Asien

China kritisiert USA für Spannungen: "Fahren unsere Kriegsschiffe in den Golf von Mexiko?"

Nachdem in dieser Woche wieder US-Kriegsschiffe nahe Taiwan gesichtet wurden, macht Peking Washington für die Spannungen verantwortlich. Die USA bedrohen mit ihren "Provokationen" Frieden und Stabilität in der Straße von Taiwan, so der Sprecher des Außenministeriums.
China kritisiert USA für Spannungen: "Fahren unsere Kriegsschiffe in den Golf von Mexiko?"© REUTERS/Ahmad Masood

Bei der täglichen Pressekonferenz sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Zhao Lijian, dass die US-Schiffe, die sich an "Provokationen" beteiligen, "ein ernsthaft falsches Signal an die Kräfte der taiwanesischen Unabhängigkeit senden und den Frieden und die Stabilität in der Straße von Taiwan bedrohen".

Am Montag meldete China, dass eine US-Flugzeugträgergruppe in der Nähe der Insel geübt hatte, und am Mittwoch fuhr ein US-Kriegsschiff durch die sensible Taiwanstraße, die die Insel von ihrem riesigen Nachbarn trennt.

Die US Navy führt nach eigenen Angaben regelmäßig, wie sie es nennt, "routinemäßig" Fahrten durch die Taiwanstraße durch.

Washington rechtfertigt dies mit angeblichen chinesischen Einschüchterungsversuchen in der Region, jedoch nicht nur gegenüber Taiwan, und bekräftigt, dass das Engagement der USA für Taiwan "felsenfest" sei.

China glaubt, dass die Vereinigten Staaten mit Taiwan konspirieren, um Peking herauszufordern und diejenigen zu unterstützen, die wollen, dass die Insel ihre formale Unabhängigkeit erklärt. Zhao fragte in dem Zusammenhang:

"Würde ein chinesisches Kriegsschiff in den Golf von Mexiko fahren, um Stärke zu demonstrieren?" 

Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen sagt, dass sie bereits ein unabhängiges Land sind, welches sich "Republik China" nenne.

Laut der chinesischen Zeitung Global Times vom Donnerstag war  Chinas Flugzeugträgergruppe in der Nähe von Taiwan, "inmitten der US-Provokationen".

Dazu veröffentlichte das Blatt ein Gespräch zwischen einem chinesischen und einem taiwanesischen Kampfpiloten, der Chinas Flugzeuge gemahnt hatte umzukehren. In der Aufnahme, die laut Global Times am Dienstag entstand, entgegnet der chinesische Pilot:

"Dies ist chinesischer Luftraum."

Mehr zum Thema - Pläne für Olympia-Boykott 2022: Washington dreht weiter an der Eskalationsschraube gegen Peking

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team