Russland

Medienbericht: Russland testet Anti-Drohnen-Waffe in der Ukraine

Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf eine namentlich nicht genannte Quelle, dass Russland im Donbass erfolgreich eine Anti-Drohnen-Waffe namens "Stupor" eingesetzt habe. Nach Angaben des Konstrukteurs von "Stupor" soll die Volksmiliz der Volksrepublik Donezk bereits über zehn solcher Geräte verfügen.

Russland hat eine elektromagnetische Waffe mit dem Namen "Stupor" erfolgreich gegen ukrainische Drohnen getestet, berichtete die Nachrichtenagentur TASS am Mittwoch unter Berufung auf eine mit dem Programm vertraute Quelle. Bei dem Feldversuch handelte es sich um den ersten Einsatz des Geräts gegen einen tatsächlichen Feind, so der Gesprächspartner von TASS.

"Stupor" (frei übersetzt: Lähmung) ist ein elektromagnetischer Projektor, der darauf abzielt, die Kommunikation einer Drohne mit ihrem Bediener zu stören. Dadurch wird die Mission des anvisierten Fluggeräts beeinträchtigt, da es keine Befehle mehr entgegennehmen oder Informationen zurücksenden kann. Die Drohne fällt danach einfach zu Boden, es kann aber auch gelingen, die Kontrolle zu übernehmen und sie zu entführen.

Ein Robotik-Forschungszentrum des russischen Verteidigungsministeriums hatte den Prototyp von "Stupor" erstmals auf einer Waffenmesse im Jahr 2017 vorgestellt. Nach damals bekannt gewordenen Angaben hat das futuristisch anmutende Gerät eine Reichweite von bis zu zwei Kilometern, solange sich zwischen ihm und der angepeilten Drohne keine Hindernisse befinden.

TASS konnte nicht in Erfahrung bringen, wo genau der Testeinsatz stattfand. Die Quelle gab lediglich an, dass es im westlichen Teil der Volksrepublik Donezk gewesen sein soll.

RT sprach mit dem Konstrukteur der elektromagnetischen Waffe, Dmitri Klotschko, der sagte, dass seine Firma insgesamt zehn Drohnenabwehrwaffen an die Donbass-Milizen geliefert habe. Einige davon seien Geschenke gewesen, während andere von privaten Spendern gesponsert worden seien. Die Rückmeldungen seien sehr positiv gewesen, sagte er.

Der Waffenkonstrukteur erläuterte weiter, er habe zuvor Anfragen für "Stupor" vom russischen Militär erhalten. Russische Soldaten, die in Syrien stationiert sind, haben setzten das Gerät Berichten zufolge dazu ein, primitive selbst konstruierte Drohnen auszuschalten, die von syrischen Kämpfern gegen sie eingesetzt wurden.

Mehr zum Thema - Ob autonome Panzer, Roboterhunde oder Drohnen – Unbemannte Waffensysteme werden zur Gefahr

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.