Deutschland

Inflation im Mai mit 2,5 Prozentpunkten so hoch wie zuletzt im September 2011

Die Inflationsrate in Deutschland ist im Mai so hoch wie zuletzt 2011. Verbraucher zahlen vor allem mehr für Lebensmittel und Energie. Seit Ende letzten Jahres sind die Verbraucherpreise damit den fünften Monat in Folge gestiegen.
Inflation im Mai mit 2,5 Prozentpunkten so hoch wie zuletzt im September 2011Quelle: www.globallookpress.com © Patrick Pleul

Die Inflation in Deutschland ist im Mai im Vergleich zum Vorjahresmonat auf den höchsten Stand seit fast zehn Jahren gestiegen. Vor allem höhere Preise für Energie, besonders Heizöl und Benzin, Lebensmittel, Dienstleistungen sowie für Rohstoffe wie Holz, Metalle, oder Baumaterialien sind dafür verantwortlich. Nach vorläufigen Berechnungen liegt die Inflation derzeit bei 2,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte.

Es war den Angaben zufolge der höchste Stand seit September 2011 mit damals ebenfalls 2,5 Prozent. Seit dem Auslaufen der vorübergehenden Mehrwertsteuersenkung zum Ende des vergangenen Jahres sind die Verbraucherpreise damit den fünften Monat in Folge gestiegen. Besonders spürten die Verbraucher das im Mai 2021 für Energie, die sich binnen eines Jahres deutlich um zehn Prozent verteuerte.

Nach Einschätzung von Volkswirten wird die Inflation sowohl in Deutschland als auch im Euroraum im laufenden Jahr weiter anziehen, wie das Handelsblatt berichtet. In dem Bericht wird Commerzbank-Ökonom Marco Wagner zitiert:

"In den kommenden Monaten dürften die Energiepreise zwar kaum noch zulegen. [...] Da sie jedoch vergangenen Jahr [sic!] gefallen waren, wird bei ihnen der Vorjahresvergleich in den kommenden Monaten deutlich steigen und die Teuerungsrate nach oben treiben."

Wagner rechnet damit, dass die Inflation in Deutschland infolge beider Effekte in der zweiten Jahreshälfte 2021 zeitweise auf drei Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen wird. Die Teuerungsrate wird nach Einschätzung der Bundesbank zunächst langsam weiter steigen und könnte zum Jahresende vorübergehend sogar vier Prozent erreichen

Mehr zum Thema - "Vorübergehend vier Prozent": Inflation steigt laut Bundesbank zum Jahresende stark an

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team