Russland

Putin versetzt Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft

Der russische Präsident Wladimir Putin hat in einem im Fernsehen übertragenen Gespräch mit hohen Spitzenbeamten angeordnet, die Atomstreitkräfte in Alarmbereitschaft zu versetzen.

Der russische Präsident Wladimir Putin hat angeordnet, die russischen Streitkräfte zur strategischen Abschreckung [die Atomstreitkräfte, Anm. d. Redaktion] in "besondere Alarmbereitschaft" zu versetzen. Als Grund für diesen Schritt nannte der Präsident in einem im russischen Fernsehen übertragenen Gespräch mit Verteidigungsminister Schoigu und Generalstabschef Gerassimow aggressive Äußerungen des Westens, auf die es zu reagieren gelte. Wortwörtlich sagte er:

"Sie können sehen, dass die westlichen Länder nicht nur im wirtschaftlichen Bereich unfreundliche Maßnahmen gegen unser Land ergreifen. Ich spreche von unrechtmäßigen Sanktionen, wie jeder sehr gut weiß. Aber auch Spitzenbeamte führender NATO-Länder äußern sich aggressiv über unser Land. Deshalb weise ich den Verteidigungsminister und den Chef des Generalstabs an, die Abschreckungskräfte der russischen Armee in besondere Alarmbereitschaft zu versetzen."

Verteidigungsminister Sergei Schoigu bestätigte darauf mit "Ja." und Generalstabschef Waleri Gerassimov ergänzte "Das tun wir.".

Mehr zum Thema - Live-Ticker zum Ukraine-Krieg: Kämpfe dauern an, Ukraine klagt gegen Russland vor IGH

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.