International

AKW Saporoschje von ukrainischen Drohnen angegriffen – Reaktoren unversehrt

Wie Nachrichtenagenturen und -portale berichten, sollen die ukrainischen Streitkräfte mit bewaffneten Drohnen versucht haben, das größte Atomkraftwerk in Europa anzugreifen. Die Zivil-Militärische Verwaltung des Gebiets Saporoschje erklärte dazu, dass der Reaktorteil des Werkes unbeschädigt geblieben sei.
AKW Saporoschje von ukrainischen Drohnen angegriffen – Reaktoren unversehrtQuelle: Sputnik © Sputnik / Konstantin Mihalchevskiy

Ukrainische Drohnen hätten versucht, das Kernkraftwerk von Saporoschje anzugreifen, sagte Wladimir Rogow, Mitglied des Hauptrates der Zivil-Militärischen Verwaltung (WGA) der Region, laut TASS am Mittwoch.

"Auffällige Drohnen der Terroristen von Selenskij griffen das KKW Saporoschje an", schrieb er auf seinem Telegram-Kanal. Er erklärte, der Angriff sei auf dem Gelände des Kernkraftwerks durchgeführt worden.

Reaktorteil blieb vermutlich unbeschädigt

Gleichzeitig stellte Rogow gegenüber der russischen Nachrichtenagentur klar, dass das Kernkraftwerk selbst "in Ordnung" sei.

Er sagte auch, dass "drei Drohnen der ukrainischen Streitkräfte das Gebiet des Kernkraftwerks Saporoschje getroffen haben". Ihm zufolge betrug die Kapazität der Sprengköpfe auf den Drohnen nach vorläufigen Angaben bis zu mehreren Kilogramm TNT-Äquivalent.

Rogow sagte, dass der Reaktorteil des KKW Saporoschje nach dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte nicht beschädigt worden sei und der Strahlungshintergrund normal sei. "Der Reaktorteil wurde nicht beschädigt. (...) Bis jetzt ist alles normal (Strahlungshintergrund – Anmerkung der TASS). Das System, das online funktioniert, überprüft alles und zeigt, dass es so ist", sagte er.

Ihm zufolge richteten sich die Angriffe nicht gegen die Kraftwerksblöcke, sondern gegen das Gelände des Kernkraftwerks. "Das sind Kamikaze-Drohnen, sie haben mit Sprengstoff zugeschlagen", erklärte Rogow.

In einem Kommentar für RIA Nowosti fügte Rogow hinzu, dass die Angriffe auf das Atomkraftwerk durchgeführt worden seien, um die Arbeiter einzuschüchtern. Er zeigte sich jedoch davon überzeugt, dass dieses Ziel nicht erreicht worden sei.

Dies ist nicht das erste Mal, dass das KKW vom ukrainischen Militär angegriffen wird. Am 12. Juli schossen ukrainische Drohnen mehrere 120-mm-Granaten auf ein Gebäude neben dem Kraftwerk, wodurch das Dach und die Fenster beschädigt wurden, wie der Pressedienst der Stadtverwaltung von Energodar gegenüber RIA Nowosti erklärte.

Mehr zum Thema Stabschef von Selenskij: Ukraine muss bis zum Winter gewinnen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.