Meinung

Deutschland ist arm an Freunden: Hochwasserkrise offenbart geringes Sozialkapital (Teil IV)

Neben übergriffiger und technologiehemmender Ideologisierung, mangelndem Pflichtbewusstsein und fehlender Führungsstärke zeigt die Flutkatastrophe in Westdeutschland schlaglichtartig eine weitere bedenklich stimmende Wahrheit über die Misere der deutschen Nation auf, d.h. mangelnde Netzwerkvorteile trotz extensiver und teurer Vernetztheit. Ein mehrteiliger analytisch-essayistischen Kommentar des Krisenmanagement-Experten Prof. Dr. Kai-Alexander Schlevogt.
Deutschland ist arm an Freunden: Hochwasserkrise offenbart geringes Sozialkapital (Teil IV)Quelle: www.globallookpress.com © Christoph Hardt

von Prof. Dr. Kai-Alexander Schlevogt

(Der erste Teil ist Klimakeule gegen Flutopfer: Hochwasserkrise offenbart apokalyptische Wahrheiten über Deutschland,
der zweite Teil ist Krisen erfordern pflichtbewusste Lichtgestalten: Ethische Lehren aus der Hochwasserkrise, der dritte Teil ist Spontane Gefühle statt Balanceakt: Flutkatastrophe offenbart einseitigen Führungsstil)

IV. Wahrheit Nr. 4: Die Deutschen haben wenig Freunde im Inneren und Äußeren

Ein vom römischen Freundschaftsexperten Marcus Tullius Cicero in seinem Werk "Laelius" (§ 64) überlieferter Sinnspruch des vorklassischen römischen Dichters Ennius lautet: Amicus certus in re incerta cernitur (Ein sicherer Freund wird in einer unsicheren Lage erkannt).

Gemessen an diesem antiken Goldstandard zeigte die Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland im Juli 2021, daß das deutsche Volk über wenig hilfsbereite, wahre Freunde verfügt - und zwar im In- und Ausland! Solche Freundschaften sind Teil des sogenannten "Sozialkapitals" einer Nation, welches hier als der Wert von Netzwerken unterschiedlicher Art verstanden wird. Die Krise demonstriert gleichzeitig auch die Bedeutung nationaler Souveränität und souveräner Selbsthilfe.

Freunde im Inneren sind Mangelware

Lassen wir uns mit einem Blick ins Innere Deutschlands beginnen, wo sich in der schweren Not geradezu epische, eines Homers würdige Szenen spontaner Mobilmachung abspielten.

Treue deutsche Zimmermänner aus den entlegensten Weilern des Bundesgebietes packten blitzschnell Lattenhammer, Stechbeitel, Bundaxt und Winkeleisen ein, verabschiedeten sich hastig – wie Hektor am Skäischen Tor vor dem Entscheidungskampf – von Frau und Kind und stürmten entschlossen ins Krisengebiet, um dort ihren Landsleuten uneigennützig in höchster Bedrängnis zu helfen. Ihnen schlossen sich wahre Heerschaaren von solidarischen Volkgenossen aus zahlreichen anderen Professionen an, darunter auch einfachste Menschen, deren einziges Pfund ein Riesenherz für ihr Vaterland war.

Die weitverbreitete spontane Brüderliebe und Selbsthilfe innerhalb des eigenen Volkes wurde schnell von deutschlandfeindlichen Kräften in verleumderischer Weise als "Vereinnahmung durch Rechtsextremisten" dargestellt. Dies geschieht in der Regel immer dann, wenn patriotische Deutsche im Fall von Notsituationen und Mißständen wirksame Hilfe leisten – und zwar besonders nachdem die staatlichen Stellen oder Systemparteien untätig geblieben sind oder beim Einsatz kläglich versagt haben.

Im Gegensatz zur sofortigen, instinktiven und nachhaltigen Solidarität im eigenen Volk wurde zumindest in den nationalen Staatsmedien nicht im unmittelbaren Anschluss an den deutlichen Anstieg der Pegelstände im großen Stil mit stichhaltigen Belegen darüber berichtet, daß ein Strom von Migranten ihren großzügigen deutschen Gastgebern als Zeichen der Dankbarkeit und Zugehörigkeit in der akutesten Krisenphase – ohne Koordination und Mobilisierung durch andere Personen oder Organisationen, nur aus eigenem Antrieb und ohne irgendeine Art von Lohn (wie zum Beispiel positive Berichterstattung) – in Scharen von Zehntausenden an fast allen betroffenen Orten zu Hilfe geeilt wäre, und zwar mit der erklärten Absicht, dort, insbesondere wenn es sich um arbeitslose Helfer handeln sollte, den Betroffenen monatelang Unterstützung zu leisten. Beispielsweise waren Bilder afrikanischer Flüchtlinge bei Aufräumungsarbeiten in Westdeutschland Mangelware (dabei muß man natürlich stets berücksichtigen, daß es solchen Personengruppen zum Teil möglicherweise auch selbst schlecht gehen könnte).

