Nordamerika

Florida: Schulbezirk schafft Maskenpflicht ab – nach 38 Schulverweisen einer Achtjährigen

Ein Schulbezirk im US-Bundesstaat Florida hat die Maskenpflicht für Schüler aufgehoben. Vorher wurde der Fall eines achtjährigen Mädchens öffentlich, das 38 Mal vom Unterricht ausgeschlossen worden war, weil es sich geweigert hatte, der Anordnung nachzukommen.

Der Schulbezirk Palm Beach County in Florida hat die Maskenpflicht für Schüler endgültig aufgehoben, nachdem ein achtjähriges Mädchen, das sich weigerte, der Anordnung Folge zu leisten, insgesamt 38 Mal der Schule verwiesen wurde und damit an die Öffentlichkeit ging, wie die Daily Mail berichtet.

Die Aufhebung dieses Erlasses bestätigt das Vorgehen des republikanischen Gouverneurs Ron DeSantis, der den Eltern und nicht den Behörden in Florida die Entscheidung über den Gebrauch der Masken überlässt.

Der umstrittene Maskenzwang des Bezirks wurde am 8. November aufgehoben, nachdem zuvor ein Richter die Notverordnung 64DER21-15 des US-Gesundheitsministeriums für gültig erklärt hatte.

Vor dem Urteil wurde die Zweitklässlerin Fiona Lashells zum öffentlichen Gesicht eines Maskenkrieges und ganz allgemein der Elternrechte. Das Kind hatte sogar einen Auftritt an der Seite von Gouverneur DeSantis bei Fox & Friends Anfang November.

Die achtjährige Lashells betrat letzten Montag das Gelände ihrer Grundschule mit einem rosafarbenen Rucksack und der Fanfare eines heimkehrenden Kriegsveteranen. Freunde der Familie schwenkten Schilder und jubelten. Ein republikanischer Abgeordneter schritt stolz neben ihr her.

Zwei Monate lang hatten die Zweitklässlerin und ihre Mutter eine zunehmend heftige Auseinandersetzung gegen die öffentlichen Schulen in Palm Beach County wegen der Maskenpflicht geführt.

Ihre Mutter, Bailey Lashells, sagte gegenüber The Free Press:

"Fiona hat ihre Prioritäten ein wenig geändert und ist auf der Mission, nicht nur ihre Rechte, sondern die verfassungsmäßigen Rechte jedes amerikanischen Kindes von der tyrannischen Schulbehörde zurückzuerobern, die von einem Finanzexperten geleitet wird, der keine Ahnung hat, wie man den zehntgrößten Schulbezirk in Amerika sicher und effektiv führt."

Lashells betonte weiter, dass ihre Tochter "unerschütterlich in ihrer Entscheidung gewesen ist, der Tyrannei und dem Wahnsinn nicht nachzugeben, und geschworen hat, alles zu tun, was sie kann, für jedes Kind, das durch diese gesetzlose Maskenpflicht betroffen ist."

Die Maskenpflicht habe nicht nur in ihrer Schule viele Gemüter erregt, und Fionas Fall sei nur einer von vielen.

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