Russland

Starke Nachfrage in USA und China: Russisches Unternehmen verdreifacht Diamantenverkäufe

Diamantenexporte aus Russland steigen weiter an. Eine hohe Nachfrage in den größten Verbrauchermärkten wie China und den USA stützt die Entwicklung. Im Vergleich zum Vorjahr verdreifachten sich die russischen Exporte geschliffener Diamanten.
Starke Nachfrage in USA und China: Russisches Unternehmen verdreifacht DiamantenverkäufeQuelle: Sputnik © Pressedienst der Firma Alrosa

Im März verzeichnete der russische Edelsteinförderer Alrosa einen dreifachen Anstieg der Verkäufe von geschliffenen Diamanten im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig hat sich der Handel mit Rohdiamanten aus Russland mehr als verdoppelt. Dies geht aus den neuesten Daten des Produzenten hervor.

Verkäufe von Rohdiamanten beliefen sich auf 345 Millionen US-Dollar, während der Handel mit geschliffenen Diamanten zwölf Millionen US-Dollar betrug. Im März belief sich der Umsatz des Bergbauunternehmens auf 357 Millionen US-Dollar, was einen Rückgang von vier Prozent im Vergleich zum Vormonat bedeutet.

Im Februar verkaufte Alrosa, der weltweit führende Diamantenförderer, Rohdiamanten im Wert von 361 Millionen US-Dollar, was einen Zuwachs von 5,5 Prozent bedeutet. Geschliffene Edelsteine wurden im Wert von zwölf Millionen US-Dollar umgesetzt, dem dreifachen Volumen im Vergleich zum Vorjahr.

Der Gesamtumsatz mit Diamanten stieg im ersten Quartal 2021 auf fast 1,16 Milliarden US-Dollar, im Vergleich zu 904 Millionen US-Dollar im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Ewgeni Agurejew, stellvertretender Geschäftsführer von Alrosa, stellte fest:

"Die Ergebnisse der Schmuckverkäufe in den wichtigsten Absatzmärkten, darunter die USA und China, zeigen, dass die hohe Nachfrage bei den Endverbrauchern anhält."

Alrosa gehört zu den drei größten Diamantenabbauunternehmen der Welt, sein Anteil an der weltweiten Diamantenproduktion liegt bei 25 Prozent. Das angolanische Unternehmen Catoca, an dem Alrosa zu 41 Prozent beteiligt ist, fördert sechs Prozent der Weltproduktion. In Russland ist Alrosa in der fernöstlichen Republik Jakutien und in der Region Archangelsk tätig. Seine Marktkapitalisierung beträgt fast 9,5 Milliarden US-Dollar und sein öffentlicher Anteil beträgt 34 Prozent, wobei 33 Prozent im Besitz der Russischen Föderation sind. Jakutien besitzt weitere 33 Prozent der Unternehmensaktien.

Mehr zum Thema - Coronavirus bringt Diamantenverkauf fast vollständig zum Erliegen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team