Russland

"Endlich gelungen": RT verhilft Farmerfamilie aus Australien zur Aufenthaltsgenehmigung in Russland

Die konservative christliche Familie Hair, die vor zwei Jahren aus Australien nach Nowosibirsk umgezogen ist, ist nun ihrem Traum einen Schritt näher gekommen: Die Farmer wollen die russische Staatsbürgerschaft erhalten. RT hilft ihnen im Papierkrieg gegen die Migrationsbehörde.
"Endlich gelungen": RT verhilft Farmerfamilie aus Australien zur Aufenthaltsgenehmigung in Russland© Familienarchiv der Hairs

Nach einer Anfrage des Fernsehsenders RT beim russischen Innenministerium, das unter anderem für die Angelegenheiten der Einwanderer zuständig ist, hat die australische Familie Hair eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung ausgestellt bekommen. Nun haben die überzeugten Christen aus Australien das Recht, in acht Monaten eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung und später die russische Staatsbürgerschaft zu beantragen. Dank des RT-Wohltätigkeitsprojekts "Nicht auf sich selbst angewiesen" unterstützt die örtliche Migrationsbehörde die Australier auf dem Weg zu ihrem Traum.

Das Russland-Abenteuer der Familie Hair geht ins Jahr 2017 zurück, nachdem die australische Regierung die gleichgeschlechtliche Ehe legalisiert hat. Als überzeugte Christen wollten John und Evelyn sowie ihre drei erwachsenen Kinder nicht mehr in der aktuellen australischen Gesellschaft mit deren liberalen Werten leben. Russland lockte die Farmer aus dem Westen des fünften Kontinents mit seiner Kultur und seinen konservativen Werten an. Das euroasiatische Land hatten die aus Perth stammenden Australier erstmals im Jahr 2013 auf Einladung ihrer Freunde besucht. Im Jahr 2019 besuchten sie die Region Altai und blieben von deren malerischen Landschaften entzückt. Die Hairs beschlossen, sich bis auf Weiteres in der benachbarten sibirischen Millionenmetropole Nowosibirsk niederzulassen.

Sie reisten zunächst mit einem Studentenvisum nach Russland ein und begannen die russische Sprache zu lernen. Da sie keine Arbeitsgenehmigung hatten, lebten die Hairs von ihren Ersparnissen. Vor dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie flogen John und Evelyn nach Australien zurück, um ihre Farm zu verkaufen und dann endgültig nach Russland umzuziehen. Die weltweite Grenzschließung infolge der Corona-Krise erschwerte ihnen jedoch die Rückkehr. Das Ehepaar in den Fünfzigern musste zuerst über die Schweiz nach Weißrussland fliegen. In Minsk bekam es ein Geschäftsvisum ausgestellt, um damit weiter nach Russland zu reisen. An der Grenze wurden die Eheleute aber wider Erwarten gestoppt, weil sich ihr Visum für eine Weiterreise in das Nachbarland nicht taugte. Das Paar musste deswegen eine Zeit lang in der Türkei weilen.

Zu allem Unglück liefen die Studentenvisa ihrer drei erwachsenen Kinder Sabrina, Joash und Anyuta aus, wobei die ältere Tochter Anyuta bereits mit ihrem australischen Mann und ihrem Baby in Russland lebte. Die Visa ließen sich nach dem aktuellen russischen Recht nicht verlängern. Die Quote für eine vorläufige Aufenthaltsgenehmigung im Land reichte für die Australier nicht, denn im Jahr 2020 war sie ausschließlich Antragstellern aus den früheren Sowjetrepubliken vorbehalten.

Aus Verzweiflung zeichnete die jüngere Tochter Sabrina eine Videobotschaft an Russlands Staatschef Wladimir Putin auf und bat ihn, ihrer Familie zur russischen Staatsbürgerschaft zu verhelfen. Der Sender RT erfuhr von den bürokratischen Schwierigkeiten, mit denen die Familie konfrontiert war, und wandte sich im Rahmen seines Wohltätigkeitsprojekts "Nicht auf sich selbst angewiesen" an das russische Innenministerium.

Im Gespräch mit RT zeigte sich Sabrina sehr erfreut, dass die Angelegenheit, die kürzlich an einem toten Punkt angekommen zu sein schien, wieder in Bewegung gekommen war:   

"Wir freuen uns sehr, dass wir die Dokumente bekommen haben. Uns ist ein Stein vom Herzen gefallen. Es ist uns endlich gelungen."

Sabrina teilte RT mit, sie lerne jetzt intensiv Russisch, um in einem Jahr eine Sprachprüfung abzulegen. Somit könnte sie schneller die russische Bürgerschaft erhalten. Sollte sie als erste in ihrer Familie den russischen Pass erhalten, würde dies auch ihren Verwandten den Papierkrieg wesentlich erleichtern, da sie in diesem Fall die russische Bürgerschaft im vereinfachten Verfahren beantragen könnten.

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