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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew will Minsk mit Angriffen auf Zivilisten provozieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew will Minsk mit Angriffen auf Zivilisten provozierenQuelle: Sputnik © Alexei Suchorukow/RIA Nowosti
  • 2.07.2026 19:09 Uhr

    19:09 Uhr

    Auswärtiges Amt verurteilt russischen Angriff auf Kiew

    Das Auswärtige Amt hat den russischen Luftangriff auf Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew und weiteren Teilen des Landes verurteilt. Ein Sprecher nannte die Bilder aus der Nacht "erschütternd". Demnach belegten sie, dass Russland "seinen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine mit unverminderter Brutalität" fortsetze. Ferner verlautete aus dem Ministerium:

    "Menschen wurden im Schlaf getötet oder verletzt, Wohnhäuser zerstört und zivile Infrastruktur wie eine medizinische Einrichtung schwer beschädigt."

    Die deutschen Diplomaten warfen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, keine Verhandlungsbereitschaft zu zeigen. Er setze weiterhin auf "Raketen- und Drohnenterror" gegen die Bevölkerung.

    Nach den massiven Angriffen kündigte die Bundesregierung an, mit ihren Partnern den Druck auf Moskau zu erhöhen. Auf dem NATO-Gipfel in Ankara in der nächsten Woche werde es auch um die Unterstützung für die Ukraine gehen.

    Nach Angaben des Kiewer Bürgermeisters Vitali Klitschko kamen infolge des Angriffs auf die ukrainische Hauptstadt 18 Menschen ums Leben, 86 weitere wurden verletzt. Der Angriff war laut Klitschko der schwerste seit dem Ausbruch des Krieges. Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass die Attacke Rüstungsbetrieben gegolten habe.

  • 18:44 Uhr

    Litauen plant Aufhebung von Verbot für Atomwaffen

    Litauens Präsident Gitanas Nausėda zufolge haben sich die Parlamentsparteien in Vilnius auf einen Plan zur Aufhebung des verfassungsrechtlichen Verbots von Atomwaffen im baltischen EU- und NATO-Land geeinigt. Der Politiker begründete dies am Donnerstag damit, dass sich die geopolitische Lage verschlechtere. Die Verfassung sei unter völlig anderen geopolitischen Umständen geschrieben worden. Es gebe zwar keine unmittelbaren Pläne, Atomwaffen in Litauen zu lagern. Die Aufhebung der Bestimmung solle jedoch sicherstellen, dass das baltische Land bei einer Änderung der Sicherheitslage handlungsfähig bleibe, sagte der Staatschef laut Sender LRT.

    Litauen folgt damit Finnland, das seit April 2023 ebenfalls NATO-Mitglied ist. Das finnische Parlament hat Mitte Juni für die Aufhebung des Atomwaffen-Verbots im eigenen Land gestimmt.

  • 18:18 Uhr

    Selenskij drängt auf US-Lizenz zur Patriot-Herstellung

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach dem schweren russischen Angriff auf Kiew mehr Unterstützung der Verbündeten bei der Luftverteidigung gefordert. Die Ukraine setze dabei auch auf eine Entscheidung der USA zu Lizenzen für die Produktion von Patriot-Flugabwehrraketen, schrieb der Politiker auf der Plattform X.

    "Lieferungen zur Luftverteidigung für die Ukraine haben absolute und entscheidende Priorität."

    Die Ukraine zähle "sehr stark" auf eine Entscheidung der USA zu Patriot-Lizenzen und anderen Formen der Zusammenarbeit. Dies seien die Schritte, die den Krieg stoppen und Angriffe verhindern könnten, schrieb Selenskij.

  • 17:53 Uhr

    Russisches Militär setzt Eliminierung ukrainischer Truppen in Krasny Liman und Konstantinowka fort

    Der Truppenverband West schließt die Vernichtung verschiedener Formationen der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR ab. Die Minenräumung der Stadt wurde begonnen. Innerhalb von 24 Stunden wurden 30 ukrainische Soldaten, fünf Autos, zwei bodengestützte Robotersysteme und zehn Drohnenleitstellen außer Gefecht gesetzt. 20 gegnerische Drohnen vom Typ Baba Jaga und Vampire, die versuchten, Munition und Nachschub zu liefern, wurden abgeschossen.

