Deutschland

Acht Bewohner eines Altenheims in Brandenburg nach Corona-Ausbruch gestorben

In einem Brandenburger Altenheim sind acht Senioren nach einer Corona-Infektion gestorben. Dabei bezeichnete die zuständige Amtsärztin die Bewohner der Einrichtung als "gut geimpft". Ein Risiko sieht sie in der niedrigen Impfquote unter den Mitarbeitern.
Acht Bewohner eines Altenheims in Brandenburg nach Corona-Ausbruch gestorbenQuelle: www.globallookpress.com © Ralph Lueger via www.imago-image/www.imago-images.de

Laut einem Bericht des RBB ist es in einem Altenheim in Brandenburg zu einem schweren Ausbruch des Coronavirus gekommen. Demnach sollen acht Bewohner der Seniorenresidenz Altenhof am Werbellinsee bereits gestorben sein. Weitere 42 Bewohner sowie 15 Mitarbeiter sind an COVID-19 erkrankt. Der Sender beruft sich bei seinen Angaben auf das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises Barnim.

Demnach kontrollierte das Amt gemeinsam mit Landesbehörden am Donnerstag die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Verstöße seien nicht festgestellt worden. Laut der Amtsärztin Heike Zander habe der Leiter des Heims seine Einrichtung zuvor nach einem positiven Testergebnis betreten. Zu diesem Zeitpunkt sollen allerdings schon mehrere Bewohner und Mitarbeiter infiziert gewesen sein. Gegen den Mann läuft ein Bußgeldverfahren.

Die Ursache für den Ausbruch ist derzeit nicht bekannt. Sowohl der RBB-Bericht als auch die Amtsärztin stellen allerdings einen Bezug zu der niedrigen Impfquote unter den Mitarbeitern her. Nur 50 Prozent von ihnen sollen geimpft sein, die Ärztin sprach im Hinblick darauf von einem "erhöhten Risiko". Die Bewohner der Einrichtung seien "gut geimpft".

Der Heimträger Alloheim erklärte laut dem Bericht, regelmäßig über Impfangebote zu informieren. Letztendlich bleibe die Impfung aber eine freiwillige Entscheidung. Amtsärztin Zander sagte, sie sei "sehr unglücklich darüber, dass das auch in medizinischen Einrichtungen und Einrichtungen der Pflege weiter freiwillig ist". Für sie sei die Entscheidung für die Impfung auch eine Frage der Berufseinstellung.

Mehr zum Thema - "Ernste Probleme": Senioren müssen nach Corona-Drittimpfung in Oberhausen wiederbelebt werden

Information:

Sicherheit und Wirksamkeit der Corona-Impfstoffe sind umstrittene Themen. Zahlreiche Experten in Wissenschaft, Politik und Medien schätzen diese als sicher und effektiv ein, da sie das Risiko einer schweren COVID-19-Erkrankung weitgehend verhindern und die Vorteile einer Corona-Impfung die Risiken und Nebenwirkungen überwiegen. Langzeitnebenwirkungen der Impfungen sind generell nicht bekannt. Nebenwirkungen wie der ADE-Effekt (antibodydependent enhancement, auf Deutsch: infektionsverstärkende Antikörper) wurden bisher bei weltweit Milliarden verabreichter Impfstoff-Dosen nicht berichtet. Auch, dass Gensequenzen von beispielsweise mRNA-Vakzinen in die menschliche DNA eingebaut werden, gilt unter zahlreichen Experten als ausgeschlossen. Stellungnahmen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der bundesdeutschen Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut (RKI) lassen sich hier und hier nachlesen.

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