Deutschland

"Die Politik ist korrupt geworden!" – Dr. Wolfgang Wodarg im Gespräch

Dr. Wolfgang Wodarg wagt erneut den Schritt in Richtung Bundestag und kandidiert für die Basisdemokratische Partei Deutschland. Im Gespräch mit Margo Zvereva erklärte er, warum die SPD für ihn nicht mehr infrage kommt und warum er nun auf Regionalpolitik setzt.

Er war bereits Bundestagsabgeordneter für die SPD (von 1994 bis 2009) und Mitglied der Parlamentarischen Versammlung des Europarates (von 1999 bis 2010). Nun will Dr. Wolfgang Wodarg erneut den Schritt in Richtung Bundestag wagen – diesmal allerdings als Kandidat der Basisdemokratischen Partei Deutschland. Im Gespräch mit Margo Zvereva erklärte er, warum die SPD für ihn nicht mehr infrage kommt und warum er nun auf Regionalpolitik setzt.

Dr. Wodarg erklärte, dass er sehr lange in der SPD blieb, da er gehofft hatte, dass sich in der Partei etwas bessern würde. Doch in den letzten Jahren habe die SPD "ihr Gesicht verloren". Es habe in der SPD keine richtigen Impulse mehr gegeben, stattdessen habe der Einfluss von Lobbyorganisationen zugenommen:

"Ich habe gemerkt, dass die Politik korrupt geworden ist und meine Partei, meine alte Partei, da mitmacht."

Deshalb hoffe er, dass dies in der Basisdemokratischen Partei besser werde. In seiner neuen Partei wolle man die Dinge regionaler gestalten. Man sehe am Beispiel der Europäischen Union, dass durch Lobbyorganisationen eine Politik der "großen, globalen Konzerne" gestaltet werde. Dies werde insbesondere in der Corona-Krise deutlich. Dr. Wodarg ist jedoch der Meinung, dass es viele Bereiche gebe, die man nicht global gestalten sollte. Insbesondere im Gesundheitswesen hält er eine regionale Gliederung für sinnvoller. In Finnland beispielsweise entscheiden kleinere Regionen mit eigenem Budget, und Entscheidungen werden unter Beteiligung der Menschen getroffen.

Auch den SPD-Politiker Karl Lauterbach kritisiert Dr. Wodarg in dem Interview scharf: Dieser verbreite in erster Linie einfach nur Angst. Lauterbach tue so, als wüsste er Bescheid, doch aufgrund seiner Erfahrung als Amtsarzt wisse er:

"Wenn wirklich was los ist, dann muss man die Bevölkerung beruhigen."

Dagegen Panik zu verbreiten, sei jedoch der falsche Weg und völlig kontraproduktiv. Stattdessen müsse man die Menschen in der Corona-Krise mit einbeziehen und auch selbst entscheiden lassen.

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