Deutschland

Online-Ausstellung über ein Vierteljahrhundert Smartphone

Seit 25 Jahren kann mittels Smartphone mobil das World Wide Web besucht werden. 1996 war das eine Revolution des bereits existenten Markts tragbarer Mobiltelefone. Eine virtuelle Ausstellung will die Geschichten der frühen Geräte und die ihrer Nutzer nun vermitteln und bewahren.
Online-Ausstellung über ein Vierteljahrhundert SmartphoneQuelle: www.globallookpress.com © Arne Dedert

Ältere Menschen erinnern sich noch: Wählscheiben, Kabel und schwere Telefonhörer ließen die verbale Kommunikation mit anderen Menschen im Rest der Welt von zu Hause aus zu. Dann kamen in den Achtzigerjahren Autotelefone für Geschäftsleute und wohlhabende Yuppies dazu. Vor 25 Jahren erschienen dann die ersten Smartphones auf dem Markt, die unsere Welt nachhaltig veränderten.

Eine Online-Ausstellung des Museums für Kommunikation (MFK) Frankfurt möchte nun die technische Entwicklung und die damit einhergehenden gesellschaftlichen Veränderungen pünktlich zum 25-jährigen Bestehen des Smartphones beleuchten. Unter dem Namen "Smartphone.25 – Erzähl mal!" werden verschiedene Themen bezüglich der Geschichte der internetfähigen Mobilfunktelefone aufbereitet und interessierten Lesern in unterschiedlichen Kategorien nahegebracht.

Kapitel wie "Digitaler Alltag", "Smart Story" oder "Smartphonegeschichte" fügen die verschiedenen Aspekte der nicht mehr wegzudenkenden technischen Geräte in ein Gesamtbild, das ab Sonntag online im Netz abgerufen werden kann. Eine Vitrine im Eingang des physisch betretbaren Museums für Kommunikation zeigt bereits jetzt aufgrund des Jubiläums das erste internetfähige Mobiltelefon, das am 15.08.1996 auf der Cebit-Messe seitens Nokia präsentiert wurde – den Nokia 9000 Communicator.

Erstmals konnte von diesem Zeitpunkt an mit einem einzigen Gerät die mobile Nutzung von Telefon, Fax, SMS, E-Mail und Internet angeboten werden, was die Erfolgsgeschichte multifunktionaler und internetfähiger Mobiltelefone einleitete.

Schon im Mai 2021 rief das Museum dazu auf, alte Handys einzuschicken und von den Erlebnissen mit den Geräten zu berichten. Über 80 Personen sollen diesem Aufruf gefolgt sein und trugen so ihren Teil zur Online-Ausstellung bei. "Die persönlichen Geschichten der Nutzerinnen und Nutzer ermöglichen einen kurzweiligen Rundgang durch die Geschichte der Mobiltelefonie", sagte Museumsdirektor Helmut Gold am Donnerstag.

Noch ist die Kategorie der "Smart Storys" nur mit wenigen Geschichten gefüllt, es sollen aber weitere Erzählungen über persönliche Erfahrungen mit Smartphones in der nächsten Zeit folgen. Auch können noch bis Ende des Jahres alte Geräte, die den Übergang vom klassischen Mobiltelefon zum Smartphone verdeutlichen, zum Museum geschickt werden, wo sie in der Sammlung der Museumsstiftung Post und Telekommunikation einen Platz erhalten werden. Einsender alter Smartphones können dazu ihre eigenen "Smart Storys" erzählen, die dann ebenfalls in der Sammlung aufgenommen und in der digitalen Ausstellung präsentiert werden.

Unter smartphone25.museumsstiftung.de ist aktuell der "digitale Expotizer" aufrufbar, am 15.08.2021 wird unter der gleichen Internetadresse die digitale Ausstellung eröffnet.

Sollten Berliner oder Berlin-Besucher Interesse an der Betrachtung historischer Smartphones im Original haben, können diese das Museum für Kommunikation Berlin besuchen, in dem unter anderem Modelle des Nokia 9000 Communicators in der Dauerausstellung des Hauses gezeigt werden – anlässlich des Jubiläums hervorgehoben und mit der virtuellen Präsentation verlinkt.

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