Russland

Erneute massenhafte Methanolvergiftung in Russland: Mindestens 18 Tote im Ural

Seit einiger Zeit häufen sich in Russland Vergiftungen durch Methanol. Nach mehr als 30 Toten im Gebiet Orenburg sind zuletzt in der Uralregion 18 Menschen durch gepanschten Alkohol ums Leben gekommen. Zwei mutmaßliche illegale Hersteller sind inzwischen in Gewahrsam.
Erneute massenhafte Methanolvergiftung in Russland: Mindestens 18 Tote im UralQuelle: Sputnik © MAXIM BLINOW

Die Behörden des Gebiets Jekaterinburg schlagen Alarm: In der Uralregion hat es zuletzt 18 Todesfälle durch den Konsum von Methanol gegeben. Allein in der Regionalhauptstad wurden 16 tödliche Vergiftungen durch gepanschten Alkohol registriert. Zwei weitere Menschen kamen in Nischni Tagil und in Rewda ums Leben. Bei den Opfern handelte es sich um sechs Frauen und zwölf Männern im Alter von 25 bis 78 Jahren. 

Die Polizei leitete eine Untersuchung ein und stellte fest, dass die Betroffenen in der Zeitspanne vom 7. bis zum 14. Oktober auf einem Markt losen Alkohol gekauft hatten. Auf dem Markt fand umgehend eine großflächige Razzia statt. Die Ermittler nahmen zwei Verdächtige fest. Die Ordnungsmacht forderte die Aufsichtsbehörden auf, auch andere Märkte in der Region zu kontrollieren. Der Pressesprecher der örtlichen Polizei Waleri Gorelych warnte die Bevölkerung davor, Alkohol bei fragwürdigen Produzenten zu kaufen:

"Dieser tragische Fall zeigt ein weiteres Mal die offensichtliche Lebensgefahr, der man sich aussetzt, wenn man Alkohol an fragwürdigen Ständen und bei verdächtigen Personen kauft. Der relativ günstige Preis einer solchen Produktion kommt offenbar teuer zu stehen."

Erst Anfang Oktober 2021 waren im Gebiet Orenburg im Süden des Landes 35 Menschen ums Leben gekommen, weil sie gepanschten Alkohol getrunken hatten. Daraufhin wurden in der Region an der Grenze zu Kasachstan zahlreiche Verkaufsstellen kontrolliert. Die Polizei nahm mehrere Verdächtige fest.

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