Russland

Russland sperrte im Jahr 2019 rund 21.000 Webseiten wegen Drogenpropaganda

Das russische Innenministerium hat im letzten Jahr im Rahmen seines Kampfes gegen Drogenpropaganda den Zugang zu fast 21.000 Webseiten blockiert. Die meisten der Internetressourcen wurden außerhalb Russlands registriert, so die Pressestelle des Innenministeriums.
Russland sperrte im Jahr 2019 rund 21.000 Webseiten wegen DrogenpropagandaQuelle: www.globallookpress.com © Christian Ohde/face to face

Russland blockierte im Jahr 2019 den Zugang zu fast 21.000 Webseiten, die in Russland verbotene Informationen über Drogen verbreiten. Die meisten der Internetseiten wurden außerhalb Russlands registriert. Das teilte die Pressestelle des russischen Innenministeriums der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Stelle erklärte:

Vom 1. Januar bis zum 30. November 2019 hat die Hauptabteilung für Drogenkontrolle des Innenministeriums Russlands über 37.000 elektronische Anträge geprüft, bei denen fast 21.000 Expertenentscheidungen getroffen wurden, den Zugang zu Webseiten zu beschränken, die verbotene Informationen über Drogen verbreiteten.

Etwa 7.000 Expertenentscheidungen wurden in Bezug auf Fachhandelsseiten für den Verkauf von Drogen getroffen, so das Ministerium, das betonte:

Es wurde festgestellt, dass eine beträchtliche Anzahl von Internetressourcen auf technischen Websites von Hosting-Firmen außerhalb der Russischen Föderation untergebracht sind.

Auf Anweisung des russischen Präsidenten Wladimir Putin hat das Innenministerium einen Gesetzentwurf ausgearbeitet, der die strafrechtliche Haftung für Propaganda von Drogen im Internet vorsieht.

Die Sprecherin des Innenministeriums Irina Wolk erklärte, dass eine administrative Haftung für die Propaganda von Drogen nicht ausreicht, was die Anzahl der aufgedeckten Tatsachen der Drogenpropaganda im Internet in Russland beweist. Das russische Innenministerium ist gerade dabei, eine Spezialeinheit zur Bekämpfung von Drogen im Internet einzurichten.

Mehr zum Thema - "Kater als Drogenkurier": Beweisstück auf vier Pfoten macht sich aus dem Staub

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.