Nordamerika

USA: Über 30 Bundesstaaten schaffen Maskenpflicht ab

Während in Deutschland noch Ende April in einigen Bundesländern von OP- auf FFP2-Masken "umgestiegen" wurde, sieht es jenseits des Atlantiks ganz anders aus: Bis zum Donnerstag haben 31 US-Bundesstaaten die Maskenpflicht abgeschafft. Fast alle werden von Republikanern regiert.
USA: Über 30 Bundesstaaten schaffen Maskenpflicht abQuelle: www.globallookpress.com © Anne-Sophie Wittwer

Nach Angaben der New York Times haben bis zum Donnerstag 31 US-Bundesstaaten die Maskenpflicht sowohl in geschlossenen Räumen als auch im Freien für alle Bürger mit Ausnahme weniger Einschränkungen aufgehoben. Das Tragen einer Maske ist dort freiwillig. Von den Demokraten regierte Staaten wie New York oder Pennsylvania legten dagegen fest, dass lediglich Geimpfte drinnen keine Maske tragen müssen, in Kalifornien müssen das in Gebäuden alle.

Während der gesamten Coronavirus-Pandemie war es weitgehend den staatlichen und lokalen Behörden überlassen, ob und welche Beschränkungen sie erlassen, um die Infektionen einzudämmen. In den Staaten, die noch nicht vollständig wieder geöffnet sind, haben die Gouverneure Ziele für die Wiedereröffnung festgelegt, die auf den Impfquoten oder anderen Gesundheitsmaßnahmen basieren. In New Mexico müssen das zum Beispiel 60, in Washington 70 und in Vermont 80 Prozent der Einwohner ab 12 bzw. 16 Jahren sein. 

Einige Bundesstaaten schreiben weiterhin das Tragen von Masken in den meisten öffentlichen Innenräumen vor, und einige Gouverneure verlangen von Unternehmen weiterhin die Einhaltung von Regeln zum "Social Distancing", auch wenn sie die Kapazitätsgrenzen für eine bestimmte Anzahl an Menschen auf einer bestimmten Fläche bereits aufgehoben haben. 

Der Gouverneur von Texas, Gregg Abbott, hat sogar lokalen Behörden, die versuchen, Maskenpflichten zu verhängen, mit einer Geldstrafe von bis zu 1.000 Dollar gedroht. Auch in öffentlichen Schulen dürfen ab dem 4. Juni keine Masken mehr vorgeschrieben werden, denn so der Republikaner:

"Die Texaner, nicht die Regierung, sollten über ihre besten Gesundheitspraktiken entscheiden."

Dazu verbieten immer mehr Staaten digitale Impfnachweise, da diese zum Beispiel die Freiheit des Reisens einschränken; darunter befinden sich Texas, Idaho, Mississippi, Kansas, Nebraska, Arizona, Utah, South Dakota, Minnesota, Arkansas, Massachusetts und Florida. Dort begründete der republikanische Gouverneur Ron DeSantis dies bereits Anfang April mit den Hinweis:

"Es ist sowohl für die Regierung als auch für den privaten Sektor völlig inakzeptabel, von Ihnen (den Bürgern) zu verlangen, dass Sie den Nachweis der Impfung erbringen, nur um einfach in der Lage sein, sich am normalen gesellschaftlichen Leben zu beteiligen."

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