Asien

Berichte: Einwohner Bergkarabachs bei Beschuss durch aserbaidschanische Soldaten getötet

Nahe der aserbaidschanischen Stadt Schuscha sollen aserbaidschanische Soldaten Berichten zufolge das Feuer auf Einwohner eröffnet haben. Ein Mann ist hierbei getötet worden. Drei Menschen wurden verletzt. Die Getöteten sollen vor Ort die Wasserleitung repariert haben.
Berichte: Einwohner Bergkarabachs bei Beschuss durch aserbaidschanische Soldaten getötetQuelle: Sputnik © Michail Woskresenski

Nach Angaben der Sicherheitskräfte in Bergkarabach soll am Montag ein Zivilist bei einem Beschuss durch aserbaidschanische Soldaten getötet worden sein. Bei dem Angriff waren vier Menschen verletzt und anschließend in ein Krankenhaus in Stepanakert, einer Stadt in der umstrittenen Region, gebracht worden. Einer der Verwundeten erlag später seinen Verletzungen.
Der Vorfall ereignete sich nahe der aserbaidschanischen Stadt Schuscha. Bei den Opfern handelt es sich um Einwohner von Bergkarabach, die vor Ort eine Wasserleitung repariert haben sollen. Die Behörden der umstrittenen Region ermitteln in dem Fall.

Unter Berufung auf Augenzeugen berichten Telegram-Kanäle, dass ein aserbaidschanischer Offizier angeblich ohne Vorwarnung das Feuer aus einer Handfeuerwaffe auf Zivilisten eröffnet hatte. Zehn Mitarbeiter eines aserbaidschanischen Wasserversorgungsbetriebs sollen sich an dem Ort aufgehalten haben, nachdem sie die Reparaturarbeiten für diesen Tag mit den aserbaidschanischen Behörden abgestimmt und eine Genehmigung bekommen hatten.

Laut den Sicherheitskräften in Bergkarabach handelt es sich nicht um dem ersten Todesfall nach Beschuss durch aserbaidschanischen Soldaten. So soll bereits im Oktober ein Einwohner Bergkarabachs von einem Scharfschützen erschossen worden sein. Aserbaidschan dementiert die Vorwürfe und macht für die Vorfälle Schießereien mit kriminellen armenischen Gruppen verantwortlich.

Ende September 2020 war es erneut zu heftigen Kämpfen mit Opfern unter der Zivilbevölkerung in Bergkarabach gekommen. Dies war eine Fortsetzung des langjährigen Konflikts über eine aserbaidschanische Region, die überwiegend von Armeniern besiedelt ist und um ihre Unabhängigkeit kämpft. Erst im November erzielten die Konfliktparteien eine erfolgreiche trilaterale Vereinbarung. Unter Vermittlung Russlands einigten sich Aserbaidschan und Armenien darauf, das Feuer vollständig einzustellen. Gemäß der Einigung übergab Jerewan einige Bezirke an Baku. Außerdem wurden russische Friedenstruppen in der Region stationiert.

Mehr zum Thema – Bergkarabach: Aserbaidschan und Armenien werfen sich gegenseitig Bruch des Waffenstillstands vor

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team