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Elon Musk erhält "Axel Springer Award" – Jens Spahn hält Laudatio

Nur wenige Gästen vor Ort und komplett auf den US-Unternehmer zugeschnitten: Unter dem Motto "An Evening for Elon Musk – Mission to Mars" wurde dem Unternehmer in futuristischem Ambiente der "Axel Springer Award" verliehen. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hielt die Laudatio.

Der US-amerikanische Unternehmer Elon Musk nahm am Dienstag in Berlin den diesjährigen "Axel Springer Award" entgegen. Der Preis des Medienkonzerns ist undotiert und wird zum fünften Mal vergeben. Laut Springer soll er an Personen gehen, die "in besonderer Weise innovativ sind, Märkte schaffen und verändern, die Kultur prägen und sich gleichzeitig ihrer gesellschaftlichen Verantwortung stellen".

Zu den bisherigen Preisträgern gehören beispielsweise Facebook-Gründer Mark Zuckerberg oder Amazon-Gründer Jeff Bezos. Musk betritt unter anderem als Elektroauto-Hersteller Neuland und lässt derzeit eine große Fabrik in Grünheide östlich von Berlin errichten. Dort sollen ab kommendem Sommer rund 12.000 Mitarbeiter bis zu 500.000 Fahrzeuge jährlich bauen. Kürzlich stellte Musk in Aussicht, dass an dem Standort zudem die weltweit größte Batteriefabrik entstehen könnte.

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Bei dem nun verliehenen Preis handelt es sich nicht um die erste Auszeichnung aus dem Hause Springer für den 49-Jährigen. Als Musk vor etwa einem Jahr das "Goldene Lenkrad" von Auto Bild verliehen bekam, nutzte er den Anlass und verkündete seine Absicht, die Fabrik in Grünheide bauen zu wollen. Die aktuelle Preisverleihung stand nunmehr ganz im Zeichen des Mars. Der Unternehmer möchte künftig Raumfahrer dorthin schicken. Schon in wenigen Jahren soll es soweit sein.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hielt die Laudatio auf den Preisträger – auf englisch, wie die ganze Veranstaltung. Als er mit seiner Rede fertig war, ging er dicht auf Musk zu, übergab ihm ein kleines Präsent und sagte dabei:

"Da wir es offenbar beide hatten, kann ich Ihnen näher kommen."

Damit spielte Spahn auf seine Covid19-Erkrankung an. Musk vermutete kürzlich, dass er selbst auch daran erkrankte, zeigte sich aber nach widersprüchlichen Testergebnissen unsicher, wie dpa berichtete.

Noch im Frühjahr sagte der Unternehmer, dass es in den USA Ende April keine neuen Fälle positiv Getesteter mehr geben werde. Die Einschränkungen im US-Bundesstaat Kalifornien, wo das Tesla Hauptwerk liegt, bezeichnete er als "faschistisch" und sagte, die Menschen würden "in ihren Häusern eingesperrt und ihre Rechte laut der Verfassung verletzt". Musk riskierte auch eine Konfrontation mit den Behörden, um die Produktion der Elektroautos dort nach der Corona-bedingten Schließung schneller wieder hochzufahren.

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