moskaus zu Washington und Ankara auswirken. Laut Sacharowa untergrabe der Versuch, den Frieden zu vermitteln und gleichzeitig die Ukraine mit Waffen zu beliefern, das gegenseitige Vertrauen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/288833-moskau-fordert-erklaerungen-zu-moeglicher-waffenlieferung-aus-usa-und-tuerkei-an-kiew/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Moskau fordert Erkl&auml;rungen zu m&ouml;glicher Waffenlieferung aus USA und T&uuml;rkei an Kiew</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Bundeswehr: So viele Soldaten wie seit 13 Jahren nicht mehr</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288938-bundeswehr-so-viele-soldaten-wie/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82fee548fbef360313459d.jpg" /> Das Wachstum der Bundeswehr befindet sich innerhalb des von Berlin vorgegebenen Zielkorridors. Die Truppe wuchs im Vergleich zum Vorjahr um rund 3.700 Soldaten. Nur die ganz Jungen spielen nicht so mit.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundeswehr hat im Juli so viele Soldaten gez&auml;hlt wie seit mehr als 13 Jahren nicht mehr. Die Truppenst&auml;rke ist nach Angaben des Verteidigungsministeriums im Vergleich zu Mitte 2025 um zwei Prozent gestiegen. Zum Stichtag 31. Juli habe es rund 186.700 M&auml;nner und Frauen in der Truppe gegeben ‒ rund 3.700 mehr als im Juli 2025, hie&szlig; es unter anderem bei der <em>Zeit</em>.</p>

<p>Die personelle St&auml;rke des milit&auml;rischen Personals liegt damit zur Jahresmitte im von der Bundesregierung vorgegebenen Zielkorridor f&uuml;r das Jahr 2026. Dieser war im Ringen um den neuen Wehrdienst f&uuml;r 2026 auf 186.000 bis 190.000 Soldaten festgelegt worden. Ziel des neuen Wehrdienstgesetzes ist es, die Zahl der aktiven Bundeswehrsoldaten bis 2035 auf 255.000 bis 270.000 zu erh&ouml;hen.</p>
<p>Zuletzt hatte die Bundeswehr 2012 im Jahresdurchschnitt mehr Soldaten als aktuell&nbsp;‒ damals waren es rund 197.900. Die gr&ouml;&szlig;te Truppenst&auml;rke hatte die Bundeswehr in den 1980er-Jahren mit teilweise mehr als 495.000 Soldaten.</p>
<p>Bei den Bewerbungen gibt es laut Verteidigungsministerium ein Plus von 26 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Nun seien es rund 47.300 Menschen, die eine Stelle wollten.&nbsp;Mit rund 15.400 Neueinstellungen verzeichnet das Ministerium ein Plus von zw&ouml;lf Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat sowie ein Plus von 4.500 zum Vormonat.</p>
<p>Derzeit dienen nach diesen Angaben rund 12.100 freiwillig Wehrdienstleistende und kurz dienende Zeitsoldaten im Rahmen des neuen Wehrdienstes in der Bundeswehr. Das seien rund sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die aggressive Werbung der Bundeswehr seit 2022 im &ouml;ffentlichen Raum auf Kosten der Steuerzahler scheint langsam zu fruchten.</p>

<p>Allerdings spielen die ganz Jungen nicht wie gew&uuml;nscht mit: Das neue Wehrdienstgesetz sieht einen Fragebogen vor, der seit Anfang 2026 an alle 18-j&auml;hrigen Deutschen verschickt wird. M&auml;nner m&uuml;ssen ihn beantworten, f&uuml;r Frauen ist dies freiwillig. Laut Verteidigungsministerium wurden bis Ende Juli rund 378.000 Frageb&ouml;gen verschickt. Rund 96 Prozent der M&auml;nner seien der Antwortpflicht nachgekommen. Von den Frauen h&auml;tten vier Prozent geantwortet. M&auml;nnern, die nicht antworten, droht ein Bu&szlig;geld.</p>
<p>Von allen Interessierten h&auml;tten bislang rund 2.630 Personen ein Assessment durchlaufen, 865 Personen h&auml;tten dies erfolgreich absolviert und seien f&uuml;r eine Laufbahn in der Bundeswehr eingeplant worden. Gemessen an den verschickten Frageb&ouml;gen f&auml;llt der Anteil der eingeplanten Personen mit etwa 0,2 Prozent miserabel aus. Offenbar l&auml;sst sich die Jugend nicht so einfach f&uuml;r die von Verteidigungsminister Boris Pistorius geforderte "Kriegst&uuml;chtigkeit" einspannen.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema ‒</strong>&nbsp;<a href="https://freeassange.tech/inland/284189-bundeswehr-rekruten-flop-nach-halbem/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bundeswehr-Rekruten-Flop &ndash; nach halbem Jahr Frageb&ouml;gen nur 530 Freiwillige</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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    <item>
        <title>SPD-Minister will Klimaanlagen für Schulen mit Bundesgeld finanzieren – Union blockt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288918-spd-minister-will-klimaanlagen-fuer/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82cca048fbef309a181bfb.jpg" /> Umweltminister Schneider will das Grundgesetzt ändern, damit der Bund die Finanzierung von Hitzeschutzmaßnahmen unterstützen kann, die bisher allein von den Ländern und Kommunen gestemmt wurden Die Union mauert und warnt vor der Aufweichung der Zuständigkeiten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) will den Bund st&auml;rker an der Finanzierung von Hitzeschutzma&szlig;nahmen beteiligen. Daf&uuml;r soll das Grundgesetz ge&auml;ndert werden. Klimaanpassung und Hitzeschutz sollen nach seinen Vorstellungen zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund, L&auml;ndern und Kommunen werden. Damit k&ouml;nnte der Bund k&uuml;nftig unter anderem Klimaanlagen, Verschattung, Entsiegelung und andere Schutzma&szlig;nahmen in &ouml;ffentlichen Einrichtungen mitfinanzieren, die bisher dem Land oder den Kommunen unterstanden.&nbsp;</p>
<p>Der Vorsto&szlig; ist politisch umstritten. F&uuml;r die Instandhaltung von Schulen beispielsweise sind bisher die Gemeinden und Landkreise zust&auml;ndig. Auch bei den Finanzen folgt die Verfassung grunds&auml;tzlich dem Prinzip, dass Bund, L&auml;nder und Gemeinden die Ausgaben f&uuml;r ihre jeweiligen Aufgaben selbst tragen.</p>
<p>Genau hier setzt die Kritik der Union an. CDU-Generalsekret&auml;rin Franziska Hoppermann bezeichnete eine Grundgesetz&auml;nderung als "wohlfeil" und warnte vor neuen Streitigkeiten &uuml;ber Zust&auml;ndigkeiten. Der stellvertretende Unionsfraktionsvorsitzende Klaus Mack verlangt von der SPD zun&auml;chst eine Erkl&auml;rung, welchen konkreten Mehrwert eine Verfassungs&auml;nderung gegen&uuml;ber den bereits bestehenden F&ouml;rderm&ouml;glichkeiten bringen soll.</p>

<p>Die Skepsis hat auch eine finanzpolitische und f&ouml;derale Dimension. Eine &Auml;nderung des Grundgesetzes w&uuml;rde dem Bund erm&ouml;glichen, dauerhaft Geld f&uuml;r Aufgaben bereitzustellen, die bislang vor allem bei L&auml;ndern und Kommunen liegen. Damit k&ouml;nnte sich die Trennlinie zwischen Bundes- und L&auml;nderzust&auml;ndigkeiten weiter verschieben.&nbsp;</p>
<p>Schneider argumentiert dagegen mit der Realit&auml;t des Klimawandels. Deutschland erlebe inzwischen regelm&auml;&szlig;ig extreme Hitze, D&uuml;rre, Waldbr&auml;nde und Niedrigwasser. Der Minister h&auml;lt es deshalb f&uuml;r nicht mehr vertretbar, dass der Bund zwar &uuml;ber die Folgen des Klimawandels spricht, bei konkreten Schutzma&szlig;nahmen aber nur eingeschr&auml;nkt eingreifen und finanzieren kann. In diesem Sommer wurden in Deutschland erneut Temperaturen von mehr als 40 Grad gemessen.&nbsp;</p>
<p>Die eigentliche politische Absurdit&auml;t liegt allerdings woanders: Wenn der Klimawandel als langfristige Bedrohung anerkannt wird, reicht es nicht, lediglich &uuml;ber dessen Folgen zu sprechen. Schulen, Krankenh&auml;user, Pflegeheime und andere &ouml;ffentliche Geb&auml;ude m&uuml;ssen an ver&auml;nderte klimatische Bedingungen angepasst werden. Dass der Staat dar&uuml;ber streitet, welche staatliche Ebene eine Klimaanlage in einer Schule bezahlen darf, wirkt angesichts von Hitzerekorden tats&auml;chlich widersinnig.</p>

<p>Der politische Streit zeigt deshalb ein grundlegendes Dilemma der Klimapolitik: Einerseits wird seit Jahren gefordert, Deutschland m&uuml;sse sich an die Folgen der Erderw&auml;rmung anpassen. Andererseits verhindern die f&ouml;deralen Zust&auml;ndigkeiten teilweise genau jene dauerhaften Investitionen, die f&uuml;r diese Anpassung notwendig w&auml;ren. Schneider will diese L&uuml;cke mit einer Verfassungs&auml;nderung schlie&szlig;en.</p>
<p>Ob das gelingt, ist offen. F&uuml;r eine &Auml;nderung des Grundgesetzes ist eine Zweidrittelmehrheit in Bundestag und Bundesrat erforderlich. Die Union lehnt den Vorsto&szlig; derzeit ab. Zugleich haben die SPD-Minister ihren Druck erh&ouml;ht und einen gemeinsamen Aktionsplan gegen die Folgen der Hitze vorgelegt. Darin wird die Grundgesetz&auml;nderung ausdr&uuml;cklich als Voraussetzung f&uuml;r eine dauerhafte und rechtssichere Bundesfinanzierung von Klimaanpassungsma&szlig;nahmen bezeichnet.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/europa/288774-so-leer-waren-europas-gasspeicher/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">So leer waren Europas Gasspeicher um diese Zeit noch nie</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russland: Oberstes Gericht bestätigt Wahlausschluss von &quot;Jabloko&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/289001-jabloko/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/russland/289001-jabloko/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a83593bb480cc2e0430246b.jpg" /> Die als "prowestlich" geltende Oppositionspartei "Jabloko" bleibt von den russischen Parlamentswahlen im September ausgeschlossen: Der Oberste Gerichtshof der Russischen Föderation hat am Montag das Rechtsmittel gegen das am 10. August gefällte erstinstanzliche Urteil verworfen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Oberste Gerichtshof Russlands hat die Entscheidung, die Partei "Jabloko" von den Wahlen zur Staatsduma auszuschlie&szlig;en, auch im Rechtsmittelverfahren best&auml;tigt, wie <em>RIA Nowosti</em> am Montagabend berichtet.</p>
<p>"Die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Russlands bleibt unver&auml;ndert, [...] die Beschwerden [gegen die erstinstanzliche Entscheidung &ndash; Anm. d. Red.]&nbsp;werden zur&uuml;ckgewiesen", teilte das Berufungsgremium mit.</p>
<p>Der Ausschluss der Oppositionspartei von den im September bevorstehenden Wahlen zur Staatsduma ist damit rechtskr&auml;ftig geworden.</p>

