Europa

Gamaleja-Zentrum und AstraZeneca unterzeichnen weltweit erstes Memorandum über Zusammenarbeit

Die Entwickler des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V und das britische Pharmaunternehmen AstraZeneca haben ein Memorandum über eine Zusammenarbeit unterzeichnet. Das neue Vakzin soll einen längeren Schutz gegen COVID-19 gewährleisten, so die Wissenschaftler.
Gamaleja-Zentrum und AstraZeneca unterzeichnen weltweit erstes Memorandum über Zusammenarbeit© REUTERS / Maxim Shemetov; Getty Images / NurPhoto

Das Gamaleja-Forschungszentrum ist der Entwickler des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V und hat nun mit dem britischen Pharmakonzern AstraZeneca die weltweit erste Vereinbarung über eine Zusammenarbeit bei der Impfstoffherstellung unterzeichnet. Russlands Präsident Wladimir Putin schätzte den Schritt hoch ein:

"Sie sind ein Vorbild bei der Bündelung der Bemühungen."

"Ich möchte Ihnen noch einmal zur Unterzeichnung des Memorandums über die Zusammenarbeit gratulieren und viel Erfolg in ihrer gemeinsamen und wirklich sehr notwendigen und großherzigen Arbeit wünschen", sagte der russische Staatschef.

Wie Alexander Ginzburg, der Chef des Gamaleja-Forschungszentrums, sagte, haben die Tests des gemeinsamen Vakzins des Gamaleja-Zentrums und der britischen Firma AstraZeneca bereits begonnen. Ihm zufolge erfordern diese nicht viel Zeit und große Investitionen. Die Kombination aus zwei Impfstoffen soll einen längeren Schutz gegen COVID-19 gewährleisten, so Ginzburg.

AstraZeneca und das Gamaleja-Forschungszentrum hatten die Partnerschaft am 11. Dezember angekündigt. Hierdurch will die britische Firma das Potenzial der Kombination ihrer eigenen experimentellen Formel mit dem russischen Produkt erforschen.

Der Russische Fonds für Direktinvestitionen (RDIF), der die Forschung des Gamaleja-Instituts finanziert, schätzt die Ankündigung der Partnerschaft hoch ein. Die Entscheidung von AstraZeneca, klinische Studien mit einem der beiden Vektoren von Sputnik V durchzuführen, um die Wirksamkeit des eigenen Impfstoffs zu erhöhen, sei ein wichtiger Schritt, um die Anstrengungen im Kampf gegen die Pandemie zu vereinen, hieß es.

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