Russland

Prügelvideo aus Moskau sorgt für Entsetzen: Männer schlagen auf Vater und Kind ein

In Moskau hat eine Männer-Gang zwei Männer, einen davon mit einem Kind auf dem Arm, attackiert. Die Videoaufnahmen landeten im Internet und sorgten für Empörung – unter anderem, weil es sich bei den Tätern um Migranten handelt. Ihnen wird nun versuchter Mord vorgeworfen.

Die Verdächtigen haben vergangene Woche zwei Männer im Südwesten Moskaus attackiert. Eines der Opfer hatte seinen kleinen Sohn bei sich. Videoaufnahmen des Vorfalls tauchten kurz danach im Internet auf und wurden dutzendfach auf unterschiedlichen Social-Media-Kanälen geteilt.

Das inzwischen von der Moskauer Staatsanwaltschaft geprüfte Filmmaterial zeigt, wie die vier Angreifer an einer Kreuzung an den beiden Männern vorbeigehen und sie dann durch die Straße jagen. Einem der Männer gelang die Flucht, während der andere, der das kleine Kind auf seinen Schultern trug, nicht so viel Glück hatte.

Der 31-jährige Vater des Kindes, der mit Prellungen im Gesicht davonkam, sagte anschließend der Polizei, er und sein Bekannter seien den vier Männern zunächst vor einem Geschäft begegnet. Sie hätten ihn angepöbelt und ihn dann "ohne ersichtlichen Grund" ins Gesicht geschlagen. Die Täter sollen ihn außerdem mit einem Messer bedroht haben.

Ein weiteres Video zeigt, wie die Angreifer den Vater auf der Straße bedrängen, während er sich immer weiter zurückzieht und versucht, seinen vierjährigen Sohn zu beschützen. Zeugen des Vorfalls versuchten die Täter zu beruhigen. Sie sollen erst die Flucht ergriffen haben, als das zweite Opfer mit einer Gruppe Einheimischer zurückkehrte.

Der Vorfall löste Spannungen in der Nachbarschaft aus. Berichten zufolge wollten die Anwohner die Angreifer aus der Stadt vertreiben. Um Lynchjustiz zu verhindern, rückte die Polizei aus. 

Alle Verdächtigen wurden mittlerweile festgenommen. Berichten zufolge handelt es sich bei den vier Männern um Migranten. Sie sind laut Polizei 17 bis 21 Jahre alt und stammen aus Aserbaidschan. Drei von ihnen sind russische Staatsbürger, laut Medienberichten sollen sie erst vor ein paar Jahren russische Pässe erhalten haben. 

Den Angreifern wurde zunächst Pöbelei vorgeworfen. Die Ermittler stuften ihr Vorgehen später als versuchter Mord an zwei Personen ein, darunter einem Minderjährigen. Am Sonntag beschloss ein Moskauer Gericht, alle vier Verdächtigen bis zum 5. Januar in Gewahrsam zu nehmen.

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