<p>Der Oberste Gerichtshof hatte am 10. August der <a href="https://de-rtnews.com/russland/288304-russland-oberstes-gericht-hebt-zulassung-jabloko-auf/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Klage der Partei "Rodina" stattgegeben</a>, mit der die Aufhebung der Registrierung der Kandidatenliste von "Jabloko" f&uuml;r die Staatsduma beantragt worden war. Der zust&auml;ndige Richter sah es als erwiesen an, dass "Jabloko" bei der Durchf&uuml;hrung des Wahlkampfs gegen urheberrechtliche Bestimmungen versto&szlig;en hatte. Zudem wurde der Wahlkampf mit Geldmitteln finanziert, die aus dem Ausland, unter anderem aus Deutschland und den Vereinigten Arabischen Emiraten, stammten.</p>
<p>"Jabloko" legte gegen das Urteil ein Rechtsmittel ein, &uuml;ber das nun entschieden wurde. Die Oppositionspartei&nbsp;forderte die Aufhebung der erstinstanzlichen Entscheidung und bezeichnete sie als politisch motiviert und rechtswidrig. Der Staatsanwalt und der Vertreter der Zentralen Wahlkommission hielten es f&uuml;r notwendig, das Urteil aufrechtzuerhalten und die Berufung zur&uuml;ckzuweisen.</p>
<p>Wie die Nachrichtenagentur <em data-start="1526" data-end="1532">TASS</em> unter Berufung auf die Gerichtsakte berichtet, sind im Zeitraum zwischen dem&nbsp;9. Juli und dem 2. August&nbsp;auf dem Konto der Partei "Jabloko" &Uuml;berweisungen von Personen eingegangen, die im gleichen Zeitraum Finanzmittel aus den USA, Gro&szlig;britannien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Israel und einer Reihe weiterer L&auml;nder in H&ouml;he von 2,8 Millionen Rubel erhalten hatten. Das gehe laut&nbsp;<em>TASS&nbsp;</em>aus einem&nbsp;vertraulichen Bericht der Bankenaufsicht Rosfinmonitoring hervor.</p>

<p>Insgesamt seien unter den Spendern, Gesch&auml;ftspartnern und Kandidaten der Oppositionspartei 74 Personen identifiziert worden, auf deren Konten im Zeitraum von April 2023 bis August 2026 rund 80 Millionen Rubel von 310 ausl&auml;ndischen Personen eingegangen seien.</p>
<p>Die Partei wurde im Oktober 1993 als Zusammenschluss von Christdemokraten, Zentristen, Sozialdemokraten, Gr&uuml;nen und Feministinnen gegr&uuml;ndet. Der Name leitet sich von der Abk&uuml;rzung der Namen dreier Mitbegr&uuml;nder (Grigori&nbsp;<strong>Ja</strong>wlinski, Juri&nbsp;<strong>B</strong>oldyrew, Wladimir&nbsp;<strong>L</strong>ukin) ab &ndash; aus JaBL wurde das gef&auml;lligere russische Wort "Jabloko", zu Deutsch: "Apfel".</p>
<p>Heute ist "Jabloko" in Programmatik und Ideologie am ehesten mit den deutschen Gr&uuml;nen vergleichbar. Sie gilt als "prowestlich". Zwischen 1993 und 2007 war die Partei mit Ergebnissen zwischen 7,86 und 4,37 Prozent in der russischen Duma vertreten, bei den letzten zwei Parlamentswahlen blieb sie unter zwei Prozent (2021: 1,34 Prozent).</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/russland/287024-ende-8-legislaturperiode-putin-zieht/">Staatsduma: Ende der 8. Legislaturperiode &ndash; Putin zieht Bilanz</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Taiwan: Peking versucht, Gesetz zur Finanzierung von Militärdrohnen zu blockieren</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/288969-medien-peking-versucht-taiwans-gesetz/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8313bab480cc7cbc6de937.jpg" /> Taiwan will ein Sondergesetz zur Beschaffung von Drohnen verabschieden. Nach Angaben der Taipei Times versuche Peking, diese Pläne zu stören. China sei besorgt, dass die Stationierung von Drohnen den strategischen Vorteil der Volksbefreiungsarmee in der Taiwanstraße beeinträchtigen könnte.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>China &uuml;be Druck auf einige pekingfreundliche taiwanesische Politiker aus, um die Verabschiedung eines vom Verteidigungsministerium vorgeschlagenen Sondergesetzes zur Beschaffung von Milit&auml;rdrohnen zu verhindern. Dies <a href="https://www.taipeitimes.com/News/front/archives/2026/08/17/2003862613" target="_blank" rel="noopener noreferrer">teilte</a> die Zeitung&nbsp;<em>Taipei Times</em> am Montag unter Berufung auf Quellen mit.</p>
<p>Der Legislativ-Yuan, das taiwanesische Parlament, plant, an diesem Donnerstag Diskussionen &uuml;ber 14 Versionen des Gesetzentwurfs fortzusetzen. Der Gesetzesvorschlag sieht die Bereitstellung von weiteren bis zu 210 Milliarden Taiwan-Dollar (6,55 Milliarden US-Dollar) f&uuml;r den Zeitraum von August 2027 bis Dezember 2031 vor. Die taiwanesischen Beh&ouml;rden planen, unter anderem Drohnen zur K&uuml;sten&uuml;berwachung und -aufkl&auml;rung sowie kleine unbemannte Boote f&uuml;r Angriffsmissionen zu erwerben.</p>

<p>Nach Angaben der Zeitung h&auml;tten die Einheiten der chinesischen Volksbefreiungsarmee mehrere Planspiele zu Taiwans Pl&auml;nen durchgef&uuml;hrt, seine Drohnenstreitkr&auml;fte in Abstimmung mit den USA auszubauen. Peking gehe davon aus, dass die Stationierung von Drohnen den strategischen Vorteil der Volksbefreiungsarmee in der Taiwanstra&szlig;e erheblich beeintr&auml;chtigen k&ouml;nnte. Zudem k&ouml;nne es Chinas strategische Abschreckung gegen&uuml;ber Japan und den Philippinen schw&auml;chen. Den Quellen zufolge habe die Volksbefreiungsarmee der Zentralen Milit&auml;rkommission Chinas empfohlen, Taiwans Pl&auml;ne zum Ausbau der Drohnenstreitkr&auml;fte zu blockieren.</p>
<p>Eine Blockade des Sonderhaushalts k&ouml;nne auch Druck auf die Regierung von Pr&auml;sident William Lai aus&uuml;ben, alternative Wege zu finden, um den geplanten milit&auml;rischen Aufr&uuml;stungsprozess abzuschlie&szlig;en, so das Blatt weiter. Dies w&uuml;rde dem chinesischen Milit&auml;r mehr Zeit f&uuml;r die Entwicklung von Gegenma&szlig;nahmen geben.</p>
<p>Am 27. Juli haben die Wirtschafts-, Au&szlig;en- und Verteidigungs- sowie Finanzaussch&uuml;sse des Legislativ-Yuans &uuml;ber 14 Fassungen des Gesetzesentwurfs diskutiert. Die Gespr&auml;che dauerten mehr als sechs Stunden. Die Abgeordneten konnten sich jedoch nicht auf den Gesetzentwurf einigen, insbesondere nicht auf die zust&auml;ndige Beh&ouml;rde, die Ausgabenobergrenze und die Umsetzungsfristen.</p>
<p>Der Generalsekret&auml;r des Exekutiv-Yuans, Xavier Chang, sagte am vergangenen Samstag, dass die Opposition das Sondergesetz unterst&uuml;tzen m&uuml;sse. Der Politiker erinnerte daran, dass Oppositionsabgeordnete zuvor Ausgaben f&uuml;r die Drohnenbeschaffung blockiert h&auml;tten. Er f&uuml;gte hinzu, dass die bevorstehenden Diskussionen zeigen w&uuml;rden, ob die Opposition die Drohnenentwicklung und die nationale Verteidigung wirklich unterst&uuml;tzen.</p>

<p>Hsu Yu-chen, die stellvertretende Generalsekret&auml;rin der Fraktion der Kuomintang (KMT), erkl&auml;rte, dass die Partei die Finanzierung des Drohnenprogramms durch j&auml;hrliche Haushaltsmittel anstatt durch einen Sonderhaushalt bef&uuml;rworte. Dies erm&ouml;gliche dem Parlament, jedes Jahr die Beschaffungsergebnisse und die Fortschritte bei der heimischen Drohnenproduktion zu &uuml;berpr&uuml;fen.</p>
<p>Ferner sagte sie, dass die Partei die Drohnenentwicklung unterst&uuml;tze, pl&auml;diere aber f&uuml;r eine st&auml;rkere Kontrolle dar&uuml;ber, wie das Geld ausgegeben, welche Ausr&uuml;stung gekauft und wie viel im Inland hergestellt wird sowie ob die Ausr&uuml;stung den operativen Bed&uuml;rfnissen des Milit&auml;rs entspricht.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/asien/284072-taiwan-vorwarnzeit-fuer-moeglichen-chinesischen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Taiwan: Vorwarnzeit f&uuml;r m&ouml;glichen chinesischen Angriff wird k&uuml;rzer</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>USA rüsten auf: Milliardenvertrag für Tomahawk-Produktion</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/288957-usa-ruesten-auf-milliardenvertrag-fuer/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/288957-usa-ruesten-auf-milliardenvertrag-fuer/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8314c5b480cc79ab3c3d85.jpg" /> Die US-Marine hat mit dem Raytheon-Konzern einen milliardenschweren Vertrag zur Ausweitung der Tomahawk-Produktion geschlossen. Ziel ist es laut Pentagon, die Lieferketten zu stärken und Rüstungsgüter deutlich schneller bereitzustellen – langfristig sollen bis zu 1.000 Marschflugkörper pro Jahr gefertigt werden.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die US-Marine hat mit dem R&uuml;stungsunternehmen Raytheon einen Vertrag im Wert von &uuml;ber 22,9 Milliarden US-Dollar zur Steigerung der Produktion von Tomahawk-Marschflugk&ouml;rpern unterzeichnet. Das <a href="https://www.war.gov/News/Releases/Release/Article/4573544/department-of-war-and-rtx-accelerate-critical-munitions-production-through-navy/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">geht</a> aus einer auf der Website des Pentagons ver&ouml;ffentlichten Erkl&auml;rung hervor. Das Unternehmen ist&nbsp;eine Tochtergesellschaft des gro&szlig;en US-amerikanischen Waffenherstellers RTX Corporation.</p>

