
Bitcoin-Kurs steigt wieder – nach Leugnung von "Marktmanipulation" durch Elon Musk

Der Preis eines Bitcoins ist auf über 32.000 Euro gesprungen, nachdem Tesla-Chef Elon Musk die Vorwürfe etwaiger Marktmanipulation zurückgewiesen hat. Er war beschuldigt worden, seinen Twitter-Account zu nutzen, um den Preis der Kryptowährung sowohl nach oben als auch nach unten zu manipulieren. Musk bestätigte auch, dass Tesla die Kryptowährung wieder als Zahlungsmittel für Tesla-Fahrzeuge akzeptieren wird, wenn das Bitcoin-Mining umweltfreundlicher werde.
Die jüngsten verbalen Intervention von Musk folgten als Reaktion auf einen Artikel von Cointelegraph, der die Chefin des südafrikanischen Finanzdienstleisters Sygnia Magda Wierzycka mit der Behauptung zitiert, dass die derzeitige Volatilität von Bitcoin "eine unerwartete Funktion dessen ist, was ich Marktmanipulation durch Elon Musk nennen würde."
"Was wir mit Bitcoin gesehen haben, ist eine Preismanipulation durch eine sehr mächtige und einflussreiche Person."
Wierzycka beschuldigte Musk, absichtlich den Preis von Bitcoin zu pumpen, nur um "einen großen Teil seines Engagements auf dem Höhepunkt zu verkaufen."
This is inaccurate. Tesla only sold ~10% of holdings to confirm BTC could be liquidated easily without moving market.When there’s confirmation of reasonable (~50%) clean energy usage by miners with positive future trend, Tesla will resume allowing Bitcoin transactions.
— Elon Musk (@elonmusk) June 13, 2021
Musk leugnete den Vorwurf und behauptete, dass Tesla nur einen geringen Teil seiner Krypto-Bestände verkauft hat, und das auch nur, um "die Marktliquidität zu testen":
"Dies ist nicht korrekt. Tesla verkaufte nur 10 Prozent seiner Bestände, um zu bestätigen, dass BTC leicht liquidiert werden kann, ohne den Markt zu bewegen."
Musk sagte auch:– Wenn es eine "Bestätigung der Nutzung von angemessenen (50 Prozent) sauberer Energie durch die Schürfer mit positiven Zukunftstrend gibt, wird Tesla Bitcoin-Transaktionen wieder erlauben".
Infolge der jüngsten Äußerung von Musk stieg der Bitcoin-Preis wieder sprunghaft an und wurde am Montagmorgen mit über 32.600 Euro gehandelt, gegenüber dem gestrigen Preis bei 29.600 Euro je Bitcoin.
Letzte Woche rief eine Fraktion, die von sich behauptet, Teil der Anonymous-Bewegung zu sein, zum Krieg gegen Elon Musk auf und beschuldigte ihn neben anderen angeblichen Sünden der Manipulation von Kryptowährungen.

"Du magst denken, dass du die klügste Person im All bist, aber jetzt hast du deinen Gegner gefunden," meldete die Gruppe in einer Videobotschaft, die am Samstag auf einem verifizierten Youtube-Kanal von Anonymus mit etwa 145.000 Abonnenten gepostet wurde, ebenso auf ihrem Twitter-Konto mit mehr als 5,8 Millionen Anhängern. "Wir sind Anonymous. Wir sind Legion. Rechne mit uns."
Musk, der neben Tesla auch SpaceX gründete und mit einem geschätzten Vermögen von 151 Milliarden US-Dollar derzeit als der drittreichste Mensch der Welt gilt, zog in letzter Zeit mit seinen Tweets, die die Bitcoin-Preise abstürzen ließen, eine Menge Zorn auf sich. Erst letzte Woche fiel die digitale Währung um mehr als 6 Prozent, nachdem er ein Meme von einem sich trennenden Paar unter einem gebrochenen Herz und dem Symbol für Bitcoin gepostet hatte.
Noch im Februar hatte Tesla zunächst bekanntgegeben, dass man Bitcoin im Wert von 1,5 Milliarden US-Dollar gekauft hätte und plane, Bitcoin künftig auch als Zahlungsmittel für Tesla-Elektrofahrzeuge zu akzeptieren. Im Mai kam dann von Musk jedoch die Kehrtwende, indem er verkündete, dass Tesla – wegen ernster "Umweltbedenken" – keinen Bitcoin mehr akzeptieren würde.
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