Es ist davon auszugehen, daß, wenn solche Fälle ohne Verzögerung vermehrt aufgetreten wären, die linksliberalen "Qualitätsmedien" aus propagandistischen Gründen sofort im überproportionalen Maße von diesem Phänomen berichtet hätten, um eine angeblich „gelungene Integration“ von Flüchtlingen, die ihre Dankbarkeit tatkräftig unter Beweis gestellt und somit ihren angeblichen Nutzen für Deutschland demonstriert hätten, zu belegen.

Zumindest dürfte die vergleichsweise geringe Anzahl von Migranten, die möglicherweise im Verlaufe der Hochwasserkatastrophe sofort ohne Fremdkoordination zur Hilfe geeilt sein könnte, im scharfen Kontrast zu den Menschenmassen stehen, die an die deutschen Grenzen zu drängen pflegen, um vom Wohlstand hierzulande zu profitieren, ohne vorher Beiträge geleistet zu haben. Die mangelnde Motivation der Mehrheit der Migranten in der flutbedingten Notsituation (ungeachtet einiger möglicher Ausnahmen, die selbstverständlich lobenswert wären) unterscheidet sich auch von dem großen Eifer und Durchhaltewillen, den viele Einreisewillige immer dann an den Tag legen, wenn es um die eigenen ökonomischen Interessen geht, und von deren Erfindungsreichtum, wie zum Beispiel der Vernichtung der eigenen Pässe kurz vor der deutschen Grenze zum Verschleiern der Identität und häufig kriminellen Vergangenheit. Die Anreise in das Rheinland mit modernen Verkehrsmitteln - vermutlich noch von „Sponsoren“ bezahlt - wäre doch im Vergleich zu interkontinentalen Fußmärschen ein wahres Kinderspiel gewesen! In den meisten Fällen wäre wahrscheinlich sogar noch nicht einmal eine lange Reise notwendig gewesen, denn es ist davon auszugehen, daß in vielen von dem Hochwasser betroffenen Orten oder zumindest in deren Nähe Flüchtlinge untergebracht sind, die in erster Linie hätten helfen sollen.

Es war damit zu rechnen, daß insbesondere im Nachgang gerade in den systemtreuen Medien gezielt Berichte dahingehend lanciert werden würden, daß Flüchtlinge "spontan, freiwillig und ohne Lohn" in den Überschwemmungsgebieten geholfen hätten. Solche Berichte, die unter Umständen von verständlicherweise dankbaren Betroffenen vereinzelt bestätigt werden könnten, würden vermutlich sogar dann auftauchen, wenn geschickte Strippenzieher die Migranten zu Zwecken der Öffentlichkeitsarbeit speziell mobilisiert, in die Krisengebiete gekarrt und zumindest in immaterieller Form direkt oder indirekt entlohnt haben sollten. Besonders würden deutsche „Gutmenschen“ gerührt werden, wenn sie propagandistische Berichte über Muslime lesen sollten, die sogar Kirchen gesäubert hätten! Es ist dabei auch nicht auszuschließen, daß das Datum solcher „Hilfseinsätze“ nachträglich vorverlegt und verlängert worden sein könnte. Überhaupt könnte es unter Umständen sogar unmöglich sein, alle Aspekt derartiger Berichte zu verifizieren. Die gezielte Mobilisierung häufig argloser Individuen, die häufig zu einer bestimmten Personengruppe gehören, und deren gut organisierter Transport zu den jeweiligen Schauplätzen würde in solchen Fällen an das routinemäßige Herbeischaffen unwissender Minderjähriger beispielsweise in Russland erinnern, die in der Folge als an "spontanen" Protesten teilnehmende "Freiheitskämpfer" bezeichnet werden.

Der Mangel an beherzter Einsatzbereitschaft der modernen Form von Metöken (von Altgriechisch μέτοικος: (ausländischer) Mitbewohner) fällt zudem negativ auf, wenn man einen Vergleich anstellt mit der buchstäblich grenzenlosen Hilfsbereitschaft und Güte, die die Deutschen den Flüchtlingen gegenüber erwiesen haben und immer noch erweisen – auch gegenüber solchen "großen Fischen", die buchstäblich in Netzen an Bord von als private Seenotrettungskreuzer getarnte Schlepperschiffe gezogen werden.

