Russland

Russisches Kriegsschiff hindert US-Zerstörer an Eindringen in russische Territorialgewässer

Der US-Zerstörer "USS Chafee" hat versucht, die russische Grenze im Japanischen Meer in der Nähe von Wladiwostok zu verletzen. Das russische Verteidigungsministerium spricht von einem groben Verstoß gegen internationale Regeln zur Verhinderung von Schiffskollisionen.
Russisches Kriegsschiff hindert US-Zerstörer an Eindringen in russische TerritorialgewässerQuelle: Reuters © Hugh Gentry

Der US-Zerstörer "USS Chafee" hat einen Versuch unternommen, in russische Gewässer im Japanischen Meer einzudringen. Der Vorfall ereignete sich am Freitag gegen 17 Uhr (Ortszeit) in der Nähe der russischen Hafenstadt Wladiwostok.

Das russische Kriegsschiff "Admiral Tribuz" forderte die "USS Chafee" auf, den Kurs zu ändern. Dieser Bereich wurde im Rahmen der aktuellen russisch-chinesischen Marineübungen für die Schifffahrt gesperrt.

Die Besatzung des Zerstörers signalisierte aber, dass angeblich ein Helikopter gerade vom Deck starte und das Schiff deswegen den Kurs nicht ändern könne.

Die "Admiral Tribuz" setzte daraufhin zum Abdrängen des Zerstörers an. Erst als die Distanz zwischen den Schiffen weniger als 60 Meter betrug, zog sich die "USS Chafee" zurück.

Das russische Verteidigungsministerium erklärte zu dem Vorfall, das Vorgehen der Besatzung des US-Zerstörers sei ein grober Verstoß gegen die internationalen Regeln zur Verhinderung von Schiffskollisionen und gegen das Abkommen zwischen Russland und den USA zur Verhütung von Zwischenfällen im freien Meer und am Himmel aus dem Jahr 1972. Es bestellte zudem den US-Militärattaché ein und wies ihn auf "ein unprofessionelles Agieren" der "USS Chafee"-Besatzung hin.

Das Pentagon ließ eine Anfrage der russischen Nachrichtenagentur RIA bezüglich des Vorfalls unbeantwortet.

Mehr zum Thema – Trotz Warnungen aus Moskau vor Eskalation: USA verlegen Kriegsschiff vor Russlands Küsten

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Liebe Leser und Kommentatoren,

wir schätzen die Möglichkeit sehr, Ihnen mit der Kommentarfunktion eine Plattform zum gegenseitigen Austausch bieten zu können. Leider müssen wir diese Möglichkeit vorübergehend einschränken, bis effektive Mittel und Wege gefunden sind sicherzustellen, dass dieses Kommunikationsmittel nicht missbraucht wird.

Das Kommentieren auf unserer Website soll für alle so sicher und so wenig einschränkend wie möglich sein, bei alledem jedoch Hass, Hetze und Beleidigungen konsequent ausschließen.

Ihr RT DE-Team