Sogar beim Hallensport: Gouverneur von Illinois ordnet Maskenpflicht für alle im Schulwesen am
J.B. Pritzker, Gouverneur im US-Bundesstaat Illinois, hat angeordnet, dass alle Kinder und das Personal in Schulen und Kindertagesstätten Masken tragen müssen, um eine Ausbreitung von COVID-19 zu verhindern. Außerdem müssen Staatsbedienstete in Gefängnissen und weiteren Gemeinschaftseinrichtungen geimpft werden.
Die Anordnung wurde am Mittwoch erlassen und traft umgehen in Kraft. Hiermit will man sicherstellen, dass praktisch alle Kinder in Illinois – vom Kindergarten bis zum Schulabschluss – während der Schulzeit unabhängig vom Impfstatus Masken tragen. Trainer und Schüler, die an Hallensportarten wie Volleyball und Basketball teilnehmen, müssen ebenfalls Masken tragen. Pritzker erklärte:
"Als Gouverneur ist es meine Pflicht zu sagen, dass wir sofortige und dringende Maßnahmen ergreifen müssen, um die Ausbreitung der Delta-Variante einzudämmen."
"Es sterben Menschen, die nicht sterben müssten."
Er fügte hinzu, dass angesichts der steigenden Zahl von COVID-19-Krankenhausaufenthalten "nur noch wenig Zeit bleibt, um den Höhepunkt dieser Welle bis zum Herbst abzuwenden".
Die Vorschrift wurde erlassen, nachdem einige Schulbezirke in Illinois sich geweigert hatten, den Empfehlungen des US Center for Disease Control and Prevention (CDC) und des Illinois Department of Public Health (IDPH) zu folgen, die das Tragen von Masken vorschlugen und stattdessen das Tragen von Gesichtsbedeckungen freiwillig machten. Das CDC hatte im vergangenen Monat eine Kehrtwende in Bezug auf die Maskenpflicht in Schulen und anderen Innenräumen vollzogen und darauf hingewiesen, dass sich auch geimpfte Personen mit der hoch ansteckenden Delta-Variante von COVID-19 infizieren und diese verbreiten können.
In Illinois gibt es etwa 1,8 Millionen Kinder unter 12 Jahren, was bedeutet, dass sie für keine der in den USA zugelassenen Impfungen in Frage kommen. Schulimpfungen sind in den Vereinigten Staaten sehr umstritten, wobei Kritiker unter anderem argumentieren, dass Kinder nicht anfällig für schwere Erkrankungen durch COVID-19 sind.
Tatsächlich ist die Kindersterblichkeit laut dem Forschungsprojekt Human Mortality Database zurückgegangen, obwohl die Pandemie im vergangenen Jahr weltweit zum Tod von Millionen von Menschen führte. In den USA gab es laut CDC-Daten 416 COVID-19-Todesfälle bei Menschen unter 18 Jahren. Dr. Marty Makary, Professor an der Johns Hopkins School of Medicine, wies darauf hin, dass er kein einziges Beispiel für ein ansonsten gesundes Kind gefunden habe, das an dem Virus gestorben sei. Eine Johns-Hopkins-Studie, die etwa die Hälfte der US-Krankenversicherungsdaten umfasste, ergab, dass alle pädiatrischen COVID-19-Todesfälle bei Kindern mit Vorerkrankungen wie Leukämie auftraten.
Befürworter der Maskenpflicht für Kindern in Schulen haben jedoch darauf hingewiesen, dass Schüler, selbst wenn sie kein hohes Risiko für eine schwere Erkrankung haben, das Virus auf anfälligere Personen, wie ältere Verwandte, übertragen können. In Australien ging die oberste Gesundheitsbeauftragte von Queensland Jeanette Young diese Woche so weit, eingeimpfte Großeltern aufzufordern, "sich bitte nicht in die Nähe ihrer Enkel zu begeben".
Wie in anderen US-Bundesstaaten ist auch in Illinois in den vergangenen Wochen ein Anstieg der Neuinfektionen mit COVID-19 zu verzeichnen, da sich die Delta-Variante weiter ausbreitet. Am Mittwoch meldete der US-Bundesstaat 2.364 neue positive Befunde und 18 Todesfälle. Diese Zahlen sind noch immer weit entfernt vom Höchststand von mehr als 12.000 pro Tag, die im vergangenen November registriert wurden. Von Ende Mai bis Anfang Juli lag die Zahl der Fälle deutlich unter 1.000 pro Tag.
Die von Pritzker verhängte Impfpflicht betrifft Staatsbedienstete in Gemeinschaftseinrichtungen wie Gefängnissen und Langzeitpflegeeinrichtungen. Er erklärte:
"Unsere schutzbedürftigsten Bewohner, wie zum Beispiel Veteranen, die nicht alleine leben können, und Erwachsene mit Entwicklungsstörungen, haben keine andere Wahl, als unter Obhut dieser Mitarbeiter zu leben."
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