In Wahrheit offenbarte sich ein eklatanter Mangel an Integration in Deutschland. Das Fehlen eines Gefühls der Verbundenheit darf dabei nicht überraschen, denn in der Regel schwärmen, wie ein englisches Sprichwort besagt, Vögel mit der gleichen Feder zusammen (auf Englisch: Birds of a feather flock together) und grenzen sich von anderen Arten ab. Es ist wie im Sport: Man hält zur eigenen Nationalmannschaft – dies scheint von Natur aus so eingerichtet zu sein. In böser Erinnerung sind in diesem Zusammenhang die Bilder von Mitgliedern der deutschen Fußballnationalmannschaft ohne deutsche Abstammung, die beim Abspielen der deutschen Nationalhymne geradezu angewidert dreinblickten. Die Chinesen würden nur lachen, wenn sich ein aus Afrika stammender Schwarzer oder ein Deutscher als "Chinese" bezeichnen würde, nur weil er einen chinesischen Pass hat.

Ausnahmen in Bezug zu diesem Gesetz der natürlichen Zugehörigkeit sind beispielsweise "liberale" politische Kräfte in Russland, die sich darum bemühen, daß der Westen weitere drastische Sanktionen gegen ihr eigenes Volk verhängt. Dabei fällt auf, daß es immer dieselben Leute sind, die vom Schwarmverhalten abweichen und in unterschiedlichen Situationen gegen ihr eigenes Land intrigieren.

So waren die "Liberalen" auch die einzigen Russen, die trotz mangelnden Sachverstandes als selbsternannte "Experten" vehement die Ansicht vertraten, daß die weltweit allen Rivalen deutlich überlegene Großmeisterin der rhythmischen Sportgymnastik, Dina Awerina, trotz einer fehlerfreien Leistung zurecht nur Silber bei den Olympischen Spielen in Tokyo erhalten und ihre Konkurrentin, die Israelitin Linoy Ashram, Gold verdient habe. Dabei ließen sich die Liberalen nicht dadurch stören, daß die ganze Welt den eklatanten Fehler der Israelitin hatte sehen können und weltweite anerkannte Experten im Anschluss von einem klaren Fehlurteil sprachen.

Solche Menschen, die ihrem eigenen Lande Böses wünschen und antun, gehören zu der in allen Völkern der Welt und allen Zeiten stets verachteten Gruppe der Landesverräter, die neuerdings wieder deutlich vermehrt in Erscheinung tritt.

Neben den Metöken gibt es noch eine weitere Gruppe, die nicht zu den Freunden im Inneren zu zählen ist, d.h. pflichtvergessene und verweichlichte Politiker in Deutschland, von denen keine positiven Führungsimpulse ausgingen.

Deutschland mangelt es an ausländischen Freunden

Lassen wir uns nun die Perspektive erweitern und ins Ausland schauen, um zu sehen, ob der Netzwerkweltmeister Deutschland dort über beträchtliches, wertvolles Freundschaftskapital verfügt.

In den zentralen Staatsmedien wurde nicht sofort im großen Stil davon berichtet, daß ausländische "Partner" in Windeseile Deutschland im großen Maßstabe unterstützt hätten. Zumindest gemessen an der Maxime "Bis dat, qui cito dat" (auf Deutsch: Zweimal gibt, wer schnell gibt) kann man diesbezüglich fast von einem Totalausfall sprechen. Vergleichsweise kleine Kontingente ausländischer Helfer beispielsweise aus angrenzenden Staaten würden hier hinsichtlich der Gesamtbewertung, bei der es um größere Handlungsmuster und Entwicklungstendenzen geht, nicht ins Gewicht fallen. Für alle ehrliche und uneigennützige Hilfe aus dem Ausland ist Deutschland selbstverständlich dankbar (dies gilt natürlich auch für etwaige Hilfe von Migranten).

Nach einiger Zeit gab es einen scheinbar vielverheißenden Hoffnungsschimmer: Das hauptsächlich durch deutsche Steuergelder reich gewordene Polen sandte in unermesslicher Großzügigkeit laut deutschen Medienberichten rund 150 Bautrockner nach Nordrhein-Westfalen. Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki selbst sprach in einer Twitter-Meldung allerdings nur von 70 Geräten, die von der Feuerwehr gebracht wurden und sicherlich im Hinblick auf die hohe Anzahl der flutgeschädigten Häuser im Rheinland nicht viel vermochten.

Wenn man zum Zwecke einer Überschlagsrechnung einen Preis von 200 Euro pro Trockner annimmt (es gibt natürlich auch teurere Geräte), käme man bei 150 Geräten auf eine materielle "Großspende" eines Großmachtträume hegenden Staates (nicht einer Einzelperson) in Höhe von 30.000 Euro oder bei 70 Geräten auf 14.000 Euro. Hier ist übrigens vorausgesetzt, daß die Geräte nicht noch zurückgegeben werden müssen, was die ohnehin nicht üppige Spende sogar noch verringern würde. Mit diesem Geld wäre Polen beim Aufbau einer hochmodernen Infrastruktur nicht weit gekommen – die Finanzmittel hätten gerade für eine geringe Anzahl gebrauchter Straßenschilder ausgereicht (die vielleicht noch hätten zurückgegeben werden müssen)!