<p>Wie es in dem Dokument hei&szlig;t, zielt die Vereinbarung auf eine "Erh&ouml;hung der Produktionskapazit&auml;ten und die St&auml;rkung der Lieferketten" sowie auf eine "Beschleunigung der Lieferung besonders wichtiger Waffensysteme" ab.</p>
<p>Der amtierende US-Marinestaatssekret&auml;r Hung Cao geht davon aus, dass die Umsetzung des Vertrags Lieferungen von Tomahawk-Raketen an die Streitkr&auml;fte mit "beispielloser Geschwindigkeit" erm&ouml;glichen wird. Michael Duffey,&nbsp;zust&auml;ndiger Unterstaatssekret&auml;r f&uuml;r R&uuml;stungsbeschaffung im US-Kriegsministerium, sagte:</p>
<blockquote>
<p><em>"Das Ministerium hat die Industrie aufgefordert, die Waffenproduktion zu steigern, und RTX ist diesem Aufruf gefolgt."</em>&nbsp;</p>
</blockquote>
<p>Bei Raytheon <a href="https://www.rtx.com/news/news-center/2026/08/17/rtxs-raytheon-awarded-seven-year-contract-for-tomahawk-cruise-missiles" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hie&szlig;</a> es, der Vertrag laufe &uuml;ber sieben Jahre. Ziel sei es, die Produktion von Tomahawk-Raketen langfristig auf bis zu 1.000 St&uuml;ck pro Jahr zu steigern.&nbsp;</p>
<p>Raytheon-Pr&auml;sident Phil Jasper bezeichnete Tomahawk laut einer Mitteilung des Mutterkonzerns RTX als die wichtigste Angriffswaffe der US-Marine, mit der feindliche Ziele aus gro&szlig;er Entfernung getroffen werden k&ouml;nnten, ohne eigene Soldaten zu gef&auml;hrden.&nbsp;Das Unternehmen investiere Jasper zufolge erheblich in Personal, Technologie, Lieferketten und Produktionsst&auml;tten, um die Fertigungskapazit&auml;ten deutlich zu steigern und der stark wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/meinung/288013-billigere-waffen-benoetigt-pentagon-will/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">"Billigere Waffen ben&ouml;tigt": Pentagon will den US-R&uuml;stungskomplex neu strukturieren</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Unbekannter Künstler&quot;: Puschkin-Museum startet Neuordnung der Werke westlicher Meister</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/288993-unbekannter-kuenstler-puschkin-museum-startet/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8338a148fbef324b73a0c8.jpg" /> Im Rahmen eines groß angelegten museumübergreifenden Projekts kommen erstaunliche Entdeckungen ans Licht: Russlands Provinzmuseen verfügen über wahre Schätze – Werke berühmter Meister der westeuropäischen Malerei, die zuvor als anonym galten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Das nationale museum&uuml;bergreifende Projekt "Unbekannter K&uuml;nstler", das vom Staatlichen Puschkin-Museum f&uuml;r Bildende K&uuml;nste gemeinsam mit dem Museum f&uuml;r Bildende K&uuml;nste in Jekaterinburg und dem Staatlichen Kunstmuseum in Nischni Nowgorod ins Leben gerufen wurde, ist derzeit in vollem Gange und bringt einen Schatz westlicher Malerei nach dem anderen ans Licht. Rund 100 regionale Museen &ndash; von Smolensk bis Wladiwostok &ndash; haben bereits ihr Interesse an einer Teilnahme an dem Projekt bekundet. Die Idee dahinter ist einfach: In regionalen Museen befinden sich zahlreiche nicht oder falsch zugeordnete Gem&auml;lde, die jahrzehntelang als unbedeutend galten und kaum restauriert wurden. Dabei stammen manche von ihnen beispielsweise aus der Hand Rembrandts oder Raffaels. <em data-start="1478" data-end="1497">The Art Newspaper</em> erkl&auml;rt:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Diese weit verbreitete Anonymit&auml;t und die falsche Zuschreibung von Gem&auml;lden westeurop&auml;ischer Meister in russischen Sammlungen h&auml;ngen mit den komplexen historischen Umst&auml;nden unseres Landes zusammen. Viele Werke gelangten durch Ank&auml;ufe von Sammlern des 18. und 19. Jahrhunderts nach Russland, doch nach der Revolution wurden deren Sammlungen nicht selten zerstreut, und die Begleitdokumente gingen verloren. Selbst Gem&auml;lde aus den kaiserlichen Kollektionen, die mit feststehender Urheberschaft erworben worden waren, wurden in der Sowjetzeit auf die Republiken und Regionen verteilt, wobei das Wissen um ihre Geschichte und Urheberschaft und manchmal sogar ihre Titel verloren ging. </em></p>
<p><em>Aus diesem Grund wissen die heutigen regionalen Museen nicht, dass sie das lokale Publikum mit den Namen europ&auml;ischer K&uuml;nstler begeistern k&ouml;nnten &ndash; darunter mitunter K&uuml;nstler ersten Ranges, sehr h&auml;ufig aber auch hochkar&auml;tige Vertreter der zweiten Reihe. Das Problem h&auml;ngt neben dem Fehlen von Unterlagen auch mit dem Mangel an Experten f&uuml;r westliche Malerei au&szlig;erhalb der beiden russischen Hauptst&auml;dte zusammen.</em><em>"&nbsp;</em></p>
</blockquote>

<p>Das Besondere an diesem Projekt ist auch, dass es nicht von oben verordnet wurde &ndash; es war von Anfang an eine Initiative der Museen selbst. Die Idee stammte von der legend&auml;ren Kuratorin des Puschkin-Museums und Expertin f&uuml;r italienische Malerei Wiktoria Markowa, die bereits auf den ersten Blick den Stil eines bestimmten K&uuml;nstlers erkennen kann. Ihre Initiative wurde von Nikita Korytin, dem Direktor des Museums in Jekaterinburg, und Roman Schukarin, dem Direktor des Museums in Nischni Nowgorod, unterst&uuml;tzt.</p>
<p>Diese beiden St&auml;dte &uuml;bernahmen schlie&szlig;lich die organisatorischen Aufgaben, w&auml;hrend Moskau nun f&uuml;r die wissenschaftliche Begutachtung zust&auml;ndig ist. Im Rahmen des Projekts fanden bereits mehrere museum&uuml;bergreifende Seminare statt, und es gelang, mehrere Werke ber&uuml;hmten westeurop&auml;ischen Malern zuzuordnen. Nun sind nicht nur weitere Seminare und eine Vertiefung der Zusammenarbeit geplant, sondern auch eine gro&szlig; angelegte Ausstellung "wiederentdeckter Meisterwerke". Diese d&uuml;rfte angesichts des Umfangs des Projekts zu einer echten Sensation werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema&nbsp;‒ </strong><a href="https://de-rtnews.com/russland/286069-von-hitlers-truppen-gestohlen-in/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Von deutschen Truppen gestohlen: Ein im Zweiten Weltkrieg geraubtes Buch kehrt nach Russland zur&uuml;ck</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Geheimdienste: Berlin will Agenda zur Überwachung durchwinken – Kubicki spricht von &quot;Tabubruch&quot;</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288928-geheimdienstreform-berlin-will-ueberwachungsagenda-durchwinken/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82e9e5b480cc7cb37c8308.png" /> Kanzleramtsministerin Nina Warken will das umstrittene Gesetzgebungsverfahren für die geplante Reform des Verfassungsschutzes und des BND bis Dezember abschließen. Opposition und Datenschützer kritisieren die Pläne scharf: Sie warnen vor Aufweichung der Trennung von Polizei und Nachrichtendiensten.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Kanzleramtsministerin Nina Warken will den Geheimdiensten in Deutschland noch mehr Befugnisse als ohnehin schon geben. Sie verspricht sich dadurch mehr Sicherheit im Land, wie sie gegen&uuml;ber der <em>Bild</em> betonte.</p>
<p>Die umstrittene Reform sieht vor, dass die Nachrichtendienste k&uuml;nftig Daten st&auml;rker sammeln und automatisiert auswerten k&ouml;nnen. Auch sollen die Nachrichtendienste in- und ausl&auml;ndische Hackerangriffe aktiv durch Gegenangriffe bek&auml;mpfen d&uuml;rfen: Sowohl das Bundesamt f&uuml;r Verfassungsschutz als auch der BND sollen fortan nicht nur aufkl&auml;ren, sondern eingreifen d&uuml;rfen. Bisher waren die Dienste weitgehend auf Beobachtung und Informationssammlung beschr&auml;nkt.</p>

<p>Der Entwurf umfasst &uuml;ber 700 Seiten und betrifft vor allem drei Gesetze: ein neues Bundesverfassungsschutzgesetz, ein neues BND-Gesetz und neue Regelungen zur Rechtskontrolle durch den Unabh&auml;ngigen Kontrollrat.</p>
<p>Besonders technisch sollen die Schlapph&uuml;te massiv aufr&uuml;sten d&uuml;rfen: Online-Durchsuchungen, das Mitlesen verschl&uuml;sselter Kommunikation inklusive &auml;lterer Inhalte, der Zugriff auf IT-Systeme von intelligenten Ger&auml;ten bis hin zu Smartphones, biometrische Abgleiche&nbsp;sowie KI-gest&uuml;tzte Analyse gro&szlig;er Datenmengen und die Erstellung von Profilen sollen fortan m&ouml;glich sein. Weitere Punkte sind eine m&ouml;gliche Fortsetzung von Ma&szlig;nahmen im Inland durch den BND &ndash; beispielsweise bei einreisenden Agenten &ndash; und der rasche Zugriff auf Video&uuml;berwachung im &ouml;ffentlichen Raum.</p>
<p>Kritik kommt von der Opposition: Die Linke bem&auml;ngelte, wer Nachrichtendiensten operative Eingriffsrechte und Sabotagebefugnisse gebe, plane eine neue deutsche Geheimpolizei. Der FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki kritisierte das Vorhaben als einen "historischen Tabubruch". Gegen&uuml;ber der <em>Augsburger Allgemeinen</em> betonte er:</p>
<blockquote>
<p><em>"Alles, was man sich bei der Union an Eingriffsbefugnissen ohne allzu l&auml;stige rechtliche H&uuml;rden schon immer gew&uuml;nscht hat, soll jetzt der Verfassungsschutz bekommen."</em></p>
</blockquote>
<p>Auch AfD-Politiker Gottfried Curio warnt vor einem Angriff auf die B&uuml;rgerrechte. Er <a href="https://afdbundestag.de/afd-fraktion-lehnt-plaene-fuer-geheimdienst-reform-ab/">sagte</a> letzte Woche im Bundestag: "Hier soll vors&auml;tzlich die Grenze verwischt werden zwischen verdeckter, geheimdienstlicher Aufkl&auml;rung und operativem, polizeilichem Eingriff. Solche angema&szlig;te Selbsterm&auml;chtigung ist abzulehnen. Zudem widerspricht die dabei geplante staatliche Informationsverf&auml;lschung sowohl dem Prinzip rechtsstaatlicher Beweissicherung als auch den informationellen B&uuml;rgerrechten." Das Portal <em>Netzpolitik.org</em>&nbsp;<a href="https://netzpolitik.org/2026/geheimdienstreform-geschichtsvergessen-und-gefaehrlich/">schreibt</a> gar von einer geschichtsvergessenen "Bedrohung f&uuml;r die Zivilgesellschaft und die Grundrechte aller."</p>

