Asien

Mindestens 135 Tote nach Monsunregen in Indien – auch Philippinen betroffen

Heftiger Monsunregen hat in Indien und den Philippinen zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Allein in Indien haben bislang mindestens 135 Menschen ihr Leben verloren. Ganze Dörfer verschwanden in den Wassermassen und Schlammfluten.
Mindestens 135 Tote nach Monsunregen in Indien – auch Philippinen betroffenQuelle: AP © National Disaster Response Force via AP

Heftiger Monsunregen hat im Westen Indiens laut The Times of India mindestens 135 Menschen das Leben gekostet. Die Unwetter hätten in den vergangenen Tagen Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst, teilten die Behörden am Sonntag mit. Häuser und Brücken seien eingestürzt, Straßen überflutet worden. Zahlreiche Einwohner würden noch vermisst.

Besonders hart traf es den Bundesstaat Maharashtra mit seiner Hauptstadt Mumbai. Allein im Distrikt Raigad seien mindestens 49 Menschen von einem riesigen Erdrutsch getötet worden, der ein gesamtes Dorf unter sich begraben hatte, sagte ein Sprecher des Katastrophenschutzes. Mindestens 35 Einwohner würden noch vermisst. Die Rettungsaktion sei angesichts des meterhohen Schlamms und des anhaltenden Regens kompliziert.

Auf den Philippinen mussten nach schwerem Monsunregen rund 25.000 Menschen ihre Häuser verlassen. Die heftigen Niederschläge hätten auch dort Überschwemmungen und Erdrutsche verursacht, teilte die Behörde für Katastrophenschutz am Sonntag mit. Zudem seien infolge der Unwetter mindestens vier Menschen im Norden des Landes getötet worden.

Bereits vergangene Woche hatte ein Taifun dem Norden des südostasiatischen Inselstaates schwere Regenfälle und Sturmböen mit Geschwindigkeiten von bis zu 170 km/h beschert und tausende Menschen in Mitleidenschaft gezogen. Die Philippinen werden jedes Jahr von etwa 20 Taifunen heimgesucht. Einer der stärksten der vergangenen Jahre war "Haiyan" im November 2013. Damals starben rund 6.300 Menschen, mehr als vier Millionen verloren ihr Zuhause. Die Monsunzeit in der Region dauert gewöhnlich von Juni bis September.

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(rt/dpa)

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