International

Kokainspuren im Westminster Palace: Britisches Parlament will Spürhunde einsetzen

Bei einer Probennahme im Westminster Palace sind an elf von zwölf geprüften Stellen Kokainspuren entdeckt worden. Die Behörden wollen jetzt den möglichen Drogenkonsum im britischen Parlamentsgebäude mithilfe von Spürhunden untersuchen.
Kokainspuren im Westminster Palace: Britisches Parlament will Spürhunde einsetzenQuelle: AFP © Adrian Dennis

Im Westminster Palace, in dem das britische Parlament tagt und sich die Büros der Abgeordneten befinden, sind bei einer Probennahme Kokainspuren entdeckt worden. Das Parlament wurde durch den Fund alarmiert und will jetzt eine Untersuchung des möglichen Drogenkonsums im Sitz der Repräsentanten des britischen Volkes einleiten, erklärte der Sprecher des Unterhauses Sir Lindsay Hoyle.

Spuren der Droge waren nach Angaben der Sunday Times an elf von zwölf geprüften Stellen gefunden worden. Dabei ist auch explizit von den Orten die Rede, zu denen ausschließlich Inhaber von Parlamentsausweisen Zugang haben. Unter anderem handelt es sich um Toiletten in der unmittelbaren Nähe von den Büros des Premierministers Boris Johnson und der Innenministerin Priti Patel.

Laut den Quellen der Sunday Times sollen überdies einige Abgeordnete während Partys im Kreise von Kollegen und Journalisten Kokain konsumiert haben. Darüber hinaus soll einer von den ehemaligen Abgeordneten seinen Drogenhändler als Mitarbeiter in seinem Büro angestellt haben. Der Mann hatte im Austausch für die Drogen ein Gehalt aus staatlichen Mitteln bekommen.

Für die Untersuchung will das Parlament die Polizei und Spürhunde einsetzen. Im Laufe des letzten Jahres sollen nach Medienangaben auf dem Gelände des Westminster Palace zwei Drogenhändler verhaften worden sein.

Mehr zum Thema - Medienbericht: Emmanuel Macron nennt Boris Johnson einen "Clown"

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team