Nordamerika

USA: Präsident Biden prophezeit "Winter des Todes" für Ungeimpfte

US-Präsident Biden hat seine Landsleute zum Impfen und Boostern aufgerufen angesichts der immer rasanteren Ausbreitung der Omikron-Variante in den USA. Die Ungeimpften warnte Biden davor, dass sie im Winter schwer krank oder gar sterben würden.
USA: Präsident Biden prophezeit "Winter des Todes" für UngeimpfteQuelle: Reuters © Evelyn Hockstein

Die Corona-Lage in den USA verschlechtert sich. Im November gab es 40 Prozent mehr neue bestätigte Corona-Fälle und 18 Prozent mehr Todesfälle im Zusammenhang mit SARS-CoV-2. Zudem breitet sich nach Angaben der Gesundheitsbehörden die Omikron-Variante des Coronavirus immer mehr und sehr rasant im Land aus.

Angesichts der Ausbreitung von Omikron forderte US-Präsident Joe Biden nun eindringlich alle geimpften US-Amerikaner dazu auf, sich eine Auffrischungsimpfung verabreichen zu lassen. Zugleich warnte er diejenigen, die ungeimpft sind, vor einem Winter voller "schwerer Erkrankungen und dem Tod".

So sagte Biden am Donnerstag nach einem Treffen mit den Mitgliedern des Coronavirus-Reaktionsteams des Weißen Hauses in einer kurzen Erklärung vor der Presse:

"Den Ungeimpften steht ein Winter schwerer Erkrankungen und des Todes bevor."

Biden erklärte auch:

"Wenn Sie geimpft sind und eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind Sie vor schwerer Erkrankung und dem Tod geschützt."

Dank der ergriffenen Maßnahmen habe sich Omikron nicht so schnell ausgebreitet, wie es andernfalls möglich gewesen wäre, fügte der 79-Jährige hinzu, "aber Omikron ist jetzt hier und breitet sich aus, und wird es immer weiter".

An alle, die sich noch nicht haben impfen lassen oder noch nicht geboostert sind, appellierte er, dies so schnell wie möglich zu tun. Biden betonte: 

"Auffrischungsimpfungen wirken! Sie sind kostenlos, sicher und verträglich. Etwa 60 Millionen haben bisher eine erhalten. Lassen Sie sich also noch heute impfen oder boostern. Es ist an der Zeit, es ist höchste Zeit!"

Die Ungeimpften warnte er davor, dass sie sich selbst und ihre Familien in Gefahr bringen würden. Zudem würden sie im Krankheitsfall, die Krankenhäuser an Kapazitätsgrenzen zu bringen.

Das Weiße Haus hatte auf die Entdeckung der neuen Coronavirus-Variante, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Ende November als Omikron getauft wurde, mit einem Reiseverbot aus acht afrikanischen Ländern reagiert, in denen sie zuerst festgestellt worden war.

Das Einreiseverbot war am 29. November in Kraft getreten. Der erste US-Fall der Omikron-Variante wurde zwei Tage später in Kalifornien bei einem Reisenden festgestellt, der am 22. November aus Südafrika zurückgekehrt war. Bis Mitte dieser Woche haben 36 US-Bundesstaaten Fälle mit der neuen SARS-CoV-2-Variante gemeldet. Die Omikron-Variante soll derzeit für drei Prozent aller bestätigten Ansteckungen im Land verantwortlich sein. Mehr als 90 Prozent gehen weiterhin auf die Delta-Variante zurück. Die US-Gesundheitsbehörde CDC meldet derzeit im Schnitt pro Tag rund 120.000 neue Corona-Fälle.

Weltweit halten die Behörden Omikron für weitaus ansteckender als die Delta-Variante, die für den sprunghaften Anstieg der Coronavirus-Todesfälle in den USA in diesem Jahr verantwortlich gemacht wird. Die Daten deuten jedoch darauf hin, dass die Symptome bei Omikron viel milder ausfallen.

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