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Schock-Diagnose Gehirnblutung: Bayern-Basketballer wird notoperiert

Der Nationalspieler Paul Zipser galt in dieser Spielzeit als einer der Erfolgsgaranten der Bayern. Nun wurde er vor wenigen Tagen aufgrund einer Gehirnblutung notoperiert. Ein Zusammenhang mit einer zuvor durchgeführten Corona-Impfung soll demzufolge nicht bestehen.
Schock-Diagnose Gehirnblutung: Bayern-Basketballer wird notoperiertQuelle: www.globallookpress.com

Der deutsche Basketball-Nationalspieler Paul Zipser vom FC Bayern ist wegen einer Gehirnblutung notoperiert worden. Nach aktuellen Informationen wurde der Eingriff am vergangenen Mittwoch in der Neurochirurgischen Klinik am Klinikum rechts der Isar durchgeführt. Der Eingriff soll etwa vier Stunden gedauert haben.

Die komplizierte OP bei einem Spezialisten ist dem Vernehmen nach erfolgreich verlaufen. Auch im Namen der Familie des 27 Jahre alten Basketballers erklärte der Münchner Medienchef Andreas Burkert:

"Paul geht es den ganzen Umständen entsprechend gut, mehr möchten wir hierzu nicht äußern. Wir bitten zudem die Öffentlichkeit um Verständnis, in der nächsten Zeit die Privatsphären von Paul und seiner Familie zu respektieren."

Am Abend standen die Bayern dann für das erste Finalspiel um die Meisterschaft bei Alba Berlin auf dem Feld. Dem Vernehmen nach wurde die Mannschaft über den Zustand des Flügelspielers und Leistungsträgers informiert. Nach der Finalserie mit den Bayern wird der ehemalige NBA-Profi nun auch die anstehende Olympia-Qualifikation der deutschen Nationalmannschaft verpassen.

In einer Mitteilung gab der Verein zunächst knapp bekannt, dass Zipser "aufgrund neurologischer Probleme bis auf Weiteres" ausfalle.

Wegen seiner vorherigen Corona-Impfung läuteten demzufolge angesichts der Symptome bei Zipser zunächst die Alarmglocken. So berichtete die Frankfurter Rundschau:

"Die Diagnostik ins Rollen brachte am Samstag nach der Ludwigsburg-Partie Dr. Sebastian Torka. Zipsers Schwindel-Symptome, die morgens zusätzlich eintraten, ließen das Ärzteteam um den Bayern-Mannschaftsarzt hellhörig werden, da sie wussten, dass der Heidelberger mit dem Vakzin von Johnson und Johnson gegen Corona geimpft worden war."

Wie die Zeitung weiter berichtet, könnte das Ergebnis "besser nicht sein, bis auf kleine Probleme geht es Zipser so gut wie zuvor". Bei dem Eingriff soll Zipser eine angeborene Gefäßmissbildung (Kavernom) entfernt worden sein, die dem Vernehmen nach im Hinterkopf des Basketballspielers diagnostiziert worden war.

Ein Zusammenhang zwischen der Hirnblutung und der Impfung soll definitiv nicht bestehen. Die Frankfurter Rundschau berichtet:

"Der Verdacht bestätigte sich nicht, es war noch schlimmer: Es zeigte sich auf den Bildern eine gefährliche Blutung. Bei der näheren Analyse in der München-Klinik Bogenhausen enttarnten Ärzte die Gefäßmissbildung."

BBL-Präsident Stefan Holz sagte am Sonntag bei Magenta Sport: 

"Das ist eine Geschichte, die auch mich gerade sehr berührt. (...) Paul ist ein tolles Gesicht unserer Liga. Ein toller Spieler, ein toller Typ. Ich hoffe, dass er bald zurückkommt."

Der gebürtige Heidelberger war 2013 zum Basketball beim FC Bayern gekommen. 2016 wählten ihn die Chicago Bulls beim NBA-Draft, der dortigen Talentsuche. Daraufhin spielte Zipser zwei Saisons in der wohl besten Liga der Welt. Seit 2019 ist er wieder in München.

In dieser Spielzeit war der Nationalspieler einer der Erfolgsgaranten der Bayern vor allem in der EuroLeague, in der der Verein als erster Bundesligist das Viertelfinale des wichtigsten kontinentalen Wettbewerbs erreichte. Außerdem war er im Endspiel des BBL-Pokals Ende Mai gegen Alba Berlin mit 18 Punkten Topscorer.

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