Das polnische Geschenk ist vergleichbar mit dem "großherzigen" Angebot der estländischen Ministerpräsidentin Kaja Kallas, die sich zutiefst schockiert über die Lage in Afghanistan zeigte und feierlich erklärte: "Als Land wollen wir zur Beilegung der humanitären Krise, die in Afghanistan ausgebrochen ist, beitragen." Die Welt dürfte aufatmen aufgrund ihres Angebotes, "bis zu" zehn (!) gutausgewählte Flüchtlinge aus dem krisengeschüttelten Afghanistan aufzunehmen, aus dem es einen Massenexodus geben wird, wenn beispielsweise Deutschland dies nicht mit aller Macht verhindern sollte.

Die Lotteriegewinner, die – so das Kleingedruckte - schon aus Afghanistan evakuiert worden sein müssen (vermutlich nicht durch estländische Transportflugzeuge, sondern durch Luftbrücken und auf Kosten anderer Staaten), haben allerdings auch noch das Kriterium zu erfüllen, daß sie mit der Europäischen Union (EU) oder NATO zusammengearbeitet haben oder engste Familienmitglieder dieser Unterstützer sind. Man kann also davon ausgehen, daß es sich sogar noch um qualifizierte Zuwanderer handelt.

Fokussieren wir uns nach diesem Exkurs zum Thema "baltische Großzügigkeit" wieder auf Deutschland. Der Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens, Armin Laschet, reiste trotz der eher bescheiden ausgefallenen Hilfe aus dem östlichen Nachbarland nach Erhalt der Bautrockner schnurstracks nach Polen, wo er sich überschwänglich für die Hilfe bedankte. Er wertete sie als Zeichen praktischer Solidarität in Europa und betonte ausdrücklich, daß er durch diesen Vorgang "sehr bewegt" worden sei.

Pflichtgemäß nahm der gebürtige Rheinländer in großer Dankbarkeit noch an einer Gedenkveranstaltung zum 77. Jahrestag des Warschauer Aufstands teil, obwohl es sich gar nicht um einen runden Gedenktag handelte. Statt dieses Besuches, welcher aufgrund der Akkumulation von "Gutmenschenpunkte" der Förderung seiner eigenen Karriere diente, hätte er die Zeit besser für die Leitung der Wiederaufbauarbeiten in seinem eigenen Bundesland, für das er nun einmal endverantwortlich ist, nutzen sollen.

Auch von anderen Ländern und multinationalen Organisationen wurde nicht berichtet, daß sie sofort milliardenschwere Soforthilfen an Deutschland geleistet und langfristige Wiederaufbaufonds aufgelegt und gefüllt hätten. Während des Besuches der Bundeskanzlerin Angela Merkel in Washington, sprach der amerikanische Präsident Joe Biden ihr angesichts der Hochwasserkatastrophe lediglich seine "aufrichtige Anteilnahme" aus. Die Pfarrerstochter antwortete als guter Vasall auf die leeren Worte recht brav: "Das wissen wir sehr zu schätzen."

Diese Behauptung spiegelt sicherlich nicht die Mehrheitsmeinung der Deutschen wider. Diese hätten sich von dem "Führer der freien Welt" und engstem Verbündeten Deutschlands sicherlich mehr erwartet. Dies gilt umso mehr dann, wenn der "Freund" gerade auch noch zu Besuch ist und eine Katastrophe somit theoretisch besondere Aufmerksamkeit erhalten sollte. Ein zum Schutz seiner Untertanen verpflichteter Lehnsherr im Mittelalter hätte übrigens seinem Schutzbefohlenen nicht nur durch Worte, sondern auch durch Taten geholfen!

Eine einzige Frage reicht aus, um die Asymmetrie der sogenannten transatlantischen "Freundschaft" zwischen Deutschland und den USA - die sich nicht nur in Syrien und Afghanistan den traurigen Ruf erworben hat, seine "Freunde" eiskalt im Stich zu lassen und nur daran zu denken, fluchtartig die eigene Haut zu retten - deutlich zu machen: Wie viele Militärbasen unterhält die USA mit wie vielen Soldaten in Deutschland und wie viele Militärbasen und Soldaten hat Deutschland in den USA?

Laut den wissenschaftlichen Diensten des Deutschen Bundestages gibt es in Deutschland, wo zurzeit rund 35.000 Soldaten der USA stationiert sind, US-Militärbasen an 11 (!) Hauptstandorten, wohingegen die Russen ihre Truppen nach der Wiedervereinigung abgezogen haben. Deutschland unterhält keine Militärbase in den USA und stationiert dort auch keine vergleichbaren Kampfgruppen (eine kleine Anzahl von deutschen Militärangehörigen wie zum Beispiel Verbindungsoffiziere und Ausbilder wird hier nicht berücksichtigt).

