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Medwedew: Ohne Waffenlieferungen an die Ukraine könnte Spezialoperation in einigen Tagen enden

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat am Mittwoch in einem Interview erklärt, dass die russische militärische Spezialoperation in einigen Tagen enden könnte, wenn der Westen aufhören würde, Waffen in die Ukraine zu liefern.

Die militärische Spezialoperation könnte in einigen Tagen enden, wenn die USA und ihre Vasallen aufhören würden, Waffen in die Ukraine zu liefern. Dies verkündete der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, am Mittwoch in einem Interview mit der russischen Nachrichtenagentur TASS.

Zunächst stellte der Politiker fest, dass die russische Armee sehr modern und heldenhaft sei, obwohl es, wie in jeder Armee, einige Probleme gebe. Medwedew sagte weiter, dass die militärische Spezialoperation nach wenigen Monaten beendet gewesen wäre, wenn die NATO, vor allem die USA und ihre Vasallen, die Lieferung von Waffen und Munition an die Ukraine sofort unterbunden hätte. Und wenn sie jetzt ihre Waffenlieferungen einstellten, würde die Spezialoperation in wenigen Tagen enden, so Medwedew.

Zudem fügte Medwedew hinzu, dass jeder Krieg sehr schnell beendet werden könne, entweder durch einen Friedensvertrag oder durch das, was die USA in Hiroshima und Nagasaki auf Kosten von 300.000 Zivilisten getan haben. Die Agentur zitiert den russischen Politiker wörtlich:

"Eigentlich kann jeder Krieg, sogar ein Weltkrieg, sehr schnell beendet werden. Entweder wird ein Friedensvertrag unterzeichnet oder man tut, was die USA im Jahr 1945 getan haben, als sie ihre Atomwaffen einsetzten und zwei japanische Städte, Hiroshima und Nagasaki, bombardierten. Sie haben damals in der Tat den Krieg beendet, was fast 300.000 Zivilisten das Leben gekostet hat."

Seit Beginn der militärischen Spezialoperation in der Ukraine haben westliche Länder der Ukraine finanzielle sowie militärische Unterstützung geleistet. Die russischen Behörden kritisierten wiederholt die Waffenlieferungen und wiesen auf die zunehmende direkte und indirekte Beteiligung westlicher Länder an dem Konflikt hin.

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