    In der Stadt Konstantinowka in der DVR schließen die Einheiten des Truppenverbandes Süd die Eliminierung ukrainischer Truppen ab. Im Laufe des Tages verlor der Gegner einen Schützenpanzer vom Typ Senator aus kanadischer Produktion, 23 Autos, drei Artilleriegeschütze. 25 Bodenrobotersysteme und 27 Drohnenleitstellen.

  • 17:44 Uhr

    Klitschko: Nächtlicher Angriff auf Kiew war der massivste seit Beginn der Militäroperation

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte im Zuge eines Vergeltungsschlags mehrere militärische Ziele unter anderem in der ukrainischen Hauptstadt zerstört. Kiew habe eine "schreckliche Nacht" erlebt, schreibt Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram.

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  • 17:30 Uhr

    Strafverfahren wegen Terrorismus nach Drohnenangriff auf Bus aus Weißrussland eingeleitet

    Nach dem Drohnenangriff auf einen Reisebus aus Weißrussland im Gebiet Brjansk hat das russische Ermittlungskomitee ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet. Dies teilt die Behörde mit. Demzufolge befand sich der Bus nach dem Grenzübertritt auf einem Parkplatz im Bereich des Dorfes Krasnaja Gora, als er angegriffen wurde. Ein Sprengsatz sei in unmittelbarer Nähe des Fahrzeugs detoniert. Am Tatort werden laut der Ermittlungsbehörde Spuren gesichert und Typ sowie Modell der Drohne bestimmt. Außerdem würden alle Umstände des Vorfalls geprüft.

  • 17:17 Uhr

    Russischer Diplomat: Kiew nutzt KI zur Verfolgung weißrussischer Fahrzeuge 

    Die Ukraine nutzt nach Angaben des Sonderbotschafters des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, künstliche Intelligenz, um Fahrzeuge mit weißrussischen Kennzeichen zu identifizieren und anzugreifen.

    "Angesichts der technischen Möglichkeiten der Drohnen und der Parameter der künstlichen Intelligenz, die die Ukraine heute einsetzt, kann man davon ausgehen, dass diese Systeme darauf eingestellt sind, Fahrzeuge mit weißrussischen Kennzeichen oder anderen Identifikationsmerkmalen zu erkennen, um gezielt weißrussische Fahrzeuge aufzuspüren und anzugreifen."

    Er fügte hinzu:

    "Dieselbe Granate schlägt nicht zweimal in denselben Einschlagkrater ein. Solche Zufälle gibt es nicht. Das sieht bereits nach einer durchdachten und gezielt eingesetzten Taktik des Kiewer Regimes aus."

  • 16:56 Uhr

    Weißrussischer Abgeordneter: Angriff auf Bus sollte Weißrussland in Konflikt hineinziehen

    Der Drohnenangriff auf den Reisebus auf der Strecke Minsk–Anapa sei ein Versuch gewesen, Weißrussland in den Ukraine-Konflikt hineinzuziehen. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten im weißrussischen Repräsentantenhaus, Oleg Gaidukewitsch, gegenüber RIA Nowosti.

    "Was Weißrussland betrifft, so handelt es sich zweifellos um den Versuch, das Land in einen militärischen Konflikt hineinzuziehen. Es ist offensichtlich, dass sie genau das wollen."

    Weißrussland werde sich auf ein solches Szenario jedoch nicht einlassen. Zugleich betonte der Abgeordnete, alle an Terrorismus und Extremismus Beteiligten würden zur Verantwortung gezogen. "Terror- und extremistische Akte werden wir niemals verzeihen", erklärte er.

  • 16:40 Uhr

    Schiedsgericht in den USA verurteilt Kiew zur Zahlung von 71 Millionen an russischen Konzern Rusal

    Ein zehn Jahre andauernder Rechtsstreit zwischen dem Aluminiumkonzern Rusal und dem ukrainischen Staat endete in den USA mit einem Sieg der Russen. Internationale Schiedsrichter verurteilten Kiew zur Zahlung von 71 Millionen US-Dollar an Rusal wegen rechtswidriger Verstaatlichung.

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  • 16:26 Uhr

    Verteidigungsministerium: Ortschaft Piskunowka in DVR befreit 

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Donnerstag mit, dass die russische Armee in den vergangenen 24 Stunden einen weiteren Ort befreit hat. 

    "Infolge der entschlossenen Handlungen von Einheiten des Truppenverbandes Süd wurde die Siedlung Piskunowka in der Volksrepublik Donezk befreit."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.