Putin prognostiziert "größten technologischen Durchbruch"

Die nächsten zehn bis 15 Jahre werden eine Zeit kolossaler technologischer Veränderungen und einer rasanten Entwicklung der künstlichen Intelligenz sein. Dies brachte der russische Präsident Wladimir Putin auf einer Sitzung des Staatsrats für Fragen der Personalausbildung für die Wirtschaft zum Ausdruck:
"Dies ist der größte technologische Durchbruch, den die Weltgeschichte wohl noch nicht gesehen hat."
Russlands Präsident betonte, dass künstliche Intelligenz eine "weitaus bahnbrechendere, umfassendere" Technologie sei, die schnell alle Lebensbereiche erobere und eine Vielzahl von Aufgaben automatisiere. Laut Putin würden durch künstliche Intelligenz zunächst Arbeitnehmer in Einstiegspositionen ersetzt, darunter auch solche mit kreativen und intellektuellen Berufen. Der Staatschef fügte hinzu:
"Hören Sie, alles wird sich ändern, darauf müssen wir unbedingt vorbereitet sein. Wenn wir jetzt aktuelle und mittelfristige Aufgaben der Personalpolitik lösen, müssen wir über die systemischen Veränderungen nachdenken, die künstliche Intelligenz mit sich bringt, und darauf vorbereitet sein."
Putin forderte einen Wechsel im Ausbildungssystem, damit die Russen "ihr ganzes Leben lang" lernen und sich weiterbilden könnten. Außerdem sei es notwendig, die bestehenden Programme zu überarbeiten und neue Lehrmethoden für die Umschulung von Lehrern zu entwickeln. Putin hob hervor, dass "auf keinen Fall" eine Situation zugelassen werden dürfe, in der es "intellektuelle Eliten und Menschen gibt, die nichts anderes können, als Knöpfe zu drücken". Dies ist laut dem Politiker eine sehr wichtige Aufgabe für das Bildungswesen sowie die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.
Zuvor hatte der russische Präsident geäußert, dass die Ablehnung künstlicher Intelligenz und deren "unüberlegte" Nutzung enorme Risiken mit sich brächten. Seiner Meinung nach dürfe man nicht zulassen, dass die junge Generation verloren gehe, "die, anstatt nachzudenken, einfach nur auf Knöpfe drückt". Er unterstrich, dass der Einsatz von KI die Verantwortung des Menschen nicht "verwässern" dürfe – der Mensch sei immer verantwortlich.
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