Lateinamerika

Paraguay: Hirsch der Präsidentenresidenz tötet einen Soldaten

Infanteriefeldwebel Víctor César Isasi Flecha, 42, Mitglied des Präsidentenbegleitregiments der paraguayischen Streitkräfte, starb am Montag, nachdem er von einem Hirsch aufgespießt worden war, der in der Residenz des Präsidenten, Mario Abdo Benítez, gehalten wurde.
Paraguay: Hirsch der Präsidentenresidenz tötet einen SoldatenQuelle: www.globallookpress.com © Fabian von Poser/imagebroker/ Global Look Press

Ein paraguayischer Soldat ist gestorben, nachdem er in den Gärten des Präsidentenpalastes von einem Axishirsch angefallen und aufgespießt wurde. Er wurde in einem Militärkrankenhaus für tot erklärt.

Oberst Victor Urdapilleta, Sprecher des Militärs, sagte am Dienstag, dass der 42-jährige Feldwebel  Víctor César Isasi Flecha an den Folgen seiner Verletzungen gestorben sei, nachdem er in den frühen Morgenstunden des gleichen Tages von einem Hirsch angefallen worden war. Nach Angaben von Dr. Gloria Franco, der Leiterin des Militärkrankenhauses, erhielt der Feldwebel, der Witwer war und eine 10-jährige Tochter hinterlässt, alle erforderliche medizinische Hilfe.


Der nicht einheimische Hirsch, der der Präsidentenresidenz geschenkt worden war, hatte den Soldaten mit seinem Geweih durchbohrt. Die Videoüberwachung hielt den Moment fest, in dem Isasi, der zu diesem Zeitpunkt auf Patrouille war, sich dem Hirsch näherte, bevor dieser angriff.

"Auf der Überwachungskamera kann man sehen, wie [der Feldwebel] den Bereich betritt, in dem sich diese Tiere aufhalten, und eine Bewegung macht [die Hand hebt], die die Reaktion des Hirsches hervorruft", sagte Urdapilleta den Medien.

Der Direktor für Wildtiere im Umweltministerium, Frederick Bauer, erklärte gegenüber lokalen Medien, dass es sich bei dem Tier um einen Axishirsch aus Indien handelte. Die Tiere in dem 10 Hektar großen Gehege des Präsidentenpalastes werden normalerweise getrennt von anderen Lebewesen gehalten und sollen nicht mit Menschen in Kontakt kommen.

Urdapilleta räumte ein, dass es nicht angemessen sei, exotische Tiere in Gefangenschaft zu halten, aber es gebe keine Vorschriften. Er fügte hinzu, dass die nächsten Angehörigen entschädigt werden würden. Das betreffende Tier befindet sich jetzt im Zoo von Asunción.

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