<p>Ausdr&uuml;ckliches Lob f&uuml;r die Pl&auml;ne von Nina Warken und Innenminister Dobrindt kommt vom transatlantischen Generalstabsoffizier, "Sicherheitsexperten und Friedensforscher" Thilo Geiger. Er sieht in den Reformpl&auml;nen die M&ouml;glichkeit, auf hybride Angriffe besser zu reagieren. Die Sto&szlig;richtung ist dabei &ndash; wenig &uuml;berraschend &ndash; eindeutig und nach Osten gewandt. Geiger sagte im <em>DLF</em>, Russland greife im Rahmen seiner hybriden Kriegsf&uuml;hrung immer wieder in Bereichen an, in denen die Zust&auml;ndigkeitsgrenzen deutscher Beh&ouml;rden verliefen. Geheimdiensten mehr "Kompetenzen" zu geben und sie besser mit der Polizei zu vernetzen, k&ouml;nne helfen, auf solche Attacken effektiver zu antworten.</p>
<p>Die <a href="https://de-rtnews.com/meinung/288895-wie-deutschen-aus-unbekannten-drohne/">Drohnensichtung</a> am Flughafen Leipzig/Halle darf in Geigers Geschichte nicht fehlen. Dort habe man gesehen, wie die deutschen Verwaltungs- und Beschaffungsapparate bei Bundeswehr und Polizei hinsichtlich der Abwehr von Drohnen vor gro&szlig;en Herausforderungen st&uuml;nden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rtnews.com/meinung/288895-wie-deutschen-aus-unbekannten-drohne/">Wie die Deutschen aus einer unbekannten Drohne eine russische machten</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Sind keine Menschen&quot;: Israels Sicherheitsminister will pro Nacht 30 bis 40 Menschen in Gaza töten</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288991-sind-keine-menschen-israels-sicherheitsminister/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8337c248fbef307f3e30a2.jpg" /> Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir hat sich wiederholt für fortdauernde gezielte Tötungen von Menschen in Gaza ausgesprochen. Es gebe laut dem umstrittenen Minister in Gaza Menschen, "die es nicht verdient haben, zu leben". Sie sollten laut Itamar Ben-Gvir am Leben sein.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Israels Sicherheitsminister Itamar Ben-Gvir ist f&uuml;r seine provokanten Aussagen bekannt. In einem Podcast forderte er jetzt, dass jede Nacht 30 bis 40 Pal&auml;stinenser "ausgeschaltet" werden sollten. Das beziehe sich nicht nur auf diejenigen Pal&auml;stinenser, die eine unmittelbare Gefahr bedeuteten. Es gebe in Gaza Menschen, "die es nicht verdient haben, zu leben". Und weiter: "Sie sollten nicht am Leben sein." Sie seien nicht einmal Menschen.</p>

<p>Der Ultrazionist sprach sich auch f&uuml;r Massenvertreibungen aus. Der Gazastreifen sollte Israel geh&ouml;ren. Den R&uuml;ckgang israelischer Angriffe in dem pal&auml;stinensischen Gebiet bezeichnete Ben-Gvir als Fehler. Es sei kein Geheimnis, dass er hier eine andere Meinung habe als Ministerpr&auml;sident Netanjahu.</p>
<p>Ben-Gvir &auml;u&szlig;erte sich in einem Gespr&auml;ch mit der fr&uuml;heren Geisel Rom Braslavski. Braslavski war nach dem Angriff der Hamas auf Israel im Oktober 2023 verschleppt worden. Ben-Gvir, der als Minister f&uuml;r die Polizei und die Gef&auml;ngnisse des Landes zust&auml;ndig ist, geh&ouml;rt heute zu den einflussreichsten Politikern in Israel.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/international/287439-zionisten-feiern-migranteninvasion-in-spanien/">Zionisten feiern Migranteninvasion in Spanien</a></p>
                                        <div class="EmbedBlock-root EmbedBlock-all">
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Studie: Chinesische Unternehmen melden mehr Patente in Russland an</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/asien/288945-studie-chinesische-unternehmen-verstaerken-ihre/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82fdbdb480cc74f3336ab2.jpg" /> Chinesische Unternehmen nehmen unter den Auslandsanmeldern für Erfindungspatente in Russland eine führende Position ein – das zeigen aktuelle Daten. Kein Wunder, denn der Warenumsatz zwischen Russland und China hat einen neuen historischen Höchststand erreicht.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Unter den ausl&auml;ndischen Antragstellern f&uuml;r Erfindungspatente in Russland lagen im Jahr 2025 China, die USA und die Schweiz an der Spitze, berichtet die Zeitung<em> </em><em>Kommersant</em> unter Berufung auf eine Datenanalyse der Patentbeh&ouml;rde Rospatent, die von Experten des Instituts f&uuml;r statistische Forschung und Wissens&ouml;konomie der Nationalen Forschungsuniversit&auml;t "Higher School of Economics" (HSE) durchgef&uuml;hrt wurde. Im Vergleich zum Jahr 2020 stieg die Zahl der Anmeldungen aus China im Jahr 2025 um fast ein Drittel, w&auml;hrend die aus den USA um mehr als das Dreifache zur&uuml;ckging.<em> Kommersant </em>schreibt:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Diese Ver&auml;nderungen sind in erster Linie auf den R&uuml;ckzug westlicher und japanischer Unternehmen aus Russland zur&uuml;ckzuf&uuml;hren &ndash; chinesische Unternehmen besetzen die frei gewordenen Marktnischen. [...] Wie Kommersant vom Rospatent erfahren hat, beantragten chinesische Anmelder im Jahr 2025 in Russland neben der Patentierung von Erfindungen auch den Schutz f&uuml;r 15 Nutzmodelle und 1.100 industrielle Muster.</em><em>"</em></p>
</blockquote>

<p>Nach Angaben von Rospatent ist das chinesische Unternehmen Huawei der unangefochtene Spitzenreiter unter den juristischen Personen &ndash; es meldet vor allem Patente in den Bereichen Computertechnologie, Telekommunikation und digitale Kommunikation an. Wie Dmitri Scharskij, Partner der Expertengruppe Veta, im Gespr&auml;ch mit <em>Kommersant</em> anmerkt, l&auml;sst China vor allem solche Erfindungen patentieren, die sich auf dem russischen Markt in gro&szlig;en St&uuml;ckzahlen verkaufen lassen. Dabei handelt es sich insbesondere um Fahrzeuge und Komponenten (einschlie&szlig;lich Elektro- und Hybridfahrzeuge), Telekommunikationsger&auml;te sowie Unterhaltungselektronik.</p>
<p>Wie Experten betonen, darunter auch Alina Akinschina, Gesch&auml;ftsf&uuml;hrerin des Unternehmens "Online Patent", ist dieser Trend durchaus logisch. Schlie&szlig;lich w&auml;chst der Warenumsatz zwischen Russland und China stetig. So berichtete die Nachrichtenagentur <em>TASS</em> k&uuml;rzlich, dass der Handelsumsatz zwischen China und Russland allein im ersten Halbjahr 2026 159 Milliarden US-Dollar erreicht habe und die L&auml;nder bis zum Jahresende einen neuen historischen H&ouml;chststand verzeichnen k&ouml;nnten. Dies erkl&auml;rte der chinesische Botschafter in der Russischen F&ouml;deration, Zhang Hanhui, gegen&uuml;ber Journalisten der Agentur. Er wies darauf hin, dass das Investitionsvolumen beider L&auml;nder auf einem stabilen Niveau bleiben werde, und betonte:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Die chinesisch-russische Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft verzeichnet ein nachhaltiges Wachstum. Von Januar bis Juli </em><em>des Jahres </em><em>2026 erreichte das Volumen des bilateralen Warenhandels 159 Milliarden US-Dollar. Dies liegt um 26 Prozent &uuml;ber den Zahlen des Vorjahreszeitraums. Es ist </em><em>also </em><em>durchaus m&ouml;glich, dass zum Jahresende ein neuer historischer H&ouml;chststand erreicht wird.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash;<strong>&nbsp;</strong><a href="https://de-rtnews.com/international/288813-was-die-drei-musketiere-russland-iran-china-wirklich-vorhaben/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Was die drei Musketiere Russland-Iran-China wirklich vorhaben</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Ex-Kongressabgeordnete Greene: Washington diskutiert Atomangriff auf Iran</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/der-nahe-osten/288934-ex-kongressabgeordnete-greene-washington-diskutiert/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/der-nahe-osten/288934-ex-kongressabgeordnete-greene-washington-diskutiert/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a83159448fbef1d276c5360.jpg" /> Die ehemalige Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene behauptet, US-Beamte erwägen den Einsatz von Atomwaffen gegen Iran.  Sie warnte, ein solcher Schritt könne einen "nuklearen Holocaust" auslösen. Das Weiße Haus hat solche Szenarien bisher nicht öffentlich bestätigt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Beamte in Washington diskutieren angeblich den m&ouml;glichen Einsatz von Atomwaffen gegen Iran, w&auml;hrend der seit Monaten andauernde Konflikt weiter eskaliert, behauptet die ehemalige US-Kongressabgeordnete Marjorie Taylor Greene.</p>

<p>Greene, einst eine prominente Verb&uuml;ndete der MAGA-Bewegung, erhob diese Anschuldigung am Sonntag in einem Beitrag auf X. Sie gab an, das Thema sei in Strategiebesprechungen angesprochen worden, nannte aber weder die Beteiligten noch legte sie Beweise vor.</p>
<p>"Sie diskutieren in Strategiebesprechungen &uuml;ber den Einsatz von Atomwaffen gegen Iran", schrieb sie. "Ich spekuliere nicht, ich wei&szlig; es. Und es ist das pure B&ouml;se."</p>
<p>Greene behauptete, Washington erw&auml;ge, die Schwelle f&uuml;r den Einsatz von Atomwaffen zu senken, obwohl US-Pr&auml;sident Donald Trump wiederholt den Sieg im Konflikt verk&uuml;ndet habe. Sie warnte, ein solcher Schritt k&ouml;nne einen "nuklearen Holocaust" ausl&ouml;sen und die Welt in einen viel gr&ouml;&szlig;eren Krieg st&uuml;rzen.</p>
<p>Das Wei&szlig;e Haus hat solche Gespr&auml;che bisher nicht &ouml;ffentlich best&auml;tigt.</p>
<p>Greene hat Trump wegen des US-israelischen Krieges gegen Iran zunehmend kritisiert und sich damit von einer politischen Bewegung distanziert, mit der sie einst eng verbunden war.</p>
<p>Ihre Warnung erfolgt vor dem Hintergrund von Berichten, wonach Washington eine weitere Eskalation des Konflikts erw&auml;gt. Die <em>Washington Post</em> berichtete letzten Monat, die USA bereiteten sich auf einen umfassenderen Krieg vor, w&auml;hrend das Pentagon angeblich eine gro&szlig;angelegte Bodenoperation zur Sicherstellung des iranischen Urananreicherungsbestands pr&uuml;fte.</p>