Auch die Führung der EU oder NATO meldete sich nicht sofort nach der Flut zu Wort und legte keinen milliardenschweren Hilfsfonds auf - und dies, obwohl Deutschland in solchen Fällen gewöhnlich sofort, ohne guten Grund und ohne Bedingungen Milliardenhilfe an das Ausland leistet. Dies ist ein eklatanter Verstoß gegen das Prinzip der Gegenseitigkeit und Solidarität.

In der Tat zeigt sich in Krisensituationen, ob man überhaupt Freunde hat und, wenn ja, wer diese Freunde genau sind. Wie Recht hatte doch Cicero, der ebenfalls in seinem Werk "Laelius" (§ 64) folgenden verbalen Seufzer ausstieß: "(…) quam graves, quam difficiles plerisque videntur calamitatum societates!" (auf Deutsch (wörtlich): Wie beschwerlich, wie schwierig scheinen den Meisten gemeinschaftliche Unglücksverbindungen zu sein).

Man kann übrigens in solchen akuten Notlagen nicht mit Recht behaupten, Deutschland habe – im Gegensatz zu Entwicklungsländern – keine ausländischen "Gefährten im Unglück" nötig, weil es so reich und leistungsfähig sei. Die Unfähigkeit bei der Krisenbewältigung zeigte die Hilfsbedürftigkeit sehr deutlich auf. Zudem haben in der Vergangenheit, wie beispielsweise in der Corona-Krise, auch wohlhabende Staaten große Unterstützung aus dem Ausland erhalten.

China, das 2020 gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt war, erhält immer noch Entwicklungshilfe von Deutschland, das nur auf dem vierten Rang der weltweiten BIP-Rangliste platziert ist.

Darüber hinaus lieferte Russland aufgrund seiner Großherzigkeit während einer akuten Phase der Coronakrise im Frühjahr 2020 trotz ständiger Angriffe aus den USA dringend benötigte Beatmungsmaschinen nach New York und sandte Hilfstruppen nach Italien, das zuvor Sanktionen gegen Russland mitgetragen hatte.

Zudem half Deutschland seinem Nachbarland Polen, das hauptsächlich dank deutscher Hilfe wahrlich auch kein armes Land mehr ist, auf energische Art und Weise beispielsweise im Rahmen des Oderhochwassers im Juli 1997, bei dem deutlich weniger Todesopfer als im Zuge der Flutkatastrophe in Westdeutschland im Juli 2021 zu verzeichnen waren.

Natürlich war auch nicht damit zu rechnen, daß die NATO dem Bündnismitglied Deutschland große Hilfe in der Flutkrise leisten würde. Was kann man auch schon von einer Organisation erwarten, deren Zweck und Funktion laut dem ersten Generalsekretär der NATO, dem Adligen Hastings Lionel Ismay, folgendermaßen lautete: "To keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down" (auf Deutsch: Die Russen draußen, die Amerikaner drinnen und die Deutschen unten lassen.)

Die Berichterstattung im Ausland half dem deutschen Volke nicht. Bezeichnenderweise änderte beispielsweise die BBC schnell ihre verbale Positionierung der Flutkrise. Nachdem anfangs der Fokus korrekterweise auf Deutschland gerichtet worden war, das die größten Verluste beklagte, war plötzlich nur noch von einer Krise in "Westeuropa" die Rede. Dadurch wurde die besondere Betroffenheit Deutschlands und dessen damit einhergehende besondere Hilfsbedürftigkeit aus dem Bewusstsein verdrängt. In der Folge entstand somit auch kein besonderes kollektives Bedürfnis im Ausland, Deutschland zu helfen.

Aber es kam noch schlimmer: Nach der Hochwasserkrise wurde von Deutschland sogar noch Geld gefordert! Nachdem unser Land seiner ehemaligen Kolonie Namibia ohne triftigen Grund über 1,3 Milliarden US-Dollar "Wiedergutmachungsgeld" versprochen hatte, sagte ein namibischer Politiker, Uahimisa Kaapehi, der BBC: "Wir wollen keine Erdnuss. Wir wollen Billionen. Wir wollen Billionen, die unsere Wunden heilen können."

Anstatt deutsche Steuergelder für ungerechtfertigte Hilfen an Afrika zu verschleudern, sollte in Deutschland an Schulen und anderswo die Vergangenheit dergestalt aufgearbeitet werden, daß die zivilisatorischen Leistungen, die Deutschland in seinen Kolonien vollbracht hat, hervorgehoben werden. Außerdem sollte von den Benefizären für diese Wohltaten Dankbarkeit eingefordert werden.

