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Aktivisten fordern Erdgas-Ausstieg von Berlin

In Berlin gab es am Sonntag neben zahleichen anderen Demonstrationen eine "Bootsdemo" auf der Spree. Dabei forderten die Klimaschutz-Bewegungen "Fridays for Future" und "Robin Wood" den raschen Ausstieg aus der Erdgasnutzung.

Die Klimaschutz-Bewegungen "Fridays for Future" und "Robin Wood" haben am Sonntag auf der Spree gegen Erdgas demonstriert. Die gut 100 Aktivisten forderten von rund 50 Booten aus ein Ende der Erdgasnutzung in Berlin. Die Route verlief von der Rummelsburger Bucht die Spree entlang in die Nähe des Heizkraftwerks Mitte des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. In einer dort verlesenen Erklärung sprachen sich die Teilnehmer außerdem gegen Pläne aus, in Berlin neue Erdgas-Kraftwerke zu bauen. Eine jugendliche "Aktivistin" sagte:

"Ganz ehrlich, ich habe auch keinen Bock mehr [...] Aber da die Politik uns weiter ignoriert müssen wir weiter streiken. Und dabei geht es nicht mehr nur um die Generationenfrage. Denn für alle Menschen, die nicht weiß, deutsch und scheiße privilegiert sind, wie die Menschen im globalen Süden, für die ist die Klimakrise längst präsent."

Erst vor wenigen Tagen hat die Europäische Union einen neuen Plan zum Klimaschutz beschlossen. Er sieht vor, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent unter den Wert von 1990 zu senken.

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