Deutschland

"Medizinische Ursache" – Führerloser Lkw fährt 30 Kilometer unkontrolliert über A3

Ein Lkw fuhr in der Nacht mehr als 30 Kilometer unkontrolliert über die Autobahn und richtete erhebliche Schäden an. Der Fahrer hatte nach Angaben der Polizei "aufgrund einer medizinischen Ursache" die Kontrolle über das Fahrzeug verloren. Andere Menschen wurden nicht verletzt.
"Medizinische Ursache" – Führerloser Lkw fährt 30 Kilometer unkontrolliert über A3Quelle: www.globallookpress.com © Louisa Bayer/dpa

Ohne Kontrolle über seinen Sattelzug und in kritischem Gesundheitszustand hat ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn 3 eine mehr als 30 Kilometer lange Schneise der Zerstörung hinterlassen. Der 48-Jährige hatte am späten Samstagabend "offenbar aufgrund einer medizinischen Ursache" die Kontrolle über den Lastwagen verloren, wie die Polizei mitteilte. Während der gesamten Fahrt durch Unterfranken kollidierte das Gefährt mehrfach mit der Leitplanke und überfuhr im Bereich einer Baustelle zahlreiche Warnbaken. Fahrbahnabsperrungen wurden derart beschädigt, dass sie teilweise in die Gegenfahrbahn hineinragten.

Die Polizei wurde über einen in Schlangenlinien fahrenden Lkw informiert. Eine Streife konnte den Lastwagen im Bereich der Anschlussstelle Würzburg-Kist ausmachen und versuchte, den Fahrer mit Blaulicht, Martinshorn und Anhaltesignal auf sich aufmerksam zu machen – der jedoch reagierte nicht. Am Ende der Chaos-Fahrt kam die Zugmaschine schließlich an der Ausfahrt der Anschlussstelle Kitzingen zum Stehen. In der Mitteilung heißt es:

"Wie sich in der Folge herausstellte, befand sich der aus dem Landkreis Main-Spessart stammende Lkw-Fahrer offensichtlich in kritischem Gesundheitszustand. Er wurde sofort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht. Hinweise, dass er möglicherweise unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen stehen könnte, ergaben sich nicht. Stattdessen deutet nach derzeitigem Ermittlungsstand alles auf eine medizinische Ursache hin."

Andere Verkehrsteilnehmer wurden während der Unfallfahrt des Lkw nicht verletzt. Wegen der zahlreichen Schäden und langwierigen Aufräumarbeiten wurde die A3 auf einer Strecke von etwa zehn Kilometern bis auf Weiteres komplett gesperrt. Der Autobahnverkehr in Richtung Frankfurt wurde an der Anschlussstelle Kitzingen abgeleitet. Fahrzeuge, die in Richtung Nürnberg unterwegs sind, wurden am Autobahndreieck Würzburg-Biebelried auf die A7 umgeleitet. Am frühen Sonntagmorgen wurde die Sperre laut einem Polizeisprecher wieder aufgehoben.

Mehr zum Thema - 19 Tote bei Verkehrsunfall und Brand in Mexiko

(rt de/dpa)

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team