Zum Beispiel gilt das chinesische Qingdao geradezu als Musterkolonie. China profitiert übrigens immer noch von dem im Zuge der Kolonialisierung von Deutschland erworbenen Brauerei-Wissen. Denn die im Jahre 1903 von deutschen Siedlern gegründete "Tsingtao-Brauerei" gehört mittlerweile zu den zehn größten Biererzeugern der Welt, ohne daß Deutschland irgendwelche Dividenden erhält!

Die USA fielen schon in der Vergangenheit nicht nur durch unterlassene Hilfeleistung auf, sondern schadeten dem sogenannten deutschen Freund massiv. Im April 2020 sprach der Berliner Innensenator Andreas Geisel gar von "moderner Piraterie" und "Wildwest-Methoden", nachdem folgender Bruch internationaler Regeln bekannt geworden war: Die Vereinigten Staaten hatten eine für Berliner Polizisten und Pflegekräfte bestimmte Ladung von 200.000 FFP2- und FFP3-Atemschutzmasken kurzerhand in Bangkok abgefangen, "konfisziert" und ins eigene Land umgeleitet! Zudem hat die USA zumindest in der Vergangenheit massive Industriespionage in Deutschland betrieben und sogar das Mobiltelephon der Bundeskanzlerin abgehört.

Die Summe der Erpressungsgelder, die gerade die Vereinigten Staaten in regelmäßigen Abständen mit Mafiamethoden unter fadenscheinigen Gründen von Deutschland einfordern, ist geradezu astronomisch. Die Selbstbedienung des amerikanischen "Freundes" ist besonders im Hinblick auf deutsche Konzerne besonders ausgeprägt.

Hier sind einige Beispiele, die sich nur auf die jüngste Vergangenheit beziehen: Deutsche Bank (150 Millionen US-Dollar für angebliche Verbindungen mit dem Kinderschänder Jeffrey Eppstein), Bayer (rund 10,9 Milliarden US-Dollar Entschädigungen für durch Glyphosat verursachte Personenschäden) und Volkswagen (bisher rund 37 Milliarden US-Dollar, verbucht für überwiegend in den USA im Rahmen der "Dieselgate"-Affäre zu leistende Strafzahlungen).

Nach einem Urteil des Obersten Gerichtes von Ohio vom Juni 2021 könnte laut einem Richter, Michael Donnelly, mit zusätzlichen Forderungen an Volkswagen von über einer Billion (!) US-Dollar, also rund einem Drittel des Bruttoinlandsprodukts (BIP) Deutschlands, zu rechnen sein [1]!

Natürlich könnte selbst Volkswagen eine solche finanzielle Last nicht stemmen. Dann müsste entweder der deutsche Steuerzahler einspringen und wiederum astronomische Zahlungen an Amerika leisten, oder der größte Automobilkonzern der Welt wäre dazu gezwungen, Bankrott anzumelden. Als günstiger Nebeneffekt für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten würde dadurch der bedeutendste Konkurrent US-amerikanischer Autohersteller vom Weltmarkt eliminiert werden, obwohl die Manipulation von Schadstoffwerten in der gesamten Branche weitverbreitet war, ohne daß andere Hersteller Strafzahlungen in vergleichbarer Höhe hätten leisten müssen.

Hinzu kommen weitere von Deutschland erpresste Gelder, wie zum Beispiel die völlig ungerechtfertigten "Ausgleichszahlungen" an die Ukraine für das rein kommerzielle "Nord Stream 2"-Pipelineprojekt, bei dem die USA exterritoriale Gesetzgebung gegen seinen "Freund" Deutschland geltend macht.

Im Gegenzug sollte die deutsche Bundesregierung alle direkten und indirekten Erpressungszahlungen der USA seit dem Zweiten Weltkrieg zusammenrechnen und in voller Höhe den in Deutschland operierenden amerikanischen Unternehmen in Rechnung stellen!

Außerdem muß Deutschland in regelmäßigen Abständen weitere milliardenschwere "Entschädigungszahlungen" an verschiedene gut organisierte Interessensverbände leisten, wertvolle Vermögenswerte "restituieren" und sonstige Gelder in Milliardenhöhe an "Hilfsbedürftige" überweisen (wie beispielsweise im Rahmen der seit 2010 laufenden selbstverschuldeten griechischen Finanzkrise). Danach werden dann, wie im Falle Griechenlands, noch unberechtigte Forderungen nach Reparationen für den Zweiten Weltkrieg gestellt und die deutsche Kanzlerin auf Plakaten als "Führer" abgebildet.

Dazu muß man noch die jährlichen dreistelligen Milliardenzahlungen Deutschlands an multinationale Organisationen wie die EU, UN und NATO rechnen, für die unser Land, wie auch im Falle der Flutkatastrophe deutlich wird, kaum Gegenleistungen erhält.

