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Xi ruft zu "globaler Sicherheitsinitiative" auf – Asien soll "Anker des Weltfriedens" werden

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat die internationale Gemeinschaft dazu aufgefordert, zusammenzuarbeiten, um die Sicherheit für alle Menschen auf dem Planeten zu gewährleisten. Sicherheit sei die Vorbedingung für den Frieden. Für Asien sieht der chinesische Präsident dabei eine besondere Rolle.
Xi ruft zu "globaler Sicherheitsinitiative" auf – Asien soll "Anker des Weltfriedens" werdenQuelle: www.globallookpress.com © Huang Jingwen/XinHua

Der chinesische Präsident Xi Jinping hat am Donnerstag eine "globale Sicherheitsinitiative" vorgeschlagen, um weltweit für alle Menschen Sicherheit zu garantieren. Das berichtete die türkische Nachrichtenagentur Anadolu. Während einer Rede auf dem jährlich stattfindenden Boao-Forum für Asien erklärte der chinesische Staatschef:

"Wir müssen zusammenarbeiten, um Frieden und Stabilität in der Welt zu erhalten."

Ein chinesisches Sprichwort zitierend, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, fügte er hinzu:

"Stabilität bringt einem Land Wohlstand, während Instabilität ein Land in die Armut führt."

Xi bekräftigte, dass Sicherheit die Vorbedingung für Entwicklung sei. Mit Blick auf die Vereinigten Staaten mahnte der chinesische Präsident:

"Wir Menschen leben in einer unteilbaren Sicherheitsgemeinschaft. Es hat sich immer wieder gezeigt, dass die Mentalität des Kalten Krieges das globale Friedensgefüge nur zerstören würde, dass Hegemonismus und Machtpolitik den Weltfrieden nur gefährden und dass Blockkonfrontationen die Sicherheitsprobleme im 21. Jahrhundert nur weiter verschlechtern."

Um "die Sicherheit für alle" auf der Welt zu gewährleisten, schlug Xi daher eine internationale Aktion vor:

"China möchte eine globale Sicherheitsinitiative vorschlagen, in der wir uns der Vision einer gemeinsamen, umfassenden, kooperativen und nachhaltigen Sicherheit verpflichtet fühlen und zusammenarbeiten, um Frieden und Sicherheit in der Welt zu erhalten."

Chinas Staatsoberhaupt rief zudem erneut dazu auf, die Souveränität und territoriale Integrität aller Staaten zu respektieren. Insbesondere mahnte er, sich nicht in die inneren Angelegenheiten anderer Staaten einzumischen und die unabhängigen Entscheidungen bezüglich des Entwicklungspfades und der sozialen Systeme seitens der Völker verschiedener Länder zu respektieren.

Xi rief außerdem dazu auf, Asien zu einem Anker des Weltfriedens, Motor des globalen Wachstums sowie einem Schrittmacher der internationalen Kooperation zu machen, wie die chinesische Agentur Xinhua schrieb. Die Einwohner Asiens schätzen dem chinesischen Präsidenten zufolge den Wert des Friedens sehr und verstehen, dass man Fortschritt nicht einfach durch heiße oder kalte Kriege erreichen kann. Xi sagte:

"In den letzten Jahrzehnten hat Asien eine allgemeine Stabilität und ein anhaltend schnelles Wachstum erlebt, was das asiatische Wunder ermöglicht hat."

Die ganze Welt profitiere davon, wenn Asien sich entwickle. Der chinesische Präsident rief dazu auf, Asien weiterzuentwickeln und zu stärken und die Resilienz, Weisheit und Stärke Asiens unter Beweis zu stellen.

Xi zufolge müsse man unbedingt den Frieden in Asien wahren, die zwischenasiatischen Kooperationen stärken und gemeinsam die asiatische Einheit fördern. Der Frieden und die Stabilität in Asien würden den Einwohnern des Kontinents nicht automatisch zufallen, oder durch die Wohltätigkeit irgendeines Landes. Stattdessen seien sie das Resultat der gemeinsamen Anstrengungen aller Staaten in der Region.

Xi rief dazu auf, die Grundsätze der gegenseitigen Achtung, der Gleichheit, des gegenseitigen Nutzens und der friedlichen Koexistenz zu wahren, eine Politik der guten Nachbarschaft und der Freundschaft zu verfolgen und dafür zu sorgen, dass die Zukunft Asiens stets in den Händen der Region selbst liegt.

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