Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär zerstört teure Drohnen aus deutscher Produktion

28.04.2026 08:39 Uhr
08:39 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff ab
Kiewer Kräfte terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung in den russischen Regionen. In der Zeitspanne von 22 Uhr am 27. April bis 7 Uhr am 28. April Moskauer Zeit zerstörte die Flugabwehr 186 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Astrachan, Wolgograd, Rostow, Kursk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
07:54 Uhr
Selenskij: EU-Mitgliedschaft der Ukraine Bedingung für "realen Frieden"
Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union sei, neben dem Wiederaufbau des Landes, eine entscheidende Voraussetzung für einen "realen Frieden in Europa", meinte Präsident Wladimir Selenskij in einer Videobotschaft.
Außerdem müssten laut Selenskij die Grenzen und die Souveränität der Ukraine respektiert sowie ihr Sicherheitsgarantien gewährt werden.
07:19 Uhr
RIA Nowosti: Russisches Militär zerstört konsequent teure Vector-Drohnen aus deutscher Produktion
Die ukrainischen Einheiten setzten regelmäßig von Deutschland gelieferte Drohnen vom Typ Vector ein, teilt ein russischer Kommandeur gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Ein derartiges unbemanntes Fluggerät koste demnach rund 200.000 Euro.
Das russische Militär zerstöre die Vector-Drohnen systematisch an der Front bei Dobropolje, berichtet der Offizier weiter.
"Manchmal schießen wir drei oder vier Drohnen am Tag ab. Im Allgemeinen verfügt der Gegner über eine große Anzahl dieser Drohnen."
27.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:45 Uhr
Merz: Gebietsabtretungen der Ukraine für Friedensschluss möglich

Friedrich Merz am 27. April 2026 bei seinem Besuch am Carolus-Magnus-Gymnasium im sauerländischen MarsbergUrheberrechtlich geschützt Anlässlich eines Schulbesuchs im heimischen Sauerland äußerte sich Friedrich Merz zum Ukraine-Konflikt. Dabei waren ganz neue Töne vom deutschen Bundeskanzler zu vernehmen: Für einen Friedensvertrag mit Russland müsse die Ukraine womöglich auf Territorium verzichten.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:34 Uhr
Abrams und Leopard in Museum in Pjöngjang gesichtet

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt US-Kampfpanzer vom Typ Abrams und deutsche Leopard-Panzer sind im "Museum der Kampftaten bei der Auslandsoperation" in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) gesichtet worden. Das berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti unter Berufung auf ausgewertete Fotos aus dem Museum.
Die feierliche Eröffnung fand am Sonntag in Pjöngjang statt. Daran nahmen der nordkoreanische Staatschef Kim Jong-un, Verteidigungsminister No Gwang-chol sowie der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, und der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow teil.
Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA veröffentlichte Bilder von der Zeremonie, auf denen Kim Jong-un gemeinsam mit Wolodin und Beloussow zu sehen ist, wie er das Museumsgelände besichtigt. Auf den Aufnahmen sind in einem offenen Technikpavillon auch ein erbeuteter US-Panzer vom Typ Abrams und ein deutscher Leopard-Panzer zu sehen. Sie werden dort zusammen mit weiteren gepanzerten Fahrzeugen ausgestellt.
KCNA machte keine Angaben dazu, wie die Panzer in die DVRK gelangten. Zuvor hatten westliche Staaten entsprechende Technik an Kiew geliefert.
21:20 Uhr
Kiew meldet Einsatz neuer russischer Marschflugkörper
Der ukrainische Militärgeheimdienst hat erklärt, Russland setze neue Marschflugkörper des Typs S-71K "Kowjor" ein. Dies berichtet der Telegram-Kanal Wojenny Obosrewatel. Demnach wurden diese Flugkörper erstmals Ende 2025 eingesetzt. Die S-71K wurden für den Einsatz auf Jagdflugzeugen der fünften Generation vom Typ Su-57 entwickelt. Als Gefechtskopf dient eine Fliegerbombe vom Typ OFAB-250-270. Die Reichweite von "Kowjor" mit zusätzlichen Treibstofftanks wird auf bis zu 300 Kilometer geschätzt.
20:38 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Belgorod: Frau verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein landwirtschaftliches Unternehmen im Weiler Wjasowski im Gebiet Belgorod wurde eine Frau verletzt. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
"Heute wandte sich eine Frau an das Zentrale Bezirkskrankenhaus von Krasnaja Jaruga. Sie hatte gestern bei einem Drohnenangriff auf ein Agrarunternehmen im Weiler Wjasowski ein Barotrauma erlitten. Sie wurde zur ambulanten Behandlung nach Hause entlassen."
20:19 Uhr
Selenskij: 25.000 Bodenroboter für die Armee bestellt
Die Ukraine hat 25.000 bodengebundene robotisierte Systeme unter Vertrag genommen. Das teilte Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram mit. Ihm zufolge gehören solche Systeme derzeit zu den gefragtesten bei den ukrainischen Streitkräften.
"Bereits 25.000 bodengebundene robotisierte Komplexe wurden unter Vertrag genommen – doppelt so viele wie im vergangenen Jahr, und das ist erst der Anfang. Die Zahl wird erhöht, und zwar deutlich. Die Vertragsabschlüsse laufen weiter."
Am 23. April erklärte er zudem, dass die Waffenlieferungen aus den USA "nicht gestoppt" worden seien. Gleichzeitig bestehe weiterhin Bedarf an Luftabwehrsystemen. Selenskij erinnerte daran, dass Deutschland der Finanzierung von Raketen für Patriot-Systeme zugestimmt habe. Dies decke jedoch nicht die "taktischen Bedürfnisse" Kiews ab.
19:44 Uhr
Russland ehrt Nordkoreas Soldaten: "Außergewöhnliche Tapferkeit, wahre Selbstaufopferung"

Eine russische Delegation ist am Sonntag in Pjöngjang eingetroffen, um den Beitrag Nordkoreas zur Befreiung des Gebiets Kursk von ukrainischer Besatzung zu ehren. Das russische Gebiet Kursk wurde am 6. August 2024 vom Kiewer Regime angegriffen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