Um in der Aqua-Metaphorik zu bleiben: Wären die massiven Kapitalabflüsse aus Deutschland ins Ausland durch ein Zudrehen des Geldhahnes sofort gestoppt worden, hätte man vermutlich die zerstörten Straßen in Westdeutschland im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Hochwasser vielerorts buchstäblich mit Gold pflastern können!

Weil die passive Bundesregierung dies aber nicht tat und Deutschland kaum Hilfe aus dem Ausland in Anspruch nehmen konnte, musste sich das Volk buchstäblich selbst aus dem Flutschlamm herausziehen.

Auch wenn die Bundesregierung letztendlich Hilfeleistungen an die Flutopfer in Aussicht stellte, ist zu betonen, daß – anders als bei deutschen milliardenschweren Soforthilfen an das Ausland – zusätzlich noch breitflächig durch vielfältige Maßnahmen zu Spenden aufgerufen wurde. Dadurch wird das deutsche Volk neben Steuergeldern, Schulden und Inflationsverlusten zusätzlich zur Kasse gebeten und somit zusätzlich belastet.

Dies ist so, als wenn ein Gast, nachdem er schon eine 10-prozentige Bedienungspauschale an ein Restaurant entrichtet hat, zusätzlich noch Trinkgeld an den Kellner zahlt. So verfahren übrigens nicht zufällig viele Deutsche tatsächlich, um ihr "schlechtes Gewissen", das sie bekommen haben, weil sie von anderen Menschen bedient worden sind, zu beruhigen.

Als Gedankenexperiment stelle man sich in diesem Zusammenhang vor, was geschehen würde, wenn man versuchen würde, die deutschen Milliardenzahlungen beispielsweise an die EU und Flüchtlinge nicht zwangsweise von den Deutschen einzuziehen, sondern nur durch Spenden zu finanzieren. Es ist davon auszugehen, daß in diesem Fall keine großen Geldmengen zusammenkommen würden. Dies würde belegen, daß die oben genannten Zahlungen von den Deutschen eigentlich nicht gewollt sind.

Eine symbolische Aktion der Selbsthilfe nach der Flutkatastrophe ist der Verkauf von sogenanntem "Flutwein" aus dem Ahrtal, d.h. gefüllten Weinflaschen, die noch mit Hochwasserschlamm bedeckt sind. Auch wenn man den Durchhaltewillen und Erfindungsreichtum der Ahrwinzer mit Blick auf den "Schlammwein" bewundern muß, kommen einem patriotisch gesinnten Deutschen die Tränen, wenn ihm gewahr wird, in welch erbärmlicher Lage sich ihre Landesgenossen befinden. Denn die einst florierenden Weinhersteller müssen nun ihre Hoffnung buchstäblich auf Schlamm gründen, wobei die "originalverschlammten" Flaschen, trotz gegenteiliger Beteuerungen von Verkäuferseite, sogar noch kontaminiert sein könnten!

An dieser Stelle ist ein Caveat (Wort zur Vorsicht) erforderlich, welches zwar von den Flutopfern nicht gerne gehört werden wird, aus gesamtstaatlicher Sicht aber sehr wichtig ist. Grundsätzlich gilt in diesem Zusammenhang, daß Staatsstrategen trotz allem Mitleid rational vorgehen müssen und namentlich vor der Bewilligung jeglicher Art staatlicher Hilfeleistungen auch das Verhalten der Flutopfer mit in Rechnung zu stellen haben. Solch ein rationales Vorgehen ist in der Regel mit einem gewissen zeitlichen Abstand, nachdem die überschäumenden Emotionen verebbt sind, leichter.

Zunächst einmal sind schadensverhütende Maßnahme (wie beispielsweise das Fliesen bedrohter Bereiche und die Verwahrung wertvollen Hausrates nur in den oberen Geschossen) in bekannten Hochwassergebieten notwendig. Wer solche Maßnahmen wissentlich unterlassen hat, kann keine Hilfe von anderer Stelle erwarten.

Hochwasserschäden können darüber hinaus im Rahmen der erweiterten Naturgefahrenversicherung (Elementarschadenversicherung), die eine Zusatzoption zur Wohngebäude- und Hausratversicherung ist, mitversichert werden (siehe Abbildung).

