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Adolf Hitlers Zeitgenosse stirbt im Moskauer Zoo: Geheimnis des Alligators Saturn bleibt ungelöst

Der Moskauer Zoo betrauert den Tod einer Legende: Am Freitag starb dort ein Alligator, dessen Besitzer dem Volksmund zufolge Adolf Hitler gewesen sein soll. Das Schicksal von Saturn ähnelt tatsächlich einem Film. Sein Geheimnis bleibt aber bislang ungelöst.
Adolf Hitlers Zeitgenosse stirbt im Moskauer Zoo: Geheimnis des Alligators Saturn bleibt ungelöstQuelle: Sputnik © Maxim Blinow

Der Moskauer Zoo hat am 23. Mai den Tod seines berühmten Mississippi-Alligators Saturn bekannt gegeben. Das Reptil wurde ungefähr 84 Jahre alt. Einer Stadtlegende zufolge soll er Adolf Hitler gehört haben. Wie der Tierpark mitteilte, dürfte der Alligator etwa im Jahr 1936 in den USA zur Welt gekommen sein. Gleich danach wurde er dem Berliner Zoo übergeben. Während eines Bombardements am 23. November 1943 büxte das Reptil aus. Der Alligator wurde erst drei Jahre später von britischen Soldaten wieder eingefangen und an die UdSSR ausgeliefert. Was das Tier in der Zwischenzeit machte, blieb ungewiss. Seit Juli 1946 lebte Saturn im Moskauer Zoo.  

Dem Moskauer Zoo wurde die Ehre zuteil, Saturn 74 Jahre lang zu pflegen. Er sah viele von uns als Kinder. Hoffentlich haben wir ihn nicht enttäuscht.

Nach Angaben des Tierparks markierte Saturn eine ganze Epoche. Er sei nach dem Krieg nach Moskau gekommen und habe noch den 75. Jahrestag des Sieges miterlebt. Dem Tierpark zufolge starb der Alligator an Altersschwäche. In freier Wildbahn werden Mississippi-Alligatoren gewöhnlich 30 bis 50 Jahre alt.

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