<p>Die USA und Israel starteten Ende Februar ihre unprovozierte Milit&auml;rkampagne gegen Iran und warfen Teheran vor, kurz vor der Entwicklung einer Atombombe zu stehen. Dies geschah, obwohl US-Geheimdienste und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO) erkl&auml;rten, es gebe keinerlei Beweise f&uuml;r ein iranisches Atomwaffenprogramm.</p>
<p>Iran reagierte mit Angriffen auf amerikanische und israelische Ziele in der Region und schr&auml;nkte sp&auml;ter den Schiffsverkehr durch die Stra&szlig;e von Hormus ein.</p>
<p>Washington und Israel fordern weiterhin die vollst&auml;ndige Einstellung der Urananreicherung und die Entfernung des iranischen Uranbestands.</p>
<p>Teheran wies die Forderungen zur&uuml;ck und beharrte darauf, sein Atomprogramm diene friedlichen Zwecken und die Urananreicherung sei ein souver&auml;nes Recht. Gleichzeitig warnte Iran davor, dass er im Falle eines erneuten Angriffs zur Anreicherung waffenf&auml;higen Urans greifen k&ouml;nnte, merkte aber an, dass er noch keine Entscheidung zum Bau einer Atombombe getroffen habe.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/288771-inflation-und-devisenknappheit-stellen-iranische-wirtschaft-auf-eine-harte-probe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Inflation</a><a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/288771-inflation-und-devisenknappheit-stellen-iranische-wirtschaft-auf-eine-harte-probe/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">&nbsp;und Devisenknappheit stellen iranische Wirtschaft auf eine harte Probe </a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Affront gegen Wagenknecht: Thüringer BSW-Fraktion rettet &quot;Brombeer-Koalition&quot; in Erfurt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288979-affront-gegen-wagenknecht-thueringer-bsw/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a832a88b480cc75ce613971.jpg" /> Nach der Aberkennung des Doktortitels von Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt drängt die BSW-Bundesspitze auf ein Ende der Koalition. Doch die Erfurter Fraktion hat sich am Montag dagegen entschieden. Parteigründerin Wagenknecht will die Frage jetzt auf einem Sonderparteitag klären.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Th&uuml;ringer BSW-Landtagsfraktion h&auml;lt trotz anderslautender Forderungen der Bundesspitze an der umstrittenen Regierungskoalition mit CDU und SPD fest. "Die BSW-Fraktion hat nach intensiver Beratung einstimmig den Beschluss gefasst, in der Regierungspolitik zu verbleiben", sagte die Fraktionsvorsitzende Sigrid Hupach nach einer Sitzung der Landtagsabgeordneten in Erfurt am Montag. 13 der 15 Fraktionsmitglieder hatten daran teilgenommen. Nicht anwesend waren die BSW-Landtagsabgeordneten Anke Wirsing und Sven K&uuml;ntzel &ndash; das berichtet <em>ntv</em>.</p>

<p>Mit der Entscheidung f&uuml;r den Verbleib in der Regierungskoalition gehe die BSW-Fraktion angeblich "konsequent den Th&uuml;ringer Weg weiter f&uuml;r Stabilit&auml;t, f&uuml;r Frieden, f&uuml;r soziale Gerechtigkeit und Vernunft hier f&uuml;r die Menschen in Th&uuml;ringen", f&uuml;gte Hupach hinzu.</p>
<p>Die BSW-Landesvorsitzende und Th&uuml;ringer Finanzministerin Katja Wolf sagte, das BSW sei gegr&uuml;ndet worden, um Dinge zu ver&auml;ndern ‒ auch aus einer Regierungsverantwortung heraus. Sie sei &uuml;berzeugt, dass die Th&uuml;ringer BSW-Vertreter die Gr&uuml;ndungsidee konsequent verfolgten. "Und damit sehe ich pers&ouml;nlich &uuml;berhaupt keinen Grund, das BSW zu verlassen."</p>
<p>Der Bundesvorstand des BSW hatte zuvor den th&uuml;ringischen Landesverband aufgefordert, den CDU-Ministerpr&auml;sidenten Mario Voigt nicht l&auml;nger zu st&uuml;tzen und die sogenannte Brombeer-Koalition zu verlassen. Hintergrund ist die Aberkennung von Voigts Doktortitel durch die TU Chemnitz.</p>
<p>BSW-Parteigr&uuml;nderin Wagenknecht brachte im Dauerstreit zwischen dem Bundesvorstand und der Th&uuml;ringer Parteispitze nun einen Landes-Sonderparteitag ins Gespr&auml;ch. "Th&uuml;ringen braucht einen glaubw&uuml;rdigen &uuml;berparteilichen Regierungschef, der die Brandmauer beendet und mit wechselnden Mehrheiten regiert. Das sehen auch gro&szlig;e Teile des Th&uuml;ringer BSW so. Deshalb gibt es jetzt die Forderung nach einem Sonderparteitag", sagte Wagenknecht.</p>

<p>Die Landesvorsitzenden des Th&uuml;ringer BSW zeigten sich demnach offen f&uuml;r einen Sonderparteitag. Wagenknecht vertrat die Ansicht, dass es sich nicht um eine Auseinandersetzung zwischen dem BSW im Bund und dem Landesverband handle, sondern um eine Auseinandersetzung mit Teilen der Fraktion: "Als das BSW die Kandidaten f&uuml;r den Th&uuml;ringer Landtag aufgestellt hat, war die Partei erst wenige Wochen alt."</p>
<p>Auch auf einer anderen Ebene macht das BSW derzeit Schlagzeilen: So hat Wagenknecht AfD-Landeschef Bj&ouml;rn H&ouml;cke zu einem &ouml;ffentlichen Live-Duell aufgefordert. In einer Videobotschaft, die die Politikerin am Sonntag in den sozialen Medien ver&ouml;ffentlichte, machte sie ihm ein Angebot: "Sie und ich live, neutraler Moderator, keine vorbereiteten Reden." Bei dem Duell wolle Wagenknecht "sachlich dar&uuml;ber reden, wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen AfD und BSW liegen". Und: "Wir sollten reden &uuml;ber meinen Vorschlag eines &uuml;berparteilichen Ministerpr&auml;sidenten, den Sie ja inzwischen auch gut finden." H&ouml;cke hatte Wagenknecht zuvor aufgefordert, Ministerpr&auml;sidentin von Th&uuml;ringen zu werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;‒ <a href="https://de-rt.com/inland/288360-thueringens-ministerpraesident-mario-voigt-verliert-doktortitel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Th&uuml;ringen: Mario Voigt scheitert mit Einspruch gegen Entzug des Doktortitels</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>ExxonMobil, Phillips, Chevron – US-Eliten schlagen im Eiltempo Kapital aus dem Iran-Konflikt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/288982-exxonmobil-phillips-chevron-us-eliten/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a8321f9b480cc7cbc6de945.jpg" /> Donald Trump hat keinen Grund, den Iran-Krieg zu beenden, glauben Experten – schließlich bringt er den US-Eliten täglich Gewinne in Millionenhöhe ein. Vorläufigen Berechnungen zufolge sind die US-Ölkonzerne die Hauptnutznießer der Nahost-Krise.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Betrachtet man die nackten Zahlen zu den Gewinnen der amerikanischen &Ouml;lkonzerne und -magnaten, so wird die Frage, warum Washington es nicht eilig hat, den Konflikt mit dem Iran zu beenden, fast schon rhetorisch. Dar&uuml;ber berichtet das russische Fachportal <em>Oil</em><em> Capital</em> unter Berufung auf die Ergebnisse eigener Recherchen.</p>
<p>Donald Trumps Idee, einen Konflikt mit Iran zu entfachen, hat den weltweiten Energiemarkt zusammenbrechen lassen und den amerikanischen &Ouml;l- und Gasunternehmen Milliarden Dollar an Reingewinn eingebracht. Die F&ouml;rderunternehmen konnten vom Anstieg der &Ouml;lpreise profitieren und ihre Auslandsprojekte rentabel machen, w&auml;hrend die &Ouml;lraffinerien vom sprunghaften Anstieg der Kraftstoffexporte und der petrochemischen Produkte profitierten.</p>

<p>So steigerte der US-Konzern ExxonMobil allein im ersten Halbjahr 2026 seinen Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent auf 18,7 Milliarden US-Dollar, Chevron um 140 Prozent auf 14,3 Milliarden US-Dollar, und ConocoPhillips um 27 Prozent auf 6,1 Milliarden, schreibt <em>Oil</em><em> Capital</em>. All dies sind die gr&ouml;&szlig;ten vertikal integrierten US-&Ouml;lkonzerne mit einem gut ausgebauten F&ouml;rderbereich. Bei den amerikanischen &Ouml;lraffinerien sieht das Bild &auml;hnlich aus: Marathon Petroleum vervierfachte seinen Nettogewinn auf 5,65 Milliarden US-Dollar, Valero Energy steigerte den Nettogewinn um das 42-Fache auf 4,98 Milliarden US-Dollar und Phillips 66 verdreifachte den Nettogewinn auf 4,05 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>In diesem Jahr werden ihre Gewinne noch weiter steigen &ndash; zusammen mit dem Fortdauern der Iran-Krise. Und mit ihnen werden auch die Verg&uuml;tungen der Top-Manager dieser Unternehmen wachsen. "Die sechs f&uuml;hrenden US-amerikanischen Top-Manager im &Ouml;l- und Gassektor k&ouml;nnten bis Ende des Jahres 2026 um 222 Millionen US-Dollar reicher werden", berichtet das Portal <em>Oil</em><em> Capital</em>. Weiter erl&auml;utert es:</p>
<blockquote>
<p><em>"</em><em>Der Chef von ExxonMobil, Darren Woods, erhielt im vergangenen Jahr ein Gehalt in H&ouml;he von 2,06 Millionen US-Dollar, einen Jahresbonus von 4,09 Millionen US-Dollar sowie Aktien im Wert von 25,9 Millionen US-Dollar. Seine Gesamtverg&uuml;tung belief sich im vergangenen Jahr </em><em>also </em><em>auf rund 33 Millionen </em><em>US-</em><em>Dollar. Chevron-CEO Michael Wirth verdiente im vergangenen Jahr 26,8 Millionen US-Dollar, ConocoPhillips-Chef Ryan Lance knapp 23,5 Millionen US-Dollar, Marathon Petroleum-Chefin </em><em>Mar</em><em>y</em><em>ann</em><em> Mannen 19 Millionen US-Dollar, der Chef von Valero Energy, Lane Riggs, 34,2 Millionen </em><em>US-</em><em>Dollar und der Chef von Phillips 66, Mark Lashier, 23,1 Millionen </em><em>US-</em><em>Dollar.</em><em>"</em></p>
</blockquote>
<p>Und das ist, wie man so sch&ouml;n sagt, noch lange nicht alles. Es sieht also so aus, als w&uuml;rde das Thema um die Stra&szlig;e von Hormus von einer Episode zu einer Hollywood-Filmreihe werden.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema -</strong>&nbsp;<a href="https://de-rtnews.com/der-nahe-osten/288323-medienbericht-golfstaaten-notgedrungen-bereit-zu-kontrolle-der-strasse-von-hormus-durch-iran/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Medienbericht: Golfstaaten notgedrungen bereit zur Kontrolle der Stra&szlig;e von Hormus durch Iran</a></p>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Podoljaka: Wie realistisch ist ein Waffenstillstand entlang der Frontlinie?</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/russland/288978-podoljaka-wie-realistisch-ist-waffenstillstand/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a831c36b480cc78aa46f6e6.jpg" /> Anstelle eines seiner üblichen Frontberichte setzt sich Juri Podoljaka in seinem Video vom 15. August mit den zunehmenden Gerüchten auseinander, wonach es schon im Herbst zu einem Waffenstillstand kommen und der Ukraine-Krieg entlang des derzeitigen Frontverlaufs eingefroren werden könnte.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der aus Sumy stammende ukrainisch-russische Milit&auml;ranalyst h&auml;lt nicht viel von diesen Ger&uuml;chten und erinnert an die Situation Ende des Jahres 2024, als es &auml;hnlich war. Er nennt mehrere Gr&uuml;nde, warum ein baldiger Waffenstillstand sehr unwahrscheinlich ist, und betont auch, dass es "kein Frieden, sondern lediglich ein Waffenstillstand f&uuml;r einige Monate oder Jahre" w&auml;re.</p>
<p>Russland hat keine andere Wahl, als einen dauerhaften Frieden durchzusetzen, so Podoljaka. Und den wird es nicht geben, "solange es einen ukrainischen Staat gibt, dessen einziges Ziel darin liegt, Russland zu schw&auml;chen oder zu zerst&ouml;ren".</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> - <a href="https://de-rtnews.com/meinung/288600-kiews-moeglichkeiten-schaden-in-russland/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Kiews F&auml;higkeit, Russland zu schaden, wird der Ukraine keinen Frieden bringen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>&quot;Russen töten&quot; – Deutscher Journalisten-Verband solidarisiert sich mit russophobem Martens</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288955-deutscher-journalisten-verband-solidarisiert-sich-mit-russophobem-martens/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/inland/288955-deutscher-journalisten-verband-solidarisiert-sich-mit-russophobem-martens/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a83060fb480cc7cb37c831a.jpg" /> Auf einer Pressekonferenz in Belgrad hatte der deutsche Journalist Michael Martens Tötungswünsche gegen Russen geäußert. In Russland laufen mittlerweile Ermittlungen. Nun nahm der DJV Stellung – nicht etwa für das Lebensrecht von Russen, sondern für den von Strafverfolgung bedrohten Journalistenkollegen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Wie die russische Nachrichtenagentur <em>TASS</em> vergangenes Wochenende berichtete, ermitteln die russischen Strafverfolgungsbeh&ouml;rden derzeit wegen Volksverhetzung gegen den S&uuml;dosteuropa-Korrespondenten der <em>Frankfurter Allgemeinen Zeitung</em> (FAZ), Michael Martens.</p>
<p>Dieser hatte am 8. August auf einer Pressekonferenz in Belgrad an den Kiewer Verwaltungschef Selenskij die Frage gestellt: "Was k&ouml;nnen wir Europ&auml;er konkret tun, um Ihnen dabei zu helfen, mehr Russen zu t&ouml;ten, mehr russische Soldaten nat&uuml;rlich?" und war auch sp&auml;ter nicht von seinem T&ouml;tungsverlangen abgewichen.</p>

