Nordamerika

Ehemaliger US-Geheimdienstler: "Aliens interessieren sich sehr für unsere Atomwaffen"

In einem Interview plaudert der ehemalige Direktor des US-Geheimdienstprojektes "Advanced Aerospace Threat Identification Program", Luis Elizondo, aus dem Nähkästchen. UFOs sind laut Elizondo nicht nur real und können Dinge, die irdische Technologie nicht kann – sie würden auch auffällig oft dort auftauchen, wo es Nukleartechnologie gibt.
Ehemaliger US-Geheimdienstler: "Aliens interessieren sich sehr für unsere Atomwaffen"Quelle: AFP © KTSDESIGN/SCIENCE PHOTO LIBRARY

Luis Elizondo war der Leiter eines ehemaligen Spezialprogramms der US-Geheimdienste, das "Luft- und Raumfahrt-Bedrohungen" identifizieren sollte. Der offizielle Name der Einheit lautete Advanced Aerospace Threat Identification Program (AATIP). In einem Interview mit der Washington Post sagte Elizondo jüngst, dass Aliens – oder wer auch immer die unbekannten Flugobjekte steuere – anscheinend großes Interesse an Nukleartechnologie zeigen würden.

Es gebe "eine Art Schnittpunkt zwischen diesen UAP oder UFO-Sichtungen und unserer Nukleartechnologie mit nuklearen Antrieb, Atomstromerzeugung, oder Kernwaffensysteme", so behauptet Elizondo gegenüber der Zeitung. Zudem habe es ähnliche Beobachtungen auch in anderen Ländern gegeben. Dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter zufolge sei es den Aliens "bei mehr als einer Gelegenheit" gelungen, US-Nukleartechnologie "offline" zu setzen. In anderen Ländern sollen sie gar das Gegenteil fertiggebracht haben – sie "online" zu bringen.

Der Aufhänger für das Interview mit der Washington Post war ein Bericht, den das Pentagon jüngst im Zusammenhang mit UFOs – oder wie die offizielle US-Bezeichnung lautet: "UAPs" (für "Unidentified Aerial Phenomena") – für den Kongress vorbereitet. Laut ersten Ausschnitten, die an die Presse geleakt wurden, will der Bericht weder bestätigen noch ausschließen, dass es sich bei den "UAPs" um Aliens handeln könne. Doch für Elizondo kann es nur eine Erklärung geben.

"Diese Dinger schaffen 3, 4 oder 600 g mitten im Flug"

Das Videomaterial, das er gesehen hätte, deute auf Technologien hin, "die uns irgendwo zwischen 50 und 1.000 Jahren voraus sein könnten ... sie können offen gestanden alles übertreffen, was wir in unserem Inventar haben. Und wir sind ziemlich sicher, dass unsere ausländischen Gegner alles in ihrem Inventar haben", so Elizondo in der Washington Post.

Dieses Videomaterial – gedreht von Militärpiloten – zeige zum Teil physikalisch unmögliche Dinge. Vor allem die schnellen Richtungswechsel verblüfften Elizondo. "Menschen können etwa 9 g Kräfte aushalten oder einige unserer besten Flugzeuge können etwa 16 g aushalten", sagte der ehemalige Geheimdienstler. Doch "diese Dinger machen 3, 4 oder 600 g mitten im Flug". Außerdem sollen sie mit Hyperschallgeschwindigkeit fliegen können. Zwar existiert Hyperschall-Technologie bereits – Russland hat zum Beispiel mehrere Hyperschall-Flugkörper – aber die gesichteten Flugobjekte sollen auch extreme Kurven fliegen können, was von Menschen gefertigte Objekte bisher noch nicht beherrschen.

Darüber sollen die UFOs die Fähigkeit haben, sich vor menschlichen Beobachtern zu tarnen und in jedem Medium – Luft, Wasser oder im Vakuum des Weltraums – zu operieren, ohne die Leistung einzubüßen. Das Pentagon hatte bestätigt, dass ein Großteil der Aufnahmen echt sei, und der ehemalige Direktor der National Intelligence John Ratcliffe erklärte Anfang dieses Jahres, dass die Regierung mehr Material besitze, das noch nicht veröffentlicht sei.

"Wo auch immer diese Technologien herkommen, sie sind eindeutig viel weiter fortgeschritten als jede irdische Technologie, die unseren Geheimdiensten bekannt ist", so Elizondo weiter. "Wir brauchen dringend unsere besten wissenschaftlichen und nachrichtendienstlichen Erfassungswerkzeuge, um zu verstehen, was unsere Piloten beobachten."

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