Nahost

Nach Angriffen auf "iranische Stellungen" in Syrien: Israel verhöhnt Iran auf Twitter

Das israelische Militär veröffentlichten auf seinem Twitter-Konto eine Landkarte, um den Iran daran zu erinnern, wo sein Hoheitsgebiet liegt. In der Nacht zum Montag hatte Israel iranische Stellungen in Syrien angegriffen. Iran droht Israel mit Vergeltung.
Nach Angriffen auf "iranische Stellungen" in Syrien: Israel verhöhnt Iran auf Twitter © Screengrab Twitter

Bei den Angriffen Israels auf vermeintliche iranische Stellungen in Syrien kamen vier syrische Soldaten ums Leben, sechs weitere wurden verletzt. Der internationale Flughafen von Damaskus wurde bei den Angriffen beschädigt. 

Die israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) veröffentlichten anschließend einen Tweet mit den Worten: "Iran, Du scheinst verloren zu sein." Auf der eingebetteten Landkarte sind Pfeile zu sehen, einer davon zeigt nach Syrien mit der Aufschrift: "Wo Iran ist". Vier weitere Pfeile sind auf das iranische Staatsgebiet mit dem Hinweis gerichtet: "Wo der Iran hingehört". 

Nachdem Israel nach eigenen Angaben iranische Stellungen in Syrien angegriffen hatte, drohte der Kommandant der Luftwaffe der Islamischen Republik, Brigadegeneral Aziz Nasirzadeh:

Die jungen Leute in der Luftwaffe sind völlig bereit und ungeduldig, sich dem zionistischen Regime zu stellen und es von der Erde zu entfernen. Unsere zukünftigen Generationen lernen das notwendige Know-how für den versprochenen Tag, um Israel zu zerstören. 

Mehr zum Thema - Reaktion auf Luftangriffe in Syrien: Iranischer General droht Israel mit "Eliminierung"

Die syrischen Streitkräfte fingen binnen 48 Stunden 30 israelische Raketen ab. Die israelischen Haaretz-Nachrichten berichten, dass acht syrische Luftabwehrsysteme getroffen worden seien. Darunter Systeme aus russische Herstellung vom Typ SA2, SA3, SA17 und SA22 sowie ein Radar. 

Israel veröffentlichte Aufnahmen von den Angriffen auf die "iranischen Ziele" in Syrien:

Sehr geehrte RT DE-Leser,

wir sind auf einen neuen Dienst für die Kommentarfunktion umgestiegen.

Da wir die Privatsphäre unserer Leser respektieren und Ihre Daten nicht an eine Drittplattform übermitteln werden, müssen Sie sich erneut registrieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeit und hoffen, dass sie sich weiterhin mittels der Kommentarfunktion über aktuelle Themen austauschen und informieren können.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre RT DE-Redaktion