<p>W&auml;hrend in Serbien und Russland die Emp&ouml;rung &uuml;ber Martens Entgleisungen gro&szlig; war, blieb im deutschen Medien-Mainstream Kritik weitgehend aus. Martens&rsquo; Arbeitgeber, die <em>FAZ</em>, bedauerte zwar eine uneindeutige Formulierung der Frage und erkl&auml;rte, m&ouml;glichst viele Russen zu t&ouml;ten, sei nicht die Redaktionslinie des Blattes, stellte sich ansonsten aber hinter den Korrespondenten.</p>
<p><a href="https://vreme.com/de/vesti/faz-mihael-martens-rusija-pretnje/">In einem Brief</a> an das serbische Wochenmagazin <em>Vreme </em>sprach die<em> </em><em>FAZ</em> von inakzeptablen Beleidigungen und Drohungen gegen&uuml;ber Martens. Er habe im Sinne der Pressefreiheit das Recht, auf einer Pressekonferenz Fragen zu stellen. Man werde rechtliche Mittel einleiten, um Martens vor Bedrohungen zu verteidigen. &Auml;hnlich <a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/russland-leitet-strafverfahren-gegen-faz-journalist-ein-accg-201131382.html">&auml;u&szlig;erte sich</a> die <em>FAZ</em> am Sonntag in einem Bericht &uuml;ber die Ermittlungsmeldungen aus Russland.<em> </em><em></em><a href="https://www.faz.net/aktuell/politik/russland-leitet-strafverfahren-gegen-faz-journalist-ein-accg-201131382.html"></a><em></em></p>
<p>Auf dieser Linie bleibt auch die heutige Stellungnahme des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Wer zumindest einen Tadel f&uuml;r Martens&rsquo; unverhohlenen Wunsch nach dem Tod von Russen erwartet hatte, muss sich get&auml;uscht sehen. <a href="https://www.djv.de/news/pressemitteilungen/press-detail/djv-gegen-ermittlungen-in-russland/">Die Pressemitteilung</a> stellt eine vollumf&auml;ngliche Solidarisierung mit dem russophoben <em>FAZ-</em> Korrespondenten dar.</p>
<p>Demnach legt der DJV Protest gegen das von der russischen Justiz er&ouml;ffnete Ermittlungsverfahren wegen Anstiftung zu Hass oder Feindschaft ein. Der DJV-Bundesvorsitzende Mika Beuster wird mit der Bekundung zitiert: "Welche Fragen Journalisten bei einer Pressekonferenz stellen, geht die Justiz nichts an &ndash; auch nicht die russischen."</p>

<p>Beuster spricht der Pressemitteilung zufolge von einer Distanzierung der <em>FAZ</em> von Martens&rsquo; Aussage, die "das autokratische System von Wladimir Putin" nicht zur Kenntnis nehme. Die deutschen Sicherheitsbeh&ouml;rden fordert der Chef der Journalistenorganisation dazu auf, Martens&rsquo; Sicherheit mit "erh&ouml;hter Wachsamkeit" zu gew&auml;hrleisten.</p>
<p>Das sei angesichts des in Russland eingeleiteten Strafverfahrens vonn&ouml;ten, insbesondere, falls Russland ein internationales Fahndungsersuchen gegen Martens ausschreiben werde. Einen "Schauprozess in Moskau gegen einen deutschen Journalisten" d&uuml;rfe es nicht geben.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/russland/288804-russland-ermittelt-gegen-russophoben-faz/">Russland ermittelt gegen russophoben FAZ-Journalisten Martens</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Zivile Drohnen: Chinas Anteil an weltweiter Produktion liegt bei 74 Prozent</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/288927-zivile-drohnen-chinas-anteil-liegt/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/288927-zivile-drohnen-chinas-anteil-liegt/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82ee5d48fbef309a181c0f.jpg" /> Zivile Drohnen aus Chinas Produktion dominieren den Weltmarkt: Laut dem Generalsekretär des Internationalen Verbands für unbemannte Luftfahrzeuge, Wu Hongning, liegt Chinas Anteil bei 74 Prozent. Besonders hoch ist er in Landwirtschaft und Logistik.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>China kontrolliert einen erheblichen Teil der weltweiten Produktion ziviler unbemannter Luftfahrzeuge (Drohnen). Wie die russische Nachrichtenagentur&nbsp;<em>TASS</em> unter Berufung auf den&nbsp;Generalsekret&auml;r des Internationalen Verbands f&uuml;r unbemannte Luftfahrzeuge, Wu Hongning, <a href="https://tass.ru/ekonomika/28018539" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, liege der Anteil&nbsp;Chinas nach den neuesten Daten bei 74 Prozent.</p>
<p>Die Erkl&auml;rung erfolgte im Rahmen des Forums "Rostki: Russland und China &ndash; gegenseitig vorteilhafte Zusammenarbeit", das vom 16. bis 19. August 2026 in der russischen Stadt Kasan stattfindet.</p>

<p>Laut Wu Hongning bel&auml;uft sich das Import-Export-Volumen unbemannter Luftfahrzeuge auf 5,277 Millionen Drohnen.&nbsp;Der Generalsekret&auml;r des Drohnenverbands f&uuml;gte hinzu, dass der Anteil Chinas besonders hoch in Bereichen wie Pflanzenschutz, dem Einsatz von Drohnen durch Strafverfolgungsbeh&ouml;rden, Kartografie, Geod&auml;sie, Logistik sowie der Beseitigung von Notfallsituationen ist &ndash; hier &uuml;bersteige er 80 Prozent des Gesamtmarktvolumens.</p>
<p>Als Hauptanwendungsbereiche f&uuml;r Drohnen auf dem chinesischen Binnenmarkt nannte er die landwirtschaftliche Bespr&uuml;hung und Aussaat, Pflanzenschutz, Patrouillen, Geod&auml;sie, Kartografie sowie die Verkehrssicherheit.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/inland/288891-chinesische-autos-erobern-europa-vw/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Chinesische Autos erobern Europa &ndash; VW ruft nach Sonderz&ouml;llen</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>US-Admiral: Besatzung des Flugzeugträgers Abraham Lincoln ist erschöpft</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/288919-centcom-chef-besatzung-uss-abraham/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/288919-centcom-chef-besatzung-uss-abraham/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82cbf548fbef3210293af4.jpg" /> Nach Beschwerden über Dienstbedingungen an Bord besuchte der Kommandeur des US-Zentralkommandos, Admiral Brad Cooper, den Flugzeugträger USS Abraham Lincoln. Anschließend räumte er die Erschöpfung der Besatzung ein, lobte aber deren Leistung im harten Einsatz.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kommandeur des US-Zentralkommandos (CENTCOM), Admiral Brad Cooper, hat die Ersch&ouml;pfung der Besatzung des Flugzeugtr&auml;gers USS Abraham Lincoln sowie die hohe Intensit&auml;t der Kampfhandlungen einger&auml;umt, an denen die amerikanischen Streitkr&auml;fte &uuml;ber mehrere Monate hinweg beteiligt waren. Cooper&nbsp;hatte den Flugzeugtr&auml;ger vor dem Hintergrund von Beschwerden der Besatzung &uuml;ber die Dienstbedingungen <strong></strong>besucht.&nbsp;Dar&uuml;ber&nbsp;<a href="https://www.wsj.com/opinion/uss-lincoln-performance-for-the-ages-0bd6300d?mod=hp_opin_pos_3" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtete</a> er in einem Gastbeitrag f&uuml;r die Zeitung <em>The Wall Street Journal</em>.</p>
<p>Cooper bezeichnete die Kampfhandlungen im Nahen Osten, an denen die Besatzung des Flugzeugtr&auml;gers beteiligt war, als eine der intensivsten Seeschlachten seit dem Zweiten Weltkrieg. Zugleich betonte er, die Seeleute h&auml;tten die hohe Belastung bew&auml;ltigt und gute Ergebnisse erzielt. Der Admiral schrieb:</p>
<blockquote>
<p><em>"Die Besatzung ist ersch&ouml;pft, arbeitet aber weiterhin mit voller Kraft."</em></p>
</blockquote>
<p>Cooper&nbsp;erkl&auml;rte, die gemeldeten Probleme bei der Versorgung und der Wasserzufuhr seien bereits vor einigen Monaten gel&ouml;st worden. Er r&auml;umte jedoch ein, dass die Seeleute aufgrund des lang andauernden Einsatzes wichtige Ereignisse im Leben ihrer Angeh&ouml;rigen verpasst h&auml;tten.</p>
<p>Die Zeitungen <em>Navy Times</em> und <em>Stars and Stripes</em>&nbsp;hatten zuvor <a href="https://www.navytimes.com/news/your-military/2026/08/11/multiple-uss-abraham-lincoln-sailors-have-tried-to-go-overboard-amid-extended-deployment-families-say/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, dass es an Bord der USS Abraham Lincoln mehrere Suizidversuche von Seeleuten gegeben habe &ndash; vor dem Hintergrund des lang andauernden Einsatzes und sich verschlechternder Dienstbedingungen. Die Seeleute beklagten sich &uuml;ber Versorgungsprobleme, und ihre Angeh&ouml;rigen <a href="https://www.stripes.com/theaters/us/2026-08-11/abraham-lincoln-middle-east-mental-health-town-hall-meeting-22506344.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichteten</a> von einer schweren psychischen Belastung der Soldaten.</p>

