Deutschland

Trotz 200 Meter Abstand immer noch Infektionsrisiko – Golfplatzinhaber ist fassungslos

Den Golfplatz Gross Kienitz im Landkreis Teltow-Fläming in Brandenburg haben seit dem 11. Januar die neuen Corona-Verordnungen eingeholt. Trotz schönstem Wetter und der Tatsache, dass Golf ein  boomender Freiluftsport ist, steht der Golfplatz leer.

Golfplatz-Präsident Markus Fränkle ist fassungslos. "Der Golfplatz ist leer, weil unsere zuständige Behörde der Meinung ist, dass die aktuellen Corona-Eindämmungsverordnungen nur zwei Personen pro Sportfläche zulässt", erklärt er.

Laut dem Corona-Krisenstab des zuständigen Amtes in Teltow-Fläming werden alle Sportanlage in den neuen Corona-Verordnungen gleich behandelt. Die Größe spiele hier keine Rolle. Demnach wird der 130 Hektar große Golfplatz von Markus Fränkle, eine Anlage so groß wie Monaco, einem Tennis- oder Fußballfeld gleichgesetzt.

"Das ist völlig unverständlich. Das Infektionsrisiko ist gleich null. Wenn die Spieler alle 10 Minuten starten sind die Abstände ungefähr 200 Meter, nicht 1,50 Meter", versichert Fränkle.

Neben dem Umsatzverlust seines Betriebs und der Unverständlichkeit der Zwei-Personen-Verordnung steht Fränkle vor einem anderen Rätsel. Denn die strengen Vorlagen für Golfplätze scheinen nur in seinem Landkreis zu gelten. In allen anderen Landkreisen in Brandenburg dürfen die Golfplätze weiterhin unter weniger einschränkenden Vorlagen genutzt werden. Für Fränkle eine Willkür der Politik, gegen die man sich wehren müsse.

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