Russland

Wegen Skripal: Kandidatin Xenija Sobtschak fordert Sanktionen gegen ihr Land

Das einstige It-Girl Xenija Sobtschak wird als einzige Frau für die russischen Präsidentschaftswahlen am 18. März mit dem Wahlslogan ihrer Bürgerinitiative "Ich bin dagegen" kandidieren. Sie äußerte sich auch zum Fall Skripal und forderte Sanktionen gegen ihr eigenes Land.
Wegen Skripal: Kandidatin Xenija Sobtschak fordert Sanktionen gegen ihr Land Quelle: www.globallookpress.com © Nikolay Titov

Ich bin dagegen! (Oder) Gegen alle!

So lautet der Wahlslogan der Partei Graschdansjaka Iniziatiwa (Bürgerinitiative), welche die 36-jährige Xenija Sobtschak ins Rennen der kommenden Wahlen in Russland schickt. Diese kritisiert "mangelnde Erneuerung auf Führungsebene. Ihr Vater Anatoli Sobtschak war Bürgermeister von St. Petersburg. Sie selbst wurde durch Reality-Shows bekannt. 

Auch zu Skripal hat sie eine Meinung, die sie der BILD-Zeitung kundtat: 

Sollte Moskau hinter dem Nervengift-Anschlag stecken, sind neue Sanktionen des Westens unausweichlich. Die Sanktionen, die nur wieder das einfache russische Volk treffen, darf es nicht geben. Diese müssten im Gegenzug zur Verschärfung des Vorgehens gegen die Putin-Eliten gelockert werden.

Sergej Skripal, ehemaliger russischer Doppelagent, war letzte Woche mit seiner Tochter auf einer Parkbank im britischen Salisbury vergiftet aufgefunden worden. Die britische Premierministerin erklärte daraufhin, dass "höchstwahrscheinlich" Russland hinter dem Attentat stecke und kündigte Vergeltungsmaßnahmen an, ohne Russland Beweise vorzulegen, dass es sich bei dem Gift um "Nowitschok" aus Russland handle. 

Sobtschak entspricht in ihren Interviews und Äußerungen den Wunschvorstellung der westlichen Presse und wettert gegen Putin. Eine russische Fernsehdebatte zwischen Kandidaten verließ Sobtschak unter Tränen. Sie war nicht in der Lage, ihren kurzen Vortrag zu halten, und fühlte sich von den Gegenkandidaten gestört und benachteiligt: 

Ich fordere ein, dass meine (Rede-)Zeit an mich zurückgegeben wird. 

Mehr lesen - Affäre um Ex-Spion Skripal: Abgeordneter fordert Ausschluss Russlands aus Europarat

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team