<p>US-Verteidigungsminister Pete Hegseth widersprach seinerseits den Aussagen &uuml;ber schlechte Bedingungen an Bord des amerikanischen Flugzeugtr&auml;gers.</p>
<p>Am 14. August erkl&auml;rte US-Pr&auml;sident Donald Trump, die USS Abraham Lincoln befinde sich bereits auf dem R&uuml;ckweg&nbsp;aus dem Nahen Osten. Auf die Bemerkung von Journalisten, der Einsatz des Flugzeugtr&auml;gers habe sich in die L&auml;nge gezogen, entgegnete Trump, dieser habe "nicht allzu lange" gedauert.</p>
<p>Die USS Abraham Lincoln verbrachte&nbsp;ununterbrochen mehr als 200 Tage im Einsatzgebiet&nbsp;im Nahen Osten,&nbsp;unweit&nbsp;der Stra&szlig;e von Hormus. Der Flugzeugtr&auml;ger war an den US-Angriffen auf Iran sowie an der Blockade iranischer H&auml;fen beteiligt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/288718-nach-berichten-ueber-dramatische-zustaende/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nach Berichten &uuml;ber dramatische Zust&auml;nde auf der USS Lincoln: Neuer US-Flugzeugtr&auml;ger nach Nahost</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Russischer Auslandsgeheimdienst: Westen will Moskau der Waffenlieferung an Kartelle beschuldigen</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/international/288933-russischer-auslandsgeheimdienst-westen-will-moskau/]]></link>
        <guid>https://de.rt.com/international/288933-russischer-auslandsgeheimdienst-westen-will-moskau/</guid>
        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82efa5b480cc74f3336aa6.jpg" /> Russlands Auslandsgeheimdienst warnt, dass der Westen gefälschtes Material vorbereitet, dem zufolge Moskau Drogenkartelle in Lateinamerika mit Waffen beliefert. Ziel sei es, die Beziehungen zwischen Russland und den lateinamerikanischen Ländern zu untergraben.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Der russische Auslandsgeheimdienst (SWR) <a href="http://svr.gov.ru/smi/2026/08/zapad-vnov-uprazhnyaetsya-v-antirossiyskoy-rezhissure.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">berichtet</a>, dass ein Geheimdienst eines westlichen Staates in Koordination mit dem Kiewer Regime plane, Russland der illegalen Waffenlieferung an Drogenkartelle und andere kriminelle Organisationen in Venezuela, Kolumbien und Mexiko zu bezichtigen. Diese Provokation ziele darauf ab, die Beziehungen zwischen Moskau und Lateinamerika zu untergraben und die lateinamerikanischen Regierungen davon zu &uuml;berzeugen, den antirussischen Kurs des Westens zu unterst&uuml;tzen.</p>
<p>Nach Angaben des SWR w&uuml;rden zu diesem Zweck bereits Waffen aus russischer Produktion an die erw&auml;hnten Staaten geliefert, die der Gegner w&auml;hrend der milit&auml;rischen Sonderoperation in der Ukraine erbeutet habe. Dar&uuml;ber hinaus w&uuml;rden gef&auml;lschte Audio- und Videomaterialien vorbereitet, welche die angebliche Lieferung russischer Waffen an Lateinamerikaner &uuml;ber Vermittler beweisen sollen. Zudem plane man, diese Falschinformationen&nbsp;mit gef&auml;lschten Dokumenten zu untermauern, die angeblich auf die Beteiligung des russischen Milit&auml;rs an diesem "Schema" hinweisen.</p>
<p>"Aber das Einzige, was die Russophoben wirklich zu erreichen verm&ouml;gen, ist, noch einmal die Abwesenheit jeglicher moralischer Grenzen und ihr Schablonendenken zu zeigen", hei&szlig;t es in der Erkl&auml;rung des SWR.</p>

<p>Seit Beginn des Konfliktes zwischen Moskau und Kiew f&uuml;hrten "die euro-atlantischen Eliten einen Informationskrieg" gegen Russland, so die Beh&ouml;rde weiter. Diese Kampagne habe "jede moralische und rechtliche Grenze" &uuml;berschritten. Der SWR bezog sich dabei auf die von westlichen Eliten organisierte blutige Inszenierung in Butscha im April 2022, die f&uuml;r die weitere Eskalation des Konfliktes in der Ukraine benutzt worden sei.&nbsp;</p>
<p>Solche Inszenierungen seien in der Praxis westlicher Geheimdienste "fest verwurzelt". "Der Zweite Weltkrieg hat nach der Gleiwitzer Provokation am 31. August 1939 begonnen, als SS-Soldaten in polnischen Uniformen einen Sender in der deutschen Grenzstadt Gleiwitz &uuml;berfallen haben", erinnert der SWR. Der Verlauf der Geschichte habe jedoch bewiesen, dass "der Preis f&uuml;r solche Inszenierungen" vor allem f&uuml;r&nbsp; die Organisatoren selbst hoch sein k&ouml;nne, warnt die Beh&ouml;rde abschlie&szlig;end.</p>

<p>Ende Juni <a href="http://www.svr.gov.ru/smi/2026/06/kiev-narashchivaet-sotrudnichestvo-s-vedushchimi-narkokartelyami-meksiki.htm" target="_blank" rel="noopener noreferrer">teilte</a> der SWR mit, dass Kiew die Zusammenarbeit mit den Drogenkartellen Mexikos intensiviere und den Transit von Drogen aus Lateinamerika nach Europa unterst&uuml;tze. Die korrupte ukrainische F&uuml;hrung strebe "nach zus&auml;tzlichen Einnahmen", insbesondere vor dem Hintergrund der zur&uuml;ckgehenden westlichen Hilfe.</p>
<p>Wegen der Intensivierung der Drogenbek&auml;mpfung in den USA versuchten nun Drogenkartelle, den europ&auml;ischen "Markt" zu erschlie&szlig;en, berichtete der SWR weiter. Die H&auml;fen des Gebiets Odessa dienten als ein wichtiger Umschlagplatz f&uuml;r Drogen aus Lateinamerika nach Europa &uuml;ber Polen, Moldawien und Rum&auml;nien. Dar&uuml;ber hinaus unterst&uuml;tzten lateinamerikanische Drogenkartelle das Kiewer Regime bei der Rekrutierung neuer S&ouml;ldner f&uuml;r die ukrainische Armee, so die Beh&ouml;rde.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong> &ndash; <a href="https://de-rtnews.com/international/287616-geheimdienst-bruessel-braucht-ukrainisches-territorium/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Russischer Geheimdienst: EU braucht Ukraine als Testgel&auml;nde f&uuml;r Hightech-Waffen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Belgien: Dürre lässt Flüsse austrocknen – Wassernutzung eingeschränkt</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/288936-belgien-duerre-laesst-fluesse-austrocknen/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82ff1548fbef309a181c24.jpg" /> Wegen anhaltender Rekordhitze und ausbleibender Niederschläge versinkt die südbelgische Region Wallonien in einer historischen Dürre – Flüsse trocknen aus, der Grundwasserspiegel sinkt auf Rekordtiefstände. In 15 Gemeinden wurden bereits Einschränkungen für nicht kritische Wassernutzung eingeführt.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>In 15 Gemeinden der s&uuml;dbelgischen Region Wallonien wurden aufgrund der aktuellen D&uuml;rre Beschr&auml;nkungen f&uuml;r die nicht kritische Wassernutzung eingef&uuml;hrt. Das teilte das Koordinierungszentrum f&uuml;r Risikobewertung der wallonischen Regierung mit.&nbsp;Die Beschr&auml;nkungen umfassen ein Verbot der Bew&auml;sserung sowie des Bef&uuml;llens von Schwimmbecken und anderen Wasserbeh&auml;ltern.</p>

<p>Hintergrund ist ein Rekordr&uuml;ckgang des Grundwasserspiegels sowie eine rasche Austrocknung der Fl&uuml;sse. Zahlreiche kleinere Fl&uuml;sse seien&nbsp;bereits zu B&auml;chen geschrumpft oder stellenweise nahezu vollst&auml;ndig ausgetrocknet. Die wichtigsten schiffbaren Fl&uuml;sse, darunter Maas, Schelde und Sambre, w&uuml;rden derzeit nur durch eine anhaltende Schleusensperrung auf dem f&uuml;r die Schifffahrt notwendigen Mindestpegel gehalten, teilte das Zentrum mit. Dies wiederum f&uuml;hre zu erheblichen Verz&ouml;gerungen beim Schiffsdurchlass.</p>
<p>Dutzende der im belgischen Sommer beliebten Bootsanlegestellen haben ihren Betrieb wegen unzureichender Wasserst&auml;nde eingestellt.</p>
<p>Das K&ouml;nigliche Meteorologische Institut von Belgien erkl&auml;rte, die D&uuml;rre sei bereits die zweitintensivste seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1970 und werde, sollte sich der Trend in den kommenden Tagen nicht &auml;ndern, zur schlimmsten in der Landesgeschichte. Als Ursache nannte das Institut die Rekordhitze &ndash; im Juli und August l&auml;gen die Tagesh&ouml;chsttemperaturen h&auml;ufig &uuml;ber 35 bis 36 Grad. Statt der durchschnittlichen Niederschlagsmenge von 100 mm seien im Juli nur knapp &uuml;ber 10 mm gefallen &ndash; fast zehnmal weniger als &uuml;blich.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash; <a href="https://de-rtnews.com/inland/286890-noch-nie-so-wenig-wasser-im-juli-bodensee-bricht-rekord-von-1976/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Noch nie so wenig Wasser im Juli: Bodensee bricht Rekord von 1976</a></p>
    
    
    
