Gesellschaft

"Originalverschlammt": Deutsche kaufen "Flutwein", um Produzenten zu unterstützen

Die ungewöhnliche Kampagne zur Unterstützung von Weingütern im Hochwassergebiet an der Ahr brachte bisher fast 4 Millionen Euro ein. Die von der Flutkatastrophe gezeichneten Weine werden verkauft und hätten laut der Website der Aktion "einen unschätzbaren symbolischen Wert".
"Originalverschlammt": Deutsche kaufen "Flutwein", um Produzenten zu unterstützenQuelle: www.globallookpress.com © Sepp Spiegl/Keystone Press Agency

Unter dem Motto "Gemeinsam für die Betriebe. Gemeinsam für die Region" läuft eine ungewöhnliche Hilfsaktion zur Unterstützung von Weingütern und Restaurants im Katastrophengebiet an der Ahr. Der Verkauf von durch die Flutkatastrophe gezeichneten Weinen hat schon über 3,7 Millionen Euro erbracht.

Die Organisatoren unterstreichen, dass die sogenannten "Flutweine" Unikate seien. Die Verpackung sei "limitiert und originalverschlammt". Die Weinflaschen sollen so zu den Käufern kommen, wie sie von Winzern nach dem Hochwasser vorgefunden wurden.

Laut der Website der Kampagne bestehe das Ziel darin, "mit dem Verkauf der geretteten Weine die Wiederaufbauten zu unterstützen, den Menschen vor Ort finanzielle Hilfe zukommen zu lassen und die Bekanntheit der Region Ahrweiler als eine der bedeutendsten Weinregionen zu erhalten".

Die Kampagne "Flutwein" ist eine Initiative des Ahrwein e.V. mit örtlichen Gastronomen. Das Ahrtal wurde von der Hochwasserkatastrophe im Juli erheblich betroffen. Die Weinindustrie in der Region, deren Wirtschaft stark an den Weinanbau angewiesen ist, erlitt schwere Verluste.

Mehr zum Thema - Flutkatastrophe: Bund und Länder wollen 20 Jahre für den Wiederaufbau zahlen

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team