Asien

Schweizer Touristin auf Phuket tot aufgefunden

Das beliebte Reiseland Thailand benötigt dringend zahlungskräftige Besucher, die sich trotz Corona-Maßnahmen an der Schönheit der Natur und den gebotenen Sehenswürdigkeiten des freundlichen Landes erfreuen wollen. Nun ereignete sich ein Verbrechen auf der Insel Phuket, das einen dunklen Schatten auf das derzeitige Modellprojekt für Touristen wirft.
Schweizer Touristin auf Phuket tot aufgefundenQuelle: AFP © LILLIAN SUWANRUMPHA

Thailand steckt derzeit tief in der Corona-Krise und versucht mit kleinen Schritten, irgendwie zurück zur Normalität zu gelangen. Zu einem Konzept zählt auch das Sandbox-Projekt auf der beliebten Urlaubsinsel Phuket, das vollständig geimpften Touristen aus 70 Ländern seit dem 1. Juli die Einreise ohne zwingende Hotelquarantäne ermöglicht.

Zwei Wochen müssen sich Personen nach ihrer Ankunft jedoch auf der Insel aufhalten, bevor andere Ziele im Land angepeilt werden dürfen. Mit diesem Projekt versucht das stark auf ausländische Besucher angewiesene Land, die Tourismusbranche wieder anzukurbeln, die seit März 2020 aufgrund der Viruspandemie nahezu vollständig zusammengebrochen ist.

Jetzt wurde aber laut Bangkok Post mit Berufung auf Informationen der Polizei auf der südostasiatischen Insel eine 57-jährige Schweizerin tot aufgefunden. Den Indizien wurde sie vergewaltigt und dann ermordet. Die Frau, die im Rahmen des Modellprojektes aus Singapur nach Thailand gekommen sein soll, hätte man tot im Wasser liegend in der Nähe des abgelegenen Ao Yon Wasserfalls im südlich liegenden Muang Bezirk der beliebten Ferieninsel aufgefunden.

Sie soll mit einer schwarzen Plane bedeckt gewesen sein, während man in ihrer Nähe Jeans-Shorts, Unterhosen und wohl auch ihren Reisepass gefunden hat. Etwas entfernter sollen schwarze Turnschuhe und ein Smartphone hinterlassen worden sein. Nach Angaben der Behörden scheint die Tat nicht länger als drei Tage zurückzuliegen. Ermittlungen seitens der Polizei wurden aufgenommen, um den Tod der Schweizerin so schnell wie möglich aufzuklären.

Nach Informationen der Immigration Police sei die 57-Jährige am 13. Juli nach ihrem Aufenthalt in Thailand im Jahr 2019 jetzt alleine aus Singapur angereist und hätte am 27. Juli ihre Unterkunft auf Phuket gewechselt. Am Dienstag will ein Zeuge sie noch um 14 Uhr aus dem The Mooring Resort Hotel gehen gesehen haben. Der Leichnam wurde nun zwecks Autopsie in das Vachira Phuket Krankenhaus gebracht, damit genauere Details über die Todesursache gefunden werden können, die möglicherweise noch im Laufe des heutigen Tages öffentlich gemacht werden.

Der Gouverneur der Insel, Narong Woociew, zeigte sich gegenüber Journalisten tief betroffen über die schlechte Nachricht.

"Alle zuständigen Behörden, einschließlich mir selbst, werden untersuchen, was passiert ist, um dem Opfer Gerechtigkeit widerfahren zu lassen."

Gegenüber dem Schweizer Botschafter drückte der Außenminister Thailands Don Pramudwinai sein Beileid aus, während sich die Schweizer Honorarkonsulin der Insel Andrea Kotas Tammathin schockiert über den Vorfall zeigte. Sie sprach von einem traurigen Tag für Phuket, das normalerweise für seine Freundlichkeit und Liebenswürdigkeit bekannt sei.

Nach Aussage des Regierungssprechers Anucha Burapachaisri hätte sich auch der Premierminister Prayut Chan-o-chan direkt mit seinen Mitleidsbekundungen an die Familie des Opfers gewendet. Ebenfalls ordnete er wohl an, dass der Mörder der Schweizer Touristin schnellstens gefunden werden müsse und der Schutz aller Besucher Thailands insgesamt verbessert gehöre. Dies läge im Interesse der nationalen ökonomischen Interessen.

Erst Anfang Juni sorgte der mysteriöse Tod eines Millionärspaares auf der Insel Koh Tao für große Schlagzeilen.

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