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>
    <item>
        <title>Deutscher Tanktourismus: Polen führt temporäre Spritpreissenkung ein</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/europa/288932-polen-fuehrt-temporaere-spritpreissenkung-ein/]]></link>
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        <description>
            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82edddb480cc75143082db.jpg" /> Bereits im Frühsommer hatte die polnische Regierung eine zeitweilige Steuersenkung angesichts gestiegener Spritpreise verkündet. Nun leitet sie diese Maßnahme erneut ein. Damit dürfte der Tanktourismus in Richtung von Deutschlands östlichem Nachbarland wieder anziehen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem <a href="https://www.rbb24.de/panorama/av/av24/video-polen-update-tanken-teuer.html">Auslaufen</a> eines Sprit-Entlastungspakets Ende Juni f&uuml;hrt die Regierung Polens erneut eine Initiative zugunsten der B&uuml;rger durch und senkt ab heute die Mehrwertsteuer auf Benzin und Diesel von 23 auf 8 Prozent. Diese Ma&szlig;nahme ist allerdings nur vor&uuml;bergehend f&uuml;r die Zeit bis zum 31. August angesetzt. Dann enden die Sommerferien in Polen.</p>
<p>Polens Regierungschef Donald Tusk rechnet damit, dass aufgrund dieser Ma&szlig;nahme die Spritpreise um rund 23 Cent je Liter sinken werden. Damit die Ersparnis auch wirklich bei den Autofahrern ankommt, legt das Energieministerium t&auml;glich einen maximalen Einzelhandelspreis fest. Der Preis f&uuml;r den Liter Normalbenzin soll demnach am morgigen Dienstag bei umgerechnet etwa 1,49 Euro <a href="https://x.com/ME_GOV_PL/status/2089293087956709430">liegen</a>, f&uuml;r Super bei 1,67 Euro und f&uuml;r Diesel bei etwa 1,71 Euro.</p>

<p>Der polnische Ministerpr&auml;sident Donald Tusk von der liberalkonservativen Platforma Obywatelska (B&uuml;rgerplattform) nutzte die Einf&uuml;hrung der tempor&auml;ren Spritpreissenkung f&uuml;r eine Abrechnung mit dem von der PiS-Partei unterst&uuml;tzten polnischen Staatspr&auml;sidenten Karol Nawrocki. Letzterer blockiert derzeit die Unterzeichnung eines Gesetzes zur Einf&uuml;hrung einer &Uuml;bergewinnsteuer f&uuml;r &Ouml;l- und Gasunternehmen, indem er es zur Pr&uuml;fung an das Verfassungsgericht verwies.</p>
<p>Auf der Social-Media-Plattform X&nbsp;<a href="https://x.com/donaldtusk/status/2089288240897400930">schrieb</a> Tusk: "Ab heute bis zum Ende der Sommerferien gelten ein erm&auml;&szlig;igter Mehrwertsteuersatz f&uuml;r Kraftstoffe und regulierte Preise. Sie w&auml;ren sogar bis zum Jahresende noch niedriger, wenn da nicht @NawrockiKn w&auml;re. Er hat sich auf die Seite der Mineral&ouml;lkonzerne gestellt, die Rekordgewinne erzielen, und nicht auf die Seite der Menschen. Dank unserer Entscheidung sind die Kraftstoffe um &uuml;ber 10 % g&uuml;nstiger, doch das wird mehr als eine halbe Milliarde Zloty kosten."</p>
<p>Mit der heute eingef&uuml;hrten Mehrwertsteuersenkung k&ouml;nnte auch der deutsche Tanktourismus nach Polen wieder ansteigen, der in der Zwischenzeit etwas <a href="https://motoryzacja.interia.pl/wiadomosci/news-koniec-turystyki-paliwowej-ceny-na-polskich-stacjach-odstras,nId,23524810">nachgelassen</a> hatte. Mit der Senkung um 23 Cent wird es sich auch f&uuml;r weiter von der Grenze entfernt wohnende Autofahrer wieder lohnen, zum Tanken in Deutschlands &ouml;stliches Nachbarland zu fahren. Der Sender <em>rbb</em> warnt bereits jetzt davor, dass es dadurch an den ostbrandenburgischen Grenz&uuml;berg&auml;ngen wieder zu l&auml;ngeren Staus kommen k&ouml;nne.</p>

<p>Wie der <em>Berliner Kurier</em> bereits vergangenen Freitag <a href="https://www.berliner-kurier.de/berlin/brandenburg/tanken-polen-mehrwertsteuer-gesenkt-august-2026-li.10292025">errechnete</a>, k&ouml;nnte sich mit der derzeitigen Mehrwertsteuersenkung der Preisabstand zwischen deutschen und polnischen Tankstellen von bisher 46 Cent f&uuml;r Benzin und 32 Cent bei Diesel auf 69 beziehungsweise 55 Cent vergr&ouml;&szlig;ern.</p>
<p>Der polnische Energieminister Miłosz Motyka <a href="https://www.money.pl/gospodarka/benzyna-znow-tansza-obwieszczenie-ministra-juz-obowiazuje-7319301027997888a.html">beruhigte</a> anl&auml;sslich einer Pressekonferenz am vergangenen Freitag bereits die &Ouml;ffentlichkeit angesichts der zu erwartenden deutschen Tanktouristen. Es werde in Polen keine Treibstoffknappheit geben: "Wir haben die entsprechenden Vertr&auml;ge und es gibt keine Pl&auml;ne, strategische Reserven freizugeben", erkl&auml;rte der Minister. Man habe die Situation unter dem Gesichtspunkt des Kraftstofftourismus analysiert. Die Verf&uuml;gbarkeit von Sprit an den Tankstellen werde dadurch nicht beeintr&auml;chtigt.</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/europa/273073-deutscher-tanktourismus-sorgt-fuer-leere-zapfsaeulen-in-polen/">Deutscher Tanktourismus sorgt f&uuml;r leere Zapfs&auml;ulen in Polen</a></p>
    
    
    
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<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
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        <title>Botschafter Netschajew: Schließung des Russischen Hauses führt zu Maßnahmen gegen Goethe-Institut</title>
        <link><![CDATA[https://de.rt.com/inland/288917-botschafter-netschajew-schliessung-russischen-haus/]]></link>
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            <![CDATA[<img alt="Preview" align="left" style="margin-right: 10px;" src="https://mf.b37mrtl.ru/deutsch/images/2026.08/thumbnail/6a82c3d548fbef538761d9c0.jpg" /> Nach Schließungsforderungen aus der deutschen Politik- und Medienlandschaft macht die russische Seite klar: Ein deutsches Vorgehen gegen das russische Kulturinstitut in Berlin hätte Folgen für die in Russland verbliebenen deutschen Kultureinrichtungen.]]>
        </description>
        <content:encoded><![CDATA[<p>Seit Tagen machen Forderungen deutscher Politiker nach einer Schlie&szlig;ung des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in der deutschen Medienlandschaft die Runde. Anlass war die Meldung des Rechercheverbundes von <em>WDR</em> und <em>S&uuml;ddeutscher Zeitung</em>, das franz&ouml;sische Innenministerium betrachte das Kulturzentrum in der Berliner Friedrichstra&szlig;e als Tarnobjekt f&uuml;r den russischen Geheimdienst.</p>
<p>Die Berliner Botschaft der Russischen F&ouml;deration <a href="https://x.com/RusBotschaft/status/2087071519004574030">widersprach</a> dieser Unterstellung und kritisierte die "aggressive Rhetorik" von Politikern auf Landes- und Bundesebene gegen die Kultureinrichtung. Man halte sich an deutsches Recht und mische sich keineswegs in die inneren Angelegenheiten Deutschlands ein.</p>

<p>Das Russische Haus in Berlin wurde im Jahr 1984, also noch zu DDR-Zeiten, er&ouml;ffnet. Ziel seiner Arbeit ist die Pflege und F&ouml;rderung der russischen Kultur und Sprache in Deutschland sowie die Entwicklung der kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen zwischen der Russischen F&ouml;deration und der Bundesrepublik Deutschland.</p>
<p>Das Ausw&auml;rtige Amt h&auml;lt sich gegen&uuml;ber Forderungen nach einer K&uuml;ndigung des im Jahr 2011 geschlossenen Abkommens &uuml;ber die T&auml;tigkeit von Kultur- und Informationszentren bisher bedeckt. Laut der <em>Deutschen Presse-Agentur</em> lie&szlig; es allerdings verlautbaren, man pr&uuml;fe den Sachverhalt: "Angesichts des russischen Vorgehens gegen deutsche Kulturmittler und Organisationen &uuml;berpr&uuml;ft die Bundesregierung umfassend und kontinuierlich die v&ouml;lkerrechtlichen Vertragsgrundlagen des Russischen Hauses."</p>
<p>Nun wurde die russische Seite deutlicher. Der Berliner Botschafter der Russischen F&ouml;deration, Sergei Netschajew, drohte russischen Medienberichten zufolge mit Gegenma&szlig;nahmen, sollten die deutschen Beh&ouml;rden das Russische Haus schlie&szlig;en oder enteignen. Gegen&uuml;ber dem zur staatlichen Rundfunkgesellschaft <em>VGTRK</em> geh&ouml;renden Onlineportal <em>Vesti</em> erkl&auml;rte Netschajew demnach, die russische Reaktion k&ouml;nne das Goethe-Institut in Moskau treffen.</p>
<p>Deutschland betreibt derzeit noch zwei haupts&auml;chlich aus dem deutschen Bundeshaushalt finanzierte Institutionen dieses Namens in Russland, eine in Moskau und eine in Sankt Petersburg. Den Standort in Nowosibirsk hatte der Tr&auml;gerverein bereits im Jahr 2023 aufgeben m&uuml;ssen.</p>

<p>Zugleich &auml;u&szlig;erte Netschajew jedoch den Medienberichten die Hoffnung, dass die Situation um die Kultureinrichtungen nicht eskalieren werde. Man gehe davon aus, dass das Russische Haus seinen Betrieb fortsetzen k&ouml;nnte. Die Einrichtung sei f&uuml;r alle offen, ihr Angebot werde von einer gro&szlig;en Anzahl deutscher Staatsb&uuml;rger genutzt. Auf russischer Seite sei man f&uuml;r den Notfall jedoch auf alles vorbereitet.</p>
<p>Die Medienkampagne gegen das Russische Haus geht in Deutschland derweil in eine neue Woche. Diesmal dreht sie sich um eine neue Au&szlig;enstelle des Bundesdigitalministeriums im Nachbarhaus, f&uuml;r die die russische Kulturinstitution eine Bedrohung darstellen k&ouml;nnte.</p>
<p>Der <em>Tagesspiegel</em> zitierte den CDU-Scharfmacher Roderich Kiesewetter mit den Worten: "Hier fehlt es offenbar an Risikobewusstsein. Das Russische Haus ist ein Sicherheitsrisiko, das wir nicht l&auml;nger untersch&auml;tzen d&uuml;rfen."</p>
<p><strong>Mehr zum Thema</strong>&nbsp;&ndash;&nbsp;<a href="https://de-rt.com/inland/288187-russisches-haus-statt-vonovia-enteignen/">Russisches Haus statt Vonovia enteignen: Berliner SPD-Mann provoziert mit Schwachsinn</a></p>
    
    
    
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<p></p>
<p></p>]]></content:encoded>
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        <dc:creator>RT Deutsch</dc:creator>
    </item>


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