Russland

Russisches Verteidigungsministerium: Kiew bereitet "Provokation wie in Butscha" vor

Ein Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums hat erklärt, dass ukrainische Behörden eine ähnliche Provokation wie in Butscha vorbereiten, um das russische Militär der Tötung von Zivilisten zu bezichtigen. Die Ukraine soll im Gebiet Charkow eine inszenierte Schießerei durchgeführt haben.
Russisches Verteidigungsministerium: Kiew bereitet "Provokation wie in Butscha" vorQuelle: Sputnik © Witali Beloussow

Ukrainische Behörden sollen im Gebiet Charkow eine Schießerei inszeniert haben, um das russische Militär der weiteren Tötung von Zivilisten zu beschuldigen. Dies erklärte der Leiter des nationalen russischen Verteidigungskontrollzentrums, Michail Misinzew.

Ihm zufolge sei dem russischen Verteidigungsministerium "zuverlässig bekannt", dass Soldaten des 72. Zentrums für Information und psychologische Operationen der ukrainischen Streitkräfte angeblich "weiteres provokatives Material" über den von der russischen Armee verursachten Tod von Zivilisten vorbereiten. Der Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums erklärte dazu:

"Zu diesem Zweck beschossen ukrainische Nationalisten das Dorf Dergatschi im Gebiet Charkow und filmten anschließend die zerstörten Gebäude und die 'vielen Toten', um die Aufnahmen an die westlichen Medien zu senden."

Er schilderte, dass Journalisten "westlicher Nachrichtenagenturen" an den Dreharbeiten beteiligt gewesen seien und dass alle Teilnehmer "von Zivilisten eine Belohnung von 25 US-Dollar erhalten haben" sollen.

Misinzew betonte, dass Russland Beweise für "ein weiteres schreckliches Verbrechen hat, das vom Kiewer Regime auf Betreiben und mit voller Zustimmung" von Vertretern des Westens vorbereitet werde. Er erklärte:

"Ein ähnliches Butscha-Szenario mit unbegründeten Anschuldigungen gegen die russischen Streitkräfte wird es dieses Mal nicht geben."

Am 3. April veröffentlichten die ukrainischen Behörden und Journalisten von Reuters, AFP und BBC Aufnahmen aus der Stadt Butscha in der Nähe von Kiew, die Massengräber und Leichen auf den Straßen zeigen. Die Stadt war zuvor vom russischen Militär besetzt gewesen, das nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau am 30. März abzog.

Russische Militärbehörden hielten die Bilder für eine Provokation und betonten, dass "kein einziger Anwohner verletzt wurde", solange Butscha unter der Kontrolle der russischen Truppen stand.

Am 5. April erörterte der UN-Sicherheitsrat eine Untersuchung der Ereignisse in Butscha. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sagte, dass es "kein einziges Verbrechen in Butscha gab, das nicht vom russischen Militär begangen wurde", und deutete an, dass die Täter identifiziert werden würden. Die Notwendigkeit einer internationalen Untersuchung der Ereignisse in Butscha wurde von einer überwältigenden Anzahl von Teilnehmern an der Sitzung des UN-Sicherheitsrates bekräftigt.

Mehr zum Thema - War das russische Militär für die Toten in Butscha verantwortlich? Das sagen die Fakten

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