Deutschland

Arbeiten ohne Impfzwang: Neue Jobbörse richtet sich gezielt an Impfskeptiker

Eine Online-Jobbörse möchte Arbeitgeber und Arbeitssuchende zusammenbringen, die Corona-Impfungen skeptisch gegenüberstehen. Sie soll jenen helfen, die sozialen Druck empfinden und keinen anderen Ausweg mehr sehen. Kürzlich wurde die Webseite mehrfach von Hackern angegriffen.
Arbeiten ohne Impfzwang: Neue Jobbörse richtet sich gezielt an ImpfskeptikerQuelle: www.globallookpress.com © www.imago-images.de

Die Bundesregierung beteuert, es werde keine gesetzliche Impfpflicht geben. Gleichzeitig lassen Offizielle aber kaum Zweifel daran, dass auf dem Papier verbriefte Grundrechte faktisch nur noch für Geimpfte gelten sollen. Auch einige Arbeitgeber legen mitunter wert auf "durchgeimpfte" Belegschaften. Ein Impfzwang durch die Hintertür also durch sozialen Druck und Schikane? Für all jene, die das so empfinden, und gerade auf Jobsuche sind, gibt es jetzt Hoffnung. Denn das Onlineportal impffrei.work bezeichnet sich als "alternative Jobbörse" und richtet sich vornehmlich an Arbeitgeber und Arbeitssuchende, die einer Corona-Impfung skeptisch gegenüberstehen.

Das Portal ist jedoch kein kommerzieller Anbieter, sondern versteht sich lediglich als Vermittler zwischen Unternehmen und Bewerbern. Man prüfe die Angebote nur auf Seriosität, ansonsten kommunizierten die Beteiligten direkt miteinander, so ein Vertreter der Plattform gegenüber RT DE. Gebühren werden nicht erhoben – wer zufrieden ist oder dem Ansatz wohlwollend gegenübersteht, darf aber gerne etwas spenden.

Die Idee für ein solches Angebot sei den Plattformgründern gekommen, "weil immer weiter sozialer Druck aufgebaut wurde, dass die Leute praktisch keinen anderen Ausweg mehr haben", so der Vertreter, der aus Sorge vor Anfeindungen, Repressalien oder anderweitigen Angriffen namentlich nicht genannt werden möchte. Man habe etwas tun wollen, um den Menschen, die keine Impfung wünschen, eine Lösung anzubieten. Hinzugekommen sei dann noch die eigene Recherche zur Corona-Thematik:

"Da hat man sein Urteil gebildet und hat dann festgestellt, dass irgendwas hier nicht so ganz stimmt."

Mit diesem Gedanken dürften die Plattform-Gründer keineswegs allein sein, auch wenn dies im Mainstream regelmäßig suggeriert wird. Viele Arbeitgeber "möchten dem Arbeitnehmer die freie Entscheidung lassen, diese Impfung zu nehmen oder halt nicht zu nehmen" und würden daher eine solche Jobbörse begrüßen. Offenbar decken die Arbeitsangebote auch ein breites Spektrum an Tätigkeiten ab:

"Das Gros der Unternehmen ist der klassische Mittelstand: Wir haben den Bäckersladen, wir haben IT-Firmen, Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte – also wir haben die ganze Bandbreite der Möglichkeiten im Jobbereich."

Allerdings war die Jobbörse in den vergangenen Wochen häufig Hackerangriffen ausgesetzt und dadurch mehrmals nicht aufrufbar. Auch sei durch die Angriffe bewirkt worden, dass Spendengelder zurücküberwiesen oder E-Mail-Adressen ohne Wissen der Inhaber in den Spam-Filter verschoben wurden. Hacker von "Anonymous" seien, zumindest zum Teil, dafür verantwortlich. Man wolle gegen "Schwurbler" vorgehen, die mit "Angst, Panik und Lügen Geld verdienen wollen", so Aktivisten der Gruppe gegenüber dem Spiegel. Der Plattform-Vertreter kommentiert dies gegenüber RT DE so:

"Wir haben natürlich durch das Projekt viel Aufsehen erregt, das ist uns bewusst gewesen. Aber wir sind nicht davon ausgegangen, dass es so bekämpft wird."

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