Wirtschaft

Xinhua: Handelsgespräche zwischen Washington und Peking verliefen konstruktiv

Die chinesische Nachichtenagentur Xinhua berichtet, dass Gespräche zwischen Washington und Peking über Wirtschafts- und Handelsfragen in den vergangenen zwei Tagen "konstruktiv" verlaufen seien. Weitere Gespräche für Oktober seien in Vorbereitung.
Xinhua: Handelsgespräche zwischen Washington und Peking verliefen konstruktivQuelle: Reuters

China und die Vereinigten Staaten führten am Donnerstag und Freitag Handelsgespräche auf Vizeministerebene in China. Es seien konstruktive Gespräche über Wirtschafts- und Handelsfragen von gemeinsamem Interesse gewesen, berichtet die staatliche chinesische Nachrichtenagentur Xinhua. Außerdem sei die geplante 13. Runde der hochrangigen Wirtschafts- und Handelskonsultationen zwischen China und den USA für Oktober in Washington in Vorbereitung.

Am Freitag hatte US-Präsident Donald Trump die Bedeutung einer Einigung mit China als weniger eiliges Thema dargestellt. Er brauche nicht zwangsläufig vor der Präsidentenwahl im November 2020 ein Handelsabkommen, sagte Trump am Freitag im Weißen Haus. Wichtiger als ein kleiner Erfolg sei ihm, dass es zu einem umfassenden Abkommen komme.

Wir wollen ein vollständiges Abkommen", sagte er.

Die Börse in New York gab nach Trumps Äußerungen nach. Der Handelskrieg der beiden größten Volkswirtschaften trübt die globalen Wachstumsaussichten.

Als Trump den Handelskrieg mit China vor mehr als einem Jahr begonnen hatte, war er noch davon ausgegangen, ein solcher Konflikt sei "leicht zu gewinnen". Die US-Regierung hat inzwischen Strafzölle auf fast alle Importe aus China – Waren im Wert von rund 500 Milliarden US-Dollar – angekündigt oder bereits verhängt. Damit will Trump Peking weitgehende Zugeständnisse zu einer Verbesserung der Handelsbeziehungen inklusive Strukturreformen und einem Kontrollmechanismus zur Einhaltung des Abkommens abringen.

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