Einige Versicherer schließen diese erweiterte Naturgefahrenversicherung sogar schon standardmäßig in ihren Vertragsbedingungen ein. In solchen Fällen muß der Versicherungsnehmer den Zusatzschutz, wenn er ihn nicht wünscht, bewusst abwählen. Gerade wer dies zur Kostenreduzierung tut und somit ganz bewusst ein Risiko eingeht, der darf nach einem Schadensfall kein Geld von seinem Nachbarn (denn dies ist der Steuerzahler) fordern. Dies gilt auch für andere Versicherungsnehmer, die sich – trotz eines optionalen Angebotes – nicht gegen Hochwasser versichert haben. Daher muß der Staat vor Auszahlungen an die Flutopfer in Deutschland die oben beschriebenen versicherungstechnischen Fragen klären und im Falle von Selbstverschulden Zahlungen verweigern.

Alles andere wäre ein Verstoß gegen die distributive Gerechtigkeit, denn die Landsleute der Flutopfer erhalten bei vielen anderen Schäden (wie im Falle von durch organisierte Banden aus Osteuropa verübten Einbrüchen) auch keine Kompensation vom Staate. Der Umstand, daß eine Bundestagswahl bevorsteht, sollte nicht dazu führen, daß Wählerstimmen in Hochwassergebieten auf Kosten der Steuerzahler im restlichen Bundesgebiet ungerechterweise erkauft werden.

Außerdem müsste durch die Anwendung des Gießkannenprinzips in Zukunft höchstwahrscheinlich mit "moralischen Risiken" (auf Englisch: moral hazards) zu rechnen sein. Diese bestehen darin, daß sich ein wirtschaftlicher Akteur aufgrund falscher Anreize in einer dem Gemeinwohl unzuträglichen Art und Weise verhält. Dies würde in unserem konkreten Fall bedeuten, daß sich die Bewohner von Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern, weil sie fest damit rechnen, nach einem Hochwasser vom Staate entschädigt zu werden.

Natürlich muß diese, auf einer Analyse am "grünen Tisch" basierende Handlungsempfehlung bezüglich der Verweigerung von Hilfsgeldern bei Selbstverschulden noch einmal durch Fokusinterviews mit Betroffenen und andere empirische Methoden überprüft werden. Dadurch soll sichergestellt werden, daß die Regierung angemessene, der Billigkeit entsprechende und wirklich menschliche Entscheidungen trifft.

Welche Konsequenzen sollten aus dieser ernüchternden Bestandsaufnahme gezogen werden? Deutschland ist Weltmeister im Aufbau äußerst kostspieliger, multilateraler Netzwerke. Angesichts der geringen Hilfe aus dem Ausland, das auch in der jüngsten Krise gegen das Prinzip der Gegenseitigkeit verstieß, müssen die dafür verwendeten Geldgeschenke in jährlich dreistelliger Milliardenhöhe als klare Fehlinvestitionen abgeschrieben werden.

Die Netzwerke sind Fesseln, die Deutschlands Eigenständigkeit und souveräne Beweglichkeit verhindern und somit seine gedeihliche Entwicklung bremsen. Außerdem ähneln die vielseitigen Bindungen auch Spinnengeweben, die Deutschland wie ein Insekt in komplexer und undurchsichtiger Weise in einem Netz der Abhängigkeiten gefangen halten.

Buchstäblich in Netzen aufgefischte oder über die Landroute zugewanderte Flüchtlinge, die Deutschland nur Geld kosten, aber keinen Gewinn einbringen, belasten unser Land zusätzlich.

Da das deutsche Volk somit im Hinblick auf unproduktive Flüchtlinge und verantwortungslose Politiker, die diese regelrecht angeworben haben, auch im Inneren kaum Freunde hat, ist die Lehre aus der Flutkatastrophe und der Netz-Metaphorik klar: Deutschland muß, genauso wie seine internationalen Konkurrenten, immer nur das nationale Eigeninteresse berücksichtigen, sich im Inneren und Äußeren von allen Belastungen befreien und selbst wieder stark werden, denn auf die Hilfe aus dem Ausland kann unser Land zum jetzigen Zeitpunkt erwiesenermaßen nicht zählen!

[1]: "Droht Volkswagen weitere Milliardenstrafe in USA?" Deutsche Welle. 30 Juni 2021.

RT DE bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion widerspiegeln. 

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Der Autor, Prof. Dr. Kai-Alexander Schlevogt (Ph.D. Oxford; Univ.-Prof. SPbU a. D.) ist Experte für strategische Führung und Krisenmanagement. Er war u.a. Professor an der St. Petersburg State University, National University of Singapore und Peking University. Er arbeitete auch als Unternehmensberater für McKinsey & Co. in Großchina und fungierte als Berater des malaysischen Premierministers hinsichtlich des Aufbaus einer "elektronischen Regierung" (electronic government). Prof. Schlevogt ist Autor von sechs Büchern, darunter "The Art of Chinese Management" (Oxford University Press), "The Innovation Honeymoon" (Pearson Prentice Hall) und "Brave New Saw Wave World" (Pearson/FT Press). Webseite: www.schlevogt.com; Telegram-Kanal: https://t.me/profkai.

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