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Deutschland: Gastronomen fordern staatliche Hilfen – Restaurant in Las Palmas zeigt Schutzkonzept

Hunderte von leeren Stühlen wurden am Freitag vor Berlins Wahrzeichen, dem Brandenburger Tor, aufgestellt, als lokale Gastronomen um staatliche Hilfe baten, da ihre Lokale wegen der COVID-19-Beschränkungen bis auf Weiteres geschlossen bleiben müssen. Währenddessen hat ein Restaurant in der Stadt Las Palmas auf der Insel Gran Canaria Schutzmaßnahmen eingeleitet, um sich so auf die eventuelle Wiedereröffnung vorzubereiten.
Deutschland: Gastronomen fordern staatliche Hilfen – Restaurant in Las Palmas zeigt Schutzkonzept

Die Aufnahmen zeigen Stühle, die geordnet auf dem Platz vor dem Brandenburger Tor aufgestellt sind und von denen viele mit einem Etikett mit dem Hashtag #leerestuehle versehen sind. Passanten machen währenddessen Fotos von der Auslage.

Ähnliche Proteste finden in ganz Deutschland unter dem Motto der Initiative "Leere Stühle" statt, mit der Gastronomen und andere Mitglieder des Gastgewerbes versuchen, auf den wirtschaftlichen Kampf hinzuweisen, dem sie aufgrund der COVID-19-Beschränkungen ausgesetzt sind. "Wir werden 30 bis 40 Prozent der Restaurantbesitzer in Deutschland verlieren", sagte René Kaplick, einer der Organisatoren der Veranstaltung.

Es wird keinen Tourismus mehr geben, und der Sektor wird sterben, wenn wir keine Restaurants mehr in Berlin haben.

Insgesamt knapp 80 Städte in Deutschland machten am Freitag nach Angaben der Aktion "Leere Stühle" mit. Die Initiative von Gastronomen, Veranstalter und Hoteliers fordert unter anderem eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent von Beginn an, eine dauerhafte Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf sieben Prozent, mehr Zuschüsse und eine klare Exit-Strategie.

Währenddessen hat das Restaurant "Dos Balcones" in Las Palmas auf den Kanarischen Inseln bereits Maßnahmen eingeleitet, mit denen die Gäste vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus geschützt werden sollen.

Trennwände zwischen den Tischen sind nur einer der Schritte, die Javier Sagastizabal, der Inhaber des Lokals, eingeführt hat. Er hofft darauf, dass ihm dies im Zusammenspiel mit anderen Maßnahmen, darunter eine spezielle Klimaanlage und eine Handdesinfektionsstation, eine baldige Wiedereröffnung ermöglicht. "Logischerweise werden Gäste eher ein Lokal besuchen, das über Schutzmaßnahmen verfügt, bevor sie sich an einen Ort begeben, der keine hat", erklärte Sagastizabal.

Obwohl es derzeit keine offiziellen Pläne für die Wiedereröffnung von Restaurants auf Gran Canaria gibt, haben lokale Regierungsbeamte Berichten zufolge mitgeteilt, dass sie planen, Hotels im Juli oder August für spanische Urlauber zu eröffnen, bevor sie im Herbst ausländische Touristen empfangen können.

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